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die großen Theoriengruppen:

1) Lerntheorien
2) Konsistenztheorien
3) Attributionstheorien
4) Theorien und Hypothesen zur (sozialen) Informationsverarbeitung

KAPITEL 1

Definition:
… versucht zu erklären, wie das Erleben (Meinungen, Gefühle, Absichten)
und Verhalten von Personen durch andere Personen beeinflusst wird.

-symmetrische (zweiseitige) Interaktion (zB.: flüssig ablaufendes Gespräch)


-asymmetrische (einseitige) Interaktion (zB.: Vortragender, der keine
Reaktion im Publikum wahrnimmt; völlig asymmetrisch: Massenmedien!)

„Man kann nicht nicht kommunizieren!“


(auch gelangweilt dreinschauen, ist Kommunikation!)

Die Sozialpsychologie beschreit und erklärt die Interaktionen zwischen


Individuen sowie die Ursachen und Wirkungen dieser Interaktionen

Methoden der Sozialpsychologie:


- Korrelationsmethoden (Beobachtung, Befragung, etc. – die nur den
Zusammenhang der Variablen aufzeigen, nicht jedoch die
Kausalbeziehung)
- Experiment (auch Kausalbeziehung!!)

4 Möglichkeiten der Beziehung zw. Ursache und Wirkung:


1) A wirkt auf B
2) B wirkt auf A
3) wechselseitige Wirkung zwischen A und B
4) kein direkter Kausalzusammenhang zwischen A und B, .. es
gibt eine dritte beeinflussende Variable C

Experiment:
Laboratoriumsexperimente gar zu artifiziell, zu realitätsfern
Störvariablen werden ausgeschaltet, und so können Wirkungszusammenhänge
herausgearbeitet werden.

Fehlerquellen:
- Störvariablen
- Aufforderungscharakter (demand characteristics) (wenn die
Versuchsperson zu viel weiß)
- Versuchsleitereffekt „Rosenthal-Effekt“ (wenn der Versuchsleiter zu
viel weiß, bzw. politisch denkt)

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Theorien der Sozialpsychologie:
Was ist eine Theorie?
besteht aus: Definitionen (Erklären der Begriffe) und Hypothesen
Hypothesen:
in Wenn-Dann-Sätzen (Konditional oder Implikation) – daher immer gleichzeitig Erklärung
und Voraussage (Hempel und Oppenheim)

„Eine Theorie ist sehr praktisch!“


(denkökonomisch, Vorhersage)

Gütekriterien für Theorien:


widerspruchsfrei
desto besser, je mehr Phänomene sie voraussagt
desto besser, je präziser ihre Voraussagen sind
desto besser, je einfacher sie ist (wenige Begriffe, wenige Hypothesen)
desto besser, je größer ihre Prüfbarkeit ist
desto besser, je mehr sie durch empirische Daten gestützt ist

„Eine Theorie ist kein Dogma, und sie besteht immer nur bis auf Widerruf!“

„theoretischer Pluralismus“ (Albert) – mehrere Theorien zur Erklärung aufnehmen, wenn


diese sich ergänzen (alle versch. Faktoren abklären).

 kommt nicht zur Prüfung!!

Unterschiede zwischen behavioristischen und kognitiven


Theorien:
Behaviorismus (behavioristische Theorien):
beobachtbares Verhalten, Handlungen
westliche empirische Psychologie (Thorndike, Watson)
östliche emp. Psychologie (Pawlow)
„Black-Box-Modell“ (Reize – Verhaltensweisen; od: Stimuli – Responses;
od: Input – Output, …. dazwischen liegt die „black box“, der Organismus)
 auch: S-R-Psychologie

kognitive Theorien:
Augenmerk auf „innere“ Prozesse; introspektive Daten; intervenierende
Variablen

Skinners Lerntheorie: (1938, 1953)  empiristisch


da der Mensch nur mit ganz wenigen angeborenen Verhaltensweisen ausgestattet ist, müssen zB:
Sprechen, Meinungen, Einstellungen erst durch Erfahrung erworben, also gelernt werden.

Reize und Verhalten

Verhalten:
Reflexe (ist an einen bestimmten Reiz gebunden, und tritt sicher auf!)
Operanten (jeder Operant kann prinzipiell in jeder Situation auftreten) –
auch: „Spontanverhalten“, oder „Willkürverhalten“.

Reize: (besonders interessant, diejenigen, die auf ein Verhalten folgen)


Verstärker (S+) - Futter
aversive Reize, oder Strafreize (S-) – elektrische Schläge

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neutrale Reize (S0)
(diskriminative Reize (Sd))

Lernen und Extinktion:


operantes Konditionieren (die Häufigkeit eines Operanten zu ändern)
„Skinnerbox“ – Tierversuchsanordnung (mit Ratten und Tauben)
Abbildung 4: Basisrate (Anfangshäufigkeit)  Lernphase  (Plateau) 
Extinktion  Basisrate

(kognitive Lerntheorien würden statt Verstärker „angenehm“, statt Strafreiz „unangenehm“, statt
neutraler Reiz „uninteressant, gleichgültig“ verwenden. … andere Formulierung, nicht so einfach
überprüfbar, ..)

- je kürzer der Zeitabstand zwischen Operant und Verstärker, desto


größer die Lerngeschwindigkeit (Grice – 1948, Perin – 1943) –
optimaler Abstand: 0 bis eine halbe Sekunde
- je größer die Verstärkermenge, desto höher das Plateau der
Lernkurve.

Variablen für die „Reaktionsstärke eines Verhaltens“:


- kontinuierlich
- intermittierend
- Intervall
- Quote/Verhältnis

Brauchbarkeit der Skinner’schen Lerntheorie in der Sozialpsych.:


• Williams (1959) – Wutanfall eines Kindes beim Schlafengehen
• Greenspoon, Taffel, Verplanck – „Verbales Konditionieren“ (z.B.
Verstärkung von ich-Sätzen in einem Wartesaal) (S. 26)
auch bei Interaktionen zw. Psychotherapeut und Patient
zw. Interviewer und Befragtem
• Hildum und Brown (1956) – Versuch zur Beeinflussung von
Meinungsumfragen durch den Interviewer (Telefon!)

Generalisation und Diskrimination:


diskriminative Reize (Sd) – erhöht die Auftrittswahrscheinlichkeit mancher
Operanten
Generalisierungsgradient – das neue (geänderte) Verhalten wird um so
mehr auf neue Situationen übertragen, je ähnlicher diese der Lernsituation
sind.
Diskriminationstraining, Diskriminationslernen = Unterscheidungslernen
(diskriminativer Reiz – jener bei dessen Anwesenheit verstärkt wird)
 macht das Verhalten situationsangepasst (Kinder führen Turnkunststücke
nur für Freunden vor, nicht aber im Rechenunterricht, oder in der Kirche)

Verstärkerpläne und das Gesetz des relativen Effekts:


• kontinuierlich – auf bestimmten Reiz folgt immer Verstärkung (100%)

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• intermittierend – Verstärkung nur manchmal
(mit bestimmten Arten von intermittierenden Plänen, sogar
wesentlich höherer Häufigkeitszuwachs!!)
o Verhältnispläne (Häufigkeitspläne)
Häufigkeit des Verhaltens; zB: 50-Prozent-Plan, wenn jedes zweite
Auftreten eines Operanten verstärkt wird, oder 20-Prozent-Plan (jedes
fünfte) – je weniger verstärkt, desto höher Häufigkeitszuwachs
o Intervallpläne (Zeitpläne)
es wir immer nach einem best. Intervall verstärkt (zB 3 Minuten, oder
9) – es tritt plötzlich eine Pause ein, nach dem Verstärker, und kurz
vor dem nächsten Verstärker eine Verhaltenshäufigkeit (Organismus
lernt!)
• feste (fixe) Verstärkerpläne
• variable Verstärkerpläne (zB: „variabler 5-Prozent-Plan“ – nicht jedes
zwanzigste Auftreten, sondern im Durchschnitt, … und variabel)
 durch variable Pläne wird das Verhalten sehr gleichmäßig!
 FR – fixer Verhältnisplan (fixed ratio)
 VR – variabler Verhältnisplan (variable ratio)
 FI – fixer Intervallplan (fixed interval)
 VI – variabler Intervallplan (variable interval)

Gesetz des relativen Effekts: (auch: Gesetz der Anpassung)


Formeln Seite 30 ff
(gilt nur für den stationären Teil der Lernkurve)
Experimente über Entscheidungs- und Wahlverhalten – Tiere, wie
Menschen folgen mit erstaunlicher Genauigkeit dem Gesetz des relativen
Effekts!

• molekularer Ansatz – Betrachtung des isolierten Auftreten einer


Verhaltensweise (man lehnt die Annahme ab, das der Organismus
aufgrund der Information lernt)
• molarer Ansatz – größere Analyseeinheiten; längere
Verhaltenssequenzen (man nimmt an, der Organismus sei imstande, die
in längeren Verhaltenssequenzen enthaltenen Informationen zu verarbeiten,
zu speichern und zu verwenden.)

Lerntheorien: (aus den Unterlagen)


- klassische Konditionierung
- evaluative Konditionierung
- operantes Konditionieren

Festingers Dissonanztheorie:1  kognitiv


„Theorie der kognitiven Dissonanz“ (1957)
• Kognitionen (Gedanken, Vorstellungen, Einstellungen, Meinungen!)
• Relationen zw. Kognitionen
o konsonant (zwei Elemente passen widerspruchslos zusammen)
o dissonant (zwei kogn. Elemente passen nicht zusammen,
widersprechen einander)
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„Sehr treffend wurde einmal gesagt, dass Festingers Theorie den Menschen nicht als rationales Wesen, sondern
als rationalisierendes Wesen auffasst!“

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„ Zwei Elemente A und B stehen dann in dissonanter Beziehung
zueinander wenn sie gleichzeitig Meinungen einer Person sind und wenn
Element A das Gegenteil (die Negation) von Element B impliziert.“
(Festinger)
„Zwei Element A und B sind zueinander dissonant, wenn sie
unverträgliche Implikationen in Bezug auf das Verhalten haben!“ (Jones
und Gerard – 1967)

Dissonanzstärke:
Formel Seite 34
kognitive Dissonanz – unangenehmer, gespannter Zustand

Dissonanzreduktion:
• kognitive Elemente derart zu verändern, dass aus bislang
dissonanten, konsonante Relationen werden
• Neuaufnahme kognitiver Elemente
Änderung nicht realitätsbezogen, nicht Meinungsänderung aufgrund
neuer Infos, sondern spontane, meist nicht bewusste Änderungen;
Rationalisierungen (unrealistische Rechtfertigungen eigener Standpunkte)

commitment = Bindung
Grad der Unveränderbarkeit von Handlungen, Meinungen, Bewertungen
 hängt unter anderem vom Grad der „Öffentlichkeit“ ab – Verhalten,
dass öffentlich und oft durchgeführt wird (zB: rauchen)
„private“ Elemente – nie oder selten (öffentlich) geäußert (zB: stricken) ;-)
 „zentrales“ Element (an welches viele konsonante Relationen gebunden
sind), wird nicht so leicht geändert!

(Steele – 1988 – versucht dissonanztheoretisch erklärte Ergebnisse auf Bedrohung und


Schutz des Selbstwertes zurückzuführen …)

Brauchbarkeit der Dissonanztheorie in der Sozialpsych.:


„Ständiges Fehlen von Spannung ist langweilig“ (ein gewisses Maß an
Dissonanz sogar eher angenehm)
Aronson & Mills (1959) – „Rechtfertigung des Aufwands“ Schwierigkeit
der Aufnahmebedingungen auf Wertschätzung
 je größer die Anstrengung ist, die man um einer Sache willen auf sich
nimmt, desto größer ist die Wertschätzung für diese Sache!!
Festinger und Carsmith (1959) – „Umwertung durch
einstellungsdiskrepantes Verhalten“
 bei schlechter Bezahlung wird die eigene Lüge eher geglaubt, als bei
guter Bezahlung

KAPITEL 2

Internalisierung

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Sozialisierung und Lernpsychologie:
Sozialisierung = Übernahme der (typischen) Verhaltensweisen,
Meinungen und Werthaltungen einer Gruppe durch ein Individuum.
 Familie, Schule, Berufsgruppe, Volksgruppe, Nation
es handelt sich um Lernprozesse

Internalisierung und Extinktionsresistenz:


Verhalten ist internalisiert – wenn es ohne äußeren Druck beibehalten
wird. (ohne Verstärker für Durchführung, ohne Bestrafung für
Unterlassung)
Verhalten mir hoher Extinktionsresistenz ist besser internalisiert

Extinktionsresistenz und Verstärkerpläne:


Zuerst kontinuierlicher Verstärkerplan (100%) – so wird schneller gelernt,
und dann immer seltenere und unregelmäßigere Verstärkung – Grad der
Extinktionsresistenz wird erhöht!!
Vorsicht: „inkonsequente Erziehung“!!

Extinktionsresistenz und Verstärkerpläne:


Diskriminationshypothese (Humphreys, 1939): variable
Verstärkerpläne mit hohem Prozentsatz, besonders wirksam, da der
Unterschied zw. Lernphase und Extinktionsphase unklar wird.
Dissonanztheorie sagt: nicht der Prozentsatz der Verstärker entscheidend,
sondern „die absolute Anzahl der nicht verstärkten Operanten“!
 Variabler Verstärkerplan: viele nicht-verstärkte Operanten, Dissonanz
entsteht, das Verhalten selbst wird aufgewertet (wird zum angenehmen
Selbstzweck
 Fixer Verstärkerplan: jeder Operant wird verstärkt, keine Dissonanz, Verhalten
wird nur für die angenehmen Konsequenzen durchgeführt – schnell wieder
aufgegeben, wenn nicht mehr verstärkt!

beide Variablen notwendig: „Prozentsatz der verstärkten Operanten“,


sowie „Anzahl der nicht verstärkten Operanten“!

Extinktionsresistenz und Attribution:


Rotter (1954) – Überlegung: in bestimmten Fällen können kontinuierliche
Pläne überlegen sein  Attributionsprozesse (Meinungen über kausale
Zusammenhänge)
• innere Kontrolle (Geschick, Fähigkeit)
• äußere Kontrolle (Glück, Schicksal, Zufall, Gott, „die Gesellschaft“)
James und Rotter (1958) – Experiment „Karten richtig erraten“ Tabelle S 45
Rotter, Liverant und Crown (1961) – Experiment
„Geschicklichkeitsaufgab.“
 übliche Relation zw. kontinuierlichen und intermittierenden Plänen, nur
wenn Vp an außenkontrolliert glaubt; bei innenkontrolliert kehrt sich die
Beziehung um! (je größer die Erfolgswahrscheinlichkeit bisher war, desto
größer ist die Ausdauer auch bei Misserfolg)
Weiner (1972) – Kritik an Rotter (!), Vierfelderschema der Attribution
 interne, externe Faktoren, sowie (zweite Dimension) stabile, instabile

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 zB Unterscheidung Können und Wollen (beide intern)
(Rotter hat die zwei Dimensionen vermischt!)
Wirkungen, Ursachen:
Frieze, Weiner (1971), Valle, Frieze (1976) –
„Ein Ereignis wird um so eher auf instabile Faktoren zurückgeführt, je
größer die Diskrepanz zwischen der Erwartung und dem tatsächlichen
Ereignis ist.“

 unregelmäßige, inkonsistente Verhaltenskonsequenzen


(intermittierende, variable Pläne) – führen zu einer Attribution an instabile
Faktoren – führt zu hoher Extinkitionsresistenz.
 regelmäßige (kontinuierliche, fixe Pläne) – führen zu Attribution mit
stabilen Faktoren – erste Misserfolge in der Extinktionsphase werden auf
mangelnde Anstrengung, od. Zufall rückgeführt, daher in instabile
Faktoren umgeändert – das führt kurzzeitig sogar zu einem Anstieg von
Reaktionshäufigkeit – bei andauernden Misserfolgen, werden sie jedoch
wieder zu stabilen Faktoren und somit – zu geringer Extinktionsresistenz

aktuelle Version von Weiner (1986) – dritte Attributionsdimension


• kontrollierbar (zB: Anstrengung – intern, variabel und kontrollierbar)
• unkontrollierbar (zB: Müdigkeit – intern, variabel und unkontrollierbar)

Selbstverstärkung:
Cautela (1970) – „verdeckte Verstärkung“ (covert reinforcement)
durch angenehme Gefühle wie Freude, Stolz verstärkt man sich selbst
(funktioniert wie bei äußeren Verstärkern)

Reflexe und Gefühle

• Operanten – können prinzipiell frei auftreten


• Reflexe – durch bestimmte Reize ausgelöst (Verbindung zw.
auslösendem Reiz und darauffolgendem Reflex ist angeboren!)
 jedoch fließende Übergänge
 auch Häufigkeit von Reflexen kann beeinflusst werden (durch
Verstärker)

Gefühlstheorien halten diese Vorgänge (nicht willkürlich beeinflussbare


Vorgänge, Reflexe) für wesentliche und notwendige Charakteristika von
Gefühlen.  Reflexe und Gefühle sind eng miteinander verbunden.

Klassisches Konditionieren:
Iwan P. PAWLOW – Gesetzmäßigkeiten des kl. Konditionierens
Koppelung eines Reflexes an einen neuen, bis dahin neutralen Reiz!
• UCS (unconditioned stimulus) = unbedingter Reiz
• UCR (unconditioned response) = unbedingte Reaktion (Reflex)
• CS (conditioned stimulus) = bedingter Reiz
• CR (conditioned response) = bedingte Reaktion (Reflex), ist der UCR
ähnlich, jedoch nicht gleich (könnte zB eine Komponente sein)

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Extinktion, Generalisation, Diskrimination ähnlich wie beim
Operantenlernen.

Humphreys’ Paradoxon (Humphreys-Effekt) – gelegentliche,


unregelmäßige Kopplung von CS und UCS führt zu extintionsresistenteren
Reflexen als ständige Kopplung (kennen wir jedoch schon vom
Operantenkonditioneren)

Gesetz des relativen Effekts – es ist entscheidend, wie alternative


Verhaltensweisen verstärkt werden. (Korrelation nicht Kontiguität ist
relevant) Abbildung 17

Angst und Vermeidung:


Watson und Rayner (1920) – „künstlich erzeugte Rattenphobie“ Versuch
mit dem kleinen Jungen und der Ratte – durch Konditionierung löste später
die Ratte alleine Angstzustände aus! – Rattenphobie generalisiert
automatisch!

bestimmte Wörter („böse“, „schlimm“) können Angstreaktionen auslösen,


wenn sie oft vor oder zusammen mit Bestrafungen verwendet werden.

Angst ist ein besonders dauerhaftes Verhalten.


Angst hat Vermeidungsverhalten zur Folge (positiv besetzt) – wenn ein
angstauslösender Reiz aber immer vermieden wird, kann keine Extinktion
stattfinden.

Mowrer (1947) – Zweifaktorentheorie


 jedoch unnötig kompliziert  Vermeidungsverhalten einfach ein
Spezialfall des „gewöhnlichen“ Operantenkonditionierens

Kognitive Faktoren:
Stärke und Art des Gefühls wird nicht nur von physikalischen
Reizeigenschaften und Lernprozessen determiniert, sondern auch von
kognitiven Prozessen!
Lazarus und Alfert (1964) – „geht man von vornherein mit einer best.
kognitiven Orientierung an eine Reizsituation heran, werden dadurch die
vom Reiz ausgelösten Gefühle stark beeinflusst (= die Gefühlsintensität)“
(schwächer oder stärker)
Schachter (1964) – auch Gefühlsqualität von kogn. Prozessen determiniert.

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