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Bei initialen Stauungszeichen erfolgte eine Rekompensation mittels intravenöser Diuretika-

Gabe. Am Entlassungstag lag das Gewicht unter 75,9 kg. Als Folge kam es zum erneuten
Anstieg von Nieren-Retentionswerte, hier bitten wir um regelmeßige Gewicht, Kalium und
Krea-Kontrollen. Bei erhöhten BZ-Werten wurde die bisherige Insulintherapie angapasst.
Nach dann unauffälligem stationärem Verlauf konnten wir Herrn Kaden am 17.05.2013 in
gutem Allgemeinzustand in Ihre hausärztliche Betreuung entlassen.

Die stationäre Aufnahme der Patientin erfolgte wegen erneuter cardialer Dekompensation mit
Ruhedyspnoe, Tachpnoe, verlängertem Exspirium und einer SaO2 von 84%.
Die Röntgen-Thorax-Aufnahme zeigte residuelle basale Ergüsse beidseits. Bei peripherer
Exsikkose forcierten wir auf unserer Intensiv Station die bestehende diuretische Therapie,
wodurch eine Minusbilanz von 1000 ml erzielt werden konnte. Unter diuretischer Therapie
kam es zu einer Hypokaliämie, die mit Gabe von Kalinor oral kompensiert werden konnte.
Frau Uhmann konnte am 31.01.2012 bei subjektivem Wohlbefinden in Ihre weitere
hausärztliche Behandlung entlassen werden. Hier bitten wir um regelmässige Krea, Harnstoff
und Elektrolyt-Kontrollen und Anpassung der medikamentösen Therapie.

Wir nahmen Frau Konopka bei akut zunehmender Luftnot wiederholt stationär auf. Die Rö-
Thorax-Aufnahme zeigt neu aufgetretenes Lungenödem. Bei deutlicher
Vigilanzverminderung (Desorientierung, Schläfrigkeit) wurde die Patientin für weitere
Behandlung auf unsere Intensivstation verlegt. Hier fielen uns zunehmende
Nierenretentionsverte unter intravenöser diuretischer Therapie auf. Entsprechend dem wurde
die nephrotoxische Medikamente (ACE-Hemmer, Allopurinol) bei bestehender nur einer
Niere abgesetzt. Es erfolgte die forsierte diuretische. Akute Niereninsuffizien therapierten wir
mittels intravenöser Nephrotect-Gabe. Die kapilläre BGA zeigte partiale respiratorische
Insuffizienz, so dass die Patientin die ganze Zeit sauerstoffpflichtig war. Für Verbesserung
der inotropen Herzpumpfunktion führten wir in der akuten Phase eine Therapie mit
Dobutamin über den Perfusor. Beim Fieber erfolgte microbiologische Blutuntersuchung mit
negativem Ergebnis. Bei subfebrilen Temperaturen und erhöhte Entzündungswerte haben wir
für eine empirische antibiotische Therapie mit Unacid entschlossen, die später auf
Piperacillin/Tazobactam umgestellt wurde. Trotz intensivmedizinischer Behandlung konnten
wir keine laborchemische Befungverbesserung der Nierenwerte und nur leichte klinische
Verbesserung erreichen. Aufgrund bestehender Patientenverfügung und dass die Angehörige
keine lebensverlengende Maßnahmen wünschten wurde die Patientin auf unsere normal
Station und am heutigen Tag in Ihre Palativstation verlegt. Wir bedanken uns für die prompte
Übernahme der Patientin und verblieben

Herzdekomp
Wir nahmen Frau Dröge mit extremer Ruhedyspnoe stationär auf. Initialle Sättigung war
88%. Bei auffälligem auskultatorischen Herzbefund wurde die Echo-Untersuchung indiziert.
Die Rö-Thorax-Aufnahme zeigte Kardiomegalie mit zentraler Stauung und begleitendem
Pleuraerguss recht, so dass die sofortige Entwesserungstherapie mit erhöhter
Diurekadosierung initial intravenös später oral erfolgte. Die Echo-Herz zeigte auffälligen
operationsbedürftigen Aorten-Stenose-Befund (AÖF: 0.58 cm²). Momentan ist TAVI bei
gegebenem AZ und EZ zu riskant. Wir empfehlen weiter Diabetes-Diät und
Gewichtsreduktion! Bei Adipositas per magna konnten wir, leider, keine Gewichts-Kontrolle
durchführen lassen. In gebessertem AZ, ggfs. nach Gewichtsreduktion konnte jedoch noch die
Indikation für TAVI einmal diskutiert werden.
Im BZ-Tages-Profil dokumentierten wir deutlich erhöhte BZ-Werte. Die bisherige
Herzinsuffizienz und Insilintherapie wurde angepasst.
Am oben angeführten Datum konnte die Patientin in gebessertem Allgemeinzustand in Ihre
weitere ambulante Betreuung entlassen werden.