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Trockenlaufende Airflex Kupplung

Ausgekuppelt Eingekuppelt

Druckluft

Innenteil dreht mit der Reibungsschluss


Außenteil ist am SRP befestigt Einganswelle vom Antriebsmotor zwischen Innen- und
Außenteil
YOUR PROPULSION EXPERTS 19
Airflexkupplung

YOUR PROPULSION EXPERTS 20


Airflex Stückliste Blatt 1/1

Stücklisten-Nr.: DIN-A Benennung Zeichnungsnummer

90 78015A14100 Steuereinheit SKS-1/2-02 90 78015A14100


Pos. Stck. Teil Nr. DIN-A Benennung Werkstoff/Lieferant
1 2 1834484050 Kupplungsdose Form C - 9,4mm KA
2 2 SKS-1/2-02-06 3/2-Wege-Magnetventil 24VDC 1,2W
3 2 A820223011 5/2-Wegeventil M5
4 1 1827231039 Manometer 0-16 bar
5 1 SKS-1/2-02-08 Hahn Ms G1/4
6 1 1829207070 Filtereinsatz NL 4-5 m
7 1 1827009613 Filter Befestigungssatz NL 4
8 1 1827000000 Schalldämpfer G1/8
9 1 1827009344 Behälter mit Kondensatablass vollautomatisch
10 1 1823317003 Schutzkappe

1
2 8
4
5
3

10

6/7/9
Airflex Stückliste Blatt 1/1

Stücklisten-Nr.: DIN-A Benennung Zeichnungsnummer

90 78015A14 1 Schalteinheit 90 78015A14


Pos. Stck. Teil Nr. DIN-A Benennung Werkstoff/Lieferant
G1 1 SKS-1/2-02 Steuereinheit ATMOS
11 1 145406 DQ Schalldämpfer Airflex
12 1 940.2379-905 PVF 16 Druckschalter 1) Trafag
13 1 940.2379-905 PVF 16 Druckschalter 1) Trafag
14 1 90 78015A11100 Klemmleiste Weidmüller
15 1 B18-ML Winkel - Einschraubverschraubung St
16 1 RLDKO 18/15 Reduzierverschraubung St
17 1 B15-RL Winkel - Einschraubverschraubung St
18 2 K15-L Gerade Schottverschraubung St
19 15 x 1,5 Kupferrohr SF-Cu DIN 1786
20 2 A6-RL wd Gerade Einschraubverschraubung St
21 2 SBD 6-RS Schwenkverschraubung St
22 1 SBD 6-RL Schwenkverschraubung St
23 6x1 Kupferrohr SF-Cu DIN 1786
24 1 AE 1045.600 Schaltschrank Rittal
25 2 1 N 4007 Löschdiode
26 1 SVRE-M Kabelverschraubung U.I.Lapp 52105010
27 1 M20x1,5 Flache Sechskantmutter U.I.Lapp 52103020
28 2 23 DIN 125 Scheibe St
29 1 VBDKO 6-L Einstellbare Winkel Verschraubung St

1) Schaltpunkt von Pos. 12 und 13 entsprechend Technischer Spezifikation je Auftrag eingestellt

27.07.01 Faller
Seite 1 von 3 Druckluftsystem.A14 deutsch.doc

Druckluftsystem

Wird zu den Schaltkupplungen eine Schalteinheit mitgeliefert, so ist diese gesondert


beschrieben
Die Daten für den Luftdruck und den Druckanstieg in der ersten Stufe sind in einem
Datenblatt vermerkt.
Die häufigste Ursache für Beschädigungen der Schaltkupplung ist übermäßige
Wärmeentwicklung hervorgerufen durch zu lange Schlupfperioden oder zu niedrigem
Luftdruck. Ferner können Einschnürungen im Rohrsystem oder Druckluft, die Fremdkörper
enthält, einen freien Durchfluss zur Schaltkupplung verhindern.
Es muss immer wieder betont werden, dass eine Zufuhr reiner Luft mit ausreichendem Druck
zur Erlangung einer guten Kupplungssteuerung und – Betätigung für eine zufriedenstellende
Arbeitsweise erforderlich ist.

Für eine einwandfreie Arbeitsweise der Schaltkupplung ist ferner die Rohrgröße der
Zuführungsleitungen sehr wichtig. Werden diese nicht angegeben, so ist die Nennweite der
Rotordichtung für die Rohrgröße zu Grunde zu legen.
Es ist wichtig, dass als Anschlussteil zwischen Rotordichtung und stationärer Rohrleitung ein
elastischer Schlauch verwendet wird. Dadurch wird vermieden, dass Belastungen und
Spannungen auf die Rotordichtung einwirken können.

Die Schalteinheit ist so nahe wie möglich an der Rotordichtung anzuordnen.


Eine einwandfreie Funktion der Schalteinheit und der Schaltkupplung ist nur dann
gewährleistet, wenn entsprechende pneumatische Geräte als Luftversorgung von der
Schalteinheit angeordnet sind.
In der Abb. 1 ist dies dargestellt. Diese Darstellung ist allgemein gehalten. Weitere Geräte
zur Druckluftüberwachung im Sinne von Betriebs- und Überwachungsvorschriften können
erforderlich sein.
Achtung: Es dürfen zwischen den Anschlüssen, Behälter 7 -Anschluss "A" Schalteinheit und
Anschluss "B" Schalteinheit - Anschluss Rotordichtung, keine weiteren Verbraucher
angeschlossen werden.
Die Geräte der Luftversorgung haben die Aufgabe die Druckluft auf den Kupplungsdruck zu
reduzieren und für das nachfolgende pneumatische System aufzubereiten.

Kendrion Binder Magnete GmbH • Postfach 12 20 • D-78002 Villingen Schwenningen • Telefon (0 77 21) 8 77 - 0 • Fax 8 77- 4 88
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Seite 2 von 3 Druckluftsystem.A14 deutsch.doc

Rohre, Leitungen, Verschraubungen


1. Um optimale Betriebsverhältnisse zu erhalten, sind die in den Zeichnungen und
Abbildungen gemachten Angaben bezüglich der Rohrabmessungen zu beachten.

2. Rohrqualität
Es wird empfohlen, nahtlos gezogene Kupferrohre halbweicher Qualität zu verwenden,
die ohne weitere Vorbehandlungen gebogen werden können. (z.B. Kupferrohr C–Fu F20
nach DIN 17671) Vor der Verwendung harten Cu – Rohres wird abgeraten, da diese
Rohre zur Verarbeitung mit Sand gefüllt bzw. warm gebogen werden müssen. Die
dadurch anfallenden Verunreinigungen (Zunder) lassen sich teilweise nicht vollständig
aus den Rohren entfernen und führen im späteren Betrieb zu Fehlschaltungen (z.B.
durch undichte Ventilsitze, erhöhte Reibung und Riefenbildung.
Ein "Säuern" der Rohre ist unbedingt zu vermeiden, da geringste Säurerückstände zu
Korrosionserscheinungen in den Ventilen führen.
Es können auch Rohre aus Edelstahl verwendet werden.
3. Ablängen der Rohre
Das Schneiden der Rohre auf die gewünschte Länge sollte mit einem Rohrschneider
erfolgen. Der sich dabei bildende Grat muss mit einem geeigneten Werkzeug entfernt
werden. Die Rohrleitungen müssen anschließend mit Druckluft ausgeblasen werden um
eingedrungene Späne zu entfernen.

4. Verschraubungen
Die Abmessungen und Art der erforderlichen Verschraubungen sind entsprechend den
Geräte- und Gewindeanschlüssen und den Rohrabmessungen auszuwählen. In jedem
Fall dürfen nur solche Verschraubungen gewählt werden, die einerseits eine lösbare,
druckdichte Verbindung garantieren, anderseits dem Rohr auch unter
Vibrationsbeanspruchung einen absolut sicheren Halt geben.
Von der Verwendung von Lötverschraubungen wird aus den unter 2. beschrieben
Gründen abgeraten.
Anschlussgewinde dürfen nicht mit Hanf oder flüssigen Dichtungsmitteln abgedichtet
werden. Die Abdichtung sollte entweder mittels Cu – Dichtung erfolgen oder durch
Verwendung von Verschraubungen mit Dichtkante.

Die Luftdruckeinstellung erfolgt am Druckminderventil 3 entsprechend den Angaben im


Datenblatt. Um die Luftversorgung abstellen zu können ist das Absperrventil 1 angeordnet.

In der Stellung „Zu“ sollte eine Entlüftung der Leitungen bis zur Schalteinheit möglich sein.
Für die Luftdruckanzeige ist ein Manometer 8 mit Absperrventil 9 vorzusehen.
Um bei Schaltvorgängen genügend Druckluft zur Verfügung zu haben ist ein entsprechender
Luftbehälter 7 vorzusehen.
Das Rückschlagventil 4 verhindert einen Rückfluß der Druckluft bei Druckabfall in der
Zuführungsleitung. Ein Sicherheitsventil 5 als Überdruckventil ist vorzusehen um die
nachfolgenden Geräte vor einer Überdruckbelastung zu schützen.
Ein Entwässerungsventil 6 am Behälter ist vorzusehen um ausscheidendes Wasser aus der
Luft ablassen zu können.

Der Filter 2 verhindert, dass Verunreinigungen in das nachfolgende pneumatische System


gelangen.
Bei den meisten Filtern besteht ferner eine Entwässerungsmöglichkeit. Die Montage der
Geräte für die Luftversorgung sind an einem zugänglichen Ort in der Nähe der Schalteinheit
vorzunehmen.

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Seite 3 von 3 Druckluftsystem.A14 deutsch.doc

Luftaufbereitung

1. Filterung

In den meisten Anwendungsfällen haben Filter zwei Aufgaben zu erfüllen:


- zurückhalten von Verunreinigungen
- Entwässerungsmöglichkeit
Die Filterung der Druckluft erfolgt über Sintereinsätze.

2. Entwässerung
Aufgrund des in der Luft enthaltenen Wasserdampfes ist komprimierte Luft nach Austritt
aus dem Kompressor praktisch 100 % gesättigt.
Jede weitere Abkühlung dieser Druckluft im nachgeschaltetem Leitungssystem führt zu
einem Wasserausfall. Der größte Teil des Wasserdampfes kondensiert bereits im
Behälter der Druckerzeugeranlage. Eine sorgfältige Aufbereitung der Druckluft beginnt
bereits mit dem regelmäßigen Entwässern dieser Behälter.
Um infolge weiterer Luftabkühlung ausfallendes Wasser ablassen zu können ist ein
Filter 2 mit Entwässerung anzuordnen.

Nach der Reduzierung auf den Kupplungsdruck sinkt der prozentuale Wasserdampfgehalt
infolge der Volumenvergrößerung so stark, dass die nun für das pneumatische System
vorhandene Druckluft praktisch trocken ist. Bei schlechter Entwässerung an der
Drucklufterzeugeranlage und am Filter, bzw. bei ungünstiger Rohrverlegung hat sich in der
Praxis gezeigt, dass aus der Erzeugeranlage Wassertröpfchen mitgerissen werden.
Ein weiterer Wasserausfall erfolgt dann im Behälter 7 und kann durch das
Entwässerungsventil 6 abgelassen werden. Eine Entwässerung am Ventil 6 und Filter 2 ist
in regelmäßigen Abständen, eventuell täglich, vorzunehmen.

3. Ölung
Der Einbau eines Ölers nach dem Druckminderventil 3 ist in allgemeinen nicht erforderlich,
da bei den meisten Drucklufterzeugeranlagen eine Ölung der Druckluft erfolgt. Ferner sind
bei den Schiffsantrieben die Schaltzahlen gering.

4. Temperatur
Der zulässige Einsatzbereich der pneumatischen Geräte liegt im Allgemeinen zwischen
-15 °C und + 70 °C und dürfte in den meisten Anwendungsfällen ausreichend sein.
Bei Magnetventilen muss die Auswahl des Magneten entsprechend dieses
Temperaturbereiches erfolgen.
Für alle Ventile sind die Betriebsangaben des Herstellers zu beachten.

5. Luftbehälter
Kupplungsgröße Behältergröße

14 VC 1000 30 dm 3
16 VC 600 Dual 40 dm 3
16 VC 1000 40 dm 3
20 VC 600 Dual 50 dm 3
20 VC 1000 50 dm 3
16 VC 1000/600 60 dm 3
20 VC 1000/600 80 dm 3
24 VC 1000 80 dm3
24 VC 1000/650 120 dm³
28 VC 1000 Dual 200 dm³

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Schalteinheit Nr. 90 78015A14 für Airflex Schaltkupplungen

Die Schalteinheit ist eine im Schaltschrank montierte Einheit. Sie muss in unmittelbarer Nähe der
Schaltkupplungen bzw. der Rotordichtung angebracht werden.
Die Versorgungsleitungen vom Anschluss "A" zum Behälter und vom Anschluss "B" zur
Rotordichtung sind bordseitig zu verlegen.
Für die Schaltkupplung hat die Schalteinheit zwei Aufgaben zu erfüllen:

1. Schaltung der Kupplung mit geregeltem Druckanstieg in zwei Stufen.


2. Überwachung des Luftdruckes
Die Betätigung der Kupplung erfolgt über ein Signal aus der Schiffs- oder Antriebsteuerung über
ein 3/2 Wege – Magnetventil
Das Ventil wird durch zwei unabhängige Magnete geschaltet, wodurch erreicht wird, dass die
Kupplung auch bei Stromausfall die EIN- oder AUS – Position, entsprechend dem Schaltzustand,
beibehält. Dabei ist das Ventil so angeordnet, dass ein Signal am Anschluss 14.1 " Kupplung EIN
" und ein Signal am Anschluss 14.2 " Kupplung AUS " bedeutet. Für die Schaltung Kupplung
„EIN“ oder "AUS“ ist es erforderlich, dass das Signal 3 sec. anliegt.
Die Magnete sind für eine Nennspannung von 24 V ± 20 % Gleichstrom und 100 %
Einschaltdauer (ED) ausgelegt.
Die Anschlussdosen sind mit LED’s ausgeführt. Während die Spannung an der entsprechenden
Magnetspule ansteht, leuchten die LED auf.

Der Einschaltvorgang der Kupplung erfolgt in zwei Stufen.


Bei der ersten Stufe erfolgt ein langsamer Druckanstieg. Dadurch kann das Drehmoment der
Kupplung auf das Nennmoment des Motors für den Beschleunigungsvorgang der Antriebseite
angepasst werden. Im Allgemeinen ist von einer Beschleunigungszeit von 4-6 Sekunden
auszugehen.
Die maximal zulässige Schlupfzeit beträgt 10 Sekunden. Dadurch werden alle Schaltvorgänge
unter Vermeidung von Stößen durchgeführt.

Der zeitabhängige Luftdruckanstieg kann über ein integriertes Drosselrückschlagventil eingestellt


werden.
Die Druckeinstellung für die Umschaltung erfolgt über ein integriertes 3/2 Wege – Ventil.

Bei der zweiten Stufe erfolgt ein schneller Druckanstieg bis auf den Betriebsdruck.
Dieser Druckanstieg erfolgt in einer Zeit, die ausschließlich durch das Volumen der Kupplung, den
Zuleitungen und Leitungsverhältnissen bedingt ist.
Für den Luftdruckanstieg in der ersten Stufe bis zur Umschaltung ist von einer Zeit von
3 – 7 Sekunden auszugehen.
Die Umschaltung auf einen schnellen Druckanstieg kann so gelegt werden, dass dies erst nach
Beendigung des Beschleunigungsvorganges erfolgt um den Motor in der Drehzahl nicht zu stark
zu drücken.

Die Schalteinheit ist ferner mit zwei Druckschaltern ausgerüstet. Die Druckschalter haben einen
oberen und unteren Schaltpunkt mit einer einstellbaren Schaltdruckdifferenz.
Druckschalter 12 ist für die Überwachung des Eingangsluftdruckes vorgesehen.
Bei steigendem Luftdruck (oberer Schaltpunkt) schließt der Kontakt und ist für die Einschaltung
der Warnanlage vorzusehen.
Bei fallendem Luftdruck (unterer Schaltpunkt) öffnet der Kontakt und diese Funktion ist in die
Schiffs- und Antriebsteuerung bzw. in die Sicherheitsanlage so einzubeziehen, dass ein optisches
oder akustisches Signal erfolgt.

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Durch einen Luftdruckabfall ist eine schlupffreie Übertragung des Drehmomentes nicht mehr
gewährleistet. Dies erfordert eine sofortige Reduzierung der Motordrehzahl auf 60 %. Sollte es
die Sicherheit erlauben, so ist die Kupplung auszuschalten.

Druckschalter 13 ist für die Zustandsanzeige „Kupplung eingeschaltet“ vorgesehen.


Bei steigendem Luftdruck (oberer Schaltpunkt) schließt der Kontakt und ist für eine optische
Anzeige vorgesehen.
Bei fallendem Luftdruck (unterer Schaltpunkt) öffnet der Kontakt und die Anzeige erlischt.

Achtung ! Kupplung ist noch geschlossen. Bei weiterem Druckabfall kann die Kupplung
durchrutschen.
Motordrehzahl unbedingt auf Leerlaufdrehzahl reduzieren. Sollte es die Sicherheit erlauben ist die
Kupplung automatisch auszuschalten.

Die unteren Schaltpunkte der Druckschalter sind so eingestellt, dass zuerst das Signal für den
Eingangsluftdruck und dann für die Kupplung – Zustandsanzeige erfolgt.
Ferner ist darauf zu achten, dass eine Erhöhung der Motordrehzahl erst dann erfolgt, wenn die
Kupplung nicht mehr rutscht.
Als Signal kann der obere Schaltpunkt des Druckschalters 13 verwendet werden.

Die zeitabhängige Einstellung des Druckaufbaues am Drosselrückschlagventil und der


einstellbare Druck zur Umschaltung am 3/2 Wegeventil ergeben zusammen einen großen Bereich
für die Einstellung der Kupplungseinschaltung. Bezogen auf die Kupplungsgröße und der
Antriebsdaten ist der Druckaufbau und der Druck zur Umschaltung schon eingestellt und in einem
Datenblatt vermerkt. Diese Werte beruhen auf Erfahrungen aus bisher ausgeführten Anlagen.
Durch die unterschiedlichen Ausführungen der Antriebsanlagen und durch die variierenden
Trägheitsmassen kann eine Korrektur der eingestellten Werte bei der Inbetriebnahme oder
Probefahrt erforderlich sein.

Umschaltgrenzwerte: P min = 2,5 bar


P max = 4,2 bar
t max = 7 sec.

Beim Drosselrückschlagventil erfolgt durch Rechtsdrehung der Stellschraube eine Verengung des
Durchflussquerschnittes und somit ein langsamer Druckaufbau.
Durch Linksdrehung der Stellschraube erfolgt eine Vergrößerung des Durchflussquerschnittes und
somit ein schnellerer Druckaufbau. Die Stellschraube ist durch eine Kontermutter und
Schutzkappe gegenüber unbeabsichtigtes Verstellen gesichert.
Beim 3/2 Wege – Ventil erfolgt durch Rechtsdrehung des Einstellknopfes eine Erhöhung und
durch Linksdrehung eine Verringerung des Druckes zur Umschaltung.
Gegenüber einem unbeabsichtigten Verstellen ist der Einstellknopf dreh- und verriegelbar.
Zum Verstellen Einstellknopf anheben, drehen und wieder einrasten lassen.
Die schnellste Einschaltzeit wird erreicht, wenn das Drosselrückschlagventil ganz geöffnet ist und
das 3/2 Wegeventil auf den niedrigsten Ansprechdruck zur Umschaltung eingestellt ist.

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Funktionserklärung

Die von der Luftversorgung kommende, auf den Kupplungsdruck reduzierte, Druckluft wird am
Anschluss A angeschlossen.
Die Druckluft steht über den Filter als Steuerluft und als Hauptluft im Steuerblock zur Verfügung.

Erfolgt nun ein elektrisches Signal am Anschluss 14.1 (Anschluss 14.2 muss elektrisch entregt
sein) des 3/2 Wege-Magnetventils, so schaltet das Ventil um und die Druckluft gelangt nun
entsprechend den eingestellten Werten zeitabhängig zum Ausgang B.

Dieser Luftdruck wird gleichzeitig zum Manometer und zum Druckschalter 13 geführt.
Am Manometer kann der zeitabhängige Druckanstieg und der Umschaltpunkt zur Durchschaltung
auf den Betriebsdruck abgelesen werden.
Zur Überprüfung des Manometers kann die Druckluftzufuhr durch einen Abschalthahn abgesperrt
werden.

Eine Ausschaltung der Kupplung erfolgt, wenn ein elektrisches Signal am Anschluss 14.2
(Anschluss 14.1 muss elektrisch entregt sein) des 3/2 Wege - Magnetventil erfolgt.
Es ist erforderlich, dass das Signal 3 sec. anliegt. Dadurch werden die Steuerleitungen entlüftet
und eine Entlüftung der Kupplung erfolgt direkt am Steuerblock über den Schalldämpfer 11

Der Filter dient zur Filterung der Druckluft und zur Kondensatabscheidung. Durch die Filterung
wird die Druckluft von festen Bestandteilen und Feuchtigkeitströpfchen gereinigt. Das sich im
Behälter sammelnde Kondensat wird automatisch abgelassen.

Das 3/2 Wege-Magnetventil und die Druckschalter 12 und 13 sind bis zur Klemmleiste 14
verkabelt.
Die elektrischen Anschlüsse ersehen Sie aus dem Schaltplan und der Zeichnung.

Schaltung der Kupplung bei Ausfall der Schiffs oder Antriebsteuerung

Das 3/2 Wege-Magnetventil ist für die "AUS" oder "EIN" Position mit einer Handhilfsbetätigung
versehen, um die Kupplung auch bei Stromausfall oder Ausfall der Schiffs- oder Antriebsteuerung
betätigen zu können.
Um dem Zustand des erregten Magneten zu erreichen muss der Schraubenkopf eingedrückt und
eine ¼ Umdrehung nach rechts gedreht werden. (Zeit 3 sec.)

Achtung! Handbetätigung nur im Stillstand der Anlage oder mit den Ein- und
Ausschaltkriterien wie bei Betätigung aus der Schiffs- oder Antriebsteuerung.

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Pneumatikschema, Pneumaticschema,
Plan de montage pneumatique

Einstellmöglichkeit der Umschaltung, Schaltpunkte der Druckschalter


Siehe Zeichnung 90 78015A14 909, 90 78015A14 910 oder 90 78015A14 911

Elektrikschema / Circuit diagram / Schema electrique

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