Sie sind auf Seite 1von 1

Laborchemisch konnten wir mehrfach erhöhten d-dimeren-Wert dokumentieren.

Als
Rechtsherzbelastung sahen wir erhöhten pro-BNP-Spiegel mit entsprenchenden
Veränderungen im EKG. Klinisch war die Patientin unauffällig, die BGA zeigte keine
respiratorische Insuffizienz. Die Lungenarterienembolie unseres Erachtens interpretierten wir
als Komplikation der rezidivierenden tiefen Beinvenenthrombose rechts. In diesem
Zusammenhang sollte die orale Antikoagulation mit Xarelto 6 Monate lang erfolgen. Zur
Prophylaxe eines postthrombotischen Syndroms empfehlen wir Kompressionsstrümpfe lang,
Kompresionsklasse III (mindestens Kompressionsklasse II). 1 Monat nach Absetzen der
Antikoagulationstherapie wäre eine Thrombophilie-Diagnostik sinnvoll.
Xarelto 15 1-0-1 bis zum 30.04.2013 einschließlich, danach
Xarelto 20 1-0-0 6 Monate lang
Omep 20 1-0-0

Laborchemisch konnten wir erhöhten d-dimeren-Wert dokumentieren. Als


Rechtsherzbelastung sahen wir einen erhöhten pro-BNP-Spiegel mit entsprenchender
Rechtsherzbelastung in der Echokardiographie. Klinisch war die Patientin unauffällig, die
periphere Sättigung zeigte keine respiratorische Insuffizienz. Chronische Eisenmangelanämie
unseres Erachtens interpretierten wir als Folge eines Upside-down-Magens mit chronischen
Microblutungen. Hier wäre die Therapie mit PPI als Magenschutz zu empfehlen.
In diesem Zusammenhang sollte die orale Antikoagulation mit Xarelto reduziert auf 20 mg
am Tag lebenslang erfolgen. Wir empfehlen regelmäßige Blutbildkontrolle einmal in der
Woche und weitere Eisen-Substitution.

Laborchemisch konnten wir mehrfach erhöhten d-dimeren-Wert dokumentieren, sonograpisch


konnten wir langstreifige tiefe Beinvenenthrombose des linken Oberschenkels sehen. So
konnte ein klinischer Verdacht einer tiefen Beinvenenthrombose laborchemisch und
sonograpisch bestätigt werden.
Weitere bildgebende Diagnostik zeigt centrale Lungenembolie des rechten Unterlappens ohne
Rechtsherzbelastungszeichen.
Die Lungenarterienembolie unseres Erachtens interpretierten wir als Komplikation der tiefen
Beinvenenthrombose links, die aufgrund von 5 -10fach erhöhtes Thromboembolierisiko bei
bekanntem heterozygotem Faktor V Leiden entstehen konnte.
In diesem Zusammenhang sollte die orale Antikoagulation mit Marcumar lebenslang erfolgen.
Zur Prophylaxe eines postthrombotischen Syndroms empfehlen wir Kompressionsstrümpfe
lang, Kompresionsklasse III (mindestens Kompressionsklasse II).

Laborchemisch konnten wir mehrfach erhöhten d-dimeren-Wert dokumentieren. Als


Rechtsherzbelastung sahen wir cavale Stauung und einen inkompletten Rechtsschenkelblock
im EKG. Klinisch war die Patientin unauffällig. Die Lungenarterienembolie unseres
Erachtens interpretierten wir als eine Komplikation der tiefen Beinvenenthrombose rechts. In
diesem Zusammenhang sollte die orale Antikoagulation mit Xarelto 12 Monate lang erfolgen.
Zur Prophylaxe eines postthrombotischen Syndroms empfehlen wir Kompressionsstrümpfe
lang, Kompresionsklasse II. Nach einem Monat nach der Beendung der oralen
Antikoagulationstherapie mit Xarelto wäre eine Thrombophilie-Diagnostik sinnvoll.
Jährliche ambulante echocardiographische Kontroll-/Verlaufsuntersuchungen der
Aortenklappeninsuffizienz bzw. der myocardialen Funktionsparameter empfohlen.