Sie sind auf Seite 1von 3

Während des gesamten stationären Aufenthaltes zeigte sich immer wieder bei der

Patientin eine deutliche Trinkschwäche, so dass auch im versorgenden Seniorenheim ein


besonderes Augenmerk auf die regelmäßige und ausreichende Flüssigkeitszufuhr bei
fehlendem eigenem Antrieb, bei eingeschränkter Orientierung im Rahmen der
bekannten Blindheit, gerichtet werden sollte.
Bei fehlender therapeutischer Konsequenz und bestehender Beschwerdenfreiheit konnten wir
Frau Mahr am 16.04.2011 in Ihre weitere ambulante Betreuung entlassen.

Exsikkose+ Bronchopulmonaler Infekt:

Wir nahmen Herrn Hamberg wegen einer Verschlechterung des Allgemeinzustandes stationär
auf. Bei fieberhaftem Infekt unklarer Genese erfolgte Blutentnahme für microbiologische
Untersuchung (Blutkulturen). Der Befund steht noch aus. Normotone Dehydratation
therapierten wir mittels intravenöser Elektrolytlösung-Gabe. Beim Husten mit weißlichem
Auswurf und aufgrund eines erhöhten CRP entschlossen wir für eine empirische intravenöse
antibiotische Therapie mit Ampicillin/Sulbactam. Es erfolgte orale Mukolytica-Gabe. Unter
oben genannten Therapie besserte der Allgemeinzustand des Patienten rasch, sodass am
heutigen konnten wir Herrn Hamberg fieberfrei in ihre weitere ambulante Betreuung
entlassen.
Sollten noch über die oben genannten Untersuchungsbefunde hinaus relevante Ergebnisse
eintreffen, werden wir Sie darüber informieren.

Frau Menzebach wurde wegen unklarer Synkope und Verschlechterung des


Allgemeinzustandes in unserer Klinik stationär aufgenommen.
Sonographisch im Abdomen bei Nephrosklerose keine weiteren Pathologika. Nach kurzer
Zeit nach der Aufnehme wurde die Patientin tot im Bett aufgefunden. Rückblickend ist am
ehesten eine akute Lungenembolie als Todesursache zu sehen. Wir bedauern keine bessere
Nachricht geben zu können und verbleiben

Wir nahmen Herrn Stossberg bei akuter Luftnotattacke stationär auf. Initiale Sättigung war
98% bei Tachypnoe. Die initiale BGA unter Sauerstoffgabe lag im Normbereich. Normotone
Dehydratation therapierten wir mittels intravenöser Elektrolytlösung-Gabe. Wir beobachteten
kühle Vorfüße, so wurde bei uns ABI-Messung, hier mit unauffälligem Befund.
Laborchemisch sahen wir erhöhte Nierenretentionswerte mit Hyperkaliämie. Die bisherige
diuretische Therapie wurde angepasst. Das kaliumsparende Diuretikum haben wir abgesetzt.
Im Verlauf konnten wir die periphäre Sauerstoffsättigung von 91% messen.

Die initiale laborchemische und klinische Untersuchungen zeigten deutliche Zeichen einer
Exikkose bei erhöhten Nierenretentionswerten. Die Dehydratation substituierten wir mittels
intravenöser Flüßigkeitsgabe. Bei Emesis wurde die Patientin mit intravenösem Antiemtikum
symptomatisch behandelt. Aufgrund eines prärenalen Nierenversagen bei Gastroenteritis ohne
Erregernachweis und chronischer Niereninsuffizienz wurde eine Therapie mit Metformin
beendet, die ACE-Hemmer-Dosis wurde reduziert. Im Labor war auch deutlich erhöhter
Harnsäure-Spiegel zusehen, in diesem Fall a.e. auch als Ursache für Emesis und Unwohlsein.
Wir haben die Therapie mit Allopurinol 300 mg angefangen. Über purinarme Diät, ausreichen
Flüssigkeitszufuhr wurde die Patientin ggf. die Tochter aufgeklärt.
Am heutigen Tag konnte Frau Straub in Ihre weitere ambulante Betreuung entlassen werden.

Wir nahmen Frau Kirchner wegen einer Verschlechterung des Allgemeinzustandes bei V.a.
Pneumonie stationär auf. Die Röntgen-Thorax-Untersuchung zeigte keine floride Infiltration.
Bei V.a. Harnwegsinfekt erfolgte microbiologische Urin Untersuchung mit dem Wachstum
von E.Coli in der Urinkultur. Hypotone Dehydratation therapierten wir mittels intravenöser
Elektrolytlösung-Gabe. Beim Husten mit weißlichem Auswurf und aufgrund eines erhöhten
CRP bei Harnwegsinfektion entschlossen wir für eine empirische intravenöse antibiotische
Therapie mit Ampicillin/Sulbactam, die auch nach Antibiogram sensibel war. Es erfolgte
intravenöse Mukolytica-Gabe. Die bisherige antihypertensive Therapie bei den erhöhten
Blutdruckwerten wurde angepasst. Unter oben genannten Therapie besserte der
Allgemeinzustand der Patientin rasch, sodass am heutigen konnten wir Frau Kirchner
fieberfrei in ihre weitere ambulante Betreuung entlassen.
Klinisch und laborchemisch zeigte die Patientin ausgeprägte Exikkosezeichen mit
Hyponaträmie. Die bisherige Medikation wurde angepasst. Bei latenter Hypothyreose wurde
die L-Thyroxin Dosis bis auf 75 mcg erhöht. Die Hyponatriämie substituierten wir mittels
Schwedentabletten-Gabe. Wir erweiterten die kardiovaskuläre Therapie auf einen ACE-
Hemmer und Thrombozytenaggregationshemmer. Des Weiteren, haben wir die diabetische
Therapie erneut modifiziert.In stabilem Zustand konnte Frau König in Ihre weitere ambulante
Betreuung entlassen werden.

Wir nahmen Frau Materne wegen Verschlechterung des Allgemeinzustandes und Fieber.
Die Röntgen-Thorax-Untersuchung zeigte keine floride Infiltration. Die Patientin war initial
verwirrt und aggressiv aufgrund dementielles Syndroms und Dehydratation. Oraler
Flüßigkeitzufuhr war initial nicht möglich, sodass kurzfristige Fixierungsmaßnahmen um
intravenöse Medikation und Elektrolytlösung-Gabe zu garantieren erfolgten. Bei V.a. akuten
Harnwegsinfekt erfolgte microbiologische Urin Untersuchung mit dem Wachstum von
Klebsiella in der Urinkultur. Wir entschlossen für eine empirische intravenöse antibiotische
Therapie mit Ampicillin/Sulbactam, die auch nach Antibiogram sensibel war. Unter oben
genannter Therapie konnten wir klinische Besserung beobachten. Am 20.06.2013 wurde Frau
Materne fieberfrei in ihre weitere ambulante Betreuung entlassen.

Der Patient wurde initial rehydriert und symptomatisch behandelt. Wir erweiterten die
kardiovaskuläre Therapie um einen CSE-Hemmer. Bei Mykose im Genitalbereich und bei der
Urininkontinenz mit chronischem Harnwegsinfekt haben wir einen Dauerkatheter gelegt und
die Soorbalanitis mit Candio-Hermal- Soft-Paste behandelt. Die Urinmicrobiologie zeigte
eine Infektion mit Enteroccocus fecalis. Wir empfehlen eine Therapie mit Ciprofloxazin 250
mg 2-0-2 für 5 Tage sowie aktive Physiotherapie des Patienten.
Während des gesamten stationären Aufenthaltes zeigte sich immer wieder bei dem Patient
eine deutliche Trinkschwäche, so dass auch im versorgenden Seniorenheim bzw. in der
Rehaklinik, ein besonderes Augenmerk auf die regelmäßige und ausreichende
Flüssigkeitszufuhr bei fehlendem eigenem Antrieb, bei eingeschränkter Orientierung im
Rahmen der bekannten Demenz, gerichtet werden sollte. Die Indikation zur ggfs. Anlege
einer PEG war zu diesem Zeitpunkt nicht gegeben. Wir danken für prompte Übernahme des
Patienten.
Laborchemisch sahen wir erhöhte Nierenretentionswerte. Normotone Dehydratation
therapierten wir mittels intravenöser Elektrolytlösung-Gabe. Bei Bradyarhythmie unter ßeta-
Blocker und Digitoxin-Therapie haben wir zuerst den beta-Blocker abgesetzt. Danach
konnten wir normale Kammerfrequenz bei bekanntem Vorhofflimmern im EKG
dokumentieren. Für Trombembolieprophylaxe haben die orale Antikoagulation mit Pradaxa
110 mg 1-0-1 eingeleitet.
Für die Frequenzkontrolle empfehlen wir wie bis dato die Therapie mit Digitoxin 5 Tage lang
durchzuführen und am Wochenende pausieren. Im Verlauf konnten wir ohne ßeta-Blocker
Tachyarhythmie im EKG sehen, so dass wir letztendlich für den niedrigdosierten ßeta-
Blocker entschlossen haben. Während des gesamten stationären Aufenthaltes zeigte sich
immer wieder bei der Patientin eine deutliche Trinkschwäche, so dass auch Zuhause ein
besonderes Augenmerk auf die regelmäßige und ausreichende Flüssigkeitszufuhr bei
fehlendem eigenem Antrieb, gerichtet werden sollte.
Prerenales Nierenversagen:
Laborchemisch und klinisch zeigte sich eine Exsikkose und Hyperkaliämie bei deutlich
erhöhten Nierenretentionswerten. Mittels intravenöser Flüßigkeitssubstition konnte eine
Elektrolythomeostase und Verbesserung der Retentionswerte erreicht werden.
Im Rahmen der Volumenbelastung bei Infusionstherapie kam es radiologisch zu leichten
Stauungszeichen und Pleuraergüsse, bei bekannter Herzinsuffizienz. Die anfangs erhöhte
diuretische Therapie wurde erneut erhöht, ehe sie später wieder reduziert werden konnte. Wir
bitten um regelmäßige Elektrolyt-, Kreatinin- und Harnstoffwertekontrollen.
Wir konnten Frau Ottenga am 18.07.2012 bei gutem Wohlbefinden in ihre ambulante
Weiterbehandlung entlassen.

Herr Hekel wurde wegen eines Kollapsereignisses bei plötzlicher Verschlechterung des
Allgemeinzustandes mit Übelkeit in unserer Klinik stationär aufgenommen. Klinisch sahen
wir nur leichte Exsikkosezeichen bei ausgeprägter Hypotonie von 89/58 mmHg.
Die Dehydratation substituierten wir mittels intravenöser Flüßigkeitsgabe. Bei Nausea wurde
der Patient mit intravenösem Antiemetikum symptomatisch behandelt. Im Labor waren
deutlich erhöhte Nierenretentionswerte (Kreatinin und Harnstoff-Spiegel) zu sehen, in diesem
Fall a.e. auch als Ursache für Nausea und Unwohlsein. Aufgrund einer chronischen
Niereninsuffizienz mit Hypotonie wurde die Therapie mit ACE-Hemmer beendet. Stattdessen
empfehlen wir Bisoprolol 2,5 mg x 1 oder 2 Mal/Tag. Zur Abklärung der zunehmenden
Nierenfunktionseinschrenkung haben wir einen Termin in der Nuclearmedizin für seiten
getrennte Clearence am 14.01.2014 um 10 Uhr nachstatiönär vereinbart (Haupthaus U2 ((bitte
vor Untersuchung eine Flasche Wasser trinken!). Am 29.01.2014 bitten wir um eine
Vorstellung mit Einweisung für ein nephrologisches Konsil (Haupthaus 1 UG).
Eine ambulante Vorstellung bei einem niedergelassenen Urologen ist auch empfohlen.

Die initiale laborchemische und klinische Untersuchungen zeigten deutliche Zeichen einer
Exikkose bei erhöhten Nierenretentionswerten. Die Dehydratation substituierten wir mittels
intravenöser Flüßigkeitsgabe. Aufgrund eines prärenalen Nierenversagens bei Gastroenteritis
ohne Erregernachweis und chronischer Niereninsuffizienz wurde die ACE-Hemmer- und
Diuretikadosis reduziert. Die durchgeführte Rö-Thorax Untersuchung zeigte eine Infiltration,
sodass im Korelat mit zunehmenden Entzündungswerte haben dies antibiotisch mit Rocephin
2 g i/v behandelt.
Darunter konnten wir deutliche klinische Besserung des Vigilanzzustandes erreichen.
Während des gesamten stationären Aufenthaltes zeigte sich immer wieder bei der Patientin
eine deutliche Trinkschwäche, so dass auch im versorgenden Seniorenheim ein besonderes
Augenmerk auf die regelmäßige und ausreichende Flüssigkeitszufuhr bei fehlendem eigenem
Antrieb, bei eingeschränkter Orientierung, gerichtet werden sollte.
Am heutigen Tag konnte Frau Stücken in Ihre weitere ambulante Betreuung entlassen werden.