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Im Verlauf sahen wir deutlich hypertonen RR-Werte, so dass die bisherige Medikation

modifiziert wurde. Wir haben eine TTE durchgeführt. Dabei zeigte sich degeneratives,
kompensiertes, kombiniertes Aortenklappen- und Mitralklappenvitium ohne Indikation für
invasive Herzklappentherapie.
Darüber hinaus optimierten wir während des stationären Aufenthaltes die
Herzinsuffizienzmedikation. Unter aktueller antihypertensiver Therapie kam es im Verlauf
tagsüber annähernd zur normalen systolische Werte. Bei rez. hypertensiver Entgleisung
empfehlen wir eine Vorstellung in der Kardiologie -Hellersen zur renalen Denervation. Am
20.12.2012 entlassen wir die Patientin in die ambulante Weiterbehandlung und stehen für
weitere Fragen telefonisch zur Verfügung.

Die Patientin wurde wegen starker Oberbauchschmerzen in unserer Klinik stationär


aufgenommen. Laborchemisch sahen wir initial deutliche Cholestase mit Pankreasbeteiligung.
Sonographisch zeigte sich eine Cholezystitis mit Sludge und Dilatation des DHC auf 8 mm.
Die Patientin wurde symptomatisch behandelt.
Am 20.12.2012 wurde eine ERCP in Klinikum-Lüdenscheid durchgeführt. Dabei wurde eine
Choledocholithiasis dargestellt und Papillotmie und Steinextraktion mit dem Dormiakorb
wurden fortgeführt. In der ÖGD zeigte sich keine Auffälligkeiten.
Im Verlauf kam es annähernd zur Normalisierung der erhöhten Transaminase- und
Bilirubinwerte und besserte sich der Zustand der Patientin rasch.
Wir entließen Frau K. am 24.12.2012 bei subjektivem Wohlbefinden wieder in Ihre weitere
ambulante Betreuung. Bei persistierenden Beschwerden empfehlen wir eine Sonographie-
Kontrolle und ewtl. elektive Cholezystektomie.

Die stationäre Aufnahme der Patientin erfolgte im Rahmen einer hypertensiven Entgleisung.
Die gemessenen Blutdruckwerte lagen bei 215/91 mm Hg. Nach 2 Hub Nitro konnten wir die
Blutdruckwerte auf 160/90 mm Hg senken. Bei langjähriger arterieller Hypertonie, bek.
Nierenarteriestenose und Kardialegeschichte zeigte die durchgeführte Langzeit RR- Messung
über 24 Stunden ein hypertones Blutdruckprofil, ohne Tag/Nacht-Rhythmus mit häufigen
Systolischewerte über 200 mmHg in der Nacht. Nach Optimieung der
Antihypertensivetherapie haben wir niedrigere Werte dokumentiert. Wir bitten um weitere RR
und Diabetes Überwachung und bei Bedarf eine weitere medikamentöse Anpassung. Am
31.10.2012 konnte Frau S. bei subjektivem Wohlbefinden in Ihre weitere ambulante
Betreuung entlassen werden.
Renin. Metanephrin und Aldosteron wurden abgenommen. Die Werte lagen bei Entlassung
noch nicht vor.Die letzten RR-Werte schwankten zwischen 135/64mmHg (morgens) und
165/79mmHg (nachmittags). Frau Sch. war meistens innerlich verspannt, deswegen addierten
wir Aponal-als Tagestranquiliser zur Medikation. Wie hoffen, dass der RR in häuslicher
Umgebung weiter sinken wird.
Nach Rücksprache mit der Nephrologie, Klinikum Lüdenscheid sei vom RR-Verhalten her,
die vermutete Nierenarterienstenose nicht verantwortlich für den Hypertonus.

Die stationäre Aufnahme der Patientin erfolgte direkt auf unserer Intensivstation. Es erfolgte
eine intensivierte Herzinsuffizienz- bzw. Entstauungstherapie. Bei terminaler
Niereninsuffizienz führten wir eine forcierte diuretische Therapie durch. Darunter konnten
wir leider keine wesentliche Retentionswerteverbesserung erreichen. Laut urologischem
Konsil wurde eine eiweißarme Diät empfohlen. Wir empfehlen eine dringende Vorstellung in
der Nephrologie für Schunt ggf. für Hämodialyse. Am heiligen Abend wünschte die Patientin
Entlassung. Nach Gespräch und Situationserklärung im Kreis von Angehörigen konnten wir
Frau Ditter in Ihre weitere ambulante Betreuung entlassen.
Wir nahmen Herrn Lengtat stationär bei leicht ausgeprägter Entzugssymptomatik und
pathologischer Heiserkeit stationär auf. Einige Stunden später ist der Patient zunehmend
unruhig, intermittierend desorientiert, situationsinadäquat geworden. Die initial
abgenommene Blut-Monowette für Amoniak-Spiegel ist leider gefroren, deswegen wurden
während der Therapie auch deutlich erhöhte Ammoniak-Werte im Blut dokumentiert. Am
Abend des 10.01 wurde der Patient liegend im Zimmer vorgefunden. Er konnte nicht genau
erklären was passiert ist. Bei bestehendem V.a. zerebralen Krampfanfall wurde Prolaktin-
Spiegel direkt nach Ereignis abgenommen mit normalem Wert. Die CCT konnte wegen eines
extremen Übergewichts nicht durchgeführt werden. Der Patient wurde auf unserer intensiv
Station überwacht und versorgt. Im Verlauf entwickelte hirnorganisches Psychosyndrom mit
motoricher Dyskinesie (hyperaktives Delir), Unruhe, Tremor, Schwitzen, Tachykardie und
Halutinationen. Der Patient wurde fixiert und mit hochpotenter Neuroleptika (Haloperidol)
intravenös behandelt. Er reagierte initial auf die Behandlung kaum aber kaum, er vertrag hohe
Dosis und war schwer zu sedieren. Es erfolgte intravöser elektrolytlösungen und Glukose-
Zufur. Bei kaum kontrollierbarer motorischer Dyskinesie wurde der Patient unter O2-Gabe
mit Propofol i/v sediert. In weiterem Verlauf nach komplexer Behandlung ging der Patient
langsam aus der Enzephalopathie.

Die stationäre Aufnahme des Patienten erfolgte wegen eines Kollapses während eines
Spaziergangs. Es ist ihm plötzlich schwarz vor Augen geworden und er hat weiche Kniee
bekommen.

Wir nahmen Herrn Souskas wegen o.g. Beschwerden stationär auf. Elektrokardiographisch
und serologisch wurde eine akute Myokardischämie ausgeschlossen. Bei hypertensiver
Entgleisung wurde die bisherige Medikation angepasst und Ca-Canal -Blocker neu eingesetzt.
Danach konnten wir normale Blutdruckwerte dokumentieren. Die durchgeführte internistische
Routinediagnostik inklusiv Sono-Abdomen, Echo-Herz, Dupplex-Halsgefäße waren ohne
Pathologie. Leicht erhöhte Fette im Serum, gestörte Glukorentoleranz (nüchtern BZ 120
mg/dl), Übergewicht und deutlich erhöhter Lp-Wert sprechen aus kardiologischer Sicht für
ein erhöhtes kordiovaskuläres Risiko. Wir empfehlen zuerst zukerfreie Diät,
Gewichtreduktion und kardiovaskuläre Training.

Die stationäre Aufnahme des Patienten erfolgte im Rahmen einer hypertensiven Entgleisung.
Nach 2 Hübe Nitro konnten wir den Blutdruckwert auf 167/95 mmHg senken. Im EKG sahen:
pathologisches Q in II und fehlende S-Zacken in V5-V6 passend zu stattgehabtem
Hinterwandinfarkt. Die durchgeführte Langzeit RR- Messung über 24 Stunden zeigte ein
hypertones Blutdruckprofil, ohne Tag/Nacht-Blutdrucksenkung mit häufigen systolischen
Werte über 160 mmHg tagsüber und über 130 mmHg in der Nacht. Für Remodeling des
Myokards optimierten wir während des stationären Aufenthaltes die bisherige Medikation.
Nach der Optimierung der antihypertensiven Therapie haben wir in der kontroll-24-stunden
Brutdruckmessung nur leicht erhöhte Blutdruckwerte dokumentiert. Nach 6 Monate ist eine
wiederholte Vorstellung für kardiologische Nachsorge notwendig. Gezielte
Gewichtsreduktion für sekundäre Prävention der kardiovaskulären Erkrankungen ist
empfehlungswert.
Hier kommt eine ICD- Implantation in Frage. Am 07.09.2013 entlassen wir Herrn Schwanna
in Ihre ambulante Betreuung und stehen für weitere Fragen zur Verfügung. Am 11.09.2013 ist
ein Termin für die kardiologische Reha vorgesehen.