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Wesentlich jünger wirkender 19jähriger.

Wiederholt längere Gespräche mit Pat und Mutter


sowie Schwester. Fühlt sich von der Mutter eingeengt, habe nur wenig Zugang zum Internet.
Dagegen ist von Mutter und Schwester zu erfahren, dass er sofort beim Aufwachen den
Fernseher einschalte, sei ca 5 Stunden im Internet, sei PC-süchtig, sonst keine Interessen. Er
meint selbst nicht zu wissen, was er für einen Beruf später ausüben wolle. Er habe keine
Zukunftsperspektive, er lerne nicht mehr weil das Technische, das er jetzt lerne, ihm nicht
anspreche. Er möchte mit Menschen zu tun haben. Die Magenbeschwerden seien ungefähr
gleichzeitig mit der technischen Berufschule entstanden. Bereits morgens fange es an, im
Magen zu Grummeln wenn er daran denke mit Kulmmination der Beschwerden im
Unterricht.
Im Gespräch haben wir auf eine psychosomatische Auslösung seiner funktionellen
Magenbeschwerden hingewiesen. Hinsichtlich der Zukunft wäre es sinnvoll, eine
Berufsfindungs-, psychologische Untersuchung bzw. Test zu unterziehen.

Initial klinisch konnten wir eine abdominelle Akutsituation ausschliessen. Im Röntgen-


Abdomen und in der Abdomensonographie zeigten sich bis auf Dünndarmsmeteorismus
keine Auffälligkeiten. Im Verlauf wurden die Abführmaßnahmen und eine symptomatische
Schmerztherapie eingeleitet. Hierunter hat die Patientin massiv abgeführt und blieb in
weiterem Verlauf beschwerdefrei.
Aufgrund der erneuten afebrilen Harnwegsinfektion wurde eine antibiotische Therapie mit
Ciprobay eingeleitet. Wir entließen die Patientin am 24.08.2012 bei subjektivem
Wohlbefinden und wieder in Ihre weitere ambulante Betreuung.

Initial klinisch konnten wir eine abdominelle Akutsituation ausschließen. Im Verlauf wurden
die Abführmaßnahmen eingeleitet. Am nächsten Tag haben die Schmerzen nachgelassen.
Aufgrund einer hypertensiven Entgleisung wurde die bisherige antihypertensive Therapie
angepasst. Laborchemisch sahen wir keine Auffälligkeiten, außer entgleister Diabetes. Hier
wäre die Indikation für die Metformin-Therapie (wenn es keine Verschlechterung der
abdominellen Beschwerden provozieren wird). Wir gehen davon aus, dass der Auslöser ihrer
funktionellen abdominelen Beschwerden, psychosomatischer Basis ist, (ggf. akute
Erkrankung des Sohnes.)
Wir entließen die Patientin am 14.08.2013 bei subjektivem Wohlbefinden wieder in Ihre
weitere ambulante Betreuung.

Bei initial unklarem Abdomen haben wir mittels durchgeführter bildgebender Diagnostik eine
Akutpathologika: wie akute Pankreatitis, Cholezystitis oder Ileus ausgeschlossen. Trotzt
intravenöser Antiemetika- und Prokinetika-Gabe klagte die Patientin weiter über Übelkeit und
Erbrechen. Die durchgeführte Gastroskopie war unauffällig. In der Kontroll-Sonographie
zeigte sich eine echoarme Struktur in der Leber. Zum Schluss wurde die mögliche Malignität
mittels durchgeführter CT-Abdomen und Pathohistologie ausgeschlossen.
Die elektive Koloskopie zur Kolontumorvorsorge ist noch in diesem Jahr zu empfehlen. Bei
Mikrohämaturie ist eine Vorstellung bei dem niedergelassenen Urologe bzw. Gynäkologe
sinnvoll.

Bei initial unklarem Abdomen haben wir mittels durchgeführter bildgebender Diagnostik eine
Akutpathologika: wie akute Pankreatitis, Cholezystitis oder Ileus ausgeschlossen. Die
durchgeführte Gastroskopie zeigte eine akute Pangastritis. Unter PPI-Therapie konnten wir
keine klinische Besserung erzielt werden.
Die elektive Koloskopie zur Kolontumorvorsorge ist noch letztes Jahr durchgeführt worden.
Der Befund war unauffällig. Bei erneut auftretender Bauchsymptomatik bitten wir um
chirurgische Wiedervorstellung wegen der möglichen peritoneale Adhäsionen. Hier ist dann
die diagnostische Laparoskopie mit Narbenresektion zu erwägen. Aus internistischer Sicht
haben wir zum Schluß einen poststationären Termin für Laktose H2-Atemtest vereinbart. Es
erfolgte laborchemische Diagnostik der glutensensitiven Enteropathie für
Differentialdiagnostik. Das Ergebnis steht noch aus.
Am heutigen Tag entlassen wir Frau Kasperczyk in Ihre weitere ambulante Betreuung.

Die durchgeführte Ösophagogastroduodenoskopie erbrachte keine Blutungsquelle.


Laborchemisch sahen wir leere Eisenreserven und a.e. dadurch induzierte mikrozytäre
hypochrome Anämie, die mittlesoraler Ferosanol-Gabe substituiert wurde. Den Hämokulttest
war nicht möglich durchzuführen (wegen der seltenen Stuhlgänge), hier empfehlen wir unter
Eisensubstitution stuhlregulierende Maßnahmen.

Wir nahmen Frau Acker wegen der oben genannten Beschwerden stationär auf. Die
durchgeführte Diagnostik zeigte keinen Anhalt für eine mögliche Perforation. Initialler Hb-
Wert lag wie vorher im Normbereich (Hb-13,7). Die Patientin klagte weiter über starke
Bauchschmerzen und Durchfall. Im Verlauf konnten wir kleinen Hb-Abfall bis auf 11.7
mg/dl dokumentieren. Die Patientin wurde rehydriert und symptomatisch mit Spasmolytikum
und Analgetikum behandelt. Die Kontroll-Sonographie zeigte keine Akupathologika. Den
Nahrungsaufbau konnte die Patientin gut vertragen und die kontrollierten Laborwerte zeigten
deutliche Besserungstendenz. Die Stuhlprobe erbrachte keinen Nachweis von Noroviren oder
Clostridien.
Am heutigen Tag entlassen wir Frau Acker in Ihre weitere ambulante Betreuung.

Wir nahmen Herrn Krekel zur Abklärung der rezidivierenden Bauchschmerzen stationär auf.
Die Abdomen-Sonographie zeigte keine Akupathologika. Während der Koloskopie konnten
wir makroskopisch keinen Hinweis für entzündliche Darmerkrankungen sehen. Die
Pathohistologie steht noch aus. Die durchgeführte Gastroskopie zeigte eine erosive
Antrumgastritis bei negativem HUT. Ein Ulcus ventrikuli aut duodeni konnten wir
gastroskopisch ausschließen, auch die übrigen hier durchgeführten Laboruntersuchungen
ergaben keinen anderen Hinweis auf eine andere Ursache der Beschwerden von Herr Krekel.
Anderseits ist das mögliche Reizdarmsyndrom mit funktionelem Störung nicht
auszuschließen. Wir empfehlen gesundere Lebensweise und gezielte Gewichtsreduktion.
Laktosefreikost ist empfehlungswert, bei rezidivierenden Beschwerden ein
Laktointoleranztest empfohlen.

Wir nahmen Herrn Krekel zur Abklärung der rezidivierenden Bauchschmerzen stationär auf.
Die Abdomen-Sonographie zeigte keine Akupathologika. Koloskopisch konnten wir
makroskopisch keinen Hinweis für chronisch entzündliche Darmerkrankungen sehen. Die
durchgeführte Gastroskopie zeigte eine erosive Antrumgastritis bei negativem HUT. Ein
Ulcus ventrikuli et duodeni konnten wir gastroskopisch ausschließen, auch die übrigen hier
durchgeführten Laboruntersuchungen ergaben keinen anderen Hinweis auf eine andere
Ursache der Beschwerden des Patienten. Anderseits ist ein mögliches Reizdarmsyndrom
denkbar. Sicherlich wäre die Gewichtreduktion und aktive Lebensweise sinnvoll.Patient
konnte beschwerdefrei am 17.09.2013 entlassen werden.

Aufgrund der vor kurzem durchgeführten endoskopischen Diagnostik mit unauffälligem


makroskopischem und pathohistologischem Ergebnis haben wir von der wiederholten
endoskopischen Diagnostik uns verzichtet.

Wir nahmen Frau Mrowka bei starken unklaren Oberbauchschmerzen zur Abklärung stationär
auf. Aufgrund der vor kurzem durchgeführten endoskopischen Diagnostik mit unauffälligem
makroskopischen und pathohistologischen Ergebnis haben wir von der wiederholten
endoskopischen Diagnostik uns verzichtet. Es erfolgte eine laktosefreie Kost.
Die Patientin zeigte sich unter eingeleiteter Schmerztherapie eine klinische Verbesserung der
Symptomatik aber war nicht komplett beschwerdefrei. Retrospektiv sahen wir einen
Zusammenhang zwischen schwerer Distorsion der Sternocostalgelenke 8 und 9 links am
02.06.2013 und Anfang der Oberbauchschmerzen. Seit dem war die Patientin nie
beschwerdefrei. Hier gehen von einer costovertebraler bzw. costosternaler posttraumatischer
Genese der Schmerzen aus. Wir finden eine MRT-Untersuchung der BWS sinnvoll.
Ein Colon iritable mit ausgeprägter Schmerzsymptomatik ist bei der Patientin nicht
auszuschließen.
Wir haben einen Laktoseintoleranztest am 23.09 um 8:30 in Hellersen in der Endoskopie
organisiert. Bei persistierenden Beschwerden empfehlen wir eine wiederholte Vorstellung in
der Chirurgie für Schmerztherapie bzw. für lokale Fazetenblokade.