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Allgemeines A

Regie nationale des usines Renault


3-10 av. Emile-Zola B.P. 103-92 Boulogne-Billancourt,
tölephone: Paris(1) 603-13-13 adresse tälegraphique
Motor 14, 15, 16, 17, 19
3enofer-Paris,telex Paris 20094 - Boulogne 26 088
3.C.Paris 55 b 8620 n" d'entreprise 261 92 012 9001
52, 70, 71, 73

Elektrische
Ausrüstung 18, 60, 61, 62 c
Reparatur­ Kupplung 30 D
handbuch Getriebe 31
s
E
4. ausgabe
Kraftübertragung 35 F
11120, R1121, R1122, R1123, R1124 »v’-V'V |

12102, R 2104, R 2105, R210B Lenkung 40 G


annulliert und ersetzt M.R. 61 3. ausgabe
M.R. 61 nachtrag nr 4
Vorderachse 42 H
Hinterachse 43 J

Räder - Naben 44 K
Aufhängung 1
Stossdämpfer 51
i
L
•ä'S-'/'r '

Bremssystem 58 M
inuar 1970 Edition Allemande

01 429 394 F.A.D.Dk.E. It. NL. S. "


Karrosserie 81, 82, 84, 85 N
D
Heizung - Belüftung 61, 85
a vom Hersteller vorgeschriebenen Reparaturmethoden in vorliegendem
ndbuch wurden unter Berücksichtigung der am Tage der Zusammenstel-
ig gültigen technischen Spezifikationen aufgeführt.
i Reparaturmethoden können abweichen, wenn der Hersteller verschiedene
gregate oder Teile seiner Fabrikation ändert. *
mtliche Urheberrechte liegen bei der Regie Nationale des Usines Renault,
Spezialwerkzeuge R
chdruck oder Übersetzung, selbst auszugsweise, der vorliegenden
terlage sowie die Verwendung der Ersatzteilnummern und des Numerie-
/
gs- Systems sind nicht gestattet ohne besondere schriftliche Genehmigung
Regie Nationale des Usines Renault.
tegie Nationale des Usines RENAULT 1970
s
I I

INHALT

ALLGEMEINES

A-4 A-8

MOTOR

B - 20 B - 22

INSTANDSETZUNG

DER UNTERGRUPPEN

B - 25

B-29
II II

B - 40
KÜHLSYSTEM

B- 42 B- 43

C----- ““
B - 45 B - 46

AUSBAU
EINBAU

B - 47 B - 48

B - 50 B - 51

ELEKTRISCHE

AUSRÜSTUNG

UND ZÜNDANLAGE

SCHALTSCHEMA

C.5

KABELANSCHLÜSSE
TECHNISCHE DATEN

Ausbau - Einbau C.17 C.17 C - 25


C - 44
III III

C- 18 C- 18 C-18
C-25 C- 24 C - 24
C-34 C-34

C- 19 C- 19 C-20
C-23 C-25
C - 26

KABELANSCHLÜSSE
C-20 C-21 C-21
TECHNISCHE DATEN C-25 C-25
C - 42 C - 49
Ausbau - Einbau

C - 22 C-22
C-25 C-23
C - 46

C - 24 C-25 C-25
C-40

C-25
«V SV

KUPPLUNG

D-5 D- 11 D-7
D -14

D-7 D- 1G

HE

TYP 313
GETRIEBE
TYP 328
TYP 334

TECHNISCHE DATEN

E - 4, E - 13

E - 4, E - 25
E - 4 , E -42 , E 66

AUSBAU

EINBAU

E-6
E-6
E -9

ZERLEGEN E-16, E - 21 E -19,E - 20 E -17, E- 23


E - 28, E - 35 E-32 ,E-33 E - 29, E - 38
ZUSAMMENBAU E- 52 , E.53 E - 49 , E -58
E- 46 , E,55

E -17
E-41 E-41
E - 65

" %
V

LENKUNG

TECHNISCHE DATEN

G - 3 , G -9

AUSBAU

EINBAU

G - 10

VORDERACHSE

TECHNISCHE DATEN

H -4

KONTROLLE

AUSBAU
H - 20
EINBAU

H - 24 H -25
VI VI

KRAFTÜBERTRAGUNG

AUSBAU

EINBAU

HINTERACHSE

TECHNISCHE DATEN

J-3

AUSBAU - EINBAU

RÄDER - NABEN

VORNE

HINTEN

K-5 K-4 K- 14

K-9 K-14
VII VII

AUFHÄNGUNG

STOSSDÄMPFER

AUSBAU

EINBAU

L-23 L-24

BREMSYSTEM

TECHNISCHE DATEN

M -3 , M -19

AUSBAU
M-9
EINBAU

M-8
VIII

KAROSSERIE

ABDICHTUNG

TECHNISCHE DATEN

N -32
EINBAU

N -35
sx

N - 41 IM -42 IM -44

IM -48 IM -49 IM-50

AUSBAU
IM-53 IM - 54 IM -55
EINBAU
gja
IM.57 IM - 57 IM - 58

IM - 59 IM -64

IM -79

KLIMATISIERUNG

AUSBAU
P-4 P-5
EINBAU

P-7
X X

SPEZIALWERKZEUGE

R -3 R- 12 R- 13

R - 14 R - 17 R -18

R - 23 R -24 R -25

R -27 R -30 R -33

R -34
A
Kapitel A

ALLGEMEINES

INHALT

Seite

Allgemeine Fahrzeugdaten

Anhebepunkte
NACHTRÄGE ZUM VORLIEGENDEN REPARATURHANDBUCH

Alle das Kapitel A des MR 61 betreffende NT-Noten sind in nachstehender


Tabelle einzutragen.

NT-Note Betreff
Datum
Nr.
A-3

66963 _-1
a-Bi­

limousine

G
Bi
—Y1 —
y 11
A Rechts 2,449 m i( 0 ft
A
l^Links 2,401 m
B 3,668 m
B1 4,060 m
C 0,528 m
D 0,691 m
Modelle vor 1969
< 1,246 m
E
Modelle nach 1969
1,279 m

Modelle vor 1965


1,244 m
F <
Modelle nach 1965
- 1,204 m

G 1,485 m
H leer.............. 1,550 m
H1 leer........... 1,990 m
Y 0,950 m
Y1 0,875 m
Z 0,860 m
FOURGONNETTE GESCHLOSSEN UND VERGLAST

66908 -1

J Rechts 2,449 m
Links 2,401 m
B ............................... 3,653 m
C ............................... 0,528 m

D ............................. 0,676 m
G........................ ........... 1,500 m
Modelle vor 1969
H leer ...... ........... 1,710 m
1,246 m
H1 ..................... ........... 1,860 m
E
Modelle nach 1969 N ........................ ........... i,4oo m
1,279 m N1 ..................... ........... 1,000 m
Q ........................ ........... 1,150 m
Modelle vor 1965 v ........................ ........... 0,938 m
1,244 m V1 ..................... ........... 1,120 m
F < Y . .. ................... ........... 1,000 m
Modelle nach 1965 Y1 ..................... ........... 0,980 m
1,204 m Z ........................ ........... 1,300 m
A-6
A-6

I
IDENTIFIZIERUNG

- des Fahrzeuges - des Motors

Durch : Das am Motorblock angenietete recht­


eckige Schild enthält :
- den Motortyp
- die Fabrikationsnummer
- das im Motorraum untergebrachte
Rhombenschild.
In "D" finden Sie hierauf die Fahr­
gestellnummer.

- das im Motorraum untergebrachte - des Getriebes


ovale Schild.

Es enthält :
- A - den Fahrzeugtyp
- B - die Ausrüstungsnummer
- C - die Fabrikationsnummer
- E - die Ausstattungsnummer

Bestimmung der Ausrüstungsnummer (B)

Normalausführung : Das am Schaltdeckel angeschraubte


- Linkslenkung : Serie 100 Schild enthält :
- Rechtslenkung : Serie 700 - den Getriebetyp
- die Fabrikationsnummer
Ausrüstung "Schlechte Strassen"
- Linkslenkung : Serie 200
- Rechtslenkung : Serie 800

Spezialausrüstungen : - des Lackes


- Linkslenkung : Serie 500 Die Lacknummer finden Sie am vorderen
- Rechtslenkung : Serie 600 Radlauf.
A-7

MOTOR LENKUNG

Bei Fahrzeugen vor Modell 1969 :


Typ Fahrzeug
- Zahnstangenlenkung mit Rückholfeder.
Bei Fahrzeugen nach Modell 1969 :
680-01 £ 2W2 Mode11 1962
- Zahnstangenlenkung ohne Rückholfeder.
In der Höhe verstellbar . durch Einlegen
von Distanzkeilen zwischen Lenkgehäuse
R. 1120 Modell 1962
und Träger.
R. 1120
R. 2102
680-02 R. 1122 Modell 1963
R. 2102
VORDERACHSE
R. 2105

Einzelradaufhängung.
690 R. 1121 Modell 1962 Querlenkerbefestigung :
- auf der Fahrgestellseite : obere und
R. 1123 untere Querlenker über Gummilager
800-01 R. 2104 - auf der Radseite : an den Achsschen­
R. 2106 kelträgern durch Kugelbolzen mit Fett­
reserve .
Kraftübertragung auf die Vorderräder
KÜHLUNG durch Antriebswellen mit abgedichteten
Gelenken :
Flüssigkeitskühlung, hermetisch abge­ - Radseite : Typ BED mit Doppelkreuz­
schlossen, mit Ausgleichbehälter. gelenk.
- Getriebeseite : Kugelgelenk (4 Kugeln)
Typ BENDIX-WEISS oder Rollengelenk
ELEKTRISCHE AUSRÜSTUNG
(3 Rollen) Typ TRIPODE.
Montage der Vorderradnaben mit Kugel­
6 Volt. lagern.

KUPPLUNG HINTERACHSE

"Ferodo"-Einseheiben-TrockenkuppLung . Einzelradaufhängung .
Typ PKH Längslenkerbefestigung über Gummilager.
Typ PKH 4/8 Montage der Hinterradnaben mit konischen
oder mit Scheibenfeder : 1 60 DBIR. Rollenlagern.
GETRIEBE-DIFFERENTIAL

Typ : für alle Modelle 1962


(3 Vorwärtsgänge, 1. nicht synchro­
AUFHÄNGUNG - STOSSDÄMPFER
nisiert, 1 Rückwärtsgang).

Typ 328 : für alle Modelle 1963


Vorne und hinten mit Drehstäben.
(3 Vor.wärtsgange, vollsynchronisiert,
Querliegender Stabilisator vorne, bei
1 Rückwärtsgang).
Fourgonnette und einigen Ausrüstungen
auch hinten.
Typ 334 : für alle Modelle 1968
Doppelt wirkende Stossdämpfer.
(4 Vorwärtsgänge, vollsynchronisiert,
Aufschlaggummis :
1 Rückwärtsgang).
vorne und hinten eingebaut; bei Four­
gonnette und einigen Ausrüstungen
hinten am Längslenker.
I A-8
A-8

M BREMSSYSTEM KAROSSERIE

Trommelbremsen auf alle vier Räder.

Hydraulische Betätigung mit Bremskraft­


begrenzer, lastabhängig bei Fourgonnette
Modell 1969. Ein mit der Bodengruppe verschraubter
Handbremse auf die Vorderräder Aufbau.

ANHEBEPUNKTE

Vorne Hinten

Die Auflage Cha. 280 unter den Längs­


holmen und eventuell den Aufsatz Cha. Oh Den Aufsatz Cha. 17 unter den Längs-
unter der Rohrtraverse ansetzen. holmen ansetzen.

Seitlich

Die Auflage Cha. 280 unter der Boden­


gruppe, unterhalb des mittleren Tür­
pfostens ansetzen.
Kapitel B

MOTOR

INHALT

Seite

IDENTIFIZIERUNG 5

TECHNISCHE DATEN A

SCHNITTZEICHNUNGEN 9

AUS- UND EINBAU DER ANTRIEBSGRUPPE


"MOTOR-GETREIBE" 12

STANDARD-AUSTAUSCH 15

ZERLEGEN 16

INSTANDSETZEN DER UNTERGRUPPEN

- Zylinderkopf 20
- Ölpumpe 2A
- Kontrolle der Kurbelwelle 25
- Kontrolle der Nockenwelle 25
- Laufbüchsen - Kolben-Pleuel 26
Kolbenbolzen von 1A mm Durchmesser,
schwimmend im Pleuel
Kolbenbolzen von 16 mm Durchmesser,
schwimmend im Kolben
- Motorblock 29
ZUSAMMENBAU 51

- Zündverteiler mit Klemmbund 59

KÜHLSYSTEM AO

AUS- UND EINBAU DES KÜHLERS Al

AUS- UND EINBAU DES AUSGLEICHBEHÄLTERS A2

AUS- UND EINBAU DER WASSERPUMPE A5


AB- UND ANBAU DES ZYLINDERKOPFES MIT
AUSTAUSCH DER ZYLINDERKOPFDICHTUNG 44

AUSWECHSELN EINER VENTILFEDER

AUSWECHSELN DER ÖLWANNENDICHTUNGEN 46

AB- UND ANBAU DER ÖLPUMPE 47

ÖLDRUCKKONTROLLE 47

VERGASER 48

GASBETÄTIGUNG 50

AUS- UND EINBAU DES KRAFTSTOFF­


BEHÄLTERS 51
NACHTRÄGE ZUM VORLIEGENDEN REPARATURHANDBUCH

Alle das Kapitel B des MR 61 betreffende NT-Noten sind in nachstehender


Tabelle einzutragen.

NT-Note
Datum Betreff
Nr.

Ä
NT-Note Betreff "
Nr. Datum
B-3

IDENTIFIZIERUNG

Der Typ, die Kennzahl und die Fabri­


kationsnummer sind auf einem recht­
eckigen Schild ersichtlich, das auf
der rechten Motorseite angenietet ist.
B-*+ B-*+

TECHNISCHE DATEN

I Die Fahrzeuge sind - je nach Typ - auch mit verschiedenen Motortypen ausgerüstet.

Fahrzeugtyp
R.
R.
R.
1120
1122
2102
R. 1121
R. 1123
R. 112*+
R. 210*+
R. 2105 R. 2106

680-01 oder
Motortyp 690 800-01
680-02

Motortyp 680-01 680-02 690 800-01


Anzahl und Anordnung der Zylinder *+ - in Reihe
Anordnung der Ventile in Reihe
Steuer-PS (nur für Frankreich) in CV *+ 4 3 5
Maximale Leistung SAE in PS 27,6 30 23 30
bei U/min *+500 *+700 *+500 *+700
Maximale Leistung DIN in PS 23 26 21 26
bei U/min *+500 *+700 *+500 *+700
Maximales Drehmoment SAE in mkp 5,6 5,1 4,3 5,9
bei U/min 2500 2600 2500 2300
Maximales Drehmoment DIN in mkp 5,6 5,7 4,3 5,9
bei U/min 2500 2300 2500 2300
Verdichtung 8,5 8,5 8,5 8

Bohrung in mm 54,5 49 58 ■

Hub in mm 80
Hubraum in cm3 747 603 8 *+5
Vorzündung Kurve A-*+6 10 i 1
Kurve ST 4± 1 4 ± 1
Kurve R 252 0
Kurve R 253 0
Leerlaufdrehzahl U/min 650
Normale Betriebstemperatur
- Länder mit heissem Klima 73° C
- Andere Länder 84° C

Füllmenge des Kühlsystems in Litern 4,8

Motoröl - Füllmenge
Maxi in Litern 2,5

Mini in Litern 1
B-5

Motortyp 680 690 800

Zylinderkopf

Anzugsdrehmoment, der Zylinderkopf­


schrauben
- bei kaltem Motor in mkp 6

- bei warmem Motor in mkp


(ca. 50 min nach dem Abstellen)

Ventilspiel in mm
kalt 0,15
- Einlass
warm 0,20
kalt 0,18
- Auslass
warm 0,25

Höhe des Zylinderkopfes in mm :


- Normal 93,50 94,70
- Mindesthöhe (Reparaturmass) 93,10 94,30
Maximale Verformung der Dichtfläche in mm 0,05

Inhalt der Verbrennungsräume in cm 25 25,3

Ventile
Durchmesser der Ventilteller in mm :

- Einlass 27 später
27 28,2
28,2

- Auslass 25

Durchmesser des Ventilschaftes in mm :

- 0,025 - 0,025
- Einlass 6 6
- 0,047 - 0,047
- 0,025
später 6 später
- 0,047
- 0,025 - 0,025
7 7
- o,o4? - 0,047

- Auslass - 0,040 - 0,040


6 6
- 0,062 - 0,062
- o,o4o
später 6 später
- 0,0^0 - 0,062 - 0,040
7 7
- 0,062 - 0,062
Sitzwinkel
- Ventile mit Schäften von 6 mm 0
- Ventile mit Schäften von 7 mm 0
B-6 b-6

Motortyp 680 690 800


VENTILFÜHRUNGEN
- Ventile mit 6 mm Durchmesser x + 0,018
+ 0
innen
„ + 0,018
- Ventile mit 7 mm Durchmesser ' + 0
- Ventile mit 6 mm Durchmesser
Normal 10
Reparaturmass 10,10
aussen 10,25
- Ventile mit 7 mm Durchmesser
Normal 11
Reparaturmass 11,10
11,25

VENTILSITZE
Sitzwinkel
- Ventile mit 6 mm Durchmesser 30°
- Ventile mit 7 mm Durchmesser 4-5°
Sitzbreite in mm : Einlass 1,5
Auslass 1,8

VENTILFEDERN .
Freie Länge in mm ca. 39

Länge 24 mm bei einer 680-01, 680-02 680-02


|1. ModeIlli 2. Modell
Belastung von : 17 mkp 20,2 mkp
Durchmesser des Federdrahtes in mm 2,6 2,7

Innendurchmesser in mm 16,8

VENTILSTÖSSEL '
Durchmesser in mm : - Normal 19

- Reparaturmass 19,20
19,50
+ 0,013
Durchmesser der Stösselführung im 1Q
Zylinderkopf in mm
+ 0

STÖSSELSTANGEN
Länge in mm 131
Durchmesser in mm 5

STEUERZEITEN i
Einlassventil öffnet vor o.T. 6
Einlassventil schliesst nach u.T. 30
Auslassventil öffnet vor u.T.
Ausslassventil schliesst nach o.T. 7
Ventilhub in mm :
- Einlass 5,75
- Auslass 6
B-7 B-7

Motortyp 680 690 800


NOCKENWELLE
Anzahl der Lager
Axialspiel in mm

MOTORBLOCK
7

0,06 bis 0,1^


3
1
Höhe in mm 215
Durchmesser der Laufbuchsenaufnahme in mm : 62,5

LAUFBUCHSEN
Innendurchmesser in mm 5^,5 ^9 58
Durchmesser der Laufbuchsensitze in mm 62,3-
Überstehmass der Laufbuchsen in mm :
•4- cSitzdichtungen
■ 4- ■ -U4- Papier 0,04 bis 0,12
- mit j
aus „ „
° Kupfer 0,08 bis 0,15

KURBELWELLE ?
Anzahl der Lager i 3
Art der Lagerschalen Mehrstoff
Axialspiel in mm 0,05 bis 0,25

Stärke der Anlaufhalbscheiben in mm 2,00


2,05
2,10
2,15

Anzugsdrehmoment der Lagerdeckelschrauben


in mkp 6
Hauptlagerzapfen ohne Prägepolierung später mit
Nenndurchmesser in mm 40

Nacharbeiten der Lagerschalen mit


Reparaturmass in mm :
- mit Prägepolierung 39,75
- ohne Prägepolierung 39,75
39,5
39
+ 0,009
Schleiftoleranz in mm
+ 0,025

Pleuelzapfen ohne Prägepolierung

Nenndurchmesser in mm : 38

Nacharbeiten der Lagerschalen mit


Reparaturmass in mm : 37,75
37,50

Schleiftoleranz in mm + 0,025
+ 0,0^2
B-8 b-8

Motortyp 680 690 800

PLEUEL /</■
Art der Lagerschalen Mehrstoff

Anzugsdrehmoment der Pleuelmuttern


in mkp 3,5

KOLBEN '

Montage des Kolbenbolzens Alte Ausführung : Schwimmend im Pleuel


und fest im Kolben
Neue Ausführung : Fest im Pleuel und
schwimmend im Kolben

Montagerichtung Pfeil zum Schwungrad

Länge des Kolbenbolzens in mm


Alte Ausführung 47 42 50
Neue Ausführung 45,5 49

Durchmesser des Kolbenbolzens in mm :


Alte Ausführung 14 14 14
Neue Ausführung 16 16

KOLBENRINGE
Anzahl 3
Spiel am Ringstoss werden passend geliefert

ÖLPUMPE
Öldruck bei 80°C
- bei 500 U/min in kg/cm 1,2
- bei 4 000 U/min in kg/cm 2,4 ' ■’

Motortyp 680 - 800

VERGASER

Vergasertyp Solex 22 DISA oder Zenith 28 IF


später
Solex 26 DITA
später
Solex 26 DISA oder Zenith 28 IF
B-9 B-9

SCHNITTZEICHNUNGEN
B-10 B-10

I
MOTORSTEUERUNG

Durch einfache Steuerkette Durch Doppelrollenkette


B-l 1 B-l 1
B-12 B-12

I Ausbau

Die Batterie abklemmen.


Die Motorhaube abbauen.
Das Kühlsystem entleeren

Die Lenksäule an der Gelenkscheibe


lösen.
Den Kühler und das Lenkgehäuse heraus­
nehmen.
Das Auspuffrohr zwischen Krümmer und
Schalldämpfer ausbauen.
Den Kupplungs-Umlenkhebel ausbauen.
Das Luftfiler ausbauen.
Lösen :
- das Stromkabel des Anlassers
- den Gaszug
- den Starterzug
- die Tachospirale
- das Kabel des Öldruckschalters.
Das Hebezeug Mot. 86 anbringen.
Die Kühlerstreben abbauen.
Die Rückholfeder des Schalthebels
aushängen.
Die Befestigungsmuttern des Schalt­
gestänges am Kühler lösen und das
Gestänge vom Übertragungshebel am
Getriebe abbauen.

Die seitliche. Strebe des Kühlers am


Längsholm lösen.
Folgende Schläuche lösen :
- zwischen Kühler und Wasserpumpe;
- zwischen Heizgerät und Wasserpumpe.

Folgende Kabel und Leitungen lösen :


- Die Massekabel an Karosserie -
Motor - Batterie
- Lichtmaschine
- Zündspule
- Zufuhrleitung zur Kraftstoffpumpe.
Die Spurstangen an der Zahnstange lösen.
B-1J B-1J

Das Vorderfahrzeug aufbocken.


Den Getriebeunterschutz abbauen.

Das Getriebeöl ablassen (Schlüssel


B.Vi. 380-01).

Die oberen Kugelbolzen der Aufhängung


mit Hilfe des Werkzeuges T. Av. 5^-01
lösen. Die Antriebswellen vom Getriebe
abziehen.

Die Spannstifte der Antriebswellen mit


Hilfe des Werkzeuges B.Vi. 31 B
ausdrücken.

Entfernen :
Das mit den neuen Wellen gelieferte - die vordere Getriebebefestigung
Haltewerkzeug an den Antriebswellen - die Befestigung der seitlichen
anbringen, damit sich das Kreuzgelenk Motorlagerung.
nicht auskugelt. Die Antriebsgruppe ausbauen.
b-14 B-l2!

Die gesamte Antriebsgruppe auf den


Spezialbock Mot. 369 ablassen.
Alle Verbindungen zwischen Getriebe
und Motor lösen.
Das Getriebe vom Motor trennen.

Einbau

Beachten :
Die Ausbauarbeiten in umgekehrter
Reihenfolge durchführen und dabei
folgende Punkte beachten :
- Die Verzahnung von Kupplungswelle - die Distanzkeile zur Höheneinstellung
und Mitnehmerscheibe schmieren. der Lenkung,
- Die Verzahnung an den Getriebeaus­ - die Stellung des Thermostaten; der
gängen mit Molykote BR 2 (Bestell-Nr. Bügel darf sich nicht gegenüber der
00 80 637 700) schmieren. Bohrung für den Warmwasserdurchlauf
- Beim Ansetzen der Antriebswellen befinden,
darauf achten, dass die Bohrungen für - die Schlauchschelle mit dem Schlüssel
die Spannstifte übereinstimmen. Mot. 336 festziehen.
- Zum Ausrichten der Bohrungen den - Den Kupplungsleerweg einstellen.
Winkeldorn B.Vi. 31 B verwenden. - Getriebeöl (Hypoid 80 EP) und
- Die Bohrungen der Spannstifte von Motoröl einfüllen.
beiden Seiten mit Rhodorsil (Bestell-
Nr. 001 738) abdichten. - Kühlflüssigkeit einfüllen.
B-15 B-15

STANDARD-AUSTAUSCH

- Zündverteiler
- Keilriemenspanner
- Zündkerzen
Folgende Teile abbauen : - Zündspule
- Ansaug- und Auspuffkrümmer - Vergaser, - den seitlichen Lagerbock
- den seitlichen Lagerbock, - den Ölmessstab
- den Windflügel mit der Riemenscheibe, - den Zeiger für den oberen Totpunkt
- den Keilriemen, - die Kraftstoffpumpe-
- den Anlasser. Das Motoröl ablassen.
b-16 b-16

ZERLEGEN

Abbauen Den Ventildeckel abnehmen.


- den Anlasser
- den Ansaug- und Auspuffkrümmer mit
Vergaser
- den linken Lagerbock.

56BI8

Zylinderkopf abbauen.
Zylinderkopfdichtung abnehmen und
Stösselstangen in der richtigen

Den Halter Mot. 460 am Drehsockel


_________
befestigen (ersetzt Mot. 250 B) und
den Motor am Halter anbringen.

Gegebenenfalls Motoröl ablassen.

Die Laufbuchsenhalter Mot. 12 auf dem


Abbauen :
Motorblock befestigen.
- die Kupplung (am Schwungrad markieren)
Die Führung des Zündverteilers, das
und die Mitnehmerscheibe Antriebsritzel der Ölpumpe und das
- die Zündspule und Zündkabel obere Teil der Antriebswelle mit Hilfe
- die Kraftstoffpumpe
des Abziehers Mot. 04 ausbauen (bei
- den rechten Lagerbock
Zündverteilern mit Befestigung durch
- das Massekabel
Schelle).
- den Keilriemenspanner (Linksgewinde)
- die Lichtmaschine mit ihrem Halter
- das Hebezeug. Den Steuergehäusedeckel abbauen.
B-17 B-17

Abbauen :
- den Kupplungsmechanismus und die
Mitnehmerscheibe
- die Riemenscheibe der Nockenwelle

Motorsteuerung durch Steuerräder

Die beiden Schrauben des Nockenwellen­


flansches entfernen.
Die Nockenwelle herausnehmen.
Das Kurbelwellenrad mit Hilfe des
Abziehers Mot. ^-9, der mit einem Zwi­
schenstück zum Schutz der Kurbelwelle
Das Zwischenrad mit seiner Achse aus­ versehen wird, abbauen.
bauen, ebenso die Schmiernase (wenn Die Zwischenplatte des Motors ent­
vorhanden). fernen.
b-18 b-18

Motorsteuerung durch Doppelrollenkette


durch einfache Kette

Den Kettenspanner wie folgt ausbauen :


- Die Verschlussschraube des Druck­
stössels entsichern und entfernen.
- In die Bohrung der Schraube einen
Sechskant-Inbusschlüssel von 3 mm
einführen.
- Im Uhrzeigersinn drehen, damit die
Abbauen :
Spannung auf die Kette- aufgehoben wird.
- den Nockenwellenflansch
- Den Kettenspanner mit seinem Druck­
- die Zwischenplatte des Steuerge­
pilz abbauen.
häusedeckels
- Die Zwischenplatte entfernen.
- das Ölsieb des Kettenspanners

Das Nockenwellenrad mit dem Abzieher


B.Vi. 28 undden Krallen B.Vi. 48, die
umgedreht werden, abziehen.
Beim Abziehen des Rades darauf achten,
dass keine Spannung auf die Kette aus­
Das Kurbelwellenrad mit Hilfe der
geübt wird, da sie sich sonst verwinden
Werkzeuge T.Ar. 63 und B.Tr. 02 ab­
könnte.
ziehen; eine Hülse als Auflage be­
Die Kette abnehmen.
nutzen.
Die Nockenwelle nach vorne herausnehmen
(vorher den Keil entfernen).
B--19 B-19

Den Sitz des Schwungrades gegenüber der


Kurbelwelle markieren.
Die Befestigungsschrauben des Schwung­
rades entsichern und lösen; das
Schwungrad abbauen.

Die Pleuel kennzeichnen.

Nr. 1 auf der Kupplungsseite und


entgegengesetzt zur Nockenwelle.

Die Muttern der Pleueldeckel entsichern


und abschrauben.
Die Pleueldeckel und die Lagerschalen
ausbauen.

Den Sitz der Kurbelwellenlager am


Motorblock markieren.
..Die Deckelschrauben lösen und die
Deckel mit den Halbschalen entfernen.
Die Kurbelwelle, die Lagerschalen
und die Anlaufscheiben ausbauen.

Die Laüfbuchsenhalter entfernen.

Die Laufbuchsen mit Kolben und Pleueln


ausbauen.

Den Motorblock vom Halter abnehmen.


B-20 B-20

Abbauen :
- den Windflügel und die Riemenscheibe,
- die Wasserpumpe mit Zwischenplatte,
- die hintere Verschlussplatte.

Den Zylinderkopf auf die Ventilhalte­


platte Mot, 08 aufsetzen und die Ventil
federn komprimieren ; entweder mit :
Die Gummistopfen in der Bohrung zum - dem Mehrfachspanner Mot. 01 oder
Durchführen der Kipphebelachsen ent­ - dem einfachen Spanner Mot. 02 bzw.
fernen. Mot. ^82.
Die beiden Stopfen an den Enden der Die Keile, die oberen Pederteller, die
Kipphebelachsen ausschrauben. Federn und die unteren Sitzscheiben
Entfernen : ausbauen.
- die k Sicherungsspangen, Den Zylinderkopf vom Halter abnehmen.
- die beiden äusseren Federn, Die Ventile herausnehmen und der Reihe
- die beiden Arretierschrauben. nach ablegen.
B-21 B-21
Kontrolle

Alle Teile säubern und kontrollieren.

Nach dem Nacharbeiten der Ventilsitze


und Einschleifen der Ventile muss der
Zylinderkopf sorgfältig gesäubert
werden, um jegliche Spuren von Schleif­
paste oder Schmirgelpapier zu entfernen.

Dichtfläche Inhalt der Verbrennungsräume

Mit einer Lehre prüfen. Maximale Ver­


formung : 0,05 mm.
Gegebenenfalls nacharbeiten.

- Höhe des Zylinderkopfes


Motortyp
690 und 680 800

Normal 93,5 mm 9^,7 mm

59956
Mindesthöhe 93,1 mm 9^,3 mm
Mit Hilfe eines Messglases und des
Bügels Mot. 106 bei eingebauten Ventilen
und Zündkerzen :
-25 cm'’ bei Motortyp 690 und 680
- 27,3 cm5 bei Motortyp 800.
Unter diesem Mass muss der Zylinder­
kopf ausgewechselt werden.

Bei ' :
- 93,5 bis 93,3 mm bzw.
- 9^,7 bis 9^,5 mm

die Dichtfläche abschleifen, ohne die


Verbrennungsräume nachzuarbeiten.

Bei :
- 93,3 bis 93,1 mm bzw.
- 9^,5 bis 9^,3 mm

die Dichtfläche und die Verbrennungs­ Ist der Inhalt geringer, die Verbren
räume nacharbeiten. nungsräume an der auf der Abbildung
gezeigten Stelle-.jh’ächarbeiten.
B-22 B-22
Ventilführungen

Aussendurchmesser Benötigte Spezialwerk-


zeuge
Innen­
Original­ Reparaturmasse zum
durchmesser Identifizierung
mass Aus- und
Ausreiben
Eine Nute Zwei Nuten Einbau

6 mm 10 mm 10,10 mm 10,25 mm Mot. 03 A Best.-Nr.


12 913

7 mm 11 mm 11,10 mm 11,25 mm Mot. 143 Mot. 132

Die Ventilführung mit Hilfe des Dornes Die neuen Ventilführungen mit Talg
Mot. 03 A auspressen. einreiben und mit der Presse eindrücken
bis der Bund des Dornes am Zylinder­
Den Aussendurchmesser der Ventilfüh­
kopf anliegt.
rung messen, um festzustellen, ob es
sich noch um die erste oder um eine
bereits ausgetauschte Führung handelt.
Die Ventilführunge gegen die mit dem
nächsthöheren Mass austauschen.

Die Ventilführung innen 'ausreiben.


Nach dem Austausch einer Ventilführung
muss der entsprechende Ventilsitz mit
dem Werkzeug Mot. 28? nachgearbeitet
Den Sitz der Ventilführung ausreiben.
werden.
B-23 B-23
i i

I
Beim Einsetzen des neuen Rohres folgen­
des beachten :
- Die Bohrungen des Rohres müssen in
einem Winkel von JO0 gegenüber der
Senkrechten zu den Sitzen der Auslass­
ventile hin ausgerichtet werden.
-Das Rohrende, an dem zwei Bohrungen
Nach einem langen Fährbetrieb kann es näher zusammenliegen, wird zur hinteren
vorkommen, dass das Wasserverteiler­ Verschlussplatte hin montiert.
rohr an den Lagern oxydiert und somit - Nach dem Einbau mit Hilfe des Werk­
schwer auszubauen ist. zeuges Mot. 110 sind die Röhrenden zu
Verwenden Sie zum Ausdrücken des Rohres verbördeln, damit sich das Rohr weder
das Werkzeug Mot. 110. verschieben noch verdrehen kann.
Zusammenbau ■:

J-f £ Lf '■) I f\

Die Ventile in der richtigen Reihen­ Die Kipphebelachsen (Befestigungs­


folge einsetzen und den Zylinderkopf bohrung zur Schraube) montieren und
am Montagehalter Mot. 08 befestigen. dabei die Kipphebel und die Federn
Die Sitzscheiben, die Federn und die nacheinander einsetzen.
Federteller’ einsetzen. Die beiden Befestigungsschrauben der
Den Ventilfederspanner Mot ■ 01 ,■ Mot. 02 Achsen anbringen und sichern.,
oder Mot. g82 ansetzen und die Federn Die äusseren Federn und die Feder­
komprimieren. klammern anbringen.
Die Ventilkeile montieren. Die Stopfen der Achsen mit ihren
Dichtscheiben anbringen.
Den Gummistopfen auf der Seite der
hinteren Verschlussplatte einsetzen.
Montieren :
- die hintere Verschlussplatte
- die Wasserpumpe
- die Riemenscheibe und den Windflügel.
58 998-1 Den Zylinderkopf vom Halter abnehmen
und die Stösselstangen einsetzen
Achtung - (Reihenfolge beachten).
Die Keile, der Auslass- (E) und Einlass Die Stehbolzen der Lichtmaschinenhal­
ventile (A) sind unterschiedlich. terung montieren.
B-24
ÖLPUMPE

I Zerlegen

Den Stopfen des Überdruckventils lösen.


Beim ersten Modell die Feder und die
Kugel entfernen.
Bei der zweiten Ausführung das Ver­
schlussplättchen, die Feder und die
Kugel herausnehmen.
Die Befestigungsschrauben des Pumpen­
deckels entfernen.
Das getriebene Ritzel, das Antriebs­
ritzel und die Welle ausbauen.

Kontrolle

Alle Teile säubern und prüfen :


- die Verzahnung der Pumpenwelle
- Lagerung
- Feder des Überdruckventils : bei un­
genügendem Druck auswechseln
- Spiel zwischen Ritzeln und Pumpen­
gehäuse : über 0,20 mm die Ritzel
austauschen
- Dichtfläche des Pumpendeckels :
gegebenenfalls abziehen.

Zusammenbau

Alle Arbeiten in umgekehrter Reihenfolge durchführen.

Montieren :
- eine Feder von 41 mm Länge bei einem“
Überdruckventil mit verschraubtem 59 969- 2
Stopfen
- eine Feder von 29,5 mm Länge bei
einem Überdruckventil mit Verschluss­
plättchen.
B-25 B-25

KURBELWELLE NOCKENWELLE

Die Zentrierbuchse der Kupplungswelle


auswechseln : sie mit Hilfe eines
Linksdrallfräsers ausbauen.
Die Kurbelwelle säubern und mit einem
1/ - Motorsteuerung durch Steuerräder

Das Nockenwellenrad mit der Presse


I
Kupferdraht prüfen, ob die Ölkanäle
abdrücken (den Flansch als Auflage
nicht verstopft sind.
benutzen).
Den Keil entfernen.
Die Pleuel- uncl Hauptlagerzapfen mit
Die Teile säubern und prüfen.
dem Mikrometer prüfen.

Hauptlagerzapfen

Nenndurchmesser :
10 mm
Nacharbeiten für Lagerschalen mit
Reparaturmass :
- 0,25 mm
- 0,50 mm
- 1,00 mm
Schleiftoleranzen :
- 0,009 mm
- 0,025 mm

Pleuelzapfen

Nenndurchmesser :
58 mm
Nacharbeiten für Lagerschalen mit
Reparaturmass : Den Befestigungsflansch (mit der abge­
- 0,25 mm
schrägten Seite zur Nockenwelle) und
- 0,50 mm
den Keil aufsetzen.
Schleiftoleranzen :
- 0,025 mm Die Bohrung des Nockenwellenrades mit
- 0,0^1 mm
Talg einreiben und das Rad aufpressen,
(Markierung nach aussen) - dabei den
ersten Lagerbund als Aufläge benutzen -
A bis das Spiel am Befestigungsflansch
0,06 bis 0,1*4- mm beträgt.

2/ - Motorsteuerung durch einfache oder


Doppelrollenkette

Bei der Montage des Zahnrades auf die


Nockenwelle (beim Zusammenbau des
Motors) ist am Wellenende eine-:.Bohrung
von 8 ,.5 mm Durchmesser und 20 fflfü Tiefe
zu bohren. .
Nach dem Schleifen der Pleuelzapfen
muss die Prägepolierung in einem Winkel *• ’’'
von 1*4-0°, der zur Drehachse der Kurbel­
welle ausgerichtet ist, intakt bleiben Ein Gewinde von 10 mm mit einer Stei­
(Einarbeiten einer Nute in A). gung von 150 einschneiden.
B-26 B-26

LAUFBUCHSEN-KOLBEN-PLEUEL

1■ Ausführung
Kolbenbolzen (14 mm Durchmesser),
schwimmend im Pleuel

Das Pleuel und den Kolben aus der Lauf­


buchse herausdrücken.
Die Kolbenringe entfernen.
Die Sicherung des Kolbenbolzens ent­
fernen und diesen ausdrücken.
Prüfen, ob das Pleuel gut ausgewinkelt
und nicht verdreht ist.
Es gegebenenfalls richten.
Das Spiel des Kolbenbolzens im Pleuel­
auge kontrollieren (mit einem neuen
Bolzen).
Bei zu grossem Spiel die Buchse mit
der Presse ausdrücken.
Die neue Buchse mit Talg versehen und
einpressen : die Bohrungen von Buchse
und Pleuel müssen übereinstimmen.

Ausreiben der Pleuelbuchsen


Zuerst mit der Reibahle Nr. 1 auf
13,85 mm Durchmesser Vorarbeiten.
Hierzu das Werkzeug Mot. 107-1 und die Dann mit der Reibahle Nr. 2 auf
Reibahlen Mot. 107-2 verwenden. 13,95 mm Durchmesser ausreiben.

Schliesslich den endgültigen Durchmes­


ser mit der Reibahle Nr. 3 herstellen.
Da es sich hierbei um eine schwierige
Feinarbeit handelt, ist es erforderlich,
den Durchmesser anfangs immer nur je­
weils um 1 bis 2/100 mm und anschlies­
send noch geringer zu erhöhen.
Da jeder Teilstrich der Einstellmuttern
Das Werkzeug Mot. 107-1 in einen ca. 2/100 mm entspricht, erfolgt die
Schraubstock spannen. Einstellung jeweils innerhalb desselben
Den Pleuelfuss auf den Montagedorn Abstandes zwischen zwei Teilstrichen.
aufsetzen. Dabei eines der Messer als Anhaltspunkt
Den Pleuelfuss im Verhältnis zur Füh- benutzen.
’-'l'.-. rungsbuchse zentrieren. Hierzu das Die Einstell- und Feststellmuttern
'/konische Ende der Reibahle verwenden. immer nur wenig betätigen.
In dieser Stellung den Pleuelfuss Den neuen Kolbenbolzen einölen und ihn
blockieren. in die Buchse einführen, so dass er
Die Reibahlenschäfte Mot. 107-2 einfet­ leicht saugend mit dem Daumen einge­
ten, damit sie gut in der Führungsbuchse drückt werden kann.
gleiten. Das Pleuel erneut prüfen.
B-27 B-27

Eine Kolbenbolzensicherung im Kolben 2. Ausführung


anbringen. Kolbenbolzen (Durchmesser 16 mm) schwim
Den Kolben in heisses Wasser legen. mend im Kolben
Den Kolbenbolzen mit der Hand in den
Kolben und das Pleuel einschieben. Ab Modell 1970 sind die Motoren vom
Die Montagerichtung des Kolbens Typ 800-01 und 680-02 mit Kolbenbolzen
beachten. mit 16 mm Durchmesser ausgerüstet, die
in die Pleuel eingepresst werden und
- Bohrung im Kolbenmantel (unterhalb) "schwimmend" in den Kolben gelagert sind.
des Kolbenbolzens) zum Monteur.
Das bedingt die Montage von :
- neuen Kolben
- neuen Kolbenbolzen
- neuen Pleueln.

Folgende. Spezialwerkzeuge benutzen :


“ Mot. 255 und Mot. 255-01

Ausbau des Kolbenbolzens

- Zahl am Pleuelfuss vom Monteur aus Die Ausbauhülse (1) in das Formstück
gesehen nach links. (A) der Grundplatte einsetzen.
Den Kolbenbolzen unter Verwendung des
Ausbaudornes (3) mit der Presse aus­
drücken; die Flachfräsung im Kolben­
auge muss sich genau in den Hülsenrand
(1) einpassen.
Die zweite Kolbenbolzensicherung
anbringen.
Die Kolbenringe montieren, ölen und
versetzen :
- ein "Top"-Ring
- ein Dichtring
- ein Ölabstreifring "U-Flex".

DIE RINGSTÖSSE DÜRFEN NICHT NACHGEÄR-


BEITET WERDEN.
B-28 B-28
- Einbau eines neuen Kolbenbolzens

H - Vorarbeiten am Pleuel

_JDas Pleuel mit Hilfe eines Auswinkel­


gerätes und des Modellbolzens (4)
prüfen und eventuell richten.

Bas Pleuel in einem Heizofen auf


250° C erhitzen (siehe MR 109 -
Heft C-102).

62973-3
Vorarbeiten am Kolbenbolzen

Prüfen, ob der Kolbenbolzen korrekt im


entsprechenden neuen Kolben dreht. Den
Kolbenbolzen auf den Montagedorn (5)
aufschieben.
Die Zentrierhülse (6) so weit am Dorn
einschrauben, bis sie am Kolbenbolzen
anliegt : nicht blockieren.
Den Kolbenbolzen mit Molykote M 55
(Bestell-Nr. 00 80 658 ^00) schmieren.

Montage des Kolbenbolzens

Die Ausrichtung von Kolben und Pleuel


beachten :
Pfeil des Kolbens nach unten zeigend
Kennzahl am Pleuelfuss nach rechts,
Kolbenoberteil zum Monteur.
Die Einbauhülse (2) in das Frontstück
(b) der Grundplatte einsetzen,
Die nachstehenden Arbeiten sind mög­
lichst schnell durchzuführen, damit
sich das erhitzte Pleuel so wenig wie
möglich abkühlt.
Kolben und Pleuel auf die Einbau­
hülse auflegeri und sich vergewissern,
dass sich die Flachfräsung im Kolben­
auge genau in den Hülsenrand (2)
einpasst.
Den Montagedorn mit Kolbenbolzen und
Führung von Hand in den Kolben und das
Pleuelauge eindrücken, bis die Zentrier­
hülse am Boden-der Einbauhülse anliegt.
Anschliessend’ kontrollieren, ob die
Verbindung zwischen Kolben und Pleuel
leichtgängig ist.
Lässt sich der Kolbenbolzen nur schwer
von Hand montieren, kann er auch mit
Hilfe der Presse eingesetzt werden.
B-29 B-29

MOTORBLOCK

59976

Die Stopfen der Ölkanäle entfernen.


Hierzu :
In der Mitte des Stopfens ein Loch
von 6,75 mm Durchmesser bohren.
- Ein Gewinde von 8 x 125 mm einschnei­
den.
- In dieses Gewinde eine Schraube ein­
setzen. Zwischen Schraubenkopf und
Motorblock wird eine Hülse eingesetzt,
deren Innendurchmesser etwas grösser ist
als der Aussendurchmesser des Stopfens.
Durch Anziehen der Schraube wird der
Stopfen herausgezogen.

Den Motorblock säubern und mit einem Die vier Verschlussstopfen der Ölkanäle
Kupferdraht prüfen, ob die Ölkanäle einsetze’n und mit dem Schlagdorn
nicht verstopft sind. Mot. 111 A verstemmen.
B-30 B-30

Austauschbarkeit der Motorblöcke


■ Nachstehende Angaben gelten nur für
■ Fahrzeuge mit Motorsteuerung über
■ Zahnräder.

Bis November 1962 erfolgte die Schmie­ Nach Auslauf der alten Motorblöcke
rung des Steuerrades ausschliesslich liefern die Ersatzteillager nur noch
über dessen Achse, die mit einer die neue Ausführung mit Schmierkali­
Verbindungsbuchse (G) versehen war. brierung (J) .
Wird ein alter Motorblock durch einen
neuen ersetzt, sind folgende Arbeiten
durchzuführen :
- Montage einer Steuerradachse ohne
Ausbuchtung Nr. 06 0? 08? 200.
- Durchbohren der Zwischenplatte in
Höhe der Schmierkalibrierung gemäss
.Abbildung in (A). Durchmesser der
Bohrung 5,5 mm.

Seit diesem Datum erfolgt die Schmie­


rung. noch immer durch diese Achse,
jedoch ist zusätzlich auf der Steuer­ B = 10 mm
radseite des Motorblocks eine Schmier­
kalibrierung vorhanden. Ausserdem ent­ C = 69 mm
fällt die Ausbuchtung für die. Verbin­
dungsbuchse auf der Achse.
B-31 B-31

ZUSAMMENBAU

Den Motorblock am Halter Mot. 460 Eine Messuhr an der Stirnseite der
befestigen. Kurbelwelle ansetzen und das Axial­
Die unteren Lagerschalen (mit Schmier­ spiel der Welle prüfen.
bohrungen) montieren. Es muss zwischen 0,05 und 0,25 mm
Die Lagerschalen ölen. liegen.
Die Laufflächen der Kurbelwelle ölen Ist das Spiel nicht korrekt, die An­
und die Welle einbauen. laufscheiben am mittleren Hauptlager
Die Anlaufscheiben seitlich vom auswechseln.
mittleren Hauptlager anbringen (Weiss­ Die Scheiben werden in folgenden
metal zur Kurbelwelle). Stärken geliefert :
- Originalmass : 2 mm
- Keparaturmasse : 2,05 - 2,10 und
2,15 mm

Die oberen Lagerschalen (ohne Schmier­ Das Schwungrad montieren (die beim
bohrungen, mit Ausnahme der Lager­ Ausbau gemachten Markierungen beach­
schale des mittleren Lagers) in die ten) .
Lagerdeckel einsetzen. Die Sicherungsbleche anbringen und die
Die Lagerschalen ölen. Schrauben mit 5 mkp blockieren.
Die Lagerdeckel montieren, dabei die
beim Zerlegen gemachten Markierungen
beachten. Den Schlag des Schwungrades mit der
Die Deckelschrauben mit Hilfe des Messuhr kontrollieren : maxi 0,08.mm.
Drehmomentschlüssels Mot. 23 mit 6 mkp
blockieren; prüfen ob die Kurbelwelle
frei dreht. Die Schrauben sichern.
B-J2 B-J2

I____
KUPFERDICHTUNGEN PAPIERDICHTUNGEN

Eie Laufbuchsen mit ihren Sitzdich­ Seit 20. Dezember 1968 sind die Motoren
tungen versehen. vom Typ 800-01 und 680-02 anstelle der
Kupferdichtungen mit Laufbuchsen-
Montieren Sie Dichtungen von 0,90 mm
Sitzdichtungen aus Papier ausgerüstet.
Stärke.
Es sind ausserdem Dichtungen folgender
Stärke lieferbar :
- 0,95 mm
1 mm
- 1,05 mm Diese neue Dichtung bedingt folgendes :

- Verstärkter Motorblock, erkenntlich


an der Position des Kühler-Ablass­
stopfens; er befindet sich auf der
Krümmerseite statt auf der Seite der
MotorSteuerung.

- Änderung der Laufbuchsen, erkennt­


lich an der Form der Sitzfläche.

Austauschbarkeit

Im Austausch wird nur noch der neue


Motorblock geliefert.

Die alten Laufbuchsen mit Kupfer­


dichtungen können jedoch in diesen
neuen Block montiert werden.
Dagegen dürfen die neuen Laufbuchsen
mit Papierdichtungen niemals in den
Motorblock alter Ausführung eingebaut
werden.

Montagehinweise

Das Überstehmass der Laufbuchsen mit


Papierdichtungen beträgt 0,0*1- bis
0,12 mm.

Stärke der Sitzdichtungen :


112,8 mm
- O,_P7 mm - blaue Markierung
- 0,10 mm - rote Markierung
Alte Ausführung Ausführung - 0,1^- mm - grüne Markierung

%
B-33 . B-33

Den Motor herumdrehen.


Die Laufbuchsen in den Motorblock
einsetzen.
Mit der Hand aufdrücken, damit sie
gut an den Sitzdichtungen anliegen.

Die Lagerschalen in die Pleuelfüsse


einsetzen.
Ölen.

Das Überstehmass im Verhältnis zur


Dichtfläche des Motorblocks mit Hilfe
des Werkzeuges Mot. 2^2 und dem Mess­
uhrhalter Mot. 231 (Messuhr mit Ver­
längerung Mot. 36^) feststellen. Es
muss bei Kupferdichtungen zwischen 0,08
und 0,15 mm liegen. (Das für Papier­
dichtungen gültige Mass siehe Seite J2).
Ist das Überstehmass korrekt eingestellt
die Laufbuchse wieder herausnehmen.

Die Kolben zusammen mit


den Pleuel in die Lauf­
buchsen 'einsetzen. Dabei
folgende Montagebuchsen
verwenden :
- Mot. 109 für Motor
Typ 690
Die Laufbuchsen zusammen mit Kolben
- Mot. 215 für Motor
Typ 680 und Pleueln in den Motorblock einfüh­
ren. Stellung beachten :
- Mot.. 216 für Motor
Die Montagerichtung be­ - Nr. 1 zur Kupplung und Nummer auf dem
achten : Pleuelfuss entgegengesetzt zur Nocken­
welle .
Nummer auf dem Pleuel­
fuss entgegengesetzt Die Laufbuchsenhalter Mot. 12 anbringen
zur Nockenwelle. und den Motor herumdrehen.
Die Pleuel auf die Kurbelwelle aufsetzen.
Die Lagerschalen in den Pleueldeckel
einsetzen.
Ölen.
Die Pleueldeckel montieren.
Die Sicherungsbleche anbringen (bei
jeder Montage neue) und die Schrauben
anziehen.
Die Schrauben mit Hilfe des Drehmoment­
schlüssels Mot. 23 mit 3,5 mkp blockie­
ren und sichern.
Prüfen, ob der Kurbeltrieb frei dreht.
Die Ölpumpe mit ihrer Papierdichtung
montieren.

Vier Stiftschrauben zum Zentrieren der Die vordere Dichtung so anbringen, dass
Ölwannendichtungen in den Motorblock deren Enden auf die seitlichen Dichtun­
einschrauben. gen überstehen (auch hier die Über­
Die hintere Dichtung auflegen, deren schneidungsstellen mit "Hermetic"
Enden mit "Hermetic" (Nr. 805 114) versehen).
versehen. Die Ölwanne montieren und dabei darauf
Die seitlichen Dichtungen so montieren, achten, dass die Dichtungen nicht
dass deren Enden auf die hinterelDich- verrutschen.
tung überstehen (an den Überschneidungs­ Die Schrauben blockieren.
stellen "Hermetic" anbringen).
B-35 B-35

Motorsteuerung durch Steuerräder

Die Zwischenplatte des Steuergehäuses


mit ihrer Dichtung montieren (mit
"Perfect Seal", Nr. 00 80 5^6 300
versehen).

Den Keil in die Kurbelwelle einsetzen.

Das Kurbelwellenrad in kochendem Wasser


erhitzen und mit Hilfe eines passenden
Rohres aufziehen (Körnerschlag des
Zahnrades nach aussen).

Die Laufflächen der Nockenwelle ölen


und die Welle einsetzen.

Die beiden Flanschschrauben blockieren


und.prüfen, ob die Welle frei dreht.

Die Riemenscheibe montieren :


nicht vergessen, die Distanzscheibe
unter die drei Befestigungsschrauben
zu legen.

War keine Scheibe vorhanden, ist sie


zusammen mit Schrauben vojpr 15 mm
(statt 12 mm) Länge zu mofa.tie.renr „

Das Steuerrad mit seiner Achse ein- Den Steuergehäusedeckel montieren,


setzen. Die Markierungen der drei Dichtung mit "Perfect Seal"
Zahnräder in Übereinstimmung bringen. (Nr. 805 463) versehen.
b-36

Motorsteuerung durch Doppelrollenkette,


später durch einfache Kette
Die Zwischenplatte von 6 mm Stärke wur­
de durch eine Platte von 3 mm ersetzt,
wobei zusätzlich eine Ölzulaufplatte
montiert wird.
Hierdurch mussten auch folgende Teile
geändert werden :
- hintere Partie des Zylinderkopfes
und damit der Dichtung
- Motorblock.
Der neue Zylinderkopf und die neue
Dichtung können bei allen Motor-Typen
(ganz gleich mit welcher Art der Motor­
steuerung) montiert werden.
Der neue Motorblock kann dagegen nur
bei allen Ausführungen mit Steuer­
kette verwendet werden.

Zur einfacheren Einstellung der Motor­


steuerung ist die Steuerkette mit zwei
Anhaltspunkten versehen, und zwar mit :
Montieren : - einem gelben Kettenglied (a)
- das Ölsieb des Kettenspanners
- die Zwischenplatte; Dichtung mit
"Perfect Seal" (Nr. 00 80 511 ^00)
versehen,
- gegebenenfalls die Ölzulaufplatte mit
ihrer Dichtung.
Die Schrauben der Platten nicht
blockieren.
Die Lagerstellen der Nockenwelle ölen
und die Welle einsetzen.
Den Flansch montieren, Abschrägung zur
Nockenwelle, und die Schrauben blockieren.
Den Keil in die Nockenwelle einsetzen.

Die Kette so auf das Kurbelwellenrad


aufsetzen, dass das gelbe Kettgjjy^Lied
(a) am Markierungspunkt des ZäH^öades
anliegt.
Das ‘Nockenwellenrad so in die Kette
einsetzen, dass sich das Kettenglied mit
der Strichmarkierung (b) der Markierung
des Rades gegenüber befindet.
- -0
Die Markierung am Kurbelwellenrad so ein­
stellen, dass sie; über den Mittelpunkt Dann das Nockenwellenrad auf die Nocken­
verlängert, dem Mittelpunkt aufsetzen und dabei beachten, dass
welle gegenübersteht (siehe der Keil der Nute genau gegenübersteht.
B-37 B-37

59475-2 \J

Eine Spindel (1) in die Nockenwelle Den Kettenspanner mit Druckplatte an­
einschrauben. bauen.
Eine Schraube (2) sowie eine Mutter (j) Die beiden Schrauben blockieren.
auf die Spindel montieren. Die Mutter Einen Sechskant-Inbusschlüssel von 3 mm
beidrehen, so dass das Nockenwellenrad in den Druckstösseizylinder einführen.
auf die Welle aufgedrückt wird.
Im Uhrzeigersinn drehen, bis sich der
Das nötige Spiel des Nockenwellen­ Druckstössel löst und auf die Kette
flansches ist erreicht, wenn die Scheibe vorschnellt.
(2) an der Stirnseite der Nockenwelle Die Schraube in den Druckstösseizylinder
anliegt. einsetzen, blockieren und sichern.
? --
Der Innendurchmesser der Scheibe (2)
muss grösser sein als der Bund (^) der Die Befestigungsschrauben der Zwischen­
Nockenwelle, damit die Scheibe sich gut platte und der Ölzulaufplatte
an die Stirnfläche anlegt. blockieren.

Die Laufbuchsenhalter entfernen.


Die Ventilstössel ölen und einsetzen :
Reihenfolge beachten.
Die Zylinderkopfdichtung auflegen,
gebördelte Seite zum Motorblock.
Den Zylinderkopf mit eingesetzten
Stösselstä&gen aufsetz.en und die
Schrauben beidrehen.
Den Krümmer mit dem Vergaser anbauen.
Die Zylinderkopfschrauben in angege­
bener Reihenfolge mit 6 mkp blockieren
(Drehmomentschlüssel Mot. 23 verwenden).
b-j8 B-38
Die Ventile einstellen (Schlüssel Nach 500 km die Zylinderkopfschrauben
um eine viertel Umdrehung lösen und sie
dann mit dem vorgeschriebenen Dreh­
moment blockieren.
Diese Arbeit kann unter folgenden
Bedingungen durchgeführt werden :
bei kaltem Motor : Drehmoment 6 mkp
bei warmem Motor (d.h. 50 min nach dem
Abstellen des Motors) :
Drehmoment 6,5 mkp.
Das Antriebsritzel von Ölpumpe und
Zündverteiler montieren.
Die Hülse mit ihrer Gummidichtung
anbringen.
Den 1. Zylinder in den oberen Totpunkt
stellen (die Ventile des 4. Zylinders
überschneiden sich).

Die Antriebswelle des Zündverteilers


einsetzen. Ausrichtung beachten :
- Einschnitt im Winkel von 60° zur
Längsachse des Motors
- grösserer Versatz zur Kupplung.
Den Motor vom Demontageständer abnehmen
und am Halter Mot. 3&9 anbringen.

Die Mitnehmerscheibe und den Kupplungs­


mechanismus montieren (beim Ausbau
gemachte Markierungen beachten).
Die Mitnehmerscheibe zentrieren mit
Hilfe des Dornes :
- Emb. 02 für Scheiben mit 10 Zähnen
- Emb. 319 für Scheiben mit 20 Zähnen.
B-39 B-39

ZÜNDVERTEILER MIT KLEMMBUND

AUS- UND EINBAU DES ZÜNDVERTEILER-ANTRIEBSRITZELS

Ausbau

Den Zündverteiler ausbauen.


Die Ausziehhülse (1) des Werkzeuges
Mot. 468 in die Führungsbuchse ein­
schrauben.

Das Werkzeug Mot. 04-01 an der Aus­


ziehhülse ansetzen und die Buchse
herausziehen.

Herausnehmen :
- das Antriebsstück des Zündverteilers
- das Zündverteiler-Antriebsritzel mit
Hilfe der Spindel des Werkzeuges Mot.04-01

Einbau

Das Zündverteiler-Antriebsritzel leicht


ölen und mit Hilfe der Spindel des
Werkzeuges Mot. 04-01 einsetzen.
Den Führungsdorn(2) des Werkzeuges
Mot. 468 in das Ritzel einführen.
Die Führungsbuchse mit der abgeschrägten
Seite am Motorblock ansetzen. Den
Einbaudorn (j) des Werkzeuges Mot. 468
auf der Buchse anbringen.
Mit einem aufgesetzten Rohrstück den
Dorn (j) bis zur Auflage am Motorblock
aufdrücken.
Abmessungen des Rohrstückes :
- Durchmesser aussen: 34 mm
- Innendurchmesser : 26 mm
- Länge 230 mm

Den Einbaudorn und den Führungsdorn


entfernen.
Die Spindel des Werkzeuges Mot. 04-01
in das Ritzel einschrauben und prüfen,,
ob zwischen Ritzel und Buchse ein Spiel
von A = 0,13 - 0,55 mm vorhanden ist.
Die Spindel des Werkzeuges Mot. 04-01
ausschrauben.
Das Antriebsstück . des Zündverteilers
einsetzen : Ausrichtung beachten.
Den Zündverteiler einbauen und den
Zündzeitpunkt einstellen : 0° - 1.
B-40 B-40


KÜHLSYSTEM

Allgemeine Angaben über das Kühlsystem


finden Sie im MR 101 - Heft D-001.

Nachstehend geben wir Ihnen lediglich


besondere Hinweise für die Fahrzeuge der
R 4-Serie.

Füllmenge des Kühlsystems : 4,8 Liter.

1/ - Entleeren des Kühlsystems 2/ - Füllen des Kühlsystems

Die Ablassstopfen von Motorblock und


Kühler einschrauben.

Um das Kühlsystem vollständig zu ent­ Einen Liter Kühlflüssigkeit in den


leeren, unbedingt wie folgt vorgehen : Ausgleichbehälter (Messing) füllen,
bzw. bei durchsichtigen Behältern bis
zur Markierung "MAXI".
- Das Ventil des Ausgleichbehälters
entfernen (bei Messing-Behältern).

Das Ausgleichventil einsetzen.


- Den Deckel mit dem Ausgleichventil
lösen (bei durchsichtigen Behältern).
Das Kühlsystem mit Hilfe des Gerätes
Mot. 401 füllen :
die Verwendung dieses Gerätes ist im
- Den Ablassstopfen des Kühlers ent­ MR 101 - Heft D-001 beschrieben.
fernen : die Kühlflüssigkeit läuft
zuerst langsam; tritt ein kräftiger
Den Motor anlassen : läuft die Flüssig
Strahl aus, ist der Ausgleichbehälter
keit an der Entlüfterschraube des
leer.
Wärmeaustauschers aus, diese Schraube
- Den Verschlussstopfen des Kühler- schliessen.
Einfüllstutzens entfernen.
Warten bis der Thermostat öffnet und
- Die Entlüfterschraube des Heizgerätes
den Motor abstellen.
öffnen.
- Den Ablassstopfen des Motorblocks Fehlende Kühlflüssigkeit nachfüllen
entfernen. und das Gerät Mot. 4-01 entfernen.
Den Verschlussstopfen des Kühlers
Das Kühlsystem sorgfältig spülen.
aufschrauben.

i
b-41 B-Ä1

AUS- UND EINBAU DES KÜHLERS

1/ - Ausbau 2/ - Einbau

Die Ausbauarbeiten in umgekehrter


Reihenfolge durchführen.
I
Die Schlauchschellen mit dem Schlüssel
Mot. 336 festziehen.

Kühlflüssigkeit einfüllen.

Die Batterie abklemmen.

Das Kühlsystem entleeren.

Lösen :
- die Wasserschläuche zwischen Wasser­
pumpe upd Kühler
- den Schlauch zum Ausgleichbehälter.

NEUE MONTAGE DES KÜHLERS

Entfernen : Der Einbau einer neuen Lenkung an fol­


genden Fahrzeugen :
- die beiden Befestigungsmuttern der
R. 2105 - R. 2106 mit Linkslenkung
Schaltstangenführung und der oberen
(seit 2. Mai 1968)
Kühlerstrebe
R. 1120 - R. 1123 und bei R. 2105 -
- die Befestigungsmutter der seitlichen R. 2106 mit Rechtslenkung (ab
Kühlerstrebe. Modell 1969)
zieht folgende Änderungen nach sich :
Die Rückholfeder des Gangschalthebels
aushängen (nur bei Hebeln mit Zwischen­
- Der Kühler wurde um ca. 11 mm nach
gestänge ) .
vorne versetzt

- Der Verbindungsschlauch zwischen


Kühler und Wasserpumpe wurde verlängert
Den Spannstift des Gangschalthebels
ausdrücekn (nur bei Viergang-Getriebe).
- Anstelle der Metall-Windflügelab­
deckung wird eine aus Kunststoff ein­
Die unteren Befestigungsschrauben des gebaut
Kühlers und des Lenkgehäuses entfernen.

- Es werden neue Kühlerhaltestreben


Den Kühler ausbauen. montiert.

i 1 1
B-^2 B-^2

AUS- UND EINBAU DES AUSGLEICHBEHÄLTERS

1/ - Messing-Behälter

Ausbau

Wenn bei Arbeiten am Kühlsystem das


Den Verbindungsschlauch von Kühler Ausgleichventil am Ausgleichbehälter
und Ausgleichbehälter mit einer ausgebaut oder der Kühlerverschluss
Klammer zusammendrücken. entfernt werden muss, ist es unbedingt
Die Befestigungsschrauben des Aus­ erforderlich, die Gummiabdichtung
gleichbehälters entfernen und den dieser Teile bei der ■ Wiedermontage
Behälter ausbauen. zu erneuern.
Die Wiederverwendung einer gebrauchten
Einbau
Dichtung (am Ausgleichventil oder am
Kühlerverschluss) kann Flüssigkeits­
Die Ausbauarbeiten in umgekehrter
und Druckverluste zur Folge haben und'
Reihenfolge durchführen.
damit zur Überhitzung des Motors führen
Einen Liter Kühlflüssigkeit in den
was durch Aufleuchten der Kontrolleucht
Ausgleichbehälter füllen und das
am Armaturenbrett angezeigt wird.
Ventil einsetzen.
Den Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren. Wir möchten Sie ebenfalls daran
erinnern, dass das Ausgleichventil aus­
getauscht werden muss, wenn es Kühl­
flüssigkeit durchgelassen hat.

2/ - Durchsichtiger Ausgleichbehälter

Ausbau

Den Verbindungsschlauch von Kühler


und Ausgleichbehälter mit einer
Klammer zusammendrücken.
Den Deckel mit dem Ausgleichventil
abschrauben; lässt er sich schwer
lösen, einen Nutenschlüssel verwenden.
Die Befestigungsschraube des Ausgleich­
behälters entfernen und den Behälter
ausbauen.

Einbau

Die Ausbauarbeiten in umgekehrter


Reihenfolge durchführen.
Die Schellenschraube anziehen, bis sich
die Spiralen der Feder berühren, und sie
dann um eine Umdrehung lösen.
Den Behälter bis zur Markierung "MAXI"
füllen. &
Den Kühlflüssigkeitsstahd kontrollieren.
B-^+3
AÜ5- UND EINBAU DER WASSERPÜMPE

1/ - Ausbau

Die Montagerichtung des Thermostaten


beachten, damit die Bohrung (1) nicht
verstopft wird :
- der Bügel (2) kommt zwischen die
Rippen (3) und die Nase (4) des
Pumpengehäuses.
Die Batterie abklemmen.
Das Kühlsystem entleeren.
Die Mutter des Keilriemenspanners und
der Lichtmaschine lösen (Linksgewinde
ab Modell 1969).
Die Keilriemen abnehmen und die Licht­
maschine abdrücken.
Entfernen :
- die beiden Befestigungsmuttern der
Schaltstangenführung und der oberen
Kühlerstrebe
- die Befestigungsmutter der seitlichen
Kühlerstrebe.
Die Wasserschläuche lösen zwischen :
- Kühler und Wasserpumpe
- Wasserpumpe und Heizgerät. Die Rippen (3) und die Nase (A-) wurden
Die unteren Befestigungsschrauben des zu einem späteren Zeitpunkt weggelassen.
Kühlers entfernen und diesen nach Die Schlauchschellen mit dem Schlüssel
vorne kippen. Mot. 336 festziehen.
Die Befestigungsschrauben der Wasser­ Kühlflüssigkeit einfüllen.
pumpe entfernen.
Die Pumpe mit einem Kunststoffhammer
lösen und abbauen.
Die Dichtfläche säubern. AUSWECHSELN DES KEILRIEMENS DER
WASSERPUMPE

Durch den Einbau der Federscheiben-


2/ - Einbau
Kupplung ist beim Auswechseln des Keil­
riemens zwischen Nockenwelle und
Die Ausbauarbeiten in umgekehrter
Wasserpumpe nachstehendes zu beachten :
Reihenfolge durchführen.
- Den Motor so durchdrehen, dass sich
Die Dichtungen werden trocken
zwei der Befestigungsschrauben des
montiert.
Kupplungsmechanismus rechts und links
von der Nockenwellenriemenscheibe
befinden.
AUS- UND EINBAU DES ZYLINDERKOPFES MIT AUSWECHSELN DER ZYLINDERKOPFDICHTUNG

M/ ~ Ausbau

JDie Batterie abklemmen. Ausbauen :


Das Kühlsystem entleeren. - die Zylinderkopfschrauben
- den Zylinderkopf mit der Dichtung.

Ausbauen : Die Laufbuchsenhalter Mot. 12 anbrin-


- das Luftfilter gen.
- den Ventildeckel Die Dichtfläche säubern.
- die Lichtmaschine und ihre Halterung
- die Schläuche zwischen Wasserpumpe und 2/ - Einbau
Kühler sowie zwischen Wasserpumpe und
Heizgerät Die Laufbuchsenhalter abnehmen.
- den Zündverteiler Die Zylinderkopfdichtung trocken auf­
- die Keilriemen. legen, gebördelte Seite zum Motorblock
bzw. Seite mit der Aufschrift "Top”
zum Zylinderkopf.
Den mit den Stösselstangen versehenen
Zylinderkopf aufsetzen.

Lösen :
- die Schaltstange mit Führung und das
Ganze bis zum Spritzblech zurückschieben
- den Staterzug
- die Gasbetätigung
- die KraftstoffLeitung am Vergaser
- das Auspuffrohr zwischen Krümmer und Die Zylinderkopfschrauben mit Hilfe des
Schalldämpfer. Drehmomentschlüssels Mot. 2g mit 6 mkp
blockieren.
Die Reihenfolge beachten.
B-45 B-^5
Die Ventile mit Hilfe des Schlüssels Nach 500 km die Zylinderkopfschrauben
Mot.13 einstellen. um eine viertel Umdrehung lösen und si
dann mit dem vorgeschriebenen Dreh­
moment blockieren.
Diese Arbeit kann unter folgenden
Bedingungen durchgeführt werden :
bei kaltem Motor : Drehmoment 6 mkp
bei warmem Motor (d.h. 50 min nach dem
Abstellen des Motors) :
Drehmoment 6,5 mkp.

AUSTAUSCH EINER VENTILFEDER

Den Ventildeckel abbauen.

Die betreffende Zündkerze ausschrauben.

Die Ventil-Einstellschraube maximal


lösen und die Stösselstange ausbauen.

Anstelle der Zündkerze den Ventilhalte­


finger Mot. 61 einsetzen.

Den Haltefinger so drehen, dass er unter


den Ventilteller drückt, Den Halte­
finger blockieren.

Die Ventilfeder mit dem Spanner Mot. 382 Zum Einbau die Arbeiten in umgekehrter
komprimieren. Reihenfolge durchführen.

Die Ventilkeile, den oberen Federteller Die Ventile mit Hilfe des Schlüssels
und die Feder herausnehmen. Mot. 13 einstellen.
B-46 B-46

AUSTAUSCH DER ÖLWANNENDICHTUNGEN


Das Fahrzeug auf eine Hebebühne stellen.

I
Das Motoröl ablassen.

Die Rohrtraverse ausbauen.


Die Lagerdeckel des Querstabilisators
lösen und diesen abdrücken.

Die Befestigungsschrauben der Ölwanne


lösen und diese abbauen.
Die Dichtungen entfernen und deren
Auflagefläche säubern.

Vier Stiftschrauben zum Zentrieren der


Ölwannendichtungenin den Motorblock
einschrauben.
Die hintere Dichtung auflegen :
deren Enden mit "Hermetic"
(Nr. 00 80 511 400) versehen.
Die seitlichen Dichtungen so montieren,
dass deren Enden auf die hintere
Dichtung überstehen (an den Über-
schneidungsstellen "Hermetic" anbringen).
Die vordere Dichtung so anbringen, dass
deren Enden auf die seitlichen Dich­
tungen überstehen (auch hier die Über­
schneidungsstellen mit "Hermetic"
versehen).
Die Ölwanne schräg nach hinten einsetzen
(der hintere Ölwannenrand muss oben auf
dem Bodenblech aufliegen und mit der
hinteren Dichtung ausgerichtet sein) .
Die Ölwanne vorne anheben, so dass die
Dichtfläche parallel liegen.
Dann die Ölwanne gerade hochdrücken
und in die Stiftschrauben einführen. Alle Befestigungsschrauben der Ölwanne
Auf jeder Seite mit einer Schraube be­
festziehen.
festigen und prüfen, ob die Dichtungen Die Rohrtraverse und den Querstabili­
- besonders die des hinteren Lagers -
sator wieder montieren.
gut sitzen. Mn’Fnr'n’l o-i n-Fii"! "I o r>
B- 47 B-47

AUS- UND EINBAU DER ÖLPUMPE

1/ - Ausbau

Das Fahrzeug auf eine Hebebühne stellen.


Die Ölwanne abbauen.
Die drei Befestigungsschrauben der
Pumpe entfernen und diese abbauen.

2/ - Einbau

Die Ausbauarbeiten in umgekehrter


Reihenfolge durchführen.
Motoröl einfüllen.

ÖLDRUCK-KONTROLLE

Den Öldruckschalter am Hauptölkanal


abbauen.
Das Manometer Mot. 73 anschliessen.

Den Motor anlassen und kontrollieren,


ob der Öldruck nachstehenden Werten
entspricht :
- 1,2 kg/cm^ bei 500 U/min
- 2,4 kg/cm^ bei 4000 U/min
b-^4-8 b-48

TECHNISCHE BATEN

Die Fahrzeuge wurden mit unterschied­


lichen Vergasern ausgerüstet :

1/ - Solex Typ 22 DIS

Mit handbetätigter Kaltstartvorrichtung

Bestückung :
Lufttrichter 15,5
Hauptdüse 8o
Luftkorrekturdüse 165
Leerlaufdüse 57

2/ - Solex Typ 26 DITS 5/ - Zenith Typ 28 IFE

Mit elektrisch betätigter Kaltstart- Mit elektrisch betätigter Kaltstart­


Vorrichtung. vorrichtung .
Motor-Typ
Bestückung : Bestückung
680 800
Lufttrichter 18
Lufttrichter 17 16 Hauptdüse 82
Hauptdüse 92 87 Belüftung 70 x 70
Luftkorrekturdüse 160 170 Leerlauf 45
Anreicherung 75 65 Einstellöffnung
Leerlauf 40 40 der Drosselklappe 0,65 mm
Schwimmernadel 1,6 mm 1,6 mm
Schwimmer 5,7 g 5,7 g
Einstellöffnung
der Drosselklappe 1 mm 1 mm

4/ - Solex Typ 26 DIS 5/ - Zenith Typ 28 IF

Mit handbetätigter Kaltstartvorrichtung Mit handbetätigter Kaltstartvorrichtunj

Motor-Typ Motor-Typ
Bestückung Bestückung
680 800 680 800

'Lufttrichter 18 17 Lufttrichter 20 20
Hauptdüse 95 90 Hauptdüse 92
Luftkorrekturdüse 150 160 Belüftung 70 x 70 110 x 70
Anreicherung 60 80 Anreicherung 45 45
Leerlauf 55 40 Leerlauf 55 4o
Einstellöffnung Einstellöffnung
der Drosselklappe 1,10 mm 1,10 mm der Drosselklappe 0,75 mm 0,75 mi
B-49

AUSTAUSCH EINES VERGASERS MIT ELEKTRISCH BETÄTIGTER KALTSTARTVORRICHTUNG DURCH


EINEN VERGASER MIT HANDBETATIGTER KALTSTARTVORRICHTUNG

Dieser Austausch erfordert eine Ände­


rung in der elektrischen Anlage.

Original-Montage
Den Öldruckschalter (l+') abklemmen und Das graue Kabel (2), das zur Kalt­
ausbauen; an dessen Stelle den Öl­ startvorrichtung führte, isolieren.
druckschalter (1) Nr. 8 5^0 517
montieren. Das rosa Kabel (j) mit Hilfe eines
Das schwarze Massekabel (6) der Öl­ Kabelschuhs (5) mit Klemmenschutz
druckkontrolleuchte hinter der In­ verlängern.
strumententafel abklemmen. Die Kabel zusammen mit dem Kabelstrang
Dieses Kabel isolieren und hinter der des Spannungsreglers verlegen.
Instrumententafel unterbringen.
Die Halteschelle des Stromkabels der Das verlängerte Kabel anstelle des
alten Kaltstartvorrichtung am Ventil­ schwarzen Kabels (6) an der Instru­
deckel entfernen. mententafel anschliessen.

AUS- UND EINBAU DES VERGASERS

1/ - Ausbau

Die Batterie abklemmen.


Abbauen :
- das Luftfilter
- die Kraftstoffleitung am Vergaser
- das Gasgestänge
- den Starterklappenzug
- die Vergaserbefestigung
- den Vergaser

2/ - Einbau

Die Ausbauarbeiten in umgekehrter


Reihenfolge durchführen.
B-50 B-50

GASBETÄTIGUNG \ :
Ab Modell 1965 wird eine Gasbetätigung

I
neuen Typs mit Seilzug, Umlenkgabel
und Ausgleichfeder montiert.

Beim Zusammenbau dieser Gasbetätigung


folgende Punkte beachten :

Gaspedal

Sich vergewissern, dass das Dichtband


hinter der Befestigungslasche richtig
sitzt, um eine einwandfreie Abdichtung
zu gewährleisten.

Umlenkgabel

Der Befestigungspunkt für die Umlenk­


gabel ist je nach Vergasertyp unter­
schiedlich :

- Punkt A für : SOLEX und ZENITH,


Öffnung der Drosselklappe 82°

- Punkt B für : ZENITH, Öffnung der


Drosselklappe 52oJ0'.

Einstellen des Seilzuges

Die Einstellung erfolgt :

- in Ruhestellung Den Seilzug durch Betätigung der


Schraube am Exzenter spannen.

- Leerlauf eingestellt Durch Betätigung des Gaspedals


kontrollieren :
- Starterzug zurückgeschoben
- Ob das Gaspedal im Moment der
- Exzenter liegt auf der Leerlauf­ völligen Öffnung der Drosselklappe
einstellschraube auf 5 mm vom Pedalblech entfernt ist.
- Ob die letzten 5 mm Pedalweg der
- Gaspedal in Ruhestellung. Betätigung der Umlenkvorrichtung
entsprechen.
B-51 B-51

AUS- UND EINBAU DES KRAFTSTOFFBEHÄLTERS

I
1/ - Ausbau

Gegebenenfalls das Schutzblech


abbauen.

Den Kraftstoffbehälter entleeren.

Die untere Befestigungsschelle des


Einfüllstutzens lösen.

Das Entlüftungsrohr entfernen.

Die Verbindungsschelle von Einfüll­


stutzen und Rohr abbauen.

Das Reserverad entfernen.

Den Reserveradhalter und die hintere


Traverse ausbauen.

Die vorderen Befestigungsschrauben


des Kraftstoffbehälters lösen.

Den Behälter nach hinten kippen.

Lösen :

- die Kraftstoffleitung zur Pumpe


- das Kabel des Vorratgebers.

Den Behälter herausnehmen.

2/ - Einbau

Die Ausbauarbeiten in umgekehrter


Reihenfolge durchführen.
Die Schlauchschellen mit Hilfe des
Schlüssels Mot. 55^ anziehen.
B-52 B-52

I
Kapitel C

ELEKTRISCHE AUSRÜSTUNG
UND ZÜNDANLAGE

INHALT

Seite

BEZEICHNUNG DER ANSCHLÜSSE 4

BEZEICHNUNG DER KABELSTRÄNGE 4


SCHALTSCHEMA
- Modelle 1962 - 1963 5
- Modelle 1964 - 1966 8
- Modelle 1967 - 1968 11

KABELANSCHLÜSSE

- Instrumententafel 14
- Scheinwerfer 17
- Standleuchten 17
- Rückleuchten 18
- Lichtmaschine 18
- Spannungsregler 18
- Anlasser 19
- Stoplichtschalter 19
- Blinkerrelais 20
- Scheibenwischer 20
- Kraftstoffvorratgeber 21
- Zünd-Anlassschloss 21
- Elektrische Kaltstartvorrichtung 22
- Öldruckschalter 22
C-2

TECHNISCHE DATEN

- Batterie 23
- Anlasser 23
- Lichtmaschine 24
- Spannungsregler 24
- Zündverteiler 24
- Zündspule 25
- Zündkerzen 25
- Stoplichtschalter 25
- Öldruckschalter 25
- Wärmefühler 25
- Scheibenwischer 25
- Kraftstoffvorratgeber 25
- Scheinwerfer 25
- Rückleuchten 25

ANLASSER
- Aus- und Einbau 26
- Instandsetzung 27
- Kontrolle 53

LICHTMASCHINE - SPANNUNGSREGLER
- Aus- und Einbau 34
- Instandsetzung 34
- Kontrolle 39

ZÜNDVERTEILER
- Zündverstellkurven 40
- Einstellung 40
- Kontrolle 41

SCHEIBENWISCHER 42

SCHEINWERFER 44

ELEKTRISCHE KALTSTARTVORRICHTUNG 46

AUSTAUSCH DER INSTRUMENTENTAFEL 47

ZÜND-ANLASS-LENKSCHLOSS 49

BESONDERHIETEN DER MODELLE 1969 50

BESONDERHEITEN DER MODELLE 1970 51


NACHTRÄGE ZUM VORLIEGENDEN REPARATURHANDBUCH

Alle das Kapitel C des MR 61 betreffende NT-Noten sind in nachstehender


Tabelle einzutragen.

NT-Note
Datum Betreff
Nr.
NT-Note Datum Betreff
Nr.
BEZEICHNUNG DER ANSCHLÜSSE

25 - Innenbeleuchtung
1 - Scheinwerfer links 26 - Zünd-Anlassschloss
2 - Scheinwerfer rechts 27 - Kraftstoffvorratgeber
3 - Standlicht und Blinker vorne links 28 - Kabelverteiler hinten
4 - Standlicht und Blinker vorne rechts 29 - Rückleuchte links
5 - Stadt-Signalhorn 30 - Verbindungsklemme am Kabelstrang
6 - Überland-Signalhorn der Kennzeichenleuchte
7 - Kabelverteiler vorne 31 - Rückleuchte rechts
8 - Zündspule 32 - Kennzeichenleuchte
9 - Elektrische Kaltstartvorrichtung 33 - Heizgebläse
10 - Anlasser 36 - Klemmleiste an der Instrumenten­
11 - Zündkerzen tafel
12 - Lichtmaschine 37 - Kombischalter
13 - Öldruckschalter 38 - Schalterplatte : Parkleuchten -
14 - Wärmefühler Öldruckkontrolleuchte
15 - Batterie 39 - Kraftstoffvorratanzeiger
16 - Stoplichschalter 40 - Instrumententafelbeleuchtung
17 - Parkleuchte links 41 - Klemmleiste an der Instrumenten­
18 - Parkleuchte rechts tafel
19 - Kabelverteiler am Kabelstrang von 42 - Ladekontrolleuchte
Öldruckschalter und elektrischer 43 - Wassertemperaturkontrolle
KaltstartVorrichtung 44 - Schalterplatte : Heizgebläse -
20 - Spannungsregler Scheibenwischer
21 - Blinkerrelais 45 - Blinkerschalter
22 - Verbindungsklemme am Kabelstrang 46 - Blinkerkontrolleuchte
des Kraftstoffvorratgebers 47 - Schalter für Scheibenwischer
23 - Scheibenwischer 48 - Schalter für Heizgebläse
24 - Instrumententafel 49 - Schalter für Parkleuchten

BEZEICHNUNG DER KABELSTRÄNGE

A/ - Kabelstrang vorne D/ - Kabelstrang Scheibenwischer


B/ - Kabelstrang hinten E/ - Pluskabel Batterie
0/ - Ladestromkreis F/ - Massekabel Batterie
C-5 C-5

SCHALTSCHEMA

Modelle 1962 und 196j

com. centr.11
CLIGN. A/. DT.—20
CLIGN. A/. G'f’i-ig
T^MOIN CLIGN -27

68 3 74
C-6 C-6

Kabelverzeichnis

Kabel Kabel-/
Kabel­ Kabel- Farbe der Kabelmuffen
strang Nr. und Kabel Von Zu in mm Gage-Nr.

1 weiss - blau 20 36 25/10 10


2 grün 37 7 20/10 12
3 rosa 37 7 20/10 12
4 Kabel blau 7 1 16/10 14
5 Kabel blau 7 2 16/10 14
6 Kabel rot 7 1 16/10 14
7 Kabel rot 7 2 16/10 14
8 lila 37 5 16/10 14
9 weiss 37 6 16/10 14
10 rot 41 8 16/10 14
11 blau 45 21 16/10 14
12 rot 21 9 12/10 16
13 rot 41 21 16/10 14
14 rot 41 16 12/10 16
A 15 rosa 16 41 12/10 16
16 schwarz 19 38 12/10 16
17 schwarz 19 13 12/10 16
18 schwarz 19 9 12/10 16
19 lila 45 3 12/10 16
20 braun 45 4 12/10 16
21 braun 14 43 12/10 16
22 gelb 37 7 12/10 16
23 Kabel rot 7 3 9/10 19
24 Kabel rot 7 4 9/10 19
25 lila 38 17 9/10 19
26 braun 38 18 9/10 19
27 rot 21 45 9/10 19
28 blau 20 42 9/10 19
29 lila 39 22 9/10 19
C-7

I
Kabelverzeichnis

Kabel- Kabel- Farbe der Kabelmuffen Kabel Kabel-/


sträng Nr. und Kabel Von Zu in mm Gage-Nr.

40 lila, Kabel grau 45 29 12/10 16


41 braun, Kabel grau 45 31 12/10 16
42 rosa 41 28 12/10 16
43 Kabel lachs 28 29 12/10 16
44 Kabel lachs 28 31 12/10 16
B 45 gelb 37 28 12/10 16
46 gelb 37 40 9/10 19
47 Kabel gelb 28 30 12/10 16
48 Kabel rot 28 29 9/10 19
49 Kabel rot 30 31 9/10 19
50 Kabel rot 36 25 9/10 19

60 weiss 15 20 25/10 10
C 61 blau 12 20 25/10 10
63 grün 20 12 12/10 16

66 blau 44 23 12/10 16
D
67 grün 44 23 12/10 16

E 68 - 15 10 60/10

F 69 - 15 Masse 60/10

70 weiss 36 26 20/10 12
71 rot 26 41 20/10 12
Einzel­ 72 aluminium 26 10 25/10 10
73 braun 44' 33 12/10 16
kabel
74 lila 22 27 9/10 19
75 Kabel schwarz 30 32 12/10 16
c-8 c-8

SCHALTSCHEMA

Modelle 196^ bis 1966

&

LANT ZV
LANT. AZ
PHARES
CODES ■
AVERT. URB
AVERT. ROUTE

COMM. CENTR.
CLIGN. AZ. DT.
CLIGN. AZ. Gehe
TEMOIN CLIGN.

CLIGN. AR. Geh«


CLIGN. AR. DT.
C-9

Kabelverzeichnis

Kabel­ Kabel- Farbe der Kabelmuffen Kabel Kabel-0


strang Nr. und Kabel Von Zu in mm Gage-Nr.

1 weiss-blau, Kabel schwarz 20 36 25/10 10


2 grün, Kabel grau 37 7 20/10 12
3 rosa, Kabel beige 37 7 20/10 12
4 Kabel blau 7 1 16/10 14
5 Kabel blau 7 2 16/10 14
6 Kabel rot 7 1 16/10 14
7 Kabel rot 7 2 16/10 14
8 lila, Kabel rot 37 5 16/10 14
9 weisss, Kabel weiss 37 6 16/10 14
10 rot,Kabel rot 41 8 16/10 14
A 11 blau, Kabel blau 45 21 16/10 14
13 rot, Kabel ro't 41 21 16/10 14
14 rot, Kabel grau 41 16 12/10 16
16 braun, Kabel grau 13 43 12/10 16
19 lila, Kabel grau 45 3 12/10 16
20 braun, Kabel grau 45 4 12/10 16
21 braun, Kabel grün 14 43 12/10 16
23 gelb, Kabel rot 37 3 9/10 19
24 gelb, Kabel weiss 37 4 9/10 19
25 lila, Kabel schwarz 38 17 9/10 19
26 braun, Kabel schwarz 38 18 9/10 19
27 rot, Kabel blau 21 45 9/10 19
28 blau, Kabel weiss 20 42 9/10 19

4o lila, Kabel grau 45 29 12/10 16


41 braun, Kabel grau 45 31 12/10 16
42 rosa, Kabel lachs 16 28 12/10 16
43 Kabel lachs 28 29 12/10 16
44 Kabel lachs 28 31 12/10 16
45 gelb, Kabel gelb 37 28 12/10 16
B 46 gelb, Kabel weiss 37 4o 9/10 19
47 Kabel gelb 28 30 12/10 16
48 Kabel rot 28 29 9/10 19
49 Kabel rot 30 31 9/10 19
50 blau,Kabel weiss 3& 25 9/10 19
51 lila, Kabel weiss 39 22 9/10 19
C-10 C-10

Kabel­ Kabel- Farbe der Kabelmuffen Kabel Kabel-/


strang Nr. und Kabel Von Zu in mm Gage-Nr.

60 weiss, Kabel schwarz 15 20 25/10 10


C 61 blau, Kabel schwarz 12 20 25/10 10
63 grün, Kabel grün 20 12 12/10 16

D 66 blau, Kabel grau 23 12/10 16


67 grün, Kabel grün 44 23 12/10 16

E 68 15 10 60/10

F 69 15 Masse 60/10

70 weiss, Kabel schwarz 36 26 25/10 10


Einzel- 71 rot, Kabel schwarz 26 41 20/10 12
72 aluminium, Kabel schwarz 26 10 25/10 10
kabel schwarz, Kabel grau 44 33 12/10 16
73
74 lila, Kabel weiss 22 27 9/10 19
75 Kabel schwarz 30 32 12/10 16
C-11 c-11

SCHALTSCHEMA

Modelle 19^7 und 1968

68 376
C-12 C-12

Kabelverzeichnis

Kabel- Kabel- Farbe der Kabelmuffen Kabel Kabe 1-0


sträng Nr. und Kabel
Gage-Nr.
Von Zu in mm

1 transparent, Kabel weiss 20 36 25/10 10


2 Kabel grau 37 7 20/10 12
3 transparent, Kabel beige 37 7 20/10 12
4 Kabel blau 7 1 16/10 14
5 Kabel blau 7 2 16/10 14
6 Kabel rot 7 1 16/10 14
7 Kabel rot 7 2 16/10 14
9 transparent, Kabel weiss 37 6 16/10 14
10 Kabel rot 41 8 16/10 14
11 Kabel blau 21 45 16/10 14
A 13 Kabel rot 41 21 16/10 14
14 Kabel grau 21 16 12/10 16
16 Kabel grau 13 43 12/10 16
19 Kabel grau 45 3 12/10 16
20 Kabel grün 45 4 12/10 16
21 Kabel grün 14 43 12/10 16
23 Kabel rot 37 3 9/10 19
24 Kabel weiss 37 4 9/10 19
25 Kabel schwarz 49 17 9/10 19
26 Kabel schwarz 49 18 9/10 19
27 Kabel lachs 21 41 9/10 19
28 blau, Kabel blau 20 42 9/10 19

40 Kabel grau 45 29 12/10 16


41 Kabel grün 45 31 12/10 16
42 Kabel lachs 16 28 12/10 16
43 Kabel lachs 28 29 12/10 16
44 Kabel lachs 28 31 12/10 16
45 Kabel gelb 37 28 12/10 16
B 46 Kabel weiss 37 40 9/10 19
47 Kabel gelb 28 30 12/10 16
48 Kabel rot 28 29 9/10 19
49 Kabel rot 30 31 9/10 19
50 transparent, Kabel blau 36 25 9/10 19
51 Kabel weiss 22 39 9/10 19

60 transparent, Kabel weiss 15 20 25/10 10


C 61 transparent, Kabel schwarz 12 20 25/10 10
63 transparent, Kabel grün 20 12 12/10 16
C-13 C-13

Kabel­ Kabel- Farbe der Kabelmuffen Kabel Kabel-0


strang Nr. und Kabel Von Zu in mm Gage-Nr.

66 transparent, Kabel grau 47 23 12/10 16


67 Kabel grün 47 23 12/10 16
D 80 transparent, Kabel lachs 36 47 12/10 16
81 Kabel blau 47 49 9/10 19
82 Kabel rot 41 48 16/10 14

E 68 15 10 60/10

69 15 Masse 60/10
F
70 weiss, Kabel schwarz 36 26 25/10 10
71 rot, Kabel schwarz 26 41 20/10 12
Einzel-
72 transparent, Kabel schwarz 26 10 25/10 10
kabel 73 Kabel schwarz mit Hülle 48 33 12/10 16
74 Kabel weiss mit Hülle 22 27 9/10 19
75 Kabel schwarz mit Hülle 30 32 12/10 16
C-14 C-14

KABELANSCHLÜSSE

I
Instrumententafel

Modelle 1962 und 196?


KabelVerzeichnis

Kabel-
Farbe
Nr.

10 rot, Kabel rot


13 rot, Kabel rot
14 rot, Kabel grau
15 rosa, Kabel lachs
42 rosa, Kabel lachs
28 blau, Kabel schwarz
67 grün, Kabel grün
66 blau, Kabel grau
73 braun
21 braun, Kabel grün
45 gelb, Kabel gelb
46 gelb, Kabel gelb
8 lila, Kabel blau
22 gelb, Kabel gelb
3 rosa, Kabel beige
2 grün, Kabel grau
9 weiss, Kabel rot
50 blau, Kabel rot
1 blau, Kabel schwarz
70 weiss, Kabel schwarz
71 rot, Kabel schwarz
Bezeichnung der Anschlüsse 19 lila, Kabel grau
4o lila, Kabel grau
11 blau, Kabel blau
20 braun, Kabel grau
Nr. B e z e i chnung
41 braun, Kabel grau
36 Klemmleiste 27 rot, Kabel blau
37 Kombischalter 26 braun, Kabel schwarz
38 Parkleuchten, Öldruck 25 lila, Kabel schwarz
39 Kraftstoffvorratgeber 16 schwarz, Kabel grau
4o Instrumententafelbeleuchtung 29 lila, Kabel rot
41 Klemmleiste
42 Ladestromkontrolle
43 Temperaturanzeiger
44 Schalter für Heizgebläse und
Scheibenwischer
45 Blinkerschalter
C-15 C-15

I
Modelle 1964 bis 1966

KabelVerzeichnis

Kabel-
Farbe
Nr.

10 rot, Kabel rot


13 rot, Kabel rot
14 rot, Kabel grau
67 grün, Kabel grün
28 blau, Kabel weiss
66 blau, Kabel grau
73 schwarz, Kabel grau
21 braun, Kabel grün
16 braun, Kabel grau
45 gelb, Kabel gelb
46 gelb, Kabel weiss
8 lila, Kabel rot
24 gelb, Kabel weiss
23 gelb, Krbel rot
3 rosa, Kabel beige
2 grün, Kabel grau
9 weiss, Kabel weiss
50 blau, Kabel weiss
1 blau, Kabel schwarz
Bezeichnung der Anschlüsse 70 weiss, Kabel schwarz
71 rot, Kabel schwarz
19 lila, Kabel grau
40 lila, Kabel grau
Nr. Bezeichnung
11 blau, Kabel blau
20 braun, Kabel grau
36 Klemmleiste
41 braun, Kabel grau
37 Kombischalter
27 rot, Kabel blau
38 Parkleuchten
26 braun, Kabel schwarz
39 Kraftstoffvorratgeber
25 lila, Kabel schwarz
4o Instrumententafelbeleuchtung
51 lila, Kabel weiss
41 Klemmleiste
42 Ladestromkontrolle
43 Kontrolleuchte für Kühlwasser­
temperatur und Öldruck
44 Schalter für Heizgebläse und
Scheibenwischer
45 Blinkerschalter
C-16 C-16

Modelle 1967 und 1968

Scheibenwischer

“V X_ 82
48 \ 73

Bezeichnung der Anschlüsse

Nr. Bezeichnung

36 Klemmleiste
37 Kombischalter
39 Kraftstoffvorratgeber
4o Instrumententafelbeleuchtung
41 Klemmleiste
42 Ladestromkontrolle
43 Kontrolleuchte für Kühlwasser­
temperatur und Öldruck
43 Blinkerschalter
46 Blinkerkontrolleuchte
47 Schalter für Scheibenwischer
48 Schalter für Gebläsemotor
49 Schalter für Parkleuchten

68 378
C-17 C-17

KabelVerzeichnis

Kabel-Nr. 7 arbe Kabel-Nr. Farbe


16 Kabel grau
21 Kabel grün 19 Kabel grau
28 Kabel blau 20 Kabel grün
51 Kabel weiss 40 Kabel grau
9 Kabel weiss 41 Kabel grün
45 Kabel gelb 11 Kabel blau
46 Kabel weiss 27 Kabel lachs
23 Kabel rot 82 Kabel rot
24 Kabel weiss 13 Kabel rot
3 transparent, Kabel beige 10 Kabel rot
2 Kabel grau 81 Kabel blau
80 transparent, Kabel lachs 66 Kabel grau
50 transparent, Kabel blau 67 Kabel grün
1 transparent, Kabel weiss 25 braun, Kabel schwarz
70 weiss, Kabel schwarz 26 Kabel schwarz
71 rot, Kabel schwarz 73 schwarz, Kabel schwarz

Scheinwerfer

Kabel-Nr. Farbe

4 Kabel blau
5 Kabel blau
6 Kabel rot
7 Kabel rot

Standleuchten Vor 1967

Kabel-Nr. Farbe
19 lila, Kabel grau
20 braun, Kabel grau
23 Kabel rot
24 Kabel rot oder weiss
■ (1965 - 1966)

Nach 1967

Kabel-Nr. Farbe
19 Kabel grau
20 Kabel grün
23 Kabel rot
24 Kabel weiss
C-18 c-18

Rückleuchten

Vor 1967 Nach 1967

1 'Kabel-
Nr.
Farbe
Kabel-
Nr.
Farbe

■ 48
49
44
Kabel rot
Kabel rot
Kabel lachs
48
49
44
Kabel
Kabel
Kabel
rot
rot
lachs
4? Kabel lachs 43 Kabel lachs
41 braun, Kabel 41 Kabel grün
grau
40 lila, Kabel 4o Kabel grau
grau

Lichtmaschine

Vor 1967 Nach 1967


Kabel- Kabel-
Farbe Farbe
Nr. Nr.
61 blau, Kabel 61 Kabel schwarz
schwarz
63 grün, Kabel 63 transparent,
grün Kabel grün

Spannungsregler

Vor 1967 1967 - 1968


Kabel- Kabel-
Farbe Farbe
Nr. Nr.
1 weiss, Kabel 1 transparent,
schwarz Kabel weiss
60 weiss, Kabel 60 transparent,
schwarz Kabel weiss
61 blau, Kabel 61 transparent,
schwarz Kabel schwarz
63 grün, Kabel 63 transparent,
grün Kabel grün
28 blau, Kabel 28 transparent,
weiss Kabel blau
6U 379
c-19 C-19

Anlasser

Modelle 1962

Kabel-Nr.
68
Farbe
schwarz
I
1963 bis 1966

Kabel-Nr. Farbe
72 aluminium, Kabel schwarz
68 schwarz

1967 bis 1968

Kabel-Nr. F arbe
72 transparent, Kabel schwarz
68 schwarz

Stoplichtschalter

Vor 1967

Kabel-Nr. Farbe
14 rot
15 rosa oder mit schwarzer
Hülle (1965 - 1966)

1967' bis 1968

Kabel-Nr. Farbe
14 Kabel grau
42 Hülle schwarz
C-20 C-20

Blinkerrelais

I
Modelle 1962 - 1963 Modelle 1964 bis 1966 Modelle 1967 - 1968

Kabel- Kabel- Kabel-


Farbe Farbe Farbe
Nr. Nr. Nr.
11 blau, Kabel blau 11 Kabel blau
12 rot, Kabel lachs 11 blau, Kabel blau 13 Kabel rot
13 rot, Kabel rot 13 rot, Kabel rot 27 Kabel lachs
27 rot, Kabel blau 27 rot, Kabel blau 14 Kabel grau

Scheibenwischer

Modelle vor 1967

Kabel-Nr. Farbe
66 blau
67 grün (äusser Modell 1962)

Modelle 1967 - 1968

Kabel-Nr. Farbe

66 Kabel grau
67 Kabel grün
C-2-1 C-21

Kraftstoffvorratgeber

iw
Modelle 1962 bis 1964
vi —
Modelle 1965 bis 1968

Kabel-Nr. Farbe Kabel-Nr. Farbe


51 Klemmenmuffe
74 lila mit Hülle 74 Klemmenmuffe

Zünd-Anlassschloss

Vor 1967 1967 - 1968

Kabel-Nr. Farbe Kabel-Nr. Farbe


70 weiss, Kabel schwarz 70 weiss, Kabel schwarz
71 rot, Kabel schwarz 71 rot, Kabel schwarz
72 aluminium, Kabel schwarz 72 transparent, Kabel schwarz
C-22 C-22

Bezeichnung der Anschlüsse Kabelverzeichnis

Kabel-Nr. Farbe
11 blau
Nr. Bezeichnung
12 rot
9 KaltstartVorrichtung 13 rot
13 Öldruckschalter 16 schwarz
19 Verteilerstück 17 schwarz
21 Blinkerrelais 18 schwarz
24 Öldruckschalter 27 rot
C-23 C-23

TECHNISCHE DATEN

Batterie


Marke : Fulmen - Tudor - T.E.M. -
Baroclem
Typ : M 2 AS - 6 V - 60/75 Ah

Anlasser

Ducellier, Modell 1962 Ducellier nach 1962

Ducellier Typ 6113, Betätigung durch


Kabelzug.
Drehmoment bei blockiertem Ritzel :
0,6 mkp.
Ducellier Typ 6135 A, Betätigung über
Stromaufnahme bei blockiertem Ritzel :
elektro-magnetisches Relais.
380 - 400 Ampere.
Drehmoment bei blockiertem Ritzel :
Stromaufnahme unbelastet : 50 Ampere
0,8 mkp.
Stromaufnahme bei blockiertem Ritzel :
380 bis 400 Ampere.
Stromaufnahme unbelastet : 50 Ampere
Paris-Rhone, Modell 1962

Paris-Rhone

Paris-Rhone Typ D 8 L - 39s Betätigung Paris-Rhone D 8 E 42, Betätigung über


durch Kabelzug. elektro-magnetisches Relais.
Drehmoment bei blockiertem Ritzel : Drehmoment bei blockiertem Ritzel :
0,8 mkp. 0,8 mkp.
Stromaufnahme bei blockiertem Ritzel : Stromaufnahme bei blockiertem Ritzel :
j80 - 400 Ampere. 380 bis 400 Ampere.
Stromaufnahme unbelastet : 50 Ampere. Stromaufnahme unbelastet : 50 Ampere.
C-24 C-24

Lichtmaschine

Ducellier Typ 7251 G Paris-Rhone Typ G.10 C.11


Stromstärke : Ampere bei einer Stromstärke : 35 Ampere bei einer
Spannung von 6 Volt. Spannung von 6 Volt
Übersetzung ab Nockenwelle : 3,2. Übersetzung ab Nockenwelle : 3,2

Spannungsregler

Ducellier 6 Volt, Typ 8299 A m"x Paris-Rhone Typ XD 212 mit Licht­
Lichtmaschine Ducellier. maschine Paris-Rhone.

Zündverteiler

S.E.V. Junior oder Ducellier.


>-25 C-25

Zündspule

fyp F.C. S.E.V. mit Zündverteiler


5.E.V. , Ducellier mit Zündverteiler
lucellier.

Zündkerzen Scheibenwischer
S.E.V.
680-01 680-02
690 800-01
Modelle 1962 - 1963 ohne Rückstellung
AC 45 F 44 F
in die Waagerechte.
Marchal 37 36 Modelle 1963 : mit Rückstellung in
die Waagerechte.

jtoplichtschalter Kraftstoffvorratanzeiger
2
üinschaltdruck : 8 bis 10 kg/cm Modelle 1962 - 1963

Die Fahrzeuge Renault 4 Standard und


Fourgonnette sind mit einer Kontroll­
)ldruckschalter
lampe ausgerüstet, die aufleuchtet;
wenn nur noch 5 Liter im Kraftstoff­
lodelle 1962 - 1963 mit elektrischer
behälter vorhanden sind.
GaltstartVorrichtung :
Bei allen anderen Modellen ist ein
denn kein Druck vorhanden ist, sind elektrischer Kraftstoffvorratanzeiger
lie Kontakte geöffnet; sie schliessen eingebaut.
<enn der Druck 0,4 kg/cm^ übersteigt.
Nach 1963 :

Alle Modelle sind mit elektrischem


lodelle ohne elektrische Kaltstart- Kraftstoffvorratanzeiger ausgerüstet.
rorrichtung :
denn kein Druck vorhanden ist, sind
lie Kontakte geschlossen; sie öffnen
fenn der Druck 0,4 kg/cm2 übersteigt.
Scheinwerfer
Järmefühler
Asymmetrische Scheinwerfer "CIBIE"
lodelle 1962 - 1963 Kennzeichen E2 auf dem Glas; mit
Einstellhebel für Fahrzeugbeladung
Zwischen 0° und 46° brennt die Kontroll-
.euchte; sie erlischt zwischen 46° und
112° und leuchtet bei 112° ± 3 erneut
Ulf .
Rückleuchten
lach 1963 :
Die Fahrzeuge sind mit zwei Modellen
)ie Kontrollampe leuchtet erst bei von Rückleuchten ausgerüstet :
112° auf. "Seima" oder "PK".
C-26 C-26

ANLASSER

Aus- und Einbau Ab Modell 196$

^Modelle 1962 - 63 - 64 Ausbau

H Ausbau

Abklemmen :
- die Batterie
- das Stromkabel (1)
- das Stromkabel (2) des Magnetschalte
Entfernen :
Abklemmen bzw. Lösen : - die beiden Schrauben (6) der Gelenk­
- die Batterie scheibe
- das Stromkabel (1) - die Auspuffschellen (7) und (8)
- den Kabelzug (Modell 1962) bzw. Das Auspuffrohr drehen.
das Stromkabel (2) des Magnetschalters Die beiden Befestigungsschrauben (5)
(Modell 1963) o c? Ami o c a o rc ori'b-Povnon
qI

- das Gasgestänge (j)


Den Motor abstützen und die Strebe
der Motorhalterung abbauen (4)
Die beiden Befestigungsschrauben (5)
des Anlassers entfernen
Den Anlasser nach hinten herausnehmen.

Einbau

Die Ausbauarbeiten in umgekehrter


Reihenfolge durchführen.
Den Anlasser nach vorne herausnehmen.

Einbau
Der Lagerbock der Motorhalterung ist
bei der Ausrüstung mit Anlassern mit
Kabelzug und Magnetschalter unter­
schiedlich. Die Ausbauarbeiten in umgekehrter
Den Lagerbock Nr. 4 283 96'1 bei Reihenfolge durchführen.
Anlassern mit Magnetschaltern mon­ Beim Befestigen der Gelenkscheibe das
tieren. Lenkrad korrekt ausrichten.
-27 C-27

Instandsetzung

Ducellier 6113 B - Modelle 1962


nit Kabelzug

Mindestlänge der Kohlebürsten :


10 mm
Mindest-Durchmesser des Kollektors :
JO mm
Glimmerscheiben : Tiefe der Fräsung
auf der ganzen Länge : 0,5 bis 0,7 mm
Das Spiel 0,2 bis 0,5 mm wird mit
Unterlegscheiben (R) eingestellt.
A = 22 mm
B = 33,5 mm + 0
- 1,5

\/

L-B—j

fenn erforderlich, den Schalter zur Den hinteren Lagerschild etwas vor­
Kontrolle der Kontakte abbauen. ziehen. Die Halterungsfeder der Plus­
lie beiden Muttern (siehe Pfeil) lösen, kohle anheben und nach links drücken.
len Befestigungsflansch abnehmen. Die Pluskohle herausnehmen.
C-28 C-28

Den Anker mit dem hinteren Lagerschild


ganz herausziehen.
Die Befestigungsschraube des hinteren
Lagerschildes am Anker lösen

I
(Linksgewinde).
Den hinteren Lagerschild abnehmen.
Die Einstellscheiben entgegennehmen.
Wenn erforderlich, die Buchse des
hinteren Lagerschildes auswechseln
(Dorn von 15 mm Durchmesser verwenden). Letztere abschrauben und das Anlasser­
Zum Ausbau von Anlasserritzel und ritzel mit getriebenem Zahnrad ab­
getriebenem Zahnrad ist der Spannstift ziehen. Beim Einbau unbedingt einen
zu entfernen, der die Buchse sichert. neuen Spannstift verwenden.

Zusammenbau

Wird der Anlasser durch Kabelzug be­


tätigt (Typ 6113 B), ist die Buchse mit
dem Werkzeug Eie. 17 (Mass B) auszu­
richten. Dabei das Spiel zwischen Buchse
und eingerastetem Ritzel beachten.
Den Spannstift einsetzen.

Die Einrast- und Ruhestellung des


56 871-1
Ritzels wird mit dem Werkzeug Eie. 17
kontrolliert.

Ruhestellung : A
Einraststellung : B

Den Betätigungshebel von Hand verstellen,


um das Ritzel in Einraststellung zu
bringen. Mit der zweiten Gabel des
Werkzeuges die Einraststellung
kontrollieren. B

Breite des Messwerkzeuges : C = 60 mm

Zur Einstellung der Einraststellung


des Ritzels ist die Schraube des
Schalters zu verstellen.
Um diese zu befreien ist das Werkzeug
Eie, 13 A anzusetzen, um die Feder
56873-1
des Schalters festzuhalten.
0-29 < C-29

Nach 1963 mit Magnetschalter

Ducellier 6133 A
I

Ruhestellung A : 22 mm maxi
+ 0
Einraststellung B : 33,5 -
Tiefe der Fräsung der Glimmerscheiben :
Mindestlänge der Kohlebürsten : 7,5 mm 0,5 mm
Mindest-Durchmesser des Kollektors : Spiel zwischen Buchse und eingerastetem
33 mm Ritzel : G = 0,05 bis 1,5 mm.

Zusammenbau

Nach Anbau des Anlasserflansches die


Buchse anbringen und den Spannstift
einsetzen.
Die Ruhestellung des Ritzels wird mit
Hilfe des Gerätes Eie. 17 geprüft.
Um das Ritzel bis zum Ende seines
Weges zu bringen, ist das Betätigungs­
gestänge ganz durchzudrücken. Es muss
ein Spiel G zwischen Buchse und Ritzel
verbleiben.
Ist die Stellung des Ritzels nicht
korrekt, muss die mit der Einstell­
scheibe fest verbundene Mutter ent­
sprechend verstellt werden.
C-30

Paris-Rhone D 8 L 59

Modell 1962 mit Kabelzug

+ 1
Ruhestellung A = 21 mm Mindestlänge der Kohlebürsten : 8 mm
- 1,6 Mindest-Durchmesser des Kollektors :
Einraststellung B = 35 mm ± 0,7 5^ mm
Tiefe der Fräsung der Glimmerscheiben
0,5 mm.

- Den Schalter zur Kontrolle der Kontakte


abbauen.
- Die Befestigungsschelle lösen, um
die Kohlebürsten freizulegen.
- Die Kohlebürsten herausnehmen.
C-31 c-31

- Den Betätigungshebel der Gabel lösen


- Die beiden Muttern (siehe Pfeil)
abschrauben.
- Den Befestigungsflansch abnehmen.
Den Anker mit dem hinteren Lagerschild
herausziehen.
- Um den hinteren Lagerschild abzu­
nehmen, den Spannstift entfernen. Die
Einstellscheiben entgegennehmen, den

Lagerschild und die Anlaufscheibe ent­
fernen .

Zum Ausbau des Anlasserritzels mit


getriebenem Zahnrad die Buchse mit
einem Rohr ausdrücken.

Zusammenbau :

Nach dem Zusammenbau die Einrast- und


die Ruhestellung des Ritzels mit dem
Bei Montage des Anlasserritzels mit Werkzeug Eie. 17 kontrollieren.
getriebenem Zahnrad ist immer eine neue
»Bu'cl^se zu verwenden. Ist die Einraststellung nicht korrekt,
Die Buchse über die Sprengringe die Schraube des Schalters verstellen.
schieben und sie an verschiedenen Um diese freizulegen, ist die Feder
Stellen umschlagen, um die Sprengringe mit dem Werkzeug Eie. 13 A zu
zu sichern. komprimieren.
C-J2 C-J2

Paris-Rhone D 8 E ^2

Nach 1962 mit Magnetschalter

b1
Ruhestellung A = 22 mm maxi
Einraststellung B = 32 mm mini

Mindestlänge der Kohlebürsten : 8 mm


Mindest-Durchmesser des Kollektors :
mm
Tiefe der Fräsung der Glimmerscheiben :
0,5 mm.

Beim Zusammenbau des Anlassers D.8 E.^2


muss besonders auf die Ausrichtung
der Gabel geachtet werden (siehe
Schnittzeichnung des Anlassers).
Der Tauchkern wird wie nebenstehend
gezeigt auf die Gabel aufgesetzt.
Das Anlasserritzel in Einraststellung
festhalten. Das Verbindungsstück des
Tauchkerns auf die Gabel aufsetzen und
nach unten drücken.
Die Stellung des Ritzels wird mit dem
Werkzeug Eie. 17 kontrolliert.
Um das Ritzel in Einraststellung zu
bringen, ist der Magnetschalter mit
6 Volt-Strom zu versorgen.
Um die Stellung des Ritzels zu verändern,
ist das elektromagnetische Relais aus­
zubauen und die. Stellung der Gabel
zu verändern.
Hierzu die Feder (R) zusammendrücken
und die Gabel ein- oder ausschrauben.
C-33 C-33

Prüfen des Anlassers

I
Um das Drehmoment bei blockiertem
Ritzel zu kontrollieren, den Anlasser
auf der Prüfbank anbringen. Dazu das
Werkzeug Eie. 14 mit Eie 09 und eine
voll geladene Batterie verwenden.
0-34 C-34

LICHTMASCHINE - SPANNUNGSREGLER

Aus- und Einbau

Einbau

- Die beiden Kabel abklemmen.


- Die Schraube (1) entfernen.
- Die Mutter (2) des Spanners für den
Keilriemen der Wasserpumpe lösen (ab
Modell 1969 Linksgewinde).
- Die drei Befestigungsschrauben (3)
des Spanners entfernen.
- Die Lichtmaschine vom Motorblock Die Keilriemenspannung einstellen.
trennen. Hierzu den Abstand (x) zwischen den
- Die Befestigungsschraube (4) der beiden Markierungen messen.
Lichtmschine abbauen. Dieses Mass um 3% erhöhen, um eine
- Die Lichtmaschine herausnehmen. korrekte Spannung zu erzielen.

Instandsetzung

Ducellier Typ 7251 G

Länge der Kohlebürsten : 22 mm


Mindestlänge der Kohlebürsten : 54531-1

Durchmesser des Kollektors : 37


Mindestdurchmesser des Kollektors : Tiefe der Fräsung der Glimmerscheiben :
35,5 mm. 0,5 mm.
C-35' C-35


Die Mutter der Riemenscheibe lösen
(nicht abnehmen).
Die beiden Haltemuttern des hinteren
Lagerschildes lösen und den Lager­
schild abnehmen.

Die Kohlebürsten wie auf der Abbildung


ersichtlich festhalten und das Gehäuse
vom Anker abziehen.
Die Riemenscheibe und das vordere
Lager abbauen.

Wenn erforderlich, die Bürsten und


Bürstenhalter ausbauen.

Um die Erregerwicklungen auszubauen,


müssen die Befestigungsschrauben der
Polschuhe und die Kabelklemmen "EXC"
gelöst werden (siehe Abb.).

Wenn das vordere Lager oder die hintere


Buchse beschädigt sind, wird am besten
der Lagerschild mit ausgewechselt.

Zusammenbau
Alle Zerlegarbeiten sind in umgekehrter
Reihenfolge durchzuführen.
Die Bürstenkabel sind so zu verlegen,
dass sie nicht beschädigt werden können.
Beim Anbau der Lagerschilde sind die
Zentrierungen zu beachten.
C-j6 C-J6
C-37 C-37

Paris-Rhone

r'z'i liiiiii
llllll Inun
III

Länge der Kohlebürsten : 15 mm


Mindestlänge der Kohlebürsten : 8 56 970
Durchmesser des Kollektors : 36,5
Tiege der Fräsung der Glimmerscheiben :
0,5 mm.

Zum Lösen der Mutter die Riemenscheibe


in einem Schraubstock blockieren.
Die beiden Muttern der Gehäuseschrauben
am hinteren Lagerschild entfernen.

Den hinteren Lagerschild abbauen. Dazu Wenn nötig, die Kohlebürsten heraus
die Kohlebürsten mit einer Federpinzette nehmen.
festhalten, damit sie nicht beschädigt Zum Ausbau der Feldspulen siehe
werden. Lichtmaschine DUCELLIER.
c-j8

Zusammenbau

Beim Anbau des hinteren Lagerschildes


■ die Kohlebürsten mit einer Feder­
fl pinzette auseinanderdrücken.
Wenn die Lichtmaschine nach dem Zu­
fl sammenbau keinen Restmagnetismus mehr Beim Einbau neuer Kohlebürsten müssen
——' aufweist, so kann sie wie folgt wieder diese abgeschliffen werden. Dazu die
polarisiert werden : Für kurze Zeit den Bürsten in die Halter einsetzen, ein
Minuspol einer 6 Volt-Batterie mit Rundholz vom gleichen Durchmesser wie
Masse der Lichtmaschine und den Plus­ der Kollektor mit Schmirgelpapier
pol der Batterie mit der Erregerklemme versehen und damit die Kohlebrüsten
"EXC" der Lichtmaschine verbinden. entgegen dem Normallauf einschleifen.

68 889
>-39 C-39

Controlle

*kuf der Prüfbank


denn Sie feststellen, dass die Batterie schlecht aufgeladen ist, muss die Licht-
naschine mit dem dazugehörigen Spannungsregler auf der Prüfbank kontrolliert
werden (Anschlüsse siehe MR 49)•

- Ducellier - 6 Volt - Typ 8299 A

Spannungs­ N Uc Ud Regelstufen
regler (U/min) Einschaltung Ausschaltung
1. Regelstufe 2. Regelstufe

Typ : 2 Mini Maxi T1 U1 U1 Z2 U2 U2


Mini Maxi Mini Maxi
4 000
6 6,5 34 6,4 7,1 4 7,4 7,8

- Paris-Rhone - XD 212

Spannungs­ N Uc Ud Regelstufen
regler (U/min) Einschaltung Ausschaltung
1. Regelstufe 2. Regelstufe

Typ : 2 Mini Maxi T1 U1 U1 Z2 U2 U2


Mini Maxi Mini Maxi

4 000 6 5 34 6,4 7,1 4 7,2 7,8

Am Fahrzeug

Die Kabel der Lichtmaschine abklemmen.


Die beiden Klemmen "DYN" und"EXC"
durch ein Kabel verbinden. Eine Prüf­
lampe (12 Volt) oder ein Voltmeter
zwischen der Klemme "DYN" und Masse
anschliessen.
Den Motor auf ca. 1000 U/min bringen
(nicht darüber). Wenn die Prüflampe
aufleuchtet oder das Voltmeter aus­
schlägt, so gibt die Lichtmaschine
Strom ab. Die Lichtmaschine kann durch einen
Trotzdem ist es ratsam, die Licht­ defekten Spannungsregler beschädigt
maschine auf der Prüfbank zu kon­ worden sein. Nach einer Instandsetzung
trollieren, und zwar zuerst alleine der Lichtmaschine diese mit dem
und dann mit dem dazugehörigen Spannungsregler auf der Prüfbank
Spannungsregler (siehe MR 49). kontrollieren.
C-40 c-4o

ZÜNDVERTEILER

(Fahrzeuge vor Modell 1970)

Einstellungen

Einstellen der Zündkontakte

Die beste Methode zur genauen Ein­


stellung der Zündverteiler ist die
Verwendung eines Schliesswinkelmess­
gerätes (z.B. Eie. 1 2A - Methode nach
% Dwell - siehe MR 107 - Heft E. 620
für die Einstellung am Fahrzeug bzw.
Heft E. 422 für die Einstellung auf der
Prüfbank). Wenn Sie jedoch nicht über
die erforderlichen Geräte verfügen,
können die Kontakte mit Hilfe von
Messblättern (Spion) eingestellt werden.
E = 0,4 bis 0,5 mm.

Zündverteiler Ducellier - S.E.V,

Zum Einstellen der Kontakte die Schraube


(1) lösen. Den Amboss mit einem Schrauben­
56363
zieher verstellen und die Schraube (1)
wieder blockieren.
Einstellen des Zündzeitpunktes

Die Klemmschelle des Zündverteilers


lösen und eine Prüflampe zwischen
Schwachstromklemme und Masse an­
schliessen.
Die Markierung auf dem Schwungrad in
eine Entfernung A vom Pfeil bringen
(siehe Tabelle).
Den Zündkontakt einschlaten.
Den Verteiler entgegen dem Uhrzeiger­
sinn drehen. Sobald die Prüflampe auf­
leuchtet, den Verteiler blockieren.
Zündfolge : 1 - J - A - 2.

Tabelle zur Einstellung des Zündzeitpunktes

Vorzündung A in mm

Motortyp Kurve ST Kurve A A6

690 und 680-01 mm 1 10 mm + 1

680-02 und 800-01 10 mm + 1

Kontrolle der Zündverstellkurven auf


der Prüfbank

Den Verteiler säubern und wenn erforder­ Prüfen Sie jetzt, ob die anderen drei
lich die Kontakte austauschen. Funken nicht mehr als 2° plus oder minus
Den Kontaktabstand einstellen. von ihrer theoretischen "Stellung"' ab­
weichen. Anderenfalls die Kontaktplatte
austauschen.
Prüfen Sie die Stellung der vier Zünd­ Nun die Fliehkraftverstellung durch Ver­
funken. gleich mit der Kurve kontrollieren.
Den Funken, der am wenigsten von seiner Ist die Verstellung nicht korrekt, auf
theoretischen "Stellung" abweicht, auf die Federn einwirken und die Flieh­
"0" einstellen. gewichte kontrollieren. ■*''
C-42

SCHEIBENWISCHER

Abbau der Wischerarme

:r~.—
Zum Abnehmen der Wischerarme die
Schrauben (1) lösen.
Die Gummimuffen, Muttern, Unterleg­
scheiben und Dichtscheiben von den
Wischerachsen abnehmen.

54 539

Einstellen der Wischerarme

A - 60 mm
B = 120 mm

Ausbau der Halteplatte mit dem


Scheibenwischermotor
Modelle 19^2 - 196g

Die Batterie abklemmen.


Die Befestigung der Entfrosterdüsen (2)
und die Kabel des Scheibenwischermotors
lösen'.
Die Schraube (g) entfernen und die
Halteplatte herausnehmen.
Einbau
Alle Ausbauarbeiten in umgekehrter
Reihenfolge durchführen. Bevor Sie je­
doch die Entfrosterdüsen befestigen,
müssen die Hebel der Wischerachsen
ausgerichtet (4-5°) und die Wischer­
blätter montiert werden.
C-4j

Modelle 19^3 - 19&^-

0
Die Batterie abklemmen.
Ausbauen :
- die drei Kippschalter
- den Rückspiegel
- die Betätigungshebel von Kombi- und
Blinkerschalter
- das Lenkrad
- die Befestigungsschrauben des Arma­
turenbrettes.

Die Batterie abklemmen.


Das Verkleidungsblech unter dem Arma­
turenbrett abbauen (äusser bei
"Fourgonnette"). Das Armaturenbrett ausbauen.
Das Heizgerät entfernen. Das Heizgerät entfernen.
Die Halteplatte abbauen. Die Befestigungsschraube der Halte­
platte lösen.
Die Platte ausbauen.
Einbau
Einbau

Die Ausbauarbeiten in umgekehrter Die Ausbauarbeiten in umgekehrter


Reihenfolge durchführen. Reihenfolge durchführen.
Die Scheibenwischer in Ruhestellung Die Scheibenwischer in Ruhestellung
bringen, bevor Sie die Wischerarme bringen, bevor Sie die Wischerarme
aufsetzen. aufsetzen.
C-4^

SCHEINWERFER

Vor Modell 1968 und Fourgonnette

Den Zierring abnehmen.


Die Federlasche (C) hochziehen und
'den Scheinwerfereinsatz herausnehmen.
Dabei den Stecker abziehen.
Wird der Stecker ausgetauscht; auch die
Klemmen auswechseln.

Ausbau des Scheinwerfertopfes

Den Scheinwerfereinsatz ausbauen.


Die 5 Befestigungsschrauben lösen.
Den Scheinwerfertopf leicht drehen
und zum Motorraum hin herausnehmen.

Auswechseln einer Lampe

Den Scheinwerfereinsatz ausbauen.


Die Haltefedern (A) nach oben drücken.
Die Lampe herausziehen.

Bei einigen Fahrzeugen kann das asym­


metrische Abblendlicht je nach Rechts­
oder Linksverkehr umgestellt werden.
Rechtsverkehr : den Hebel (B) nach links
drücken. .
Linksverkehr : den Hebel (B) nach rechts
drücken.
C-^5

Ab Modell 1968

Ausbau des Scheinwerfereinsatzes

Das Frontgitter abbauen.


Die Federlasche (C) hochziehen und
den Scheinwerfereinsatz herausnehmen.
Dabei den Stecker abziehen.
Wird der Lampenstecker ausgetauscht,
auch die Klemmen auswechseln.

Ausbau des Scheinwerfertopfes

Das Frontgitter abbauen.


Den Scheinwerfereinsatz ausbauen.
Die 6 Befestigungsschrauben lösen.
Den Scheinwerfertopf nach vorne heraus­
nehmen.

Auswechseln einer Lampe

Die Motorhaube hochstellen.


Die beiden Haltefedern (A) nach oben
drücken.
Die Lampe herausziehen.
Vor dem Einsetzen der neuen Lampe die
Abschlussscheibe anbringen.

Einstellung

Die Scheinwerfer mit Hilfe eines


Einstellgerätes einstellen.
Hierzu den Umstellhebel (D) in Normal­
stellung (unbeladenes Fahrzeug)
bringen.

Schraube Nr. 1 : Höheneinstellung


Schraube Nr. 2 : Seiteneinstellung.
C-46 C-46

ELEKTRISCH BETÄTIGTE KALTSTARVORRICHTUNG

I Arbeitsweise

Den Zündkontakt einschalten. Der Strom


durchfliesst den Widerstand (9) und
wird dann zur Kontrollampe (24) geleitet,
die aufleuchtet. Da der Widerstand der
Lampe sehr hoch ist, kann der schwache
Strom den Heizwiderstand nicht erhitzen.

Den Motor anlassen. Der Ödruckschalter


(1J) schliesst sich und stellt somit
Masse für die Lampe (24) her. Die
Lampe erlischt. Der jetzt stärkere
Strom durchfliesst wiederum den Wider­
stand (9). Die Bimetallfeder wird er­
hitzt und betätigt die Starterklappe.

Funtioniert die Kaltstartvorrichtung


nicht, die Stromzufuhr und den Wider­
stand kontrollieren und prüfen, ob der
Öldruckschalter schliesst, sobald der
Motor läuft.
C-^7 0-47

AUSTAUSCH DER INSTRUMENTENTAFEL

Modelle 1962 - 196?

- Die Batterie abklemmen.


- Die beiden Befestigungsmuttern
lösen.
- Den Abdeckkasten herausnehmen.
- Die Tachospirale abschrauben.
- Die Haltelasche entfernen,
- Die Kabel abklemmen.
- Die Instrumententafel herausnehmen.

Modelle 1964 bis 1966 sowie Fourgonnette

- Die Batterie abklemmen. - Die beiden Befestigungsmuttern lösen.


- Die beiden Verkleidungsbleche unter - Die Tachospirale abschrauben.
dem Armaturenbrett (1) abbauen (äusser - Die Haltelasche entfernen.
bei Fourgonnette); siehe Ausbau der - Die Kabel abklemmen.
Halteplatte mit dem Scheibenwischer ­ - die Instrumententafel heraus­
motor bei Modell 1964 bis 1966. nehmen.
c-^8 c-^8

Modelle 1967 - 1968

- Die Batterie abklemmen.


- Das Armaturenbrett ausbauen (siehe
Ausbau der Halteplatte mit dem
Scheibenwischermotor Modell 1967).
- Die beiden Befestigungsmuttern und
die Muttern der Haltelasche entfernen.
- Die Tachospirale abschrauben.
- Die Kabel abklemmen.
- Die Instrumententafel herausnehmen.
-49 C-49

SÜND-ANLASS-LENKSCHLOSS

Austausch des Zündschlosses

I
Die Batterie abklemmen.
Den Schlüssel in Stellung "Garage"
Drehen und dann abziehen.
Die Kabel abklemmen.
Die beiden Befestigungsschrauben losen.
Die Lasche durch die Öffnung (1) ein-
irücken und das Lenkschloss heraus-
siehen.
Das neue Lenkschloss wieder in Stellung
'Garage" drehen, einsetzen und alle
Ausbauarbeiten in umgekehrter Reihen­
folge durchführen.

Austausch der Kontaktplatte

Die Kabel abklemmen.


Die beiden Befestigungsschrauben (siehe
Pfeile) entfernen und die Kontaktplatte
abnehemen.
3eim Einbau auf das richtige Einsetzen
les Zentriernockens achten.

Sollten die Zündschlüssel einmal ver-


Lorengehen, können Sie deren Nummer
auf der Grundplatte unter dem Zünd­
schloss ersehen. SW5
iierzu die Kontaktplatte abbauen.
C-50 C-50

BESONDERHEITEN DER MODELLE 1969

I ANLASSER ANORDNUNG DES VORDEREN KABELSTRANGES

Durch Einbau der Federscheibenkupplung Die Befestigung des vorderen Kabel­


und des neuen Schwungrades musste ein stranges an der Motorhaube ist unter­
anderer Anlasser montierte werden; dies schiedlich. Bei den bisherigen
gilt aber nur für Paris-Rhone-Anlasser. Modellen war der Kabelstrang mit Be­
Dieser Anlasser neuen Typs ist mit dem festigungsschellen am unteren Haubente
alten Typ nicht gegeneinander austausch­ angebracht, während der Strang bei der
bar . Modellen 1969 mit Befestigungsschellei
am Frontgrill gehalten wird.

INSTRUMENTENTAFEL UND SCHEINWERFER


BEI FOURGONNETTE

Die Fahrzeuge Fourgonnette, Modell 19^


Typenbezeichnung des neuen Anlassers
sind mit dem Armaturenbrett und der
Motorhaube der PKW-Standardausführung
Paris-Rhone : 6 Volt Typ D 8 E 85
ausgerüstet, wodurch auch die
Der Ducellier-Anlasser bleibt unver­
Instrumententafel und die Scheinwerft
ändert und kann folglich sowohl bei
der Standard-Ausführung montiert
den alten als auch bei den neuen
werden müssen. Aus- und Einbau sowie
Fahrzeugmodellen montiert werden.
Kabelanschlüsse der einzelnen Geräte
Ducellier : 6 Volt Typ 6 1J5 E.
entsprechen dem PKW.
C-51

SESONDERHEITEN DER MODELLE 1970

)ie Modelle 1970 unterscheiden sich


ron den früheren durch :
■ einen neuen Zündverteiler
■ ein neues Zünd-Anlass-Lenkschloss
Q
'Neiman".

Zündverteiler

Zündzeitpunkt : 0 mm i 1

'echnische Daten

Verteiler- Verteiler- Zündverstell­


Motortyp
Marke Typ kurven

S.E.V. 40 002 - 012


Normalausführung
Ducellier 4274
800 - 01 R. 252
S.E.V. 40 029 - 012
Staubdicht
Ducellier 4275

S.E.V. 40 002 - 112


Normalausführung
Ducellier 4276
680 - 02 R. 253
S.E.V. 40 029 - 112
Staubdicht
Ducellier 4277

Zündverstellkurven
c-52 C-52

Zünd-Anlass-Lenkschloss "Neiman"

Der Zündschlüssel nimmt


5 Stellungen ein : - Stop (Lenk­
verriegelung)
- Zubehör
- Garage
- Zündkontakt
- Anlassen
"Zubehör" können zusätzlich
montierte elektrische Geräte benutzt
werden (z.B. Radio); Der Anschluss er­
folgt an der freien Klemme des Steckers.

Ausbau

Abklemmen :
- die Batterie
- den Stecker
Den Schlüssel in Stellung "Garage"
drehen und abziehen.

Die Befestigungsschraube lösen.


Die Haltelasche mit Hilfe eines kleinen
Dornes eindrücken und das Schloss von
hinten herausdrücken.

Einbau

Die Ausbauarbeiten in umgekehrter


Reihenfolge durchführen und dabei den
Stecker korrekt mit Hilfe der Schelle
befestigen.

Auswechseln der Kontaktplatte

0ß) w
Den Schlüssel abziehen, um die Ver­
riegelungsnase zu lösen.

Die Befestigungsschrauben der hinteren Die Kontaktplatte nach hinten heraus­


Lasche entfernen. ziehen.
Kapitel D

KUPPLUNG

TECHNISCHE DATEN - IDENTIFIZIERUNG


AUSBAU - INSTANDSETZUNG UND EINBAU DER
KUPPLUNG PKH 4,8 5
AUSWECHSELN DES AUSRÜCKLAGERS, DER
AUSRÜCKGABEL UND DER RÜCKHOLFEDER 7
EINSTELLEN DES KUPPLUNGSLEERWEGES 7
AUSWECHSELN DES KUPPLUNGSSEILZUGES 8
AUSWECHSELN DER KUPPLUNGS-BETÄTIGUNGS -
STANGE UND DES UMLENKHEBELS 9
AUS- UND EINBAU DES KUPPLUNGSPEDALS 10
FEDERSCHEIBEN-KUPPLUNG 11
AUSBAU - INSTANDSETZUNG - EINBAU 12
AUSWECHSELN DES AUSRÜCKLAGERS 14
AUSWECHSELN DER AUSRÜCKGABEL 14
D-2
NACHTRÄGE ZUM VORLIEGENDEN REPARATURHANDBUCH

Alle das Kapitel D des MR 61 betreffende NT-Noten sind in nachstehender


Tabelle einzutragen.

NT-Note
Datum Betreff
Nr.
D-3 D-3

66966 . 1
D-4 D-4

TECHNISCHE DATEN - IDENTIFIZIERUNG

TECHNISCHE DATEN

A/ - Einscheiben - Trockenkupplung B/ - Einscheiben - Trockenkupplung


Typ PKH 4, später PKH 4,8 Typ 160 DBIR

Mitnehmerscheibe mit elastischer Nabe.


Mitnehmerscheibe mit elastischer Nabe.

I Stärke der Scheibe : 7,4 mm

Druckplatte mit 6 Federn


Farbe : rot
Freie Länge : 32,7 mm
Länge bei einer Belastung von 37 kg :
Stärke der Mitnehmerscheibe : 7,4 mm
Geführtes Kugelausrücklager.
Kupplungsdruckplatte mit Scheibenfeder,

15 mm

Kupplungsspiel an der Ausrückgabel :


bei Graphit - Ausrücklager : 2 bis 3 mm

Bei Ausrück - Nadellager Kupplungsspiel an der Ausrückgabel :


und Kugel - Ausrücklager : 3 bis 4 mm 3 bis 4 mm

IDENTIFIZIERUNG
Die Typenbezeichnung ist auf der
Federplatte oder auf der Druckplatte
eingestanzt.

SCHNITTZEICHNUNG DER KUPPLUNG


D-5 D-5

AUSBAU, INSTANDSETZUNG UND EINBAU DER KUPPLUNG PKH k,8

Ausbau
I
Das Getriebe ausbauen. Die Befestigungsschrauben des Kupplungs­
mechanismus lösen.
Der Kupplungsmechanismus ist mit der Den Kupplungsmechanismus und die
lurbelwelle und dem Schwungrad dyna- Mitnehmerscheibe abbauen.
nisch ausgewuchtet. Dazu wurden unter Die Reibfläche des Schwungrades prüfen
einige Federscheiben der Druckplatten- und eventuell instandsetzen (siehe
oefestigungsschrauben zusätzlich Seite 6).
Scheiben gelegt.
lor dem Ausbau der Kupplung müssen
folgende Markierungen gemacht werden : Ist eines der Teile - Kupplungsmecha­
- der Sitz der Druckplatte auf dem nismus oder Mitnehmerscheibe - schad­
Schwungrad haft, so ist es zweckmässig, einen
- die Lage und Anzahl der Auswucht­ Standard-Austausch vorzunehmen oder
scheiben. Neuteile zu verwenden.

3rüfen der Kupplungseinstellung

)as Prüfen der Kupplungseinstellung


[ann nur dann einwandfrei durchgeführt
/erden, wenn der Kupplungsmechnismus
lit einer neuen Mitnehmerscheibe oder
)esser noch mit den Asbestscheiben, die
lit dem Einstellwerkzeug geliefert
/erden,auf dem Schwungrad montiert ist
.die Asbestscheiben haben dieselbe
Stärke wie die Mitnehmerscheibe).
)as Einstellgerät (Emb. 12-01) wird auf
len Schleifring aufgesetzt.
)ann den Abstand (A) zwischen Oberfläche
les Schleifringes und Federplatte
lessen.
)ie Messung muss an drei Stellen (alle
20°) durchgeführt werden.
)er richtige Abstand entspricht :
l = 1755 - 0,5 mm.
mderenfalls kann ein Ausrückhebel, die
’ederplatte oder die Druckplatte ver­
wogen sein und muss ausgetauscht werden.
d-6 D-6

Instandsetzen des Schwungrades

b a

J40-4

Wenn die Reibfläche des Schwungrades Die Flächen (a) und (b) müssen sehr
Risse, sonstige Unebenheiten oder genau und glatt sein. Dazu das
Spuren von Überhitzung aufweist, muss Schwungrad sorgfältig zentrieren.
sie plangeschliffen werden.
Das Mass (c) darf auf keinen Fall
Den Sitz des Schwungrades auf der 22 mm _
Kurbelwelle markieren.
überschreiten.
Anderenfalls ist das Schwungrad auszu­
wechseln.

Das Schwungrad abbauen.


Um das Mass (d) einzuhalten, müssen die Beim Einbau des Schwungrades auf die
Flächen (a) und (b) um das gleiche vorher gemachte Markierung achten»
Mass abgeschliffen werden. Die Sicherungsbleche müssen die Zen­
trierbolzen überdecken.
4~ 0,0
d = mm
0,2 Niemals die alten Sicherungsbleche
wieder verwenden.

Die Mitnehmerscheibe zentrieren :


Dorn Emb. 02 für Scheiben mit
10 Zähnen
Dorn Emb. g19 für Scheiben mit
20 Zähnen.

Beim Einbau eines neuen Kupplungs­


mechanismus müssen die Scheiben unter
den Ausrückhebeln, die zum leichteren
Einbau dienen, abgenommen werden.

Bei Austausch des Mechanismus sind


die Auswuchtscheiben nicht mehr zu
montieren.
Die zu langen Schrauben, unter denen
die Auswuchtscheiben montiert waren,
gegen kürzere (wie die anderen Schrau
ben) austauschen.
dass die Reibfläche des Schwungrades
sehr sauber und vor allen Dingen nicht
fettig ist.
Die Mitnehmerscheibe mit dem längeren Die Schrauben immer der Reihe nach um
Nabenstück zum Getriebe einsetzen. einige Gewindegänge anziehen bis zum
Den Kupplungsmechanismus so anbringen, vollständigen Blockieren, damit sich
dass die beim Ausbau gemachten Mar­ der Kupplungsmechanismus gut im
kierungen übereinstimmen. Die Schrauben Schwungrad zentriert.
einsetzen,ohne sie jedoch festzuziehen. Das Getriebe wieder einbauen.
D-7

UJSWECHSELN DES AUSRÜCKLAGERS , DER AUSRÜCKGABEL UND DER RÜCKHOLFEDER

Verlegen

)ie Federenden der Rückholfeder (1)


aus den Haltelagern befreien.
Die Gabelfeder (2) lösen.
Sines der Klemmbleche (3) der Gabel
3twas anheben.
Das Drucklager herausnehmen.

Zusammenbau

Die Lagerungen von Ausrücklager und


Yusrückgabel mit Molykote BR 2
^Bestell-Nr. 00 80 637 700) schmieren.
Das Ausrücklager montieren.
Das Klemmblech (3) wieder beidrücken.
Die Rückholfeder wieder an den Halte-
Lagern einhängen.
3rüfen, ob das Ausrücklager frei dreht.

ZINSTELLEN DES KUPPLUNGSLEERWEGES

Die Kontermutter (1) am Kupplungs­


gestänge lösen und die Spezialmutter
.2) anziehen oder lösen, bis das
68 835
Spiel an der Ausrückgabel (3) korrekt
.st.
D-8 D-8

AUS- UND EINBAU DES KUPPLUNGSSEILZUGES

|Den Kupplungsseilzug (2) am Umlenkhebel

(3) und am Pedal lösen.


Den Kupplungsseilzug aus den Halte­
rungen befreien.
Den neuen Seilzug ansetzen.
Die Muffen befestigen.
Den Seilzug am Umlenkhebel und am
Pedal mit Hilfe von versplinteten
Bolzen anbringen.
Den Leerweg an der Ausrückgabel
einstellen.

Den Kupplungsseilzug am Umlenkhebel (11)


und am Pedal lösen.
Den Kupplungsseilzug aus den Halte­
rungen befreien.
Den neuen Seilzug ansetzen.
Die Muffen befestigen.
Den Seilzug am Umlenkhebel (11) und am
Pedal anbringen (Umlenkhebel zusammen­
drücken) .
Den Leerweg an der Ausrückgabel ein­
stellen.
Alte Ausführung
D-9

Die Kontermutter (l) und die Spezial- Von den Ersatzteillagern werden nur
•nutter (2) abschrauben. noch die Teile neuer Ausführung
Die Kupplungsbetätigungsstange (3) geliefert.
in (4) lösen.
Die Befestigungsstange auswechseln.
Die Ausbauarbeiten in umgekehrter Demzufolge :
Reihenfolge durchführen.
a/ - wird beim Auswechseln der Kupp­
lungsbetätigungsstange eine neue
mit der neuen Federspange einge­
Die Kupplungsbetätigungsstangen von
baut. Der Umlenkhebel (5) ver­
5,9 mm Stärke wurden ab Mai 1964 gegen bleibt ;
solche von 5,3 mm Stärke ausgewechselt.

b/ - wird beim Auswechseln des Umlenk­


Gleichzeitig wurde die Bohrung (4) hebels (5) ein Hebel neuer Aus­
des Umlenkhebels (5) von 6,25 mm führung eingebaut, jedoch muss
Durchmesser auf 5,5 mm verringert vorher die Bohrung (4) auf 6,25 mm
und die Federspange alter Ausführung erweitert werden, damit die alte
durch eine kleinere ersetzt. Betätigungsstange verwendet werden
kann.
D-10 D-10

AUS- UND EINBAU DES KUPPLUNGSPEDALS

Ausbau

Die beiden Befestigungsmuttern des


Pedalwerks abschrauben.
Den Kupplungsseilzug am Pedal lösen.
Die Federsicherung der Pedalachse
entfernen.
Die Achse heraustreiben.
Bei Fahrzeugen vor Modell 1968 in
der gleichen Weise vorgehen.

Einbau

Die Ausbauarbeiten in umgekehrter


Reihenfolge durchführen.
Den Kupplungsleerweg einstellen.

WICHTIG
Die Kupplungspedale alter und neuer
Ausführung sind nicht untereinander Neue Ausführung
austauschbar.
)-11 D-11

lEDERSGilEIBEN - KUPPLUNG 160 DBIR

Sei nachstehenden Fahrzeugen ist eine


Pederscheiben-Kupplung Typ 16O DBIR
riit geführtem Kugelausrücklager ein­
gebaut :

- R. 2105 - R. 2106 mit Linkslenkung


seit 1. April1968

- R. 1120 - R. 1123 und bei R. 2105 -


R. 2106 mit Rechtslenkung ab
Modell 1969.

)urch den Einbau der neuen Kupplung


änderten sich nachstehende Teile :

- Schwungrad
- Kupplungsmechanismus
- Mitnehmerscheibe : diese Mitnehmer­
scheibe ist seit Ende Februar 1968
auch bei Fahrzeugen R. 1120 - R. 1123
nit der Kupplung Typ PKH 4,8 einge-
3 aut.
- Kugelausrücklager
- Kupplungswelle mit zur Getriebe­
vorderseite hin versetzter Lauffläche
für den Simmerring.
- Hintere Verschlussplatte des Getriebes
nit Führung für Ausrücklager
- Ausrückgabel
- Feder der Ausrückgabel.

Ausserdem wurde die Ölwanne abgeändert :


die Ausbuchtung für die Ausrückgabel
rfurde von 43 mm auf 50 mm vergrössert.
D-12 D-12

AUSBAU, INSTANDSETZUNG UND EINBAU DER KUPPLUNG

Ausbau

I Das Getriebe ausbauen. Die Stellung des


Kupplungsmechanismus zum Schwungrad
markieren. Die Befestigungsschrauben
des Kupplungsmechanismus entfernen.
Kupplungsmechanismus und Mitnehmer­
scheibe ausbauen.

Kontrollen

Alle Teile prüfen.


Defekte Teile auswechseln.

Den Zustand des Schwungrades kontrol­


lieren und die Reibfläche gegebenen­
falls planschleifen.

Instandsetzen des Schwungrades

Wenn die Reibfläche des Schwungrades


starke Riefenbildung aufweist, muss sie
plangeschliffen werden. Den Sitz des
Schwungrades auf der Kurbelwelle
markieren.

Das Motoröl ablassen und die Ölwanne 70110

abbauen.
Das Schwungrad ausbauen.
D-13 D-13

Die drei Zentrierstifte ausdrücken.


Um das Mass d = 0,5 mm ± 0,1 einzu­
halten, müssen die beiden Flächen
A und B abgezogen werden. Das Mass C
darf auf keinen Fall weniger als
14 mm i 0,1 betragen.


Anderenfalls ist das Schwungrad aus­
zuwechseln.

Die drei Zentrierstifte (1) einsetzen.


Neue Stifte verwenden :
Überstehmass (e) = 7 mm - 0,25
im Verhältnis zur Fläche B

Das Schwungrad einbauen und dabei


die beim Ausbau gemachten Markierungen
beachten.

Wird ein neues Schwungrad verwendet, die


Markierung für die Zündeinstellung
rechts zum Lagerzapfen des 1. Zylinders
ausrichten; der Kolben muss sich dabei
im oberen Totpunkt (Zündzeitpunkt)
befinden.

Die neuen Sicherungsbleche so anbringen,


dass die Zentrierstifte verdeckt werden.
Die Befestigungsschrauben mit Hilfe des
Drehmomentschlüssels Mot. 50 mit
4 mkp blockieren.
Die Sicherungsbleche mit einer Zange an
die Schraube andrücken.
Die Ölwanne wieder anbauen.

Einbau

Die Reibfläche des Schwungrades von


Fettspuren befreien.
Die Mitnehmerscheibe mit dem erhöhten
Nabenstück zum Getriebe auflegen.
Beim Ansetzen der Druckplatte die beim
Ausbau gemachten Markierungen beachten.
Die Mitnehmerscheibe mit dem Dorn
Emb. 519 zentrieren.
Die Befestigungsschrauben des Kupplungs­
mechanismus nacheinander beidrehen und
blockieren.
Die Federscheibe des Kupplungsmechanis­
mus leicht fetten (an der Auflagefläche
des Ausrücklagers).
Verwenden Sie hierzu Molykote BR 2
(Bestell-Nr. 00 80 637 700).
Das Getriebe wieder einbauen.
D-1^ D-14

AUSWECHSELN DES AUSRÜCKLAGERS

I Das Getriebe ausbauen.


|Die Feder (1) von Ausrücklager und
H Gabel lösen.
B Das Ausrücklager ausbauen.

Die Führung des Ausrücklagers und die


Auflage der Ausrückgabel mit Molykote
BR 2 (Bestell-Nr. 00 80 6j? 700)
einfetten.
Das neue Ausrücklager aufsetzen.
Die Enden der Feder (1) in die Bohrungen
des Lagerhalters und der Ausrückgabel
einsetzen.
Das Getriebe wieder einbauen.

AUSWECHSELN DER AUSRÜCKGABEL

Das Getriebe ausbauen.


Die Feder (1) vom Ausrücklager und der
Gabel lösen.
Das Ausrücklager ausbauen.
Die Haltefeder (2) der Ausrückgabel
lösen und die Gabel ausbauen.

Folgende Teile mit Molykote BR 2


schmieren :
- die Führung des Ausrücklagers
- die Auflagen der Ausrückgabel am
Ausrücklager
- die Flanken der Ausrückgabel
- die Anlagefläche der Ausrückgabel
am Getriebedeckel.

Montieren :
- die Ausrückgabel mit der Haltefeder
- das Ausrücklager
- die Rückholfeder (1), deren Enden
in die Bohrungen des Lagerhalters und
der Gabel eingesetzt werden.
Das Getriebe wieder einbauen.
Kapitel E

GETRIEBE

INHALT

Seite

Typ

313 328 334

TECHNISCHE DATEN 4 4 4

AUS- UND EINBAU DES GETRIEBES 6 6 6

IDENTIFIZIERUNG 13 25 42

SCHNITTZEICHNUNGEN 14 26 43

SCHMIERUNG 15 27 45

INSTANDSETZEN DES KOMPLETTEN


GETRIEBES
- Zerlegen 16 28 46
- Zusammenbau 20 33 53

AUSWECHSELN DES VORDEREN


GUMMILAGERS 41

AUSWECHSELN DES SYNCHRONKÖRPERS


DES 4. GANGES 64

SCHALTBETÄTIGUNG 17 41 65

BESONDERHEITEN DES GETRIEBES


TYP 334-04
- Ausbau 66
E-2

NACHTRÄGE ZUM VORLIEGENDEN REPARATURHANDBUCH

Alle das Kapitel E des MR 61 betreffende NT-Noten sind in nachstehender


Tabelle einzutragen.

NT-Note
Datum Betreff
Nr.
Die Fahrzeuge wurden seit ihrem Erscheinen mit verschiedenen
Getrieben ausgerüstet.

FAHRZEUGTYP GETRIEBETYP

313 328 334

R. 1120 X X X

R. 1121 X

R. 1122 X X

R. 1123 X X

R. 1124 X

R. 2102 X X

R. 2104 X

R. 2105 X X

R. 2106 X X
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TECHNISCHE DATEN

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E-6 E-6

AUS- UND EINBAU DES GETRIEBES

Typ 313 und g28

Ausbau

Die Batterie abklemmen.


Die Kunststoffschellen, mit welchen
die Stromkabel der Scheinwerfer ge­
halten werden, lösen.
Das Halteseil der Motorhaube und das
Massekabel entfernen. Die Motorhaube hochheben und wie auf
Die beiden Befestigungsmuttern der dem Bild ersichtlich auflegen.
Scharniere an der Vordertraverse An den Auflagen Lappen unterlegen, um
lösen. den Lack zu schützen.

Altes Schaltgestänge Neues Schaltgestänge

Die mittlere Kühlerstrebe abbauen.


Die Rückholfeder des Gangschalthebels
aushängen.

Die Befestigungsmuttern des Schaltge­


stänges am Kühler lösen und das Ge­
stänge vom Übertragungshebel am Ge­
triebe abbauen.
E-7 E-7

Die Auspuffschelle am Krümmer entfernen,


so dass der Motor nach vorne gekippt
werden kann.

Die untere Getriebeabdeckung abbauen.


Das Getriebeöl ablassen (Schlüssel
B.Vi 380).

Alte Montage

Den Umlenkhebel der Kupplungsbetätigung


am Getriebe abbauen und das Gestänge an
der Ausrückgabel lösen.
Die Tachospirale lösen.

Das mit den neuen Wellen gelieferte


Haltewerkzeug an den Antriebswellen an­
Die Spannstifte der Antriebswellen mit bringen, um zu verhindern,dass das Kreuz­
Hilfe des Dornes B.Vi.JI B ausdrücken. gelenk auseinanderfällt.
e-8 e-8

Die Spurstangen von der Lenkungszahn­


stange lösen.
Die oberen Kugelbolzen der Aufhängung
mit dem Werkzeug T.Av. $4-01 bzw.
T.Av. 476 abbauen.
Die Antriebswellen vom Getriebe lösen.

Ausbauen

- die Rohrtraverse zwischen den Längs­


holmen
- das vordere Gummilager der Getriebe­
aufhängung .
Die Antriebsgruppe "Motor-Getriebe"
nach vorne kippen und herausheben.
Darauf achten, dass der Windflügel
nicht am Kühler hängenbleibt.
Lösen :
- die Befestigungsschrauben des Getrie­
bes an der Ölwanne
- die Befestigungsmuttern des Getriebes
am Motorblock.
Das Getriebe vom Motor trennen.

Einbau

Alle Ausbauarbeiten in umgekehrter - Den 1. Spannstift eindrücken und danr


Reihenfolge durchführen, jedoch fol­ den 2. in dessen Mitte einsetzen
gende Punkte beachten : (Schlitze entgegengesetzt).

- Die Bohrungen der Spannstifte in den


- Getriebeöl einfüllen.
Antriebswellen und am Getriebeausgang
sorgfältig miteinander ausrichten

- Den Kupplungsleerweg einstellen.


- Die Bohrungen mit Hilfe des Werkzeuges
B.Vi.31 B von der dem Werkzeug T.Av.^9 A
entgegengesetzten Seiten her zentrieren.
- Die Bohrungen der Spannstifte durch
Einspritzen von''RHODORSIL" Bestell-Nr.
77 01 001 738 an jedem Stiftende
- Das Werkzeug T.Av. ^9 A entfernen. abdichten.
E-9 E-9

TYP 33^

Ausbau

Die Batterie abklemmen.

Frontgitter

Die Kunststoffschellen, mit welchen die Stromkabel der Scheinwerfer gehalten


werden, lösen.
Die beiden Halteseile der Motorhaube und das Massekabel entfernen. Die beiden
Befestigungsmuttern der Scharniere an der Vordertraverse lösen.

Die Motorhaube hochheben und wie auf dem Bild ersichtlich auflegen.
An den Auflagen Lappen unterlegen, um den Lack zu schützen.
E-10 E-10

Die untere Getriebeabdeckung abbauen.


Das Getriebeöl ablassen (Schlüssel
B.Vi. g80).

Die linke Kühlerstrebe ausbauen.


Die Rückholfeder des Gangschalthebels
aushängen.
Den Spannstift am Ende des Gangschalt­
hebels ausdrücken.
Die Befestigungsmuttern des Schaltge­
stänges am Kühler lösen und das Ge­
stänge vom Ubertragungshebel am Ge­
triebe abbauen.

67827

Die Auspuffschelle am Krümmer entfer­ Den Umlenkhebel der Kupplungsbetäti­


nen, so dass der Motor nach vorne ge­ gung am Getriebe abbauen und das
kippt werden kann. Gestänge an der Ausrückgabel lösen.
E-11 E-11

Die Tachospirale lösen. Das mit den neuen Wellen gelieferte


Haltewerkzeug an den Antriebswellen
ansetzen, damit sich das Kreuzgelenk
nicht auskugelt.

Die Spurstangen von der Lenkungszahn­


stange lösen.

Die oberen Kugelbolzen der Aufhängung


mit dem Werkzeug T.Av.5^-01 bzw.
Die Spannstifte der Antriebswellen mit T.Av. 476 abbauen.
Hilfe des Dornes B.Vi. J1 B ausdrücken. Die Antriebswellen vom Getriebe lösen.
E-12 E-12

Abbauen : Einbau
- die Rohrtraverse zwischen den Längs­
holmen Alle Ausbauarbeiten in umgekehrter
- das vordere Gummilager der Getriebe­ Reihenfolge durchführen, jedoch fol­
aufhängung . gende Punkte beachten :
Die Antriebsgruppe "Motor-Getriebe"
nach vorne kippen und herausheben.
Bei der Montage der Haltestreben be­
Darauf achten, dass der Windflügel
achten, dass am Kühler kein Zug auf-
nicht am Kühler hängenbleibt.
tritt.
Hierzu die linke Strebe zuerst am obere:
Wasserkasten und danach am Längsholm
befestigen.

- Die Bohrungen der Spannstifte in den


Antriebswellen und am Getriebeausgang
sorgfältig miteinander ausrichten.

- Die Bohrungen mit Hilfe des Werk­


zeuges B.Vi.j>1 B von der dem Werkzeug
T.Av. 49 A entgegengesetzten Seite her
zentrieren.

- Das Werkzeug T.Av. 49 A entfernen.


- Den 1. Spannstift eindrücken und
dann den 2. in dessen Mitte einsetzen
(Schütze entgegengesetzt).
- Getriebeöl einfüllen.
- Den Kupplungsleerweg einstellen.

Lösen :
- die Befestigungsschrauben des Ge­
triebes an der Ölwanne - Die Bohrungen der Spannstifte durch
- die Befestigungsmuttern des Getrie­ Einspritzen von "RHODORSIL"? Bestell-
bes am Motorblock. Nr. 77 01 001 7j8; an jedem Stiftende
Das Getriebe vom Motor trennen. ab di chten.
E-15

GETRIEBE TYP 313

IDENTIFIZIERUNG

Der Typ, die Kennummer und die Fabri­


kationsnummer des Getriebes finden
Sie auf einem rechteckigen Schild,
welches neben dem Schaltdeckel befestigt
ist.
E-1^+ E-1^

LÄNGSSCHNITT

QUERSCHNITT DES DIFFERENTIALS

Jede Schaltgabel ist, ganz gleich in


welcher Position, durch zwei Stössel
(1) und (2) und eine Feder (j) ver­
riegelt, die das gleichzeitige Ein­
legen von zwei Gängen verhindern.
-15 E-15

CHMIERUNG

Die Schmierung der Zahnräder erfolgt


durch Schleuderung.
Das Schmieröl wird durch den seitlich
angebrachten Öleinfüllstopfen (A)
eingefüllt.
I
Der Stopfen dient gleichzeitig als
Ölstandskontrolle.
Das Ablassen des Schmieröles erfolgt
durch den Stopfen (B).
Füllmenge : 0,70 1
Ölsorte : EP 80 (Hypoid-Öl)

Prüfen des Ölstandes

Den Stopfen (A) ausschrauben (Schlüssel


B.Vi, 380).
Das Öl muss bis zum unteren Gewinderand stehen.
Bei eingelegtem Rückwärtsgang lässt sich
das Getriebeöl leichter einfüllen.
E-16 E-16

INSTANDSETZEN DES KOMPLETTEN GETRIEBES

ZERLEGEN
Herausnehmen :

- das Differential

Das Getriebe am Halter B.Vi. 35


befestigen.
Abbauen :
- den vorderen Deckel
- den Deckel der Kupplungsseite.
- die Primärwelle

Die beiden Gehäusehälften voneinander die Sekundärwelle


trennen. das Tachoritzel.
-17 E-17

chaltbetätigungen

'en Schaltdeckel abbauen.

'en Spannstift der Schaltgabelachse


lit Hilfe des Dornes B.Vi. 39 aus­
reiben.

>ie beiden Stössel und die Feder durch


>rehen der Gabeln auf der Achse frei-
.egen.

len Spannstift, der als Sitz der


Stössel dient, mit Hilfe des Dornes
}.Vi. 39 austreiben.
)ie Schaltgabelachsen ausdrücken und
:ntgegennehmen.

dicklauf rad

len Arretierstift der Rücklaufwelle mit


lilfe des Dornes B.Vi. 39 und die
''ederringe entfernen.
)ie Welle herausdrücken und das Dop-
jelzahnrad und die Anlaufscheiben
rntgegennehmen.

’rimärwelle

Den vorderen Spannstift der Primär­


welle austreiben.
)ie Kupplungswelle von der Primär­ Die Einstellscheiben und die Dichtung
delle trennen. entgegennehmen.
E-18 E-18

|Die Lager mit Hilfe des Abziehers


■ Ar. 63 und der Krallen abziehen :
Isie vorher kennzeichnen, damit sie
(bei der Montage nicht verwechselt
'werden.

Sekundärwelle

Die Mutter am Ende der Sekundärwelle


entsichern und abschrauben.
Abnehmen :
- Das Doppelkegelrollenlager.
- Das Gangrad.
- Das 1. Gangrad mit dem Schieberad.

Gehäusehälften

Die Befestigungsschrauben der seitli­


chen Deckel entsichern und entfernen.
Die Deckel markieren und abnehmen.
Die Einstellscheiben entgegennehmen.
Die äusseren Lagerringe der Diffe­
rentiallager ausdrücken. 56 BOB
E--19 E-19

Differential

Das zweite Lager mit Hilfe des Abzie­


hers B.Vi. 28-01 und der Krallen
Die Dichtringe der beiden Seitenwellen­
B.Vi. 48 abziehen.
räder abnehmen.
Die Befestigungsschrauben des. Teller­
Das Differentiallager und das Tacho­
rades entfernen.
ritzel mit Hilfe des Werkzeuges Mot. 49
Das Tellerrad ausbauen.
abziehen.
Die Welle der Ausgleichkegelräder aus­
drücken und die Räder entgegennehmen.

Säubern und Prüfen

Alle Teile säubern und kontrollieren.


Die Dichtungen, die selbstsichernden
Schrauben und Spannstifte müssen
erneuert werden.
E-20 E-20

ZUSAMMENBAU

Differential Einstellen der Differentiallager

Ab März 1968 sind die Bohrungen der Die Differentiallager müssen wie folgt
Seitenwellenräder im Differentialge­ montiert werden :
häuse mit "Nadella"-Buchsen versehen.
- ohne Spiel bei Wiederverwendung
Wird dieses Gehäuse anstelle der al­
der alten Lager
ten Ausführung montiert, müssen Lager

I
und Tachoritzel ausgetauscht werden. - mit Vorspannung bei Einbau von
neuen Lagern.

Einsetzen :
- ein Seitenwellenrad (in Hypoid-Öl
80 EP tauchen)
- die Ausgleichkegelräder und deren
Lagerschalen.
Die Welle in die Ausgleichkegelräder
einschieben und dabei darauf achten,
dass die Bohrung der Welle mit der
des Gehäuses übereinstimmt.
Das zweite Seitenwellenrad in Getrie­
beöl tauchen und in das Tellerrad
montieren.
Das Tellerrad mit neuen selbstsichern-
den Schrauben mit dem Gehäuse verbinden.

JJ
566102

Die Schraube (^), welche durch ein Die Einstellung erfolgt durch Einlegen
zylindrisches Stück verlängert wird, von Distanzscheiben (C) hinter die
dient zum Festhalten der Ausgleichke- äusseren Lagerringe auf der Deckel­
gelräderwelle. seite.
Die Tellerradschrauben mit Hilfe des Den Lagerring in die Gehäusehälften
Drehmomentschlüssels Mot. 90 mit 9 mkp einsetzen.
blockieren.
Die linke Gehäusehälfte am Halter
Zuerst das Tachoritzel und dann das B.Vi. 99 befestigen.
Differentiallager am Gehäuse montieren.
Das zweite Differentiallager auf der
anderen Seite einbauen. Das Differential einbauen.
E-21 E-21

Neue Lager

Die rechte Gehäusehälfte aufsetzen und


mit allen Schrauben befestigen.
Die Schrauben mit Hilfe des Drehmoment­
schlüssels Mot. 50 mit 2 mkp in der auf
der Abbildung ersichtlichen Reihenfolge
blockieren.
Die neuen Lager müssen mit Vorspannung
Die beiden seitlichen Deckel montieren montiert werden.
und nicht vergessen, die beim Zerlegen Die Einstellung ist korrekt, wenn eine
vorgefundenen Einstellscheiben sowie Kraft von 2 - 3,5 kg erforderlich ist,
die Papierdichtungen einzulegen. um das Differential zu drehen.

Die Vorspannung wie folgt prüfen :


Gebrauchte Lager
Eine Kordel um das Differential wickeln
und diese mit einer Federwaage abziehen.
Das Differential muss bei einem Zug von
2 - 3,5 kg drehen :
Dreht es bei weniger als 2 kg,sind
weitere Distanzscheiben einzulegen.
Dreht es erst bei mehr als 3,5 kg.
sind Scheiben zu entfernen.

Wenn die Differentiallager korrekt


eingestellt sind, die rechte Gehäuse­
hälfte wieder abbauen.
Die seitlichen Deckel entfernen.

Primärwelle
Das Differential muss ohne Spiel
drehen. Auf die Primärwelle montieren :
Ist Spiel vorhanden oder blockiert es, - die Lager (beim Ausbau gemachte
muss der Deckel auf der Tellerradseite Markierungen beachten)
abgebaut werden. - die Dichtung
Distanzscheiben (5) entfernen oder - den Spannstift.
einlegen. Die Kupplungswelle mit der Primär­
Stärke der Scheiben : welle verbinden und durch einen Spann­
3,05 - 0,10 - 0,20 - 0,50 und 1 mm. stift sichern.
E-22 E-22

Einstellen der Primärwellenlager

Mit Hilfe einer Messlehre den Über-


stand des Dichtringes zum Gehäuse

I
messen.

Am vorderen Deckel den Höhenunterschied


zwischen Dichtfläche und Auflagefläche
der Distanzscheiben messen.
Die diesem Mass entsprechenden Scheiben
+ 0,10 mm (Stärke der Papierdichtung)
einlegen.
Den vorderen Deckel mit seiner Papier­
dichtung montieren und prüfen, ob das
Längsspiel der Primärwelle zwischen
0 und 0,10 mm beträgt.

Rücklaufrad

Das doppelte Rücklaufrad in das Gehäuse


einsetzen (Einspurseite zum Differential)
und ebenso die beiden Anlaufscheiben
(gelochte Seite zum Zahnrad).
Die Rücklaufwelle in das Zahnrad und die
Scheiben einführen.
Die Welle mit einem Spannstift sichern
(Abflachung zur Dichtfläche der beiden
Gehäusehälften) .
Das Rücklaufrad und die Anlaufscheiben
durch zwei Federringe auf der Welle
sichern.
E-23 E-23

Sekundärwelle

I
Das J. Gangrad mit seiner Feder und
Das 1. Gangrad auf das Schieberad seinem Synchronring aufsetzen.
nontieren (Gabelnuten rechts und links Das Doppelkegelrollenlager mit seiner
zom Zahnrad). Distanzscheibe montieren.
Das Ganze auf der Synchronnabe anbrin- Die Feststellmutter des Lagers mit
jen (Nute der Schaltgabel des 1. Ganges Hilfe des Drehmomentschlüssels Mot. 50
5um Kegelrad). mit 8 bis 10 mkp blockieren.

ichaltbetätigung Einbau der Wellen

)ie Schaltgabel des 1. und Rückwärts- Die Primärwelle mit ihrer Anlaufscheibe
janges in das Gehäuse einsetzen. in die linke Gehäusehälfte einsetzen.
)ie Schaltgabel des 2. und 3- Ganges Die Sekundärwelle einbauen.
ebenfalls einsetzen. Der äussere Ring des Kegelradlagers
wird mit einem Arretierstift im Gehäuse
>ie Achse der Gabeln einführen und
ausgerichtet.
Lurch einen Spannstift sichern
Das Tachoritzel einbauen.
Dorn B.Vi. 39)-
Die Dichtflächen mit "Perfect-Seal”
'en Spannstift für die Lagerung der
(Best.-Nr. 00 80 5^6 300) versehen.
tössel einsetzen (Schlitz des Stiftes
.ach oben) : Dorn B.Vi. 39.
'en Spannstift so einsetzen, dass er Das Differential montieren.
ie Betätigung der Schaltgabeln nicht
ehindert. Die beiden Gehäusehälften zusammenfü­
ie Stössel mit der Feder einsetzen. gen und die Schrauben in der auf Seite
ie Schaltgabeln in die Leerlaufstel- E-21 ersichtlichen Reihenfolge blockie­
ung bringen und die Stössel einrasten ren.
assen. Anzugsdrehmoment : 2 mkp
E-24 E-2^

Einstellen des Zahnflankenspieles von


Teller und Kegelrad
Das richtige Zahnflankenspiel wird er­
reicht, indem die beim Einstellen der
LagervorSpannung ermittelten Distanz­
scheiben (C) entsprechend aufgeteilt
unter die beiden seitlichen Deckel
gelegt werden.
Die beiden Deckel mit ihren Dichtungen
ansetzen.
Den Deckel der Tellerradseite fest
montieren.
Eine Messuhr am Gehäuse anbringen, so

I dass deren Tastfinger senkrecht auf


einer Zahnflanke des Tellerrades ange­
setzt werden kann. Die Befestigungs­
schrauben des Deckels auf der dem
Tellerrad entgegengesetzten Seite
nacheinander festziehen und dabei das
Zahnflankenspiel prüfen; es muss zwi­
schen 0,12 und 0,25 mm betragen. Ist
das Zahnflankenspiel korrekt, bevor der
Deckel ganz beigezogen ist, ist die
Stärke der Distanzscheiben auf dieser
Seite zu gross. Scheiben entfernen und
in die anderen Deckel einlegen.
Ist dagegen das Zahnflankenspiel noch
zu gross, wenn der Deckel bereits fest
montiert ist, sind Scheiben unter dem
anderen Deckel zu entfernen und hier
einzulegen. Nach der Einstellung die
Papierdichtungen mit "Perfect-Seal"
montieren.
Anzugsdrehmoment der Deckelschrauben :
2,5 mkp.

Anbauen :
- den Deckel der Kupplungsseite
- den vorderen Deckel (die Dichtungen
mit "Perfect-Seal" versehen).

Den Schaltdeckel montieren :


- die Papierdichtung mit "Perfect-Seal"
versehen.

- Den Schaltdeckel so ansetzen, dass


die Gusswarze (6) zur Dichtfläche der
beiden Gehäusehälften ausgerichtet ist.
- Prüfen, ob die Bohrung der Gusswarze
nicht verstopft ist.

Das Öl wird erst nach Einbau des Ge­


triebes in das Fahrzeug eingefüllt.
E-25

GETRIEBE TYP J28

Der Typ, die Kennummer und die Fabri­


kationsnummer des Getriebes finden
Sie auf einem rechteckigen Schild,
welches neben dem Schaltdeckel befestigt
ist, bzw. später am vorderen Getriebe­
deckel .
E-26 e-26

SCHNITTZEICHNUNGEN

I
E-27 E-27

Verriegelung der Schaltgabeln

Guss-Schaltgabein Schaltgabeln aus Kupro-Aluminium

Jede Schaltgabel ist, ganz gleich in


welcher Position, durch eine Kugel
Jede Schaltgabel ist, ganz gleich in mit Feder verriegelt.
welcher Position, durch zwei Stössel Ausserdem verhindert ein zwischen den
(1) und (2) und eine Feder (3) ver­ beiden Schaltgabeln liegender Stössel
riegelt, die das gleichzeitige Einlegen das gleichzeitig Einlegen von zwei
von zwei Gängen verhindern. Gängen.

SCHMIERUNG

Die Schmierung der Zahnräder erfolgt


durch Schleuderung.
Das Schmieröl wird durch den seitlich
angebrachten Öleinfüllstopfen (A)
eingefüllt.
Der Stopfen dient gleichzeitig als
Ölstandskontrolle.
Das Ablassen des Schmieröles erfolgt
durch den Stopfen (B).
Füllmenge : 0,85 Liter
Ölsorte : EP 80 (Hypoid-Öl)
Prüfen des Ölstandes :

Den Stopfen (A) ausschrauben (Schlüssel


B.Vi. 380). Das Öl muss bis zum unteren
Gewinderand stehen.
Bei eingelegtem Rückwärtsgang lässt
sich das Getriebeöl leichter einfüllen.
E-28 E-28

INSTANDSETZEN DES KOMPLETTEN GETRIEBES

Das Getriebe am Halter B.Vi. ^5 befe­


stigen.
Abbauen :
- den vorderen Deckel Herausnehmen :
- den Deckel der Kupplungsseite. — das Differential

Die beiden Gehäusehälften voneinander


trennen. die Primärwelle
E-29 E-29

- das Tachoritzel Sekundarwelle

Schaltbetätigungen

Guss-Schaltgabein

0
0 0

/
35738

Den Schaltdeckel abbauen.


Den Spannstift der Schaltgabelachse
mit Hilfe des Dornes B.Vi, 39 austrei­
ben.
Die beiden Stössel und die Feder durch
Drehen der Gabeln auf der Achse frei­
legen.

Die Schaltgabelachsen ausdrücken und


entgegennehmen.

Die Guss-Schaltgabeln werden nicht mehr


im Austausch geliefert.
Den Spannstift, der als Sitz der Ist eine Schaltgabel beschädigt, das
Stössel dient, mit Hilfe des Dornes Ganze durch die Gabeln aus Kupro-Alu-
B.Vi. 39 austreiben. minium ersetzen.
E-30 E-30

Schaltgabeln aus Kupro-Aluminium Rücklaufrad

Den Arretierstift der Rücklaufwelle


mit Hilfe des Dornes B.Vi. 39 aus­
drücken und die Federrringe entfernen.
Die Welle herausdrücken und das Dop­
pelzahnrad sowie die Anlaufscheiben
entgegennehmen.

Primärwelle

Den Schaltdeckel abbauen.


Den Spannstift der Schaltgabelachse
mit Hilfe des Dornes B.Vi. 39 austrei­
ben.

Die Kupplungswelle von der Primärwelle


trennen.
Die Einstellscheiben entgegennehmen.

Die Achse drehen und den Verriegelungs­


stössel entfernen. Die Lager mit Hilfe des Abziehers
Die Schaltgabelachse und die Gabeln T.Ar.63 abziehen;
entfernen : sie vorher kennzeichnen, damit sie bei
auf die Kugeln achten. der Montage nicht verwechselt werden.
E-J1 E-31

Sekundärwelle

Die Mutter am Ende der Sekundärwelle


entsichern und abschrauben.

Abnehmen :
- Das Doppelkegelrollenlager.
- Das J. Gangrad und den Synchronring.
- Das Schieberad des 2. und 3• Ganges
zusammen mit dem Synchronkörper des
1. Ganges.
- Das 1. Gangrad und die sechs Kugeln.

Ist der Synchronring des 1. Ganges oder


die Feder beschädigt, können diese Teile
wie folgt ausgetauscht werden :

Das Schieberad des 2. und J. Ganges in


einen Schraubstock spannen, der mit
Schutzbacken versehen wurde.
Den äusseren Lagerlaufring (4) an der
Befestigungsstelle (5) der Feder auf­
sägen (darauf achten, dass der Synchron­
ring nicht angesägt wird).
Den äusseren Laufring, den Synchronring
und die Feder entfernen.
E-J2 E-J2

Gehäusehälften

Die Befestigungsschrauben der seitlichen


Deckel entsichern und entfernen.
Die Deckel markieren und abnehmen.
Die Einstellscheiben entgegennehmen.
Die äusseren Lagerringe der Differen­
tiallager ausdrücken.

^^Differential

Das zweite Lager mit Hilfe des Abzie­


hers B.Vi. 28-01 und der Krallen
Die Dichtringe der beiden Seitenwellen­ B.Vi. A8 ab zieh en.
räder abnehmen. Die Befestigungsschrauben des Teller­
Das Differentiallager und das Tacho­ rades entfernen.
ritzel mit Hilfe des Werkzeuges Das Tellerrad ausbauen.
Mot. ^9 abziehen. Die Welle der Ausgleichkegelräder aus­
drücken und die Räder entgegennemen.

Säubern und Prüfen

Alle Teile säubern und kontrollieren.

Die Dichtungen, die selbstsichernden


Schrauben und die Spannstifte müssen
erneuert werden.
E-33 E-3J

ZUSAMMENBAU

Differential Die Tellerradschrauben mit Hilfe des


Drehmomentschlüssels Mot. gO blockieren.
Anzugsdrehmoment :
- 6 mkp für Schrauben von 10 mm Durch­
Ab März 1968 sind die Bohrungen der
messer
Seitenwellenräder im Differentialge­
- 9 bis 11 mkp für Schrauben von 11 mm
häuse (unabhängig vom Durchmesser) mit
Durchmesser.
"Nadella"-Buchsen versehen. Wird dieses
Zuerst das Tachoritzel und dann das
Gehäuse anstelle der alten Ausführung

I
Differentiallager am Gehäuse montieren
montiert, müssen Lager und Tachoritzel
Das zweite Differentiallager auf der
ausgetauscht werden.
anderen Seite einbauen.

Montieren Sie ausschliesslich Seiten­


wellenräder ohne Nute in das Differen­
tialgehäuse .
Dagegen können Seitenwellenräder mit
Nute am Tellerrad montiert werden.
Einstellen der Differentiallager

Die Differentiallager müssen wie folgt


montiert werden :

- ohne Spiel bei Wiederverwendung der


alten Lager
- mit Vorspannung bei Einbau von
neuen Lagern.

Einsetzen :
- ein Seitenwellenrad (in Hypoid-Öl
80 EP tauchen).
- die Ausgleichkegelräder und deren
Lagerschalen.
Montieren Sie keine Lagerschalen ohne
Arretierstift in ein Gehäuse mit dafür
vorgesehener Bohrung.
Die Welle in die Ausgleichkegelräder
einschieben und dabei darauf achten,
dass, die Bohrung der Welle mit der des
Gehäuses übereinstimmt.
Das zweite Seitenwellenrad in Getriebeöl
tauchen und in das Tellerrad montieren.
Das Tellerrad mit neuen selbstsichernden
Schrauben mit dem Gehäuse verbinden.
Die Schraube (6), welche durch ein zylin­ Die Einstellung erfolgt durch Einlegen
drisches Stück verlängert wird, dient von Distanzscheiben (C) hinter die
zum Festhalten der Ausgleichkegelräder­ äusseren Lagerringe auf der Deckel­
welle. seite .
E-3^ E-j4

Den Lagerring in die Gehäusehälften


einsetzen.
Die linke Gehäusehälfte am Halter
B.Vi. 35 befestigen.
Das Differential einbauen.

Die rechte Gehäusehälfte aufsetzen und


mit allen Schrauben befestigen.
Die Schrauben mit Hilfe des Drehmoment­
schlüssels Mot. 50 mit 2 mkp in der auf
der Abbildung ersichtlichen Reihenfolge
-blockieren.

Die beiden seitlichen Deckel montieren


und nicht vergessen, die beim Zerlegen
vorgefundenen Einstellscheiben und die
Papierdichtungen einzulegen.
Die Deckelschrauben mit 2,5 mkp
blockieren.

Neue Lager

Die neuen Lager müssen mit Vorspannung


montiert werden.
Die Einstellung ist korrekt, wenn eine
Kraft von 2 - 3,5 kg erforderlich ist,
um das Differential zu drehen.
Die Vorspannung wie folgt prüfen :
Eine Kordel um das Differential wickeln
und diese mit einer Federwaage abziehen.
Das Differential muss bei einem Zug von
2 - 3,5 kg drehen :
Das Differential muss ohne Spiel drehen. Dreht es bei weniger als 2 kg sind wei­
Ist das Spiel vorhanden oder blockiert tere Distanzscheiben einzulegen. Dreht
es, muss der Deckel auf der Tellerrad­ es erst bei mehr als 3,5 kg sind Schei­
seite abgebaut werden. ben zu entfernen.
Distanzscheiben (7) entfernen oder hin­
zufügen. Wenn die Differentiallager korrekt ein­
gestellt sind, die rechte Gehäusehälfte
Stärke der Scheiben : und das Differential wieder abbauen.
0,10 - 0,15 - 0,20 - 0,25 - 0,50 und Die seitlichen Deckel und die Einstell­
1 mm. scheiben entfernen.
3-35 E-35

Primärwelle

luf die Primärwelle montieren :


- die Lager (beim Ausbau gemachte
4arkierungen beachten) bzw. neue Lager.

ledes Lager hat seinen bestimmten Sitz


iuf der Primärwelle. Darauf achten,
lass sie nicht verwechselt werden.

- die Einstellscheiben
- die Dichtung

jjnstellen der Primärwellenlager

)ie Primärwelle in die linke Gehäuse-


lälfte montieren.
)ie rechte Gehäusehälfte auflegen und
lit einigen Schrauben befestigen.

Lit Hilfe einer Messlehre den Überstand


Les Dichtringes zum Gehäuse messen.

tm vorderen Deckel den Höhenunterschied


.wischen Dichtfläche und Auflagefläche
.er Distanzscheiben messen.

'ie diesem Mass entsprechenden Scheiben



0,10 mm (Stärke der Papierdichtung)
inlegen.
en vorderen Deckel mit seiner Papier- 1
ichtung und der Gummidichtung montieren
nd prüfen, ob das Längsspiel der
rimärwelle zwischen 0 und 0,10 mm
eträgt.

ach beendeter Einstellung das vordere


ehäuse, die rechte Gehäusehälfte und
ie Primärwelle ausbauen.
ie Kupplungswelle mit der Primärwelle
erbinden.
E-j6 E-36

Sekundärwelle

- Synchronkörper des 1. Ganges

Wurde der Synchronring ausgetauscht,


ist unbedingt ein Ring gleicher Aus­
führung zu verwenden, der an der Stärke
(E) des Kragens unterschieden wird :

- erste Ausführung : E = 3 mm
- zweite Ausführung : E = 2 mm

Montieren :
i— Die Synchronfeder auf das Schieberad
des 2. - 3- Ganges. Dabei muss der
grösste Durchmesser der Feder zum Schie­
berad hin aufgesetzt werden. Die Feder-
[nase (8) in die dafür vorgesehene Ein­
kerbung einsetzen.
- Den Synchronring auf das Schieberad
des 2. - 3. Ganges aufschieben (der
grösste Durchmesser des Ringes muss zur
Gabelnute des Schieberades hin ausge­
richtet sein) .
Die Federnase in die Einkerbung des
Synchronringes einführen.

Den Synchronring im Uhrzeigersinn dre­


hen, bis sich die beiden Federnasen (8)
und (9) gegenüberstehen.

Den Synchronring in dieser Stellung auf


die Verzahnung des Schieberades drücken.

Das Ganze so Zusammenhalten und den


äusseren Nabenkäfig aufdrücken.
E-37 E-37

Das Ganze auf dem Werkzeug B.Vi. ^-6 an­


setzen. Den Montagedorn zwischen den
drei Zentrierfüssen des unteren Werk­
zeugteiles einführen.
Mit der Presse einen Druck bis zu 7 t
auf den Montagedorn ausüben.
Der äussere Käfig des Synchronringes
wird dabei auf das Schieberad des 2. -
J. Ganges aufgepasst und gebördelt.

Auf das Schieberad (10) werden die


sechs Kugeln und das Zahnrad (11) des
1. und Rückwärtsganges montiert.
(Gabelnute zur Kegelradseite).

Das Ganze auf die Nabe montieren.


Das J. Gangrad mit seiner Feder und seinei
Synchronring aufsetzen.
Das Doppelkegelrollenlager mit seiner
Distanzscheibe montieren.
Die Mutter aufschrauben.

Die Mutter mit Hilfe des Drehmoment­


schlüssels Mot. 50 blockieren mit 8 bis
10 mkp.
E-J8

Schaltbetätigung

Guss-Schaltgabeln

Den Spannstift für die Lagerung der


Die Schaltgabel des 1. und Rückwärts­
Stössel einsetzen; Schlitz des Stiftes

I
ganges in das Gehäuse einsetzen. nach oben (Dorn B.Vi. 39) «
Den Spannstift so einsetzen, dass er
die Betätigung der Schaltgabeln nicht
Die Schaltgabel des 2. und 3- Ganges behindert.
ebenfalls einsetzen. Die Stössel mit der Feder einsetzen.
Die Achse der Gabeln einführen und durch
einen Spannstift sichern (Dorn B.Vi. 39)•

Schaltgabeln aus Krupo-Aluminium

Den Hebel in das Werkzeug B.Vi. 226


einführen. Die Kugel mit einem abge­
flachten Rundeisen eindrücken und das
Werkzeug leicht drehen.
Das Rundeisen entfernen und das Werk­
Das Werkzeug B.Vi, 226 in die Schalt­
zeug um eine viertel Umdrehung verstel­
gabel des 2. - 3. Ganges einsetzen,
len.
grösserer Bohrungsdurchmesser nach oben :
Den Hebel herausziehen.
die Bohrungen von Werkzeug und Gabel
Die gleichen Arbeiten für die Schalt­
müssen übereinstimmen.
gabel des 1. und Rückwärtsganges
Die Feder und die Kugel einsetzen.
durchführen.
E-39 E-39

Die Schaltgabelachse ganz eindrücken


und so drehen, dass der Verriegelungs­
stössel eingesetzt werden kann (Schalt­
gabeln in Leerlaufstellung).
Den Stössel montieren und die Achse
drehen, damit der Stössel in den Schalt
Die beiden Schaltgabeln einsetzen : gabeln einrastet.
Die Schaltgabelachse einführen : dabei Die Schaltgabelachse mit einem Spann­
wird das Werkzeug B.Vi. 226 ausgedrückt. stift sichern.

Einbau der Wellen

In die linke Gehäusehälfte einbauen :


- das Tachoritzel
Das doppelte Rücklaufrad in das Gehäuse - die Primärwelle mit ihren Anlauf­
einsetzen (Einspurseite zum Differential) scheiben
und ebenso die beiden Anlaufscheiben - die Sekundärwelle : der äussere Ring
(gelochte Seite zum Zahnrad). des Kegelradlagers wird mit einem
Die Rücklaufwelle in das Zahnrad und Arretierstift im Gehäuse ausgerichtet.
die Scheiben einführen. Die Dichtflächen mit Perfect Seal
Die Welle mit einem Spannstift sichern versehen.
(Abflachung zur Dichtfläche der beiden
lehäusehälften). Das Differential montieren.
Das Rücklaufrad und die Anlaufscheiben Die beiden Gehäusehälften zusammenfügen
durch zwei Federringe auf der Welle und die Schrauben in der auf Seite E-j4
sichern. ersichtlichen Reihenfolge blockieren.
Anzugsdrehmoment : 2 mkp
E-40 E-40

Einstellen des Zahnflankenspieles

Das richtige Zahnflankenspiel wird er­


reicht, indem die beim Einstellen der
Lagervorspannung ermittelten Distanz­
scheiben (C) entsprechend aufgeteilt
unter die beiden seitlichen Deckel ge­
legt werden.
Die beiden Deckel mit ihren Dichtungen
ansetzen.
Den Deckel der Tellerradseite fest
montieren.
Eine Messuhr am Gehäuse anbringen, so

I
dass deren Tastfinger senkrecht auf
einer Zahnflanke des Tellerrades ange­
setzt werden kann. Die Befestigungs­
schrauben des Deckels auf der dem Tel­
lerrad entgegengesetzten Seite nachein­
ander festziehen und dabei das Zahnflan­
kenspiel prüfen; es muss zwischen 0,12
und 0,2^ mm betragen.
Ist das Zahnflankenspiel korrekt, bevor
der Deckel ganz beigezogen ist, ist die
Stärke der Distanzscheiben auf dieser
Seite zu gross. Scheiben entfernen und
in den anderen Deckel einlegen.
Diese Arbeiten solange durchführen, bis
das korrekte Spiel erreicht ist.
Nach der Einstellung die Papierdich­
tungen mit "Perfect-Seal" montieren und
die Deckelschrauben mit 2,5 mkp
blockieren.

Anbauen :
- den Deckel der Kupplungsseite
- den vorderen Deckel (die Dichtungen
mit "Perfect-Seal" versehen).

Den Schaltdeckel montieren :


- die Papierdichtung mit "Perfect-Seal"
versehen.
- Den Schaltdeckel so ansetzen, dass die
Gusswarze (12) zur Dichtfläche der bei­
den Gehäusehälften ausgerichtet ist.
- Prüfen, ob die Bohrung der Gusswarze
nicht verstopft ist.

Das Öl wird erst nach Einbau des Ge­


triebes in das Fahrzeug eingefüllt.
E-41 E-41

AUSWECHSELNDES VORDEREN GUMMILAGERS

Ausbau :

Einen Wagenheber unter dem Getriebe


ansetzen. Die Motorhaube und den Unter­
schutz abbauen.
Die drei Befestigungsschrauben (13)
und (1^) der Halteplatte entfernen.
Die vier Befestigungsschrauben (15)
und (16) der Gummilagerhalterung am
Getriebedeckel entfernen.
Das Ganze nach unten herausdrücken.

Einbau :

Alle Ausbauarbeiten in umgekehrter


Reihenfolge durchführen.

Sind die Führungsbuchsen (17) und (18)


des Gangschalthebels verschlissen, müs­
sen sie ausgetauscht werden.

Bei Austausch des Schaltgestänges (bei


der alten Schaltbetätigung) sind die
Muttern (19) und (20) so festzuziehen,
dass ein Spiel von 0,10 bis 0,15 mm
vorhanden ist, damit die Gelenke nicht
blockiert werden.
E-42 E-42

GETRIEBE TYP 3^4

IDENTIFIZIERUNGs

Der Typ, die Kennummer und die Fabri­


kationsnummer finden Sie auf einer
Plakette, welche am vorderen Getriebe­
deckel angebracht ist.
E-4j E-^J

SCHNITTZEICHNUNG

Längsschnitt

Querschnitt des Differentials

67946 .1
E-^^ E-44

Verriegelung der Schaltgabeln

^Die Schaltgabeln werden durch eine Kugel

—mit Feder auf ihrer Achse arretiert.


Die Sicherheitsverriegelung der Schalt­
gabeln erfolgt durch eine Schwingverrie­
gelung im Schaltdeckel, deren Finger die
Betätigung der nicht infragekommenden
Schaltgabeln verhindern.
E-^5 E-^5

SCHMIERUNG
______________

Die Schmierung der Zahnräder erfolgt Prüfen des Ölstandes


durch Schleuderung.
Das Schmieröl wird durch den seitlich
angebrachten Öleinfüllstopfen (A)
eingefüllt.
Der Stopfen dient gleichzeitig als
Ölstandskontrolle.
Das Ablassen des Schmieröles erfolgt Den Stopfen (A) ausschrauben ; Schlüs­
durch die Stopfen (B) und (C). sel B.Vi. 580. Das Öl muss bis zum
unteren Gewinderand stehen.
Füllmenge : 1,15 Liter Bei eingelegtem Rückwärtsgang lässt
Ölsorte : EP 80 (Hypoid-Öl) sich das Getriebeöl leichter einfüllen.
E-46 E-^+6

INSTANDSETZEN DES KOMPLETTEN GETRIEBES

ZERLEGEN

I
Das Getriebe am Halter B.Vi. 35 be­
festigen.

Mit Hilfe eines Schraubenziehers gleich


zeitig den Rückwärtsgang und den Gan
einlegen.
Die Andrehklaue abbauen.
Den hinteren Getriebedeckel entfernen. Den vorderen Getriebedeckel entfernen.
E-47 E-47

Die Befestigungsmuttern des 4. Gangrades


der Primärwelle und der Synchronnabe
des 4. Ganges entsichern und abschrau­ Die Synchronnabe des 4. Ganges mit dem
ben. Abzieher B.Vi. 28-01 abziehen.
Das Getriebe wieder in Leerlaufstellung Den Synchronring mit dem 4. Gangrad
bringen. entgegennehmen.

Den Spannstift der Schaltgabel des


Ganges mit Hilfe des Dornes B.Vi. J1B
ausdrücken. Das 4. Gangrad mit Hilfe des Werk­
Die Stellung der Schiebemuffe an der zeuges B.Vi. 28-01 (mit den Krallen
Nabe markieren (die beiden Teile sind B.Vi. 48) von.der Primärwelle abziehen :
gepaart). eine Schutzhülse aufsetzen, damit das
Die Schiebemuffe und die Schaltgabel Wellenende nicht beschädigt wird.
des 4. Ganges abziehen.
E-48 E-M-8

Die Verbindungsschrauben der beiden


Gehäusehälften entfernen und diese
platte entfernen und diese ausbauen. voneinander trennen.

Herausnehmen :
- das Differential

die Sekundärwelle
die Primärwelle das Tachoritzel
-^9 E-ij-9

achaltbetätigungen

Jen Arretierungsstift der Kugelverrie-


jelung der Schaltgabelachse des Gan­ Die Schaltgabelachse so weit austrei­
jes herausnehmen, ben, bis sie mit der Schaltgabel des
)ie Schaltgabelachse des Ganges 1. / Rückwärtsganges fluchtet.
entfernen. Die Führungsbuchse entfernen.
Jie Verriegelungskugel und - feder ent- Die Achse mit den Schaltgabeln herauä-
jegennehmen. nehmen.

>en Verriegelungsstift der Schaltgabel-


ichse des 1 . / Rückwärtsganges und des Die Schaltgabeln von der Achse trennen.
l. -J. Ganges mit Hilfe des Dornes Die Verriegelungskugeln und -federn ent­
i.Vi. 39 ausdrücken. gegennehmen.
E-50 E-50

Primärwelle

Die Kupplungswelle von der Primärwelle Den Keil entfernen.


trennen. Hierzu den Spannstift mit dem Die Lager mit Hilfe des Werkzeuges
Dorn B.Vi. 39 austreiben. T.Ar. 65 abziehen.

Sekundärwelle

Entfernen :
Entfernen : - den Synchronkörper des 1. Ganges
- das Doppelkegelrollenlager dem Schieberad des 2. - 3» Ganges
- das J. Gangrad und den Synchronring - das 1. Gangrad
abbauen. - die Kugeln
E-51 E-51

st der Synchronring des 1. Ganges oder


ie Feder beschädigt, können diese Teile
ie folgt ausgetauscht werden :

as Schieberad des 2. und J. Ganges in


inen Schraubstock spannen, der mit
chutzbacken versehen wurde.
en äusseren Lagerlaufring (1) an der
efestigungsstelle (2) der Feder auf-
ägen (darauf achten, dass der Synchron-
ing nicht angesägt wird).
en äusseren Laufring, den Synchronring
ad die Feder entfernen.

icklaufrad

jn Spannstift der Rücklaufwelle aus-


'eiben (Dorn B.Vi. 39)•
.e beiden Federringe entfernen.
.e Welle herausdrücken und das Dop-
ilzahnrad und die Anlaufscheiben
it gegennehmen.

1
E-52 E-52

Das zweite Lager mit Hilfe des Abzie­


hers B.Vi, 28-01 und der Kfallen
B.Vi. 48 abziehen.

Die Rundumdichtungen der beiden Seiten­ Die Befestigungsschrauben des Teller­


wellenräder entfernen. rades entfernen.
Das Differentiallager und das Tacho­ Das Tellerrad vom Gehäuse trennen.
ritzel mit Hilfe des Werkzeuges Mot. 49 Die Achse der Ausgleichkegelräder aus­
abziehen. drücken und die Räder entgegennehmen.

Schaltdeckel

Entfernen :
- die Arretierschraube des Hebels
- den Federringdes Hebels
- den Hebel unddie Haltescheiben
- die seitliche Gummikappe
- den Federringdes Anschlages (die
einzelnen Teile entgegennehmen)
- die Verriegelung und die beiden
Kunststofführungen.
-53 E-53

rehäusehälf ten Säubern und Prüfen

'en Sitz der seitlichen Deckel am Ge- Alle Teile säubern und kontrollieren.
äuse markieren und die Deckel abnehmen.

ie Einstellscheiben entgegennehmen. Die Dichtungen, die selbstsichernden


ie äusseren Lagerringe der Differential- Schrauben und die Spannstifte müssen
ager ausdrücken. erneuert werden.

ÜSAMMENBAU

ifferential

Untieren Sie ausschliesslich Seiten-


311enräder ohne Nute in das Differen-
Lalgehäuse.
igegen können Seitenwellenräder mit
ite am Tellerrad montiert werden.

.nsetzen :
ein Seitenwellenrad (in Hypoid-Öl
> EP tauchen)
die Ausgleichkegelräder und deren
igerschalen.

e Welle in die Ausgleichkegelräder


nschieben und dabei darauf achten,
ss die Bohrung der Welle mit der des
häuses übereinstimmt.
s zweite Seitenwellenrad in Getriebe­
tauchen und in das Tellerrad montie-
n..
s Tellerrad mit neuen selbstsichern-
n Schrauben mit dem Gehäuse verbin-
n. Die Schraube , welche durch ein
lindrisches Stück verlängert wird,
ent zum Festhalten der Ausgleich­
Ab März 1968 sind die Bohrungen der
gelräderwelle.
Seitenwellenräder im Differentialge­
e Tellerradschrauben mit Hilfe des
häuse mit "Nadella"-Buchsen versehen.
ehmomentschlüssels Mot. 50 blockieren,
zugsdrehmoment : 10 mkp ± 1 Die Ersatzteillager liefern in Zukunft
nur noch dieses neue Gehäuse.
t der Presse aufdrücken : Wird es anstelle der alten Ausführung
das Tachoritzel montiert, müssen Lager und Tachoritzel
die beiden Differentiallager ausgetauscht werden.
E-54 E-5^

Einstellen der Differentiallager

Die Differentiallager müssen wie folgt


montiert werden :

- ohne Spiel bei Wiederverwendung der


alten Lager
- mit Vorspannung bei Einbau von

I
neuen Lager.

Die Einstellung erfolgt durch Einlegen


von Distanzscheiben (C) hinter die
äusseren Lagerringe auf der Deckel­
seite 67946.2

Die Lagerringe in die Gehäusehälften


einsetzen.
Die linke Gehäusehälfte am Halter
B.Vi, 35 befestigen.
Das Differential einbauen.
Die rechte Gehäusehälfte aufsetzen und
mit allen Schrauben befestigen.
Die Schrauben mit Hilfe des Drehmoment­
schlüssels Mot. 30 mit 2 bis 2,3 mkp
in der auf der Abbildung ersichtlichen
Reihenfolge blockieren.
Die beiden seitlichen Deckel montieren
und nicht vergessen, die beim Zerlegen
vorgefundenen Einstellscheiben sowie
die Papierdichtunge einzulegen.
Die Deckelschrauben mit 2,5 mkp blockieren.

Gebrauchte Lager Neue Lager

Das Differential muss ohne Spiel drehen.


Ist Spiel vorhanden oder blockiert es,
muss der Deckel auf der Tellerradseite
abgebaut werden.
Distanzscheiben entfernen oder hinzu­ Die neuen Lager müssen mit Vorspannung
fügen montiert werden.
Stärke der Scheiben : Die Einstellung ist korrekt, wenn eine
0,10 - 0,15 - 0,20 - 0,25 - 0,50 und Kraft von 1,2 - 3,5 kg erforderlich is
1 mm um das Differential zu drehen.
E-55 E-55

Prüfen der Vorspannung

Eine Kordel um das Differential wickeln


und diese mit einer Federwaage abziehen.
Das Differential muss bei einem Zug von
1,2 - 3,5 kg drehen :
Anderenfalls Scheiben entfernen bzw.
hinzufügen.
Wenn die Differentiallager korrekt
eingestellt sind, die rechte Gehäuse­
hälfte und das Differential wieder ab­
bauen.
Die seitlichen Deckel und die Distanz­
scheiben entfernen.

Primärwelle

Auf die Primärwelle montieren :


- die Lager
- die Anlaufscheibe

- die beim Zerlegen vorgefundenen


Einstellscheiben, die dünnste zum Lager.

Einstellen der Primärwellenlager

Die Primärwelle in die linke Gehäuse­


hälfte montieren.
Die rechte Gehäusehälfte auflegen und
mit einigen Schrauben befestigen.
Die beim Zerlegen vorgefundenen Einstell­
scheiben einlegen, die dünnste zum
Lager.
Das Spiel der Primärwelle muss zwischen
3,02 und 0,12 mm betragen.
3ie letzte Scheibe muss um ein Mass
ft = 0,1 mm über die Dichtfläche des
Sehäuses überstehen.

Anderenfalls Distanzscheiben hinzufügen Nach beendeter Einstellung die rechte


)zw. entfernen. Gehäusehälfte und die Primärwelle aus­
Stärke der Scheiben : bauen.
Die Kupplungswelle mit der Primärwelle
),10 - 0,15 - 0,20 - 0,50 - 0,95 -
verbinden.
? mm und 3 mm.
Den Keil einsetzen.
E-56 E-56

Sekundärwelle

- Synchronkörper des 1. Ganges

Montieren :
- Die Synchronfeder auf das Schieberad
Das Ganze so Zusammenhalten und den
des 2. - Ganges. Dabei muss der äusseren Nabenkäfig aufdrücken.
grösste Durchmesser der Feder zur Nute
des Schieberades hin aufgesetzt werden.
Die Federnase (3) in die dafür vorge­
sehene Einkerbung einsetzen.
- Den Synchronring auf das Schieberad
des 2. - J. Ganges aufschieben (der
grösste Durchmesser des Ringes muss
zur Gabelnute hin ausgerichtet sein).
Die Federnase in die Einkerbung des
Synchronringes einführen.

Das Ganze auf dem Werkzeug B.Vi. 46 an­


setzen. Den Montagedorn zwischen den
drei Zentrierfüssen des unteren Werk­
Den Synchronring im Uhrzeigersinn drehen, zeugteiles einführen.
bis sich die beiden Federnasen (3) und Mit der Presse einen Druck bis zu 7 t
(4 ) gegenüberstehen. Den Synchronring auf den Montagedorn ausüben.
in dieser Stellung auf die Verzahnung Der äussere Käfig des Synchronringes
des Schieberades drücken. wird dabei auf das Schieberad des 2. -
3. Ganges aufgepasst und gebördelt.
E-57 E-57

Luf das Schieberad des 2. - J>. Ganges


lontieren :
■ die Kugeln
• das 1. Gangrad (Gabelnute zum Kegel- Auf die Sekundärwelle montieren :
•ad) - das 3- Gangrad mit dem Synchronring
las Ganze auf der Synchronnabe anbringen. - das Doppelkegelrollenlager.
y/n
E-60 E-

Die Verbindungsschrauben der beiden


Gehäusehälften in der auf der Abbil­
dung gezeigten Reihenfolge mi-t einem
Drehmoment von 2 - 2,3 mkp blockiere
(Drehmomentschlüssel Mot. 50).

Montieren :
- das ^+. Gangrad auf die Primärwelle : Die Muttern mit Hilfe des Drehmoment­
eine Spindel verwenden, die in die schlüssels Mot. 50 blockieren. Anzugs
Welle eingeschraubt wird, eine Distanz­ drehmoment :
hülse und eine Mutter - 6 bis 8 mkp an der Synchronnabe
- die Anlaufscheibe des Gangrades - bis 6 mkp am 4. Gangrad der Pri­
auf die Sekundärwelle märwelle
- das Gangrad mit dem Synchronring Die Muttern sichern.
auf die Sekundärwelle
- die Synchronnabe des Ganges mit
Hilfe eines Bronzdornes
Die Schiebemuffe des Ganges mit der
Schaltgabel montieren : Markierungen von Den vorderen Deckel montieren.
Schiebemuffe und Synchronnabe überein­ Die Dichtung mit "Perfect-Seal"
stimmend. versehen.
Die Schaltgabel durch einen Spannstift Die Schrauben anziehen und blockiere
auf der Achse sichern (Dorn B■Vi■31 B). Anzugsdrehmoment :
- 1,6 bis 2 mkp bei Schrauben von 7
Den A-. Gang und den Rückwärtsgang Durchmesser
gleichzeitig einlegen. - 2 bis 2,5 mkp bei Schrauben von 8
Durchmesser.
Die Muttern von 4. Gangrad und Synchron­ Die Andrehklaue anbringen.
nabe nach Einlegen der Scheiben auf­ Das Getriebe wieder in den Leerlauf
schrauben. schalten.
E-61 E-61

Einstellen des Zahnflankenspieles

Das richtige Zähnflankenspiel wird er­


reicht, indem die beim Einstellen der
Lagervorspannung ermittelten Distanz­
scheiben (C) entsprechend aufgeteilt
unter die beiden seitlichen Deckel
gelegt werden.

Die beiden Deckel mit ihren Dichtungen


ansetzen.
Den Deckel auf der dem Tellerrad entge­
gengesetzten Seite fest montieren.
Eine Messuhr am Gehäuse anbringen, so
dass deren Tastfinger senkrechte auf
einer Zahnflanke des Tellerrades ange­
setzt werden kann. Die Befestigungs­
schrauben des Deckels der Tellerradseite
nacheinander festziehen und dabei das
Zahnflankenspiel prüfen; es muss
zwischen 0,12 und 0,25 mm betragen.

Ist das Zahnflankenspiel korrekt, bevor


der Deckel ganz beigezogen ist, ist die
Stärke der Distanzscheiben auf dieser Nach der Einstellung die Papierdichtungen
Seite zu gross. Scheiben entfernen und mit "Perfect-Seal" versehen und die
in den anderen Deckel einlegen. Deckel montieren.
Ist dagegen das Zahnflankenspiel noch Anzugsdrehmoment der Deckelschrauben :
zu gross, wenn der Deckel bereits fest 2,5 mkp.
montiert ist, sind Scheiben unter dem Die Papierdichtung der hinteren Abdeck­
anderen Deckel zu entfernen und auf der platte ebenfalls mit "Perfect-Seal"
Tellerradseite einzulegen. versehen und mit der Platte montieren.
E-62 E-62

Schaltdeckel

I - ist das Spiel zu gross, dass Lager au:


der dem Differential entgegengesetzten
Seite durch ein schwarzes ersetzen.
- ist das Spiel weiterhin zu gross,
auch das andere Lager gegen ein schwarz«
austauschen.

Das Endstück des Schalthebels der


Schaltgabelseite sowie die Schwingver­
riegelung wurden abgeändert :

- die erhöhte Partie (R) am Hebel


In den Schaltdeckel einbauen : entfällt.
- den Hebel und die Haltescheiben;
Sprengring einsetzen.
- die Arretierschraube des Hebels
(prüfen, ob die Bohrung nicht verstopft
ist)
■ - die Führung des Anschlags
- die Feder
- den Federteller
■- den Federring
- die seitliche Gummikappe
- die Verriegelung und die beiden
Kunststofführungen : den kleinen Ver­
riegelungsfinger entgegengesetzt zum
Anschlag.

Sind die Lager der Verriegelung nicht


schwarz gefärbt, das Längsspiel der - die Verriegelung erhält zwei End­
Verriegelung kontrollieren. stücke (T).
E-6J

Der Hebel ohne Erhöhung kann nicht mit


der Verriegelung ohne die beiden End­
stücke montiert werden.

Um Irrtümer zu vermeiden, werden die


Teile neuer Ausführung als Reparatur­
satz geliefert.

Die Dichtung des Schaltdeckels mit


"Perfect-Seal" versehen und anbringen.
Den Schaltdeckel so ansetzen, dass der
Kopf der Arretierschraube nach aussen
zeigt :
Der kleinste Verriegelungsfinger wird
in die Schaltgabel des 4. Ganges ein­
geführt .
I
Die 4 Befestigungsschrauben beidrehen,
□hne sie festzuschrauben.

3a die Bohrungen im Deckel oval und


iie Aussparungen in der Gabel nicht
niteinander ausgerichtet sind, müssen
folgende Arbeiten durchgeführt werden :
- den Deckel zur Dichtfläche (P) der
Jehäusehälften drücken (Pfeil 1)
- den Hebel in Stellung des Ganges
bringen (Pfeil 2)
- die Befestigungsschrauben des Schalt-
leckels beidrehen
- den Deckel so weit zum Differential
irücken (Pfeil 3)5 bis das Verriegelungs­
stück (T) in eine der Aussparungen (F)
jingreift, (z.B. in die des 1./ Rück-
/ärtsganges)
- den Deckel um 0,10 - 0,J0 mm in die
;ntgegengesetzte Richtung versetzen
,Pfeil 4), damit ein Spiel (J) von
ebenfalls 0,10 - 0,J0 mm zwischen der
Lussparung (F) und dem Verriegelungs­
stück (T) erreicht wird
I2
■ die Befestigungsschrauben des Schalt-
leckels mit einem Drehmoment von 1,6 -
. mkp blockieren und sich vergewissern,
Lass die Verriegelung nicht klemmt.

las Öl wird erst nach Einbau des Ge-


riebes in das Fahrzeug eingefüllt.
E-64 E-64

AUSTAUSCH DES 4, GANGRADES AUF DER SEKUNDÄRWELLE

Ausbau

Das Getriebeöl ablassen.

Den Getriebeunterschutz entfernen.


Das vordere Gummilager ausbauen.

Die Befestigungsmutter der Synchronnabe


lösen und die Druckscheibe herausnehmer

Den Spannstift der Schaltgabel des 4.


Ganges mit Hilfe des Dornes B.Vi. j-! B
austreiben.

Die Schiebemuffe und die Schaltgabel


ausbauen.

Zum Abbau der Nabe einen Schraubenzie­


her verwenden, der zwischen 4. Gangrad
und Zwischenplatte angesetzt wird.

Den 1. Gang einlegen und die Handbremse


anziehen.
Die Andrehklaue lösen. Den Synchronring und das 4. Gangrad
Den vorderen Deckel abbauen. abnehmen.

Einbau

Ausbauarbeiten in umgekehrter Reihen­ - Die Papierdichtung des vorderen Deck«


folge durchführen : mit "Perfect-Seal" versehen.
- Die Schiebemuffe und die Schaltgabel
des 4. Ganges zusammen montieren : die - Die Deckelschraubenblockieren mit :
Markierungen von Schiebemuffe und Syn­ - 1,6 bis 2 mkp bei Schrauben von 7 mm
chronnabe beachten. Durchmesser
- Die Befestigungsmutter der Synchron­ - 2 bis 2,5 mkp bei Schrauben von 8 mm
nabe mit 6 bis 8 mkp blockieren. Durchmesser.
E-65 E-65

SCHALTBETÄTIGUNG
... . ............................................... ....................................... .................... ■

67955

usbau Einbau

ntfernen :
den Spannstift am Hebelende des Schalt­
eckels
die Befestigungsmuttern am Kühler
die beiden Verbindungsschrauben
ie beiden Teile des Schalthebels von-
inander trennen. Gegebenenfalls die Die Arbeiten in umgekehrter Reihenfolge
ager austauschen. durchführen.
E-66 E-66

BESONDERHEITEN AM GETRIEBE TYP 33^-0^

Ab Modell 1969 sind die Fahrzeuge


R. 1120 - R. 1123 - R. 2105 und R. 2106
mit dem Getriebe Typ 33^-0^ anstelle
des früher montierten Typs 33^-00 aus­
gerüstet. Dieser neue Getriebetyp
unterscheidet sich vom bisherigen in
folgenden Punkten :

- hintere Abschlussplatte für geführtes


Kugelausrücklager
- Getriebeantriebswelle mit zum Dif­
ferential hin versetztem Dichtbund des
Simmerringes
- Verstärktes Teller- und Kegelrad. Neue Montage

a) - Aussendurchmesser des Teller­


rades 135 mm statt 130 mm
b) - Höhe des Kegelradkopfes
25 mm statt 23 mm

- Sekundärwellenlager der Kegelradseite


mit fest montiertem äusserem Lagerkäfig.

- Dem Sekundärwellenlager entsprechend


abgeändertes 2. Gangrad. Alte Montage

Getriebegehäuse

a) - Auf der Differentialseite ver-


grössert wegen des abgeänderten
Tellerrades.
b) - Versetzte Bohrung für den Arretier­
stift des kegelradseitigen
Sekündärwellenlagers
Neues Gehäuse A = 11,5 mm
Altes Gehäuse B = 9 mm

Die Fahrzeuge R. 2105 und R. 2106 mit


Linkslenkung sind jedoch ab 1. April
1968 mit dem Getriebetyp 33^-02 aus­
gerüstet, welcher sich nur in folgenden
Punkten vom Getriebetyp 33^-00 unter­
scheidet :
- hintere Verschlussplatte für geführtes
Ausrücklager
- Getriebeantriebswelle mit zum Dif­
ferential hin versetztem Dichtbund des
Simmerringes.
E-67 E-67

Austauschbarkeit Ausbau :

Bei Fahrzeugen, die mit einer Lenkung


ohne Rückholfeder ausgerüstet sind,
brauchen folgende Teile nicht aus­
Das neue Telltr- und Kegelrad kann
gebaut zu werden :
nicht in ein Getriebegehäuse alter
Ausführung eingebaut werden. Im Aus­ - Die Befestigungsschelle des Aus­
tausch wird jedoch ein Getriebegehäuse puffrohres am Krümmer
neuer Ausführung geliefert (Spezial­ - Die Rohrtraverse zwischen den
reparaturteil mit Bohrung für den Längsholmen
Arretierstift des Sekundärwellenlagers Besonders darauf achten, dass die Ge- 1
der Kegelradseite in der alten Position), triebeantriebswelle nicht an der
in welches das alte Teller- und Kegelrad Federscheibe der Kupplung hängen­
eingebaut werden kann. bleibt .
E-68 E-68

I
Kapitel F

KRAFTÜBERTRAGUNG

INHALT

Siehe Kapitel "Vorderachse"


F-2
NACHTRÄGE ZUM VORLIEGENDEN REPARATURHANDBUCH

Alle das Kapitel F des MR 61 betreffende NT-Noten sind in nachstehender


Tabelle einzutragen.

NT-Note
Datum Betreff
Nr.
Kapitel G

LENKUNG

INHALT
Seite

TECHNISCHE DATEN 3

SCHNITTZEICHNUNGEN 4

LENKUNG
- Ausbau - Instandsetzung - Einbau 4

SPURSTANGEN 5

LENKBETÄTIGUNG 6

AUSTAUSCH DER GUMMIBUCHSE AM


LENKSÄULENHALTER 7

AUSTAUSCH DES ZÜND-ANLASS-


LEN KSCHLOSSES 7

ZÜND-ANLASS-SCHALTER 8

LENKRAD 8

BESONDERHEITEN DER LENKUNGEN


OHNE RÜCKHOLFEDER 9

EINSTELLEN DES LENKMITTELPUNKTES 10


NACHTRÄGE ZUM VORLIEGENDEN REPARATURHANDBUCH

Alle das Kapitel G des MR 6l betreffende NT-Noten sind in nachstehender


Tabelle einzutragen.

NT-Note
Nr. Datum Betreff

i
G-3

TECHNISCHE DATEN j

A - Zahnstangenlenkung mit innenlie­ Bei Ausbau der Lenkung sind die


gender Rückholfeder Distanzkeile zu kennzeichnen, damit
sie an der gleichen Stelle wieder ein­
B - Zahnstangenlenkung ohne Rückhol­ gelegt werden; hierdurch wird eine
feder (ab Modell 1969) erneute Einstellung vermieden.

Bei der letztgenannten Ausführung ist


durch Einlegen von Distanzkeilen
Rechtslenkung : symmetrisch und mecha­
zwischen Lenkgehäuse und dessen Halte­
nisch ähnlich der Linkslenkung.
rungen am Fahrgestell eine Einstellung
bei belasteter bzw. unbelasteter Vorder­
achse gegeben.
G-4 G-4

SCHNITTZEICHNUNGEN

A/ - LÄNGSSCHNITT

B/ - QUERSCHNITT

Die Rückholfeder der Handbremse Die Spurstangen an den Zahnstangen­


aushängen. köpfen lösen.
Die beiden Schrauben der Gelenkscheibe
ausbauen (Lenksäulenseite).
Die Muttern der Kühlerstreben lösen,
damit beim Herausnehmen des Lenkge­
häuses genügend Platz vorhanden ist.
Die Befestigungsschrauben des Lenk­
gehäuses ausbauen.
Das Lenkgehäuse herausnehmen.

Instandsetzung

Das Lenkgetriebe kann nicht repariert


werden.

Einbau

Alle Ausbauarbeiten in umgekehrter


Reihenfolge durchführen.
Die Vorderradspur einstellen.

66 900

SPURSTANGEN

Die Kugelbolzen der Spurstangen können


nicht ausgebaut werden. Nur die
Manschette kann ausgewechselt werden
(mit Fett ELF 962 versehen).

Die Spurstangen rechts und links sind


nicht gleich.

Zum Einbau der neuen Spurstangen das


Werkzeug Dir. 209 verwenden; die
Mutter erst dann festziehen, wenn die
Spurstangen mit diesem Werkzeug korrekt
671II
ausgerichtet sind.
Ausbau

Die Kabel des Zündschlosses markieren


66 981 und lösen. Die beiden Kreuzschlitz­
schrauben ausbauen.
Die Sicherung lösen und die beiden
Muttern der Lenksäulenhalterung ent­
fernen.
Die komplette Lenksäule mit der Hal­
Die Gelenkscheibe durch Ausbau der
terung nach oben herausziehen. Achten
beiden Schrauben am Lenksäulenflansch
Sie darauf, dass die Dichtung an der
lösen.
Spritzwand nicht beschädigt wird.

Einbau

Alle Ausbauarbeiten in umgekehrter


Reihenfolge durchführen.

Beachten Sie den guten Sitz der Buchse


der Lenksäulenhalterung. Ihre obere
Stirnfläche muss 2 mm unterhalb des
oberen Randes des Halterrohres sitzen.
Bei Gelenkscheiben "Straflex" die
beiden Nylstop-Muttern mit 1,3 mkp
blockieren.
Bei Gelenkscheiben "Flector" die Nyl-
stopmuttern mit 0,5 mkp festziehen.
G-7 G-7

AUSTAUSCH DER GUMMIBUCHSE AM LENKSÄULENHALTER

Ausbau

Die Gummibuchse kann entweder am Die beiden Rohrhälften (4) oberhalb


Fahrzeug direkt mit Hilfe eines Spitz­ der Buchse (2) um die Lenksäule (j)
dornes oder nach Ausbau der Lenkbetä­ legen.
tigung entfernt werden (Siehe Seite 6). Den Lenksäulenhalter (1) über die
Rohrhälften (4) schieben und dann
durch Stossen der Lenksäule (j) die
Buchse nach oben heraustreiben.

Einbau

Alle Ausbauarbeiten in umgekehrter


Reihenfolge durchführen.
Beachten Sie den guten Sitz der Buchse
des Lenksäulenhalters. Ihre obere
Stirnfläche muss 2 mm unterhalb des
oberen Randes des Halterrohres sitzen.

Den Halter (1) nach oben ziehen, damit Bei Gelenkscheiben "Straflex" die bei­
die Buchse (2) freiliegt. den Nylstopmuttern mit 1,5 mkp
Ein Rohr von 19 mm Innendurchmesser blockieren.
und ca. 120 mm Länge in Längsrichtung Bei Gelenkscheiben "Flector" die Nyl­
durchschneiden. stopmuttern mit 0,5 mkp festziehen.

AUSTAUSCH DES ZÜND-ANLASS-LENKSCHLOSSES

Ausbau
Die Verriegelungskugel eindrücken
Die Batterie abklemmen. und das Schloss etwas nach oben drücken.
Die Zündkabel markieren und abklemmen. Mit Hilfe eines Dornes die Verriege­
lungslasche eindrücken.
Dabei das Lenkschloss nach oben
herausziehen.

Einbau

Den Zündschlüssel auf "Garage" drehen


und abziehen.
Das Zünd-Anlass-Lenkschloss einsetzen.
Dabei die Verriegelungslasche ein­
drücken.
Dann das Schloss nach unten drücken,
bis die Kugel einrastet.
Die Zündschlüssel in Stellung "Garage" Die Kabel des Zündschlosses und die
drehen und abziehen. Batterie wieder anschliessen.
Die Befestigungsschraube am Lenksäulen­ Mit dem Zündschlüssel prüfen, ob das
halter lösen. Schloss.einwandfrei funktioniert.
G-8 G-8

ZÜND-ANLASSSCHALTER

Ausbau

Die Batterie abklemmen. Austausch des Zünd-Anlassschalters


Die Schalterkabel markieren und ent­ gegen ein Zünd-Anlass-Lenkschloss .
fernen.

Die Batterie abklemmen.


Die Schalterkabel markieren und ab­
klemmen. Den Zünd-Anlassschalter
ausbauen (zwei Schrauben (1).
Den Schlüssel im Zünd-Anlass-Lenk-
schloss auf "Garage" drehen und ihn
in dieser Stellung abziehen.
Das Schloss einsetzen. Dazu die
Verriegelungslasche eindrücken.
Die zwei Schrauben (1) lösen und den Dann das Zünd-Lenkschloss nach

I
Schalter herausnehmen. unten drücken, bis die Kugel einrastet.

Das Kabel des Zündschlosses und die


Batterie wieder anschliessen.
Alle Ausbauarbeiten in umgekehrter
Einbau Mit dem Zündschlüssel prüfen, ob das
Reihenfolge vornehmen. Schloss einwandfrei funktioniert.

LENKRAD

Ausbau

Die Zierkappe abnehmen.


Die drei Schrauben entfernen und das
Lenkrad abbauen.

Einbau

Das Lenkrad aufsetzen.


Die Schrauben blockieren.
Die Zierkappe befestigen.
G-9 G-9

BESONDERHEITEN DER LENKUNGEN OHNE RÜCKHOLFEDER

Ab Modell 1969 sind alle Fahrzeuge


der Renault 4-Serie mit einer Lenkung
ohne Rückholfeder ausgestattet.
Seit 8. Mai 1968 wurden auch Fahrzeuge
Die Einstellung erfolgt mit Hilfe R.2105 - R.2106 mit Linkslenkung mit
von Distanzkeilen. dieser Lenkung ausgerüstet.

AUS- UND EINBAU BZW. AUSTAUSCH DER LENKUNG

Das Lenkgetriebe wird nicht repariert.

Bei Ausbau der Lenkung sind die Di­


stanzkeile zu kennzeichnen, damit sie
an der gleichen Stelle wieder einge­
legt werden; hierdurch wird eine er­
neute Einstellung vermieden.
Bei Austausch der Lenkung ist immer
ein Distanzkeil mit der Kennzahl 3
zur Grundeinstellung einzulegen.
Sich vergewissern, dass die Distanz­
keile richtig sitzen und die Muttern
mit 3 - 3;9 mkp blockieren.
I
IDENTIFIZIERUNG DER SPURSTANGEN

Die Spurstangen der Fahrzeuge Renault 4,


Modell 1969 sind äusserlich erkenntlich :

- die linke Spurstange ist auf dem - die rechte Spurstange ist auf dem
Mittelstück mit zwei Gusswarzen -B- Mittelstück mit einer Gusswarze -A-
versehen. versehen.
G-10 G-10

EINSTELLEN DES LENKMITTELPUNKTES.

Um bei Kontrolle der Vorderachs-


daten oder bei Montage des Lenkrades

I
die Lenkung auszumittein, wie folgt
vorgehen :
- den Zahnstangenkopf so ausrichten,
dass das Mass (C) zwischen Kante des
Lenkgehäuses und Feststellmutter des
Zahnstangenkopfes 71,5 mm beträgt.
Kapitel H

VORDERACHSE

INHALT

Seite

CHARAKTERISTIK

- Fahrzeuge vor Modell 1969 4


- Fahrzeuge ab Modell 1969 5
- Blockieren der Gummilager 5
- Anzugsdrehmomente 5
- Identifizierung 6

KONTROLLE DER VORDERACHSEINSTELLUNGEN


- Vorprüfungen 9
- Kontrolle der Vorderachsdaten 9
- Sturz 9
- Nachlauf 9
- Einstellen der Lenkungshöhe bei der
Vorderachse mit 13° Nachlauf 10
- Kontrolle der Spur 1^

OBERER QUERLENKER

- Ausbau 17
- Einbau 17

UNTERER QUERLENKER

- Ausbau 18
- Einbau 19

VORDERE HALBACHSE

- Ausbau 20
- Einbau 21
- Prüfen einer vorderen Halbachse
7° Nachlauf 21
OBERER KUGELBOLZEN DER AUFHÄNGUNG

- Austausch der Staubmanschette


(Kugelbolzen Ehrenreich) 2^
- Austausch eines Kugelbolzens
(alle Typen) 24-
H-2

UNTERER KUGELBOLZEN DER AUFHÄNGUNG

- Austausch der Staubmanschette


(Kugelbolzen Ehrenreich) 25
- Austausch eines Kugelbolzens
(alle Typen) 25

ANTRIEBSWELLE

- Ausbau 26
- Einbau 27

INSTANDSETZEN DER ANTRIEBSWELLE MIT


KREUZGELENK TRIPODE

- Austausch einer Gummimanschette 29


- Austausch der Gelenkmuffe 51
- Austausch des Gelenkkreuzes 51

INSTANDSETZEN EINER ANTRIEBSWELLE MIT


KREUZGELENK WEISS

- Austausch der Gummimanschette 52


NACHTRÄGE ZUM VORLIEGENDEN REPARATURHANDBUCH

Alle das Kapitel H des MR 61 betreffende NT-Noten sind in nachstehende


Tabelle einzutragen.

NT-Note
Datum Betreff
Nr.

•-
NT-Note Datum Betreff
Nr.
H-3

66 9 70 .1
CHARAKTERISTIK

Querlenker in Silentlagemgelagert und


über Kugelbolzen mit den Achsschenkel­
trägern verbunden.

FAHRZEUGE VOR MODELL 1969 (Nachlauf 7°)

Bei Fahrzeugen vor nachstehenden


Fabrikationsnummern beträgt die Nach­
spur 3 - 7 mm

R. 1120 Linkslenkung
Fahr.-Nr. 50021
Spurweite am Boden 1,250 m R. 1120 Rechtslenkung
Sturz 00 jo1 - 1°30' Fabr.-Nr. 47259
Nachlauf 5-7° R. 1121 Fabr.-Nr. 1655
Nachspur 0 - 4 mm R. 2102 Fabr.-Nr. 14-29
H-5 H-5

BEI FAHRZEUGEN AB MODELL 1969 SOWIE BEI FAHRZEUGEN R. 2105, 2106 MIT LINKSLENKUNG,
DIE SEIT MAI 1968 HERGESTELLT WERDEN, BETRÄGT DER NACHLAUF 13°

Spurweite am Boden : 1,279 m

EINSTELLUNG WERT Position der Vorderachse bei angewendetem


Spanner T.Ar. 238-02
C
STURZ 0-1° 50 mm

NACHLAUF 9 - 11° 50 mm

EINSTELLEN DER
LENKGEHÄUSEHÖHE 30 mm
(bei belasteter Vorderachse)

SPUR Nachspur
50 mm
2 - 7 mm

BLOCKAGESTELLUNG
50 mm
DER GUMMILAGER

BLOCKIEREN DER GUMMILAGER

Die Vorderachse mit Hilfe des Werkzeuges T.Av. 238-02 spannen, so dass der Abstand
zwischen Oberkante des Werkzeuges und Unterkante des Längsholmes
C = 50 mm beträgt.

ANZUGSDREHMOMENTE

Muttern :
- der Nabe............................................................................................................................................................ 12 mkp
- des unteren Kugelbolzens................................................................................................................... 5 mkp
- des oberen Kugelbolzens..................................................................................................................... 3 >5 mkp
- des Spurstangenkugelbolzens.......................................................................................................... 3,5 mkp
- der oberen und unteren Querlenkerachse.............................................................................. 5,75 mkp
- der Zugstrebe................................................................................................................................................. mkp
H-6 h-6

IDENTIFIZIERUNG

Antriebswellen

Die Fahrzeuge der R^-Serie sind ab Modell 1969 infolge Montage einer
Vorderachse mit 13° Nachlauf mit längeren Antriebswellen ausgerüstet.
Die Fahrzeuge R. 2105 und R. 2106 mit Linkslenkung sind seit Mai 1968
ebenfalls mit diesen Antriebswellen ausgerüstet.

Kreuz­ Kreuzge­ Vorder­ Mit dieser


gelenk lenk achse Welle aus­
Antriebswelle
Rad­ Getrie­ (Nach­ gerüstete
seite beseite lauf ) Fahrzeuge

R.1120...
BED Weiss mit R.2102...
Stahl Gummiman­ Normalaus­
schette rüstung
"Schlechte
Strassen"
"Spezial­
ausrüstung"

I
R.1120...
BED Weiss mit R.2102...
Guss Gummiman­ Normalaus­
schette rüstung
"Schlechte
Strassen"
"Spezialaus-
276 mm vii ghing11
R.1120...
R.1123...
R.2105...
Weiss mit Normalaus­
BED
Gummiman­ rüstung
Guss
schette "Schlechte
Strassen"
"Spezialaus­
rüstung"

R.1120...
R.2102...
Normalaus­
BED
TRIPODE rüstung
Guss
"Schlechte
Strassen"

R.1120...
R.1123...
R.2105. . .
BED lormalaus-
TRIPODE rüstung
Guss
"Schlechte
Strassen"
[-7 H-7

lUSTAUSCHBARKEIT

keinesfalls darf eine kurze Antriebs­ Es ist zulässig an einem Fahrzeug


elle bei einem Fahrzeug mit 1J° Nach- auf einer Seite eine Antriebswelle
auf montiert werden; umgekehrt darf mit Kreuzgelenk "Tripode" und auf
.uch keine lange Welle bei einem der anderen Seite eine Welle mit
ahrzeug mit 7° Nachlauf eingebaut Kreuzgelenk "Weiss" zu montieren.
erden.

BERE QUERLENKER UNTERE QUERLENKER

= Querlenker für Vorderachse mit A = Querlenker für Vorderachse mit


1J° Nachlauf 1J° Nachlauf
= Querlenker für Vorderachse mit B = Querlenker für Vorderachse mit
7° Nachlauf 7° Nachlauf
Le Querlenker sind nicht gegeneinander
istauschbar; äusserlich unterscheidet Nicht gegeneinander austauschbar; sie
Leh die ältere Ausführung durch die unterscheiden sich u.a. durch unter­
indöffnung. schiedlichen Verzahnungen.

JHSSCHENKELTRÄGER

= Achsschenkelträger für Vorderachse


mit 1J° Nachlauf
= Achsschenkelträger für Vorderachse
mit 7° Nachlauf
.cht gegeneinander austauschbar, da
iterschiedlicher Nachlaufwinkel.
isserlich an der unterschiedlichen
ärke erkenntlich.
h-8 h-8

VORDERACHSTRÄGER

n
16
O)

Vorderachsträger für 13° Nachlauf Neuer Vorderachsträger für 7° Nachlauf

Nach Auslauf der alten Teile liefern


die ET-Lager auch für Vorderachsen
mit 7° Nachlauf nur noch den neuen
Vorderachsträger (erkenntlich an der
unterschiedlichen Abmessung der oberen
Partie) .

ZUGSTREBEN

A : 31° bei Vorderachsen mit 7° Nachlauf


: 2^° bei Vorderachsen mit 1J° Nachlauf 73 120
:-9 H-9

ONTROLLE DER VORDERACHSEINSTELLUNGEN

ORPRÜFUNGEN Kontrollieren :
- Sturz
- Nachlauf
siehe MR-1O1,,Heft G-1OO) - Einstellung der Lenkungshöhe bei
Fahrzeugen ab Modell 1969
- Gesamtnachspur der Vorderachse
ONTROLLE DER VORDERACHSDATEN - Spurverteilung pro Rad

ie Kontrolle der Vorderachseinstellung


STURZ
Liss in einer bestimmten Reihenfolge
ad auf einer ebenen Fläche mit einem Der Radsturz kann nicht verändert
^eigneten Messgerät durchgeführt werden. werden.

ICHLAUF Vorderachse mit 7° Nachlauf

Durch Kürzen der Zugstrebe wird der


Nachlauf verringert und durch Längen
vergrössert.
Die Verstellmöglichkeit der Zugstrebe
ist jedoch begrenzt (das Gewindestück
(4) muss in der Gabel (3) immer über­
stehen) .
Bei Austausch der Strebe muss ihre Läng
(L) von Bolzenmitte zu Bolzenmitte auf
293 ™ eingestellt werden.

Vorderachse mit 13° Nachlauf

n Einstellen des Nachlaufs :


die Mutter B lösen Bei Austausch der Strebe einen Bolzen
die Schraube A entfernen in die Gabel einsetzen und mit Hilfe
die Zugstrebe kürzen,um den Nachlauf eines Winkels das Mass C kontrollieren.
verringern Es muss 296,3 mm betragen.
die Zugstrebe längen, um den Nachlauf Anschliessend die Zugstrebe einbauen
erhöhen. und den Nachlauf kontrollieren.
H-10 H-10

EINSTELLEN DER LENKUNGSHÖHE BEI DER VORDERACHSE MIT 1g° NACHLAUF

Zwischen Lenkgehäuse und Halterung Die Lenkung in Mittelstellung bringen


der Lenkung wird auf jeder Seite ein (A = ™) und mit Hilfe des
Distanzkeil eingelegt. Werkzeuges T.Av. 3^ blockieren.

Mit Hilfe unterschiedlicher Distanzkeile Das Vorderfahrzeug auf Drehplatten


kann die Lenkung in der Höhe den stellen.
Kugelbolzen der Spurstangen gegenüber Die Handbremse blockieren,damit die
eingestellt werden. Räder nicht durchdrehen,und die Dreh
platten lösen.
1-11 H-11

)ie Vorderachse mit Hilfe des Werk­


zeuges T.Av. 238-02 so spannen, dass der
Lbstand zwischen Oberkante des Werk-
zeuges und Unterkante der
jängsholme C = 30 mm
zeträgt.

>ie abgeänderten Skalenträger T.Av. 246


lit dem Verbindungsstab in einem Ab-
;tand von 1,30 m vom Mittelpunkt der
'orderräder anbringen.
>ie beiden Skalen T.Av. 337-01 aufsetzen.
'en Zeigerträger am Vorderrad der je-
reiligen Messeite befestigen und den
,eiger selbst so ausrichten, dass er auf
.ie Markierung B der Skala zeigt. 70 4U0

ie Vorderachse so weit entspannen, dass


.er Zeiger bis zur Linie A herunterkommt,
er Zeiger hat einen Weg von 80 mm zu-
ückgelegt, was der Stellung bei unbe-
astetem .Fahrzeug entspricht.
on der Skala die Zahl ablesen, die der
eigerspitze am nächsten liegt.
ie gleichen Arbeiten auf der anderen
ahrzeugseite durchführen.
ie Spurveränderung zwischen der Stellung
belastet" und "entlastet" ist korrekt,
enn die Zeigerspitze in der schraf-
ierten Zone liegt.
ine Anzeige ausserhalb dieser Zone
edeutet, dass die Position der Lenkung
n der Höhe durch entsprechende Aus-
ahl der Distanzkeile verändert werden
uss. 72 S62
H-12 H-12

Anwendung der Tabelle Unter Zugrundelegung der beim Messer


ermittelten Werte von jeder numerier­
ten Seite der Tabelle eine Gerade
Jede numerierte Seite der Tabelle ziehen; das Kästchen am Schnittpunkt
entspricht einer Fahrzeugseite. dieser Linien gibt an , um wieviel mm
Auf der Tabelle die von der Zeiger­ die eingebauten Distanzkeile rechts
spitze angezeigten Werte ankreuzen. und links verändert werden müssen.
Dabei rechts und links nicht ver­ Dies geschieht durch Einbau ent­
wechseln. sprechender Distanzkeile.

Distanzkeile Äusser Distanzkeile

\
links Toleranz rechts
1-13 H-13

Beispiel :

)er Zeiger weist :

auf der linken Skala auf die Zahl 8

iese Zahlen auf der Tabelle ankreuzen;


ie von hier ausgehenden Geraden treffen
ich in dem Kästchen, welches die
ngaben -2, -2 enthält.
ie Lenkungshöhe muss auf jeder Seite
m 2 mm verringert werden.
m die Lenkungshöhe einzustellen,
erden numerierte Distanzkeile von
- 7 verwendet.
70171.1

ie Staffelung der Distanzkeile ent-


oricht 1 mm Höhenunterschied.

Lter Neuer Einstell-


Lstanzkeil Distanzkeil höhe A

1 1 8,9 mm
3 2 9,9 mm
5 3 10,9 mm
7 4 11,9 mm
9 5 12,9 mm
In unserem Beispiel müssen also
11 6 13,9 mm
Distanzkeile verwendet werden,
7 14,9 mm
deren Mass A um 2 mm geringer ist
als bei den vorhandenen.
H-14 H-1^

Austausch der Distanzkeile unter dem


Lenkgehäuse

Zum Einstellen der Lenkungshöhe muss


das Fahrzeug auf einer Grube oder
Hebebühne stehen.
Den Getriebeunterschutz abbauen.
Die beiden Befestigungsmuttern der
Lenkung mit Hilfe eines Gelenkschlüssels
lösen.
Den 1. Befestigungsbolzen herausnehmen
(der andere muss in seiner Stellung
verbleiben).
Den Distanzkeil herausnehmen und durch
den neuen mit der richtigen Einstell­
höhe ersetzen. Den Bolzen wieder ein­
setzen und den Distanzkeil auf der an­
deren Seite austauschen (die abge­
schrägte Fläche muss immer nach oben
zeigen). Den 2. Bolzen einsetzen und die Beim Einbau der Distanzkeile immer
Muttern beider Bolzen mit 4 mkp darauf achten, dass die abgeschrägte
blockieren. Die Einstellung der Len­ Fläche nach oben und zur Längsachse
kung nochmals kontrollieren. des Fahrzeuges zeigt.
KONTROLLE DER SPUR

I
Einstellen des Lenkmittelpunktes

- Fahrzeug vor Modell 1969

Altes Lenkrad Neues Lenkrad

Das Werkzeug T.Av. 61 oder T.Av. 61-01 Jetzt soweit nach links drehen, bis de
mit der Skala zum Lenkrad am Armaturen­ Sprengring wiederum gegen die Feder
brett ansetzen. Das Lenkrad langsam nach drückt. Auch in dieser Stellung das
rechts drehen, bis Sie spüren, dass der Lenkrad mit Kreide gegenüber der Ein­
Sprengring der Zahnstange gegen die kerbung markieren (B).
Feder drückt (Lenkspiel). In dieser Den Abstand zwischen den beiden Kreide
Stellung am Lenkrad einen Kreidestrich strichen (A) und (B) messen und die
(A) gegenüber der Einteilung der Mitte (C) davon der Markierung
Skala machen. gegenüberstellen .
i-15 H-15

Die Vorderachse mit Hilfe des Werk­


zeuges 238-02 spannen, so dass der
Abstand zwischen Werkzeugoberkante
und Längsholmunterkante
C = 50 mm beträgt.

ie Lenkung in Mittelstellung bringen Die Nachspur mit einem geeigneten


A = 71,5 mm). Messgerät messen : 2 - 7 ■

Ausrichtung der Räder im Verhältnis


zum Lenkmittelpunkt :

Wenn die Lenkung in Mittelstellung


steht, den Zeigerträger so am Rad
ansetzen, dass der Zeiger nach hinten
gerichtet ist und sich in Höhe des
Randes der Bodengruppe befindet.
Mit Hilfe einer Messlehre den Abstand
zwischen Zeiger und BodengruppenraYid
messen. Die gleichen Arbeiten auf er
anderen Seite durchführen.
Bei korrekter Aufteilung der Vorderrad­
e Lenksäule in dieser Stellung spur sind die Werte an beiden Rädern
t dem Werkzeug T.Av. 34 blockieren. gleich.
H-16 H-16

1) Nachspur korrekt
Spuraufteilung ungleich

Die Spurstangen (B) lösen.


Die Kontermutter (E) lösen.
Beide Zahnstangenköpfe (A) um die
gleiche Anzahl Umdrehungen verstellen
(den einen heraus- und den anderen
hineindrehen), bis die Räder im Ver­
hältnis zur Fahrzeugachse symmetrisch
stehen, ohne dass sich die Gesamtnach­
spur verändert hat.
Die Verbindungsbolzen der Spurstangen
wieder einsetzen.
Die Kontermutter (E) blockieren; dabei
die Spurstange festhalten, damit sie
parallel zum Befestigungsbolzen des
oberen Querlenkers ausgerichtet bleibt.
Das Fahrzeug aus einer Rückwärtsbewegung
heraus anhalten.
Die neuen Werte nach Einstellung noch­
mals kontrollieren; die Nachspur muss
an beiden Rädern gleich sein.

I
2) Nachspur und Spuraufteilung ungleich
Die Zahnstangenköpfe um eine unter­
schiedliche Anzahl Umdrehungen hineiu-
oder herausschrauben, um eine korrekte
und auf beide Räder gleichmässig ver­
teilte Nachspur zu erzielen (die
Abstände A sind gleich).

3) Nachspur ungleich
Spuraufteilung korrekt

Die Zahnstangenköpfe um die gleiche


Anzahl Umdrehungen hinein- öder
herausschrauben, bis eine korrekte
Nachspur erzielt ist.
Eine halbe Umdrehung des Zahnstangen­
kopfes entspricht ca. 1,5 mm Vor- oder
Nachspur.
Um dem Rad Vorspur zu geben :
den Zahnstangenkopf hineinschrauben.
Um dem Rad Nachspur zu geben :
den Zahnstangenkopf herausschrauben.
H-17 H-17
WM

OBERER.QUERLEHKER

Ausbau

Den Kugelbolzen der oberen Aufhängung


lösen und mit dem Werkzeug T.Av. $4-01 Die Mutter der Querlenkerachse lösen
oder T.Av. 476 aus dem Achsschenkelträger und letztere herausnhemen.
ausdrücken. Den Querlenker ausbauen.

Einbau

Die Querlenkerachse vor Montage mit


Molykote BR 2, (Best.-Nr.OO8O6$77OO)
schmieren. Die Kugelbolzenmutter
blockieren.
Die Mutter der Querlenkerachse fest­
ziehen; dabei muss sich die Vorderachse
in der Stellung befinden, die zum
Blockieren der Gummilager erforderlich ist.
h-18 H-18

UNTERER QUERLENKER

AUSBAU

Den oberen Kugelbolzen der Aufhängung Lösen :


sowie den Kugelbolzen der Spurstange - den Querstabilisator am Fahrgestell;
mit Hilfe des Werkzeuges T.Av. ^^--01 und den Befestigungsbolzen abziehen
oder T.Av. lösen. - den Stossdämpfer an seiner unteren
Die Antriebswelle ausbauen. Befestigung; und den Bolzen herausnehmen.

Den oberen Kugelbolzen der Aufhängung


am Achsschenkelträger wieder einhängen
und den unteren Kugelbolzen lösen.
Den Drehstab ausbauen (siehe Kapitel
Aufhängung).
Die Mutter der unteren Querlenkerachse
lösen.
Die Befestigungsschraube der Zugstrebe Den unteren Querlenker vom Vorderachs­
lösen. träger abziehen.
H-19 H-19

Einbau :

Den unteren Querlenker wieder am


Vorderachsträger befestigen.
Die Antriebswelle auf der Getriebe­
seite anbringen.
Den Stossdämpfer sowie den Querstabi­
lisator befestigen.
Den unteren Kugelbolzen der Aufhän­
gung am Achsschenkelträger ansetzen.
Den oberen Kugelbolzen aushängen, so
dass die Antriebswelle in Nabe und
Bremstrommel eingeführt werden kann.
Die Verzahnung der Antriebswelle mit
Molykote BR 2 (Best.-Nr. 00 80 6?7 700)
versehen und die Welle mit Hilfe des
Werkzeuges T.Av, ^-09 einsetzen.

Die Zugstrebe wieder befestigen


und die Mutter mit mkp blockieren.
Die Muttern der Kugelbolzen der Auf­
hängung und des Spurstangenkugel ­
bolzens blockieren.
Den Drehstab wieder einbauen (siehe
Kapitel "Aufhängung").

Das Werkzeug Rou. ^6-01 anbringen und


die Nabenmutter mit 12 mkp blockieren.,
Die Mutter der unteren Querlenkerachse
blockieren; dabei muss sich die Vorder­
achse in der Blockagestellung für die 70 483
Gummilager befinden.
H-20 H-20

VORDERE HALBACHSE
_____________________________________________________________
mm WWMMI

AUSBAU

Lösen :
70 223
- die Zugstrebe am unteren Querlenker
- die Spurstange an der Zahnstange
- die Bremsleitung
I Ausbauen : - den Drehstab - den oberen Kugelbolzen der Aufhängung
■ - den Querstabilisator Die Antriebswelle ausbauen.
Mit Hilfe des Werkzeuges B.Vi. 31 B Den unteren Kugelbolzen der Aufhängung
die Spannstifte ausdrücken. lösen und die Nabe zusammen mit dem
Achsschenkelträger ausbauen.

Eine Halteklammer am Antriebswellen­


gelenk anbringen.

Den Handbremsseilzug bzw. das Gestänge Die vier Befestigungsschrauben und


lösen und die beiden Handbremsseile Muttern des Halbachsträgers entfernen
aushängen. und alles zusammen ausbauen.
H-21 H-21

EINBAU

Nach Kontrolle^ und Austausch der be­


schädigten Teile alle Bolzen mit
HATMO-Fett (Best.-Nr. 00 80 666 100)
schmieren.
Zusammenbauen :
- in den Halbachsträger die beiden
unteren Befestigungsschrauben.mit den
Unterlagscheiben einsetzen
- den oberen Querlenker am Träger
ansetzen
- den unteren Querlenker (Unterlegscheibe
zwischen Träger und Querlenker nicht
vergessen) am Träger ansetzen
- den Stossdämpfer befestigen
- die Zugstange einhängen

I
Die Muttern blockieren von :
Den so komplettierten Halbachsträger am
- Querlenkerachsen (1) und (2)
Fahrzeug ansetzen und befestigen.
- Befestigung des Querstabilisators (4)
Den Achsschenkelträger mit Nabe und
und (5) sowie der unteren Stossdämpfer­
Antriebswelle wieder montieren.
halterung mit 3i75 mkp
Die Kugelbolzenmuttern blockieren.
- die Muttern 6 und 3 der Zugstrebe mit
Einbauen bzw. befestigen :
mkp
- den Drehstab
- die Muttern der Spurstangen (7) mit
- den Querstabilisator
- die Zugstrebe 3,5 mkp
Den Bremsschlauch wieder anschliessen
Die Vorderachse in Blockagestellung
Das Bremssystem entlüften und die
für die Gummilager bringen.
Handbremse einstellen.

PRÜFEN EINER VORDEREN HALBACHSE MIT 7° NACHLAUF

Dieses Kontrollgerät kann nicht für


Vorderachsen mit 13° Nachlauf ver­
wendet werden.

4it dem Kontrollgerät T.Av. 58 kann Nach Abbau der vorderen Halbachse vom
sine Halbachse ohne Abbau der nach­ Fahrzeug folgende Teile ausbauen :
stehenden Hauptteile geprüft werden : - die Antriebswelle (Werkzeug T.Av.235)
- oberer Querlenker - den Stossdämpfer
- unterer Querlenker - die Nabe und Bremstrommel (Werkzeug
■ Achsschenkelträger T.Av.-^30)
■ Halbachsträger - die Bremsankerplatte
H-22 H-22

Beschreibung :

Zum Kontrollgerät gehören :


- ein Sockel (1) mit Zentrierstiften
- ein Halter (2) zur Befestigung des
Halbachsträgers
- ein Messbolzenhalter (3) für die
rechte Halbachse
- ein Messbolzenhalter (^) für die
linke Halbachse-

ein Messbolzen (5), Länge X = 41 mm


zur Kontrolle der Achsschenkelträger
Nr. 2 563 781 und Nr. 2563 ?82, deren

I
Lenkhebel um 2,5 mm nach oben versetzt
wurden (diese Teile sind auf der
Stirnfläche mit 2 Körnerschlägen
gekennzeichnet)
eine Scheibe (9), Stärke Z = 2,5 mm
die mit dem Messbolzen (5) zur Kontrolle
der Achsschenkelträger Nr. 2 562 999
und Nr. 2 563 000, deren Lenkhebel um
5 mm nach oben versetzt sind,
verwendet wird.
nr

9 Z
- ein Messbolzen (6), Länge X = 39 mm
zur Kontrolle der Achsschenkelträger
Nr. 2 563 78^ und Nr. 2 563 785> die
bei Fahrzeugen mit Spurstangenkugel­
bolzen, Typ Thomson (0 des Konus =
6
11,5 mm) verwendet werden.

- eine Messplatte (7) mit Spannstiften


und Schrauben.
H-2J H-2J

Je nach Achsschenkelträger den Mess­


bolzenhalter (3) oder (4) am Sockel
befestigen.
Die Messplatte (7) auf den Achsschenkel­
träger montieren (Einkerbung -B- zum
Lenkhebel).
Die Halbachse auf den Sockel aufsetzen
und zentrieren :
- in den unteren Zentrierstiften
- mit den Bohrungen im Lenkhebel
- an den Messbolzen (5) oder (6)
Die Halbachse mit dem Halter (2)
befestigen.
Die Befestigungsmuttern und Kugel­
bolzenmuttern mit dem vorgeschriebenen
Drehmoment anziehen.

Kontrolle

Um festzustellen, ob die Halbachse in

I
Ordnung ist prüfen :

- ob der Halbachsträger richtig auf


dem Sockel aufliegt

- ob der Innenrand der Bohrung im


Lenkhebel in (A) am Messbolzen anliegt

- ob die Markierung (B) der Messplatte


(7) und die Markierung des Sockels an­
nähernd genau übereinstimmen

- ob die Oberfläche der Messplatte


mit der Oberkante des Sockels in (D)
fluchtet.

Wenn einer der obengenannten Punkte nicht


übereinstimmt, werden die einzelnen
Teile nacheinander durch neue ersetzt,
bis das defekte Teil ermittelt ist.
H-2^ H-2^

OBERER KUGELBOLZEN DER AUFHÄNGUNG

AUSTAUSCH DER STAUBMANSCHETTE (KUGEL­


BOLZEN ehrenreich)
Ausbau :

Den oberen Kugelbolzen der Aufhängung


nach Entfernen der Mutter mit Hilfe
des Abziehers T.Av. ^-01 oder
T.Av. 476 lösen.

Die beschädigte Manschette abnehmen.


Den Kugelbolzen säubern und sich ver­
gewissern , dass die Kunststoffbuchse (C)
nicht beschädigt ist.

Einbau

Die Gummimanschette mit HATMO-Fett


Best.-Nr. 00 80 666 600 füllen.
Den Kunststoffring (A) in die Manschette
einsetzen und den Federring (B) mit
Hilfe einer Kordel aufziehen.
Den Kugelbolzen befestigen und die
Mutter blockieren.

AUSTAUSCH EINES KUGELBOLZENS (ALLE TYPEN)

Ausbau :

Den Querlenker ausbauen.


Die Nieten aufbohren und den Kugelbolzen
abnieten.
Einbau

Den neuen Kugelbolzen mit den im Satz


gelieferten Rundkopfschrauben
befestigen.
Die Schraubenköpfe kommen auf die
Manschettenseite. Die mitgelieferte
Lochscheibe kommt unter die Muttern der
Befestigungsschrauben.
Den Querlenker wieder einbauen.
H-25 H-25

UNTERER KUGELBOLZEN DER AUFHÄNGUNG

AUSTAUSCH DER STAUBMANSCHETTE (KUGEL­


BOLZEN EHRENREICH)

AUSBAU

Mit Hilfe des Werkzeuges T.Av. ^^—01


oder T.Av. 476 lösen :
- den oberen Kugelbolzen der Auf­
hängung
- den Kugelbolzen der Spurstange
- den unteren Kugelbolzen der Auf­
hängung

Die Antriebswelle ausbauen.


Die beschädigte Manschette austauschen.

I
EINBAU
Die gleichen Arbeiten wie beim Austausch
der Manschette des oberen Kugelbolzens
vornehmen.
Die Muttern der Kugelbolzen und der
Spurstange blockieren.

AUSTAUSCH EINES KUGELBOLZENS (ALLE TYPEN)

AUSBAU

Mit Hilfe des Abziehers T.Av. 54-01


oder T.Av. 476 den unteren Kugelbolzen
lösen.
Die Nieten aufbohren und den Kugel­
bolzen abnieten.

EINBAU
Den Kugelbolzen mit Hilfe der mit dem 72 357
Satz gelieferten drei Rundkopfschrauben
befestigen (die Schraubenköpfe kommen
auf die Manschettenseite) .
H-26 H-26

ANTRIEBSWELLE

Ausbau

Das Werkzeug Rou. 4^6-01 auf die Nabe


aufsetzen und die Nabenmutter lösen.

Die Spannstifte des Kreuzgelenkes auf

I
der Getriebeseite austreiben und die
mit der neuen Welle gelieferte Halte­
klammer am Gelenk anbringen.
Die Antriebswelle vom Getriebe abziehen.

Den oberen Kugelbolzen der Aufhängung


und den Kugelbolzen der Spurstange
lösen.
Um zu vermeiden, dass der Bremsschlauch
durch das Gewicht von Nabe und Brems­
trommel Spannung erhält, die Spurstange
am Lenkhebel wieder provisorisch ein­
hängen.
70 2 7<

Mit Hilfe des Werkzeuges T.Av. 235 die


Antriebswelle aus Nabe und Bremstrommel
ausdrücken.

Antriebswelle bei ausgehängter Spur­


stange herausnehmen.
H-27 H-27

Einbau

Die Antriebswelle in die Nabe und den


Achsschenkelträger einsetzen und mit
dem Werkzeug T.Av, ^-09 einziehen.

Die Verzahnung auf der Getriebeseite mit


Molykote-Fett, Best.-Nr. 00 80 637 700,
schmieren, und die Antriebswelle am
Getriebe aufschieben (Spannstiftbohrungen
beachten).

Den oberen Kugelbolzen der Aufhängung


und den Kugelbolzen der Spurstange
wieder befestigen.
Die Spannstifte zur Fixierung der
Antriebswelle einsetzen (die Spann-
stiftschlitze versetzen).
Blockieren :
- die Nabenmutter mit 12 mkp
- die Mutter des oberen Kugelbolzens
der Aufhängung mit 3>5 mkp
- die Mutter des Kugelbolzens der
Spurstange mit 3,5 mkp

Getriebeöl einfüllen; die Bohrungen der


69 182
Spannstifte mit Rhodorsil, Best.-Nr.
77 01 001 738, an den Spannstiftenden
verschliessen.
H-28 h-28

INSTANDSETZEN DER ANTRIEBSWELLE MIT KREUZGELENK "TRIPODE"

Vor Instandsetzen des Kreuzgelenkes auf


der Getriebeseite ist zu prüfen^ ob
der Zustand des Kreuzgelenkes BED auf
der Radseite einwandfrei ist.
Das Kreuzgelenk BED kann weder repariert
noch zerlegt werden.
Ist dieses Gelenk nicht in Ordnung, dann
muss die gesamte Antriebswelle aus­
getauscht werden.

Am "Tripode"-Gelenk sind drei Möglich­

I
keiten der Instandsetzung gegeben :
- Auswechseln der Gummimanschette
- Auswechseln der Gelenkmuffe
- Auswechseln des Gelenkkreuzes

a) - Der zum Austausch der Manschette


vorgesehene Reparatursatz umfasst :

- 1 Manschette
- 1 Federring
- 1 Gummiring
- 1 Fettfüllung
- 1 Montageanleitung

b) - Zum Austauschsatz der Gelenkmuffe


gehören :
- 1 Gelenkmuffe mit Hülse
- 1 Fettdosis
- 1 Montageanleitung

c) - Zum Austausch des Gelenkkreuzes ist


erforderlich :
Neben dem Gelenkkreuz der zum Austausch
der Manschette vorgesehene Satz.
H-29 H-29

AUSTAUSCH EINER GUMMIMANSCHETTE

Zerlegen

Die Antriebswelle in einen mit Alu-


Schutzbacken abgedeckten Schraubstock
spannen.
Den Haltering (1) von der Manschette an
der Gelenkmuffe (2) entfernen.
Die Antriebswelle senkrecht einspannen
und die Gelenkmuffe (2) von dem
Gelenkkreuz abziehen.

Darauf achten, dass die Rollen (G) nicht


von ihren Lagerzapfen abrutschen.
Die Zapfen und Nadeln sind aufeinander
abgestimmt und dürfen nicht verwechselt
werden.
Mit einem Klebeband (3) die Rollen
absichern. Mit Hilfe eines Lappens das
Fett vom Gelenkkreuz entfernen.

Niemals ein Reinigungsmittel zur


Reinigung der Einzelteile verwenden.

Das Gelenkkreuz mit der Presse vom


Verzahnten Ende der Antriebswelle
abdrücken (Werkzeug T.Ar. 63 verwenden).

Die drei Körnerpunkte an der Antriebs­


welle lösen sich von selbst; sie brauchen
folglich vorher nicht beseitig zu werden.

Die Manschette (S) und den Gummiring (B)


von der Antriebswelle abziehen. 69 91)3
H-JO H-JO

ZUSAMMENBAU

Den Gummiring (B) auf die Antriebswelle


aufschieben.
Die neue Manschette (S) anbringen
(dabei den vorgesehenen Sitz beachten).
Den Gummiring (B) über das Manschetten­
ende ziehen.

Mit einem Bronzedorn das Gelenkkreuz


auf die Verzahnung montieren; eine
bestimmte Montagerichtung braucht nicht
eingehalten werden.

Drei Körnerpunkte um 120° versetzt


anbringen; hierbei wird das Metall der
Verzahnung auf die Nabe des Gelenk­
kreuzes gedrückt (wie Original-
Körnerpunkte) .

Vor Montage der Gelenkmuffen überprüfen :

- die Rollenbahnen der Gelenkmuffen


- die Lauffläche des Simmerringes am
Getriebeausgang
- die Verzahnungen
Das Klebeband von den Rollen entfernen.

Jeweils eine Hälfte der vorgesehenen


Fettfüllung in die Manschette und in
die Gelenkmuffe füllen.
H-J1 H-J1

Die Gelenkmuffe über das Gelenkkreuz


stülpen.
Die Manschette über das Gelenk schieben.
Einen Dorn (T) zwischen Manschette und
Gelenk (2) einführen, damit Luft ein-
und austreten kann.
Vor Anbringen des Federringes muss die
Luftmenge in der Manschette dosiert
werden.

Das Kreuzgelenk Tripode auseinander­


ziehen bzw. zusammendrücken, bis das
Mass A = 153,5 t 1 mm erreicht ist
(Abstand zwischen Manschette und der
Stirnfläche am grössten Durchmesser
der Gelenkmuffe).
In dieser Stellung den Dorn (T) aus der
Manschette herausziehen und den Federri:
der Manschette an der Gelenkmuffe
anbringen.

I
Die Halteklammer (R) anbringen, um zu
vermeiden, dass das Gelenk auseinander­
gleitet.
Diese Klammer wird mit den neuen
Antriebswellen geliefert.

AUSTAUSCH DER GELENKMUFFE AUSTAUSCH DES GELENKKREUZES

Das Gelenk wie im vorstehenden Absatz


□eschrieben zerlegen und zusammenbauen.
Gegebenenfalls die Manschette aus-
vechseln.
Auch hierbei wie vorhin beschrieben
En jedem Fall muss das Fett erneuert vorgehen.
werden (zu diesem Zweck die vorgesehene Bei dieser Arbeit muss die Manschette
Tettfüllung verwenden). systematisch mit ausgewechselt werden.
H-32 H-J2

INSTANDSETZEN EINER ANTRIEBSWELLE MIT KREUZGELENK WEISS


• ' ■

Das Ersatzteillager liefert für den


Austausch der Gummimanschette einen
Reparatursatz bestehend aus :
- einer Dosis Spezialöl
- einer Manschette
- zwei Schraubschellen

AUSTAUSCH DER GUMMIMANSCHETTE

Zerlegen :

Die auszutauschende Gummimanschette


aufschneiden. Das Kugelgelenk aus­
einanderziehen und die Gabeln sowie
die Kugeln säubern.
Den Zustand der Kugelbahnen und Kugeln
kontrollieren.

Die Kugelbahnen müssen frei sein von :


- Korrosion
- Fress-Spuren
- grossen Anlaufspuren
- Sprüngen
Die beiden Befestigungsschellen (1) der
Mit dem Finger prüfen, ob keine
Gummimanschette entfernen.
wesentlichen Vertiefungen in den
Kugelbahnen vorhanden sind.
Mit Hilfe eines Körners die Stellung
der Gelenkgabeln zueinander markieren.
Den Zustand kontrollieren von :
Die Kugeln sind in jedem Fall wieder mit
- Spannstiftbohrungen
den Gelenkgabeln zusammenzubringen, aus-
- der Innenverzahnung der Gabel
denen sie herausgenommen wurden.
- der Lauffläche des Simmerringes

1/ - Da die Kugeln eines Kugelgelenkes


jedoch den gleichen Durchmesser
haben, können sie innerhalb des
Gelenkes beliebig in jede Kugel­
bahn eingesetzt werden.
Bei anomalem Verschleiss der Teile
2/ - Der Durchmesser der 4 Kugeln ent­ ist die komplette Antriebswelle aus­
spricht dem Durchmesser der zutauschen, da deren Einzelteile bei
Lagerbahnen. der Herstellung gepasst wurden.
1-33 H-33

ZUSAMMENBAU

)as Wellenrohr so nah wie möglich an


ler Gelenkgabel senkrecht in einen
Schraubstock spannen.

Jinen Gummischlauch (2) von 10 mm Durch-


lesser in die Gabel (3) einlegen.
>ie vier Kugeln an den Kugelbahnen an-
>etzen.

>ie obere Gelenkgabel (4) aufsetzen.


>en Gummischlauch herausziehen und die
relenkgabel (4) nachdrücken, damit die
kugeln in ihre Bahnen gleiten.

las Werkzeug T.Av. 31 über dem zusam-


lengesteckten Kugelgelenk ansetzen und
.arauf achten, dass es sich auf dem
chraubstock abstützt.

'ie Streben des Werkzeuges einölen,


ie Gummimanschette aufziehen bis sie
.en Schraubstock berührt. Die
anschette festhalten und das Werkzeug
. Av. 31 nach oben herausziehen.

ie Auflageflächen der Gummimanschette


it Plastex,Best.-Nr. 00 80 642 300,
estreichen.
ie Dichtkragen der Gummimanschette in
ie Ringnuten einlegen.

ie untere Befestigungsschelle anbringen,


ie Schraube der Schelle festziehen.

as Werkzeug T.Av. 63 (für Wellen mit


5 mm Rohrdruchmesser) am Kreuzgelenk
nsetzen,
s muss gut an der unteren Gelenkgabel
nliegen, wobei es gleichzeitig auf der
nderen Seite in der Spannstiftbohrung
teckt.

n dieser Stellung das Werkzeug


lockieren. Das mit dem Reparatursatz Die obere Befestigungsschelle montieren.
elieferte Öl in die Manschette ein- Das Werkzeug T.Av. 63 abbauen und eine
illen. mit den neuen Antriebswellen gelieferte
en oberen Rand der Manschette etwas Halteklammer ansetzen, um ein Aus­
arückziehen, damit die Luft aus- einanderziehen des Kreuzgelenkes Weiss
trömen kann. zu verhindern.
H-34 H-34
Kapitel J

HINTERACHSE

INHALT

Seite

TECHNISCHE DATEN J

PRÜFUNGEN 5
KONTROLLE EINES LÄNGSLENKERS 6
AUS- UND EINBAU EINES LÄNGSLENKERS 8

AUSTAUSCH DER LÄNGSLENKERLAGER 10


- Radseitiges Lager
- Lager der Innenseite
J-2
NACHTRÄGE ZUM VORLIEGENDEN REPARATURHANDBUCH

Alle das Kapitel J des MR 61 betreffende NT-Noten sind in nachstehender


Tabelle einzutragen.

I NT-Note
Datum Betreff
Nr.
66971 .1

'ECHNISCHE DATEN

inzelradaufhängung mit Drehstäben,


purweite am Boden bei Längslenkern
lter Ausführung (enge Spur) : 1,204 m.
purweite am Boden bei Längslenkern
euer Ausführung (verbreiterte Spur) :
,244 m.

turz : 0° - 1°J0'
orspur : 0 - 4 mm gesamt
0 - 2 mm pro Rad

adstand Da die Drehstäbe mit 48 mm Abstand


parallel zueinander angebracht und
beide Längslenker gleich lang sind,
=chts : 2,449 m ist der Radstand rechts um 48 mm grösser
Lnks : 2,401 m als links.
B

Hinterachse mit Hebeleinstellung der Hinterachse mit Exzentereinstellung de


Drehstäbe. Drehstäbe.
r-5 J-5

KONTROLLEN

Sei anomalem Reifenverschleiss ist die


Einstellung der Hinterachse zu
zontrollieren.
’mr Kontrolle verwenden :
■ Werkzeug T.Ar. 60 für Längslenker mit
>nger Spur
■ Werkzeug T.Ar. 393 für Längslenker mit
’erbreiterter Spur sowie für Fahrzeuge
lenault 16.

dentifizierung der Längslenker

,wei verschiedene Lager sind mit den des Werkzeuges T.Ar. 393 eine
ängslenkern für verbreiterte Spur Distanzscheibe einlegen (siehe
ontiert worden; bei Verwendung Kontrollarbeiten).

ängslenker mit verbreiterter Spur, Längslenker mit verbreiterter Spur,


. Modell - Lagerhülsendurchmesser 40 mm. 2. Modell - Lagerhülsendurchmesser 38 mm

sssen der Vorspur :

Le Vorspur der Hinterräder kann mit Wenn diese Masse bei einem Fahrzeug
Lnem der üblichen Messgeräte wie sie überschritten sind, muss eine Neu­
ir die Vorderachse verwendet werden, einstellung vorgenommen werden.
sprüft und eingestellt werden. Hierzu nach Lösen der Befestigungs­
bolzen die Position des Längslenkers
entsprechend berichtigen.
_e Gesamt-Vorspur der Hinterräder soll Wird mit dieser Methode der zulässige
;ischen 0 und 4 mm betragen. Wert von 0 - 2 mm nicht erreicht, dann
muss der betreffende Längslenker
is wären 0 - 2 mm maximal je Seite. ausgewec'hselt werden.
J-6 j-6

KONTROLLE EINES LÄNGSLENKERS

Das Fahrzeug aufbocken.

Prüfen :

1/ - Verdrehung

64 274

Toleranz C = } mm am Längslenkerrohr,
wenn die Gabel des Werkzeuges auf der
Aussenseite aufliegt.

I c □

"i
U

64 275

Die Anlageflächen des Werkzeuges an der Toleranz D = 0,9 mm an der Aussenseit


Bremstrommel und an den Lagerhülsen rei­ wenn das Werkzeug auf dem Längs­
nigen. lenkerrohr aufliegt.
Das Werkzeug mit der hinteren Bohrung
an einem der Radmutterbolzen be­
festigen, damit es gut an der Brems­
trommel anliegt.
- Die Bremstrommel so drehen, dass die
beiden Gabelenden des Werkzeuges auf
der Hülse und auf der Längslenkerachse
Zur Kontrolle der Längslenker mit
aufliegen (oben).
einem Lagerhülsen-Durchmesser von
^■0 mm muss in (A) eine Distanzscheibe
- Das Werkzeug mit einer Radmutter
von 1 mm Stärke zwischen Werkzeug
blockieren.
und Längslenkerachse eingelegt
werden. Die Toleranzen sind die
Die Messwerte ablesen ; gleichen wie oben angegeben.
r-7 J-7

’/ - Kontrolle der Parallelität zwischen Achszapfen und Längslenkerachse

- Das Werkzeug mit der vorderen


Bohrung auf einen Radbolzen aufschieben.

- Die Bremstrommel so drehen, dass die


meiden Stirnflächen der Werkzeuggabel
an der Lagerhülse und an der Längs-
Lenkerachse anliegen.
- Das Werkzeug mit einer Radmutter
befestigen.

- Die vorhandenen Spiele ausmessen :

5ur Kontrolle der Längslenker mit einem


jagerhülsen'-Durchmesser von ^-0 mm muss
Ln (B) ein Distanzstück von 1 mm
Btärke zwischen Werkzeug und Längs-
Lenkerachse eingelegt werden. Die
Toleranzen sind die gleichen wie oben
vorstehend angegeben.

64 272

Toleranz E = 2 mm am Längslenkerrohr, Toleranz F = 0,9 mm am Lager wenn


venn der äussere Schenkel des Werk­ das Werkzeug am Längslenkerrohr
zeuges am Lager anliegt. anliegt.
J-8 J-8

AUS- UND EINBAU EINES HINTEREN LÄNGSLENKERS . ?; ' 'c/ ° • W* - c*::p’O'-:^g


•<

Das Fahrzeug aufbocken.


Lösen :
- den Stossdämpfer
- den Bremsschlauch an der Längslenker-
Halterung

a) Bei den neuen Längslenkern den


Drehstab durch Zurückstellen des
Exzenternockens entspannen.

I
b) Bei den Längslenkern alter Aus­
führung die Schraube des Spann­
hebels lösen (siehe Kapitel "Auf­
hängung") und den Spannstift der
äusseren Lagerhülse austreiben.

SÜSS
Die drei Befestigungsschrauben des
inneren Lagers am Längsholm entfernen.
r-9 J-9

Einbau

Die Lagerhülsen an den Längsholmen


befestigen.
Die Schrauben mit HATMO-Fett versehen.
Die Lagerhülsen mit J_mkp befestigen.

Den Bremsschlauch ohne zu verdrehen,


in den Halter einsetzen.
Dann den linken Bremsschlauch leicht
entgegen dem Uhrzeigersinn verdrehen
(von hinten in Fahrtrichtung gesehen).
Den rechten Bremsschlauch um 2 Rasten
im Uhrzeigersinn drehen.
Den Stossdämpfer befestigen (Anzugs­
drehmoment der Stossdämpferachse :
9 mkp).

len Drehstab herausnehmen.


>en anderen Drehstab entspannen. Die Drehstabenden mit "Hatmo-Fett"
lie drei Befestigungsschrauben der (Best.-Nr. 00 80 666 100) versehen und
iusseren Lagerhülsen am Längsholm ent- den Drehstab einsetzen.
’ernen. Den Spannstift einschlagen (bei
älteren Modellen).
Die Bremsen entlüften.
>ie Halbachse ausbauen. Die Bodenfreiheit einstellen.
>ie beiden Drehstäbe dürfen auf keinen
'all miteinander verwechselt werden.

irehstäbe mit Hebeleinstellung :

'er rechte Drehstab ist durch eine blaue


[arkierung, der linke Drehstab durch
ine weisse Markierung gekennzeichnet.

Bei Fahrzeugen vor Modell 1965 kann


'rehstäbe mit Exzentereinstellung :
auf der einen Seite ein Längslenker
ie sind durch Dreieckmarkierungen ge- mit verbreiterter Spur montiert werden,
ennzeichnet : während auf der anderen Seite der
linker Drehstab : 2 Markierungen schon vorhandene Längslenker verbleibt
rechter Drehstab : J Markierungen (enge Spur).
J-10 J-10

Lager auf der Radseite (1)

Bei Fahrzeugen :
R. 1120 bis 296 171 und
R. 2102 bis 45 508

ist das Gummilager auf der Radseite


eingepresst und frei auf dem Längs­
lenkerrohr montiert.
Das eingepresste Gummilager ist von
aussen mit einem Spannstift fixiert.

Ausbau

- Das Lager vom Längslenkerrohr komplett


abziehen
- Die Spannstiftbohrung im Verhältnis
zum Lager markieren.
- Das verschlissene Gummilager mit der
Presse ausdriicken.

- Das Gummilager Nr. 8 5^+5 864 aus­


schliesslich mit der Presse auf den
Längslenker montieren; dabei die beim

I
Ausbau gemachte Markierung beachten^
die äussere Kante muss mit dem Lager­
träger fluchten.

Einbau

Ab Fahrzeugen :
R. 1120 Nr. 296 172 und
R. 2102 Nr. 45 309

ist das Längslenkerlager auf das Längs­


lenkerrohr aufgepresst.

Die Montage auf das Längslenkerrohr


erfolgt mit der Presse? auf korrekte
Ausrichtung achten.

Hierzu wie folgt vorgehen :


- den Längslenker so auf eine Tuschier-
platte auflegen, dass der Mittelpunkt
des Längslenkerrohres (1) sich in einem
Abstand von D ~ 31 mm über dem
Mittelpunkt des Radzapfens befindet.

Die Spitze eines Parallelreissers auf


die Höhe des Mittelpunktes (1) ein­
stellen.
J-11 J-11

Das Lager am Längslenkerrohr ansetzen, - das Lager herausziehen und das


ohne es fest aufzudrücken; nun das Lager Gummilager aufsägen wobei darauf zu
soweit verdrehen, dass die Kante (j) achten ist, dass das Länglenkerrohr
sich in Höhe der Spitze des Parallel­ nicht angekratzt wird.
reissers befindet (dies entspricht der - Den Rand des Gummilagers anheben und
Höhe des Mittelpunktes (1). es mit Hilfe einer Zange herausziehen.
In dieser Stellung zwei sich gegenüber­
liegende Markierungen A und B am
Lager und am Längslenkerrohr anbringen.
Anschliessend das Lager unter Beachtung
der Markierungen A und B und des Lager­
abstandes C = 225 mm mit der Presse
eindrücken.

Das neue Lager mit der Presse ein­


drücken und dabei dessen Ausrichtung
Das Gummilager des Innenlagers ist bei beachten.
Lieferung bereits montiert. Das Lager am Längslenkerrohr so an­
setzen, dass der Abstand A = 4 mm
beträgt.
Zum Auswechseln eines verschlissenen Die Stellung von Längslenkerrohr und
Summilagers wie folgt vorgehen : Lager zueinander markieren und das
Lager einpressen; dabei die Markierungen
- das Gummilager zwischen Längslenker­ und den Abstand C = 225 mm
rohr und Lager aufsägen. beachten.
J-12 J-12
Kapitel K

RÄDER - NABEN

INHALT
Seite

TECHNISCHE DATEN 3

VORDERE BREMSTROMMEL k

- Ausbau
- Einbau

VORDERE RADNABE 5
- Ausbau
- Einbau
- Austausch der Nabenlager

HINTERE BREMSTROMMEL 9

- Ausbau
- Einbau
- Austausch der Nabenlager 10
- Einstellung 12

INSTANDSETZEN DER BREMSTROMMELN 13

AUSTAUSCH EINES RADBOLZENS 14


K-2
NACHTRÄGE ZUM VORLIEGENDEN REPARATURHANDBUCH

Alle das Kapitel K des MR 61 betreffende NT-Noten sind in nachstehender


Tabelle einzutragen.

NT-Note Datum Betreff


Nr.
66972.1

'ECHNISCHE DATEN

labe Bremstrommel vorne ; Bremstrommel hinten:

•uf Kugelbolzen laufend. Auf Kegelrollenlagern laufend.

66201
k-4 K-4

VORDERE BREMSTROMMEL

Ausbau

Vor dem Abbau der Bremstrommel fol­


gendes beachten : Handbremse lösen,
Bremsbacken nach innen stellen und den
Sitz der Trommel auf dem Nabenflansch
markieren.
Die drei Schrauben der Trommelbefestigung
lösen und die Bremstrommel abnehmen.

Bei Ausbauschwierigkeiten :
- Nabe-Bremstrommel ausbauen
(siehe Ausbau der Nabe)
- wenn die Bremstrommel Gewindebohrungen
aufweist, 2 Schrauben von 6 mm Durch­
messer, Gewindesteigung 100, verwenden;
dabei die Nabe als Auflage benutzen.

Einbau

Alle Ausbauarbeiten in umgekehrter


Reihenfolge durchführen.
Die Bremsen einstellen.
K-5 K-5

VORDERE RADNABE

Ausbau A = 33 B = 20

1/ - Vorderachse mit 7° Nachlauf

Hierzu ist der Abzieher Rou. 379 und


das Werkzeug T.Av. 233 zu verwenden.

2/ - Vorderachse mit 13° Nachlauf


mit Bremstrommeln mit 200 mm
Durchmesser

Den Abzieher Rou. 379 wie auf neben­


stehender Abbildung ersichtlich, ab­
ändern, (siehe Masse A und B).
Die Bremstrommel mit Hilfe des Werk­
zeuges Rou. A36 blockieren.
Das Werkzeug T.Av. 233 (ohne Spindel)
bzw. Rou. 13-1 an den Radbolzen be­
festigen .
Sich vergewissern, dass die Handbremse
gelöst ist, und die Bremsbacken ganz
zurückstellen (Schlüssel Fre. 279-01
verwenden).
Den Abzieher Rou. 379 am Achsschenkel­
träger ansetzen, und zwar zuerst an
dessen unterem Teil.

Die Spindel (V) am Abzieher anbringen,


(nicht vergessen, die gut gefettete
Scheibe (R) unter die Mutter zu legen).

Nabe und Bremstrommel durch Beiziehen


der Mutter (E) abziehen.
72 957
K-6 K-6

3/ - Vorderachse mit 13° Nachlauf und


Bremstrommeln mit 228,3 nün
Innendurchmesser.

Das Werkzeug T.Av. 430 verwenden.


- den Spurstangenkugelbolzen und den
oberen Kugelbolzen der Aufhängung
lösen um die Antriebswelle aus der Nabe
auszudrücken.
- die Bremstrommel abbauen und zwei
sich gegenüberliegende Befestigungs­
muttern der Bremsankerplatte lösen
und das Werkzeug T.Av. 430 befestigen.
- die Nabe mit der Spindel des Werk­
zeuges herausdrücken.

Einbau

I _.. —
^"träger einführen.
Die Nabe mit dem äusseren Lager und der
Distanzhülse an der Verzahnung der
Antriebswelle ansetzen; das Werkzeug
T.Av. 409 aufschrauben und ausrichten.

Die Mutter (F) beiziehen bis Nabe und


Bremstrommel korrekt auf der Antriebs­
welle bzw. im Achsschenkelträger sitzen.
Das Werkzeug T.Av. 409 abbauen.

Die Unterlegscheibe und eine neue


Achsmutter anbringen und letztere mit
12 mkp blockieren (Werkzeug Rou. 436) .
Die Bremsbacken einstellen. 68 203.1
K-7 K-7

AUSTAUSCH DER NABENLAGER

Äusseres Nabenlager

Ausbau

- Die Nabe-Bremstrommel ausbauen.


- Die Distanzhülse entfernen.

- Mit Hilfe des Werkzeuges B.Vi. 28-01


ind der Auflagehülse Rou. 15-01 das
labenlager von der Nabe abziehen.

□ inbau

Die Auflagefläche des Lagers mit


alg versehen und mit Hilfe eines
'.ohres von J2 mm Durchmesser das neue
ager mit der Presse eindrücken
abgedichtete Seite zur Bremstrommel).
K-8 k-8

Inneres Nabenlager

Ausbau

- Nach Ausbau der Nabe-Bremstrommel


die Befestigungsmuttern der Halte­
platte des Lagers entfernen.
- Die Bremsankerplatte vom Achsschenkel­
träger entfernen; sie ablegen,' dabei
darauf achten, dass der Bremsschlauch
locker bleibt.
- Die beiden Kugelbolzen der Aufhängung
lösen und den Achsschenkelträger aus­
bauen.

- Das innere Lager des Achsschenkel­


trägers mit der Presse ausdrücken;
^_dabei eine Hülse von 70 mm Durchmesser
Jals Auflage benutzen.

Einbau

- Die Auflagefläche des Nabenlagers


leicht mit Talg versehen und mit Hilfe
einer Hülse von 58 mm das neue Naben­
lager einpressen (abgedichtete Seite
nach aussen).
- Den Achsschenkelträger wieder an den
Kugelbolzen befestigen und nur die
Mutter des oberen Kugelbolzens bei­
drehen, ohne sie zu blockieren.
- Die Bremsankerplatte befestigen; die
Halteplatte mit Mastic Nr. 08 55 667 ^00
versehen. tl
- Zur Durchführung der restlichen 60 1«5 '

Arbeiten, siehe Einbau der vorderen


Radnabe.

Bei Einbau die Lager leicht mit Fett


versehen und eine Fettreserve von
ca. 15 g rund um die beiden Lager
verteilen.
K-9 K-9

HINTERE BREMSTRÖMMEL

Ausbau

Die Nabenkappe mit Hilfe des Werk­ Die Bremstrommel mit dem Abzieher
zeuges Rou. 08 A abbauen. T.Av. 239 ab z i eh en.

Einbau

Wenn die Bremsbeläge fettig sind,


muss die Dichtung (8) ausgewechselt
werden.
I

Die Ausbauarbeiten in umgekehrter


Reihenfolge durchführen; sich verge­
wissern, dass die Dichtung (8)
korrekt sitzt.
Den Splint entfernen, die Nabenmutter (1)
Die Nabenlager einstellen (siehe
lösen, und die Anlaufscheibe (2) ent­
nächste Seite).
fernen .
Die Nabenkappe zu 3/4 mit Wälzlagerfett
Die Bremsbacken mit Hilfe des Schlüssels
versehen und montieren.
Fre. 279-01 nach innen stellen.
Die Bremsen einstellen.
r
K-10 K-10

AUSWECHSELN DER NABENLAGER

Zum Aus- und Einbau des hinteren


Nabenlagers bei Achsschenkeln von 20 mm
und 22 mm Durchmesser ist das Werkzeug
Rou. ^-07 zu verwenden.
Für die erstgenannten Achsschenkel
wird die Seite mit dem flachen Bund
verwendet und für die letztgenannten
die Seite mit dem stärkeren Bund.

Ausbau

- Die Bremstrommel abbauen.


- Die Zentrierbuchse (3) am Achs­
schenkel ansetzen.

Die beiden Halbschalen (1) (Aus­


richtung je nach Lager) wie auf der
Abbildung gezeigt, anbringen.

Die beiden Halbschalen werden mit der


Buchse (2) zusammengehalten.
Die Hülse (B) Rou. 13-01 auf den Achs-
Schenkel aufsetzen.
Das Ganze mit dem Abzieher Mot■ ^9
(A) abziehen.

Einbau

Das neue Lager einsetzen; es mit der


Zentrier- und Druckbuchse (3), der
Scheibe und der Mutter aufdrücken.
K-11 K-11

Ausbau der Lagerlaufringe

Zum Ausbau der Lagerlaufringe entweder


die Werkzeuge Wilmonda VIR und TEN
verwenden, die an der Bremstrommel
und am Laufring angesetzt werden, oder
aber einen Bronzedorn benutzen.

Einbau der Lagerlaufringe

Vor der Montage der neuen Laufringe


folgendes beachten :
- die Sitze der Laufringe müssen
unbedingt sauber sein.
- die Laufringe dürfen sich nicht
in ihren Sitzen gedreht haben.
Ist dies doch der Fall, muss die
Bremstrommel ausgetauscht werden.

Nach Einbau der Lagerlaufringe, montieren

Achsschenkel, 20 mm 0 : die Anlauf­ Achsschenkel 22 mm 0 : das Innenlager


scheibe (4), den Dichtring (8) und das (j), versehen mit dem Dichtring (8).
Innenlager (j).

Die Nabenmutter (1) aufschrauben.


Die Nabe mit Fett füllen und die Die Lager einstellen und versplinten.
Bremstrommel montieren. Die Nabenkappe zu 3/4 mit Wälzlager­
Das Aussenlager (7) einsetzen. fett versehen und montieren.
Die Scheibe (2) montieren. Die Bremsen einstellen.
K-12 K-12

EINSTELLEN

Die Nabenmutter unter gleichzeitigem


Drehen der Bremstrommel mit 3 mkp
anziehen.
Die Nabenmutter um 1/6 Umdrehung lösen,
das Werkzeug T.Av. 235 (mit Spindel)
anbringen und die Spindel (F) verstellen,
um das korrekte Lagerspiel zu erzielen.

Zur Feineinstellung die Nabenmutter


lösen oder festziehen. Bei korrekter
Einstellung beträgt das Lagerspiel
0,01 bis 0,05 mm (mit der Messuhr
kontrollieren).
Prüfen, ob die Bremstrommel frei dreht.
Versplinten.

I Die Nabenkappe zu 3/4 mit Fett füllen


und montieren.
Die Bremsen einstellen. 72 285
K-1J K-1J

INSTANDSETZEN DER BREMSTROMMELN

Weist eine Bremstrommel Zeichen von Das Ausdrehen der Bremstrommeln muss
Überhitzung, Verschleiss, Ovalisierung pro Achse auf die gleichen Masse er­
oder Rillen auf, so muss sie nach­ folgen.
gearbeitet werden.

Das Nacharbeiten erfolgt durch


Dievon den Ersatzteillagern gelieferten
Ausdrehen der Trommel, wobei die
Bremstrommeln sind fertig bearbeitet.
untenstehenden Masse nicht überschritten
werden dürfen.

DURCHMESSER DER BREMSTROMMELN

1. Ausführung

Original 0 Maximaler 0

Vorne 18O mm 181 mm

Hinten 1 60 mm 161 mm

2. Ausführung

Original 0 Maximaler 0

Vorne 200 mm 201 mm

Hinten 160 mm 1 61 mm

Ausführung Fourgonnette

Original 0 Maximaler 0

Vorne 228,5 mm 229,5 mm

Hinten 160 mm 1 61 mm
K-14 k-14

........... .... ..... ....................... . ........ , .... ...................................... .................. ................. .................... ............. ..................................................................... ................. "

AUSTAUSCH EINES RADBOLZENS

Vorne

Nabe-Bremstrommel abbauen.
Den Radbolzen mit Hilfe der Presse
ausdrücken und austauschen.
Die Bolzenbohrung prüfen,
Alles wieder montieren und die
Bremsen einstellen.

Hinten

Die Bremstrommel abbauen.


Den Radbolzen mit der Presse heraus­
drücken .
Die Bolzenbohrung prüfen und einen
neuen Bolzen einsetzen.
Die Bremstrommel wieder anbauen.
Die Lager und die Bremsen einstellen.

Befestigung der Radzierkappe

Die Befestigung erfolgt durch Muttern


von 10 mm 0, Gewindesteigung 100,
oder von 12 mm 0, Gewindesteigung 1^0.
Beim Austausch einer Felge ist darauf
zu achten, dass dalle 5 Befestigungs­
schrauben den gleichen Durchmesser haben.
Kapitel L

AUFHÄNGUNG - STOSSDÄMPFER

INHALT

Seite

TECHNISCHE DATEN

- Fahrzeuge vor Modell 1969


- Fahrzeuge ab Modell 1969 6

STOSSDÄMPFER VORNE 9

- Ausbau
- Einbau

QUERSTABILISATOR VORNE 10

- Alte Ausführung
- Neue Ausführung

DREHSTÄBE VORNE
MIT HEBELEINSTELLUNG 12

- Ausbau
- Einbau

MIT EXZENTEREINSTELLUNG 1J

- Ausbau
- Einbau
- Einstellen der Bodenfreiheit
mittels Exzenter 17

STOSSDÄMPFER HINTEN
ALLINQUANT 18

- Ausbau
- Einbau
DE CARBON 19
- Ausbau
- Einbau
- Besonderheiten bei der Montage von
Stossdämpfern
QUERSTABILISATOR HINTEN 22
- Ausbau
- Einbau

DREHSTÄBE HINTEN
MIT HEBELEINSTELLUNG 23
- Ausbau
- Einbau

MIT EXZENTEREINSTELLUNG 2^
Ausbau
Einbau
NACHTRÄGE ZUM VORLIEGENDEN REPARATURHANDBUCH

Alle, das Kapitel L des MR 61 betreffende NT-Noten, sind in nachstehender


Tabelle einzutragen.

I NT-Note
Datum Betreff
Nr.
NT_Note Datum Betref f
Nr.
L-3 L-3

66973 .1
TECHNISCHE DATEN
FAHRZEUGE VOR MODELL1969

Vordere Aufhängung Hintere Aufhängung

Einzelradaufhängung an längsliegenden Einzelradaufhängung an querliegenden


Drehstäben. Drehstäben.
Doppelt wirkende hydraulische Stoss­
Doppelt wirkende hydraulische Stoss-
dämpfer ohne Aufschlaggummis
dämpfer mit Aufschlaggummis.
Diese sind an den Längslenkern ange­
Drehstäbe bracht .
Länge : 1,106 m
Drehstäbe
Durchmesser : 16,^4 mm
- Drehstäbe mit Hebeleinstellung :
Die Drehstäbe rechts und links sind Durchmesser der Drehstäbe :
an einem Fabrstrich erkenntlich :
1. Ausführung : 18,4 mm
- rechter Drehstab rot
2. Ausführung (ab September 1962) :
- linker Drehstab gelb 19, 8 mm
Länge : 1,108 m
Die Drehstäbe rechts und links weisen
unterschiedliche Farbkennzeichnung
auf
- Blau am rechten Drehstab
- Weiss am linken Drehstab

- Drehstäbe mit Exzentereinstellung


seit September 1967 :
Durchmesser :
- 18, 5 mm für Normalausrüstung
- 20,5 mm für Ausrüstung "Schlechte
'Strassen" und "Fourgonnette"
Länge : 0,868 m

Zur Kennzeichnung tragen die Dreh­


stäbe auf den Stirnflächen Kerbmar­
kierungen :

- 2 Markierungen auf dem linken


Drehstab
- J Markierungen auf dem rechten
Drehstab
L-5

BODENFREIHEIT

Überprüfen :
- bei leerem Fahrzeug
- vollgetankt
- nach Kontrolle des Reifendruckes

68720

dessen :
den Abstand H1 und H5 zwischen Rad-
nittelpunkt und Boden
den Abstand H2 und H4 zwischen Längs­
holm und Boden (an den Ansatzpunkten
für den Wagenheber)
Die Differenz feststellen.zwischen :
12 - H1 = HJ
- H5 = H6
Die Masse HJ und H6 müssen in den
?oleranzbereichen der nachfolgenden
Aufstellung liegen.
I
TYP VORNE HJ HINTEN H6

R.1120 - R.1121 - R.1122


R.1123 - R.1121
Normalausrüstung und 0/, mm + 20
24 . r. 7^ mm * 20
Ausrüstung "Schlechte - Tb
Strassen"

R.2102 - R.210^ - R.2105


R.2106 Normalausrüstung j. mm + 20
zi14 7^ mm * 2°
und Ausrüstung - 15
"Schlechte Strassen"
L-6 L-6

FAHRZEUGE AB MODELL 1969

Ab Modell 1969 sind alle Fahrzeuge Einige Fahrzeuge R.2105 - R.2106


der Renault Serie vorne mit Ein­ mit Linkslenkung sind bereits seit
stellexzentern an den Drehstäben aus­ Mai 1968 mit dieser Aufhängung
gerüstet. ausgerüstet .

Vordere Aufhängung Hintere Aufhängung

Die Drehstäbe tragen an den Enden


Verzahnungen mit 20 bzw. 21 Zähnen. Die hinteren Drehstäbe besitzen an
Zur Kennzeichnung tragen die Dreh­ den Enden ebenfalls eine Verzahnung
stäbe auf den Stirnflächen Dreieck­ mit 24 bzw. 25 Zähnen und sind wie
markierungen . folgt markiert :
3 Markierungen - rechter Drehstab 3 Markierungen - rechter Drehstab
2 Markierungen - linker Drehstab 2 Markierungen - linker Drehstab
Die Bodenfreiheit wird mittels Ex-
zenter eingestellt. Länge der Drehstäbe : 0,868 m
Länge der Drehstäbe : 1,106 m

Durchmesser der Drehstäbe Durchmesser der Drehstäbe

Normalausrüstung Normalausrüstg.
und Ausrüstung und Ausrüstung
1 6,54mm 18,5 mm
R.1120 "Schlechte R. 1120 "Schlechte
Strassen" Strassen"
R.1123 R.1123
Spezialaus­ Spezialaus­
17 mm 20,5 mm
rüstung rüstung
R.2105 R.2105 Alle Typen
Alle Typen 17 mm 20,5 mm
R.2106 R.2106

Querstabilisator QuerStabilisator

Normalausrüstung 12 mm Ausrüstung
"Schlechte
Ausrüstung R.1120
R.1120 Strassen" und
"Schlechte Strassen" 1 6 mm R.1123
Spezial­
R.1123 und Spezial­
ausrüstung
ausrüstung
R.2105 R.2105
Alle Typen 1 6 mm Alle Typen
R.2106 R.2106
-7 L-7

)rehstäbe

Die rechten und linken Drehstäbe sind


bei der Herstellung in entgegengesetzter
Richtung vorgespannt. Sie unterscheiden
sich wie folgt :

Vordere Drehstäbe

Links Rechts

.r

wei Kerbmarkierungen und gelbe Drei Kerbmarkierungen und rote


arbmarkierung. Farbmarkierung.

Hintere Drehstäbe

Lnks : weisse Farbmarkierung


echts : blaue Farbmarkierung

)NTAGE AN DEN DREHSTÄBEN

i bereits beim Zusammenbau eine an-


ihernd genaue Bodenfreiheit zu er-
.elen, sind die einzelnen Teile der
irderen Aufhängung mit Markierungen
ersehen.
//' I \
.ese Markierungen finden Sie :
f-f-4
i den vorderen Drehstäben : auf jeder
■irnfläche einem Zahn gegenüber (in
■ rrn eines Punktes).
* «4I4O.B
. den Spannhebeln bzw. Querlenkern
rne : in Form eines Punktes einer
hnnut gegenüber.
L-8

BODENFREIHEIT

Überprüfung :
- bei leerem Fahrzeug
- vollgetankt
- nach Kontrolle des Reifendruckes
- das Fahrzeug, auf ebener Fläche
stehend

68720.1

Den Abstand H1 und H4 zwischen Rad­


mittelpunkt und Boden messen. Die Werte H 3 und H 6 müssen denen in
Ebenso den Abstand H2 und H5 zwischen nachstehender Aufstellung entsprechen
Längsholm und Boden (in Höhe des Rad­
mittelpunktes) ermitteln.
H 1 - H 2 = H J Der Höhenunterschied rechts und links
H 5 - H 4 = H 6 darf maximal 10 mm betragen.

1 TYP

R. 1120 - R. 1125
Normalausrüstung
und Ausrüstung
"Schlechte Strassen"
51 mm
VORNE H 3

+10

- 10
2"
+ 13/32

- 13/32
137 mm
HINTEN H 6

+10

- 10
5-3/8"
+ 13/32

- 13/32

R. 1120 - R. 112J ^1
41 mm _ 1°
mm + 1-5/Ö +
1Q 1-5/8" _ 15/32 U7 ™ j
"Spezialausrüstung"

R. 2105 - R. 2106 •150 »n, j ™ 5-7/8"


58 «. _ 1Q 2-5/16". 1J/32

Hinten : Je grösser der Differenzwert, R. 2105 - R» 2106


je grösser ist die Bodenfreiheit.
Nach jeder Änderung der Bodenfrei­
Vorne : Je grösser der Differenzwert, heit muss der Bremskraftbegrenzer
je kleiner ist die Bodenfreiheit. neu eingestellt werden.
L-9 L-9

STOSSDÄMPFER VORNE

Ausbau

Das Vorderfahrzeug aufbocken.


Einen Wagenheber unter dem unteren
^uerlenker ansetzen, um der Spannung
des Drehstabes entgegenzuwirken.
Die oberen Befestigungsmuttern (E)
des Stossdämpfers lösen.
Den Querstabilisator ausbauen.
Die Mutter (3) lösen und den Bolzen
des Stossdämpfers entfernen.
Den Stossdämpfer herausnehmen.

linbau

'en unteren Befestigungsbolzen beim


linbau mit Hatmo-Fett, Nr. 0080666100 ,
ersehen und die Mutter mit 3;75 mkp
.nziehen.

I
L-10 L-10
Auswechseln eines Stossdämpfer-Befestigungskopfes

Den Stossdämpfer mit Hilfe des Spann­


werkzeuges Sus. 22 in einen Schraub­
stock spannen.
Den Befestigungskopf mit Hilfe eines
durch die Buchse gesteckten Bolzens
abschrauben.
Einen neuen Befestigungskopf und einen
neuen Aufschlaggummi montieren.

- Die Befestigungsmuttern der mittleren


Lager entfernen.
- Den Querstabilisator herausnehmen.
- Den Zustand der Gummilager kontrollieren.
L-11 L-11

Querstabilisator neuer Ausführung

Ausbau

Die Muttern der Stabilisatorlager (P)


und anschliessend (1) lösen.
Den Querstabilisator ausbauen.

Einbauen

(Den Einbau in umgekehrter Reihenfolge


durchführen).

Die Befestigungsbolzen auf den Aussen­


seiten mit HATMO-Fett, Nr. 00 80 666 100,
versehen; die Mutter mit mkp
anziehen.
L-12 L-12

VORDERE DREHSTÄBE

MIT HEBELEINSTELLUNG

Ausbau :

- mit dem Werkzeug Sus. 25-01»


Den Sitz auf der betreffenden Seite
maximal zurückstellen.
Das Abdeckblech der Drehstablagerung
abnehmen.
Den Schlüssel Sus. 25-01 (B) am Spann­
hebel anbringen.
Die Strebe zwischen den beiden Dreh­
stäben zur Abstützung anbringen.
Mit Hilfe des Schlüssels Sus. 25-01 (B)
und einer Verlängerung die Drehstab­
spannung aufnehmen, um die Schrauben
(1) und (2) entfernen zu können.
Den Drehstab entspannen und heraus­
nehmen.

I
Sollte es schwierig sein, den Drehstab
aus dem vorderen Querlenker herauszu­
ziehen, so kann der Stab mit dem
gelösten Querlenkerbolzen heraus­
getrieben werden.
-13 1—13

iinbau

'ie Enden des Drehstabes mit Hatmo-Fett


Best.-Nr. 00 80 666 100) versehen.
'en Drehstab in den unteren Querlenker
insetzen und am anderen Ende des
iinstellhebels so anbringen, dass ein
aximaler Weg zum Spannen des Dreh­
tabes vorhanden ist.

en Drehmomentschlüssel Mot. 50 an dem


erkzeug Sus. 25-01 (B) anbringen und
OOOOo
en Drehstab mit 25 mkp spannen.

en Einstellhebel mit seiner Schraube


n der nächstliegenden Bohrung befestigen,
as Fahrzeug auf die Räder ablassen.
ine Probefahrt vornehmen und erst danach
ie Bodenfreiheit messen.
e nach Messergebnis müssen dann die
rehstäbe in der Spannung entsprechend
orrigiert werden.

IT EXZENTEREINSTELLUNG

usbau

ie Abdeckkappe der Drehstablagerung


atfernen (3 Schrauben).

ie Schrauben A - B - C vom Fahrzeug-


ineren her lockern.

;n Einstellexzenter mit Hilfe eines


;eckschlüssels auf 0 stellen (zur
ihrzeugaussenseite hin).
70 144-1
L-14 L-14

Eine 8 mm - Schraube in den Exzenter


einsetzen (siehe Rundbild).

Mit Hilfe des am Spannhebel angesetzten


Werkzeuges Sus. 25-01, Markierung B,
die Spannung des Drehstabes vom Ex­
zenter wegnehmen.

Die drei Schrauben A - B - C vom


Eahrzeuginneren her entfernen.

Den Exzenter mit Hilfe der vorher

I
eingesetzten 8 mm - Schraube nach vor­
ne herausziehen, um den Drehstab zu
befreien.

Bei Ausbauschwierigkeiten :
Die Mutter des unteren Querlenkerbolzens
lösen.
Den Drehstab unter Verwendung eines
Bronzedornes, der am Querlenkerbolzen
angesetzt wird, heraustreiben.
L-15 L-15

len Drehstab schräg nach vorne heraus-


lehmen.

Einbau

'ie Drehstabenden mit HATMO-Fett,


est.-Nr. 00 80 666 100, versehen,
nter Beachtung der Einbaurichtung
.en Spannhebel auf den Drehstab auf-
chieben.
en Hebel bei schräggehaltenem Dreh­
tab in seine Lagerung einsetzen.

en Drehstab so weit nach hinten schie-


en, dass er vorne eingeführt werden
ann.
L-16 L-16

Einbau der Drehstäbe

- Auf der Seite des unteren Querlenkers

Den Drehstab so montieren, dass die


Markierungen übereinstimmen oder aber
der Fahrzeugausrüstung entsprechend
versetzen : 65047-1

R. 1120 ) "Normalausrüstung"um Zähne


R. 1123 ) Spannrichtung

) Spezialausrüstung
R 'l 'l 23 ) Markierungen gegenüberstehend

R. 2105 ) Alle Typen, um 5 Zähne in


R. 2106 ) Spannrichtung

- Auf der Seite des Spannhebels

Den Spannhebel so ansetzen, dass


zwischen dem Rand der Hebelbohrung
und der Kante der Spannhebellagerung
ein Abstand (a) von ca. ^0 mm ±
vorhanden ist.

Mit Hilfe des Werkzeuges Sus. 23-01 (B),


auf welches ein Rohr zur Verlängerung
aufgesetzt wird, den Drehstab so weit
spannen, dass der Einstellexzenter
eingesetzt werden kann.
Den Schlüssel Sus. 23-01 (B) über die
Verlängerung Sus. 23-02 mit einem
Drehmomentschlüssel Mot. 30 verbinden,
um zu kontrollieren bei welchem Dreh­
moment der Hebel sich vom Einstell­
exzenter ab hebt; letzterer muss sich
dabei in O-Stellung befinden.
Dieses Drehmoment soll betragen bei

R. 1120 ) Normal-Ausrüstung
R. 1123 ) 28 mkp + 1

Ausführung "Schlechte Strassen"


R. 1123 ) Spezialausführung 30_mk£_i_1_

R. 2105 ) Alle Typen


R. 2106 ) 31 mkp ± 1
L-17 L-17

Zwei Fälle können auftreten :

Das Drehmoment ist niedriger als Drehmoment höher als vorstehende


vorstehende Angaben Angaben.

Ist das Drehmoment bei gespanntem


Drehstab zu hoch, so muss er um 1 oder
64 186-3
mehrere Zähne auf der Querlenkerseite
in Pfeilrichtung versetzt werden
wodurch sich die Bodenfreiheit
- Ist das ermittelte Drehmoment bei verringert (siehe Abb.).
gespanntem Drehstab zu niedrig, so
nuss dieser um 1 oder mehrere Zähne Den Spannhebel so ansetzen, dass ein
luf der Querlenkerseite in Pfeil­ Mass von 40 mm ± 2 erzielt wird und
dichtung versetzt werden, wodurch sich prüfen, bei welchem Drehmoment sich nun
iie Bodenfreiheit erhöht (siehe Abb.). der Hebel vom Einstellexzenter abhebt.

EINSTELLUNG DER BODENFREIHEIT DURCH


EXZENTEREINSTELLUNG

)ie drei Schrauben A - B - C im Fahr-


leuginneren lösen.

Fm die Bodenfreiheit zu erhöhen :

■ Die Einstellexzenter zum Fahrzeug-


.nneren hin drehen (siehe Schema).

'm die Bodenfreiheit zu verringern :

■ Die Einstellexzenter zur Fahrzeug- 64190.1


mssenseite hin drehen.
L-18 L-18

HINTERE STOSSDÄMPFER
____________ ________________

ALLINQUANT

Ausbau

Das Fahrzeug aufbocken.


Lösen :
- die Befestigungsmuttern (hinten)
- die Mutter des Befestigungsbolzens
(vorne)
Den Bolzen herausdrücken.
Den Längslenker mit einem Wagenheber
anheben.
Den Stossdämpfer entgegennehmen.

Einbau

Den Befestigungsbolzen mit HATMO-Fett,


Best.-Nr. 00 80 666 100, schmieren.
Die Angaben auf dem Stossdämpfer beachten.
Die Mutter des Befestigungsbolzens mit
5 mkp bei "halber Belastung" blockieren.

60 502 -1
L-19 L-19

DE CARBON

Zum Aus- und Einbau der Stossdämpfer


"De Carbon" sind nachstehende Werkzeuge
erforderlich :
- ein Halteseil Sus. 283 mit Klammer
- ein Dorn von 8 mm Durchmesser und
60 mm Länge

Ausbau Das Seil gut am unteren Teil anbringen


und die Klammer einhängen.

Das Fahrzeug aufbocken. Den Dorn einschieben. Dabei müssen


Das Halteseil Sus. 28j um den maximal beide Seiten des Halteseiles am Dorn
komprimierten Stossdämpfer legen. anliegen.
L-20 L-20

Den vorderen Befestigungsbolzen sowie


die Mutter und Kontermutter der hinterer
Befestigung lösen bzw. entfernen.
Den Längslenker mit einem Wagenheber
anheben
Die Klammer zur hinteren Befestigung
zurückschieben, damit sich das Halte­
seil Sus. 283 spannt. Den Stossdämpfer entgegennehmen

Einbau

Den Stossdämpfer zusammendrücken und


das Halteseil wie vorher beschrieben
anbringen, oder den mit dem neuen
Stossdämpfer gelieferten Haltedraht
benutzen.

Den Stossdämpfer in umgekehrter Ausbau­


reihenfolge einbauen.
Den vorderen Bolzen mit HATMO-Fett,
3est.-Nr. 00 80 666 100,einsetzen.

Jen Dorn und das Halteseil entfernen.


Das Blockieren des Bolzens erfolgt, wenn
sich der Längslenker in Stellung "halbe
Belastung" befindet (siehe Abb.).
Inzugsdrehmoment : 5 mkp.

Besonderheiten bei der Montage von Stossdämpfernbei Fahrzeugen


Normalausrüstung11 und Ausrüstung "Schlechte Strassen"

Allinquant - De Carbon)

ei Fahrzeugen mit Ausrüstung "Schlechte


trassen" bzw. mit "Spezialausrüstung"
st der Stossdämpferteller mit der Zen- Nur bei Fahrzeugen "Normalausrüstung"
rierung immer auf die Seite zu montieren, wird der Zentrierteller auf der
d der höhere Druck wirksam wird. anderen Seite des Halters angebracht.
L-22 L-22

QUERSTABILISATOR HINTEN

69 195-1

Ausbau

Das Fahrzeug auf eine Hebebühne oder


Grube stellen.
Auf beiden Seiten die Befestigungsbolzens
des Querstabilisators lösen.
Den Querstabilisator herausnehmen.

Einbau

Den Ausbau in umgekehrter Reihenfolge


durchführen.
L-23 L-23

HINTERE' DREHSTÄBE :
Ä

MIT HEBELEINSTELLUNG

Ausbau

Diese Arbeit wird am Fahrzeug mit


entlasteten Rädern durchgeführt.
Das Fahrzeug aufbocken und die Räder
abnehmen.
Ausbauen :
- den Stossdämpfer
- den Querstabilisator
Den Schlüssel Sus. 312 am Einstellhebel
ansetzen.
Der Spannung des Drehstabes entgegenwirken
und den Haltebolzen (1) des Einstell­
hebels entfernen.
Den Drehstab ausbauen.

Zum Entspannen des linken Drehstabes


wird das Werkzeug Sus. 25-01 (D) an den
Drehstäben angesetzt, und zwar so weit
wie möglich nach rechts, damit die Stäbe
nicht auseinandergedrückt werden.

Einbau

Die beiden Drehstabenden mit HATMO-Fett,


Best.-Nr. 00 80 666 100, versehen.

I
Den Drehstab in die Lagerungen einschie­
ben. Den Einstellhebel so anbringen, dass
ein maximaler Weg zum Spannen des Dreh­
stabes vorhanden ist. /

Das Werkzeug Sus. 312 am Hebel ansetzen.


An diesem Werkzeug den Drehmoment­
schlüssel Mot. 30 mit der Skala C
anbringen. Den Drehstab mit 12 mkp bei
entlasteten Längslenker spannen.-

Den Einstellhebel an der nächstliegenden


Befestigungsbohrung befestigen.
Den Stossdämpfer und den Querstabilisator
wieder anbringen.
Die Räder wieder montieren.
Das Fahrzeug wieder auf die Räder
ablassen. Eine Probefahrt vornehmen und
danach die Bodenfreiheit messen.
Ist die gemessene Bodenfreiheit nicht
korrekt, müssen die Einstellhebel ent­
sprechend ge- bzw. entspannt werden. 65 504 .4
L-24 L-S^

MIT EXZENTEREINSTELLUNG
AUSBAU EINBAU

Das Fahrzeug aufbocken und die Räder


abnehmen.
Rechte Seite
Gegebenenfalls das Abdeckblech des
Bremskraftbegrenzers abbauen.

Um den Spannhebel beim Einbau korrekt .


auszurichten, muss die Mutter (A) am
Spindelende so weit angezogen werden,
bis der Abstand X beträgt :
bringen.
R.1120 Normalausführung
Ausbauen :
285 mm bei und Ausführung
- den Stossdämpfer
R.1123 "Schlechte Strassen"
- den Querstabilisator (bei Fahrzeugen
Ausrüstung "Schlechte Strassen" und
295 nun bei R.1123 Ausführung "Schlechte
"Spezialausrüstung") .
Strassen"
R.2105
290 mm bei alle Typen
R.21O6

Spindel von 350 mm Länge mit Gabelend­


stück Nr. 07 03 SÖO 500 einbauen (siehe
Abbildung).

65 SO'- 2

In dieser Stellung den Drehstab durch


die Lagerung einführen. Vor Einbau die
Die Mutter anziehen, bis der Spannhebel Verzahnung des Drehstabes mit HATMO-
sich vom Einstellexzenter abhebt. Fett, Best.-Nr. 00 80 666 100,
Den Drehstab ausbauen. versehen.
L-25 L-25

Die Spannung bei entlastetem Längs­


lenker kontrollieren.
Den Spannhebel so aufsetzen, dass er Hierzu die Mutter (A) lösen.
den auf 0 stehenden Einstellexzenter
berührt.
Bei korrekt ausgerichtetem Spannhebel
den Drehstab einführen;
hierzu den Drehstab in mehreren
Stellungen ansetzen, um die Stellung zu
finden, bei der dies leicht geht.
Die Drehstabverzahnung noch ca. 10 mm
frei lassen, um das Spannwerkzeug an­
setzen zu können.

Das Werkzeug Sus. 392 mit Drehmoment- I


schlüssel ansetzen und prüfen, bei
welchem Drehmoment der Spannhebel vom
Einstellexzenter abhebt. Die Exzenter­
einstellung ist richtig^ wenn dabei die
nachstehend aufgeführten Werte erreicht
werden :
7.5 mkp ± y bei R. 1120 - R. 1123
Normalausführung und
Ausführung "Schlechte
Strassen"
6 mkp t 1 bei R. 1123 Ausführung
"Schlechte Strassen"
8.5 mkp t 1 bei R. 2105 - R. 2106 Alle
Typen

- Bei den Fahrzeugen R.2105 und R.21O6


or dem Spannvorgang sind die Drehstäbe anschliessend den Bremskraftbegrenzer
it dem Werkzeug Sus. 25-01 (D) zu klemmen. einstellen.
L-26
L-26

I
Kapitel M

BREMSSYSTEM

INHALT
---------------------- Seite

CHARAKTERISTIK 3

ALLGEMEINE HINWEISE 6

BREMSBACKEN VORNE 7

Austausch

BREMSBACKEN HINTEN 8

Austausch

BREMSANKERPLATTE VORNE 9

Ausbau
Einbau

BREMSANKERPLATTE HINTEN 10

Ausbau
Einbau

HANDBREMSBETÄTIGUNG 10

Einstellung

HAUPTBREMSZYLINDER 11

Ausbau
Instandsetzen
Einbau

EINSTELLEN DES SPIELES AM HAUPTBREMSZYLINDER 13

RADBREMSZYLINDER DER HINTERRADBREMSE 13

Austausch

RADBREMSZYLINDER DER VORDERRADBREMSE 14

Austausch
BREMSKRAFTBEGRENZER 16

Kontrolle
Austausch

BREMSPEDAL 17

Ausbau
Einbau

ENTLÜFTEN DES BREMSSYTEMS 18

BESONDERHEITEN DES NEUEN BREMSSYSTEMS


BEI FAHRZEUGEN R. 2105 - R. 2106

Bremskraftbegrenzer rechts 21
Bremskraftbegrenzer links 22
NACHTRÄGE ZUM VORLIEGENDEN REPARATURHANDBUCH

Alle, das Kapitel M des MR 61 betreffende NT-Noten, sind in nachstehender


Tabelle einzutragen.

NT-Note Datum Betreff


Nr.
NT-Note Datum Betreff
Nr.

!
M-J

66 974-1

CHARAKTERISTIK

Hydraulische Vierrad-Fussbremse.
Handbremse mechanisch auf die Vorder­
räder wirkend.

Zur hydraulischen Betätigung gehören : Zur mechanischen Betätigung gehören :

- Ein vom Bremspedal betätigter Haupt­


bremszylinder, der mit dem Ausgleich­ Vorne :
behälter direkt verbunden ist. - schwimmend gelagerte Bremsbacken.
- Bremsleitungen und -schlauche. Hinten :
- Ein Radbremszylinder pro Rad. - auf Zentrierbolzen gelagerte Brems­
- Ein Bremskraftbegrenzer. backen.
M-A

Alle Typen Alle Typen R. 2105


vor ab R. 2106
Model 1 1967 Modell 1967 Modell 1969

Durchmesser des Hauptbremszylinders 20,6 mm 20,6 mm 22 mm

Länge der Kolbenstange 80 mm 80 mm 86,5 mm

Durchmesser der Radbremszylinder :

vorne : 23,8 mm 23,8 mm 23,8 mm


hinten : 19 mm 19 mm 20,6 mm

Durchmesser der Bremstrommeln :


vorne : 180 mm 200 mm 228,5 mm

hinten : 160 mm 160 mm 160 mm

Länge der Bremsbeläge vorne :

Sekundärbelag : 198 mm 23 A mm 2AA mm

Primärbelag : 162 mm 183,5 mm 189 mm

Länge der Bremsbeläge hinten :


Sekundärbelag : 152 mm 152 mm 152 mm
Primärbelag : 118 mm 118 mm 118 mm

Abschrägung der Beläge : 8 mm 8 mm 8 mm

Belagbreite 30 mm 35 mm Ao mm

Bremsflüssigkeit entsprechend der Norm SAE 70 R 1 SAE 70 R 3 SAE 70 R 3

Vor Juni 1965 hatte der Hauptbremszylinder einen Durchmesser von 22 mm, wobei die
Länge der Kolbenstange 88 mm betrug.

Verwenden Sie Bremsflüssigkeit der auf dem Deckel des Ausgleichbehälters ange­
gebenen Norm.
Flüssigkeitsstand : 2 cm unter dem oberen Rand des Ausgleichbehälters.
Einschaltdruck des Stoplichtschalters : 8 bis 10 kg/cm^.
M-5

KONTROLLWERTE FÜR BREMSKRAFBEGRENZER

Bremskraftbegrenzer für Modelle vor 1969

R. 1120
36 kg/cm^
R. 112J

R. 2105 [mit geschlossenem


üo kg/cm^
R. 2106 jLadekasten

R. 2105~ mit verglastem


■> Ü5 kg/cm^
R. 2106 Ladekasten

Bremskraftbegrenzer für Modell 1969 rechts

R. 2105 mit geschlossenem 0


22 kg/cm
R. 2106 Ladekasten

R. 2105' mit verglastem


26 kg/cm^
R. 2106 Ladekasten

Bremskraftbegrenzer für Modell 1969 links

R. 2105 mit geschlossenem


26 kg/om^
R. 2106 Ladekasten

R. 2105l,mit verglastem
JO kg/cm“
R. 210ö]Ladekasten

I
M-6 M-6

ALLGEMEINE HINWEISE

In der Bremsflüssigkeit darf sich keine


Unreinheit oder Luft befinden.
Zum Nachfüllen ausschliesslich "saubere"
Bremsflüssigkeit verwenden.
Vor dem Lösen gleich welcher Verbindungen
sind dieselben trocken abzubürsten.
Die Teile sind ausschliesslich mit Brenn­
spiritus zu säubern. Anzugsdrehmomente :
Die Öffnungen müssen mit einem sauberen
Stopfen geschlossen werden.
Nach dem Zusammenbau muss das Brems­ Schlauchverbindungen : 2 mkp
system entlüftet werden. Leitungsverbindungen :
Den Zustand der Bördelung am Leitungs­ Durchmesser ^-,7 mm : 1 ,1 mkp
ende überprüfen. Durchmesser 6, mm : 2,2 mkp
Immer nur Bremsbacken gleicher Qualität Entlüftungsschrauben : 0,8 mkp
und Abmessungen verwenden. Sie dürfen Gerader Anschluss auf dem Hauptbrems­
durch keinerlei Flüssigkeit oder Fette zylinder : 3,7 mkp
verschmutzt sein. Stoplichtschalter : 2 mkp

FESTSTELLUNG URSACHE ABHILFE

Pedal elastisch. Luft im Bremssystem. Entlüften.


Schlechte Bremswirkung.

Pedal hat zu grossen Leer­ Zu grosser Abstand zwi­


weg. Nach mehrmaligem schen Bremsbacken und
Bremsbacken nachstellen.
Durchtreten wird der Leer­ Bremstrommeln.
Bremsschläuche auswechseln.
weg normal. Bremsschläuche dehnen
sich.

Flüssigkeitsstand im Aus­ FlüssigkeitsVerlust Hauptbremszylinder instand-


gleichbehälter verringert hinten am Hauptbrems­ setzen.
sich sehr schnell. zylinder .
LeitungsVerbindungen Leitungen austauschen oder
undicht. Verbindungen nachziehen.

Bremsen werden heiss und Ungenügender Leerweg am Leerweg einstellen.

I
kommen nicht zurück. Bremspedal.
Handbremse schlecht ein­ Handbremse einstellen.
gestellt. Rückholfedern Federn austauschen.
der Bremsbacken erlahmt
oder gerissen.
Ungleichmässiges Bremsen. Bremsbeläge fettig oder Beläge säubern oder austau­
nicht von der gleichen schen.
Qualität. Bremstrommeln ausdrehen
Bremstrommeln oval. oder austauschen.
Bremsmanschetten gequol­ Radbremszylinder austau­
len. schen .
Kolben klemmen im Rad­ Leitungen austauschen.
bremszylinder.
Leitungen verstopft.

Räder blockieren schon bei Bremsbeläge nicht abge­ Abschrägen.


leichtem Abbremsen. schrägt .
M-7 M-7

AUSTAUSCH DEE VORDEREN BREMSBACKEN

Ausbau :

Sandbremse lösen; Backen zurückstellen. Die Halteklammern (2) der Bremsbacken


Die drei Halteschrauben der Brems­ an den Bremsträgern entfernen.
trommel entfernen. Das Schutzblech Fre. 375 und die Feder­
Den Sitz der Bremstrommel an der Nabe spange Fre. 05 A anbringen.
narkieren und die Trommel abnehmen. Die Feder (4) mit Hilfe der Zange
Fre. 03 aushängen.
Die Bremsbacke (A) und das Zwischen­
stück entgegennehmen.
m-8 M-8,

AUSTAUSCH DER HINTEREN BREMSBACKEN

Ausbau

Die Nabenkappe mit der Zange Rou. 08 A Die Bremstrommel mit dem Abzieher
abziehen. Rou, 13-1 oder T.Av. 233 abziehen.
Den Splint und die Mutter entfernen. Die Klammer Fre. 03 A am Radzylinder
ansetzen und das Schutzblech Fre. 09
anbringen.

I
Die Rückholfedern (1) und (2) mit der Zange Fre. 03 aushängen. Die Bremsbacken-
halteklammern (3) entfernen.

Einbau
Alle Ausbauarbeiten in umgekehrter Rei­
henfolge durchführen. Das Spiel der
Radlager und die Bremsbacken einstellen.
M-9 M-9

Einstellung der Bremsbacken

Bei der Einstellung müssen die Brems­


backen so nahe wie möglich an die Trom­
Immer mit der Sekundärbacke (A) meln herangebracht werden. Dazu werden
beginnen. die Einstellexzenter mit dem Schlüssel
Fre. 279-01 verstellt.

AUS- UND EINBAU EINER BREMSANKERPLATTE VORNE

Ausbau

Die Nabe abbauen (siehe Kapitel "Räder -


tfaben").
)en Handbremsseilzug aushängen.
Seilhülle und Seilzug an der Anker-
slattenseite lösen.
Sie 4 Muttern (A) abschrauben.
Sie starre Bremsleitung vom Brems­
schlauch lösen.
Sie Klammer des Bremsschlauches ent­
fernen.
Sie Bremsankerplatte abbauen und den
Sremsschlauch lösen.

Sinbau

Sie Ausbauarbeiten in umgekehrter Reihen-


’olge durchführen.
Sie Kupferdichtung des Bremsschlauches
erneuern.
Sas Bremssystem entlüften.
Sie Bremsen einstellen.
M-10 M-1C

AUS- UND EINBAU EINER BREMSANKERPLATTE HINTEN

Ausbau

Die Bremstrommel abbauen.


Das innere Nabenlager entfernen (siehe
Kapitel "Räder - Naben").
Die starre Bremsleitung am Radbrems­
zylinder lösen.
Die 4 Befestigungsschrauben der Brems­
ankerplatte entfernen.
Die Bremsankerplatte abnehmen.

Einbau

Die Ausbauarbeiten in umgekehrter Rei­


henfolge durchführen.
Das Bremssystem entlüften.
Die Bremsen einstellen.

EINSTELLEN DER HANDBREMSBETÄTIGUNG

Mit Verbindungs-Seilzug Mit Verbindungs-Gestänge

Braucht die Handbremse nur leicht nach­


gestellt zu werden, so wird dies durch
entsprechendes Versetzen der Verbindungs­
gabel (1) erreicht.
Reicht diese Möglichkeit nicht mehr aus,
dann kann nach Lösen der Gabel (1) eine
Nachstellung am Ausgleich (8) durchge­ Soll die Handbremse nur wenig nachge­
führt werden. Die Feineinstellung erfolgt stellt werden, das Gestänge in den
danach wieder mit der Verbindungsgabel Bohrungen (A) versetzen. Anderenfalls
(1). Prüfen Sie anschliessend, ob sich di wie bei der früheren Ausführung am
Räder bei gelöster Handbremse frei drehen Ausgleich (8) nachstellen.
M-11 M-11

AUS- UND EINBAU SOWIE INSTANDSETZUNG DES HAUPTBREMSZYLINDERS


..................... ............ :______________________________________________________________________________________ • ___________ ____ _____

Ausbau

Hauptbremszylinder mit separatem Hauptbremszylinder mit aufgesetztem


Ausgleichbehälter Ausgleichbehälter

)ie Kabel vom Stoplichtschalter abzie-


Len.
)ie starren Leitungen am Hauptbrems-
;ylinder lösen.
)ie drei Befestigungsschrauben entfernen.
)en Hauptbremszylinder entgegennehmen.

Der Hauptbremszylinder alter Ausführung


darf keinesfalls mit dem neuen Pedal­
ie Fahrzeuge wurden zwischenzeitlich werk in Verbindung gebracht werden.
it einem Hauptbremszylinder von 20,6 mm Letzteres ist an der neuen Befestigung
urchmesser und-26 mm Hub ausgerüstet, für den Kupplungsseilzug am Pedal
er neue Hauptbremszylinder wird mit mittels Gabel und Bolzen erkenntlich.
inem neuen Pedalwerk montiert, bei dem Der neue Hauptbremszylinder dagegen kann
as Übersetzungsverhältnis von Brems- mit dem alten Pedalwerk zusammen
nd Kupplungspedal abgeändert wurde. montiert werden.
M-12 M-12

- den Kolben mit der Sekundärmanschett


Das Ganze Zusammenhalten und den Feder
ring einsetzen.
Prüfen Sie, ob die Teile nach dem Zu­
sammenbau gut im Zylinder gleiten.

Seit Februar 1966 wird ein neuer Haupt


bremszylinder mit Kolben aus Zamak und
doppellippiger Sekundärmanschette
anstelle des Hauptbremszylinders mit
Zamak-Kolben und einfacher Sekundär­
manschette montiert.

Der Reparatursatz Nr. 8 103, mit


der doppellippigen Sekundärmanschette
darf nicht mit dem Kolben alter Aus­
führung montiert werden.
Den Hauptbremszylinder zerlegen.
Die Einzelteile des Hauptbremszylinders
dürfen keinerlei Beschädigungen auf­
weisen (Kratzer, Verformungen, Rillen,
Ovalisierung, Verschleiss). Äusserlich unterscheiden sich die
Auch die Gummiteile müssen fehlerfrei beiden Hauptbremszylinder nicht. Vor
sein. Bestellung eines Reparatursatzes muss
Vor dem Zusammenbau sind die Teile in folglich der Hauptbremszylinder zerleg
die gleiche Bremsflüssigkeit zu tauchen, werden, damit man an der Form des
welche in das Bremssystem eingefüllt Kolbens erkennen kann, ob es sich um
wird. die alte oder die neue Ausführung
Nacheinander einbauen : handelt. Der komplette Reparatursatz
- das Bodenventil mit seinem Dichtring; Nr. 8 703 787, zu dem auch der Kolben
- die Feder; gehört, kann sowohl mit dem alten als
- die Primärmanschette (mit der flachen auch mit dem neuen Hauptbremszylinder
Seite zum Kolben); eingebaut werden.

Kolben 1 Kolben 2

Die einfache Sekundärmanschette wird Die doppellippige Sekundärmanschette


am Kolben (1) montiert. Vereinfachter wird mit dem Kolben (2) montiert.
Repartursatz mit einfacher Sekundär­ Vereinfachter Reparatursatz mit doppeZ
manschette : üppiger Sekundärmanschette :
Nr. 8 703 785 Nr. 8 556 103

Einbau :
Die Ausbauarbeiten in umgekehrter
Reihenfolge durchführen.
Das Bremssystem entlüften. Das Spiel
am Hauptbremszylinder einstellen.
-13 M-13

INSTELLEN DES SPIELES AM HAUPTBREMSZYLINDER

is Spiel wird an der Kolbenstange des G = 5 “


luptbremszylinders eingestellt. K = 1 mm

STAUSCH EINES RADBREMSZYLINDERS DER HINTERRADBREMSE

sbau

e Bremstrommel ausbauen.

e Bremsbacken zurückstellen.

e starre Bremsleitung am Radbrems­


linder lösen.
e beiden Befestigungsschrauben lösen,
i Radbremszylinder entgegennehmen.
M-14 M-1^-

AUSTAUSCH EINES RADBREMSZYLINDERS DER VORDERRADBREMSE

Die Bremstrommel ausbauen.


Die Bremsbacken zurückstellen.

Die vier Muttern (A) der Ankerplatten­


befestigung lockern (nicht nötig bei Brems­
trommeln mit 200 mm und 228,5 mm 0) und
die Befestigungsschrauben (B) des Rad­
bremszylinders entfernen. Den Radbrems­
zylinder von der Ankerplatte abziehen.
Den Bremsschlauch an der Verbindung zur
starren Bremsleitung lösen.
Den Bremsschlauch vom Radbremszylinder
trennen.

Instandsetzen :

Den Radbremszylinder zerlegen.


Vor dem Einbau sind die Innenteile in
Bremsflüssigkeit zu tauchen.
Die Entlüftungsschrauben und -kappen ein­
setzen.
Montieren : die Federn, Bremsmanschetten,
Kolben und Staubkappen.
Prüfen, ob die Teile gut im Zylinder
gleiten.
Die Federspange Fre. 05 A aufsetzen.

Einbau :

Alle Ausbauarbeiten in umgekehrter Rei­


henfolge durchführen.
Die Bremsschläuche korrekt ausrichten
(siehe Seite 15) •
Das Bremssystem entlüften.
Die Bremsen einstellen.

66339
1-15 M-15

Lusrichten der Bremsschläuche

Diese Arbeit muss bei entlasteten Rädern


durchgeführt werden.
- Den Bremsschlauch ohne Verdrehung an der
Befestigungslasche ansetzen.
- Das Schlauchendstück um mindestens 3 bis
4 Rasten in Pfeilrichtung drehen.
M-16 M-16

BREMSKRAFTBEGRENZER

Neues Modell Altes Modell

Dieses Gerät ist in das Bremssystem grenzen und somit bei starkem oder brr
zwischen Hauptbremszylinder und hintere talem Bremsen den Bremsdruck der
Radbremszylinder eingebaut. Seine Auf­ Gewichtsverteilung entsprechend auf
gabe besteht darin, den maximalen Vorder- und Hinterradbremsen zu
Bremsdruck auf die Hinterräder zu be­ verteilen.

Prüfen des Bremskraftbegrenzers : Ausbau :


An der Entlüfterschraube eines Hinter­
radbremszylinders das Manometer
Fre. 214-02 anschliessen.
Das Manometer entlüften. Die beiden starren Bremsleitungen vom
Das Bremspedal langsam durchtreten und Bremskraftbegrenzer trennen und die
auf der Skala des Manometers prüfen, ob Befestigungsmutter am Chassis lösen.
der Druck unter 36 kg/cm^ bleibt.
[Bei Undichtigkeit oder nicht einwand-
Ifreiem Arbeiten muss der Bremskraft-
Ibegrenzer ausgetauscht werden. DER BREMSKRAFTBEGRENZER DARF NICHT
[Die Bremsprüfungen auf der Strasse ZERLEGT WERDEN. BEI UNSTIMMIGKEITEN IS
[können nur mit "eingefahrenen" Brems­ ER AUSZUTAUSCHEN.
belägen durchgeführt werden (nach un­
gefähr 1000 km).
Der Bremskraftbegrenzer der Fahrzeuge
R. 2105 - 2106 hat eine andere Einstel­
Einbau :
lung gegenüber dem der Fahrzeuge
R. 1120 - 1123.
R. 1120 - 1123 : Bremskraftbegrenzer - - Den Bremskraftbegrenzer an seiner
Einstellung 36 kg/cm^. Halterung befestigen.
R. 2105 - 2105“ mit geschlossenem Lade­ - Die beiden Bremsleitungen wieder an­
kasten : Bremskraftbegrenzer Einstel­ schliessen.
lung 40 kg/cm^. - Das Bremssystem entlüften.
R. 2105 - 2106 mit verglastem Ladekasten : - Mit Hilfe des Manometers Fre. 214-02
Bremskraftbegrenzer - Einstellung s die Einstellung des Bremskraftbegrenze
43 kg/cm^ (gelbe Markierung am Gehäuse). kontrollieren.
1-17 M-17

LUS- UND EINBAU DES BREMSPEDALS

Bremspedal mit aufgesetztem Lagerbock Vom Lagerbock trennbares Bremspedal

68341

lieses Pedalwerk wird bei Fahrzeugen mit


:inem Hauptbremszylinder von 20,6 mm
lontiert. Dieses Pedalwerk kann sowohl mit dem
keinesfalls mit dem Hauptbremszylinder alten als auch mit dem neuen Haupt­
ilter Ausführung einbauen. bremszylinder montiert werden?

Lusbau - Neue Ausführung

I
>ie beiden Schrauben des Pedal-Lager- Die Federspange (2) lösen und das Kupp-
iocks (1) lösen. (Diese Schrauben lungspedal (3) mit seiner Achse nach
Lalten gleichzeitig den Hauptbrems- links herausziehen.
;ylinder) .
>as komplette Pedalwerk abnehmen.
Zusammenbau
Verlegen
Die Pedalachse mit Graphit-Fett ver­
- Alte Ausführung sehen und alle Arbeiten in umgekehrter
Reihenfolge durchführen.
'ie Federspange (2) lösen und das
Kupplungspedal (J) mit seiner Achse Einbau
.ach links herausziehen.
'ie Feder (^) lösen. Die Ausbauarbeiten in umgekehrter Rei­
'as Bremspedal (5) mit der Rückholfeder henfolge durchführen.
ntgegennehmen. Den Kupplungszug wieder befestigen und
den Leerweg des Bremspedals prüfen.
m-18 m-18

ENTLÜFTEN DES BREMSSYSTEMS

Diese Arbeit wird an den Radbremszylin­


dern durchgeführt.
Vor dem Entlüften ist der Leerweg des
Bremspedals und der Flüssigkeitsstand
im Ausgleichbehälter zu prüfen.
Beginnen Sie immer mit dem vom Haupt­
bremszylinder am weitesten entfernten
Radbremszylinder und beenden Sie die
Entlüftung mit dem nächstliegenden.
Die Staubkappe entfernen und die Ent­
lüftungsschraube trocken abbürsten.
Den Schlüssel und den Entlüftungsschlauch
anbringen.
Das freie Ende des Schlauches in ein mit
etwas Bremsflüssigkeit gefülltes, durch­
sichtiges Glas tauchen.
Die Entlüftungsschraube eine viertel Um­
drehung lösen. Von einem Gehilfen wird
nun das Bremspedal langsam bis zum Pe­
dalblech durchgetreten.
Wenn im Glas keine Luftbläschen mehr er­
scheinen, ist die Entlüftungsschraube
festzuziehen (Pedal am Pedalblech).
Den Entlüftungsschlauch und den Schlüssel
abnehmen und die Staubkappe befestigen.
Nach dem Entlüften aller Radbremszylin­ Die zum Entlüften verwendete Brems­
der ist der Ausgleichbehälter mit sau­ flüssigkeit kann nur nach guter Filtrie
berer Bremsflüssigkeit aufzufüllen. rung und nach Absetzen der Luft wieder
■ Bremsen einstellen. verwendet werden.
-19 M-19

ESONDERHEITEN

eues Bremssystem bei den Fahrzeugen R. 2105 - R- 2106

achstehende Fahrzeuge sind mit abge-


nderter Bremsanlage ausgerüstet.
R. 2105 - R. 2106 mit Linkslenkung
eit 2. Mai 196*8.
R. 2105 - R. 2106 mit Rechtslenkung
,b Modell 1969"- - lastabhängiger Bremskraftbegrenzer,
der auf die Hinterradbremsen wirkt
'äs abgeänderte Bremssystem setzt sich - neue Bremsleitungen
•je folgt zusammen :
- versetzter Befestigungswinkel für die
vorderen Bremsschläuche an der Boden­
gruppe
neue Vorderradbremse
neuer Hauptbremszylinder - neue Handbremsseilzüge mit an den Achs
neue hintere Radbremszylinder Schenkelträgern befestigten Halterungen.

>efestigungswinkel für die vorderen Bremsschläuche

Alte Montage

m Austausch wird nur noch die Bodengruppe mit dem neuen Befestigungswinkel
;elief ert.
'ird eine alte Bodengruppe durch eine neue ersetzt, so müssen auch die neuen
.m 20 mm längeren Bremsschläuche montiert werden.
M-20 M-20

Handbremsseilzug

Neue Montage mit Führungsfeder

I
M-21 M-21

BREMSKRAFTBEGRENZER

Die Einstellung des Bremskraftbegrenzers


erfolgt bei vollgetanktem und mit
Fahrer besetztem Fahrzeug.
Einstelldruck für den lastabhängigen
Bremskraftbegrenzer seit Mai 1968 :

R. 2105 - R. 2106 "geschlossen" :


22 kg/cm^ ± 3

R. 2105 - R. 2106 "verglast"


26 kg/cm^ + 3

Zur Einstellung :
- die Kontermutter (1) lösen
- die Schraube (2) lösen oder beidrehen,
bis der vorgeschriebene Druck erreicht
ist.
- Die Kontermutter wieder blockieren.

Das Schutzblech zur Einstellung nicht


abbauen.

ZUGÄNGLICHKEIT ZU DEN BREMSSCHLÄUCHEN


IM BREMSKRAFTBEGRENZER

Der Ab- und Anbau der Bremsschläuche am


Bremskraftbegrenzer wird erleichtert
lurch die Verwendung des Schlüssels
rre. 474 (1).

IDENTIFIZIERUNG DER FEDERN

)ie Federn der Bremskraftbegrenzer der


Fahrzeuge R. 1180, R. 2105 und R. 2106
interscheiden sich in der Tarierung,
>bwohl sie äusserlich gleich sind.
Jur Differenzierung von den Federn
für R. 1180 sind die Federn der Brems-
iraftbegrenzer bei R. 2105 - B. 2106
lit einem gelben Farbstrich versehen
siehe Pfeil).
M-22 M-22

LINKS MONTIERTER BREMSKRAFTBEGRENZER

Die Fahrzeuge R. 2105 - R. 2106 wurden


zwischenzeitlich mit einem neuen Brems­
kraftbegrenzer ausgerüstet.
Der Bremskraftbegrenzer ist von jetzt an
auf der linken Fahrzeugseite angebracht.

Dies erforderte :
- das Hinzufügen einer Befestigungs­
lasche am linken hinteren Längslenker
sowie einer Bohrung an der Verstärkung
des linken Längsholmes
- die Änderung der Bremsleitungen
zwischen :
- Hauptbremszylinder und Brems-
Zur Einstellung :
kraftbegrenzer
- Bremskraftbegrenzer und rechtem
- das Manometer Fre. 214-02 verwenden
hinteren Längslenker
- die Kontermutter (1) lösen
- Bremskraftbegrenzer und linkem
- die Schraube (2) lösen oder fest­
hinteren Längslenker
ziehen, bis der vorgeschriebene
Die Einstellung des Bremskraftbegrenzers Druck erreicht ist
erfolgt bei vollgetanktem und mit Fahrer - die Kontermutter wieder blockieren.
besetztem Fahrzeug.

Der Einstelldruck beträgt bei :


Beim Abbau des Bremskraftbegrenzers muss
R. 2105(mit verglastem auch die Halteplatte mit entfernt werder
26 kg/cm2
welche durch die beiden Befestigungs­
R. 21061 Ladekasten
schrauben des Innenlagers des rechten
Längslenkers sowie durch eine Schraube
R. 2105[mit geschlossenem kg/cm2
am Längsholm (mit abnehmbarer Mutter)
R. 2106|Ladekasten angebracht ist.
Kapitel N

KAROSSERIE ABDICHTUNG

INHALT

Seite

TECHNISCHE DATEN 3
AUFBAU 4
BODENGRUPPE 7
- Einzelteile der Bodengruppe
- Kontrolle mit der Messlehre
KAROSSERIE-RICHTBANK 21
- Befestigung der Aufsatzböcke
- Verwendung der verschiedenen
Aufsatzböcke
ANHEBEPUNKTE 27
ABBAU DER KAROSSERIE 29
HINWEISE ZUM AUSTAUSCH VON :
- Bodengruppe 29
- vorderer Kotflügel 32
- vorderer Radlauf 33
- hinterer Kotflügel 34
- Motorhaube 35
- Vordertüren 39
- Hintertüren 41
- Schliessvorrichtungen 42
- Hecktür oder Heckklappe 44
- Hintertür "Fourgonnette" 48
- Dachluke "Fourgonnette" 49
EINBAU DER SCHEIBEN 50
WAGENHEBER 53
DACHVERKLEIDUNG 54
ARMATURENBRETT 55
WINDLAUFKLAPPE 57
RESERVERADHALTER 57
WERKZEUGKASTEN "Fourgonnette" 58
STOSSSTANGEN 59
LACKE UND SONSTIGE PRODUKTE 64
ABZIEHFOLIEN 66
ABDICHTUNG 70
R4 PLEIN AIR 79
N-2

NACHTRÄGE ZUM VORLIEGENDEN REPARATURHANDBUCH

Alle das Kapitel N des MR 61 betreffende NT-Noten sind in nachstehender u


Tabelle einzutragen.

Datum Betreff
BESCHREIBUNG

Die Karosserie der Fahrzeuge R.1120


und R.2102 und der davon abgeleiteten
Typen besteht aus einer Bodengruppe
und dem Aufbau, die durch Schrauben
miteinander verbunden sind. Beide Tei-

I
N-^

AUFBAU

(Abnehmbare Karosserieteile)

Limousine

(1) Motorhaube
(2) Radlauf vorne (5) Hintertür
(3) Vorderer Kotflügel (6) Heckklappe
(4) Vordertür (7) Hinterer Kotflügel

Fourgonnet

(1) Motorhaube (4) Seitentür


(2) Radlauf vorne (8) Hecktür
(3) Vorderer Kotflügel (9) Dachluke
N-5

AUFBAU
(Verschweisste Karosserieteile)

Der Aufbau besteht aus Blechteilen,


die durch elektrische Punktschweis­
sung verbunden sind.
Vor der Grundierung der Rohbaukaros­
serie im Tauchverfahren wird diese
von Fett befreit und mit einer Phos­
phatlösung behandelt.

60531

(1)
(2)

(5)

(4)
Dach
Obere Querstrebe des Windschutz­
scheibenrahmens
Untere Querstrebe des Windschutz-
scheibenrahmens
Stirnwand-Verbindungsblech
(11)

(12)
(13)
(1^)
(15)
Vorderes Winkelblech der Ein­
stiegleiste
Vorderer Türpfosten
Einstiegrahmen
Bodenblech hinten
Mittlerer Türpfosten
I
(5) Batteriehalter (16) Einstiegleiste
(6) Stirnwand-Seitenblech (17) Hinterer Türpfosten
(7) Stirnwand-Winkel (18) Radkasten hinten
(8) Stirnwand-Mittelstück (19) Hinteres Seitenblech
(9) Halteblech für Heizgerät (20) Heckklappenrahmen
10) Vorderes Seitenblech
n-6

Fourgonnette

I (1)
(2)
(3)
(4)
(5)
(6)
Laderaumdach
Obere Hecktürtraverse
Mittlere Dachstrebe
Laderaumboden
Hecktürpfosten
Untere Hecktürtraverse
(13)
(14)

(15)
(16)
(17)
Vorderer Türrahmen
Vorderes Winkelblech der Ein­
stiegleiste
Vorderes Seitenblech
Stirnwand-Seitenblech
Stirnwand-Winkel
(7) Hinteres Seitenblech (18) Stirnwand-Mittelstück
(8) Seitenblechverstärkung (19) Stirnwand-Verbindungsblech
(9) Hinterer Radkasten (20) Batteriehalter
(10) Mittlerer Türpfosten (21) Untere Querstrebe des Wind­
(11) Verlängerung der Einstieglei­ schutzscheibenrahmens
ste (22) Obere Querstrebe des Windschutz­
(12) Einstiegleiste scheibenr ahmens
(23) Fahrerhausdach
(24) Heizungstrennwand - Wärmeaustausi
N-7

BODENGRUPPE
...................

Die Bodengruppe ist für alle Modelle


gleich ausgeführt. Sie besteht aus
einem Rahmen, der von Traversen und
Längsholmen gebildet wird. Darauf sind
die Bodenbleche angeschweisst.
Diese Bodengruppe wird im Tauchver­
fahren lackiert.

EINZELTEILE DER BODENGRUPPE

Vordere Bodengruppe

3 - Rohrtraverse 12 - Bodenblech
4 - Vordertraverse 13 - Vorderer Rahmen, komplett als
5 - Verstärkung der Vordertraverse Spezial-Austauschteil
6 - Vorderer Längsholm
NOTA -
7 - Seitliches Schliessblech vorne
8 - Winkelbleche Einzelheiten über die von den Ersatz«*
9 - Pedalblech teillagern gelieferten Teile finden
Sie in den entsprechenden Katalogen.
n-8 N-8

Hintere Bodengruppe

1 - Mittlere Traverse
2 - Hintere Traverse
- Seitliches Schliessblech hinten
- Mittleres Schliessblech hinten
- Deckblech für hinteren Längsholm
- Haltetraverse des Kraftstoffbe­
hälters
7 - Hinterer Längsholm
8 - Verstärkung für Stossstangenhalter
9 - Befestigungsplatte
10 - Stossdämpferhalter
11 - Längsholmverstärkung
N-9

Kontrollmasse der Bodengruppe

5< 3*2.1

A 200
B 21
C 137
D 89
E 100
F 110
G 160
H 158,5
J 120
K 135
L 1 176
M 580 7003
N 476
p = 500 mm + 2
R = 1 350 mm
S = 482 mm AF = 506,5 mm
T = 160 mm AG = 442,5 mm
U = 1 324 mm AH = 948 mm
V = 670 mm AJ = 869 mm
X = 800 mm AK = 577 mm
Y = 680 mm +
Z = mm AL = 41 mm
3 +
AM = AP J00 mm
AA = 372 mm
AN = 750 mm + 2
AB = 288 mm
AC = 35 mm + 2
AD = mm AR = 89 mm ~
157 + 0
AE = 506 mm
+ 2
AS = 28 mm _
+ 0
AT = 92 mm
N-10 N-10
PRÜFEN DER BODENGRUPPE

Bei jedem unfallbeschädigten Fahrzeug


muss die Bodengruppe kontrolliert wer­
Messlehre
den.
Zu diesem Zweck wurden folgende Werk­
zeuge entwickelt : Mit der Messlehre Car. 44 und der dop­
- die Messlehre Car.44 pelten Tastspitze Car.4? können an
- die doppelte Tastspitze Car■4? den Fahrzeugen der R4-Serie zwei ver­
- die Karosserie-Kontroll- und Richt­ schiedene Kontrollen durchgeführt wer­
bank. den :
- Von der mittleren Traverse aus­
Mit diesen Geräten kann auf Anhieb
gehend :
eine etwaige Verformung der Bodengrup­
Kontrolle der Vordertraverse sowie der
pe an den Befestigungsstellen der me­
vorderen und hinteren Längsholme.
chanischen Aggregate festgestellt wer­
- Von der mittleren Traverse aus­
den.
gehend :
Vom Ergebnis dieser Kontrollen hängt
Kontrolle der Befestigungspunkte für
das Ausmass der Reparatur ab.
die mechanischen Teile der Vorderachse

Verschiedene Einstellungen der Messlehre (2) :

Das Gleitrohr (1) hat einen Nonius mit Der Messstab (2) ist mit einer Hülse

I
5 Teilstrichen (siehe Rundbild T). mit Verriegelungskugel versehen (Rund­
bild U). Diese Kugel rastet in den Boh
rungen der Tastspitze (3) ein, so dass
bei jeder Messung die Parallelität
- Wird der Mittelstrich des Nonius
zwischen Kontrollehre und Bodengruppe
einem der Teilstriche des Messstabes
gewährleistet ist.
(2) gegenübergestellt, so entspricht
Die einzelnen Teilstriche des Messsta­
dies dem theoretischen Mass der ver­
bes entsprechen den mittleren Werten
schiedenen Kontrollen.
Feststellung eventueller Abweichungen. einer neuen Karosserie. Hierbei wurde
- Die Teilstriche rechts und links vom
die Tastspitze jeweils ebenso einge­
Mittelstrich des Nonius dienen zur
stellt wie bei den verschiedenen Kon­
trollen. Diese Einstellungen müssen un
bedingt eingehalten werden.
N-11 N-11

a) - Einstellung zur Kontrolle der


Messpunkte E und F mit blockier­
ter Schraube (W).

r 55201.1

b) - Einstellung zur Kontrolle der


Punkte A-B-C-D-G-H,
Schraube (V) blockiert.
Zur Kontrolle der Punkte J und K
wird die doppelte Tastspitze
Car.47 verwendet.

54786.3

Die Lotpunkte A und A’ für die Vordertraverse gelten nicht bei eingebautem Ge­
triebe. (Siehe Seite 17)
N-12 N-12

VERSCHIEDENE KONTROLLARBEITEN

Mittelstück der Bodengruppe

Ausgangspunkte aller Kontrollarbeiten


sind die Lotpunkte P1 und P2 auf der
oberen Fläche der mittleren Traverse.
Hierzu sind die Schutzkappen der vor­
deren Drehstabbefestigung abzubauen.

- Kontrolle der vorderen Partie der Bodengruppe (gültig für Fahrzeuge vor
Modell 1970)

Die Messpunkte E und E* sind die vor­


deren Befestigungslöcher des Bodenbe-
Ilages.
Dieser ist nach Ausdrücken der Hart­
gummistifte durch die obere Öffnung zu
entfernen.
Vergleichen :
Die Länge P1 - E mit P2 - E’.
Zweck dieser Kontrolle ist es, sich zu
vergewissern, dass die Lotpunkte P1
und P2 der mittleren Traverse ihre
richtige Stellung einnehmen. Die Mess­
lehre, wie auf der Abbildung gezeigt,
ansetzen. Die Verriegelungskugel der
Tastspitze muss in der durch den Pfeil
gezeigten Bohrung einrasten.
N-15
N-15

_ ^olle der hinteren Partie der Bodengru^

Die Messpunkte F und F1 sind die hin­


teren Befestigungslöcher des Bodenbe­
lages .
Vergleichen :
Die Länge P1 - F mit P2 - F*.

5+555.-1
N-U N-12!

Vorderachse

Vergleichen :
1°/ - Die Länge P1-C (gezogene Linie) Die Messpunkte C und C’ sind die Be­
mit P2-C ' (gestrichelte Linie). festigungsschrauben der Kugelbolzen
rechts und links.
2°/ - Die Länge P1-C* (gezogene Linie) Die Verriegelungskugel der Tastspitze
mit P2-C (gestrichelte Linie). muss in die durch den Pfeil gezeigte
Bohrung einrasten.
N-15 N-15

ttx> 57J5J

Vergleichen :

1 °/ - Die Länge P1-J (gezogene Linie)


mit P2-J’ (gestrichelte Linie).

2°/ - Die Länge.P1-J' (gezogene Linie)


Die zu prüfenden Messpunkte sind
die Kugelbolzen am Achsschenkel­
I
mit P2-J (gestrichelte Linie). träger K und J.

Die gleiche Messung mit dem Punkt K Für diese Messungen wird die dop­
vornehmen. pelte Tastspitze Car.^7 verwendet.
N-16 N-16

Vordere Längsholme :

I Vergleichen :

1°/ - Die Länge P1-B (gezogene Linie)


mit P2-B' (gestrichelte Linie).
Die Messpunkte B und B' sind die Be-
festigungslöcher des Getriebeunter­
schutzes .
2°/ - Die Länge P1-B' (gezogene Linie)
mit P2-B (gestrichelte Linie). Die Verriegelungskugel der Tastspitze
muss in die durch den Pfeil gezeigte
Bohrung einrasten.
M-17 N-17

gültig für Fahrzeuge vor Modell 1968 mit 3—Gang-Schaltung

Vergleichen :

1°/ - Die Länge P1-A (gezogene Linie)


mit P2-A’ (gestrichelte Linie). Die Messpunkte A und A1 befinden sich
unter der vorderen Traverse.
2°/ - Die Länge. P1-A' (gezogene Linie) Die Verriegelungskugel der Tastspitze
mit P2-A (gestrichelte Linie). muss in die durch den Pfeil gezeigte
Bohrung einrasten.
n-18 n-18

QuerStabilisator (gültig für Fahrzeuge vor Modell 1967)

I Vergleichen ;

1°/ - Die Länge P1-D (gezogene Linie)


mit P2-D1 (gestrichelte Linie).
Die Messpunkte D und D1 sind die hinte
ren Befestigungsschrauben des Quersta­
bilisators.
Die Verriegelungskugel der Tastspitze
2°/ - Die Länge P1-D1 (gezogene muss in die durch den Pfeil gezeigte
Linie) Bohrung einrasten.
mit P2-D (gestrichelte Linie).
N-19 N-19
Hintere Längsholme (vorne)

Vergleichen :

1°/ - Die Länge P1-G (gezogene Linie) Die Messpunkte G und G* sind die
mit P2-G' (gestrichelte Linie). Sackbohrungen in den hinteren Längs­
holmen.
2°/ - Die Länge P1-G' (gezogene Linie) Die Verriegelungskugel der Tast­
mit P2-G (gestrichelte Linie). spitze muss in die durch den Pfeil
gezeigte Bohrung einrasten.
N-20 N-20

Hintere Längsholme (hinten)

I Vergleichen :

1°/ - Die Länge P1-H (gezogene Linie)


Die Messpunkte H und H' sind die Füh­
mit P2-H1 (gestrichelte Linie).
rungsbohrungen der Längsholme.
Die Verriegelungskugel der Tastspitze
2°/ - Die Länge P1-H' (gezogene Linie)
muss in die durch den Pfeil gezeigte
mit P2-H (gestrichelte Linie).
Bohrung einrasten.
I-21 N-21

CAROSSERIE-RICHTBANK

Die Kontroll- und Richtbank setzt sich


wie folgt zusammen :
ie Kontroll- und Richtbank wurde so - Dem Richtbankrahmen (Car.08 A), auf
ntwickelt, dass alle Instandsetzungs- dem Boden befestigt und horizontal aus­
nd Kontrollarbeiten an Karosserie und gerichtet.
iOdengruppe einwandfrei durchgeführt - Einem Satz Aufsatzböcke (Car.286)
erden können. mit den Nummern 50 - 51 - 52 - 53 und
55-

Kontrollieren

ie Montage der Karosserie oder der


odengruppe auf der Richtbank ent-
pricht in etwa den Fabrikationsbe­
ingungen beim Zusammenfügen der Ein­
eiteile .
ie Schrauben zur Befestigung der Bo-
engruppe auf der Richtbank dienen als
ontrollpunkte. Sie müssen also alle
ontiert werden. Nur dann ist die Ge-
ähr gegeben, dass die Bodengruppe
inwandfrei ist.
N-22 N-22

Befestigung der Aufsatzböcke

Nach Aufsetzen der Böcke sind oben an­ A 60 mm


gegebene Masse zu überprüfen. An­ B s 6^7)5 mm
schliessend eine neue Bodengruppe auf­ C = 704 mm
setzen (Auflagepunkte beachten). Dann D SS 9^2 mm
'wird durch die Böcke und den Rahmen E 8j2 mm

I
ein Loch von 6 mm 0 gebohrt und ein F = 1 073 mm
konischer Bolzen von 6 mm Stärke und G = 1 992,5 mm
30 mm Länge eingesetzt. Man braucht H 2 5^5,5 mm
.also später die Böcke nur so aufzu­ J =3 775 mm
setzen, dass die Bolzen einrasten. K = 1 788,5 mm
N-2J N-2J

VERSCHIEDENE ANWENDUNGEN DER AUFSATZBÖCKE


(für Kontroll- und Reparaturarbeiten)

BODENGRUPPE mit ausgebauter Hinterachse

50

Die vorderen Stossstangenhalter


und das Mittelstück des Auspuff­
rohres abbauen.

Folgende Böcke aufsetzen

(50) Zentrierung unter den hin­


teren Längsholmen
(51) Zentrierung an den beiden

I
mittleren und hinteren
Längsholmen
(52) Zentrierung am mittleren
Rahmen

(53) AufsatzbocX, für den rück­


wärtigen Telil der vorderen
Längsholme und zur Kontrolle
der Befestigungsbohrungen
des Querstabilisators.
N-2^ N-a^

BODENGRUPPE MIT AUSGEBAUTER VORDERACHSE

50

Das Mittelstück des Auspuffrohres


ausbauen.

Folgende Böcke aufsetzen :

(50) Zentrierung unter den hinteren

I Längsholmen.
(52) Zentrierung am mittleren Rah­
men .
(53) Zentrierung am rückwärtigen
Teil der vorderen Längsholme.
(55) Zentrierung unter den vorderen
Längsholmen.
-25 N-25
BODENGRUPPE (Rohbau)

;festigungspunkte der Bodengruppe auf


■n Aufsatzböcken

Aufsatz Nr.51
fsatz Nr.50
Zentrierung am Vorderteil der hinteren
ntrierung an den Enden der beiden Längsholme in den inneren BefestigungS'
nteren Längsholme in den unteren löchern der Längslenker.
tbohrungen (/ 14 mm). Zentrierung an den hinteren Enden der
mittleren Längsholme in den äusseren
Befestigungslöchern der Längslenker.
N-26 N-26

Aufsatz Nr.52

Zentrierung des mittleren Rahmens an Die Bohrung des Befestigungsstopfens


den Befestigungslöchern der vorderen wurde von A nach B versetzt.
Bodenbelagstopfen. Dieser Aufsatzbock Zur Verwendung des Aufsatzbockes muss
hat die Breite des Bodenbleches. eine Bohrung A, / 8 mm an der Boden­
gruppe angebracht werden.
35 mm 58 mm
Die neuen Aufsatzböcke weisen eine
Zentrierung an den Befestigungsbohrun­
gen der Exzentergehäuseabdeckungen auf

Aufsatz Nr.53 Aufsatz Nr.5.

68855-1

Zentrierung mit Schrauben von 7 mm 0


und 35 mm Länge hinten an den vorde­ Zentrierung an den vorderen Längshol­
ren Längsholmen in den hinteren Befe­ men in den vorderen Befestigungslö­
stigungslöchern des Querstabilisators. chern der Stossstangenhalter.
-27 N-27

NHEBEPUNKTE
.........................................

Hebezeug

Zum Aufsetzen des Fahrzeuges auf die


Richtbank den Hebebalken Car.3^ mit
dem Heberahmen Car.36 A bzw. den
fahrbaren Wagenheber SAHMM verwen­
den.

Verwendung des Hebezeuges Car.3^


und Car.36 A

Der Heberahmen Car.36 A wird quer


inter die Längsholme geschoben und am
Auspuffrohr zentriert.
Das Gleichgewicht des Fahrzeuges wird
durch Verstellen der Kettenglieder
erzielt.

TOTA -

Zu den Heberahmen Car.36 A, die vor


Dktober 1961 geliefert wurden, müssen
zum Anheben der Fahrzeuge vier Holz­
auflagen hergestellt und auf dem
Rahmen befestigt werden (zwei Holz­
auflagen ohne die mittlere Vertie­
fung). Die Befestigung erfolgt in Ab­
ständen .von 1 378 mm.

1 = 180 mm
3 3 100 mm
1
-i = ^5 mm
D z= 30 mm
3 = 60 mm
F 28 mm
jr = 98 mm
3 = 4 mm
T = 35 mm
Durchmesser K 8 mm
N-28 n-28

Aufbau
Das Anheben des Aufbaus wird erleich­
tert durch die Verwendung des Hebe­
rahmens Car.1^ A.

Den Haken des Hebewerkzeuges (Fla­


schenzug usw.) in die Zentralöse des
Rahmens einhängen.
Die Hebearme (mit den dazugehörenden
Gummiauflagen) in die Rahmen der Vor­
der- und Hintertüren einführen und mit
den Kabeln absichern (S).

CarJ4A

Car37A

I
Für die Fourgonnette werden nur die
beiden vorderen Hebearme des Werkzeu­
ges Car.14 A für die Vordertüren und
die beiden Geräte Car. 5^ und Car. 37 A
für die Hecktür verwendet
-29 N-29

BBAU DER KAROSSERIE

iie Karosserie ist mit 21 Schrauben


.uf der Bodengruppe befestigt.

»arnit sich die Dichtbänder zwischen


Lufbau und Bodengruppe leichter lösen,
impfehlen wir Ihnen, wie folgt Vorzü­
gen :
WICHTIG -
• die Befestigungsschrauben der Karos­
serie entfernen WIR WEISEN DARAUF HIN, DASS SIE NUR
■ die Karosserie mit einem Flaschenzug MÄSSIG ERWÄRMEN DÜRFEN, UM EINE BRAND­
inheben (die Räder können am Boden GEFAHR AUSZUSCHALTEN (Kraftstoffbehäl­
»leiben) ter ausbauen) UND DEN LACK NICHT ZU
• vom Fahrzeuginnern her die Anlage- BESCHÄDIGEN.
’lächen der Karosserie an der Boden-
jruppe mit Hilfe eines Autogen- ANBAU DER KAROSSERIE
schweissgerätes mit starkem Brenner
.$00 1) erwärmen. Siehe Kapitel "Abdichtung", Seite 70.

»ESONDERE HINWEISE FÜR DEN AUSTAUSCH


»ER BODENGRUPPE

fachstehend finden Sie die Punkte, die


.nfolge von Änderungen an den Boden­
gruppen im Laufe der Jahre besonders
,u beachten sind.

ordere Bodengruppe

HERSTABILISATOR Montagefolge der Teile

a die Befestigung des Querstabilisa-


ors bei den Fahrzeugen, Modell 19^7,
bgeändert wurde, muss bei Montage
iner Bodengruppe oder eines vorderen
odenrahmens, die nicht mit der alten
efestigung durch unter den Längsholm
erschweisste Schrauben ausgerüstet
ind, der neue Querstabilisator
r.8 217 255 montiert werden. Dessen
efestigung ist an den Seitenflächen
er Längsholme vorgesehen.
I
s ist hierfür ein kompletter Einbau-
atz lieferbar.

1 - Gummilager
2 - Stossdämpferachse
5 - Drehstab
N-JO N-JO
Abänderungen, Modell 1968
Diese Abänderungen, die zu verschie­
denen Zeiten vorgenommen wurden, be­
treffen insbesondere :
- Montage einer Vordertraverse für
^-Gang-Getriebe.
- Die Montage neuer Gleitschienenhal­
ter für die Vordersitze an der mittle­
ren Traverse (A) und (B).
- Den Einbau neuer hinterer Längsholme
mit Einprägung (D).
- Den zusätzlichen Einbau von Pro­
filunterlagen (C), welche am hinte­
ren Bodenblech elektrisch aufge­
schweisst sind.
- Die Anbringung von Platten (E) zum
Ausgleich der Vertiefungen im Boden­
blech (F) .
- Entfernen der angeschweissten Hal­
telaschen der Kraftstoff- und Brems­
leitungen.

Austauschbarkeit Reparaturen

A) - Austausch der Karosserie oder des - Austausch einer Bodengruppe bei


hinteren Bodenbleches bei einem einem Fahrzeug, welches vor dem
Fahrzeug, welches vor dem 2. Ja- 2. Januar 1960 hergestellt wurde
nuar 1968 hergestellt wurde
Die neuen Bodengruppen sind mit den
Die neuen Karosserien sowie die hin­
abgeänderten Längsholmen (D) ausge­
teren Bodenbleche (P) werden von den
rüstet. Demzufolge müssen, bei Mon­
Ersatzteillagern mit den Profilunter­
tage einer Karosserie alter Ausführung
lagen (C) geliefert.
auf eine neue Bodengruppe nachstehende
Vor Montage einer alten Bodengruppe
Teile zusätzlich bestellt werden.
müssen eventuell vorhandene Profilun­
terlagen entfernt werden. Es ist dabei
Drei Fälle sind möglich :
zu beachten, dass das Bodenblech (P)
nicht beschädigt wird.
N-31 N-31

Bei Montage der neuen Teile sind aus­


serdem nachstehende Teile erforder­
lich : Reparatursätze A und B
(Fahrzeuge "Normalausführung")

1/ - Reparatursätze (A) und (B) für Satz A (Bestell-Nr.77 01 450 578)


Fahrzeuge, die bis 17• Juli 1967
hergestellt wurden. 1 mittlere Arretierung für Vorder­
sitze
- Typ R.1120 Fabrikations-Nr.792 934 1 untere Gleitschiene aussen links
- Typ R.112J Fabrikations-Nr.463 621 1 untere Gleitschiene aussen rechts
- Typ R.21O5 Fabrikations-Nr. 30 048 2 untere mittlere Gleitschienen
- Typ R.2106 Fabrikations-Nr. 12 609 4 Bef estigungsmuttern für die mitt­
lere Arretierung
4 Befestigungsschrauben für Gleit­
schienen
?/ - Reparatursatz (A) für Fahrzeuge,
4 Befestigungsmuttern für Gleit­
die zwischen dem 18. Juli 1967
schienen
und dem 4. Dezember 1967 herge­
2 Profilunterlagen
stellt wurden.
4 Befestigungsmuttern für Halte­
rungen
- Typ R.1120 von Fabrikations-Nr.
19 Befestigungsschellen
792 935 bis Nr.831 726
4 Befestigungsschrauben für Schellen.
- Typ R.1123 von Fabrikations-Nr.
463 622 bis Nr.507 496
- Typ R.2105 von Fabrikations-Nr.
30 049 bis Nr.37 237
Satz (B) Bestell-Nr.77 01 450 577
- Typ R.2106 von Fabrikations-Nr.
12 610 bis Nr.17 516
1 Abdeckblech
1 Aufschlaggummi
1 Kühlerstrebe
5/ - Die beiden Profilunterlagen
1 Halter links
rechts und links Nr.7 700 502 809
1 Halter rechts
vorsehen, die zwischen die Längs­
4 Befest igungsschrauben für Getriebe­
holme und das hintere Bodenblech
halterung
zu montieren sind, und zwar bei
4 Befest igungsschrauben für Auf­
Fahrzeugen, die zwischen dem 5«
schlaggummi am Halter
Dezember 1967 und dem 2. Januar
4 Befestigungsmuttern für Aufschlag­
1968 hergestellt wurden.
gummi
8 Unterlegscheiben
• Typ R.1120 von Fabrikations-Nr. 1 Scharnier oben links
831 727 bis Nr.848 475 1 - Scharnier oben rechts
■ Typ R.1123 von Fabrikations-Nr. 2 - untere Scharniere
507 497 bis Nr.531 862 4 - Befestigungsschrauben für untere
■ Typ R.2105 von Fabrikations-Nr. Scharniere

I
37 237 bis Nr.39 378 1 - Befestigungsschraube für Strebe
■ Typ R.2106 von Fabrikations-Nr. 1 - Befestigungsmutter für Aufschlag­
17 517 bis Nr.18 962 gummi
4 - Befestigungsschrauben für Halte­
rung an der Traverse
4 - Unterl egscheiben für Befestigung
der Halterung
4 - Befestigungsmuttern für Halterung
1 - Halterung
1 - Führung für Handbremsseilzug.
N-32 N-32

VORDERE KOTFLÜGEL

Der Kotflügel ist aus formgepresstem


Stahlblech gefertigt und an Radkasten
und Stirnwand mit Schrauben befestigt.

Abbau des Kotflügels

Lösen :
- die 5 Befestigungsschrauben (1) am
Radkasten
- die Schraube (2) an der vorderen Tra­
verse
- die 3 Befestigungsschrauben (3)
innen an der Stirnwand.

Anbau des Kotflügels

Prüfen, ob die Muttern am Radkasten


nicht beschädigt sind.

Vor dem Anbau des Kotflügels die Fu­


gen zwischen Kotflügel und Stirnwand
sowie Radkasten mit Mastic 306 (R)
abdichten.
Den Kotflügel befestigen, die Auf­
schlaggummis der Motorhaube anbringen.
Dabei die Haube ausrichten.

An der äusseren Verbindungsstelle von


vorderem Kotflügel und vorderem Sei­
tenblech ist nach der Lackierung
Dichtmasse "Mastic 307" (M) aufzutra­
gen.
Die Parkleuchten werden mit einem
Stopfen "Mastic 303" abgedichtet.
N-33 N-33

VORDERER RADKASTEN

Der Radkasten ist aus formgepresstem


Stahlblech hergestellt und an Boden­
rahmen und Stirnwand befestigt.
Abbau des vorderen Radkastens
(bei abgebautem Kotflügel)

Ausbauen :
- den Auspufftopf oder den Ausgleich­
behälter
- die zwei Schrauben (1) an der vorde­ - die Schraube (^) an der Stirnwand
ren Traverse - die vier Schrauben (5) am .linken
- die zwei Schrauben (2) und die zwei oder die fünf Schrauben am rechten
Schrauben (3) an den Längsholmen. Stirnwandblech (innen).

Einbau des vorderen Radkastens

Vor Anbau des Radkastens muss an des­


sen Anlagefläche der Stirnwand Dicht­
I
masse Mastic 306 angebracht werden.
Den Radkasten montieren.
Die äussere Verbindungsnaht zwischen
Stirnwand und Radkasten mit Mastic
297 abdichten.
Die Dichtmasse trocknen lassen und
dann lackieren.
N-3^

HINTERE KOTFLÜGEL

Der hintere Kotflügel ist aus formge­


presstem Stahlblech gefertigt und am
hinteren Seitenblech, am hinteren Tür­
pfosten sowie am Heckklappenrahmen be­
festigt .

Ausbau Anbau

.Abbauen :
- den Einfüllstutzen (rechter Kotflü­ Vor dem Anbau des hinteren Kotflügels
gel) und die Rückleuchten die Auflageflächen mit "Mastic 306"
- die zwei Schrauben am hinteren Tür- abdichten, und zwar am hinteren Tür­
pfosten holm, am Heckklappenrahmen und oben
- die drei Schrauben am hinteren Sei- am Kotflügel.
tenblech
- die drei Schrauben am Heckklappen-
An den äusseren Verbindungsstellen vor
rahmen.
Kotflügel und hinterem Seitenblech so­
wie zwischen Kotflügel und Heckklap­
penrahmen nach dem Lackieren Dichtmas­
se "Mastic 307" auftragen.
N-35 N-35

MOTORHAUBE

Die Motorhaube ist aus formgepresstem


Stahlblech von 0,7 mm Stärke herge­
stellt und durch angeschweisste Stre­
ben verstärkt.
Die Haube wird durch einen Bügel (1)
und zwei an den vorderen Radkästen
befestigten Kabeln (2) in geöffneter
Stellung gehalten.
Die Gummiauflagen (3) der Motorhaube
an den inneren Radkästen werden durch
TRIMOUT-Stopfen gehalten. Zum Ein­
setzen derselben muss ein Werkzeug
mit nachstehenden Massen hergestellt
werden :

A = 100 mm
B = Durchmesser 20 mm B
C = 11 mm
D = Durchmesser 4 mm
E = 4 mm
F = Radius 6 mm
57287

Abbau

Die beiden Befestigungsschrauben der


Scharniere an der Vordertraverse ent­
fernen.

Einbau A w II
Die Einstellung erfolgt durch Ver­
schieben der Scharniere an der vor­
deren Traverse (T).
N-J6 N-36
Montage der Motorhaubenverstrebung

Um den Transport und die Lagerung der


Motorhauben zu vereinfachen, werden
diese ohne die Streben zwischen vor-

Zur richtigen Montage sind die Stre­


ben (A), die vordere Haubentraverse
(B) und die mittlere Traverse (C) mit
einer Bohrung von 6,25 mm versehen.
Dadurch wird ein einfaches Einsetzen
ermöglicht.

Die Streben ansetzen und mit Schrau­


ben und Muttern (siehe Abb. A und B)
an den Haubentraversen befestigen.
Zwischen der mittleren Traverse und
dem Haubenblech eine Asbestplatte
einlegen.
Die Streben autogen verschweissen oder
hartlöten und dann die Schrauben wie­
der entfernen.

Nachdem Sie die Streben verschweisst


haben, sind die Innenseiten an den
Schweissstellen mit einer guten
Rostschutzfarbe zu streichen.
N-37 N-37

Motorhaube - Modell 1968

Neue Ausführung des Frontgrills

Es ist mit 8 Schrauben (1) und 4


Klammern (2) an der Motorhaube be­
festigt .

Die neue Motorhaube unterscheidet


sich von der alten Ausführung durch
folgende Punkte :
- Montage eines neuen Frontgrills
und abgeänderte Scharniere.
- Der Abstand (A) zwischen den An­
schlagpunkten der Scharniere infolge
Einbau des ^-Gang-Getriebes wurde ab­
geändert.
- An der unteren Haubentraverse sind
Ausbuchtungen vorgesehen, um den
Durchgang der neuen Traverse zu er­
möglichen.
- Verlegung der Haubenarretierung in­
folge Verlagerung des Zünd-Anlass­
schlosses an der Stirnwand (6 mm zur
Fahrerseite).
- Unterschiedliche Scheinwerferbe­
festigung.

Die Scheinwerfer werden von der In­


nenseite der Motorhaube her ausge­
baut .

Bei Ausbau der Scheinwerfer muss


auch das Frontgrill abgebaut werden.
I
Beim Abbau der Motorhaube brauchen
die Scheinwerfer nicht ausgebaut zu
werden.
67810

Neues Scharnier
N-38 N-j8

Verriegelung der Motorhaube

a) Schliessen
b) Öffnen
c) Sicherung

c
Zur Verriegelung ist an der Stirn­
wand eine in ihren Befestigungs­
punkten verstellbare Vorrichtung
angebracht (1).

I Zu beachten ist, ob :
- der Betätigungshebel (3) nicht
klemmt
- die Feder (2) nicht verbogen ist
- die Verriegelung gut an der Stirn­
wand (1) sitzt.

In Ausnahmefällen müssen zwischen


Verriegelung und Stirnwand Flach­
scheiben eingelegt werden (siehe
Pfeile).
N-39 N-39

VORDERTÜREN

Ausbau der Scheiben

Je nach Art der Reparatur können zwei


Methoden angewandt werden.

A/ - Ausbau der Einzelteile

Den Verriegelungshebel der Schiebe­


scheibe abbauen und die Scheibe nach
oben und nach vorne kippen, um sie
herauszunehmen .
Das Dichtprofil (5)j welches durch
9 Kreuzschlitzschrauben (schwarze
Pfeile) und 6 Federspangen (weisse
Pfeile) am Türblech befestigt ist,
abbauen.
Die feste Scheibe nach innen drücken
und dabei nach unten kippen, um sie
herauszunehmen.
Um den Fensterrahmen (1) zu entfernen,
den Dichtgummi auf seiner ganzen Länge
in (2) aufschneiden.

B/ - Ausbau der vorderen Fenster mit


Rahmen und Dichtung

Das Schiebefenster wie vorher be­


schrieben ausbauen.
Die 9 Schrauben des Dichtprofils ent­
fernen.

Die Rundumdichtung (2) "Mastic J07"


aufschneiden und das Ganze herausdrük-
ken.

Vorsicht vor Verbiegung !


N-^O N-^O

Einbau der Fensterscheiben

A/- Einbau der Einzelteile

Den Fensterrahmen am Türblech montie­


ren und ausrichten.
Um die feste Scheibe zu montieren,
eine Kordel in das Dichtprofil (j)
einlegen, um damit die Dichtlippe über
den Rahmen zu ziehen.
Dichtmasse "Mastic 306" auf beiden
Seiten zwischen Dichtprofil und Schei­
be einspritzen.

Das Dichtprofil "Coustant" prüfen und


eventuell austauschen. Es zuerst mit
den Federklemmen und anschliessend mit
Hilfe der 9 Kreuzschlitzschrauben be­
festigen; Löcher im Türblech mit einem
Spitzdorn einschlagen (schwarze Pfei­
le) .
Eie Schiebescheibe mit ihrem Riegel
montieren (Gummischeiben auf beiden
Seiten der Scheibe vorsehen).
Die Schraubenlöcher sind vor Einbau
des Rahmens zwischen diesem und Tür­
kasten mit "Mastic 503" zu verstopfen.
Die Abdichtung zwischen Fensterrahmen
und Türblech erfolgt durch Dichtband
"Mastic 307" in (2).

B/- Einbau des kompletten Rahmens

Den Rahmen mit der festen Scheibe ein­


setzen und die Befestigungslöcher ge­
genbohren.

Einbau der Tür

Die Türscharniere sind gegebenenfalls


mit Scheiben zu unterlegen.
Die Scharniere der Modelle 1963 haben
Spannstiftachsen und eine Scharnier­
mutter mit Fettreserve, die beim Anbau
^-gefüllt werden muss

Zum Abdichten des Fensterrahmens wird


in (2) Dichtmasse "Mastic 307" aufge-
-tragen.
Wegen der Abdichtungsgummis, siehe
hintere Tür.
n-4i n-41

HINTERTÜREN

Die Scheiben ausbauen.


In einer Ecke von innen nach aussen
drücken.

Einbau und Abdichten der Scheiben

Zum Einbau eine Kordel in das Dicht­


profil (6) einlegen, so dass die Dicht­
lippe über den Rahmen gezogen werden
kann.
Zum Abdichten wird rund um die Scheibe
herum Dichtmasse "Mastic 306" auf bei­
den Seiten eingedrückt.

Einbau der Schiebescheibe

(Aus- und Einbau : siehe "Vordertü­


ren" )

Anbringen der Tür-Rundumdichtung und


deren Unterlage

Die Teile gut von Klebstoffresten be­


freien.
Die Rundumdichtung und deren Unterlage
von beiden Seiten mit Klebstoff be­
streichen.
Die Dichtung ankleben (siehe Rundbild).
Länge der Rundumdichtung an den Vor­
dertüren 3^00 mm.
I
Für die Hintert.üren von der Dichtung
für Vordertüren 250 mm abschneiden.
N-4-2 N-^2

SEITLICHE SCHLIESSVORRICHTUNGEN

Entfernen :
- die Türverkleidung mit Hilfe eines
überzogenen Schraubenziehers, welcher
zwischen Verkleidung und Türblech
geschoben wird.
- die Befestigungsschraube des inne­
ren Türgriffes (1) und diesen durch
die Öffnung des Türbleches heraus­
nehmen .
- die beiden Schrauben des äusseren
Türgriffes im Wageninneren (2).
Die beiden Befestigungsschrauben (j)
des Türschlosses lösen und das kom­
plette Schloss durch die Öffnung des
Türbleches herausnehmen.

I
Einbau

Das zusammengebaute Türschloss durch


die Öffnung des Türbleches einsetzen
(Druckknopf hängend).
Das Ganze in Pfeilrichtung einbauen
(Abb. A).
N-^3 N-43

Das Schloss im Türkasten so drehen Den Druckknopf anheben und das Schloss
(siehe Pfeil), dass der Druckknopf ausrichten. Die Befestigungsschrauben
durch die Öffnung nach aussen gestellt anbringen (Abb. C).
wird (Abb. B).

Einzelteile der Schliessvorrichtungen


und Innengriffe an den Hintertüren

(7) Befestigungslasche für Innengriff Einbau


(8) Rückholfeder
Das Schloss (12) einsetzen; das Gestän­
(9) Geräuschdämpfer
ge des Innengriffes auf den Kugelbol­
(10) Kindersicherung (Stellung A : frei
zen schieben und befestigen.
Stellung B : verriegelt)
Den Aussengriff montieren (die Mutter
(11) Innenverriegelung.
in Nähe des Druckknopfes braucht nicht
ganz gelöst zu werden).
N-^ N-^4

HECKKLAPPE
Abbau Haltebügel

Das Kabel der Kennzeichenbeleuchtung Zu diesem Bügel gehört eine Feder (7),
lösen. die durch ein auf dem Heckklappenrah­
- Die Überwurfmutter (1) abschrauben. men befestigtes Gehäuse (8) geschützt
- Die Heckklappe an den Scharnieren ist.
aushängen. Folgende Massnahmen müssen bei Abbau
dieses Bügels unbedingt beachtet wer­
SchliessVorrichtung den, um ein plötzliches Aushaken der
Gelenkarme (9) und eine eventuelle
Die beiden Schrauben (2) entfernen und Verletzung des Monteurs zu vermeiden :
die Schliessvorrichtung abnehmen. - Die beiden Schrauben (10) der Be­
Beim Anbau die Laschen in ihren Sitzen festigungsstange des Haltebügels an der
in (^) einrasten und die Schrauben (2) Heckklappe entfernen. Dabei die Ge­
wieder einsetzen. lenkarme festhalten, damit sie nicht
plötzlich aufspringen.
Scharniere - Die Gelenkarme langsam "öffnen" (mit
der Hand festhalten).
Die jetzt gelieferten Fahrzeuge sind - Die Befestigung des Gehäuses (8) am
mit aufgeschraubten Scharnieren (5) Rahmen abbauen, wenn die Feder ganz
anstelle der verschweissten ausge­ entspannt ist.
rüstet.

60541
N-^5 N-4s

In keinem Fall die Befestigungen des Dies gilt auch, wenn die Heckklappe
Gehäuses lösen, wenn die Feder ge- geöffnet ist, da die Restspannung der
spannt ist. Feder auch dann noch erheblich ist.

HECKKLAPPE BEI RENAULT L SUPER

Die Heckklappe wird durch zwei Ge­


lenkarme in geöffneter Stellung ge­
halten.
Das Dichtprofil des Heckfensters wird
von aussen durch 7 Blechschrauben am
Rahmen und 6 Blechschrauben unter dem
Dichtband gehalten. Das Dichtband ist
mit umgelegten- Stahlhäkchen befestigt.
Zur Abdichtung wird zwischen Chrom-
Zierrahmen und Fensterrahmen "Mastic
307" mit der pneumatischen Pistole
eingespritzt.
N-^6 N-^6

Auswechseln der Heckscheibe

Die beiden Verkleidungsplatten abbau­


en .
Die Fensterheber in die obere Stel­
lung bringen. Die beiden Schrauben (2)
ausbauen und die Hebearme (3) aus den
Gleitschienen aushängen.
Beim Einbau die genannten Arbeiten in
umgekehrter Reihenfolge durchführen.

Abbau des Heckklappenzubehörs Anbau des Heckklappenzubehörs

Zum bequemeren Arbeiten fertigen Sie Die Klappe mit den Dichtungen und
sich ein Gestänge an, das die Klappe Gummianschlägen ansetzen. Die Gelenk­
in einem Öffnungswinkel von 90° offen stützen einschieben und das selbstge­
hält. fertigte Gestänge anbringen. Die Innen­
Die Verkleidung abbauen. verriegelung (^), die Fensterführung
Das Kabel der Kennzeichenleuchte ab­ (5) und den Schliesszylinder montieren
klemmen. Den Hebearmhalter, die seitlichen
Die Ausgleichfedern an den unteren Be­ Gleitschienen (6), die Führungsrollen
festigungen (1) lösen. und die Abdeckschiene anbringen.
Die Heckscheibe nach oben schieben,
die beiden Schrauben (2) lösen, die Beim Befestigen der seitlichen Verrie­
Hebearme (3) aushängen und die Scheibe gelungen sind die vier Schrauben mit
herausnehmen. "Mastic 503" abzudichten.
Die Hebearme nach oben stellen. Jetzt
Ausbauen : können die Ausgleichfedern mit ihren
Verlängerungen in den Aussparungen (7)
- die Rahmenverkleidung, die mit
und an den Haltern befestigt werden.
Schrauben und "Rapid"-Muttern be­
Die Scheibe ansetzen, die Hebearme
festigt ist
einführen und die beiden Schrauben (2)
- die J Muttern des Hebearmhalters
montieren.
- die seitlichen Verriegelungen
- die Innenverriegelung (4)
Die Halterung mit dem eingepressten
- die Fensterführung (5)
Abstreifgummi und den Klammern an der
- den Schliesszylinder (Mutter und
Heckklappe befestigen.
Stift)
Die Kennzeichenleuchte und die Gummi­
- die seitlichen Gleitschienen (6)
stopfen anbringen.
- die Halterung des Abstreifgummis
Zum Abdichten zwischen Heckklappe und
(von innen nach aussen drücken)
Verkleidung "Mastic 503" auftragen.
I - die Führungsrollen.
I Die Gelenkarme voneinander trennen
■ (Federklammer).
Die Heckklappe abnehmen : Dichtgummis,
Anschläge, Stopfen und Schriftzüge
entfernen.
N-^7 N-47

Einziehen des Abstreifgummis

Den Gummi in ein Wasserbad mit 20%


Vaselineöl tauchen.

Einstellen der Innenverriegelung

Wenn bei geschlossener Heckklappe die


Scheibe nicht entriegelt, müssen
unter den Anschlag (8) Scheiben un­
tergelegt werden.
Rutscht die Scheibe bei vollständig
geöffneter Heckklappe heraus, müssen
unter den Verriegelungshalter (9)
Scheiben untergelegt werden.

I
Heckklappe geöffnet, Scheibe ver­ Heckklappe geschlossen, Scheibe frei
riegelt
N-48 N-^8

HECKTÜR FOURGONNETTE

Ausbau des Türzubehörs

Die beiden Schrauben der Abdeckplatte,


die zwei Muttern des Türgriffes und
die beiden Schrauben des Verriegelungs­
gehäuses ausbauen. Die Heckscheibe ausbauen. Dazu - in
Das Verriegelungsgehäuse herausnehmen. einer Ecke - von innen nach aussen
Das Kabel der Kennzeichenleuchte lösen drücken.

I
(2 Schrauben innen). Der Türfänger ist mit 4 Muttern am
oberen Scharnier befestigt.

Einbau des Türzubehörs

Alle Ausbauarbeiten in umgekehrter


Reihenfolge durchführen. Die Dicht­
profile austauschen.
N-49

Türfänger

Zwischen den Hebeln des Türfängers


sind sogenannte Reibungsscheiben ein­
gebaut .
2um Einstellen die Schraube (1) lösen,
so dass das Sicherungsblech von der
"lütter (2) abgenommen werden kann. Die
iutter (2) mit einem Maulschlüssel
verstellen und die Schraube (1) wieder
clockieren.

)ACHLUKE FOURGONNETTE

I
'ie formgestanzte Dachluke ist mit
wei Scharnieren am Laderaumdach be-
estigt.
as mit zwei Schrauben befestigte Ver-
iegelungsgehäuse kann beliebig ein-
estellt werden.
N-50 N-50

EINBAU DER SCHEIBEN

Ausbau
Beim Ausbau einer zersprungenen Schei­
be, diese von beiden Seiten mit Papier
bekleben, damit die Splitter nicht
herausfallen.
Die Frischluftklappen schliessen.
Die Öffnung zwischen Armaturenbrett
und Scheibe verstopfen.

Vorbereitende Arbeiten

Das Gummiprofil (1) auf die Scheibe


aufziehen. Die Scheibe auf eine gepol­
sterte Fläche legen.
In die Gumminute rundum eine Kordel
(2) von 3 bis 4 mm 0 einlegen. Dabei
darauf achten, dass sich die Kordel­
enden in einer der unteren Scheiben­
ecken um ca. 10 cm überschneiden und
etwa 20 cm Überhängen.

ABDICHTUNG

Vor dem Aufziehen des Gummiprofils auf die Scheibe Dichtmas­


se "Mastic 306" in die Gumminute (3) einspritzen.
Die Abdichtung zwischen Gummiprofil und Rahmen (^) erfolgt
nach Montage der Scheibe unter Zuhilfenahme der Handpumpe (Be­
stell-Nr. 12 372).
Die Pumpe hierbei leicht schräg halten, damit die Dichtmasse
leichter austreten kann. Überschüsse vorsichtig mit Benzin oder
Verdünnung entfernen.
J-51 N-51
üinbau der Windschutzscheibe

ie Scheibe mit Dichtprofil von aussen


uf den Rahmen auflegen. Die beiden
ordelenden müssen dabei im Wageninne-
en hängen. Ein Helfer drückt von aussen auf das
ie Scheibe ausrichten und da, wo sich Dichtprofil, um das Einsetzen zu er­
ie Kordelenden überschneiden, von leichtern .
ussen an den Rahmen drücken. Die Kordel wird zuletzt am oberen Teil
om Fahrzeuginneren her abwechselnd das der Windschutzscheibe abgezogen.
ine oder andere Kordelende herunter- Durch einige leichte Schläge mit einem
iehen. Dadurch wird die Dichtung über Gummihammer auf die Scheibe (von
en Rahmen gezogen. aussen) ''rastet" sie gut ein.

insetzen eines Zierrahmens an der


indschutz- oder Heckscheibe

erchromter Zierrahmen

ie verchromten Metall-Zierrahmen von


indschutzscheibe und Heckfenster be-
tehen aus je zwei Teilen, die durch
wei Verbindungsstücke zusammengehal-
en werden.
enn die Scheibe eingesetzt ist, wer-
en die Einzelteile des Zierrahmens
acheinander mit Hilfe einer Kordel (1)
an J-4 mm Durchmesser montiert, wel­
le in einem Kupferrohr (2) von 5-6 m
irchmesser gleitet. Länge des Rohres :
-0 mm.
I
Le Kordel in die Gumminute (3) ein-
ihren, in die der Rahmen eingesetzt
Lrd.
an Rahmen ansetzen und ausrichten.
5 9 334 . 1
N-52 N-52

Den unteren Rand des Zierrahmens in


die Gumminute einführen.
Die Kordel zur Scheibenmitte ziehen.
Dabei fest auf den Zierrahmen (4)
drücken.
Beim Herausziehen der Kordel öffnen
sich die Lippen der Gumminute, wo­
durch der Zierrahmen gut "einrastet".

Wenn die beiden Teilstücke des Zier­


rahmens montiert sind, die Verbin­
dungsstücke aufsetzen.

Kunststoff-Zierrahmen

Bei den neuen Modellen wird ein Kunst­ Wir empfehlen, den Kunststoff-Zier­
stoff-Zierrahmen (E) montiert. rahmen leicht zu erwärmen (JO - 40°),
Um den Einbau zu erleichtern, das damit er sich bei der Montage leichte]
Werkzeug Car.4j8 in die Gumminute der Rahmenform anpasst und die Ecken
einsetzen, um die Dichtlippen (L) nicht aufspringen.
auseinander zu drücken, wodurch der Die Zierrahmenenden müssen sich am
Zierrahmen gut "einrastet". unteren Rand in der Mitte berühren.
-53________ N-53
^GENHEBER

'festigung des neuen Wagenhebers am


idlauf (Modell 1968).

e Fahrzeuge Modell 1968 sind mit


nem Scherenheber anstelle des frühe-
n Spindelhebers ausgerüstet.

r alte Wagenheber kann an der für


e neue Ausführung vorgesehenen Hebe-
hiene am Längsholm angesetzt werden,
er.zu muss jedoch die Lasche (P) aus­
schnitten werden (zum Beispiel bei
stausch des Längsholmes).

68813b
N-5^ N-5^

INNENVERKLEIDUNG

Montage der Dachverkleidung

Die Dachverkleidung ist mit den auf­


genähten Kartonstreifen in den seit­
lichen Halterungen und in der oberen
Traverse eingeklemmt.

Die vordere Abdeckleiste ist mit drei


Blechschrauben befestigt und wird an
den Seiten durch die Sonnenblenden ge­
halten.

Ausbau

Die Abdeckleiste entfernen (3 Schrau­ 55202


ben und Halterungen der Sonnenblen­
den) .
Mit dem nebenstehenden, selbst ange­
fertigten Werkzeug wird die Halterung
(1) rundherum etwas aufgebogen, so
dass die Kartonstreifen daraus be­
freit werden können. Vorsicht : Den
Verkleidungsstoff nicht beschädigen.
Die Dachstreben entfernen.
Die Verkleidung abnehmen.

Einbau

Die seitlichen Befestigungsleisten (1)


richten. Dazu das gerade Ende des
Werkzeuges benutzen, so dass ein Ab­
stand von mm zwischen Leiste und
Türrahmen entsteht.
Den hinteren Kartonstreifen, der an
der Verkleidung vernäht ist, in die
Halterung an der oberen Heckklappen­
traverse einführen.
Dann diese Halterung mit dem Hammer
etwas zusammendrücken, damit der Kar­
tonstreifen eingeklemmt ist. A 9 120 mm
Den Karton in die Eckbleche einfüh­ B = ^5 mm
ren. C = mm
Die Dachstreben von hinten nach vorne D 20 mm
befestigen. E = 35 Grad
Die vordere Abdeckleiste mit drei F =s 0,5 mm
Blechschrauben montieren.
Nun die seitlichen Kartonstreifen von
hinten nach vorne einführen (siehe Kennzeichnung der Dachstreben.
Abb. ). Von vorne nach hinten :
Vorne werden die Ecken der Streifen 1/ - rot
unter die Abdeckleiste gebogen. Dann 2/ - rot
die Sonnenblenden befestigen. 3/ - grün
4/ ~ gelb
(-55 N-55

ARMATURENBRETT

usbau

ie beiden Schrauben (1) und die


chraube zwischen Halterung und
pritzwand lösen.
ie Instrumententafel abnehmen.
ie Halteklammer des Kabelsatzes off­
en.
ie Instrumententafel zum Lenkrad hin
iehen.
ie 5 Schrauben in den Luftschlitzen
nd die beiden seitlichen Schrauben
Ösen (siehe Pfeile).

bbauen :

die 4- unteren Befestigungsschrauben


5)
den Aschenbecher und das Heizungs-
shäuse (4).
Le Dichtung 307 innen im Luftschacht
erschneiden.

Lnbau : Die Luftkanäle mit Mastic 307 abdich­


ten (Spritzpistole).
Le Schrauben und Scheiben der oberen
sfestigung ansetzen.
Die Luftklappen im Armaturenbrett der
is Armaturenbrett montieren und be-
Modelle 1963 öffnen, in umgekehrter
sstigen (siehe Pfeile).
Richtung.
Le vier Schrauben (3) mit einem
Diese Klappen sind mit einer Rastschie­
sopfen Mastic 503 abdichten.
ne und -feder versehen, die sie in den
is Heizungsgehäuse anbringen und die
verschiedenen Stellungen offen halten.
iftkanäle unter dem Armaturenbrett
Diese neuen Luftklappen können nicht in
mtrieren.
ein Armaturenbrett Modell 1962 einge­
_e Instrumententafel montieren.
baut werden.
N-56 N-56

Modelle 19&7

Ausbau

Ausbauen :
- das Lenkrad (J Schrauben unter der
Zierkappe)
- den Licht-Kombischalter und den Blin­
kerschalter
- die drei Kippschalter (1) und den
Betätigungsknopf der Scheibenwaschan­
lage (2)
- den Lenkradhalter so drehen, dass ein
Winkel nach oben zeigt, um den Abbau
des Armaturenbrettes (4) zu erleichtern
- die 5 Schrauben (5) entfernen (die
mittlere ist die längste)
- die beiden Schrauben (6) im Ablage­
fach
- die 4 unteren Befestigungsschrauben
mit ihren Scheiben.

I Beim Einbau darauf achten, dass die Be­


festigungsplatte des Rückspiegels (8)
richtig sitzt.
Zum Austausch der Luftklappen (9) muss
das Armaturenbrett ausgebaut werden,
damit die Klemmen (10) zugänglich sind.
Die serienmässig mit Nieten befestigte
Zierleiste (11) kann nach dem Austausch
mit Blechschrauben oder kleinen S.chrau-
ben mit Muttern und Unterlagscheiben
angebracht werden (Arbeiten vor Einbau
des Armaturenbrettes durchführen).
Zum Einbau des Armaturenbrettes die
Ausbauarbeiten in umgekehrter Reihenfol­
ge durchführen.
57 N-57

NDLAUFKLAPPE

ese Luftklappe ist beweglich am


ndlauf befestigt und wird vom Inne-
n des Fahrzeuges aus durch einen
harnierhebel betätigt.
e Abdichtung erfolgt durch eine auf­
presste Gummidichtung.

sbau der Windlaufklappe

s Endstück des Scharnierhebels mit


r Zange zusammendrücken und die Klap-
herausziehen

sbau der Klappenbetätigung

e Entfrosterdüse des Heizgerätes ab-


aen, um die Befestigungsschrauben
eizulegen.
i den neuen Modellen ist die Klappe
folge Änderung des Windlaufgrills
cht mehr mit einer Gummidichtung
rsehen.

dERVERADHALTER

- Reserveradhalter ist beweglich an


- hinteren Traverse angebracht. Er
-d durch eine Schraube mit Splint
-riegelt.
5 Reserverad selbst wird durch drei
imipuffer (C), welche unter der Bo-
lgruppe befestigt sind, zentriert.

5< 379.2
n-58 N-58

WERKZEUGABLAGE

FOURGONNETTE

Die Werkzeugablage ist unter den Hinter­


sitzen untergebracht.
Beim Auswechseln der Bodengruppe die
Teile ansetzen und die Befestigungs­
bohrungen einarbeiten, und zwar :
die des vorderen Trennbleches (1) im
Bodenblech (2), die der Seitenbleche
(3) in der mittleren Karosserietraverse
und in den seitlichen Längsholmen und
die des Deckels in der mittleren Karos­
serietraverse; das Ganze montieren.
Die J Befestigungen unter dem Boden­
blech mit einem Stopfen Mastic 303
abdichten.
N-59 N-59

STOSSSTANGEN

Limousine und Fourgonnette Limousine Export

Vorne : Hinten :
Vorne und hinten lackierte Rohrstoss- Vorne und hinten verchromte Rohrstoss­
stangen mit angeschweissten Haltern. stangen. Halter und Stossstangenhörner
verschraubt.

Limousine und Fourgonnette Modell 19^3


Die Befestigungen an den Längsholmen
wie bei Modell "1962.

Vorne : Hinten :
Lackierte Rohrstossstange, innere Lackierte Rohrstossstange mit ange­
Halter (1) angeschweisst, äussere schweissten Haltern wie Modell 1962.
Halter (2) verschraubt.
N-60 N-60

Vorne

Zwei verchromte, übereinanderliegende


Stossstangenrohre mit verschraubten
Haltern, Stossstangenhörnern, Winkel­ I

eisen, Abdeckblechen und der Handkur­


belführung.

I Hinten
57113

Zwei verchromte, übereinanderliegende


Stossstangenrohre mit verschraubten
Stossstangenhörnern und Haltern. Die
Stossstange ist auf Scharnieren
schwenkbar gelagert.
Die Gummipuffer sind durch eingepress­
te Kunststoffpuffer ersetzt worden.
m-61 N-61

Limousine Export

I orne

Verchromte Blattstossstange mit ver-


schraubten Haltern und Stossstangen-
lörnern.

inten

erchromte Blattstossstange mit ver-


chraubten Haltern und Stossstangen­
örnern.

ei nachträglichem Anbau der Blatt-


tossstange müssen die Handkurbel
nd die Andrehklaue ausgewechselt
erden.
N-62 N-62

Besonderheiten bei Stossstangen mit versetzter Führungsöffnung für die Andreh­


kurbel

Infolge Einbau des ^-Gang-Getriebes


wurde die Vordertraverse abgeändert;
dabei wurde die Führungsöffnung für die A - Alte Führungsöffnung
Andrehkurbel um 11 mm nach oben ver­ B - Neue Führungsöffnung
setzt .
Die Ersatzteillager liefern nach Aus­
lauf der alten Ausführung nur noch die
neuen vorderen Stossstangen und deren
Verstärkungen.

Wird nur die Stossstange ausgetauscht,


sind folgende Arbeiten durchzuführen : Innere Verstärkung
— Die Öffnung (D) gemäss Abbildung um
11 mm nach oben versetzen bzw. nach der
Montage die Öffnung der inneren Ver­

I
stärkung mit der der neuen Stossstange
ausrichten.
Wir weisen nochmals darauf hin, dass
diese Verstärkung (1) zwischen Stoss­
stange (2) und Stossstangenhalter (3)
eingebaut und mit den Schrauben der
Stossstangenhörner befestigt ist.

Die Andrehkurbel kann trotz neuer


Stossstange durch die Öffnung der al­
ten Traverse geführt werden. D - Alte Führungsöffnung
E - Neue Führungsöffnung
N-63
N-63

Modell 1968

(Limousine und Export)

^eue Ausführung der Stossstangen, der


Stossstangenhalter und der
3tossstangenhörner "

2ie zum Ab- und Anbau dieser Teile er-


forderlichen Arbeiten sind die glei—
3hen wie bei den Fahr zeugen Modell
1967.

Vordere Stossstange
Hintere Stossstange
N-64 N-64

LACKE UND SONSTIGE PRODUKTE

VERWENDUNG

Nach Austausch eines Blechteiles der Mastic 307 nach Aufsetzen der Schein­
Karosserie sind die Fugen der Schweiss­ werfereinsätze, Einbau des hinteren
nähte - besonders die Punktschweiss­ Seitenfensterrahmens, Verkleidung des
nähte - abzudichten. hinteren Türpfostens, vorderen Kot­
Die verschiedenen von uns empfohlenen flügelseitenbleches, hinterer Kot­
Dichtmassen finden Sie im MR 103 - flügel, hinteres Seitenblech.
Heft F.012.
Mastic 297
Die Dichtmassen werden aufgetragen Für alle sichtbaren und unsichtbaren
- mit der pneumatischen Auftragpistole
Fugen.
Nr.00 01 332 800
- mit der mechanischen Auftragpistole
Mastic 306
Nr.00 00 032 300 Besonders für die Abdichtung der abnehm­
- direkt aus Tuben von 100 oder 230 cm baren Teile und der Windschutzscheibe
Inhalt.
etc ...

Mastic 303
(Dichtband) wird mit unterschiedlichen
Profilen geliefert. Wird von Hand ver­
arbeitet und dient insbesondere zum
Verstopfen kleinerer oder grösserer
Öffnungen.

Kennzeichnung der Lacke, die in den


Werken verwendet werden

- Ein Buchstabe :
C = Nitrolack
S = Kunstharzlack
Die nachfolgende Zahl weist auf den
Lackhersteller hin :

1 - RENAULT Es folgt ein Buchstabe, der anzeigt, in


2 - NITROLAC welchem Werk der Lack aufgetragen wur­
3 - VALENTINE de :
4 - RIPOLIN
F = Flins
- DUCO
LH = Sandouville
- VILLEMER
- DUPONT DE NEMOURS
Drei Zahlen, die den Farbton bestim­
- SOUDEE
men :
- ASTRAL
- I.C.I. Beispiel : S 1-F-939
11 - SINKENS
12 - RINSHED MASON Es handelt sich um einen Kunstharzlack
RENAULT in Flins aufgetragen.
Diese Angaben finden Sie vorne auf dem
vorderen Radlauf (unter der Motorhau­
be) .
N-65 N-65

Vorsichtsmassnahmen beim Einbrennen FÜLLER


der Lacke

Alle Kunststoffteile, die beim Ein­


brennen beschädigt werden könnten,
abbauen : Wir weisen darauf hin, dass für Beulen
bis zu ca. 10 mm Tiefe ein neuer Spe­
Säubern des Lackes und der Kunststoff­ zialfüller zugelassen wurde. Dieser
teile Füller ist bei den Ersatzteillagern
unter folgenden Bestellnummern er­
Wir weisen darauf hin, dass Trichlor­
hältlich :
äthylen einige Kunststoffe angreift
und folglich zum Säubern dieser Teile
- Füller 8 366 697 (2 kg-Dose)
nicht geeignet ist.
- Härter 8 $66 698
Zum Reinigen empfehlen wir :
- Seifenwasser Die Anwendung dieses Füllers finden
- Benzin. Sie im MR 10J, Heft B.010.
N-66 N-66

ABZIEHFOLIEN

Die Folien können nur auf einem Einbrennlack angebracht werden.

Zusammensetzung der Folien :

- Ein starkes Trägerpapier


- eine Einlage Seidenpapier
- die eigentliche Abziehfolie mit nachstehenden Mustern :
Flechtmuster - Schottenmuster grün - Schottenmuster rot

REPARATUR EINES UNFALLBESCHÄDIGTEN Aufkleben der Abziehfolie


KAROSSERIETEILES
- Die lackierte Fläche, auf die die
Abziehfolie aufgeklebt werden soll,
- Die alte Abziehfolie mit einem Löse­ mit Schmirgelpapier Nr.600 matt­
mittel entfernen. Das Karosserieteil schleifen.
bis auf das Rohblech reinigen. Dazu destilliertes Wasser verwenden.
- Die Reparatur durchführen (Ausbeu­ Die geschliffene Fläche kann ruhig
len usw.). über die Grösse der Abziehfolie
- Spachteln und Grundieren in der üb­ hinausragen.
lichen Weise. Abwischen und trocknen lassen.

I - Zwei Schichten synthetischen Ein­


brennlack auftragen (mit Härter für
neue Lacke).
- Während JO Minuten mit Infrarot­
strahlen einbrennen (Abstand der
Strahler JO cm).
- Mindestens eine Stunde abkühlen
- Um die Abziehfolie richtig anzu­
bringen, müssen verschiedene Teile
des Trägerpapiers abgeschnitten wer­
den (auf den Abbildungen cler nächsten
Seiten in Fettdruck dargestellt).
- Den Verdünner RR.J27 B mit 2J % de­
stilliertem Wasser mischen.
lassen. - Einen Schwamm in diese Mischung
tauchen und die Fläche, die die Ab­
ziehfolie aufnehmen soll, ausgiebig
damit bestreichen.
tf-67 N-67

- Sofort anschliessend die Abziehfolie - Mit einem Fensterleder trocknen.


genau ausrichten und dabei die "Beson- - Etwaige Luftblasen in der Folie mit
leren Hinweise" beachten. einer Nadel aufstechen und dann mit dem
- Mit Hilfe einer Hartgummi-Rolle (wie Finger oder der Rolle andrücken.
□ie der Fotograf beim Trocknen der Ab­ - Eine Stunde trocknen lassen, damit
züge verwendet) die Folie an das Ka- keine Feuchtigkeit mehr vorhanden ist.
?osserieteil andrücken. Immer von der - Die Flächen, auf die kein farbloser
4itte her zu den Rändern hin arbeiten, Lack aufgetragen werden soll, abdek-
iamit etwa vorhandene Luftblasen und ken.
iie überflüssige Verdünnermischung - Den farblosen Lack 988 in zwei
lerausgedrückt werden. Schichten in 5 Minuten Abstand mit der
- Eine Stunde warten, bevor Sie das Spritzpistole auftragen.
srste Trägerpapier lösen. - 30 Minuten im Freien trocknen las­
- Dabei vorsichtig vorgehen. Das Trä­ sen.
gerpapier - an einer Ecke beginnend -
Lm spitzen Winkel von oben nach unten
EINBRENNEN DES FARBLOSEN LACKES
abziehen. Darauf achten, dass es sich
gut vom Seidenpapier löst.
Das Karosserieteil oder das Fahrzeug
- Die Folie nochmals gut mit der Gum-
entweder :
nirolle andrücken. Nun das Seidenpa­
- JO Minuten in eine Heissluft-Trok-
pier ausgiebig mit destilliertem Was­
kenkammer stellen (120°) oder
ser tränken.
- ca.10 Minuten bei 120°C in eine In­
- Das Seidenpapier entfernen.
frarot-Trockenkammer stellen und dann
- Die Abziehfolie mit einem Schwamm
mit Infrarotstrahlern, die in 30 cm
ind destilliertem Wasser waschen, da-
Abstand aufgestellt werden, ca.20 Mi­
nit eventuell vorhandene Kleberück­
nuten nachbrennen. Beobachten Sie das
stände beseitigt werden.
Einbrennen bei Verwendung von Infra­
rot-Strahlern, um ein Vergilben zu
vermeiden.

besondere Hinweise

Zordertüren, obere Folie

- Den unteren überstehenden Rand des


Drägerpapiers (siehe Fettdruck auf der
Ibb.) abschneiden.
- Die Zierleiste abbauen.
- Die Folie so zentrieren, dass die
3efestigüngslöcher für die Zierleiste

I
lalb verdeckt sind.
Darauf achten, dass die senkrechten
□inien der oberen und unteren Folie
ibereinstimmen.

tfenri Sie beide Folien an einer Vorder­


er auswechseln, kleben Sie zuerst die
intere Folie auf, nach der dann die 62225
ibere ausgerichtet wird.
n-68 n-68

Vordertüren, untere Folie (2)

Den überstehenden, in Fett dargestell­


ten Rand (siehe Abb.) abschneiden.
- Die Folie ansetzen und zentrieren :
hinten muss sie mit dem Türrand ab­
schliessen und oben mit der Krümmung
des Bleches in einer Linie mit der
Folie der Hintertür Übereinstimmen.

62 224

Hintertüren (3)

- Auch hier den in Fett dargestellten


überstehenden Rand (siehe Abb.) ab­
schneiden.
- Die Folie ansetzen und zentrieren :
hinten muss sie mit dem Türrand ab­
schliessen und oben mit der Krümmung
des Bleches in einer Linie mit der
Folie der Vordertür und des hinteren
Kotflügels übereinstimmen.

62 223

Kotflügel hinten (4)

Den in Fettdruck dargestellten über­


stehenden Rand (siehe Abb.) abschnei-
Iden.
- Den ganzen Kotflügel bearbeiten.
Folie ansetzen und zentrieren :
schliesst sie mit dem Rand des

- Die
vorne
Kotflügels ab und oben muss sie mit
der Krümmung des Bleches in einer
Linie der
Wenn der Folie nicht
mit Kotflügel der Hintertür
abgebaut wur­
übereinstimmen.
de, muss die Rückleuchte und die Gum­
mimuffe des Kraftstoff-Einfüllstutzens
entfernt werden.
N-69

Heckklappe (5)

- Die Heckklappe öffnen und so ab­


stützen, dass sie in günstiger Ar­
beitsstellung verbleibt.

- Den Verriegelungsgriff, die Kenn­


zeichenbeleuchtung und das Monogramm
abbauen (*).

Das Aufkleben der Folie erfordert hier


noch mehr Sorgfalt als bei den anderen
Karosserieteilen.
Die zweiteilige Heckfolie wird in zwei
Phasen aufgeklebt. Wir beginnen mit
der linken Seite.

- Den in Fettdruck dargestellten über­


stehenden Rand der Folie (siehe Abb.)
abschneiden.

- Die Folie trocken ansetzen und zen­


trieren : der linke Rand der Folie
muss sich in einem Abstand von 21 mm
vom Heckklappenrand befinden. Der obe­
re Rand muss fast mit der Krümmung des
Bleches abschliessen. Prüfen Sie, ob
die obere Krümmung mit der Krümmung
der Fläche, an der das Nummernschild
- Die Folie mit der Gummirolle an­
befestigt wird, übereinstimmt.
drücken.
- Etwa 10 Minuten warten, damit die
- Jetzt rundherum Kreidestriche auf
Verdünnung entweicht, und dann das
der Folie und dem Türblech anbringen
erste Trägerpapier vorsichtig entfer­
(siehe Abb.).
nen. Besonders darauf achten, dass die
Folie an den Rundungen gut anliegt.
- Die Folie entfernen und das Tür­
blech ausgiebig mit der Verdünner­
- Das Seidenpapier an der oberen rech­
mischung bestreichen. Dabei beachten,
ten Ecke der linken Folie ca. 10 cm
dass die Kreidestriche sichtbar blei­
ausgiebig mit destilliertem Wasser
ben.
tränken und anheben, damit die rechte
Folie hiernach zentriert werden kann.
- Die Folie wieder ansetzen und so
zentrieren, dass die Kreidestriche - Die rechte Folie in der gleichen

I
übereinstimmen. Weise anbringen. Prüfen Sie beim
trockenen Auflegen der Folie, ob die
Musterung mit der linken Folie über­
einstimmt .

* Bei einer neuen Heckklappe werden


die Befestigungsbohrungen für das
Monogramm "Parisienne" erst nach
dem Anbringen der Folie gebohrt
(mit dem Muster zentrieren).
N-70 N-70

ABDICHTUNG

Schnitt A Schnitt B

Die Abdichtung zwischen Karosserie und


Bodengruppe erfolgt durch Dreieckbän­
der (M), Bestell-Nr.8 555 557 (die er­
sten Fahrzeuge waren mit Nylon-
I schaumstreifen "COMPRIBAND" abgedichtet)

Nach allen nachstehenden Arbeiten :

- Austausch der Bodengruppe


- Austausch der Karosserie
- Arbeiten, die ein Anheben (auch nur
teilweise) der Karosserie bedingen,
müssen die Dichtbänder erneuert wer-

Ausserdem die vordere und hintere


Fläche (P) mit Antidrohnmasse ver­
sehen.
N-71 N-71
ALLGEMEINE ABDICHTUNG DER KAROSSERIE UND GERÄUSCHUNTERBINDUNG

nach Verwendungszweck - aufzutragen und


zu glätten.
An einigen Stellen sind die Dichtbänder
Nach Instandsetzung oder Austausch von
in der Farbe des Fahrzeuges zu lackie­
Karosserieteilen sind die Verbindungs­
ren, um ein gutes Gesamtbild zu er­
nähte (besonders die elektrischen
zielen .
N-72 N-72

Einzelheiten zu den Dichtnähten auf Seite 71

Oberes Scharnier des vorderen Tür­ Unteres Scharnier des vorderen Tür­
pfostens pfostens

Oberes Winkelblech des mittleren Tür­ Oberes Scharnier des mittleren Tür­
pfostens pfostens
N-73 N-73

Seitliche Stirnwandbleche
Verbindung zwischen Heckklappenrahmen
und hinterem Bodenblech Am rechten Stirnwandblech auch den
Batteriekasten rundherum abdichten
N-74
Einzelheiten zu den Dichtnähten auf Seite 7"l

9 - Dach
10 - Verstärkung des hinteren Seiten­
bleches
11 - Hinteres Seitenblech

1 - Scharnier der Windlaufklappe


2 - Dach
3 - Stirnwand

12 - Hinteres Seitenblech
1J - Hinterer Radlauf
1^ - Hinterer Kotflügel
P - Dichtstopfen

2
4 - Seitliches Stirnwandblech
5 - Verbindungsblech
6 - Seitliches Schliessblech vorne

I
6

7 - Dach 15 - Hinterer Radlauf


8 - Einstiegrahmen
3 16 - Hinteres Bodenblech
29 - Hinteres Winkelblech der Boden­
gruppe
30 - Einstiegleiste
17 - Einstiegrahmen
18 - Hinterer Türpfosten
19 - Hinteres Seitenblech

31 - Hinteres Bodenblech
32 - Hinteres Winkelblech der Boden­
gruppe

20 - Heckklappenrahmen
21 - Verbindungsblech
22 - Dach

26

33 - Einstiegrahmen
34- - Vorderer Türpfosten
35 - Windlaufblech
23 - Heckklappenrahmen
2^ - Verbindungsblech
25 - Dach
26 - Scharnier

14
I
36 - Einstiegrahmen
37 - Hinteres Seitenblech
38 - Klemmrahmen
23 - Heckklappenrahmen M - Dichtmasse Mastic 503 einlegen.
28 - Hinteres Seitenblech
N-7ß N-76

ABDICHTUNG DER FOURGONNETTE


Dichtmasse Mastic 297 an den i-n Fett­
druck dargestellten Verbindungsnähten
(C) auftragen.

SCHNITT B SCHNITT A
N-77
N-77

ABDICHTUNG DES ARMATURENBRETTS

Nach allen Arbeiten am Armaturenbrett


sind die Dichtbänder zu kontrollieren
bzw. zu erneuern, besonders in -J«
in Höhe der Luftklappen.

15 - Altes Armaturenbrett

1 - Haupt-Stirnwandtraverse
2 - Luftklappe
I
3 - Armaturenbrett
- Trennwand
5 - Armaturenbretthalter

16 - Neues Armaturenbrett
N-78 N-78

Stirnwand (abzudichtende Punkte)

Nach allen Arbeiten an der Stirnwand


ist der Zustand der Gummitüllen zu
kontrollieren.
Gegebenenfalls mit Mastic 503 ver­
stopfen.

Ansicht vom Fahrzeuginneren her

I - Starterzug

I
2 - Pedalwerk
J -
-
5 -
6 -
Anlasserbetätigung
Gaspedalhalter
Heizungs-Betätigung
Befestigung der Ablagebretter
8
9
10
11
12
13
-
-
-
-
-
-
Gangschalthebel
Betätigung für Windlaufklappe
Entlüftung der Heizung
Lenksäule
Kabelstrang des Kombischalters
Scheibenwascher und Tachospirale
(rechts - links) 14 - Schlauch des Scheibenwaschers
7 - Befestigung der Radläufe 15 - Handbremse
16 - Kabelstrang oder Kombischalter
N-79 N-79

RENAULT 4 "PLEIN AIR".

Technische Daten

Der RENAULT "PLEIN AIR" ist ein


vom R.112J abgeleiteter Fahrzeugtyp
und unterscheidet sich von der Stan­
dardausführung durch die Umgestaltung
der Karosserie.
Dies betrifft vor allen Dingen :
- die Abänderung des oberen Teiles der
Windschutzscheibe
- die Anbringung von seitlichen ver­
stärkten Einstiegblechen, die eine
starre Verbindung zwischen den vorderen
und hinteren Pfosten gewährleisten, da

I
die Türen wegfallen
- die Abtrennung der beiden hinteren
Seitenbleche und der Hecktür
- die Anbringung eines Faltverdecks.
Durch Hinzufügen von Verstärkungen und
Winkelblechen, die durch elektrische
Punktschweissung oder Autogen-Schweis­
sung verbunden sind, wird dieser Karos­
serie eine ausreichende Starrheit ver­
liehen und eine eventuelle Verformung
infolge ungewöhnlicher Verwendung
vermieden.
n-8o n-8o

Diese Abbildung zeigt die wesentlich­


AUFBAU sten Blechteile, die von den Ersatz­
teillagern geliefert werden (siehe
PR 903 - Seite 81-82).
Beschreibung der verschiedenen Einige Verstärkungen oder Verbindungs­
Blechteile, die eine Umgestaltung bleche sind in eigener Herstellung
der Karosserie ermöglichen. anzufertigen.

1 1
2
3
Windschutzscheibenrahmen
Windschutzscheibenverstärkung
Verstärkung des vorderen Seiten­
7 Hinteres Seitenblech (wird nicht
von den ET-Lagern geliefert, siehe
PR 808)
bleches 8 Schliessblech
4 Seitlicher Längsholm 9 Heckklappe
5 Einstiegverkleidung 10 und 11 Gelenkstützen für Heckklappe
6 Hinteres Verstärkungsblech 12 Gelenkarm
N—8-1 N-81

AUSTAUSCH VON KAROSSERIETEILEN

Windschutzscheibenrahmen Befestigung der Versteifung

Der Umfang der Austauscharbeiten ist


abhängig vom Beschädigungsgrad. Um
diese Arbeiten zu beschränken, ist ein
teilweiser Austausch vorzuziehen, und
zwar werden die seitlichen Streben in
(F) abgetrennt.
Diese Arbeit muss besonders sorgfältig
durchgeführt werden, wobei auf eine
gute Versteifung zu achten ist, da
infolge des fehlenden Daches die
Starrheit des Rahmens vermindert ist.
Beim Einbau des neuen Teiles (1) auf
einen korrekten Abstand (G) zwischen
oberer und unterer Rahmentraverse
achten, damit die Windschutzscheibe
einwandfrei eingesetzt werden kann.
Die Auto.gen-Schweissnähte sind mit
Kunstharz + Härter zu glätten.
I
Für kleinere Reparaturen werden ausser­ Die obere Partie des inneren Wind­
dem von den Ersätzteillagern zwei schutzscheibenrahmens abtrennen und
seitliche Versteifungen (2) geliefert. die Versteifung ansetzen.
Autogen verschweissen.
N-82 N-82

MONTAGE DER SEITLICHEN KAROSSERIETEILE

Einbau dieser Teile :

- Das obere Scharnier (H) und den


mittleren Türpfosten an der Einstieg­
leiste (J) abtrennen.
- Die Befestigung der vorderen (6) und
hinteren (3) Versteifungen erfolgt
durch eine Sechskant-Blechschraube.
- Der seitliche Längsholm (4) ist an
seiner Unterseite durch drei Befesti­
gungsschrauben an der Einstiegleiste
befestigt.
- Die drei Karosserieteile (Verstei­
fungen und Längsholm) sind durch Elek-
tro-Punktschweissung (L) miteinander
verbunden.
- Änderung der Durchgangsöffnung für
die elektrischen Kabelstränge.
n-83 N-83

Kompletter Austausch

- Die Schweissränder der verbleibenden


Teile abschleifen und sie mit einer
Schutzfarbe auf Zinkpuderbasis versehen.
- Die Einstiegverkleidung ist durch - Das Neuteil.anbringen und es durch
Elektro-Doppelpunkt-Schweissung mit Schraubzwingen und Karosseriezangen
der Karosserie verbunden : befestigen.
- in (8) am vorderen Seitenblech Die Einstiegleiste (12) elektrisch
- in (9) am hinteren Seitenblech punktverSchweissen und vernieten.
und am hinteren Kotflügel - Die Verbindungen (13) und (1*0
- in (10) am oberen Rand des Längs­ durch Hartlötnähte herstellen.
holms - Die Schweissnäht mit Kunstharz +
- in (11) an den Verbindungswinkeln. Härter glätten.
Nur der untere Teil (12) ist durch - Die durch Nieten befestigten Zier-

I
Nieten (R) an der Einstiegleiste leisten abbauen.
befestigt. - Die elektrischen Schweisspunkte
und die Nieten (R) am seitlichen
Durchführung der Reparatur Blech lösen.
Das Lösen kann mit einem Meissel oder
durch Aufbohren anhand eines flachge­
Wenn die seitliche Einstiegverklei­ schliffenen Bohrers durchgeführt
dung beschädigt ist, kann sie kom­ werden (siehe Verwendung kleinerer
plett oder teilweise ausgetauscht Werkzeuge, MR 61, Kapitel Karosserie).
werden.
N-84 N-84
das heisst :
- auf einer Länge von ca. 50 mm
Schweissen; glätten;
- -das gleiche Stück erneut verschweis­
sen und glätten.
Diese Arbeiten so lange wiederholen,
bis die beiden Bleche vollständig
miteinander verbunden sind.
Mit dieser Methode sollen Verformun­
gen infolge der Erhitzung so weit wie
möglich vermieden und das Glätten der
Schweissnähte erleichtert werden.
WICHTIG -
Während dieser Arbeiten ständig darauf
achten, dass das Neuteil korrekt aus­
gerichtet bleibt; es hierzu proviso­
risch anheften. Anschliessend mit
Kunstharz + Härter glätten.
Von der Verwendung von Zinn ist abzu­
raten (eventuelle Verformung infolge
Hitzeentwicklung).
Austausch der vorderen oder hinteren
Versteifungen

Zum Austausch des Vorderteiles oder


der Hinterkarosserie wie folgt vor­
gehen :
(Beispielsweise Austausch der Hinter­
karosserie)
- Das beschädigte Teil lösen, und zwar
bis ca.250 mm über die gewählte
Schnittlinie (15) hinaus.
- Das neue Teil, welches einem kom­
pletten Seitenteil entnommen wurde,
ansetzen.
- Das benötigte Stück anzeichnen, aus­
schneiden und provisorisch anbringen.

Schnitt A-A

Die Einstiegverkleidung entfernen.

I
70 910 Die Versteifungen ausbauen; hierzu die
Befestigungsschrauben am vorderen bzw.
hinteren Türpfosten entfernen und die
5 mm elektrischen Schweisspunkte (L) am
1,5 mm seitlichen Längsholm lösen.
Sich beim Einbau vergewissern, dass der
Längsholm sowie der vordere bzw. hin­
- Die Bleche leicht abkanten (siehe
tere Türpfosten nicht verzogen sind.
Schnitt A), um sie zu spannen.
Die beiden Befestigungsbohrungen für
- Die beiden Bleche Kante an Kante
die Versteifung in den Längsholm ein­
verschweissen; Abstand der elektri­
arbeiten.
schen Schweisspunkte : ca. 25 mm.
Die Versteifung mit Hilfe der Schrau­
- Die Schweissnaht glätten und stufen­
ben (7) befestigen und korrekt aus­
weise weiter verschweissen;
richten.
In (L) elektrisch punktverschweissen.
N-85

Austausch des seitlichen Längsholms

Dieses Teil ist durch Punktschweis­


sung mit den beiden Versteifungen
verbunden, zum Ausbau sind die Be­
festigungsschrauben an den vorderen
und hinteren Türpfosten sowie die
drei Schrauben an der Einstiegleiste
zu lösen.
Auf der linken Seite die Durchgangs­
öffnung (M) des elektrischen Stromzu­
fuhrkabels beachten.
Beim Einbau nicht vergessen, die An­
ti-Geräusch-Filzunterlagen (S) auf
die Versteifungswinkel zu legen;
220 mm
zwischen Längsholm und Einstiegleiste
50 mm
(T) zwei breite Dichtbänder Mastic
14 mm
297 anbringen.
25 mm
Durchmesser 6 mm

Austausch eines hinteren Seiten­ Arbeitsvorgang


bleches

Zur Instandsetzung eines kompletten Teilweiser Austausch (+ Strebe der


hinteren Seitenteiles gibt es zwei Heckklappe
Möglichkeiten.

In beiden Fällen sind die auszutau­ Wenn nur die hintere Partie verformt
schenden Bleche komplett oder teil­ ist, ist ein teilweiser Austausch wie
weise aus den von den ET-Lagern ge­ folgt vorzunehmen :
lieferten Austauschteilen auszuschnei­
- Den beschädigten Teil annähernd

I
den (siehe PR 808).
richten.
Wir behandeln hier nur den oberen Die Befestigungsschrauben des hinte­
Teil des Seitenbleches. ren Kotflügels (16) abschrauben und
Bei einer grösseren Reparatur, die letzteren leicht lösen (siehe Pfeil);
den Austausch eines Radlaufes erfor­ der vordere Teil bleibt durch das
dert, siehe MR 10J, Heft M.010 seitliche Blech (P) verdeckt.
"Unfallschäden".
- Die elektrischen Schweisspunkte an
der Radlaufverbindung und Verbin­
dungsblech der hinteren Strebe (17)
lösen.
N-86 n-86

- Die Lötpunkte am Radlauf ("18) und


unten am Hecktürpfosten lösen.
- Das beschädigte Teil an der gewähl­
ten Linie (U) abtrennen.
- Die verbleibende Schweissnaht (21)
am unteren Teil des Bleches glätten.
- Die Schweissfläche säubern und glät­
ten.
- Die auszutauschenden Bleche aus den
neuen Teilen ausschneiden (hinteres
Seitenblech und Heckklappenrahmen).
- Die neuen Teile mit der Heckklappe
ausrichten.
- Verschweissen :
elektrische Punktschweissung an der
Verbindung von Radlauf und Heckklap­
penrahmen (17) •
- Hartlötpunkte in (18) und (19).
Die untere Partie des Bleches (20) so
unter dem Radlauf anbringen, dass sie
übersteht.
Vor dem Anbringen des Bleches einige
Löcher bohren (25), um die beiden
Teile (23) zu verbinden. Das hintere
Seitenblech durch eine Asbestplatte
(26) schützen.
- Die Bleche (U) durch Autogenschweis­
sung verbinden.
- Falls erforderlich, mit Kunstharz
glätten.
- Nach Anbringen des hinteren Kotflü­
gels in (27) und (28) mit einem brei­
ten Dichtband Mastic 297 abdichten.
Die äussere Dichtung (29) wird durch
ein Dichtband Mastic 307 geschützt.
- Die Zierleiste wieder anbringen.

70916
N-87 N-87

Kompletter Austausch des hinteren Seitenbleches

Durchführung der Arbeiten

- Die elektrischen Schweisspunkte an


der seitlichen Einstiegverkleidung
und an den Winkelblechen (30) lösen.
- Die Nieten (32) am unteren Teil
entfernen.
- Die seitliche Einstiegverkleidung
leicht anheben, ohne sie zu verziehen
(siehe Pfeil).
- Das Schliessblech (3^) vom hinteren
Türpfosten abtrennen und das Verdeck­
scharnier herausnehmen.
- Die Schweisspunkte am hinteren Tür­
pfosten (31) lösen.

Bei einer grösseren Reparatur den Aus­


tausch des Türpfostens vornehmen
(siehe Heft MR 103 - M.010 "Unfall­
schäden" ).
Beim Einbau die neuen Teile mit eini­
gen Lötpunkten anheften.
- Die korrekte Ausrichtung überprüfen;
dabei den Abstand zwischen den rechten
und linken Scharnieren beachten :
er muss 1204- mm betragen, zum Ausrich­
ten die Heckklappe zu Hilfe nehmen
= 905 mm.
- Am hinteren Türpfosten und Heckklap­

I
penrahmen endgültig anschweissen.
25 mm - Die Versteifung der Scharnierhalte­
26 mm rung anbringen.
40 mm
^5 mm - Das Schliessblech (33) anschweissen.
- Die Platte (3^) und das Verdeck­
iierbei sind die gleichen Arbeiten scharnier anbringen (die Platte (3^)
iurchzuführen wie vorstehend beschrie­ ist laut Abbildung in eigener Herstel­
ben; zusätzlich -ist die Einstiegver- lung anzufertigen).
Qeidung teilweise zu lösen.
n-88 N-88

R = 7 mm

70327

niere durch das Anbringen eines Mess­


dornes auf beiden Seiten zentrieren :
1204 mm.
n-89 N-89

Heckklappe

Die Heckklappe wird als Spezialaus­


tauschteil geliefert, sie wird durch
zwei am Türkasten angeschraubte
Scharniere befestigt.

Die Inbusschrauben (37) werden in -die


Versteifungen (33) und (35bis) einge­
schraubt .
Beim Austausch eines Heckklappen­
rahmens ist vor der Verschweissung
der Schliessbleche (33) die Anbrin­
gung der Versteifungen für Scharniere
und Aufstellbügel vorzusehen.
Die Befestigung des Aufstellbügels
wird im Verhältnis zur Befestigung an
der Standardausrüstung nach unten hin
verlegt (Bohrungen V). 70 328

I
N-90 N-90

I
Kapitel P

HEIZUNG - ENTLÜFTUNG

INHALT

Seite

AUS- UND EINBAU DES HEIZGERÄTES 3

AUS- UND EINBAU DES GEBLÄSE­


MOTORS Bi­

instandsetzung DES GEBLÄSE­


MOTORS 5

AUS- UND EINBAU DES WÄRMEAUS­


TAUSCHERS 7
P-2
NACHTRÄGE ZUM VORLIEGENDEN REPARATURHANDBUCH

Alle das Kapitel P des MR 61 betreffende NT—Noten sind in nachstehender Tabel'


einzutragen.

NT-Note
Datum Betreff
Nr.
66975-1

AUS- UND EINBAU DES HEIZGERÄTES

Ausbau

Abklemmen :
- das Massekabel (3) des Gebläsemo­
tors .
Die Befestigungsmuttern des Heiz­
gerätes lösen.1
Das Heizgerät abbauen.
Einbau
I
- das Stromkabel (1) des Gebläsemotors Die Arbeiten in umgekehrter Reihen­
am Schalter (2) im Armaturenbrett. folge durchführen.
P_4 P-4
AUS- UND EINBAU DES GEB:,ÄSEMOmORS

Ausbau

Das Heizgerät abbauen.


Die beiden Befestigungen (1) der
Gebläsemotor-Halterung (2) entfernen.
Die drei Befestigungsschrauben des
Den Innensechskant (3) ausschrauben,
Motors an der Halterung entfernen.-
und das Gebläserad abbauen.
Die Dämpfergummis ausbauen.

Einbau

Die Ausbauarbeiten in umgekehrter


Die Kabel (^) abziehen. Reihenfolge durchführen. Die Scheiben
Den Gebläsemotor mit Halterung aus­ und Dämpfergummis in der richtigen
bauen . Reihenfolge montieren.
-5 P-5

'NSTANDSETZEN DES GEBLÄSEMOTORS

Verlegen

)ie beiden Verbindungsschrauben ent­


fernen (Achtung : die Schrauben sind
ingleich lang; die eine dient zur
Befestigung des Motors an der Halte­
jung) .

Jen Federring (1) und die Scheibe


(2) entfernen.
Jen hinteren Lagerschild, das Ge-
läuse und den Rotor ausbauen; auf
lie Einstellscheibe (3) achten.

Zusammenbau

Die Arbeiten in umgekehrter Reihen­


folge durchführen; auf korrekte
Montage achten.
P-6 P-6

Austausch der Kohlebürsten

Die Zugfeder (1) der Kohlebürsten


aushängen.
Den Kohlebürstenhalter (2) ablöten
und entfernen.
Einen neuen Kohlebürstenhalter an
der gleichen Stelle anlöten, an der
Halterung (3) befestigen und die
Zugfeder einhängen.

Austausch des LagerSchildes

Wenn die selbstschmierenden Lager­


büchsen verschlissen sind, muss der
komplette Lagerschild ausgewechselt
werden.
P-7 P-7

AUS- UND EINBAU DES WÄRMEAUSTAUSCHERS

Ausbau

Das Kühlsystem entleeren.


Die Heizungsschläuche am Wärmeaus­
tauscher lösen.
Den Entlüfterstopfen des Wärmeaus­
tauschers entfernen.

Das Heizgerät ausbauen.

Die Halterungsplatte mit dem Wärme­


austauscher abbauen.
Die beiden Befestigungsmuttern lösen
und den Wärmeaustauscher von der
Platte trennen.

Einbau

Die Ausbauarbeiten in umgekehrter


Reihenfolge durchführen.
Eine neue Dichtung an der Halterungs­
platte montieren.
fühlflüssigkeit einfüllen und
entlüften.
P-8 P-8
Kapitel R
SPEZIALWERKZEUGE

INHALT

Seite

REFERENZ UND BEZEICHNUNG


DER WERKZEUGE
MOTOR (Mot.) J
ELEKTRISCHE AUSRÜSTUNG (Eie.) 12
KUPPLUNG (Emb.) 13
GETRIEBE (B.Vi.) 14
LENKUNG (Dir.) 17
VORDERACHSE (T.Av.) 18
HINTERACHSE (T.Ar.) 23
RÄDER-NABEN (Rou.) 24
AUFHÄNGUNG (Sus.) 25
BREMSSYSTEM (Fre.) 27
KAROSSERIE (Car.) 30
STÄNDER UND MONTAGEBÖCKE (Cha.) 33
SPEZIALZUBEHÖR 34
R-2

KLASSIFIZIERUNG DER WERKZEUGE

Man kann die in einer Automobil-Werkstatt benötigten Werkzeuge


in nachstehende Gruppen unterteilen :

GRUNDWERKZEUG

Werkzeug, welches für die allge­


meinen Instandsetzungsarbeiten an
unseren verschiedenen Fahrzeug­
typen benötigt wird und demzufolge
in jeder unserer Vertragswerk­
stätten vorhanden sein sollte.

UNERLÄSSLICHES SPEZIALWERKZEUG

Muss in jeder Werkstatt vorhanden


sein, welche Reparaturen an dem
Fahrzeugtyp durchführt, für den
das Werkzeug insbesondere ent­
wickelt wurde.

ZWECKMÄSSIGES SPEZIALWERKZEUG

Diese Werkzeuge dienen zur Ar-


beitserleichterung oder zur Zeit­
ersparnis.

•>
ZUSATZ- ODER ERSATZWERKZEUGE
$

s
v:

$
NACHTRAG ZUM VORLIEGENDEN REPARATURHANDBUCH

Die Technischen Noten, die das Kapitel R des MR 61 betreffen,


sind in nachstehender Tabelle einzutragen.

NT-Note Datum Betreff


Nr.
NT-Note
Datum Betreff
Nr.
Mot.OJA

Best.-Nr. 00 01 217 500

Dorne zum Aus- und Einbau


der Ventilführungen
Durchmesser 6 mm

Best.-Nr. 00 01 291 500

Satz Reibahlen (5 Stück)


zum Austausch von Ventil­
führungen
Durchmesser 6 mm

Mot.0^-01

Best.-Nr. 00 00 889 101

Abzieher für Antriebs­


ritzel der Ölpumpe (Zünd­
verteiler mit Befestigungs­
schelle)
R-4 R-4

Mot.08
Best.-Nr. 00 00 888 000

Zylinderkopf halt er
zu Mot.01

■Mot. 10
Best.-Nr. 00 00 890 100

Hülse zum Festziehen der


Zylinderkopfschrauben
(14 mm)

Mot. 12
Best.-Nr. 00 00 889 900

Laufbuchsenhalter

Mot.13
Best.-Nr. 00 01 057 800

Kombischlüssel zum Ein­


stellen der Ventile für
10 mm-Muttern und Stell­
schrauben

Mot.15
Best.-Nr. 00 00 059 ^00

Handsteckschlüssel für
Zylinderkopfschrauben von
1 h mm
-5 R-5

Mot.23
Best.-Nr. 00 00 9^5 100

Drehmomentschlüssel
0-7 mkp mit Nüssen für
Muttern 12 mm und. 1^ mm

Best.-Nr. 00 01 2j8 1-00

Nuss 1^ mm für Zylinder­


kopf- und Lagerschrauben
im Austausch zu Mot.23

Best.-Nr. 00 01 2^5 600

Nuss 12 mm für Pleuel­


schrauben im Austausch
zu Mot.23

Mot.31
Best.-Nr. 00 01 198 300

Auszieher für Kipphebel­


wellen

Mot.49
Best.-Nr. 00 01 075 600
R-6 R-6

Mot.50

Best.-Nr. 00 00 987 700

Drehmomentschlüssel
0-25 mkp
(viereckiges Ansatzstück
1/2")

Mot.61
Best.-Nr. 00 01 199 900

Ventilhalter

Mot.73-01
Best.-Nr. 00 01 206 301

Öldruck-Manomet er
0-6 kg/cm

Mot.86
Best.-Nr. 00 01 222 600

Hebebügel für Motor

Mot.10^
Best.-Nr. 00 01 309 900

Zentrierdorn für
Zylinderkopfdichtung
-7 R-7

Mot.107-1
Best.-Nr. 00 01 317 900

Spezialgerät zum Ausreiben


der Pleuelbuchsen, 0 l4mm
wird mit Mot.107-2 verwen­
det

Mot.107-2
Best.-Nr. 00 01 318 000

Satz Reibahlen für Pleuel­


buchsen (3 Stück)
0 14 mm

0531? Mot.109
eigene Herstellung
v

25
§ _____ 25 = (63/64")
’ T diametre 49 = d.929")
25 Montagebuchse für Kolben
50 = (1.968") mit Kolbenringen 19 mm 0
diametre 53 + 0,2 =
0 49 4 (2.087" ± .008")
0 61 • 5
I 54302.1 diametre 61,5 = (2.421")

Mot.111 A
Best.-Nr. 00 01 320 300

Stemmwerkzeug für Ver­


schlussstopfen der Schmier­
kanäle

Mot.132
Best.-Nr. 00 01 326 600

Satz Reibahlen (3 Stück)


für Ventilführungen von
7 mm
R-8 R-8

Mot.143
Best.-Nr. 00 01 32? 901

Dorne zum Aus- und Ein­


bau der Ventilführungen
Durchmesser 7 mm

Mot.213
Best.-Nr. 00 00 021 300

Manometer für Kraftstoff­


pumpe 0 - 0,5 kg/cift

68 641

Mot.215
Best.-Nr. 00 00 021 500

Montagebuchse für Kolben


mit Kolbenringen
Durchmesser 5^,5 mm

Mot. 216
Best.-Nr. 00 00 021 600

Montagebuchse für Kolben


mit Kolbenringen
Durchmesser 58 mm

Mot.251
Best.-Nr. 00 00 025 100

Halter für Messuhr


(wird mit Mot.252 und
Mot.368 verwendet).
9 R-9

Mot.252
Best.-Nr. 00 00 025 200

Auflageplatte für Kontrolle


des Uberstehmasses der
Laufbuchsen

Mot.255
Best.-Nr. 00 00 025 500

Werkzeug zum Aus- und Ein­


bau der Kolbenbolzen
Durchmesser 20 mm
(entwickelt für R.1150)
68655.1

Mot.255-01
Best.-Nr. 00 00 025 501

Werkzeug zum Aus- und Ein­


bau der Kolbenbolzen
Durchmesser 16 mm
(wird mit der Grundplatte
des Werkzeuges Mot.255 ver­
wendet )

Mot.287
Best.-Nr. 00 00 028 700

Werkzeug zum Nacharbeiten


der Ventilsitze
(siehe Heft MR 1O9-D.8O3)

Mot.288
Best.-Nr. 00 00 028 800

Satz Austauschmesser zu
Mot.287
(Länge der Messer 9,5 mm)
R-10 R-10

Mot.
Best.-Nr. 00 00 O33 600

Schlüssel zum Festziehen


der Schlauchschellen P.C.
(grosses Modell)

Mot.368
Best.-Nr. 00 00 036 800

Verlängerung für Messuhr­


halter 17 “i wird mit
Mot.251 und Mot.252 ver­
wendet

Mot.369
Best.-Nr. 00 00 O36 900

Montagehalter für Antriebs­


gruppe, kann am fahrbaren
Wagenheber angebracht wer­
den

Mot.382
Best.-Nr. 00 00 O38 200

Einfacher Ventilfederspanne

Mot.400
Best.-Nr. 00 00 040 000

Schlüssel für
PC-Schellen (kleine Aus­
führung )
11 R-l 1

Mot.401
Best.-Nr. 00 00 0^0 100

Einfülltrichter für
KühlSystem
60602

Mot. ^+60
Best.-Nr. 00 00 046 000

Motorhalter für Desvil-


Ständer wird mit 7 ver­
schiedenen Dornen gelie­
fert und je nach Motortyp
verwendet

Mot.^68
Best.-Nr. 00 00 046 800

Werkzeug zum Aus- und


Einbau des Anlasserritzels
(Zündverteiler mit Klemm­
bund, wird mit Mot.0^-01)
ELEKTRISCHE AUSRÜSTUNG (El£.) R-12

Eie.09
Best.-Nr. 00 01 232 500

Prüfgerät für Anlasser-


Drehmoment 0,5-2 mkp

Eie.12 A
Best.-Nr. 00 01 331 700

Schliesswinkelmessgerät
% Dwell, Verwendung auf
der Prüfbank oder am Fahr­
zeug

Eie.13 A
Eigene Herstellung

Haltebügel für Anlasser


Paris-RhSne und Ducellier

Ele*1Ü
Best.-Nr. 00 01 319 900

Endstück und Begrenzer


zu Eie.09 zur Kontrolle
des Anlasserdrehmomentes

El£,17
Eigene Herstellung

Einstellritzel für An­


lasserritzel (Relais)
R-13

Emb.02
Bestell-Nr. 00 00 890 000

Zentrierdorn für Mit­


nehmerscheibe mit 10
Zähnen, Durchmesser 12 mm

Emb.12-01
Best.-Nr. 00 01 219 101

Messgerät und Distanz­


scheiben zum Einstellen
der Druckplatte

Emb.319
Best.-Nr. 00 00 0J1 900

Zentrierdorn für Mit­


nehmerscheibe mit 20
Zähnen (Durchmesser 12 mm
und 15 mm)
GETRIEBE 1 R-l 4

Abzieher für Primärwellen­


lager, wird mit Abzieh­
glocke B.Vi.4l oder B.Vi.4/
verwendet

B.Vi.28-01
Best.-Nr. 00 01 22? 301

Abzieher für Ringnuten­


lager mit Krallen von
146 mm Länge

Best.-Nr. 00 01 244 001

Austauschkrallen von
146 mm Länge

Best.-Nr. 00 01 244 000

Austauschkrallen von
196 mm Länge zu B.Vi.28-01

B.Vi.31 b
Best.-Nr. 00 01 259 401

Satz Dorne (3 Stück) zum


Aus- und Einbau der Spann­
stifte von 5 mm Durchmesser
-15 R-15

Best.-Nr. 00 01 332 600

Dorn (A) zum Austreiben


der Spannstifte im Aus­
tausch zu B.Vi.31B

B • Vi-3^
Best.-Nr. 00 01 313 900

Montagewerkzeug für Ver­


riegelung

B.Vi.35
Best.-Nr. 00 01 318 600

Montagehalter für Ge­


bvOOO triebe 313i 328 u. 334
zum Montageständer 00 01 209
100 oder Sockel 00 01 239 500
mit Drehkopf 00 01 209 200

B.Vi.39
Best.-Nr. 00 01 322 500

Dorn zum Aus- und Einbau


der Spannstifte 4 und 10 mm

B.ViAl
Best.-Nr. 00 01 32^ 800

69003 Abziehglocke mit 23,5 mm


Öffnung zu B.Vi.22 für
Ausbau des Primärwellen­
lagers
R-16 R-l<!

B.Vi.46
Best.-Nr. 00 01 327 700

Bördelwerkzeug für Aussen­


hülse des Synchros
(1. Gang)

B.Vi.47
Best.-Nr. 00 01 JJ1 100

Abziehglocke mit 28 mm
Öffnung zu B.Vi.22 für Aus­
bau des Primärwellenlagers

B.Vi.48
Best.-Nr. 00 01 330 300

Ab^ieherkrallen zu B.Vi.28-01
zum Ausbau des Differential­
lagers

B.Vi.226
Best.-Nr. 00 00 022 600

Einbauwerkzeug für Verrie­


gelung der Schaltgabeln

I
B.Vi.380-01
Best.-Nr. 00 00 038 001

Gekröpfter Schlüssel für Ab­


lassstopfen von Motor und
Getriebe
-17 R -17
LENKUNG (Dir.)

Dir.2?
Best.-Nr. 00 01 329 300

Werkzeug zu T.Av.3^-01 zum


Ausdrücken der Achsen der
69 235 Zahnstangenköpf e

Dir.209
Best.-Nr. 00 00 020 900

Keil zum Ausr chten der


Spurstange
VORDERACHSE (T.Av.)
R -1 8

T.Av.5^
Best.-Nr. 00 01 229 201

69122
Werkzeug zum Blockieren
der Lenkung

T.Av.51
Best.-Nr. 00 01 Jl8 900

Spanner für Manschette des


Kreuzgelenkes Bendix Weiss

T.Av.5^-01
Best.-Nr. 00 01 522 401

Abzieher für Kugelbolzen

T.Av.58
Best.-Nr. 00 01 527 ^00

Kontrollgerät für komplette


Halbachse (Nachlauf 7°)

T.Av.61
eigene Herstellung

Richtpfeil für Mittelstel­


lung der Lenkung
(Fahrzeuge vor 1968)
.-19 R-19

l ( .040")
T.Av.61-01
(19/32") eigene Herstellung
15 =
( 1 3/16")
30 =
40 = ( 1 37/64"]

100 = ( 3 15/16“

125 = (4 59/64") Richtpfeil für Mittel­


180 = ( 7 3/32") stellung der Lenkung
( 7 43/64")') (Fahrzeug nach Modell 68)
195 =

T.Av.65
Best.-Nr. 00 01 329 200

Montagegerät für Kreuzge-


lenk "Bendix Weiss"

T.Av.235
Best.-Nr. 00 00 023 500

Abzieher für Nabe und An­


triebswelle

T.Av.238-02
Best.-Nr. 00 00 023 802

Vorderachsspanner

Best.-Nr. 00 01 317 000

Mutter mit Linksgewinde


im Austausch zu T.Av.238-02
R-20 R-20

T.Av.2^6
Best.-Nr. 00 00 02^ 600

Kontrollwerkzeug für
Lenkeinst ellung

T.Av.337
Best.-Nr. 00 00 033 700

Skala im Austausch
zu T.Av.2^6

T.Av.337-01
Best.-Nr. 00 00 033 701

Skala wird mit T.Av.2^6


verwendet zum Ausrichten
des Lenkgehäuses
Fahrzeuge mit 13° Nachlauf

T.Av.4O9
Best.-Nr. 00 00 0^0 900

Montagewerkzeug für
Antriebswelle
69156

T.Av.^50
Best.-Nr. 00 00 0^5 000

Abzieher für vordere Naben


-21 R-21

T.Av.456
Best.-Nr. OO OO 045 600

Satz Distanzbuchsen und


Krallen (2 Stück) zu
T.Av.238 und T.Av.238-01

70 095

T.Av.46l
Best.-Nr. 00 00 046 100

Kontrollehre für oberen


Querlenker (Fahrzeuge
mit 13° Nachlauf)

T.Av.462
Best.-Nr. 00 00 046 200

Kontrollehre für unteren


Querlenker (Fahrzeuge
mit 13° Nachlauf)

T.Av.463
Best.-Nr. 00 00 046 300

Kontrollkaliber für Achs­


schenkelträger
(Fahrzeuge mit 13° Nach­
lauf )

T.Av.4-76
Best.-Nr. 00 00 047 600

Kugelbolzenauszieher
R-22 R-22

t.Av.491
Best.-Nr. 00 00 0^9 100

Satz Tafeln (3 Stück)


zum Ausrichten des Lenk­
gehäuses
(R1120 - 1180 - 1150)
HINTERACHSE (T.Ar.)

T.Ar.60
Best.-Nr. 00 01 323 ^00

Kontrollehre für einge­


baute Längslenker
(Fahrzeuge mit schmaler
Spur)

T.Ar.65
Best.-Nr. 00 01 332 301

Abzieher zum Lösen der


Lager bis 100 mm Durch­
messer

T.Ar.393
Best.-Nr. 00 00 O39

Kontrollehre für ein­


gebaute Längslenker
(Fahrzeuge mit breiter
Spur) auch für R 1130
gültig

B.Tr.02
Best.-Nr. 00 01 079 201

Abzieher zu T.Ar.63
RÄDER - NABEN (Rou.)

Rou.407
Best.-Nr. 00 00 040 700

Aus- und Einbauwerkzeug


für hintere Nabenlager

Rou.436-01
Best.-Nr. OO 00 0^3 601

Feststellwerkzeug für
Radnaben
R-25 R-25
AUFHÄNGUNG (Sus.)

Sus.22
Best.-Nr. 00 01 303 700

69 340
Spezialbacken für Demon­
tage des Stossdämpfer­
auges

Sus.25-01
Best.-Nr. 00 01 319 501

Einstellwerkzeug für
vordere und hintere Dreh­
stäbe

Sus.25-02
Best.-Nr. 00 01 319 502

A«M

Verlängerung für Dreh­


momentschlüssel Mot.50
zum Einstellen der Boden­
freiheit

Sus.2?
Best.-Nr. 00 01 323 700

Zentrierbolzen für Ein­


stellhebel der vorderen
69 343 Drehstäbe (R 1120)
R-26 R-26

Sus.283
Best.-Nr. 00 00 028 300

Satz Halteseile (2 Stück)


für hintere Stossdämpfer
De Carbon

Sus.311
Best.-Nr. 00 00 031 100

Schlüssel für vordere


Drehstäbe (getrennt von
Sus.23-01 lieferbar)

Sus.312
Best.-Nr. 00 00 031 200

Schlüssel für hintere Dreh­


stäbe (Einstellung durch
Hebel) wird mit Sus.25-01
verwendet

Sus.392
Best.-Nr. 00 00 039 200

Einstellschlüssel für hintere


Drehstäbe (Exzentereinstel­
lung) mit 2^ Zähnen
ö9 357
getrennt zu Sus.25-01 liefer­
bar
R-27 BREMSSYSTEM (Fre.) R-27

Fre.OJ
Best.-Nr. 00 01 056 900

Federzange für Rückhol­


feder

Fre.05 A
Best.-Nr. 00 00 999 ^00

Klemmen Stück) für Rad­


69 279
bremszylinder, kleines
Modell

Fre.09
Best.-Nr. 00 01 320 500

Blechschutz für Bremsbe­


läge (Bremstrommel
Durchmesser 180 mm)

Fre.21^-02
Best.-Nr. 00 00 021 ^02

Manometer für Bremskraft­


begrenzer 0 - 100 kg/cm

Fre.214-03
Best.-Nr. 00 00 021 ^03

Manometer im Austausch
zu Fre.21^-02
R-28 R-28

Fre.279-01
Best.-Nr. 00 00 027 901

Schlüssel zum Einstellen


der Bremsbacken

Fre.284
Best.-Nr. 00 00 028 kOO

Austauschrohr mit 2 An­


schlussstücken zu Fre.214

Fre.284-01
Best.-Nr. 00 00 028 401

Austauschverbindungsstück
69955. zu Fre.214-01 und
Fre.244-01

Fre.284-02
Best.-Nr. 00 00 028 402

Austauschverbindungsstück
zu Fre.214 und Fre.244
69 956

69 956

Fre.284-03
Best.-Nr. 00 00 028 403

Austauschverbindungsstück
mit Entlüfterschraube
zu Fre.214-02 u. Fre.244-02
1-29 R-29

Fre.284-05
Best.-Nr. 00 00 028 405

%w.%w.

Austauschverbindungsstück
zu Fre.214-02 und Fre.244-02

Fre.575
Best.-Nr. 00 00 037 500

Blechschutz für Bremsbe­


läge
(Für Fahrzeuge mit 200 mm
Bremstrommeldurchmesser )

I
Fre.474
Best.-Nr.

Schlüssel für oberes An­


schlussstück des Bremskraft­
begrenzers
(Fahrzeuge mit rechts mon­
tiertem Bremskraftbegrenzer)
... ......... _
R-30

Car.O8 B
Best.-Nr. 00 01 219 202

Karo sserie-Richtbank

Car.l4 A
Best.-Nr. 00 01 218 800

Heberahmen

Car.3^
Best.-Nr. 00 01 267 401

Hebebalken mit Zubehör


(kann mit Car.3öA verwen­
det werden)

Car.J6
Best.-Nr. 128 10

Heberahmen zu Car.34

55 “(2 5/32") 3 = ( .118")


Car.37 A
64 =(2 17/32") 5 = (13/64") eigene Herstellung
83 = (3 9/32") 10 = (25/64")
103 = (4 1/16") 12 = (.473")
110 = (4 11/32") 14 = (35/64")
120 = (4 23/32") 16 = (5/8 ")
140 =( 5 1/2 ") 28 = (1 3/32"| Hebebalken zu Car.34
350 = ( 13 25/32") 32 = (1 1/4")
5 5 0 = ( 21 21/32") 43 ~ (1 11/16'1
.-31 R-31

Car.^4
Best.-Nr. 00 01 320 100

69 377

Kontrollehre für Boden­


gruppe

Car.47
Best.-Nr. 00 01 326 500

Tastspitze zu Car.44 für


Kontrolle der oberen Achs­
schenkellager

15 = (19/32")
Car.54
18 = (.709")
eigene Herstellung
20 = (25/32")
22 = (55/64")
90 = (3 17/32")
145 = (5 23/32")
200 = (7 7/8") Verlängerung zu Car.14 A
210 = ( 8 1/4") zum Anheben "Fourgonnette"
330 = (13")
1860 = ( 73 15/64")

Car.285
Best.-Nr. 00 00 028 500

Aufsatz Nr. 55 für Vorder­


achsausrichtung

Car.286
Best.-Nr. 00 00 028 600

Satz Aufsatzböcke (5 Stück)


für Kontrolle der Boden­
gruppe (Nr. 50-51-52-53-55)
R-32 R-32

Car.323
Best.-Nr. 00 00 032 300

■1 M •

Auftragpistole (handbe­
tätigt) für Dichtmasse-
Patronen

Car.438
Best.-Nr. 00 00 043 800

Montagewerkzeug für Zier­


rahmen der Windschutzscheibe

Car.438-01
Best.-Nr. 00 00 043 801

Klammer zu Car.438
-3J STANDER UND MONTAGEBÖCKE (Cha.) R-33
L

Cha.O4
Best.-Nr. 00 01 217 100

Aufsatz zum fahrbaren Wagen­


heber

Cha.17
Best.-Nr. 00 01 J19 800

Wagenheberaufsatz (für
Hint erfahrzeug)

Cha.280
Best.-Nr. 00 00 028 000

Aufsatz für fahrbaren


Wagenheber

Cha.408
Best.-Nr. 00 00 0^0 800

Satz Hülsen zu Cha.280


für verschiedene Wagenhe­
bertypen
R-34 SPEZIALZUBEHÖR R-34
.

Mot.25 A
Best.-Nr. 00 01 20? 300

Verlängerung zu Montage­
ständer Nr. 00 01 209 101

Best.-Nr. 00 01 209 101

Drehbarer Montageständer

Best.-Nr. 00 01 209 200

Drehkopf für Ständer


Nr. 0001209100 oder Werk­
bankhalter Nr. 0001239500

Best.-Nr. 00 01 232 300

Gewindereparatursat z
OTALU (Helicoil)
Steigung 14 x 25
69 <39

Best.-Nr. 00 01 237 200


69 <<2

Handpumpe für Dichtmasse 306


(Nr.0001316200) zum Ab­
dichten der Scheiben und
abnehmbaren Karosserieteilen
-35 R-35

Best.-Nr. 00 01 239 500

Werkbank-Montagehalter
wird mit Drehkopf
69 <<3
Nr. 00 01 209 200 verwen­
det

Best.-Nr. 00 01 328 401

Werkzeugtafel zur Be­


festigung der Spezial­
werkzeuge

Best.-Nr. 00 01 332 800

Pneumatische Pistole
mit Düsen zum Verarbeiten
der Dichtmasse in Kar­
tuschen Nr. 13162 - 13163
13171

MS 4l4
Best.-Nr. 00 00 041 ^00

Gewindereparatursatz
OTALU (H&licoil)
Steigung 6 x 100

MS 415
Best.-Nr. 00 00 041 500

6 9 <39

Gewindereparatursatz
OTALU (H&licoil)
Steigung 8 x 125
R-36 R-3^