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Pankreas Kopf:

Initial klinisch klagte die Patientin über wenig ausgeprägte abdominelle Beschwerden,
laborchemisch deutlich erhöhte Cholestaseparameter, sonographisch dilatierter DHC mit
auffälligem Pankreaskopfprozess, so dass sie zur ERCP nach Lüdenscheid verlegt wurde.
Hier wurde Papillektomie mit Stentimplantation in den DHC durchgrführt. Die durchgeführte
ÖGD zeigte multiple Hp-assoziierte Ulecerationen im Magen-es wurde die
Eradikationstherapie nach italienischem Schema eingeleitet. Darüber hinaus im CT-Abdomen
wurde der Pankreasprozess bestätigt bei Verdacht auf Dislokation des Stentes, so dass die
Patientin zur weitere Therapie in die Gastroenterologie nach Lüdenscheid nach telefonische
Rücksprache verlegt wurde.
Wir danken für prompte Übernahme der Patientin.

Wir nahmen Frau Piskorz zur Abklärung akuter kolikartigen Oberbauchschmerzen stationär
auf. Es erfolgte eine sofortige intravenöse Spasmolytika-Gabe in der Kombination mit PPI
und Infusionstherapie. Laborchemisch sahen wir deutliche Cholestasezeichen. In der
Sonographie zeigten sich Zeichen einer subakuten Cholezystitis mit intravesikalen
Mikrokonkrementen. Bei den zunehmenden Cholestasewerten im Kontrolllabor haben wir uns
für die ERCP entschlossen und durchgeführt. Mittels durchgeführter ERCP konnten wir keine
Choledochussteine bzw. keine Steine in der Gallenblase mehr darstellen. Hier gehen wir von
einem spontanen Stein(e)-Abgang aus. Die durchgeführte Pathohistologie aus dem Magen
zeigte eine leichtgradige chronische chemisch-reaktive Antrumgastritis ohne Hinweis für
Tumorsuspekt.
Im Verlauf waren die Cholestasewerte rückläufig, BSG und alle Tumormarker lagen im
Normbereich. Die im CT beschriebene multiple kleine metastasensuspekte Lungenrundherde
beidseits basal ist kontrollbedürftig. Wir bitten um eine Einweisung/Vorstellung in der
Nuklearmedizin für Schliddrüßescintigraphie ggf. auch Mammographie.
Bei Koprostaseneigung ist eine elektive Koloskopie zur Kolontumorvorsorge zu empfehlen.
Bei Uterusverplumpung ist eine gynäkologische Vorstellung bei dem behandelnden
Gynäkologen für Korrelation zu empfohlen. Am heutigen Tag entlassen wir nach Wusch Frau
Piskorz in Ihre weitere ambulante Betreuung.

Wir nahmen Frau Emmanuele zur Abklärung der Oberbauchschmerzen stationär auf.
Elektrokardiographisch und serologisch konnte ein akuter Myokardinfarkt formal
ausgeschlossen werden. Im EKG sahen wir eine QT-Zeit Verlängerung, die zuerst keine
relevante Bedeutung hat. Die Schmerzen und das Unvollsein sistierten weiter. In der
Gastroskopie zeigte sich ein unauffälliges Bild der Magenschleimhaut. Der HUT war negativ.
Laborchemisch sahen wir Zeichen einer Cholestase, sonoskopisch - eine Cholezystolithiasis
ohne Zystitis. Da die Pankreaswerte reaktiv leicht erhöht waren, empfehlen wir eine
Vorstellung bei den Chirurgen für elektive Cholezystektomie. Bis daher eine fettarme Diät ist
zu empfehlen.