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Spezialist in modernster

04/2008 Bodenbearbeitung und Sätechnik

HORSCH Pronto TD

Betriebsanleitung
Vor Inbetriebnahme sorgfältig lesen!
Betriebsanleitung aufbewahren!
Art.: 80770100 de

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Bitte abtrennen und an die HORSCH Maschinen GmbH absenden oder dem Mitarbeiter der HORSCH Maschinen GmbH bei der Einweisung aushändigen

Empfangsbestätigung

Ohne Rücksendung dieser Empfangsbestätigung kein Garantieanspruch !

An
HORSCH Maschinen GmbH
Postfach 10 38
D-92401 Schwandorf
Fax: +49 (0) 9431 / 41364

Vorführmaschine - Ersteinsatz
Vorführmaschine - Standortwechsel
Maschinentyp:................................................. Vorführmaschine endverkauft - Einsatz
Seriennummer:................................................ Neumaschine endverkauft - Ersteinsatz
Auslieferungsdatum: . ..................................... Kundenmaschine - Standortwechsel

Ausgabe der Betriebsanleitung: 04/2008 80770100 Pronto TD de

Ich bestätige hiermit den Empfang der Betriebsanleitung und der Ersatzteilliste für die oben an-
gegebene Maschine.

Über die Bedienung und die Funktionen sowie die sicherheitstechnischen Anforderungen der
Maschine wurde ich durch einen Servicetechniker der Firma HORSCH oder eines autorisierten
Händlers unterrichtet und eingewiesen.

........................................................................
Name des Servicetechnikers

Händler Kunde
Name: ............................................................. Name: .............................................................
Straße: . .......................................................... Straße: . ..........................................................
PLZ: ................................................................ PLZ: ................................................................
Ort: ................................................................. Ort: .................................................................
Tel. : ............................................................... Tel. : ...............................................................
Fax :................................................................ Fax :................................................................
E-mail: ............................................................ E-mail: ............................................................
Kd. Nr. :........................................................... Kd. Nr. :...........................................................

Mir ist bekannt, dass der Garantieanspruch nur wirksam wird, wenn dieses Formblatt unmittelbar
nach Ersteinweisung vollständig ausgefüllt und unterschrieben an die Firma HORSCH Maschinen
GmbH zurückgesandt oder dem Servicetechniker ausgehändigt wird.

........................................................................ ........................................................................
Ort, Datum der Ersteinweisung Unterschrift des Käufers

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- Original der Betriebsanleitung -

Identifikation der Maschine


Bei der Übernahme der Maschine tragen Sie die entsprechenden Daten
in die nachfolgende Liste ein:

Seriennummer: ................................................
Maschinentyp: .................................................
Baujahr: .................................................
Ersteinsatz: ..................................................
Zubehör: ...................................................
..........................................................................
..........................................................................
..........................................................................





Ausgabedatum der Betriebsanleitung: 04/2008

Händler-Adresse : Name: ......................................................................


Straße: ......................................................................
Ort: ......................................................................
Tel.: ......................................................................

Kd. Nr.: Händler: ......................................................................

HORSCH-Adresse: HORSCH Maschinen GmbH


92421 Schwandorf, Sitzenhof 1
92401 Schwandorf, Postfach 1038

Tel.: +49 (0) 9431 / 7143-0


Fax: +49 (0) 9431 / 41364
E-Mail: info@horsch.com

Kd. Nr.: HORSCH: ......................................................................

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Inhaltsverzeichnis
Bestimmungsgemäße Verwendung..............3 Einstellung ................................................26
Folgeschäden..............................................3 Sätiefe.........................................................26
Zugelassene Bediener..................................4 CrossBoard.................................................27
Schutzausrüstungen......................................4 Arbeitshinweise...........................................28
Kontrollen....................................................29
Sicherheitsangaben....................................5
Sicherheitsbildzeichen...................................5 Pflege und Wartung...................................30
Betriebssicherheit..........................................7 Reinigung....................................................30
Verkehrssicherheit.........................................7 Wartungsintervalle.......................................30
Unfallsicherheit..............................................7 Maschine abschmieren..............................31
Ausrüstungen wechseln..............................8 Schmier- u. Betriebsstoffe.........................31
Im Einsatz....................................................8 Service........................................................31
Pflege und Wartung.......................................8 Wartungsübersicht......................................32
Technische Daten........................................9
Pronto 3 TD..................................................9
Pronto 4 TD ..................................................9
Pronto 5 TD...................................................9
Pronto 6 TD ..................................................9
Hydraulik Pronto TD....................................10
Hydraulik anschließen...............................10
Bedienung.................................................. 11
Maschine anhängen....................................11
Straßentransport........................................12
Maschine klappen......................................12
Maschine abhängen..................................13
Maschine abstellen......................................13
Bedienung..................................................14
Pneumatik Pronto TD..................................14
Gebläse.....................................................14
Gebläsemotor Pronto TD...........................15
Injektorschleuse.........................................15
Gebläseflansch nachziehen......................16
Dosiergerät..................................................17
Rotorwechsel.............................................18
Rotorwechsel bei vollem Tank . ................18
Dichtlippe prüfen........................................19
Rotor für Feinsämereien............................19
Rapsbürsten..............................................21
Grobsaaten................................................22
Dosiergerät mit Injektorschleuse...............22
Wartung am Dosiergerät...........................23
Säschareinheit.............................................24
Abdrehen.....................................................26

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Bestimmungsgemäße Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört
auch das Beachten der Betriebsanleitung und
Verwendung die Einhaltung der vom Hersteller vorgeschrie-
Die Sämaschine ist nach dem Stand der Technik benen Betriebs-, Wartungs- und Instandhalt-
und deren anerkannten sicherheitstechnischen ungsvorschriften.
Regeln gebaut. Dennoch können bei der Ver-
wendung Verletzungsgefahren für den Benutzer
oder Dritte bzw. Beeinträchtigungen der Maschi- Folgeschäden
ne oder anderer Sachwerte entstehen. Die Maschine wurde von HORSCH mit Sorgfalt
hergestellt. Trotzdem können auch bei bestim-
Die Maschine nur in technisch einwandfreiem mungsgemäßer Verwendung Abweichungen
Zustand sowie bestimmungsgemäß, sicher- bei der Ausbringmenge bis zum Totalausfall
heits- und gefahrenbewusst unter Beachtung verursacht werden durch z. B.:
der Betriebsanleitung nutzen!
Insbesondere sind Störungen, die die Sicherheit  Unterschiedliche Zusammensetzung des
beeinträchtigen können, sofort zu beseitigen. Saatguts oder Düngers (z. B. Korngrößen-
verteilung, Dichte, geometrische Formen,
Die Maschine darf nur von Personen genutzt, Beizung, Versiegelung).
gewartet und instand gesetzt werden, die hier-  Verstopfungen oder Brückenbildungen (z.B.
mit vertraut und über die Gefahren unterrichtet durch Fremdkörper, spelziges Saatgut, kleb-
sind. rige Beizen, feuchten Dünger).
 Abnutzung von Verschleißteilen (z.B. Dosier-
Originalersatzteile und Zubehör von HORSCH gerät).
sind speziell für diese Maschine konzipiert. Von  Beschädigung durch äußere Einwirkung.
uns nicht gelieferte Ersatzteile und Zubehör sind  Falsche Antriebsdrehzahlen und Fahrge-
nicht von uns geprüft und freigegeben. schwindigkeiten.
Der Einbau oder die Verwendung HORSCH-  Falsche Einstellung des Gerätes (unkorrekter
fremder Produkte kann daher u. U. konstruktiv Anbau, Nichtbeachten der Einstelltabellen).
vorgegebene Eigenschaften der Maschine ne-
gativ verändern und dadurch die Sicherheit von Überprüfen Sie daher vor jedem Einsatz und
Mensch und Maschine beeinträchtigen. auch während des Einsatzes Ihre Maschine auf
Für Schäden, die durch die Verwendung von richtige Funktion und ausreichende Ausbring-
Nicht-Originalteilen und Zubehör entstehen, ist genauigkeit.
jede Haftung von HORSCH ausgeschlossen.
Ein Anspruch auf Ersatz von Schäden, die nicht
Die Maschine ist zum Ausbringen von Saatgut an der Maschine entstanden sind, ist ausge-
und Dünger bestimmt. Eine andere oder darüber schlossen. Hierzu gehört auch, dass eine Haf-
hinausgehende Benutzung, wie z. B. als Trans- tung für Folgeschäden aufgrund von Sä- oder
portmittel, gilt als nicht bestimmungsgemäß. Steuerfehlern ausgeschlossen ist.
Für hieraus resultierende Schäden haftet
HORSCH nicht. Das Risiko trägt allein der An-
wender.

Die einschlägigen Unfallverhütungsvorschriften


sowie die sonstigen allgemein anerkannten
sicherheitstechnischen, arbeitsmedizinischen
und straßenverkehrsrechtlichen Regeln sind
einzuhalten.

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In dieser Betriebsanleitung Zugelassene Bediener
An der Maschine dürfen nur Personen arbeiten,
In der Betriebsanleitung wird zwischen drei
die vom Betreiber dazu beauftragt und einge-
verschiedenen Gefahren- und Sicherheitshin-
wiesen wurden. Das Mindestalter für Bediener
weisen unterschieden. Es werden folgende
beträgt 16 Jahre.
Bildzeichen verwendet:
Der Bediener muss im Besitz eines gültigen
wichtige Hinweise.
Führerscheins sein. Er ist im Arbeitsbereich
Dritten gegenüber verantwortlich.
wenn Verletzungsgefahr besteht!
Der Betreiber muss

 dem Bediener die Betriebsanleitung zugäng-


wenn Gefahr für Leib und Leben be-
lich machen.
steht!
 sich vergewissern, dass der Bediener sie
gelesen und verstanden hat.
Lesen Sie alle in dieser Betriebsanleitung ent-
haltenen Sicherheitshinweise sowie alle ange-
Die Bedienungsanleitung ist Bestandteil der
brachten Warnschilder an der Maschine.
Maschine.
Auf lesbaren Zustand der Warnschilder ach-
ten, und fehlende oder beschädigte Schilder Schutzausrüstungen
ersetzen.
Für Betrieb und Wartung benötigen Sie:
Befolgen Sie diese Hinweise, um Unfälle zu
vermeiden. Geben Sie die Gefahren- und Si-  eng anliegende Kleidung.
cherheitshinweise auch an andere Benutzer  Schutzhandschuhe zum Schutz vor scharf-
weiter. kantigen Maschinenteilen.
 Schutzbrille, zum Schutz gegen Staub oder

Jede sicherheitsbedenkliche Arbeitsweise un- Spritzer beim Umgang mit Dünger oder Flüs-
terlassen. sigdünger. Die Vorschriften der Düngerher-
steller beachten.
 bei Umgang mit Beize oder gebeiztem Saat-
gut Atemschutzmasken und Schutzhand-
schuhe verwenden. Die Vorschriften der
Beizhersteller beachten.

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Sicherheitsangaben
Die folgenden Gefahren- und Sicherheitshin-
weise gelten für alle Kapitel in der Betriebsan-
leitung.

Sicherheitsbildzeichen
An der Maschine

Der Aufenthalt im Gefahren- Nicht auf drehbare Teile auf-


bereich ist nur bei eingelegter steigen. Nur vorgesehene
Sicherheitsstütze zulässig. Aufstiegshilfen benutzen.

Der Aufenthalt im Gefahren- Das Mitfahren auf der Maschi-


bereich ist nur bei eingelegter ne ist verboten!
Hubzylindersicherung zuläs-
sig.

Nicht im Schwenkbereich Um Augenverletzungen zu


klappbarer Maschinenteile vermeiden, nicht direkt in den
aufhalten! Strahlbereich des eingeschal-
teten Radarsensors blicken!

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Der Rücklaufdruck
am Gebläseantrieb
darf 5 bar nicht über-
steigen. Der Hydrau-
likmotor könnte sonst
zerstört werden.

max. 5bar
00380242

Schardruck einstellen - Bedienhinweise lesen

Maschine Zeichnung Zeichnungsnummer Dateiname Entw. Datum


Rücklauf_Gebläse 00380242 ed Sept 03
Beim Adrehen hier die Waage einhängen.

ON
OFF
ZERO

00380879

Zeichnungsnummer Dateiname Entw. Datum


00380879 ed Sept 03

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Betriebssicherheit Unfallsicherheit
Die Maschine darf erst nach Einweisung durch Ergänzend zur Betriebsanleitung die Unfallver-
Mitarbeiter der Vertriebspartner, Werksvertreter hütungsvorschriften der landwirtschaftlichen
oder Mitarbeiter der Firma HORSCH in Betrieb Berufsgenossenschaften beachten!
genommen werden. Die Empfangsbestätigung
ist ausgefüllt an die Firma HORSCH zurückzu-
schicken.
An der Hydraulik
 Die Hydraulikschläuche erst am Traktor an-
schließen, wenn die Hydraulik traktor- und
Die Maschine nur einsetzen, wenn alle Schutz-
geräteseitig drucklos ist.
einrichtungen und sicherheitsbedingten Einrich-
 Die Hydraulikanlage steht unter hohem Druck.
tungen, wie z. B. lösbare Schutzeinrichtungen,
Alle Leitungen, Schläuche und Verschrau-
vorhanden und funktionstüchtig sind.
bungen regelmäßig auf Undichtigkeiten
und äußerlich erkennbare Beschädigungen
 Muttern und Schrauben regelmäßig auf festen
überprüfen!
Sitz prüfen und gegebenenfalls nachziehen.
 Nur geeignete Hilfsmittel bei der Suche nach
 Reifenluftdruck regelmäßig kontrollieren.
Leckstellen verwenden. Beschädigungen
 Bei Funktionsstörungen die Maschine sofort
umgehend beseitigen! Herausspritzendes Öl
stillsetzen und sichern!
kann zu Verletzungen und Bränden führen!
 Bei Verletzungen sofort einen Arzt aufsu-
Verkehrssicherheit chen!
Beim Befahren öffentlicher Straßen, Wege,
Um Unfälle durch ungewollte oder
Plätze die geltenden verkehrsrechtlichen Vor-
durch Fremdpersonen (Kinder, Beifah-
schriften beachten.
rer) verursachte Hydraulikbewegungen
Zulässige Transportbreiten beachten und Be-
zu vermeiden, müssen die Steuerge-
leuchtung, Warn- und Schutzeinrichtungen
räte am Schlepper bei Nichtgebrauch
anbauen.
oder in Transportstellung gesichert
Je nach angehängter Maschine auch die Trans-
oder verriegelt werden.
porthöhe beachten!

Auf zulässige Achslasten, Reifentragfähigkeiten


und Gesamtgewichte achten, damit eine aus-
reichende Lenk- und Bremsfähigkeit erhalten
bleibt. Das Fahrverhalten wird durch Anbauge-
räte beeinflusst. Besonders bei Kurvenfahrt die
weite Ausladung und die Schwungmasse des
Anbaugerätes berücksichtigen.

Vor Straßenfahrt die gesamte Maschine von


aufgenommener Erde reinigen
Das Mitfahren auf der Maschine ist grundsätzlich
verboten.

Bei Transport auf öffentlichen Straßen mit


max. 25 km/h und nur mit leerem Sätank
fahren.

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Ausrüstungen wechseln Pflege und Wartung
 Die Maschine gegen unbeabsichtigtes Weg-  Vorgeschriebene oder in der Betriebsanlei-
rollen sichern! tung angegebene Fristen für wiederkehrende
 Angehobene Rahmenteile, unter denen Sie Prüfungen oder Inspektionen einhalten.
sich aufhalten, durch geeignete Stützen ab-  Für Wartungs- und Pflegearbeiten die Maschi-
sichern! ne auf ebenem und tragfähigem Untergrund
 Vorsicht! Bei hervorstehenden Teilen (Strie- abstellen und gegen Wegrollen sichern.
gel, Zinken, Schare) besteht Verletzungsge-  Die Hydraulikanlage drucklos machen und
fahr! das Arbeitsgerät ablassen oder abstützen.
 Beim Aufsteigen auf die Maschine nicht auf  Vor dem Reinigen der Maschine mit Hoch-
die Packerreifen oder andere drehbare Teile druckreiniger alle Öffnungen abdecken, in
aufsteigen. Diese könnten durchdrehen, und die aus Sicherheits- und Funktionsgründen
Sie könnten sich durch einen Sturz schwerste kein Wasser, Dampf oder Reinigungsmittel
Verletzungen zuziehen. eindringen darf. Den Wasserstrahl nicht direkt
auf elektrische oder elektronische Bauteile,
auf Lager oder das Gebläse richten.
Im Einsatz  Nach der Reinigung alle Hydraulikleitungen
 Vor dem Anfahren und vor Inbetriebnahme auf Undichtigkeiten und gelockerte Verbin-
den Nahbereich der Maschine kontrollieren dungen prüfen.
(Kinder). Auf ausreichende Sicht achten.  Scheuerstellen und Beschädigungen untersu-
 Keine der vorgeschriebenen und mitgelie- chen. Festgestellte Mängel sofort beheben!
ferten Schutzvorrichtungen darf entfernt  Vor Arbeiten an der elektrischen Anlage diese
werden. von der Stromzufuhr trennen.
 Es dürfen sich keine Personen im Schwenk-  Bei Schweißarbeiten an der Maschine die
bereich hydraulisch betätigter Teile aufhal- Kabel von den Computern und anderen
ten. elektronischen Bauteilen abklemmen. Die
 Aufstiegshilfen und Trittflächen nur im Stand Masseverbindung möglichst nahe an der
nutzen. Während des Betriebes ist das Mit- Schweißstelle anbringen.
fahren verboten!  Bei Pflege- und Wartungsarbeiten gelöste
Schraubenverbindungen wieder festziehen.

Neumaschinen nicht mit einem Dampf-


strahler oder Hochdruckreiniger wa-
schen. Der Lack ist erst nach ca. 3 Mo-
naten ausgehärtet und könnte vorher
beschädigt werden.

Die Kunststoff- und Gummiteile nicht


mit Öl oder Korrosionsschutzmittel
einsprühen. Die Teile könnten spröde
werden und brechen.

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Technische Daten Hydraulik
1 x einfachw. mit Stromregelventil:..... Gebläse
1 x Rücklauf drucklos max.: 5 bar......... Lecköl
Pronto 3 TD Hydr. Gebläse max:...................... 4.000 U/min
Abmessungen u. Gewichte Ölmenge max. bei 11 cm³:................. 40 l /min
Transportbreite:.....................................3,00 m
Transporthöhe:......................................3,10 m Ausführung
Länge:.......................................Tiger + 1,80 m Sätankinhalt:.......................................... 2.000 l
Arbeitsbreite:.........................................3,00 m Sämaschinensteuerung:................elektronisch
Leergewicht:....................................... 1.600 kg Antrieb Dosiergerät:......................elektronisch
Anzahl der Schare:.......................................20 Dosiermenge:..............................0 - 500 kg/ha
Schardruck:......................................0 - 120 kg
Packer: ........................................7.50 - 16 AS
Pronto 4 TD
Abmessungen u. Gewichte Emissionen
Transportbreite:.....................................3,00 m Gebläse bei Nenndrehzahl gemessen:
Transportbreite 4 TD starr:....................4,00 m größter Wert auf der Umhüllungskurve in einem
Transporthöhe:......................................3,10 m Meter Abstand vom Gebläse.
Länge:.......................................Tiger + 1,80 m Gebläse: ........................................... 98 db (A)
Arbeitsbreite:.........................................4,00 m
Leergewicht:....................................... 1.800 kg
Anzahl der Schare:.......................................28

Pronto 5 TD
Abmessungen u. Gewichte
Transportbreite:.....................................3,00 m
Transporthöhe:......................................3,10 m
Länge:......................................Tiger + 1,80 m
Arbeitsbreite:.........................................4,80 m
Leergewicht:....................................... 1.900 kg
Anzahl der Schare:.......................................32

Pronto 6 TD
Abmessungen u. Gewichte
Transportbreite:.....................................3,00 m
Transporthöhe:......................................3,30 m
Länge:.......................................Tiger + 1,80 m
Arbeitsbreite:.........................................6,00 m
Leergewicht:....................................... 2.250 kg
Anzahl der Schare:.......................................40

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Hydraulik Pronto TD

10

8
3 11

4 6
7
5
8 V1 V2
C1
C2

9 9

Hydraulik Pronto TD

e
1. Steuergerät
Zeichnung Hydraulik anschließen
Zeichnungsnummer Dateiname Entw. Datu
o TD 2. Hydr.
hydr. Kupplung 23960700 hydr. ed apr
3. Manometer Hydraulik nur dann anschließen, wenn die Hy-
4. Hydr. Motor draulik maschinen- und geräteseitig drucklos
5. Gebläse ist.
6. Überdruckventil
Die Hydraulikanlage steht unter hohem Druck.
7. Rückschlagventil
8. Hydr. Sperrventil Austretende Flüssigkeit kann die Haut durch-
9. Hydr. Zylinder "Klappen" dringen und schwere Verletzungen verursachen.
10. Absperrhahn Bei Verletzungen sofort einen Arzt aufsuchen.
11. Hydr. Zylinder "Heben"
Bei allen Hydraulikbewegungen Steu-
ergerät vor Anschlag der Maschinen-
teile drosseln.

Die Steuergeräte am Schlepper müs-


sen bei Nichtgebrauch oder in Trans-
portstellung gesichert oder verriegelt
werden.

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Bedienung  Den Oberlenker montieren und die Pronto
waagrecht ausrichten.
 Die Hydraulikleitungen und den Stecker für
Maschine anhängen den DrillManager anstecken. Den Absperr-
Bevor die Pronto TD an einen der Tigervari- hahn öffnen.
anten angebaut werden kann, müssen an die  Die Beleuchtung am Tiger wieder anschrau-
Hydraulikzylinder der Packer 100 mm Alu-Clips ben.
eingesteckt werden.  Den Tiger mit der Pronto anheben.
 Die Abstellstützen vorn und hinten abneh-
Pronto 4 TD: men.
An den 4 Hubzylindern des Packers 100 mm
Alu-Clips einlegen.

Pronto 5 und 6 TD:


An den Zylindern der Seitenpacker 100 mm
Alu-Clips einlegen.

Die Seitenpacker würden sonst im


eingeklappten Zustand mit dem Tank
der Pronto kollidieren.

Verriegelung

Kollisionsgefahr beim Einklappen

Pronto TD anhängen:
 Am Tiger: An den Hubzylinder der Seitenpa-
cker 100 mm Alu-Clips einstecken.
 Den Tiger zusammenklappen.
 Die Warntafeln mit der Beleuchtung abschrau- Oberlenker, Stecker für DrillManager und die
ben. Hydraulikfunktionen
 Den Tiger rückwärts unter die Pronto TD
rangieren bis die Koppelpunkte übereinan-
derliegen.
 Den Tiger anheben bis die Koppelpunkte
anliegen.
 Die Verriegelung einklappen und mit dem
Bolzen sichern.

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Straßentransport Maschine klappen
Für den Straßentransport die Hydrau- Die Hydraulik "Heben" und "Klappen" ist mit der
likzylinder der Hubhydraulik am Tiger Hydraulik des Tigers verbunden.
und an der Pronto mit den Alu-Clips Klappbewegungen dürfen nur bei ausgehobener
sichern und die Maschine darauf ab- Maschine ausgeführt werden.
senken.
Einklappen:
An den Säscharen müssen bei Transport die Vor dem Einklappen müssen an den Hydrau-
Bolzen der Klappsicherung eingesteckt und likzylindern der Seitenpacker am Tiger 100 mm
gesichert sein. Alu-Clips eingesteckt werden, damit die Seiten-
packer nicht mit dem Tank kollidieren.

 Maschine anheben.
 Seitenflügel Pronto und Tiger einklappen.
 Klappsicherungsbolzen an der Pronto einste-
cken und sichern.
 Die Hydraulikzylinder der Hubhydraulik am
Tiger und der Pronto mit Alu-Clips befüllen.
 Die Maschine auf die Alu-Clips als Transport-
sicherung absenken.

Ausklappen:
Das Ausklappen erfolgt in umgekehrter Rei-
henfolge.
Klappsicherung (Arbeitsstellung)

Bei der Fahrt das zusätzliche Gewicht, den


Schwerpunkt der Maschine und die Transport-
höhe der Pronto TD am Tiger beachten.

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Maschine abhängen Maschine abstellen
Die Pronto TD auf ebenem und festem Unter- Die Sämaschine sollte in einer Halle oder unter
grund abstellen. einer Überdachung abgestellt werden, damit
Die Abstellstützen dürfen keinesfalls im Boden sich im Tank, Dosiergerät und in den Saat-
versinken, Die Pronto TD könnte sonst umstür- schläuchen keine Feuchtigkeit ansammelt.
zen und beschädigt werden oder Menschen
verletzen. Beim Rangieren auf die Umgebung
achten. Es dürfen sich keine Personen
Pronto TD abhängen: (Kinder) im Rangierbereich der Ma-
 Die Alu-Clips an den Hubzylindern Tiger (Mit- schine aufhalten.
telpacker) und Pronto entnehmen.
 Die Beleuchtung am Tiger abschrauben.  Maschine auf waagrechtem und festem Unter-
 Die Abstellstützen vorn und hinten unterstel- grund abstellen, Schlepper ausschalten.
len.  Maschine gegen Wegrollen sichern und Ma-
 Die Maschine absenken, bis die Pronto TD schine abhängen.
auf den Abstellstützen aufliegt.  Hydraulische und elektrische Verbindungen
 Den Rücklauf an der Hubhydraulik der trennen und in die Haltevorrichtungen ein-
Pronto TD absperren. hängen.
 Die hinteren Abstellstützen hochdrehen, bis  Abstellstütze unterstellen.
der Oberlenker entlastet ist.  Maschine abhängen.
 Die Hydraulikleitungen und den Stecker für  Die Schardruckverstellung zurückdrehen,
die Sämaschinensteuerung abnehmen. damit die Gummis entlastet werden und ihre
 Den Bolzen für den Oberlenker abnehmen. Spannkraft nicht verlieren.
 Die Steckdose für die Sämaschinensteuerung  Saatguttank entleeren.
mit dem Deckel verschließen.  Dosiergerät reinigen.
 Die Verriegelung öffnen.  Sätankabdeckung verschließen.
 Den Tiger weiter absenken und langsam nach  Elektrische und elektronische Bauteile für die
vorn wegfahren. Sämaschinensteuerung in trockenen Räumen
 Die Beleuchtung am Tiger wieder anschrau- aufbewahren.
ben.
Wurde Trockendünger ausgebracht, den Tank
und die Maschine gründlich waschen. Der Dün-
ger ist aggressiv und fördert die Korrosion. Er
greift vor allem die verzinkten Teile wie Schrau-
ben stark an.

Abstellstützen vorn und hinten

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Bedienung Der Gebläseflügel und das Schutzgitter müssen
regelmäßig auf Schmutzablagerungen kontrol-
liert und gereinigt werden.
Pneumatik Pronto TD
Die pneumatische Anlage besteht aus dem Ge- Ablagerungen am Schutzgitter führen durch
bläse, der Fallschleuse, und dem Verteiler. Luftverluste zu Verstopfungen in den Säschläu-
chen.
Gebläse Ablagerungen am Gebläserad führen zu Un-
Das hydraulische Gebläse wird direkt von der wucht. Die Lagerung kann überlastet und be-
Schlepperhydraulik angetrieben. schädigt werden.

Der erzeugte Luftstrom befördert das Saatgut


Gebläse Direktantrieb
von der Fallschleuse zu den Scharen. Die nötige
Das hydraulische Gebläse wird direkt von der
Luftmenge ist vom Saatgut (Art und Gewicht),
Schlepperhydraulik angetrieben.
der Saatmenge, der Arbeitsbreite und der Sä-
Zur Drehzahlregelung muss der Schlepper mit
geschwindigkeit abhängig.
einem Stromregelventil ausgestattet sein.
Eine Vorgabe für die richtige Gebläsedrehzahl
ist deshalb nicht möglich und muss im Feldver-
Die Hydraulikpumpe muss genügend Öl fördern,
such ermittelt werden.
damit die Gebläsedrehzahl auch bei Drehzahl-
abfall des Schleppers oder beim Betätigen an-
Der Luftstrom darf nicht zu groß sein, damit das
derer Hydraulikfunktionen nicht abfällt.
Saatgut nicht aus der Ablage herausspringt.
Er darf auch nicht zu gering sein, damit das Die Gebläsedrehzahl wird durch die
Saatgut nicht in den Schläuchen liegen bleibt Ölmenge am Stromregelventil im
und diese verstopft. Auch die Saatgutverteilung Schlepper eingestellt.
kann sich bei zu geringem Luftstrom negativ
auswirken. Kontrollen und Wartung
Es sollte deshalb eine möglichst hohe Gebläse-  Rücklaufdruck von max. 5 bar beachten.
drehzahl eingestellt werden.  Das Ansaugluftgitter regelmäßig reinigen,
um den Luftstrom nicht zu vermindern und
Die Gebläseeinstellung, der Saatgut- dadurch Verstopfungen zu vermeiden.
transport und die Saatgutablage müs-  Den Gebläseflügel von Ablagerungen reini-
sen bei Säbeginn und bei großen Flä- gen, um Unwucht und Schäden am Flügelrad
chen auch zwischendurch regelmäßig und der Lagerung zu vermeiden.
an allen Scharen kontrolliert werden.  Klemmkonus an der Gebläsewelle nachzie-
hen (siehe Kap. Gebläseflansch).

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Gebläsemotor Pronto TD Injektorschleuse
Die Rücklaufleitung muss drucklos an den In der Injektorschleuse bringt das Dosiergerät
Schlepper angeschlossen sein! das Saatgut in den Luftstrom ein.
Unten ist ein klappbarer Deckel angebaut. Zum
Rücklaufdruck max. 5 bar! Abdrehen wird dieser Deckel geöffnet und der
Drehzahl max. 3500 U/min. Abdrehsack an die Haken am Gehäuse einge-
hängt.

Damit bei der Aussaat keine Funktionsstörungen


an der Injektordüse oder am Saatguttransport
bzw. Verteilung auftreten, müssen alle Anschlüs-
se und der Deckel dicht geschlossen sein.

Luftverluste führen zu Dosierfehlern.

Verteilerturm
Der Verteilerturm ist in den Tank eingebaut. Im
Verteiler wird das Saatgut aufgeteilt und durch
die Schläuche zu den einzelnen Scharen wei-
tergeleitet.
Gebläsemotor Pronto TD
Bei der Fahrgassenschaltung sind die Motor-
schieber am Verteilerturm angebaut.
1
Ob die Schieber wirklich geschlossen haben,
muss am Luftstrom an den Säscharen, oder
bei einer Saatablage an der Oberfläche geprüft
2 werden.

Die Motorschieber haben an der Unterseite auf


3 der Welle eine kleine Markierung, die die Stel-
lung der Klappen anzeigen.
Hier kann die Drehbewegung der Klappe und
4 6 die Endstellung kontrolliert werden.

Der Verteiler muss regelmäßig auf Fremdkörper


kontrolliert werden.
5 Diese stören den Saatfluss und die Funktion der
Motorschieber für die Fahrgassenschaltung.
Hydraulik Gebläseantrieb

1. Hydr. Ventil mit Stromregelung


2. Hydr. Kupplung
3. Manometer
4. Hydr. Motor
5. Gebläse
6. Überdruckventil einstellbar

15

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Gebläseflansch nachziehen  Die Zollschrauben in der Ausführung No. 10
Der Klemmkonus am Gebläseantrieb des - 24 4.6 dürfen dabei nur mit max. 6,8 Nm
Hydraulikmotors kann sich durch Tempera- angezogen werden.
 Nach dem Festziehen muss das Lüfterrad auf
turschwankungen und Materialsetzungen am
Gebläserad lösen. Das Gebläserad kann auf freien und gleichmäßigen Rundlauf geprüft
der Antriebswelle wandern und das Gebläse werden.
zerstören.

Der Klemmkonus sollte deshalb nach


ca. 50 Stunden nachgezogen und ein-
mal jährlich kontrolliert werden.

Dazu muss das Gebläseschutzgitter abgenom-


men werden.

Der Klemmkonus fixiert das Lüfterrad und


klemmt sich zugleich auf der Antriebswelle
fest.

Klemmkonus

Beim Nachziehen der Klemmschrauben auf


Folgendes achten:

 Das Gebläserad wandert beim Anziehen der


Schrauben, vor allem bei Neumontage, zum
Gehäuse in Richtung Schutzgitter.
 Ein lockerer Flansch muss deshalb näher zum
hyd. Motor hin ausgerichtet werden.
 Die Klemmflächen müssen öl- und fettfrei
sein.
 Die Klemmschrauben müssen absolut gleich-
mäßig und in mehreren Schritten angezogen
werden. Dazwischen sollte mit leichten Schlä-
gen auf den Flansch (Kunststoffhammer oder
Hammerstiel) das Aufziehen auf den Konus
erleichtert werden.

16

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Dosiergerät Für die Aussaat der verschiedenen Korngrößen
und Saatmengen sind verschiedene Zellrotoren
Das HORSCH Dosiergerät besteht aus wenigen
verfügbar. Die Auswahl der Rotoren ist in der
Einzelteilen und ist ohne Werkzeug zerlegbar.
Anleitung für den DrillManager beschrieben.

8 1 Die Zellrotoren werden nach Fördermenge je


Umdrehung eingeteilt.

2 Rotoren für alle Getreidearten und Trocken-


7 dünger

6
5
4 1 2 3 4
Dosiergerät

1. Entleerungsklappe mit Dichtlippe


2. Gehäuse
3. Antriebsmotor
4. Seitendeckel für Drucktank mit Abstreiferblech
5. Seitendeckel für Drucktank mit Rapsbürsten 5 6 7 8
6. Seitendeckel für Normaltank mit Rapsbürsten
7. Rotor
8. Seitendeckel mit Rotorlagerung Zellrotoren

Nr. Größe Farbe


cm³
1 20 gelb
2 40 rot nicht für Bohnen und
Trockendünger geeignet
3 100 blau
4 170 gelb / alu - - -
5 250 schwarz - - -
6 320 gelb / alu - - -
7 500 gelb - - -
8 800 metall - - -

Bei allen Arbeiten am Dosiergerät muss


auf absolute Dichtheit der Bauteile
geachtet werden. Undichtigkeiten
führen zu Dosierfehlern.

Bei Montage des Dosiergeräts müssen


die Anlageflächen abgedichtet werden,
und das Gehäuse darf beim Anschrau-
ben nicht verspannt werden.

17

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Nach unten wird das Dosiergerät von der Fall-
schleuse abgeschlossen. In ihr wird das Saatgut
vom Luftstrom mitgenommen.

Beim Abdrehen wird das Saatgut durch die


Öffnung in der Fallschleuse dem Dosiergerät
entnommen.

Die Abdeckung muss danach wieder dicht und


fest verschlossen werden.

Rotorwechsel
Nach Auswahl des Rotors aus der Tabelle muss Rotor wechseln
dieser ins Dosiergerät eingebaut werden.
Nach jedem Rotorwechsel muss die Einstellung
Für den Rotorwechsel sollte der Sätank der Dichtlippe und der Rundlauf des Rotors
leer sein. kontrolliert werden.

 Seitendeckel abschrauben;
 Rotor mit Antriebswelle herausziehen; Rotorwechsel bei vollem Tank

Rotorwechsel Rotorwechsel bei vollem Tank

 Sicherungs- und Unterlegscheibe abneh-  Flügelschrauben am Seitendeckel und An-


men; triebsmotor abschrauben, Seitendeckel und
 Antriebswelle herausziehen und in neuen Motor abnehmen;
Rotor einbauen;  Sicherungs- und Unterlegscheibe von der
Antriebswelle abnehmen;
Axiales Spiel der Antriebswelle im Rotor ist für  Neuen Zellrotor auf Antriebswelle aufstecken
die Selbstreinigung des Rotors im Dosierge- und damit den alten Rotor auf der Motorseite
häuse notwendig. herausschieben;
 Antriebswelle umbauen, Seitendeckel und
Motor aufstecken und befestigen;

18

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Dichtlippe prüfen Rotor für Feinsämereien
Eine defekte Dichtlippe oder ein falsch Die Rotoren für die Feinsämereien bestehen
montiertes Abstützblech führt zu aus den Zellscheiben, Distanzstücken und der
Dosierfehlern in der Aussaat. Antriebswelle.

 Die Dichtlippe darf nicht eingerissen oder Um Funktionsstörungen bei der Aussaat der
beschädigt sein; evtl. erneuern. Feinsämereien zu vermeiden, werden die Zell-
 Seitendeckel mit Dichtlippe ins Dosierge- rotoren im Werk komplett vormontiert.
häuse einbauen. Die Dichtung muss satt am
Rotor anliegen. Rotoren für Feinsämereien

Dichtlippe Rotoren Feinsämereien

Das Halteblech für die Dichtlippe ist asymmet- Die Rotoren können mit einer oder zwei Zell-
risch geteilt. scheiben montiert werden.
Mit zwei Zellscheiben am Rotor verdoppelt sich
Bei allen Normal- und Feinsaaten muss das Fördervolumen.
die breite Seite zum Rotor zeigen. Die Zellscheiben sind mit 3,5 cm³, 5 cm³ und
Bei den Grobsaaten wie Mais, Bohnen 10 cm³ Fördervolumen erhältlich.
usw. muss die schmale Seite zum Ro-
tor zeigen. Größe Zellenform / Zellengröße Anzahl
cm³ Zellen
3,5 halbrund, Radius 4 mm 10
7 2 Zellscheiben 3,5 cm³ 20
5 Ausfräsung ca. 19 x 3 mm 12
10 2 Zellscheiben 5 cm³ 24
10 Ausfräsung ca. 23 x 5 mm 12
20 2 Zellscheiben 10 cm³ 24

Beim Säen drehen sich nur die Zellscheiben im


Rotor, die Distanzstücke werden durch Anschlä-
ge am Gehäuse blockiert.

19

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Beim Ein- und Ausbau der Rotoren müssen die Montagehinweis:
Verdrehsicherungen zur Aussparung im Gehäu- Damit Saatgut nicht zwischen die Zellscheiben
se gedreht werden. und den Distanzstücken eindringen kann, wer-
den die Zellscheiben und Distanzstücke mit
Passscheiben spielfrei montiert.

Montage Rotor für Feinsämereien

Wartung: Rotor für Feinsämereien


Die Rotoren für die Feinsämereien müssen
täglich auf ihre Funktion und Gebrauchsfähigkeit In die Distanzstücke sind Lager eingebaut.
geprüft werden. Je nach Fertigungstoleranz werden Passschei-
ben eingelegt, damit die Zellscheiben nicht an
 Zwischen den Zellscheiben darf kein Spalt den Distanzstücken reiben.
sein. Ist der Spalt zu groß, müssen zusätz-
liche Passscheiben eingelegt werden. Nach Montage aller Teile wird der verbleibende
 Die Zellscheiben müssen sich leicht drehen
Zwischenraum bis zur Sicherungsscheibe mit
lassen. Beize oder Ähnliches dürfen die Zell- Passscheiben aufgefüllt.
scheiben oder die Lager nicht blockieren.
 Die Sicherungsclips müssen vorhanden und
Anschließend die Sicherungsscheibe aufschie-
richtig montiert sein, damit kein Spalt ent- ben.
steht. Bei richtiger Montage des Rotors sind die Zell-
scheiben zwischen den Distanzstücken gerade
noch frei drehbar. Die Teile dürfen nicht anein-
ander reiben, dabei sollte das Spiel möglichst
klein sein.

Bei einer Kontrolle gegen das Licht sollte der


Spalt gerade noch sichtbar sein.

20

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Funktionsprobe Rapsbürsten
Nach Einbau des neuen Rotors muss der Rotor Die Rapsbürsten reinigen die Zellscheiben in
auf Funktion und Rundlauf geprüft werden. den Rotoren für die Feinsämereien.
Dazu den Rotor wie im Abschnitt "Abdrehprobe" Vor Aussaat der Feinsämereien müssen die
einschalten. Rapsbürsten in den Seitendeckel eingebaut und
die Funktion kontrolliert werden.
 Der Antriebsmotor muss gleichmäßig "rund"
laufen. Es dürfen keine schwergängigen
Stellen hörbar sein.

Bei unrundem Lauf wird die Dosierung


ungenau, und der Motor kann überlas-
tet werden.

 Wenn möglich, schwergängige Stelle her-


ausfinden.
 Beschädigte Teile überarbeiten (abschleifen,
abdrehen ...) oder erneuern.
 Schrauben an den Seitendeckeln für Antriebs-
motor und Rotorlagerung lösen und Seiten-
deckel neu ausrichten, um Verspannungen
zu lösen. Rapsbürsten eingebaut
 Ist die Antriebswelle verbogen, diese ausrich-
ten oder erneuern.  Rundlauf und Befestigung kontrollieren.
 Sind Fremdkörper zwischen Rotor und Ge-  Zustand und Reinigungswirkung der Bürsten
häuse eingeklemmt, diese entfernen. prüfen.
 Ist im Rotor Staub oder Beize zwischen Zell-  Seitendeckel mit Bürsten ins Dosiergerät
scheiben und Distanzscheiben eingedrungen, einbauen.
Rotor zerlegen und reinigen.  Die Bürsten müssen satt an den Zellscheiben
anliegen und sich mit dem Rotor mitdrehen.

Die Funktion und Reinigungswirkung


der Rapsbürsten muss vor Säbeginn
und zwischendurch regelmäßig kon-
trolliert werden.

Verklebte Zellscheiben führen zu Dosierfehlern


in der Aussaat. Es wird weniger Saatgut aus-
gebracht.

Der Seitendeckel mit den Rapsbürsten kann


auch bei vollem Sätank abgenommen werden.
Verklebte Zellscheiben können dabei auch im
eingebauten Zustand gereinigt werden.

Die Rapsbürsten sollten bei Normalsaaten


ausgebaut werden. Die Gehäusebohrungen
müssen wieder verschlossen werden.

21

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Grobsaaten Dosiergerät mit Injektorschleuse
Bei den Grobsaaten (Mais, Bohnen, Erbsen Die Dosiergeräte in Maschinen mit Normaltank
usw.) wird anstelle der Rapsbürsten ein Abwei- und Injektorfallschleuse sind mit einem V2A
ser eingebaut. Deckel mit Ausfräsungen ausgestattet.
Dieser Abweiser verhindert, dass sich große
Saatkörner zwischen dem Rotor und dem Ge- An der Injektordüse besteht im Betrieb Un-
häuse einklemmen und zermahlen werden oder terdruck. Durch diesen V2A Deckel wird dem
den Rotor blockieren. Luftstrom zusätzlich Luft zugeführt.

Abweiser Dosiergerät mit Deckel für Injektordüse

Bei einigen Dosiergeräten ist ein hohes Trenn- Die Abstimmung der Injektordüse mit dem De-
blech eingebaut. ckel funktioniert bis zu einer max. möglichen
Dieses Blech muss ab Unterkante Sichtfenster Saatmenge.
abgetrennt werden, damit der Abstreifer einge-
baut werden kann. Wird diese Menge überschritten, entsteht an
der Injektordüse ein Staudruck. Dadurch kann
Große Saatkörner rieseln teilweise durch das Gitterblech Saatgut ausgeblasen
schlecht und füllen die Rotorzellen werden, was zu einem streifenartigen Aufgang
nicht vollständig. des Saatguts maschinenmittig führt.
In diesen Fällen kann dem Saatgut
Talkum oder Graphitpulver beigemischt Diese Körner sind an der Feldoberfläche sicht-
werden. bar, bevor sie vom Packer oder Striegel verdeckt
werden.

22

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Im Extremfall kann der Überdruck den Saatfluss Wartung am Dosiergerät
im Tank blockieren und zum Ausfall der Aussaat Das Dosiergerät bedarf keiner besonderen
führen. Wartung.
Zur Vermeidung von reparaturbedingten Aus-
Deshalb immer, besonders bei hohen fallzeiten sollte das Dosiergerät und der An-
Saatmengen und hohen Arbeitsge- triebsmotor nach der Saison gereinigt und die
schwindigkeiten, die Funktion des Funktion kontrolliert werden.
Pneumatiksystems und die Saatablage Insbesondere die Lager im Seitendeckel und
kontrollieren. am Antriebsmotor können durch Beizstaub be-
Es dürfen keine Körner auf der Feld- schädigt und schwergängig werden.
oberfläche liegen. Falls nötig die Lager rechtzeitig erneuern oder
auf Vorrat bereitlegen.
Werden Körner ausgeblasen, muss die Geblä-
sedrehzahl erhöht (kurzzeitig bis 4000 U/min)
oder die Arbeitsgeschwindigkeit verringert
werden, bis das Injektorsystem wieder korrekt
1
arbeitet.

Antriebsmotor

1. Schrauben
2. Wellendichtung und Lager

Steckerbelegung am Motor
Bei Kabelbruch oder Reparaturarbeiten am Ste-
cker können die Kabel angelötet werden.
Es wird aber die Verwendung von Krimpkontak-
ten empfohlen.

Pin Nr. Kabel


1. grau und blau
2. rot und rosa
3. weiß
4. braun
5. grün
6. gelb

23

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Säschareinheit Bei nassen oder lockeren Böden darf die Vor-
spannung der Sechscheiben nicht zu groß sein,
Die Säschareinheit besteht aus dem Säarm, den
damit die Scheiben nicht blockieren und einseitig
Säscharen und der Druckrolle.
abgenutzt werden.
Bei Bedarf kann zusätzlich eine Unterlegscheibe
eingelegt werden.

Bei Verschleiß der Sechscheiben verringert sich


die Vorspannung, bzw. die Scheiben berühren
sich nicht mehr.
1 Dann müssen die Sechscheiben erneuert wer-
den oder die Vorspannung durch Entfernen der
Unterlegscheiben wieder eingestellt werden.
2 3 4
Falls die Scheiben wegen falscher
Vorspannung, zu lockerem Boden
oder Verschleiß stehen bleiben und
Schareinheit blockieren, kommt es zu büschelweiser
Ablage des Saatguts.
1. Säarmlagerung
2. Sechscheiben Werden die Sechscheiben erneuert, muss die
3. Uniformer
4. Druckrollen Vorspannung der beiden Sechscheiben durch
die Unterlegscheiben eingestellt werden.
Der Säarm ist in wartungsfreien Gummilagern Die Sechscheiben müssen an der Schneide
geführt. Er verbindet die Säschare und die etwas vorgespannt sein, sie müssen sich aber
Druckrolle mit dem Hauptrahmen und überträgt noch ohne Kraftaufwand leicht drehen lassen.
den Schardruck.

Für eine leichte Zugarbeit und eine exakte


Öffnung des Saatkanals sind die Scheiben im
Winkel vorn zueinander unter einer leichten
Vorspannung angestellt.
Die Doppelscheibenschare durchschneiden das
Saatbeet und legen den Saathorizont frei.
Zwischen den Scheiben wird das Saatgut abge-
legt und von den angebauten Uniformern leicht
angedrückt.

Ein Abstreifer hält den Zwischenraum von


Verschmutzung frei. Der Abstreifer ist selbst-
nachstellend.

Die Nachstellung, die Wirkung und der


Verschleiß an den Abstreifern muss
regelmäßig kontrolliert werden.

24

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Auch die Funktion der Abstreifer muss beachtet Uniformer
werden. Falls diese bereits eingelaufen sind, Der Uniformer fixiert das Saatgut im Saatbeet
und sich eine Verschleißkante gebildet hat, darf und drückt es leicht an.
diese Kante nicht außen an der Schneidkante Bei feuchten Bedingungen und klebrigen Böden
anliegen, da sonst die automatische Nachstel- kann der Uniformer Rückstände aufnehmen.
lung nicht möglich ist. Bei Bedarf eine weitere Dann sollte er ausgebaut werden.
Scheibe unterlegen, oder Abstreifer erneuern. Ist die Maschine abgesenkt, sollte nicht rück-
wärts gefahren werden, damit die Uniformer
Die Gummilager von Öl freihalten. Öle nicht beschädigt werden.
und Fette können den Gummi schädi-
gen und die Funktion beeinträchtigen. Druckrollen
Die Druckrollen sind mit einer Rasterverzahnung
am Säarm befestigt.
Sie übernehmen die Tiefenführung der Saatab-
lage, bedecken das Saatgut mit Feinerde und
drücken diese an das Saatgut.

Ein Abstreifer hält die Druckrollen von Ver-


schmutzung frei. Bei Bedarf kann der Abstreifer
nachgestellt werden.

Wenn bei weichen oder sandigen Bodenverhält-


nissen die Druckrollen die Tiefenführung nicht
gewährleisten, können diese gegen 10 cm breite
Druckrollen ausgetauscht werden.

Wartung
Abstreifer Sechscheiben und Druckrollen
 Zustand Säarmlagerung (Gummi) kontrollie-
ren; alterungsbedingt oder bei nachlassender
Spannkraft diese erneuern.
 Druckrollen auf Zustand und Leichtgängig-
keit, Halteschraube an der Rasterverzahnung
auf festen Sitz prüfen.
 Den Abstreifer an den Druckrollen bei Bedarf
nachstellen.
 Sechscheiben und Lager auf Verschleiß, Vor-
spannung und Leichtgängigkeit prüfen.
 Die Sechschrauben mit 130 bis 150 Nm an-
ziehen.
 Abstreifer und Uniformer auf Zustand, festen
Sitz und Einstellung kontrollieren.

25

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Abdrehen Einstellung
Den Abdrehvorgang nur bei abgesenkter, fest-
stehender Maschine durchführen. Sätiefe
Die Sätiefe wird von der Höheneinstellung der
Beim Saatgut keine klebrigen Beizen
Maschine an den Hydraulikzylindern und der
verwenden. Diese beeinflussen die
Druckverstellung an den Säscharen bestimmt.
Dosiergenauigkeit.
Auf Fremdkörper im Saatgut und im
Die Abstimmung der Einstellmöglichkeiten muss
Tank achten!
an die Bodenbedingungen angepasst werden
und kann deshalb nur im Feld in Arbeitsstellung
 Je nach Saatgut die Rapsbürsten oder das
gefunden werden.
Abweiserblech einbauen. Alle Seitendeckel
am Dosiergerät kontrollieren.
Schardruck
 Entsprechend der Saatmenge den passenden
Je härter der Boden und je tiefer die Saat ausge-
Rotor einbauen und auf Rundlauf prüfen.
bracht wird, umso mehr Druck ist erforderlich.
 Dichtlippe auf Zustand und Einstellung prü-
Beim Absenken wird das Gewicht der Maschi-
fen.
ne auf den Särahmen übertragen. Die Höhe
 Saatgut / Dünger in den Tank einfüllen. Bei
wird durch Alu-Clips an den Hydraulikzylindern
Feinsaaten nur geringe Mengen einfüllen.
begrenzt.
 Die Klappe an der Injektorschleuse öffnen und
den Abdrehsack einhängen.
 Maschine abdrehen (siehe Anleitung für den
DrillManager).
 Die Klappe schließen. Auf Dichtheit achten!

Beim Abdrehen besteht Verletzungsge-


fahr im Kopf- und Augenbereich.
Entsprechende Schutzkleidung tra-
gen.

Hydraulikzylinder Fahrwerk

Der dabei entstehende Druck wird über die


Gummielemente auf die Schare und die Druck-
rolle übertragen.

26

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Mit der Druckverstellung kann durch Herausdre- Tiefeneinstellung
hen der Einstellspindel der Schardruck erhöht Es wird empfohlen sich an die richtige Einstel-
werden. lung heranzutasten.
Wird zuviel Druck auf die Schare verlagert, wird
das Gegenteil erreicht und durch die Druckrol-  Schardruckverstellung auf geringen Druck
len der Rahmen leicht angehoben, oder die zurückdrehen.
Druckrollen versinken im Boden und können die  An den Hydraulikzylindern gleiche Anzahl und
exakte Tiefenführung nicht gewährleisten. Farbkombination der Alu-Clips einstecken.
 Maschine in Arbeitsstellung auf die Alu-Clips
absenken und einige Meter im Feld fahren.
 Eindringtiefe der Schare und die Rückverfes-
tigung durch die Druckrollen prüfen.
 Bei Bedarf Schardruck erhöhen und nach
einigen Metern im Feld die Veränderung
prüfen.

Wird im Einstellbereich der Schardruckverstel-


lung nicht die gewünschte Einstellung gefun-
den, muss der Vorgang mit der nächsttieferen
Einstellung am Hydraulikzylinder wiederholt
werden, bis die richtige Abstimmung gefunden
wird.
Einstellkurbel Schardruckverstellung
Alle Verstellmöglichkeiten in der Ma-
Die Einstellungen am Hydraulikzylinder und der schine gleich einstellen.
Schardruckverstellung ergänzen und beeinflus-
sen sich gegenseitig.

Veränderungen am hydr. Zylinder wirken sich CrossBoard


überwiegend in der Sätiefe, aber auch auf den Das CrossBoard ebnet das Saatbeet vor den
Schardruck und die Druckrollen aus. Sechscharen.
Änderungen an der Schardruckverstellung wir- Die Einstellung kann mechanisch mit dem Bol-
ken sich überwiegend auf die Schare und die zen geändert werden.
Druckrollen aus, beeinflussen aber auch die
Sätiefe.

Deshalb muss bei jeder Veränderung


die Sätiefe und die Wirkung der Druck-
rollen auf Rückverfestigung und Tiefen-
führung kontrolliert werden.

Einstellung CrossBoard

27

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Arbeitshinweise Maschine abstellen
Um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden, sollte
Arbeitsgeschwindigkeit
die Maschine möglichst in einer Halle oder unter
Die Geschwindigkeit ist von den Feldbedin-
einem Vordach abgestellt werden.
gungen, Bodenart, Ernterückständen, Saatgut,
Saatgutmenge und anderen Faktoren abhän-
 Maschine auf waagrechtem und festem Un-
gig.
tergrund abstellen.
 Abstellstütze am Säwagen einsetzen.
Bei schwierigen Bedingungen eher
 Die Schardruckverstellung zurückdrehen,
langsamer fahren.
damit die Gummis entlastet werden und ihre
Spannkraft nicht verlieren.
Wenden
 Elektrische und hydraulische Anschlüsse vom
Bei der Aussaat soll erst kurz vor dem Ausheben
Traktor trennen. Die Steckverbinder in die
der Maschine die Drehzahl gedrosselt werden,
vorgesehenen Halter einhängen.
damit die Gebläseleistung nicht zu stark abfällt
 Maschine abhängen.
und die Schläuche verstopfen.
 Saatguttank entleeren.
 Dosiergerät reinigen.
Die Maschine während der Fahrt ausheben.
 Sätankdeckel verschließen.
 Das Terminal in einem trockenen Raum auf-
Nach dem Wenden die Maschine ca. 2 - 5 m vor
bewahren.
dem Saatbeet mit entsprechender Gebläsedreh-
 Die Gummielemente von Öl und Fett freihal-
zahl absetzen. Das Saatgut benötigt etwas Zeit
ten.
vom Dosiergerät bis zu den Scharen.
Der Arbeitsschalter gibt das Signal erst frei,
Wurde Trockendünger ausgebracht,
wenn der Druck in der Hubhydraulik (Schwimm-
den Tank und die Maschine gründlich
stellung) unter 50 bar abgefallen ist.
waschen. Der Dünger ist aggressiv und
fördert die Korrosion. Er greift vor allem
Nach der Aussaat
die verzinkten Teile stark an.
Der Saattank und das Dosiergerät sollten nach
der Aussaat entleert und gereinigt werden.
Das Saatgut und die Beize könnten über Nacht
feucht werden und verkleben.
Dies kann zu Brückenbildung im Sätank und
zum Verkleben der Rotorzellen führen. Dadurch
können Dosier- und Saatfehler entstehen.

Der Sätank kann an der Entleerungsklappe an


der hinteren Seite entleert werden. Dazu einen
geeigneten Behälter unterstellen und den De-
ckel öffnen.
Restbestände können durch die Fallschleuse
entleert werden.

28

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Kontrollen Gebläse:
 Ist das hydraulische Gebläse an einen druck-
Die Arbeitsqualität der Säarbeit hängt wesentlich
losen Rücklauf angeschlossen?
von den Einstellungen und Kontrollen vor und
 Sind das Gebläserad und das Gebläsegitter
während der Aussaat und der regelmäßigen
sauber?
Pflege und Wartung der Maschine ab.
 Ist das Gebläserad fest auf der Welle?
 Werden die Gebläsedrehzahl und der An-
Vor Säbeginn sollten deshalb die fälligen
triebsdruck nicht überschritten?
Wartungs- und Schmierarbeiten durchgeführt
werden.
Pneumatik:
 Sind die Motorklappen in den richtigen Saat-
Kontrollen vor und während der Aussaat
leitungen für die Fahrgassen eingebaut?
 Ist der Fahrgassenrhythmus eingestellt und
Maschine:
schalten die Klappen?
 Ist die Maschine richtig angehängt und die
 Werden die Saatleitungen bei Fahrgassen
Anhängevorrichtungen verriegelt?
ganz verschlossen und auch ganz geöffnet?
 Sind die Hydraulikleitungen verwechslungs-
 Hängen die Saatschläuche nicht durch
frei angeschlossen?
und sind sie frei von Wasser und Ablage-
 Sind für die Straßenfahrt die Klappbolzen ein-
rungen?
gesteckt und funktioniert die Beleuchtung?
 Sind alle Luftschläuche vom Gebläse bis zu
 Sind für die Straßenfahrt die Kolbenstangen
den Scharen dicht und fest angebracht?
von den Fahrwerkszylindern mit Alu-Clips auf-
 Tritt die Luft aus allen Scharen gleichmäßig
gefüllt und die Maschine darauf abgesenkt?
aus?
 Ist die Hubhydraulik bei der Aussaat in
 Ist die Luftmenge am Gebläse richtig einge-
Schwimmstellung geschaltet?
stellt? Springen die Körner aus der Ablage
 Ist die Maschine in Arbeitsstellung eben
oder bleiben sie in den Schläuchen liegen
ausgerichtet und die Saattiefe richtig einge-
und verstopfen?
stellt?
Dosiergerät:
Arbeitswerkzeuge:
 Sind im Dosiergerät die Dichtlippen und die
 Sind die Schare, Striegel (Verschleißteile)
Bürstendichtung noch gebrauchsfähig?
und sonstige Arbeitswerkzeuge und Zu-
 Ist bei Feinsaat die Reinigungsbürste einge-
satzausrüstungen noch in gebrauchsfähigem
baut und in Ordnung?
Zustand?
 Sind alle Anschlüsse und die Entleerungs-
 Haben die Sechschare noch genügend Vor-
klappe fest und dicht verschlossen?
spannung und drehen sich alle leicht?
 Kommt Saatgut aus allen Scharen?
 Sind die Abstreifer noch in Ordnung und rich-
 Wird speziell bei Feinsaat die richtige Saat-
tig eingestellt?
menge ausgebracht?
 Sind die Packerräder und die Packerlagerung
 Wird Saatgut aus dem Gitterblech ausgebla-
in Ordnung?
sen?

Die Kontrollen der Säarbeit sind bei


Arbeitsbeginn und bei größeren Feld-
ern auch zwischendurch regelmäßig
durchzuführen!

29

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Pflege und Wartung Wartungsintervalle
Die Wartungsintervalle werden von vielen ver-
Beachten Sie die Sicherheitshinweise schiedenen Faktoren bestimmt.
für Pflege und Wartung. So beeinflussen die verschiedenen Einsatz-
bedingungen, Witterungseinflüsse, Fahr- und
Ihre Maschine wurde auf maximale Leistung, Arbeitsgeschwindigkeiten, Staubanfall und Art
Wirtschaftlichkeit und Bedienerfreundlichkeit des Bodens, verwendetes Saatgut, Dünger und
unter einer Vielzahl von Betriebsbedingungen Beize usw. die Wartungsintervalle, aber auch
ausgelegt und montiert. die Qualität der verwendeten Schmier- und
Pflegemittel bestimmen die Zeit bis zur nächsten
Vor der Auslieferung wurde Ihre Maschine im Pflegearbeit.
Werk und von Ihrem Vertragshändler geprüft,
um sicherzustellen, dass Sie die Maschine im Die angegebenen Wartungsintervalle können
optimalen Zustand erhalten. Zur Aufrechter- deshalb nur ein Anhaltspunkt sein.
haltung eines störungsfreien Betriebes ist es Bei Abweichungen von normalen Einsatzbedin-
wichtig, dass die Pflege- und Wartungsarbeiten gungen müssen die Intervalle der anfallenden
in den empfohlenen Abständen eingehalten Wartungsarbeiten den Bedingungen angepasst
werden. werden.

Reinigung Einlagern
Zum Erhalten der Einsatzbereitschaft und zum Soll die Maschine für einen längeren Zeitraum
Erreichen optimaler Leistungen führen Sie in stillgelegt werden:
regelmäßigen Abständen Reinigungs- und Pfle-
gearbeiten durch.  Wenn möglich die Maschine unter einem
Dach abstellen.
Die elektrischen Bauteile und Geblä-  Den Saatgut- und Düngertank vollständig
se, sowie Hydraulikzylinder und Lager entleeren und reinigen.
nicht mit einem Hochdruckreiniger oder  Die Entleerungsklappe öffnen.
direktem Wasserstrahl reinigen. Die  Die elektrischen Steuerungsgeräte abstecken
Gehäuse, Verschraubungen und Lager und an einem trockenen Ort lagern.
sind bei Hochdruck nicht wasserdicht.  Die Maschine gegen Rost schützen. Zum
Einsprühen nur biologisch leicht abbaubare
 Die Maschine von außen mit Wasser reini- Öle, z. B. Rapsöl verwenden.
gen. Damit eingeflossenes Wasser abfließen  Die Räder entlasten.
kann, die Fallschleuse unter dem Dosiergerät  Die Kolbenstangen der Hydraulikzylinder
öffnen. gegen Korrosion schützen.
 Das Zellenrad im Dosiergerät mit einer Bürste
reinigen. Die Kunststoff- und Gummiteile nicht
 Schare, Saatleitungen, Saatguttank, Dosier- mit Öl oder Korrosionsschutzmittel
gerät und Gebläse mit Druckluft ausblasen. einsprühen. Die Teile könnten spröde
 Bei Einsatz mit Trocken- oder Flüssigdünger werden und brechen.
die Bauteile gründlich reinigen und durch-
spülen. Die Dünger sind sehr aggressiv und
können Korrosion verursachen.

30

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Maschine abschmieren Schmier- u. Betriebsstoffe
Die Maschine sollte regelmäßig und nach jeder Hydraulikanlage
Druckwäsche abgeschmiert werden. Das Hydrauliköl des Schleppers vermischt sich
Dies sichert die Einsatzbereitschaft und mindert mit dem Hydrauliköl der Maschine.
Reparaturkosten und Ausfallzeiten.
Die Hydraulik der Maschine wird ab Werk mit
Hygiene Renolin B 46 HVI; HVL P 46 - DIN 51524 Teil
Bei vorschriftsmäßiger Verwendung stellen 3 aufgefüllt.
Schmierstoffe und Mineralölprodukte keine
Gefahr für die Gesundheit dar. Abschmierstoffe
Längerer Hautkontakt oder Einatmen der Dämp- Die Schmierstellen der Sämaschine können mit
fe sollte jedoch vermieden werden. Multi-Schmierfett nach DIN 51825 KP/2K - 40
abgeschmiert werden.
Umgang mit Schmierstoffen
Schützen Sie sich vor direktem Kontakt mit Ölen
durch Handschuhe oder Schutzcremes.
Waschen Sie Ölspuren auf der Haut gründlich Service
mit warmen Wasser und Seife ab. Reinigen Sie Die Firma HORSCH wünscht, dass Sie mit Ihrer
Ihre Haut nicht mit Benzin, Dieselkraftstoff oder Maschine und mit uns völlig zufrieden sind.
anderen Lösungsmitteln.
Öl ist giftig. Falls Sie Öl geschluckt haben, su- Bei einem Problem wenden Sie sich bitte an
chen Sie unverzüglich einen Arzt auf. Ihren Vertriebspartner.
Die Kundendienstmitarbeiter unserer Vertriebs-
 Schmierstoffe vor Zugriff von Kinder si- partner und die Kundendienstmitarbeiter der
chern. Firma HORSCH stehen zu Ihrer Unterstützung
 Schmierstoffe nie in offenen oder in unbe- bereit.
schrifteten Behältern lagern.
 Hautkontakt mit öldurchtränkten Kleidungs- Um technische Mängel schnellstmöglich zu
stücken vermeiden. Verschmutzte Kleidung lösen, bitten wir Sie, uns zu unterstützen.
wechseln.
 Ölgetränkte Putztücher nicht in den Taschen Helfen Sie dem Kundendienstpersonal durch
aufbewahren. folgende Angaben, unnötige Rückfragen zu
 Öldurchtränktes Schuhwerk als Sondermüll vermeiden.
entsorgen.
 Ölspritzer in den Augen mit klarem Wasser  Kundennummer
ausspülen und evtl. einen Arzt aufsuchen.  Name des Kundenbetreuers
 Verschüttetes Öl mit geeigneten Bindemitteln  Name und Anschrift
aufsaugen und entsorgen.  Maschinenmodell und Seriennummer
 Ölbrände nie mit Wasser löschen, nur zuge-  Kaufdatum und Betriebsstunden bzw. Flä-
lassene und geeignete Löschmittel verwen- chenleistung
den und Atemschutzgeräte tragen.  Art des Problems
 Ölverschmutzte Abfälle und Altöl müssen
entsprechend den geltenden Vorschriften
entsorgt werden.

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Wartungsübersicht
Wartungsübersicht Pronto TD
nach den ersten Betriebsstunden Arbeitshinweise Intervall
Alle Schraub- und Steckverbindungen festen Sitz prüfen und Schraubverbindungen nachziehen
im Einsatz
Schmierstellen
Klapplagerung schmieren 50 Stunden
Gebläse Dichtheit, Funktion, Drehzahleinstellung im Einsatz
Gebläseschutzgitter von Verschmutzung reinigen bei Bedarf
Flügelrad Zustand u. Befestigung prf., von Verschmutzung reinigen vor Einsatz
Antriebsflansch nachziehen (erstm. 50 Std) jährlich
Hydr. Anschlüsse und Schläuche Dichtheit aller Bauteile, Scheuerstellen vor Einsatz
Ölrücklauf Rücklaufdruck max. 5 bar im Einsatz
Pneumatik
Gebläse, Säschläuche u. Fallschleuse Dichtheit, Quetsch- und Scheuerstellen, Verstopfung vor Einsatz
Verteiler Dichtheit, Verstopfung prüfen vor Einsatz
Magnetklappen oder Motorschieber Schaltfunktion prüfen vor Einsatz
Dosiergerät
Rotor und Dichtlippe Zustand, Einstellung und Verschleiß prüfen täglich
Lager im Motor und Gehäusedeckel Zustand und Leichtgängigkeit prüfen vor Einsatz
Rapsbürste Zustand u. Funktion prf. - bei Nichtgebrauch ausbauen vor Einsatz
Arbeitswerkzeuge
Schare und Druckrollen Zustand, festen Sitz u. Verschleiß prüfen vor Einsatz
Abstreifer an Scharen u. Druckrollen Zustand, Einstellung und Verschleiß prüfen vor Einsatz
Einstellspindel Einstellung und Leichtgängigkeit prf., Spindel ölen vor Einsatz
Hydraulik
Hydr. Anlage und Bauteile Dichtheit, Quetsch- und Scheuerstellen, Funktion prf. vor Einsatz
Maschine
Beleuchtung und Warntafeln Zustand und Funktion prüfen vor Einsatz
Warn- und Sicherheitsaufkleber Vorhandensein und Lesbarkeit prüfen vor Einsatz
nach der Saison
Gesamte Maschine Pflege und Reinigungsarbeiten
Elektrische Steuergeräte trocken einlagern
Gesamte Maschine mit Öl einspühen (Kunststoff- und Plastikteile abdecken)
Kolbenstangen der Hydraulikzylinder Kolbenstangen mit Kriechöl oder anderen Mitteln vor
Korrosion schützen
nach 3 - 5 Jahre
Hydraulikschläuche auswechseln gem. Maschinenrichtlinie Anh. I EN 1533

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