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Geld

Niemand weiß, wann das, dass wir heute Geld nennen, erfunden wurde. Unsere
frühesten Vorfahren brauchten kein Geld. Heute zahlen wir immer seltener mit
Münzen und Geldscheinen, denn viele Geldgeschäfte laufen über den Computer. Die
wichtigste Aufgabe, die Geld haben muss, ist natürlich, dass damit bezahlt werden
kann. Das bedeutet, Geld kann gegen Waren, und Waren können gegen Geld
getauscht werden. Es ist daher ein Tausch- und Zahlungsmittel. Geld wird aber nicht
nur gegen Waren getauscht, sondern auch gegen Arbeit. Eine weitere Aufgabe von
Geld ist, dass man damit rechnen können muss. So können Waren miteinander
verglichen werden. Ein Brot kostet zum Beispiel 3 Euro. Das ist so viel wie 3 Liter
Milch. Ein Liter Milch kostet so viel wie 2 Flaschen Mineralwasser. Also kostet ein Brot
genau so viel wie 6 Flaschen Mineralwasser. Geld dient also auch als Recheneinheit.
Geld muss man aufbewahren können. Geld kann „gespart“ werden. Das bedeutet,
dass Geld nicht sofort wieder gegen andere Waren eingetauscht werden muss. Geld
kannst du aufheben und „sammeln“, und es erst dann ausgeben, wenn du möchtest.
Wichtig dabei ist, dass das Geld seinen Wert über einen längeren Zeitraum behält.
Geld ist also auch ein Wertaufbewahrungsmittel. Tipp: Geld sollte nicht zuhause
aufbewahrt werden, sondern ist z.B. am Sparbuch bei deiner Bank am besten
aufgehoben. Dort bekommst du für dein Geld Zinsen und es kann nicht gestohlen
werden.

Taschengeld ist eine tolle Sache: Man kann entscheiden, ob man sich darum
Süßigkeiten, Bücher, Kinokarten kauft oder ob man es lieber für neue Skates usw.
sparen möchte. Allerdings sollte man sich das Taschengeld gut einteilen, denn ist es
einmal ausgegeben, kann es länger dauern, bis man wieder welches bekommt.