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Telc Deutsch B1 B2 Pflege Prüfung Schreiben

Beispiel 1
Herr... , geboren am ... , wurde heute morgen in unserer Pflegeeinrichtung aufgenommen.
Die Aufnahme erfolgte durch Schwester Katrin, die auch das Anamnesegespräch führte. Alle
erforderlichen Angaben wurden vom Patienten selbst gestellt.

Zur Aufrechterhaltung der vitalen Funktionen ist es erforderlich den Blutdruck regelmäßig zu
messen, da Herr Schmidt an niedrigem Blutdruck leidet. Dies hat auch zur Folge, dass er
ständig kalte Füße hat. Aus diesem Grund, sollte auf eine Umgebungstemperatur von
mindestens 23 Grad Celsius geachtet werden, bei welcher er sich wohlfühlt. Blutzucker wird
dagegen nicht gemessen und er benötigt auch keine Kompressionsstrümpfe. Auch nimmt er
keinerlei Medikamente ein.

Bezüglich seiner Körperpflege bevorzugt er Vollbäder, wobei eine Teilübernahme durch das
Pflegepersonal erforderlich ist, im Speziellen bei der Unterkörperpflege bedingt durch die
eingeschränkte Mobilität. Dies macht auch die vollständige Übernahme bei der Fußpflege
erforderlich. Hierbei sollte die Fußpflege durch das Pflegepersonal oder direkt von einer
Fußpflegerin übernommen werden.

Bei der Bartpflege ist auf eine Nassrasur zu achten, wobei Herr Schmidt nur beaufsichtigt
werden sollte, da er dies noch selbstständig durchführen kann. Die Haarwäsche macht er für
gewöhnlich einmal pro Woche, ohne dabei auf Hilfe angewiesen zu sein. Um abzuschließen ist
noch zu erwähnen, dass seine Tochter sowohl Duschgel als auch Rasiercreme versorgt.

Besispiel 2
Herr …, geboren am …, wurde heute Nachmittag in unserer Pflegeeinrichtung aufgenommen. Die
Aufnahme erfolgte durch Pfleger Thomas, der auch das Anamnesegespräch führte.

Herr … ist zeitlich und örtlich orientiert, was heisst, dass er weiss welcher Tag aktuell ist und an
welchem Ort er sich befindet. Situativ und zur Person ist er nicht orientiert, da er das Pflegepersonal
nicht erkennt und sich auch nicht seiner Situation bewusst ist. Daher werden die Erstinformationen von
seiner Tochter gegeben, die ihn zur Aufnahme begleitet hat. Da er nicht mehr gut hört, also schwerhörig
ist, benötigt er ein Hörgerät. Eine Brille dagegen ist nicht erforderlich, da er perfekt sieht. Von seiner
Tochter wurde uns mitgeteilt, dass er problemlos seine Wünsche mitteilen kann. Es besteht also kein
Problem der Kommunikation.

Herr Weber ist noch sehr mobil und selbstständig, so hat er zum Beispiel keinerlei Probleme beim
Gehen, Stehen, Sitzen, Laufen, sich Hinsetzen oder beim Verändern der Lage im Bett. Daraus folgt,
dass er keinerlei Hilfsmittel für seine Mobilität benötigt. Jedoch ist zu erwähnen, dass er weder
spazieren geht noch körperlichen Aktivitäten macht.

Zu beachten ist jedoch, dass Herr Weber an Kontrakturen leidet, insbesondere einer gefausteten Hand.
Anamnesebogen 1. Kommunizieren / 2. Sich bewegen

Herr …, geboren am …, wurde heute Nachmittag in unserer Pflegeeinrichtung


aufgenommen. Die Aufnahme erfolgte durch Pfleger Thomas, der auch das
Anamnesegespräch führte.

Herr … ist zeitlich und örtlich orientiert, was heisst, dass er weiss welcher Tag aktuell ist
und an welchem Ort er sich befindet. Situativ und zur Person ist er nicht orientiert, da er
das Pflegepersonal nicht erkennt und sich auch nicht seiner Situation bewusst ist. Daher
werden die Erstinformationen von seiner Tochter gegeben, die ihn zur Aufnahme
begleitet hat. Da er nicht mehr gut hört, also schwerhörig ist, benötigt er ein Hörgerät.
Eine Brille dagegen ist nicht erforderlich, da er perfekt sieht. Von seiner Tochter wurde
uns mitgeteilt, dass er problemlos seine Wünsche mitteilen kann. Es besteht also kein
Problem der Kommunikation.

Herr Weber ist noch sehr mobil und selbstständig, so hat er zum Beispiel keinerlei
Probleme beim Gehen, Stehen, Sitzen, Laufen, sich Hinsetzen oder beim Verändern der
Lage im Bett. Daraus folgt, dass er keinerlei Hilfsmittel für seine Mobilität benötigt.
Jedoch ist zu erwähnen, dass er weder spazieren geht noch körperlichen Aktivitäten
macht.

Zu beachten ist jedoch, dass Herr Weber an Kontrakturen leidet, insbesondere einer
gefausteten Hand.

Aufnahmebericht / Anamnesebericht - 1. Kommunizieren / 2. Sich


bewegen
Frau ..., geboren am ..., wurde heute in unserer Pflegeeinrichtung aufgenommen. Da sie
noch völlig orientiert ist, stammen alle Informationen zum Anamnesebogen von ihr
selbst. Das Anamnesegespräch wurde von Schwester Judith geführt.

Frau Wilkowski leidet an Sprach- und Wortfindungstörungen, deshalb sollten


geschlossene Fragen gestellt werden und ihr Zeit zum Antworten geben werden. Jedoch
kann sie sich mitteilen und ihre Wünsche äußern. Ihre Vision und Hörfähigkeit sind
uneingeschränkt, also braucht sie weder eine Lesebrille noch ein Hörgerät, um klar zu
lesen bzw. zu hören.

Im Moment sind Kontrakturen bei der Bewohnerin vorhanden, insbesondere eine


Spitzfußstellung. Darüber hinaus besteht bei ihr Sturzgefahr. Aus diesem Grund benötigt
sie einen Rollator, um sich zu bewegen. Das Pflegepersonal muss diesbezüglich auf
Sturtzrisiken achten.
In Bezug auf ihre Bewegung kann Frau Wikowski ihre Lage im Bett selbständig
verändern. Außerdem kann sie auch selbständig Gehen und Stehen, jedoch kann sie
nicht selbständig Laufen. Sie benutzt hierfür Hilfsmittel wie zum Beispiel Rollstuhl und
Rollato

Anamnesebogen - 3. Gewohnheiten / 4. Sich pflegen

Herr ... , geboren am ... , wurde heute morgen in unserer Pflegeeinrichtung


aufgenommen. Die Aufnahme erfolgte durch Schwester Katrin, die auch das
Anamnesegespräch führte. Alle erforderlichen Angaben wurden vom Patienten selbst
gestellt.

Zur Aufrechterhaltung der vitalen Funktionen ist es erforderlich den Blutdruck


regelmäßig zu messen, da Herr Schmidt an niedrigem Blutdruck leidet. Dies hat auch
zur Folge, dass er ständig kalte Füße hat. Aus diesem Grund, sollte auf eine
Umgebungstemperatur von mindestens 23 Grad Celsius geachtet werden, bei welcher er
sich wohlfühlt. Blutzucker wird dagegen nicht gemessen und er benötigt auch keine
Kompressionsstrümpfe. Auch nimmt er keinerlei Medikamente ein.

Bezüglich seiner Körperpflege bevorzugt er Vollbäder, wobei eine Teilübernahme durch


das Pflegepersonal erforderlich ist, im Speziellen bei der Unterkörperpflege bedingt
durch die eingeschränkte Mobilität. Dies macht auch die vollständige Übernahme bei
der Fußpflege erforderlich. Hierbei sollte die Fußpflege durch das Pflegepersonal oder
direkt von einer Fußpflegerin übernommen werden.

Bei der Bartpflege ist auf eine Nassrasur zu achten, wobei Herr Schmidt nur
beaufsichtigt werden sollte, da er dies noch selbstständig durchführen kann. Die
Haarwäsche macht er für gewöhnlich einmal pro Woche, ohne dabei auf Hilfe
angewiesen zu sein. Um abzuschließen ist noch zu erwähnen, dass seine Tochter sowohl
Duschgel als auch Rasiercreme versorgt.

Anamnesebericht -5. Essen und Trinken


Frau ..., geboren am ..., wurde heute in unserer Pflegeeinrichtung aufgenommen. Die
Erstinformationen stammen von der Bewohnerin selbst, die auch alle nötigen
Informationen zum Aufnahmegespräch übermittelte. Das Gespräch wurde von Pfleger
Max geführt.

Die Lieblingsspeisen von Frau ... sind Suppen, Säfte und Milch, dagegen lehnt sie feste
Speisen ab, da sie unter Schluckstörungen leidet. Sie mag auch keinen Kaffee. Ihre drei
Mahlzeiten am Tag sind mundgerecht zuzubereiten und ihr in breiiger Form zu reichen.
Diese nimmt sie nach Wunsch ein, da sie nur der Unterstützung der Sondenernährung
dienen, die vom Pflegepersonal vollständig übernommen wird.

Da sie nur etwa einen viertel Liter Flüssigkeit zu sich nimmt, muss ihre
Flüssigkeitsaufnahme sichergestellt werden. Eine vollständige Übernahme ist
erforderlich. Die Getränke und Gläser sollten immer in Reichweite stehen und die
Pflegekräfte des weiteren in regelmäßigen Abständen Getränke anbieten. Auch ein
Trinkprotokoll ist zu führen.

Wegen ihrer eingeschränkten Mobilität wünscht sie nicht in Gemeinschaft zu speisen.


Für gewöhnlich nimmt sie ihr Frühstück eher spät ein.

Anamnesebogen - 5. Essen und Trinken / 6. Ausscheiden

Frau ... , geboren am ... , wurde heute morgen in unserer Pflegeeinrichtung


aufgenommen. Die Aufnahme erfolgte durch Schwester Elli, die auch das
Anamnesegespräch führte. Alle erforderlichen Angaben wurden von der Patientin selbst
gestellt.

Ihre Vorlieben beim Essen und Trinken sind Nürnberger Würstchen mit Sauerkraut und
Klößen, dagegen lehnt sie warme Süßspeisen ab. Sie trinkt drei Tassen Kaffee am Tag
und nimmt ihre Mahlzeiten gern in Gemeinschaft ein. Sie ist daran gewöhnt, früh am
Morgen zu frühstücken und nimmt für gewöhnlich drei Hauptmahlzeiten pro Tag ein.
Schonkost oder Sonderernährung sind nicht notwendig. ...

Im Bezug auf die Flüssigkeitsaufnahme ist darauf zu achten, dass Frau ... ausreichend
Wasser aufnimmt, da sie die Notwendigkeit der Wasseraufnahme nicht einsieht. Eine
Flasche Wasser und ein gefülltes Glas sollten immer auf ihrem Nachttisch griffbereit
stehen. Beim Essen braucht sie Teilübernahme, da sie sehr langsam isst. Das heisst, es
sollte ihr Essen in mundgerechte Stücke geschnitten werden und falls nötig auch das
Essen gereicht werden.

Bezüglich des Themas Ausscheiden ist zu sagen, dass Frau ... keine festen
Toilettenzeiten hat. Allerdings benötigt sie Hilfe beim Toilettengang. Sie ist zeitweise
urininkontinent, nimmt zwar keine Medikamente aber benutzt Vorlagen. Da ihr ein
künstlicher Darmausgang gelegt wurde, kann sie die Toilette nicht selbstständig
benutzen und braucht Teilübernahme. Generell ist auf das Infektionsrisiko durch die
Inkontinenz und den Anus praeter zu achten. Zum Schluss bleibt noch zu sagen, dass
wegen der mangelnden Beweglichkeit beim Wechseln der Vorlagen Teilübernahme
erforderlich ist.

Anamnesebericht - 7. sich kleiden / 8. Ruhe und Schlafen

Frau ... , geboren am ... , wurde heute morgen in unserer Pflegeeinrichtung


aufgenommen. Die Aufnahme erfolgte durch Pfleger Klaus, der auch das
Anamnesegespräch führte. Alle erforderlichen Angaben wurden von der Patientin selbst
gestellt.

Für gewöhnlich trägt sie tagsüber Röcke und Blusen, sowie Ehering und Halskette. In
der Nacht bevorzugt sie ein Nachthemd und wechselt zweimal die Woche nach dem
Baden die Wäsche. Auf Grund ihres Alters und ihrer Desorientiertheit, braucht Sie Hilfe
bei der Kleiderauswahl, das heisst das Krankenpersonal sollte die tägliche Kleidung für
die Patientin bereit legen bzw. sie bei der Auswahl anleiten. Auch müssen Verschlüsse
wie Knöpfe und Reißverschlüsse vom Krankenpersonal geöffnet und geschlossen
werden.

Bedingt durch ihre Desorientiertheit zieht sie sich öfter aus, daher ist eine regelmäßige
Beaufsichtigung erforderlich. Leider fehlt die Einsicht zum notwendigen
Wäschewechsel, was es auch hierbei erforderlich macht, sie zu beaufsichtigen, um den
Wäschewechsel sicherzustellen.

Bezüglich ihrer Nachtruhe ist zu sagen, dass sie von 2.00 Uhr bis 7 Uhr schläft, somit
also kein gestörten Tag/Nacht-Rhythmus besteht, jedoch leidet sie an
Einschlafstörungen. Sie macht gern einen eineinhalb stündigen Mittagsschlaf. Sie lehnt
es ab, dass eine Schwestern nachts nach ihr schaut. Es gibt keine weiteren
Besonderheiten zu beachten noch nimmt sie Medikamente zum Schlafen.

Anamnesebogen - 8. Ruhen und Schlafen / 9. Sich beschäftigen

Herr ..., geboren am ..., Bäcker von Beruf, wurde heute Nachmittag in unserer
Pflegeeinrichtung aufgenommen. Da er sich vollkommen orientiert zeigte, stammen alle
Erstinformationen von ihm. Das Aufnahmegespräch wurde von Schwester Martina
geführ

Für gewöhnlich geht er um 21:00 Uhr zu Bett und steht bereits gegen 05:00 Uhr wieder
auf. Er lehnt es ab, dass eine Schwester nachts nach ihm schaut. Bei der Bettruhe sind
weder Besonderheiten zu beachten noch benötigt er Medikamente zum Schlafen.
Allerdings bevorzugt er ein gekipptes Fenster während der Nacht. Da er als Bäcker
gearbeitet hat, war er daran gewöhnt sehr früh aufzustehen, und zwar bereits um 3:30
Uhr und mit der Arbeit zu beginnen. Um 12:00 Uhr machte er Feierabend und nahm sein
Mittagessen ein. Am Nachmittag beschäftigte er sich mit Gartenarbeit und aß gegen
20:00 Uhr zu Abend.

Er liebt die Gartenarbeit und das Backen von Kuchen immer noch. Es wäre daher sehr
empfehlenswert, ihn in die täglichen Abläufe der Institution wie Hauswirtschaft, Garten,
Singgruppe etc. zu integrieren. Des weiteren sind die Zeitpunkte für Aufstehen und
Zubettgehen auf seine Gewohnheiten abzustimmen. Herr Neumann hat sein Zimmer
bereits bezogen und die Gemeinschaftsräume besucht, um mit anderen Bewohnern
Kontakte zu knüpfen. Er ist ruhig und zufrieden.

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