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Optische Technologien Pratikum

Auswertung für Diodenarray-Spektrometer

26-12-2015
1. Einleitung
In diesem Versuch nutze man ein Diodenarray-Spektrometer, um Spektrenaufzunehmen und
Transmissionsmessungen durchzuführen. Es handelt sich dabei um einen Czerny-Turner-Spektrografen,
der das einfallende Licht über einen ersten Hohlspiegel auf ein Reflexionsgitter umlenkt. Dadurch wird
das Licht nach seinen Wellenlängen getrennt. Schließend wid es über einen zweiten Spiegel auf eine
Detektorzeile mit CCD-Detektoren fokussiert. Das so entstandene Spektrum wird ausgelesen und
ausgewertet.

Erst muss das Spektrometer kalibriert werden, Dazu wird das Spektrum einer HgCd-Lampe
aufgenommen, bei der man die Wellenlängen der einzeinen Linien kennt, um so einen Zusammenhang
zwischen Pixelnummer des Detektors und Wellenlänge des einfallenden Lichts herzuleiten.

Schließend wird das Spektrum von sechs Leds (ein war kaputt). Zur Auswertung werden die
Peakwellenlängen und Halbwertsbreiten bestimmt.

Zum Schluss wird die Transmission eines Laserspiegels gemessen. Dabei steht der Spiegel einmal genau
senkrecht zum einfallenden Licht und hat einmal einen Einfallswinkel von 45°

2. Auswertung
2.1 Wellenlängenkalibrierung

Zur Kalibrierung wurde das Spektrum einer HgCd-Dampflampe kontinuierlich aufgenommen und
angezeigt. Dabei wurde die grüne Quecksilberlinie 546nm auf Pixel 1000 gelegt und dafür gesorgt, dass
das maximale Signal ungefähr 2400 betrug. Das Spektrum wurde 200 Mal aufgenommen und
gemittelt.Der Schwepunkt der Peaks in Pixeln wurde mit Hilfe des Programms Linespec bestimmt und im
Diagramm HgCd Lampe1 eingetragen.

Die gefundenen Pixelwerte wurden schließend im Programm Origin den Wellenlängen der Lampe
zugeordnet. Anschließend wurde über einen polynomiellen Fit vom Grad 2 der ZCusammenhang
zwishcen Pixeln und Wellenlänge des Lichts in Nanometern bstimmt. Diesen Zusammenhang zusammen
mit den erhaltenen Parametern sieht man im Diagramm Pixel/Wellenlänge. Das Spektrum der HgCd-
Dampflampe bezogen auf die Wellenlänge statt auf Pixel ist im Diagramm HgCd Lampe zu sehen.
2.2 Aufnahme von LED-Spektren
Es wurden die Emissionspektren von 6 LEDs aufgenommen. Die LEDs wurden so vor der Dreikantschiene
positioniert, dass ein maximales Signal ohne übersteuern erreicht wurde. Alle wurden während der
Aufnahme mit ca. 10mA betrieben und vor jeder Messung wurde ein Background-Scan durchgeführt und
von dem aufgenommenen Spektrum abgezogen. Die Ergebnisse sind in den Diagrammen LED 1 bis LED 6
zu sehen. Aus den Diagrammmen wurden jeweils die Peakwellenlängen sowie die Halbwertsbreiten
ermittelt:

Farbe Peakwellenlänge in nm Halbwersbreite in nm


LED 1 Blau 468.57 25.7±2.9
LED 2 Rot 639.8 11.43±2.9
LED 3 Rot2 632,4 14,28±2.9
LED 4 Weiß 447,28 20.2±2.9
LED 5 Grün 522,4 34,3±2.9
LED 6 Blau2 468,8 20±2.9

Bei der LED 4 entsteht das weiße Licht, der durch additive Farbmischung.

Der ausgewertete Peak kommt auch von einer blauen Pump-LED, dessen Licht eine Phosphor-Schicht zu
Lumineszenzenz im Wellenlängenbereich von ungefähr 500nm bis 570nm

Der Fehler ergibt sich bei jeder mal Messung aus der Ableseungenauigkeit mit dem Lineal, und der wird
so berechnet:

LED1 zum Beispiel.

Umrechnungsfaktor:

x=28±1mm=80nm

Abgelesener Wer (von 380nm bis zur Peakwellenlänge)

s=31±1mm

Damit ergibt sich nach Dreisatz:

Und für den Fehler:


2.3 Transmission eines Laserspiegels
Im letzten Teil des Versuchs ist Transmission. Es wurde die Transmission eines Laserspiegels (HeNe-Laser
mit =632,8nm) gemessen und einmal wenn er genau senkrecht zum Strahlengang steht und einmal bei
einem Einfallswinkel von 45°. Als Lichtquelle diente eine normale Glühlampe.

Zuerst wurde der Untergrund bei ausgeschalteter Deckenbeleuchtung und Glühlampe gemessen, der
dann immer von den folgenden Messungen abgezogen wurde.

Danach wurde mal das Glühlampenspektrum ohne Spiegel als Referenz für die Transmissionsmessungen
aufgenommen.

Dann wurde die Transmission des Laserspiegels vermessen. Das Diagramm Transmission des
Laserspiegels (0°) zeigt den senkrechten Fall, es steht in einem Wellenlängenbereich von 360nm bis 725

Das Diagramm aber 45° zeigt das Messergebnis für einem Einfallswinkel von 45° in einem
Wellenlängenbereich von 360nm bis 725nm.

Die Transmission des Spiegels bei der Laserwellenlänge =632,8nm beträgt für einen Einfallswinkel von

T =0

T =0,02

Man kann in den Diagramm erkennen, dass durch das Drehen des Spiegels die Transmissionskurven
verschoben wurden.

Liest man die Werte für T=0,5 ab und kann man eine Differenz sehen. dann kann man als Werte für die
Verschiebung

= (550-523)nm=27nm

Deswegen kann sehen, dass die Kurve nach links verschoben wurde.