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ACS

Elektrokardiographisch und serologisch konnte ein akuter Myokardinfarkt formal


ausgeschlossen werden. Die Hypokaliämie substituierten wir mittels oraler Kaliumchlorid-
Gabe.
Wir erweiterten die kardiovaskuläre Therapie mit CSE-Hemmer wie oben angegeben und
bitten um weitere Anpassung. Nach Patientenwunsch entließen wir Frau Halilcavusogullari
am oben aufgeführten Datum in Ihre ambulante Betreuung.

Die stationäre Aufnahme der Patientin erfolgte wegen Unterbauchschmerzen und AZ-
Verschlechterung. Urinstatus zeigte einen Nitrit-positiven Harnwegsinfekt bei liegendem
SPK. Es zeigte sich bei der Patientin eine deutliche Trinkschwäche. Bei Hinweisen für ein
ACS haben wir uns für eine konservative Therapie entschlossen. Wir leiteten eine
Thrombozytenaggregationshemmer, ACE-Hemmer und eine empyrische antibiotische
Therapie mit Ciprofloxazin oral und später Ampicillin/Sulbastam intravenös ein. Unter
Schmerztherapie mit Fentanyl-Pflaster(Opiat) aufgrund deutlich gestörter Defekation, leiteten
wir zusätzlich entsprechende Laxantien ein. Klinisch sahen wir kein akutes Abdomen,
sonographisch sahen wir deutliche Koprostase bei Pendelperistaltik und ausgeprägtem
Dickdarmmeteorismus und radiologich fand sich Hinweis auf Dünndarm- und Dickdarmileus.
Nach Gabe von Laxoberal, Bifiteral, zwei Klysmen und Infusionstherapie konnte die Patient
gut abführen. Der Laborbefund war unauffällig. Nach Antibiogramm empfehlen wir eine
antibiotische Therapie mit Cotrim 960 mg x 2/Tag
Bei Neigung zur Obstipationen empfehlen wir stuhlregulierende Maßnahmen. Wir entließen
Frau Junschke am 29.06 bei subjektivem Wohlbefinden wieder in Ihre hausärztliche
Betreuung und Behandlung und verbleiben

nitial sahen wir bei Z.n. Sturz Erhöhung des CK-Wertes sowie eine Tropinduktion bei im
EKG-LSB als a.e. ein Hinweis für eine Myokardischämie a.e. i.R. eines ACS, hier haben wir
uns für eine konservative Therapie entschlossen.
Die kardiovaskuläre Therapie erweiterten wir um ACE-, CSE- und
Thrombozytenaggregationshemmer. Radiologisch und klinisch sahen wir
Rechtsherzbelastungszeichen, die mittels intravenöser Diuretika-Gabe behandelt wurde.
Bei Koprostaseneigung leiteten wir zusätzlich entsprechende Laxantien-Therapie ein. Es
zeigte sich bei der Patientin eine deutliche Trinkschwäche. Bei fehlender Versorgung zu
Hause (keine Kindern), haben wir die Rücksprache mit dem Sozialarbeiter und gesetzlichem
Betreuer gehalten. Da die Patientin bis dato alleine in der Wohnung gewohnt und alles
selbstständig mit Hilfe von ambulanter Pflege gemacht hat, haben wir für Frau Kraft eine
geriatrische Rehabolitationsklinik organisiert und genehmigt bekommen. Die Versorgung in
der Kurzzeitpflege bzw. im Heim lehnte die Patientin vehement ab. Am heutigen Tag konnte
Frau Birnbaum in Ihre Klinik verlegt werden. Wir bedanken uns für prompte Übernahme der
Patientin.