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BUCH

Warum Nationen scheitern


Die Ursprünge von Macht, Wohlstand und Armut

Daron Acemoglu
und
James A. Robinson
S. Fischer,
2013

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Innovativ
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Italiener, Griechen, Spanier, Portugiesen – na ja, durch besonderen
Arbeitseifer haben sich die Club-Med-Europäer nie hervorgetan. Und die
Afrikaner? Kein Wunder, dass die sich lieber auf die faule Haut legen, bei der
Hitze dort ... Das sind Stammtischweisheiten, klar. Aber sind sie wirklich so
abwegig, wenn man sich anschaut, welche Länder heute in Schuldensümpfen
und Bürgerkriegen versinken? Ja, die klischierte Sichtweise ist falsch, das
stellen Daron Acemoglu und James A. Robinson gleich zu Anfang klar. Die
beiden Wirtschaftswissenschaftler nehmen ihre Leser mit auf einen
faszinierenden Gang durch die Institutionen: Vom Neolithikum bis zur
Industriellen Revolution, immer waren die Regeln des politischen und
wirtschaftlichen Zusammenlebens für das Aufblühen und Scheitern von
Nationen verantwortlich. Eine plausible und interessante Theorie, wobei man
kritisch einwenden kann, dass die Autoren sich beinahe ausschließlich darauf
fokussieren. Die Überlegung, dass die reichen Nationen ihren Wohlstand
auch der historischen und bis heute anhaltenden Ausbeutung der ärmeren
Länder verdanken könnten, wird beispielsweise ausgespart. getAbstract legt
das ansonsten brillante Buch allen ans Herz, die sich für die spannende Frage
interessieren, wie die Ungleichheit auf der Welt überwunden werden kann.

Take-aways
• Kulturelle oder geografische Unterschiede haben ebenso wenig mit dem
weltweiten Wohlstandsgefälle zu tun wie mangelnde
Wirtschaftskompetenz.
• Ob ein Land arm oder reich ist, hängt von seinen Institutionen ab.
• Inklusive Institutionen geben einer breiten Bevölkerungsmehrheit die
Chance, vom Wirtschaftswachstum zu profitieren.
• Extraktive Institutionen ermöglichen es einer Elite, sich auf Kosten der
Mehrheit zu bereichern.
• In Teilen Afrikas, Lateinamerikas und Asiens legte der europäische
Kolonialismus die Saat für extraktive Teufelskreise, die in
Bürgerkriegen und Staatsversagen endeten.
• In England dagegen bereitete ein inklusiver Tugendkreis den Boden für
die Industrielle Revolution.
• Er führte zu mehr Rechtssicherheit, Pluralismus und schöpferischer
Zerstörung.
• Von extraktiven Institutionen getragenes Wachstum ist möglich, aber
nicht nachhaltig.
• Ohne politische Reformen wird Chinas Wirtschaftsboom irgendwann
im Sande verlaufen.
• Effektive Auslandshilfe muss sich auf den Aufbau inklusiver
Institutionen konzentrieren.

Zusammenfassung 
Die Millionenfrage
Die amerikanisch-mexikanische Grenze verläuft mitten durch die Stadt
Nogales: Auf der einen Seite des Zauns beträgt das Durchschnittseinkommen
circa 30 000 Dollar im Jahr, und die Mehrheit der Einwohner hat mindestens
die Highschool abgeschlossen. Auf der anderen Seite steht den Menschen
gerade mal ein Drittel des Einkommens zur Verfügung, die
Säuglingssterblichkeit ist hoch und die Angst vor Kriminalität allgegenwärtig.
Wie kommt es zu solchen Unterschieden? Die gängigen Erklärungsversuche
sind allesamt unbefriedigend:

• Geografie-Hypothese: „Heiße Länder sind arm!“ Diese These erklärt


nicht, weshalb die wohlhabendsten Völker im vorkolumbischen
Amerika in tropischen Regionen lebten und warum der Wohlstand im
Nord- und Südteil der Stadt Nogales so ungleich verteilt ist.
• Kultur-Hypothese: „Afrikaner sind faul und Lateinamerikaner
wollen alles ,mañana‘ erledigen!“ Eine simple Verwechslung von
Ursache und Wirkung: Mangelndes Arbeitsethos ist nicht selten die
Folge schwacher Institutionen und fehlender Anreize.
• Ignoranz-Hypothese: „Politiker armer Länder wissen nicht, wie
Wirtschaft funktioniert!“ Tatsächlich verfolgen die meisten Herrscher
wirtschaftlich unsinnige Projekte nicht aus Unwissenheit, sondern um
ihre Klientel bei Laune und sich selbst an der Macht zu halten.

Zwei Neue Welten


Die Geschichte der Kolonialisierung Amerikas hält einen Schlüssel zur
Beantwortung der Frage nach den Ursachen der Unterschiede bereit. Die
Spanier trafen im Süden und im Zentrum des amerikanischen
Doppelkontinents auf dicht besiedelte Landstriche und beuteten die
Arbeitskraft der indigenen Bevölkerung rücksichtslos aus. Lateinamerika
wurde zum „ungleichsten“ Kontinent der Welt. 100 Jahre später mussten sich
die Engländer mit dem ressourcenarmen und dünn besiedelten Norden des
Kontinents zufrieden geben. Die ersten Siedler in Jamestown, Virginia, waren
Goldschmiede und Glücksritter, die wie die Spanier durch Nichtstun reich
werden wollten. Am Ende wurden sie nur durch neue Regeln, die sie
zwangen, selbst zu arbeiten und zu investieren, vor dem Hungertod bewahrt.
Auf der ersten Generalversammlung der Virginia Company 1619 wurde dann
allen erwachsenen Männern ein Mitspracherecht bei der Gesetzgebung in der
Kolonie eingeräumt. Es war der Beginn eines Prozesses, der mit der
Unterzeichnung der Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika 1787
endete. Fortan entwickelten sich der Norden und der Süden des Kontinents
immer weiter auseinander: In den USA waren die verantwortlichen Politiker
motiviert, ihren Bürgern wirtschaftliche Möglichkeiten zu eröffnen, weil sie
ansonsten an der Wahlurne abgestraft worden wären. In Zentral- und
Südamerika hingegen jagte ein Militärputsch den nächsten. Die Eliten hatten
nur eines im Sinn: staatliche Institutionen nach dem Beispiel ihrer
 spanischen Vorfahren so zu manipulieren, dass sie sich selbst die Taschen 
vollstopfen konnten.

Umbruch, Aufbruch und Niedergang


Inklusive Institutionen wie jene, die in Jamestown entstanden, ermutigen
jeden Einzelnen, am Wirtschaftsleben teilzuhaben und das Beste aus sich
herauszuholen. Sie schützen Privateigentum, bieten ein neutrales
Rechtssystem und öffentliche Dienstleistungen, die faire Bedingungen für alle
schaffen. Extraktive Institutionen sorgen hingegen dafür, dass eine elitäre
Minderheit der Bevölkerungsmehrheit Wohlstand und Einkommen
vorenthalten kann. Die Saat für institutionelle Veränderungen wird in


Umbruchphasen gelegt: So raffte die Beulenpest Mitte des 14. Jahrhunderts
knapp die Hälfte der europäischen Bevölkerung hinweg. Das bedeutete das
Ende des Feudalismus in Westeuropa, da die knapper gewordenen
Arbeitskräfte nach mehr Rechten verlangten. In Osteuropa geschah das
Gegenteil: Die mächtige Aristokratie setzte erfolgreich eine noch brutalere


Form der Leibeigenschaft durch.

Reiche Staaten haben ihren Reichtum der Tatsache zu


verdanken, dass es ihnen irgendwann in den vergangenen
drei Jahrhunderten gelungen ist, inklusive Institutionen
aufzubauen.

Zweifellos kann ein extraktives Modell eine Zeit lang für enormes Wachstum
sorgen. Doch nach einer Weile provoziert es Konflikte und Verteilungskämpfe
zwischen herrschenden und aufstrebenden Eliten. Extreme Ungleichheit
erzeugt politische Instabilität. Der Wandel des Römischen Reichs von einer
Republik mit teilweise inklusiven Institutionen zu einer Herrschaft der Eliten
im Kaiserreich ist eine solche Verfallsgeschichte. Roms Niedergang wurde
ausgelöst durch die zunehmend extraktiven Institutionen, die einfache Bürger
um Mitbestimmungsrecht und Eigentum brachten. Außerdem würgten die
Kaiser aus Angst vor schöpferischer Zerstörung den technologischen
Fortschritt ab.

Industrielle Revolution und Reaktion


Nicht anders verhielt sich die englische Königin Elisabeth I.: Sie weigerte sich
1589, dem Erfinder einer Strickmaschine ein Patent zu gewähren. Zu groß
war ihre Furcht vor möglichen Revolten arbeitsloser Handstricker. Die Angst
vor schöpferischer Zerstörung ist ein wesentlicher Grund dafür, warum sich
der Lebensstandard der Menschen zwischen der Neolithischen und der
Industriellen Revolution kaum veränderte. Doch in England waren die Tage
der absolut herrschenden Monarchen gezählt. Nach der Glorreichen
Revolution 1688 wurden mit den politischen auch die wirtschaftlichen
Institutionen pluralistischer, weil Kaufleute und Fabrikanten ihr Eigentum
vor dem willkürlichen Zugriff durch die Krone schützen wollten. Zugleich
nahm die politische Zentralisierung zu. All das schuf die Grundlage für die
 Industrielle Revolution, die ab 1760 an Fahrt gewann: James Watt erfand die 
Dampfmaschine, Spinnereien und Webereien wurden mechanisiert. Die
Innovationsgeschwindigkeit war atemberaubend, und viele überlieferte
Herstellungsverfahren und Privilegien der alten Elite blieben auf der Strecke.
In anderen Weltregionen hingegen überwog die Angst vor diesen Kräften:

• Im Osmanischen Reich wurde die Druckerpresse erst knapp 300 Jahre


nach ihrer Erfindung 1455 zugelassen. Die Folge: Nur 2 bis 3 Prozent
der Bevölkerung in dieser Region konnten um 1800 lesen und
schreiben, gegenüber 60 Prozent der erwachsenen Männer in England.
• In Spanien erlebte der Absolutismus nach der Reconquista einen
Aufschwung. Juden und Araber wurden enteignet. Die Krone
kontrollierte und profitierte allein von dem lukrativen Handel mit der
Neuen Welt.
• In Russland ebenso wie in Österreich-Ungarn hielt sich die
Leibeigenschaft. Die absolutistischen Herrscher reagierten allergisch
auf jegliche Veränderungen, verhinderten den Eisenbahnbau und die
Errichtung von Fabriken.

Tugend- und Teufelskreise


Wenn weite Teile der Bevölkerung erst einmal in den Genuss von Inklusivität
gekommen sind, verstärkt sich der Sog in Richtung Pluralismus und
Rechtsstaatlichkeit. Die Einflussmöglichkeiten reaktionärer Kräfte


schwinden, Einkommen verteilen sich ausgewogener und eine freie und
vielfältige Medienlandschaft entsteht. Es ist genau dieser Tugendkreis, der
die britische Regierung nach 1832 dazu bewog, das Wahlrecht auf größere
Bevölkerungsgruppen auszuweiten. Die Arbeiterschaft gewann an Einfluss,


das Steuersystem wurde progressiver und die Finanzierung des Schulwesens
wurde Staatsaufgabe.

Ungleichheit in der modernen Welt resultiert hauptsächlich


aus der uneinheitlichen Verteilung und Übernahme von
Technologien.

Umgekehrt sorgten Institutionen wie die Sklaverei und der europäische


Kolonialismus dafür, dass Millionen Menschen weltweit gar nicht erst eine
Chance erhielten, dem englischen Vorbild zu folgen. Beispiel Südafrika: Vom
Sklavenhandel war die Region aufgrund ihrer geografischen Lage verschont
geblieben. Bis 1900 übernahm die afrikanische Bevölkerung
landwirtschaftliche Methoden von europäischen Bauern, ein inklusiver
Tugendkreis begann. Doch den Europäern war der Wettbewerb mit den
Einheimischen ein Dorn im Auge. Zudem benötigten die neu gegründeten
Minenunternehmen dringend billige Arbeitskräfte. Der Natives Land Act von
1913 spaltete daraufhin Südafrika in einen modernen, wohlhabenden Teil und
einen armen, rückständigen Teil. 87 Prozent der Fläche wurden den Weißen
 zugesprochen, die 20 Prozent der Bevölkerung ausmachten. Die schwarze 
Mehrheit wurde in kleine Reservate gepfercht.

Das „Eherne Gesetz der Oligarchie“


Der Premierminister von Sierra Leone, Siaka Stevens, ließ nach seiner Wahl
1967 die von den Briten erbaute Eisenbahnlinie stilllegen, weil sie einer mit
seiner eigenen verfeindeten Volksgruppe zugute kam. Er sah lieber zu, wie die
Wirtschaft an die Wand fuhr, als seine eigene Machtposition zu gefährden.
Die von den Kolonialherren geerbten Institutionen bereiteten in vielen
Staaten des subsaharischen Afrika den Boden für Korruption, Gewalt und
noch brutaleren Machtmissbrauch. Laut dem „Ehernen Gesetz der
Oligarchie“ überleben Hierarchien selbst dann, wenn eine Gruppe der
anderen die Macht aus den Händen reißt – unabhängig von ihrer Ideologie.
Am schlimmsten treiben es die Kommunisten, die absolutistischen Herrscher
unserer Zeit. Bevor die USA 2006 den Export von Luxusprodukten nach
Nordkorea sanktionierte, soll Kim Jong-Il ein Cognac-Budget von 800 000
Dollar im Jahr gehabt haben. Und in Usbekistan kam nach der
Unabhängigkeit der zum Nationalisten gewandelte Exkommunist Islam
Karimow an die Macht, der heute Kinder zur Zwangsarbeit auf
Baumwollfelder schickt. Generell gilt: Die Wirtschaft eines Landes leidet,
wenn seine Bevölkerung keinen Grund sieht zu sparen, zu investieren oder
innovativ zu sein. Im Extremfall führt das zu einem Zusammenbruch der
Ordnung und damit zu Staatsversagen, Bürgerkriegen und Hungersnöten.

Institutionelle Rahmen sprengen


Botswana war nach seiner Unabhängigkeit eines der ärmsten Länder der
Welt. Heute ist es das reichste im subsaharischen Afrika und kann mit
Staaten wie Ungarn oder Costa Rica gleichziehen. Wie ist das möglich? Die
Antwort liegt in seinen inklusiven Institutionen. Die Führer des Landes


konnten auf einer Tradition politischer Zentralisierung und kollektiver
Meinungsfindung aufbauen. Auf die politische Öffnung folgte der Aufbau
inklusiver Wirtschaftsinstitutionen. Als nach der Unabhängigkeit riesige
Diamantenvorkommen entdeckt wurden, verstaatlichte man die Abbaurechte


und finanzierte mit den Einnahmen öffentliche Investitionen im ganzen
Land.

Das wirtschaftliche und politische Versagen heutiger Staaten


kann behoben werden, wenn sich extraktive Institutionen in
inklusive verwandeln.

Einen anderen Weg ging China. Dort sorgte die durch Deng Xiaoping
eingeleitete Reformpolitik für eine Öffnung der wirtschaftlichen
Institutionen. Marktwirtschaftliche Anreize in der Landwirtschaft und
Industrie, gefolgt von ausländischen Investitionen, zogen Millionen Chinesen
aus der Armut. Allerdings wird der Boom ohne grundlegende politische
Reformen nicht von Dauer sein. Denn die These vom erfolgreichen
 autoritären Wachstum im Reich der Mitte ist ein gefährlicher Irrtum: 
Tatsächlich gibt es dort kein Privateigentum, das vor staatlicher Willkür
geschützt wäre. Firmenchefs leben in ständiger Angst, in Ungnade zu fallen
und unter fadenscheinigen Gründen enteignet und verurteilt zu werden.

Wir sind das Volk!


Modernisierungstheoretiker behaupten, mehr Marktwirtschaft und Handel
würden irgendwann automatisch zu mehr Demokratie führen. Leider sieht
die Realität anders aus. Die autoritären Regime in Russland, Saudi-Arabien
und Venezuela werden durch extraktives Wachstum eher gestützt als gestürzt.
Versuche, Staaten politische und wirtschaftliche Reformen aufzuzwingen,
oder durch Reparaturen von Marktfehlern Wohlstand zu konstruieren, sind
gescheitert, ebenso wie die klassische Entwicklungshilfe, von der ein Großteil
in der Verwaltung stecken bleibt oder in dubiosen Kanälen versickert. Wer
effektiv Auslandshilfe leisten möchte, sollte stattdessen in den Aufbau neuer,
inklusiver Institutionen investieren. Der Aufstieg Brasiliens zur größten
Wirtschaftsmacht Lateinamerikas gilt als Vorbild für den Prozess der
Demokratisierung und der Ermächtigung breiter Bevölkerungsgruppen:
Armut und Ungleichheit sind stark zurückgegangen. Mehr Brasilianer als je
zuvor können heute selbst über ihr Leben und die Verteilung der Ressourcen
in ihrem Land entscheiden.

Über die Autoren


Daron Acemoglu ist Professor für Wirtschaftswissenschaften am
Massachusetts Institute for Technology (MIT). James A. Robinson arbeitet
als Professor für Politik und Wirtschaft an der Harvard University. Seine
Spezialgebiete sind Entwicklungshilfe, Lateinamerika und Afrika.


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Dieses Dokument ist für den persönlichen Gebrauch von Mahieddine Abderrahmane
(hass@bluewin.ch) bestimmt.

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