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Wer AIDS hat, der

Wenn ein Mensch auf HI-Viren positiv getestet wird und damit eine Ansteckung
nachgewiesen ist, so verändert sich mit dieser Diagnose dessen Leben grundlegend,
denn es bedeutet für ihn, lebenslang für andere Menschen ansteckend zu sein. Da sich
im Blut und anderen Körperflüssigkeiten wie Samen- oder Scheidenflüssigkeiten
sowie in der Muttermilch das ansteckungsfähige HI-Virus befindet, muss der oder die
Betroffene stets vorsichtig und verantwortungsbewusst handeln.
Bei einem positiven HIV-Testergebnis sollte immer eine Ärztin oder ein Arzt
aufgesucht werden und über die HIV-Infektion informiert werden. Der Arzt oder die
Ärztin kann dann die individuelle Behandlung einleiten. Der oder die Betroffene
muss sich regelmäßig medizinisch betreuen lassen, gesundheitsbewusst leben und
sich an die ärztlichen Empfehlungen halten.
In den letzten Jahren haben sich dank der medizinischen Entwicklung die Chancen
auf eine längere Zeit ohne Krankheitssymptome einer AIDS-Erkrankung und die
Lebensdauer von AIDS-Kranken deutlich verbessert.
Der Partner bzw. die Partnerin muss in jedem Fall über die HIV-Infektion in
Kenntnis gesetzt werden. Bei Sexualkontakten müssen immer Kondome benutzt
werden. Nur so kann man sich vor weiteren Infektionen und den Partner
beziehungsweise die Partnerin vor einer HIV-Infektion schützen.
Niemals dürfen HIV-Infizierte Blut, Plasma, Samen oder Organe spenden.
Es ist ein schwieriger Schritt für die betrofene Person, der Familie, den Freunden und
Freundinnen und Bekannten zu erzählen, dass er beziehungsweise sie sich mit dem
HIV angesteckt hat. Fachkräfte einer AIDS-Beratungsstelle oder eine
Selbsthilfegruppe können ihm beziehungsweise ihr große Unterstützung geben, um
die damit aufkommenden Probleme nicht alleine bewältigen zu müssen.
Also kann man 100% sagen, dass man soll Therapie annehmen und Familie und
Freunde besorgen.