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Frau K.

wurde wegen Verschlechterung des allgemeinen Zustandes in unserer Klinik stationär


aufgenommen. Es wurde von Pflegepersonal über mehreren kurzen Synkopen geäußert. Auf
dem Rettungswagen- bzw. Defi-Monitor waren vor Ort AV-Blokierungen mit längeren
Pausen zu sehen. Es lag jedoch bei uns kein dokumentiertes Ereignis vor. Frau K. wurde auf
Intensivstation überwacht, und nach der Ausschluss von bradykarden Rhythmusstörungen auf
dem Monitor anschließend auf die peripheren Station verlegt. Das LZ-EKG zeigte ebenfalls
keine atrioventrikulären Leitungsstörungen oder relevanten Pausen anderer Genese. Wegen
ausgeprägten VES und relativen Tachykrdien verordneten Bisoprolol mir mittlerer Dosierung.
Wir bitten um regelmäßige EKG-Kontrollen und ggf. weitere Anpassung. Wegen erhöhten
Gesamt- und LDL-Cholesterinspiegels begannen wir die Therapie mit CSE-Hemmern. Des
Weiteren wurden keine weiteren laborchemischen oder radiologischen Auffälligkeiten
festgestellt. Am oben angeführten Datum konnte die Patientin mit stabilem Allgemeinzustand
in Ihre weitere ambulante Betreuung entlassen werden.

Wir nahmen Herrn Koyro wegen AZ-Verschlechterung bei Z.n. Sturz stationär auf. Am
gleichen Tag wurde der Patient mit einem V.a. ein akutes ACS nach unser Intensiv-Station
verlegt. Elektrokardiographisch sahen wir keine Pathologie im EKG unter serologisch
erhöhtem CK und Troponin-Wert. Der Patient gab auch keine Beschwerden an. Formel
gesehen, haben wir das als einen NSTEMI interpretiert und entsprechend behandelt. Aufgrund
des Alters und schlechtes AZ wurde von einer invasiven Therapie abgesehen. Bei
laborchemisch ausgeprägter Entzündugsreaktion wurde 2 Pärchen Blutkulturen und Urin
Mikrobiologie abgenommen. Die Blut und Urinkulturen zeigten Wachtum von E.Coli. Es
erfolgte empirische antibiotische Therapie mit Unacid 1,5 g x 3 i/v, die später nach
Antibiogramm aufs Tazobac 4 g x 3 umgestellt wurde. Der Patient wurde rehydriert und
symptomatisch behandelt. Auffällig waren die erhöhten BZ-Werte, die initial beim Infekt mit
Insulin Rapid behandelt wurde. Nach Sepsis Behandlung wurde der Patient laut täglichem und
nächtlichem BZ-Profil auf Insulin Actraphane 38-0-18 IE umgestellt. Die bisherige
Medikation wurde angepasst. Der Patient wurde auf unserer Station mobilisiert. Am oben
angeführten Datum konnte der Patient in gebessertem Allgemeinzustand in Ihre weitere
ambulante Betreuung entlassen werden.

Wir nahmen Frau Müller mit dysurischen Beschwerden stationär auf. Urin-Status zeigte
Leukozyturie, Erytrozytämie und Proteinämie. 24-Stunden Urin-Sammlung zeigte massive Al
buminurie. Klinisch aber beobachteten wir keine peripheren (auch Periorbitale) Ödeme. Die
Patientin klagte weiter über starke Unterbauchschmerzen, Urindrang und konnte plötzlich
kein Urin mehr ablassen. So wurde notfallmäßig ein DK gelegt. Laut urologischem Konsil
bestand die Indikation für SPK-Anlage und Zystoskopie bei V.a. Harnblase-Ca. Diese
Procedere hat die Patientin initial abgelehnt. Später aber nach gründlicher Aufklärung und
unter Narkose wurde auf uns getraut die weitere Diagnostik zu machen. Die Patientin wurde
rehydriert und symptomatisch behandelt. Unter antibiotischer Therapie mit Rocephin 2 g i/v
(6 Tage lang) waren die Entzündungswerte im Urin und im Blut rückläufig (Proteinurie auch)
Nach durchgeführter Zystoskopie konnten wir einen Blasentumor ausschließen. Die
sonographisch auffällige Blasenwand ist durch die Trabekulierung erklärbar. Eine DK-Anlage
wird weiter angeraten, sofern Frau Müller möchte. Die SPK-Anlage wurde von der Patientin
abgelehnt. Wir entlassen am heutigen Tag die Patientin in Ihre weitere ambulante Betreuung.

Wir nahmen Herrn Caldag direkt auf unserer Intensivstation wegen AZ-Verschlechterung bei
Luftnot und Dyspnoe. Initiale Sättigung war 85% ohne febrile Temperatur. Der Patient wurde
aus den obenen Atemwegen mehrmals abgesaugt, da kam eitriger Sekret raus.
Bei laborchemisch ausgeprägter Entzündungsreaktion wurde 2 Pärchen Blutkulturen, Sputum
und Urin Mikrobiologie abgenommen. Die Blutkulturen und Sputum Mikrobiologie zeigten
Wachstum von pathologischen Keimen. Es erfolgte zuerst empirische antibiotische Therapie
mit Rocephin 2 g x 1 i/v, die später nach sensible Resistogramm 12 Tage lang durchgeführt
wurde.
Der Patient wurde rehydriert und symptomatisch behandelt. Auffällig waren die erhöhten BZ-
Werte, die beim Infekt mit Insulin Rapid behandelt wurde. Die bisherige Medikation wurde
angepasst. Bei Bekanntem Schluckstörung erfolgte ein logopedisches Konsil. Laut dem
Konsil er besteht momentan keine Indikation bei nur leicht zerstörtem Schlückreflex für die
PEG-Anlage. Bei Multimorbidität und Imobilität des Patienten wurde für Dekubutus
Prophylaxe ein Pflegebett beeintragt. Am oben angeführten Datum konnte der Patient in
gebessertem Allgemeinzustand in Ihre weitere ambulante Betreuung entlassen werden.

Pneumonie + Herzdekompensation
Am 09.09.2012 wurde der Patiente notärztlicherseits mit akuter respiratorischer Insuffizienz
in unsere Klinik verbracht. Der Patient wurde bei notwendiger CPAP-Beatmung sofort auf
unsere Intensivstation aufgenommen. Radiologisch zeigte sich eine schwere Pneumonie
beidseits. Unter antibiotischer Therapie mittels Ceftriaxon und nicht-invasiver Beatmung
besserte sich der Zustand des Patienten zusehends, sodaß wir diesen am 10.09.2012 auf
unsere Normalstation verlegen konnten. Die Entzündungswerte fielen unter fortgesetzter
antibiotischer Therapie schnell ab, radiologisch zeigten sich die Infiltrate gut rückläufig. Im
Verlauf kam es erneut zu einer kardialen Dekompensation mit radiologisch Stauungszeichen.
Es konnte eine schnelle Rekompensation erfolgen, allerdings kam es zum erneuten Anstieg
von Entzündungsparametern und einer Zunahme des basalen Infiltrates rechts, sodaß eine
Umstellung der antibiotischen Therapie von Ceftriaxon auf Ciprofloxacin erfolgte. Die
Therapie sollte weiter fortgesetzt werden. Radiologisch zeigten sich zur Entlassung die
Infiltrate rückläufig.
Nach dann unauffälligem stationären Verlauf konnten wir den Patienten am 19.09.2012 in
gutem Allgemeinzustand in Ihre hausärztliche Betreuung entlassen.