Sie sind auf Seite 1von 12

I .P.

ksl - aktuell
Februar 2011 Ausgabe 1

Der Vorsitzenden das Wort

Welche Lehrer sind die „besten“? und Nehmen, von Führen und Anpas- sammeln können.
sen zeichnen eine teamfähige Persön-
lichkeit aus. Die Reflexion über das
Die mit den guten Noten? Jene, wel- eigene Verhalten und das bedachte Denn Lehrerin und Lehrer sein ist
che die Bildungswissenschaften mit Hinhören auf Rückmeldungen führen nach wie vor ein schöner Beruf, aber
„summa cum laude“ abschließen? zu mehr Teamfähigkeit. höchst anspruchsvoll. Wenn nur die
Das tun viele, fast alle. Sind sie dann „Besten“ Lehrer werden sollen, dann
alle die Besten? Viele freilich, viele ist nur die „beste“ Ausbildung gut ge-
kommen mit einem großen Paket an Wenn dann noch Freude, Motivation, nug. Und nur die „beste“ Fortbildung
Fachwissen und einer guten Portion Liebe und Hingabe zu den Kindern die wird den Anforderungen gerecht.
an Eifer. Zu den wahren Lehrerquali- oben genannten Tugenden ergänzen, Lehrerinnen und Lehrer müssen be-
täten jedoch gehören aber auch Ein- dann macht alles zusammen die Leh- reit sein, ein Leben lang dazuzuler-
fühlungsvermögen und Herzensbil- rerpersönlichkeit aus. Ein freundliches nen, denn wer meint, beim Einstieg
dung. Kann man das lernen? Lächeln dazu und der Weg ist frei für in den Lehrerberuf bereits dort ange-
eine gute Beziehung zum Kind. kommen zu sein, sollte sich vom
Lehrerberuf verabschieden.
Sich auf Schüler und Eltern einlassen
können, gehört zu den Basisqualifika- Ist das schon Professionalität? Nicht
tionen einer Lehrerin, eines Lehrers. ganz, eine gehörige Portion Fachwis-
Oft eine Herausforderung fürwahr. Ha- sen ist unverzichtbar; die aber kann
Sonia Klotz Spornberger
ben doch die Bedürfnisse unserer An- man sich aneignen, auf der Uni, in der
vertrauten Vorrang, sie erfordern ein Fortbildung, über die persönliche Wei-
großes Maß an Empathie. terbildung…
„Danke für die Geduld“, hörte man frü-
her öfters am Schulschluss von einer
Und wie kommt man schnell zu Pro-
Mutter, die ihrer Dankbarkeit Ausdruck
fessionalität? Der Weg führt über die
verleihen wollte. Heute eine eher sel-
Praxis: „Learning by doeing“, gestützt
tene Bekundung. Ist Dankbarkeit nicht
in einem freundschaftlichen Teamkol-
mehr modern? Ist Geduld heute nicht
legium und im konstanten Austausch
mehr notwendig? Ich denke, mehr
mit Berufskollegen. Denn die persönli-
denn je. Wahrscheinlich gehört die
chen Kompetenzen müssen sich alle
Tugend „Geduld“ zur Professionalität
erst im Laufe der Jahre und der Erfah-
einer Lehrerin, eines Lehrers. Deshalb
rungen aneignen. Deshalb darf auch
wird sie vorausgesetzt und nicht er-
in der Ausbildung die Praxis nicht zu
wähnt.
kurz kommen. Ein Praktikumsjahr an
der Schule für alle Studierenden im
Zuge der neuen Lehrerausbildung wä-
Eine „gute“ Lehrerin, ein „guter“ Leh-
re sicher hilfreich, so wie zum Beispiel
rer ist teamfähig. Das richtige Maß an
auch Ärzte eine bestimmte Zeit in der
Durchsetzungsvermögen und Zurück-
Praxis als Assistenzärzte Erfahrungen
haltung, der Austausch von Geben

Versand Postabonnement Art. 2, Komma 20/c, Gesetz 662/96, Bozen – erscheint zweimonatlich
Die Bundesleitung informiert

INHALT

Vorwort 1

Die Bundesleitung informiert 2-5


KSL-Jahresversammlung 2011
Das Wort zum Mitdenken 4

Informationen 6-7 Die KSL-Bundesleitung lädt alle KSL-Mitglieder, Schulführungskräfte


und Interessierte Kolleginnen und Kollegen herzlich ein zur
Termine zum Vormerken 8-10

Rückblicke 10-11 Jahresversammlung des KSL


Die heitere Seite 12 am Freitag, 18. März 2011
im MUSEION, Bozen ein:
 um 15.00 Uhr Führung durch das MUSEION
 um 15.30 Uhr Beginn der Jahresversammlung.

Die Vorsitzende des KSL, Sonia Klotz Spornberger, wird über die Tä-
tigkeit des KSL berichten und über Zukunftsvisionen informieren.

Regularien

Tagungsthema
KSL-Statuten zur Diskussion

Statuten des Katholischen Südtiroler Lehrerbundes

Der KSL wurde im Jahr 1954 gegründet. Die letzte Statutenänderung erfolgte im
Jahr 1990. Nach mehr als 20 Jahren ist wiederum eine Statutenanpassung erfor-
derlich, da einige Artikel neuen Grundsatzbestimmungen gerecht werden müs-
sen. Nun hat sich im KSL eine Arbeitsgruppe konstituiert, in welcher der Ehren-
obmann Peter Kollmann, der langjährige Geschäftsführer Hans Walder, der frü-
here KSL-Obmann Helmut Kiem, die Kassierin des KSL Sabine Ruepp und die
KSL-Vorsitzende Sonia Spornberger mitarbeiten.
Eine Artikeländerung betrifft die Organisation der Bezirke. In der Regel werden
die 58 KSL-Bezirke von einer Bezirksvertreterin oder einem Bezirksvertreter ge-
führt, welche/r die Mitglieder betreut, die Mitgliedsbeiträge einsammelt, Fortbil-
dung und Feiern in den Bezirken organisiert und die Bezirksfinanzen verwaltet.
Bezirke sollten aber von einem kleinen Ausschuss geführt werden, dem ein/e
Bezirksvorsitzende/r, ein/e Stellvertreter/in, ein Kassier/in und der/die Pensionis-
tenvertreter/in angehören. In einigen KSL-Bezirken werden die Tätigkeiten von
einem Team oder Ausschuss abgewickelt. Nun wird aber häufig bekundet, dass
Die Geschäftsstelle des KSL es zwar einerseits nicht schwierig ist, Mitarbeiter für einzelne Veranstaltungen zu
gewinnen, andererseits sich aber nur schwer Mitarbeiter finden lassen, welche
hat folgende Öffnungszeiten:
sich als Stellvertreter oder Kassier für einen Bezirksausschuss bereit erklären.
Montag bis Freitag Manchmal aber wird ein KSL-Bezirk lieber zu zweit übernommen, um sich die
Tätigkeiten aufzuteilen, nach dem Motto „Lehrer/innen arbeiten gerne im Team“.
immer vormittags
Es stellt sich die Frage, ob sich dieser „Bezirksausschuss“ nicht doch in Zukunft
von 8.30 bis 12.00 Uhr wieder zunehmend einbürgert. In den Statuten sollte er jedenfalls vorgesehen
Dienstag & Donnerstag sein.
auch nachmittags

Seite 2
Die Bundesleitung informiert

KSL-Bezirkstreffen 2011
Die KSL-Bezirksversammlungen zur Verteilung des KSL-Programmes 2011 sind abgeschlossen. Heuer
bot sich für die Bezirksvertrerinnen und Bezirksvertreter auch die Möglichkeit, die neu gewählten Mitglie-
der der Bundesleitung kennen zu lernen. Nachstehend drucken wir die Rückmeldungen der verschiede-
nen Bezirksversammlungen ab.

KSL-Bezirkstreffen Überetsch / Unterland meldungen und Anregungen:

Das Jahresprogramm findet große Beachtung, Zustimmung


Es war ein schönes Wiedersehen mit Nina Pfeifer aus Leifers, Helmi Mera- und Lob. Das soll der Arbeitsgruppe und der Bundesleitung
ner und Monika Larcher aus Eppan, Ulrike Federspiel vom GSP Bozen und zurückgemeldet werden.
Hubert Pfeifer aus Neumarkt. Mit allen Anwesenden konnten wir über die
KSL-Beiträge sprechen. Die Pensionistenvertreterin Erika Kerschbaumer
Auf die Jahresversammlung im Museion ist man schon neugie-
Moscon hat sich über den KSL-Solidaritätsfonds informiert. Schade, dass
rig; die Wahl eines neuen Ortes stößt auf gute Zustimmung.
einige Bezirksvertreter gefehlt haben; wir hoffen, dass wir sie alle bei der
Jahresversammlung am 18. März treffen können.
Die Anwerbung neuer und alter Mitglieder ist ein wichtiges
Thema. Gute Angebote im Bereich Fortbildung, Bildungsreisen
Sonia Klotz Spornberger
und Dienstleistung sind dabei sicher eine gute Grundlage. Eine
Frage war, wie die Pensionistenvertreter in den größeren Bezir-
Bezirkstreffen der Mitarbeiter von Bozen und Umgebung ken zu den Namen der neuen „Ruheständler“ kommen; hier
gibt es beachtliche organisatorische Unterschiede zwischen
Am 3. Februar trafen den einzelnen Sprengeln.
sich die Bezirksvertre-
ter im Raum Bozen in Die Frage, wie weit das Mitteilungsblatt KSL-aktuell gelesen
der Grundschule wird, gibt es auch ganz unterschiedliche Rückmeldungen. Es
Gries. Ehrenobmann ist offensichtlich eine Tatsache, dass diejenigen, die das Blatt
Peter Kollmann nahm zu Hause erhalten, es lieber und intensiver lesen als dies im
auch am Treffen teil und Lehrerzimmer (unter der Papierflut) der Fall ist. Das gibt Stoff
fand wie immer die zum Weiterdenken.
passenden Worte, um
alle Anwesenden zu
begrüßen. Ganz ge- Ein besonderes Thema sind die Zusammensetzung, die Erstel-
spannt wurde im Jah- lung und die Arbeit des Bezirksausschusses. Die anstehende
resprogramm geschmökert und dem KSL das eine und andere Lob zur Orga- Statutenreform gibt nun einen guten und wichtigen Anlass,
nisation der zahlreichen Fortbildungen ausgesprochen. Vor allem die Arbeit über dieses zentrale Thema gemeinsam nachzudenken und
mit einheimischen Referenten fand großen Zuspruch unter den Anwesenden. neue Anregungen zu finden.

Aus dem Bezirk Bozen-Gries wurde berichtet, dass es große Schwierigkeiten


Schließlich soll das Angebot in einer gemeinsamen Jahres-
gab einen zeitweiligen Ersatz für die Bezirksvertreterin Karin Schweigkofler zu
schluss-Messe fortgesetzt werden. Die Messfeier mit dem
finden. In einer anregenden Diskussion erzählten auch die anderen Bezirks-
Herrn Bischof in Tscherms hat im Vorjahr große Zustimmung
vertreter, dass es immer schwieriger wird, Nachfolger für diese ehrenamtliche
erfahren; heuer wollen wir die Messe am Freitag, den 17. Juni
Tätigkeit namhaft zu machen. Dennoch war das Treffen ein gemütliches Bei-
in der neuen Kirche von Sinich feiern. Die konkrete Arbeit wird
sammensein, das den Anwesenden mit Faschingskrapfen versüßt wurde. Als
bereits jetzt verteilt, und alle Sprengel arbeiten wieder mit.
Dankeschön für die Mitarbeit im KSL wurde den Bezirksvertretern am Ende
des Treffens noch eine kleine Überraschung überreicht.
Dank an alle, die für die Gemeinschaft vordenken, nachdenken
und mitarbeiten!
Sabine Ruepp

Sonja Reinstadler Rossi


Helmut Kiem
KSL-Bezirkstreffen Burggrafenamt, Passeier, Ulten und Nonsberg

KSL - Bezirksversammlung
Die KSL-Bezirke des Burggrafenamtes, von Passeier, von Ulten und vom Pustertal
Nonsberg trafen sich am 4. Februar in Algund. Diesmal war die Bundesleitung
mit vier Mitgliedern vertreten - ein erfreuliches Novum! Auch bei den Spren-
gelvertretern gab es Neuerungen in Partschins, Lana und Naturns. Wohlbefinden im KSL, das soll-
ten wohl die Teebeutelchen
Gemeinsam gingen Alt und Jung die einzelnen Punkte der Tagesordnung symbolisieren, die die neue
durch, und dabei ergaben sich einige bemerkens- und bedenkenswerte Rück- stellvertretende Vorsitzende des

Seite 3
Die Bundesleitung informiert

KSL-Bezirkstreffen 2011

KSL, für die Vertreterinnen und Vertreter des Bezirkes Pustertal bereit- Auch sie wurde herzlich begrüßt und willkommen geheißen.
gelegt hatte. Diese waren nahezu vollzählig zur KSL- Die stellvertretende Vorsitzende Sigrun Falkensteiner informierte die
Bezirksversammlung am 10. Februar 2011 in das Hotel „Sonnblick“ in Vertreterinnen und Vertreter aus den Bezirken darüber, was in den letzt-
Percha gekommen, einerseits um das Neueste aus der „KSL-Zentrale“ hin stattgefundenen Bundesleitungssitzungen besprochen und be-
zu erfahren, andererseits aber auch um Sigrun Falkensteiner, die neue schlossen wurde. Ein großes Vorhaben stellt die Überarbeitung der
Frau in der Bundesleitung, die nun den Bezirk Pustertal betreut, kennen KSL-Statuten dar. Schon seit langer Zeit wird versucht, die recht sperri-
zu lernen. gen Statuten den neuen Gegebenheiten und Gepflogenheiten anzupas-
Paul Peter Niederwolfsgruber hatte die angenehme Aufgabe, sozusa- sen, doch es blieb immer wieder nur beim Versuch. Nun will man Nägel
gen die Stafette an Sigrun Falkensteiner weiterzureichen, indem er sie mit Köpfen machen und anlässlich der Jahreshauptversammlung am 18.
offfziell in der März 2011 das Ergebnis der Bemühungen zur Diskussion stellen. Auch
„Puschtra-Runde“ in der Öffentlichkeitsarbeit des KSL soll sich einiges ändern. So wird
begrüßte und sie den etwa die Homepage einem „lifting“ unterzogen und auch die Verbands-
anwesenden Be- zeitung „ksl aktuell“ kommt künftig im modernen, farbigen Kleid daher.
zirksobleuten vor- Großes Interesse erregte bei den Vertreterinnen und Vertretern aus den
stellte. Zudem war Bezirken das Jahresprogramm 2011, das wiederum als sehr interes-
auch Edith Trebo, sant, attraktiv und vielfältig gelobt wurde. Aktive und Pensionisten wer-
die künftig die Kolle- den auch im Jahr 2011 wieder mit einer Vielzahl von guten Angeboten
ginnen und Kollegen nahezu „verwöhnt“, wobei auf die Fortbildung nach wie vor größtes
aus den ladinischen Augenmerk gelegt wird.
Tälern in der Bun-
desleitung vertreten Bei einer Marende wurde ausführlich darüber diskutiert, aber auch schu-
wird, anwesend. lische Fragen, wie könnte es unter Lehrern - egal ob im Dienst oder im

Begegnung und Austausch


Bezirkstreffen, am 10.02.2011 in Vahrn

Mitte Februar trafen sich die KSL Bezirksobfrauen, Bezirksobmänner und Pensionisten-
vertreter/innen von Sterzing, Brixen, Mühlbach und Vahrn zum ersten Bezirkstreffen in
diesem Jahr. Gemeinsam wurde in das neue Jahresprogramm Einsicht genommen. Alle
fanden, dass die Fortbildungen wiederum sehr einladend, vielseitig und mit tollen Referen-
ten besetzt sind. Weiteres wurden organisatorische Angelegenheiten und offene Fragen in
der KSL Tätigkeit geklärt. Sehr ausgiebig wurde über die Arbeit in den jeweiligen Bezirken
diskutiert. Die Ausschüsse sind sehr unterschiedlich organisiert, aber in jedem Bezirk wird
Im Silvanerhof in Klausen trafen sich die KSL-Mitarbeiter eine sehr wertvolle KSL Arbeit geleistet. Den Abend ließen wir bei einer schmackhaften
von Gröden, Klausen und Schlern mit Luis Mahlknecht, Pizza und einem gemütlichen „Ratscherle“ ausklingen.
ehemaliges Mitglied der KSL-Bundesleitung und Adelin-
de Schieder, neues Mitglied der Bundesleitung.

Das Wort zum Mitdenken

Da war es wieder - das neue Jahr! Viel Geschossenes... Leuchtendes... Den lieben Gott vergessen wir in diesen Jahreswechselminuten auch
und Lautes in der Silvesternacht. Und sicher vielleicht auch viel Flüssi- nur zu oft. Es läuten zwar um 24 Uhr alle Glocken, aber die hört man ja
ges... UND - vielleicht auch ein paar Fragen!!! Wie wird das neue fast nicht, weil das Andere viel lauter ist. Und dabei ist ER unser Si-
Jahr - das 2010 hat ja nicht besonders viel Gutes gebracht... wo man cherheitsgarant in allen Jahren - mögen sie Veränderungen - Umwäl-
hingehört hat, gab es Veränderungen und Umwälzungen jeglicher zungen oder auch anderes... oder Gutes bringen.
Art..!! Also hoffen auf ein Besseres! Auch wenn man immer wieder
hört, dass Veränderungen Chancen sind!! In diesem Sinne darf ich euch einen Spruch mit auf den Weg geben,
Wenn dann noch die vielen floskelmäßigen Glückwünsche:" Olls Gua- den ich vor ein paar Wochen im Sonntagsblatt entdeckt habe:
te, gell und rutschts guat inni " von überall zu hören sind, dann frag ich
mich oft schon, wie kann es besser werden, wenn Momente wie diese , WARUM ALSO SOLL ICH MIR SORGEN MACHEN?
wo es um DAS GUTE WÜNSCHEN geht, so wenig Zeit und Muse
ES IST NICHT MEINE AN-
aufgewendet wird. Warum ist es nicht möglich, dass wir uns drei Se-
GELEGENHEIT AN MICH
kunden echt Zeit nehmen und individuell etwas wünschen, was dem
ZU DENKEN:
anderen wirklich Freude macht und auch das Herz erwärmt. Mei-
ne Schulkinder haben diese Übung heuer beim Dreikönigsräuchern in MEINE ANGELEGENHEIT
der Schule gemacht und natürlich kamen sehr schöne, aussagekräftige IST ES AN GOTT ZU DEN-
und ehrliche Wünsche und es gingen die Herzen auf - drei Sekunden KEN:
lang. UND SEINE ANGELEGEN-

Seite 4
Die Bundesleitung informiert

Kooptierte Mitglieder in der Unterricht aktuell: 2. Teil


Bundesleitung

Mein Name ist Sonja Edith Trebo aus Enneberg-Gadertal, Lehrerin seit 1983 und ab 1990
Reinstadler Rossi - ich bin unterrichte ich an der Grundschule St. Vigil/Enneberg; seit mehreren
seit 27 Jahren Religionslehre- Jahren auch hier Schulleiterin.
rin . Ich bin seit mehreren
 Als Mitglied des KSL habe ich immer schon die Vielfalt und die Quali-
Amtsperioden in der KSL-
tät der Fortbildung bewundert und auch verschiedene Vorträge, Kurse
Bundesleitung und wurde vor
und Tagungen bereits besucht.
einigen Jahren nach der Pen-
sionierung von Josef Stampfl  Die KSL-Großtagung ist neben den anderen vielen Veranstaltungen
( Religionsinspektor ) gefragt, nicht mehr vom Schulbeginn wegzudenken und gibt mir jedes Jahr
ob ich die Tätigkeit der Geist- wieder Kraft und Schwung für die Arbeit in der Schule.
lichen Begleitung im KSL  Unter dem Motto: „Keiner kann alles - jeder kann etwas - gemeinsam
übernehmen würde. Für Süd- können wir vieles“ möchte ich
Sonja Reinstadler Rossi, tirol war das damals ein recht in der Bundesleitung mitar-
Geistliche Begleitung gewagter Schritt, zumal in beiten und etwas für die Mit-
allen anderen katholischen glieder des KSL leisten,
Vereinen der Geistliche Assistent ein Mann und ein Priester
war/ist. Das Ansuchen beim damaligen Bischof zeigte, dass die Zeit  aber insbesondere möchte
für Veränderungen reif war und so übernahm ich mit Freude die ich als Ladinerin alle ladini-
herausfordernde Aufgabe im KSL. Ich werde also nicht in die Bun- schen LehrerInnen gut vertre-
desleitung gewählt, sondern vom Bischof ernannt. Meine Aufgabe ten und mich für meine Kolle-
sind die religiösen und geistlichen Angebote in Fortbildung und genInnen aus dem Gadertal
Reisen, Wallfahrten und die besinnlichen Einstimmungen bei Bun- und aus Gröden einsetzen
desleitungssitzungen, Jahreshauptversammlungen und Bezirksver- und dafür sorgen, dass unse-
sammlungen. Ebenso schreibe ich im ksl-aktuell immer das Wort re Sprachgruppe nicht ver-
zum Mitdenken. Meine Aufgabe macht mir große Freude und ich gessen wird.
erhalte auch immer wieder Bestätigung, was mich sehr freut.
Edith Trebo, Vertreterin der Ladiner

FIT! FRISCH! FROHGELAUNT …mit dem KSL!


Im KSL bin ich, Helmut
Kiem, vermutlich durch
Dieses Motto hat mich bewogen, nochmals für die nächsten vier meinen Vater erblich
Jahre die vielen Pensionistinnen und Pensionisten im KSL-Vorstand vorbelastet und daher
zu vertreten, auch weil mir Sieglinde Niederstätter Fauster, Richard seit 1970 in irgendeiner
Andreatta, Hans Walder und Albert Wieland bei der Planung von Funktion im Bezirk oder
Begegnungen aller Art, Autorenlesungen/Literaturkaffee, Museums- in der Bundesleitung
besuchen, Kennenlernen unbekannter Orte in unserer Heimat und dabei - von 1986 bis
in der Nachbarschaft, Wanderungen, Reisen, Theater- und Musical- 1998 auch als Bundesob-
Besuchen, von Seminaren zum „Lebenslangen Lernen“, besonde- mann. Da gab es immer
ren Kochkursen, religiösen Angeboten mit KollegenInnen von Nord- wieder Anlässe und Ge-
und Osttirol, Kursen zum „Sich zurechtfinden“ in unserer digitalen legenheiten, unseren
Welt u.a.m., treu zur Seite stehen. Verband in verschiede-
Zu diesen Angeboten sind auch nen Gremien und bei
immer aktive LehrerInnen herzlich verschiedensten Anläs-
eingeladen. Helmut Kiem sen zu vertreten. Diese
Aufgabe ist umfangreich
Unser Ziel ist es, dass sich die im- und wichtig, und in die-
mer noch lernfähigen, lebensfreudi- sem Bereich kann ich der Bundesleitung meine Mitarbeit anbie-
gen und „aktiven“ Lehrpersonen im ten.
Ruhestand im KSL wohlfühlen und
ihn mittragen. Eine davon betrifft die Pädagogische Zeitschrift APZ-
„forum.schule heute“, die von KSL und ASM gemeinsam he-
Im Sinne von Franz Grillparzer: rausgegeben und getragen wird. Dort wechseln sich die Ver-
„Jahre und Monde vergehen, aber bände im 2-Jahres-Rhythmus im Vorsitz ab. Die Aufgabe einer
ein schöner Moment leuchtet das eigenen Pädagogischen Zeitung ist meines Erachtens nach wie
ganze Leben hindurch! vor bedeutsam, da es darum geht, uns selbst über unsere
Schulwirklichkeit vertieft Gedanken zu machen und lokale The-
wünscht euch schöne Momente mit men aufzugreifen, die große Fachzeitschriften anderer Länder
und im KSL Herlinde Reitsamer Lorenzini, nicht bringen können.

Seite 5
Informationen

Unterricht aktuell

Südtirols Schulwelt wird immer bunter


Laut einer Studie des Landesinstitutes für Statistik ASTAT, die kürzlich veröffentlicht wurde, verzeichneten
die Einschreibungen ausländischer Schüler in den vergangenen fünfzehn Jahren einen kontinuierlichen,
markanten Anstieg, und zwar von 172 im Schuljahr 1995/96 auf 2.153 im Jahr 2009/10. Im Schuljahr
2009/10 waren von den insgesamt 27.557 eingeschriebenen Grundschülern 2.153 Ausländer, was einem
Anteil von 7,8% entspricht. Dieser Wert ist mit dem Ausländeranteil im Kindergarten konform und eine
Bestätigung dafür, dass die Einwanderung in unser Land konstant und kontinuierlich zunimmt. Während
bis vor kurzem der Anteil an Schülern mit Migrationshintergrund im italienischen Bildungssystem in Südti-
rol höher war, gleichen sich die absoluten Zahlen in den letzten Jahren immer mehr an. Von den im letz-
ten Jahr eingeschriebenen ausländischen Schülern besuchten 986 eine deutsche, 1.130 eine italienische
und 37 eine Grundschule in den ladinischen Tälern.

Die Prognosen des Statistikamtes zur Bevölkerungsentwicklung in bei Migrantenkinder berufen. Die Versuche in Deutschland, Deutsch
den kommenden fünf Jahren bestätigen den aufgezeigten Trend als Zweitsprache zu etablieren, sind noch nicht so zur Tradition gewor-
in der Zuwanderung. Im genannten Zeitraum wird sich die Zahl den, dass sie ausreichende Erfolge zeitigen würden. Ebenso wenig
der Schüler mit Migrationshintergrund voraussichtlich um 57,1% sind die unterschiedlichen Angebote des muttersprachlichen Unter-
erhöhen, und zwar von 8.534 im Jahr 2011 auf 13.407 im Jahr richts in ihrer Wirkung erforscht.
2015. Dieser Anstieg betrifft alle Altersklassen gleichermaßen und Ein Sachverhalt scheint aber eindeutig, dass vor allem ein früher
wird sich somit auf sämtliche Schulstufen, vom Kindergarten bis Spracherwerb, möglichst vor dem 5. Lebensjahr, die bessere Sprach-
zur Oberschule, auswirken. kompetenz verspricht.
Der rasche Anstieg von Schülern mit Migrationshintergrund, die der
Unterrichtssprache nicht mächtig sind, stellt die Schule vor große Laut Prognosen der oben zitierten ASTAT Studie wird der Ausländer-
Herausforderungen. Vor besonders große Anforderungen werden anteil in unseren Klassen in den nächsten 5 Jahren noch um
Lehrpersonen gestellt, wenn während des Schuljahres Kinder einge- 57 % zunehmen. Schulpolitik, Schulverwaltung aber auch die Lehrer-
schrieben werden, die keine der Unterrichtssprachen verstehen. Oft verbände müssen sich verstärkt mit dem Thema auseinandersetzen
fehlen an den Schulen die nötigen personellen, fachlichen und finan- und Ressourcen, Beratung und Fortbildung bereit stellen, damit die
ziellen Ressourcen, um professionell auf die neue Situation reagieren nötigen Voraussetzungen für eine gelingende Förderung und Integrati-
zu können. on von Einwandererfamilien geschaffen werden. Ich sage bewusst, „
Förderung und Integration von Einwandererfamilien“, denn ohne Ver-
Der Schule wird die Aufgabe zugeschrieben, sich Inklusion als päda- ständigung mit den Eltern ist eine erfolgreiche schulische Zusammen-
gogisches Ziel zu setzen und durch gezielte didaktische, methodische arbeit schwierig. Neben den wichtigen Tätigkeiten der Sprachenzent-
und inhaltliche Maßnahmen eine Schule für alle zu sein. Kinder und ren und der interkulturellen Mediatoren, die die Kommunikation er-
Jugendliche mit Migrationshintergrund haben ab dem Zeitpunkt ihrer leichtern und „Brücken“ zwischen den Kulturen zu bauen versuchen,
Ankunft in Italien dasselbe Recht auf Schulbildung und dieselbe muss in Zukunft verstärkt auf die Fortbildung der Lehrpersonen auf
Schul- und Bildungspflicht wie italienische Staatsangehörige. Alle diesem Gebiet gesetzt werden. Wir brauchen eine Qualifizierungsof-
Schulstufen sind gleichermaßen gefordert, die schulische und soziale fensive für das gesamte pädagogische Personal. Qualifikationen im
Integration der Kinder mit Migrationshintergrund zu fördern. Dem Bereichen Deutsch als Zweitsprache und fördernder Umgang mit
Spracherwerb von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshin- sprachlicher und kultureller Heterogenität in den Lerngruppen dürfen
tergrund kommt eine elementare Bedeutung zu, da die Sprache der nicht länger Kompetenzen für besondere Spezialisten darstellen, son-
Schlüssel zur Erschließung aller weiteren Wissensbestände und zur dern gehören als fester Bestandteil in die grundlegende Ausbildung
Teilhabe an allen gesellschaftlichen Kommunikationsprozessen ist. und Weiterqualifizierung des gesamten pädagogischen Personals des
Sie ist konstitutiver Bestandteil schulischer Kommunikation sowie Bildungssystems. Das Pädagogische Institut hat mit der Ausschrei-
schulischer Lehr- und Lernprozesse. Der Erwerb der Unterrichtsspra- bung des Lehrgang "Deutsch als Zweitsprache - Arbeit in mehrsprachi-
che ist unabdingbar und zwar auf einem Niveau, das nicht nur die gen Klassen" einen wichtigen und
alltägliche Kommunikation ohne Probleme ermöglicht, sondern auch ersten Schritt gemacht. Allerdings
den Gebrauch von Fachsprachen, die für den schulischen Erfolg bedarf es noch großer Anstrengun-
erforderlich sind. gen, um den Schulen und allen
Lehrpersonen die nötigen Informati-
onen, Unterstützungen und Qualifi-
Wie mit den unterschiedlichen oder nicht vorhandenen sprachlichen
kationen zukommen zu lassen.
Voraussetzungen der Migrantenkinder umzugehen ist, ist noch um-
stritten. Die aktuelle Diskussion in Südtirol spiegelt die unterschiedli-
chen Auffassungen und Konzepte wieder. Helga Pircher
Weder die bildungspolitische, noch die pädagogische und wissen-
schaftliche Debatten im deutschsprachigen Raum können sich auf
systematische Forschungen über die Wirkung unterschiedlicher An-
sätze und Methoden zum Erwerb der Sprachfähigkeit im Deutschen

Seite 6
Informationen

Mitteilungen der Gewerkschaft SGB-CISL-Schule

ex-ENAM

Wie bereits bekannt, übernimmt das INPDAP nun die Leistungen und Beitragszahlungen des
ENAM. In den Büros des INPDAP Bozen ist ein eigenes Büro dafür eingerichtet worden. Je-
den Donnerstag von 16:00 bis 17:00 Uhr ist auch eine ehemalige ENAM Mitarbeiterin dort,
um den Parteienverkehr zu begleiten.
Alle Gesuche um Gesundheitsbeiträge mit Beträgen unter 3.000 € werden nun an das INP-
DAP-ex ENAM Bozen, Pacinottistr. 3, 39100 Bozen geschickt. Gesuche mit höheren Beträ-
gen müssen weiterhin an das INPDAP-ex ENAM, viale Trastevere n. 231, 00153 ROMA ge-
schickt werden.

Hubert Kainz, Gewerkschafter

Gehaltsvorrückungen SGB Cisl—Schule scuola

Die Gehaltsvorrückungen für das Lehrpersonal für 2010 zu vergessen die Auswirkungen auf Pension und Abferti-
sind gesichert. Mit der Unterschrift des Finanzministers gung.
kurz nach Weihnachten und der Veröffentlichung am 14.
Nun kann auch die Vorrückung in der Landeszulage wieder
Januar ist das ministerienübergreifende Dekret (Finanzen
gezahlt werden, welche die Verwaltung seit Mai 2010 unge-
und Unterricht) nun in Kraft. Dies ermöglicht endlich die
rechtfertigter Weise eingefroren hat — bekanntlich hängt die
Bezahlung der Gehaltsvorrückungen für alle Lehrperso-
Landeszulage mit der Mehrarbeit zusammen-.
nen, welche die erforderlichen Voraussetzungen, sprich
das entsprechende Dienstalter im Jahr 2010 erreicht ha- Das im Dezember unterzeichnete Dekret bezieht sich auf
ben (abgeschlossenes 3., 9., 15., 21., 28., und 35. Dienst- das Jahr 2010. Für die Jahre 2011 und 2012 wurde die sel-
jahr). Dass dies möglich wurde, ist in erster Linie dem be Vorgangsweise vom Ministerium und der Verwaltung be-
Einsatz der Gewerkschaft zu verdanken. reits zugesichert.
Diese Vorrückungen stellen für das Lehrpersonal die ein-
zige Möglichkeit einer wirtschaftlichen Karriere dar. Die Hubert Kainz
Blockierung hätte für die Betroffenen einen jährlichen Ge-
haltsausfall von 2.000 bis 3.000 € Brutto bedeutet, nicht

Informationstreffen ASM — KSL zum Thema Oberstufenreform


Am Montag, den 07.02.2011 trafen sich Sonia Spornber- eines Schuljahres umgesetzt werden, sie bedarf eines län-
ger und Brigitte Hellweger von der KSL Bundesleitung mit geren Zeitraumes. Neu an der Reform sind die fächerüber-
dem Vorstand des ASM. greifenden Lernangebote und Angebote im Wahlbereich.
Zudem bietet jede Schule innerhalb der Biennien spezifi-
Der Schulverteilungsplan der Oberschulen und die Rah-
sche Praktika an. Damit Schulen den örtlichen Anforderun-
menrichtlinien des Landes für Gymnasien und Fachober-
gen und Bildungsbedürfnissen der Arbeitswelt
schulen wurden von der Landesregierung Mitte
besser entsprechen, können Gymnasien und
Dezember genehmigt. Deshalb startet ab dem
Fachoberschulen mit Landesschwerpunkten
1. September 2011 die Oberstufe mit dem Bil-
wie z.B. Sport, Musik, Ernährung eingeführt
dungsangebot, das auf folgenden drei Bil-
werden.
dungssäulen steht: Gymnasien, Fachoberschu-
len und Schulen der Berufsbildung. Die Fach- Offen bleibt die Frage, ob in Zukunft Schulen
oberschulen werden in zwei weitere Kategorien unterteilt: der Berufsbildung im Bereich Handel/ Verwaltung und im
Fachoberschulen für den wirtschaftlichen Bereich (WFO) Bereich Soziales (sprich Ex- LEWIT und LESO) einen Ab-
und Fachoberschulen für den technologischen Bereich schluss mit Matura bieten werden. Unsicherheiten gibt es
(TFO). bei den Lehrpersonen, die um ihre Stellen bangen.
Alle Oberschüler/innen der ersten Klassen starten ab Nun stehen auch die Oberschulen vor neuen Herausforde-
Herbst mit der neuen Reform, die Schüler/innen der übri- rungen, so wie die Grundschulen sie bereits im Laufe der
gen Klassen laufen mit dem alten Schulmodell aus. vielen Reformen erfahren haben.
Positiv an der Reform findet der ASM, dass an allen
Schulen rege Diskussionen über Lerninhalte, Unterrichts-
Brigitte Kaserer Hellweger
methodik und Didaktik stattfinden. Als Knackpunkt wird
die Umstellung auf das kompetenzorientierte Lernen ge-
sehen. Diese Neuorientierung kann aber nicht im Laufe

Seite 7
Termine zum Vormerken

Sich FORTBILDEN mit dem KSL

Frühjahr 2011

Die unten angeführten Veranstaltungen finden Sie aus-


führlich in der Landesbroschüre 2010/11, im KSL-
Jahresprogramm 2011 oder auf unserer Homepage.
Anmeldungen zu den anschließend aufgelisteten Ver-
anstaltungen werden im KSL-Büro entgegen genom-
men.

36.19 MMM Firmian und die Sonderausstellung


Zeit/Ort: M 16. März 2011 von 15.00 - 17.30;
Frangart, MMM Firmian

59.40 „Dein Name sagt mehr als wie du heißt“


Zeit/Ort: Fr 18. März 2011; Dietenheim, Landesmuseum für Volkskun-
de

36.21 20 Jahre „Ötzi“ Was hat sich verändert?


Sonderausstellung 01.03.2011 – 15.01.2012
Zeit/Ort: Mo 28. März 2011 von 14.30 – 17.00 Uhr; Bozen, Archäolo-
giemuseum

36.22 Vulkanische Gesteine geben Auskunft


Alle Fortbildungsveranstaltungen, welche der KSL im Jahr
2011 anbietet, finden Sie in unserem Jahresprogramm
2011, auf unserer Homepage www.asm-ksl.it und im Lan-
desplan der Fortbildung. Sie können sich in der Ge-
schäftsstelle des KSL anmelden.
Int. Päd. Werktagung Salzburg
11. - 15. Juli 2011
Unser Fahrtenangebot finden Sie ebenso auf der Homepa-
Große Universitätsaula Salzburg ge, im Jahresprogramm 2011 und als Beilagen zu dieser
Ausgabe des ksl-aktuell.
IN WÜRDE WERDEN

Die Anmeldungen zu den Seminaren des Katholischen Südtiroler Lehrer-


Die 60. Internationale Pädagogische Werkta- bundes, welche im Landesplan der Fortbildung für Kindergarten und Schule
gung, die damit zu einem Jubilar herangereift ist, stellt die Würde des in Südtirol 2011/2012 aufscheinen, sind schriftlich mittels der vollständig
Kindes – und der Erzieher/innen– in den Mittelpunkt. In bewährter ausgefüllten Anmeldekarte zu tätigen und zwar unter Berücksichtigung der
Weise wird, in Vorträgen und Workshops, vielfältigen, zentralen Fragen Anmeldezeiten für die geplanten Sommerseminare 2011 ab 15. April 2011.
nachgegangen. Wie lässt sich, am Beginn des dritten Jahrtausends,
Würde konkretisieren? Was macht die Würde des Kindes aus? Inwie-
fern kann Erziehung zu mehr Würde beitragen, wenn sie doch auch Eine Ausnahme gilt für die Internationale Pädagogische Werktagung
Zumutung ist? Salzburg. Für diese Veranstaltung werden die Anmeldungen ab 1. Februar
entgegengenommen, da die Anmeldung zu den Werkkreisen rechtzeitig
Dazu referieren international renommierte Persönlichkeiten, wie Anton
erfolgen muss. Zu einem späteren Zeitpunkt sind viele Werkkreise erfah-
Bucher, Eva Dreher, Cornelia Wustmann, Werner Leixnering, Gerald rungsgemäß schon ausgebucht. Bei überbuchten Seminaren wird bei der
Hüther, Günter Funke u.a. In bewährter Weise werden die Vorträge Erstellung der Teilnehmerliste das Anmeldedatum und die Mitgliedschaft
ergänzt durch ein reichhaltiges Angebot an Arbeitskreisen und durch beim KSL berücksichtigt. Bei Seminaren für alle Schulstufen, welche der
ein Rahmenprogramm, in dem die Musikstadt Salzburg lebendig wird. KSL anbietet, wird ausschließlich die Reihenfolge der Anmeldungen als
Kriterium angewandt.
Möge sich durch diese Jubiläumsveranstaltung eines mehren: Würde!

Zu allen anderen im Jahresprogramm angeführten Veranstaltungen sind,


Anmeldungen zu dieser Veranstaltung für alle Schulstu-
wenn nicht eigens angeführt, alle Meldungen sofort an den KSL zu richten.

Seite 8
Termine zum Vormerken

Unterwegs ...

Mit dem KSL unterwegs ... Martinsweg - Sentiero di San Martino - Troi de San Martin

KSL-Mitglieder und Interessierte sind zu den Fahrten ein „Gott-Erlebnis-Naturerfahrungsweg“ - (nicht nur) für
herzlich eingeladen. Detailprogramme finden Sie auf Kinder
unserer Homepage www.asm-ksl.it bzw. als Beilage im Inhalt: Dieser ca. 3 km lange Rundweg ist ein kindgerecht,
Mitteilungsblatt KSL-aktuell. einfach und naturnah gestalteter Besinnungsweg. Der be-
kannte Heilige Martin ist der Patron von Glaning. Der inhaltli-
Anmeldungen werden im KSL-Büro entgegen genom- che „rote Faden“ der Weggestaltung orientiert sich an seinem
men. Erst die Überweisung der jeweils festgesetzten Leben und Vorbild. Die Gestaltung des Weges ist gemein-
Anzahlung gilt als bindende Anmeldung. Wir empfehlen schaftsfördernd und ladet zum gemeinsamen Erleben, Beten,
auch bei mehrtägigen Fahrten den Abschluss einer Singen, Reden, Essen... ein. Dieser Weg kann jedem Einzel-
Reiserücktrittsversicherung. Dieser muss zeitgleich mit nen helfen, ein bisschen mehr „Martin zu werden…“!
der Anmeldung erfolgen.
Begleitung und Organisation: Sonja Reinstadler Rossi (Geistl.
Begleitung KSL), Toni Fiung (Familienseelsorger)
Kulturschwerpunkte Europas: 150 Jahre Zeit: So 22. Mai 2011
"Risorgimento" Piemont - Aosta-Tal
Ort: Glaning/Jenesien
Termin: Sonntag, 17. Juli – Freitag, 22. Juli 2011
Zielgruppe: KSL- Mitglieder mit Familien
Am 17.März 1861- vor 150 Jahren - wurde Turin zur ersten
Veranstalter: KSL
Hauptstadt des Königreichs Italien. "Il Risorgimento" = die
Wiedergeburt Italiens, ging von den Savoyern aus, die bis
dahin über Sardinien, Piemont und das Aosta - Tal
Landeslehrerwallfahrt mit dem KTLV
herrschten. Am 6. Oktober 1870 war die Einigung Italiens
mit der Eingliederung des Kirchenstaates abgeschlossen. Drei Brunnen - Trafoi
Die Anreise erfolgt über die Schweiz nach Locarno. Die Inhalt: In stiller Einsamkeit am Ende des aus-
Valle Anzasca, der Lago Maggiore ( 2 Übernachtungen), gefurchten Gletschertales im Ortlergebiet liegt das Wallfahrtskirchlein mit dem Namen "Zu
die Borromeischen Inseln, Lago di Orta, das Reisanbauge- den Heiligen Drei Brunnen". Von Trafoi führt ein Wanderweg über schöne Wiesen und
biet um Vercelli, das Aosta-Tal (2 Übernachtungen) mit Wald in ca 45 Minuten zur Wallfahrtsstätte. Nach einer gemeinsamen Messfeier mit dem
dem eindrucksvollen Talschluss des Monte Bianco( Mont Pfarrer i.R. Gilli Klammsteiner steht ein geselliger Teil auf dem Programm. Den Teilneh-
Blanc). Turin, Asti und im Monferrato (1 Übernachtung) der mern steht ein Bus ab Vahrn zur Verfügung.
Sacro Monte di Crea und Monza werden besichtigt. Die Zielgruppe: KSL- und KTLV-Mitglieder mit Familien
Rückfahrt erfolgt über den Gardasee nach Südtirol.
Zeit: So 19. Juni 2011 - Dreifaltigkeitssonntag
Ort: Trafoi
Bildungsfahrt mit Österreichbezug: Im Land der Gaue -
Salzburg und der Chiemgau Leitung: Sonja Reinstadler Rossi und Pfarrer Gilli Klammsteiner
Datum: Montag, 22.08. - Freitag, 26.08.2011 Veranstalter: KSL und KTLV
"Gau war die Bezeichnung für eine landschaftlich geschlos-
sene und von natürlichen Grenzen bestimmte politische Spirituelles Angebot
Siedlungsgemeinschaft der Germanen. Das Wort diente und
dient bis heute als allgemeine Bezeichnung von Regionen Nächtlicher Besuch im Kloster Müstair und kontemplative - spirituelle Wanderung
als Landschaft oder Verwaltungseinheit" (Wikipedia). auf dem Stundenweg von Müstair nach Marienberg
Wir beginnen im Chiemgau (Bayern) auf Herrenchiemsee - Inhalt: Jedes Jahr öffnen die Benediktinerinnen in Müstair ihr Kloster zu ungewohnter Stun-
Bayrische Landesausstellung 2011: "Götterdämmerung - de und empfangen „nächtlichen Besuch“. Dabei bietet sich die Möglichkeit in einer einzig-
König Ludwig II. und seine Zeit", Weiterfahrt auf den Ober-
salzberg, die Rossfeld-Panoramastraße nach Salzburg-Stadt
( 4 Übernachtungen ). In den folgenden vier Tagen liegen
Weitere Angebote finden Sie als Beilage im Mitteilungsblatt,
unsere Besuchziele im Flach-, Tennen-, Pon-. Pinz- und

ASM—Fahrten
 „Südportugal“ - So 17.—Sa 23. April 2011 (Reise in den Osterferien)
 „Arcimboldo“ Artista milanese tra Leonardo e Caravaggio — So 1. Mai 2011 (Tagesfahrt)
 „Parco Giardino Sigurtá“ — So 15. Mai 2011 (Tagesfahrt)
 „Das Reich der Hethiter und Istanbul“ - Sa 14.—Sa 21. Mai 2011 (Pensionistenfahrt)
 „Genussradeln an der Mosel mit Besuch der Bundesgartenschau in Koblenz“ - So 24.—So 31. Juli 2011
 „Japan“ - Mi 20.—Do Sa. Juli 2011 (Sommerreise)
 „Island“ - Do 28. Juli—Mo 8. August 2011 (Sommerreise)
 „Hyggeliges Kopenhagen“ - Fr 29. Juli—Di 2. August 2011 (Sommerreise)

Seite 9
Unterwegs ...
Tagesfahrten

 „Arcimboldo“ Artista milanese tra Leonardo e Caravaggio, Ausstellungsbesuch in Mailand — Sa 26. März 2011
 Ein besonderer Tag am Gardasee mit Bootsfahrt, Weinverkostung und Besuch des Olivenmuseums — So 15. Mai 2011

KSL-Radtour
Von Oberwald nach Genf — Rhône-Radweg in der Schweiz
So 17. bis Sa 23. Juli 2011
Großteils radeln wir auf autofreien, asphaltierten Nebenstraßen, teilweise auf naturbelas-
senen Flur und Waldwegen.
Anmeldeschluss 31.03.2011
Leistungen:Hin- und Rückfahrt, Unterkunft, Halbpension, Gepäcktransport, Karten- und
Informationsmaterial
Leitung: Albert Wieland

Besondere KSL–Höhepunkte am Jahresbeginn

Fit, frisch, frohgelaunt…. Die Woche ausklingen lassen mit dem Besuch des MUSEIONS

Über die Wichtigkeit der Vertretung von Kultur der Gegenwart konnten sich Ihre spiegelnden
die vielen Lehrpersonen überzeugen, die der Einladung zu diesem Muse- Säulen haben alle
umsnachmittags gefolgt sind und in die Sammlung des Museions Einblick eine intime und
gewährten. Die Künstler Stefano Arienti und Massimo Bartolini wurden private Bedeutung.
beauftragt, mit einer besonderen Idee den Besuchern die Sammlung zu- Diese verrät sie
gänglich zu machen. So stellten sie sich erfolgreich in den Dienst des nicht, es liegt allein
Publikums, bauten auf und nannten die Ausstellung „- 2 + 3“. beim Betrachter sie
zu „erlesen“. Fest
Herlinde Reitsamer Lorenzini organisierte eine Besichtigung und Marta
steht allerdings,
Emanuele führte professionell durch die Werkschau. Wir stießen unter
jede Säule verän-
anderem auf einen Lampenschirm, der es schaffte, auf poetische, romanti-
dert sich mit dem
sche Art einen Text zu „lesen“ und ihn in Lichteffekte zu „übersetzen“. Wir
Standpunkt des
traten in einen Raum, der als Hommage an jene Leute, die hinter den Kulis-
sen arbeiteten, gedacht ist. Und weiter stießen wir auf 1300 Werke, liebe- Betrachters.
voll auf 86 Gittern ( Schiebewänden ) angebracht, wie im Depot, alles
Schenkungen oder Leihgaben. Gar manche von uns hatten ein Bild ent-
Fassaden als Orte, an denen Beziehungen entfacht und gefestigt werden,
deckt, das sie gerne zu Hause hängen hätten. das will uns Isa Genzken in ihren Werken nahe bringen. Einfach nur „schöne“
Der Höhepunkt war wohl die ausdrucksstarke Präsenz der Arbeiten von Isa Bilder, das ist ohne Zweifel nicht Ziel der 62jährigen Künstlerin. Sie sprüht in
Genzken. Ihre Werke mit einem Blick wahrzunehmen, ist gar nicht möglich. ihrem reifen Alter nur so von Ideenreichtum, schafft unbefangen Werke, und

Götzens

44 KSL - Reisende konnten am freien Vormittag in die Krippenbesuche ein.


Innsbruck Museen besuchen, einen Stadtbummel
Kunsthistorische Erklärungen der Kirche und der
machen oder einfach nur shoppen. Weihnachtskrippe gaben uns Kollege Hubert Stolz
und Restaurator Reinalter. Die mit viel Liebe aufge-
Am Nachmittag ging’s dann weiter in das wunderbar stellten Krippen in den Dorfhäusern und zum Schluss
gelegene, halbverschneite Götzens. In der Wallfahrts- die Begegnung mit den Lehrpersonen aus Nordtirol
kirche St. Peter und Paul, eines der schönsten Roko- beim Krippenhoangart im Gasthof „Neuwirt“ rundeten
ko-Landgotteshäuser im Alpenraum und die letzte den Besuch in Götzens nachhaltig ab.
Ruhestätte des Märtyrerpfarrers Otto Neururer,
Für die Einladung und vortreffliche Organisation die-
stimmte uns Mag. Josef Stock, der Konsulent des
ses „Krippele schaug’n“ dem Obmann des Katholi-
KTLV, gemeinsam mit den herrlichen Stimmen eines
Josef Pallhuber, KTLV-Obmann schen Tiroler Lehrervereines KTLV Josef Pallhuber
Lehrerchores, in einer ansprechenden Andacht auf
(rechts) und der Lehrerchor

Seite 10
Rückblicke

Ehemalige Mitarbeiter des Schulsprengels Sarntal verabschiedet

Am Freitag, den 26. November 2010 fand im Gasthaus „Weißes Rössel“


eine kleine Feier zu Ehren der in den Ruhestand getretenen Lehrperso-
nen der Grund- und Mittelschule statt.

Das Lehrerkollegium des Schulsprengels Sarntal bedankte sich im Rah-


men eines netten Beisammenseins bei Thekla Amplatz, Donato Baiona,
Anna Moser, Oberhöller Rosa, Anna Premstaller, Agnes Rabanser, Rosa
Regele sowie Karolina Stofner für den langjährigen Dienst an der Schule
und würdigte in Dankesreden ihren Einsatz und ihre Arbeit für die Ge-
meinschaft des Tales. Auch die ehemalige Schulsekretärin Anna Kofler
wurde gebührend verabschiedet.

Zur Feier erschienen waren neben zahlreichen ehemaligen und gegen-


wärtigen Lehrpersonen auch Sekretärinnen des Schulsprengels sowie der
derzeitige Schuldirektor Werner J. Mair, die einstige Schuldirektorin Berta
Heiss und der ehemalige Mittelschuldirektor Christian Gallmetzer. Auch
die Vertreter des KSL Sonja Klotz Spornberger und Herlinde Reitsamer
ließen es sich nicht nehmen, der Veranstaltung beizuwohnen und über-
brachten ihre Glückwünsche und ein kleines Geschenk als Zeichen der
Anerkennung.

Der ebenfalls anwesende Bürgermeister Franz Locher betonte in seiner


Ansprache nochmals die wertvolle Arbeit der pensionierten Lehrpersonen
bzw. der Schulsekretärin und wünschte ihnen alles Gute für ihre weitere
Zukunft. Die amtierende Miss Südtirol, Michaela Moser, überreichte in
seinem Namen allen als kleines Präsent den Film – Im Sarntal –Kleinod in
den Bergen.

Umrahmt wurde die gelungene Pensionistenfeier von Tanzeinlagen eini-


ger Schüler/innen und dem Lehrer/innenchor. Dieser gab Anekdoten aus
dem Arbeitsleben der Gefeierten, begleitet von bekannten Melodien, zum
Besten und trug so zu einem unterhaltsamen Abend bei. Es war ein ge-
lungenes Fest - einziger Wehmutstropfen war die Abwesenheit von Dona-
to Baiona, Agnes Rabanser und Rosa Regele, welche an diesem Abend
leider verhindert waren.

Forumskonferenz 2011 zum Thema „Kirche und Sexualität“


Am 21. und 22. Jänner 2011 trafen sich im Bildungshaus Kloster Neustift die dung eine gute Grundlage und eine wesentliche Hilfe. P. Martin Linter hat
Mitgliedsorganisationen des Katholischen Forums zu ihrer jährlichen dazu auch im Kath. Sonntagsblatt eine 13teilige Artikelserie geschrieben,
die lesenswert ist.
Jännertagung.
Interessant war auch die Form, wie der Tagungsleiter Gerhard Duregger die
anwesenden Vertreter der Verbände – zum Großteil waren es die Vorsitzen-
Beides ist bemerkenswert. den selbst – aktivieren, zum Nachdenken anregen und zu Thesen hinführen
Zum einen, dass es dieses Forum gibt: den Zusammenschluss von 13 Ver- konnte.
einigungen und Verbänden, denen das religiöse Angebot und Leben ein Einige wesentliche Gedanken davon sind zu folgender Presseaussendung
Anliegen ist, und in dem so unterschiedliche Gruppen zusammenkommen, zusammengefasst und verdichtet worden:
von Jungschar und Pfadfindern, von der Frauen- und Männerbewegung
„Die herrschenden Widersprüche zwischen der offiziellen Kirchenposition zu
über KVW, Kolping und Familienverband bis zum Blindenapostolat, zur
Fragen der Sexualität und dem konkreten Verhalten vieler auch engagierter
OEW und zur Vereinigung „La strada-der Weg“ - um nur einige zu nennen.
Kirchenmitglieder macht einen offenen Dialog und ein Umdenken zu einer
Zum anderen war und ist das Thema mehr als aktuell – und ist es schon positiven Sichtweise dringend notwendig. Verbände und Pfarrgemeinderäte
lange. werden eingeladen, Möglichkeiten zu schaffen, wo man über Sexualität
Einer der Referenten, der Moraltheologe P. Martin M. Lintner, zeigte denn reden kann. Sexualität und Gefühle sind ein wertvolles Geschenk, das wir
auch auf, wie sich die Thematik im Lauf der Geschichte entwickelt und im- verantwortungsvoll leben dürfen.“
mer wieder in den Vordergrund gedrängt hat. Dieses Hineinhören in die Das heißt dann wohl auch für uns, diese Fragen nicht zu scheuen, um über
Geschichte ist nicht nur interessant, sondern für die eigene Gewissensbil- den Austausch untereinander auch in Sexualitätsfragen zu wachsen und die

Seite 11
VERSAND POSTABONNEMENT ART.
2, KOMMA 20/C, GESETZ 662/96,
BOZEN – ERSCHEINT
Die heitere Seite
ZWEIMONATLICH

Katholischer Südtiroler Lehrerbund


Schlernstr. 1
Waltherhaus – 3. Stock
Telefon: 0471/978293
Fax: 0471/978170
E-Mail: ksl@asm-ksl.it

Vergangenheit ist Geschichte,


Zukunft ist Geheimnis,
aber jeder Augenblick ist ein Geschenk.

KSL-Freunde überraschten den Jubilar mit


einem Ständchen.
Von links: Albert Wieland, Herlinde Reitsa-
mer, Hans Walder, Sonia Klotz, Helmut Kiem,
Paul Niederwolfsgruber, Anna Volgger

Barbara Mühlmann

Impressum

KSL-aktuell
Mitteilungsblatt des Katholischen Südtiroler Lehrerbundes

Eigentümer und Herausgeber:


Katholischer Südtiroler Lehrerbund
Schlernstr. 1, 39100 Bozen
Tel.: 0471/978293 Fax: 0471/978170 E-Mail: ksl@asm-ksl.it