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Gastritis

Frau Schmidtke wurde wegen thorakaler Beschwerden in unserer Klinik stationär


aufgenommen. Elektrokardiographisch und serologisch konnte ein akuter Myokardinfarkt
formal ausgeschlossen werden. Die Schmerzen und unvollsein sistierte weiter. In der
Gastroskopie zeigte sich erosive Antrumgastritis. Ein Ulcus ventrikuli aut duodeni konnten
wir gastroskopisch ausschließen, auch die übrigen hier durchgeführten Laboruntersuchungen
ergaben keinen anderen Hinweis auf eine andere Ursache der Beschwerden von Frau
Schmidtke. HUT war negativ. Helicobacter-Reevaluation steht aus.
Unter PPI-Therapie und Prokinetikum Gabe konnte eine leichte Besserung beobachtet
werden.
In gebessertem Allgemeinzustand konnten wir Frau Schmidtke am 11.07.2012 in Ihre weitere
ambulante Betreuung entlassen.

SPK
Es erfolgte eine Anlage des Suprapubischekatheters, bei bestehendem akutem Urinverhalt bei
Harnröhrestriktur und neuromuskulärer Dysfunktion der Harnblaseund. Am 16.01.2012
wurde problemlos ein suprapubischer Katheter gelegt. Der Verlauf war unauffällig. Eine
Antibiotikatherapie über 5 Tage empfehlenswert.

Die stationäre Aufnahme der Patientin erfolgte wegen zunehmender Unterschenkel- und
Fußödemen bds sowie Schmerzen vor allem im rechten Kniegelenk. Laborschemisch konnten
wir eine dekompensierte, klinisch rechtsführende Herzinsuffizienz bei erhöhtem Pro-BNP-
Spiegel beweisen. Die bisherige Medikation wurde angepasst.
Es erfolgte symptomatische Schmerztherapie und diuretische Therapie, wodurch wir eine
Gewichtsreduktion von 2,5 Kg dokumentieren konnten.
Wir gehen davon aus, dass die Ursache und Leitsymptom, das teigiges, nur zum Teil
eindrückbares, schmerzfreies, regionales Ödem der unteren Extremitäten, eine primäre
Lymphabflussbehinderung bei Athrophie oder Hypoplasie der Lymphgefäßen mit
Phlebbeteiligung ist.
Zusätzlich einen negativen Einfluß hat für die Mobilität der Patientin, die ausgeprägte
schmerzhafte Pangonarthrose links mit Knie-Deformation, die nicht zu operieren ist. Wir
verlegen die Patientin in die geriathrische Reha mit der Hoffnung, die Mobilität und
Lebensqualität der Patientin zu verbessern.

Rezidivierender ascendierender Harnwegsinfekt. Aktuell prerenales Nierenversagen, akute


Zystitis mit Dysurie. Anamnestisch Nephrolithiasis bek. Behandlung: Jono 500 x 2 i/v.
Ciprofloxacin 250 2-0-2.

LE
Frau S. wurde wegen eines hochfieberhaften Infektes in unserer Klinik stationär
aufgenommen. Wir diagnostizierten eine Infarktpneumonie in dem Unterlappen rechts die für
die obige Klinik verantwortlich war. Wir begannen eine zunächst intravenöse antimikrobielle
Therapie wodurch eine deutliche klinische Besserung erreicht wurde. Die
Lungenarterienembolie unseres Erachtens interpretierten wir als Spätkomplikation des
Bauchangriffes und des septischen Schockes infolge der Choledochusperforation. In diesem
Zusammenhang soll die Dauerantikoagulation mit Marcumar ggf. nach nochmaliger
neurologischer Vorstellung bei stattgehabter intracerebellärer Blutung in ca. zwei Wochen
überlappend vom niedermolekularen Heparin begonnen werden. Am oben aufgeführten
Datum verlegen wir Frau S. wie vereinbart in Ihre Spezialklinik zu Weiterbhandlung und
danken für die Übernahme der Patientin.
Wir nahmen Frau Zabel wegen eines Schwindels sowie Hustenanfällen mit allgemeiner
Schwäche stationär auf. Bei klinischem und laborchemischem V.a. eine Lungenembolie
haben wir eine CT-Thorax-Untersuchung durchgeführt, die eine zentrale beidseitige
Lungenembolie ergab, darüber hinaus als Ursache deren ,konnten wir sonographisch eine 3-
Etagen TVT des rechten Beinen nachweisen. Es erfolgte eine Therapie mit Monoembolex 0,8
x 2 , die später auf das Xarelto 15 1-0-1 umgestellt wurde, die nach 3 Wochen auf 1x20mg
täglich für weitere 11 Monaten umzustellen wäre. Des Weiteren wegen bronchopulmonalen
Infektes haben wir eine intravenöse antimikrobielle Therapie Mit Rocephin 2 g i/v
begonnen, wodurch eine deutliche klinische Besserung erreicht wurde.
In diesem Zusammenhang empfehlen wir die Antikoagulationstherapie mit Xarelto insgesamt
12 Monate lang fortzuführen und das Tragen von Kompressionsstrumpfen A-G
(Kompresionsklasse II) sowie eine sonographische-Verlaufskontrolle in 6-9 Monaten zu
veranlaßen. Am heutigen Tag konnte die Patientin in Ihre weitere hausärztliche Betreuung
entlassen werden.

PEG- Wechsel
Es erfolgte ein PEG-Wechsel nach der Entfernung der Alten. Im Verlauf erfolgte der
Nahrungaufbau, danach massives Erbrechen bei richtig liegender PEG-Sonde. Die Röntgen-
Abdomen-Aufnahme zeigte beginnende Spiegelbildung. Nach Gabe von Klysma und
stuhlregulierenden Maßnahme, konnte die Patientin gut abführen. Die Patientin wurde
rehydriert und symptomatisch behandelt. Bei dem Harnwegsinfekt leiteten wir eine Antibiose
mit Piperacillin i/v.
Am oben angeführten Datum konnte die Patient in unverändertem Allgemeinzustand in Ihre
weitere ambulante Betreuung entlassen werden.

Bitte unbedingt DIREKT nach jeder Gabe von Sondennahrung und/oder Medikamenten die
PEG-Sonde hinreichend mit Wasser/Tee gut durch- und freispülen.

Bei schwerer neurologischen Erkrankungen konnte die ambulante PEG-Anlage nicht


durchgeführt werden. Auf Station war die Patientin extrem agitiert, es entwickelte sich der
Weglauftendenz, so dass die Fixierungsmaßnahmen und medikamentöse Sedierung der
Patientin erfolgten. Sie wurde auf unserer Intensiv Station überwacht. Am 08.11. wurde
problemlos eine PEG-Anlage gelegt. Postinterventiönär erfolgte problemloser
Nahrungaufbau. Am heutigen Tag konnte Frau Jelmann wieder in Ihre hauärztliche Betreuung
entlassen werden.

UROSEPSIS:
Wir nahmen Herrn Wagner mit pektanginösen Beschwerden in schlechtem Allgemeinzustand
direkt auf unserer Intensivstation auf, wo ein akuter Myokardinfarkt ausgeschlossen wurde.
Im Verlauf fieberte er bis 39,3°C auf, deswegen wurde Blutkulturen und Urin-Probe für
Mikrobiologie abgenommen. Die Rö-Throrax-Aufnahme zeigte keine Infiltration.
Laborchemisch zeigte sich entgleiste Gerinnung unter Dauerantikoagulationstherapie mit
Marcumar bei permanentem Vorhofflimmern. Die entgleiste Gerinnung wurde mit
intravenöser Vit-K-Gabe behoben. Die Antikoagulationstherapie mit Marcumar haben wir
beendet. Der Patient wurde zuerst empirisch mit Rocephin 2g (1-0-0) i/v behandelt, später
erweiterten wir die Therapie nach Antibiogramm mit Ciprobay i/v. In weiterem Verlauf
wurde die antibiotische Therapie von Rocephin auf Tazobact umgestellt.
Unter Infusions- und Antibiotikatherapie, besserte sich der Zustand des Patienten, so dass eine
Rückverlegung auf periphere Station erfolgte.
Bei hohem Schlaganfallrisiko (CHADS2-Score 4 Punkte) besteht eine deutliche Indikation für
Dauerantikoagulationstherapie. Nach Überlegung haben uns wir für die
Antikoagulationstherapie mit Pradaxa 110 mg 1-0-1 entschlossen. Der Patient wurde im Bett
mobilisiert. Am heutigen konnten wir den Patienten in Ihre hausärztliche Versorgung
entlassen.

wir übernahmen Frau Lietz aus Klinikum Hellersen für weitere stationäre Behandlung. Bei
bestehendem V.a. Exikkose unter Diuretika-Therapie wurde zuerst diese Therapie pausiert, er
erfolgte parallel eine Rehydrierung mit Elektrolyt-Lösungen. Die Patientin war zunehmend
desorientiert, deswegen haben wir für CCT entschlossen. Der Befund war ohne Pathologie.
Am 01.11 hat die Patientin Grand-mal-Anfall erlid.

Bei bekanntem Tumorleiden haben wir die Patientin für stationäre Schmerztherapie
aufgenommen. Bei Übelkeit und zunehmenden Bauchschmerzen erfolgte eine initiale
intravenöse analgetische Therapie in der Kombination mit Antiemetika. Die Patientin wurde
rehydriert und symptomatisch behandelt. Als Dauermedikation empfehlen wir Fentanyl
Pflaster 75 µg alle 3 Tagen, als Bedarfsmedikation konnte Morphin (z.B. MSI 5 mg)
subcutan gegeben werden. Am heutigen Tag konnte Frau Janko zurück in die Kurzzeitpflege
verlegt werden.

Wir nahmen Frau Gerke mit starken kolikartigen rechtsseitigen Flankenschmerzen mit
Ausstrahlung in die rechte Leiste stationär auf. Auf unserer Station erfolgte die
Infusionstherapie mit Elektrolytlösungen und Spasmolytika (Buskopan). Während
analgetischer Therapie mit Novalginsulfon(Metamizol) i/v haben die Nebenwirkungen
manifestiert: Mundtrockenheit und Druckgefühl in beiden Augen. Nach Absetzung der
Infusion waren die Nebenwirkungen rückläufig. Laut urologischem Konsil haben eine i/v
Pyelogramm nach geplannt. Bei Morbus Basedow wollten wir die Schilddrüse vor
Untersuchung mit Irinat blokieren.
Ab 09.11.2012 sistierten die Beschwerden und am nachmittagsstunden ist der Stein spontan
abgegangen. So konnte die Patientin in Ihre weiter ambulante Betreuung entlassen werden.

Koprostase
Die stationäre Aufnahme des Patienten erfolgte wegen Verdacht auf Ileus bei Obstipationen
über 7 Tagen. Nach Gabe von Klysma und stuhlregulierende Medikamente, konnte der
Patient gut abführen. Sonografisch fanden sich Meteorismus und Koprostase. Kein Hinweis
auf Ileus.
Wir empfehlen Stuhlregulierende Maßnahmen: mehr bewegen, viel trinken, mehr Obst und
Gemüse essen. Als Dauermedikation empfehlen wir Laktulose 20 ml vor Essen morgens und
mittags. Wir entließen Herrn Belecke am 21.09 bei subjektivem Wohlbefinden wieder in Ihre
hausärztliche Betreuung und Behandlung.

Die stationäre Aufnahme des Patienten erfolgte wegen Koprostase bei bek.
Obstipationsneigung über 6-7 Tagen. Nach Gabe von Klysma und stuhlregulierenden
Medikamente, konnte der Patient gut abführen. Sonographisch befand sich kein Hinweis auf
Ileus.
Bei hypertensiver Entgleisung haben wir die bisherige Medikation angepasst.
Dass der Patient über starken Schulterschmerzen geklagt hat, haben wir ein chirurgisches
Konsil organisiert. Konventionell-radiologisch befand sich Hinweis auf Impingement-
Syndrom bei Einengung des Subakromialraumes, der aber laut chirurgischem Konsil klinisch
ausgeschlossen wurde. Neurologische Vorstellung mit NLG wurde empfohlen. Als
Dauermedikation empfehlen wir Laktulose 20 ml vor dem Essen morgens und mittags.
Wir entließen Herrn Belecke am 11.11 bei subjektivem Wohlbefinden wieder in Ihre
hausärztliche Betreuung und Behandlung. Bei Harninkontinenz besteht die deutliche
Indikation für SPK-Anlage. Nach Überlegung bitten wir um eine geplante Vorstellung bei
Urologen (Zum Beispiel Dr.Nitze).

Pleuropneumonie
Die stationäre Aufnahme des Patienten erfolgte wegen Lufnot bei V.a. Pneumonie.
Bei uns sahen wir deutlich erhöhte Entzündungszeichen, radiologisch pneumonische
Infiltration mit Pleuraerguss links ohne pulmonalvenöser Stauung.
Bei im Labor nachgewiesenen Infektzeichen begannen wir eine zunächst parenterale später
orale antimikrobielle Therapie mit Erythromycin (1g x 3 ) bei einer Penicillin-Allergie, neben
einer mukolytischen Therapie. Die Antibiose wurde später nach Resistogramm erweitert. Die
mikrobiologische Blut- und Stuhluntersuchungen zeigten kein path. Erregerwachstum. Unter
antibiotischer Therapie kam es zu einer langsamen Besserung der Symptomatik. Im Verlauf
manifestierte sich ein akuter Gicht-Anfall, der wurde symptomatisch mit NRSA und
Allopurinol behandelt. Die Entzündungsparameter waren rückläufig. Die bisherige
Medikation wurde angepasst.
So wurde Herr Schuster am 12.11.2012 in deutlich gebessertem Zustand in Ihre weitere
ambulante hausärztliche Betreuung entlassen.

Bronchopulmonaler Infekt
Frau Rzehulka wurde wegen einer Verschlechterung des allgemeinen Zustandes im Rahmen
eines bronchialen Infektes in unserer Klinik stationär aufgenommen. Bei im Labor
nachgewiesenen Infektzeichen begannen wir eine zunächst parenterale später orale
antimikrobielle Therapie mit Piperacillin/Tazobactam neben einer mukolytischen Therapie.
Die Exikkose therapierten wir durch intravenöse Flüssigkeitsgabe. Die Patientin wurde
endotracheal abgesaugt. Darunter kam es zu einer langsamen Besserung der Symptomatik.
Die mikrobiologische Stuhluntersuchung zeigte ein unauffälliges Ergebnis. So wurde Frau
Rzehulka am 17.02.2012 in deutlich gebessertem Zustand in Ihre weitere ambulante
hausärztliche Betreuung entlassen.

PEG
Nach logopedischem Konsil und gestellter Indikation, wurde komplikationslos eine PEG
gelegt.

Gastritis
Wir nahmen Herrn Kirpal wegen Übelkeit, Oberbauchschmerzen und Dyspnoesymptomatik
stationär auf. Der erste ÖGD-Versuch war erfolgslos. Schmerzen und Unvollsein dauerte
weiter. In der Gastroskopie zeigte sich schwere Refluxösophagitis, Soor-Ösophagitis und
ausgeprägte Pangastritis
HUT war negativ. Die Pathohistologie ergab Kein Hinweis auf bösartiges Tumorwachstum.
Unter PPI-Therapie und Prokinetikum-Gabe und Antimikotikum-Gabe konnte eine leichte
Besserung beobachtet werden. Sono-Kontrollen alle 12 Monate empfohlen.
In gebessertem Allgemeinzustand konnten wir Herrn Kirpal am 13.11.2012 in Ihre weitere
ambulante Betreuung entlassen.

Die Schmerzen und Unvollsein sistierte weiter. In der Gastroskopie zeigte sich erosive
Antrumgastritis. Ein Ulcus ventrikuli aut duodeni konnten wir gastroskopisch ausschließen,
auch die übrigen hier durchgeführten Laboruntersuchungen ergaben keinen anderen Hinweis
auf eine andere Ursache der Beschwerden von Frau Schmidtke. HUT war negativ.
Unter PPI-Therapie und Prokinetikum Gabe konnte eine leichte Besserung beobachtet
werden.
In gebessertem Allgemeinzustand konnten wir Frau Schmidtke am 11.07.2012 in Ihre weitere
ambulante Betreuung entlassen.

Wir nahmen Herrn Kirpal wegen Übelkeit, Oberbauchschmerzen und Dyspnoesymptomatik


stationär auf. Der erste ÖGD-Versuch war erfolgslos. Schmerzen und Unvollsein dauerte
weiter. In der Gastroskopie zeigte sich schwere Refluxösophagitis, Soor-Ösophagitis und
ausgeprägte Pangastritis
HUT war negativ. Die Pathohistologie ergab Kein Hinweis auf bösartiges Tumorwachstum.
Unter PPI-Therapie und Prokinetikum-Gabe und Antimikotikum-Gabe konnte eine leichte
Besserung beobachtet werden. Sono-Kontrollen alle 12 Monate empfohlen.
In gebessertem Allgemeinzustand konnten wir Herrn Kirpal am 13.11.2012 in Ihre weitere
ambulante Betreuung entlassen.

Infarkt
Frau Greitemann wurde wegen eines Verdachtes auf einen apoplektischen Insult in unserer
Klinik stationär aufgenommen. Bei der körperlichen Untersuchung war eine Hemiparese links
auffällig. Eine intracerebrale Blutung konnte jedoch durch CCT ausgeschlossen werden. Wir
begannen eine Komplextherapie mit Thrombozytenaggregationshemmer in Kombination mit
Heparin. Danach empfehlen wir als Dauermedikation ASS 100 0-1-0. Im Rahmen der
Behandlung konnte keine gute klinische Besserung beobachtet werden, aus einer Hemiparese
links entwickelte sich eine Hemiplegie links. Für die weitere Mobilisation empfehlen wir eine
ambulante Physiotherapie. Für Schluckreflex-Training wurde ambulante Logopedie
empfohlen. Nach logopedischem Konsil und gestellter Indikation, wurde komplikationslos
eine PEG-Sonde gelegt. Postinterventionell erfolgte problemloser Nahrungaufbau. Am
heutigen Tag konnte Frau Greitemann wieder in Ihre hauärztliche Betreuung entlassen
werden.

alkoholisierter Patient, wach, ansprechbar, Schürfwunde am Stirn, Pulmo-VAG, keine RG,


Cor-Rhythmisch, Bauch ist weich, bewegt alle Extremitäten.
Am Kopf oberflächliche Wunde: am Stirn re ca.2cm lang,
Pupillen isocor, prompte Reaktion auf Licht und Konvergenz,
Thorax keine Kompressionschmerzen ,
Abdomen weich, keine Peritonitis Zeichen
Extremitäten o.b.

Untere GI Blutung

Wir übernahmen Herrn St. mit Hb 8,8g/dl von der Chirurgie. Neben einer verstärkten Diurese
bei deutlichem prätibialem Ödem, trasnfundierten wir abermals 2 EKs. Marcumar wurde
abgesetzt, dafür setzten wir Pradaxa ein.
Wegen persistierender aber geringerer Schmierblutungen bei normaler INR, erfolgte eine
chirurgisch-konsiliarisch eine erneute Kontrollkoloskopie am 11.06.2012: digital rectal war
eine Blutung zu sehen.Rektoskopisch war oberhalb der Linea dentata bei 12.00Uhr eine Wulst
mit unauffälliger Schleimheit mit tröpfschenweiser Blutung dahinter. Dahinter setzte man 2
Umstechungen deren Fäden mit einander verknotet wurden. Daraufhin Sistieren der Blutung.
Eine Analfissur bei 3Uhr wurde verschorft.Eine letzte Kontrollkoloskopie am 22.06.2012
zeigte Hämorrhoiden I° bei 3,7 und 11.00Uhr mit Kontaktblutung des Proktoskops. Diese
wurden verödet mit Äthoxysklerol §%. Danacgh sei es zu einer feinen arteriellen Blutung bei
11.00Uhr gekommen. Wegen erfolgloser Versuche mit Suprarenin-Kompresse erfolgte eine
Elektrokoagulation mit der langen Pinzette, für die Kontaktblutungen Einlage von Kollagen-
Vlies. Eine kleine Kompresse verblieb im Rectum zur spontanen Ausscheidung.
Herr St. konnte beschwerdefrei am 23.06.2012 nach Hause entlassen werden mit einem
stabilen Hb-Wert von 9,8g/dl. Cardial war er gut kompensiert;nach dem Gewichtsprotokoll
verlor Herr St. bei Entlassung insgesamt 6,2Kg an Gewicht! RR bei Entlassung:
142/80mmHg.

Wir nahmen Frau Tusch stationär wegen hypertensiver Entgleisung auf. Die Rö-Thorax-
Aufnahme zeigte Kardiomegalie mit leichter, zentraler Stauung und begleitendem
Pleuraerguss links, so dass eine Herzentlastungstherapie erfolgte. Die bisherige
Antihypertensiva- und Insilintherapie wurde angepasst. Danach konnten wir normale
Blutdruck-Werte und nur leicht erhöhte BZ-Werte dokumentieren. Die Harnwegsinfektion
wurde mit Rocephin 2 g i/v nach Antibiogramm behandelt worden. Die Patientin wurde auf
unserer Station mobilisiert. Am oben angeführten Datum konnte die Patientin in gebessertem
Allgemeinzustand in Ihre weitere ambulante Betreuung entlassen werden.

TAVI
Wir nahmen Frau Dröge mit extremer Ruhedyspnoe stationär auf. Bei auffälligem
auskultatorischen Herzbefund wurde die Echo-Untersuchung indiziert. Die Rö-Thorax-
Aufnahme zeigte Kardiomegalie mit zentraler Stauung und begleitendem Pleuraerguss recht,
so dass eine Entwesserungstherapie mit erhöhter Diurekadosierung initial intravenös später
oral erfolgte. Die Echo-Herz zeigte auffälligen operationsbedürftigen Aorten-Stenose -Befund
(AÖF: 0.58 cm²). Momentan ist TAVI aber bei gegebenem AZ und EZ zu riskant. Im BZ-
Tages-Profil dokumentierten wir deutlich erhöhte BZ-Werte. Die bisherige Herzinsuffizienz
und Insilintherapie wurde angepasst. Wir empfehlen weiter Diabetes-Diät und
Gewichtsreduktion! Bei Adipositas per magna konnten wir, leider, keine Gewichts-Kontrolle
durchführen lassen. In gebessertem AZ, ggfs. nach Gewichtsreduktion konnte jedoch noch die
Indikation für TAVI einmal diskutiert werden.
Am oben angeführten Datum konnte die Patientin in gebessertem Allgemeinzustand in Ihre
weitere ambulante Betreuung entlassen werden.

Berücksichtigend der Aortenklappen-Pathologie der Patientin und hypertensiver Entgleisung


haben wir die bisherige Medikation modifiziert. Unter Überwachung sind die Blutdruckwerte
deutlich gebessert, sodass wir diese als weitere Medikation empfehlen.
Die Herz-Echographie zeigte grenzwertigen Aortenklappen-Stenose-Befund mit einer
Öffnungsfläche von 0.94 cm². Bezüglich Aortenvitium empfehlen wir zurzeit (noch) eine
konservative Strategie.
Am oben angeführten Datum konnte die Patientin in gebessertem Allgemeinzustand in Ihre
weitere ambulante Betreuung entlassen werden.

TIA
Transisotorische ischämische Attacke
- bei basaler Vasosklerose und cerebraler Mikroangiopathie
Wir nahmen Frau Grote auf unser Station wegen armbetonter Hemiparese links auf, initial mit
Verdacht auf Hirninfarkt. Nach neurologischer Untersuchung wurde die Diagnose einer
rechtshirnigen transitorischen ischämischen Attacke gestellt. In 24 Stunden hat sich die
neurologische Symptomatik komplett zurückgebildet. Eine intracerebrale Blutung oder frische
ischämie konnten wir mittels Schädel-CT ausschließen.
Im Rahmen der durchgeführten Duplexsonographie wurde eine altersbedingte Wandsklerose
ohne Hinweise auf instabile Plaques oder Stenose festgestellt.
Als medikamentöse Dauertherapie wir empfehlen bei Z.n. Lungenembolie weiter Marcumar
lebenslang.
Wir entließen Frau Grote am 30.08 bei subjektivem Wohlbefinden wieder in Ihre weitere
hausärztliche Betreuung und Behandlung und bitten um eine Fortführung der medikamentös-
konservativen Therapie und regelmäßige Quick/INR Kontrollen.

COPD
Die stationäre Aufnahme der Patientin erfolgte bei exazerbierter COPD mit produktivem
Husten und anfangs deutlicher pulmonaler Spastik. Unter antibiotischer Therapie mit Unacid
375 2-0-2 lösenden Maßnahmen, intermittierender O2-Gabe, intravenöser beta-2-
Adrenorezeptor Antagonisten Gabe und inhalativer Therapie konnte klinische Besserung
erzielt werden. Wir haben einen Termin für die Ganzkörperplethysmographie am 28.11.2012
um 12.30 in der pulmonologischer Abteilung Klinikum Hellersen organisiert. In gebessertem
Allgemeinzustand konnten wir Frau Günes am 20.11.2012 in Ihre weitere ambulante
Betreuung entlassen.

Kardioversion
Die stationäre Aufnahme des Patientin erfolgte wegen zunehmender Unterschenkelödeme
li>re bei persistierendem Vorhofflimmern. Laborschemisch konnten wir erhöhten pro-BNP-
Spiegel, radiologisch zentrale Stauung mit geringen Winkelergüssen beidseits beweisen. Es
erfolgte Anpassung von einer diuretischen Therapie, wodurch haben die Unterschenkelödeme
sich zurück gebildet.
Nach Ausschluss von Thromben in der transösophagealen Echokardioographie wurde eine
erfolgreiche elektrische Kardioversion mit 300 Joule durchgeführt. Bei anamnestisch
statgehabter Blutung haben wir nach einem Gespräch mit dem Patiente ihn auf Pradaxa 110
mg 1-0-1 eingestellt. Diese empfehlen wir für 3 Monate fortzuführen. Wir empfehlen LZ-
EKG-Kontrolle in 3 Monate. Am oben angeführten Datum konnte Herr Ebert in gebessertem
Allgemeinzustand in Ihre weitere ambulante Betreuung entlassen werden.

Bei initiallem prerenalem Nierenversagen wegen Exsikkose wurde die Patientin zuerst
rehydriert mit intravenöser elektrolytlösungen Gabe. BZ-Tag/Nacht-Profil zeigte
Hypoglykämie, die mittels intravenöser Glukose-Gabe substituiert wurde. Bei
Hypoglykämieneigung haben wir die Therapie mit Glurenom beendet. Die Patientin klagte
über seit 2 Wochen neu aufgetretene Schluckstörung. Bei V.a. Dysphagie wurde
Schluckreflex von Logopädin geprüft. Laut dem Konsil es besteht momentan keine Indikation
bei nur leicht zerstörtem Schlückreflex für die PEG-Anlage. Die Patientin kann Breikost zu
sich einnehmen. Im EKG dokumentierten wir ein neu aufgetretenes Vorhofflimmern bei
komplettem RSB. Wegen Geräte Kapazität konnten wir keine LZ-EKG durchführen lassen.
Bei hohem Thrombembolierisiko (CHADS2-Score 6 Punkte) besteht eine deutliche Indikation
für Dauerantikoagulationstherapie. Es erfolgte eine Therapie mit Heparin, die später auf das
Xarelto 15 1-0-1 umgestellt wurde. Die durchgeführte CCT zeigte, subakute Ischämiezone im
A. cerebri media Stromgebiet rechts. Leider liegt keine Voruntersuchung von CCT zum
Vergleich vor. Wir bitten um engmatschige CCT-Kontrolle bzw. um neurologische
Betreuung, wegen möglicherweise eines Hirnproceses. Dass die Patientin bis dato zu Hause
noch mit dem Rollator gelaufen ist, haben wir Frau Schmitz am heutigen Tag in Ihre
geriatrische Reha verlegt.

Hr. Edelmann wurde mit akutem Coronarsyndrom, Troponin-positiv, stationär aufgenommen,


das EKG war hinsichtlich der ST-Strecke bei bekanntem Blockbild eingeschränkt beurteilbar.
Die mittlerweile durchgeführte Invasivdiagnostik zeigt den beschriebenen Befund, am ehesten
wäre hier die proximale Stenose des MI-Bypasses ursächlich anzuschuldigen, das weitere
Procedere diesbezüglich wurde im cardiologischen Zentrum diskutiert. Es erfolgt eine
typische Therapie mit Mono-Embolex, ASS und Efient in der Vorbereitungsphase der
Invasivdiagnostik bzw. Therapie. Die Herzkatheteruntersuchung wurde in den späten
Nachmittagsstunden des 23.2. am Kathetermessplatz in Lüdenscheid durchgeführt, der Patient
später zurückverbracht in die Stadtklinik und weiterhin bis zum Folgetag postinterventionell
überwacht. Vereinbarungsgemäß wird der Patient zur MII-Intervention vorgestellt.

Herr Ganzer wurde initial auf der Station isoliert. Es erfolgte empirische antibiotische
Therapie mit Rocephin 2g i/v (5 Tage lang) neben einer mukolytischen Therapie. Die
Exikkose therapierten wir durch intravenöse Flüssigkeitsgabe. Der Patient wurde mehrmals
endotracheal abgesaugt. Darunter kam es zu einer langsamen Besserung der Symptomatik.
Die Entzündungswerte waren rückläufig. Die Rö-Thorax-Kontrolle zeigte keine neu
aufgetretene Infiltration. So wurde Herr Ganzer am 29.11.2012 in gebessertem Zustand in
Ihre weitere ambulante hausärztliche Betreuung entlassen.

Wir nahmen Frau Reduth stationär bei Z.n. Sturz in der Wohnung auf. Im EKG
dokumentierten wir neu aufgetretene Absolute Arrhythmie bei Vorhofflimmern.
Laborchemisch beobachteten wir einen Hb-Abfall, im Vergleich mit kurzfristigem
Entlassungswert der Hb. Wir bestellten 3 EK,s. In der Nacht war die Patientin plötzlich
kaltschweißig und blas, so dass bei dokumentierter Hypovolemie notfallmäßige
Erythrozytenkonzentrate Transfusion erfolgte. Die Patientin wurde dauernd mit Gabe von
intravenösen Elektrolytlösungen behandelt. Danach konnten wir kurze klinische Besserung
erreichen. Die am nächsten Morgen durchgeführte ÖGD zeigte eine aktive OGI Blutung Ia
Forrest. Die Blutungsquelle wurde mittels Adrenalin Infiltritaion gestoppt. Daraufhin sistierte
die sehbare Blutung. Die Hb-Kontrolle zeigte aber die
Im Verlauf durchgeführten Kontroll-ÖGD zeigten Zeichen nach stattgehabter oberer
gastrointestinaler Blutung bei Andiodysplasie / Dieulafoy Ulcus im Übergang Großkurvatur-
Fundus, ohne aktive Blutung. Die Patientin fing liegend im Bett zu erbrechen. Sie wurde
entsprechen abgesaugt. Bei bestehendem Verdacht auf Schluchstörung wurde Schluckrefeklex
geprüft. Der Verdacht hat aber sich nicht bestätigt, so daß wir langsame Kosaufbau mit
flußigen Essen angefangen haben. Im Verlauf unter PPI-Therapie und Prokinetikum Gabe
konnten wir eine langsame Besserung beobachtet werden. Wir gehen davon aus, dass diese
Erbrechen Symptomatik als Folge einer OGI-Blutung war. Die Pathohistolie erbrachte: Ulcus-
vetrikuli -Äquivalente mit Zeichen einer stark ausgeprägten floriden Entzündung mit
chronisch fibrosiertem Ulcusgrund bei chronischer chemisch-reaktiver Antrumgastritis Grad
II, ohne
Helicobacter pylori Nachweis. Die tägliche Hb-Kontrolle zeigte stabilen Hb-Wert von 9,5-10
g/dl. Die bisherige Medikation wurde angepasst. Auf Antikoagulationstherapie bei
Glutungsgefahr haben wir zur Zeit verzichtert.
Dass die Patientin bis dato zu Hause alleine sich versorgt hat, haben wir Frau Reduth am
28.11.2012 in die geriatrische Reha nach Attendort verlegt.

Cephalgie
Die stationäre Aufnahme der Patientin erfolgte wegen Cephalgie und Synkope unklarer
Genese. Nach neurologischer Untersuchung wurde die Verdachtdiagnose Migräne-Anfall
bestätigt.
In wenigen Stunden nach Einnahme der Analgetika-Tablette haben die Kopfschmerzen
nachgelassen.
Auf Wunsch der Patientin entließen wir Frau Maak am 12.06.2012 bei subjektivem
Wohlbefinden wieder in Ihre weitere hausärtzliche Betreuung und Behandlung. Bei
persistierenden Beschwerden empfehlen wir eine Vorstellung beim niedergelassenen
Neurologen.

Gastritis
Die initiale Hyponaträmie wurde mittels intravenöser NaCl-Gabe substituiert. Der Patient
wurde rehydriert und symptomatisch mit Antiemetika behandelt.
Gastroskopisch zeigte sich ein Bild einer Refluxösophagitis II nach Savary-Müller mit
erosiver Antrumgastritis sowie Hiatus hernie. Der Helicobacter-Urease-Test war negativ. Wir
empfehlen die von uns eingeleitete PPI-Therapie noch für 12 Wochen fortzuführen. Im
Verlauf kam es zur Besserung der Oberbauchsymptomatik. Bei persistierender Schwindel-
Symptomatik bitten ggfs. wir um eine erneute Vorstellung. Wir entließen Herrn Betz am
19.12.2012 bei subjektivem Wohlbefinden wieder in Ihre weitere ambulante Betreuung.

Bronchitis
Zum Vorstellungszeitpunkt war die Patientin febril mit produktivem grünlichem- bräunlichem
Auswurf. Röntgenmorphologisch wurde pulmonale Infiltration ausgeschlossen. Klinisch und
laborchemisch wurde bronchopulmonaler Infekt diagnostiziert. Der Befund der
Sputummikrobiologie zeigte eine Besiedlung von Haemophilus influenzae. Wir begannen
eine antibiotische Therapie mit Unacid. Darüber hinaus wurde Frau H. symptomatisch mit
Analgetika (Paracetamol), Mukolytika und Antitussivum (Codein) und mit inhalativer
Therapie behandelt.
Hierunter kam es im Verlauf zu einer Besserung der klinischen Symptomatik und die
Beschwerden sistierten. Wir entlassen die Patientin in gebessertem Zustand in die ambulante
Weiterbehandlung und stehen für weitere Fragen telefonisch zur Verfügung.