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Gemüse ist in Franken dagegen nur Beilage. Die große Ausnahme: Spargel.

Während der Saison (April bis Juni) ist


ganz Franken spargelverrückt. Man serviert weißen, grünen oder violetten Spargel mit Buttersauce, Kartoffeln und
Kochschinken oder als Spargelcremesuppe oder Spargelsalat.

Die wichtigsten Getränke stammen natürlich aus Franken selbst. Kenner teilen die Region in Weinfranken und
Bierfranken. Vor allem aus Unterfranken kommt der Wein. Sein unverwechselbarer Geschmack stammt von den
mineralstoffreichen Böden um den Main. Die fränkischste aller Rebsorten ist der Silvaner.
Die beliebteste Variante heißt Elisenlebkuchen, diese haben häufig neben der traditionellen
runden auch eine rechteckige Form. Die Qualitätsstufen von Lebkuchen sind dabei in den
„Leitsätzen für feine Backwaren“ definiert. Dazu gehört, dass die gehobene Qualitätsstufe in
jedem Fall ein Oblaten-Lebkuchen ist.

Blaue Zipfel (auch Saure Zipfel oder Saure Bratwurst) sind eine Spezialität der fränkischen
bzw. Oberpfälzer Küche aus in Essigsud gegarter Bratwurst.

Für die Zubereitung wird zunächst ein Sud aus Zwiebeln, Essig, Weißwein, Salz, Zucker und
optional Sauerbratengewürz (Lorbeerblätter, Pfefferkörner, Nelken und Wacholderbeeren)
und/oder Suppengrün gekocht. Die rohen Bratwürste (meist fränkische Bratwurst oder
Nürnberger Rostbratwurst) lässt man in diesem Sud bei schwacher Hitze garziehen. Dabei laufen
die Bratwürste leicht bläulich an, was namensgebend für die Spezialität ist. Sie werden mit etwas
Sud, den Zwiebeln aus dem Sud und Brot, Brötchen oder Brezeln serviert.