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Sp.

Koukidis
A. Maier

Leitfaden für den Unterricht

Lehrerausgabe
B1
Training zur Prüfung Goethe-/ ÖSD-Zertifikat B1 Arena B1
Arena B1 – Leitfaden für den Einsatz im Unterricht
Das Wichtigste vorab: „Arena B1“ ist kein kurstragendes Lehrwerk, mit dem jugendliche Lerner, die gerade die Stufe A2 abgeschlos-
sen haben, den gesamten B1-Lernstoff vermittelt bekommen und sich gleichzeitig auf die Prüfung für das Goethe-ÖSD-Zertifikat B1
vorbereiten können. „Arena B1“ gehört aber auch nicht zu den gängigen Vorbereitungsbüchern, die durch mehrmaliges Wiederho-
len ausschließlich auf das Bestehen der Prüfung abzielen. Die Wahrheit liegt, wie so oft, in der Mitte: Optimal lässt sich „Arena B1“ ab
ungefähr Mitte eines B1-Kurses einsetzen, oder aber auch in einem reinen Prüfungskurs, in dem Lerner sitzen, die den B1-Lernstoff
zumindest halbwegs beherrschen. Dem Buch liegt ein flexibles Konzept zugrunde, das es vielseitig verwendbar macht. Im Folgenden
wollen wir Ihnen zeigen, wie Sie mit „Arena B1“ am besten arbeiten und damit Erfolg haben können.

Der Vorspann
Zur allgemeinen Orientierung lesen Sie bitte zuerst das Vorwort auf S. 5.

Die Übersicht auf S. 6-7 kann Ihnen jederzeit helfen, in jedem Modul etwas inhaltlich Passendes, z. B. zum Thema, das Sie gerade in
einem anderen Buch behandeln, zu finden.

Die Doppelseite S. 8-9 fasst in tabellarischer Form das Wichtigste zur Prüfung zusammen. Um hier länger zu verweilen, ist es eine
gute Idee, Fragen zu allen möglichen Punkten zu stellen bzw. formulieren zu lassen (z. B. „Aus wie vielen Teilen besteht das Modul
Hören?“ / „Wo liegt die Basis beim Modul Lesen?“ / „Wie lange hat man beim Modul Schreiben insgesamt Zeit?“ etc.). Es ist nämlich
ganz wichtig, dass die Lerner über die Einzelheiten der Prüfung – noch dazu einer so umfangreichen – genau Bescheid wissen.

Test 1 – der Einstieg


Wie in der Vorbemerkung auf S. 11 nachzulesen ist, lernt man in Test 1, wie die Prüfung im Einzelnen aufgebaut ist, und erfährt auch,
welche Strategie sich für die Lösung jeder der insgesamt 15 Aufgaben eignet. Es ist ratsam, diesen ersten Test linear, d. h. Modul für
Modul und Seite für Seite, wie in Folge beschrieben, durchzunehmen.

S. 12-13 • Modul „Lesen“ / Teil 1


Erschließen Sie als Erstes die allgemeinen Informationen auf S. 12 oben, vielleicht mit einem Frage-Antwort-Spiel oder einem kurzen
Quiz.

Die Lerner lesen anschließend, was im Kasten „Das Wichtigste in Kürze“ steht, sehen sich die Prüfungs¬aufgabe auf S. 13 genau an
und lösen die Aufgabe, indem sie die Schritte a – f im Kasten befolgen. Wie lange sie dafür brauchen werden, spielt vorerst keine Rol-
le. Wichtig ist, dass die Lerner den eigentlichen Sinn von „Leseverstehen“ begreifen, nämlich Synonyme suchen, äquivalente Ausdrü-
cke finden, zwischen den Zeilen lesen und intelligent raten. Werfen Sie dazu einen Blick in Aufgabe A auf S. 48; sie führt vor, wie man
als Lehrer vorgehen kann, besser gesagt muss, damit es nicht beim bloßen Vergleich von Ergebnissen bleibt, die möglicherweise ein
Produkt des Zufalls sind, was ja wenig bringt.

Wer sich intensiver mit jedem Text im Buch beschäftigen möchte, dem steht ein ausführliches D-GR-Glossar bzw. die deutsche Wort-
liste online unter www.praxis.gr gratis zur Verfügung. Nutzen Sie diese Angebote!

S. 14-15 • Modul „Lesen“ / Teil 2


Teil 2 ist eine Doppelaufgabe, in jedem der beiden Texte wird zunächst einmal das Global- und dann das Selektiv-/Detailverstehen
geprüft. Gehen Sie vor, wie in Teil 1 beschrieben. Um den Lernern das didaktisch-methodische Ziel klar vor Augen zu führen, emp-
fiehlt sich Aufgabe C auf S. 72.

S. 16-17 • Modul „Lesen“ / Teil 3


In diesem Teil geht es um das Verstehen von Mini-Texten und Anzeigen, man bewegt sich zwischen Global-, Selektiv- und Detailver-
ständnis. Wie das Auge der Lerner entsprechend sensibilisiert werden kann, zeigen Aufgabe E auf S. 97 und Aufgabe E auf S. 120-121.
Wichtig ist Folgendes: Damit die Zuordnung problemlos verlaufen kann, muss man von Anfang an auf die arithmetischen Vorgaben
achten: Links hat man das Beispiel und 7 sogenannte „Situationen“, rechts stehen 10 Anzeigen. Die Anzeige, die zum Beispiel gehört,
kann nicht mehr verwendet werden, und für eine Situation gibt es keine passende Anzeige. Das heißt, am Ende bleiben drei Anzei-
gen übrig.

Gehen Sie wie in Teil 1 beschrieben vor und vermeiden Sie es lieber, diese Anzeigentexte wie richtige Lesetexte zu behandeln.

S. 18-19 • Modul „Lesen“ / Teil 4


Nach dem knifflig aufgebauten Teil 3 kann man hier aufatmen. Schöne Kurztexte und von Anfang bis Ende Global-selektives Verste-
hen, nichts bleibt ohne Zuordnung. Aufgabe F auf S. 121 zeigt, wie es funktioniert.
Vorgehen wie in Teil 1 beschrieben.

S. 20-21 • Modul „Lesen“ / Teil 5


© Praxis Verlag

Zugegeben, sprachlich ist der Text des letzten Teils des Moduls „Lesen“ wesentlich schwieriger als die Texte vorher, da er (fast)
hundertprozentig authentisch ist. Zum Glück, werden manche denken, liefert er „nur“ 4 der insgesamt 30 Punkte des Moduls. Alles
halb so schlimm; Hauptsache, die Aufgaben sind einfacher als der Text und lassen sich problemlos lösen, wie man es in Teil 1 und 2
bereits gelernt und geübt hat.

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Arena B1 Leitfaden für den Unterricht
Ob man diese Texte, voll von Komposita, Passiv- und Infinitivkonstruktionen, Nominalisierungen etc., zum weiteren Unterrichts-
gegenstand macht, hängt ganz vom Lernerniveau und von der verfügbaren Zeit ab. Eine interessante Herausforderung, zu der wir
weder raten noch davon abraten möchten.

S. 22-23 • Modul „Hören“ / Teil 1


Lassen Sie die Lerner zuerst die allgemeinen Informationen auf S. 22 oben in Ruhe durchlesen und stellen Sie anschließend ein paar
reine Verständnisfragen.

Sämtliche Hörtexte stehen, prüfungskonform aufbereitet, mit Pausen und Wiederholungen gratis online zur Verfügung. Nun hat man
beim „Hören“ generell das Problem, dass der Hörtext unsichtbar bleibt, man hat lediglich den Aufgabentext vor sich. Wenn Sie es
jedoch für sinnvoll oder gar notwendig halten, können Sie den einen oder anderen Teil ausdrucken (Transkriptionen gratis auf www.
praxis.gr) und austeilen. Lassen Sie das aber auf keinen Fall zur Mode werden!

Im Kasten „Das Wichtigste in Kürze“ findet man alle wichtigen Informationen über den Aufbau der Aufgaben und eine ausführliche
Anleitung, wie man beim Lösen der Aufgaben vorzugehen hat. Aufgabe B auf S. 174 sowie Aufgabe B auf S. 246 führen exemplarisch
vor, wie das funktioniert und wie man auf die richtige Lösung kommt. Das zweimalige Hören ist eine große Erleichterung, nichtsdes-
totrotz sollten sich die Lerner daran gewöhnen, diesen Vorteil richtig zu nutzen, d. h. sich nicht voreilig zu entscheiden und erst beim
zweiten Hören endgültig festzulegen.

S. 24 • Modul „Hören“ / Teil 2


Hier wird es schon schwieriger: ein monologischer Text, der nur einmal gehört wird und 5 Multiple-Choice-Aufgaben hat. Hier muss
der Lerner beweisen, dass er richtig zuhören und Inhalte erkennen kann. Dazu gibt es im Aufgabenteil mehrere Aufgaben: Aufgabe
C auf S. 102, Aufgabe C auf S. 126 und Aufgabe C auf S. 222. Ganz besonders muss auf Punkt b im Kasten „Das Wichtigste in Kürze“
hingewiesen werden, wo erklärt wird, wie das Sicherheitsnetz gegen vorübergehenden Konzentrationsverlust funktioniert.

S. 25 • Modul „Hören“ / Teil 3


Es bleibt schwierig: ein längerer Dialog, der nur einmal gehört wird, und 7 Richtig-Falsch-Aufgaben. An der Vorgehensweise, wie in
Teil 2 beschrieben, ändert sich nichts. Exemplarisch üben kann man mithilfe von Aufgabe E auf S. 199.

S. 26 • Modul „Hören“ / Teil 4


Der letzte Teil ist statistisch gesehen der allerleichteste: eine Radio-Diskussion zwischen drei Personen, die man an der Stimme leicht
auseinanderhalten kann; die Diskussion wird zweimal gehört und hat 8 Zuordnungs¬aufgaben in der chronologischen Reihenfolge
des Hörtextes. Die Aufgabe der Lerner besteht darin, zu erkennen, von welchem Diskussionsteilnehmer jede Aussage stammt. Da
kann eigentlich nicht viel passieren.

S. 27-28 oben • Modul „Schreiben“ / Teil 1


Auch hier nimmt man als Erstes die allgemeinen Informationen durch und schaut sich zwischendurch die Bewertungskriterien auf S.
256 an.

In Teil 1 muss eine persönliche, informelle E-Mail verfasst werden. Im Kasten „Das Wichtigste in Kürze“ wird ausführlich erklärt, welche
Inhaltspunkte jedes Mal bearbeitet werden müssen, plus Einleitung und Schluss. Die Aufgabe ist nicht schwer und kann ruhig die
erste Hausaufgabe des Kurses sein. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Wahl des verwendeten Wortschatzes und der sinnvollen Ver-
knüpfung der einzelnen Sätze und Abschnitte miteinander. Auf S. 30 findet man eine Liste mit sprachlichen Mitteln, die man in einer
persönlichen E-Mail verwenden kann. Die Lerner sollten von Anfang an dazu ermuntert werden.

Die schriftlichen Arbeiten werden eingesammelt, detailliert korrigiert und bei der Rückgabe ausführlich besprochen. Gerade in der
Anfangsphase tauchen charakteristische Fehler (z. B. Stellung der Verbformen, Gebrauch der Modalverben, Infinitiv mit/ohne „zu“,
Adjektivdeklination, Satzbau etc.) gehäuft auf; die gilt es festzuhalten, zu erklären und zu beseitigen.

S. 28 Mitte - 29 oben • Modul „Schreiben“ / Teil 2


Dieser Teil dürfte der schwierigste sein, denn hier wird einfach das Thema genannt und der Lerner dazu aufgefordert, seine Meinung
dazu zu äußern. Zwar wird ein kurzer Text zum Thema als Beispiel vorgegeben, Aufgabe des Lerners ist es aber nicht, diesem Text
zuzustimmen oder zu widersprechen. Bevor er zu schreiben beginnt, soll sich der Lerner Gedanken darüber machen, welche Position
er einnehmen und wie er argumentieren wird. Im Kasten „Das Wichtigste in Kürze“ wird ausführlich beschrieben, wie man beim
Schreiben dieses Teils vorzugehen hat; auf S. 30-31 findet man relevante allgemeingültige sprachliche Mittel.

S. 29 Mitte • Modul „Schreiben“ / Teil 3


Zum Abschluss eine denkbar einfache Aufgabe: eine knapp gefasste formelle Entschuldigungs-E-Mail mit nur zwei Inhaltspunkten. Auch
hier wird im Kasten „Das Wichtigste in Kürze“ alles genau erklärt und auf S. 31 steht eine Tabelle mit nützlichen sprachlichen Mitteln.
© Praxis Verlag

Die allgemeinen Bewertungskriterien stehen, wie gesagt, auf S. 256. Es empfiehlt sich, diese Liste im Kurs durchzugehen und den
Lernern deutlich zu machen, was von ihrer schriftlichen Arbeit erwartet wird. Oft sind Lerner nämlich der Ansicht, dass es lediglich
auf möglichst wenige Grammatik- und Ausdrucksfehler ankommt, dabei sind die Angemessenheit zum Thema und die Kohärenz des
Textes genauso wichtig.

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Training zur Prüfung Goethe-/ ÖSD-Zertifikat B1 Arena B1
S. 32 - 33 oben • Modul „Sprechen“ / Teil 1
Wie dieses Modul aufgebaut ist, wird in den allgemeinen Informationen erklärt, am besten versteht man natürlich alles, wenn man
die mündliche Prüfung einmal im Kurs vorspielt. Wählen Sie dazu nach Möglichkeit zwei starke Lerner aus. Beim ersten Mal können
Sie die Aufgabe(n) ruhig zu Hause vorbereiten lassen.

Teil 1 hat dialogischen Charakter. Dazu liest man im Kasten „Das Wichtigste in Kürze“ nach, wie das Gespräch abläuft und wie sich die
beiden Prüfungspartner zu verhalten haben. Alle drei Punkte (a, b und c) sind für einen glatten Ablauf der Prüfung gleich wichtig,
weisen Sie deshalb immer wieder darauf hin, überprüfen Sie am Ende der Vorbereitungszeit (15 Minuten vor der Prüfung, für Teil 1
und Teil 2!), ob sich die Lerner an die Anweisungen bezüglich Zusatzfragen zu Teil 1 (Punkt a) und Notizen machen (Punkt b) gehal-
ten haben, und kommentieren Sie abschließend das Verhalten während der Prüfung (Punkt c).

Auf S. 37 finden Sie eine Liste mit sprachlichen Mitteln, die man in Teil 1 der Prüfung je nach Intention gut gebrauchen kann. Bei den
ersten Versuchen dürfen die Lerner die Seiten mit den sprachlichen Mitteln (S. 37-38) vor sich haben und reinschauen, mit der Zeit
lernen sie ihre Lieblingsausdrücke auswendig und können sie spontan verwenden.

Auf S. 257 kann man schließlich nachlesen, nach welchen Kriterien die mündlichen Leistungen der Lerner im Modul „Sprechen“
beurteilt und bewertet werden. Gehen Sie die Kriterienliste in Ruhe durch, die Lerner sollten von Anfang an genau wissen, worauf es
bei der mündlichen Prüfung ankommt.

S. 33 Mitte - 35 • Modul „Sprechen“ / Teil 2


S. 36 • Modul „Sprechen“ / Teil 3
Diese beiden Teile finden direkt hintereinander statt, deswegen sollte der Inhalt der beiden Kästen „Das Wichtigste in Kürze“ auf S. 35
und 36 gemeinsam erschlossen werden. Im Anschluss daran wird man auf S. 36 unten über den schematischen Ablauf von Teil 2 und
Teil 3 ins Bild gesetzt.

In Teil 2 ist verständlicherweise die Wahl des passenden Themas besonders wichtig. Da die fünf Leitpunkte fast immer gleich lauten,
weiß der Lerner von Anfang an, was von ihm erwartet wird. Wie in Teil 1, sind auch hier sinnvolle Notizen wichtig. Kandidat B kann
dann, während Kandidat A vorträgt, üben, welche Frage(n) er im Anschluss an seinen mehr oder weniger auswendig gelernten Kom-
mentar stellen wird. Notizen dazu sind erlaubt.

Auf S. 37 unten und auf S. 38 findet man nützliche sprachliche Mittel für Teil 2 und Teil 3.

Somit ist Test 1 abgeschlossen. Die Lerner haben den Aufbau der Prüfung, die jeweils zu befolgenden Lösungsstrategien und auch
prüfungsrelevante Ausdrücke kennengelernt. Von nun an heißt es in „Arena B1“ jedoch nicht bloß „Üben durch Wiederholen“, son-
dern „Prüfungsvorbereitung plus gezielte Wortschatz- und Grammatikarbeit“. Wie das funktioniert, erklären wir gleich.

Test 2 – 10 • Der Hauptteil mit den Extra-Seiten


In Test 2 – 10 findet man jeweils einen kompletten prüfungsadäquaten Modelltest plus 7 Extra-Aufgabenseiten: zwei Seiten nach
dem Modul „Lesen“, zwei Seiten nach dem Modul „Hören“ und drei Seiten am Ende der Einheit, nach dem Modul „Sprechen“. Da
bekanntlich „Lesen“ und „Hören“ die am schwierigsten zu bestehenden Module sind, liegt der Fokus hier vorrangig auf das Trainieren
der Lese- und Hörfertigkeit. Auf jeder Doppelseite stehen 6 oder 7 nicht zu lange Aufgaben, die man je nachdem entweder in der
Klasse oder zu Hause bearbeiten kann.

Die beiden Aufgabenseiten am Ende des Moduls „Lesen“ beziehen sich auf die durchgenommenen Textinhalte und dienen einerseits
der Wortschatzarbeit und andererseits dem Lesetraining, worauf in den Anweisungen zu Test 1 mehrmals hingewiesen wurde. Die
Übungstypologie zum Wortschatztraining ist abwechslungsreich und vielfältig:

Bildbeschreibung • Das passende Wort auswählen • Endungen ergänzen • Fehler korrigieren • Lückentext ergänzen • Me-
mory-Spiel • Mithilfe vorgegebener Buchstaben Wörter bilden • Präpositionen ergänzen • Pro und Contra • Sätze in die richti-
ge Reihenfolge setzen • Synonyme – Antonyme • Was bedeuten die Ausdrücke? • Welches Wort passt nicht? • Wortbildung •
Wortfamilien • Wörterschlangen

Außerdem werden in fast jedem Test die interessantesten Themen und Texte als Grundlage für schriftliche (Einen Kommentar schreiben
• Eine persönliche Stellungnahme verfassen) bzw. mündliche (Ein Gespräch vorbereiten • Ein Referat halten) Textproduktion genutzt.

Besonders nützlich sind die beiden Aufgabenseiten zum Modul „Hören“, in denen gerade Gehörtes neu aufbereitet wird und somit
länger und besser im Gedächtnis haften bleibt. Hinzukommt das extensive Hörtraining, siehe die entsprechenden Hinweise in Test 1.
Lassen Sie uns einen Blick in die Übungstypologie dieser Seiten werfen:

Adjektivendungen ergänzen • Aktivitäten zuordnen • Antonyme • Ausdrücke in einem Lückentext einfügen • Die passende
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Präposition wählen • Endungen korrigieren • Fehler korrigieren • Grund- und Umstellung • Lückentext ergänzen • Memo-
ry-Spiel • Mithilfe vorgegebener Buchstaben Wörter bilden • Pronomen ergänzen • Richtig oder falsch? • Sätze in die richtige
Reihenfolge setzen • Satzhälften zusammenfügen • Schriftliche Nacherzählung • Uhrzeiten • Verbstellung • Wortfamilien •
Zahlenangaben in einen Text einfügen

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Arena B1 Leitfaden für den Unterricht
In fast allen Aufgaben heißt es am Ende: „Hör zur Kontrolle den Text noch einmal.“ Die Lerner werden auf diese Weise angespornt
konzentriert und zielorientiert zuzuhören.

Außerdem gibt es Aufgaben zur mündlichen (Diskussion über ein Thema) bzw. schriftlichen (Einen Text nacherzählen) Sprachpro-
duktion.

Wir möchten abschließend besonders darauf hinweisen, dass in jeder Einheit eine Reihe von Aufgaben zur Wort-, Verb- oder Satzstel-
lung enthalten sind. Wir betrachten die Syntax als wesentliches Teilgebiet der Grammatik, das leider oft stark vernachlässigt wird.
Am Ende jeder Einheit gibt es drei Grammatik-Seiten, d. h. insgesamt 27 Seiten, auf denen 33 Grammatikschwerpunkte – das Wich-
tigste aus der A2- und die gesamte B1-Grammatik, gruppiert und in aufsteigendem Schwierigkeitsgrad – geübt werden. Die ent-
sprechende Übersicht finden Sie unter https://www.praxis.gr/images/downloads/ArenaB1-Grammatikschwerpunkte.pdf. Es besteht
zwar kein thematischer Zusammenhang zwischen den Aufgaben und den Inhalten der Einheit, aber es wurde sehr darauf geachtet,
dass fast ausschließlich der A1-A2-B1-Wortschatz Verwendung findet, sodass man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen kann. Es ist
eigentlich so gedacht, dass diese Grammatik-Wiederholung schrittweise, eben am Ende jeder Einheit, stattfindet, oder wie es sonst
passend erscheint.

Wie setzt man „Arena B1“ im Unterricht ein?

Wie eingangs bereits erwähnt, kann „Arena B1“ verschiedentlich eingesetzt werden. Es kommt hauptsächlich darauf an, auf welchem
Niveau sich der Lerner befindet und wie weit es noch bis zur Prüfung ist. Je mehr Zeit man für die Arbeit mit diesem Buch und den
vielen Extras hat, desto besser.

Test 1, der die Vorstellung der Prüfung insgesamt und die detaillierte Präsentation der jeweils zu verwendenden Strategien enthält,
sollte nach Möglichkeit zügig und ohne Unterbrechungen durchgenommen werden, sodass der Lerner am Ende der Einheit genau
im Bilde darüber ist, wie die Prüfung aufgebaut ist, was von ihm verlangt wird und wie er jeden Prüfungsteil schnell und sicher lösen
kann.

Ab Test 2 können die „Arena B1“-Inhalte auf verschiedene Art und Weise in den Unterricht eingeflochten werden. Bei Test 2 und
3 empfehlen wir die Durchnahme in (ganzen) Modulen: Lesen (Hausaufgabe – Ergebniskontrolle + Aufgabenseiten) – Schreiben
(Hausaufgabe – detaillierte Korrektur und Fehlerbesprechung) – Hören (im Kurs – Ergebniskontrolle + Aufgabenseiten) – Sprechen
(Vorbereitung zu Hause oder im Kurs – Fehlerbesprechung) – Extraseiten Grammatik (teils im Kurs und teils Hausaufgabe).
Ab Test 4 kann man flexibler vorgehen und die Module „Lesen“ und „Hören“ und die entsprechenden Aufgabenseiten in jeweils zwei
Abschnitten behandeln. Die Grammatikseiten können ebenfalls portionsweise durchgenommen werden. Wenn es auf die Zielgerade
zugeht, kann man einen Test (z. B. Test 8 oder 9) als Ganzes im Kurs bearbeiten lassen. Solche Probetests sind wichtig, weil sie ein
echtes Prüfungsgefühl vermitteln können.

Egal für welches Arbeitstempo man sich entscheidet, wichtig ist Folgendes:

• Rechtzeitig mit der Arbeit mit „Arena B1“ beginnen.


• Test 1 als Ganzes in Ruhe durchnehmen.
• In der Anfangsphase nicht so sehr auf die Zeit achten, keinen Stress entstehen lassen.
• Bei den produktiven Modulen „Schreiben“ und „Sprechen“ sehr genau bei der Korrektur sein, über die Lieblingsfehler Buch
führen lassen.
• Die Extraseiten zu „Lesen“, „Hören“ und „Grammatik“ auf keinen Fall ignorieren!

Viel Spaß bei der Arbeit mit „Arena B1“. Sollte Ihnen irgendetwas auffallen oder unklar sein, so zögern Sie bitte nicht uns anzurufen
oder eine E-Mail (info@praxis.gr) zu schicken.
© Praxis Verlag