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BETRIEBSANLEITUNG

Terminal Softwarestand: 1.4.7

LEEB LT / LT LIGHT / GS / 6.300 PT / 7.300 PT / 8.300 PT

ORIGINALBETRIEBSANLEITUNG
VOR INBETRIEBNAHME SORGFÄLTIG LESEN!
BETRIEBSANLEITUNG AUFBEWAHREN!
ART.: 8090 0139
AUSGABE: 09/2019
80900139 Terminal Leeb LT / LT light / GS / 6.300 PT / 7.300 PT / 8.300 PT
Inhaltsverzeichnis

1. Einführung.................................................4 3.2.14 Brühebehälter bei Maschinen


1.1 Vorwort......................................................4 der Variante ECO..............................37
1.2 Hinweise zur Darstellung...........................4 3.2.15 Frischwasserbehälter.......................37
3.2.16 Lenkung (optional)...........................38
2. Beschreibung der Maschinenfunktionen 3.2.17 Düsenkonfiguration..........................40
und Bedienung..............................................5 3.2.17.1 Montierte Düsen eintragen..........40
2.1 Struktur Menüführung................................5 3.2.17.2 Düsenprofile anlegen (optional)...42
2.2 Übersicht Menüführung.............................6 3.2.17.3 Modus auswählen........................43
3.2.18 Reifendruckregelanlage...................45
3. Hauptbedienterminal.................................7 3.2.19 Teilbreiten........................................47
3.1 Hauptseite Spritzaufbau............................7 3.2.20 Diagnose / Einstellungen /
3.2 Unterseiten Spritzaufbau.........................12 Information.......................................52
3.2.1 Gestängesteuerung BoomControl.....12 3.2.20.1 Diagnose......................................52
3.2.2 Klappen..............................................14 3.2.20.2 Parametereinstellungen...............55
3.2.3 Reinigung bei Maschinen 3.2.20.3 „Teachmodus“..............................57
der Variante CCS Pro........................18 3.2.20.4 Manuelles Klappen
3.2.3.1 Verdünnen / Frischwasser (Notklappung)..............................60
umpumpen....................................18 3.2.20.5 Maschinengeometrie...................64
3.2.3.2 Hauptreinigung..............................19 3.2.20.6 Zugangsgeschützter Bereich.......65
3.2.3.3 Waschprogramm............................20 3.3 Diagnose / Einstellungen / Information
3.2.3.4 Gestängereinigung (Teilbreiten).....21 Trägerfahrzeug (nur bei 6.300 PT /
3.2.3.5 Spritzdüsen ausblasen (optional)... 21 7.300 PT / 8.300 PT)...............................66
3.2.3.6 Reinigung Brühebehälter...............22 3.3.1 Diagnose............................................66
3.2.4 Reinigung bei Maschinen 3.3.2 Einstellungen.....................................68
der Variante CCS...............................23 3.3.3 „Teachmodus“....................................70
3.2.4.1 Kontinuierliche Innenreinigung......23 3.3.4 Zugangsgeschützter Bereich.............71
3.2.4.2 Spritzdüsen ausblasen (optional)..... 24 3.4 Maschinenterminal 6.300 PT /
3.2.4.3 Spritzsystem Einwintern................24
7.300 PT / 8.300 PT..............................72
3.2.4.4 Reinigung Brühebehälter...............25
3.4.1 Untermenüs.......................................76
3.2.5 Reinigung bei Maschinen
3.4.2 Untermenü Federungshöhe
der Variante ECO...............................25
im Feldmodus....................................77
3.2.6 Beleuchtung bei Maschinen
3.4.3 Untermenü Abgasnachbehandlung...78
der Variante CCS Pro (optional)........26
3.4.4 Untermenü Tempomat ......................80
3.2.7 Beleuchtung bei Maschinen
3.4.5 Untermenü Vorgewende-Management..... 81
der Variante CCS und ECO
3.4.6 Untermenü Belegung Armlehne
(optional)............................................27
und Joystick.......................................82
3.2.8 Zähler Betriebsdaten.........................28
3.4.7 Untermenü Display Einstellungen
3.2.9 Aufwandmenge..................................29
und Information..................................87
3.2.10 Spritzdruck.......................................30
3.4.7.1 Display Einstellungen.....................88
3.2.11 Geschwindigkeit...............................31
3.4.7.2 Displayinfo......................................89
3.2.12 Brühebehälter befüllen bei
Maschinen der Variante CCS Pro....32
3.2.13 Brühebehälter befüllen bei
Maschinen der Variante CCS..........35

2
4. Außenbedienung bei Maschinen 8. Spritzsystem Einwintern....................... 114
der Variante CCS Pro..................................90 8.1 Maschinen der Variante CCS Pro.......... 114
4.1 Außenbedienterminal..............................90 8.2 Maschinen der Variante CCS................ 115
4.2 Befüllen...................................................91 8.3 Maschinen der Variante ECO................ 117
4.3 Waschprogramm.....................................94
4.4 Weitere Funktionen.................................95 9. Meldungen.............................................. 118

5. Außenbedienung bei Maschinen Index...........................................................122


der Variante CCS.........................................97
5.1 Außenbedienterminal Mini.......................97
5.2 Kugelhahn Saugseite..............................98
5.3 Kugelhahn Druckseite.............................99
5.4 Befüllen...................................................99
5.5 Reinigen................................................102
5.6 CCS Reinigung
(kontinuierliche Innenreinigung)............102
5.7 Außenreinigung (optional).....................102
5.8 Rührwerk...............................................103
5.9 Einspülschleuse....................................103
5.10 Zirkulation / Spritzen............................103
5.11 Restablass...........................................103

6. Außenbedienung bei Maschinen


der Variante ECO.......................................104
6.1 Außenterminal Mini................................104
6.2 Kugelhahn Saugseite............................105
6.3 Kugelhahn Druckseite...........................106
6.4 Befüllen.................................................107
6.5 Reinigen................................................107
6.6 Außenreinigung (optional).....................107
6.7 Rührwerk...............................................108
6.8 Einspülschleuse....................................108
6.9 Zirkulation / Spritzen..............................108
6.10 Restablass...........................................108

7. Multifunktionsgriff.................................109
7.1 Bedienung ............................................109
7.2 als ISOBUS-Teilnehmer........................109
7.2.1 Der Multifunktionsgriff ist bereits
als ISOBUS-Teilnehmer angemeldet.....109
7.2.2 Treiber „Auxiliary“ einstellen............ 110
7.2.3 Den Multifunktionsgriff als
ISOBUS-Teilnehmer anmelden........ 110
7.3 Funktionen zuweisen............................. 111
7.4 Belegung .............................................. 112

3
1. Einführung 1.2 Hinweise zur
Darstellung
1.1 Vorwort Warnhinweise
Die Betriebsanleitung vor Inbetriebnahme der In der Betriebsanleitung wird zwischen drei
Maschine lesen und beachten. Dadurch vermei- verschiedenen Warnhinweisen unterschieden.
den Sie Gefahren, vermindern Reparaturkosten
und Ausfallzeiten, erhöhen Zuverlässigkeit und Folgende Signalworte mit Warnsymbol wer-
Lebensdauer Ihrer Maschine. Beachten Sie die den verwendet:
Sicherheitshinweise!
GEFAHR
Für Schäden und Betriebsstörungen, die sich
aus der Nichtbeachtung der Betriebsanleitung Kennzeichnet eine Gefahr, die zu Tod oder
ergeben, übernimmt HORSCH keine Haftung. schwerer Verletzung führt, wenn sie nicht ver-
mieden wird.
Diese Betriebsanleitung soll Ihnen erleichtern,
Ihre Maschine kennenzulernen und die be-
stimmungsgemäßen Einsatzmöglichkeiten zu WARNUNG
nutzen.
Kennzeichnet eine Gefahr, die zu Tod oder
Die Betriebsanleitung ist von jeder Person zu schwerer Verletzung führen kann, wenn sie
lesen und anzuwenden, die mit Arbeiten an oder nicht vermieden wird.
mit der Maschine beauftragt ist, z. B.:

• Betrieb (einschließlich Vorbereitung, Stö- VORSICHT


rungsbehebung im Arbeitsablauf, Pflege)
• Instandhaltung (Wartung, Inspektion) Kennzeichnet eine Gefahr, die zu Verletzungen
• Transport führen kann, wenn sie nicht vermieden wird.

Bei Abbildungen sowie Angaben über technische Lesen Sie alle in dieser Betriebsanleitung ent-
Daten und Gewichte in dieser Betriebsanleitung haltenen Warnhinweise!
sind Änderungen, die der Verbesserung dienen,
vorbehalten. Instruktionen

Die Abbildungen in dieser Betriebsanleitung zei- HINWEIS


gen unterschiedliche Ausführungen des Anbau-
geräts und verschiedene Ausstattungsvarianten. Kennzeichnet wichtige Hinweise.

Diese Betriebsanleitung ist für den Software-


Handlungsanweisungen werden durch Pfeilspit-
stand 1.4 gültig. Höhere Softwarestände kön-
zen angezeigt:
nen Änderungen oder zusätzliche Funktionen
beinhalten.
¾¾ ...

¾¾ Die Reihenfolge der Anweisungen einhalten.


Alternativ können die Anweisungen durchnum-
meriert sein.

Die Bezeichnungen rechts, links, vorn und hinten


gelten in Fahrtrichtung gesehen.

4
2. Beschreibung der • Klappvorgang wird abgebrochen (falls gerade
aktiv)
Maschinenfunktionen • Lenkung bleibt an der Position stehen, Sitz-
ventile der Lenkung werden geschlossen und
und Bedienung •
der Straßenmodus ist ohne Zentrierung.
Zirkulation wird abgeschaltet
• Düsenhauptschalter wird geschlossen
Die HORSCH LEEB Maschinen können über
ein ISOBUS-fähiges Terminal bedient und über- • Rührwerk wird abgeschaltet (falls gerade
wacht werden. aktiv)
• Befüllvorgang wird abgeschaltet (falls gerade
Diese Betriebsanleitung ist für folgende HORSCH aktiv)
LEEB Maschinen im Bereich Pflanzenschutz gültig: • Injektor wird abgeschaltet (falls gerade aktiv)
• gezogene Feldspritze LT / LT light • Reinigung wird abgeschaltet (falls gerade
• gezogene Feldspritze GS aktiv)
• selbstfahrende Feldspritze 6.300 / 7.300 / • Gestängesteuerung wird ausgeschaltet.
8.300 PT
2.1 Struktur Menüführung
Die Betriebsanleitung ist für folgende Software- ¾¾ Aktive Funktionen sind durch ein grünes
stände gültig: Quadrat rechts oberhalb des Symbols
• LSB: 1.4.7 gekennzeichnet.
• Maschinenterminal: 1.0 ¾¾ Durch kurzes Antippen der Anzeige bzw. des
• HECU: 1.0 Schaltknopfes können die Funktionen aktiviert
oder deaktiviert werden.
Folgende Terminals sind von HORSCH für die ¾¾ In verschiedenen Untermenüs können weitere
Software freigegeben: Einstellungen vorgenommen werden. Diese
• Müller Touch 800 (Softwarestand 02.20.17) erreicht man durch Antippen der entspre-
chenden Funktion im Hauptmenü.
• Müller Touch 1200 (Softwarestand 02.20.17)
¾¾ Über den Pfeil kann jeweils zur vorher-
• Topcon X 25 (Softwarestand V4.02.30) gehenden Seite zurückgekehrt werden.
• Topcon X 30 (Softwarestand V3.24.35) ¾¾ Beim Antippen der Funktionen in den Menüs,
• Topcon X 35 (Softwarestand V4.02.30) sowie Untermenüs erscheint um das Feld ein
• Fendt NT01 (Softwarestand 785/838/785) Fokusrahmen.
• John Deere GS 2630
(Softwarestand 3.36.1073)
• John Deere GS 4600
(Softwarestand 10.14.978-88)
• CCI (Softwarestand 0100.05.00)
• Case AFS 700 (Softwarestand V30.16.0.0)
• Claas S10 (Softwarestand 2.7.22)

Nach dem Einschalten der Terminals wird die


Hauptseite zur Bedienung der Spritze angezeigt.

Wird die Spritze über den ISOBUS des Schlep-


pers angesteuert und das Terminal bei lau-
fenden Motor des Schleppers abgeschaltet,
sind folgende Funktionen nicht mehr verfügbar:

5
2.2 Übersicht Menüführung
F

Hauptseite Spritze
¾¾ Düsen öffnen / schließen
¾¾ Zirkulation
¾¾ Gestänge klappen
¾¾ Reinigung
¾¾ Beleuchtung (optional)
¾¾ Lenkung (optional)
¾¾ Rührwerk
¾¾ Gestängesteuerung (optional)
¾¾ Tropfengröße (optional)
¾¾ Diagnose / Einstellungen
¾¾ Zähler Betriebsdaten
¾¾ Aufwandmenge
¾¾ Spritzdruck
¾¾ Geschwindigkeit
¾¾ Brühebehälter befüllen
¾¾ Frischwasserbehälter
¾¾ Düsenkonfiguration
¾¾ Teilbreiten
¾¾ Windmesser (optional)

Nur bei 6.300 / 7.300 / 8.300 PT:

Trägerfahrzeug
¾¾ Diagnose
¾¾ Einstellungen
¾¾ Teachen
¾¾ Zugangsgeschützter Bereich
¾¾ PT Einstellungen / Wartung

6
3. Hauptbedienterminal
Auf der grafischen Bedienoberfläche werden aktuelle Einstellungen und Messwerte im Spritzbe-
trieb angezeigt.
Anpassungen können über Touchscreen, Drehrad oder Tasten vorgenommen werden.

HINWEIS
¾¾ Ersetztnicht die Betriebsanleitung der Grundmaschine!
¾¾ Sicherheits- und Warnhinweise in der Betriebsanleitung der Grundmaschine beachten!
¾¾ Die Betriebsanleitung ist immer mitzuführen!
¾¾ Bediener müssen die Betriebsanleitung vor Einsatz der Maschine vollständig gelesen und ver-
standen haben!

WARNUNG
Unfallgefahr oder Umkippen der Maschine durch unkontrollierte Bewegungen. Die Hinterachslen-
kung ist bei Transportfahrten immer zu sperren.

HINWEIS
¾¾ Die Maschine wird im Feldeinsatz über die Hauptseite (Arbeitsmaske) und deren Untermenüs
bedient.
¾¾ Untermenüs befinden sich unter bestimmten Funktionen der Arbeitsmaske.
¾¾ Je nach Ausstattung der Maschine können Funktionen in Haupt - und Untermenüs nicht vor-
handen sein.

3.1 Hauptseite Spritzaufbau

Auf der Hauptseite werden die wichtigsten Funktionen und Einstellungen für den Spritzbetrieb
angezeigt.

7
Zirkulation ein- bzw. ausschalten
¾¾ Ist die Feldspritze mit aktiven Section Control verbunden, wird ein A am
Symbol der Zirkulation angezeigt.
¾¾ Maschinen der Variante CCS Pro

Pumpe für Zirkulation ein- bzw. ausschalten


¾¾ Maschinen der Variante CCS

Düsen öffnen / schließen

Lenkung auf Straßen- oder Feldmodus schalten (optional).

Rührwerk ein- bzw. ausschalten (nur bei Maschinen der Variante CCS Pro
über Terminal möglich)
¾¾ Im Untermenü Brühebehälter befüllen kann durch Antippen des Symbols bzw.
des Schaltknopfes das Rührwerk auf 4 Intensitätsstufen eingestellt werden.
Pro Antippen wird das Rührwerk eine Stufe höher geschalten. Siehe 3.2.12

Gestängesteuerung ein- bzw. ausschalten (optional)


¾¾ Einstellungen zur Gestängesteuerung, siehe 3.2.1

Diagnose / Einstellungen / Information


¾¾ Untermenü, siehe 3.2.20

Tropfengröße einstellen (optional)


¾¾ Pro Antippen des Feldes wird die Tropfengröße eine Einheit größer einge-
stellt.

Klappen
¾¾ Untermenü, siehe 3.2.2

Reinigung
¾¾ Untermenü für Maschinen der Variante CCS Pro, siehe 3.2.3
¾¾ Untermenü für Maschinen der Variante CCS, siehe 3.2.4
¾¾ Untermenü für Maschinen der Variante ECO, siehe 3.2.5

8
Beleuchtung (optional)
¾¾ Untermenü für Maschinen der Variante CCS Pro, siehe 3.2.6
¾¾ Untermenü für Maschinen der Variante CCS und ECO, siehe 3.2.7

Zähler Betriebsdaten
¾¾ Information über bearbeitete Fläche und Arbeitszeit / Betriebsstunden
¾¾ Untermenü, siehe 3.2.8

Aufwandmenge
(a) Soll-Aufwandmenge
a (b) Ist-Aufwandmenge
b
(c) Über-/ Untersteuerung der Soll-Aufwandmenge über den Multifunktionsgriff
Der Bargraph zeigt die Abweichung der Ist-Aufwandmenge von der Soll-
Aufwandmenge an (graue Fläche).
c
¾¾ Anzeige betätigen, um den Wert der Aufwandmenge zu übernehmen.
Die Regelung erfolgt dann über die Aufwandmenge und nicht über den
Spritzdruck. Dazu wird eine grüne Markierung angezeigt.
¾¾ Anzeige erneut betätigen, um die Soll-Aufwandmenge zu ändern.
¾¾ Untermenü, siehe 3.2.9

Spritzdruck
Anzeige des momentanen Spritzdrucks (Ist-Druck).
¾¾ Anzeige betätigen, um den Wert als festen Spritzdruck zu übernehmen.
Die Regelung erfolgt dann über den festen Spritzdruck und nicht über die
Aufwandmenge. Dazu wird eine grüne Markierung angezeigt.
¾¾ Anzeige erneut betätigen, um den festen Spritzdruck zu ändern.
¾¾ Untermenü, siehe 3.2.10
Die roten Balken zeigen Bereiche (abhängig von der Düsen-Automatik-Aus-
wahl), die beim Betrieb nicht erreicht werden sollen/dürfen.

Geschwindigkeit
Anzeige der momentan gefahrenen Geschwindigkeit.
¾¾ Anzeige antippen, um das Untermenü aufzurufen.
¾¾ Untermenü, siehe 3.2.11
Die roten Balken zeigen Bereiche (abhängig von der Düsen-Automatik-Aus-
wahl), die beim Spritzbetrieb nicht erreicht werden sollen/dürfen.

Brühebehälter befüllen
(a) momentaner Füllstand
(b) Reichweite in ha (Fläche)
a
(c) Reichweite in m (Strecke)
¾¾ Anzeige antippen, um das Untermenü für das Befüllen aufzurufen.
35,75 9930

b c
¾¾ Untermenü für Maschinen der Variante CCS Pro, siehe 3.2.12
¾¾ Untermenü für Maschinen der Variante CCS, siehe 3.2.13
¾¾ Untermenü für Maschinen der Variante ECO, siehe 3.2.14

9
Frischwasserbehälter (Anzeige am Terminal nur bei Maschinen der Variante
CCS Pro)
Anzeige des momentanen Füllstandes
Der rote Balken zeigt die verbleibende Mindestmenge für die Außenreinigung.
¾¾ Anzeige antippen, um das Untermenü aufzurufen.
¾¾ Untermenü, siehe 3.2.15

Lenkung (optional)
Anzeige des Lenkeinschlages / Lenkstatus
¾¾ Anzeige antippen, um das Untermenü für die Lenkeinstellungen aufzurufen.
¾¾ Untermenü, siehe 3.2.16

Düsenkonfiguration
(a) Düsenplatz frei; keine Düse konfiguriert oder Platz nicht bestückt
(b) Düsenplatz bestückt und konfiguriert (farbiges Rechteck)
c b
d (c) Düsen aktuell verwendet (Spritzkegel ausgefüllt)
(d) „A" : Automatische Auswahl des Düsenprofils (optional)
„M" : Manuelle Auswahl der einzelnen Düsen
¾¾ Die farbige Umrandung der jeweiligen Düsen zeigt die Anschlussfarbe
a des Pneumatikschlauches am Düsenstock.
¾¾ Anzeige antippen, um das Untermenü für die Düsenkonfiguration auf-
zurufen.
¾¾ Untermenü, siehe 3.2.17

Windmesser (optional)
Befindet sich ein Windmesser auf der Maschine, wird hier die Windgeschwin-
digkeit angezeigt.

Reifendruckregelanlage (optional)
Der aktuelle Reifendruck wird hier angezeigt.
Anzeige antippen, um das Untermenü aufzurufen.
¾¾ Untermenü, siehe 3.2.18

Zustand Teilbreiten und Gestängeautomatik


(a) Höhe über Bestand
(b) Aufschlag / Offset zur Aushubhöhe am
a b Vorgewende / Düsen geschlossen
¾¾ Anzeige antippen, um das Untermenü für die Ge-
stängesteuerung aufzurufen.
¾¾ Untermenü, siehe 3.2.1
c (c) Offene / geschlossene Teilbreiten
¾¾ Anzeige antippen, um das Untermenü für die
Teilbreiten aufzurufen.
¾¾ Untermenü, siehe 3.2.19

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Status Info (Anzeige am Terminal nur bei Maschinen
der Variante CCS Pro)
a d e (a) Pumpendruck in bar
(b) Rührwerksdruck in bar
b f (c) Reinigungsdruck in bar
(d) Leistung der Spritzpumpe in %
c g (e) Aufwandmenge in Liter pro Minute
(f) Flächenleistung in Hektar pro Stunde
(g) Kolbenmembranpumpe aktiv (1) / nicht aktiv (0)
Status Info (Anzeige am Terminal nur bei Maschinen
a b c der Variante CCS)
(a) Pumpendruck in bar
d
(b) Leistung der Spritzpumpe in %
(c) Aufwandmenge in Liter pro Minute
e (d) Flächenleistung in Hektar pro Stunde
(e) Kolbenmembranpumpe aktiv (1) / nicht aktiv (0)
Status Info (Anzeige am Terminal nur bei Maschinen
a b c der Variante ECO)
(a) Pumpendruck in bar
(b) Drehzahl der Pumpe in U/min
d (c) Aufwandmenge in Liter pro Minute
(d) Flächenleistung in Hektar pro Stunde

Warnmeldungen
Gelb Warnung

aktuell liegen mehrere


Gelb
Warnmeldungen an

Rot Alarm

aktuell liegen mehrere Alarme und


Rot
Warnmeldungen an

Blau Information

HINWEIS
Wird eine Warnmeldung angewählt, gelangt man automatisch in den Meldungsspeicher!

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3.2 Unterseiten Spritzaufbau
¾¾ Zum Aufrufen der Unterseiten das Symbol bzw. den Schaltknopf antippen.

3.2.1 Gestängesteuerung BoomControl

Gelb: BoomControl wird ak-


tiviert
F

Grün: BoomControl aktiv

(a) Mittelteilregelung vorwählen ein/aus.


¾¾ Wird die Steuerung deaktiviert (Haken
nicht gesetzt), wird die Gestängehöhe
b a nicht durch das Parallelogramm gere-
c
gelt. Der Zustand wird auf der Haupt-
seite angezeigt.

d e (b) Steuerung Außenflügel links vorwählen


ein/aus (Option bei BoomControl Pro
Plus)
(c) Steuerung Außenflügel rechts vorwählen
ein/aus (Option bei BoomControl Pro
Plus)
Sind die Haken gesetzt, werden die Außen-
flügel selbständig auf die vorgewählte Höhe
geregelt. Sind die Haken nicht gesetzt, wird
der gespeicherte Wert benutzt, um die Ein-
klappposition zu regeln.

Generell gilt, dass Boom Control Pro Plus die


Außenflügel erst auf die vorgewählte Arbeits-
höhe regelt, wenn der Spritzenhauptschalter
eingeschaltet ist und die Düsen geöffnet sind.

12
(d) Höhe über Bestand (Mindesthöhe: 20 cm,
Werte unter 20 cm können nicht einge-
geben werden)
b a
c (e) Aufschlag/Offset zur Aushubhöhe am
Vorgewende (Düsen geschlossen, z.B.
beim Abschalten der Spritze)
Manuelle Gestängesteuerung:
¾¾ Bei 5-teiligen Gestänge und 7-teiligen Ge-
d e stänge ohne Koppelstange:
Bei einer reduzierten Klappung des
Gestänges, bei der nur die Innenflügel
ausgeklappt sind, ist nur eine manuelle
Gestängesteuerung möglich.
Die Steuerung findet in diesem Fall über
das Mittelteil statt. Über den Multifunkti-
onsgriff kann das Mittelteil gedreht werden.
Automatische Gestängesteuerung:
¾¾ Bei automatischer Gestängesteuerung
und eingeschalteter Zirkulation kann bei
Fahrt am Vorgewende durch Antippen
der Funktion Parallelogramm senken das
Gestänge auf die Arbeitshöhe abgesenkt
werden. Dadurch ist das Gestänge bereits
wieder auf Arbeitshöhe, wenn die Düsen
geöffnet werden.
(f) Manuelle Übersteuerung Mittelteil
(g) Manuelle Übersteuerung Innenflügel links
(h) Manuelle Übersteuerung Innenflügel
rechts
¾¾ Sind die roten Dreiecke sichtbar, wird die
g f h vorgewählte Arbeitshöhe manuell über-
steuert.
Beispiel: Ist die Spritzhöhe auf 50 cm einge-
stellt und das Parallelogramm wird im Au-
tomatikmodus per Joystick gehoben, wird
die „neue“ Höhe als Arbeitshöhe eingestellt.
Das Gleiche gilt für die Innenflügelregelung
(g und h).

Wird die Gestängeregelung ausgeschaltet


und anschließend wieder eingeschaltet,
wird die zuvor eingegebene Höhe von 50
cm angefahren. Genauso wird die ein-
gegebene Höhe wiederverwendet, wenn
durch einen kurzen Tastendruck das Par-
allelogramm, bzw. die Flügel nach unten
gesteuert werden.

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3.2.2 Klappen

HINWEIS
¾¾ Das Spritzgestänge nur auf ebenen Flächen klappen, um Beschädigungen am Gestänge zu
vermeiden.
¾¾ Vor dem Ausklappen darauf achten, dass die Transportverriegelung geöffnet ist.
¾¾ Während des Klappvorganges muss der Hangausgleich verriegelt sein.
¾¾ Vor dem Einklappen ist das Gestänge immer waagrecht auszurichten. Es kann sonst zu Schwie-
rigkeiten kommen, das Gestänge in Transportposition zu bringen und zu verriegeln.
¾¾ Beim Einklappen verriegelt sich der Hangausgleich automatisch.

WARNUNG
Verletzungsgefahr beim Klappen, sowie beim Heben und Senken des Spritzgestänges!
Während des Vorganges dürfen sich keine Personen im Gefahrenbereich aufhalten!

HINWEIS
Der Klappvorgang ist bei Stillstand der Maschine durchzuführen, da es sonst zu Beschädigungen
oder Bruch des Gestänges kommen kann.

¾¾ Istdas Gestänge bei einer Fahrgeschwindigkeit größer 2 km/h nicht gesichert, so wird die
Warnmeldung Gestänge Position prüfen am Terminal angezeigt.
¾¾ Wird der Klappvorgang bei einer Fahrgeschwindigkeit größer 2 km/h durchgeführt, so wird die
Warnmeldung Klappen nur im Stillstand am Terminal angezeigt.
¾¾ Wird der Klappvorgang bei einer Fahrgeschwindigkeit größer 5 km/h durchgeführt und das
Gestänge ist nicht gesichert, so wird eine Alarmmeldung am Terminal ausgegeben und der
Klappvorgang stoppt automatisch!
Die Maschine zum Stillstand bringen und den Button zum Klappen erneut betätigen, damit
der Klappvorgang fortgesetzt wird.

HINWEIS
Die Differenz des rechten und linken Flügels wird beim Klappvorgang überwacht.
¾¾ Bei einer Abweichung von mehr als 40% wird eine Warnmeldung am Terminal angezeigt. Der
Klappvorgang wir jedoch nicht unterbrochen!

HINWEIS
Bei nicht vollständig ausgeklappten Gestänge (Status der Klappseite auf gelb) kann BoomControl
nicht aktiviert werden.
¾¾ Es wird die Meldung Gestänge Regelung - Gestänge Position überprüfen am Terminal angezeigt.

14
F
¾¾ Während des Arbeitsvorganges muss das
Symbol angetippt und gehalten werden.
a
(a) Gestänge heben
b (b) Gestänge senken
(c) Spritzgestänge komplett einklappen (ein-
c schließlich verriegeln, heben, senken)
(d) Spritzgestänge komplett ausklappen (ein-
d schließlich entriegeln, heben, senken)
e (e) Unterseite für reduziertes Klappen

HINWEIS
Ist das Gestänge rot dargestellt, ist es nicht klappbar!

¾¾ Fehler analysieren (Fehlerspeicher)!


¾¾ EinKlappen des Gestänges ist über das manuelle Klappen (Not-
klappung) möglich, siehe Kapitel manuelles Klappen unter Diagnose /
Einstellungen / Information.
¾¾ Kontakt mit dem HORSCH Service aufnehmen.

15
¾¾ Istdas Gestänge vollständig eingeklappt
und alle Verriegelungen geschlossen,
leuchtet das Gestänge grün. Die Meldung
„Klappvorgang erfolgreich beendet“ wird
angezeigt.

¾¾ Während des Klappvorganges leuchtet das


Gestänge gelb.

¾¾ Istdas Gestänge vollständig ausgeklappt


und alle Verriegelungen geschlossen,
leuchtet das Gestänge grün. Die Meldung
„Klappvorgang erfolgreich beendet“ wird
angezeigt.

16
(a) Unterseite für reduziertes Klappen aufrufen.

F
a

¾¾ Die Arbeitsbreite des Gestänges, die ge-


klappt werden soll, anwählen.
a
(a) Die ausgewählte Arbeitsbreite des Spritz-
b gestänges einklappen (einschließlich
verriegeln, heben, senken)
c (b) Die ausgewählte Arbeitsbreite des Spritz-
gestänges ausklappen (einschließlich
d entriegeln, heben, senken)
(c) Außenflügel einklappen
(d) Außenflügel ausklappen

¾¾ Istdas Gestänge vollständig reduziert


ausgeklappt und alle Verriegelungen ge-
schlossen, leuchtet das Gestänge grün.
Die Meldung „Klappvorgang erfolgreich
beendet“ wird angezeigt.

HINWEIS
Vor Straßenfahrten ist die korrekte Ablage der Transportposition des Spritzgestänges am Bedien-
terminal und an der Maschine zu kontrollieren!
Auf eine fehlerfreie Verriegelung des Hangausgleiches und des Gestänges ist zu achten!

17
3.2.3 Reinigung bei Maschinen der Variante CCS Pro
¾¾ Die benötigten Reinigungsabläufe auswählen.

(a) Spritzbrühe verdünnen bzw. Frischwas-


ser in den Brühebehälter umpumpen.
a b c (siehe 3.2.3.1)
(b) Hauptreinigung der gesamten Spritze
(c) Waschprogramm
(d) Gestängereinigung (Teilreinigung)
(e) Spritzdüsen mit Luft ausblasen.
d e f Rückstände der Spritzbrühe bzw. Feuch-
tigkeit werden verdrängt (optional).
(f) Brühebehälter reinigen

3.2.3.1 Verdünnen / Frischwasser umpumpen

e
f (a) Momentaner Füllstand Frischwasser.
Die rote Markierung kennzeichnet die
d Mindestmenge für die Außenreinigung.
b (b) Verhältnis Frischwasser zur Spritzbrühe
auswählen.
(c) Fortschritt Verdünnungsvorgang
a c
(d) Verdünnen starten/stoppen. Am Ende
des Vorgangs erlischt die grüne Anzeige.
(e) Füllstand Brühebehälter
(f) Füllstand Frischwasserbehälter

18
3.2.3.2 Hauptreinigung
¾¾ Befinden sich im Frischwasserbehälter we-
niger als 250 Liter Wasser wird ein Warn-
hinweis am Terminal ausgegeben. Die
Reinigung kann jedoch trotzdem gestartet
werden, solange der Inhalt des Frischwas-
serbehälters größer ist, als die reservierte
Restmenge für die Außenreinigung.
Die Balken unter den Symbolen zeigen den
Status der Reinigung.
Einzelne Schritte der Reinigung können bei
Bedarf abgewählt werden. Nach einem Neu-
start des Terminals oder nach einem Neustart
der Reinigung sind immer alle Schritte aktiv.
Aktive Schritte werden durch ein grünes Qua-
drat angezeigt.
(a) Hauptreinigung starten/stoppen. Der Sta-
tus der Reinigung wird durch ein gelbes
oder grünes Quadrat angezeigt.
g ¾¾ Gelb: Ventile fahren auf Position
h c ¾¾ Grün: Funktion wird gestartet

i k l m n o p Am Ende des Vorgangs erlischt das grüne


d a Quadrat.
(b) Düsen öffnen
e b
r
(c) Reinigung linke Randdüse
f (d) Reinigung rechte Randdüse
t (e) Reinigung linke Kantendüse
s u (f) Reinigung rechte Kantendüse
(g) Füllstand Brühebehälter
(h) Füllstand Frischwasserbehälter
(i) Reinigung Gestänge
(k) Reinigung Schnellbefüllhahn
(l) Reinigung Injektorleitung
(m) Filter spülen und Reinigung des Rührwerks
(n) Reinigung Brühebehälter
(o) Düsen öffnen
(p) Kontinuierliche Innenreinigung (CCS)
¾¾ Reinigung CCS stoppt durch Betätigen
des Button a oder stoppt von alleine
wenn Brühebehälter leer und Gestän-
gedruck 0 bar ist.
(r) einstellbare Aufwandmenge
(s) einstellbarer Spritzdruck
(t) Reinigungsdruck
(u) Pumpendruck

19
¾¾ Jede Rand- und Kantendüse muss einzeln an-
gewählt werden, um diese zu reinigen. Es kann
je Seite die Rand- oder Kantendüse angewählt
werden.
¾¾ Das Ausspritzen kann über die Aufwandmenge
oder den Spritzdruck gesteuert werden. Die ein-
gestellte Funktion wird durch ein grünes Dreieck
unterhalb des Bargraph angezeigt.

3.2.3.3 Waschprogramm

Die Balken unter den Symbolen zeigen den


Status der Reinigung.

g (a) Waschprogramm starten/stoppen.


h ¾¾ Das Programm muss nach gründlicher
Reinigung wieder manuell ausgeschal-
c a tet werden.
d
(b) Reinigung der Einspülschleuse aktivieren
b
(c) Status zur Reinigung der Einspülschleuse
e f
(d) Zeitdauer seit Aktivierung des Wasch-
programms
(e) Statusanzeige des aktuellen Reinigungs-
zyklus
(f) Anzahl der Reinigungszyklen seit Aktivie-
rung des Waschprogramms
(g) Füllstand Brühebehälter
(h) Füllstand Frischwasserbehälter

20
3.2.3.4 Gestängereinigung (Teilbreiten)

Die Balken unter den Symbolen zeigen den


Status der Reinigung.

(a) Gestängereinigung starten/stoppen. Am


Ende des Vorgangs erlischt das grüne
Quadrat.
g
(b) Düsen öffnen
h
c (c) Reinigung linke Randdüse
(d) Reinigung rechte Randdüse
d a
(e) Reinigung linke Kantendüse
e b (f) Reinigung rechte Kantendüse
(g) Füllstand Brühebehälter
f
i k l (h) Füllstand Frischwasserbehälter
(i) Reinigung Gestänge
(k) Düsen öffnen
(l) Filter spülen und Reinigung des Rührwerks
¾¾ Jede Rand- und Kantendüse muss einzeln
angewählt werden, um diese zu reinigen.
Es kann je Seite die Rand- oder Kanten-
düse angewählt werden.
¾¾ Bei zu geringem Inhalt des Frischwasser-
behälters, startet das Programm nicht.

3.2.3.5 Spritzdüsen ausblasen (optional)

Luft wird für einige Sekunden durch Gestänge


und Düsen geblasen, um restliche Feuchtig-
keit zu beseitigen.
a
¾¾ Dieser Vorgang muss gegebenenfalls
mehrmals wiederholt werden, um den ge-
b
wünschten Reinigungseffekt zu erzielen.
c (a) Ausblasen starten/stoppen
(b) linke Randdüse aktivieren
d (c) rechte Randdüse aktivieren
(d) linke Kantendüse aktivieren
e
(e) rechte Kantendüse aktivieren
¾¾ Jede Rand- und Kantendüse muss einzeln
angewählt werden, um diese auszublasen.
Es kann je Seite die Rand- oder Kantendü-
se angewählt werden.

HINWEIS
¾¾ Bei aktiver Kantendüse ist der nächste innenliegende Düsenkörper abgeschaltet

21
3.2.3.6 Reinigung Brühebehälter

Mit der Funktion wird Frischwasser in den Brü-


hebehälter zur Innenreinigung gepumpt, um
ein Antrocknen der Spritzbrühe zu verhindern.
Die Funktion wir ab einer Fahrgeschwindig-
keit von 3 km/h aktiv und läuft im Hintergrund
der gesamten Funktionen der Maschine ab.
Zusätzlich muss der Füllstand des Brühebe-
hälters unterhalb der Innenreinigungsdüsen
liegen und es müssen die Innenflügel aus-
geklappt sein.

(a) Reinigung Brühebehälter starten/stoppen


f
g (b) Manuelle Reinigung des Brühebehälters
bei Stillstand der Maschine (keine Start-
c a bedingungen notwendig)
¾¾ Der Softkey muss für diesen Zeitraum
b gedrückt und gehalten werden.
d
(c) Intervall
¾¾ Zeit in Minuten, nach welcher der Rei-
nigungsvorgang wiederholt werden soll
e (d) Reinigungszeit
¾¾ Zeit
in Sekunden, wie lange ein Reini-
gungsvorgang dauern soll
(e) Einmaliger Reinigungsvorgang beim
Wechsel von Feld- auf Straßenfahrt
¾¾ Wird in diesem Feld ein Haken gesetzt,
läuft der Reinigungsvorgang einmal durch,
nachdem die Innenflügel eingeklappt wur-
den und die Fahrgeschwindigkeit mehr als
3 km/h beträgt.
(f) Füllstand Brühebehälter
(g) Füllstand Frischwasserbehälter

HINWEIS
Die Funktion bleibt aktiv, bis der Brühebehälter oder der Frischwasserbehälter (unterhalb der
reservierten Restmenge für die Außenreinigung) leer ist.
Im Hintergrund bleibt die Funktion aktiv, bis die Startbedingungen wieder erfüllt sind.

22
3.2.4 Reinigung bei Maschinen der Variante CCS

F
(a) Kontinuierliche Innenreinigung (CCS) der
Maschine durchführen
a b c
(b) Spritzdüsen mit Luft ausblasen.
Rückstände der Spritzbrühe bzw. Feuch-
tigkeit werden verdrängt (optional)
(c) Einwinterung des Spritzsystems
¾¾ Siehe unter Kapitel Spritzsystem Einwintern
d e (d) Brühebehälter reinigen
(e) Zirkulation von Gestänge zum Brühebe-
hälter unterbrechen

3.2.4.1 Kontinuierliche Innenreinigung


(a) Reinigung starten/stoppen. Am Ende des
Vorgangs erlischt die grüne Anzeige.
¾¾ Reinigung stoppt durch Betätigen des
g
Button a oder stoppt von alleine wenn
c der Brühebehälter leer und der Gestän-
gedruck 0 bar ist.
d a
(b) Düsen öffnen
e b (c) Reinigung linke Randdüse
(d) Reinigung rechte Randdüse
f
(e) Reinigung linke Kantendüse
(f) Reinigung rechte Kantendüse
(g) Füllstand Brühebehälter
¾¾ Jede Rand- und Kantendüse muss einzeln
angewählt werden, um diese zu reinigen.
Es kann je Seite die Rand- oder Kanten-
düse angewählt werden.

23
3.2.4.2 Spritzdüsen ausblasen (optional)

Luft wird für einige Sekunden durch Gestänge


und Düsen geblasen, um restliche Feuchtig-
keit zu beseitigen.
a
¾¾ Dieser Vorgang muss gegebenenfalls
b mehrmals wiederholt werden, um den ge-
wünschten Reinigungseffekt zu erzielen.
c (a) Ausblasen starten/stoppen
(b) linke Randdüse aktivieren
d
(c) rechte Randdüse aktivieren
(d) linke Kantendüse aktivieren
e
(e) rechte Kantendüse aktivieren
¾¾ Jede Rand- und Kantendüse muss einzeln
angewählt werden, um diese auszublasen.
Es kann je Seite die Rand- oder Kantendü-
se angewählt werden.

3.2.4.3 Spritzsystem Einwintern

a
Die genaue Beschreibung zum Einwintern
des Spritzsystems ist unter Kapitel Spritzsystem
Einwintern zu finden.
(a) Vorgang für Spritzsystem Einwintern
starten/stoppen.

24
3.2.4.4 Reinigung Brühebehälter

Mit der Funktion wird Frischwasser in den Brü-


hebehälter zur Innenreinigung gepumpt, um
ein Antrocknen der Spritzbrühe zu verhindern.
a
(a) Manuelle Reinigung des Brühebehälters
bei Stillstand der Maschine
¾¾ Der Softkey muss für diesen Zeitraum
gedrückt und gehalten werden.
(b) Füllstand Brühebehälter

3.2.5 Reinigung bei Maschinen der Variante ECO


F

(a) Zirkulation von Gestänge zum Brühebe-


hälter unterbrechen.
¾¾ Die Rücklaufleitung zum Brühebehälter
a wird geschlossen. Dadurch kann z.B. beim
Reinigen (bei geschlossenen Düsen) kein
Frischwasser mehr in den Brühebehälter
zurück fließen. Zusätzlich wird die Druck-
filterspülung deaktiviert.
So lange die Funktion aktiv ist (Zirkulation
deaktiviert) wird eine Infomeldung am Ter-
minal angezeigt. Nach einem Neustart ist
die Funktion immer deaktiviert (Zirkulation
aktiv).

25
3.2.6 Beleuchtung bei Maschinen der Variante CCS Pro (optional)

F
Verschiedene Beleuchtungen ein- bzw. aus-
schalten:
a b (a) Arbeitsbeleuchtung
(b) Rundumleuchte
(c) NightLight (manuell)
(d) NightLight (Automatik)
¾¾ Das NightLight kann auf Automatik- oder
manuellen Betrieb eingestellt werden.
c d e
¾¾ Im Automatikbetrieb wird beim Abschal-
ten der letzten Düsen am Vorgewende
das NightLight ebenfalls abgeschaltet.
Beim Einschalten der ersten Düsen
wird das NightLight automatisch wieder
aktiviert.
(e) NightLight Reinigung
¾¾ Kann nach Bedarf aktiviert / deaktiviert
werden.

WARNUNG
Unfallgefahr durch Blenden anderer Verkehrsteilnehmer!
Bei Straßenfahrten sind die Arbeitsbeleuchtungen zwingend auszuschalten!

26
3.2.7 Beleuchtung bei Maschinen der Variante CCS und ECO (optional)

F
Verschiedene Beleuchtungen ein- bzw. aus-
schalten:

a b c (a) Arbeitsbeleuchtung
(b) Rundumleuchte
(c) Arbeitsbeleuchtung an der Einspülschleuse
¾¾ An Maschinen der Variante CCS und
ECO ist das Ein-/Ausschalten nur über
das Hauptterminal möglich.
d e f (d) NightLight (manuell)
(e) NightLight (Automatik)
¾¾ Das NightLight kann auf Automatik- oder
manuellen Betrieb eingestellt werden.
¾¾ Im Automatikbetrieb wird beim Abschal-
ten der letzten Düsen am Vorgewende
das NightLight ebenfalls abgeschaltet.
Beim Einschalten der ersten Düsen
wird das NightLight automatisch wieder
aktiviert.
(f) NightLight Reinigung
¾¾ Kann nach Bedarf aktiviert / deaktiviert
werden.

WARNUNG
Unfallgefahr durch Blenden anderer Verkehrsteilnehmer!
Bei Straßenfahrten sind die Arbeitsbeleuchtungen zwingend auszuschalten!

27
3.2.8 Zähler Betriebsdaten

F
(a) Tageszähler (insgesamt 3 Stück)
¾¾ Die Zahl zeigt den aktuell ausgewählten
Zähler an.
a
(b) bearbeitete Fläche in Hektar
F

g (c) ausgebrachte Spritzbrühe in Liter


b
(d) Arbeitszeit in Stunden (Zirkulation aktiv
c h und Düsen geöffnet)
(e) Arbeitszeit in Stunden (Zirkulation aktiv
d i
und Düsen geschlossen)
e k (f) Betriebsstunden
(g) Gesamtzähler / Summen über alle Aufträge
f
l (h) Tageszähler starten/stoppen
(i) zum vorherigen Tageszähler blättern
(k) zum nächsten Tageszähler blättern
(l) Löschen des Tageszählers
¾¾ Es können auch alle Tageszähler gleich-
zeitig aktiviert werden.

a (a) Gesamtzähler
(b) bearbeitete Fläche in Hektar
b g
(c) ausgebrachte Spritzbrühe in Liter
c (d) Arbeitszeit in Stunden (Zirkulation aktiv
und Düsen geöffnet)
d (e) Arbeitszeit in Stunden (Zirkulation aktiv
und Düsen geschlossen)
e
(f) Betriebsstunden der Maschine
f (g) Tageszähler

28
3.2.9 Aufwandmenge

(a) Aufwandmenge in Liter pro Hektar


(b) Aufwandmenge vom TaskController über
Applikationskarten steuern.
a (c) Aufwandmenge über einen Greenseeker
b N-Sensor per ISOBUS steuern.

c HINWEIS
Sollte dieser Button benötigt werden, aber
nicht vorhanden sein, kann ihn Ihr HORSCH
d e Service Ansprechpartner freischalten.
(d) Gestängedruck bei Langdruck des Düsen-
hauptschalters (Spritzbetrieb ein/aus)
(e) Zeiteinstellung für den Langdruck
¾¾ Den Düsenhauptschalter (Spritzbetrieb
ein/aus) solange gedrückt halten, wie bei
Feld e eingestellt. Somit wird die Funktion
des Langdrucks und den damit verbundenen
Gestängedruck aktiviert.

29
3.2.10 Spritzdruck
F

a (a) einstellbarer Spritzdruck in bar

30
3.2.11 Geschwindigkeit

F
Bei Rückwärtsfahrt wird ein „R“ unterhalb des
Bargraphen angezeigt.

(a) Zulässige minimale Geschwindigkeit im


Spritzbetrieb in Abhängigkeit der Dü-
a b senprofile
(b) Zulässige maximale Geschwindigkeit im
c
Spritzbetrieb in Abhängigkeit der Düsen-
profile
g
(c) Momentangeschwindigkeit
d e f
Die roten Balken zeigen Bereiche (abhän-
h
gig von der Düsen-Automatik-Auswahl),
die beim Betrieb nicht erreicht werden
sollen/dürfen.
(d) ISOBUS - Geschwindigkeit über GPS auf
dem Traktor
(e) ISOBUS - Geschwindigkeitssensor am
Traktor
(f) ISOBUS - Geschwindigkeit über Radsen-
sor am Traktor
(g) Geschwindigkeitssignal vom Radsensor
der Spritze
(h) Eingabefeld für die simulierte Geschwin-
digkeit
¾¾ Es können Funktionen mit einer kon-
stant eingegebenen Geschwindigkeit
simuliert werden.
¾¾ Es besteht auch die Möglichkeit eine
negative Simulationsgeschwindigkeit
einzugeben.

HINWEIS
Die Simulationsgeschwindigkeit kann auch als Notprogramm verwendet werden, falls keine andere
Geschwindigkeit anwählbar ist. Die geschwindigkeitsabhängigen Berechnungen basieren jeweils
auf der momentan ausgewählten Geschwindigkeitsquelle. Wird die Simulationsgeschwindigkeit
verwendet, muss auch während der Arbeit exakt die eingestellte Geschwindigkeit gefahren werden.
Die Aufwandmenge kann ansonsten nicht korrekt appliziert werden!
Bei der Simulationsgeschwindigkeit ist keine automatische Lenkung möglich!

31
3.2.12 Brühebehälter befüllen bei Maschinen der Variante CCS Pro

F Siehe auch Außenbedienung der Maschine,


Kapitel 4.2 (Befüllen)

a
b

(a) Füllstand Brühebehälter


c (b) Füllstand Frischwasserbehälter
(c) Der Bargraph zeigt den aktuellen Füll-
stand des Brühebehälters.

Befüllmenge eingeben:
¾¾ Das grüne Quadrat befindet sich dort, wo die Meldung
der Restmenge eingestellt wird.
(d) Die maximal mögliche Befüllmenge wird angesteuert.
¾¾ Die Befüllmenge (f) wird auf das Nennvolumen
gesetzt und und kann nicht abgeändert werden.
¾¾ Die Befüllgrenze max bezieht sich auf die Befüll-
d e f grenze 2 (e).
¾¾ Ist die Befüllgrenze max (d) aktiv, kann im Feld zu
bearbeitende Fläche (k) keine Eingabe gemacht wer-
den, da dieser Wert automatisch berechnet wird.
g h Wird die Ausbringmenge geändert, ändert sich auch
der Wert der zu bearbeitenden Fläche (k).
l i k (e) Befüllgrenze 2 (automatische Befüllgrenze) eingeben.
m n
¾¾ Es wird die benötigte Befüllmenge (f) angezeigt, die
anhand der Ausbringmenge und der zu bearbeitenden
Fläche (k) berechnet wird.
¾¾ Es kann auch ein manueller Wert (f) eingegeben
werden. Der Wert der zu bearbeitenden Fläche (k) wird
berechnet.
(g) Befüllgrenze 1 (manuelle Befüllgrenze) eingeben.
¾¾ Schaltfläche anwählen und Menge manuell in Ein-
gabefeld (h) eingeben. Nach einem Neustart bleibt
dieser Wert erhalten.

32
(i) Zu bearbeitende Fläche in Hektar einstellen.
¾¾ Die Befüllmenge (f) wird anhand des aktuell eingestell-
ten Wertes und der Ausbringmenge berechnet.
¾¾ Schaltfläche anwählen und Fläche in Eingabefeld
d e f (k) eingeben. Die benötigte Befüllmenge wird im
Eingabefeld (f) angezeigt.
(l) Intensität des Rührwerkes einstellen.
¾¾ Durch Antippen des Symbols kann das Rührwerk
g h auf 4 Intensitätsstufen eingestellt werden. Pro Antip-
pen wird das Rührwerk eine Stufe höher geschalten.
l i k (m) Einstellen der Wassermenge, die zur Einspülschleuse
m n
geleitet werden soll.
¾¾ Auf der Schaltfläche (m) kann zwischen Benutzer-
definiert (%-Wert) und Max (100%) umgeschaltet
werden. Die Einstellung eines %-Werts ist nur bei
Benutzerdefiniert möglich!
¾¾ Schaltfläche (m) auswählen und Menge prozentual
der max. Menge im Eingabefeld (n) eingeben.

HINWEIS
¾¾ Ist der Wert der Befüllgrenze 2 größer als das Nennvolumen des Brühebehälters, wird am Terminal
eine Meldung angezeigt und die Befüllgrenze wird auf das Nennvolumen reduziert.
¾¾ Die Befüllung stoppt bei der Befüllgrenze 1 (falls ein Wert eingetragen ist). Ein erneutes Starten
der Befüllung füllt den Brühebehälter bis zur Befüllgrenze 2.
¾¾ Es wird beim Erreichen der Befüllgrenze 1 automatisch die Befüllung gestoppt und auf die
Befüllgrenze 2 umgeschalten, wenn dessen Wert größer ist als die aktuelle Befüllgrenze bzw. der
aktuelle Füllstand des Brühebehälters. Ein erneutes Starten der Befüllung füllt den Brühebe-
hälter bis zur Befüllgrenze 2.
¾¾ Wird bei der Befüllgrenze 1 kein Wert eingegeben, läuft die Befüllung bis zum Wert der Befüllgrenze 2
und die Befüllung endet.
¾¾ Ist der Wert der Befüllgrenze 1 größer als der Wert der Befüllgrenze 2, läuft die Befüllung bis zum
Wert der Befüllgrenze 2 und die Befüllung endet.

33
Warngrenze Füllstand
Bei Erreichen des eingegebenen Wertes wird ein Hinweis
ausgegeben.

Schnellbefüllhahn
¾¾ Befüllung über Schnellbefüllhahn starten.

Einspülschleuse aktivieren/deaktivieren

Rührwerk aktivieren/deaktivieren
Spritzbrühe in 4 verschiedenen Intensitätsstufen aufrüh-
ren.

Nachsaugen (manuell)
¾¾ Symbol zum Nachsaugen antippen und je nach ge-
wünschter Nachsaugdauer gedrückt halten. Der Saug-
schlauch wird leergesaugt.

Frischwasser umpumpen
Frischwasser in den Brühebehälter umpumpen bzw. Spritz-
brühe verdünnen

Stopptaste
¾¾ Taste drücken, um alle aktiven Funktionen anzuhalten.

34
3.2.13 Brühebehälter befüllen bei Maschinen der Variante CCS

F Siehe auch Außenbedienung der Maschine,


Kapitel 5.4 (Befüllen)

(a) Füllstand Brühebehälter


b
(b) Der Bargraph zeigt den aktuellen Füll-
stand des Brühebehälters.

Befüllmenge eingeben:
¾¾ Das grüne Quadrat zeigt die ausgewählte und aktive
Befüllgrenze an.
(c) Die maximal mögliche Befüllmenge wird angesteuert.
¾¾ Die Befüllmenge (e) wird auf das Nennvolumen
gesetzt und und kann nicht abgeändert werden.
¾¾ Die Befüllgrenze max bezieht sich auf die Befüll-
c d e grenze 2 (d).
¾¾ Ist die Befüllgrenze max (d) aktiv, kann im Feld zu
bearbeitende Fläche (i) keine Eingabe gemacht werden,
da dieser Wert automatisch berechnet wird. Wird die
Ausbringmenge geändert, ändert sich auch der Wert
f g der zu bearbeitenden Fläche (i).
(d) Befüllgrenze 2 (automatische Befüllgrenze) eingeben.
¾¾ Es wird die benötigte Befüllmenge (e) angezeigt,
h i
die anhand der Ausbringmenge und der zu bearbeitenden
Fläche (i) berechnet wird.
¾¾ Es kann auch ein manueller Wert (e) eingegeben
werden. Der Wert der zu bearbeitenden Fläche (i) wird
berechnet.
(f) Befüllgrenze 1 (manuelle Befüllgrenze) eingeben.
¾¾ Schaltfläche anwählen und Menge manuell in Ein-
gabefeld (g) eingeben. Nach einem Neustart bleibt
dieser Wert erhalten.

35
c d e

(h) Zu bearbeitende Fläche in Hektar einstellen.


¾¾ Die Befüllmenge (e) wird anhand des aktuell einge-
stellten Wertes und der Ausbringmenge berechnet.
f g
¾¾ Schaltfläche anwählen und Fläche in Eingabefeld
(i) eingeben. Die benötigte Befüllmenge wird im
Eingabefeld (e) angezeigt.
h i

HINWEIS
¾¾ Ist der Wert der Befüllgrenze 2 größer als das Nennvolumen des Brühebehälters, wird am Terminal
eine Meldung angezeigt und die Befüllgrenze wird auf das Nennvolumen reduziert.
¾¾ Die Befüllung stoppt bei der Befüllgrenze 1 (falls ein Wert eingetragen ist). Ein erneutes Starten
der Befüllung füllt den Brühebehälter bis zur Befüllgrenze 2.
¾¾ Es wird beim Erreichen der Befüllgrenze 1 automatisch die Befüllung gestoppt und auf die
Befüllgrenze 2 umgeschaltet, wenn dessen Wert größer ist als die aktuelle Befüllgrenze bzw. der
aktuelle Füllstand des Brühebehälters. Ein erneutes Starten der Befüllung füllt den Brühebe-
hälter bis zur Befüllgrenze 2.
¾¾ Wird bei der Befüllgrenze 1 kein Wert eingegeben, läuft die Befüllung bis zum Wert der Befüllgrenze 2
und die Befüllung endet.
¾¾ Ist der Wert der Befüllgrenze 1 größer als der Wert der Befüllgrenze 2, läuft die Befüllung bis zum
Wert der Befüllgrenze 2 und die Befüllung endet.

Warngrenze Füllstand
Bei Erreichen des eingegebenen Wertes wird ein Hinweis
ausgegeben.

Schnellbefüllhahn
¾¾ Befüllung über Schnellbefüllhahn starten.

Nachsaugen (manuell)
¾¾ Symbol zum Nachsaugen antippen und je nach ge-
wünschter Nachsaugdauer gedrückt halten. Der Saug-
schlauch wird leergesaugt.

Stopptaste
¾¾ Taste drücken, um alle aktiven Funktionen anzuhalten.

36
3.2.14 Brühebehälter bei Maschinen der Variante ECO

F Siehe auch Außenbedienung der Maschine,


Kapitel 6.4 (Befüllen)

(a) Füllstand Brühebehälter


(b) Warngrenze Füllstand
¾¾ BeiErreichen des eingegebenen Wer-
b tes wird ein Hinweis ausgegeben.

3.2.15 Frischwasserbehälter
F

¾¾ Wirdnur bei Maschinen der Variante CCS


Pro am Terminal angezeigt, bei Maschinen
der Variante CCS und ECO ist der Füllstand
des Frischwassers über die mechanische
Anzeige ablesbar.

a
b
(a) Füllstand Brühebehälter
(b) Füllstand Frischwasserbehälter
(c) Der Bargraph zeigt den aktuellen Füll-
d stand des Frischwasserbehälters.
c (d) Mindestmenge für die Außenreinigung
eingeben. Diese Menge wird bei der In-
nenreinigung nicht verwendet.

37
3.2.16 Lenkung (optional)

WARNUNG
¾¾ Unfallgefahr durch Umkippen der Maschine! Im Modus „Feldbetrieb Automatik“ ist das Rangieren
und Straßenfahrten verboten.
¾¾ Kippgefahr der Maschine auf stark unebenem Gelände oder in Hanglage bei eingeschlagener
Lenkung. Wendemanöver am Vorgewende, bei beladener Maschine mit Lenkung, nicht mit
hoher Geschwindigkeit durchführen!
¾¾ Die Geschwindigkeit am Vorgewende so reduzieren, dass ein sicheres Wenden möglich ist!
F

(a) Straßenbetrieb
(b) Feldbetrieb
i (c) Feldbetrieb Automatik
a b c (d) Invertierung der Lenkrichtung bei Rück-
k wärtsfahrten
d e f Bei Aktivierung (grüner Haken gesetzt)
l wird die Lenkrichtung der Tasten des
g
Terminals und des Multifunktionsgriffes
h m gedreht.
(e) Hangmodus mit Lenkungskorrektur am
n Seitenhang (nur im Feldbetrieb Automatik
aktivierbar)
(f) Wendemodus:
Rückwärtsfahrt aktiviert automatisch den
manuellen Lenkbetrieb (Lenkung wird
zentriert). Bei anschließender Vorwärts-
fahrt wird zurück in den automatischen
Lenkbetrieb geschaltet (nur im Feldbe-
trieb Automatik aktivierbar).
(g) Hangkorrektur in %
(h) aktiver Lenkeinschlag in %
(i) Achse manuell nach links lenken
(k) Achse manuell nach rechts lenken
(l) Achse manuell zentrieren
(m) Korrekturwert des Hangausgleichs er-
höhen
(n) Korrekturwert des Hangausgleichs re-
duzieren

38
i
a b c
k
d e f
l
g
h m

¾¾ Im Straßenbetrieb ist keine Lenkfunktion möglich. Um in den Straßenbetrieb wechseln zu kön-


nen, muss die Lenkung gerade stehen.
¾¾ Beim Wechsel aus dem Feldbetrieb (b) oder Feldbetrieb Automatik (c) in den Straßenbetrieb
(a) wird automatisch ein Zentrieren der Achse angefordert.

¾¾ Im Feldbetrieb (b) kann mit den Softkeys (i) und (k) oder mit dem Multifunktionsgriff die Achse
entsprechend nach links / rechts gelenkt werden.
¾¾ Mit dem Softkey (l) oder über den Multifunktionsgriff kann die Achse im Feldbetrieb (b) zentriert
werden.

¾¾ Im Feldbetrieb Automatik (c) stehen die Softkeys (i), (k) und (l) sowie die entsprechenden Funk-
tionen am Multifunktionsgriff zum Lenken und Zentrieren der Achse nur bei Rückwärtsfahrt zur
Verfügung.
¾¾ Durch Aktivieren des Wendemodus (f) wird bestätigt, dass nach dem Rückwärtsfahren der
Feldbetrieb Automatik (c) aktiv bleibt. Ist der Wendemodus (f) nicht aktiv, wechselt die Lenkung
nach dem Rückwärtsfahren in den Feldbetrieb (b) zurück.

¾¾ Bei aktiven Feldbetrieb Automatik (c) und aktiver Hangkorrektur (e) kann mit den Softkeys
Korrekturwert erhöhen (m) / Korrekturwert reduzieren (n) oder bei Vorwärtsfahrt über den Mul-
tifunktionsgriff links lenken / rechts lenken die Intensität der Hangkorrektur in Prozent eingestellt
werden.
¾¾ Wird in Gegenrichtung am Hang gefahren, wird der Korrekturwert automatisch auf die entge-
gengesetzte Richtung umgerechnet.
¾¾ Befindet sich die Maschine auf einer ebenen Fläche, wird die Lenkkorrektur automatisch zu-
rückgeregelt.

HINWEIS
Die Funktion Hangkorrektur sollte nur aktiviert werden, wenn es das Gelände erfordert!
Wird vorrangig in ebenen Gelände gefahren, sollte die Hangkorrektur nicht aktiviert werden!

¾¾ Ein grünes Dreieck unter dem Lenkeinschlag (h) zeigt an, dass die Lenkung zentriert ist.

39
3.2.17 Düsenkonfiguration
In der Düsenkonfiguration können folgende Einstellungen vorgenommen werden:

• montierte Düsen konfigurieren und auswählen


• Düsenprofile festlegen (optional)
• Düsenschaltung (manuell/automatisch) auswählen (optional)
• Rand- und Kantendüsen aktivieren
F

¾¾ Diefarbige Umrandung der jeweiligen


Düsen zeigt die Anschlussfarbe des Pneu-
matikschlauches am Düsenstock.


In der Konfigurationsmaske werden die Dü-
d senträger mit den einzelnen Düsen angezeigt.
Zusätzlich können hier die Rand- und Kanten-
b a b e düsen ausgewählt werden.
c (a) Düsenplatz nicht bestückt
f
(b) Düsenplatz bestückt und konfiguriert:
g Quadrat in der Farbe der jeweiligen Düse
(c) Düse aktiv: Spritzkegel
b a b (d) Randdüse des linken Flügels aktivieren
(e) Randdüse des rechten Flügels aktivieren
(f) Kantendüse des linken Flügels aktivieren
Konfigurationsmaske
(g) Kantendüse des rechten Flügels aktivieren

3.2.17.1 Montierte Düsen eintragen

An einem Hauptdüsenträger können max. 4 Düsen und an einem Nebendüsenträger können max.
2 Düsen eingesetzt werden (im Beispiel 4 Düsen):

Ausrichtung eines Düsenträgers am Gestänge

40
F
¾¾ Die Maske „common setting“ aufrufen.
¾¾ Düsenplatz auswählen (a). Der ausgewähl-
te Platz wird eingerahmt.
F

¾¾ Das Feld (b) antippen und aus der Liste die


a
verwendete Düse (Durchmesser und Far-
be) auswählen. Wenn keine Düse montiert
b ist, „n/a“ wählen.
F

¾¾ Die Auswahl mit (c) bestätigen.


¾¾ In die Felder (d) und (e) die minimal und
maximal zulässigen Drücke für die Düse
eintragen (f). Dazu das Datenblatt für die
Düse bzw. die Pflanzenschutzverordnung
beachten.
F

c
F

fF
F
F

d e

41
3.2.17.2 Düsenprofile anlegen (optional)

Als „Düsenprofil“ wird eine bestimmte Zusammenstellung von aktiven Düsen bezeichnet.
Es können bis zu 16 unterschiedliche Düsenprofile angelegt werden. Dabei muss festgelegt wer-
den, welche Düsenprofile bei der automatischen Düsenschaltung eingesetzt werden.
F

¾¾ Die Maske „profile“ auswählen und über die


Pfeile (a) das Profil aufrufen.
a ¾¾ Düsen, die im Profil aktiv sein sollen, durch
Antippen auswählen (b).
a Bei aktivierter Düse wird das Feld in der
b Farbe der eingetragenen Düse angezeigt.
c d g ¾¾ Den Druckbereich des Profils eingeben.
Der Druckbereich wird durch die einzelnen
h Düsen bestimmt:
e f Der Minimaldruck des Profils entspricht
dem der Düse mit dem größten zulässigen
Minimaldruck (c).
Der Maximaldruck des Profils entspricht
dem der Düse mit dem kleinsten zulässigen
Maximaldruck (d).
¾¾ Die Gestängehöhe über dem Bestand fest-
legen (e). Dieser Wert wird bei Verwendung
des Profils angesteuert.
¾¾ Das Profil im Feld (f) aktivieren, wenn es bei
der automatischen Düsenschaltung verwen-
det werden soll.
¾¾ Für jedes Profil kann vorgewählt werden, ob
die linke (g) und/oder rechte (h) Randdüse
aktiviert werden sollen.
¾¾ Über die Pfeile (a) ggf. weitere Profile auf-
rufen und anlegen.

Druck Druckbereiche
Im nebenstehenden Diagramm sind die
Druckbereiche der einzelnen Düsen beispiel-
haft eingezeichnet (senkrechte Striche).
Der Minimaldruck und Maximaldruck des Pro-
max.
fils ergibt sich aus der Schnittmenge dieser
min.
Düse 2
Druckbereiche (grüne Fläche).
Düse 4
Düse 1
Düse 3

42
3.2.17.3 Modus auswählen

¾¾ „A“ für automatische Düsenschaltung bzw.


„M“ für manuelle Düsenschaltung wählen.

Im Modus manuelle Düsenschaltung werden die


a einzelnen Rand- (a) und Kantendüsen (b)
hier aktiviert/deaktiviert. Eine aktive Rand-
a oder Kantendüse des linken (c) / rechten (d)
c Gestängeflügels wird im Fenster angezeigt.
b
¾¾ Wird eine Kantendüse aktiviert, wird die
d Randdüse automatisch immer deaktiviert!
b
¾¾ Rand- und Kantendüse können auf einer
Seite nie gleichzeitig aktiv sein! Es kann
jedoch auf der linken Seite eine Randdüse
und auf der rechten Seite eine Kantendüse
und umgekehrt aktiv sein.

Im Modus automatische Düsenschaltung sind die


a Randdüsen (a) nicht anwählbar, da diese
über die Düsenprofile gesteuert werden. Die
a Kantendüsen (b) werden im Automatikmodus
c
hier aktiviert/deaktiviert. Eine aktive Rand-
b oder Kantendüse des linken (c) / rechten (d)
Gestängeflügels wird im Fenster angezeigt.
d b ¾¾ Wird eine Kantendüse aktiviert, wird die
Randdüse automatisch immer deaktiviert!
¾¾ Rand- und Kantendüse können auf einer
Seite nie gleichzeitig aktiv sein! Es kann
jedoch auf der linken Seite eine Randdüse
und auf der rechten Seite eine Kantendüse
und umgekehrt aktiv sein.

43
Auf der Hauptseite des Terminals wird eine
aktive Rand- oder Kantendüse des jeweiligen
Gestängeflügels angezeigt.

Voraussetzungen für den Einsatz automatische Düsenschaltung:


Die automatische Düsenschaltung kann nur ausgewählt werden, wenn die Geschwindigkeitsbe-
reiche der aktivierten Düsenprofile überlappen:
F

Die Grafik zeigt, ob die Bereiche der Düsen-


profile überlappen.
Für die automatische Düsenschaltung akti-
vierte Profile werden grün, deaktivierte Profile
rot angezeigt.

Manuelle Düsenschaltung

HINWEIS
Bei der manuellen Düsenschaltung sind nur die durch Antippen ausgewählten Düsen aktiv. Es
erfolgt keine automatische Umschaltung auf andere Düsenprofile.
Die korrekte Wahl der Düsen für die jeweiligen Fahrgeschwindigkeiten und Ausbringmengen muss
durch den Bediener sichergestellt werden!

44
3.2.18 Reifendruckregelanlage

WARNUNG
Bei Straßenfahrt immer den vorgeschriebenen Reifendruck des verwendeten Reifens benutzen.
Dies dient einem geringeren Kraftstoffverbrauch und einer längeren Erhaltung der Reifen.
F

Mit der Reifendruckregelanlage wird eine


Schonung des Bodens erzielt. Im Feld wird
mit geringerem Reifendruck gefahren, auf
e f a der Straße mit höherem, um den Kraftstoff-
verbrauch gering zu halten.
b
g h i (a) automatische Regelung des Reifen-
c druckes
(b) manuelle Regelung des Reifendruckes
d (c) Pausieren der Regelung (z.B. bei Hang-
k fahrt)
(d) Zugang zum PTG Menü (für Service oder
Fehlerfall)
(e) Luftdruck bei Straßenfahrt mit leerem
Brühebehälter
(f) Luftdruck bei Straßenfahrt mit befülltem
Brühebehälter
(g) Luftdruck bei Feldfahrt mit leerem Brü-
hebehälter
(h) der Balken zeigt den momentanen Rei-
fendruck an
(i) Luftdruck bei Feldfahrt mit befülltem Brü-
hebehälter
(j) verwendete Reifengröße (aktuelle Größe
der Reifen an der Pflanzenschutzspritze)

45
Manuelle Regelung des Reifendrucks

¾¾ Der Reifendruck der aktuell verwendet


l werden soll, wird über den grünen Haken
aktiviert.
(k) Reifendruck 1
m (l) Reifendruck 2
(m) aktueller Reifendruck
n ¾¾ ZurAuswahl die Schaltfläche hinter der
Druckanzeige auswählen, sodass ein grü-
ner Haken erscheint.

Auswahl der Reifengröße

¾¾ Wählt man das Fenster verwendete Reifen-


größe (k) an, erscheint eine Auswahlliste
von verschiedenen Reifen. Für die auto-
matische Regelung muss der verwendete
Reifen ausgewählt werden. Die Reifendrü-
cke dafür sind fest hinterlegt.
¾¾ Wählt man hier custom an, können die Rei-
fendrücke frei hinterlegt werden.

Wählt man den Reifen custom an, müssen die


e f a Reifendrücke für Straßenfahrt (e und f) und
Feldfahrt (g und i) eingegeben werden.
b ¾¾ Werte die nicht eingegeben werden kön-
g h i nen, werden rot dargestellt und können
c nicht übernommen werden.
¾¾ Werte die schwarz dargestellt werden,
d können übernommen werden.
k

46
3.2.19 Teilbreiten

WARNUNG
Umweltbelastung sowie Gefahr für Mensch und Tier durch ungewolltes Ausbringen von Spritzbrühe!
Nur innerhalb der Feldgrenzen Brühe ausbringen!
F

Die einzelnen Teilbreiten können über das


Touch-Bedienfeld aktiviert / deaktiviert werden.
Es können je nach Terminal und Maschinen-
ausstattung bis zu 42 Teilbreiten gesteuert
werden.

Zustände einzelner Teilbreiten

Teilbreite aktiv / spritzt

Teilbreite aktiv, Düse geschlossen

Task Control System greift zu, Section


Control aktiv

Teilbreite dauerhaft manuell gesperrt,


aktivieren/deaktivieren durch Lang-
druck am Terminal.

Teilbreite manuell gesperrt / im Section


Control Modus über Multifunktionsgriff
oder Kurzdruck am Terminal deaktiviert.
¾¾ Umstellung durch Kurzdruck am
Terminal oder am Multifunktionsgriff.

Direct-Control Master defekt oder nicht


angeschlossen.

47
¾¾ Je nach ausgeklappter Arbeitsbreite des
Gestänges werden am Terminal die benö-
tigten Teilbreiten angezeigt.
¾¾ Sind Teilbreiten über das Klappgelenk ver-
baut, sind diese inaktiv. Sie können aber

F
manuell über das Terminal aktiviert werden.
Dazu das Untermenü Teilbreiten aufrufen.

¾¾ Im Untermenü Teilbreiten 3 Sek. die deak-


tivierte Teilbreite anwählen, um diese zu
aktivieren.
¾¾ Auf gleichen Weg können aktive Teilbreiten
F

auch wieder deaktiviert werden.

¾¾ Manuell zusätzlich aktivierte/deaktivierte


Teilbreiten werden auf der Hauptseite des
Terminals angezeigt.

48
Belegung der Teilbreiten für die HORSCH SectionBox
Im Untermenü Teilbreiten können die tatsächlich an der Maschine vorhandenen Teilbreiten und
die Rand- und Kantendüsen, einem Schalter an der SectionBox (virtuelle Teilbreite) zugeordnet
werden.

¾¾ Die SectionBox, je nach System, mit dem Cabin- oder Sub d-Stecker am ISOBUS anschließen.

¾¾ Im ISOBUS-Pool der SectionBox muss


F

der Haken bei AUX-N gesetzt sein, um die


SectionBox anlernen zu können.

Nach Zuteilung der tatsächlichen Teilbreiten zu den virtuellen Teilbreiten in der LSB-Software,
muss anschließend die virtuelle Teilbreitenbelegung den Schaltern der SectionBox zugewiesen
werden.
F

¾¾ Im Menü Service bis zur Schaltfläche Au-


xiliary wechseln.

49
¾¾ Die Sektionen bzw. Schalter A, B und 1-18,
bzw. 1-13 nacheinander auswählen.
¾¾ A beschreibt dabei den Düsenhauptschalter
¾¾ B beschreibt die Auswahl des Eingabege-
räts (SectionBox oder Multifunktionsgriff)
¾¾ 1-18, bzw. 1-13 beschreiben die einzel-
nen Schalter zum Ab- und Zuschalten der
Teilbreiten.

¾¾ Die jeweilige Sektion dem gewünschten


Schalter der SectionBox zuteilen.
¾¾ Es müssen nicht alle Schalter belegt wer-
den. Allerdings müssen alle tatsächlichen
Teilbreiten den virtuellen Teilbreiten in
der LSB Software zugeordnet werden.
Erst dann kann die SectionBox verwendet
werden.

¾¾ Die Zuteilung wird im Pool der SectionBox


angezeigt.
¾¾ Die Einstellung so lange wiederholen, bis
alle Teilbreiten eingestellt sind.

50
¾¾ Untermenü zur Konfiguration der Teilbrei-
ten aufrufen.

F (a) Anzahl der virtuellen Teilbreiten die belegt


werden sollen (aktuell können 13 oder 18
a Teilbreiten über die SectionBox bedient
F

werden)
(b) einzelne virtuelle Teilbreiten
b c (c) Löschen von Teilbreiten
¾¾ Zujeder virtuellen Teilbreite (Schalter an
der SectionBox) gibt es ein Untermenü, in
dem die tatsächlichen Teilbreiten, sowie
die Rand- und Kantendüsen zugeordnet
werden können.

Die tatsächlichen Teilbreiten können beliebig


einer virtuellen Teilbreite zugeordnet werden
(aktuell max. 4 tatsächliche Teilbreiten je
virtueller Teilbreite).

weiße Felder können belegt werden

ausgegraute Felder können nicht


belegt werden
durchgestrichene Felder sind bereits
belegt
Teilbreiten die der jeweiligen Sektion
zugeordnet sind

Über den grünen Haken wird die Auswahl


bestätigt.

¾¾ Nach erfolgter Speicherung, auf der


Hauptübersicht prüfen, ob der richtige
Schalter die richtige Teilbreite abschaltet.

51
3.2.20 Diagnose / Einstellungen / Information

Über die Symbole erreicht man die verschie-


denen Bereiche:
a b c
(a) Diagnose
(b) Einstellungen
(c) „Teachen“: Sensorwert anlernen, abspei-
chern
d e f (d) manuelles Klappen (Notklappung)
(e) Maschinengeometrie
(f) Zugang zu geschützten Bereich

3.2.20.1 Diagnose
F

Eingänge (a) Eingangssignale


a
(b) Ausgangssignale
Ausgänge
b (c) Meldungen
Meldungen
c (d) aktueller Versionsstand
Version
d
Über die Symbole erreicht man die verschie-
denen Bereiche.

52
Eingänge / Ausgänge

a b (a) Nach der Eingangs- / Ausgangsbezeich-


nung bzw. Bauteilbezeichnung suchen.
c

(b) Lupensymbol aktiv:


Anzeigen der über die Suchfunktion (a)
gefundenen Eingänge bzw. Ausgänge.
Lupenfunktion inaktiv:
Alle Eingänge bzw. Ausgänge werden
angezeigt.
(c) Zugang zu geschützten Bereich
(d) Bauteilbezeichnung im Schaltplan
(e) Momentan anliegender Wert am Job-
rechner
d e f (f) Eingangs-/Ausgangsbezeichnung

Über Scrollen erreicht man weitere Seiten.

Meldungen

Eine Liste der momentan aufgetretenen


Fehlermeldungen wird in chronologischer
Reihenfolge angezeigt.

(a) aktuelle Meldungen


a
(b) Fehlerliste 1: rote Fehler wie sie aufge-
b treten sind
(c) Fehlerliste 2: einmalige Auflistung der
c roten Fehler
(d) Meldungskategorie (gelb = Warnmel-
dung, rot = Alarm, blau = Hinweis)
(e) Fehlercode
(f) Zeitpunkt des Auftretens (Uhrzeit und
Datum)
d e f g
(g) erklärender Text

53
Version

a
Version:
(a) Zeigt die aktuelle Maschinensoftware an.

54
3.2.20.2 Parametereinstellungen

(a) Steuerungseinheit Spritzenaufbau


a (b) Steuerungseinheit für Teilbreitenschal-
tung
F
b (c) Zentralelektrik
Zentralelektrik
c (d) Steuerungseinheit für BoomControl

d Über die Symbole erreicht man die verschie-


denen Bereiche. Über Scrollen erreicht man
weitere Seiten.

e
(e) Steuerungseinheit für Wasserventile
f (f) Außenbedienterminal

¾¾ Je nach Ausstattung der Maschine sind


nicht alle Bereiche verfügbar!

¾¾ Die Untermenüs der Einstellungen sind alle gleich aufgebaut (siehe Beispiel Steuerungseinheit
Spritzenaufbau).

55
Untermenü Steuerungseinheit Spritzenaufbau

(a) Nach Bezeichnung bzw. Nummer suchen.


(b) Lupensymbol aktiv:
Anzeigen der über die Suchfunktion (a)
gefundenen Bezeichnungen bzw. Num-
a b
mern.
h
Lupenfunktion inaktiv:
Parameter ID c i Alle Bezeichnungen bzw. Nummern wer-
Name
d den angezeigt.
k
(c) Parameternummer
Wert
e
Alter Wert f (d) Bezeichnung
Standard Wert g (e) aktueller Wert
(f) alter Wert
(g) Standardwert
(h) Zugang zu geschütztem Bereich
(i) aufwärts scrollen
(k) abwärts scrollen

HINWEIS
¾¾ Änderungen der Einstellungen in den Untermenüs von HORSCH Servicemitarbeitern durchführen
lassen! Eine falsche Parametrierung kann zu Schäden an der Maschine führen!

56
3.2.20.3 „Teachmodus“

Achtung, beim Ingangsetzen von Hydraulik-


WARNUNG
funktionen können Schäden an der Maschine
entstehen!
Bedienungsanleitung beachten!
Achtung, beim Ingangsetzen von Hydraulik-
funktionen können Schäden an der Maschine
F

entstehen! Bedienungsanleitung beachten!

¾¾ Um in das Teachmenü zu gelangen, muss


die Warnung und damit möglich auftretende
Schäden an der Maschine akzeptiert werden!

Im „Teachmodus“ werden die Zielpositionen


der einzelnen Aktoren angelernt. Dazu die
Serviceanleitung Teachen beachten.
Gestänge
a (a) Gestänge
F

Pendel- / Flügelverriegelung e (b) Pendel- / Flügelverriegelung


b
Parallelogramm, (c) Parallelogramm, Paketverriegelung
Paketverriegelung c
(d) Dämpfung (optional)
Dämpfung
d (e) abwärts scrollen

Über die Symbole erreicht man die verschie-


denen Bereiche. Über Scrollen erreicht man
weitere Seiten.

Gestängeanwinkelung
f (f) aufwärts scrollen
h
(g) abwärts scrollen
g
Tankfüllstand
i (h) Gestängeanwinkelung
Lenkung
k (i) Tankfüllstand (optional)
(k) Lenkung (optional)
Geschwindigkeit
l (l) Geschwindigkeit

57
Drucksensoren
m
n
CanIO
o (m) aufwärts scrollen
(n) Drucksensoren
(o) Module zur Düsenschaltung

¾¾ DieUntermenüs des Teachmodus sind alle gleich aufgebaut (siehe Beispiel Gestänge).
¾¾ Das Untermenü Module zur Düsenschaltung ist im Folgenden separat beschrieben.

WARNUNG
Gefährdungen durch Quetschen, Einziehen, Fangen oder Stoß für Personen beim Anheben
oder Absenken und beim Aus- / Einklappen des Gestänges bei Teachvorgängen.
Darauf achten, dass Personen einen ausreichenden Sicherheitsabstand zu beweglichen Teilen
der Maschine einhalten. Personen aus dem Gefahrenbereich der Maschine verweisen.

Untermenü Gestänge im Teachmodus

Flügel innen links eingeklappt


a
Flügel innen links ausgeklappt

Flügel innen rechts eingeklappt Eine Liste aller Sensoren wird angezeigt.
Flügel innen rechts ausgeklappt

Flügel Mitte links eingeklappt (a) Zugang zu geschütztem Bereich


Flügel Mitte links ausgeklappt (b) Bauteilbezeichnung im Schaltplan
Flügel Mitte rechts eingeklappt
(c) Momentan „geteachter“ bzw. gespeicher-
ter Wert
(d) erklärender Text
(e) aktueller Wert
Flügel Mitte rechts eingeklappt

b c d e

58
Untermenü Module zur Düsenschaltung im Teachmodus

Auf der Seite werden alle Module des Gestän-


ges angezeigt. Pro Gestängeseite werden
immer 21 Module angezeigt. Je nach Aus-
stattungsvariante ist die Anzahl der belegten
Module unterschiedlich.

b (a) Zugang zu geschütztem Bereich


a (b) jedes Rechteck stellt ein Modul dar
c (c) Die oberen beiden Zeilen stellen die
Module des linken Gestängeflügels dar.
(d) Die unteren beiden Zeilen stellen die
Module des rechten Gestängeflügels dar.
d
(e) Sourceadresse der Module
(f) Kanalbelegung bit-codiert
(g) grünes Rechteck: Kommunikation korrekt
e rotes Rechteck: Kommunikation unter-
f brochen
g
¾¾ Wird ein Modul getauscht, müssen die
Module erneut manuell adressiert werden.
Ansonsten kann die Funktion nicht gege-
ben sein oder es kann eine Fehlfunktion
auftreten.

HINWEIS
¾¾ Teachvorgänge von HORSCH Servicemitarbeitern durchführen lassen!
¾¾ Sind Komponenten falsch geteacht, kann dies zu Schäden an der Maschine führen!
¾¾ Zugang und Beschreibung des Teachmodus in dieser Betriebsanleitung ist lediglich als Beispiel
aufgeführt.

59
3.2.20.4 Manuelles Klappen (Notklappung)

HINWEIS
¾¾ Das Spritzgestänge nur auf ebenen Flächen klappen, um Beschädigungen am Gestänge zu
vermeiden.
¾¾ Vor dem Ausklappen darauf achten, dass die Transportverriegelung geöffnet ist.
¾¾ Während des Klappvorganges muss der Hangausgleich verriegelt sein.
¾¾ Vor dem Einklappen ist das Gestänge immer waagrecht auszurichten. Es kann sonst zu Schwie-
rigkeiten kommen, das Gestänge in Transportposition zu bringen und zu verriegeln.
¾¾ Bei automatisch eingestelltem Hangausgleich richtet sich das Spritzgestänge vor dem Einklap-
pen selbst horizontal aus.
¾¾ Beim Einklappen verriegelt sich der Hangausgleich automatisch.
¾¾ Je nach Ausstattung der Maschine und Gestängevariante können Arbeitsschritte entfallen!

WARNUNG
Verletzungsgefahr beim Klappen, sowie beim Heben und Senken des Spritzgestänges!
Während des Vorganges dürfen sich keine Personen im Gefahrenbereich aufhalten!

¾¾ Bei einem Defekt des Systems können die


einzelnen Schritte, um das Spritzgestänge
zu klappen, manuell angewählt und ausge-
F

führt werden.

Achtung, beim Ingangsetzen von Hydraulik-


funktionen können Schäden an der Maschine
WARNUNG
entstehen!
Bedienungsanleitung beachten!

Achtung, beim Ingangsetzen von Hydraulik-


funktionen können Schäden an der Maschine
F

entstehen! Bedienungsanleitung beachten!

¾¾ Um eine Notklappung vornehmen zu können,


muss die Warnung und damit möglich auftre-
tende Schäden an der Maschine akzeptiert
werden!

HINWEIS
¾¾ Vor dem Ein- / Ausklappen muss das Gestänge waagrecht ausgerichtet werden (siehe Gestänge
nivellieren).
¾¾ Die Ausrichtung muss entsprechend der benötigten Funktionen vorgenommen werden. Die
Reihenfolge 1 - 6 kann beim Nivelliervorgang je nach Stand des Mittelteils und Anwinkelung
des Gestänges nicht immer eingehalten werden.
¾¾ Beim Ein- / Ausklappen muss die Reihenfolge der Nummerierung unbedingt eingehalten werden.

60
HINWEIS
Der Klappvorgang ist bei Stillstand der Maschine durchzuführen, da es sonst zu Beschädigungen
oder Bruch des Gestänges kommen kann.

¾¾ Istdas Gestänge bei einer Fahrgeschwindigkeit größer 2 km/h nicht gesichert, so wird die
Warnmeldung Gestänge Position prüfen am Terminal angezeigt.
¾¾ Wird der Klappvorgang bei einer Fahrgeschwindigkeit größer 2 km/h durchgeführt, so wird die
Warnmeldung Klappen nur im Stillstand am Terminal angezeigt.
¾¾ Wird der Klappvorgang bei einer Fahrgeschwindigkeit größer 5 km/h durchgeführt und das
Gestänge ist nicht gesichert, so wird eine Alarmmeldung am Terminal ausgegeben und der
Klappvorgang stoppt automatisch!
Die Maschine zum Stillstand bringen und den Button zum Klappen erneut betätigen, damit
der Klappvorgang fortgesetzt wird.

Gestänge nivellieren
¾¾ Soll ein Teil des Gestänges nivelliert / ge-
klappt werden, muss die entsprechende
Funktion ausgewählt werden. Anschlie-
ßend muss das Symbol (e) angewählt und
während des Vorgangs gehalten werden,
um die angewählte Funktion auszuführen.
a
Die gewählte Funktion wird wieder ge-
f g stoppt, sobald das Symbol (e) nicht mehr
b betätigt wird.
f h
c (a) Gestänge nivellieren, Gestängeanwin-
g kelung heben / senken, Mittelteil drehen
d (b) Einklappen
h
(c) Ausklappen
e (d) Gestängesteuerung BoomControl deak-
tivieren
(e) Funktion starten/stoppen
(f) Mittelteil links / rechts drehen
(g) Flügel links (3) / rechts (5) heben
(h) Flügel links (4) / rechts (6) senken

61
Ausklappen
¾¾ Beispielfür 9-teiliges Gestänge
(a) Paketverriegelung öffnen
¾¾ Prüfen, ob Paketverriegelung komplett
geöffnet ist!
(b) Parallelogramm heben
(c) Innen- und Mittelflügel 1 ausklappen
a ¾¾ Prüfen, ob Innen- und Mittelflügel 1
e
komplett ausgeklappt sind!
b
f (d) Mittelflügel 2 ausklappen
c
g ¾¾ Prüfen,ob Mittelflügel 2 komplett aus-
d geklappt sind!
(e) Außenflügel ausklappen
¾¾ Prüfen, ob Außenflügel komplett aus-
geklappt sind!
(f) Pendelsperre öffnen und Gestängever-
riegelung schließen
¾¾ Prüfen, ob Gestängeverriegelung kom-
plett geschlossen und Pendelsperre
komplett geöffnet ist!
(g) Parallelogramm senken

Einklappen
¾¾ Beispiel für 9-teiliges Gestänge
(a) Parallelogramm heben
(b) Pendelsperre schließen und Gestänge-
verriegelung öffnen
¾¾ Prüfen, ob Pendelsperre komplett ge-
schlossen und Gestängeverriegelung
komplett geöffnet ist!
a (c) Außenflügel einklappen
e ¾¾ Prüfen, ob Außenflügel komplett einge-
b klappt sind und die Horizontaldämpfung
f ganz nach vorne verfahren ist!
c
(d) Mittelflügel 2 einklappen
g
d ¾¾ Prüfen, ob Mittelflügel 2 komplett ein-
geklappt sind!
(e) Innen- und Mittelflügel 1 einklappen
¾¾ Prüfen, ob Innen- und Mittelflügel 1
komplett eingeklappt sind!
(f) Paketverriegelung schließen
¾¾ Prüfen, ob Paketverriegelung komplett
geschlossen ist!
(g) Parallelogramm senken bis sich das
Gestänge in der Ablageposition befindet.

62
HINWEIS
Vor Straßenfahrten ist die korrekte Ablage der Transportposition des Spritzgestänges am Bedien-
terminal und an der Maschine zu kontrollieren!
Auf eine fehlerfreie Verriegelung des Hangausgleiches und des Gestänges ist zu achten!

HINWEIS
Die Sensorwerte der jeweiligen Funktion werden je nach Erreichen der erwarteten Position farblich
hinterlegt.

weiß Funktion wurde noch nicht betätigt

gelb Sensor steht auf Zwischenposition (Start- oder Endposition nicht erreicht)

grün Endposition erreicht

rot Sensorwert fehlerhaft / defekt

63
3.2.20.5 Maschinengeometrie

(a) Ist ein GPS-Empfänger auf der gezo-


genen Spritze verbaut, so muss hier
a b der Haken gesetzt sein (nur gezogene
g Spritze, nicht bei 6.300 PT / 7.300 PT /
8.300 PT).
(b) Abstand Mitte Achse der Spritze zu GPS-
c d Empfänger in cm (nur gezogene Spritze,
nicht bei 6.300 PT / 7.300 PT / 8.300 PT).
e f (c) Trägheit bei Einfahrt ins Feld in ms
(d) Trägheit bei Ausfahrt aus dem Feld in ms
(e) Distanz zwischen Achsmitte des Zugfahr-
zeuges und Anhängepunkt in cm (Option
bei Lenkachse)
¾¾ Bei einem Tausch des Zugfahrzeuges
muss dieser Wert immer kontrolliert und
bei Bedarf angepasst werden.
(f) Spurbreite der Spritze in cm (Option bei
Lenkachse)
¾¾ Bei Änderung der Spurbreite muss die
aktuelle Breite hier eingetragen werden.
(g) Verschiedene Belegungen des Multifunk-
tionsgriffes auswählen und abspeichern
Es können bis zu 3 verschiedene Belegungen
des Multifunktionsgriffes abgespeichert wer-
e den. Jeweilige Belegung auswählen und diese
d konfigurieren (siehe Kapitel Multifunktionsgriff).
a
(a) Belegung 1
b
(b) Belegung 2
c (c) Belegung 3
(d) Standardbelegung wiederherstellen
(e) alle Belegungen löschen
¾¾ Bei einem Wechsel der Belegung muss die
Maschine / Terminal neu gestartet werden,
damit eine eindeutige Funktionszuweisung
sichergestellt werden kann.

64
HINWEIS
• Bei gleicher Maschine, gleichen Schlepper und gleichen Joystick aber 3 unterschiedliche Fahrer:
¾¾ Jeder Fahrer kann seine individuelle Belegung abspeichern.
• Bei gleicher Maschine und 3 unterschiedlichen Schleppern mit jeweils einem anderen Joystick:
¾¾ Es kann zu jeder Belegung ein Joystick abgespeichert werden.

3.2.20.6 Zugangsgeschützter Bereich


F

1258d5e
a b Der zugangsgeschützte Bereich darf nur von
Servicemitarbeitern genutzt werden!
1258d5e (a) Eingabefeld für Zugangscode
1258d5e (b) Zugangscode gültig
c (c) Zugangscode ungültig
9258d5e

1 Statusanzeige des aktivierten Levels

65
3.3 Diagnose / Einstellungen / Information Trägerfahrzeug
(nur bei 6.300 PT / 7.300 PT / 8.300 PT)
F

a b c Über die Symbole erreicht man die verschie-


denen Bereiche:

(a) Diagnose
(b) Einstellungen
(c) „Teachen“: Sensorwert anlernen, abspei-
chern
d
(d) Zugang zu geschützten Bereich

3.3.1 Diagnose
F

Über die Symbole erreicht man die verschie-


Eingänge
a denen Bereiche:
Ausgänge
b (a) Diagnose
Meldungen
c (b) Einstellungen
(c) „Teachen“: Sensorwert anlernen, abspei-
Version
d chern
(d) Zugang zu geschützten Bereich

66
Eingänge / Ausgänge

(a) Nach der Eingangs-/Ausgangsbezeich-


nung bzw. Eingangs-/Ausgangsnummer
a b suchen.

c
(b) Lupensymbol aktiv:
d Anzeigen der über die Suchfunktion (a)
gefundenen Eingänge bzw. Ausgänge.
e
Lupenfunktion inaktiv:
f Alle Eingänge bzw. Ausgänge werden
angezeigt.
(c) Zugang zu geschützten Bereich
(d) aufwärts scrollen
(e) abwärts scrollen
(f) Start/Stopp Taste
(g) Bauteilbezeichnung im Schaltplan
g h i (h) Momentan anliegender Wert am Job-
rechner
(i) Bezeichnung Ein- / Ausgang

Meldungen

Eine Liste der momentan aufgetretenen


Fehlermeldungen wird in chronologischer
Reihenfolge angezeigt.

(a) aktuelle Meldungen


a
(b) Fehlerliste 1
b (c) Fehlerliste 2
(d) Meldungskategorie (gelb = Warnmel-
c dung, rot = Alarm, blau = Hinweis)
(e) Fehlercode
(f) Zeitpunkt des Auftretens (Uhrzeit und
Datum)
(g) erklärender Text
d e f g

67
Version

a
(a) Zeigt die aktuelle Software des Träger-
fahrzeuges an.

3.3.2 Einstellungen
F

(a) HECU
HECU
a (b) Fahrantrieb
Fahrantrieb
b
Über die Symbole erreicht man die verschie-
denen Bereiche.

¾¾ Die Untermenüs der Einstellungen sind alle gleich aufgebaut (siehe Beispiel Dashboard).

68
Untermenü Einstellungen HECU

(a) Nach Bezeichnung bzw. Nummer suchen.

a b
(b) Lupensymbol aktiv:
g Anzeigen der über die Suchfunktion (a) ge-
fundenen Bezeichnungen bzw. Nummern.
Parameter ID
c
Lupenfunktion inaktiv:
ECU Instanz (0: alle)
d Alle Bezeichnungen bzw. Nummern wer-
Wert
e den angezeigt.
Alter Wert
f (c) Parameternummer
(d) ECU Instanz
(e) aktueller Wert
(f) alter Wert
(g) Zugang zu geschützten Bereich

HINWEIS
¾¾ Änderungen der Einstellungen in den Untermenüs von HORSCH Servicemitarbeitern durchführen
lassen! Eine falsche Parametrierung kann zu Schäden an der Maschine führen!

69
3.3.3 „Teachmodus“

Im „Teachmodus“ werden die Zielpositionen der


einzelnen Aktoren angelernt.
Lenkung
a
(a) Lenkung
Federung
b (b) Federung
Pedale
c (c) Pedale

Über die Symbole erreicht man die verschie-


denen Bereiche.

¾¾ Die Untermenüs des Teachmodus sind alle gleich aufgebaut (siehe Beispiel Federung Fahrwerk).

Untermenü Federung Fahrwerk im Teachmodus

a
Federung vorne links unten

Federung vorne links oben


Eine Liste aller Sensoren wird angezeigt.
Federung vorne rechts unten

(a) Zugang zu geschützten Bereich


Federung vorne rechts oben

Federung hinten links unten


(b) Momentan „geteachter“ bzw. gespeicher-
ter Wert
Federung hinten links oben

Federung hinten rechts unten


(c) erklärender Text
(d) aktueller Wert

Federung vorne links unten

b c d

70
HINWEIS
¾¾ Teachvorgänge von HORSCH Servicemitarbeitern durchführen lassen!
¾¾ Die Teachwerte einer Komponente müssen immer miteinander geteacht werden!
¾¾ Sind Komponenten falsch geteacht, kann dies zu Schäden an der Maschine führen!
¾¾ Zugang und Beschreibung des Teachmodus in dieser Betriebsanleitung ist lediglich als Beispiel
aufgeführt.

3.3.4 Zugangsgeschützter Bereich


F

Der zugangsgeschützte Bereich kann nur


von HORSCH Servicemitarbeitern genutzt
a werden!

(a) Eingabefeld für Zugangscode

1258d5e
b
1258d5e (b) Zugangscode gültig

1258d5e
c
9258d5e (c) Zugangscode ungültig

1 Statusanzeige des aktivierten Levels

71
3.4 Maschinenterminal 6.300 PT / 7.300 PT / 8.300 PT
Das Terminal befindet sich an der rechten A-Säule der Fahrerkabine des PT. Auf der Hauptseite
werden die aktuellsten Daten, wichtigsten Funktionen und Einstellungen für den Straßen- oder
Feldbetrieb angezeigt.

b (a) Anzeigefeld Feldmodus/Straßenmodus


(b) Untermenüleiste
(c) Fahrzeugdatenleiste
(d) Tankleiste
¾¾ Fahrzeugdatenleiste und Tankleiste werden
a für Fehlermeldungen überblendet. Eine Erläu-
terung der einzelnen Fehlermeldungen findet
sich in Abschnitt Meldungen.
¾¾ Fehlermeldungen wechseln langsam durch
¾¾ Wurden alle Fehlermeldungen angezeigt,
werden für ein paar Sekunden wieder die
Leisten angezeigt und daraufhin wieder die
Fehlermeldungen
(e) Fahrzeugstatusleiste
(f) Allgemeine Statusleiste
¾¾ Hier werden auch Fehlermeldungen ange-
c zeigt. Dazu den Abschnitt Meldungen beachten.

f
0°C 30.08.2019 10:48

Das Menü des Maschinenterminals wird über einen Dreh-/Drück-Knopf bedient. Die Funktionen
werden durch die Bewegungen Auf, Ab, Links, Rechts oder durch Drehen des Knopfes angewählt
und durch Drücken des Knopfes bestätigt.
Durch die Taste ESC (a) gelangt man jeweils ein Menü zurück. Durch die Home-Taste (b) gelangt
man zurück zur Hauptübersicht des Maschinenterminals.

72
Über den Schalter in der Fahrerkabine wird vom Feld- in den Straßenmodus geschaltet. Das Ma-
schinenterminal wechselt automatisch in den jeweilgen Modus.

Anzeige Feldmodus
a b

c ¾¾ Nur bei Feldbetrieb


(a) Motorumdrehungen pro Minute
d (b) Aktuelle Geschwindigkeit
g (c) Geschwindigkeit Tempomat 1
(d) Geschwindigkeit Tempomat 2
e f (e) Hydraulikdruck der aktuell auf Rad lastet
(f) Höhe des Rades
(g) Bargraph Lenkwinkel Vorderachse
(h) Bargraph Lenkwinkel Hinterachse
¾¾ manuelle oder automatische Lenkung
möglich

Anzeige Straßenmodus

(a) Motordrehzahl
(b) Ist-Geschwindigkeit
(c) Soll-Geschwindigkeit
(d) Tempomat 1: wird grün wenn aktiv
b (e) Tempomat 2: wird grün wenn aktiv

a
c

73
Untermenüleiste

Untermenü Federungshöhe im Feldmodus


¾¾ Niedrige oder hohe Höhe fahrbar

Untermenü Abgasnachbehandlung
¾¾ Nur bei Fahrzeugen mit Abgasstufe IV oder höher vorhanden
¾¾ manuelles Starten und Stoppen des Freibrennvorgangs

Untermenü Tempomat
¾¾ Zwei verschiedene Tempomaten einstellbar

Untermenü Vorgewende-Management
¾¾ Zwei Profile einstellbar für Vorgewende und Feldfahrt
¾¾ Pro Profil können Tempomat 1 oder 2, Hinterachslenkung oder GPS-
Lenkung eingestellt werden.

Untermenü Multifunktionsgriff
¾¾ freie Tastenbelegung einstellbar

Untermenü Display Einstellungen und Information

Fahrzeugdatenleiste

Hydrauliktemperatur Anzeige

Hydraulikdruck im Fahrbetrieb

Luftdruck Ventilsteuerung Düsen Spritzaufbau

Motorauslastung Anzeige

Motortemperatur Anzeige

74
Motorverbrauch Anzeige

Tankleiste

AdBlue Stand Anzeige (bei Abgasstufe IV oder höher)

Kraftstoffstand Anzeige

Fahrzeugstatusleiste

Leiter Zustand
¾¾ aus- oder eingeklappt oder Zwischenstand (Position der Leiter ist
unsicher; Symbol blinkt)

HINWEIS
¾¾ Vor Fahrtantritt optisch prüfen ob die Leiter hochgeklappt ist!

Aktives Gerät zur Vorgabe der Geschwindigkeit


¾¾ Pedal, Joystick, Tempomat 1, Tempomat 2 oder Vorgewendema-
nagement

Sitzschalter
¾¾ Zeigt an ob sich jemand auf dem Fahrersitz befindet

Handbremse
¾¾ an oder aus

Fahrtrichtung
¾¾ Vorwärts
¾¾ Rückwärts
¾¾ Neutral

Allgemeine Statusleiste
Außentemperatur, Datum, Uhrzeit
(a) Aktuelle Außentemperatur
a b c (b) Aktuelles Datum
0°C 30.08.2019 10:48 (c) Aktuelle Uhrzeit
(d) Motorwarnleuchten:
d ¾¾ hier leuchten Warnsymbole auf, wenn der
Fehler aktiv ist
¾¾ Dazu den Abschnitt Meldungen beachten

75
3.4.1 Untermenüs
Die Untermenüs werden über die verschiedenen Symbole auf der linken Seite erreicht.

Durch Auf- oder Abbewegung oder Drehen des Dreh-/Drück-Knopfes kann der rote Auswahlrahmen
verschoben werden. Durch Drücken des Knopfes wird eine Funktion oder ein Eingabefeld aktiviert
bzw. selektiert. Selektierte Eingabefelder werden mit einem grünen Auswahlrahmen markiert und
können mit dem Dreh-/Drück-Knopf verändert werden. Drehen, sowie Auf- und Abbewegungen
ändern den Wert in kleinen Schritten. Links- und Rechtsbewegungen des Knopfes ändern den
Wert in größeren Schritten.

76
3.4.2 Untermenü Federungshöhe im Feldmodus
F

Federeinstellung im
Feldmodus Im Untermenü „Federeinstellung im Feldmodus“
a kann zwischen der minimalen und maximalen
Einstellung der Fahrwerkshöhe im Feldbetrieb
variiert werden.
(a) Fahrwerk auf maximale Höhe fahren
(b) Fahrwerk auf minimale Höhe fahren
¾¾ Das
grüne Quadrat rechts oben markiert den
Modus der gerade ausgewählt ist.

b
Im Straßenmodus ist eine feste Höhe voreinge-
stellt, welche nicht verändert werden kann.

0°C 30.08.2019 10:48

77
3.4.3 Untermenü Abgasnachbehandlung
F

Motor freibrennen
Im Untermenü „Motor freibrennen“ kann der
Freibrennvorgang des Abgassystems aktiviert
oder deaktiviert werden.

Die Funktion steht nur für Maschinen mit Motoren


der Abgasnorm IV und höher zur Verfügung.

Auf der Hauptübersicht leuchtet eine Motorwarn-


leuchte auf, wenn der Motor ein Freibrennen
benötigt. Dazu den Abschnitt Meldungen beachten.

0°C 30.08.2019 10:48

Abgasnachbehandlung für Motoren mit Abgasnorm V.

78
Bei Maschinen mit Motoren der Abgasnorm IV
erscheint eine Meldung, mit der direkt der Frei-
brennvorgang gestartet werden kann.
Die Meldund kann bestätigt oder abgebrochen
werden.
Motor benötigt erhöhte Drehzahl
zum Freibrennen. Drehzahl erhö-
hen?

0°C 30.08.2019 10:48

Abgasnachbehandlung für Motoren mit Abgasnorm IV.

VORSICHT

¾¾ Wird der Freibrennvorgang gestartet, wird die Motordrehzahl stark erhöht, was zu einem veränderten
Fahrverhalten führen kann!

79
3.4.4 Untermenü Tempomat
F

Einstellung Tempomat
Im Untermenü „Einstellung Tempomat“ können
zwei verschiedene Tempomatgeschwindigkeiten
a eingestellt werden.
(a) Einstellung der Geschwindigkeit Tempomat 1
(b) Einstellung der Geschwindigkeit Tempomat 2

¾¾ Das jeweiligen Tempomateingabefeld an-


wählen. Der Rahmen um das Eingabefeld
wechselt auf grün.
¾¾ Durch Auf- oder Abbewegung oder Drehen
b
des Dreh/Drück-Knopfes kann die Geschwin-
digkeit eingegeben werden.
¾¾ Durch Rechts- oder Linksbewegung des
Knopfes kann die Geschwindigkeit in größeren
Schritten eingegeben werden.
¾¾ Im Feldmodus kann die Geschwindigkeit in
0,1 km/h-Schritten genau eingestellt werden.
¾¾ Im Straßenmodus kann die Geschwindigkeit
in 1 km/h-Schritten genau eingestellt werden.
¾¾ Zur Bestätigung des Werts, den Drehknopf
drücken. Der Rahmen des Geschwindigkeits-
feldes wechselt wieder auf rot.

0°C 30.08.2019 10:48

80
3.4.5 Untermenü Vorgewende-Management
F

Vorgewende- Das Untermenü „Vorgewende-Management“


bietet die Einstellung von zwei Profilen an, die im
Management
Betrieb aktiviert und gewechselt werden können.
a Die Funktion soll dem Bediener die Einstellung
mehrerer Einzelfunktionen ersparen.
¾¾ Wird ein Profil aktiviert, werden die Voreinstel-
b c lungen für Tempomat 1 und 2, Hinterachslen-
kung oder GPS-Lenkung aktiv/inaktiv.
¾¾ Die einzelnen Funktionen sind weiterhin auch
d manuell bedienbar.
10.0 km/h 10.0 km/h (a) Gesamtes Vorgewende-Management akti-
e vieren/deaktivieren.
20.0 km/h 20.0 km/h ¾¾ Bei Aktivierung erscheint ein grünes Quadrat
f rechts oben.
¾¾ Ist das Vorgewende-Management aktiv, kann
g über Freigabetaste und Joystick ganz nach
rechts ein Profil geladen bzw. aktiviert werden.
Ist kein Profil aktiv, wird Profil 1 aktiviert. Ist
ein Profil bereits aktiv, wird das jeweils andere
Profil aktiviert.
¾¾ Nach Deaktivierung bleiben die Einstellungen
bis zur nächsten Aktivierung bestehen.
(b) Profil 1
(c) Profil 2
(d) Tempomat 1
(e) Tempomat 2
(f) Hinterachslenkung an/aus
0°C 30.08.2019 10:48
(g) GPS-Lenkung an/aus (optional)

81
3.4.6 Untermenü Belegung Armlehne und Joystick
F

Belegung Armlehne
a und Joystik Im Untermenü „Belegung Armlehne und Joystick“
können den frei belegbaren Tasten Funktionen
b zugeordnet werden:
c (a) Belegung Joystick Front
(b) Belegung Joystick Rücken
(c) Belegung Drehknopf
(d) Belegung Funktionstasten

0°C 30.08.2019 10:48

Um freie Tasten am Maschinenterminal mit einer


Funktion zu belegen, am Terminal die jeweilige
Aufwandmenge +5% Taste durch Drücken des Dreh-/Drück-Knopfes
auswählen. Es erscheint ein Auswahlmenü.
Durch Drehen des Knopfes die gewünschte
Funktion auswählen und durch Drücken bestäti-
gen. Die gewünschte Funktion wird gespeichert.

82
3.4.6.1 Belegung Joystick Front
Belegung Armlehne
Fund Joystick

0°C 30.08.2019 10:48

Belegung Joystick Front


Für die Tasten des Joysticks Front ist folgende
a Belegung festgelegt:
d (a) BoomControl ein/aus
(b) Tempomat 1
b (c) Tempomat 2
e f (d) Spritzenhauptschalter (Spritzbetrieb ein/aus)
c (e) Gestänge links heben
h
g (f) Gestänge heben
(g) Gestänge senken
m (h) Gestänge rechts heben
i j
(i) Teilbreite links zuschalten
n (j) Teilbreite rechts zuschalten
k l (k) Teilbreite links abschalten
(l) Teilbreite rechts abschalten
(m) frei belegbar
(n) frei belegbar

0°C 30.08.2019 10:48

83
3.4.6.2 Belegung Joystick Rücken
Belegung Armlehne
und Joystick
F

0°C 30.08.2019 10:48

Belegung Joystick
Rücken
Für die Tasten des Joysticks Rücken ist folgende
Belegung festgelegt:
(a) Freigabe Fahrantrieb
(b) GPS Lenkung ein/aus
(c) frei belegbar
d (d) frei belegbar
b (e) frei belegbar
a e
c

0°C 30.08.2019 10:48

84
3.4.6.3 Belegung Dreh-/Drück-Knopf
Belegung Armlehne
und Joystick

0°C 30.08.2019 10:48

Belegung Dreh-Drück-
Knopf
Für die Tasten des Dreh-/Drück-Knopfes ist
folgende Belegung festgelegt:
(a) frei belegbar
b c (b) frei belegbar
a
(c) frei belegbar
(d) zurück
(e) frei belegbar
g
(f) frei belegbar
(g) Eingabe bestätigen

d f
e

0°C 30.08.2019 10:48

85
3.4.6.4 Belegung Funktionstasten
Belegung Armlehne
und Joystick

0°C 30.08.2019 10:48

Belegung
Funktionstasten
Für die zusätzlichen Funktionstasten ist folgende
Belegung festgelegt:
a b c d e (a) frei belegbar
(b) Hinterachslenkung ein/aus
(c) Hinterachslenkung manuell ein/aus
(d) Hinterachslenkung Hangautomatik ein/aus
(e) Hangausgleich ein/aus
(f) Leiter auf
(g) Leiter ab
(h) Transport-/Servicestellung
f g h i (i) frei belegbar

0°C 30.08.2019 10:48

86
3.4.7 Untermenü Display Einstellungen und Information
F

Display Einstellungen
Im Untermenü „Display Einstellungen“ sind fol-
a gende Displayfunktionen zu finden:
(a) Displayeinstellungen (vgl. 3.4.7.1)
(b) Displayinfo (vlg. 3.4.7.2)

0°C 30.08.2019 10:48

87
3.4.7.1 Display Einstellungen
Display Einstellung

0°C 30.08.2019 10:48

Display Einstellungen
Mit Hilfe des Drehknopfs können folgende Funk-
a tionen eingestellt werden:
(a) Einstellung Helligkeit
(b) Einstellung der Uhrzeit
(c) Einstellung des Datums
b

0°C 30.08.2019 10:48

88
3.4.7.2 Displayinfo
Display Einstellung

0°C 30.08.2019 10:48

Es werden die Version des Displays, die Versi-


on der Bibliothek und die Lizenz der Bibliothek
angezeigt.

0°C 30.08.2019 10:48

89
4. Außenbedienung bei Maschinen der Variante CCS Pro
Das Außenbedienterminal befindet sich neben der Einspülschleuse. Über das Außenbedientermi-
nal können u.a. die Funktionen „Befüllen“ und „Waschprogramm“ mit den Tasten bedient werden.
Aktive Funktionen sind durch ein grünes Quadrat rechts oberhalb des Symbols gekennzeichnet.
Bei Symbolen mit einem roten Rand können Funktionen ausgewählt, bei Symbolen mit einem
blauen Rand können Eingaben gemacht werden.

HINWEIS
¾¾ Ersetztnicht die Betriebsanleitung der Grundmaschine!
¾¾ Sicherheits- und Warnhinweise in der Betriebsanleitung der Grundmaschine beachten!
¾¾ Die Betriebsanleitung ist immer mitzuführen!
¾¾ Bediener müssen die Betriebsanleitung vor Einsatz der Maschine vollständig gelesen und ver-
standen haben!

4.1 Außenbedienterminal

g g

f c d b a

Über die Tasten können verschiedene Schritte durchgeführt werden:

(a) Bestätigen und veränderten Wert übernehmen.


(b) Auf nächste Seite weiterblättern.
(c) Auf vorhergehende Seite zurückblättern.
(d) Auf der Bedienmaske nach unten navigieren.
(e) Auf der Bedienmaske nach oben navigieren.
(f) Bereich ohne Abspeichern eines Wertes verlassen.
(g) Anwählen der äußeren Bereiche der Bedienmaske.

90
4.2 Befüllen
h g

i s
d k a

l
m
e b

n o
f c
p r

Die einzelnen Vorgänge können mit den jeweiligen Tasten jederzeit gestartet und gestoppt werden.

(a) Schnellbefüllhahn
Befüllung über Schnellbefüllhahn starten.
(b) Einspülschleuse aktivieren.
(c) Rührwerk aktivieren/deaktivieren.
(d) Nachsaugen
Die Zuführleitung zum Schnellbefüllhahn wird leer gesaugt.
(e) Frischwasser umpumpen.
Frischwasser in den Brühebehälter umpumpen bzw. Spritzbrühe verdünnen.
Bei Aktivierung gemeinsam mit der Funktion Einspülschleuse (b):
Wasser wird aus dem Frischwasserbehälter durch die Einspülschleuse in den Brühebehälter
gepumpt.
(f) Stopptaste
Taste drücken, um alle aktiven Funktionen anzuhalten.
Eine aktive Zirkulation kann am Außenbedienterminal über die Stopptaste deaktiviert werden.
Nach dem deaktivieren, wechselt der Button am Außenbedienterminal wieder zurück in die
Funktion als Stopptaste für die Befüllfunktionen.
Die Zirkulation kann am Außenbedienterminal nur deaktiviert, nicht aktiviert werden!
(g) Anzeige des aktuellen Füllstandes im Frischwasserbehälter.
(h) Anzeige des aktuellen Füllstandes im Brühebehälter.
(p) Intensität des Rühwerkes einstellen
¾¾ Mit den Tasten nach oben und unten navigieren. Befindet sich ein roter Rand um das Sym-
bol kann mit der Enter-Taste das Rührwerk auf 4 Intensitätsstufen eingestellt werden. Pro
Antippen wird das Rührwerk eine Stufe höher geschalten.
(r) Einstellen der Wassermenge, die zur Einspülschleuse geleitet werden soll.
¾¾ Menge prozentual der max. Menge
¾¾ Links neben dem Eingabefeld kann über das Symbol zwischen Benutzerdefiniert (%-Wert) und
Max (100%) umgeschaltet werden. Die Einstellung eines %-Werts ist nur bei Benutzerdefiniert
möglich!
¾¾ Mit den Tasten nach oben und unten navigieren. Befindet sich ein roter Rand um die Zeile, in
der der Wert eingegeben werden soll, diese mit der ENTER Taste anwählen. Mit den Tasten
links und rechts kann in 1er-Schritten, mit den Tasten oben und unten kann in 10er-Schritten
der gewünschte Wert eingegeben werden. Anschließend den Wert mit der ENTER-Taste
bestätigen.
91
Befüllmenge festlegen:

h g

i s
d k a

l
m
e b

n o
f c
p r

(i) Befüllgrenze 2 (automatische Befüllgrenze) eingeben.


¾¾ Es wird die benötigte Befüllmenge (k) angezeigt, die anhand der Ausbringmenge (o) und der
zu bearbeitenden Fläche (n) berechnet wird.
¾¾ Es kann auch ein manueller Wert eingegeben werden. Der Wert der zu bearbeitenden Fläche
(n) wird berechnet.
¾¾ Mit den Tasten nach oben und unten navigieren. Befindet sich ein roter Rand um die Zeile,
in der der Wert eingegeben werden soll, diese mit der ENTER Taste anwählen. Mit den
Tasten links und rechts kann in 10er Schritten, mit den Tasten oben und unten kann in
100er-Schritten der gewünschte Wert eingegeben werden. Anschließend den Wert mit der
ENTER Taste bestätigen.
(l) Befüllgrenze 1 (manuelle Befüllgrenze) eingeben.
¾¾ Schaltfläche anwählen und Menge manuell in Eingabefeld (m) eingeben. Nach einem Neu-
start bleibt dieser Wert erhalten.
¾¾ Mit den Tasten nach oben und unten navigieren. Befindet sich ein roter Rand um die Zeile,
in der der Wert eingegeben werden soll, diese mit der ENTER Taste anwählen. Mit den
Tasten links und rechts kann in 10er Schritten, mit den Tasten oben und unten kann in
100er-Schritten der gewünschte Wert eingegeben werden. Anschließend den Wert mit der
ENTER Taste bestätigen.
(s) Die maximal mögliche Befüllmenge wird angesteuert.
¾¾ Die Befüllmenge (k) wird auf das Nennvolumen gesetzt und und kann nicht abgeändert
werden.
¾¾ Die Befüllgrenze max bezieht sich auf die Befüllgrenze 2 (i).
¾¾ Ist die Befüllgrenze max aktiv, kann im Feld zu bearbeitende Fläche (n) keine Eingabe gemacht
werden, da dieser Wert automatisch berechnet wird. Wird die Ausbringmenge (o) geändert,
ändert sich auch der Wert der zu bearbeitenden Fläche (n).

92
h g

i s
d k a

l
m
e b

n o
f c
p r

(n) zu bearbeitende Fläche in Hektar


¾¾ Schaltfläche anwählen und Fläche in Eingabefeld (n) eingeben.
¾¾ Gewünschte Ausbringmenge in Liter pro Hektar im Eingabefeld (o) eingeben.
¾¾ Mit den Tasten nach oben und unten navigieren. Befindet sich ein roter Rand um die Zeile
in der der Wert eingegeben werden soll, diese mit der ENTER Taste anwählen. Mit den
Tasten links und rechts kann der gewünschte Wert eingegeben werden. Anschließend den
Wert mit der ENTER Taste bestätigen.
¾¾ Berechnung der Befüllmenge (k) anhand der aktuell eingestellten Ausbringmenge (o) in Liter pro
Hektar und der zu bearbeitenden Fläche (n).
¾¾ Die benötigte Befüllmenge wird im Eingabefeld (k) angezeigt.

¾¾ Die Befüllung starten (a).


¾¾ Die Befüllung endet, wenn die Befüllmenge erreicht ist, und die Pumpe wird deaktiviert.

HINWEIS
¾¾ Ist der Wert der Befüllgrenze 2 größer als das Nennvolumen des Brühebehälters, wird am Terminal
eine Meldung angezeigt und die Befüllgrenze wird auf das Nennvolumen reduziert.
¾¾ Die Befüllung stoppt bei der Befüllgrenze 1 (falls ein Wert eingetragen ist). Ein erneutes Starten
der Befüllung füllt den Brühebehälter bis zur Befüllgrenze 2.
¾¾ Es wird beim Erreichen der Befüllgrenze 1 automatisch die Befüllung gestoppt und auf die
Befüllgrenze 2 umgeschalten, wenn dessen Wert größer ist als die aktuelle Befüllgrenze bzw. der
aktuelle Füllstand des Brühebehälters. Ein erneutes Starten der Befüllung füllt den Brühebe-
hälter bis zur Befüllgrenze 2.
¾¾ Wird bei der Befüllgrenze 1 kein Wert eingegeben, läuft die Befüllung bis zum Wert der Befüllgrenze 2
und die Befüllung endet.
¾¾ Ist der Wert der Befüllgrenze 1 größer als der Wert der Befüllgrenze 2, läuft die Befüllung bis zum
Wert der Befüllgrenze 2 und die Befüllung endet.

93
4.3 Waschprogramm

b
c
d
f g

a e

Mit dem Waschprogramm kann das Pumpen- und Leitungssystem gespült und gereinigt werden
(z.B. unter Anwendung von speziellen Reinigungsmitteln).

(a) Waschprogramm starten/stoppen. Während des Vorgangs leuchtet der grüne Anzeigepunkt.
Das Programm muss nach gründlicher Reinigung manuell wieder ausgeschaltet werden!
(b) Laufzeit des Waschprogramms seit Aktivierung.
(c) Reinigung der Einspülschleuse aktivieren/deaktivieren. Während des Vorgangs leuchtet der grü-
ne Anzeigepunkt. Nach abgeschlossener Reinigung die Einspülschleuse wieder deaktivieren!
(d) Status zur Reinigung der Einspülschleuse. Ist die Reinigung beendet, wird hinter das Symbol
ein grüner Haken gesetzt.
(e) Reinigungszyklus
(f) Anzahl der Reinigungszyklen seit Aktivierung des Waschprogramms.
(g) Statusanzeige des Reinigungszyklus.

94
4.4 Weitere Funktionen

a g
d
h

b i e

c f

(a) Restablass Tankinhalt (Brühebehälter wird entleert)


¾¾ Verschlusskappe des Restablasses abnehmen und geeignetes Gefäß zum Auffangen der
Brühe darunter platzieren.
¾¾ Die Funktion Restablass am Außenbedienterminal aktivieren.
¾¾ Ist der Brühebehälter komplett entleert, die Funktion Restablass wieder deaktivieren.
¾¾ Die Verschlusskappe wieder aufsetzen und die aufgefangene Brühe vorschriftsgemäß entsorgen.
(b) NightLight Reinigung aktivieren/deaktivieren (optional)
(c) Einwintern des Spritzsystems
¾¾ Sieheunter Kapitel Spritzsystem Einwintern
(d) Außenreinigung aktivieren/deaktivieren (optional)
(e) Arbeitsbeleuchtung an der Einspülschleuse aktivieren/deaktivieren (optional)
(f) Reinigung des Saugfilters
¾¾ Am Außenbedienterminal die Funktion Filterreinigung auswählen.
¾¾ Am Terminal erscheint ein Hinweis, dass der Filter nun gereinigt/gewechselt werden kann.
¾¾ Die Meldung mit „ENTER“ bestätigen.
¾¾ Den Saugfilter reinigen/wechseln. Die Ablagerungen mit geeignetem Behälter auffangen
und vorschriftsgemäß entsorgen.
¾¾ Den Filter wieder einschrauben.
¾¾ Am Außenbedienterminal die Funktion Filterreinigung wieder deaktivieren.
(g) Pumpendruck in bar
(h) Druck des Rührwerks in bar
(i) Reinigungsdruck in bar

95
Drucküberprüfung
¾¾ Ca. 200 Liter Wasser in den Brühebehälter füllen.
¾¾ Die Zirkulation einschalten und auf ca. 2 bar einstellen. Den Pumpendruck (g) prüfen, dabei darf
kein Druck am Rührwerk (h) und an der Reinigung (i) anliegen. Anschließend die Zirkulation
wieder deaktivieren.
¾¾ Am Außenbedienterminal das Rührwerk einschalten. Den Druck am Rührwerk (h) prüfen. Es
darf an der Reinigungspumpe (i) kein Druck anliegen. Anschließend das Rührwerk wieder
deaktivieren.
¾¾ Sollten Abweichungen vorhanden sein, den HORSCH Service kontaktieren.
¾¾ Wird bei ausgeschalteter Spritzpumpe ein Druck angezeigt, müssen die Drucksensoren neu
geteacht werden. Teachvorgänge von HORSCH Servicemitarbeitern durchführen lassen!

96
5. Außenbedienung bei Maschinen der Variante CCS
Das Außenbedienterminal Mini befindet sich oberhalb der Einspülschleuse zwischen den beiden
Kugelhähnen. Über das Außenbedienterminal Mini kann die Kreiselpumpe zur Befüllung des Brü-
hebehälters ein-/ausgeschaltet werden und der Hochdruckreiniger (optional) aktiviert/deaktiviert
werden. An der Anzeige wird der Füllstand des Brühebehälters angezeigt.
Eine aktive Funktion ist an der leuchtenden LED neben der jeweiligen Taste erkennbar.

HINWEIS
¾¾ Ersetztnicht die Betriebsanleitung der Grundmaschine!
¾¾ Sicherheits- und Warnhinweise in der Betriebsanleitung der Grundmaschine beachten!
¾¾ Die Betriebsanleitung ist immer mitzuführen!
¾¾ Bediener müssen die Betriebsanleitung vor Einsatz der Maschine vollständig gelesen und ver-
standen haben!

5.1 Außenbedienterminal Mini

a b

(a) Kreiselpumpe ein-/ausschalten / durch langes Betätigen der Taste kann die Zuführleitung
leer gesaugt werden (Nachsaugfunktion)
Bei einer aktiven Zirkulation kann am Außenbedienterminal Mini über die Taste Kreiselpumpe
ein-/ausschalten in den Befüllmodus geschalten werden. Ein erneutes Drücken der Taste
Kreiselpumpe ein-/ausschalten deaktiviert die Pumpe.
Bei aktivem Befüllmodus kann am Hauptterminal auf der Befüllseite die Befüllfunktion deak-
tiviert werden. Anschließend kann auf der Hauptseite die Zirkulation wieder aktiviert werden.
(b) Hochdruckreiniger aktivieren/deaktivieren (optional)
(c) Anzeige Füllstand des Brühebehälters

97
5.2 Kugelhahn Saugseite

b
d

(a) Brühebehälter über Sauganschluss befüllen


(b) Wasser aus Frischwasserbehälter saugen
(c) Restablass
(d) Wasser/Spritzbrühe aus Brühebehälter saugen

98
5.3 Kugelhahn Druckseite

a
b

e
c
d
h i

g
f

(a) Brühebehälter befüllen


(b) Rührwerk
(c) Innen-/Außenreinigung
(d) Einspülschleuse
(e) Zirkulation/Spritzen
(f) Hahn zur manuell einstellbaren Intensität des Rührwerkes im Spritzbetrieb
(g) Umschalthahn zwischen Innen- und Außenreinigung
(h) Stellung des Hahns zur Außenreinigung
(i) Stellung des Hahns zur Innenreinigung

5.4 Befüllen
Möglichkeit 1: ¾¾ Den Kugelhahn der Saugseite auf Brühebehälter über Sauganschluss befüllen stellen.
¾¾ Den Kugelhahn der Druckseite auf Brühebehälter befüllen stellen.
¾¾ Am Außenbedienterminal Mini die Kreiselpumpe aktivieren.
¾¾ Die Befüllung endet, wenn das Nennvolumen des Brühebehälters erreicht ist
oder die Pumpe am Außenbedienterminal Mini manuell deaktiviert wird.
¾¾ Durch langes Betätigen der Taste Kreiselpumpe ein-/ausschalten am Außenbe-
dienterminal Mini kann die Zuführleitung zum Schnellbefüllhahn leer gesaugt
werden (Nachsaugfunktion).

99
Möglichkeit 2: ¾¾ „Befüllgrenze 2“ (automatische Befüllgrenze) am Terminal im Untermenü
Brühebehälter befüllen auswählen.

a b
f
d e
c

¾¾ Es wird die benötigte Befüllmenge (b) angezeigt, die anhand der Ausbringmenge
und der zu bearbeitenden Fläche (c) berechnet wird.
¾¾ Die zu bearbeitende Fläche in Hektar in das Eingabefeld (c) eingeben.
¾¾ Es kann auch ein manueller Wert bei der Befülllgrenze 2 (b) eingegeben werden.
Der Wert der zu bearbeitenden Fläche (c) wird berechnet.
¾¾ Befüllgrenze 1 (d) eingeben. Die Befüllung wird beim Erreichen der Befüllgren-
ze 1 (e) automatisch gestoppt. Schaltfläche anwählen und Menge manuell in
Eingabefeld (e) eingeben.
¾¾ Den Kugelhahn der Saugseite auf Brühebehälter über Sauganschluss befüllen stellen.
¾¾ Am Außenbedienterminal Mini die Kreiselpumpe aktivieren.
¾¾ Die Befüllung wird beim Erreichen der Befüllgrenze 1 (d) automatisch gestoppt
und auf die Befüllgrenze 2 (a) umgeschalten. Ein erneutes Starten der Befüllung
füllt den Brühebehälter bis zur Befüllgrenze 2. Im Anschluss wird die Pumpe
deaktiviert.

100
Möglichkeit 3: ¾¾ Symbol „max. Befüllmenge“ (f) am Terminal im Untermenü Brühebehälter befüllen
auswählen. Die maximal mögliche Befüllmenge wird angesteuert.

a b
f
d e
c

¾¾ Die Befüllmenge (b) wird auf das Nennvolumen gesetzt und und kann nicht
abgeändert werden.
¾¾ Die Befüllgrenze max bezieht sich auf die Befüllgrenze 2 (a).
¾¾ Ist die Befüllgrenze max (f) aktiv, kann im Feld zu bearbeitende Fläche (c) keine
Eingabe gemacht werden, da dieser Wert automatisch berechnet wird. Wird die
Ausbringmenge geändert, ändert sich auch der Wert der zu bearbeitenden Fläche (c).
¾¾ Befüllgrenze 1 (d) eingeben. Die Befüllung wird beim Erreichen der Befüllgren-
ze 1 (e) automatisch gestoppt. Schaltfläche anwählen und Menge manuell in
Eingabefeld (e) eingeben.
¾¾ Den Kugelhahn der Saugseite auf Brühebehälter über Sauganschluss befüllen stellen.
¾¾ Am Außenbedienterminal Mini die Kreiselpumpe aktivieren.
¾¾ Die Befüllung wird beim Erreichen der Befüllgrenze 1 (d) automatisch gestoppt
und auf die Befüllgrenze 2 (a) umgeschalten. Ein erneutes Starten der Befüllung
füllt den Brühebehälter bis zur Befüllgrenze 2. Im Anschluss wird die Pumpe
deaktiviert.

HINWEIS
¾¾ Ist der Wert der Befüllgrenze 2 größer als das Nennvolumen des Brühebehälters, wird am Terminal
eine Meldung angezeigt und die Befüllgrenze wird auf das Nennvolumen reduziert.
¾¾ Die Befüllung stoppt bei der Befüllgrenze 1 (falls ein Wert eingetragen ist). Ein erneutes Starten
der Befüllung füllt den Brühebehälter bis zur Befüllgrenze 2.
¾¾ Es wird beim Erreichen der Befüllgrenze 1 automatisch die Befüllung gestoppt und auf die
Befüllgrenze 2 umgeschalten, wenn dessen Wert größer ist als die aktuelle Befüllgrenze bzw. der
aktuelle Füllstand des Brühebehälters. Ein erneutes Starten der Befüllung füllt den Brühebe-
hälter bis zur Befüllgrenze 2.
¾¾ Wird bei der Befüllgrenze 1 kein Wert eingegeben, läuft die Befüllung bis zum Wert der Befüllgrenze 2
und die Befüllung endet.
¾¾ Ist der Wert der Befüllgrenze 1 größer als der Wert der Befüllgrenze 2, läuft die Befüllung bis zum
Wert der Befüllgrenze 2 und die Befüllung endet.

101
5.5 Reinigen
¾¾ Zum Spülen und Reinigen des Pumpen- und Leitungssystems den Kugelhahn der Saugseite
auf Wasser aus Frischwasserbehälter saugen stellen.
¾¾ Am Außenbedienterminal Mini die Pumpe aktivieren.
¾¾ Mit dem Kugelhahn der Druckseite können die einzelnen Funktionen Brühebehälter befüllen,
Rührwerk, Innenreinigung, Einspülschleuse und Gestängezirkulation jeweils mit Frischwasser
gereinigt werden.
¾¾ Bei der Innenreinigung den Umschalthahn zwischen Innen- und Außenreinigung auf Innenrei-
nigung stellen.
¾¾ Bei der Reinigung der Einspülschleuse die einzelnen Funktionen Kanisterspülung, Spüldüsen,
Waschpistole und Stoßdüse (nur bei Einspülschleuse mit Edelstahltrichter) betätigen.
¾¾ Nach der Reinigung die Pumpe am Außenbedienterminal Mini wieder deaktivieren.

5.6 CCS Reinigung (kontinuierliche Innenreinigung)


¾¾ Für die kontinuierliche Innenreinigung den Kugelhahn der Saugseite auf Wasser aus Brühebe-
hälter saugen und den Kugelhahn der Druckseite auf Zirkulation/Spritzen stellen.
¾¾ Am Terminal im Untermenü Reinigung die CCS Reinigung starten. Nach Bedarf können die
Rand- und Kantendüsen (optional) mit gereinigt werden.
¾¾ Es werden 50 Liter Frischwasser über die Innenreinigung in den Brühebehälter gepumpt.
¾¾ Am Terminal Spritzen aktivieren.
¾¾ Es wird gleichzeitig gereinigt und ausgespritzt.
¾¾ Sind der Frischwasser- und Brühebehälter entleert und der Gestängedruck beträgt 0 bar, endet
die CCS Reinigung.
¾¾ Die Reinigung kann auch manuell früher beendet werden.

5.7 Außenreinigung (optional)


¾¾ ZurAußenreinigung den Kugelhahn der Saugseite auf Wasser aus Frischwasserbehälter sau-
gen stellen.
¾¾ Den Kugelhahn der Druckseite auf Reinigung und den Umschalthahn auf Außenreinigung stellen.
¾¾ Am Außenbedienterminal Mini den Hochdruckreiniger aktivieren.
¾¾ Nach der Reinigung den Hochdruckreiniger am Außenbedienterminal Mini wieder deaktivieren.

102
5.8 Rührwerk
¾¾ Den Kugelhahn der Saugseite auf Wasser/Spritzbrühe aus Brühebehälter saugen und den
Kugelhahn der Druckseite auf Rührwerk stellen.
¾¾ Am Außenbedienterminal Mini die Pumpe aktivieren. Es wird mit der vollen Leistung gerührt.
¾¾ Die Intensität des Rührwerks kann manuell über den Wegehahn während dem Zirkulieren/
Spritzen eingestellt werden. Hierfür muss der Kugelhahn der Druckseite auf Zirkulation/Spritzen
gestellt werden.

5.9 Einspülschleuse
¾¾ Mittel während des Befüllvorganges einspülen: Den Kugelhahn der Saugseite auf Brühebehälter
über Sauganschluss befüllen und den Kugelhahn der Druckseite auf Einspülschleuse stellen.
¾¾ Mittel bei befüllten Brühebehälter einspülen: Den Kugelhahn der Saugseite auf Wasser aus
Brühebehälter saugen und den Kugelhahn der Druckseite auf Einspülschleuse stellen.
¾¾ Am Außenbedienterminal Mini die Pumpe aktivieren.
¾¾ Das Einspülen von Mitteln ist nur möglich, wenn der Füllstand des Brühebehälters kleiner als
das Nennvolumen ist.
¾¾ Wurden alle Mittel eingespült und die Einspülschleuse gereinigt, die Pumpe am Außenbedien-
terminal Mini wieder deaktivieren.

5.10 Zirkulation / Spritzen


¾¾ Den Kugelhahn der Saugseite auf Wasser/Spritzbrühe aus Brühebehälter saugen und den
Kugelhahn der Druckseite auf Zirkulation/Spritzen stellen.
¾¾ Am Terminal die Zirkulation aktivieren.
¾¾ Über den manuellen Hahn kann die Intensität des Rührwerks während dem Zirkulieren/Spritzen
eingestellt werden.

5.11 Restablass
¾¾ Geeignetes Auffanggefäß unter den Restablass platzieren und Kugelhahn öffnen.
¾¾ Den Kugelhahn der Saugseite auf Restablass und den Kugelhahn der Druckseite auf Zirkulation/
Spritzen stellen.
¾¾ Sind der Brühebehälter und die Leitungen entleert, den Kugelhahn der Saugseite auf Wasser
aus Brühebehälter saugen stellen.
¾¾ Kugelhahn schließen und die aufgefangene Restbrühe vorschriftsgemäß entsorgen.

103
6. Außenbedienung bei Maschinen der Variante ECO
Das Außenterminal Mini befindet sich oberhalb der Einspülschleuse zwischen den beiden Ku-
gelhähnen. An der Anzeige wird der Füllstand des Brühebehälters angezeigt. Die beiden Tasten
unterhalb sind bei der Variante ECO ohne Funktion.

HINWEIS
¾¾ Ersetztnicht die Betriebsanleitung der Grundmaschine!
¾¾ Sicherheits- und Warnhinweise in der Betriebsanleitung der Grundmaschine beachten!
¾¾ Die Betriebsanleitung ist immer mitzuführen!
¾¾ Bediener müssen die Betriebsanleitung vor Einsatz der Maschine vollständig gelesen und ver-
standen haben!

6.1 Außenterminal Mini

a a

(a) ohne Funktion


(b) Anzeige Füllstand des Brühebehälters

104
6.2 Kugelhahn Saugseite

a
b

(a) Wasser/Spritzbrühe aus Brühebehälter saugen


(b) Wasser aus Frischwasserbehälter saugen
(c) Brühebehälter über Sauganschluss befüllen

105
6.3 Kugelhahn Druckseite

a
b

e
c
d
h i

g
f

(a) Brühebehälter befüllen


(b) Rührwerk
(c) Innen-/Außenreinigung
(d) Einspülschleuse
(e) Zirkulation/Spritzen
(f) Hahn zur manuell einstellbaren Intensität des Rührwerkes im Spritzbetrieb
(g) Umschalthahn zwischen Innen- und Außenreinigung
(h) Stellung des Hahns zur Außenreinigung
(i) Stellung des Hahns zur Innenreinigung

106
6.4 Befüllen

¾¾ Den Kugelhahn der Saugseite auf Brühebehälter über Sauganschluss befüllen stellen.
¾¾ Den Kugelhahn der Druckseite auf Brühebehälter befüllen stellen.
¾¾ Durch Einschalten der Zapfwelle wird die Kolbenmembranpumpe aktiviert und der Befüllvorgang
startet.
¾¾ Den Füllstand des Brühebehälters am Display beobachten und bei Erreichen des gewünschten
Füllstandes oder bei Erreichen des Nennvolumens die Zapfwelle abschalten. Der Befüllvorgang
kann jederzeit durch Abschalten der Zapfwelle oder durch Verstellen des Kugelhahns der Saug-
seite auf Wasser/Spritzbrühe aus Brühebehälter saugen unterbrochen werden.

6.5 Reinigen
¾¾ Zum Spülen und Reinigen des Pumpen- und Leitungssystems den Kugelhahn der Saugseite
auf Wasser aus Frischwasserbehälter saugen stellen.
¾¾ Durch Einschalten der Zapfwelle wird die Kolbenmembranpumpe aktiviert.
¾¾ Mit dem Kugelhahn der Druckseite können die einzelnen Funktionen Brühebehälter befüllen, Rühr-
werk, Innenreinigung, Einspülschleuse und Gestängezirkulation jeweils mit Frischwasser gereinigt werden.
¾¾ Bei der Innenreinigung den Umschalthahn zwischen Innen- und Außenreinigung auf Innenrei-
nigung stellen.
¾¾ Bei der Reinigung der Einspülschleuse die einzelnen Funktionen Kanisterspülung, Spüldüsen, Wasch-
pistole und Stoßdüse (nur bei Einspülschleuse mit Edelstahltrichter) betätigen.
¾¾ Nach der Reinigung die Zapfwelle wieder abschalten.

6.6 Außenreinigung (optional)


¾¾ ZurAußenreinigung den Kugelhahn der Saugseite auf Wasser aus Frischwasserbehälter sau-
gen stellen.
¾¾ Den Kugelhahn der Druckseite auf Reinigung und den Umschalthahn auf Außenreinigung stellen.
¾¾ Durch Einschalten der Zapfwelle wird die Kolbenmembranpumpe aktiviert.
¾¾ Nach der Reinigung die Zapfwelle wieder abschalten.

107
6.7 Rührwerk
¾¾ Den Kugelhahn der Saugseite auf Wasser/Spritzbrühe aus Brühebehälter saugen und den
Kugelhahn der Druckseite auf Rührwerk stellen.
¾¾ Die Zapfwelle einschalten. Es wird mit der vollen Leistung gerührt.
¾¾ Die Intensität des Rührwerks kann manuell über den Wegehahn während dem Zirkulieren/
Spritzen eingestellt werden. Hierfür muss der Kugelhahn der Druckseite auf Zirkulation/Spritzen
gestellt werden.

6.8 Einspülschleuse
¾¾ Mittel während des Befüllvorganges einspülen: Den Kugelhahn der Saugseite auf Brühebehälter
über Sauganschluss befüllen und den Kugelhahn der Druckseite auf Einspülschleuse stellen.
¾¾ Mittel bei befüllten Brühebehälter einspülen: Den Kugelhahn der Saugseite auf Wasser aus
Brühebehälter saugen und den Kugelhahn der Druckseite auf Einspülschleuse stellen.
¾¾ Die Zapfwelle einschalten.
¾¾ Wurden alle Mittel eingespült und die Einspülschleuse gereinigt, die Zapfwelle wieder abschalten.

6.9 Zirkulation / Spritzen


¾¾ Den Kugelhahn der Saugseite auf Wasser/Spritzbrühe aus Brühebehälter saugen und den
Kugelhahn der Druckseite auf Zirkulation/Spritzen stellen.
¾¾ Durch Einschalten der Zapfwelle wird die Kolbenmembranpumpe aktiviert.
¾¾ Am Terminal die Zirkulation aktivieren.
¾¾ Über den manuellen Hahn kann die Intensität des Rührwerks während dem Zirkulieren/Spritzen
eingestellt werden.

6.10 Restablass
¾¾ Geeignetes Auffanggefäß unter den Restablass platzieren und Kugelhahn öffnen.
¾¾ Den Kugelhahn der Saugseite auf Restablass und den Kugelhahn der Druckseite auf Zirkulation/
Spritzen stellen.
¾¾ Sind der Brühebehälter und die Leitungen entleert, den Kugelhahn der Saugseite auf Wasser
aus Brühebehälter saugen stellen.
¾¾ Kugelhahn schließen und die aufgefangene Restbrühe vorschriftsgemäß entsorgen.

108
7. Multifunktionsgriff 7.1 Bedienung
¾¾ Den seitlichen Schalter auf die gewünschte
Der Multifunktionsgriff ist ein ISOBUS fähiges Ebene stellen und halten. Die LED leuchtet
Bedienelement und kann zur Erleichterung der in der entsprechenden Farbe.
Bedienung zusätzlich an das Terminal ange- ¾¾ Die Taste mit der gewünschten Funktion
schlossen werden. drücken.
Er enthält die während der Arbeit am häufigsten
¾¾ Um den aktivierten Arbeitsgang zu beenden,
benötigten Funktionen. Diese sind dadurch
die Taste und den Schalter loslassen.
einfach, schnell und ohne Blickkontakt wählbar.
Die Anzahl der Masken wird durch die Verwen-
dung des Multifunktionsgriffes reduziert und
schafft dadurch einen besseren Überblick. 7.2 als ISOBUS-Teilnehmer
7.2.1 Der Multifunktionsgriff ist
bereits als ISOBUS-Teilnehmer
1 angemeldet
¾¾ Die folgende Abbildung zeigt, dass der Multi-
funktionsgriff bereits als ISOBUS-Teilnehmer
angemeldet ist.
2
F

Terminal Plug-ins Treiber Objectpool

Der Multifunktionsgriff beinhaltet auf der Vorder- Lizenzen USB 1 SDCard GPS

seite 8 Tasten und an der rechten Seite einen


Schalter (2).
Auxililary
Mit diesem kann zwischen 3 Ebenen gewech-
selt werden. Die aktuell eingestellte Ebene wird
auf der Vorderseite mit einer farbigen LED (1)
angezeigt.

Schalterstellung Farb Status LED

Rot

Gelb

Grün

109
7.2.2 Treiber „Auxiliary“ einstellen 2. Die weiß umrandete Taste gedrückt halten.

1. In den Einstellungen die Seite „Treiber“ aus-

F
wählen.

F
F

Terminal Plug-ins Treiber Objectpool

3. Die Zündung am Schlepper einschalten oder


Lizenzen USB 1 SDCard GPS
das Terminal wieder starten.
4. Die weiß umrandete Taste nach etwa 5 Se-
Auxililary kunden los lassen.
5. Die Applikation des Multifunktionsgriffes öffnen.

2. „Auxiliary“ antippen und „AUX 2“ auswählen.


Treiber F Terminal Plug-ins Treiber Objectpool

GPS
Standard
Lizenzen USB 1 SDCard GPS
LightBar
deaktiviert

FarmPilot
deaktiviert Auxililary

Auxiliary
Auxiliary 2
F

IsoPrinter
deaktiviert

6. Den Multifunktionsgriff konfigurieren. Un-


ter dem Punkt „auxiliary input type“ muss
„AUX 2“ ausgewählt werden.
F

3. Anschließend das Terminal neu starten.


F

7.2.3 Den Multifunktionsgriff als


ISOBUS-Teilnehmer anmelden
Sofern der Pool des Multifunktionsgriffes noch
nicht geladen ist, muss dieser zuerst als ISO-
BUS-Teilnehmer angemeldet werden.
F

1. Die Zündung am Schlepper ausschalten oder


das Terminal deaktivieren. Dabei erlischt
auch die LED am Multifunktionsgriff.
7. Die Zündung aus- und nach kurzer Zeit
wieder einschalten oder das Terminal neu
starten.

110
7.3 Funktionen zuweisen 4. Diesen Vorgang so lange wiederholen, bis
alle Funktionen zugeteilt wurden.
1. In den Einstellungen den Auxiliary Editor
auswählen.
WARNUNG
Eine doppelt belegte Taste kann zu Schäden an
F
der Maschine oder an Personen führen! Jede
Terminal Plug-ins Treiber Objectpool Taste mit nur einer Funktion belegen.

SDCard GPS 5. Den Haken betätigen, um die Auswahl

F
Lizenzen USB 1

abzuspeichern.
6. Die Zündung aus- und nach kurzer Zeit
Auxililary
wieder einschalten oder das Terminal neu
starten.
7. Nach dem Neustart erscheint auf dem Haupt-
bildschirm die Meldung „Bestätigen Sie die
2. Die gewünschte Funktion auswählen und an-
Zuweisungen / Scrollen Sie bis zum Ende“.
tippen. Durch Scrollen erreicht man weitere
Funktionen.
HINWEIS
¾¾ Diese Meldung erscheint jetzt bei jedem Neu-
start und muss bestätigt werden.
F

¾¾ Wird nicht bis zum Ende gescrollt, hat der


Multifunktionsgriff keine Funktion.

¾¾ Durchdie Betätigung von können alle


Zuweisungen gelöscht werden.

8. Die Zuweisungen mit dem Haken be-


stätigen.
9. Verschiedene Belegungen können auf der
3. Einen Taster auswählen und mit den Haken Hauptseite des Spritzaufbau unter Diagnose /
Einstellungen im Untermenü Maschinengeometrie
bestätigen. Durch Scrollen können die
zugewiesen und abgerufen werden.
Ebenen rot, grün oder gelb ausgewählt werden.
F

111
7.4 Belegung
¾¾ DieBelegung des Multifunktionsgriffes kann
c d
individuell gestaltet werden. a

¾¾ Standardmäßig werden die Tasten mit der ROT


nachfolgend abgebildeten Belegung hinterlegt.
e f
b
¾¾ Bei jedem Systemneustart muss die Belegung
des Multifunktionsgriffes bestätigt werden.
¾¾ Wirdbeim Starten ein Multifunktionsgriff er-
g h
kannt und es ist keine spezifische Belegung
abgespeichert, wird automatisch eine stan-
dardmäßige Belegung geladen. (a) Achsschenkellenkung „Automatikbetrieb“
¾¾ Nach einem Tausch des Terminals muss der (b) Achsschenkellenkung „EIN / AUS“
Multifunktionsgriff neu belegt werden.
(c) Linker Gestängeflügel auf *
(d) Rechter Gestängeflügel auf *

(e) Linker Gestängeflügel ab *


(f) Rechter Gestängeflügel ab *

(g) Lenkung „manuell“ Fahrtrichtung „links“


(h) Lenkung „manuell“ Fahrtrichtung „rechts“

i m n

GELB
k o p

q r

(i) Spritzmenge „100 %“


(k) Spritzbetrieb „EIN / AUS“

(m) Teilbreiten- „ZUSCHALTUNG“ von „links“


(n) Teilbreiten- „ZUSCHALTUNG“ von „rechts“

(o) Teilbreiten- „ABSCHALTUNG“ von „links“


(p) Teilbreiten- „ABSCHALTUNG“ von „rechts“

(q) Spritzmengen- „REDUZIERUNG“ um 5 %


(r) Spritzmengen- „ERHÖHUNG“ um 5 %

112
s t u

GRÜN

v w

x y

(s) Automatische Gestängeführung aktivieren

(t) Gestänge bzw. Parallelogramm anheben *


(u) Gestänge automatisch Einklappen

(v) Gestänge bzw. Parallelogramm absenken *


(w) Gestänge automatisch Ausklappen

(x) Hangausgleich „links“ auf


(y) Hangausgleich „rechts“ auf

Tastenbelegung am Multifunktionsgriff in Ab-


hängigkeit der Schalterstellung bzw. Farbe der
Status-LED
* Option

¾¾ Die Tastenbelegung kann auch variieren!

113
8. Spritzsystem 3. Am Außenbedienterminal den Hochdruck-
reiniger aktivieren (optionale Ausstattung).
Einwintern Die Waschpistole solange mit Druck beauf-
schlagen bis ein Frostschutzgemisch austritt.
Anschließend den Hochdruckreiniger wieder
deaktivieren.
8.1 Maschinen der 4. Am Außenbedienterminal die NightLight Rei-
Variante CCS Pro nigung (optionale Ausstattung) aktivieren bis
ein Frostschutzgemisch an den Reinigungs-
1. Je nach gewünschter Frostschutztemperatur, düsen austritt. Die Funktion kann immer nur
die entsprechende Anzahl an Liter Frost- für 4 Sekunden aktiviert werden. Erst nach
schutzmittel und Klarwasser in den Frisch- einer Pause von 3 Sekunden kann die Funk-
wasserbehälter einfüllen. Es werden min. 60 tion erneut aktiviert werden.
Liter des fertigen Gemisches benötigt. 5. Am Außenbedienterminal die Funktion Ein-
wintern starten. Es erscheint die Meldung
HD-Reiniger und NightLight Reinigung betätigt? Die
HINWEIS Meldung mit „ENTER“ bestätigen.
Nach dem Entleeren der Maschine (ohne Air
Funktion) verbleiben noch ca. 20 - 40 Liter HD-Reiniger und NightLight-
Reinigung betätigt?
Wasser in den Leitungen! Diese Restmenge
vermischt sich beim Einwinterungsvorgang mit
dem Frostschutzgemisch und senkt dadurch die
Frostschutztemperatur nochmals ab!

Frostsicher Frostschutz-
Klarwasser
bis mittel 6. Die Funktion Einwintern startet.
-20°C 30 L 20 L ¾¾ Die Kolbenmembranpumpe wird gestartet
-27°C 35 L 15 L und der Inhalt des Frischwasserbehälters
-40°C 45 L 10 L wird vollständig in den Brühebehälter
Diese Tabelle dient nur als Hinweis! gepumpt. Nach dem Vorgang wird die
Kolbenmembranpumpe gestoppt.
¾¾ Am Terminal erscheint die Meldung Frost-
HINWEIS schutz umgepumpt, Waschprogramm wird gestar-
tet. Die Meldung mit „ENTER“ bestätigen.
Die Angaben des verwendeten Frostschutzmit-
tels beachten, um die gewünschte Konzentrati- Frostschutz umgepumpt,
on anzumischen! Waschprogramm wird gestartet!
Nur zugelassene Frostschutzmittel verwenden!

2. Am Außenbedienterminal die Außenreini-


7. Das Waschprogramm wird gestartet.
gung aktivieren (optionale Ausstattung). Die
Spritzpistole solange mit Druck beaufschla- ¾¾ DieLeitungssysteme der Maschine wer-
gen bis ein Frostschutzgemisch austritt. den gespült.
Anschließend die Außenreinigung wieder
deaktivieren.

114
HINWEIS
8.2 Maschinen der
Variante CCS
Um das Waschprogramm starten zu können,
muss der Füllstand im Brühebehälter größer 1. Je nach gewünschter Frostschutztemperatur,
sein als der LSB - Parameter „210“. Dieser ist die entsprechende Anzahl an Liter Frost-
am Terminal im Untermenü Einstellungen unter schutzmittel und Klarwasser in den Frisch-
dem Punkt „Steuerungseinheit Spritzenaufbau“ wasserbehälter einfüllen. Es werden min. 60
(LSB) zu finden. Liter des fertigen Gemisches benötigt.

8. Während des Ablaufs des Waschpro-


grammes muss die Einspülschleuse aktiviert HINWEIS
werden. Im Anschluss jeweils die Spüldüsen,
Stoßdüse (nur bei Einspülschleuse mit Edel- Nach dem Entleeren der Maschine (ohne Air
stahltrichter), Kanisterspülung und Wasch- Funktion) verbleiben noch ca. 20 - 40 Liter
pistole solange mit Druck beaufschlagen bis Wasser in den Leitungen! Diese Restmenge
ein Frostschutzgemisch austritt. vermischt sich beim Einwinterungsvorgang mit
dem Frostschutzgemisch und senkt dadurch die
9. Ist die Einspülschleuse vollständig mit Frost-
Frostschutztemperatur nochmals ab!
schutz gespült, kann an dieser der Frost-
schutzgehalt mit Hilfe eines Frostschutzprü-
fers festgestellt werden. Anschließend das Frostsicher Frostschutz-
Frostschutzgemisch aus der Einspülschleuse Klarwasser
bis mittel
vollständig absaugen und diese im Wasch- -20°C 30 L 20 L
programm wieder deaktivieren.
-27°C 35 L 15 L
10. Sollte die Frostsicherheit nicht ausreichend -40°C 45 L 10 L
sein, kann eine entsprechende Menge
Diese Tabelle dient nur als Hinweis!
Frostschutzmittel über die Einspülschleuse
eingespült werden.
11. Das Waschprogramm kann nach min. 2 voll- HINWEIS
ständig abgelaufenen Reinigungszyklen und
fertig gespülter Schleuse beendet werden. Die Angaben des verwendeten Frostschutzmit-
12. Am Ende jede Düsenebene, inkl. Rand- tels beachten, um die gewünschte Konzentrati-
und Kantendüsen, kurz öffnen, damit alle on anzumischen!
Düsenstöcke mit Frostschutzgemisch gespült Nur zugelassene Frostschutzmittel verwenden!
werden.
13. Das Wassersystem ist nun fertig einge- 2. Den Kugelhahn der Saugseite auf Wasser
wintert. aus Frischwasserbehälter saugen stellen.
14. Den Luftkessel entleeren. Den Kugelhahn der Druckseite auf Reinigung
und den Umschalthahn auf Außenreinigung
15. Den Wasserabscheider und die Druckluft- stellen. Am Außenbedienterminal Mini den
regler-Kombination entleeren. Hochdruckreiniger aktivieren (optionale
Ausstattung). Die Spritzpistole oder die
Waschpistole des Hochdruckreinigers (je
nach Ausstattung) solange mit Druck beauf-
schlagen bis ein Frostschutzgemisch austritt.
Anschließend den Hochdruckreiniger wieder
deaktivieren.
3. Das NightLight (optionale Ausstattung) ak-
tivieren bis ein Frostschutzgemisch an den
Reinigungsdüsen austritt.

115
4. Am Außenbedienterminal Mini die Spritzpum-
pe aktivieren. HINWEIS
5. Mit dem Kugelhahn der Druckseite die Ma- Die Laufzeit der Kolbenmembranpumpe für
schinenfunktionen Brühebehälter befüllen, diese Funktion wird durch den LSB - Parameter
Rührwerk, Gestängezirkulation und Innen- „215“ definiert.
reinigung jeweils mit Frischwasser spülen.
6. Ist der Frischwasserbehälter entleert, den 12. Den Kugelhahn der Druckseite auf Zirkula-
Kugelhahn der Saugseite auf Wasser aus tion/Spritzen stellen.
Brühebehälter saugen stellen.
13. Am Ende jede Düsenebene, inkl. Rand-
7. Den Kugelhahn der Druckseite auf Einspül- und Kantendüsen, kurz öffnen, damit alle
schleuse stellen. Im Anschluss jeweils die Düsenstöcke mit Frostschutzgemisch gespült
Spüldüsen, Stoßdüse (nur bei Einspülschleu- werden.
se mit Edelstahltrichter), Kanisterspülung und
Waschpistole solange mit Druck beaufschla- 14. Das Wassersystem ist nun fertig einge-
gen bis ein Frostschutzgemisch austritt. wintert.

8. Ist die Einspülschleuse vollständig mit Frost- 15. Den Luftkessel entleeren.
schutz gespült, kann an dieser der Frost- 16. Den Wasserabscheider und die Druckluft-
schutzgehalt mit Hilfe eines Frostschutzprü- regler-Kombination entleeren.
fers festgestellt werden. Anschließend das
Frostschutzgemisch aus der Einspülschleuse
vollständig absaugen.
9. Sollte die Frostsicherheit nicht ausreichend
sein, kann eine entsprechende Menge
Frostschutzmittel über die Einspülschleuse
eingespült werden.
10. Sind alle Funktionen vollständig mit Frost-
schutzgemisch gespült worden, die Spritz-
pumpe am Außenbedienterminal Mini wieder
deaktivieren.
11. Am Terminal die Funktion Einwintern starten.

HINWEIS
Der Kugelhahn der Saugseite muss auf Wasser
aus Brühebehälter saugen stehen!

¾¾ Die Kolbenmembranpumpe wird gestartet.


¾¾ Das Ventil zum Frischwasserbehälter wird
geöffnet und vollständig entleert.
¾¾ Danach wird das Ventil wieder geschlos-
sen und die Ansaughilfe wird aktiviert.
¾¾ Der Saugfilter und die Leitungen der
Kolbenmembranpumpe werden bis zur
Innenreinigung mit Frostschutzgemisch
gespült.

116
8.3 Maschinen der 4. Die Zapfwelle einschalten um die Kolben-
membranpumpe zu aktivieren.
Variante ECO 5. Mit dem Kugelhahn der Druckseite die Ma-
schinenfunktionen Brühebehälter befüllen,
1. Je nach gewünschter Frostschutztemperatur,
Rührwerk, Gestängezirkulation und Innen-
die entsprechende Anzahl an Liter Frost-
reinigung jeweils mit Frischwasser spülen.
schutzmittel und Klarwasser in den Frisch-
wasserbehälter einfüllen. Es werden min. 60 6. Ist der Frischwasserbehälter entleert, den
Liter des fertigen Gemisches benötigt. Kugelhahn der Saugseite auf Wasser aus
Brühebehälter saugen stellen.
7. Den Kugelhahn der Druckseite auf Einspül-
HINWEIS schleuse stellen. Im Anschluss jeweils die
Spüldüsen, Stoßdüse (nur bei Einspülschleu-
Nach dem Entleeren der Maschine (ohne Air se mit Edelstahltrichter), Kanisterspülung und
Funktion) verbleiben noch ca. 20 - 40 Liter Waschpistole solange mit Druck beaufschla-
Wasser in den Leitungen! Diese Restmenge gen bis ein Frostschutzgemisch austritt.
vermischt sich beim Einwinterungsvorgang mit
dem Frostschutzgemisch und senkt dadurch die 8. Ist die Einspülschleuse vollständig mit Frost-
Frostschutztemperatur nochmals ab! schutz gespült, kann an dieser der Frost-
schutzgehalt mit Hilfe eines Frostschutzprü-
fers festgestellt werden. Anschließend das
Frostsicher Frostschutz- Frostschutzgemisch aus der Einspülschleuse
Klarwasser
bis mittel vollständig absaugen.
-20°C 30 L 20 L 9. Sollte die Frostsicherheit nicht ausreichend
-27°C 35 L 15 L sein, kann eine entsprechende Menge
-40°C 45 L 10 L Frostschutzmittel über die Einspülschleuse
Diese Tabelle dient nur als Hinweis! eingespült werden.
10. Sind alle Funktionen vollständig mit Frost-
schutzgemisch gespült worden, den Kugel-
HINWEIS hahn der Druckseite auf Zirkulation/Spritzen
stellen.
Die Angaben des verwendeten Frostschutzmit- 11. Am Ende jede Düsenebene, inkl. Rand-
tels beachten, um die gewünschte Konzentrati- und Kantendüsen, kurz öffnen, damit alle
on anzumischen! Düsenstöcke mit Frostschutzgemisch gespült
Nur zugelassene Frostschutzmittel verwenden! werden.
12. Die Zapfwelle wieder abschalten.
2. Den Kugelhahn der Saugseite auf Wasser
13. Das Wassersystem ist nun fertig einge-
aus Frischwasserbehälter saugen stellen.
wintert.
Den Kugelhahn der Druckseite auf Reinigung
und den Umschalthahn auf Außenreinigung 14. Den Luftkessel entleeren.
stellen. Durch Einschalten der Zapfwelle 15. Den Wasserabscheider und die Druckluft-
wird die Kolbenmembranpumpe aktiviert. Die regler-Kombination entleeren.
Spritzpistole (optionale Ausstattung) solange
mit Druck beaufschlagen bis ein Frostschutz-
gemisch austritt. Anschließend die Zapfwelle
wieder abschalten.
3. Das NightLight (optionale Ausstattung) ak-
tivieren bis ein Frostschutzgemisch an den
Reinigungsdüsen austritt.

117
9. Meldungen
¾¾ Folgende Alarmmeldungen und PopUps können am Hauptterminal, Maschinenterminal und
Außenbedienterminal angezeigt werden.
¾¾ Die Meldungen haben für jeden Bereich eine fortlaufende Nummerierung.

Nummer/
Bereich Text der Meldung Bedingung
Symbol
Beim Ablauf von Reinigungspro-
Um die Reinigung fortzusetzen, ak- grammen müssen Sektionen akti-
1
tivieren Sie die Sektionen! viert werden, um den Brühebehälter
zu entleeren.
Bei Ablauf des Hauptreinigungspro-
2 Die Sektionen wurden deaktiviert! grammes, nachdem die Sektionen
wieder deaktiviert wurden.
Achtung, beim Ingangsetzen von
Beim Aufrufen der Seite zum Tea-
Hydraulikfunktionen können Schä-
3 chen der Maschine und der Seite für
den an der Maschine entstehen!
den manuellen Klappvorgang.
Bedienungsanleitung beachten!
Sobald die Warnmeldung am Ter-
minal angezeigt wird, stoppt die
Pumpe.
¾¾ Den Reinigungshahn an der Ma-
Sprit- schine auf Innenreinigung stellen.
Abbruch wegen falscher Stellung
zaufbau/
Reinigungshahn: Reinigung fortset- ¾¾ Wird die Meldung mit ja bestätigt,
Haupt-
zen ja/nein? Stellung Reinigungs- läuft die Pumpe weiter und die
terminal
hahn überprüfen. Reinigung wird fortgesetzt.
¾¾ Wird die Meldung mit nein be-
stätigt, wird die Reinigung abge-
brochen und es ist ein Neustart
erforderlich.
Das Gestänge ist nicht gesichert
Warnung: Gestänge-Position prüfen! und die Fahrgeschwindigkeit beträgt
mehr als 2 km/h.
Der Klappvorgang ist aktiv und
wird während der Fahrt bei einer
Warnung: Klappen nur im Stillstand!
Fahrgeschwindigkeit größer 2 km/h
durchgeführt.
Das Gestänge ist nicht gesichert
Alarm: Gestänge-Position prüfen! und die Fahrgeschwindigkeit beträgt
mehr als 5 km/h.

118
Der Klappvorgang ist aktiv und
wird während der Fahrt bei einer
Fahrgeschwindigkeit größer 5 km/h
durchgeführt.
Alarm: Klappen nur im Stillstand! ¾¾ Der Klappvorgang wird unterbro-
chen.
¾¾ Bei Stillstand der Maschine muss
der Klappvorgang neu aktiviert
werden.
Gestängedämpfung Endlage er- Zu hohe Geschwindigkeit bei Kur-
reicht, Fahrweise anpassen! venfahrt.
Gestänge ist eingeklappt! Teilbreiten Der Spritzenhauptschalter wird bei
öffnen? eingeklapptem Gestänge aktiviert.
Sprit-
zaufbau/ Der Druck der Innenreinigung be-
Haupt- trägt unter 1 bar.
terminal ¾¾ Durch Bestätigung der Meldung
Kein Reinigungsdruck: KR - Pumpe (grüner Haken), wird die Reini-
prüfen gung fortgesetzt.
¾¾ Durch Abbrechen der Meldung
(rotes X), wird die Reinigung an
dieser Stelle abgebrochen.
Der Druck der Innenreinigung be-
trägt über 7 bar.
¾¾ Durch Bestätigung der Meldung
Innenreinigung prüfen - Düsen ver- (grüner Haken), wird die Reini-
stopft gung fortgesetzt.
¾¾ Durch Abbrechen der Meldung
(rotes X), wird die Reinigung an
dieser Stelle abgebrochen.
Wird die Funktion zum Einwintern
des Spritzsystems gestartet, muss
HD-Reiniger und NightLight Reini- zuvor der Hochdruckreiniger und die
1
gung betätigt? NightLight-Reinigung manuell über
das Außenbedienterminal eingewin-
tert werden.
Außen-
bedien- Während des Vorganges zum Ein-
terminal wintern des Spritzsystems ist der
Frostschutz umgepumpt, Waschpro-
2 Inhalt des Frischwasserbehälters
gramm wird gestartet
auf dem Minimum und das Wasch-
programm muss gestartet werden.
Für die Filterreinigung wurde das
3 Filtergehäuse kann geöffnet werden
Wasserventil geschlossen.

119
Symbol leuchtet: Vorwarnung, Mo-
torkühlwasser erreicht bald kritische
Temperatur.
Motorkühlwasser Übertemperatur
Blinkend: Warnung Motorkühlwasser
hat kritische Temperatur erreicht;
Motro abstellen!

Motoröldruck ist zu niedrig; Service


Motoröldruck zu niedrig
kontaktieren

Motoröltemperatur ist zu hoch. Motor


Motoröltemperatur zu hoch
abstellen!

gelbe Motorwarnlampe Motorfehler; Service kontaktieren

schwerer Motorfehler; Motor sofort


rote Motorwarnlampe
abstellen und Service kontaktieren

Maschi- Motor nicht starten solange das


Kaltstartlampe
nenter- Symbol angezeigt wird
minal

Wasser im Diesel Dieselvorfilter entwässern

Aufgrund Abgasnachbehandlungs-
Leistungsreduzierung Stufe 2 fehler wird Leistung des Motor stark
reduziert

Aufgrund Abgasnachbehandlungs-
Leistungsreduzierung Stufe 3 fehler läuft Motor nur noch mit
Standgas

AdBlue Füllstand ist gering; Motor


AdBlue Füllstand gering
geht in Leistungsreduzierung

ein technischer Defekt ist in der


technischer Defekt Abgasnachbe-
Abgasnachbehandlung aufgetreten;
handlung
Motor geht in Leistungsreduzierung

Aufgrund Abgasnachbehandlungs-
Leistungsreduzierung Stufe 1 fehler wird Leistung des Motor re-
duziert

120
Leistungsreduzierung Stufe 2 oder 3
Abgasnachbehandlung Motor ab- sind aktiv; Motor muss bei nächsts
stellen möglicher Gelegenheit abgestellt
werden; Service kontaktieren
Motor benötigt erhöhte Drehzahl
erhöhte Drehzahl zum Freibrennen zum Freibrennen der Abgasnachbe-
der Abgasnachbehandlung benötigt handlung; Fahrzeug erhöht Drehzahl
automatisch
Motor benötigt stark erhöhte Dreh-
stark erhöhte Drehzahl zum Freibren- zahl zum Freibrennen der Abgas-
nen der Abgasnachbehandlung be- nachbehandlung; muss manuell
nötigt vom Fahrer am A-Terminal gestartet
werden (Tier IV)

Der Luftfilter des Motors ist verstopft;


Maschi- Luftfilter verstopft
Luftfilter reinigen
nenter-
minal
Dieselfilter oder Dieselvorfilter ist
Diesel(vor)filter ist verstopft
verstopft; Service kontaktieren

Motor benötigt Kontrolle über Dreh-


erhöhte Drehzahl zum Freibrennen zahl zum Freibrennen der Abgas-
der Abgasnachbehandlung benötigt nachbehandlung; muss vom Fahrer
bestätigt werden (Tier V)

Freibrennvorgang Abgasnachbe- Motor brennt aktuell Abgasnachbe-


handlung aktiv handlung frei (Tier V)

automatischer Freibrennvorgang
Freibrennvorgang durch Fahrer
durch Fahrer angehalten worden
unterdrückt
(Tier V)

121
Index
A E
Abgasnachbehandlung 70,75 Einführung 4
AdBlue Stand 71 Eingänge 50,64
als ISOBUS Teilnehmer 107 Einspülschleuse 33,89,101,106
Aufwandmenge 9,28 Einstellungen 8,49,63,65
Ausgänge 50,64 Einwintern 112
Außenbedienterminal 88
Außenbedienterminal Mini 95 F
Außenbedienung bei Maschinen Fahrtrichtung 72
der Variante CCS 95 Federeinstellung im Feldmodus 70,74
Außenbedienung bei Maschinen Feldbetrieb 37
der Variante CCS Pro 88 Feldbetrieb Automatik 37
Außenbedienung bei Maschinen Feldmodus 70
der Variante ECO 102 Frischwasser 33,89
Außenreinigung 100,105 Frischwasserbehälter 10,36
Außentemperatur 72 Frischwasser umpumpen 17
Außenterminal Mini 102 Funktionen zuweisen 109
automatische Düsenschaltung 43
Auxiliary 108 G
Gerät zur Vorgabe der Geschwindigkeit 72
B
Gesamtzähler 27
Bedienung 107 Geschwindigkeit 9,30
Befüllen 89,97,105 Gestängereinigung 20
Befüllmenge 31,34 Gestängesteuerung 8
Belegung 110 Gestängesteuerung BoomControl 12
Belegung Armlehne und Joystick 79
Belegung Dreh-/Drück-Knopf 82 H
Belegung Funktionstasten 83 Haftung 4
Beleuchtung 9,25,26 Handbremse 72
Beschreibung der Maschinenfunktionen und Hangausgleich 111
Bedienung 5 Hangkorrektur 38
Brühebehälter 21,23,31,34,36 Hauptbedienterminal 7
Hauptreinigung 17,18
C
Hauptseite 7
CCS Reinigung 100 Hinweise zur Darstellung 4
D Hydraulikdruck 71
Hydrauliktemperatur 71
Datum 72
Diagnose 8,49,63 I
Display Einstellungen 85 Information 8,49,63
Display Einstellungen und Information 71,84
Displayinfo 86 J
Druckbereiche 41 Joystick Front 80
Düsen 8 Joystick Rücken 81
Düsenkonfiguration 39
Düsenprofil 10
Düsenprofile anlegen 41
Düsenschaltung 56

122
K
Spritzdüsen ausblasen 20,23
Klappen 8,13 Spritzen 101,106
kontinuierliche Innenreinigung 22 Spritzsystem Einwintern 23,112
Kraftstoffstand 71 Status 11
Kugelhahn Druckseite 97,104 Stopptaste 33,35
Kugelhahn Saugseite 96,103 Straßenbetrieb 37
L Straßenmodus 87
Struktur Menüführung 6
Leiter 71
Lenkung 8,10,37 T
Lenkungskorrektur 37 Tageszähler 27
Luftdruck 71 Teachmodus 54,67
M Teilbreiten 10,46,48
Tempomat 70,77
Manuelle Düsenschaltung 43 Trägerfahrzeug 63
Maschinengeometrie 61 Treiber Auxiliary 108
Maschinenterminal 69 Tropfengröße 8
max. Befüllmenge 99
Meldungen 50,64 U
Motorauslastung 71 Uhrzeit 72
Motortemperatur 71 Untermenü 67
Motorverbrauch 71 Untermenü Einstellungen 66
Multifunktionsgriff 70,107 Unterseiten 12
N V
Nachsaugen 33,35,89 Verdünnen 17
Notklappung 56 Version 51,65
P Vorgewende-Management 70,78
Vorwort 4
Parametereinstellungen 52
W
R
Warngrenze Füllstand 33,35
Reifendruckregelanlage 10,44 Warnhinweise 4
Reinigen 100,105 Warnmeldungen 11
Reinigung 8 Waschprogramm 19,92
Reinigung bei CCS Maschinen 22,24 Weitere Funktionen 93
Reinigung bei CCS Pro Maschinen 17 Wendemodus 37
Restablass 101,106 Windmesser 10
Rührwerk 8,33,89,101,106
Z
S
Zähler Betriebsdaten 9,27
Schäden 4 Zirkulation 8,101,106
Schnellbefüllhahn 33,35,89 Zugangsgeschützter Bereich 62,68
SectionBox 48
Sitzschalter 72
Spritzbetrieb 110
Spritzdruck 9,29

123
Alle Angaben und Abbildungen sind annähernd und unverbindlich.
Technische bzw. konstruktive Änderungen sind vorbehalten.

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