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OPEL ZAFIRA TOURER

Betriebsanleitung
Inhalt Einführung ..................................... 2
Kurz und bündig ............................. 6
Schlüssel, Türen, Fenster ............ 20
Sitze, Rückhaltesysteme ............. 36
Stauraum ..................................... 65
Instrumente, Bedienelemente ...... 97
Beleuchtung ............................... 135
Klimatisierung ............................ 148
Fahren und Bedienung .............. 157
Fahrzeugwartung ....................... 217
Service und Wartung ................. 261
Technische Daten ...................... 264
Kundeninformation ..................... 280
Stichwortverzeichnis .................. 282
2 Einführung

Einführung
Einführung 3

Fahrzeugspezifische sich befinden. Diese können von den Sonderausstattungen oder


Angaben in dieser Betriebsanleitung Zubehör auf Ihr Fahrzeug
Daten abweichen. möglicherweise nicht zu.
Bitte tragen Sie die Daten Ihres Fahr‐ Wenn in dieser Betriebsanleitung auf ■ Im Kapitel „Kurz und bündig“ erhal‐
zeugs auf der vorherigen Seite ein, die Inanspruchnahme einer Werkstatt ten Sie einen ersten Überblick.
um diese schnell verfügbar zu haben. verwiesen wird, empfehlen wir Ihnen, ■ Die Inhaltsverzeichnisse am An‐
Diese Informationen sind in den Ab‐ einen Opel Service Partner aufzusu‐ fang der Betriebsanleitung und in
schnitten „Service und Wartung“ und chen. den einzelnen Abschnitten helfen
„Technische Daten“, sowie auf dem
Die Opel Service Partner bieten erst‐ Ihnen, sich rasch zu orientieren.
Typschild zu finden.
klassigen Service zu angemessenen ■ Spezielle Informationen finden Sie
Preisen. Erfahrene, von Opel ge‐
Einführung schulte Fachkräfte arbeiten nach spe‐
am schnellsten über das Stichwort‐
verzeichnis.
Ihr Fahrzeug ist die intelligente Ver‐ zifischen Vorschriften von Opel.
bindung von zukunftsweisender ■ In dieser Betriebsanleitung werden
Die Kundenliteratur ist immer griffbe‐ Fahrzeuge mit dem Lenkrad auf
Technik, Sicherheit, Umweltfreund‐ reit im Fahrzeug aufzubewahren.
lichkeit und Wirtschaftlichkeit. der linken Seite dargestellt. Die Be‐
dienung ist bei Fahrzeugen mit
Mit dieser Betriebsanleitung erhalten Benutzung dieser dem Lenkrad auf der rechten Seite
Sie alle Informationen, die Sie für den
sicheren und effizienten Betrieb Ihres Betriebsanleitung vergleichbar.
Fahrzeugs benötigen. ■ In dieser Betriebsanleitung werden ■ In der Betriebsanleitung werden die
alle für dieses Modell erhältlichen werkseitigen Motorbezeichnungen
Informieren Sie Ihre Mitfahrer über verwendet. Die zugehörigen Ver‐
mögliche Unfall- und Verletzungsge‐ Optionen und Ausstattungen be‐
schrieben. Einige Beschreibungen, kaufsbezeichnungen finden Sie im
fahren durch unsachgemäßen Ge‐ Abschnitt „Technische Daten“.
brauch des Fahrzeugs. einschließlich der für Display- und
Menüfunktionen, treffen aufgrund ■ Richtungsangaben, wie z. B. links
Sie sind verpflichtet, sich immer an der Modellvariante, oder rechts bzw. vorn oder hinten
die geltenden Gesetze und Vorschrif‐ länderspezifischer beziehen sich immer auf die Fahrt‐
ten des Landes zu halten, in dem Sie Besonderheiten, richtung.
4 Einführung

■ Die Anzeigedisplays unterstützen


möglicherweise nicht Ihre Sprache. Achtung
■ Display-Meldungen und Beschrif‐ Mit Achtung gekennzeichnete
tungen im Innenraum sind in Texte weisen auf mögliche Be‐
fetten Buchstaben angegeben. schädigungen am Fahrzeug hin.
Nichtbeachtung der Beschreibun‐
Gefahr, Warnung, Achtung gen kann zu Schäden am Fahr‐
zeug führen.
9 Gefahr
Mit 9 Gefahr gekennzeichnete
Symbole
Texte weisen auf die Gefahr Seitenverweise werden durch 3 ge‐
schwerer Verletzungen hin. Nicht‐ kennzeichnet. 3 bedeutet „siehe
beachtung der Beschreibungen Seite“.
kann zu Lebensgefahr führen. Viel Freude und gute Fahrt wünscht
Ihnen Ihre
9 Warnung Adam Opel AG

Mit 9 Warnung gekennzeichnete


Texte weisen auf mögliche Unfall-
und Verletzungsgefahren hin.
Nichtbeachtung der Beschreibun‐
gen kann zu Verletzungen führen.
Einführung 5
6 Kurz und bündig

Kurz und bündig Fahrzeug entriegeln Sitzeinstellung


Sitzposition einstellen
Informationen für die
erste Fahrt

Taste c drücken, um Türen und La‐


deraum zu entriegeln. Türen durch
Ziehen an den Griffen öffnen. Zum Griff ziehen, Sitz verschieben, Griff
Öffnen der Hecktür den Touchpad- loslassen.
Schalter unterhalb des Griffs betäti‐ Sitzposition 3 38, Sitzeinstellung
gen. 3 38.
Funkfernbedienung 3 21, Zentral‐
verriegelung 3 22, Laderaum 9 Gefahr
3 25.
Mindestens 25 cm vom Lenkrad
entfernt sitzen, um ein sicheres
Auslösen des Airbags zu ermögli‐
chen.
Kurz und bündig 7

Rückenlehnen Sitzhöhe Sitzneigung

Hebel ziehen, Neigung einstellen und Pumpbewegung des Hebels Pumpbewegung des Hebels
Hebel loslassen. Sitz muss hörbar nach oben = Sitz höher nach oben = Vorderteil höher
einrasten. nach unten = Sitz niedriger nach unten = Vorderteil niedriger
Sitzposition 3 38, Sitzeinstellung
3 38. Sitzposition 3 38, Sitzeinstellung Sitzposition 3 38, Sitzeinstellung
3 38. 3 38.
8 Kurz und bündig

Kopfstützeneinstellung Sicherheitsgurt Spiegeleinstellung


Innenspiegel

Knopf drücken, Höhe einstellen und Sicherheitsgurt herausziehen und im


einrasten. Gurtschloss einrasten. Der Sicher‐
Kopfstützen 3 36. heitsgurt muss unverdreht und eng Zur Reduzierung der Blendwirkung
am Körper anliegen. Die Rücken‐ Hebel an der Unterseite des Spiegel‐
lehne darf nicht zu weit nach hinten gehäuses verstellen.
geneigt sein (maximal ca. 25 °). Innenspiegel 3 31, Automatisches
Zum Ablegen rote Taste am Gurt‐ Abblenden 3 31.
schloss drücken.
Sitzposition 3 38, Sicherheitsgurte
3 49, Airbag-System 3 54.
Kurz und bündig 9

Außenspiegel Lenkradeinstellung

Den Griff entriegeln, das Lenkrad ein‐


Entsprechenden Außenspiegel aus‐ stellen, den Griff einrasten und darauf
wählen und einstellen. achten, dass er komplett verriegelt ist.
Konvexe Außenspiegel 3 29, Elek‐ Das Lenkrad nur bei stehendem
trisches Einstellen 3 29, Klappen Fahrzeug und gelöster Lenkrad‐
der Außenspiegel 3 30, Heizbare sperre einstellen.
Außenspiegel 3 30. Airbag-System 3 54, Zündschloss‐
stellungen 3 158.
10 Kurz und bündig

Instrumententafelübersicht
Kurz und bündig 11

1 Elektrische 9 Windschutzscheiben‐ 16 AUX-Eingang, USB-


Fensterbetätigung ................. 32 wischer, Windschutz‐ Anschluss, SD-
2 Außenspiegel ........................ 29 scheibenwaschanlage, Karteneinschub ..................... 10
Scheinwerferwasch‐
3 Geschwindigkeitsregler ...... 175 anlage, Zubehörsteckdose .............. 103
Geschwindigkeitsbe‐ Heckscheibenwischer, 17 Wählhebel, Schaltgetriebe . 167
grenzer ................................ 176 Heckscheibenwasch‐
Automatikgetriebe .............. 164
anlage ................................... 99
Adaptiver Geschwindig‐ 18 Traktionskontrolle ............... 171
10 Zentralverriegelung ............... 22
keitsregler ........................... 178
Elektronische
Warnblinker ........................ 142
Auffahrwarnung .................. 186 Stabilitätsregelung ............. 172
4 Seitliche Belüftungsdüsen . . 154 Sport-Modus ...................... 173
Spurhalteassistent ............. 206
5 Blinker, Lichthupe, Tour-Modus ........................ 173 19 Elektrische Parkbremse ...... 169
Abblendlicht und Fernlicht . 143
Kraftstoffwahltaste .............. 106 20 Einparkhilfe ........................ 193
Beleuchtung beim
Aussteigen ......................... 146 Kontrollleuchte für Erweiterte Einparkhilfe ........ 195
Airbagabschaltung ............. 110
Standlicht ............................ 144 ECO-Taste für Stopp-
Kontrollleuchte für Start-System ....................... 160
Fahrerinformationszentrum . 116 Beifahrer-Sicherheitsgurt ... 109 21 Zündschloss mit
6 Instrumente ........................ 104 11 Info-Display ........................ 119 Lenkradsperre .................... 158
7 Fernbedienung am 12 Mittlere Belüftungsdüsen . . . 154 22 Hupe .................................... 98
Lenkrad ................................ 97 13 Status-LED der Fahrer-Airbag ....................... 54
8 Fahrerinformationszentrum . 116 Diebstahlwarnanlage ........... 27
23 Entriegelungsgriff der
14 Handschuhfach .................... 65 Motorhaube ........................ 219
15 Klimatisierungssysteme ...... 148
12 Kurz und bündig

24 Sicherungskasten .............. 237 Außenbeleuchtung


Ablagefach ............................ 67
25 Lenkradeinstellung ............... 97
26 Lichtschalter ....................... 135
Leuchtweitenregulierung .... 138
Nebelscheinwerfer ............. 143
Nebelschlussleuchte .......... 143
Instrumentenbeleuchtung . . 144

Automatisches Fahrlicht
AUTO = Automatisches Fahrlicht:
Lichtschalter drehen: Scheinwerfer werden au‐
7 = Beleuchtung aus tomatisch ein- und ausge‐
8 = Standlicht schaltet
9 = Scheinwerfer m = Aktivierung oder Deakti‐
vierung der Funktion Auto‐
matisches Fahrlicht
8 = Standlicht
9 = Scheinwerfer
Nebelscheinwerfer
Lichtschalter drücken:
> = Nebelscheinwerfer
r = Nebelschlussleuchte
Kurz und bündig 13

Beleuchtung 3 135. Lichthupe, Fernlicht und Blinker


Abblendlicht

Hebel nach oben = Blinker rechts


Lichthupe = Hebel ziehen Hebel nach unten = Blinker links
Fernlicht = Hebel drücken
Blinker 3 143, Parklicht 3 144.
Abblendlicht = Hebel drücken oder
ziehen
Automatisches Fahrlicht 3 136,
Fernlicht 3 137, Fernlichtassistent
3 137, Lichthupe 3 138, Adaptives
Fahrlicht 3 139.
14 Kurz und bündig

Warnblinker Hupe Scheibenwischer und


Waschanlage
Scheibenwischer

Betätigung mit Taste ¨. j drücken.


Warnblinker 3 142.

2 = schnell
1 = langsam
P = Intervallschaltung bzw. auto‐
matisches Wischen mit
Regensensor
§ = aus
Zum einmaligen Wischen bei ausge‐
schaltetem Scheibenwischer den He‐
bel nach unten drücken.
Kurz und bündig 15

Scheibenwischer 3 99, Scheiben‐ Scheibenwaschanlage und Heckscheibenwischer und


wischerwechsel 3 224. Scheinwerferwaschanlage Heckscheibenwaschanlage

Hebel ziehen. Zur Betätigung des Heckscheiben‐


Scheibenwaschanlage und Schein‐ wischers Wippschalter drücken:
werferwaschanlage 3 99, Wasch‐ obere Stellung = Dauerbetrieb
flüssigkeit 3 221. untere Stellung = Intervallbetrieb
Mittelstellung = aus
Heckscheibenwischer und Waschan‐
lage 3 101.
16 Kurz und bündig

Klimatisierung Entfeuchtung und Enteisung der


Scheiben
Heizbare Heckscheibe,
heizbare Außenspiegel

Hebel drücken.
Waschflüssigkeit spritzt auf die Heck‐
scheibe und der Wischer wird für ei‐ Taste V drücken.
nige Wischbewegungen eingeschal‐
tet. Den Temperaturregler auf die
Die Heizung wird durch Drücken der höchste Stufe stellen.
Taste Ü bedient. Kühlung n ein.
Heckscheibenheizung 3 34. Heckscheibenheizung Ü ein.
Klimatisierungssystem 3 148.
Kurz und bündig 17

Getriebe Automatikgetriebe Automatikgetriebe 3 164.

Schaltgetriebe

P = Parkstellung
R = Rückwärtsgang
Rückwärtsgang: Nach dem Treten N = Neutral- bzw. Leerlaufstellung
des Kupplungspedals bei stehendem D = Fahrposition
Fahrzeug 3 Sekunden warten, dann
Manuell-Modus: Wählhebel von D
den Knopf am Wählhebel drücken
nach links bewegen.
und den Gang einlegen.
Lässt sich der Gang nicht einlegen, < = Höherer Gang
Wählhebel in Leerlaufstellung führen, ] = Niedrigerer Gang
Kupplungspedal loslassen und wie‐ Der Wählhebel kann nur aus Stellung
der betätigen. Nochmals schalten. P bewegt werden, wenn die Zündung
Schaltgetriebe 3 167. eingeschaltet ist und das Bremspedal
betätigt wird. Zum Einlegen von P
oder R Entriegelungsknopf betätigen.
18 Kurz und bündig

Losfahren Motor anlassen Stopp-Start-Automatik

Vor dem Losfahren prüfen


■ Reifendruck und -zustand 3 241,
3 277.
■ Motorölstand und Flüssigkeits‐
stände 3 219.
■ Alle Scheiben, Spiegel, Außen‐
beleuchtung und Kennzeichen sind
funktionsfähig sowie frei von
Schmutz, Schnee und Eis.
■ Richtige Einstellung von Spiegeln,
Sitzen und Sicherheitsgurten
3 29, 3 38, 3 50. ■ Schlüssel in Stellung 1 drehen Bei geringer Fahrgeschwindigkeit
■ Bremsfunktion bei niedriger Ge‐ oder im Stillstand lässt sich der
■ Um die Lenkradsperre zu lösen,
schwindigkeit, besonders bei Autostop unter bestimmten Bedin‐
Lenkrad etwas bewegen
feuchten Bremsen. gungen folgendermaßen aktivieren:
■ Kupplung und Bremse betätigen
■ Kupplungspedal betätigen
■ Automatikgetriebe in P oder N
■ Wählhebel auf N stellen
■ Gaspedal nicht betätigen
■ Kupplungspedal loslassen
■ Dieselmotoren: Schlüssel zum Vor‐
Ein Autostop wird auf dem Drehzahl‐
glühen in Stellung 2 drehen und
messer angezeigt, indem die Nadel
warten, bis Kontrollleuchte ! er‐
auf der Position AUTOSTOP steht.
lischt
Kupplungspedal erneut betätigen, um
■ Schlüssel auf 3 drehen und loslas‐
den Motor wieder zu starten.
sen
Stopp-Start-Automatik 3 160.
Motor anlassen 3 159.
Kurz und bündig 19

Abstellen Zündung Rückwärtsgang einlegen


bzw. Wählhebel in P. Zusätzlich
■ Die Parkbremse immer anziehen. Vorderräder zum Bordstein hindre‐
Die manuelle Parkbremse ohne hen.
Drücken des Entriegelungsknopfes
anziehen. Im Gefälle oder an einer ■ Fahrzeug mit Taste e auf der Funk‐
Steigung so fest wie möglich. fernbedienung verriegeln.
Gleichzeitig Fußbremse betätigen, Diebstahlwarnanlage aktivieren
um die Betätigungskräfte der Park‐ 3 27.
bremse zu verringern. ■ Fahrzeug nicht auf leicht entzünd‐
Bei Fahrzeugen mit elektrischer lichem Untergrund abstellen. Der
Parkbremse Schalter m ziehen. Untergrund könnte sich durch die
■ Den Motor ausschalten. Zünd‐ hohen Temperaturen der Abgas‐
schlüssel auf Position 0 drehen und anlage entzünden.
abziehen. Lenkrad drehen, bis ■ Die Fenster schließen.
Lenkradsperre spürbar einrastet. ■ Motorkühlgebläse können auch
Bei Fahrzeugen mit Automatikge‐ nach Abstellen des Motors laufen
triebe lässt sich der Schlüssel nur 3 218.
in Wählhebelstellung P abziehen. ■ Nach Fahren mit hohen Motordreh‐
■ Wenn das Fahrzeug in der Ebene zahlen bzw. hoher Motorbelastung
oder an einer Steigung steht, vor Motor zum Schutz des Turboladers
Ausschalten der Zündung ersten vor dem Abstellen kurzzeitig mit
Gang einlegen bzw. Wählhebel niedriger Belastung bzw. ca.
in P. An einer Steigung zusätzlich 30 Sekunden im Leerlauf laufen
Vorderräder vom Bordstein weg‐ lassen.
drehen. Schlüssel, Verriegelung 3 20, Fahr‐
Wenn das Fahrzeug an einem Ge‐ zeug für längeren Zeitraum abstellen
fälle steht, vor Ausschalten der 3 217.
20 Schlüssel, Türen, Fenster

Schlüssel, Türen, Schlüssel, Verriegelung Schlüssel mit klappbarem


Schlüsselbart
Fenster Schlüssel
Ersatz von Schlüsseln
Schlüssel, Verriegelung ............... 20 Die Schlüsselnummer ist im Car Pass
Türen ........................................... 25 oder auf einem abnehmbaren Anhän‐
ger angegeben.
Fahrzeugsicherung ...................... 27
Bei Bestellung eines Ersatzschlüs‐
Außenspiegel ............................... 29 sels muss die Schlüsselnummer an‐
Innenspiegel ................................ 31 gegeben werden, da dieser ein Be‐
Fenster ......................................... 31 standteil der Wegfahrsperre ist.
Dach ............................................ 34 Schlösser 3 257.

Zum Ausklappen auf den Knopf


drücken. Zum Einklappen zuerst auf
den Knopf drücken.

Car Pass
Der Car Pass enthält sicherheits‐
relevante Fahrzeugdaten und sollte
sicher aufbewahrt werden.
Bei Inanspruchnahme einer Werk‐
statt werden diese Daten zur Durch‐
führung bestimmter Arbeiten benö‐
tigt.
Schlüssel, Türen, Fenster 21

Funkfernbedienung Sorgfältig behandeln, vor Feuchtig‐ Grundeinstellungen


keit und hohen Temperaturen schüt‐ Manche Einstellungen können im
zen, unnötige Betätigungen vermei‐ Menü Einstellungen im Info Display
den. geändert werden. Fahrzeugpersona‐
lisierung 3 129.
Störung
Ist eine Betätigung der Zentralverrie‐ Batterie der Funkfernbedienung
gelung mit der Funkfernbedienung wechseln
nicht möglich, können folgende Ur‐ Die Batterie wechseln, sobald sich
sachen vorliegen: die Reichweite verringert.
■ Reichweite überschritten
■ Batteriespannung zu gering
■ Häufiges, wiederholtes Betätigen
der Funkfernbedienung außerhalb
Für die Bedienung von der Reichweite, wonach eine
■ Zentralverriegelung neuerliche Synchronisierung erfor‐
■ Diebstahlsicherung derlich ist
Batterien gehören nicht in den Haus‐
■ Diebstahlwarnanlage ■ Überlastung des Zentralverriege‐ müll. Sie müssen über entspre‐
lungssystems durch häufige Betä‐ chende Sammelstellen recycelt wer‐
■ Elektrische Fensterbetätigung
tigung in kurzen Abständen und da‐ den.
Die Funkfernbedienung hat eine un‐ her Unterbrechung der Stromver‐
gefähre Reichweite von bis zu sorgung für kurze Zeit
20 Metern. Sie kann durch äußere
■ Überlagerung der Funkwellen
Einflüsse verringert werden. Die
durch externe Funkanlagen mit hö‐
Warnblinker bestätigen die Betäti‐
herer Leistung
gung.
Entriegeln 3 22.
22 Schlüssel, Türen, Fenster

Schlüssel mit klappbarem Gespeicherte Zentralverriegelung


Schlüsselbart
Einstellungen Ent- und verriegelt Türen, Laderaum
Beim Abziehen des Schlüssels vom und Tankklappe.
Zündschalter werden die folgenden Durch Ziehen am Innentürgriff wird
Einstellungen automatisch vom die entsprechende Tür entriegelt.
Schlüssel gespeichert: Durch nochmaliges Ziehen am Griff
■ Beleuchtung wird die Tür geöffnet.
■ Infotainment System Hinweis
Bei einem Unfall mit Airbag- oder
■ Zentralverriegelung
Gurtstrafferauslösung wird das
■ Einstellungen Sport-Modus Fahrzeug automatisch entriegelt.
■ Komforteinstellungen Hinweis
Beim nächsten Einstecken des ge‐ Kurz nach dem Entriegeln mit der
speicherten Schlüssels in das Zünd‐ Funkfernbedienung werden die Tü‐
Schlüsselbart ausklappen und die
schloss und Drehen auf Position 1 ren automatisch verriegelt, wenn
Funkfernbedienung öffnen. Batterie
werden die gespeicherten Einstellun‐ keine Tür geöffnet wurde.
austauschen (Batterietyp CR 2032).
gen automatisch verwendet 3 158.
Die neue Batterie richtig einsetzen.
Funkfernbedienung schließen und Vorbedingung hierzu ist, dass in den
synchronisieren. persönlichen Einstellungen im Gra‐
phic-Info-Display Personalisieren
Funkfernbedienung durch Fahrer aktiviert ist. Diese Ein‐
synchronisieren stellung muss für jeden verwendeten
Nach dem Batteriewechsel Tür mit Schlüssel vorgenommen werden. Bei
Schlüssel im Türschloss der Fahrer‐ Fahrzeugen mit Colour-Info-Display
tür entriegeln. Durch Einschalten der ist die Personalisierung permanent
Zündung wird die Funkfernbedienung aktiviert.
synchronisiert. Fahrzeugpersonalisierung 3 129.
Schlüssel, Türen, Fenster 23

Entriegeln Die Einstellung kann im Menü Bei nicht richtig geschlossener Fah‐
Einstellungen im Info Display geän‐ rertür verriegelt die Zentralverriege‐
dert werden. Fahrzeugpersonalisie‐ lung nicht.
rung 3 129.
Die Einstellung kann für den aktuell Entriegeln und Öffnen der
verwendeten Schlüssel gespeichert Hecktür
werden. Gespeicherte Einstellungen
3 22.

Verriegeln
Türen, Laderaum und Tankklappe
schließen.

Taste c drücken.
Zwei Einstellungen sind wählbar:
■ Zum Entriegeln nur der Fahrertür,
des Laderaums und der Tank‐
klappe die Taste c einmal drücken. Taste c bei ausgeschalteter Zündung
Zum Entriegeln aller Türen die drücken. Die Hecktür wird freigege‐
Taste c zweimal drücken ben und kann durch Drücken des
oder Touchpad-Schalters unterhalb des
■ Taste c einmal drücken, um alle Griffs entriegelt und geöffnet werden.
Türen, den Laderaum und die
Tankklappe zu entriegeln Taste e drücken. Zentralverriegelungstasten
Verriegelt bzw. entriegelt alle Türen,
den Laderaum und die Tankklappe
vom Fahrgastraum aus.
24 Schlüssel, Türen, Fenster

Störung im Verriegeln
Funkfernbedienungssystem Die Fahrertür durch Drehen des
Schlüssels im Schloss von Hand ver‐
Entriegeln riegeln.

Störung der Zentralverriegelung


Entriegeln
Die Fahrertür durch Drehen des
Schlüssels im Schloss von Hand ent‐
riegeln. Die anderen Türen können
durch zweimaliges Ziehen am inne‐
ren Türgriff geöffnet werden. Lade‐
Zum Verriegeln Taste e drücken. raum und Tankklappe können nicht
Zum Entriegeln Taste c drücken. geöffnet werden. Zur Deaktivierung
der Diebstahlsicherung Zündung ein‐
schalten 3 27.
Die Fahrertür durch Drehen des
Verriegeln
Schlüssels im Schloss von Hand ent‐
riegeln. Zündung einschalten und Den Verriegelungsknopf aller Türen
Zentralverriegelungstaste c drücken, mit Ausnahme der Fahrertür nach un‐
um alle Türen, Laderaum und Tank‐ ten drücken. Dann die Fahrertür
klappe zu entriegeln. Durch Einschal‐ schließen und sie von außen mit dem
ten der Zündung wird die Diebstahl‐ Schlüssel verriegeln. Tankklappe und
sicherung deaktiviert. Hecktür können nicht verriegelt wer‐
den.
Schlüssel, Türen, Fenster 25

Automatische Betätigung Kindersicherung Türen


der Zentralverriegelung
Diese Sicherheitsfunktion kann so
Laderaum
konfiguriert werden, dass nach Über‐
Heckklappe
schreiten einer bestimmten Fahrge‐
schwindigkeit alle Türen, die Lade‐ Öffnen
klappe und die Tankklappe verriegelt
werden.
Darüber hinaus kann eingestellt wer‐
den, dass nach Ausschalten der Zün‐
dung und Abziehen des Zündschlüs‐
sels (Schaltgetriebe) bzw. Bewegen
des Wählhebels auf P (Automatikge‐
triebe) die Fahrertür bzw. alle Türen
entriegelt werden. 9 Warnung
Die Einstellungen können im Menü
Einstellungen im Info-Display geän‐ Kindersicherung immer verwen‐
dert werden. Fahrzeugpersonalisie‐ den, wenn Kinder auf den hinteren
rung 3 129. Sitzen mitfahren.
Nach dem Entriegeln den Touchpad-
Die Einstellungen können für den ver‐ Die Kindersicherung in der Hintertür Schalter unter der Leiste der Hecktür
wendeten Schlüssel gespeichert wer‐ mit einem Schlüssel oder einem ge‐ betätigen und die Hecktür öffnen.
den 3 22. eigneten Schraubendreher in die
Zentralverriegelung 3 22.
waagrechte Position drehen. Die Tür
kann anschließend von innen nicht
geöffnet werden. Zur Deaktivierung
die Kindersicherung in die senkrechte
Position drehen.
26 Schlüssel, Türen, Fenster

Schließen Allgemeine Hinweise für die Hinweis


Betätigung der Hecktür Die Montage bestimmter schwerer
Zubehörteile an der Hecktür kann
9 Warnung dazu führen, dass die Hecktür nicht
offen bleibt.
Nicht mit offener oder angelehnter
Hecktür fahren, z. B. beim Trans‐
port sperriger Gegenstände, es
könnten giftige Abgase, die weder
zu sehen noch zu riechen sind, in
das Fahrzeug gelangen. Dies
kann zu Bewusstlosigkeit und so‐
gar zum Tod führen.
Griff auf der Innenseite verwenden.
Den Touchpad-Schalter unter der Achtung
Leiste der Hecktür nicht beim Schlie‐
ßen der Hecktür drücken, da sonst Um eine Beschädigung der Heck‐
die Hecktür erneut entriegelt wird. tür zu vermeiden, vor Öffnen der
Hecktür prüfen, ob sich im oberen
Zentralverriegelung 3 22. Öffnungsbereich keine Hinder‐
nisse wie etwa ein Garagentor be‐
finden. Den Bewegungsbereich
über und hinter der Hecktür stets
prüfen.
Schlüssel, Türen, Fenster 27

Fahrzeugsicherung Einschalten ■ Neigung des Fahrzeugs, z. B. ob es


angehoben wird
Diebstahlsicherung ■ Zündung

9 Warnung Einschalten
■ Automatische Aktivierung
Nicht Einschalten, wenn sich Per‐ 30 Sekunden nach Verriegeln des
sonen im Fahrzeug befinden! Ent‐ Fahrzeugs (Initialisierung des Sys‐
riegeln von innen ist nicht möglich. tems)

Das System sichert alle Türen. Damit


das System aktiviert werden kann,
müssen alle Türen geschlossen sein.
War die Zündung eingeschaltet, e auf der Funkfernbedienung zwei‐
muss die Fahrertür einmal geöffnet mal innerhalb von 15 Sekunden
und geschlossen werden, damit das drücken.
Fahrzeug gesichert werden kann.
Beim Entriegeln des Fahrzeugs wird
die mechanische Diebstahlsicherung Diebstahlwarnanlage
ausgeschaltet. Mit der Zentralverrie‐ Die Diebstahlwarnanlage ist mit der
gelungstaste ist dies nicht möglich. Diebstahlsicherung gekoppelt.
Überwacht werden: ■ Direkt durch erneutes Drücken von
e auf der Funkfernbedienung nach
■ Türen, Hecktür, Motorhaube dem Verriegeln
■ Fahrgastraum einschließlich ange‐
schlossener Laderaum
28 Schlüssel, Türen, Fenster

Hinweis oder Bewegungen den Alarm auslö‐ Die Status-LED ist in den Sensor
Veränderungen im Fahrzeuginnen‐ sen. Auch ausschalten, wenn das oben auf der Instrumententafel inte‐
raum, z. B. das Anbringen von Sitz‐ Fahrzeug auf einer Fähre oder einem griert.
bezügen sowie offene Fenster oder Zug transportiert wird. Status während der ersten
ein offenes Schiebedach, können 1. Hecktür, Motorhaube und Fenster 30 Sekunden nach Einschalten der
die Funktion der Innenraumüber‐ schließen. Diebstahlwarnanlage:
wachung beeinträchtigen.
2. Taste o drücken. Die LED in der LED = Test, Aktivierungsver‐
Einschalten ohne Überwachung Taste o leuchtet maximal leuchtet zögerung.
des Fahrzeuginnenraums und 10 Minuten lang auf. LED = Türen, Hecktür oder
der Fahrzeugneigung 3. Türen schließen. blinkt Motorhaube nicht kom‐
schnell plett geschlossen oder
4. Diebstahlwarnanlage aktivieren. Systemfehler.
Eine Statusmeldung wird im Driver In‐
formation Center angezeigt. Status nach Aktivierung des Sys‐
tems:
Status-LED LED blinkt = System ist aktiviert.
langsam
Bei Störungen Hilfe einer Werkstatt in
Anspruch nehmen.

Ausschalten
Beim Entriegeln des Fahrzeugs wird
auch die Diebstahlwarnanlage deak‐
Wenn Tiere im Fahrzeug zurückge‐ tiviert.
lassen werden, muss die Überwa‐
chung des Fahrzeuginnenraums und
der Fahrzeugneigung abgeschaltet
werden, weil laute Ultraschallsignale
Schlüssel, Türen, Fenster 29

Alarm Wegfahrsperre Außenspiegel


Beim Auslösen ertönt der Alarm Das System ist Teil des Zündschal‐
durch eine separate, von einer Batte‐ ters und überprüft, ob das Fahrzeug Asphärische Wölbung
rie versorgte Hupe und gleichzeitig mit dem verwendeten Schlüssel ge‐
blinken die Warnblinker. Anzahl und Der konvexe Außenspiegel verfügt
startet werden darf. über einen asphärischen Bereich und
Dauer der Alarmsignale sind durch
die gesetzlichen Bestimmungen ge‐ Die Wegfahrsperre wird nach dem verkleinert den toten Winkel. Die
regelt. Abziehen des Schlüssels aus dem Form des Spiegels lässt Gegen‐
Zündschloss automatisch aktiviert. stände kleiner erscheinen. Dies er‐
Der Alarm kann durch Drücken einer schwert das Abschätzen von Entfer‐
beliebigen Taste der Funkfernbedie‐ Wenn die Kontrollleuchte d bei ein‐
geschalteter Zündung blinkt, liegt nungen.
nung oder Einschalten der Zündung
abgebrochen werden. eine Störung des Systems vor. Der Toter-Winkel-Warnung 3 199.
Motor kann nicht gestartet werden.
Die Diebstahlwarnanlage kann nur
Zündung ausschalten und Startver‐ Elektrisches Einstellen
durch Drücken der Taste c oder Ein‐
such wiederholen.
schalten der Zündung deaktiviert wer‐
den. Blinkt die Kontrollleuchte weiter, ver‐
suchen Sie, den Motor unter Verwen‐
Ein ausgelöster Alarm, der nicht vom
dung des Zweitschlüssels zu starten
Fahrer abgebrochen wurde, wird spä‐
und nehmen Sie die Hilfe einer Werk‐
ter durch die Warnblinker angezeigt.
statt in Anspruch.
Beim nächsten Entriegeln des Fahr‐
zeugs mit der Funkfernbedienung Hinweis
blinken sie dreimal schnell. Außer‐ Die Wegfahrsperre verriegelt nicht
dem wird nach dem Einschalten der die Türen. Fahrzeug deshalb nach
Zündung eine Warnmeldung oder ein Verlassen immer verriegeln und
Warncode im Driver Information Cen‐ Diebstahlwarnanlage 3 22, 3 27 ein‐
ter angezeigt. schalten.
Fahrzeugmeldungen 3 121. Kontrollleuchte d 3 114.
30 Schlüssel, Türen, Fenster

Gewünschten Außenspiegel durch Elektrisches Einklappen Heizung


Drehen des Bedienelements nach
links (L) bzw. rechts (R) wählen. Da‐
nach das Bedienelement schwenken,
um den Spiegel einzustellen.
In Stellung 0 ist kein Spiegel ausge‐
wählt.

Klappen

Wird durch Drücken der Taste Ü ein-


Bedienelement auf 0 drehen und bzw. ausgeschaltet.
dann hinunterdrücken. Beide Außen‐
Die Heizung ist bei laufendem Motor
spiegel werden eingeklappt.
aktiv und wird nach kurzer Zeit auto‐
Bedienelement erneut hinunter‐ matisch abgeschaltet.
drücken: Beide Außenspiegel kehren
in ihre Ausgangslage zurück.
Wurde ein elektrisch eingeklappter
Zur Sicherheit von Fußgängern klap‐ Spiegel manuell ausgeklappt, wird
pen die Außenspiegel bei Anstoßen bei Drücken des Bedienelements nur
aus ihrer Ausgangslage. Spiegel der andere Spiegel elektrisch ausge‐
durch leichten Druck auf das Spiegel‐ klappt.
gehäuse wieder einrasten.
Schlüssel, Türen, Fenster 31

Innenspiegel Automatisches Abblenden Fenster


Manuelles Abblenden Windschutzscheibe
Hitzereflektierende
Windschutzscheibe
Die hitzereflektierende Windschutz‐
scheibe ist mit einer Beschichtung
versehen, die das Sonnenlicht zu‐
rückwirft. Es können auch Datensig‐
nale, z.B. von Mautstellen reflektiert
werden.

Bei Nacht wird die Blendwirkung


durch nachfolgende Fahrzeuge auto‐
Zur Reduzierung der Blendwirkung matisch reduziert.
Hebel an der Unterseite des Spiegel‐
gehäuses verstellen.

Die markierten Bereiche der Wind‐


schutzscheibe hinter dem Innenspie‐
gel sind von der Beschichtung
32 Schlüssel, Türen, Fenster

ausgespart. Geräte für die elektroni‐ Fenster nur unter Beobachtung Leichtes Drücken bzw. Ziehen bis
sche Datenerfassung und Abgaben‐ des Schließbereiches schließen. zum ersten Einrastpunkt: Fenster be‐
zahlungen müssen in diesen Berei‐ Sicherstellen, dass nichts einge‐ wegt sich so lange nach oben bzw.
chen angebracht werden. Ansonsten klemmt werden kann. unten, wie der Schalter betätigt wird.
kann es zu Fehlfunktionen in der Da‐ Stärkeres Drücken bzw. Ziehen bis
tenerfassung kommen. Zündung einschalten, um die elektri‐ zum zweiten Einrastpunkt und dann
sche Fensterbetätigung zu benutzen. loslassen: Fenster bewegt sich auto‐
Manuelle Spannungsreserve aus 3 158. matisch mit aktiver Schutzfunktion
nach oben bzw. unten. Zum Anhalten
Fensterbetätigung den Schalter noch einmal in die
Die Seitenscheiben lassen sich mit gleiche Richtung bewegen.
Handkurbeln betätigen.
Schutzfunktion
Elektrische Trifft die Scheibe während der auto‐
matischen Schließbewegung ober‐
Fensterbetätigung halb der Fenstermitte auf einen Wi‐
derstand, wird sie sofort gestoppt und
9 Warnung wieder geöffnet.

Vorsicht bei Betätigung der elek‐ Schutzfunktion umgehen


trischen Fensterbetätigung. Ver‐ Im Falle von Schließschwierigkeiten
letzungsgefahr, vor allem für Kin‐ Schalter für das betreffende Fenster aufgrund von Frost o.ä. die Zündung
der. betätigen, indem er zum Öffnen ge‐ einschalten und dann den Schalter
Befinden sich Kinder auf den drückt bzw. zum Schließen gezogen zum ersten Einrastpunkt ziehen und
Rücksitzen, die Kindersicherung wird. halten. Das Fenster bewegt sich ohne
für die elektrische Fensterbetäti‐ aktivierte Schutzfunktion nach oben.
gung einschalten. Zum Anhalten Schalter loslassen.
Schlüssel, Türen, Fenster 33

Kindersicherung für hintere Elektrische Fensterbetätigung


Fenster initialisieren
Wenn die Fenster nicht automatisch
geschlossen werden können (z. B.
nach Abschließen der Fahrzeug‐
batterie), wird im Driver Information
Center eine Warnmeldung oder ein
Warncode angezeigt.
Fahrzeugmeldungen 3 121.
Fensterelektronik wie folgt aktivieren:
1. Türen schließen.
Zum Öffnen der Fenster Taste c 2. Zündung einschalten.
drücken und halten. 3. Schalter ziehen, bis das Fenster
Zum Schließen der Fenster Taste e geschlossen ist. Danach für wei‐
Zur Deaktivierung der elektrischen
drücken und halten. tere 2 Sekunden weiter ziehen.
Fensterbetätigung der Hintertüren
Schalter z drücken; die LED leuchtet Taste loslassen, um die Bewegung 4. Vorgang für jedes Fenster wieder‐
auf. Zur Aktivierung erneut z der Fenster zu stoppen. holen.
drücken. Wenn die Fenster vollständig geöff‐
net bzw. geschlossen sind, leuchten
Fenster von außen betätigen die Warnblinker zweimal auf.
Die Fenster lassen sich mit der Funk‐
fernbedienung von außen betätigen. Überlastung
Werden die Fenster wiederholt kurz
hintereinander betätigt, schaltet sich
die Fensterheberfunktion für einige
Zeit aus.
34 Schlüssel, Türen, Fenster

Heckscheibenheizung Bei Sonnenblenden mit integrierten


Spiegeln sollten die Spiegelabde‐
Dach
ckungen während der Fahrt ge‐
schlossen sein.
Glasdach
Auf der Rückseite der Sonnenblende Panoramadach
befindet sich eine Halterung für Park‐
scheine.

Sonnenrollo

Wird durch Drücken der Taste Ü ein-


bzw. ausgeschaltet.
Die Heizung ist bei laufendem Motor
aktiv und wird nach kurzer Zeit auto‐
matisch abgeschaltet. Am Schieberegler ziehen, um die Ab‐
deckung des Panoramadachs zu öff‐
Je nach Motor schaltet sich die Heck‐
nen.
scheibenheizung bei Reinigung des
Diesel-Partikelfilters automatisch ein. Den Schieberegler nach vorne
Um die Sonneneinstrahlung auf den drücken, um die Abdeckung des Pa‐
Sitzen der zweiten Sitzreihe zu ver‐ noramadachs zu schließen.
Sonnenblenden ringern, Rollo mit dem Griff nach oben
Die Sonnenblenden lassen sich zum ziehen und oben im Türrahmen ein‐ Sonnenrollo
Schutz vor blendendem Licht herun‐ rasten. Das Sonnenrollo über den Rücksit‐
terklappen und zur Seite schwenken. zen wird elektrisch betätigt.
Schlüssel, Türen, Fenster 35

Schutzfunktion Nach Schritt 3 befindet sich das


Trifft das Sonnenrollo während der Sonnenrollo im Initialisierungs‐
automatischen Schließbewegung auf modus mit deaktivierter Schutz‐
einen Widerstand, wird es sofort ge‐ funktion.
stoppt und wieder geöffnet. 4. Taste G (Öffnen) leicht bis zum
ersten Einrastpunkt drücken, bis
Funktions-Standby das Sonnenrollo vollständig geöff‐
In Zündschalterstellung 1 kann das net ist.
Sonnenrollo betätigt werden 3 158. 5. Taste H (Schließen) leicht bis
zum ersten Einrastpunkt drücken,
Initialisierung nach einem bis das Sonnenrollo vollständig
Stromausfall geschlossen ist.
Taste Nach einem Stromausfall ist das Son‐ Nach dem Abschluss dieser Prozedur
G = öffnen nenrollo möglicherweise nur einge‐ ist das Sonnenrollo initialisiert und die
H = schließen schränkt funktionsfähig. Das System Schutzfunktion aktiviert.
folgendermaßen initialisieren:
Taste G oder H leicht bis zum ersten Wenn Taste G oder H während der
1. Zündschalter in Stellung 1 dre‐
Einrastpunkt drücken: Sonnenrollo Initialisierung fest bis zum zweiten
hen.
wird so lange geöffnet oder geschlos‐ Einrastpunkt gedrückt wird, wird der
sen, wie der Schalter betätigt wird. 2. Taste G (Öffnen) zweimal leicht Vorgang abgebrochen.
bis zum ersten Einrastpunkt
Taste G oder H fest bis zum zweiten drücken. Das Sonnenrollo wird
Einrastpunkt drücken und dann los‐ leicht geöffnet.
lassen: Sonnenrollo wird automatisch
geöffnet oder geschlossen. Zum An‐ 3. Direkt Taste H (Schließen) zwei‐
halten Schalter erneut betätigen. mal leicht bis zum ersten Einrast‐
punkt drücken. Das Sonnenrollo
wird leicht geschlossen.
36 Sitze, Rückhaltesysteme

Sitze, Kopfstützen Einstellung


Rückhaltesysteme Kopfstützen der Vordersitze
Position

Kopfstützen .................................. 36 9 Warnung


Vordersitze ................................... 38 Nur mit richtig eingestellter Kopf‐
Rücksitze ..................................... 42 stütze fahren.
Sicherheitsgurte ........................... 49
Airbag-System ............................. 54
Kinderrückhaltesysteme .............. 58

Höheneinstellung
Knopf drücken, Höhe einstellen und
einrasten.

Die Oberkante der Kopfstütze sollte


mit der Oberkante des Kopfes ab‐
schließen. Ist dies bei sehr großen
Personen nicht möglich, höchste Po‐
sition einstellen, bei sehr kleinen Per‐
sonen tiefste Position.
Sitze, Rückhaltesysteme 37

Horizontale Einstellung Kopfstützen der Rücksitze Aktive Kopfstützen


Bei einem Heckaufprall rücken die
vorderen Teile der aktiven Kopfstüt‐
zen etwas nach vorn. Dadurch wird
der Kopf abgestützt und die Gefahr
eines Schleudertraumas verringert.
Hinweis
Zulässiges Zubehör darf nur ange‐
bracht werden, wenn der Sitz nicht
verwendet wird.

Für die Horizontaleinstellung Kopf‐ Höheneinstellung


stütze nach vorne ziehen. Sie rastet Kopfstütze nach oben ziehen bzw.
in verschiedenen Positionen ein. die Rastfedern durch Drücken entrie‐
Zum Zurückstellen in die hintere Po‐ geln und die Kopfstütze nach unten
sition die Kopfstütze ganz nach vorn schieben.
ziehen und loslassen.
Ausbau
Beide Verriegelungen drücken, die
Kopfstütze nach oben ziehen und ab‐
nehmen.
38 Sitze, Rückhaltesysteme

Vordersitze leicht angewinkelt sind. Den Bei‐


fahrersitz möglichst weit nach hin‐
■ Die Oberschenkelauflage so ein‐
stellen, dass zwischen Sitzkante
ten schieben. und Kniekehle ein Abstand von
Sitzposition zwei Fingerbreit besteht.
■ Mit den Schultern möglichst weit
9 Warnung hinten an der Rückenlehne sitzen. ■ Die Lendenwirbelstütze so einstel‐
Die Neigung der Rückenlehne so len, dass sie die natürliche Form
Nur mit richtig eingestelltem Sitz einstellen, dass das Lenkrad mit der Wirbelsäule unterstützt.
fahren. leicht angewinkelten Armen gut er‐
reicht wird. Beim Drehen des Lenk‐
rads muss der Kontakt zwischen
Sitzeinstellung
Rückenlehne und Schultern erhal‐ ■ Nur mit eingerasteten Sitzen und
ten bleiben. Die Rückenlehnen dür‐ eingerasteten Rückenlehnen fah‐
fen nicht zu weit nach hinten ge‐ ren.
neigt sein. Wir empfehlen eine ma‐
ximale Neigung von ca. 25°. 9 Gefahr
■ Lenkrad einstellen 3 97.
Mindestens 25 cm vom Lenkrad
■ Die Sitzhöhe hoch genug einstel‐ entfernt sitzen, um ein sicheres
len, dass Sie eine gute Sicht nach Auslösen des Airbags zu ermögli‐
allen Seiten und auf die Anzeigein‐ chen.
strumente haben. Der Abstand zwi‐
schen Kopf und Dachrahmen sollte
mindestens eine Handbreite betra‐ 9 Warnung
■ Mit dem Gesäß möglichst weit hin‐ gen. Ihre Oberschenkel sollten
ten an der Rückenlehne sitzen. leicht auf dem Sitz aufliegen, ohne Sitze niemals während der Fahrt
Den Abstand zwischen Sitz und hineingedrückt zu werden. einstellen. Sie könnten sich un‐
Pedalen so einstellen, dass die kontrolliert bewegen.
Beine beim Treten der Pedale ■ Kopfstütze einstellen 3 36.
■ Höhe des Sicherheitsgurts einstel‐
len 3 50.
Sitze, Rückhaltesysteme 39

Rückenlehnen Sitzhöhe
9 Warnung
Verstauen Sie keine Gegenstände
unter den Sitzen.

Sitzposition einstellen

Hebel ziehen, Neigung einstellen und Pumpbewegung des Hebels


Hebel loslassen. Die Rückenlehne nach oben = Sitz höher
muss hörbar einrasten. nach unten = Sitz niedriger
Umklappen der Rückenlehne 3 79.

Griff ziehen, Sitz verschieben, Griff


loslassen.
40 Sitze, Rückhaltesysteme

Sitzneigung Lendenwirbelstütze Verstellbare


Oberschenkelauflage

Pumpbewegung des Hebels Lendenwirbelstütze mit dem Vier-


nach oben = Vorderteil höher Wege-Schalter an die persönlichen Hebel ziehen und Oberschenkelauf‐
nach unten = Vorderteil niedriger Bedürfnisse anpassen. lage verschieben.
Stütze nach oben und unten bewe‐
gen: Schalter nach oben bzw. unten
drücken.
Stütze verstärken und verringern:
Schalter nach vorn bzw. hinten
drücken.
Sitze, Rückhaltesysteme 41

Armlehne FlexConsole-Armlehne

Standardarmlehne

Hinten an der Armlehne die Befesti‐


gungselemente nach innen drücken
Die Armlehne kann in die Position und den Verriegelungsmechanismus
einer Mittelkonsole verschoben wer‐ nach unten klappen.
Die Armlehne kann nach vorne ge‐ den. Am Griff ziehen, um die Arm‐
schoben werden. Unter der Armlehne lehne zu verschieben.
befindet sich ein Schubfach. In die Armlehne sind zwei Stau‐
Armlehnenfach 3 69. räume, ein Schubfach und ein be‐
weglicher Getränkehalter integriert.
Armlehnenfach 3 69.

Entfernen der Armlehne


Die FlexConsole-Armlehne kann ent‐
fernt werden.
42 Sitze, Rückhaltesysteme

Am Griff vorne an der Armlehne zie‐


hen und die Armlehne nach hinten
Die Sitzheizung ist nur bei laufendem
Motor bzw. einem Autostop aktiv.
Rücksitze
aus der Konsole schieben. Stopp-Start-Automatik 3 160. Sitze der zweiten Sitzreihe
Einbau in umgekehrter Reihenfolge.
9 Warnung
Heizung
Beim Einstellen und Umklappen
der Sitze bzw. Rückenlehnen der
zweiten oder dritten Sitzreihe da‐
rauf achten, dass Hände und
Füße nicht im Bereich der beweg‐
lichen Teile sind.
Verstauen Sie keine Gegenstände
unter den Sitzen.
Sitze niemals während der Fahrt
einstellen, da sie sich unkontrol‐
liert verschieben könnten.
Nur mit eingerasteten Sitzen und
Rückenlehnen fahren.
Je nach gewünschter Heizleistung
Taste ß für den jeweiligen Sitz ein-
oder mehrmals drücken. Die Kontroll‐ Standardsitz
leuchten in der Taste zeigen die Ein‐
Sitzposition einstellen
stellungen an.
Die Sitze der zweiten Sitzreihe kön‐
Für Personen mit empfindlicher Haut nen einzeln nach vorne bzw. hinten
wird ein längerer Einsatz der höchs‐ verschoben werden.
ten Einstellung nicht empfohlen.
Sitze, Rückhaltesysteme 43

Komforteinstieg
Die äußeren Sitze der zweiten Sitz‐
reihe können nach vorne geklappt
werden, um den Einstieg auf die Sitze
der dritten Sitzreihe zu erleichtern.
■ Freigabehebel ziehen, Rücken‐
lehne umklappen und den Sitz
nach vorne bewegen.

■ Griff ziehen, Sitz verschieben, Griff ■ Lasche ziehen, Neigung einstellen,


loslassen und Sitz einrasten las‐ Lasche loslassen und Rücken‐
sen. lehne einrasten lassen.
Die Sitze können in verschiedenen
Zwischenstellungen eingerastet wer‐ 9 Warnung
den.
Die senkrechte Position der
Rückenlehnen Rückenlehnen nur zur Optimie‐
Die Neigung der Rückenlehne kann rung des Laderaums nutzen, nicht
an jedem Sitz individuell in eine von als Sitzposition. Zurückklappen eines Sitzes nach
drei verschiedenen Positionen einge‐ Nutzung der Komforteinstiegsfunk‐
stellt werden. Laderaum, Rückenlehnen umklap‐ tion
pen 3 79. ■ Den Sitz zuerst in die gewünschte
Position schieben und dann die Rü‐
ckenlehne aufrichten.
44 Sitze, Rückhaltesysteme

Sicherstellen, dass der Sitz einras‐ In der Standardposition können die Umstellen von der Standard- zur
tet. drei Sitze der zweiten Sitzreihe ein‐ Komfortsitzposition
zeln in der Längsrichtung verschoben ■ Kopfstütze des mittleren Sitzes
Komfortsitze werden. durch Betätigen der Rastfeder nach
Die Sitze können auf zwei unter‐ ■ Griff unter dem Sitz ziehen, Sitz unten schieben 3 36.
schiedliche Arten benutzt werden: verschieben, Griff loslassen und
Als Standardsitz: Alle drei Sitze sind Sitz einrasten lassen.
verfügbar und individuell einstellbar.
Als Komfortsitz: Nur die äußeren
Sitze können benutzt werden, mit
einer noch komfortableren Einstel‐
lung als in der Standardposition.
Sitzposition einstellen

■ Rückenlehne am mittleren Sitz


durch Ziehen an der Lasche um‐
klappen.
In der Komfortposition können die äu‐
ßeren Sitze zusätzlich seitlich ver‐
schoben werden. Die Rückenlehne
des mittleren Sitzes wird dabei als
Armlehne umgeklappt.
Die Sitze können in verschiedenen
Zwischenstellungen eingerastet wer‐
den.
Sitze, Rückhaltesysteme 45

Umstellen von der Komfort- zur Stan‐


Achtung dardsitzposition
Mit Sitzen in der Komfortposition:
■ Nicht die Komforteinstiegsfunk‐
tion verwenden 3 42.
■ Die Rückenlehnen der äußeren
Sitze nicht umklappen.
■ Die mittlere Rückenlehne nicht
aufrichten.
■ Die Sitze der mittleren Sitzreihe
nicht umklappen oder aufrichten
■ Tasten links und rechts neben der 3 47.
Kopfstützenöffnung des mittleren
Sitzes drücken und die äußeren Dies würde Schäden an den Sit‐ ■ Den Griff unter den äußeren Sitzen
Teile der Rückenlehne zur Verwen‐ zen verursachen. ziehen und die Sitze nach vorne
dung als Armlehne nach innen schieben.
klappen. Die Rückenlehnenteile 9 Warnung
müssen in der Armlehnenposition
einrasten. Die Sitze nur dann in die Komfort‐
■ Den Griff unter den äußeren Sitzen position bringen, wenn die Sitze
ziehen und die Sitze nach hinten der dritten Sitzreihe nicht belegt
schieben. In der hinteren Stellung sind.
werden die Sitze seitlich verscho‐
ben. Sitz einrasten lassen.
Diese Einstellung bietet den höchs‐
ten Sitzkomfort auf den äußeren
Sitzen.
46 Sitze, Rückhaltesysteme

Sicherstellen, dass alle Teile richtig


eingerastet sind.
Rückenlehnen
Die Neigung der Rückenlehne kann
individuell in eine von drei verschie‐
denen Positionen eingestellt werden.

■ Tasten links und rechts neben der ■ Lasche ziehen, Neigung einstellen,
Kopfstützenöffnung des mittleren Lasche loslassen und Rücken‐
Sitzes drücken und beide Armleh‐ lehne einrasten lassen.
nenteile an die Rückenlehne zu‐
rückklappen. 9 Warnung
■ Rückenlehne des mittleren Sitzes
aufrichten. Position durch Ziehen Die senkrechte Position der
an der Lasche einstellen. Rückenlehnen nur zur Optimie‐
rung des Laderaums nutzen, nicht
Achtung als Sitzposition.

Vor dem Aufrichten der mittleren Laderaum, Rückenlehnen umklap‐


Rückenlehne sicherstellen, dass pen 3 79.
die Armlehnenteile nach unten ge‐
klappt sind.
Sitze, Rückhaltesysteme 47

Komforteinstieg
Achtung Sitze der dritten Sitzreihe
Die äußeren Sitze der zweiten Sitz‐
reihe können nach vorne geklappt 9 Warnung
Mit Sitzen in der Komfortposition:
werden, um den Einstieg auf die Sitze
der dritten Sitzreihe zu erleichtern. ■ Nicht die Komforteinstiegsfunk‐
Beim Einstellen und Umklappen
tion verwenden.
■ Freigabehebel ziehen, Rücken‐ der Sitze bzw. Rückenlehnen der
lehne umklappen und den Sitz ■ Nicht an der Lasche ziehen, um zweiten oder dritten Sitzreihe da‐
nach vorne bewegen. die Neigung der Rückenlehne rauf achten, dass Hände und
zu verstellen. Füße nicht im Bereich der beweg‐
Dies würde Schäden an den Sit‐ lichen Teile sind.
zen verursachen. Verstauen Sie keine Gegenstände
unter den Sitzen.
Zurückklappen eines Sitzes nach
Sitze niemals während der Fahrt
Nutzung der Komforteinstiegsfunk‐
einstellen, da sie sich unkontrol‐
tion
liert verschieben könnten.
■ Den Sitz zuerst in die gewünschte
Position schieben und dann die Rü‐ Nur mit eingerasteten Sitzen und
ckenlehne aufrichten. Rückenlehnen fahren.
Sicherstellen, dass der Sitz einras‐
tet.
48 Sitze, Rückhaltesysteme

Die Sitze der dritten Sitzreihe können


nur verwendet werden, wenn sich die
Sitze der zweiten Sitzreihe nicht in
der Komfortposition befinden.

Sitze aufrichten
■ Schutzmatte falten 3 84 und La‐
deraumabdeckung abnehmen
3 82.

■ Sitz durch Ziehen an der Lasche


Achtung oben am Sitz aufrichten, bis er in
der aufgestellten Position einrastet.
Vor dem Aufrichten oder Umklap‐
pen der Sitze müssen stets alle Sitze in den Fahrzeugboden
Komponenten von den Seitenleis‐ einklappen
ten und Verzurrösen entfernt wer‐
■ Kopfstützen durch Betätigen der
den.
Rastfedern senken 3 36.
Die Verzurrösen müssen sich in
der verstauten Position befinden. ■ Gurtzunge der beiden Sicherheits‐
■ Gurtzunge der beiden Sicherheits‐ gurte in die am Gurt angebrachte
gurte in die am Gurt angebrachte Tasche einführen.
Die Sitze der dritten Sitzreihe können Tasche einführen.
in den Fahrzeugboden eingeklappt
werden, wenn sie nicht benutzt wer‐
den bzw. um den Laderaum zu ver‐
größern.
Sitze, Rückhaltesysteme 49

Sicherheitsgurte 9 Warnung
Sicherheitsgurt Sicherheitsgurt vor jeder Fahrt an‐
legen.
Nicht angeschnallte Personen ge‐
fährden bei Unfällen die anderen
Fahrzeuginsassen und sich
selbst.

Die Sicherheitsgurte sind für jeweils


nur eine Person bestimmt. Für Per‐
sonen unter einer Körpergröße von
■ An der unteren Lasche ziehen und 150 cm sind sie nicht geeignet. Kin‐
gleichzeitig die Rückenlehne nach dersicherheitssystem 3 58.
vorne schwenken, bis der Sitz im
Fahrzeugboden versenkt ist. Alle Teile des Gurtsystems regel‐
Bei starker Beschleunigung oder Ver‐ mäßig auf Beschädigungen und ord‐
■ Schutzmatte 3 84 und Laderaum‐ nungsgemäße Funktion überprüfen.
abdeckung 3 82 anbringen. zögerung des Fahrzeugs blockieren
die Sicherheitsgurte, um die Insassen Beschädigte Teile ersetzen lassen.
in Sitzposition zu halten. Daher ist die Nach einem Unfall Gurte und ausge‐
Verletzungsgefahr deutlich geringer. löste Gurtstraffer in einer Werkstatt
ersetzen lassen.
50 Sitze, Rückhaltesysteme

Hinweis
9 Warnung Dreipunkt-Sicherheitsgurt
Sicherstellen, dass die Gurte nicht
durch Schuhe oder scharfkantige Anlegen
Gegenstände beschädigt oder ein‐ Unsachgemäßer Umgang (z. B.
geklemmt werden. Darauf achten, Aus- oder Einbau der Gurte) kann
dass kein Schmutz in die Gurtaufrol‐ zum Auslösen der Gurtstraffer füh‐
ler gelangt. ren.

Sicherheitsgurt anlegen Bei Auslösen der Gurtstraffer leuchtet


Für jeden Sitz ist eine Erinnerungs‐ die Kontrollleuchte v dauerhaft
leuchte „Sicherheitsgurt anlegen“ 3 110.
verfügbar. Für die Vordersitze wird Ausgelöste Gurtstraffer in einer
das Symbol X auf dem Drehzahlmes‐ Werkstatt ersetzen lassen. Die Gurt‐
ser (3 109) angezeigt, für die Rück‐ straffer lösen nur einmal aus.
sitze das Symbol X bzw. > im Fah‐
rerinformationszentrum 3 116. Hinweis
Keine Zubehörteile oder andere Ge‐
Gurtkraftbegrenzer genstände anbringen oder ein‐ Den Gurt aus dem Aufroller heraus‐
Auf den Vordersitzen wird die Belas‐ bauen, die die Funktion der Gurt‐ ziehen, unverdreht über den Körper
tung des Körpers durch die kontrol‐ straffer behindern könnten. Am legen und die Schlosszunge in das
lierte Freigabe des Gurtes während Gurtstraffer-System keine Änderun‐ Gurtschloss einstecken, bis sie ein‐
einer Kollision reduziert. gen vornehmen, da sonst die Be‐ rastet. Den Beckengurt während der
triebserlaubnis des Fahrzeugs er‐ Fahrt durch Ziehen am Schultergurt
Gurtstraffer lischt. regelmäßig spannen.
Bei Frontal- oder Heckkollisionen
werden die Gurte der Vordersitze ab
einer bestimmten Unfallschwere ge‐
strafft.
Sitze, Rückhaltesysteme 51

Höheneinstellung

Auftragende Kleidung beeinträchtigt Höhe so einstellen, dass der Gurt


den straffen Sitz des Gurts. Keine Ge‐ über die Schulter verläuft. Er darf
1. Gurt etwas herausziehen. nicht über Hals oder Oberarm verlau‐
genstände wie z. B. Handtaschen
oder Mobiltelefone zwischen Gurt 2. Taste drücken. fen.
und Körper platzieren. 3. Höhe einstellen und einrasten. Nicht während der Fahrt einstellen.

9 Warnung
Gurt nicht über harte oder zer‐
brechliche Gegenstände in den
Taschen der Kleidung führen.

Sicherheitsgurt anlegen X, > 3 109


und 3 116.
52 Sitze, Rückhaltesysteme

Ausbau die untere Gurtzunge lösen. Der Si‐


cherheitsgurt wird automatisch auf‐
gerollt.

Die untere Gurtzunge von der Siche‐


rung abnehmen und in das linke Gurt‐
Zum Ablegen rote Taste am Gurt‐ schloss (1) des mittleren Sitzes ein‐
schloss drücken. rasten. Die obere Gurtzunge mit dem
Gurt über den Beckenbereich und die Die obere Schlosszunge in die Halte‐
Sicherheitsgurt für den mittleren Schulter führen (Gurt dabei nicht ver‐ rung drücken. Die zusammenge‐
steckten Schlosszungen an den Si‐
Sitz der zweiten Sitzreihe drehen) und in das rechte Gurt‐
schloss (2) des mittleren Sitzes ein‐ cherheitsgurt klappen.
Der mittlere Sitz ist mit einem beson‐
deren Dreipunkt-Sicherheitsgurt aus‐ rasten.
gestattet. Zum Ablegen des Sicherheitsgurts
Die Gurtzungen mit dem Gurt aus der zunächst den Knopf am rechten Gurt‐
Gurthalterung am Dach herauszie‐ schloss (2) drücken und die obere
hen. Gurtzunge lösen. Dann den Knopf am
linken Gurtschloss (1) drücken und
Sitze, Rückhaltesysteme 53

Fahrgast auf dem linken Sitz der drit‐


ten Sitzreihe auf diese Bedingung
hinweist.

Benutzung von
Sicherheitsgurten während der
Schwangerschaft

Den Sicherheitsgurthalter in das Wenn die Sicherheitsgurte nicht ver‐


Dach schieben. Dabei muss die un‐ wendet oder die Sitze eingeklappt
tere Schlosszunge nach vorn zeigen. werden, die Gurtzunge der beiden Si‐
cherheitsgurte in die am Gurt ange‐
Sicherheitsgurte der dritten brachte Tasche einführen.
Sitzreihe Wenn der mittlere Sitz der zweiten
Die Sitze der dritten Sitzreihe sind mit Sitzreihe belegt und der Sicherheits‐
Dreipunkt-Sicherheitsgurten ausge‐ gurt angelegt ist, darf der linke Sitz
stattet. der dritten Sitzreihe nur von einer 9 Warnung
Person mit einer Körpergröße von
max. 150 cm verwendet werden. Der Beckengurt muss möglichst
An der Rückseite des Sicherheits‐ tief über das Becken verlaufen,
gurts für den mittleren Sitz ist ein um Druck auf den Unterleib zu ver‐
Warnhinweis angebracht, der den meiden.
54 Sitze, Rückhaltesysteme

Airbag-System Jeder Airbag löst nur einmal aus.


Ausgelöste Airbags in einer Werk‐
statt austauschen lassen. Zusätzlich
Das Airbag-System besteht aus einer
müssen eventuell das Lenkrad, die
Reihe von einzelnen Systemen, je
Instrumententafel, Teile der Verklei‐
nach Ausstattungsumfang.
dung, die Abdichtung der Türen, die
Wenn die Airbags auslösen, werden Türgriffe und die Sitze ersetzt wer‐
sie innerhalb von Millisekunden auf‐ den.
geblasen. Die Luft entweicht ebenso
Am Airbag-System keine Änderun‐
schnell, so dass dies während einer
gen vornehmen, da sonst die Be‐
Kollision oft nicht bemerkt wird.
triebserlaubnis des Fahrzeugs er‐
lischt.
9 Warnung
Wenn die Airbags aufgeblasen wer‐ An der Sonnenblende auf der Beifah‐
Bei unsachgemäßem Hantieren den, können entweichende heiße rerseite ist außerdem ein Warnhin‐
können die Airbag-Systeme ex‐ Gase Verbrennungen verursachen. weis angebracht.
plosionsartig ausgelöst werden. Kontrollleuchte v für Airbag-Systeme Das Front-Airbag-System wird bei
3 110. einem Frontalaufprall ab einer be‐
Hinweis stimmten Unfallschwere ausgelöst.
Die Steuerungselektronik der Die Zündung muss eingeschaltet
Airbag-Systeme und Gurtstraffer be‐ Front-Airbag sein.
findet sich im Bereich der Mittelkon‐ Das Front-Airbag-System besteht
sole. In diesem Bereich keine mag‐ aus einem Airbag im Lenkrad und
netischen Gegenstände ablegen. einem in der Instrumententafel auf
Abdeckungen der Airbags nicht be‐ der Beifahrerseite. Diese Stellen sind
kleben und nicht mit anderen Mate‐ mit dem Wort AIRBAG gekennzeich‐
rialien überziehen. net.
Sitze, Rückhaltesysteme 55

Sicherheitsgurt ordnungsgemäß
anlegen und einrasten lassen. Nur
dann kann der Airbag schützen.

Seiten-Airbag

Die aufgeblähten Airbags dämpfen Der aufgeblähte Airbag dämpft den


den Aufprall, wodurch die Verlet‐ Aufprall, wodurch die Verletzungsge‐
zungsgefahr für Oberkörper und Kopf fahr für Oberkörper und Becken bei
bei einem Frontalaufprall deutlich ver‐ einem Seitenaufprall deutlich verrin‐
ringert wird. gert wird.

9 Warnung Das Seiten-Airbag-System besteht


9 Warnung
aus einem Airbag in der Rückenlehne
Ein optimaler Schutz ist nur bei Den Ausdehnungsbereich der Air‐
jedes Vordersitzes. Diese Stellen
richtiger Sitzposition gegeben bags frei von Hindernissen halten.
sind mit dem Wort AIRBAG gekenn‐
3 38.
zeichnet.
Den Ausdehnungsbereich der Air‐ Hinweis
Das Seiten-Airbag-System wird bei Nur Schonbezüge verwenden, die
bags frei von Hindernissen halten.
einem Seitenaufprall ab einer be‐ für das Fahrzeug zugelassen sind.
stimmten Unfallschwere ausgelöst. Darauf achten, die Airbags nicht ab‐
Die Zündung muss eingeschaltet zudecken.
sein.
56 Sitze, Rückhaltesysteme

Kopf-Airbag Das Kopf-Airbag-System schützt


nicht die Fahrgäste auf der dritten
Das Kopf-Airbag-System besteht aus Sitzreihe.
je einem Airbag an jeder Seite des
Dachrahmens. Diese Stellen sind 9 Warnung
durch das Wort AIRBAG an den
Dachsäulen gekennzeichnet. Den Ausdehnungsbereich der Air‐
Das Kopf-Airbag-System wird bei bags frei von Hindernissen halten.
einem Seitenaufprall ab einer be‐ Die Haken an den Griffen im
stimmten Unfallschwere ausgelöst. Dachrahmen eignen sich nur zum
Die Zündung muss eingeschaltet Aufhängen leichter Kleidungsstü‐
sein. cke ohne Kleiderbügel. Keine Ge‐
genstände in diesen Kleidungs‐ Das Beifahrer-Airbag-System kann
stücken lassen. mit dem Schlüssel über einen Schal‐
ter an der rechten Seite der Instru‐
Airbagabschaltung mententafel deaktiviert werden.
Das Beifahrer-Airbag-System muss
deaktiviert werden, wenn auf diesem
Sitz ein Kindersicherheitssystem an‐
gebracht werden soll. Der Seiten-
Airbag und der Kopf-Airbag, die Gurt‐
straffer und alle Fahrer-Airbag-
Systeme bleiben weiterhin aktiv.

Der aufgeblähte Airbag dämpft den


Aufprall, wodurch die Verletzungsge‐
fahr für den Kopf bei einem Seiten‐
aufprall deutlich verringert wird.
Sitze, Rückhaltesysteme 57

Die Stellung mit Hilfe des Zünd‐ Bei deaktiviertem Airbag besteht erkennbar, deshalb darf niemand auf
schlüssels wählen: für einen Erwachsenen auf dem dem Beifahrersitz Platz nehmen. Um‐
OFF* = Beifahrer-Airbag ist deakti‐ Beifahrersitz tödliche Verlet‐ gehend eine Werkstatt kontaktieren.
(aus) viert und löst bei einer Kol‐ zungsgefahr. Status nur bei stehendem Fahrzeug
lision nicht aus. Die Kon‐ mit ausgeschalteter Zündung ändern.
trollleuchte OFF* (aus) Der Zustand bleibt bis zur nächsten
leuchtet dauerhaft in der Änderung erhalten.
Mittelkonsole. Es kann ein
Kindersicherheitssystem Kontrollleuchte für Airbag‐
gemäß Tabelle abschaltung 3 110.
Befestigungsplätze des
Kindersicherheitssystems
eingebaut werden 3 60.
Keine erwachsene Person
darf auf dem Beifahrersitz
Platz nehmen.
ONV = Beifahrer-Airbag ist akti‐
(ein) viert. Ein Kindersicher‐
heitssystem darf nicht in‐ Wenn die Kontrollleuchte
stalliert werden. „ONV“ (EIN) nach dem Einschalten
der Zündung etwa 60 Sekunden lang
aufleuchtet, wird das Beifahrer-Air‐
9 Gefahr bag-System im Fall eines Aufpralls
ausgelöst.
Bei aktiviertem Airbag besteht für
ein Kind in einem Kinderrückhal‐ Wenn beide Kontrollleuchten gleich‐
tesystem auf dem Beifahrersitz zeitig aufleuchten, liegt ein System‐
tödliche Verletzungsgefahr. fehler vor. Der Systemstatus ist nicht
58 Sitze, Rückhaltesysteme

Kinderrückhaltesys‐ werden; andernfalls besteht bei korrekter Verlauf des Gurts bei einem
Kind von weniger als 150 cm Körper‐
teme Auslösen des Airbags Lebensge‐
fahr für das Kind. größe kaum möglich ist, empfehlen
wir dringend die Verwendung eines
Kindersicherheitssystem Dies ist vor allem dann der Fall, geeigneten Kindersicherheitssys‐
wenn auf dem Beifahrersitz Kin‐ tems, auch wenn dies aufgrund des
Wir empfehlen das Opel Kindersi‐ dersicherheitssysteme verwendet
cherheitssystem, das speziell auf das Alters nicht mehr gesetzlich vorge‐
werden, mit denen das Kind mit schrieben ist.
Fahrzeug abgestimmt ist. Blickrichtung nach hinten beför‐
Bei Verwendung eines Kindersicher‐ dert wird. Sicherstellen, dass das einzubau‐
heitssystems die folgenden Nut‐ ende Kindersicherheitssystem mit
zungs- und Einbauanweisungen so‐ dem Fahrzeugtyp kompatibel ist.
Wahl des richtigen Systems
wie die mit dem Kindersicherheitssys‐ Die Rücksitze sind am besten zum Sicherstellen, dass das Kindersicher‐
tem mitgelieferten Anweisungen be‐ Befestigen eines Kindersicherheits‐ heitssystem im Fahrzeug an der rich‐
achten. systems geeignet. tigen Stelle eingebaut wird.
Halten Sie immer lokale oder natio‐ Kinder sollten so lange wie möglich Kinder nur auf der abseits vom Ver‐
nale Vorschriften ein. In manchen mit Blickrichtung nach hinten im Fahr‐ kehr liegenden Fahrzeugseite ein-
Ländern ist die Benutzung von Kin‐ zeug befördert werden. Dies gewähr‐ und aussteigen lassen.
dersicherheitssystemen auf be‐ leistet, dass die Wirbelsäule des Kin‐ Wenn das Kindersicherheitssystem
stimmten Sitzplätzen verboten. des, die noch schwach ausgebildet nicht in Gebrauch ist, den Sitz mit
ist, bei einem Unfall weniger belastet einem Sicherheitsgurt fixieren oder
9 Warnung wird. aus dem Fahrzeug nehmen.
Wenn ein Kindersicherheitssys‐ Kinder unter 12 Jahren mit einer Kör‐
tem auf dem Beifahrersitz verwen‐ pergröße von weniger als 150 cm dür‐
det wird, muss das Airbag-System fen nur in einem für das Kind geeig‐
für den Beifahrersitz deaktiviert neten Kindersicherheitssystem beför‐
dert werden. Geeignet sind Sicher‐
heitssysteme gemäß den Normen
ECE 44-03 und ECE 44-04. Da ein
Sitze, Rückhaltesysteme 59

Hinweis
Kindersicherheitssysteme nicht be‐
kleben und nicht mit anderen Mate‐
rialien überziehen.
Nach einem Unfall muss das bean‐
spruchte Kindersicherheitssystem
ausgetauscht werden.
60 Sitze, Rückhaltesysteme

Befestigungsplätze des Kindersicherheitssystems


Zulässige Möglichkeiten der Befestigung für Kindersicherheitssysteme
Auf dem Beifahrersitz Auf dem
mittleren
Auf den äußeren Sitzplatz der Auf den
aktivierter deaktivierter Sitzplätzen der zweiten Sitzplätzen der
Gewichts- bzw. Altersklasse Airbag Airbag zweiten Sitzreihe Sitzreihe dritten Sitzreihe
Gruppe 0: bis zu 10 kg X U1 U2 X U
oder ca. 10 Monate
Gruppe 0+: bis zu 13 kg X U1 U2 X U
oder ca. 2 Jahre
Gruppe I: 9 bis 18 kg X U1 U2 X U
oder ca. 8 Monate bis 4 Jahre
Gruppe II: 15 bis 25 kg X X U X U
oder ca. 3 bis 7 Jahre
Gruppe III: 22 bis 36 kg X X U X U
oder ca. 6 bis 12 Jahre
Sitze, Rückhaltesysteme 61

1 = Nur wenn das Airbag-System des Beifahrersitzes deaktiviert ist. Wenn das Kindersicherheitssystem mit Hilfe eines
Dreipunkt-Sicherheitsgurtes fixiert wird, Höheneinsteller des Sitzes ganz nach oben schieben und sicherstellen, dass
der Sicherheitsgurt vom oberen Befestigungspunkt aus nach vorne verläuft. Die Rückenlehne so weit wie erforderlich
in die aufrechte Position bringen, um zu gewährleisten, dass der Sicherheitsgurt an der Gurtschlossseite fest anliegt.
2 = Sitz mit ISOFIX und Top-Tether-Befestigungsbügeln erhältlich 3 64.

U = Universaltauglich in Verbindung mit Dreipunkt-Sicherheitsgurt.


X = Kein Kindersicherheitssystem in dieser Gewichtsklasse zulässig.

Zulässige Möglichkeiten zur Befestigung eines ISOFIX-Kindersicherheitssystems


Auf den Auf dem
äußeren mittleren
Sitzplätzen der Sitzplatz der Auf den
Auf dem zweiten zweiten Sitzplätzen der
Gewichtsklasse Größenklasse Befestigung Beifahrersitz Sitzreihe Sitzreihe dritten Sitzreihe
Gruppe 0: bis zu 10 kg E ISO/R1 X IL X X
Gruppe 0+: bis zu 13 kg E ISO/R1 X IL X X
D ISO/R2 X IL X X
C ISO/R3 X IL X X
62 Sitze, Rückhaltesysteme

Auf den Auf dem


äußeren mittleren
Sitzplätzen der Sitzplatz der Auf den
Auf dem zweiten zweiten Sitzplätzen der
Gewichtsklasse Größenklasse Befestigung Beifahrersitz Sitzreihe Sitzreihe dritten Sitzreihe
Gruppe I: 9 bis 18 kg D ISO/R2 X IL X X
C ISO/R3 X IL X X
B ISO/F2 X IL, IUF X X
B1 ISO/F2X X IL, IUF X X
A ISO/F3 X IL, IUF X X

IL = Geeignet für bestimmte ISOFIX Sicherheitssysteme der Kategorien „fahrzeugspezifisch“, „eingeschränkt“ oder
„halbuniversal“. Das ISOFIX Sicherheitssystem muss für den jeweiligen Fahrzeugtyp zugelassen sein.
IUF = Geeignet für ISOFIX Kindersicherheitssysteme der Kategorie „universal“ mit Blickrichtung nach vorn, die für die
Verwendung in dieser Gewichtsklasse zugelassen sind.
X = Kein ISOFIX Kindersicherheitssystem in dieser Gewichtsklasse zugelassen.
Sitze, Rückhaltesysteme 63

ISOFIX-Größenklasse und -Sitzbeschaffenheit


A - ISO/F3 = Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung nach vorne für Kinder mit maximaler Größe in der Gewichts‐
klasse 9 bis 18 kg.
B - ISO/F2 = Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung nach vorne für kleinere Kinder in der Gewichtsklasse
9 bis 18 kg.
B1 - ISO/F2X = Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung nach vorne für kleinere Kinder in der Gewichtsklasse
9 bis 18 kg.
C - ISO/R3 = Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung nach hinten für Kinder mit maximaler Größe in der Gewichts‐
klasse von bis zu 13 kg.
D - ISO/R2 = Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung nach hinten für kleinere Kinder der Gewichtsklasse von bis zu
13 kg.
E - ISO/R1 = Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung nach hinten für kleinere Kinder der Gewichtsklasse von bis zu
13 kg.
64 Sitze, Rückhaltesysteme

ISOFIX Kindersicherheits‐
systeme

Bei der Verwendung von ISOFIX-Kin‐ Zusätzlich zur ISOFIX-Befestigung


dersicherheitssystemen auf der zwei‐ den Top-Tether-Befestigungsgurt an
ten Sitzreihe empfehlen wir, den ent‐ den Top-Tether-Befestigungsösen
Für das Fahrzeug zugelassene sprechenden äußeren Sitz in die verankern. Der Gurt muss zwischen
ISOFIX Kindersicherheitssysteme an dritte Rastposition vor der hintersten den beiden Führungsstangen der
ISOFIX Befestigungsbügeln befesti‐ Position einzustellen (Standardsitz). Kopfstütze verlaufen.
gen. Die speziellen Positionen für Der Komfortsitz, sofern ausgestattet, Die Positionen für ISOFIX Kindersi‐
ISOFIX Kindersicherheitssysteme muss sich in der normalen Position cherheitssysteme der universellen
sind in der Tabelle mit IL gekenn‐ befinden 3 42. Kategorie sind in der Tabelle mit IUF
zeichnet. gekennzeichnet.
Die ISOFIX Befestigungsbügel sind Top-Tether
durch Markierungen auf der Rücken‐ Befestigungsösen
lehne gekennzeichnet.
Top-Tether Befestigungsösen sind
Vor dem Einbau eines Kindersitzes mit dem Symbol : für einen Kinder‐
die Kopfstütze in die Gebrauchsstel‐ sitz gekennzeichnet.
lung bringen 3 36.
Stauraum 65

Stauraum Ablagefächer Handschuhfach


Ablage in der
Ablagefächer ................................ 65 Instrumententafel
Laderaum ..................................... 79
Dachgepäckträger ....................... 94
Beladungshinweise ...................... 95

Auf der Beifahrerseite sind zwei


Handschuhfächer vorhanden.
Zum Öffnen des oberen Handschuh‐
In der Instrumententafel vor der Info- fachs die Taste links im geöffneten
Anzeige befindet sich ein Staufach. Ablagefach drücken.
Drücken, um den Deckel zu öffnen. Zum Öffnen des unteren Handschuh‐
fachs am Griff ziehen.
Während der Fahrt sollten die Hand‐
schuhfächer geschlossen sein.
66 Stauraum

Getränkehalter Getränkehalter entfernen

Getränkehalter im vorderen
Fahrgastraum

Zum Verschieben den Griff vor dem


Getränkehalter drücken.
Den Griff vor dem Getränkehalter zie‐
Armlehne 3 41. hen und den Getränkehalter nach
oben aus der Konsole heben.
Die Getränkehalter befinden sich in Einbau in umgekehrter Reihenfolge.
der Mittelkonsole zwischen den Vor‐ Hinweis
dersitzen. Getränkehalter mit Richtung wie in
der Abbildung dargestellt anbringen.
Verschiebbarer Getränkehalter Andernfalls ist der Getränkehalter
in der FlexConsole-Armlehne möglicherweise nicht richtig einge‐
Der Getränkehalter kann auf den rastet.
Führungsschienen in der FlexCon‐
sole-Armlehne verschoben oder
komplett entfernt werden.
Stauraum 67

Getränkehalter für den hinteren Vorderes Ablagefach Brillenfach


Fahrgastraum

Ein Staufach befindet sich neben Nach unten klappen und öffnen.
Zwischen den Sitzen der dritten Sitz‐ dem Lenkrad. Nicht zum Aufbewahren schwerer
reihe befinden sich weitere Getränke‐ Gegenstände verwenden.
halter.
Türfächer
Flaschenhalter In der Verkleidung der Vordertüren
In die Türablagefächer der Vorder- befinden sich kleine Taschen, z. B. für
und Hintertüren sind Flaschenhalter Mobiltelefone.
integriert.
68 Stauraum

Ablagefächer im Dach Ablagefach unter dem Sitz Schubfach unter dem Sitz

Staufach

Zum Öffnen des Ablagefachs die Knopf in der Mulde drücken und Lade
Taste drücken. herausziehen. Maximale Belastung:
Das Fach darf mit max. 0,2 kg bela‐ Unter dem Beifahrersitz befindet sich 3 kg. Zum Schließen hineindrücken
den werden. ein Staufach. Rollo verschieben, um und einrasten.
das Fach zu öffnen bzw. zu schlie‐
ßen. Höchstlast: 1,5 kg.
Stauraum 69

Ablagefach in der Staufach in der FlexConsole-


Armlehne Armlehne

Staufach in der
Standardarmlehne

Unter der Armlehne befindet sich ein


Schubfach. Zum Öffnen herauszie‐
hen.
Taste drücken, um das Staufach in
der Armlehne zu öffnen.
Hinter der Armlehne befindet sich ein
Die Armlehnenkonsole enthält ein weiteres Staufach. Zum Öffnen den
Ablagefach. Zum Öffnen die Arm‐ Deckel verschieben.
lehne nach vorne schieben.
70 Stauraum

Ablagefach in der Hintere Konsole Heckträgersystem


Mittelkonsole Heckträgersystem für vier
Mittelkonsole Fahrräder

An der Rückseite der FlexConsole-


Armlehne befindet sich ein Schub‐
fach. Zum Öffnen herausziehen.
Das Ablagefach kann zur Aufbewah‐ Das Heckträgersystem (Flex-Fix-
rung von kleinen Gegenständen ge‐ Achtung System) bietet die Möglichkeit, zwei
nutzt werden. Fahrräder auf einem in den Fahr‐
Nicht für Asche oder andere glüh‐ zeugboden integrierten herauszieh‐
Abdeckung zum Öffnen nach hinten ende Objekte verwenden. baren Träger zu transportieren. Auf
schieben.
einem Anbaustück können zwei wei‐
tere Fahrräder befestigt werden. Der
Transport anderer Gegenstände ist
nicht zulässig.
Stauraum 71

Die Höchstlast des Heckträgersys‐


tems beträgt 80 kg mit angebrachtem Achtung
Anbaustück und 60 kg ohne Anbau‐
stück. Die Höchstlast pro Fahrrad auf Fragen Sie Ihren Fahrradhändler
dem herausziehbaren Träger beträgt um Rat, bevor Sie Fahrräder mit
30 kg. Das bedeutet, dass auch Fahr‐ Carbonrahmen anbringen. Die
räder mit Elektromotor auf dem he‐ Fahrräder könnten beschädigt
rausziehbaren Träger transportiert werden.
werden können. Die Höchstlast pro
Fahrrad auf dem Anbaustück beträgt Ausfahren
20 kg. Hecktür öffnen.
Bei Nichtgebrauch muss das Träger‐
system in den Fahrzeugboden zu‐ 9 Warnung
Entriegelungshebel nach oben zie‐
rückgeschoben werden. hen. Das System rastet aus und fährt
Es darf sich niemand im Ausfahr‐
An den Fahrrädern dürfen sich keine bereich des Heckträgersystems schnell aus dem Stoßfänger.
Gegenstände befinden, die sich aufhalten, Verletzungsgefahr.
während des Transports lösen könn‐
ten.

Achtung
Bei erweitertem Heckträgersys‐
tem und voll beladenem Fahrzeug
wird die Bodenfreiheit verringert.
Auf steilen Straßen und beim Fah‐
ren über Rampen, Bodenwellen
usw. äußerst vorsichtig fahren.
72 Stauraum

Das Heckträgersystem vollständig Nummernschildhalter ausklappen Rückleuchten ausklappen


bis zum hörbaren Einrasten heraus‐
ziehen.
Sicherstellen, dass ein Einschieben
des Heckträgersystems ohne erneu‐
tes Ziehen des Entriegelungshebels
nicht möglich ist.

9 Warnung
Lasten dürfen nur dann am Heck‐
trägersystem befestigt werden,
wenn das System ordnungsge‐
mäß eingerastet ist. Ist das Heck‐
trägersystem nicht ordnungsge‐ Den Nummernschildhalter anheben Beide Rückleuchten ausklappen.
mäß eingerastet, keine Lasten am und nach hinten klappen.
Heckträgersystem arretieren
System befestigen und das Sys‐
tem zurückschieben. Hilfe einer
Werkstatt in Anspruch nehmen.
Stauraum 73

Die beiden Spannhebel so weit wie Fahrradträger montieren


möglich zur Seite schwenken.
Andernfalls ist die sichere Funktion
nicht garantiert.
Radaufnahmen ausklappen

Den Träger (1) nach unten drücken


und den Griff (2) nach hinten schwen‐
Den Träger hinten (1) anheben und
ken und einrasten lassen.
nach hinten ziehen.
Den Träger (2) nach oben klappen. Erstes Fahrrad anbringen

Beide Radaufnahmen ausklappen.


74 Stauraum

1. Die Pedale in die abgebildete Po‐


sition drehen und das Fahrrad auf
der vordersten Radaufnahme
platzieren.
Das Fahrrad muss mittig auf den
Radaufnahmen stehen.

3. Beide Fahrradreifen mit Spann‐ 1. Das Anbaustück wie in der Abbil‐


bändern an den Radaufnahmen dung gezeigt am Heckträgersys‐
sichern. tem anbringen.
4. Prüfen, ob das Fahrrad fest sitzt.

Achtung
2. Die kurze Halterung am Fahrrad‐
rahmen befestigen. Zum Fixieren Der Spalt zwischen Fahrrad und
den Knopf im Uhrzeigersinn dre‐ Fahrzeug muss mindestens 5 cm
hen. betragen.

Anbaustück befestigen
Wenn mehr als zwei Fahrräder trans‐
portiert werden sollen, muss das An‐
baustück vor dem Anbringen des
zweiten Fahrrads befestigt werden.
Stauraum 75

2. Den Hebel (1) nach vorne drehen Weitere Fahrräder anbringen 3. Die Fahrräder abwechselnd mit
und halten, danach das Anbau‐ Die Befestigung der anderen Fahr‐ dem Lenker nach links bzw.
stück (2) hinten absenken. räder funktioniert so ähnlich wie beim rechts auf dem Heckträgersystem
3. Den Hebel loslassen und über‐ ersten Fahrrad. Es sind allerdings ei‐ positionieren.
prüfen, ob das Anbaustück sicher nige zusätzliche Schritte zu berück‐ 4. Jedes Fahrrad am zuvor ange‐
eingerastet ist. sichtigen: brachten Fahrrad ausrichten. Die
1. Vor dem Anbringen eines Fahr‐ Radnaben der Fahrräder dürfen
rads immer die Radaufnahmen einander nicht berühren.
des nächsten Fahrrads aufklap‐ 5. Die Fahrräder wie für das erste
pen, falls noch eines verladen Fahrrad beschrieben mit Halte‐
wird. rungen und Spannbändern si‐
2. Die Pedale vor dem Anbringen chern. Die Halterungen müssen
des Fahrrads immer in die richtige parallel zueinander fixiert werden.
Position drehen. Das zweite Fahrrad mit der lan‐
gen Halterung am Träger befesti‐
gen.
Das dritte Fahrrad mit der länge‐
ren Zusatzhalterung am Träger
4. Den am Anbaustück befestigten befestigen.
Gurt unter dem Hebel durchfüh‐
ren, um das Heckträgersystem
später nach unten klappen zu
können. Den Gurt fixieren.
76 Stauraum

6. Zusätzlich beide Räder des vier‐ Zum Umklappen des Heckträgers‐


ten Fahrrads mit Spannbändern ystems den Träger (2) nach hinten
an den Radaufnahmen sichern. ziehen.
Für bessere Sichtbarkeit sollte am ■ Mit Anbaustück:
hintersten Fahrrad ein Warnschild an‐
gebracht werden. 9 Warnung
Heckträgersystem umklappen Beim Lösen des Heckträgersys‐
Das Heckträgersystem lässt sich tems Vorsicht walten lassen, da es
nach unten klappen, um Zugang zum nach hinten kippt. Verletzungsge‐
Laderaum zu erhalten. fahr.
■ Ohne Anbaustück:
Das vierte Fahrrad mit der kurzen
Zusatzhalterung befestigen. Die
Halterung muss zwischen den
Rahmen des dritten und des vier‐
ten Fahrrads fixiert werden.

Den Hebel (1) drücken, um ihn zu Den Rahmen (1) des hintersten
lösen, und halten. Fahrrads mit einer Hand halten und
zum Lösen des Trägers an der
Schlaufe (2) ziehen.
Stauraum 77

Das hinterste Fahrrad mit beiden 3. Den Hebel (1) nach vorne drehen
Händen festhalten und das Heck‐ und halten.
trägersystem umklappen. 4. Das Anbaustück (2) hinten anhe‐
Für bessere Sichtbarkeit werden die ben und abnehmen.
Rückleuchten des Fahrzeugs einge‐
schaltet, wenn das Heckträgersystem Fahrradträger abmontieren
umgeklappt ist.

9 Warnung
Beim Wiederhochklappen des
Heckträgersystems sicherstellen,
dass das System gut einrastet. 2. Den Gurt öffnen.

Fahrräder abnehmen
Spannbänder an beiden Fahrradrei‐
fen lösen.
Den Knopf gegen den Uhrzeigersinn
drehen und die Halterungen entfer‐
Die Halterungen wie abgebildet posi‐
nen.
tionieren.
Anbaustück abnehmen Den Griff (1) nach vorne schwenken,
Das Anbaustück vor dem Abnehmen um den Träger zu lösen, und den Trä‐
des letzten Fahrrads vom Heckträ‐ ger (2) anheben.
gersystem entfernen.
1. Die Radaufnahmen einklappen.
78 Stauraum

Die beiden Spannhebel so weit wie


möglich nach innen schwenken.
Rückleuchten einklappen
Beide Rückleuchten nach innen
schwenken.
Nummernschildhalter einklappen
Den Nummernschildhalter anheben
und nach vorne klappen.
Heckträgersystem einfahren

Den Träger nach hinten klappen und Die Spannbänder ordnungsgemäß Achtung
dann bis zum Anschlag nach vorne verstauen.
drücken (1). Sicherstellen, dass alle klappba‐
Den Träger hinten nach unten Heckträgersystem entriegeln ren Teile wie etwa Radaufnahmen
drücken (2). und Halterungen ordnungsgemäß
verstaut sind. Andernfalls könnte
Radaufnahmen einklappen das Heckträgersystem beim Ein‐
Beide Radaufnahmen einklappen. fahren beschädigt werden.
Stauraum 79

Laderaum Verstauen Sie keine Gegenstände


unter den Sitzen.
Die Sitze der dritten Sitzreihe können Nur mit eingerasteten Sitzen und
einzeln umgeklappt und in den Fahr‐ Rückenlehnen fahren.
zeugboden versenkt werden. Die
Sitzrückenlehnen der zweiten Sitz‐
reihe können einzeln nach vorne ge‐ Achtung
klappt werden. Zusätzlich kann die
Rückenlehne des Beifahrersitzes um‐ Vor dem Aufrichten oder Umklap‐
geklappt werden. pen der Sitze müssen stets alle
Durch das Umklappen sämtlicher Komponenten von den Seitenleis‐
Rücksitze mit Rückenlehnen und der ten und Verzurrösen entfernt wer‐
Den Entriegelungshebel nach oben Rückenlehne des Beifahrersitzes ent‐ den.
ziehen und das Heckträgersystem in steht eine vollkommen flache Lade‐ Die Verzurrösen müssen sich in
den Stoßfänger schieben, bis es hör‐ fläche. Je nach Platzbedarf für den der verstauten Position befinden.
bar einrastet. Laderaum können auch einzelne
Sitze oder Rückenlehnen umgeklappt
9 Warnung werden.
Bodenabdeckung 3 84.
Wenn das System nicht ordnungs‐
gemäß einrastet, Hilfe einer Werk‐
statt in Anspruch nehmen. 9 Warnung
Beim Einstellen und Umklappen
der Sitze bzw. Rückenlehnen da‐
rauf achten, dass Hände und
Füße nicht im Bereich der beweg‐
lichen Teile sind.
80 Stauraum

Umklappen der Sitze der dritten Umklappen der Rückenlehnen


Sitzreihe der zweiten Sitzreihe
■ Kopfstützen durch Betätigen der ■ Laderaumabdeckung gegebenen‐
Rastfedern senken 3 36. falls ausbauen 3 82.
■ Kopfstützen durch Betätigen der
Rastfedern senken 3 36.
■ Beifahrersitz so verschieben, dass
er nicht die Kopfstützen der umge‐
klappten Rückenlehnen berührt.

■ An der unteren Lasche ziehen und


gleichzeitig die Rückenlehne nach
vorne schwenken, bis der Sitz im
Fahrzeugboden versenkt ist.
■ Gurtzunge der beiden Sicherheits‐ ■ Je nach Bedarf Bodenschutzmatte
gurte in die am Gurt angebrachte 3 84 und Laderaumabdeckung
Tasche einführen. 3 82 anbringen.

Sitze aufrichten
■ Sitz durch Ziehen an der Lasche
oben am Sitz aufrichten, bis er in ■ An der Lasche ziehen und die Rü‐
der aufgestellten Position einrastet. ckenlehne auf die Sitzfläche klap‐
pen.
Stauraum 81

Aufrichten der Rückenlehne zungsgefahr bzw. die Gefahr einer


Achtung
Beschädigung der Ladung oder
■ Klappen Sie die äußeren des Fahrzeugs.
Rückenlehnen nicht um, wenn
die Sitze in der Komfortposition Umklappen der Rückenlehne
sind 3 42. des Beifahrersitzes
■ Ziehen Sie nicht am Freigabe‐ Wenn der Beifahrersitz mit einem
hebel der Komforteinstiegsfunk‐ Freigabemechanismus ausgestattet
tion, wenn die Rückenlehne um‐ ist, kann die Rückenlehne in eine
geklappt ist. waagrechte Position gebracht wer‐
Dabei könnten die Sitze beschä‐ den, z. B. für den Transport sehr lan‐
digt werden. ger Gegenstände.
■ Rückenlehne in die senkrechte Po‐
■ Alternativ kann die Rückenlehne sition heben. Neigung durch Ziehen
durch Ziehen an der Lasche auch an der Lasche einstellen.
in die senkrechte Stellung gebracht
werden, um den Laderaum besser Sicherstellen, dass alle Teile richtig
ausnutzen zu können. eingerastet sind.

9 Warnung 9 Warnung

Die senkrechte Position der Das Fahrzeug erst dann in Fahrt


Rückenlehnen nur zur Optimie‐ versetzen, wenn die Sitzlehnen si‐
rung des Laderaums nutzen, nicht cher eingerastet sind. Ansonsten
als Sitzposition. besteht bei einer Notbremsung
oder einem Auffahrunfall Verlet‐
82 Stauraum

Aufrichten der Rückenlehne Stauraum unter der


■ Hebel ziehen und die Rückenlehne Bodenabdeckung
in die gewünschte Sitzposition brin‐
gen. Dann den Hebel loslassen.
Die Rückenlehne muss hörbar ein‐
rasten.
■ Sitz und Kopfstütze wie gewünscht
einstellen.

Hinteres Ablagefach
Im Laderaum sind auf beiden Seiten
■ Kopfstützen durch Betätigen der Ablagefächer verfügbar.
Rastfedern senken 3 36.
■ Beifahrersitz so verschieben, dass
die Kopfstützen nicht die Instru‐ Bei Fahrzeugen ohne dritte Sitzreihe
mententafel berühren. befinden sich unter der Bodenabde‐
ckung Staufächer. Zum Öffnen die
■ Hebel ziehen und die Rückenlehne Abdeckung anheben.
auf die Sitzfläche klappen. Den He‐
bel loslassen. Die Rückenlehne
kann vor der waagrechten Stellung Laderaumabdeckung
in zwei verschiedenen Positionen Keine schweren oder scharfkantigen
eingerastet werden. Die Rücken‐ Gegenstände auf die Laderaumabde‐
lehne muss hörbar einrasten. ckung legen.

Zum Öffnen die Abdeckung in der


Seitenverkleidung lösen und heraus‐
nehmen.
Stauraum 83

Schließen Öffnen

Vor dem Bedienen der Laderaumab‐


deckung die Gurtzungen der beiden
Sicherheitsgurte in die am Gurt ange‐ Abdeckung am Griff nach hinten zie‐ Laderaumabdeckung aus den seitli‐
brachte Tasche einführen. hen und in die seitlichen Halterungen chen Halterungen nehmen. Abde‐
einhängen. ckung halten und führen, bis sie voll‐
ständig aufgerollt ist.
84 Stauraum

Ausbau Die Laderaumabdeckung mit dem


Klettband im Staufach sichern.

Einbau
Laderaumabdeckung links in die Auf‐
nahme einsetzen, Entriegelungshe‐
bel nach oben ziehen und halten, La‐
deraumabdeckung rechts einsetzen
und einrasten.

Bodenabdeckung
Die Abdeckung mit der Oberseite
nach unten und dem Freigabehebel
Laderaumabdeckung öffnen. nach links in die Aufnahme rechts im
Entriegelungshebel nach oben zie‐ Staufach legen.
hen und halten. Abdeckung rechts
anheben und aus den Aufnahmen
nehmen.

Verstauen im Laderaum
Die Laderaumabdeckung im Stau‐
raum im Fahrzeugboden verstauen,
wenn sie nicht verwendet wird.
Abdeckung des Staufachs vor der
Hecktür öffnen.
Stauraum 85

Bei Fahrzeugen ohne dritte Sitzreihe deckt den Laderaum vollständig ab, werden. Die Verzurrösen müssen
befinden sich unter der Bodenabde‐ wenn alle oder einzelne Sitze der sich in der verstauten Position befin‐
ckung Staufächer. Zum Öffnen die dritten und zweiten Sitzreihe umge‐ den.
Abdeckung anheben und aufrecht klappt sind.
hinter die Rücksitze klappen. Abdecken des Laderaums zwischen
Die Schutzmatte kann längs in 4 Teile
Hecktür und zweiter Sitzreihe
(Standard) bzw. 8 Teile (Flex-Cover,
Bodenschutzmatte mit Reißverschluss) und quer in 4 möglich sowohl mit
Die Bodenschutzmatte wird als Ab‐ Teile gefaltet werden. Standardbodenschutzmatte als auch
deckung und Schutz für den Lade‐ mit Flex-Cover-Bodenschutzmatte,
raum verwendet, wenn alle bzw. ein‐ die am Reißverschluss auf die halbe
zelne Sitze/Rückenlehnen umge‐ Größe gefaltet wird (doppelte Lage).
klappt werden.
Durch Zusammen- bzw. Auseinan‐
derfalten der Matte sind verschiedene
Anwendungen möglich.
Die Bodenschutzmatte ist in zwei
Ausführungen erhältlich:
■ Standardbodenschutzmatte: für
den Bereich zwischen Hecktür und
zweiter Sitzreihe, wenn die dritte
Sitzreihe komplett bzw. teilweise
Nachfolgend sind einige Anwen‐
umgeklappt ist.
dungsbeispiele beschrieben.
■ Flex-Cover-Bodenschutzmatte:
Vor dem Zusammen- bzw. Auseinan‐ Die vierfach gefaltete Matte befindet
doppelt so groß wie die Standard‐
derfalten der Matte müssen alle Kom‐ sich hinter den aufgerichteten Sitzen
bodenschutzmatte. Besteht aus
ponenten von den Seitenschienen der dritten Sitzreihe.
zwei Teilen, die mit einem Reißver‐
und den Verzurrösen abgenommen
schluss verbunden werden. Die ■ Sitze der dritten Sitzreihe umklap‐
Flex-Cover-Bodenschutzmatte pen.
86 Stauraum

■ Die gefaltete Matte so auseinan‐ ■ Die Matte etwas herausziehen, um ■ Rückenlehnen der zweiten Sitz‐
derfalten, dass der erste Abschnitt die Laderaumkante beim Laden reihe umklappen.
an den Rückenlehnen der zweiten schwerer Gegenstände zu schüt‐ ■ Die oberen Teile der doppelt geleg‐
Sitzreihe aufgerichtet ist. zen. Vor dem Schließen der Heck‐ ten Matte ausfalten, um den Lade‐
■ Wenn die Rückenlehnen der zwei‐ tür den überstehenden Teil der raum vollständig abzudecken. Der
ten Sitzreihe umgeklappt werden, Matte anheben. erste Teil der Matte liegt nun auf‐
senkt sich die Matte ebenfalls und Abdecken des Laderaums bis zu den recht an den Rückenlehnen der
deckt den Raum zwischen den Rückenlehnen der Vordersitze Vordersitze.
Sitzreihen ab.
nur möglich mit Flex-Cover-
■ Um einen Sitz der dritten Sitzreihe Bodenschutzmatte, die am Reißver‐
in aufrechter Position zu lassen, die schluss auf die halbe Größe gefaltet
Matte in Längsrichtung in der Mitte wird (doppelte Lage).
falten.
Die Matte wird wie vorangehend be‐
schrieben bis zu den Sitzen der zwei‐
ten Sitzreihe ausgebreitet.
Stauraum 87

■ Die abzudeckenden Rückenlehnen


umklappen.

■ Vor dem Schließen der Hecktür ■ Den oberen Abschnitt der doppelt
den überstehenden Teil der Matte gelegten Matte über die umge‐
einfalten. ■ Den Reißverschluss hinter der auf‐ klappten Rückenlehnen ausbrei‐
gerichteten Rückenlehne öffnen. ten.
Teilweises Abdecken des Laderaums ■ Vor dem Schließen der Hecktür
nur möglich mit Flex-Cover- ■ Die Matte herausziehen, bis der
erste Abschnitt flach auf dem La‐ den überstehenden Teil der Matte
Bodenschutzmatte, die am Reißver‐ einfalten.
schluss auf die halbe Größe gefaltet deraumboden liegt.
wird (doppelte Lage). ■ Den mittels Reißverschluss geö‐ Auf die gleiche Weise verfahren,
ffneten Abschnitt der Länge nach wenn zusätzlich zu einer der äußeren
Anwendungsbeispiel: Die Rücken‐ Rückenlehnen auch die mittlere Rü‐
lehne links außen ist nicht umge‐ anheben und zur Mitte falten.
ckenlehne nicht umgeklappt wird.
klappt
Die Matte wird wie im ersten Ab‐ Anwendungsbeispiel: Nur die mittlere
schnitt beschrieben bis zu den Sitzen Rückenlehne wird umgeklappt
der zweiten Sitzreihe ausgebreitet. Die Matte wird wie im ersten Ab‐
schnitt beschrieben bis zu den Sitzen
der zweiten Sitzreihe ausgebreitet.
88 Stauraum

■ Die mittlere Rückenlehne, die ab‐


gedeckt werden soll, umklappen.

■ Nun den schmalen oberen Ab‐ Anwendungsbeispiel für lange,


schnitt der doppelt gelegten Matte schmale Gegenstände, z. B. Ski.
■ Den Reißverschluss von beiden über die umgeklappte mittlere
Seiten her hinter der linken und der Rückenlehnen ausbreiten.
rechten Rückenlehne öffnen. ■ Vor dem Schließen der Hecktür
■ Die Matte herausziehen, bis der den überstehenden Teil der Matte
erste Abschnitt flach auf dem La‐ einfalten.
deraumboden liegt. Folgende Abbildungen zeigen wei‐
■ Die beiden mittels Reißverschluss tere Anwendungsbeispiele.
geöffneten Abschnitte der Länge
nach anheben und zur Mitte falten.
Stauraum 89

Anwendungsbeispiel für seitlichen Schienen und Haken Verzurrösen


Schutz.

Haken in gewünschter Position in Verzurrösen dienen zum Sichern von


Anwendungsbeispiel zum Abdecken Schienen einsetzen: Dazu Haken in Gegenständen gegen Verrutschen
jeweils einer umgeklappten Rücken‐ obere Nut der Schiene einsetzen und z. B. mit Verzurrgurten oder einem
lehne der zweiten und der dritten Sitz‐ in untere Nut drücken. Gepäcknetz.
reihe.

Laderaumgestaltung
Der FlexOrganizer ist ein flexibles
System zur Unterteilung des Lade‐
raums.
Das System besteht aus:
■ Adaptern
■ Netztaschen
90 Stauraum

■ Haken Variables Einteilungsnetz Netztasche


■ variables Einteilungsnetz
Die Komponenten werden unter Ver‐
wendung von Adaptern und Haken in
Schienen in beiden Seitenwänden
montiert.

Adapter in Schienen einbauen

Adapter in die erforderliche Position Adapter in die erforderliche Position


in den Schienen einsetzen. Die Hälf‐ in den Schienen einsetzen. An den
ten der Netzstangen zusammenste‐ Adaptern kann die Netztasche einge‐
cken. hängt werden.
Zum Einbauen die Stangen etwas zu‐
sammendrücken und in die entspre‐
chenden Öffnungen in den Adaptern
Die Griffplatte aufklappen, den Adap‐ einsetzen.
ter in die obere und untere Nut der Zum Ausbauen die Netzstangen zu‐
Schiene einsetzen und in die ge‐ sammendrücken und aus dem Adap‐
wünschte Position bringen. Die Griff‐ tern entfernen.
platte zum Arretieren des Adapters
nach oben schwenken. Zum Ausbau
die Griffplatte nach unten drehen und
aus der Schiene nehmen.
Stauraum 91

Haken in Schienen einbauen Trennnetz vor der Hecktür Sicherheitsnetz


Das Sicherheitsnetz kann hinter den
Sitzen der zweiten Sitzreihe oder hin‐
ter den Vordersitzen montiert werden.
Eine Personenbeförderung hinter
dem Sicherheitsnetz ist unzulässig.

Einbau hinter den Sitzen der


zweiten Sitzreihe

Den Haken in gewünschte Position Direkt vor der Hecktür einbauen.


zuerst in der oberen Nut der Schiene Vor dem Einbau die vier Endstücke
einsetzen und dann in die untere Nut der Netzstange durch Drehen nach
hineindrücken. Zum Abnehmen zu‐ links eindrücken.
erst aus der oberen Nut herauszie‐
hen. Zum Einbau die Netzstangen zusam‐
mendrücken und in die Öffnungen am
Hecktürrahmen einführen. Die län‐
gere Stange muss oben eingesetzt
werden. ■ Am Dachrahmen befinden sich auf
beiden Seiten oberhalb der zweiten
Zum Ausbau Netzstangen zusam‐ Sitzreihe Einbauöffnungen. Die
mendrücken und herausnehmen. Stange am Netz an einer Seite ein‐
hängen und sichern, anschließend
auf der anderen Seite ebenso vor‐
gehen.
92 Stauraum

Einbau hinter den Vordersitzen

■ Die Haken der Sicherheitsnetzbän‐ ■ Die Haken der Sicherheitsnetzbän‐


der an den vorderen Verzurrösen ■ Am Dachrahmen befinden sich auf der an den Verzurrösen am Boden
auf beiden Seiten des Laderaums beiden Seiten oberhalb der Vorder‐ auf beiden Seiten befestigen.
befestigen. sitze Einbauöffnungen. Die Stange ■ Beide Bänder durch Ziehen am lo‐
■ Beide Bänder durch Ziehen am lo‐ am Netz an einer Seite einhängen ckeren Ende spannen.
ckeren Ende spannen. und sichern, anschließend auf der
anderen Seite ebenso vorgehen.
Stauraum 93

Ausbau Warndreieck

Sicherheitsnetz in den Stauraum le‐


gen und die Abdeckung schließen.
Auf beiden Seiten die Taste am Warndreieck im Stauraum im Lade‐
Spannmechanismus drücken, um raumboden vor der Hecktür ver‐
das Band zu lösen. Haken von den Ausklappbare stauen.
Ösen lösen. Die Sicherheitsnetzstan‐ Ablagetische
gen aus den Halterungen im Dach‐
rahmen aushaken. Netz einrollen und Sie befinden sich an den Rücken‐ Verbandstasche
mit einem Gurt sichern. lehnen der Vordersitze.
Die Verbandstasche und die Warn‐
Öffnen durch Ziehen nach oben bis weste unter dem Fahrersitz ver‐
Unterbringung zum Einrasten. stauen.
Abdeckung des Stauraums im Lade‐ Zum Einklappen über den Druck‐
raumboden vor der Hecktür öffnen. punkt hinaus nach unten drücken.
Keine schweren Gegenstände auf die
ausklappbaren Ablagetische legen.
94 Stauraum

Bei einer anderen Ausführung befin‐


det sich die Verbandstasche unter
Dachgepäckträger
dem Fahrersitz. Rollo verschieben,
Aus Sicherheitsgründen und zur Ver‐
um das Fach zu öffnen bzw. zu schlie‐
meidung von Dachbeschädigungen
ßen.
empfehlen wir, das für Ihr Fahrzeug
zugelassene Dachgepäckträgersys‐
tem zu verwenden. Weitere Informa‐
tionen erhalten Sie von Ihrer Werk‐
statt.
Einbauanleitung beachten und Dach‐
gepäckträger abnehmen, wenn er
nicht gebraucht wird.
Mit den Bändern befestigen.
Dachgepäckträger befestigen
Fahrzeuge mit Dachreling
Stauraum 95

Zur Befestigung eines Dachgepäckt‐


rägers die Montagebolzen in die ab‐
Beladungshinweise ■ Ladung nicht über die Oberkante
der Rückenlehnen hinausragen
gebildeten Bohrungen stecken. lassen.
■ Keine Gegenstände auf der Lade‐
Fahrzeuge ohne Dachreling
raumabdeckung oder auf der In‐
strumententafel ablegen.
■ Die Ladung darf die Bedienung der
Pedale, Parkbremse und Schal‐
tung sowie die Bewegungsfreiheit
des Fahrers nicht beeinträchtigen.
Keine ungesicherten Gegenstände
im Innenraum ablegen.
■ Nicht mit geöffnetem Laderaum
fahren.
■ Schwere Gegenstände im Lade‐
raum an die Rückenlehnen anle‐
9 Warnung
gen. Darauf achten, dass die
Zur Befestigung eines Dachgepäckt‐ Immer dafür sorgen, dass die La‐
Rückenlehnen ordnungsgemäß
rägers die Kappen in den Dachleisten dung sicher im Fahrzeug verstaut
eingerastet sind. Bei stapelbaren
öffnen. Die Befestigungsvorrichtun‐ ist. Ansonsten können Teile der
Gegenständen schwerere nach un‐
gen nach Anweisung in die in der Ab‐ Ladung durch den Fahrzeug‐
ten legen.
bildung dargestellte Halterung einfüh‐ innenraum geschleudert werden
ren. ■ Gegenstände mit Verzurrgurten an und Verletzungen bzw. Schäden
Verzurrösen sichern 3 89. an der Ladung oder am Fahrzeug
■ Lose Gegenstände im Laderaum verursachen.
gegen Verrutschen sichern.
96 Stauraum

■ Die Zuladung ist die Differenz zwi‐ Die zulässige Dachlast beträgt
schen dem zulässigen Gesamtge‐ 75 kg für Fahrzeug ohne Dachre‐
wicht (siehe Typschild 3 265) und ling und 100 kg für Fahrzeuge mit
dem EU-Leergewicht. Dachreling. Die Dachlast setzt sich
Zum Berechnen der Zuladung die aus dem Gewicht des Dachge‐
Fahrzeugdaten in die Gewichtsta‐ päckträgers und der Ladung zu‐
belle am Anfang dieser Bedie‐ sammen.
nungsanleitung eingeben.
Das EU-Leergewicht schließt das
Gewicht von Fahrer (68 kg), Ge‐
päck (7 kg) sowie Ölen und Flüs‐
sigkeiten (Tank zu 90 % gefüllt) ein.
Sonderausstattungen und Zubehör
erhöhen das Leergewicht.
■ Dachlast erhöht die Seitenwind‐
empfindlichkeit des Fahrzeugs und
verschlechtert das Fahrverhalten
durch einen höheren Fahrzeug‐
schwerpunkt. Last gleichmäßig
verteilen und mit Befestigungsgur‐
ten rutschsicher und fest verzurren.
Reifendruck und Fahrzeugge‐
schwindigkeit dem Beladungszu‐
stand anpassen. Befestigungs‐
gurte öfter prüfen und nachspan‐
nen.
Nicht schneller als 120 km/h fah‐
ren.
Instrumente, Bedienelemente 97

Instrumente, Bedienelemente Fernbedienung am


Bedienelemente Lenkrad
Lenkradeinstellung

Bedienelemente ........................... 97
Warnleuchten, Anzeige-
Instrumente, Kontrollleuchten .... 104
Info-Displays .............................. 116
Fahrzeugmeldungen .................. 121
Bordcomputer ............................ 126
Personalisierung ........................ 129

Das Infotainment-System, bestimmte


Hebel entriegeln, Lenkrad einstellen, Fahrerassistenzsysteme und ein an‐
Hebel einrasten und darauf achten, geschlossenes Mobiltelefon können
dass er komplett verriegelt ist. mit den Lenkradelementen bedient
Lenkrad nur bei stehendem Fahrzeug werden.
und gelöster Lenkradsperre einstel‐ Weitere Hinweise finden Sie in der
len. Anleitung für das Infotainmentsys‐
tem.
Fahrerassistenzsysteme 3 175.
98 Instrumente, Bedienelemente

Lenkradheizung Hupe

Die empfohlenen Griffbereiche des


Lenkrads werden schneller und auf
Die Heizung durch Drücken der eine höhere Temperatur als die an‐ j drücken.
Taste * einschalten. Die Betätigung deren Bereiche geheizt.
wird durch die LED auf der Taste an‐ Die Heizung ist nur bei laufendem
gezeigt. Motor bzw. einem Autostop aktiv.
Stopp-Start-Automatik 3 160.
Instrumente, Bedienelemente 99

Scheibenwischer und Einstellbares Wischintervall Wischautomatik mit Regensensor


Waschanlage
Scheibenwischer

Wischerhebel in Position P. P = Wischautomatik mit Regen‐


Zum Anpassen des gewünschten sensor
Wischintervalls Einstellrädchen dre‐ Der Regensensor erkennt die Was‐
2 = schnell hen: sermenge auf der Windschutz‐
1 = langsam kurzes = Einstellrädchen nach scheibe und steuert automatisch die
P = Intervallwischen Intervall oben drehen Frequenz des Scheibenwischers.
§ = aus langes = Einstellrädchen nach Bei einer Wischfrequenz über
Intervall unten drehen 20 Sekunden bewegt sich der Wi‐
Zum einmaligen Wischen bei ausge‐
schaltetem Scheibenwischer den He‐ scherarm leicht nach unten in die Ru‐
bel nach unten drücken. hestellung.
Nicht bei vereisten Scheiben ein‐
schalten.
In Waschanlagen ausschalten.
100 Instrumente, Bedienelemente

Einstellbare Empfindlichkeit des Scheibenwaschanlage und


Regensensors Scheinwerferwaschanlage

Sensor frei von Staub, Schmutz und


Eis halten.
Zum Anpassen der Empfindlichkeit Hebel ziehen. Waschflüssigkeit
Einstellrädchen drehen: spritzt auf die Windschutzscheibe
geringe = Einstellrädchen und der Wischer wird für einige
Empfindlichkeit nach unten dre‐ Wischbewegungen eingeschaltet.
hen Bei eingeschalteten Scheinwerfern
hohe = Einstellrädchen wird außerdem Waschflüssigkeit auf
Empfindlichkeit nach oben dre‐ die Scheinwerfer gespritzt, sofern der
hen Hebel lang genug gezogen wird. Da‐
nach ist die Scheinwerferwaschan‐
lage für 5 Waschzyklen bzw. bis zum
Aus- und Wiedereinschalten des Mo‐
tors oder der Scheinwerfer inaktiv.
Instrumente, Bedienelemente 101

Heckscheibenwischer und Fahrzeugpersonalisierung 3 129.


Waschanlage Bei niedrigem Flüssigkeitsstand wird
die Heckscheiben-Waschanlage aus‐
geschaltet.

Außentemperatur

Hebel drücken. Waschflüssigkeit


spritzt auf die Heckscheibe und der
Wischer wird für einige Wischbewe‐
Zur Betätigung des Heckscheiben‐ gungen eingeschaltet.
wischers Wippschalter drücken: Nicht bei vereister Heckscheibe ein‐
obere Stellung = Dauerbetrieb schalten.
untere Stellung = Intervallbetrieb In Waschanlagen ausschalten.
Mittelstellung = Aus Ein Temperaturabfall wird sofort an‐
Der Heckscheibenwischer schaltet
gezeigt, ein Temperaturanstieg mit
sich bei eingeschaltetem Scheiben‐
Verzögerung.
wischer und Einlegen des Rückwärts‐
gangs automatisch ein.
Die Aktivierung bzw. Deaktivierung
dieser Funktion kann im Menü
Einstellungen im Info Display geän‐
dert werden.
102 Instrumente, Bedienelemente

Datum und Uhrzeit einstellen ■ Datumsformat einstellen: Ändert


Taste CONFIG drücken. Menü die Anzeige des Datums zwischen
Einstellungen wird angezeigt. MM/TT/JJJJ und TT.MM.JJJJ.
Uhrzeit & Datum wählen. ■ Uhrzeit anzeigen: Schaltet die An‐
zeige der Uhrzeit im Display ein/
aus.
■ RDS-Zeit-Synchronisation: Das
RDS-Signal der meisten UKW-
Sender stellt automatisch die Uhr‐
zeit ein. Die RDS-Zeitsynchronisa‐
tion kann einige Minuten dauern.
Einige Sender strahlen kein korrek‐
Wenn die Außentemperatur auf 3 °C tes Zeitsignal aus. In solchen Fäl‐
sinkt, wird im Fahrerinformationszen‐ len ist es empfohlen, die automati‐
trum mit Uplevel-Display oder Uple‐ sche Zeitsynchronisation auszu‐
vel-Kombi-Display eine Warnmel‐ schalten.
dung angezeigt. Fahrzeugpersonalisierung 3 129.
Wählbare Einstellungsoptionen:
9 Warnung ■ Uhrzeit einstellen: Ändert die auf
dem Display angezeigte Uhrzeit.
Bei einer Anzeige von wenigen
Grad über 0 °C kann die Fahrbahn ■ Datum einstellen: Ändert das auf
bereits vereist sein. dem Display angezeigte Datum.
■ Zeitformat einstellen: Ändert die
Uhr Anzeige der Stunden zwischen 12
Stunden und 24 Stunden.
Uhrzeit und Datum werden im
Info Display angezeigt.
Instrumente, Bedienelemente 103

Zubehörsteckdosen Die maximale Leistungsaufnahme


darf 120 Watt nicht überschreiten.
Bei ausgeschalteter Zündung sind die
Zubehörsteckdosen deaktiviert. Auch
bei niedriger Batteriespannung wer‐
den die Zubehörsteckdosen deakti‐
viert.
Angeschlossenes elektrisches Zube‐
hör muss bezüglich der elektromag‐
netischen Verträglichkeit der
DIN VDE 40 839 entsprechen.
Kein Strom abgebendes Zubehör wie
Weitere 12-Volt-Zubehörsteckdose z. B. Ladegeräte oder Batterien an‐
befinden sich in der hinteren Konsole schließen.
Eine 12-Volt-Zubehörsteckdose be‐
findet sich in der vorderen Konsole. Die Steckdose nicht durch ungeeig‐
Die Abdeckung nach unten klappen. nete Stecker beschädigen.
Stopp-Start-Automatik 3 160.

und an der linken Seitenwand im La‐


deraum.
104 Instrumente, Bedienelemente

Zigarettenanzünder Ascher Warnleuchten,


Achtung
Anzeige-Instrumente,
Kontrollleuchten
Nur für Asche, nicht für brennbare
Abfälle. Instrument
Bei einigen Ausführungen drehen
sich die Zeiger der Instrumente bei
Einschalten der Zündung kurzzeitig
bis zum Endanschlag.

Tachometer
Der Zigarettenanzünder befindet sich
in der vorderen Konsole. Die Abde‐
ckung nach unten klappen.
Zigarettenanzünder hineindrücken.
Er schaltet sich automatisch ab, wenn
die Wendel glüht. Zigarettenanzün‐ Die Ascherdose kann in die Geträn‐
der herausziehen. kehalter eingesetzt werden.

Anzeige der Geschwindigkeit.


Instrumente, Bedienelemente 105

Kilometerzähler Drehzahlmesser Kraftstoffanzeige

Anzeige der gefahrenen Entfernung Anzeige der Motordrehzahl. Anzeige von Kraftstofffüllstand bzw.
in km in der unteren Zeile. Nach Möglichkeit in jedem Gang im Gasdruck im Tank je nach Betriebs‐
niedrigen Drehzahlbereich fahren. art.
Tageskilometerzähler Bei geringem Füllstand leuchtet die
Achtung Kontrollleuchte i. Bei blinkender
Anzeige der gezählten Kilometer seit Kontrollleuchte umgehend tanken.
Nullstellung in der oberen Zeile. Befindet sich der Zeiger im roten Im Erdgasbetrieb schaltet das Sys‐
Zur Nullstellung Stellknopf bei einge‐ Warnfeld, ist die zulässige Höchst‐ tem automatisch in den Benzinbetrieb
schalteter Zündung einige Sekunden drehzahl überschritten. Gefahr für um, und umgekehrt 3 106.
gedrückt halten. den Motor.
Tank nie leer fahren.
106 Instrumente, Bedienelemente

Wegen des im Tank vorhandenen 1 aus = Erdgasbetrieb Zeigt die Kühlmitteltemperatur an.
Kraftstoffrests kann die Nachfüll‐ 1 leuchten = Benzinbetrieb links = Motor noch nicht auf Be‐
menge geringer sein als der angege‐ 1 blinkt = Umschalten nicht triebstemperatur
bene Nenninhalt des Kraftstofftanks. möglich, da eine mittig = normale Betriebstempera‐
Kraftstoffsorte auf‐ tur
Kraftstoffwahltaste gebraucht ist rechts = Temperatur zu hoch
Sobald die Erdgastanks leer sind,
wird bis zum Ausschalten der Zün‐ Achtung
dung automatisch auf Benzinbetrieb
umgeschaltet. Wenn die Kühlmitteltemperatur zu
hoch ist, Fahrzeug anhalten und
Kraftstoffe für Erdgasbetrieb 3 208.
Motor abstellen. Gefahr eines Mo‐
torschadens. Kühlmittelstand
Kühlmitteltemperaturan‐ überprüfen.
zeige
Serviceanzeige
Das System für die Lebensdauer des
Motoröls meldet, wenn Motoröl und
Durch Drücken der Taste Y kann zwi‐ Filter gewechselt werden müssen.
schen Benzin- und Erdgasbetrieb ge‐ Abhängig von den Fahrbedingungen
wählt werden. Die LED-Leuchte 1 kann das Intervall, in dem ein Öl- und
Filterwechsel angezeigt wird, stark
zeigt den aktuellen Betriebsmodus.
schwanken.
Instrumente, Bedienelemente 107

muss demnächst gewechselt


werden bzw. ein Warncode ange‐
zeigt. Motoröl und Filter innerhalb von
einer Woche oder nach spätestens
500 km in einer Werkstatt wechseln
lassen (je nachdem, was zuerst der
Fall ist).
Fahrerinformationszentrum 3 116.
Serviceinformationen 3 261.

Kontrollleuchten
Im Uplevel- und Uplevel-Kombi-Dis‐ Zur Auswahl von Fahrzeug Informati‐ Die beschriebenen Kontrollleuchten
play wird die restliche Öllebensdauer onsmenü Taste MENU drücken. sind nicht in allen Fahrzeugen enthal‐
im Fahrzeug Informationsmenü an‐ Das Einstellrad auf Restliche ten. Die Beschreibung gilt für alle In‐
gezeigt. Lebensdauer Öl drehen. strumentenausführungen. Je nach
Im Midlevel-Display wird die verblei‐ Ausstattung können die Kontroll‐
Damit das System richtig funktioniert, leuchten unterschiedlich positioniert
bende Öllebensdauer durch die Kon‐ muss es bei jedem Ölwechsel zurück‐
trollleuchte I angezeigt. Dazu muss sein. Beim Einschalten der Zündung
gesetzt werden. Hilfe einer Werkstatt leuchten die meisten Kontrollleuchten
die Zündung eingeschaltet sein, der in Anspruch nehmen.
Motor darf aber nicht laufen. als Funktionstest kurz auf.
Zur Nullstellung Taste SET/CLR Die Farben der Kontrollleuchten be‐
Menü und Funktion können über die drücken. Dazu muss die Zündung
Tasten am Blinkerhebel ausgewählt deuten:
eingeschaltet sein, ohne dass der
werden. Motor läuft. rot = Gefahr, wichtige Erinnerung
Zur Anzeige der restlichen Öllebens‐ gelb = Warnung, Hinweis, Störung
Wenn das System eine geringe Öl‐ grün = Einschaltbestätigung
dauer: lebensdauer berechnet hat, wird im blau = Einschaltbestätigung
Fahrerinformationszentrum Motoröl weiß = Einschaltbestätigung
108 Instrumente, Bedienelemente

Kontrollleuchten am Instrument
Instrumente, Bedienelemente 109

Kontrollleuchten in der Schnelles Blinken: Defekt eines Sicherheitsgurtstatus auf


Mittelkonsole Blinkers oder der dazugehörigen Si‐ Rücksitzen
cherung, Defekt eines Blinkers am
Anhänger.
Glühlampen auswechseln 3 225, Si‐
cherungen 3 233.
Blinker 3 143.

Sicherheitsgurt anlegen
Sicherheitsgurt anlegen auf
Vordersitzen
Die Leuchte X für den Fahrer- oder
Beifahrersitz leuchtet auf oder blinkt
rot. > oder X im Fahrerinformationszen‐
Blinker trum blinkt oder leuchtet.
Leuchtet
O leuchtet oder blinkt grün.
Nach Einschalten der Zündung, bis Leuchtet
Leuchtet kurz der Sicherheitsgurt angelegt wurde. Nach dem Einschalten der Zündung
Das Parklicht ist eingeschaltet. für mindestens 35 Sekunden bis zum
Blinken Anlegen des Sicherheitsgurtes.
Nach dem Starten des Motors für ma‐
Blinken ximal 100 Sekunden, bis der Sicher‐
Wenn ein nicht angelegter Sicher‐
Ein Blinker bzw. der Warnblinker ist heitsgurt während der Fahrt angelegt
heitsgurt angelegt wurde.
eingeschaltet. wird.
Sicherheitsgurt anlegen 3 50.
Blinken
Nach Fahrtantritt, wenn der Sicher‐
heitsgurt gelöst wird.
110 Instrumente, Bedienelemente

Sicherheitsgurt anlegen 3 50. Airbagabschaltung Leuchten bei laufendem Motor


ONV (ein) leuchtet gelb. Anhalten, Motor abstellen. Batterie
Airbag-System, Leuchtet nach Einschalten der Zün‐
wird nicht geladen. Motorkühlung
kann unterbrochen sein. Die Wirkung
Gurtstraffer dung etwa 60 Sekunden lang. Der des Bremskraftverstärkers kann aus‐
v leuchtet rot. Beifahrer-Airbag ist aktiviert. setzen. Hilfe einer Werkstatt in An‐
Bei Einschalten der Zündung leuchtet OFF* (aus) leuchtet gelb. spruch nehmen.
die Kontrollleuchte für ca. Der Beifahrer-Airbag ist deaktiviert
4 Sekunden. Wenn sie nicht auf‐ 3 56. Abgas
leuchtet, nach 4 Sekunden nicht er‐
lischt oder während der Fahrt auf‐ Z leuchtet oder blinkt gelb.
9 Gefahr
leuchtet, liegt eine Störung im Airbag- Leuchtet nach Einschalten der Zün‐
System vor. Hilfe einer Werkstatt in Gefahr von tödlichen Verletzun‐ dung auf und erlischt kurz nach Star‐
Anspruch nehmen. Die Airbags und gen für ein Kind bei Verwendung ten des Motors.
Gurtstraffer lösen bei einem Unfall eines Kindersicherheitssystems
möglicherweise nicht aus. zusammen mit einem aktivierten Leuchten bei laufendem Motor
Bei Auslösen der Gurtstraffer oder Beifahrer-Airbag. Störung in der Abgasreinigungs‐
Airbags leuchtet die Kontrollleuchte anlage. Die zulässigen Abgaswerte
Gefahr von tödlichen Verletzun‐ können überschritten werden. Sofort
v kontinuierlich auf. gen für einen Erwachsenen bei Hilfe einer Werkstatt in Anspruch neh‐
deaktiviertem Beifahrer-Airbag. men.
9 Warnung
Störungsursache umgehend von
Generator Blinken bei laufendem Motor
einer Werkstatt beheben lassen. p leuchtet rot. Störung, die zur Beschädigung des
Katalysators führen kann. Weniger
Leuchtet nach Einschalten der Zün‐
Gurtstraffer, Airbag-System 3 49, Gas geben, bis das Blinken aufhört.
dung auf und erlischt kurz nach Star‐
Sofort Hilfe einer Werkstatt in An‐
3 54. ten des Motors.
spruch nehmen.
Instrumente, Bedienelemente 111

Fehlfunktion, Service Leuchtet nach Einschalten der Zün‐ Blinken


dung auf, wenn die manuelle Park‐ Elektrische Parkbremse ist nicht voll
g leuchtet gelb. bremse angezogen ist 3 169. angezogen oder gelöst. Zündung ein‐
Zusätzlich wird eine Warnmeldung schalten, Bremspedal treten und
oder ein Warncode angezeigt. Pedal betätigen durch Lösen sowie anschließende
Das Fahrzeug benötigt einen Service. - leuchtet oder blinkt gelb. Betätigung der elektrischen Park‐
Hilfe einer Werkstatt in Anspruch neh‐ Zum Starten des Motors muss das bremse versuchen, das System zu‐
men. Kupplungspedal betätigt werden. rückzusetzen. Wenn m weiterhin
Stopp-Start-Automatik 3 160. blinkt, Fahrzeug nicht fahren und
Fahrzeugmeldungen 3 121. Hilfe einer Werkstatt in Anspruch neh‐
Leuchtet men.
Bremssystem, Zum Lösen der elektrischen Park‐
bremse muss das Bremspedal betä‐
Kupplungssystem tigt werden 3 169.
Störung der elektrischen
Parkbremse
Brems- und Kupplungsflüssig‐ Blinken
keitsstand j leuchtet oder blinkt gelb.
Zum Starten des Motors muss das
& leuchtet rot. Kupplungspedal betätigt werden Leuchtet
Der Stand der Brems- und Kupp‐ 3 159. Die elektrische Parkbremse funktio‐
lungsflüssigkeit ist zu niedrig 3 222. niert mit verminderter Leistung
Elektrische Parkbremse 3 169.
9 Warnung
m leuchtet oder blinkt rot.
Blinken
Anhalten. Fahrt sofort abbrechen. Die elektrische Parkbremse ist im
Hilfe einer Werkstatt in Anspruch Leuchtet
Servicemodus. Fahrzeug anhalten,
nehmen. Elektrische Parkbremse ist angezo‐
elektrische Parkbremse zum Rück‐
gen 3 169.
setzen betätigen und lösen.
112 Instrumente, Bedienelemente

Es wird empfohlen, hochzuschalten, Blinkt gelb


9 Warnung um Kraftstoff zu sparen. Das System erkennt einen unbeab‐
Störungsursache umgehend von sichtigten Spurwechsel.
einer Werkstatt beheben lassen. Lenkunterstützung
c leuchtet gelb. Ultraschall-Einparkhilfe
Antiblockiersystem r leuchtet gelb.
u leuchtet gelb.
Leuchtet bei reduzierter
Störung im System
Lenkunterstützung
Leuchtet nach Einschalten der Zün‐ oder
Die Lenkunterstützung ist durch eine
dung für einige Sekunden. Das Sys‐ Störung durch verschmutzte oder mit
Überhitzung des Systems reduziert.
tem ist nach Erlöschen der Kontroll‐ Eis oder Schnee verdeckte Sensoren
Die Kontrollleuchte erlischt, wenn das
leuchte betriebsbereit.
System abgekühlt ist. oder
Erlischt die Kontrollleuchte nicht nach
Stopp-Start-Automatik 3 160. Störungen durch externe Ultraschall‐
wenigen Sekunden oder leuchtet sie
während der Fahrt, liegt eine Störung quellen. Besteht die Störung nicht
Leuchtet bei deaktivierter mehr, arbeitet das System wie ge‐
mit dem ABS vor. Das Bremssystem
ist weiterhin funktionsfähig, aber Lenkunterstützung wohnt.
ohne ABS-Regelung. Störung in der Lenkunterstützung Ursache der Systemstörung umge‐
Hilfe einer Werkstatt in Anspruch neh‐ hend von einer Werkstatt beheben
Antiblockiersystem 3 168. men. lassen.
Ultraschall-Einparkhilfe 3 193.
Hochschalten Spurassistent
[ leuchtet grün oder wird als Symbol
im Fahrerinformationszentrum mit
) leuchtet grün oder blinkt gelb. Elektronische
Uplevel-Display bzw. Uplevel-Kombi- Leuchtet grün Stabilitätsregelung
Display angezeigt. Neben [ kann ausgeschaltet
System ist eingeschaltet und einsatz‐
eine Ziffer angegeben sein, die den bereit.
empfohlenen Gang anzeigt. n leuchtet gelb.
Instrumente, Bedienelemente 113

Das System ist deaktiviert. Das System ist deaktiviert. Diesel-Partikelfilter 3 163, Stopp-
Start-Automatik 3 160.
Elektronische Vorglühen
Stabilitätsregelung und ! leuchtet gelb. Reifendruck-
Traktionskontrolle Vorglühen ist aktiviert. Schaltet sich Kontrollsystem
b leuchtet oder blinkt gelb. nur bei tiefer Außentemperatur ein. w leuchtet oder blinkt gelb.

Leuchtet Diesel-Partikelfilter Leuchtet


Es liegt eine Störung im System vor. Reifendruckverlust. Sofort anhalten
% leuchtet oder blinkt gelb. und Reifendruck überprüfen.
Weiterfahrt ist möglich. Die Fahrsta‐
bilität kann sich jedoch je nach Fahr‐ Der Diesel-Partikelfilter muss gerei‐
bahnbeschaffenheit verschlechtern. nigt werden. Blinken
So lange fahren, bis % erlischt. Die Störung im System bzw. Montage
Störungsursache von einer Werkstatt eines Reifens ohne Drucksensor
beheben lassen. Motordrehzahl möglichst nicht unter
2000 U/min sinken lassen. (z. B. Reserverad). Nach 60–90 Se‐
kunden leuchtet die Kontrollleuchte
Blinken dauerhaft. Hilfe einer Werkstatt in An‐
Das System greift aktiv ein. Die Mo‐ Leuchtet
Der Diesel-Partikelfilter ist voll. Den spruch nehmen.
torleistung kann reduziert und das
Fahrzeug automatisch etwas abge‐ Reinigungsvorgang so bald wie mög‐
bremst werden. lich beginnen. Motoröldruck
Elektronische Stabilitätsregelung Blinken I leuchtet rot.
3 172, Traktionskontrolle 3 171. Leuchtet nach Einschalten der Zün‐
Der maximale Füllstand des Filters ist
erreicht. Sofort mit dem Reinigungs‐ dung auf und erlischt kurz nach Star‐
Traktionskontrolle vorgang beginnen, um Motorschäden ten des Motors.
ausgeschaltet zu vermeiden.
k leuchtet gelb.
114 Instrumente, Bedienelemente

Leuchten bei laufendem Motor Zündschlüssel erst abziehen, Reduzierte Motorleistung


wenn das Fahrzeug stillsteht; an‐ # leuchtet gelb.
Achtung sonsten könnte die Lenkradsperre
unerwartet aktiviert werden. Die Motorleistung ist begrenzt. Hilfe
Motorschmierung kann unterbro‐ einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
chen sein. Dies kann zu Motor‐ Vor dem Aufsuchen einer Werkstatt
schaden bzw. zum Blockieren der den Ölstand prüfen 3 219. Außenbeleuchtung
Antriebsräder führen.
8 leuchtet grün.
1. Kupplung treten. Kraftstoffmangel Die Außenbeleuchtung ist einge‐
2. In Leerlauf schalten, Wählhebel in i leuchtet oder blinkt gelb. schaltet 3 135.
N stellen.
Leuchtet Fernlicht
3. Den fließenden Verkehr möglichst
rasch verlassen, ohne andere Der Füllstand im Kraftstofftank ist zu
niedrig. C leuchtet blau.
Fahrzeuge zu behindern.
Leuchtet bei eingeschaltetem Fern‐
4. Zündung ausschalten. Blinken licht, bei Betätigung der Lichthupe
Kraftstoffvorrat aufgebraucht. Sofort 3 137 oder bei eingeschaltetem
9 Warnung tanken. Tank nie leer fahren. Fernlicht mit Fernlichtassistent oder
Katalysator 3 164. intelligenter Leuchtweitenregulierung
Bei ausgeschaltetem Motor sind 3 139.
für das Bremsen und Lenken be‐ Entlüftung der Dieselkraftstoffanlage
deutend höhere Kräfte erforder‐ 3 224.
lich. Bei einem Autostop ist der Fernlichtassistent
Bremskraftverstärker weiterhin Wegfahrsperre l leuchtet grün.
funktionsfähig.
d blinkt gelb. Der Fernlichtassistent oder die intelli‐
gente Leuchtweitenregulierung ist ak‐
Störung der Wegfahrsperre. Der Mo‐ tiviert 3 137, 3 139.
tor lässt sich nicht mehr starten.
Instrumente, Bedienelemente 115

Adaptives Fahrlicht Nebelschlussleuchte Leuchtet grün


f leuchtet oder blinkt gelb. r leuchtet gelb. Der Geschwindigkeitsregler ist akti‐
viert.
Die Nebelschlussleuchte ist einge‐
Leuchtet schaltet 3 143. Geschwindigkeitsregler 3 175.
Störung im System.
Hilfe einer Werkstatt in Anspruch neh‐
Niedriger Waschflüssig‐ Adaptiver Geschwindig‐
men. keitsregler
keitsstand
Blinken G leuchtet gelb. m leuchtet weiß oder grün.
System auf symmetrisches Abblend‐ Der Waschflüssigkeitsstand ist nied‐
licht umgestellt. Leuchtet weiß
rig. Das System ist aktiviert.
Ein Blinken der Kontrollleuchte f für Waschflüssigkeit 3 221.
ca. 4 Sekunden nach Einschalten der Leuchtet grün
Zündung erinnert daran, dass das
Der adaptive Geschwindigkeitsregler
System aktiviert wurde 3 138. Regensensor ist aktiviert.
Automatisches Fahrlicht 3 136. < leuchtet grün.
Adaptiver Geschwindigkeitsregler
Leuchtet, wenn der automatische 3 178.
Tagfahrlicht Regensensor aktiviert ist 3 99.
V leuchtet grün. Erkennung
Das Tagfahrlicht ist eingeschaltet. Geschwindigkeitsregler vorausfahrendes
m leuchtet weiß oder grün.
Fahrzeug
Nebelscheinwerfer Leuchtet weiß A leuchtet grün.
> leuchtet grün. Das System ist aktiviert. Auf der gleichen Spur wurde ein vo‐
Die Nebelscheinwerfer sind einge‐ rausfahrendes Fahrzeug erkannt.
schaltet 3 143.
116 Instrumente, Bedienelemente

Adaptiver Geschwindigkeitsregler
3 178, Auffahrwarnung 3 186.
Info-Displays
Driver Information Center
Tür offen
h leuchtet rot.
Eine Tür oder die Hecktür ist offen.

Im Uplevel-Display können durch


Drücken der Taste MENU folgende
Hauptmenüs ausgewählt werden:
■ Fahrzeug Informationsmenü
Das Driver Information Center (DIC)
■ Bordcomputer Informationsmenü
befindet sich im Instrument zwischen
dem Tachometer und dem Drehzahl‐
messer. Es steht als Midlevel-Dis‐
play, Uplevel-Display oder Uplevel-
Kombi-Display zur Verfügung.
Instrumente, Bedienelemente 117

Menüs und Funktionen


auswählen
Die Menüs und Funktionen können
über die Tasten am Blinkerhebel aus‐
gewählt werden.

Im Uplevel-Kombi-Display werden Einstellrädchen drehen, um eine


die Menüs über die MENU-Taste aus‐ Menüoption zu markieren oder einen
gewählt, die als Symbole in der ober‐ numerischen Wert festzulegen.
sten Zeile des Displays angezeigt
sind:
X = Fahrzeug Informations‐
menü Taste MENU drücken, um zwischen
W = Bordcomputer Informations‐ Menüs umzuschalten oder von einem
menü Untermenü in das nächsthöhere
Menü zurückzukehren.
Einige der angezeigten Funktionen
sind beim Fahren und im Stand un‐
terschiedlich und einige Funktionen
sind nur beim Fahren aktiv.
Fahrzeugpersonalisierung 3 129.
Gespeicherte Einstellungen 3 22.
118 Instrumente, Bedienelemente

Taste SET/CLR drücken, um eine Mögliche Untermenüs für folgende


Funktion auszuwählen oder eine Mel‐ Funktionen:
dung zu bestätigen. ■ Einheit: Ändern der angezeigten
Einheiten
Fahrzeug Informationsmenü
■ Reifendruck: prüft während der
Drücken Sie die Taste MENU, um
Fahrt den Reifendruck aller Reifen
Fahrzeug Informationsmenü auszu‐
3 241
wählen, oder wählen Sie X im
Uplevel-Kombi-Display. ■ Restliche Öllebensdauer: zeigt an,
wann Motoröl und Filter gewechselt
Einstellrädchen drehen, um eines der
werden müssen 3 106
Untermenüs auszuwählen. Zur Be‐
stätigung Taste SET/CLR drücken. ■ Geschwindigkeitswarnung: Bei
Überschreiten der voreingestellten Auswahl und Anzeige können bei
Geschwindigkeit ertönt ein Warn‐ Midlevel-, Uplevel- und Uplevel-
ton Kombi-Display unterschiedlich sein.
■ Verkehrszeichen-Assistent: zeigt
für den aktuellen Routenabschnitt Bordcomputer Informations‐
erkannte Verkehrszeichen an menü
3 203 Drücken Sie die Taste MENU, um
■ Abstandswarnung: zeigt den Ab‐ Bordcomputer Informationsmenü
stand zu einem vorausfahrenden auszuwählen, oder wählen Sie W
Fahrzeug an 3 190 im Uplevel-Kombi-Display.
Einstellrädchen drehen, um eines der
Untermenüs auszuwählen. Zur Be‐
stätigung Taste SET/CLR drücken.
Die in den Untermenüs gegebenen
Anweisungen befolgen.
Instrumente, Bedienelemente 119

Graphic Info Display,


Colour Info Display
Je nach Konfiguration verfügt das
Fahrzeug über ein Graphic- oder ein
Colour-Info-Display. Das Info-
Display befindet sich in der Instru‐
mententafel über dem Infotainment-
System.

Graphic-Info-Display

■ Tageskilometerzähler 1 Das Graphic-Info-Display zeigt an:


■ Tageskilometerzähler 2 ■ Uhrzeit 3 102
■ Digitale Geschwindigkeit ■ Außentemperatur 3 101
Tageskilometerzähler 2 und digitale ■ Datum 3 102
Geschwindigkeit sind nur in Fahrzeu‐ ■ Infotainment-System, siehe die Be‐
gen mit Uplevel- oder Uplevel-Kombi- schreibung in der Bedienungsanlei‐
Display verfügbar. tung des Infotainment-Systems
In Fahrzeugen mit Bordcomputer sind ■ Einstellungen für Fahrzeugperso‐
zusätzliche Untermenüs verfügbar. nalisierung 3 129
Bordcomputer-Informationsmenü,
Bordcomputer 3 126. Je nach Infotainment System ist das
Graphic-Info-Display in zwei Varian‐
ten verfügbar.
120 Instrumente, Bedienelemente

Colour-Info-Display ■ Fahrzeugmeldungen 3 121 Die Auswahl erfolgt über:


■ Einstellungen für Fahrzeugperso‐ ■ Menüs
nalisierung 3 129 ■ Funktionstasten und Multifunk‐
Die angezeigten Informationen und tionsknopf des Infotainment Sys‐
deren Darstellung hängen von der tems
Ausstattung des Fahrzeugs und von
den Einstellungen ab. Auswahl mit dem Infotainment
System
Menüs und Einstellungen
auswählen
Auf Menüs und Einstellungen wird
über das Display zugegriffen.

Das Colour-Info-Display zeigt in


Farbe an:
■ Uhrzeit 3 102
■ Außentemperatur 3 101
■ Datum 3 102
■ Infotainment-System, siehe die Be‐
schreibung in der Bedienungsanlei‐ Eine Funktion mit den Tasten des In‐
tung des Infotainment-Systems fotainment Systems auswählen. Das
■ Navigation, siehe die Beschreibung Menü der gewählten Funktion wird
in der Bedienungsanleitung des In‐ angezeigt.
fotainment-Systems Der Multifunktionsknopf dient zur
■ Rückfahrkamera Auswahl eines Elements und zur Be‐
stätigung.
■ Systemeinstellungen
Instrumente, Bedienelemente 121

Multifunktionsknopf
Der Multifunktionsknopf ist das zen‐
Die Taste drücken und einige Sekun‐
den halten, um den gesamten Eintrag
Fahrzeugmeldungen
trale Bedienungselement für die Me‐ zu löschen.
Meldungen werden in erster Linie im
nüs: Fahrzeugpersonalisierung 3 129. Driver Information Center (DIC) an‐
Drehen Gespeicherte Einstellungen 3 22. gezeigt; in einigen Fällen zusammen
■ Zum Markieren einer Menüoption mit einem Warn- und Signalton.
■ Zum Einstellen eines numerischen
Wertes oder zur Anzeige einer
Menüoption
Drücken (äußerer Ring)
■ Zur Auswahl oder Aktivierung der
markierten Option
■ Zum Bestätigen eines eingestellten
Wertes
■ Zum Ein-/Ausschalten einer Sys‐
temfunktion
Taste BACK
Auf die Taste drücken, um: Taste SET/CLR oder Taste MENU
■ ein Menü ohne Änderung der Ein‐ drücken, oder Einstellrädchen dre‐
stellungen zu verlassen hen, um eine Meldung zu bestätigen.
■ von einem Untermenü auf eine hö‐
here Menüebene zurückzukehren
■ das letzte Zeichen in einer Zeichen‐
folge zu löschen
122 Instrumente, Bedienelemente

Fahrzeugmeldungen im Nr. Fahrzeugmeldung Nr. Fahrzeugmeldung


Midlevel-Display
6 Bremspedal zum Lösen der 21 Störung des linken Standlichts
elektrischen Parkbremse
betätigen 22 Störung des rechten
Standlichts
7 Lenkrad drehen, Zündung aus-
und wieder einschalten 23 Störung des Rückfahrlichts

9 Lenkrad drehen, Motor neu 24 Störung der Kennzeichen‐


starten leuchte

12 Fahrzeug überbeladen 25 Störung des Blinkers vorn links

13 Kompressor überhitzt 26 Störung des Blinkers hinten


links
15 Störung der dritten
Bremsleuchte 27 Störung des Blinkers vorn
Die Fahrzeugmeldungen werden als rechts
Codezahlen angezeigt. 16 Störung der Bremsleuchte
28 Störung des Blinkers hinten
Nr. Fahrzeugmeldung 17 Störung der Leuchtweitenregu‐ rechts
lierung
2 Keine Funkfernbedienung 29 Anhängerbremsleuchte prüfen
erfasst, zum Neustart Kupp‐ 18 Störung des linken
lungspedal betätigen Abblendlichts 30 Anhängerrückfahrlicht prüfen

3 Motorkühlmittelstand niedrig 19 Störung der Nebelschluss‐ 31 Linken Anhängerblinker prüfen


leuchte 32 Rechten Anhängerblinker
4 Klimaanlage aus
20 Störung des rechten prüfen
5 Lenkradsperre aktiv Abblendlichts
Instrumente, Bedienelemente 123

Nr. Fahrzeugmeldung Nr. Fahrzeugmeldung Nr. Fahrzeugmeldung


33 Anhänger-Nebelschluss‐ 59 Fahrertürfenster öffnen und 76 Spurwechselunterstützung
leuchte prüfen dann schließen warten
34 Anhänger-Rückleuchte prüfen 60 Beifahrertürfenster öffnen und 77 Spurhalteassistent warten
dann schließen
35 Batterie in Funkfernbedienung 78 Fußgängerschutzsystem
ersetzen 61 Fenster hinten links öffnen und warten
dann schließen
48 Spurwechselunterstützung 79 Motoröl auffüllen
reinigen 62 Fenster hinten rechts öffnen
und dann schließen 81 Getriebe warten
49 Spurhalteassistent nicht
verfügbar 65 Diebstahlversuch 82 Motoröl bald wechseln

53 Tankdeckel fest schließen 66 Diebstahlwarnanlage warten 83 Adaptiven Geschwindigkeits‐


regler warten
54 Wasser in Diesel-Kraftstofffilter 67 Lenkradsperre warten
84 Verringerte Motorleistung
55 Diesel-Partikelfilter ist voll 68 Servolenkung warten
3 163 94 Vor dem Aussteigen auf Parken
69 Federungssystem warten schalten
56 Reifendruck auf Vorderachse
ungleich 70 Niveauregulierung warten 95 Airbag warten

57 Reifendruck auf Hinterachse 71 Hinterachse warten 128 Motorhaube geöffnet


ungleich 74 Adaptives Fahrlicht warten 134 Störung der Einparkhilfe,
58 Reifen ohne Reifendrucksenso‐ Stoßfänger reinigen
75 Klimaanlage warten
ren erkannt 136 Einparkhilfe warten
124 Instrumente, Bedienelemente

Nr. Fahrzeugmeldung Das System zeigt Meldungen zu den ■ Airbag-Systeme


folgenden Themen an: ■ Motor und Getriebe
145 Waschwasserstand prüfen ■ Flüssigkeitsstände ■ Reifendruck
174 Batteriespannung niedrig ■ Diebstahlwarnanlage ■ Diesel-Partikelfilter 3 163
258 Einparkhilfe ausgeschaltet ■ Bremsen ■ Batterie
■ Antriebssysteme
Fahrzeugmeldungen im ■ Fahrsysteme Fahrzeugmeldungen im Color-
Uplevel- und Uplevel-Kombi- ■ Geschwindigkeitsregler
Info-Display
Display Einige wichtige Meldungen erschei‐
■ Adaptiver Geschwindigkeitsregler nen zusätzlich im Color-Info-Display.
■ Auffahrwarnung Multifunktionsknopf zum Bestätigen
■ Automatisches Bremsen bei be‐ einer Meldung drücken. Einige Mel‐
vorstehender Kollision dungen werden nur wenige Sekun‐
den lang angezeigt.
■ Einparkhilfe
■ Fahrzeugbeleuchtung, Glüh‐
lampen auswechseln Warn- und Signaltöne
■ Adaptives Fahrlicht Beim Starten des Motors bzw.
■ Wisch-/Waschanlage während der Fahrt
■ Türen, Fenster Es wird immer nur ein Warn- oder
■ Toter-Winkel-Warnung Signalton gleichzeitig ausgegeben.
■ Verkehrszeichen-Assistent Der Warnton für nicht angelegte Si‐
Die Fahrzeugmeldungen werden als
cherheitsgurte hat Vorrang vor allen
Text angezeigt. Die in den Meldun‐ ■ Spurhalteassistent anderen Warn- und Signaltönen.
gen gegebenen Anweisungen sind zu ■ Funkfernbedienung
befolgen.
■ Sicherheitsgurte
Instrumente, Bedienelemente 125

■ Bei nicht angelegtem Sicherheits‐ ■ Wenn bei ausgefahrenem Heckträ‐ 2. Die Batterie durch längeres unun‐
gurt. ger der Rückwärtsgang eingelegt terbrochenes Fahren oder mithilfe
■ Beim Anfahren mit nicht richtig ge‐ wird. eines Ladegeräts aufladen.
schlossenen Türen bzw. Hecktür. ■ Wenn der Diesel-Partikelfilter sei‐ Die Warnmeldung bzw. der Warn‐
■ Bei betätigter Parkbremse ab einer nen maximalen Füllstand erreicht code verschwindet, nachdem der Mo‐
bestimmten Geschwindigkeit. hat. tor zweimal hintereinander ohne
Spannungsabfall gestartet wurde.
■ Bei automatischer Deaktivierung Beim Abstellen des Fahrzeugs
des adaptiven Geschwindigkeits‐ Wenn die Batterie nicht aufgeladen
reglers.
und/oder Öffnen der Fahrertür werden kann, die Störungsursache
■ Bei Zündschlüssel im Zündschloss. von einer Werkstatt beheben lassen.
■ Bei zu geringem Sicherheitsab‐
stand zum vorausfahrenden Fahr‐ ■ Bei eingeschalteter Außen‐
zeug. beleuchtung.
■ Beim Überschreiten einer program‐ Während eines Autostopps
mierten Geschwindigkeit bzw. Ge‐ ■ Bei Öffnen der Fahrertür.
schwindigkeitsbegrenzung.
■ Bei Anzeige einer Warnmeldung
oder eines Warncodes im Driver In‐ Batteriespannung
formation Center. Bei zu niedriger Batteriespannung
■ Bei Erfassung eines Objekts durch wird eine Warnmeldung oder ein
die Einparkhilfe. Warn-Code 174 im Driver Information
Center angezeigt.
■ Bei unbeabsichtigtem Spurwech‐
sel. 1. Sofort alle elektrischen Verbrau‐
cher, die nicht zur Fahrsicherheit
■ Beim Erkennen eines Fahrzeugs beitragen, ausschalten, wie etwa
durch die Toter-Winkel-Warnung. Sitzheizung, Heckscheibenhei‐
zung oder andere Hauptverbrau‐
cher.
126 Instrumente, Bedienelemente

Bordcomputer ■ Tageskilometerzähler 1
■ Tageskilometerzähler 2
Die Menüs und Funktionen können ■ Reichweite
über die Tasten am Blinkerhebel aus‐ ■ Durchschnittsverbrauch
gewählt werden.
■ Momentanverbrauch
■ Durchschnittsgeschwindigkeit
■ Digitale Geschwindigkeit
■ Verkehrszeichen-Assistent
Bordcomputer Informationsmenü im
Uplevel-Kombi-Display
Bordcomputer Informationsmenü im Zum Auswählen der Untermenüs das
Uplevel-Display Einstellrädchen drehen:
Einstellrädchen drehen, um eines der
Untermenüs auszuwählen:

Drücken Sie die Taste MENU, um


Bordcomputer Informationsmenü
auszuwählen, oder wählen Sie W
im Uplevel-Kombi-Display.

■ Tageskilometerzähler 1
Instrumente, Bedienelemente 127

■ Durchschnittsverbrauch 1
■ Durchschnittsgeschwindigkeit 1

■ Digitale Geschwindigkeit
Tageskilometerzähler
■ Reichweite Der Tageskilometerzähler zeigt die
■ Tageskilometerzähler 2 ■ Momentanverbrauch aufgezeichnete Strecke seit dem letz‐
■ Durchschnittsverbrauch 2 ten Zurücksetzen.
Bordcomputer 1 und 2
■ Durchschnittsgeschwindigkeit 2 Reichweite
Die Daten der beiden Bordcomputer
zu Kilometerzähler, Durchschnitts‐ Die Reichweite wird aus dem momen‐
verbrauch und Durchschnittsge‐ tanen Tankinhalt und dem Momen‐
schwindigkeit können separat zu‐ tanverbrauch errechnet. Die Anzeige
rückgesetzt werden. So können für erfolgt mit gemittelten Werten.
zwei verschiedene Fahrer unter‐ Nach dem Auftanken wird die Reich‐
schiedliche Informationen angezeigt weite nach kurzer Zeit automatisch
werden. aktualisiert.
Zur Nullstellung im entsprechenden
Modus die Taste SET/CLR einige Se‐
kunden lang drücken.
128 Instrumente, Bedienelemente

Bei niedrigem Kraftstoffstand er‐ Zur Nullstellung Taste SET/CLR ei‐ Momentanverbrauch
scheint in Fahrzeugen mit Uplevel- nige Sekunden lang drücken. Der Momentanverbrauch wird stets
Display oder Uplevel-Kombi-Display für den ausgewählten Modus ange‐
eine Meldung. Digitale Geschwindigkeit zeigt.
Wenn sofort getankt werden muss, Digitale Anzeige der aktuellen Ge‐
Kraftstoffwahltaste 3 106.
wird in Fahrzeugen mit Midlevel- und schwindigkeit.
Uplevel-/Uplevel-Kombi-Display ein
Warncode oder eine Warnmeldung Verkehrszeichen-Assistent
angezeigt. Anzeige der erkannten Verkehrszei‐
chen am aktuellen Fahrbahnab‐
Darüber hinaus leuchtet die Kontroll‐
schnitt 3 203.
leuchte i in der Kraftstoffanzeige
auf oder blinkt 3 114. Abweichende Anzeige bei
Fahrzeugen mit Erdgasantrieb:
Durchschnittsverbrauch
Anzeige des Durchschnittsver‐ Reichweite
brauchs. Die Messung kann jederzeit Die Reichweite wird für den Benzin-
auf null gestellt werden und beginnt und den Erdgasbetrieb angegeben.
mit einem voreingestellten Wert.
Beide Reichweiten können addiert
Zur Nullstellung Taste SET/CLR ei‐ angezeigt werden.
nige Sekunden lang drücken.
Durchschnittsverbrauch
Momentanverbrauch Der Durchschnittsverbrauch wird
Anzeige des Momentanverbrauchs. stets für den ausgewählten Modus
angezeigt.
Durchschnittsgeschwindigkeit
Kraftstoffwahltaste 3 106.
Anzeige der Durchschnittsgeschwin‐
digkeit. Die Messung kann jederzeit
neu gestartet werden.
Instrumente, Bedienelemente 129

Personalisierung Persönliche Einstellungen im


Graphic-Info-Display
Fahrzeugpersonalisierung
Das Verhalten des Fahrzeugs kann
durch Ändern der Einstellungen im
Info-Display personalisiert werden.
Einige der persönlichen Einstellun‐
gen mehrerer Fahrer können indivi‐
duell für jeden Fahrzeugschlüssel ge‐
speichert werden. Gespeicherte Ein‐
stellungen 3 22.
Je nach Fahrzeugausstattung und Die folgenden Einstellungen können
länderspezifischen Vorschriften sind durch Drehen und Drücken des Multi‐
eventuell manche der nachfolgend funktionsknopfs ausgewählt werden.
beschriebenen Funktionen nicht ver‐ Taste CONFIG drücken. Menü
■ Sport-Modus Einstellungen
fügbar. Einstellungen wird angezeigt.
■ Sprachen (Languages)
Einige Funktionen werden nur bei
laufendem Motor angezeigt oder ak‐ ■ Uhrzeit & Datum
tiviert. ■ Radioeinstellungen
■ Telefoneinstellungen
■ Fahrzeugeinstellungen
In den dazugehörigen Untermenüs
können die folgenden Einstellungen
geändert werden:
130 Instrumente, Bedienelemente

Sport-Modus Einstellungen Telefoneinstellungen wendet die zuletzt gewählte Ein‐


Der Fahrer kann die im Sport-Modus Siehe Beschreibung des Infotainment stellung.
aktivierten Funktionen wählen Systems in der Betriebsanleitung des Autom. Entfeuchtung: Unterstützt
3 173. Infotainment Systems. das Freiblasen der Windschutz‐
■ Sportliches Fahrwerk: Die Dämp‐ scheibe durch automatische An‐
Fahrzeugeinstellungen wahl der entsprechenden Einstel‐
fung wird härter.
■ Sportliche Motorleistung: Gaspedal lungen und des Automatikmodus
und Schaltung sprechen schneller der Klimaanlage.
an. Autom. Heckscheibenheizung:
■ Sportliche Lenkung: Die Lenkunter‐ Schaltet die Heckscheibenheizung
stützung wird verringert. automatisch ein.
■ Farbwechsel Instrumentenbel.: Die
Farbe der Kombiinstrument-Be‐
leuchtung ändert sich.
Sprachen (Languages)
Auswahl der gewünschten Sprache.
Uhrzeit & Datum ■ Klima- und Luftqualität
Siehe Uhr 3 102. Autom. Gebläse: Ändert die Geblä‐
seregulierung. Die geänderte Ein‐
Radioeinstellungen
stellung ist nach dem Aus- und
Siehe Beschreibung des Infotainment Wiedereinschalten der Zündung
Systems in der Betriebsanleitung des aktiv. ■ Komforteinstellungen
Infotainment Systems.
Klimaanlagenbetrieb: Schaltet die Lautstärke Signaltöne: Ändert die
Kühlung bei jedem Einschalten der Lautstärke von Warn- und Signal‐
Zündung ein oder aus bzw. ver‐ tönen.
Instrumente, Bedienelemente 131

Personalisieren durch Fahrer: Beleuchtung mit Entriegelung: Türen autom. wiederverr.: Schaltet
Schaltet die Personalisierungs‐ Schaltet die Willkommensbeleuch‐ die automatische erneute Türver‐
funktion ein oder aus. tung ein oder aus. riegelung ein oder aus, nachdem
Heckwischer an in 'R': Schaltet die ■ Elektrische Türverriegelung das Fahrzeug entriegelt, aber nicht
automatische Betätigung des geöffnet wurde.
Autom. Tür-Entriegelung: Schaltet
Heckscheibenwischers bei Einle‐ die automatische Türentriegelung ■ Werkseinst. wiederherstellen
gen des Rückwärtsgangs ein oder nach dem Ausschalten der Zün‐ Werkseinst. wiederherstellen:
aus. dung ein bzw. aus. Setzt alle Einstellungen auf die
■ Einparkhilfe / Kollisionserkennung Autom. Tür-Verriegelung: Schaltet Standard-Einstellungen zurück.
Einparkhilfe: Schaltet die Ultra‐ die automatische Türverriegelung
schall-Einparkhilfe ein oder aus. nach dem Losfahren ein bzw. aus. Persönliche Einstellungen im
Auffahr-Warnung: ändert oder akti‐ Verri. offene Tür vermeiden: Schal‐
Color-Info-Display
viert/deaktiviert die Einstellungen tet die automatische Türverriege‐
für den adaptiven Geschwindig‐ lung bei geöffneter Tür ein bzw.
keitsregler, die Auffahrwarnung aus.
und für das automatische Bremsen Verzögerte Türverriegelung: Schal‐
bei bevorstehender Kollision. tet die verzögerte Türverriegelung
Toter-Winkel-Alarm: ändert die Ein‐ ein bzw. aus.
stellungen für die Toter-Winkel- ■ Fern-Verriegeln / Entriegeln / Start
Warnung.
Signal Fern-Entriegelung: Schaltet
■ Wegausleuchtung die Rückmeldung der Warnblinker
Dauer nach Verriegeln: Schaltet beim Entriegeln ein oder aus.
die Beleuchtung beim Aussteigen Türfernentriegelung: Ändert die
ein oder aus bzw. ändert die Ein‐ Konfiguration so, dass beim Entrie‐
schaltdauer. Taste CONFIG drücken. Menü
geln nur die Fahrertür oder das
Einstellungen wird angezeigt.
ganze Fahrzeug entriegelt wird.
132 Instrumente, Bedienelemente

Sport-Modus Einstellungen Telefoneinstellungen


Der Fahrer kann die im Sport-Modus Siehe Beschreibung des Infotainment
aktivierten Funktionen wählen Systems in der Betriebsanleitung des
3 173. Infotainment Systems.
■ Sportliches Fahrwerk: Die Dämp‐
Navigationseinstellungen
fung wird härter.
Siehe Beschreibung des Infotainment
■ Sportliche Motorleistung: Gaspedal Systems in der Betriebsanleitung des
und Schaltung sprechen schneller Infotainment Systems.
an.
■ Sportliche Lenkung: Die Lenkunter‐ Fahrzeugeinstellungen
stützung wird verringert.
Die folgenden Einstellungen können ■ Farbwechsel Instrumentenbel.: Die
durch Drehen und Drücken des Multi‐ Farbe der Kombiinstrument-Be‐
funktionsknopfs ausgewählt werden. leuchtung ändert sich.
■ Sport-Modus Einstellungen Sprachen
■ Sprachen Auswahl der gewünschten Sprache.
■ Uhrzeit & Datum Uhrzeit & Datum
■ Radioeinstellungen Siehe Uhr 3 102.
■ Telefoneinstellungen
Radioeinstellungen
■ Navigationseinstellungen
Siehe Beschreibung des Infotainment
■ Fahrzeugeinstellungen Systems in der Betriebsanleitung des ■ Klima- und Luftqualität
■ Anzeigeeinstellungen Infotainment Systems. Autom. Gebläsestufen: Ändert die
In den dazugehörigen Untermenüs Gebläseregulierung. Die geänderte
können die folgenden Einstellungen Einstellung ist nach dem Aus- und
geändert werden:
Instrumente, Bedienelemente 133

Wiedereinschalten der Zündung ■ Komforteinstellungen Beleuchtung mit Entriegelung:


aktiv. Lautstärke Signaltöne: Ändert die Schaltet die Willkommensbeleuch‐
Klimaanlagenbetrieb: Schaltet die Lautstärke von Warn- und Signal‐ tung ein oder aus.
Kühlung beim Einschalten der Zün‐ tönen. ■ Elektrische Türverriegelung
dung ein oder aus bzw. verwendet Heckwischer an im Automatische Türentriegelung:
die zuletzt gewählte Einstellung. Rückwärtsgang: Schaltet die auto‐ Schaltet die automatische Türent‐
Autom. Entfeuchtung: Unterstützt matische Betätigung des Heck‐ riegelung nach dem Ausschalten
das Freiblasen der Windschutz‐ scheibenwischers bei Einlegen des der Zündung ein bzw. aus.
scheibe durch automatische An‐ Rückwärtsgangs ein oder aus. Automatische Türverriegelung:
wahl der entsprechenden Einstel‐ ■ Einparkhilfe / Kollisionserkennung Schaltet die automatische Türver‐
lungen und des Automatikmodus riegelung nach dem Losfahren ein
der Klimaanlage. Einparkhilfe: Schaltet die Ultra‐
schall-Einparkhilfe ein oder aus. bzw. aus.
Autom. Heckscheibenheizung: Türverriegelung bei offener Tür
Schaltet die Heckscheibenheizung Auffahr-Warnung: ändert oder akti‐
viert/deaktiviert die Einstellungen vermeiden: Schaltet die automati‐
automatisch ein. sche Türverriegelung bei geöffne‐
für den adaptiven Geschwindig‐
keitsregler, die Auffahrwarnung ter Tür ein bzw. aus.
und für das automatische Bremsen ■ Fern-Verriegeln / -Entriegeln / -
bei bevorstehender Kollision. Start
Toter-Winkel-Alarm: ändert die Ein‐ Rückmeldung Fernentriegelung:
stellungen für die Toter-Winkel- Schaltet die Rückmeldung der
Warnung. Warnblinker beim Entriegeln ein
■ Wegausleuchtung oder aus.
Dauer beim Verlassen des Fzg.: Türfernentriegelung: Ändert die
Schaltet die Beleuchtung beim Konfiguration so, dass beim Entrie‐
Aussteigen ein oder aus bzw. än‐ geln nur die Fahrertür oder das
dert die Einschaltdauer. ganze Fahrzeug entriegelt wird.
134 Instrumente, Bedienelemente

Autom. wiederverriegeln der


Türen: Schaltet die automatische
erneute Türverriegelung ein oder
aus, nachdem das Fahrzeug ent‐
riegelt, aber nicht geöffnet wurde.
■ Werkseinstellungen wiederherstel‐
len
Werkseinstellungen wiederherstel‐
len: Setzt alle Einstellungen auf die
Standard-Einstellungen zurück.
Anzeigeeinstellungen
Wählbare Anzeigeeinstellungen:
■ Tagdesign: Optimierung für Tages‐
lichtbedingungen.
■ Nachtdesign: Optimierung für Dun‐
kelheit.
■ Automatisch: Das Display ändert
den Modus beim Ein-/Ausschalten
der Fahrzeugbeleuchtung.
■ Rückfahrkamera: ändert die Ein‐
stellungen für die Rückfahrkamera.
■ Bilderrahmen: siehe Beschreibung
des Infotainment-Systems in der
Betriebsanleitung des Infotain‐
ment-Systems.
Beleuchtung 135

Beleuchtung Außenbeleuchtung Lichtschalter mit


automatischem Fahrlicht
Lichtschalter
Außenbeleuchtung .................... 135
Innenbeleuchtung ...................... 144
Lichtfunktionen .......................... 146

Lichtschalter drehen:
Lichtschalter drehen: AUTO = Automatisches Fahrlicht:
7 = Beleuchtung aus Scheinwerfer werden ab‐
8 = Standlicht hängig vom Umgebungs‐
9 = Scheinwerfer licht automatisch ein- und
ausgeschaltet.
Kontrollleuchte 8 3 114. m = Aktivierung oder Deakti‐
vierung der Funktion Auto‐
matisches Fahrlicht.
Schalter stellt sich auf
AUTO zurück.
8 = Standlicht
9 = Scheinwerfer
136 Beleuchtung

Im Fahrerinformationszentrum mit Automatisches Fahrlicht Automatische


Uplevel- oder Uplevel-Kombi-Display Scheinwerferaktivierung
wird der aktuelle Status des automa‐ Bei schwachem Umgebungslicht wird
tischen Fahrlichts angezeigt. das Abblendlicht eingeschaltet.
Beim Einschalten der Zündung ist Ferner werden die Scheinwerfer ein‐
das automatische Fahrlicht aktiv. geschaltet, falls die Scheibenwischer
Bei eingeschalteten Scheinwerfern mehrere Wischzyklen lang einge‐
leuchtet 8. Kontrollleuchte 8 schaltet sind.
3 114.
Tunnelerkennung
Rückleuchten Beim Einfahren in einen Tunnel wer‐
Die Rückleuchten werden zusammen den die Scheinwerfer ohne Verzöge‐
mit Scheinwerfern und Standlicht ein‐ rung eingeschaltet.
geschaltet. Adaptives Fahrlicht 3 139.
Bei aktivierter Funktion 'Automati‐
sches Fahrlicht' und laufendem Motor
schaltet das System abhängig von
den Lichtverhältnissen und den Infor‐
mationen des Regensensors zwi‐
schen Tagfahrlicht und Scheinwer‐
fern automatisch um.

Tagesfahrlicht
Das Tagesfahrlicht erhöht die Sicht‐
barkeit des Fahrzeugs bei Tag.
Beleuchtung 137

Fernlicht In folgenden Fällen wird automatisch Der Fernlichtassistent wird aktiviert,


auf Abblendlicht umgeschaltet: wenn bei einer Geschwindigkeit über
■ Der Sensor erkennt das Licht ent‐ 40 km/h zweimal der Blinkerhebel ge‐
gegenkommender oder voraus‐ drückt wird.
fahrender Fahrzeuge Die grüne Kontrollleuchte l leuchtet
■ Die Fahrgeschwindigkeit sinkt ständig, wenn der Assistent aktiviert
unter 20 km/h ist; die blaue Leuchte 7 leuchtet bei
eingeschaltetem Fernlicht.
■ Bei Nebel oder Schnee
Kontrollleuchte l 3 114.
■ Bei Fahrt in Stadtgebieten
Wenn keine beschränkenden Bedin‐ Ausschalten
gungen erkannt werden, schaltet das Blinkerhebel einmal drücken. Darü‐
System wieder auf Fernlicht um. ber hinaus wird die Funktion deakti‐
viert, wenn die Nebelscheinwerfer
Zum Umschalten von Abblendlicht Einschalten eingeschaltet werden.
auf Fernlicht Hebel nach vorne Das Betätigen der Lichthupe bei ein‐
drücken. geschaltetem Fernlicht deaktiviert
Zum Umschalten auf Abblendlicht den Fernlichtassistenten.
Hebel nochmals nach vorne drücken Wenn die Lichthupe bei ausgeschal‐
oder ziehen. tetem Fernlicht betätigt wird, bleibt
der Fernlichtassistent aktiviert.
Fernlichtassistent Beim Wiedereinschalten der Zün‐
Diese Funktion ermöglicht das Fah‐ dung bleibt die letzte Einstellung des
ren mit dem Fernlicht als Hauptlicht Fernlichtassistenten erhalten.
bei Nacht und bei einer Fahrzeugge‐
schwindigkeit von mehr als 40 km/h.
138 Beleuchtung

Lichthupe 2 = Alle Sitze besetzt und Lade‐ Fahrzeuge mit Xenon-


raum beladen Scheinwerfersystem
Zum Betätigen der Lichthupe Hebel 3 = Fahrersitz besetzt und Lade‐
zum Lenkrad ziehen. raum beladen
Dynamische automatische Leucht‐
Leuchtweitenregulierung weitenregulierung 3 139.
Manuelle
Leuchtweitenregulierung Scheinwerfer bei
Auslandsfahrt
Der asymmetrische Lichtstrahl des
Scheinwerfers erweitert die Sicht am
Fahrbahnrand der Beifahrerseite.
In Ländern, in denen auf der anderen
Straßenseite gefahren wird, müssen 1. Schlüssel in Zündschloss.
die Scheinwerfer umgestellt werden,
um ein Blenden des Gegenverkehrs 2. Blinkerhebel ziehen und halten
zu vermeiden. (Lichthupe).
3. Zündung einschalten.
Fahrzeuge mit Halogen- 4. Nach ca. 5 Sekunden beginnt die
Scheinwerfersystem Kontrollleuchte f zu blinken und
Zur Anpassung der Leuchtweite an Die Scheinwerfer müssen nicht ein‐ ein akustisches Signal ertönt.
die Fahrzeugbeladung, um Blendwir‐ gestellt werden. Kontrollleuchte f 3 115.
kung zu reduzieren: Daumenrad ? in
die gewünschte Stellung drehen. Bei jedem Einschalten der Zündung
blinkt f für ca. 4 Sekunden zur Erin‐
0 = Vordersitze belegt nerung.
1 = Alle Sitze belegt
Beleuchtung 139

Zur Deaktivierung dasselbe Verfah‐ Spielstraßenlicht Autobahnlicht


ren wie oben beschrieben durchfüh‐ Wird automatisch bei niedrigen Ge‐ Wird automatisch bei einer Ge‐
ren. f blinkt nicht, wenn die Funktion schwindigkeiten bis zu ca. 30 km/h schwindigkeit von über ca. 115 km/h
deaktiviert ist. eingeschaltet. Der Lichtkegel wird in und minimalen Lenkbewegungen ein‐
einem Winkel von 8° zum Straßen‐ geschaltet. Es wird bei starker Be‐
Adaptives Fahrlicht rand gedreht. schleunigung des Fahrzeugs sofort
oder mit Verzögerung aktiviert. Der
Die Funktionen des adaptiven Fahr‐ Stadtlicht Lichtstrahl ist länger und heller.
lichts sind nur bei Bi-Xenon-Schein‐ Wird automatisch in einem Ge‐
werfern verfügbar. Leuchtweite, schwindigkeitsbereich von ca. 40 bis Schlechtwetterlicht
Lichtverteilung und Lichtstärke sind 55 km/h eingeschaltet und wenn vom Wird automatisch bei einer Ge‐
variabel und von den Lichtverhältnis‐ Lichtsensor eine Straßenbeleuch‐ schwindigkeit von bis zu ca. 70 km/h
sen, dem Wetter und der Art der tung erfasst wird. Die Leuchtweite eingeschaltet, wenn der Regen‐
Straße abhängig. wird zugunsten einer größeren Licht‐ sensor Kondensation erkennt oder
Wenn der Lichtschalter in Stellung verteilung verringert. der Scheibenwischer in Dauerbetrieb
AUTO ist, sind alle Fahrzeugbeleuch‐ ist. Leuchtweite, Verteilung und Licht‐
tungsfunktionen verfügbar. Außerortslicht stärke werden variabel in Abhängig‐
Mit dem Lichtschalter in Stellung 9 Wird in einem Geschwindigkeitsbe‐ keit von der Sicht reguliert.
sind außerdem folgende Funktionen reich zwischen ca. 55 und 115 km/h
verfügbar: automatisch eingeschaltet. Der linke Dynamisches Kurvenlicht
und der rechte Lichtstrahl weisen
■ Dynamisches Kurvenlicht
eine andere Form und Helligkeit auf.
■ Abbiegelicht
■ Rückfahrfunktion
■ Dynamische automatische Leucht‐
weitenregulierung
140 Beleuchtung

Der Lichtstrahl wird auf Basis des Rückfahrfunktion Wenn keine beschränkenden Bedin‐
Lenkradwinkels und der Geschwin‐ Wenn die Scheinwerfer eingeschaltet gungen erkannt werden, schaltet das
digkeit geschwenkt, was die Aus‐ sind und der Rückwärtsgang einge‐ System wieder auf Fernlicht um.
leuchtung von Kurven verbessert. legt wird, werden beide Abbiege‐
Einschalten
Kontrollleuchte f 3 115. leuchten eingeschaltet. Sie leuchten
für weitere 20 Sekunden nach Ver‐
Abbiegelicht lassen des Rückwärtsgangs bzw. bis
beim Vorwärtsfahren eine Geschwin‐
digkeit von mehr als 17 km/h erreicht
wird.

Fernlichtassistent
Diese Funktion ermöglicht das Fah‐
ren mit dem Fernlicht als Hauptlicht
In engen Kurven oder beim Abbiegen bei Nacht und bei einer Fahrzeugge‐
wird abhängig vom Lenkwinkel oder schwindigkeit von mehr als 40 km/h.
dem Blinkersignal links oder rechts Die Umschaltung auf Abblendlicht er‐
ein zusätzlicher Reflektor eingeschal‐ folgt, wenn: Der Fernlichtassistent wird aktiviert,
tet, der die Straße im rechten Winkel ■ Die Kamera in der Windschutz‐ wenn bei einer Geschwindigkeit über
zur Fahrtrichtung beleuchtet. Er wird scheibe das Licht von entgegen‐ 40 km/h zweimal der Blinkerhebel ge‐
bei Geschwindigkeiten von bis zu kommenden oder vorausfahrenden drückt wird.
40 km/h aktiviert. Fahrzeugen erkennt Die grüne Kontrollleuchte l leuchtet
Kontrollleuchte f 3 115. ■ Die Fahrzeuggeschwindigkeit ge‐ ständig, wenn der Assistent aktiviert
ringer als 20 km/h ist ist; die blaue Leuchte 7 leuchtet bei
■ Bei Nebel oder Schnee eingeschaltetem Fernlicht.
■ Bei Fahrt in Stadtgebieten Kontrollleuchte l 3 114.
Beleuchtung 141

Ausschalten Das Fernlicht wird ausgeschaltet und


Blinkerhebel einmal drücken. Darü‐ die Leuchtweite des Abblendlichts so
ber hinaus wird die Funktion deakti‐ reduziert, dass es nicht blendet, sollte
viert, wenn die Nebelscheinwerfer die Frontkamera in der Windschutz‐
eingeschaltet werden. scheibe eine der folgenden Be‐
Das Betätigen der Lichthupe bei ein‐ schränkungen erkennen:
geschaltetem Fernlicht deaktiviert ■ Vorausfahrendes Fahrzeug,
den Fernlichtassistenten. ■ Entgegenkommendes Fahrzeug,
Wenn die Lichthupe bei ausgeschal‐ ■ Sie fahren ins Stadtgebiet ein,
tetem Fernlicht betätigt wird, bleibt
■ Bei Nebel oder Schnee.
der Fernlichtassistent aktiviert.
Wenn keine beschränkenden Bedin‐
Der Fernlichtassistent ist nach dem
gungen erkannt werden, schaltet das Eine spezielle topografische Bewer‐
Einschalten der Zündung immer akti‐
System wieder auf Fernlicht um. tungsfunktion erkennt vorausfah‐
viert.
Wenn das System aktiviert ist, über‐ rende Fahrzeuge an Steigungen oder
Intelligente wacht die Frontkamera den Bereich Gefällen, indem es die Bewegung der
vor dem Fahrzeug und sorgt für eine Rückleuchten auswertet. Das System
Leuchtweitenregulierung mit passt die Leuchtweitenhöhe so an,
automatischem Fernlicht optimale Lichtverteilung, die dem
Fahrer unter nahezu allen Umstän‐ dass die Straße optimal ausgeleuch‐
Die intelligente Leuchtweitenregulie‐ den optimale Sichtbedingungen ge‐ tet wird, ohne andere Verkehrsteil‐
rung nutzt die Eigenschaften der Bi- währleistet. nehmer zu blenden.
Xenon-Scheinwerfer, um die Leucht‐
weite des Abblendlichts um bis zu Die automatische Leuchtweitenregu‐
400 m zu erweitern, und aktiviert das lierung mit automatischem Fernlicht
automatische Fernlicht, ohne entge‐ verringert durch diese Funktions‐
genkommende oder vorausfahrende weise den Unterschied zwischen her‐
Verkehrsteilnehmer zu blenden. kömmlichem Abblend- und Fernlicht,
ohne sprunghafte Änderungen der
Leuchtweite, -verteilung und -stärke.
142 Beleuchtung

Einschalten Die grüne Kontrollleuchte l leuchtet Fehler beim adaptiven Fahrlicht


ständig, wenn die Funktion aktiviert Wenn das System eine Störung im
ist; die blaue Leuchte 7 leuchtet bei adaptiven Fahrlicht feststellt, bewegt
automatisch eingeschaltetem Fern‐ es die Scheinwerfer in eine voreinge‐
licht. stellte Position, um ein Blenden des
entgegenkommenden Verkehrs zu
Ausschalten verhindern. Wenn dies nicht möglich
Blinkerhebel einmal drücken. Darü‐ ist, wird der entsprechende Schein‐
ber hinaus wird die Funktion deakti‐ werfer automatisch ausgeschaltet. In
viert, wenn die Nebelscheinwerfer jedem Fall bleibt ein Scheinwerfer
eingeschaltet werden. eingeschaltet. Im Driver Information
Center wird eine Warnung angezeigt.
Dynamische automatische
Leuchtweitenregulierung
Durch zweimaliges Drücken des Um entgegenkommenden Verkehr Warnblinker
Blinkerhebels werden die intelligente nicht zu blenden, wird die Leucht‐
Leuchtweitenregulierung und das au‐ weite der Scheinwerfer auf Basis der
tomatische Fernlicht eingeschaltet. von der Vorder- und Hinterachse ge‐
Sie können bei eingeschalteter Zün‐ messenen Neigungswerte, der Be‐
dung eingeschaltet werden. schleunigung bzw. Verzögerung und
Das automatische Fernlicht ist ab der Fahrzeuggeschwindigkeit auto‐
einer Geschwindigkeit von 40 km/h matisch angepasst.
aktiv und wird bei weniger als
20 km/h deaktiviert. Die intelligente
Leuchtweitenregulierung ist ab
55 km/h aktiv.

Betätigung mit Taste ¨.


Beleuchtung 143

Bei einem Unfall mit Airbagauslösung Für dreimaliges Blinken, z. B. zum Lichtschalter in Stellung AUTO: Beim
wird der Warnblinker automatisch Fahrbahnwechsel, Hebel bis zum Einschalten der Nebelscheinwerfer
eingeschaltet. Druckpunkt drücken und loslassen. werden die Scheinwerfer automa‐
Im Anhängerbetrieb leuchtet der Blin‐ tisch eingeschaltet.
Blinker ker sechsmal auf, wenn der Hebel bis
zum Druckpunkt gedrückt und dann Nebelschlusslicht
losgelassen wird.
Für längeres Blinken Hebel bis zum
Druckpunkt drücken und halten.
Durch Bewegen des Hebels in seine
Ausgangslage kann der Blinker ma‐
nuell ausgeschaltet werden.

Nebelscheinwerfer

Hebel nach oben = Blinker rechts


Hebel nach unten = Blinker links Betätigung mit Taste r.
Lichtschalter in Stellung AUTO: Beim
Bei Betätigung über den Druckpunkt
Einschalten der Nebelschlussleuchte
hinaus wird der Blinker dauerhaft ein‐
werden die Scheinwerfer automa‐
geschaltet. Sobald das Lenkrad zu‐
tisch eingeschaltet.
rückgedreht wird, schaltet sich der
Blinker automatisch aus. Lichtschalter in Stellung 8: Nebel‐
schlussleuchte kann nur gemeinsam
mit Nebelscheinwerfern eingeschal‐
Betätigung mit Taste >. tet werden.
144 Beleuchtung

Die Nebelschlussleuchte des Fahr‐


zeugs wird bei Anhängerbetrieb
Bestätigung durch Signalton und die
entsprechende Blinkerkontroll‐
Innenbeleuchtung
deaktiviert. leuchte.
Instrumententafelbeleuch‐
tung
Parklicht Rückfahrlicht
Das Rückfahrlicht leuchtet bei einge‐
schalteter Zündung und eingelegtem
Rückwärtsgang.

Beschlagene
Leuchtenabdeckungen
Die Innenseite des Leuchtengehäu‐
ses kann bei schlechten, nasskalten
Witterungsverhältnissen, starkem
Regen oder nach der Wagenwäsche
kurzzeitig beschlagen. Der Beschlag
verschwindet nach kurzer Zeit von Bei eingeschalteter Außen‐
Beim Parken des Fahrzeugs kann auf selbst, zur Unterstützung die Schein‐ beleuchtung kann die Helligkeit fol‐
einer Seite das Parklicht eingeschal‐ werfer einschalten. gender Leuchten eingestellt werden:
tet werden:
■ Instrumententafelbeleuchtung
1. Zündung ausschalten.
■ Info-Display
2. Blinkerhebel ganz nach oben
■ Beleuchtete Schalter und Bedien‐
(Standlicht rechts) bzw. nach un‐
elemente
ten (Standlicht links).
Daumenrad A drehen und bis zum
Erreichen der gewünschten Helligkeit
halten.
Beleuchtung 145

Bei Fahrzeugen mit Lichtsensor lässt Vordere Innenleuchte Hintere Innenleuchte


sich die Helligkeit nur einstellen,
wenn die Außenbeleuchtung einge‐
schaltet ist und der Lichtsensor
nächtliche Bedingungen erkennt.

Innenlicht
Die vordere und hintere Innenleuchte
schalten sich beim Ein- und Ausstei‐
gen selbsttätig ein und dann mit Ver‐
zögerung aus.
Hinweis
Bei einem Unfall mit Airbagauslö‐
sung wird die Innenbeleuchtung au‐ Wippschalter betätigen: Leuchtet abhängig von der Stellung
tomatisch eingeschaltet. w = automatisches Ein- des Wippschalters gemeinsam mit
und Ausschalten. der vorderen Innenleuchte auf.
u drücken = ein.
v drücken = aus.
146 Beleuchtung

Leselicht Lichtfunktionen Die Aktivierung bzw. Deaktivierung


dieser Funktion kann im Menü
Einstellungen im Info Display geän‐
Mittelkonsolenbeleuch‐ dert werden. Fahrzeugpersonalisie‐
tung rung 3 129.
Beim Einschalten der Scheinwerfer Die Einstellungen können für den ver‐
leuchtet der Spot in der Innenleuchte. wendeten Schlüssel gespeichert wer‐
den 3 22.
Beleuchtung beim Beim Öffnen der Fahrertür werden
darüber hinaus folgende Leuchten
Einsteigen eingeschaltet:
Willkommensbeleuchtung ■ Alle Schalter
Scheinwerfer, Rückleuchten, Rück‐ ■ Fahrerinformationszentrum
Wird mit den Tasten s und t der fahrlicht, Kennzeichenleuchten, In‐ ■ Türfachleuchten
vorderen und hinteren Innenleuchte strumententafelbeleuchtung, Innen‐
leuchten, Ausstiegsleuchten, Be‐ ■ Beleuchtung an Türen und Flex‐
bedient. Console
leuchtung an Türen und FlexConsole
und Ausstiegsbeleuchtung werden
Beleuchtung in den beim Entriegeln des Fahrzeugs mit Beleuchtung beim
Sonnenblenden der Funkfernbedienung kurzzeitig
Aussteigen
eingeschaltet. Diese Funktion ist nur
Leuchtet auf, wenn die Abdeckung bei Dunkelheit verfügbar und erleich‐ Die folgenden Leuchten werden beim
geöffnet wird. tert es, das Fahrzeug zu finden. Abziehen des Schlüssels aus dem
Zündschloss eingeschaltet:
Die Beleuchtung wird automatisch
ausgeschaltet, wenn der Zündschlüs‐ ■ Innenbeleuchtung
sel in Stellung 1 gedreht wird 3 158. ■ Instrumententafelbeleuchtung (nur
bei Dunkelheit)
Beleuchtung 147

■ Beleuchtung an Türen und Flex‐ 1. Zündung ausschalten. Batterieentladeschutz


Console 2. Zündschlüssel abziehen. Um ein Entladen der Batterie bei aus‐
■ Ausstiegsleuchten 3. Fahrertür öffnen. geschalteter Zündung zu verhindern,
Nach einer gewissen Zeit werden sie 4. Blinkerhebel ziehen. werden einige Innenleuchten nach
automatisch ausgeschaltet und beim einer bestimmten Zeit automatisch
Öffnen der Fahrertür wieder einge‐ 5. Fahrertür schließen.
ausgeschaltet.
schaltet. Wird die Fahrertür nicht geschlossen,
Scheinwerfer, Rückleuchten, Rück‐ schaltet sich das Licht nach
fahrlicht und Kennzeichenleuchte be‐ zwei Minuten aus.
leuchten für eine einstellbare Zeit Durch Ziehen des Blinkerhebels bei
nach dem Verlassen des Fahrzeugs geöffneter Fahrertür wird die Be‐
die Umgebung. leuchtung beim Aussteigen sofort
ausgeschaltet.
Einschalten Aktivierung, Deaktivierung und Dauer
dieser Funktion können im Menü
Einstellungen im Info Display geän‐
dert werden. Fahrzeugpersonalisie‐
rung 3 129.
Die Einstellungen können für den ver‐
wendeten Schlüssel gespeichert wer‐
den 3 22.
148 Klimatisierung

Klimatisierung Klimatisierungssys‐ Die Heizleistung setzt erst voll ein,


wenn der Motor die normale Betriebs‐
teme temperatur erreicht hat.

Klimatisierungssysteme ............. 148 Heizung und Belüftung Luftverteilung


Belüftungsdüsen ........................ 154 l = zur Windschutzscheibe und zu
den vorderen Seitenscheiben
Wartung ..................................... 155 M = zum Kopfbereich über verstell‐
bare Belüftungsdüsen
K = zum Fußraum
Alle Kombinationen sind möglich.

Gebläsegeschwindigkeit
Luftstrom durch Einschalten des Ge‐
bläses auf die gewünschte Ge‐
schwindigkeit einstellen.

Regler für: Entfeuchtung und Enteisung


■ Taste V drücken: Gebläse schal‐
■ Temperatur tet automatisch auf eine höhere
■ Luftverteilung Drehzahl, die Luftverteilung wird
■ Gebläsegeschwindigkeit auf die Windschutzscheibe gerich‐
tet.
■ Entfeuchtung und Enteisung
■ Temperaturregler auf die wärmste
Heckscheibenheizung Ü 3 34.
Stufe stellen.
Temperatur
rot = warm
blau = kalt
Klimatisierung 149

■ Heizbare Heckscheibe Ü einschal‐ Kühlung n ben können von innen beschla‐


ten. Ein- und Ausschalten mit der Taste gen. Die Qualität der Innenraum‐
■ Seitliche Belüftungsdüsen nach n, Betrieb nur bei laufendem Motor luft nimmt mit der Zeit ab, dies
Bedarf öffnen und auf die Seiten‐ und eingeschaltetem Gebläse. kann bei den Fahrzeuginsassen
scheiben richten. Die Klimaanlage kühlt und entfeuch‐ zu Ermüdungserscheinungen füh‐
tet (trocknet), sobald die Außentem‐ ren.
Klimaanlage peratur knapp über dem Gefrierpunkt
Bei warmer und sehr feuchter Umge‐
liegt. Daher kann sich Kondenswas‐
ser bilden, das an der Fahrzeugunter‐ bungsluft kann die Windschutz‐
seite austritt. scheibe von außen beschlagen,
Wenn keine Kühlung oder Trocknung wenn ein kühler Luftstrom auf sie ge‐
gewünscht wird, Kühlung aus Grün‐ richtet wird. Bei von außen beschla‐
den der Kraftstoffersparnis ausschal‐ gender Windschutzscheibe die
ten. Bei ausgeschalteter Kühlung Scheibenwischer einschalten und l
muss der Motor bei einem Autostopp ausschalten.
für das Klimatisierungssystem nicht
neu gestartet werden.
Maximale Kühlung
Fenster kurz öffnen, damit die erhitzte
Umluftsystem 4 Luft schnell entweichen kann.
Betätigung mit Taste 4. ■ Kühlung n ein.
Zusätzlich zum Heizungs- und Lüf‐ ■ Umluftsystem 4 eingeschaltet.
tungssystem verfügt die Klimaanlage 9 Warnung ■ Luftverteilungsschalter M drücken.
über folgende Bedienelemente:
Das eingeschaltete Umluftsystem ■ Temperaturregler auf die kälteste
n = Kühlung Stufe stellen.
4 = Umluftbetrieb vermindert den Luftaustausch.
Beim Betrieb ohne Kühlung nimmt ■ Gebläsegeschwindigkeit auf
die Luftfeuchtigkeit zu, die Schei‐ höchste Stufe stellen.
■ Alle Düsen öffnen.
150 Klimatisierung

Entfeuchtung und Enteisung der Hinweis Regler für:


Scheiben V Durch Auswahl der Einstellungen für ■ Temperatur auf Fahrerseite
Entfeuchtung und Enteisung wird
ein Autostop verhindert. ■ Luftverteilung
Durch Auswahl der Einstellungen für ■ Gebläsegeschwindigkeit
Entfeuchtung und Enteisung bei ■ Temperatur auf Beifahrerseite
einem Autostop wird der Motor au‐ n = Kühlung
tomatisch wieder gestartet. AUTO = Automatikbetrieb
4 = manueller Umluftbetrieb
Elektronische Klimatisie‐ V = Entfeuchtung und Ent‐
rungsautomatik eisung
Die Zwei-Zonen-Klimatisierung er‐ Heckscheibenheizung Ü 3 34, Sitz‐
möglicht verschiedene Klimatisie‐ heizung ß 3 42, Lenkradheizung *
rungstemperaturen für die Fahrer- 3 98.
und die Beifahrerseite.
■ Taste V drücken: Gebläse schal‐ Die vorgewählte Temperatur wird au‐
tet automatisch auf eine höhere tomatisch geregelt. Im Automatikbe‐
Drehzahl, die Luftverteilung wird trieb wird der Luftstrom automatisch
auf die Windschutzscheibe gerich‐ von Gebläsegeschwindigkeit und
tet. Luftverteilung geregelt.
■ Kühlung n einschalten. Das System kann durch Verwendung
■ Temperaturregler auf die wärmste der Regler für Luftverteilung und Luft‐
Stufe stellen. strom manuell angepasst werden.
■ Heizbare Heckscheibe Ü einschal‐
ten.
■ Seitliche Belüftungsdüsen nach
Bedarf öffnen und auf die Seiten‐
scheiben richten.
Klimatisierung 151

Automatikbetrieb AUTO Die Regulierung der Gebläsege‐


schwindigkeit im automatischen Mo‐
dus kann im Menü Einstellungen ge‐
ändert werden.
Fahrzeugpersonalisierung 3 129.
Im automatischen Modus werden alle
Belüftungsdüsen automatisch betä‐
tigt. Daher müssen die Belüftungsdü‐
sen immer offen sein.

Temperaturvorwahl
Die Temperatur kann auf einen belie‐
Jede Änderung der Einstellungen bigen gewünschten Wert zwischen
wird einige Sekunden lang im 16 °C und 28 °C eingestellt werden.
Info Display angezeigt. Grundeinstellung für höchsten Kom‐
fort:
Die elektronische Klimatisierungsau‐
tomatik ist nur bei laufendem Motor ■ AUTO-Taste drücken, um die Luft‐
voll betriebsbereit. verteilung und die Gebläsege‐
schwindigkeit automatisch zu re‐
geln.
■ Alle Belüftungsdüsen öffnen.
■ n drücken, um die Kühlung einzu‐
schalten.
■ Temperaturvoreinstellungen für
Fahrer und Beifahrer über die
Drehknöpfe links und rechts auf
22 °C festlegen.
152 Klimatisierung

Bei Einstellung der Mindesttempera‐ Hinweis Gebläsegeschwindigkeit Z


tur arbeitet die Klimaanlage mit maxi‐ Wird bei laufendem Motor die Taste
maler Kühlleistung. V gedrückt, so kann kein Auto‐
Bei Einstellung der Höchsttemperatur stopp durchgeführt werden, bis die
arbeitet die Klimaanlage mit maxima‐ Taste V erneut gedrückt wird.
ler Heizleistung. Wird die Taste V während eines
Hinweis Autostopps gedrückt, so wird der
Verringert sich die Temperatur Motor automatisch wieder gestartet.
während eines Autostopps um 2 °C Manuelle Einstellungen
oder mehr, so wird der Motor auto‐ Die Klimatisierungseinstellungen
matisch wieder gestartet. können wie folgt über Betätigung der
Stopp-Start-Automatik 3 160. Tasten und Drehknöpfe geändert
werden. Durch Ändern einer Einstel‐
Entfeuchtung und Enteisung der lung wird der automatische Modus Wie abgebildet untere Taste zum
ScheibenV deaktiviert. Senken und obere Taste zum Erhö‐
■ Taste V drücken. hen der Gebläsegeschwindigkeit
■ Kühltaste n drücken. drücken. Die Gebläsegeschwindig‐
■ Temperatur und Luftverteilung stel‐ keit ist anhand der Anzahl der Seg‐
len sich automatisch ein; das Ge‐ mente auf dem Display erkennbar.
bläse läuft auf einer hohen Stufe. Längeres Drücken der unteren Taste:
■ Heizbare Heckscheibe Ü einschal‐ Gebläse und Kühlung werden ausge‐
ten. schaltet.
■ Rückkehr in den Automatikbetrieb: Längeres Drücken der oberen Taste:
Taste V oder Taste AUTO Das Gebläse läuft mit maximaler
drücken. Drehzahl.
Rückkehr in den Automatikbetrieb:
Taste AUTO drücken.
Klimatisierung 153

Luftverteilung l, M, K ten. Bei ausgeschalteter Kühlung gender Windschutzscheibe die


Entsprechende Taste für die ge‐ muss der Motor bei einem Autostopp Scheibenwischer einschalten und l
wünschte Einstellung drücken. Die für das Klimatisierungssystem nicht ausschalten.
Betätigung wird durch die LED auf der neu gestartet werden.
Taste angezeigt. Bei eingeschalteter Kühlung zeigt das
l = zur Windschutzscheibe und zu Display ACON (Klimaanlage ein) und
den vorderen Seitenscheiben. bei ausgeschalteter Kühlung ACOFF
M = zum Kopfbereich über verstell‐ (Klimaanlage aus) an.
bare Belüftungsdüsen.
K = zum Fußraum. Umluftbetrieb 4
Alle Kombinationen sind möglich. 9 Warnung
Rückkehr zur automatischen Luftver‐
teilung: Entsprechende Einstellung Das eingeschaltete Umluftsystem
deaktivieren oder Taste AUTO vermindert den Luftaustausch.
drücken. Beim Betrieb ohne Kühlung nimmt
die Luftfeuchtigkeit zu, die Schei‐ Taste 4 einmal drücken, um den
Kühlung n ben können von innen beschla‐ manuellen Umluftbetrieb zu aktivie‐
Über die Taste n ein- bzw. ausschal‐ gen. Die Qualität der Innenraum‐ ren.
ten. luft nimmt mit der Zeit ab, dies Die Betätigung wird durch die LED
kann bei den Fahrzeuginsassen auf der Taste angezeigt.
Die Klimaanlage kühlt und entfeuch‐ zu Ermüdungserscheinungen füh‐
tet (trocknet) ab einer bestimmten Au‐
ßentemperatur. Daher kann sich Kon‐
ren. Grundeinstellungen
denswasser bilden, das an der Fahr‐ Manche Einstellungen können im
Bei warmer und sehr feuchter Umge‐ Menü Einstellungen im Info Display
zeugunterseite austritt.
bungsluft kann die Windschutz‐ geändert werden. Fahrzeugpersona‐
Wenn keine Kühlung oder Trocknung scheibe von außen beschlagen, lisierung 3 129.
gewünscht wird, Kühlung aus Grün‐ wenn ein kühler Luftstrom auf sie ge‐
den der Kraftstoffersparnis ausschal‐ richtet wird. Bei von außen beschla‐
154 Klimatisierung

Zuheizer Belüftungsdüsen
Elektrische Zusatzheizung Verstellbare
Quickheat ist eine elektrische Zusatz‐
heizung, mit der die Fahrgastzelle au‐
Belüftungsdüsen
tomatisch schneller aufgeheizt wer‐ Bei eingeschalteter Kühlung muss
den kann. mindestens eine Belüftungsdüse ge‐
öffnet sein.

Richtung des Luftstroms durch Kip‐


pen und Schwenken der Lamellen
einstellen.

Zum Öffnen der Düse Einstellrädchen


auf B drehen. Durch Drehen am Ein‐
stellrad die Luftmenge an der Düse
einstellen.
Klimatisierung 155

Zum Schließen der Düse Einstellräd‐


chen auf 7 drehen.
Starre Belüftungsdüsen Wartung
Weitere Belüftungsdüsen befinden
sich unterhalb von Windschutz‐ Lufteinlass
scheibe und Seitenscheiben sowie im
Fußraum.

Belüftungsdüsen für die Rücksitze


befinden sich links und rechts hinter
den Vordersitzen. Der Lufteinlass im Motorraum außen
vor der Windschutzscheibe muss zur
Luftzufuhr frei sein. Gegebenenfalls
9 Warnung Laub, Schmutz oder Schnee entfer‐
nen.
Keine Gegenstände an den La‐
mellen der Belüftungsdüsen an‐
bringen. Gefahr von Beschädi‐ Innenraumluftfilter
gung und Verletzung bei einem Der Innenraumfilter reinigt die von au‐
Unfall. ßen eintretende Luft von Staub, Ruß,
Pollen und Sporen.
156 Klimatisierung

Regelmäßiger Betrieb
Um eine gleichbleibend gute Funktion
zu gewährleisten, muss die Kühlung
einmal im Monat unabhängig von Wit‐
terung und Jahreszeit einige Minuten
eingeschaltet werden. Bei zu niedri‐
ger Außentemperatur ist ein Betrieb
mit Kühlung nicht möglich.

Service
Für eine optimale Kühlleistung wird
empfohlen, ab dem dritten Jahr nach
der Erstanmeldung des Fahrzeugs
die Klimaanlage jährlich zu kontrollie‐
ren. Das schließt Folgendes ein:
■ Funktions- und Drucktest
■ Funktion der Heizung
■ Dichtheitsprüfung
■ Kontrolle der Antriebsriemen
■ Ablauf von Kondensator und Ver‐
dampfer reinigen
■ Leistungskontrolle
Fahren und Bedienung 157

Fahren und Fahrhinweise Bei Fahrzeugen mit Uplevel- oder


Uplevel-Kombi-Display wird eine Mel‐
Bedienung Kontrolle über das dung im Fahrerinformationszentrum
angezeigt.
Fahrzeug
Pedale
Fahrhinweise ............................. 157 Fahrzeug niemals mit Um den vollen Pedalweg zu gewähr‐
Starten ....................................... 158 abgestelltem Motor rollen leisten, dürfen im Bereich der Pedale
Motorabgase .............................. 163 lassen (außer bei Autostop) keine Fußmatten liegen.
Automatikgetriebe ...................... 164 Viele Systeme funktionieren dann
nicht (z. B. Bremskraftverstärker, Ser‐
Schaltgetriebe ............................ 167
volenkung). Sie gefährden sich und
Bremsen .................................... 168 andere. Bei einem Autostop funktio‐
Fahrsysteme .............................. 171 nieren alle Systeme, aber die Lenk‐
Fahrerassistenzsysteme ............ 175 unterstützung wird kontrolliert redu‐
ziert und die Fahrzeuggeschwindig‐
Kraftstoffe .................................. 207 keit verringert.
Anhängerzugvorrichtung ........... 212 Stopp-Start-Automatik 3 160.

Leerlaufanhebung
Wenn die Batterie aufgrund des Bat‐
teriezustands geladen werden muss,
erfordert dies eine erhöhte Leistungs‐
abgabe der Lichtmaschine. Dies wird
durch eine Leerlaufanhebung er‐
reicht, die hörbare Geräusche verur‐
sachen kann.
158 Fahren und Bedienung

Starten Zündschlossstellungen Verzögerte


Stromabschaltung
Einfahren Folgende Elektroniksysteme können
Während den ersten Fahrten nicht bis zum Öffnen der Fahrertür bzw. bis
unnötig scharf bremsen. spätestens 10 Minuten nach dem
Während der ersten Fahrt kann es zu Ausschalten der Zündung aktiv blei‐
Rauchentwicklung kommen, da ben:
Wachs und Öl aus der Abgasanlage ■ Elektrische Fensterbetätigung
verdampfen. Das Fahrzeug nach der
■ Zubehörsteckdosen
ersten Fahrt im Freien abstellen und
Dämpfe nicht einatmen. Das Infotainment-System wird unab‐
hängig davon, ob eine Tür geöffnet
Während des Einfahrens verbraucht
wird, weitere 30 Minuten lang bzw. bis
das Fahrzeug eventuell mehr Kraft‐
zum Abziehen des Schlüssels aus
stoff und Motoröl und der Reinigungs‐ 0 = Zündung aus dem Zündschloss mit Strom versorgt.
vorgang des Diesel-Partikelfilters fin‐ 1 = Lenkradsperre gelöst, Zündung
det öfter statt. Unter Umständen ist aus
kein Autostop möglich, damit sich die 2 = Zündung ein, bei Dieselmotor:
Batterie aufladen kann. Vorglühen
Diesel-Partikelfilter 3 163. 3 = Anlassen
Fahren und Bedienung 159

Motor anlassen matisch betätigt, bis der Motor läuft; Automatische


siehe automatische Anlassersteue‐ Anlassersteuerung
rung. Diese Funktion steuert das Anlassen
Vor neuem Startversuch oder zum des Motors. Der Fahrer muss den
Abstellen des Motors den Schlüssel Schlüssel nicht in Stellung 3 halten.
auf Position 0 zurückdrehen. Nach Betätigung lässt das System
Bei einem Autostop lässt sich der Mo‐ den Motor automatisch an, bis er
tor durch Betätigen des Kupplungs‐ läuft. Da bestimmte Bedingungen
pedals starten. überprüft werden müssen, wird der
Motor mit einer kurzen Verzögerung
Das Fahrzeug bei niedrigen gestartet.
Temperaturen starten Wenn der Motor nicht anspringt, sind
Dieselmotoren lassen sich ohne zu‐ folgende Ursachen denkbar:
sätzliche Heizung noch bei niedrigen ■ Kupplungspedal nicht durchgetre‐
Schaltgetriebe: Kupplung betätigen. Temperaturen bis -25 °C und Benzin‐ ten (Schaltgetriebe)
Automatikgetriebe: Bremse betätigen motoren bei bis -30 °C anlassen.
■ Keine Betätigung des Bremspedals
und den Wählhebel auf P oder N stel‐ Dazu sind ein Motoröl mit der pas‐
oder Wählhebel nicht in P oder N
len. senden Viskosität, der richtige Kraft‐
(Automatikgetriebe)
stoff, ein gut gewartetes Fahrzeug
Gaspedal nicht betätigen. ■ Zeitüberschreitung
und eine ausreichend geladene Bat‐
Dieselmotor: Schlüssel zum Vorglü‐ terie erforderlich. Bei Temperaturen
hen in Stellung 2 drehen, bis die Kon‐ unter -30 °C benötigt das Automatik‐ Aufwärmen des Turbomotors
trollleuchte ! erlischt. getriebe eine Aufwärmphase von ca. Beim Anfahren kann die Motordreh‐
Den Schlüssel kurz in Stellung 3 dre‐ 5 Minuten. Der Wählhebel muss sich zahl für kurze Zeit begrenzt sein, ins‐
hen und loslassen: Der Anlasser wird in Stellung P befinden. besondere wenn der Motor kalt ist.
nach einer kurzen Verzögerung auto‐ Durch diese Begrenzung kann das
Schmiersystem zunächst den Motor
vollständig schützen.
160 Fahren und Bedienung

Schubabschaltung Einschalten Autostopp


Bei Schubbetrieb, d. h. wenn das Die Stopp-Start-Automatik ist verfüg‐ Bei geringer Fahrgeschwindigkeit
Fahrzeug mit eingelegtem Gang aber bar, sobald der Motor eingeschaltet oder im Stillstand lässt sich folgen‐
ohne Betätigung des Gaspedals ge‐ ist, das Fahrzeug losfährt und die im dermaßen ein Autostop aktivieren:
fahren wird, schaltet sich die Kraft‐ weiteren Verlauf dieses Abschnitts ■ Kupplungspedal betätigen
stoffversorgung automatisch ab. beschriebenen Bedingungen erfüllt
sind. ■ Wählhebel auf Neutral stellen
■ Kupplungspedal loslassen
Stopp-Start-System Ausschalten Der Motor wird bei eingeschalteter
Die Stopp-Start-Automatik hilft, Kraft‐ Zündung abgeschaltet.
stoff zu sparen und die Abgase zu re‐
duzieren. Unter passenden Bedin‐
gungen schaltet sie den Motor ab, so‐
bald das Fahrzeug langsam fährt
oder stillsteht, z. B. an einer Ampel
oder in einem Stau. Sie startet den
Motor automatisch, sobald das Kupp‐
lungspedal betätigt wird. Ein Batterie‐
sensor sorgt dafür, dass nur dann ein
Autostopp erfolgt, wenn die Batterie
für einen Neustart ausreichend gela‐
den ist.
Die Stopp-Start-Automatik lässt sich
durch Drücken der Taste eco manuell Ein Autostopp wird auf dem Dreh‐
deaktivieren. Die Deaktivierung wird zahlmesser angezeigt, indem die Na‐
durch das Erlöschen der LED auf der del auf der Position AUTOSTOP
Taste angezeigt. steht.
Fahren und Bedienung 161

Bei einem Autostopp bleiben Heiz‐ ■ die Motorabgastemperatur ist nicht Batterieentladeschutz
leistung und Bremskraft erhalten. zu hoch, z. B. nach dem Fahren mit Um einen zuverlässigen Motorneu‐
hoher Motorbelastung start zu gewährleisten, verfügt die
Achtung ■ die Umgebungstemperatur ist nicht Stopp-Start-Automatik über verschie‐
zu niedrig dene Schutzfunktionen gegen Batte‐
Bei einem Autostopp ist die Lenk‐ rieentladung.
■ das Klimatisierungssystem verhin‐
unterstützung möglicherweise
dert den Autostopp nicht Stromsparmaßnahmen
eingeschränkt.
■ es besteht ein ausreichendes Bei einem Autostopp sind verschie‐
Bedingungen für einen Autostopp Bremsvakuum dene elektrische Funktionen wie z. B.
Die Stopp-Start-Automatik prüft, ob ■ die Selbstreinigungsfunktion des die elektrische Zusatzheizung oder
alle folgenden Bedingungen erfüllt Diesel-Partikelfilters ist nicht aktiv die Heckscheibenheizung nicht oder
sind. Andernfalls ist kein Autostopp nur im Stromsparbetrieb verfügbar.
■ das Fahrzeug hat sich seit dem
möglich. Die Gebläsegeschwindigkeit der Kli‐
letzten Autostopp bewegt
matisierungsautomatik wird aus
■ die Stopp-Start-Automatik ist nicht Umgebungstemperaturen nahe dem Stromspargründen reduziert.
manuell deaktiviert Gefrierpunkt können einen Autostopp
■ die Motorhaube ist ganz geschlos‐ verhindern. Neustart des Motors durch den
sen Bestimmte Klimatisierungseinstellun‐ Fahrer
■ die Fahrertür ist geschlossen oder gen können einen Autostopp verhin‐ Kupplungspedal betätigen, um den
der Fahrer-Sicherheitsgurt ist an‐ dern. Weitere Einzelheiten enthält Motor wieder zu starten.
gelegt das Kapitel Klimatisierung. Der Motorstart wird auf dem Dreh‐
■ die Batterie ist ausreichend gela‐ Direkt nach einer Autobahnfahrt ist zahlmesser durch die Nadel in der
den und funktionstüchtig unter Umständen kein Autostopp Leerlaufposition angezeigt.
■ der Motor ist warm möglich. Wenn der Wählhebel aus der Neu‐
■ die Kühlmitteltemperatur ist nicht Einfahren 3 158. tralstellung bewegt wird, ohne vorher
zu hoch die Kupplung zu betätigen, leuchtet
162 Fahren und Bedienung

die Kontrollleuchte - auf bzw. im ■ das Klimatisierungssystem erfor‐ ■ Motor und Zündung ausschalten.
Driver Information Center wird ein dert einen Motorstart Lenkrad drehen, bis Lenkradsperre
Symbol angezeigt. ■ die Klimatisierung wird manuell ein‐ einrastet.
Kontrollleuchte - 3 111. geschaltet ■ Wenn das Fahrzeug in der Ebene
Bei nicht richtig geschlossener Motor‐ oder an einer Steigung steht, vor
Neustart des Motors durch die haube wird im Driver Information Ausschalten der Zündung ersten
Stopp-Start-Automatik Center eine Warnmeldung angezeigt. Gang einlegen bzw. Wählhebel
Der Wählhebel muss auf Neutral ste‐ in P. An einer Steigung zusätzlich
Bei an Zubehörsteckdosen ange‐ Vorderräder vom Bordstein weg‐
hen, damit ein automatischer Neu‐ schlossenen Elektrogeräten wie etwa
start möglich ist. drehen.
einem tragbaren CD-Player kann es
Tritt bei einem Autostopp eine der fol‐ bei einem Neustart zu einem kurzen Wenn das Fahrzeug an einem Ge‐
genden Bedingungen ein, wird der Leistungsabfall kommen. fälle steht, vor Ausschalten der
Motor vom Stopp-Start-System auto‐ Zündung Rückwärtsgang einlegen
matisch wieder gestartet. bzw. Wählhebel in P. Zusätzlich
Fahrzeug abstellen Vorderräder zum Bordstein hindre‐
■ die Stopp-Start-Automatik wird ma‐ hen.
nuell deaktiviert ■ Fahrzeug nicht auf leicht entzünd‐
lichem Untergrund abstellen. Der ■ Fahrzeug verriegeln und Diebstahl‐
■ die Motorhaube wird geöffnet Untergrund könnte sich durch die warnanlage aktivieren.
■ der Fahrer-Sicherheitsgurt wird ge‐ hohen Temperaturen der Abgas‐
anlage entzünden. Hinweis
löst und die Fahrertür wird geöffnet
Wenn bei einem Unfall die Airbags
■ die Motortemperatur ist zu niedrig ■ Parkbremse immer anziehen. Ma‐ auslösen, wird der Motor automa‐
■ die Batterie wird entladen nuelle Parkbremse ohne Drücken tisch abgestellt, sofern das Fahr‐
des Entriegelungsknopfs anziehen. zeug innerhalb einer vorgegebenen
■ es besteht kein ausreichendes Bei Gefälle oder Steigung so fest
Bremsvakuum Zeitspanne zum Stillstand kommt.
wie möglich. Gleichzeitig die Fuß‐
■ das Fahrzeug beginnt sich zu be‐ bremse betätigen, um die Betäti‐
wegen gungskräfte der Parkbremse zu
verringern.
Fahren und Bedienung 163

Motorabgase Dieser Vorgang läuft automatisch bei


bestimmten Fahrbedingungen ab und
Wenn der Filter gereinigt werden
muss, eine automatische Reinigung
kann bis zu 25 Minuten dauern. Nor‐ aber aufgrund der letzten Fahrbedin‐
9 Gefahr malerweise nimmt er zwischen gungen nicht möglich war, wird dies
7 und 12 Minuten in Anspruch. Der durch die Kontrollleuchte % ange‐
Motorabgase enthalten giftiges Autostop ist währenddessen nicht zeigt. Gleichzeitig erscheint Diesel‐
Kohlenmonoxid. Dieses Gas ist verfügbar und der Kraftstoffverbrauch partikelfilter ist voll Fahrt fortsetzen
farb- und geruchlos und kann kann etwas höher sein. Die dabei auf‐ oder Warncode 55 im Driver Informa‐
beim Einatmen lebensgefährlich tretende Geruchs- und Rauchent‐ tion Center.
sein. wicklung ist normal. % leuchtet, wenn der Diesel-Partikel‐
Wenn Abgase in das Fahrzeug‐ filter voll ist. Den Reinigungsvorgang
innere gelangen, Fenster öffnen. so bald wie möglich beginnen.
Störungsursache von einer Werk‐ % blinkt, wenn der Diesel-Partikelfil‐
statt beheben lassen. ter seinen maximalen Füllstand er‐
Nicht mit offenem Laderaum fah‐ reicht hat. Sofort mit dem Reinigungs‐
ren, weil sonst Abgase in das vorgang beginnen, um Motorschäden
Fahrzeug eindringen können. zu vermeiden.

Reinigungsvorgang
Diesel-Partikelfilter Zur Aktivierung des Reinigungsvor‐
Das Diesel-Partikelfilter-System filtert gangs weiterfahren und die Motor‐
schädliche Rußpartikel aus den Mo‐ drehzahl über 2000 Umdrehungen
torabgasen. Das System verfügt über pro Minute halten. Wenn nötig zu‐
eine Selbstreinigungsfunktion, die Unter bestimmten Fahrbedingungen,
z. B. Kurzstreckenverkehr, kann sich rückschalten. Dadurch wird die Reini‐
während der Fahrt ohne einen Hin‐ gung des Diesel-Partikelfilters ausge‐
weis automatisch abläuft. Der Filter das System nicht automatisch reini‐
gen. löst.
wird von Zeit zu Zeit durch Verbren‐
nen der zurückgehaltenen Rußparti‐
kel bei hoher Temperatur gereinigt.
164 Fahren und Bedienung

Wenn zusätzlich g aufleuchtet, ist


die Reinigung nicht möglich, Hilfe Achtung Automatikgetriebe
einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Andere als die auf den Seiten Das Automatikgetriebe ermöglicht ein
3 207, 3 269 aufgeführten Kraft‐ automatisches Schalten (Automatik-
Achtung Modus) oder ein manuelles Schalten
stoffsorten können den Katalysa‐
tor oder Teile der Elektronik be‐ (Manuell-Modus).
Wenn der Reinigungsvorgang un‐
schädigen.
terbrochen wird, können schwere
Motorschäden hervorgerufen wer‐ Unverbrannter Kraftstoff überhitzt Getriebe-Display
den. und beschädigt den Katalysator.
Übermäßigen Gebrauch des An‐
Die Reinigung erfolgt am raschesten lassers, Leerfahren des Kraftstoff‐
bei hoher Motordrehzahl und Last. tanks und Anlassen des Motors
durch Anschleppen oder Anschie‐
Kontrollleuchte % erlischt, sobald die
ben deshalb unterlassen.
Selbstreinigung abgeschlossen ist.
Bei Fehlzündungen, unrundem Mo‐
Katalysator torlauf, Abfall der Motorleistung oder
Der Katalysator verringert die Menge anderen ungewöhnlichen Problemen
an Schadstoffen in den Abgasen. Störungsursache möglichst bald in
einer Werkstatt beheben lassen. In
Notfällen kann die Fahrt kurzzeitig bei
niedriger Geschwindigkeit und Dreh‐ Im Getriebe-Display werden Modus
zahl fortgesetzt werden. oder gewählter Gang angezeigt.
Fahren und Bedienung 165

Wählhebel Während ein Gang eingelegt wird,


kein Gas geben. Gas- und Brems‐
pedal nie gleichzeitig betätigen.
Bei eingelegter Fahrstufe und gelös‐
ter Bremse, fährt das Fahrzeug lang‐
sam an.

Bremsunterstützung des Motors


Um die Motorbremswirkung zu nut‐
zen, bei Bergabfahrt rechtzeitig einen
niedrigeren Gang wählen, siehe Ma‐
nuell-Modus.
Bei nicht betätigtem Bremspedal
leuchtet die Kontrollleuchte j auf. Herausschaukeln
P = Parkstellung, Räder sind blo‐ Herausschaukeln ist nur zulässig,
Wenn der Wählhebel bei Ausschalten
ckiert; nur bei stillstehendem wenn das Fahrzeug in Sand,
der Zündung nicht in Stellung P ist,
Fahrzeug und betätigter Park‐ Schlamm oder Schnee steckt. Wähl‐
blinken die Kontrollleuchten j und P.
bremse einlegen hebel wiederholt zwischen D und R
R = Rückwärtsgang, nur bei stillste‐ Zum Einlegen von P oder R Entriege‐ hin- und herbewegen. Motor nicht
hendem Fahrzeug einlegen lungsknopf betätigen. hochdrehen und ruckartiges Gas ge‐
N = Neutral- bzw. Leerlaufstellung Der Motor kann nur gestartet werden, ben vermeiden.
D = Automatikbetrieb mit allen Gän‐ wenn der Wählhebel in Stellung P
gen oder N ist. Wenn N gewählt ist, vor Abstellen
dem Starten das Bremspedal Parkbremse betätigen und P einle‐
Der Wählhebel ist in P gesperrt und drücken oder die Parkbremse betäti‐ gen.
kann nur bewegt werden, wenn die gen. Der Zündschlüssel lässt sich nur in
Zündung eingeschaltet ist und das
Wählhebelstellung P abziehen.
Bremspedal betätigt wird.
166 Fahren und Bedienung

Manuell-Modus Im Manuell-Modus erfolgt bei hohen Kickdown


Drehzahlen des Motors kein automa‐ Wenn im Automatikmodus das Gas‐
tisches Schalten in einen höheren pedal vollständig durchgetreten wird,
Gang. schaltet das Getriebe abhängig von
der Motordrehzahl einen Gang herun‐
Elektronisch gesteuerte ter.
Fahrprogramme
■ Das Betriebstemperaturprogramm
Störung
bringt den Katalysator nach einem Bei einer Störung leuchtet g. Zu‐
Kaltstart durch erhöhte Motordreh‐ sätzlich erscheint eine Codenummer
zahl schnell auf die erforderliche oder eine Fahrzeugmeldung im Dri‐
Temperatur. ver Information Center. Fahrzeug‐
■ Die automatische Neutralschaltung meldungen 3 121.
Wählhebel aus Stellung D nach links schaltet selbsttätig in den Leerlauf, Das Getriebe schaltet nicht mehr au‐
und dann nach vorn oder hinten be‐ wenn bei eingelegtem Vorwärts‐ tomatisch. Weiterfahrt ist mit manuel‐
wegen. gang angehalten und das Brems‐ lem Schalten möglich.
< = Schalten in einen höheren pedal gedrückt wird. Nur höchster Gang verfügbar. Je
Gang. ■ Bei eingeschaltetem SPORT-Mo‐ nach Störung kann auch der
dus wird bei höheren Motordreh‐ 2. Gang im Manuell-Modus verfügbar
] = Schalten in einen niedrigeren zahlen geschaltet (außer bei einge‐ sein. Nur bei stehendem Fahrzeug
Gang. schaltetem Geschwindigkeitsreg‐ schalten.
Wird ein höherer Gang bei zu gerin‐ ler). SPORT-Modus 3 173. Störungsursache von einer Werkstatt
ger Geschwindigkeit bzw. ein niedri‐ ■ Spezielle Programme passen die beheben lassen.
gerer Gang bei zu hoher Geschwin‐ Schaltpunkte bei Bergauf- oder
digkeit gewählt, wird nicht geschaltet. Bergabfahren automatisch an.
Dies kann zu einer Meldung im
Driver-Info-Display führen.
Fahren und Bedienung 167

Stromunterbrechung Schaltgetriebe
Bei einer Stromunterbrechung lässt
sich der Wählhebel nicht aus Stellung
P bewegen. Der Zündschlüssel kann
nicht aus dem Zündschalter gezogen
werden.
Bei entladener Batterie Starthilfe
durchführen 3 254.
Wenn die Batterie nicht die Ursache
der Störung ist, den Wählhebel lösen.
1. Die Parkbremse anziehen.
3. Schraubendreher so weit wie
möglich in die Öffnung einführen
und den Wählhebel aus der Stel‐
lung P bzw. N bewegen. Wenn P Zum Einlegen des Rückwärtsgangs
bzw. N wieder eingelegt wird, wird nach Betätigen des Kupplungspedals
der Wählhebel wieder in dieser bei stehendem Fahrzeug
Stellung gesperrt. Ursache der 3 Sekunden warten, anschließend
Stromunterbrechung von einer den Entriegelungsknopf am Wählhe‐
Werkstatt beheben lassen. bel drücken und den Gang einlegen.
4. Die Wählhebelverkleidung wieder Lässt sich der Gang nicht einlegen,
an der Mittelkonsole anbringen. Wählhebel in Leerlaufstellung führen,
Kupplungspedal loslassen und wie‐
der betätigen. Nochmals schalten.
2. Die Wählhebelverkleidung vorn
Kupplung nicht unnötig schleifen las‐
von der Mittelkonsole lösen, nach
sen.
oben klappen und nach links dre‐
hen.
168 Fahren und Bedienung

Bei jeder Betätigung Kupplungspedal


ganz durchtreten. Pedal nicht als
Bremsen Antiblockiersystem
Fußstütze verwenden. Das Antiblockiersystem (ABS) ver‐
Das Bremssystem hat zwei voneinan‐ hindert, dass die Räder blockieren.
der unabhängige Bremskreise.
Achtung Sobald ein Rad zum Blockieren neigt,
Wenn ein Bremskreis ausfällt, kann regelt das ABS den Bremsdruck des
Es wird davon abgeraten, mit das Fahrzeug immer noch mit dem entsprechenden Rades. So bleibt das
einer Hand am Wählhebel zu fah‐ anderen Bremskreis gebremst wer‐ Fahrzeug auch bei Vollbremsungen
ren. den. Eine Bremswirkung wird aller‐ lenkbar.
dings nur erzielt, wenn das Brems‐
Die ABS-Regelung macht sich durch
pedal fest hinuntergedrückt wird. Da‐
Pulsieren des Bremspedals und ein
für ist bedeutend mehr Kraft erforder‐
Regelgeräusch bemerkbar.
lich. Der Bremsweg verlängert sich.
Vor der Weiterfahrt Hilfe einer Werk‐ Um eine optimale Bremswirkung zu
statt in Anspruch nehmen. erreichen, Bremspedal während des
gesamten Bremsvorgangs trotz des
Bei abgestelltem Motor endet die Un‐
pulsierenden Pedals voll durchtreten.
terstützung durch den Bremskraftver‐
Druck auf das Pedal nicht vermin‐
stärker, sobald das Bremspedal ein‐
dern.
mal oder zweimal betätigt wurde. Die
Bremswirkung ist nicht beeinträchtigt, Nach dem Losfahren führt das Sys‐
der Bremsvorgang erfordert jedoch tem einen Selbsttest durch, der hör‐
deutlich mehr Krafteinsatz. Dies bare Geräusche verursachen kann.
muss vor allem beim Abschleppen Kontrollleuchte u 3 112.
beachtet werden.
Kontrollleuchte & 3 111. Adaptives Bremslicht
Bei einer Vollbremsung blinken alle
drei Bremsleuchten für die Dauer des
ABS-Eingriffs.
Fahren und Bedienung 169

Störung Parkbremse Elektrische Parkbremse

9 Warnung Manuelle Parkbremse


Liegt eine Störung im ABS vor,
können die Räder bei starkem
Bremsen zum Blockieren neigen.
Die Vorteile des ABS bestehen
nicht mehr. Das Fahrzeug ist bei
Vollbremsungen nicht mehr lenk‐
bar und kann ausbrechen.

Störungsursache von einer Werkstatt


beheben lassen.
Bei stillstehendem Fahrzeug
betätigen
Parkbremse immer ohne Betätigung Schalter m ziehen, die elektrische
des Entriegelungsknopfes fest anzie‐ Parkbremse wird selbsttätig mit der
hen; bei Gefälle oder Steigung so fest geeigneten Betätigungskraft angezo‐
wie möglich anziehen. gen. Für maximale Bremskraft, z. B.
Zum Lösen der Parkbremse Hebel et‐ beim Parken mit Anhänger oder auf
was anheben, Entriegelungsknopf Abhängen, Schalter m zweimal zie‐
drücken, Hebel ganz senken. hen.
Um die Betätigungskräfte der Park‐ Wenn die Kontrollanzeige m auf‐
bremse zu verringern, gleichzeitig leuchtet, ist die elektrische Park‐
Fußbremse betätigen. bremse aktiviert 3 111.
Kontrollleuchte & 3 111.
170 Fahren und Bedienung

Die elektrische Parkbremse kann im‐ Unsanftes Losfahren kann die Le‐ Elektrische Parkbremse lösen: Schal‐
mer betätigt werden, auch bei ausge‐ bensdauer der Verschleißteile verrin‐ ter m drücken und länger als
schalteter Zündung. gern. 2 Sekunden halten. Wenn die Kon‐
Elektrische Parkbremse nicht zu oft trollleuchte m erlischt, ist die elektri‐
Dynamisches Bremsen im fahrenden sche Parkbremse gelöst.
bei abgestelltem Motor betätigen, da
Fahrzeug
dadurch die Batterie entladen wird. Kontrollleuchte m blinkt: Elektrische
Wenn das Fahrzeug in Bewegung ist
Vor dem Verlassen des Fahrzeugs und Schalter m gezogen und gehal‐ Parkbremse ist nicht voll angezogen
den Status der elektrischen Park‐ bzw. gelöst. Bei Dauerblinken elektri‐
ten wird, bremst die elektrische Park‐
bremse überprüfen. Kontrollleuchte sche Parkbremse lösen und versu‐
bremse das Fahrzeug ab, ohne dass
m 3 111. chen, sie erneut zu betätigen.
sie statisch betätigt wird.
Lösen Sobald Schalter m losgelassen wird,
Zündung einschalten. Bremspedal hört der dynamische Bremsvorgang Bremsassistent
treten und halten, und dann Schalter auf. Bei schnellem, kräftigem Niedertre‐
m drücken. ten des Bremspedals wird automa‐
Störung tisch mit maximaler Bremskraft (Voll‐
Wegfahrfunktion Eine Störung der elektrischen Park‐ bremsung) gebremst.
Durch Treten des Kupplungspedals bremse wird über Kontrollleuchte j
Während der gesamten Vollbrem‐
(Schaltgetriebe) bzw. Schalten in und durch eine Codenummer oder sung gleichmäßig starken Druck auf
Fahrposition (Automatikgetriebe) und eine Fahrzeugmeldung im Driver In‐ das Bremspedal ausüben. Die maxi‐
nachfolgender Betätigung des Gas‐ formation Center angezeigt. Fahr‐ male Bremskraft verringert sich auto‐
pedals wird die elektrische Park‐ zeugmeldungen 3 121. matisch, sobald das Bremspedal frei‐
bremse automatisch gelöst. Dies ist Elektrische Parkbremse anziehen: gegeben wird.
nicht möglich, wenn gleichzeitig der Schalter m ziehen und länger als
Schalter gezogen wird. 5 Sekunden halten. Wenn Kontroll‐
leuchte m aufleuchtet, ist die elektri‐ Berg-Anfahr-Assistent
Diese Funktion hilft auch beim Anfah‐
ren auf Steigungen. sche Parkbremse angezogen. Das System verhindert beim Anfah‐
ren auf Steigungen ein ungewolltes
Zurückrollen des Fahrzeugs.
Fahren und Bedienung 171

Beim Lösen der Fußbremse nach


dem Anhalten an einer Steigung
Fahrsysteme 9 Warnung
bleibt die Bremse noch weitere
zwei Sekunden angezogen. Die
Traktionskontrolle Lassen Sie sich nicht aufgrund
Bremse wird automatisch gelöst, so‐ Die Traktionskontrolle (TC) ist eine dieses besonderen Sicherheitsan‐
bald sich die Fahrzeuggeschwindig‐ Komponente der Elektronischen gebotes zu einem risikoreichen
keit erhöht. Stabilitätsregelung. Fahrstil verleiten.
Bei einem Autostop ist der Berg-An‐ TC verbessert bei Bedarf die Fahr‐ Geschwindigkeit den Straßenver‐
fahr-Assistent nicht aktiv. stabilität, unabhängig von der Fahr‐ hältnissen anpassen.
bahnbeschaffenheit oder der Griffig‐
keit der Reifen, indem sie ein Durch‐ Kontrollleuchte b 3 113.
drehen der Antriebsräder verhindert.
Ausschalten
Sobald die Antriebsräder durchzudre‐
hen beginnen, wird die Motorleistung
reduziert und das am meisten durch‐
drehende Rad wird einzeln abge‐
bremst. Dadurch wird die Fahrstabili‐
tät des Fahrzeugs auch bei rutschiger
Fahrbahn wesentlich verbessert.
Die TC ist einsatzbereit, sobald die
Kontrollleuchte b erlischt.
Bei aktiver TC blinkt b.
172 Fahren und Bedienung

Die Traktionskontrolle kann ausge‐ ESC ist einsatzbereit, sobald die Kon‐ Für extremes Hochleistungsfahren
schaltet werden, wenn ein Durchdre‐ trollleuchte b erlischt. kann ESC deaktiviert werden: Taste
hen der Antriebsräder erwünscht ist: Bei aktiver ESC blinkt b. b für ca. 7 Sekunden gedrückt halten.
Taste b kurz drücken. Kontrollleuchte n leuchtet auf.
Kontrollleuchte k leuchtet auf. 9 Warnung ESC wird durch erneutes Drücken der
Die Traktionskontrolle wird durch er‐ Taste b wieder eingeschaltet. Wenn
neutes Drücken der Taste b wieder Lassen Sie sich nicht aufgrund TC zuvor deaktiviert wurde, werden
eingeschaltet. dieses besonderen Sicherheitsan‐ sowohl TC als auch ESC wieder ein‐
gebotes zu einem risikoreichen geschaltet.
Darüber hinaus wird die Traktions‐ Fahrstil verleiten.
kontrolle beim nächsten Einschalten Darüber hinaus wird ESC beim
der Zündung wieder aktiviert. Geschwindigkeit den Straßenver‐ nächsten Einschalten der Zündung
hältnissen anpassen. wieder aktiviert.
Elektronische Kontrollleuchte b 3 113.
Stabilitätsregelung
Die elektronische Stabilitätsregelung
Ausschalten
(ESC) verbessert bei Bedarf die Fahr‐
stabilität, unabhängig von der Fahr‐
bahnbeschaffenheit oder der Griffig‐
keit der Reifen. Außerdem verhindert
es ein Durchdrehen der Räder.
Sobald das Fahrzeug auszubrechen
droht (Untersteuern, Übersteuern),
wird die Motorleistung reduziert und
die Räder werden separat abge‐
bremst. Dadurch wird die Fahrstabili‐
tät des Fahrzeugs auch bei rutschiger
Fahrbahn wesentlich verbessert.
Fahren und Bedienung 173

Interaktives Dynamisches SPORT-Modus ■ Das Schalten des Automatikgetrie‐


bes erfolgt später (bei höherer
Fahrsystem Drehzahl).
Flex Ride ■ Bei aktiviertem SPORT-Modus än‐
dert sich die Beleuchtung der
Das Fahrsystem Flex Ride ermöglicht
Hauptinstrumente von weiß auf rot.
es dem Fahrer, zwischen drei Fahr‐
modi zu wählen: TOUR-Modus
■ SPORT-Modus: Taste SPORT
drücken, LED leuchtet auf.
■ TOUR-Modus: Taste TOUR
drücken, LED leuchtet auf.
■ Normal-Modus: weder Taste
SPORT noch Taste TOUR ist ge‐ Die Systemeinstellungen werden an
drückt; keine LED leuchtet auf. einen sportlicheren Fahrstil ange‐
Durch erneutes Drücken der entspre‐ passt:
chenden Taste wird der SPORT- ■ Die Dämpfung der Stoßdämpfer re‐
Modus bzw. der TOUR-Modus deak‐ agiert härter, um einen besseren
tiviert. Kontakt mit der Fahrbahn zu er‐
In jedem Fahrmodus beeinflusst möglichen.
Flex Ride die folgenden elektroni‐ Die Systemeinstellungen werden an
■ Der Motor reagiert rascher auf das
schen Systeme: einen bequemeren Fahrstil ange‐
Gaspedal.
■ Elektronische Dämpferregelung. passt:
■ Die Lenkunterstützung wird verrin‐
■ Gaspedalsteuerung. ■ Die Dämpfung der Stoßdämpfer re‐
gert.
agiert weicher.
■ Lenksteuerung.
■ Das Gaspedal reagiert mit den
■ Automatikgetriebe. Standardeinstellungen.
174 Fahren und Bedienung

■ Die Lenkunterstützung erfolgt im Wenn beispielsweise der Normal-Mo‐ Personalisierte Einstellungen


Standard-Modus. dus ausgewählt wurde und die Fahr‐ im Sport-Modus
■ Die Schaltpunkte des Automatikge‐ modussteuerung ein sportliches Durch Drücken der Taste SPORT
triebes folgen einem Komfortmo‐ Fahrverhalten erkennt, ändert das kann der Fahrer den SPORT-Modus
dus. DMC-Steuergerät einige Einstellun‐ wählen. Diese Einstellungen können
gen des Normal-Modus auf Sport- im Menü Einstellungen im
■ Die Beleuchtung der Hauptinstru‐ Einstellungen. Bei einem sehr sport‐
mente ist weiß. Info-Display geändert werden. Fahr‐
lichen Fahrverhalten wechselt die zeugpersonalisierung 3 129.
Normal-Modus Fahrmodussteuerung in den SPORT-
Modus.
Alle Systemeinstellungen werden an
die Standardwerte angepasst. Wenn beispielsweise der TOUR-
Modus ausgewählt wurde und beim
Fahrmodussteuerung Fahren auf einer kurvigen Straße
In jedem manuell gewählten Fahrmo‐ eine plötzliche harte Bremsung erfor‐
dus (SPORT, TOUR oder Normal) er‐ derlich ist, erfasst das DMC-Steuer‐
fasst und analysiert die Fahrmodus‐ gerät den Bewegungszustand des
steuerung (DMC) kontinuierlich das Fahrzeugs und ändert die Einstellun‐
tatsächliche Fahrverhalten, die Reak‐ gen für die Federung auf den
tionen des Fahrers und den aktiven SPORT-Modus, um die Fahrzeugsta‐
Bewegungszustand des Fahrzeugs. bilität zu erhöhen.
Bei Bedarf ändert das DMC- Kehren das Fahrverhalten bzw. der
Steuergerät automatisch die Einstel‐ Bewegungszustand des Fahrzeugs
lungen innerhalb des gewählten wieder in den ursprünglichen Zustand
Fahrmodus. Werden größere Abwei‐ zurück, setzt die Fahrmodussteue‐
chungen erkannt, wird der Fahrmo‐ rung die Einstellungen auf den zuvor
dus für die Dauer der Abweichung ge‐ gewählten Fahrmodus.
ändert.
Fahren und Bedienung 175

Fahrerassistenzsys‐ Aus Sicherheitsgründen kann der Ge‐


schwindigkeitsregler erst nach ein‐
Einschalten
Taste m drücken. Die Kontrollanzeige
teme maligem Betätigen der Fußbremse m leuchtet weiß in der Instrumenten‐
aktiviert werden. Eine Aktivierung im tafel auf.
ersten Gang ist nicht möglich.
9 Warnung
Einschalten
Fahrerassistenzsysteme wurden Auf die gewünschte Geschwindigkeit
entwickelt, um Fahrer zu unter‐ beschleunigen und das Daumenräd‐
stützen, und können ihre Aufmerk‐ chen auf SET/- drehen. Die aktuelle
samkeit nicht ersetzen. Geschwindigkeit wird gespeichert
und gehalten. Die Kontrollanzeige m
Der Fahrer übernimmt beim Füh‐ leuchtet grün in der Instrumententafel
ren des Fahrzeugs die volle Ver‐ auf. Gaspedal kann gelöst werden.
antwortung.
Beschleunigen durch Gas geben ist
Beim Gebrauch von Fahrerassis‐ möglich. Nach Loslassen des Gaspe‐
tenzsystemen stets die aktuelle dals wird die gespeicherte Geschwin‐
Verkehrssituation berücksichti‐ digkeit wieder eingestellt.
gen.
Geschwindigkeitsregler nicht ein‐ Der Geschwindigkeitsregler bleibt
schalten, wenn eine gleichbleibende während des Gangschaltens akti‐
Geschwindigkeitsregler Geschwindigkeit nicht ratsam ist. viert.
Der Geschwindigkeitsregler kann Ge‐
Bei Automatikgetriebe Geschwindig‐ Geschwindigkeit erhöhen
schwindigkeiten von ca. 30 bis
keitsregler nur im automatischen Mo‐
200 km/h speichern und konstant hal‐ Bei aktivem Geschwindigkeitsregler
dus aktivieren.
ten. An Steigungen und im Gefälle ist Daumenrädchen auf RES/+ halten
ein Abweichen von der gespeicherten Kontrollleuchte m 3 115. oder wiederholt kurz auf RES/+ dre‐
Geschwindigkeit möglich. hen: Geschwindigkeit wird kontinuier‐
lich bzw. in kleinen Schritten erhöht.
176 Fahren und Bedienung

Wahlweise auf gewünschte Ge‐ ■ Betätigung des Kupplungspedals Geschwindigkeitsbegren‐


schwindigkeit beschleunigen und für einige Sekunden,
diese durch Drehen auf SET/- spei‐ ■ Wählhebel in N,
zer
chern. Der Geschwindigkeitsbegrenzer ver‐
■ Sehr geringe Motordrehzahl, hindert, dass das Fahrzeug eine ein‐
Geschwindigkeit verringern ■ Traktionskontrolle oder elektroni‐ gestellte Höchstgeschwindigkeit
Bei aktivem Geschwindigkeitsregler sche Stabilitätsregelung aktiv. überschreitet.
Daumenrädchen auf SET/- halten Die festgelegte Höchstgeschwindig‐
oder wiederholt kurz auf SET/- dre‐ Gespeicherte Geschwindigkeit keit muss mindestens 25 km/h betra‐
hen: Geschwindigkeit wird kontinuier‐ wieder aufnehmen gen.
lich bzw. in kleinen Schritten verrin‐ Bei einer Geschwindigkeit von über
gert. Der Fahrer kann nur bis zur einge‐
30 km/h Daumenrädchen auf RES/+
stellten Geschwindigkeit beschleuni‐
drehen. Das Fahrzeug kehrt zur ge‐
Ausschalten gen. Beim Befahren eines Gefälles
speicherten Geschwindigkeit zurück.
kann die Höchstgeschwindigkeit
Taste y drücken. Die Kontrollan‐
Ausschalten überschritten werden.
zeige m leuchtet weiß in der Instru‐
mententafel auf. Geschwindigkeits‐ Taste m drücken. Die Kontrollanzeige Wenn das System aktiv ist, wird die
regler ist deaktiviert. Die zuletzt ver‐ m in der Instrumententafel erlischt. eingestellte Höchstgeschwindigkeit
wendete und festgelegte Geschwin‐ Die gespeicherte Geschwindigkeit in der obersten Zeile des Fahrerinfor‐
digkeit wird gespeichert und kann wird gelöscht. mationszentrums angezeigt.
später wieder aufgenommen werden. Der Geschwindigkeitsregler wird au‐
Automatisches Ausschalten: ßerdem ausgeschaltet und die ge‐
■ Fahrzeuggeschwindigkeit unter ca. speicherte Geschwindigkeit gelöscht,
30 km/h, wenn die Taste L zum Einschalten
des Geschwindigkeitsbegrenzers ge‐
■ Fahrgeschwindigkeit über ca.
drückt oder die Zündung ausgeschal‐
200 km/h,
tet wird.
■ Betätigung des Bremspedals,
Fahren und Bedienung 177

Einschalten gewünschte Höchstgeschwindigkeit Geschwindigkeitsbegrenzung


im Fahrerinformationszentrum ange‐ ändern
zeigt wird. Bei aktiviertem Geschwindigkeitsbe‐
Alternativ auf die gewünschte Ge‐ grenzer das Daumenrad auf Position
schwindigkeit beschleunigen und das RES/+ drehen, um die Geschwindig‐
Daumenrädchen kurz auf SET/- dre‐ keitsbegrenzung zu erhöhen, bzw.
hen. Die aktuelle Geschwindigkeit auf SET/-, um die Geschwindigkeits‐
wird als Höchstgeschwindigkeit ge‐ begrenzung zu herabzusetzen.
speichert. Die Höchstgeschwindig‐
keit wird im Fahrerinformationszen‐ Überschreiten der Geschwin‐
trum angezeigt. digkeitsbegrenzung
Im Notfall kann die eingestellte
Höchstgeschwindigkeit überschritten
werden, indem ein fester Druck auf
Taste L drücken. Wenn zuvor der das Gaspedal (über den Widerstand
Geschwindigkeitsregler oder der hinaus) ausgeübt wird.
adaptive Geschwindigkeitsregler ak‐
In diesem Fall blinkt die Höchstge‐
tiviert wurde, wird dieser beim Akti‐
schwindigkeit im Fahrerinformations‐
vieren des Geschwindigkeitsbegren‐
zentrum und es ertönt ein Signalton.
zers ausgeschaltet. Die Kontroll‐
leuchte m erlischt. Den Fuß vom Gaspedal nehmen: Die
Geschwindigkeitsbegrenzungsfunk‐
Geschwindigkeitsbegrenzung tion wieder aktiviert, sobald eine Ge‐
festlegen schwindigkeit unter der Höchstge‐
Bei aktiviertem Geschwindigkeitsbe‐ schwindigkeit erreicht ist.
grenzer das Daumenrad auf Position
RES/+ gedreht halten oder wiederholt
auf Position RES/+ drehen, bis die
178 Fahren und Bedienung

Ausschalten bzw. des Geschwindigkeitsreglers grenzte Bremsvorgänge auslösen. In


Taste y drücken: Der Geschwindig‐ gedrückt oder die Zündung ausge‐ diesem Fall werden auch die Brems‐
keitsbegrenzer wird deaktiviert und schaltet wird. leuchten aktiviert.
das Fahrzeug kann ohne Begrenzung Der adaptive Geschwindigkeitsregler
gefahren werden. Adaptiver Geschwindig‐ kann Geschwindigkeiten über ca.
50 km/h speichern und einhalten und
Die Geschwindigkeitsbegrenzung keitsregler bremst im Falle eines langsameren,
wird gespeichert und im Fahrerinfor‐
mationszentrum erscheint eine ent‐ Der adaptive Geschwindigkeitsregler vorausfahrenden Fahrzeugs automa‐
sprechende Meldung. ist eine Erweiterung des herkömmli‐ tisch auf bis zu 40 km/h ab.
chen Geschwindigkeitsreglers, der
Höchstgeschwindigkeit wieder zusätzlich einen bestimmten Abstand
aufnehmen zum vorausfahrenden Fahrzeug ein‐
hält.
Daumenrad auf Position RES/+ dre‐
hen. Das Fahrzeug kehrt zur gespei‐ Der adaptive Geschwindigkeitsregler
cherten Höchstgeschwindigkeit zu‐ senkt automatisch die Fahrgeschwin‐
rück. digkeit, wenn sich das Fahrzeug
einem langsamer fahrenden Fahr‐ Der adaptive Geschwindigkeitsregler
Ausschalten zeug annähert. Das System passt da‐ arbeitet mit einem Radarsensor zum
Taste L drücken. Die Anzeige der raufhin die Fahrgeschwindigkeit so Erkennen der vorausfahrenden Fahr‐
Geschwindigkeitsbegrenzung im an, dass Ihr Fahrzeug dem voraus‐ zeuge. Wird kein Fahrzeug in der
Fahrerinformationszentrum erlischt. fahrenden Fahrzeug im festgelegten Fahrspur erkannt, arbeitet der adap‐
Die gespeicherte Geschwindigkeit Abstand folgt. Die Fahrgeschwindig‐ tive Geschwindigkeitsregler wie ein
wird gelöscht. keit wird dabei entsprechend der Ge‐ herkömmlicher Geschwindigkeitsreg‐
schwindigkeitsänderungen des vo‐ ler.
Der Geschwindigkeitsbegrenzer wird rausfahrenden Fahrzeugs erhöht
ebenfalls deaktiviert und die gespei‐ bzw. verringert, jedoch ohne dabei
cherte Geschwindigkeit gelöscht, die festgelegte Geschwindigkeit zu
wenn die Taste m zum Aktivieren des überschreiten. Das System kann be‐
adaptiven Geschwindigkeitsreglers
Fahren und Bedienung 179

Aus Sicherheitsgründen kann das Einschalten Geschwindigkeit wird gespeichert


System nur aktiviert werden, wenn und gehalten. Kontrollleuchte m
seit dem letzten Einschalten der Zün‐ leuchtet grün.
dung mindestens einmal die Bremse
betätigt wurde. Eine Aktivierung im
ersten Gang ist nicht möglich.
Der adaptive Geschwindigkeitsregler
empfiehlt sich hauptsächlich für
lange, gerade Straßen, wie Schnellst‐
raßen oder Landstraßen mit gleich‐
mäßigem Verkehr. System nicht ein‐
schalten, wenn eine gleichbleibende
Geschwindigkeit nicht ratsam ist.
Kontrollleuchte A 3 115, m 3 115.
Zum Einschalten des adaptiven Ge‐
9 Warnung schwindigkeitsreglers Taste C
drücken. Die Kontrollleuchte m leuch‐ Das Symbol für den adaptiven Ge‐
tet weiß. schwindigkeitsregler, der eingestellte
Das Fahren mit eingeschaltetem Sicherheitsabstand und die festge‐
adaptivem Geschwindigkeitsreg‐ legte Geschwindigkeit werden in der
ler erfordert stets die volle Auf‐ Aktivierung durch Festlegen der
Geschwindigkeit obersten Zeile des Fahrerinformati‐
merksamkeit des Fahrers. Der onszentrums angezeigt.
Fahrer behält stets die Kontrolle Der adaptive Geschwindigkeitsregler
über das Fahrzeug, da das Brems‐ kann bei einer Geschwindigkeit zwi‐ Das Gaspedal kann gelöst werden.
pedal, das Gaspedal und der Ab‐ schen 50 km/h und 180 km/h gesetzt Der adaptive Geschwindigkeitsregler
bruchschalter eine höhere Priori‐ werden. bleibt während des Gangschaltens
tät haben als der adaptive Ge‐ aktiviert.
Auf die gewünschte Geschwindigkeit
schwindigkeitsregler. beschleunigen und das Daumenräd‐
chen auf SET/- drehen. Die aktuelle
180 Fahren und Bedienung

rendes Fahrzeug vorausfährt. An‐ Wenn bei aktiviertem adaptiven Ge‐


dernfalls kehrt das System zur ge‐ schwindigkeitsregler die Geschwin‐
speicherten Geschwindigkeit zurück. digkeit über die gewünschte Ge‐
Wenn das System aktiviert ist, verrin‐ schwindigkeit hinaus erhöht wird, bei‐
gert der adaptive Geschwindigkeits‐ spielsweise durch Betätigen des Gas‐
regler die Geschwindigkeit bzw. pedals, kann die aktuelle Geschwin‐
bremst, wenn ein vorausfahrendes digkeit durch Drehen des Daumen‐
Fahrzeug erkannt wird, das langsa‐ rads in Position „SET/-“ gespeichert
mer fährt, bzw. wenn der angege‐ und eingehalten werden.
bene Sicherheitsabstand unterschrit‐
ten wird. Geschwindigkeit verringern
Bei aktiviertem adaptiven Geschwin‐
9 Warnung digkeitsregler das Daumenrad in Po‐
Taste MENU am Blinkerhebel
sition „SET/-“ gedreht halten, um die
drücken und mit dem Daumenrad die
Eine Beschleunigung durch den Geschwindigkeit in großen Schritten
Seite des adaptiven Geschwindig‐
Fahrer deaktiviert das Bremsen zu reduzieren. „SET/-“ wiederholt be‐
keitsreglers auswählen, um diese
des Systems. Dies wird als Po‐ tätigen, um die Geschwindigkeit in
Seite im Fahrerinformationszentrum
pupwarnung im Fahrer-Info-Cen‐ kleinen Schritten zu reduzieren.
anzuzeigen.
ter angezeigt. Wenn bei aktiviertem adaptiven Ge‐
Aufheben der festgelegten schwindigkeitsregler die Geschwin‐
Geschwindigkeit Geschwindigkeit erhöhen digkeit unter die gewünschte Ge‐
Durch Drücken des Gaspedals kann Bei aktiviertem adaptiven Geschwin‐ schwindigkeit reduziert wird, bei‐
die festgelegte Geschwindigkeit stets digkeitsregler das Daumenrad in Po‐ spielsweise aufgrund eines langsa‐
überschritten werden. Beim Loslas‐ sition „RES/+“ gedreht halten, um die meren, vorausfahrenden Fahrzeugs,
sen des Gaspedals kehrt das System Geschwindigkeit in großen Schritten kann die aktuelle Geschwindigkeit
zum eingestellten Sicherheitsab‐ zu erhöhen. „RES/+“ wiederholt betä‐ durch Drehen des Daumenrads in
stand zurück, falls ein langsamer fah‐ tigen, um die Geschwindigkeit in klei‐ Position „SET/-“ gespeichert und ein‐
nen Schritten zu erhöhen. gehalten werden.
Fahren und Bedienung 181

Gespeicherte Geschwindigkeit
wieder aufnehmen
Wenn das System eingeschaltet aber
nicht aktiv ist, das Daumenrad bei
einer Geschwindigkeit über 50 km/h
in die Position „RES/+“ drehen, um
zur gespeicherten Geschwindigkeit
zu wechseln.

Einstellen des
Sicherheitsabstands
Wenn der adaptive Geschwindig‐
keitsregler ein langsamer fahrendes Taste E drücken. Die aktuelle Ein‐ Der ausgewählte Sicherheitsabstand
Fahrzeug in der gleichen Fahrspur er‐ stellung wird im Fahrerinformations‐ wird durch ausgefüllte Abstandsbal‐
kennt, passt das System die Fahrge‐ zentrum angezeigt. Taste E erneut ken auf der Seite des adaptiven Ge‐
schwindigkeit so an, dass der vom drücken, um den Sicherheitsabstand schwindigkeitsreglers angezeigt.
Fahrer gewählte Sicherheitsabstand zu ändern. Die Einstellung wird au‐ Beachten Sie, dass die Einstellung
eingehalten wird. ßerdem in der obersten Zeile des des Sicherheitsabstands mit der
Der Sicherheitsabstand kann auf Fahrerinformationszentrums ange‐ Empfindlichkeitseinstellung des Auf‐
„nah“, „mittel“ oder „weit“ eingestellt zeigt. fahrwarnsystems zusammenarbeitet.
werden. Beispiel: Bei Einstellung 3 (weit) wird
der Fahrer früher vor einem mögli‐
chen Aufprall gewarnt, ebenso wenn
der adaptive Geschwindigkeitsregler
inaktiv oder ausgeschaltet ist.
182 Fahren und Bedienung

Wird das Symbol nicht oder nur kurz ■ Es besteht einige Minuten lang kein
9 Warnung angezeigt, reagiert der adaptive Ge‐ Verkehr und es wird kein Objekt an
schwindigkeitsregler nicht auf vo‐ den Fahrbahnrändern erkannt. In
Der Fahrer trägt die volle Verant‐ rausfahrende Fahrzeuge. diesem Fall bleiben die Radar‐
wortung für die Einhaltung des je echos aus und der Sensor meldet
nach Verkehrs-, Witterungs- und Ausschalten möglicherweise eine Störung,
Sichtverhältnissen geeigneten Si‐ Folgende Fahreraktionen deaktivie‐
cherheitsabstands. ■ Die automatische Bremsenaktivie‐
ren den adaptiven Geschwindigkeits‐ rung bei bevorstehender Kollision
regler: betätigt die Bremse,
Erkennen des vorausfahrenden
■ Drücken der Taste y ■ Der Radarsensor ist mit Eis oder
Fahrzeugs
■ Betätigen des Bremspedals Wasser verdeckt,
■ Betätigen des Kupplungspedals für ■ Am Radar, am Motor oder an den
mehr als vier Sekunden, Bremsen wurde eine Störung er‐
■ Bewegen des Automatikgetriebe- kannt.
Wählhebels in Stellung N. Wenn der adaptive Geschwindig‐
Unter folgenden Umständen wird das keitsregler automatisch deaktiviert
System automatisch deaktiviert: wird, leuchtet die Kontrollanzeige m
weiß auf und im Fahrer-Info-Center
■ Die Fahrgeschwindigkeit sinkt erscheint ein Warnsymbol als Popup‐
unter 45 km/h oder steigt über meldung.
190 km/h,
■ Die Traktionskontrolle ist über
20 Sekunden lang aktiv,
Wenn das System ein vorausfahren‐ ■ Die elektronische Stabilitäts‐
des Fahrzeug in der Fahrspur er‐ regelung ist aktiv,
kennt, leuchtet die Anzeige für ein er‐
kanntes vorausfahrendes Fahrzeug
A grün im Tachometer auf.
Fahren und Bedienung 183

Ausschalten ■ Verwenden Sie den adaptiven Ge‐


Zum Ausschalten des adaptiven Ge‐ schwindigkeitsregler nicht bei Re‐
schwindigkeitsreglers Taste C gen, Schneefall oder starkem
drücken. Die Kontrollleuchte m er‐ Schmutz, da der Radarsensor in
lischt. Die gespeicherte Geschwin‐ diesem Fall durch Wasser, Staub,
digkeit wird gelöscht. Eis oder Schnee bedeckt werden
kann. Dies beschränkt oder verhin‐
Der adaptive Geschwindigkeitsregler dert die Sicht des Radars. Wenn
wird auch durch Ausschalten der der Sensor blockiert ist, reinigen
Zündung ausgeschaltet. Die gespei‐ Sie die Sensorabdeckung.
cherte Geschwindigkeit wird hierbei
ebenfalls gelöscht. Systemgrenzen
■ Die vom System angewendete
Die gespeicherte Geschwindigkeit Fahreraufmerksamkeit Bremskraft erlaubt kein starkes
wird gehalten. ■ Verwenden Sie den adaptiven Ge‐ Bremsen. Die Bremskraft ist unter
schwindigkeitsregler auf kurvigen Umständen nicht ausreichen, um
9 Warnung Strecken und Bergstraßen mit Vor‐ eine Kollision zu vermeiden.
sicht, da das System das voraus‐
Wenn der adaptive Geschwindig‐ fahrende Fahrzeug unter Umstän‐ ■ Nach einem plötzlichen Spurwech‐
keitsregler ausgeschaltet ist, den aus dem Erkennungsbereich sel benötigt das System eine ge‐
muss der Fahrer die Bedienung verliert und nicht sofort wieder er‐ wisse Zeit zum Erkennen des vo‐
der Bremse und des Gaspedals kennt. rausfahrenden Fahrzeugs. Wenn
übernehmen. ein neues Fahrzeug erkannt wird,
■ Verwenden Sie das System nicht beschleunigt das System daher
auf rutschigen Straßen, da es möglicherweise, statt zu bremsen.
schnelle Änderungen der Reifen‐
traktion (Raddrehen) auslösen
kann, wodurch Sie möglicherweise
die Kontrolle über das Fahrzeug
verlieren.
184 Fahren und Bedienung

■ Der adaptive Geschwindigkeitsreg‐ ren aus einer Kurve der Fall sein, Autobahnen
ler ignoriert entgegenkommenden bzw. wenn die Kurve enger oder wei‐ Passen Sie auf Autobahnen die ge‐
Verkehr. ter wird. Wenn das System kein vo‐ wählte Geschwindigkeit den Umstän‐
■ Das System reagiert nicht auf par‐ rausfahrendes Fahrzeug mehr er‐ den und Witterungsbedingungen an.
kende Fahrzeuge, Fußgänger oder kennt, erlischt die Kontrollanzeige A. Denken Sie stets daran, dass der
Tiere. Wenn die Zentrifugalkraft in einer adaptive Geschwindigkeitsregler
Kurve zu hoch wird, senkt das Sys‐ einen eingeschränkten Erkennungs‐
Kurven tem geringfügig die Fahrgeschwin‐ bereich hat, über eingeschränkte
digkeit. Die angewandte Bremskraft Bremskraft verfügt und eine gewisse
ist jedoch nicht darauf ausgelegt, ein Reaktionszeit erfordert, um zu be‐
mögliches Schleudern zu vermeiden. stimmen, ob ein erkanntes Fahrzeug
Der Fahrer ist dafür verantwortlich, in der gleichen Spur fährt. Bei einem
die gewählte Geschwindigkeit vor sehr viel langsameren Fahrzeug oder
dem Einfahren in eine Kurve zu sen‐ nach einem Spurwechsel kann der
ken und allgemein die Geschwindig‐ adaptive Geschwindigkeitsregler
Ausgehend von der Zentrifugalkraft keit stets der Straßenbeschaffenheit möglicherweise nicht rechtzeitig
berechnet der adaptive Geschwindig‐ und geltenden Geschwindigkeitsbe‐ bremsen, um eine Kollision zu ver‐
keitsregler einen voraussichtlichen schränkungen anzupassen. meiden. Dies gilt besonders bei ho‐
Weg. Der berechnete Weg berück‐ hen Geschwindigkeiten oder wenn
sichtigt die aktuellen Kurveneigen‐ die Sicht durch witterungsbedingte
schaften, kann jedoch keine komm‐ Umstände eingeschränkt ist.
enden Änderungen der Kurvenspur Beim Befahren bzw. Verlassen der
vorhersehen. Das System kann da‐ Autobahn kann der adaptive Ge‐
her ein vorausfahrendes Fahrzeug schwindigkeitsregler das vorausfah‐
aus dem Erkennungsbereich verlie‐ rende Fahrzeug aus dem Erken‐
ren oder ein Fahrzeug erkennen das nungsbereich verlieren und auf die
sich nicht auf der verwendeten Fahr‐ gewählte Geschwindigkeit beschleu‐
spur befindet. Dies kann beim Einfah‐ nigen. Reduzieren Sie aus diesem
ren in eine Kurve oder beim Ausfah‐
Fahren und Bedienung 185

Grund die gewählte Geschwindigkeit, Die Systemleistung beim Befahren Radargerät


bevor Sie auf eine Autobahn fahren von Steigungen und Gefällen und
oder diese verlassen. beim Ziehen eines Anhängers ist ab‐
hängig von der Fahrgeschwindigkeit,
Spurwechsel der Beladung, den Verkehrsbedin‐
gungen und der Straßenneigung.
Beim Befahren von Steigungen oder
Gefällen erkennt das System ein vo‐
rausfahrendes Fahrzeug möglicher‐
weise nicht. An starken Steigungen
kann es erforderlich sein, zur Beibe‐
haltung der Fahrgeschwindigkeit das
Wechselt ein anderes Fahrzeug auf Gaspedal zu betätigen. Beim Befah‐
die von Ihnen verwendet Spur, be‐ ren eines Gefälles, besonders im An‐
rücksichtigt der adaptive Geschwin‐ hängerbetrieb, müssen Sie gegebe‐ Das Radargerät ist hinter dem Küh‐
digkeitsregler das Fahrzeug erst nach nenfalls bremsen, um die Fahrge‐ lergrill unterhalb des Markenemb‐
dem vollständigen Spurwechsel. schwindigkeit beizubehalten bzw. zu lems montiert.
Seien Sie bereit, das Bremspedal zu senken.
betätigen, falls dies erforderlich wird. Beachten Sie, dass das System beim
Betätigen der Bremse deaktiviert
Gefälle, Steigungen und wird. Es wird nicht empfohlen, den
Anhängerbetrieb adaptiven Geschwindigkeitsregler an
starken Steigungen/Gefällen zu ver‐
wenden, besonders beim Ziehen
eines Anhängers.
186 Fahren und Bedienung

erhafter Systemfehler vorliegt, wird


9 Warnung eine Meldung im Fahrerinformations‐
zentrum angezeigt.
Die Radareinheit wurde im Werk
sorgfältig justiert. Verwenden Sie
das System daher nicht nach
einem Frontalaufprall. Auch wenn
der Frontstoßfänger keine Schä‐
den aufweist, ist der Sensor da‐
hinter möglicherweise verrutscht
und reagiert nicht richtig. Lassen
Sie nach einem Unfall die richtige
Position des Sensors immer durch
einen Servicebetrieb überprüfen Wenn das System ein vorausfahren‐
und korrigieren. des Fahrzeug in der Fahrspur erkannt
hat, leuchtet das Symbol für ein er‐
Einstellungen kanntes vorausfahrendes Fahrzeug
Fahrzeugmeldungen 3 121. A grün im Tachometer auf. Die Vo‐
Die Einstellungen können im Menü
Auffahr-Warnung der Fahrzeugper‐ raussetzung hierfür ist, dass die Auf‐
sonalisierung geändert werden Auffahrwarnung fahrwarnung im Fahrzeugpersonali‐
3 129. sierungsmenü 3 129 aktiviert ist bzw.
Die Auffahrwarnung trägt dazu bei,
nicht über die Taste V deaktiviert
Auffahrunfälle zu vermeiden bzw. da‐
Störung bei entstehende Schäden zu reduzie‐ wurde (systemabhängig, siehe nach‐
Wenn der adaptive Geschwindig‐ ren. Bei einer zu schnellen Annähe‐ folgende Angaben).
keitsregler aufgrund von vorüberge‐ rung an ein vorausfahrendes Fahr‐ Je nach Ausstattung des Fahrzeugs
hend auftretenden Beeinträchtigun‐ zeug ertönt ein Signalton und es er‐ sind zwei verschiedene Ausführun‐
gen (z. B. Schnee auf den Sensoren) scheint eine Meldung im Fahrerinfor‐ gen der Auffahrwarnung verfügbar:
außer Betrieb ist oder wenn ein dau‐ mationszentrum. ■ Auffahrwarnsystem mit
Radarsystem
Fahren und Bedienung 187

bei Fahrzeugen mit adaptivem Ge‐


schwindigkeitsregler 3 178.
■ Auffahrwarnsystem mit
Frontkamera
bei Fahrzeugen ohne bzw. mit her‐
kömmlichem Geschwindigkeitsreg‐
ler 3 175.

Auffahrwarnsystem mit
Radarsystem
Mit dem Radarsensor hinter dem
Kühlergrill erkennt das System direkt
vor Ihnen (in der gleichen Spur) fah‐ Taste E drücken. Die aktuelle Ein‐ Beachten Sie, dass die Einstellung
rende Fahrzeuge bis zu einem Ab‐ stellung wird im Fahrerinformations‐ der Warnempfindlichkeit mit der Ab‐
stand von max. 150 m. zentrum angezeigt. Taste E erneut standswarnung des adaptiven Ge‐
drücken, um die Warnempfindlichkeit schwindigkeitsreglers zusammen‐
Einschalten zu ändern. Die Einstellung wird au‐ hängt. Durch Ändern der Warnemp‐
Die Auffahrwarnung wird automatisch ßerdem in der obersten Zeile des findlichkeit wird auch die Einstellung
beim Überschreiten der Schrittge‐ Fahrerinformationszentrums ange‐ der Abstandswarnung des adaptiven
schwindigkeit aktiviert, sofern zeigt. Geschwindigkeitsreglers geändert.
Auffahr-Warnung im Fahrzeugperso‐
nalisierungsmenü nicht deaktiviert ist
3 129.

Auswahl der Warnempfindlichkeit


Die Warnempfindlichkeit kann auf
„nah“, „mittel“ oder „weit“ eingestellt
werden.
188 Fahren und Bedienung

Warnung des Fahrers Auffahrwarnsystem mit


Frontkamera
Über die Frontkamera in der Wind‐
schutzscheibe erkennt das Auffahr‐
warnsystem direkt vor Ihnen (in der
gleichen Spur) fahrende Fahrzeuge
bis zu einem Abstand von max. 60 m.
Einschalten
Die Auffahrwarnung wird bei einer
Geschwindigkeit über 40 km/h auto‐
matisch aktiviert, sofern sie nicht über
die Taste V deaktiviert wurde (siehe Taste V drücken. Die aktuelle Ein‐
unten). stellung wird im Fahrerinformations‐
Beim zu schnellen Heranfahren an
Auswahl der Warnempfindlichkeit zentrum angezeigt. Taste V erneut
ein vorausfahrendes Fahrzeug wird
drücken, um die Warnempfindlichkeit
die Auffahrwarnungsmeldung im Die Warnempfindlichkeit kann auf
zu ändern.
Fahrerinformationszentrum ange‐ „nah“, „mittel“ oder „weit“ eingestellt
zeigt. Gleichzeitig ertönt ein Signal‐ werden.
ton. Betätigen sie das Bremspedal,
wenn es die Situation erfordert.

Einstellungen
Die Einstellungen können im Menü
Auffahr-Warnung der Fahrzeugper‐
sonalisierung geändert werden
3 129.
Fahren und Bedienung 189

Beim zu schnellen Heranfahren an Allgemeine Informationen zu


ein vorausfahrendes Fahrzeug wird beiden Ausführungen des
die Auffahrwarnungsmeldung im Auffahrwarnsystems
Fahrerinformationszentrum ange‐
zeigt. Gleichzeitig ertönt ein Signal‐
ton. Betätigen sie das Bremspedal, 9 Warnung
wenn es die Situation erfordert.
Die Auffahrwarnung stellt lediglich
Ausschalten ein Warnsystem dar und wendet
Das System kann deaktiviert werden. keine Bremskraft an. Beim zu
Taste V jedes Mal drücken, wenn fol‐ schnellen Annähern an ein Fahr‐
gende Meldung im Fahrerinforma‐ zeug lässt es Ihnen möglicher‐
tionszentrum angezeigt wird. weise nicht ausreichend Zeit, um
Warnung des Fahrers eine Kollision zu vermeiden.
Der Fahrer trägt die volle Verant‐
wortung für die Einhaltung des je
nach Verkehrs-, Witterungs- und
Sichtverhältnissen geeigneten Si‐
cherheitsabstands.
Während der Fahrt ist stets die
volle Aufmerksamkeit des Fahrers
erforderlich. Der Fahrer muss
stets bereit sein, zu handeln und
die Bremse zu betätigen.
190 Fahren und Bedienung

Systemgrenzen Kühlergrill oder die Frontkamera in Der kleinste angezeigte Abstand be‐
Das System ist daraufhin ausgelegt, der Windschutzscheibe, um die Ent‐ trägt 0,5 s.
nur vor anderen Fahrzeugen zu war‐ fernung zu einem direkt vor Ihnen in Wenn keine vorausfahrendes Fahr‐
nen. Andere metallene Objekte kön‐ Ihrer Spur fahrenden Fahrzeug zu er‐ zeug erkannt wird bzw. sich kein
nen jedoch ebenfalls eine Systemre‐ kennen. Die Funktion ist bei Ge‐ Fahrzeug im berücksichtigten Be‐
aktion auslösen. schwindigkeiten über 40 km/h aktiv. reich befindet, werden zwei Striche
Unter folgenden Umständen erkennt Wird ein vorausfahrendes Fahrzeug angezeigt: -.- s.
das Auffahrwarnsystems ein voraus‐ erkannt, wird die Entfernung zu die‐
fahrendes Fahrzeug möglicherweise sem Abstand (in Sekunden) auf einer
nicht oder ist die Sensorleistung be‐ Seite im Fahrerinformationszentrum
Kollision bevorstehendes
einträchtigt: 3 116 angezeigt. Taste MENU am Bremsen
■ auf kurvigen Strecken, Blinkerhebel drücken, um den Eintrag Die automatische Bremsenaktivie‐
Fahrzeug Informationsmenü X rung bei bevorstehender Kollision
■ bei witterungsbedingter schlechter auszuwählen. Drehen Sie das Dau‐
Sicht, z. B. bei Nebel, Regen oder kann dazu beitragen, die Schäden zu
menrad, um die Seite für die Ab‐ reduzieren, die bei Frontalaufprällen
Schneefall, standswarnung auszuwählen. mit Fahrzeugen oder Gegenständen
■ wenn der Sensor durch Schnee, entstehen, die nicht mehr durch ma‐
Eis, Schneematsch, Schlamm oder nuelles Bremsen oder Lenken ver‐
Schmutz verdeckt ist bzw. bei meidbar waren. Bevor das System
Schäden an der Windschutz‐ die Bremsen bei einer bevorstehen‐
scheibe. den Kollision aktiviert, warnt es den
Fahrer mit der Auffahrwarnung
Abstandswarnung 3 186.
Die Abstandswarnung zeigt den Ab‐ Die Funktion nutzt verschiedene Ein‐
stand zu einem vorausfahrenden gaben, wie Radarsensor, Brems‐
Fahrzeug an. Je nach Fahrzeugaus‐ druck und Fahrgeschwindigkeit, um
stattung verwendet das System die Wahrscheinlichkeit eines Frontal‐
hierzu die Radarsensoren hinter dem aufpralls zu berechnen.
Fahren und Bedienung 191

Die Funktion der automatischen Bremsvorbereitungssystem Bremsassistenten sorgt. Auf diese


Bremsenaktivierung bei bevorsteh‐ Wenn so schnell auf ein vorausfah‐ Weise wird ein leichtes Betätigen des
ender Kollision wird automatisch rendes Fahrzeug herangefahren Bremspedals sofort in einen starken
beim Überschreiten der Schrittge‐ wird, dass eine Kollision wahrschein‐ Bremsvorgang umgesetzt. Diese
schwindigkeit aktiviert, sofern lich ist, baut das Bremsvorbereitungs‐ Funktion unterstützt den Fahrer da‐
Auffahr-Warnung im Fahrzeugperso‐ system leichten Druck an den Brem‐ bei, vor der Kollision schneller und
nalisierungsmenü nicht deaktiviert ist sen auf. Dies reduziert die Reaktions‐ stärker zu bremsen.
3 129. zeit, falls ein manueller oder automa‐
Das System besteht aus folgenden tischer Bremsvorgang angefordert
Elementen: wird.
■ Bremsvorbereitungssystem Das Bremssystem ist vorbereitet, so‐
■ automatisches Notfallbremsen dass das Bremsen schneller einset‐
zen kann.
■ vorausschauender Bremsassistent
Automatisches Notfallbremsen
9 Warnung Nach der Bremsvorbereitung und vor
der bevorstehenden Kollision wendet
Das System ersetzt nicht die Ver‐ das System eine begrenzte Brems‐
antwortung des Fahrers, aufmerk‐ kraft an, um die Aufprallgeschwindig‐
sam und vorausschauend zu fah‐ keit zu reduzieren.
ren. Es stellt lediglich eine unter‐
stützende Funktion dar. Der Fah‐ Vorausschauender
rer muss weiterhin das Brems‐ Bremsassistent
pedal betätigen, wenn es die Situ‐
Zusätzlich zum Bremsvorbereitungs‐
ation erfordert.
system und dem automatischen Not‐
fallbremsen wird ein vorausschauen‐
der Bremsassistent eingesetzt, der
für eine höhere Empfindlichkeit des
192 Fahren und Bedienung

Systemgrenzen Störung
9 Warnung Die Bremsaktivierung bei bevorsteh‐ Ist ein Systemservice erforderlich,
ender Kollision ist bei Regen, wird im Fahrer-Info-Center eine Mel‐
Das System der automatischen
Schneefall und starkem Schmutz nur dung angezeigt.
Bremsaktivierung bei bevorsteh‐
eingeschränkt bzw. nicht funktions‐
ender Kollision ist nicht darauf
fähig, da der Radarsensor in diesem
ausgelegt, starke Bremskräfte
Fall mit Wasser, Staub, Eis oder
auszulösen oder automatisch eine
Schnee bedeckt sein kann. Wenn der
Kollision zu vermeiden. Seine
Sensor blockiert ist, reinigen Sie die
Funktion besteht in der Verringe‐
Sensorabdeckung.
rung der Fahrgeschwindigkeit vor
einem möglichen Aufprall. Das In seltenen Fällen kann diese auto‐
System löst unter Umständen matische Bremsfunktion ein kurzes
nicht für geparkte Fahrzeuge, Bremsen auslösen, das unnötig er‐
Fußgänger oder Tiere aus. Nach scheint, beispielsweise bei einem
einem plötzlichen Spurwechsel Verkehrsschild in einer Kurve oder
benötigt das System eine gewisse bei Fahrzeugen auf einer anderen
Zeit zum Erkennen des nächsten Spur. Dies wird als akzeptabler Be‐
vorausfahrenden Fahrzeugs. trieb betrachtet; das Fahrzeug erfor‐ Arbeitet das System nicht ordnungs‐
dert keinen Service. Gaspedal fest gemäß, werden Fahrzeugmeldungen
Während der Fahrt ist stets die
drücken, um den automatischen im Fahrerinformationszentrum ange‐
volle Aufmerksamkeit des Fahrers
Bremsvorgang zu übergehen. zeigt.
erforderlich. Der Fahrer muss
stets bereit sein, zu handeln und Fahrzeugmeldungen 3 121.
Einstellungen
die Bremsen bzw. die Lenkung zu
Die Einstellungen können im Menü
bedienen, um Kollisionen zu ver‐
Auffahr-Warnung der Fahrzeugper‐
meiden. Die Funktionsweise des
sonalisierung geändert werden
Systems setzt voraus, dass alle
3 129.
Fahrgäste angeschnallt sind.
Fahren und Bedienung 193

Einparkhilfe Kontrollleuchte r 3 112. Einschalten


Taste D
Die Einparkhilfe wird durch Drücken
der Einparkhilfe-Taste D aktiviert
und deaktiviert. Wenn das Fahrzeug
mit der Einparkhilfe und der erweiter‐
ten Einparkhilfe 3 195 ausgestattet
ist, werden beide Systeme über diese
Taste bedient.
Taste D kurz drücken, um die Ein‐
parkhilfe ein- oder auszuschalten.
Zum Ein- bzw. Ausschalten der er‐
weiterten Einparkhilfe die Taste D
Die Einparkhilfe erleichtert das Par‐ etwa eine Sekunde lang drücken. Beim Einlegen des Rückwärtsgangs
ken, indem sie die Entfernung zwi‐ wird das System automatisch akti‐
Ist eines der beiden Systeme aktiv, viert.
schen dem Fahrzeug und Hindernis‐ kann durch langes bzw. kurzes
sen misst und diese durch akustische Drücken der Taste zum jeweils ande‐ Die Einparkhilfe beim Vorwärtsfahren
Signale angibt. Dennoch trägt der ren System gewechselt werden. kann bei niedriger Geschwindigkeit
Fahrer beim Einparken die volle Ver‐ auch durch kurzes Drücken der Ein‐
antwortung. parkhilfe-Taste D aktiviert werden.
Das System besteht aus jeweils vier Ein Leuchten der LED in der Taste für
Ultraschall-Parksensoren am vorde‐ die Einparkhilfe zeigt die Bereitschaft
ren und hinteren Stoßfänger. des Systems an.
Das System verwendet für die vorde‐ Es ist jeweils das Geräusch der Sen‐
ren und hinteren Sensoren zwei un‐ soren zu hören, die sich näher an
terschiedliche Frequenzen mit jeweils einem Hindernis befinden. Das Inter‐
einem anderen Warnton. vall zwischen den Signaltönen wird
194 Fahren und Bedienung

kürzer, je näher das Fahrzeug dem Ausschalten


Hindernis kommt. Bei einem Abstand 9 Warnung
Zum Deaktivieren des Systems kurz
von weniger als 30 cm wird ein Dau‐ die Einparkhilfe-Taste D drücken.
erton ausgegeben. Unterschiedlich reflektierende
Die LED in der Taste erlischt und im Oberflächen von Gegenständen
Fahrer-Info-Center wird oder Kleidung sowie externe
Parkassistent ausgeschaltet ange‐ Schallquellen können unter be‐
zeigt. sonderen Umständen zur Nicht‐
Das System wird beim Überschreiten erkennung von Hindernissen
einer bestimmten Geschwindigkeit durch das System führen.
automatisch deaktiviert. Besondere Vorsicht gilt bei niedri‐
gen Gegenständen, die den unte‐
Störung ren Teil des Stoßfängers beschä‐
Bei einer Störung im System leuchtet digen können.
r auf bzw. im Fahrerinformations‐
zentrum wird eine Meldung ange‐
zeigt. Achtung
Je nach Version wird der Abstand zu Wenn das System aufgrund von vo‐ Die Funktion des Systems kann
einem Hindernis vor dem Fahrzeug rübergehend auftretenden Beein‐ eingeschränkt sein, wenn die Sen‐
im Fahrer-Info-Center durch wech‐ trächtigungen (z. B. Schnee auf den soren verdeckt sind, z. B. durch
selnde Segmente angezeigt. Sensoren) außer Betrieb ist, leuchtet Eis oder Schnee.
Wird die Taste D einmal innerhalb r auf bzw. wird eine Meldung im
Fahrerinformationszentrum ange‐ Die Leistung des Einparkhilfesys‐
eines Zündzyklus betätigt, dann wird tems kann durch hohe Lasten be‐
die vordere Einparkhilfe jedes Mal zeigt.
einträchtigt sein.
wieder eingeschaltet, sobald die Fahrzeugmeldungen 3 121.
Fahrzeuggeschwindigkeit unter
einen bestimmten Wert sinkt.
Fahren und Bedienung 195

Besondere Bedingungen beste‐ Erweiterte Einparkhilfe Taste D


hen, wenn höhere Fahrzeuge be‐ Die erweiterte Einparkhilfe und die
teiligt sind (z. B. Geländefahr‐ Einparkhilfe 3 193 werden mit der
zeuge, Minivans, Lkws). Die Er‐ gleichen Taste betätigt. Taste kurz
kennung von Hindernissen im drücken, um die Einparkhilfe ein-
oberen Bereich solcher Fahr‐ oder auszuschalten. Zum Ein- bzw.
zeuge kann nicht garantiert wer‐ Ausschalten der erweiterten Einpark‐
den. hilfe die Taste D etwa eine Sekunde
Gegenstände mit einer sehr klei‐ lang drücken.
nen reflektierenden Fläche, wie Ist eines der beiden Systeme aktiv,
etwa schmale Gegenstände oder kann durch langes bzw. kurzes
weiche Materialien, werden vom Drücken der Taste zum jeweils ande‐
System möglicherweise nicht er‐ ren System gewechselt werden.
kannt.
Die Einparkhilfe kann keine Ob‐
Die erweiterte Einparkhilfe führt den Einschalten
Fahrer durch Anweisungen im Fah‐
jekte außerhalb des Erfassungs‐
rerinformationszentrum und akusti‐
bereichs erkennen.
sche Signale in eine Parklücke. Der
Fahrer trägt jedoch die volle Verant‐
Hinweis
wortung für die Annahme der vom
Das Einparkhilfesystem erkennt au‐
System vorgeschlagenen Parklücke
tomatisch eine werkseitig montierte
und das Einparkmanöver.
Anhängerzugvorrichtung. Beim Ein‐
stecken des Steckers wird es deak‐ Das System nutzt neben den Senso‐
tiviert. ren der Einparkhilfe zwei zusätzliche
Sensoren an beiden Seiten des vor‐
Durch äußere akustische oder me‐
deren und des hinteren Stoßfängers.
chanische Störungen könnte der
Sensor ein nicht vorhandenes Hin‐
dernis erkennen (Echo-Störung).
196 Fahren und Bedienung

Auf der Suche nach einer Parklücke Funktionen


muss das System aktiviert werden,
indem die Taste D etwa eine Se‐
kunde lang gedrückt gehalten wird.
Das System kann nur bei einer Ge‐
schwindigkeit unter 30 km/h einge‐
schaltet werden und sucht nur bei
einer Geschwindigkeit unter 30 km/h
nach einer Parklücke.
Der maximal zulässige seitliche Ab‐
stand zwischen dem Fahrzeug und
einer Reihe geparkter Autos beträgt
1,8 m. Die vom System vorgeschlagene
Hinweis Parklücke wird angenommen, wenn
Wenn das Fahrzeug bei aktiviertem der Fahrer das Fahrzeug maximal
Vor der ersten Nutzung der erwei‐ System an einer Reihe geparkter Au‐
terten Einparkhilfe muss das Fahr‐ 10 Meter nach Anzeige der Stopp-
tos vorbeifährt, beginnt die erweiterte Meldung anhält. Das System berech‐
zeug mindestens 40 km gefahren Einparkhilfe nach einer geeigneten
werden, damit das System automa‐ net die optimale Route in die Parklü‐
Parklücke zu suchen. Wenn eine ge‐ cke. Dann führt es den Fahrer durch
tisch kalibriert wird. eignete Parklücke erkannt wird, er‐ detaillierte Anweisungen in die Lücke.
scheint im Fahrerinformationszen‐
trum eine visuelle Rückmeldung und
es ertönt ein Signalton.
Fahren und Bedienung 197

Anzeigeprioritäten
Nach Aktivierung der erweiterten Ein‐
parkhilfe wird im Fahrerinformations‐
zentrum eine Meldung angezeigt.
Meldungen mit höherer Priorität, wie
Fahrzeugmeldungen 3 121, werden
angezeigt. Nach Bestätigung der Mel‐
dung durch Drücken der Taste SET/
CLR erscheinen die Meldungen zur
erweiterten Einparkhilfe wieder und
der Einparkvorgang kann fortgesetzt
werden.
Die Anweisungen beinhalten: Wenn der Fahrer nicht innerhalb von Ausschalten
■ einen Hinweis beim Fahren mit 10 Metern nach dem Vorschlag einer
Das System wird deaktiviert durch:
mehr als 30 km/h, Parklücke anhält, beginnt das System
nach einer anderen geeigneten Park‐ ■ Drücken der Taste D für etwa
■ die Anweisung zum Anhalten, lücke zu suchen. eine Sekunde
wenn eine Parklücke entdeckt wird,
■ Erfolgreiches Beenden des Ein‐
■ die Fahrtrichtung während des Ein‐ Seite der Parkplatzsuche ändern parkmanövers
parkmanövers, Das System ist darauf konfiguriert,
Parklücken auf der Beifahrerseite zu ■ Fahren mit mehr als 30 km/h
■ die Lenkradstellung beim Einpar‐
ken, suchen. Um Parklücken auf der Fah‐ ■ Ausschalten der Zündung
rerseite durch das System erkennen Eine Deaktivierung durch den Fahrer
■ ein Fortschrittsbalken bei einigen zu lassen, den Blinker auf der Fah‐
der Anweisungen. oder das System während des Ein‐
rerseite aktivieren. parkmanövers wird im Fahrerinfor‐
Ein erfolgreiches Einparkmanöver mationszentrum mit Parkvorgang
wird durch das Endpositionssymbol abgebrochen angezeigt.
angezeigt.
198 Fahren und Bedienung

Störung Wichtige Hinweise für die


Im Fahrerinformationszentrum er‐ Benutzung der Einparkhilfe-
scheint eine Meldung, wenn: Systeme

9 Warnung
Unterschiedlich reflektierende
Oberflächen von Gegenständen
oder Kleidung sowie externe
Schallquellen können unter be‐
sonderen Umständen zur Nicht‐
erkennung von Hindernissen
Wenn während der Einpark-Anwei‐ durch das System führen.
sungen ein Gegenstand erkannt wird, Besondere Vorsicht gilt bei niedri‐
erscheint Stop im Fahrerinforma‐ gen Gegenständen, die den unte‐
■ eine Störung im System vorliegt tionszentrum. Nach Entfernen des ren Teil des Stoßfängers beschä‐
Gegenstands wird das Einparkmanö‐ digen können.
■ der Fahrer das Einparkmanöver ver fortgesetzt. Das System wird
nicht erfolgreich abgeschlossen hat deaktiviert, wenn der Gegenstand
■ das System nicht funktionsbereit ist nicht entfernt wird. Taste D etwa Achtung
eine Sekunde lang drücken, um das
System zu aktivieren und nach einer Die Funktion des Systems kann
neuen Parklücke zu suchen. eingeschränkt sein, wenn die Sen‐
soren verdeckt sind, z. B. durch
Eis oder Schnee.
Die Leistung des Einparkhilfesys‐
tems kann durch hohe Lasten be‐
einträchtigt sein.
Fahren und Bedienung 199

Besondere Bedingungen beste‐ Es ist möglich, dass der Sensor


einen nicht existierenden Gegen‐ 9 Warnung
hen, wenn höhere Fahrzeuge be‐
teiligt sind (z. B. Geländefahr‐ stand zu erkennen meint, wenn äu‐
ßere akustische oder mechanische Die Toter-Winkel-Warnung ersetzt
zeuge, Minivans, Lkws). Die Er‐ nicht den Blick des Fahrers.
kennung von Hindernissen im Störungen auftreten (Echostörung).
Nach dem Einleiten eines parallelen Folgendes erkennt das System
oberen Bereich solcher Fahr‐
Einparkmanövers reagiert die erwei‐ nicht:
zeuge kann nicht garantiert wer‐
den. terte Einparkhilfe möglicherweise ■ Fahrzeuge, die sich außerhalb
nicht auf Änderungen in der Parklü‐ des toten Winkels befinden und
Gegenstände mit einer sehr klei‐
cke. sich möglicherweise schnell nä‐
nen reflektierenden Fläche, wie
hern
etwa schmale Gegenstände oder Toter-Winkel-Warnung
weiche Materialien, werden vom ■ Fußgänger, Fahrradfahrer und
System möglicherweise nicht er‐ Die Funktion „Toter-Winkel-War‐ Tiere
kannt. nung“ erkennt Objekte, die sich Vor dem Spurwechsel immer alle
rechts oder links vom Fahrzeug im to‐ Außenspiegel überprüfen, nach
Die Einparkhilfe kann keine Ob‐ ten Winkel befinden. Das System
jekte außerhalb des Erfassungs‐ hinten blicken und den Blinker ver‐
zeigt eine visuelle Warnung in den wenden.
bereichs erkennen. beiden seitlichen Außenspiegeln an,
wenn ein Objekt erkannt wird, dass Wenn das System bei einem Über‐
Hinweis möglicherweise nicht in einem der
Das Einparkhilfesystem erkennt au‐ holvorgang ein Fahrzeug im toten
Rückspiegel sichtbar ist. Winkel erkennt, leuchtet im entspre‐
tomatisch eine werkseitig montierte
Anhängerzugvorrichtung. Beim Ein‐ Die Sensoren des Systems befinden chenden Außenspiegel das orange
stecken des Steckers wird es deak‐ sich im Stoßfänger auf der linken und Warnsymbol B auf. Wenn der Fahrer
tiviert. rechten Fahrzeugseite. daraufhin den Blinker aktiviert, blinkt
das Warnsymbol B orange und es er‐
tönt ein Signalton, um den Fahrer vor
einem Spurwechsel zu warnen.
200 Fahren und Bedienung

Beim Starten des Fahrzeugs leuchten nicht berücksichtigt werden. Par‐


die Anzeigen in beiden Außenspie‐ kende oder entgegenkommende
geln kurz auf, um den Betrieb des Fahrzeuge werden nicht erkannt.
Systems anzuzeigen.
Das System kann im Menü Störung
Einstellungen im Info-Display aktiviert Gelegentliche Fehlwarnungen kön‐
oder deaktiviert werden. Fahrzeug‐ nen unter normalen Bedingungen
personalisierung 3 129. auftreten und vermehren sich bei
nasser Witterung.
Die Deaktivierung wird durch eine
Meldung im Driver Information Center Die Toter-Winkel-Warnung arbeitet
angezeigt. nicht, wenn die linke oder rechte Ecke
des Heckstoßfängers mit Schlamm,
Die Funktion „Toter-Winkel-War‐ Erkennungsbereich Schmutz, Schnee, Eis oder Schnee‐
nung“ ist bei Geschwindigkeiten zwi‐ Der Systemsensor deckt einen Be‐ matsch bedeckt ist oder bei starken
schen 10 km/h und 140 km/h aktiv. reich von etwa 3,0 m auf beiden Sei‐ Regenfällen. Reinigungshinweise
Bei Geschwindigkeiten über 140 km/ ten des Fahrzeugs ab. Dieser Bereich 3 257.
h wird das System deaktiviert; dies beginnt am jeweiligen Außenspiegel Bei einer Störung des Systems bzw.
wird in beiden Außenspiegeln durch und reicht etwa 3,0 m nach hinten. In wenn das System aufgrund vorüber‐
die Warnsymbole B angezeigt. Wird der Höhe wird ein Bereich zwischen gehender Umstände nicht funktio‐
die Geschwindigkeit erneut reduziert, etwa 0,5 m und 2,0 m über dem Bo‐ niert, wird eine Meldung im Fahrerin‐
erlöschen die Warnsymbole. Wird da‐ den abgedeckt. formationszentrum angezeigt. Hilfe
raufhin ein Fahrzeug im toten Winkel Der Erkennungsbereich ändert sich einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
erkannt, leuchten die Warnsymbole nicht, wenn ein Anhänger gezogen
B wie üblich auf der entsprechenden wird.
Seite auf.
Die Toter-Winkel-Warnung ist so aus‐
gelegt, dass nicht bewegliche Gegen‐
stände wie Leitplanken, Pfosten,
Bordkanten, Mauern oder Balken
Fahren und Bedienung 201

Rückfahrkamera Einschalten
Die Rückfahrkamera unterstützt den Die Rückfahrkamera wird beim Einle‐
Fahrer beim Rückwärtsfahren, indem gen des Rückwärtsgangs automa‐
sie auf dem Display eine Ansicht des tisch eingeschaltet.
Bereichs hinter dem Fahrzeug
anzeigt.
Funktionen
Die Kameraansicht wird im Colour-
Info-Display angezeigt.

9 Warnung
Die Rückfahrkamera ersetzt nicht
Dank der hohen Lage der Kamera
den Blick des Fahrers. Beachten
wird auch der Heckstoßfänger auf
Sie, dass Gegenstände, die sich
dem Bild angezeigt und bietet so eine
außerhalb des Kamerasichtfelds
gute Orientierungsmöglichkeit.
bzw. des Erkennungsbereichs des
Sensors der erweiterten Einpark‐ Es wird ein begrenzter Bereich auf
hilfe befinden, nicht angezeigt dem Display angezeigt. Die auf dem
werden. Dies gilt beispielsweise Display angezeigten Abstände wei‐
Die Kamera ist in den Hecktürgriff
für Objekte unterhalb des Stoßfän‐ chen von den tatsächlichen Abstän‐
integriert und verfügt über einen
gers oder unter dem Fahrzeug. den ab.
Blickwinkel von 130°.
Schauen Sie beim Rückwärtsfah‐ Führungslinien
ren nicht ausschließlich auf das Im Bild werden horizontale dynami‐
Info-Display und überprüfen Sie sche Führungslinien eingeblendet,
die Umgebung hinter dem Fahr‐ die jeweils eine Entfernung von 1 m
zeug und um das Fahrzeug he‐ darstellen und so den Abstand zu an‐
rum, bevor Sie rückwärtsfahren. gezeigten Objekten verdeutlichen.
202 Fahren und Bedienung

Anzeige-Einstellungen Die Aktivierung bzw. Deaktivierung


der Rückfahrkamera kann im Menü
Einstellungen im Info Display geän‐
dert werden. Fahrzeugpersonalisie‐
rung 3 129.

Störung
Störungsmeldungen werden zusam‐
men mit dem Symbol 9 in der ober‐
sten Zeile des Info-Displays ange‐
zeigt.
Unter folgenden Umständen arbeitet
Die Fahrzeugspur wird entsprechend die Rückfahrkamera möglicherweise
des Lenkwinkels angezeigt. nicht ordnungsgemäß:
Die Helligkeit kann über die Auf-/Ab-
Die Funktion kann im Menü Tasten des Multifunktionsknopfs ein‐ ■ geringe Umgebungshelligkeit,
Einstellungen im Info-Display deakti‐ gestellt werden. ■ direktes Sonnen- oder Scheinwer‐
viert werden. Fahrzeugpersonalisie‐ ferlicht auf der Kameralinse,
rung 3 129. Der Kontrast kann über die Links-/
Rechts-Tasten des Multifunktions‐ ■ Eis, Schnee, Schlamm o. ä. auf der
Warnsymbole knopfs eingestellt werden. Kameralinse. Linse säubern, mit
Wasser abspülen und mit einem
Warnsymbole werden als Dreiecke
9 im Bild dargestellt und repräsentie‐ Ausschalten weichen Tuch abreiben,
ren Objekte, die von den Hecksenso‐ Die Kamera wird deaktiviert, wenn ■ nicht vollständig geschlossene
ren der erweiterten Einparkhilfe er‐ eine gewisse Vorwärtsgeschwindig‐ Hecktür,
kannt wurden. keit überschritten wird oder wenn der ■ Unfallschäden am Fahrzeugheck,
Rückwärtsgang etwa 10 Sekunden
lang nicht eingelegt wurde. ■ extreme Temperaturschwankun‐
gen.
Fahren und Bedienung 203

Verkehrszeichen- ■ Ende der Geschwindigkeitsbegren‐


zung
Assistent ■ Ende des Überholverbots
Funktionen Straßenarten
Der Verkehrszeichen-Assistent er‐ ■ Autobahn
kennt über eine Frontkamera be‐ ■ Ende der Autobahn
stimmte Verkehrszeichen und zeigt
■ Kraftfahrstraße
sie im Driver Information Center an.
■ verkehrsberuhigte Bereiche
Zusätzliche Schilder
■ zusätzliche Hinweise zu Verkehrs‐
schildern
Kombinationen mehrerer Schilder auf
■ Warnung bei Straßennässe dem Display sind möglich.
■ Warnung vor Glatteis
■ Richtungspfeile
Geschwindigkeitsbegrenzungen wer‐
den im Fahrerinformationszentrum
angezeigt, bis eine neue Geschwin‐
digkeitsbegrenzung oder ein Ende
der Geschwindigkeitsbegrenzung er‐
Folgende Verkehrszeichen werden kannt wird oder bis eine festgelegte
erkannt: Zeit abgelaufen ist.
Geschwindigkeitsbegrenzungen und
Überholverbote
■ Geschwindigkeitsbegrenzung
■ Überholverbot
204 Fahren und Bedienung

Ein Ausrufezeichen in einem Rahmen Displayanzeige Schaltet das System von selbst ab,
weist darauf hin, dass ein zusätzli‐ wird der Inhalt der Verkehrszeichen‐
ches Schild entdeckt wurde, das vom seite gelöscht und folgendes Symbol
System nicht erkannt wird. erscheint:
Das System ist je nach Umgebungs‐
helligkeit bis zu einer Fahrgeschwin‐
digkeit von 200 km/h aktiv. In der
Nacht ist das System bis zu einer Ge‐
schwindigkeit von 160 km/h aktiv.
Sobald die Geschwindigkeit unter
55 km/h absinkt, wird das Display zu‐
rückgesetzt und der Inhalt der Ver‐
kehrszeichenseite gelöscht. Die
nächste erkannte Geschwindigkeits‐
angabe wird angezeigt. Verkehrszeichen werden auf der
Seite Verkehrszeichenerkennung im
Bordcomputer Informationsmenü an‐
gezeigt, die mit dem Einstellrädchen Der Inhalt der Verkehrszeichenseite
am Blinkerhebel ausgewählt wird wird während der Fahrt auch durch
3 116. längeres Drücken der Taste SET/
CLR am Blinkerhebel gelöscht.
War eine andere Funktion im Menü
des Fahrerinformationszentrums
ausgewählt und wird dann erneut die
Seite Verkehrszeichenerkennung
aufgerufen, so wird das zuletzt er‐
kannte Verkehrszeichen angezeigt.
Fahren und Bedienung 205

Bei angezeigter Einstellungsseite


Aus auswählen, um die Popup-Funk‐
tion auszuschalten. Durch Auswahl
von An wird sie wieder eingeschaltet.
Beim Einschalten der Zündung wird
die Popup-Funktion ausgeschaltet.
Die Popup-Anzeige erscheint für ca.
8 Sekunden im Driver Information
Center.

Störung
Das Verkehrszeichen-Assistenzsys‐
Die Popup-Funktion lässt sich auf der tem funktioniert in folgenden Fällen
Popup-Funktion nicht einwandfrei:
Geschwindigkeitsbegrenzungs- und Verkehrszeichenseite durch Betäti‐
Überholverbotszeichen werden als gen der Taste SET/CLR am Blinker‐ ■ Die Windschutzscheibe ist im Be‐
Popup auf jeder Seite des Menüs an‐ hebel ausschalten. reich der Frontkamera nicht sauber
gezeigt. ■ Verkehrszeichen sind ganz oder
teilweise verdeckt oder schwer zu
erkennen
■ Es herrschen widrige äußere Be‐
dingungen wie starker Regen,
Schneefall, direktes Sonnenlicht
oder Schatten In diesem Fall wird
TSM Fehler schlechtes Wetter im
Display angezeigt
206 Fahren und Bedienung

■ Verkehrszeichen sind falsch aufge‐ Die Fahrerassistenzsysteme ent‐ Einschalten


stellt oder beschädigt heben den Lenker nicht von seiner
■ Die Verkehrsschilder entsprechen umfassenden Verantwortung für
nicht dem Wiener Übereinkommen den sicheren Fahrbetrieb.
über Straßenverkehrszeichen
Spurassistent
Achtung
Der Spurassistent beobachtet über
Das System soll dem Fahrer dabei eine Frontkamera die Markierungen
helfen, in einem festgelegten Ge‐ der Fahrspur, in der sich das Fahr‐
schwindigkeitsbereich bestimmte zeug befindet. Das System erkennt
Verkehrszeichen zu erkennen. Spurwechsel und warnt den Fahrer
Verkehrszeichen, die das System bei einem unbeabsichtigten Spur‐
nicht anzeigt, dürfen nicht ignoriert wechsel durch optische und akusti‐
werden. sche Signale. Der Spurassistent wird durch
Das System erkennt ausschließ‐ Kriterien für das Erkennen eines un‐ Drücken der Taste ) aktiviert. Die er‐
lich jene üblichen Verkehrszei‐ beabsichtigten Spurwechsels sind: leuchtete LED in der Taste zeigt an,
chen, die den Anfang oder das ■ keine Betätigung des Blinkers dass das System eingeschaltet ist.
Ende eines Tempolimits anzei‐ Wenn die Kontrollleuchte ) im Instru‐
■ keine Betätigung der Bremse ment grün leuchtet, ist das System
gen.
■ keine aktive Gaspedalbetätigung betriebsbereit.
Lassen Sie sich nicht aufgrund bzw. Beschleunigung
dieser besonderen Funktion zu Das System arbeitet nur bei Fahrge‐
einem risikoreichen Fahrstil verlei‐ ■ kein aktives Lenken schwindigkeiten von mehr als
ten. Wenn der Fahrer aktiv handelt, wird 56 km/h, wenn Spurmarkierungen
keine Warnung ausgegeben. vorhanden sind.
Die Fahrgeschwindigkeit immer
den Straßenverhältnissen anpas‐
sen.
Fahren und Bedienung 207

Wenn das System einen unbeabsich‐


tigten Spurwechsel erkennt, schaltet
Störung Kraftstoffe
Der Spurassistent kann unter folgen‐
die Kontrollleuchte ) auf gelb und
blinkt. Gleichzeitig wird ein Warnton
den Bedingungen nicht einwandfrei Kraftstoffe für Otto-
arbeiten:
aktiviert. Motoren
■ Die Windschutzscheibe ist nicht
sauber Nur unverbleite Kraftstoffe nach
EN 228 verwenden.
■ Es herrschen widrige äußere Be‐
dingungen wie starker Regen, Gleichwertige Normkraftstoffe mit
Schneefall, direktes Sonnenlicht einem Ethanolgehalt von max.
oder Schatten 10 Volumenprozent dürfen verwen‐
det werden. In diesem Fall nur Kraft‐
Wenn keine Fahrspurmarkierung er‐ stoff gemäß E DIN 51626-1 verwen‐
kannt wird, ist das System nicht funk‐ den.
tionsfähig.
Kraftstoffe mit der empfohlenen Ok‐
tanzahl verwenden 3 269. Wird
Kraftstoff mit einer zu kleinen Oktan‐
zahl verwendet, kann dies die Motor‐
leistung und das Drehmoment beein‐
Ausschalten trächtigen, und der Kraftstoffver‐
Durch Drücken der Taste ) wird das brauch erhöht sich geringfügig.
System deaktiviert. Die LED an der
Taste erlischt.
Bei Geschwindigkeiten unter
56 km/h ist das System außer Funk‐
tion.
208 Fahren und Bedienung

halt verwendet werden, wenn es che‐


Achtung Achtung misch aufbereitet und entschwefelt
wurde.
Die Verwendung von Kraftstoff, Die Verwendung von Kraftstoff,
der nicht EN 228 oder gleicharti‐ der nicht EN 590 oder gleicharti‐ Nur Erdgas oder Biogas gemäß
gen Spezifikationen entspricht, gen Spezifikationen entspricht, DIN 51624 verwenden.
kann zu Ablagerungen oder Schä‐ kann zu Leistungsverlust des Mo‐ Flüssiggas bzw. Autogas (LPG) darf
den am Motor und Garantieverlust tors, erhöhtem Verschleiß oder nicht verwendet werden.
führen. Schäden am Motor und Garantie‐
verlust führen. Kraftstoffwahltaste
Achtung Schiffsdieselkraftstoffe, Heizöle,
Aquazole und ähnliche Diesel-Was‐
Kraftstoff mit zu kleiner Oktanzahl ser-Emulsionen dürfen nicht verwen‐
kann zu unkontrollierter Verbren‐ det werden. Es ist nicht zulässig, Die‐
nung und zu Schäden am Motor selkraftstoffe zur Verdünnung mit
führen. Kraftstoffen für Otto-Motoren zu ver‐
mischen.
Kraftstoffe für Diesel-
Motoren Kraftstoffe für
Nur Dieselkraftstoffe nach EN 590 Erdgasbetrieb
verwenden.
Erdgas mit einem Methangehalt von
In Ländern außerhalb der Europä‐ ca. 78 - 99 % verwenden. L-Gas Durch Drücken der Taste Y kann zwi‐
ischen Union Euro-Diesel-Kraftstoff (Low) mit ca. 78 - 87 % und H-Gas schen Benzin- und Erdgasbetrieb ge‐
mit einem Schwefelgehalt unter 50 (High) mit ca. 87 - 99 %. Es kann auch wählt werden. Bei hoher Last (z. B.
ppm verwenden. Biogas mit dem gleichen Methange‐ starke Beschleunigung, Fahren mit
Vollgas) ist ein Umschalten nicht
möglich. Der LED-Status zeigt den
aktuellen Betriebsmodus.
Fahren und Bedienung 209

1 aus = Erdgasbetrieb Überholmanövern) und Fahrzeugbe‐


1 leuchten = Benzinbetrieb lastungen (z. B. durch Anhängelas‐ 9 Gefahr
1 blinkt = Umschalten nicht ten) entsprechend anpassen.
Vor dem Tanken Motor abstellen
möglich, da eine Den Benzintank alle 6 Monate bis und etwaige externe Heizungen
Kraftstoffsorte auf‐ zum Leuchten der Kontrollleuchte Y mit Brennkammern ausschalten.
gebraucht ist leerfahren und neu betanken. Dies ist Mobiltelefon abschalten.
Sobald die Erdgastanks leer sind, erforderlich, um die für den Benzin‐
betrieb notwendige Systemfunktion Beim Tanken die Bedienungs- und
wird bis zum Ausschalten der Zün‐ Sicherheitsvorschriften der Tank‐
dung automatisch auf Benzinbetrieb und Kraftstoffqualität aufrecht zu er‐
halten. stelle beachten.
umgeschaltet.
Werden dann die Erdgastanks nicht Fahrzeug in regelmäßigen Abstän‐
aufgefüllt, muss beim nächsten Start den volltanken, um Korrosion im Tank 9 Gefahr
des Motors manuell in den Benzinbe‐ zu vermeiden.
Kraftstoff ist brennbar und explo‐
trieb umgeschaltet werden. Dies ist
siv. Nicht rauchen. Kein offenes
notwendig, um Schädigungen des Tanken Feuer oder Funken.
Katalysators (Überhitzung durch un‐
regelmäßige Kraftstoffversorgung) zu Tritt im Fahrzeug Kraftstoffgeruch
vermeiden. auf, Ursache sofort von einer
Werkstatt beheben lassen.
Wird die Wahltaste innerhalb kurzer
Zeit mehrmals betätigt, wird eine Um‐
schaltsperre aktiviert. Der Motor Achtung
bleibt in der aktuellen Betriebsart. Die
Sperre bleibt bis zum Ausschalten Bei falscher Betankung nicht die
der Zündung aktiv. Zündung einschalten.
Bei Benzinbetrieb sind geringe Leis‐
tungs- und Drehmomentverluste zu Die Tankklappe befindet sich an der
erwarten. Daher Fahrweise (z. B. bei rechten Fahrzeugseite.
210 Fahren und Bedienung

Zum Schließen den Tankdeckel nach


rechts drehen, bis er einrastet.
Klappe schließen und einrasten las‐
sen.

Erdgas tanken

Die Tankklappe lässt sich nur bei ent‐ Der Tankdeckel kann in die Halterung
riegeltem Fahrzeug öffnen. Tank‐ auf der Tankklappe eingehängt wer‐
klappe durch Drücken der Klappe lö‐ den.
sen. Zum Tanken die Zapfpistole bis zum
Zum Öffnen den Deckel langsam Anschlag in die Tanköffnung einfüh‐
nach links drehen. ren und betätigen.
Nach dem automatischen Abschalten Die Tankklappe lässt sich nur bei ent‐
können noch maximal zwei Portionen riegeltem Fahrzeug öffnen. Tank‐
Kraftstoff hinzugefügt werden. klappe durch Drücken der Klappe lö‐
sen.
Achtung
Übergelaufenen Kraftstoff sofort
abwischen.
Fahren und Bedienung 211

9 Warnung Deutsch Erdgasfahrzeuge Kraftstoffverbrauch, CO2-


Englisch NGVs = Natural Gas Emission
Nur mit einem Austrittsdruck von Vehicles
höchstens 250 bar tanken. Nur Benzin
Tankstellen verwenden, die eine Französisch Véhicules au gaz
Der Kraftstoffverbrauch (kombiniert)
temperaturkompensierte Betan‐ naturel – or – Véhicules
des Opel Zafira liegt zwischen 4,5
kung gewährleisten. GNV
und 7,2 l/100 km.
Italienisch Metano auto Der CO2-Ausstoß (kombiniert) liegt
Erdgasbetankung vollständig ab‐
schließen, d.h. Einfüllstutzen entlüf‐ zwischen 119 und 169 g/km.
Begriffe für “Erdgas“ im Ausland:
ten. Die für Ihr Fahrzeug geltenden Werte
Die Kapazität des Erdgastanks ist ab‐ Deutsch Erdgas finden Sie im EEG-Konformitätszerti‐
hängig von Außentemperatur, Füll‐ Englisch CNG = Compressed fikat, das im Lieferumfang Ihres Fahr‐
druck und Typ der Tankanlage. Natural Gas zeugs enthalten ist oder in anderen
nationalen Zulassungspapieren.
Klappe schließen und einrasten las‐
Französisch GNV = Gaz Naturel
sen. Erdgas
(pour) Véhicules - oder
Begriffe für “Erdgasfahrzeuge“ im - Der Gasverbrauch (kombiniert) des
Ausland: CGN = carburantgaz Opel Zafira beträgt 4,7 l/100 km.
naturel Der CO2-Ausstoß (kombiniert) liegt
Italienisch Metano (per auto) zwischen 106 und 167 g/km.
Die für Ihr Fahrzeug geltenden Werte
Tankdeckel finden Sie im EEG-Konformitätszerti‐
Nur Original-Tankdeckel verwenden. fikat, das im Lieferumfang Ihres Fahr‐
Fahrzeuge mit Dieselmotoren haben zeugs enthalten ist oder in anderen
spezielle Tankdeckel. nationalen Zulassungspapieren.
212 Fahren und Bedienung

Allgemeine Informationen Erdgas


Die Angaben zum Kraftstoffver‐
Anhängerzugvorrich‐
Die genannten Angaben zum Kraft‐
stoffverbrauch und spezifischen CO2- brauch wurden mit dem Referenz‐ tung
Ausstoß beziehen sich auf das EU- kraftstoff G20 (Methananteil
Basismodell mit Standardausrüs‐ 99 - 100 mol%) unter vorgeschriebe‐ Allgemeine Informationen
tung. nen Fahrbedingungen ermittelt. Bei Nur eine für das Fahrzeug zugelas‐
Verwendung von Erdgas mit einem sene Anhängerzugvorrichtung ver‐
Der Kraftstoffverbrauch und der CO2- niedrigeren Methananteil kann der wenden. Bei Fahrzeugen mit Erdgas‐
Ausstoß werden gemäß Verordnung Kraftstoffverbrauch von den angege‐ motor ist eine besondere Zugvorrich‐
(EG) Nr. 715/2007 (in der jeweils gül‐ benen Werten abweichen. tung erforderlich.
tigen Version) festgelegt und berück‐
sichtigen wie in der Verordnung vor‐ Den nachträglichen Einbau von einer
geschrieben das Gewicht des be‐ Werkstatt durchführen lassen. Gege‐
triebsbereiten Fahrzeugs. benenfalls müssen Änderungen am
Fahrzeug, die die Kühlung, Hitze‐
Die Angaben dienen lediglich dem schutzschilde oder andere Aggregate
Vergleich verschiedener Fahrzeug‐ betreffen, durchgeführt werden.
varianten und dürfen nicht als Garan‐
tie für den tatsächlichen Kraftstoffver‐ Die Funktion zur Erkennung einer
brauch eines bestimmten Fahrzeugs ausgefallenen Leuchte kann für die
betrachtet werden. Zusätzliche Aus‐ Anhängerbremsleuchten keinen teil‐
rüstung kann zu Werten leicht über weisen Leuchtenausfall erkennen.
dem genannten Kraftstoffverbrauch Bei vier 5-W-Leuchten wird beispiels‐
bzw. CO2-Ausstoß führen. Der Kraft‐ weise erst dann ein Ausfall erkannt,
stoffverbrauch hängt weitgehend wenn nur noch eine oder keine der 5-
vom persönlichen Fahrstil sowie von W-Leuchten funktioniert.
Straßen- und Verkehrsverhältnissen Bei Montage einer Anhängerzugvor‐
ab. richtung kann die Öffnung der Ab‐
schleppöse verdeckt werden. Wenn
Fahren und Bedienung 213

dies der Fall ist, die Kugelstange zum Bei Bergabfahrt gleichen Gang einle‐ verringert und sich dadurch die Steig‐
Abschleppen verwenden. Die Kugel‐ gen wie bei entsprechender Bergauf‐ fähigkeit verschlechtert, sinkt auch
stange immer im Fahrzeug mitführen. fahrt und etwa gleiche Geschwindig‐ das zulässige Zuggesamtgewicht pro
Einbaumaße einer werkseitig mon‐ keit fahren. 1000 Meter zusätzlicher Höhe um
tierten Anhängerzugvorrichtung Reifendruck auf den Wert für die volle 10 %. Auf Straßen mit leichten An‐
3 279. Zuladung einstellen 3 277. stiegen (weniger als 8 %, z. B. auf
Autobahnen) muss das Zuggesamt‐
gewicht nicht verringert werden.
Fahrverhalten, Anhängerbetrieb Das zulässige Zuggesamtgewicht
Fahrhinweise Anhängelast
darf nicht überschritten werden. Das
Vor Montage eines Anhängers die zulässige Zuggesamtgewicht ist auf
Die zulässigen Anhängelasten sind dem Typschild angegeben 3 265.
Kugel der Anhängerkupplung fahrzeug- und motorabhängige
schmieren. Nicht jedoch, wenn zur Höchstwerte und dürfen nicht über‐
Verringerung der Pendelbewegung Stützlast
schritten werden. Die tatsächliche Die Stützlast ist die Last, die vom An‐
des Anhängers ein Stabilisator ver‐ Anhängelast ist die Differenz zwi‐
wendet wird, der auf den Kugelkopf hänger auf den Kugelkopf der Anhän‐
schen dem tatsächlichen Gesamtge‐ gerkupplung ausgeübt wird. Sie kann
wirkt. wicht des Anhängers und der tatsäch‐ durch Veränderung der Gewichtsver‐
Für Anhänger mit einer geringen lichen Stützlast mit Anhänger. teilung beim Beladen des Anhängers
Fahrstabilität und Wohnwagen mit Die zulässige Anhängelast ist in den verändert werden.
einem zulässigen Gesamtgewicht Fahrzeugpapieren spezifiziert. Die‐
von mehr als 1300 kg wird für Ge‐ Die höchstzulässige Stützlast
ser Wert gilt in der Regel für Steigun‐ (75 kg) ist auf dem Typschild der An‐
schwindigkeiten über 80 km/h die gen bis max. 12 %.
Verwendung eines Stabilisators drin‐ hängerzugvorrichtung und in den
gend empfohlen. Die zulässige Anhängelast gilt bis zur Fahrzeugpapieren angegeben. Stre‐
angegebenen Steigung und bis zu ben Sie immer die höchstzulässige
Sollte der Anhänger zu schlingern be‐ einer Höhe von 1000 Metern über Last an, vor allem bei schweren An‐
ginnen, langsamer fahren, nicht dem Meeresspiegel. Da sich die Mo‐ hängern. Die Stützlast sollte nie unter
gegenlenken, notfalls scharf brem‐ torleistung wegen der dünner wer‐ 25 kg sinken.
sen. denden Luft bei zunehmender Höhe
214 Fahren und Bedienung

Hinterachslast Verstauen der Kugelstange Montage der Kugelstange


Wenn ein Anhänger montiert und das
Zugfahrzeug voll beladen ist, dürfen
die zulässige Hinterachslast (siehe
Typschild oder Fahrzeugpapiere) um
60 kg und das zulässige Gesamtge‐
wicht um 60 kg überschritten werden.
Wird die zulässige Hinterachslast
überschritten, gilt eine Höchstge‐
schwindigkeit von 100 km/h.

Zugvorrichtung
Achtung Die Tasche mit der Kugelstange be‐ Steckdose ausrasten und nach unten
findet sich im hinteren Bodenstau‐ klappen. Verschlussstopfen von der
Bei Betrieb ohne Anhänger ist die Öffnung für die Kugelstange entfer‐
fach.
Kugelstange zu demontieren. nen und verstauen.
Den Gurt durch die Verzurröse füh‐
ren, zweimal um den Beutel schlagen
und zum Sichern des Beutels span‐
nen.
Fahren und Bedienung 215

Spannstellung der Kugelstange Gespannte Kugelstange in die Auf‐


kontrollieren nahmeöffnung einführen und kräftig
bis zum hörbaren Einrasten nach
oben drücken.
Der Drehgriff schnellt selbsttätig in die
Ausgangsposition zurück und liegt
ohne Spalt an der Kugelstange an.

9 Warnung
Drehgriff beim Einsetzen nicht be‐
rühren.
■ Drehgriff herausziehen und bis zum
Anschlag nach rechts drehen. Zum Verriegeln der Kugelstange den
Schlüssel in Position e drehen.
■ Die rote Markierung am Drehgriff Einsetzen der Kugelstange Schlüssel abziehen und Schutz‐
muss zur grünen Markierung an der klappe schließen.
Kugelstange zeigen.
■ Der Spalt zwischen dem Drehgriff
und der Kugelstange muss ca.
6 mm betragen.
■ Der Schlüssel muss auf Position c
stehen.
Andernfalls muss die Kugelstange
vor Einsetzen gespannt werden:
■ Kugelstange entriegeln, dazu
Schlüssel in Position c drehen.
216 Fahren und Bedienung

Öse für Abreißseil Verschlussstopfen in Aufnahmeöff‐


9 Warnung nung einsetzen. Steckdose einklap‐
pen.
Anhängerbetrieb ist nur zulässig,
wenn die Kugelstange richtig mon‐
tiert ist. Wenn die Kugelstange Anhänger-Stabilitäts-
nicht richtig einrastet, Hilfe einer Assistent
Werkstatt in Anspruch nehmen.
Erkennt das System eine starke
Schlingerbewegung, wird die Motor‐
Demontage der Kugelstange leistung reduziert und das Gespann
gezielt abgebremst, bis das Schlin‐
gern aufhört. Lenkrad so ruhig wie
möglich halten, während das System
aktiv ist.
Abreißseil an der Öse einhängen. Der Anhänger-Stabilitäts-Assistent
Richtige Montage der Kugelstange (TSA) ist eine Funktion der elektroni‐
kontrollieren schen Stabilitätsregelung 3 172.
■ Die grüne Markierung am Drehgriff
muss zur grünen Markierung an der
Kugelstange zeigen.
■ Zwischen Drehgriff und Kugel‐
stange darf kein Spalt sein.
Die Schutzklappe öffnen und zum
■ Die Kugelstange muss fest in der Entriegeln der Kugelstange den
Aufnahmeöffnung eingerastet sein. Schlüssel in Position c drehen.
■ Die Kugelstange muss verriegelt Drehgriff herausziehen und bis zum
und der Schlüssel abgezogen sein. Anschlag nach rechts drehen. Kugel‐
stange nach unten herausziehen.
Fahrzeugwartung 217

Fahrzeugwartung Allgemeine Fahrzeugeinlagerung


Informationen Einlagerung über einen
Zubehör und Änderungen längeren Zeitraum
Allgemeine Informationen .......... 217 Wenn das Fahrzeug für mehrere Mo‐
Fahrzeugüberprüfungen ............ 218 am Fahrzeug nate eingelagert werden muss:
Glühlampen auswechseln ......... 225 Wir empfehlen die Verwendung von ■ Fahrzeug waschen und konservie‐
Elektrische Anlage ..................... 233 Originalteilen und -zubehör und von ren.
ausdrücklich für Ihren Fahrzeugtyp
Wagenwerkzeug ........................ 240 ■ Konservierung im Motorraum und
werkseitig zugelassenen Teilen. Die
Räder und Reifen ...................... 240 am Unterboden überprüfen lassen.
Zuverlässigkeit anderer Produkte
Starthilfe ..................................... 254 können wir nicht bewerten und auch ■ Die Dichtgummis reinigen und im‐
nicht dafür garantieren – auch wenn prägnieren.
Abschleppen .............................. 255
sie über eine behördliche oder sons‐ ■ Den Kraftstofftank vollständig auf‐
Fahrzeugpflege .......................... 257 tige Zulassung verfügen. füllen.
Keine Veränderungen an elektri‐ ■ Motorölwechsel durchführen.
schen Systemen vornehmen, z. B. ■ Den Scheibenwaschbehälter ent‐
Eingriff in elektronische Steuergeräte leeren.
(Chip-Tuning).
■ Den Frost- und Korrosionsschutz
Achtung im Kühlmittel überprüfen.
■ Reifendruck auf den Wert für die
Beim Transportieren des Fahr‐ volle Zuladung erhöhen.
zeugs auf einem Zug oder einem
Bergungsfahrzeug können die
Schmutzfänger beschädigt wer‐
den.
218 Fahrzeugwartung

■ Das Fahrzeug an einem trockenen,


gut belüfteten Ort abstellen. Ersten
■ Kühlmittelstand kontrollieren. Fahrzeugüberprüfun‐
Gang oder Rückwärtsgang einle‐
■ Gegebenenfalls Kennzeichen
montieren.
gen
gen oder Wählhebel in P stellen.
Beachten, dass das Fahrzeug nicht Durchführung von Arbeiten
wegrollen kann. Altfahrzeugrücknahme
■ Die Parkbremse nicht anziehen. Informationen über Altfahrzeug-
■ Die Motorhaube öffnen, alle Türen Rücknahmestellen und die Wieder‐
schließen und das Fahrzeug ver‐ verwertung von Altfahrzeugen sind
riegeln. auf unserer Website verfügbar. Nur
offiziell anerkannte Recyclingstellen
■ Polklemme am Minuspol der Fahr‐ mit dieser Aufgabe betrauen.
zeugbatterie abklemmen. Sicher‐
stellen, dass sämtliche Systeme Erdgasfahrzeuge dürfen nur in Ser‐
außer Betrieb sind, z. B. Diebstahl‐ vice-Zentren wiederverwertet wer‐
warnanlage. den, die für das Recycling von Erd‐
gasfahrzeugen zugelassen sind.
Wiederinbetriebnahme des
Fahrzeugs
Wenn das Fahrzeug wieder in Betrieb 9 Warnung
genommen wird:
Kontrollen im Motorraum nur bei
■ Polklemme am Minuspol der Fahr‐ ausgeschalteter Zündung durch‐
zeugbatterie anklemmen. Elektro‐ führen.
nik der elektrischen Fensterbetäti‐
gung aktivieren. Das Kühlgebläse kann auch bei
ausgeschalteter Zündung laufen.
■ Reifendruck prüfen.
■ Scheibenwaschbehälter auffüllen.
■ Motorölstand kontrollieren.
Fahrzeugwartung 219

9 Gefahr Motoröl
Den Motorölstand regelmäßig von
Zündanlage und Xenon-Schein‐ Hand kontrollieren, um Motorschä‐
werfer arbeiten mit sehr hoher den zu verhindern. Sicherstellen,
Spannung. Nicht berühren. dass die richtige Ölspezifikation ver‐
wendet wird. Empfohlene Flüssigkei‐
Motorhaube ten und Schmierstoffe 3 262.
Prüfung nur bei waagerecht stehen‐
Öffnen dem Fahrzeug. Der Motor muss be‐
triebswarm und mindestens seit
5 Minuten abgestellt sein.
Verschlusshaken nach rechts ziehen Ölmessstab herausziehen, abwi‐
und Motorhaube öffnen. schen, bis zur Anschlagfläche am
Griff einstecken, erneut herausziehen
Die Motorhaube wird automatisch mit und Motorölstand ablesen.
einem Anheber in der offenen Posi‐
tion gehalten. Ölmessstab bis zur Anschlagfläche
am Griff einstecken und eine halbe
Wird bei einem Autostopp die Motor‐ Umdrehung durchführen.
haube geöffnet, so wird der Motor aus
Sicherheitsgründen automatisch wie‐
der gestartet.

Entriegelungshebel ziehen und in die Schließen


Ausgangsposition zurückführen. Motorhaube absenken, ins Schloss
fallen lassen und Verriegelung prü‐
fen. Sicherstellen, dass die Motor‐
haube eingerastet ist.
220 Fahrzeugwartung

Wenn der Motorölstand in den Be‐


reich der Nachfüllmarke MIN abge‐
sunken ist, Motoröl nachfüllen.

Je nach Motor werden verschiedene Ein Trichter befindet sich im rechten


Ölmessstäbe verwendet. Staufach im Laderaum.
Das Motoröl mithilfe des Trichters in
Es wird empfohlen, Motoröl von der‐ den Motoröleinfüllstutzen füllen.
selben Qualität wie beim letzten Öl‐ Nach dem Auffüllen den Trichter in
wechsel zu verwenden. die Kunststofftüte verpackt in das
Der Motorölstand darf die obere Staufach legen.
Marke MAX am Messstab nicht über‐
schreiten. Achtung
Bei einigen Modellen ist zum Auffül‐
len des Motoröls ein Trichter erforder‐ Zuviel eingefülltes Motoröl muss
lich. abgelassen oder abgesaugt wer‐
den.

Füllmengen 3 275.
Fahrzeugwartung 221

Verschlussdeckel gerade ansetzen zentrat verfügbar ist, nur sauberes


und festdrehen. Leitungswasser verwenden. Den
Verschlussdeckel gut festziehen. Die
Kühlmittelkonzentration überprüfen
Kühlmittel lassen und die Ursache für den Kühl‐
Das Kühlmittel bietet Frostschutz bis mittelverlust in einer Werkstatt behe‐
ca. -28 °C. In nördlichen Ländern, in ben lassen.
denen es sehr kalt wird, bietet das
werkseitig eingefüllte Kühlmittel
Frostschutz bis ca. -37°C. Waschflüssigkeit
Achtung
Nur zugelassene Frostschutzmit‐ Bei kaltem Kühlsystem muss der
tel verwenden. Kühlmittelspiegel über der Fülllinien‐
markierung liegen. Bei zu niedrigem
Füllstand auffüllen.
Kühlmittelstand
9 Warnung
Achtung
Vor Öffnen des Verschlussde‐
Zu niedriger Kühlmittelstand kann ckels Motor abkühlen lassen. Ver‐
zu Motorschaden führen. schlussdeckel vorsichtig öffnen
damit der Überdruck langsam ent‐ Sauberes Wasser und eine geeignete
weicht. Menge Scheibenwaschlösung mit
Frostschutzmittel mischen. Das rich‐
Zum Auffüllen eine 1:1-Mischung aus tige Mischverhältnis ist auf dem
freigegebenem Kühlmittelkonzentrat Waschflüssigkeitsbehälter angege‐
und sauberem Leitungswasser ver‐ ben.
wenden. Wenn kein Kühlmittelkon‐
222 Fahrzeugwartung

Achtung Bremsflüssigkeit ren kann. Ursache für den Verlust von


Bremsflüssigkeit von einer Werkstatt
beheben lassen.
Nur Waschwasser mit einem aus‐ 9 Warnung
reichenden Anteil Frostschutzmit‐ Für das Fahrzeug nur zugelassene
tel bietet bei niedrigen Tempera‐ Bremsflüssigkeit ist giftig und ät‐ Hochleistungs-Bremsflüssigkeit ver‐
turen oder einem plötzlichen Tem‐ zend. Kontakt mit Augen, Haut, wenden. Brems- und Kupplungsflüs‐
peratursturz ausreichenden Gewebe und lackierten Flächen sigkeit 3 262.
Schutz. vermeiden.
Batterie
Bremsen Die Fahrzeugbatterie ist wartungsfrei,
Wenn die Mindestdicke der Brems‐ sofern das Fahrverhalten eine ausrei‐
beläge erreicht ist, ist während des chende Aufladung der Batterie zu‐
Bremsens ein Quietschgeräusch zu lässt. Kurze Strecken und häufige
hören. Motorstarts können die Batterie ent‐
Weiterfahrt ist möglich, Bremsbeläge laden. Nicht benötigte Verbraucher
jedoch möglichst bald austauschen ausschalten.
lassen.
Sobald neue Bremsbeläge montiert
sind, während der ersten Fahrten
nicht unnötig scharf bremsen.
Der Bremsflüssigkeitsstand muss
zwischen MIN und MAX liegen.
Beim Nachfüllen auf äußerste Sau‐ Batterien gehören nicht in den Haus‐
berkeit achten, da eine Verunreini‐ müll. Sie müssen über entspre‐
gung der Bremsflüssigkeit zu Funk‐ chende Sammelstellen recycelt wer‐
tionsstörungen der Bremsanlage füh‐ den.
Fahrzeugwartung 223

Wird das Fahrzeug länger als Nur Batterien verwenden, die die Be‐ Hinweis
4 Wochen abgestellt, kann sich die festigung des Sicherungskastens Der Einsatz einer anderen
Batterie entladen. Polklemme am Mi‐ über der Batterie ermöglichen. AGM-Batterie als der original
nuspol der Fahrzeugbatterie abklem‐ Bei Fahrzeugen mit Stopp-Start-Sys‐ Opel-Batterie kann die Leistung der
men. tem ist die AGM-Batterie (Vliesakku) Stopp-Start-Automatik beeinträchti‐
An- und Abklemmen der Fahrzeug‐ unbedingt wieder durch eine AGM- gen.
batterie nur bei ausgeschalteter Zün‐ Batterie zu ersetzen. Wir empfehlen, den Austausch der
dung. Batterie von einer Werkstatt durch‐
Batterieentladeschutz 3 147. führen zu lassen.
Stopp-Start-Automatik 3 160.
Batterie ersetzen
Hinweis Batterie laden
Jede Abweichung von den in diesem
Abschnitt aufgeführten Anweisun‐ 9 Warnung
gen kann zu einer zeitweisen Deak‐
tivierung der Stopp-Start-Automatik Bei Fahrzeugen mit Stopp-Start-
führen. Automatik darauf achten, dass die
Ladespannung bei Einsatz eines
Bei Erneuerung der Batterie unbe‐ Batterieladegeräts 14,6 Volt nicht
dingt darauf achten, dass sich im Be‐ übersteigt. Andernfalls kann die
reich des Pluspols keine geöffneten AGM-Batterien sind am entsprechen‐ Batterie beschädigt werden.
Entlüftungsbohrungen befinden. den Batterieschild zu erkennen. Wir
Falls in diesem Bereich eine Entlüf‐ empfehlen den Einsatz einer original Starthilfe 3 254.
tungsbohrung geöffnet ist, muss Opel-Batterie.
diese mit einem Blinddeckel ver‐
schlossen werden und die Entlüftung
muss im Bereich des Minuspols ge‐
öffnet werden.
224 Fahrzeugwartung

Warnschild ■ Für weitere Informationen siehe Scheibenwischerwechsel


Betriebsanleitung.
■ Rund um die Batterie können ex‐
plosive Gase auftreten.

Diesel-Kraftstoffsystem
entlüften
Wenn der Tank leer gefahren wurde,
muss das Diesel-Kraftstoffsystem
entlüftet werden. Zündung dreimal für
jeweils 15 Sekunden einschalten.
Dann den Motor für höchstens
40 Sekunden starten. Diesen Vor‐
Bedeutung der Symbole: gang frühestens nach 5 Sekunden Wischerarm anheben, bis er von
■ Funken, offene Flammen oder wiederholen. Wenn der Motor nicht selbst steht, Taste zum Lösen des
Rauch vermeiden. startet, Hilfe einer Werkstatt in An‐ Wischerblattes drücken und Wischer‐
■ Augen immer schützen. Explosive spruch nehmen. blatt abnehmen.
Gase können zu Erblindung oder Wischerblatt leicht abgewinkelt am
Verletzungen führen. Wischerarm ansetzen und drücken,
■ Batterie außerhalb der Reichweite bis es einrastet.
von Kindern halten. Wischerarm vorsichtig absenken.
■ Die Batterie enthält Schwefelsäure,
die zu Erblindung oder ernsten Ver‐
ätzungen führen kann.
Fahrzeugwartung 225

Wischerblatt an der Glühlampen Halogen-Scheinwerfer


Heckscheibe auswechseln
Zündung ausschalten und betreffen‐
den Schalter ausschalten bzw. Türen
schließen.
Neue Glühlampe nur am Sockel hal‐
ten! Den Glaskolben der Glühlampe
nicht mit bloßen Händen berühren.
Zum Wechseln nur den gleichen
Glühlampentyp verwenden.
Scheinwerferlampen von innen im
Motorraum austauschen.
Bi-Halogen-Scheinwerfer (1) mit
Wischerarm anheben. Wischerblatt einer Lampe für Abblend- und Fern‐
wie in der Abbildung gezeigt ausras‐ licht
ten und abnehmen. vordere Blinkleuchte (2)
Wischerblatt leicht abgewinkelt am Standlicht/Tagfahrlicht (3)
Wischerarm ansetzen und drücken,
bis es einrastet. Abblend-/Fernlicht (1)
Wischerarm vorsichtig absenken.
1. Die Kappe (1) nach links drehen
und abnehmen.
226 Fahrzeugwartung

3. Die Lampenfassung durch 1. Lampenfassung (2) durch Drehen


Drücken der Haltenase vom Ste‐ nach links ausrasten. Lampenfas‐
cker lösen. sung aus dem Reflektor ziehen.
4. Lampe austauschen und die Lam‐
penfassung mit dem Stecker ver‐
binden.
5. Lampenfassung einsetzen, die
beiden Nasen im Reflektor einras‐
ten und zum Verriegeln nach
rechts drehen.
6. Die Kappe einsetzen und nach
rechts drehen.
2. Die Lampenfassung durch Dre‐
hen nach links lösen. Lampenfas‐ Vordere Blinkleuchte (2)
sung aus dem Reflektor ziehen.
2. Lampe durch Drehen gegen den
Uhrzeigersinn aus der Lampen‐
fassung nehmen.
3. Austauschen und neue Lampe im
Uhrzeigersinn in die Fassung dre‐
hen.
4. Die Lampenfassung in den Re‐
flektor setzen und nach rechts
drehen.
Fahrzeugwartung 227

Standlicht/Tagfahrlicht (3) 2. Lampe aus der Lampenfassung


ziehen.
3. Austauschen und neue Lampe in
die Fassung einsetzen.
4. Die Lampenfassung in den Re‐
flektor setzen und nach rechts
drehen.

Adaptives Fahrlicht
9 Gefahr
Abbiegelicht (1)
Das adaptive Fahrlicht verwendet
1. Lampenfassung (3) durch Drehen Xenon-Scheinwerfer. vordere Blinkleuchte (2)
nach links ausrasten. Lampenfas‐ Xenon-Scheinwerfer arbeiten mit Das Standlicht/Tagfahrlicht wird mit
sung aus dem Reflektor ziehen. besonders starker elektrischer LEDs betrieben, die nicht ausge‐
Spannung. Nicht berühren. Glüh‐ tauscht werden können.
lampen von einer Werkstatt wech‐
seln lassen. Abbiegelicht (1)
Die Lampen für den vorderen Blin‐ 1. Die Kappe (1) nach links drehen
ker und das Abbiegelicht können und abnehmen.
ausgetauscht werden.
228 Fahrzeugwartung

3. Die Lampe vom Stecker abzie‐ 1. Lampenfassung (2) durch Drehen


hen. nach links ausrasten. Lampenfas‐
4. Lampe austauschen und die Lam‐ sung aus dem Reflektor ziehen.
penfassung mit dem Stecker ver‐
binden.
5. Lampenfassung einsetzen, die
beiden Nasen im Reflektor einras‐
ten und zum Verriegeln nach
rechts drehen.
6. Die Kappe einsetzen und nach
rechts drehen.
2. Die Lampenfassung durch Dre‐ Vordere Blinkleuchte (2)
hen nach links lösen. Lampenfas‐
sung aus dem Reflektor ziehen.
2. Lampe durch Drehen gegen den
Uhrzeigersinn aus der Lampen‐
fassung nehmen.
3. Austauschen und neue Lampe im
Uhrzeigersinn in die Fassung dre‐
hen.
4. Die Lampenfassung in den Re‐
flektor setzen und nach rechts
drehen.
Fahrzeugwartung 229

Nebelscheinwerfer 3. Die Lampenfassung durch


Drücken der Haltenase vom Ste‐
Die Lampen sind von unterhalb des cker lösen.
Fahrzeugs zugänglich.
4. Lampenfassung mit Lampe aus‐
bauen und ersetzen. Stecker an‐
bringen.
5. Lampenfassung in den Reflektor
einsetzen, im Uhrzeigersinn dre‐
hen und einrasten lassen.
6. Abdeckung mit den Schrauben
befestigen.
2. Abdeckung aushängen.
Die Lampenfassung nach links Rückleuchten
drehen und aus dem Reflektor he‐
rausnehmen.
1. Die äußeren, mit Pfeilen gekenn‐
zeichneten Schrauben der Abde‐
ckung abnehmen.

1. Schraubenabdeckung aushän‐
gen.
230 Fahrzeugwartung

3. Das Lampengehäuse vorsichtig


von den Haltestiften abziehen und
herausnehmen.
4. Stecker von der Lampenbau‐
gruppe trennen.

Rückleuchten mit LED für


2. Die mit Pfeilen gekennzeichneten
Rückleuchte und Bremslicht
Schrauben entfernen.
Nur die Blinkleuchte (1) kann aus‐
getauscht werden.
Lampe durch Drehen an der Lam‐
penfassung entfernen und aus‐
5. Lampe durch Drehen an der Lam‐
tauschen.
penfassung entfernen und aus‐
tauschen. 6. Stecker an der Lampenbau‐
gruppe anschließen.
Blinkleuchte (1)
7. Lampenbaugruppe an den Siche‐
Rückleuchten (2)
rungsstiften anbringen und mit
Bremslicht (3) den Schrauben befestigen.
8. Schraubenabdeckung aufsetzen.
Fahrzeugwartung 231

Rückfahrleuchten (4) an der 2. Die Lampenfassung nach links


Hecktür drehen und aus dem Reflektor he‐
rausnehmen.

1. Die Lampenfassung nach links


drehen und aus dem Reflektor he‐
rausnehmen.
1. Die Hecktür öffnen und die Abde‐ 3. Lampe aus der Lampenfassung
ckung abnehmen. ziehen.
4. Austauschen und neue Lampe in
die Fassung einsetzen.
5. Die Lampenfassung in den Re‐
flektor setzen und nach rechts
drehen.
6. Abdeckung anbringen.

Nebelschlussleuchte
Die Lampen sind von unterhalb des
Fahrzeugs zugänglich.
232 Fahrzeugwartung

2. Lampe durch Drehen gegen den Kennzeichenleuchte


Uhrzeigersinn aus der Lampen‐
fassung nehmen.
3. Austauschen und neue Lampe im
Uhrzeigersinn in die Fassung dre‐
hen.
4. Lampenfassung in den Reflektor
einsetzen, im Uhrzeigersinn dre‐
hen und einrasten lassen.

Lampenkontrolle
Die Zündung einschalten, alle Lichter
einschalten und überprüfen. 2. Lampe aus der Lampenfassung
ziehen.
1. Schraubendreher in die Ausspa‐ 3. Lampe austauschen und in die
Seitliche Blinkleuchten rung der Abdeckung einführen, Fassung einsetzen.
Lampenwechsel von einer Werkstatt zur Seite drücken und die Feder
lösen. Abdeckung abnehmen. 4. Abdeckung in das Gehäuse
durchführen lassen.
drücken.

Innenleuchten
Innenleuchten, Leseleuchten
Lampenwechsel von einer Werkstatt
durchführen lassen.

Laderaumleuchte
Lampenwechsel von einer Werkstatt
durchführen lassen.
Fahrzeugwartung 233

Instrumententafelbeleuch‐ Elektrische Anlage Einige Funktionen können durch


mehrere Sicherungen abgesichert
tung sein.
Lampenwechsel von einer Werkstatt
Sicherungen
Sicherungen können auch ohne Vor‐
durchführen lassen. Ersatz entsprechend der Beschrif‐ handensein einer Funktion einge‐
tung auf der defekten Sicherung steckt sein.
durchführen.
Das Fahrzeug verfügt über drei Si‐
cherungskästen:
■ im vorderen linken Bereich des Mo‐
torraums,
■ bei Linkslenkern im Innenraum hin‐
ter dem Staufach bzw. bei Rechts‐
lenkern hinter dem Handschuh‐
fach,
■ unter einer Abdeckung auf der lin‐
ken Seite im Laderaum.
Vor Auswechseln einer Sicherung be‐
treffenden Schalter und Zündung
ausschalten.
Eine defekte Sicherung ist am durch‐
gebrannten Schmelzfaden erkenn‐
bar. Sicherung nur dann ersetzen,
wenn die Ursache für die Störung be‐
hoben wurde.
234 Fahrzeugwartung

Sicherungszieher Sicherungszieher von oben oder seit‐


lich auf die verschiedenen Ausführun‐
Im Sicherungskasten des Motor‐
gen von Sicherungen stecken und Si‐
raums kann ein Sicherungszieher un‐
cherung herausziehen.
tergebracht sein.
Fahrzeugwartung 235

Sicherungskasten im Nr. Stromkreis


Motorraum 1 Motorsteuergerät
2 Lambdasonde
3 Kraftstoffeinspritzung,
Zündanlage
4 Kraftstoffeinspritzung,
Zündanlage
5 -
6 Spiegelheizung
7 Gebläsesteuerung
8 Lambdasonde, Motor
Der Sicherungskasten befindet sich
im vorderen linken Bereich des Mo‐ 9 Heckscheibensensor
torraums.
10 Batteriesensor
Abdeckung ausrasten und bis zum
Anschlag nach oben klappen. Abde‐ 11 Laderaumentriegelung
ckung senkrecht nach oben abneh‐ 12 Modul Adaptives Fahrlicht
men.
13 -
14 Heckscheibenwischer
15 Motorsteuergerät
236 Fahrzeugwartung

Nr. Stromkreis Nr. Stromkreis Nr. Stromkreis


16 Anlasser 31 Stopp-/Start-System, adaptiver 45 Kühlergebläse
Geschwindigkeitsregler,
17 Getriebesteuergerät Zuheizer 46 -
18 Heizbare Heckscheibe 32 Airbag 47 Hupe
19 Elektrische Fensterbetätigung 33 Adaptives Fahrlicht 48 Kühlergebläse
vorn
34 Kühlmittelpumpe 49 Kraftstoffpumpe
20 Elektrische Fensterbetätigung
hinten 35 Elektrische Fensterbetätigung 50 Leuchtweitenregulierung

21 ABS 36 Klimakompressor 51 Lüftungsklappe

22 Fernlicht links (Halogen) 37 Entlüftungsmagnetventil Aktiv‐ 52 Zuheizer, Dieselmotor


kohlebehälter 53 Getriebesteuergerät, Motorsteu‐
23 Scheinwerferwaschanlage
38 Unterdruckpumpe ergerät
24 Abblendlicht rechts (Xenon)
39 Steuergerät Kraftstoffsystem 54 Kabelüberwachung
25 Abblendlicht links (Xenon)
40 Scheibenwaschanlage, Nach dem Austausch durchgebrann‐
26 Nebelscheinwerfer Heckscheiben-Waschanlage ter Sicherungen den Sicherungskas‐
27 Heizung Diesel-Kraftstoff ten schließen und den Deckel hinein‐
41 Fernlicht rechts (Halogen) drücken, bis er einrastet.
28 Stopp-/Start-System 42 Kühlergebläse Bei nicht einwandfrei geschlossenem
29 Elektrische Parkbremse Sicherungskasten kann es zu Funk‐
43 Scheibenwischer tionsstörungen kommen.
30 ABS 44 Wischanlage
Fahrzeugwartung 237

Sicherungskasten in der
Instrumententafel

In Rechtslenkern befindet sich der Si‐ Nr. Stromkreis


cherungskasten hinter einer Abde‐
ckung im Handschuhfach. Das Hand‐ 1 Geschwindigkeitsregler, Ge‐
In Linkslenkern befindet sich der Si‐ schuhfach öffnen, dann die Abde‐ schwindigkeitsbegrenzer,
cherungskasten hinter dem Staufach ckung öffnen und nach unten klap‐ adaptiver Geschwindigkeitsreg‐
in der Instrumententafel. pen. ler, Fernbedienung am Lenkrad
Das Fach öffnen und zum Entriegeln 2 Kontrolleinheit Karosserie
nach links drücken. Das Fach nach
unten klappen und herausnehmen. 3 Kontrolleinheit Karosserie
4 Radio
5 Infotainment-System,
Instrument
6 Zigarettenanzünder
238 Fahrzeugwartung

Nr. Stromkreis Nr. Stromkreis


7 Zubehörsteckdose 23 Kontrolleinheit Karosserie
8 Kontrolleinheit Karosserie 24 Kontrolleinheit Karosserie
9 Airbagmodul 25 –
10 Kontrolleinheit Karosserie 26 –
11 Innengebläse Klimaanlage
12 – Sicherungskasten im
13 –
Laderaum
Der Sicherungskasten befindet sich Sofern mit Reifenreparaturset ausge‐
14 Diagnosestecker auf der linken Seite im Laderaum hin‐ stattet, den gesamten Kasten heraus‐
ter einer Abdeckung. nehmen.
15 Airbageinheit
16 Zubehörsteckdose Laderaum
17 Klimaanlage
18 Stopp-/Start-System
19 Bremsleuchten, Rückleuchten,
Innenleuchten
20 Kontrolleinheit Karosserie
21 Instrumententafel
22 Zündschloss
Abdeckung entfernen.
Fahrzeugwartung 239

Sicherungszuordnung Nr. Stromkreis Nr. Stromkreis


1 Anhängermodul 16 Innenspiegel
2 Anhängeranschluss 17 Zubehörsteckdose
3 Einparkhilfe 18 -
4 - 19 Lenkradheizung
5 - 20 Sonnenrollo
6 - 21 Sitzheizung
7 Vordersitz 22 -
8 Diebstahlwarnanlage 23 -
9 - 24 -
10 - 25 Adaptiver Geschwindigkeitsreg‐
ler, Toter-Winkel-Warnung
11 Anhängermodul, Anhängers‐
teckdose 26 -
12 - 27 -
13 Anhängeranschluss 28 -
14 - 29 -
15 Einklappen der Außenspiegel, 30 -
Regensensor, Fernlichtassis‐
tent
240 Fahrzeugwartung

Nr. Stromkreis Wagenwerkzeug Räder und Reifen


31 Verstärker, Subwoofer
32 Aktives Dämpfungssystem, Fahrzeuge mit Reifenzustand, Felgenzustand
Spurassistent Reifenreparaturset Über Kanten langsam und möglichst
im rechten Winkel fahren. Das Über‐
fahren scharfer Kanten kann zu Rei‐
fen- und Felgenschäden führen. Rei‐
fen beim Parken nicht am Bordstein
einklemmen.
Räder regelmäßig auf Beschädigun‐
gen untersuchen. Bei Beschädigun‐
gen bzw. ungewöhnlichem Ver‐
schleiß Hilfe einer Werkstatt in An‐
spruch nehmen.

Winterreifen
Das Wagenwerkzeug und der Wa‐ Winterreifen verbessern die Fahrsi‐
genheber befinden sich im Staufach cherheit bei Temperaturen unter
vor der Hecktür im Laderaum. 7 °C und sollten deshalb auf allen Rä‐
dern montiert werden.
Geschwindigkeitsaufkleber gemäß
Landesvorschrift im Blickfeld des
Fahrers anbringen.
Fahrzeugwartung 241

Reifenbezeichnungen verad nicht vergessen. Dies gilt auch Ein falscher Reifendruck beeinträch‐
bei Fahrzeugen mit Reifendruck- tigt Sicherheit, Fahrverhalten, Fahr‐
Z. B. 215/60 R 16 95 H Kontrollsystem. komfort und Kraftstoffverbrauch und
215 = Reifenbreite in mm Ventilkappe abschrauben. erhöht den Reifenverschleiß.
60 = Querschnittsverhältnis (Rei‐
fenhöhe zu Reifenbreite) in % 9 Warnung
R = Gürtelbauart: Radial
RF = Bauart: RunFlat Ein zu geringer Reifendruck kann
16 = Felgendurchmesser in Zoll zu starker Reifenerwärmung, in‐
95 = Tragfähigkeits-Kennzahl, neren Beschädigungen und da‐
z. B.: 95 entspricht 690 kg durch bei hohen Geschwindigkei‐
H = Geschwindigkeits-Kenn‐ ten zur Laufflächenablösung und
buchstabe sogar zum Platzen des Reifens
führen.
Geschwindigkeits-Kennbuchstabe:
Q = bis 160 km/h Wenn der Reifendruck an einem
S = bis 180 km/h Fahrzeug mit Reifendruck-Kontroll‐
T = bis 190 km/h system verringert oder erhöht werden
Reifendruck 3 277 und auf dem Auf‐
H = bis 210 km/h soll, Zündung ausschalten.
kleber im Rahmen der linken Vorder‐
V = bis 240 km/h
tür.
W = bis 270 km/h
Die Reifendruckangaben beziehen Reifendruck-
Reifendruck
sich auf kalte Reifen. Gültig für Som‐ Kontrollsystem
mer- und Winterreifen.
Reifendruck mindestens alle Das Reifendruck-Kontrollsystem
Reservereifen immer mit dem Reifen‐ überprüft den Druck aller vier Reifen
14 Tage und vor jeder größeren Fahrt druck für volle Belastung befüllen.
bei kalten Reifen kontrollieren. Reser‐ einmal pro Minute, sobald die Fahr‐
Der ECO-Reifendruck dient dem Er‐ zeuggeschwindigkeit einen bestimm‐
reichen eines möglichst geringen ten Grenzwert überschreitet.
Kraftstoffverbrauchs.
242 Fahrzeugwartung

Alle Räder müssen mit Drucksenso‐ Fahrzeugmeldungen 3 121.


ren ausgestattet sein und die Reifen Wenn der Reifendruck verringert oder
müssen den vorgeschriebenen Rei‐ erhöht werden soll, Zündung aus‐
fendruck aufweisen. schalten.
Die aktuellen Reifendrücke können Ist ein kompletter Reifensatz ohne
im Fahrzeug Informationsmenü im Sensoren montiert (z. B. vier Winter‐
Driver Information Center angezeigt reifen), wird im Driver Information
werden. Center eine Meldung angezeigt. Das
Das Menü kann über die Tasten auf Reifendruck-Kontrollsystem ist nicht
dem Blinkerhebel aufgerufen werden. aktiv. Ein nachträglicher Einbau von
Sensoren ist möglich.
Reserveräder bzw. Noträder sind
Reifendruck-Kontrollsystem durch nicht mit Drucksensoren ausgestat‐
Drehen des Einstellrädchens wählen. tet. Für diese Räder ist das Reifen‐
Systemstatus und kleine Druckdiffe‐ druck-Kontrollsystem nicht aktiv.
renzen werden über eine Warnmel‐ Kontrollleuchte w leuchtet auf. Für
dung und gleichzeitiges Blinken des die übrigen drei Räder ist das System
betreffenden Reifens im Driver Infor‐ weiterhin in Betrieb.
mation Center angezeigt. Der Gebrauch im Handel erhältlicher
Außerdem werden starke Druckun‐ flüssiger Reifenreparatursets kann zu
terschiede zwischen den Reifen einer Funktionsstörungen des Systems
Achse durch eine Warnmeldung im führen. Werkseitig zugelassene Re‐
Driver Information Center angezeigt. paratursets dürfen verwendet wer‐
Taste MENU drücken, um das den.
Fahrzeug Informationsmenü X zu Große Druckunterschiede werden
wählen. außerdem über Kontrollleuchte w an‐ Externe Funkanlagen mit hoher Leis‐
gezeigt. tung können das Reifendruck-
Kontrollleuchte w 3 113. Kontrollsystem stören.
Fahrzeugwartung 243

Die Ventilkerne und Dichtringe des Falls während des Anlernverfahrens


Reifendruck-Kontrollsystems müs‐ Probleme auftreten, wird im Driver In‐
sen bei jedem Reifenwechsel ausge‐ formation Center eine Warnmeldung
tauscht werden. angezeigt.

Adaptive Schwellenfunktion Temperaturausgleich


Das Reifendruck-Kontrollsystem er‐ In kalten Reifen ist der Reifendruck
mittelt automatisch, ob das Fahrzeug niedriger, in warmen Reifen höher.
mit einem Reifendruck für eine Last Das Reifendruck-Kontrollsystem be‐
von bis zu 3 Personen oder für volle rücksichtigt diese Tatsache bei der
Beladung gefahren wird. Anzeige von Warnmeldungen.
Wenn der Reifendruck verringert wer‐ Der im Driver Information Center an‐
den soll, vorher Zündung ausschal‐ gezeigte Wert für den Reifendruck ist Die gesetzlich zulässige Mindestpro‐
ten. der tatsächliche Reifendruck. Daher filtiefe (1,6 mm) ist erreicht, wenn das
ist es wichtig, den Reifendruck mit Profil bis zu einem Verschleißanzei‐
Automatisches Anlernen kalten Reifen zu überprüfen. ger (TWI = Tread Wear Indicator) ab‐
Nach einem Radwechsel muss das gefahren ist. Seine Lage wird durch
Fahrzeug für ca. 20 Minuten stillste‐
hen, bevor das System die Neube‐
Profiltiefe Markierungen an der Reifenflanke
Profiltiefe regelmäßig kontrollieren. angezeigt.
rechnung durchführt. Für das fol‐
gende Anlernverfahren muss das Reifen sollten aus Sicherheitsgrün‐ Sollte der Verschleiß vorn größer sein
Fahrzeug 10 Minuten lang mit einer den bei einer Profiltiefe von 2-3 mm als hinten, Vorderräder regelmäßig
Mindestgeschwindigkeit von 20 km/h (bei Winterreifen 4 mm) ausgetauscht gegen Hinterräder tauschen. Sicher‐
gefahren werden. In diesem Fall kön‐ werden. stellen, dass die Richtung der Rad‐
nen im Driver Information Center $ drehung unverändert ist.
Aus Sicherheitsgründen sollte die
bzw. wechselnde Druckwerte ange‐ Profiltiefe der Reifen an einer Achse Reifen altern, auch wenn sie nicht ge‐
zeigt werden. um höchstens 2 mm voneinander ab‐ fahren werden. Wir empfehlen, die
weichen. Reifen alle 6 Jahre zu ersetzen.
244 Fahrzeugwartung

Reifenumrüstung Werden keine vom Hersteller zuge‐ Schneeketten dürfen nur auf den Vor‐
lassenen Radabdeckungen und Rei‐ derrädern verwendet werden.
Bei Verwendung anderer als den fen verwendet, dürfen die Reifen kei‐
werkseitig montierten Reifengrößen Immer engmaschige Schneeketten
nen Felgenschutzwulst aufweisen. verwenden, die an der Lauffläche und
müssen gegebenenfalls der Tacho‐
meter und der Nenndruck umpro‐ Radabdeckungen dürfen die Kühlung an den Reifeninnenseiten (ein‐
grammiert und Änderungen am Fahr‐ der Bremsen nicht beeinträchtigen. schließlich Kettenschloss) maximal
zeug vorgenommen werden. 10 mm auftragen.
9 Warnung
Nach Umrüstung auf andere Reifen‐ 9 Warnung
größen Aufkleber für Reifendrücke Bei Verwendung nicht geeigneter
ersetzen lassen. Reifen oder Radabdeckungen Beschädigungen können zum
kann es zu plötzlichem Druckver‐ Platzen des Reifens führen.
9 Warnung lust und in der Folge zu Unfällen
kommen. Schneeketten sind ausschließlich auf
Der Gebrauch nicht geeigneter Reifen der Größe 215/60 R 16 und
Reifen oder Felgen kann zu Unfäl‐
len und zum Erlöschen der Be‐ Schneeketten 225/50 R 17 zulässig.
triebserlaubnis führen. Auf Reifen der Größe 225/45 R 18,
235/45 R 18 und 235/40 R 19 sind
Schneeketten nicht zulässig.
Radabdeckungen Auf dem Reserverad ist die Verwen‐
Es dürfen nur für das jeweilige Fahr‐ dung von Schneeketten nicht zuläs‐
zeug werksseitig freigegebene Rad‐ sig.
abdeckungen und Reifen verwendet
werden, die allen relevanten Anforde‐
rungen für die jeweiligen Rad- und Reifenreparaturset
Reifenkombinationen entsprechen. Kleinere Schäden an der Lauffläche
des Reifens können mit dem Reifen‐
reparaturset behoben werden.
Fahrzeugwartung 245

Fremdkörper nicht aus dem Reifen


entfernen.
Schäden am Reifen, die größer als
4 mm sind oder sich an der Seiten‐
wand befinden, können mit dem Rei‐
fenreparaturset nicht repariert wer‐
den.

9 Warnung
Nicht schneller als 80 km/h fahren.
Nicht über einen längeren Zeit‐
raum verwenden. Das Reifenreparaturset befindet sich 3. Stromkabel und Luftschlauch aus
Lenkung und Fahrverhalten kön‐ auf der linken Seite im Laderaum hin‐ den Staufächern auf der Unter‐
nen beeinträchtigt werden. ter einer Abdeckung. seite des Kompressors heraus‐
1. Reifenreparaturset aus dem Stau‐ nehmen.
Bei einer Reifenpanne: fach herausnehmen.
Parkbremse anziehen, ersten Gang, 2. Kompressor herausnehmen.
Rückwärtsgang oder P einlegen.
246 Fahrzeugwartung

4. Kompressor-Luftschlauch an den 9. Den Stecker des Kompressors an 12. Das Dichtmittel wird vollständig in
Anschluss der Dichtmittelflasche der Zubehörsteckdose oder am den Reifen gepumpt. Anschlie‐
schrauben. Zigarettenanzünder anschließen. ßend wird der Reifen mit Luft be‐
5. Dichtmittelflasche in die Halte‐ Um eine Entladung der Batterie füllt.
rung am Kompressor einsetzen. zu vermeiden, empfehlen wir, den 13. Der vorgeschriebene Reifendruck
Kompressor so in Reifennähe Motor laufen zu lassen. sollte innerhalb von 10 Minuten
platzieren, dass die Dichtmittelfla‐ erreicht werden. Reifendruck
sche aufrecht steht. 3 277. Sobald der richtige Rei‐
fendruck erreicht wurde, Kom‐
pressor ausschalten.

10. Wippschalter auf dem Kompres‐


sor auf I stellen. Der Reifen wird
6. Ventilkappe des defekten Reifens mit Dichtmittel gefüllt.
abschrauben. 11. Während des Entleerens der Wird der vorgeschriebene Reifen‐
7. Einfüllschlauch an Reifenventil Dichtmittelflasche (ca. druck nicht innerhalb von
anschrauben. 30 Sekunden) zeigt die Druckan‐ 10 Minuten erreicht, Reifenrepa‐
zeige im Kompressor kurzzeitig raturset entfernen. Das Fahrzeug
8. Der Schalter auf dem Kompressor bis zu 6 bar an. Danach sinkt der
muss auf J stehen. um eine Reifenumdrehung bewe‐
Druck. gen. Das Reifenreparaturset
Fahrzeugwartung 247

wieder anschließen und Füllvor‐ 16. An der Dichtmittelflasche ange‐ schriebenen Wert korrigieren.
gang 10 Minuten fortsetzen. Wird brachten Aufkleber mit der maxi‐ Vorgang wiederholen, bis kein
der vorgeschriebene Reifendruck mal zulässigen Geschwindigkeit Druckverlust mehr entsteht.
danach immer noch nicht erreicht, im Blickfeld des Fahrers anbrin‐ Wenn der Reifendruck unter
ist der Reifen zu stark beschädigt. gen. 1,3 bar abgesunken ist, darf das
Hilfe einer Werkstatt in Anspruch 17. Fahrt unverzüglich fortsetzen, da‐ Fahrzeug nicht mehr benutzt wer‐
nehmen. mit sich das Dichtmittel im Reifen den. Hilfe einer Werkstatt in An‐
Übermäßigen Reifendruck mit gleichmäßig verteilt. Nach ca. spruch nehmen.
dem Knopf über der Druckan‐ 10 km Fahrtstrecke (spätestens 18. Reifenreparaturset im Laderaum
zeige ablassen. jedoch nach 10 Minuten) anhalten verstauen.
Kompressor nicht länger als und Reifendruck kontrollieren.
Hierzu Kompressor-Luftschlauch Hinweis
10 Minuten laufen lassen.
direkt auf das Reifenventil und Die Fahreigenschaften des reparier‐
14. Reifenreparaturset abbauen. Auf den Kompressor schrauben. ten Reifens sind stark beeinträchtigt;
den Verschluss an der Halterung diesen Reifen deshalb ersetzen.
drücken, um die Dichtmittelfla‐ Bei ungewöhnlichen Geräuschen
sche aus der Halterung zu neh‐ oder starker Aufheizung des Kom‐
men. Reifenfüllschlauch auf den pressors diesen für mindestens
freien Anschluss der Dichtmittel‐ 30 Minuten ausgeschaltet lassen.
flasche schrauben. Damit wird
verhindert, dass Dichtmittel aus‐ Das eingebaute Sicherheitsventil
tritt. Reifenreparaturset im Lade‐ öffnet bei einem Druck von 7 bar.
raum verstauen. Verfallsdatum des Reparatursets
15. Eventuell ausgetretenes Dichtmit‐ beachten. Nach diesem Datum ist
tel mit einem Lappen entfernen. die Dichtwirkung nicht mehr garan‐
tiert. Haltbarkeitsangaben auf der
Dichtmittelflasche beachten.
Wenn der Reifendruck mehr als
1,3 bar beträgt, auf den vorge‐
248 Fahrzeugwartung

Gebrauchte Dichtmittelflasche er‐ ■ Parkbremse anziehen, ersten


setzen. Entsorgung entsprechend Gang, Rückwärtsgang oder P ein‐ 9 Warnung
den jeweiligen gesetzlichen Vor‐ legen.
schriften. Radschraube, Radmutter und Ke‐
■ Reserverad herausnehmen 3 251. gel der Radmutter nicht mit Fett
Kompressor und Dichtmittel können ■ Niemals mehrere Räder gleichzei‐ schmieren.
ab ca. –30 °C verwendet werden. tig wechseln.
Beiliegende Adapter können zum ■ Wagenheber nur im Falle einer Rei‐
Aufpumpen von weiteren Gegen‐ fenpanne verwenden; nicht beim
ständen, wie z. B. Bälle, Luftmatrat‐ Reifenwechsel von Winter- auf
zen oder Schlauchboote verwendet Sommerreifen oder umgekehrt.
werden. Sie befinden sich auf der
Unterseite des Kompressors. Zum ■ Bei weichem Untergrund eine sta‐
Abnehmen Kompressor- bile, maximal 1 cm dicke Unterlage
Luftschlauch anschrauben und unter den Wagenheber legen.
Adapter herausnehmen. ■ Im angehobenen Fahrzeug dürfen
sich keine Personen oder Tiere auf‐
Radwechsel halten.
Einige Fahrzeuge sind statt mit einem ■ Nicht unter das angehobene Fahr‐
Reserverad mit einem Reifenrepara‐ zeug kriechen. 1. Radmutternkappen mit Schrau‐
turset ausgestattet 3 244. ■ Angehobenes Fahrzeug nicht star‐ bendreher lösen und abnehmen.
Folgende Vorbereitungen treffen und ten. Radabdeckung mit dem Haken
Hinweise beachten: ■ Vor Montage des Rades Radmut‐ abziehen. Wagenwerkzeug
■ Fahrzeug auf waagerechtem, ebe‐ tern und Gewinde mit einem sau‐ 3 240.
nem, festem und rutschsicherem beren Tuch reinigen. Leichtmetallräder: Radmuttern‐
Untergrund parken. Vorderräder kappen mit Schraubendreher lö‐
gerade stellen. sen und abnehmen. Dabei zum
Schutz der Felge weichen Lappen
Fahrzeugwartung 249

zwischen Schraubendreher und 4. Sicherstellen, dass der Wagenhe‐


Leichtmetallrad legen. ber richtig unter dem entspre‐
chenden Ansatzpunkt ausgerich‐
tet ist.

3. Bei einigen Modellen ist der An‐


satzpunkt abgedeckt. Abdeckung
2. Radschraubenschlüssel heraus‐ seitlich herausziehen.
klappen und sicherstellen, dass er
gut sitzt. Jede Radmutter um eine 5. Wagenheber auf die erforderliche
halbe Drehung lösen. Höhe einstellen. Den Heber un‐
mittelbar unter den Ansatzpunkt
stellen und sicherstellen, dass er
nicht rutschen kann.
250 Fahrzeugwartung

11. Vor der Montage Ventilöffnung in Ansatzpunkte für Hebebühne


der Radabdeckung mit dem Rei‐
fenventil abgleichen.
Radmutterkappen montieren.
12. Abdeckung am Ansatzpunkt an‐
bringen.
13. Ausgewechseltes Rad 3 251 und
Wagenwerkzeug verstauen
3 240.
14. Reifendruck des montierten Rei‐
fens und auch das Anzugsmo‐
Radschlüssel ansetzen und den ment der Radmuttern so bald wie
korrekt ausgerichteten Wagenhe‐ möglich überprüfen.
ber hochkurbeln, bis das Rad vom Position des hinteren Arms der He‐
Den defekten Reifen möglichst bald
Boden abhebt. bebühne mittig unter der Aussparung
ersetzen oder reparieren lassen.
6. Radmuttern herausdrehen. im Schweller.
7. Rad wechseln. Reserverad
3 251
8. Radmuttern eindrehen.
9. Fahrzeug absenken.
10. Radschraubenschlüssel anset‐
zen und sicherstellen, dass er gut
sitzt. Alle Muttern über Kreuz fest‐
ziehen. Das Anzugsdrehmoment
beträgt 140 Nm.
Fahrzeugwartung 251

3. Radschlüssel auf eine Sechskant‐


Achtung schraube aufsetzen und gegen
den Uhrzeigersinn drehen, bis ein
Die Verwendung eines Reserve‐ Widerstand bemerkbar ist.
rads zusammen mit Winterreifen
oder eines Reserverads, das klei‐ 4. Das Verfahren mit der andere
ner ist als die anderen Räder, Sechskantschraube wiederholen.
kann das Fahrverhalten beein‐
trächtigen. Den defekten Reifen
möglichst bald austauschen.

Das Reserverad befindet sich in einer


Aufnahme im Fahrzeugboden.
Position des vorderen Arms der He‐ 1. Das Staufach im Laderaum öff‐
bebühne am Unterboden. nen 3 240.
2. Die beiden Abdeckungen der
Reserverad Sechskantschrauben entfernen.
Einige Fahrzeuge sind statt mit einem
Reserverad mit einem Reifenrepara‐
turset ausgestattet. 5. Die Reserveradhalterung anhe‐
ben und beide Verriegelungen lö‐
Das Reserverad kann je nach dessen sen.
Größe im Vergleich zu den montier‐
ten Rädern und gemäß den länder‐ 6. Reserveradhalter absenken.
spezifischen Vorschriften als Notrad
klassifiziert sein.
Das Reserverad hat eine Stahlfelge.
252 Fahrzeugwartung

9. Rad wechseln. Verstauen eines beschädigten


Das beschädigte Rad muss im Rads im Laderaum
Laderaum gesichert werden Der Reserveradhalter ist nicht für Rei‐
(siehe unten). fen einer anderen Größe als das Re‐
10. Leeren Reserveradhalter anhe‐ serverad ausgelegt.
ben und Sicherungsseil einhän‐ Ein beschädigtes Rad, das breiter ist
gen. als das Reserverad, muss im Lade‐
11. Die Reserveradhalterung weiter raum verstaut und mit einem Band
anheben und in beide Verriege‐ gesichert werden. Wagenwerkzeug
lungen einrasten lassen. Die offe‐ 3 240.
nen Seiten der Verriegelungen Die Sitze der dritten Sitzreihe müssen
müssen in Fahrtrichtung zeigen. umgeklappt sein 3 79.
7. Sicherungsseil aushängen.
12. Die Sechskantschrauben nach 1. Das Rad nahe der linken Seiten‐
und nach mit dem Radschlüssel wand des Laderaums ablegen.
festziehen, um den leeren Reser‐
veradhalter zu schließen.
13. Abdeckungen auf den Sechskant‐
schrauben anbringen.
14. Radschlüssel und Wagenheber
im Stauraum vor der Hecktür ver‐
stauen.
15. Staufachdeckel schließen.
Beim erneuten Verstauen des Reser‐
verads im Reserveradhalter darauf
8. Halter ganz absenken und Reser‐ achten, dass das Reifenventil über
verad herausnehmen. der Vertiefung am Radhalter positio‐
niert ist.
Fahrzeugwartung 253

2. Das Schlaufenende des Gurtes Hat das Fahrzeug beim Abschleppen


durch die vordere Zurröse an der 9 Warnung eines anderen Fahrzeugs eine Rei‐
linken Seite führen. fenpanne am Hinterrad, das Notrad
Wagenheber, Räder oder andere vorne anbringen und das vollwertige
3. Das Hakenende des Gurtes durch Gegenstände müssen im Lade‐
das Schlaufenende führen und Rad hinten.
raum richtig gesichert werden. An‐
ziehen, bis der Gurt sicher an der dernfalls besteht Verletzungsge‐ Schneeketten 3 244.
Verzurröse befestigt ist. fahr. Bei einem abrupten Halt oder
einer Kollision können lose Ge‐ Reifen mit vorgeschriebener
genstände Insassen treffen. Laufrichtung
Wagenheber und Wagenwerk‐ Reifen mit vorgeschriebener Lauf‐
zeug müssen immer in den jewei‐ richtung so montieren, dass sie in
ligen Ablagen verstaut und durch Fahrtrichtung abrollen. Die Laufrich‐
Arretieren gesichert werden. tung ist an einem Symbol (z. B. Pfeil)
an der Reifenflanke erkennbar.
Beim Transport eines beschädig‐
ten Rads im Laderaum ist dieses Bei entgegen der Laufrichtung mon‐
immer mit einem Riemen zu si‐ tierten Reifen gilt:
chern. ■ Das Fahrverhalten kann beein‐
trächtigt sein. Den defekten Reifen
Notrad möglichst bald ersetzen oder repa‐
4. Den Gurt wie in der Abbildung ge‐ rieren lassen.
Die Verwendung des Notrads kann
zeigt durch die Radspeichen füh‐ ■ Bei Nässe und Schnee besonders
das Fahrverhalten beeinträchtigen.
ren. vorsichtig fahren.
Den defekten Reifen möglichst bald
5. Den Haken an der hinteren linken ersetzen oder reparieren lassen.
Zurröse befestigen.
Nur ein Notrad montieren. Nicht
6. Den Gurt straffen und mit dem schneller als 80 km/h fahren. Kurven
Verschluss sichern. langsam fahren. Kein Dauereinsatz.
254 Fahrzeugwartung

Starthilfe bei direkter Berührung Verletzun‐ ■ Unnötige Stromverbraucher ab‐


schalten.
gen und Sachschäden verursa‐
Motor nicht mit Schnelllader anlas‐ chen kann. ■ Während des gesamten Vorgangs
sen. nicht über die Batterie beugen.
Bei entladener Batterie Motor mit ■ Keine Funken oder offenen Flam‐ ■ Die Polklemmen des einen Kabels
Starthilfekabeln und der Batterie men in Batterienähe. dürfen die des anderen Kabels
eines anderen Fahrzeugs starten. ■ Eine entladene Batterie kann be‐ nicht berühren.
reits bei einer Temperatur von ■ Die Fahrzeuge dürfen sich
9 Warnung 0 °C gefrieren. Die gefrorene Bat‐ während der Starthilfe nicht berüh‐
terie vor dem Anklemmen von ren.
Das Anlassen mit Starthilfekabeln Starthilfekabeln auftauen.
■ Parkbremse anziehen, Getriebe in
muss mit äußerster Vorsicht ge‐ ■ Beim Umgang mit der Batterie Au‐ Leerlaufstellung, Automatikge‐
schehen. Jede Abweichung von genschutz und Schutzkleidung tra‐ triebe in P.
der folgenden Anleitung kann zu gen.
Verletzungen oder Beschädigun‐ ■ Als Starthilfebatterie eine Batterie
gen durch Explosion der Batterien mit derselben Spannung verwen‐
und zu Beschädigung der elektri‐ den (12 Volt). Die Kapazität (Ah)
schen Anlagen an beiden Fahr‐ dieser Batterie darf nicht viel nied‐
zeugen führen. riger sein als die Kapazität der ent‐
ladenen Batterie.
9 Warnung ■ Starthilfekabel mit isolierten Pol‐
klemmen und einem Querschnitt
Berührung der Batterie mit Augen, von mindestens 16 mm2 (bei Die‐
Haut, Textilien und lackierten selmotoren 25 mm2) verwenden.
Oberflächen vermeiden. Die Bat‐ ■ Entladene Batterie nicht vom Bord‐
terie enthält Schwefelsäure, die netz trennen.
Fahrzeugwartung 255

Reihenfolge für das Anschließen der


Kabel:
2. Nach 5 Minuten den anderen Mo‐
tor anlassen. Startversuche soll‐
Abschleppen
ten nicht länger als 15 Sekunden
1. Rotes Kabel am positiven Pol der
dauern und in Intervallen von
Eigenes Fahrzeug
Starthilfebatterie anschließen.
1 Minute durchgeführt werden. abschleppen
2. Das andere Ende des roten Ka‐
bels am positiven Pol der entlade‐ 3. Beide Motoren mit angeschlosse‐
nen Batterie anschließen. nen Kabeln ca. 3 Minuten im Leer‐
lauf laufen lassen.
3. Schwarzes Kabel am negativen
Pol der Starthilfebatterie anschlie‐ 4. Elektrische Verbraucher (z. B.
ßen. Scheinwerfer, heizbare Heck‐
scheibe) am Starthilfe erhalten‐
4. Das andere Ende des schwarzen den Fahrzeug einschalten.
Kabels an einen Massepunkt des
Fahrzeugs wie zum Beispiel den 5. Das Abnehmen der Kabel muss
Motorblock oder eine Befesti‐ genau in umgekehrter Reihen‐
gungsschraube des Motors an‐ folge erfolgen.
schließen. So weit wie möglich
von der entladenen Batterie ent‐
fernt anschließen, jedoch mindes‐ Mit einem Schraubendreher in den
tens 60 cm. Schlitz an der kürzeren Kante der Ab‐
Die Kabel so führen, dass sie nicht deckung fahren. Abdeckung durch
von sich drehenden Teilen im Motor‐ vorsichtiges Seitwärtsbewegen des
raum erfasst werden können. Schraubendrehers lösen. Um Schä‐
den zu vermeiden, wird empfohlen,
Starten des Motors: ein Tuch zwischen Schraubendreher
1. Motor des Starthilfe gebenden und Rahmen zu legen.
Fahrzeugs starten. Die Abschleppöse befindet sich beim
Wagenwerkzeug 3 240.
256 Fahrzeugwartung

Abdeckkappe unten einsetzen und


Achtung schließen.
Langsam fahren. Nicht ruckartig
fahren. Unzulässig hohe Zug‐ Anderes Fahrzeug
kräfte können das Fahrzeug be‐ abschleppen
schädigen.

Bei ausgeschaltetem Motor sind für


das Bremsen und Lenken bedeutend
höhere Kräfte erforderlich.
Umluftsystem einschalten und Fens‐
ter schließen, damit die Abgase des
Abschleppöse bis zum Anschlag in schleppenden Fahrzeugs nicht ein‐
waagerechter Stellung einschrauben. dringen können.
Abschleppseil - besser Abschlepp‐ Fahrzeuge mit Automatikgetriebe:
stange - an der Abschleppöse befes‐ Das Fahrzeug muss mit der Front in
tigen. Fahrtrichtung abgeschleppt werden,
Die Abschleppöse darf nur zum Ab‐ darf nicht schneller als mit 80 km/h
schleppen und nicht zum Bergen des und nicht weiter als 100 km ge‐ Mit einem Schraubendreher in den
Fahrzeugs verwendet werden. schleppt werden. In allen anderen Schlitz an der unteren Kante der Ab‐
Zündung einschalten, um die Lenk‐ Fällen und bei Getriebeschaden deckung fahren. Abdeckung durch
radsperre zu lösen und Bremsleuch‐ muss die Vorderachse vom Boden vorsichtiges Abwärtsbewegen des
ten, Hupe und Scheibenwischer be‐ abgehoben werden. Schraubendrehers lösen. Um Schä‐
tätigen zu können. den zu vermeiden, wird empfohlen,
Hilfe einer Werkstatt in Anspruch neh‐
ein Tuch zwischen Schraubendreher
Getriebe in Leerlaufstellung. men.
und Rahmen zu legen.
Bei beiden Fahrzeugen Warnblinker Nach dem Abschleppen Abschlepp‐
Die Abschleppöse befindet sich beim
einschalten. öse losschrauben.
Wagenwerkzeug 3 240.
Fahrzeugwartung 257

Achtung Fahrzeugpflege
Langsam fahren. Nicht ruckartig Außenpflege
fahren. Unzulässig hohe Zug‐
kräfte können das Fahrzeug be‐ Schlösser
schädigen. Die Schlösser sind werksseitig mit
einem hochwertigen Schließzylinder‐
Nach dem Abschleppen Abschlepp‐ fett geschmiert. Enteisungsmittel nur
öse losschrauben. verwenden, wenn unbedingt nötig, da
Abdeckkappe unten einsetzen und es entfettend wirkt und die Schließ‐
einrasten. funktion beeinträchtigt. Nach Ge‐
brauch eines Enteisungsmittels
Abschleppöse bis zum Anschlag in Schlösser in einer Werkstatt wieder
waagerechter Stellung einschrauben. einfetten lassen.
Die Verzurröse hinten unter dem
Fahrzeug darf keinesfalls als Ab‐ Waschen
schleppöse verwendet werden. Der Lack Ihres Fahrzeugs ist Umwelt‐
einflüssen ausgesetzt. Fahrzeug
Abschleppseil – besser Abschlepp‐
regelmäßig waschen und wachsen.
stange – an der Abschleppöse befes‐
Bei Benutzung von Waschanlagen
tigen.
ein Programm mit Wachskonservie‐
Die Abschleppöse darf nur zum Ab‐ rung wählen.
schleppen und nicht zum Bergen
Vogelkot, tote Insekten, Baumharz,
eines Fahrzeugs verwendet werden.
Blütenstaub u. ä. sofort abwaschen,
da sie aggressive Bestandteile ent‐
halten, die Lackschäden verursachen
können.
258 Fahrzeugwartung

Bei Benutzung von Waschanlagen Fahrzeug sorgfältig abspülen und ab‐ Lackpolitur mit Silikon bildet einen ab‐
die Anweisungen der Waschanlagen‐ ledern. Leder häufig ausspülen. Für weisenden Schutzfilm, der ein Kon‐
betreiber befolgen. Der Scheibenwi‐ lackierte Flächen und Glas separate servieren erübrigt.
scher für Windschutzscheibe und Leder verwenden: Wachsrückstände Karosserieteile aus Kunststoff dürfen
Heckscheibe muss ausgeschaltet auf den Scheiben beeinträchtigen die nicht mit Wachs oder Politur behan‐
sein. Antenne und außen am Fahr‐ Sicht. delt werden.
zeug montiertes Zubehör wie zum Teerflecken nicht mit harten Gegen‐
Beispiel Dachgepäckträger usw. ent‐ ständen entfernen. Auf lackierten Flä‐ Scheiben und Wischerblätter
fernen. chen Teerentferner-Spray verwen‐ Mit weichem, nicht faserndem Lap‐
Beim Waschen von Hand auch die In‐ den. pen oder mit Fensterleder unter Ver‐
nenbereiche der Radkästen gründlich wendung von Scheibenreiniger und
ausspülen. Außenbeleuchtung Insektenentferner reinigen.
Kanten und Falze an geöffneten Tü‐ Die Abdeckungen von Scheinwerfern Beim Reinigen der Heckscheibe da‐
ren und Motorhaube sowie von die‐ und anderen Leuchten sind aus rauf achten, dass das Heizelement in‐
sen verdeckte Bereiche reinigen. Kunststoff. Keine scheuernden, ät‐ nen nicht beschädigt wird.
zenden oder aggressiven Mittel und
keine Eiskratzer verwenden. Nicht Zur mechanischen Eisentfernung
Achtung scharfkantigen Eiskratzer verwen‐
trocken säubern.
den. Eiskratzer fest auf die Scheibe
Immer ein Reinigungsmittel mit drücken, damit kein Schmutz unter
einem pH-Wert von 4 bis 9 ver‐ Polieren und Konservieren
den Eiskratzer gelangen und die
wenden. Fahrzeug regelmäßig wachsen (spä‐
Scheibe zerkratzen kann.
testens, wenn das Wasser nicht mehr
Reinigungsmittel nicht auf heißen abperlt). Der Lack trocknet sonst aus. Schmierende Wischerblätter mit
Oberflächen verwenden. einem weichen Tuch und Scheiben‐
Polieren ist nur dann erforderlich,
reiniger reinigen.
Türscharniere aller Türen von einer wenn die Lackierung matt und unan‐
Werkstatt schmieren lassen. sehnlich geworden ist oder sich Ab‐
lagerungen gebildet haben.
Motorraum nicht mit Dampf- oder
Hochdruckstrahler reinigen.
Fahrzeugwartung 259

Glasdach Unterboden Reinigung der Bauteile der Erdgas‐


Niemals mit Lösungs- oder Scheuer‐ Der Unterboden hat teilweise einen anlage von einer für die Wartung von
mitteln, Kraftstoffen, aggressiven Mit‐ PVC-Unterbodenschutz bzw. in kriti‐ Erdgasfahrzeugen autorisierten
teln (z. B. Lackreiniger, acetonhalti‐ schen Bereichen eine dauerhafte Werkstatt durchführen lassen.
gen Lösungen, etc.), säurehaltigen Schutzwachsschicht.
oder stark alkalischen Mitteln bzw. Zugvorrichtung
Unterboden nach der Unterbodenwä‐
Scheuerschwämmen reinigen. Kein Kugelstange nicht mit Dampf- oder
sche kontrollieren und gegebenen‐
Wachs und keine Poliermittel auf das Hochdruckstrahler reinigen.
falls wachsen lassen.
Glasdach auftragen.
Bitumen-Kautschuk-Materialien kön‐ Heckträgersystem
Räder und Reifen nen die PVC-Schicht schädigen. Ar‐ Heckträgersystem mindestens ein‐
beiten am Unterboden von einer mal im Jahr mit einem Dampfstrahl-
Nicht mit Hochdruckstrahler reinigen.
Werkstatt durchführen lassen. oder Hochdruckreiniger reinigen.
Felgen mit pH-neutralem Felgenreini‐
Unterboden am besten vor und nach Das Heckträgersystem regelmäßig
ger reinigen.
dem Winter waschen und Schutz‐ betreiben, wenn es nur selten ver‐
Felgen sind lackiert und können mit wachsschicht prüfen lassen. wendet wird, insbesondere im Winter.
den gleichen Mitteln gepflegt werden
wie die Karosserie. Erdgasanlage Lüftungsklappe
Dampf- oder Hochdruckstrahl nicht Das Lüftungssystem im vorderen
Lackschäden auf die Bauteile der Erdgasanlage Stoßfänger reinigen, um eine kor‐
Kleine Lackschäden mit einem Lack‐ richten. Besonders wichtig ist es, den rekte Funktion zu gewährleisten.
stift beseitigen, bevor sich Rost bildet. Erdgastank und die Druckventile am
Größere Lackschäden bzw. Rost von Fahrzeugunterboden und an der
einer Werkstatt beseitigen lassen. Stirnwand im Motorraum zu schüt‐
zen.
Diese Bauteile nicht mit chemischen
Reinigern oder Konservierungsmit‐
teln behandeln.
260 Fahrzeugwartung

Innenraumpflege Das Gleiche gilt für Kleidung mit


scharfkantigen Gegenständen wie
Innenraum und Polsterung Reißverschlüsse, Gürtel oder Nie‐
Innenraum einschließlich Instrumen‐ ten an Jeans.
tenabdeckung und Verkleidungen nur
mit trockenem Lappen oder mit In‐ Kunststoff- und Gummiteile
nenreiniger säubern. Kunststoff- und Gummiteile können
Lederbezüge mit klarem Wasser und mit den gleichen Mitteln gepflegt wer‐
einem weichen Tuch reinigen. Bei den wie die Karosserie. Gegebenen‐
starker Verschmutzung Lederpflege‐ falls Innenreiniger verwenden. Keine
mittel verwenden. anderen Mittel verwenden. Insbeson‐
Instrumententafel nur mit feuchtem dere Lösungsmittel und Benzin ver‐
weichem Tuch reinigen. meiden. Nicht mit Hochdruckstrahler
reinigen.
Stoffpolsterung mit Staubsauger und
Bürste reinigen. Flecken mit Polster‐
reiniger entfernen.
Sicherheitsgurte mit lauwarmem
Wasser oder Innenreiniger reinigen.

Achtung
Klettverschlüsse schließen, da of‐
fene Klettverschlüsse an der Klei‐
dung die Sitzbezüge beschädigen
können.
Service und Wartung 261

Service und Wartung Allgemeine land, Irland, Island, Israel, Italien,


Kroatien, Lettland, Litauen, Luxem‐
Informationen burg, Malta, Mazedonien, Monte‐
negro, Niederlande, Norwegen, Po‐
Allgemeine Informationen .......... 261 Serviceinformationen len, Portugal, Rumänien, Schweden,
Für die Betriebs- und Verkehrssicher‐ Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spa‐
Empfohlene Flüssigkeiten,
heit sowie die Werterhaltung Ihres nien, Tschechische Republik, Un‐
Schmierstoffe und Teile ............. 262
Fahrzeugs ist es wichtig, dass alle garn, Zypern, Österreich.
Wartungsarbeiten in den vorge‐ Serviceanzeige 3 106.
schriebenen Intervallen durchgeführt
werden. Internationale Serviceintervalle
Der detaillierte, aktuelle Serviceplan Die Wartung Ihres Fahrzeugs ist alle
für Ihr Fahrzeug ist in der Werkstatt 15 000 km oder nach 1 Jahr erforder‐
erhältlich. lich, je nachdem, was zuerst der Fall
ist, falls in der Serviceanzeige nichts
Serviceanzeige 3 106.
anderes angezeigt wird.
Europäische Serviceintervalle Die internationalen Serviceintervalle
Die Wartung Ihres Fahrzeugs ist alle gelten für Länder, die nicht unter den
30 000 km oder nach 1 Jahr erforder‐ europäischen Serviceintervallen auf‐
lich, je nachdem, was zuerst der Fall geführt sind.
ist, falls in der Serviceanzeige nichts Serviceanzeige 3 106.
anderes angezeigt wird.
Die europäischen Serviceintervalle Bestätigungen
gelten für folgende Länder: Durchgeführte Servicearbeiten wer‐
den im Service- und Garantieheft be‐
Andorra, Belgien, Bosnien-Herzego‐
stätigt. Datum und Kilometerstand
wina, Bulgarien, Dänemark, Deutsch‐
land, Estland, Finnland, Frankreich,
Griechenland, Großbritannien, Grön‐
262 Service und Wartung

werden durch Stempel und Unter‐


schrift der jeweiligen Werkstatt
Empfohlene Viskosität. Die Ölqualität gewährleis‐
tet beispielsweise die Sauberkeit des
ergänzt. Flüssigkeiten, Motors, Schutz vor Verschleiß und
Achten Sie darauf, dass das Service- Schmierstoffe und Teile verzögerte Alterung des Öls. Die Vis‐
und Garantieheft richtig ausgefüllt kosität gibt das Fließvermögen des
wird, denn ein lückenloser Service- Empfohlene Flüssigkeiten Öls in einem bestimmten Tempera‐
Nachweis ist in Garantie- oder Ku‐ turbereich an.
lanzfällen von entscheidender Be‐
und Schmierstoffe Dexos ist ein neues Qualitätsmotoröl,
deutung, aber auch ein Vorteil beim Nur Produkte verwenden, die den das Benzin- und Dieselmotoren be‐
Verkauf des Fahrzeugs. empfohlenen Spezifikationen ent‐ sonders gut schützt. Falls es nicht
sprechen. Schäden, die durch die verfügbar ist, müssen Motoröle der
Serviceintervall bei Verwendung von Produkten verur‐ anderen aufgeführten Qualitäten ver‐
verbleibender Lebensdauer des sacht werden, die diesen Spezifikati‐ wendet werden. Empfehlungen für
onen nicht entsprechen, sind nicht Benzinmotoren gelten ebenfalls für
Motoröls durch die Garantie gedeckt.
Das Serviceintervall wird je nach Nut‐ Motoren, die mit komprimiertem Erd‐
zung von mehreren Parametern be‐ gas (CNG), Autogas (LPG) oder
stimmt.
9 Warnung Ethanol (E85) betrieben werden.
Die Serviceanzeige gibt an, wann ein Wählen Sie das geeignete Motoröl
Betriebsstoffe sind Gefahrstoffe
Ölwechsel fällig ist. nach Qualität und niedrigster Umge‐
und können giftig sein. Vorsicht
bungstemperatur aus 3 266.
Serviceanzeige 3 106. beim Umgang mit diesen Stoffen.
Informationen auf den Behältern Motoröl auffüllen
beachten. Motoröle unterschiedlicher Hersteller
und Marken können gemischt wer‐
Motoröl den, sofern die erforderlichen Motor‐
Motoröl wird nach Qualität und Visko‐ ölkriterien Qualität und Viskosität ein‐
sität klassifiziert. Bei der Entschei‐ gehalten werden.
dung, welches Motoröl verwendet
werden soll, ist Qualität wichtiger als
Service und Wartung 263

Die Verwendung von Motoröl der Ka‐ Alle empfohlenen Viskositätsklassen Brems- und
tegorie ACEA A1/B1 und A5/B5 ist sind für hohe Außentemperaturen ge‐ Kupplungsflüssigkeit
untersagt, da dies unter bestimmten eignet. Nur für das Fahrzeug zugelassene
Betriebsbedingungen langfristig Hochleistungs-Bremsflüssigkeit ver‐
Schäden am Motor verursachen Kühlmittel und Frostschutz wenden. Lassen Sie sich in einer
kann. Nur silikatfreies Long Life Kühlmittel Werkstatt beraten.
Wählen Sie das geeignete Motoröl (LLC) mit Frostschutz verwenden.
Mit der Zeit nimmt die Bremsflüssig‐
nach Qualität und niedrigster Umge‐ Das System wird werkseitig mit für keit Feuchtigkeit auf, wodurch die
bungstemperatur aus 3 266. ausgezeichneten Korrosionsschutz Bremsleistung verringert wird. Die
und Frostschutz bis ca. -28 °C be‐ Bremsflüssigkeit muss daher in den
Zusätzliche Motoröladditive stimmtem Kühlmittel befüllt. In nördli‐ angegebenen Intervallen gewechselt
Die Verwendung zusätzlicher Motor‐ chen Ländern, in denen es sehr kalt werden.
öladditive kann Schäden verursa‐ wird, bietet das werkseitig eingefüllte
chen und zum Verlust der Garantie Kühlmittel Frostschutz bis ca. -37°C. Bremsflüssigkeit muss in einem dich‐
führen. Diese Konzentration sollte das ganze ten Behälter aufbewahrt werden, da‐
Jahr über beibehalten werden. Bei mit sie kein Wasser aufnimmt.
Motoröl-Viskositätsklassen Verwendung von Kühlmittelzusätzen, Sicherstellen, dass die Bremsflüssig‐
Die SAE-Viskositätsklasse gibt das die zusätzlichen Korrosionsschutz keit nicht verunreinigt wird.
Fließvermögen des Öls an. bieten und kleinere Undichtigkeiten
Mehrbereichsöl ist durch zwei Ziffern abdichten sollen, kann es zu Funk‐
gekennzeichnet, z. B. SAE 5W-30. tionsstörungen kommen. Für die Fol‐
Die erste Ziffer, auf die ein W folgt, gen der Verwendung zusätzlicher
gibt die Viskosität bei niedrigen Tem‐ Kühlmittelzusätze wird keine Haftung
peraturen an und die zweite Ziffer die übernommen.
Viskosität bei hohen Temperaturen.
Wählen Sie die geeignete
Viskositätsklasse in Abhängigkeit von
der Mindestumgebungstemperatur
aus 3 266.
264 Technische Daten

Technische Daten Fahrzeugangaben


Fahrzeug-Identifizierungs‐
Fahrzeugangaben ..................... 264 nummer
Fahrzeugdaten .......................... 266

und ebenfalls auf der Beifahrerseite


am Boden hinter einer Abdeckung
angebracht.

Die Fahrzeug-Identifizierungsnum‐
mer ist durch die Windschutzscheibe
sichtbar
Technische Daten 265

Typschild Angaben auf dem Typschild: pieren haben stets Vorrang gegen‐
1 = Hersteller über Angaben in der Betriebsanlei‐
2 = Genehmigungsnummer tung.
3 = Fahrzeug-Identifizierungsnum‐
mer
4 = Zulässiges Gesamtgewicht
in kg
5 = Zulässiges Zuggesamtgewicht
in kg
6 = Maximal zulässige Vorderachs‐
last in kg
7 = Maximal zulässige Hinterachs‐
last in kg
8 = Fahrzeugspezifische bzw. län‐
Das Typschild befindet sich am linken derspezifische Angaben
Vordertürrahmen. Vorder- und Hinterachslast dürfen zu‐
sammen das zulässige Gesamtge‐
wicht nicht überschreiten. Wird z. B.
die maximal zulässige Vorderachs‐
last ausgenutzt, darf die Hinterachse
nur bis zum Erreichen des zulässigen
Gesamtgewichts belastet werden.
Die technischen Daten wurden in
Übereinstimmung mit den EG-
Normen ermittelt. Änderungen vorbe‐
halten. Angaben in den Fahrzeugpa‐
266 Technische Daten

Fahrzeugdaten
Empfohlene Flüssigkeiten und Schmierstoffe
Europäischer Serviceplan
Benötigte Motorölqualität
Alle europäischen Staaten
(außer Weißrussland, Moldawien, Russland, Serbien und die
Türkei) Nur Israel
Motorölqualität Otto-Motoren Dieselmotoren Otto-Motoren Dieselmotoren
(einschließlich CNG, LPG, E85) (einschließlich CNG, LPG,
E85)
dexos 1 – – ✔ –
dexos 2 ✔ ✔ – ✔

Wenn kein Öl in Dexos-Qualität verfügbar ist, kann man einmal zwischen zwei Ölwechseln maximal 1 Liter Motoröl der
Qualität ACEA C3 verwenden.
Technische Daten 267

Motoröl-Viskositätsklassen
Alle europäischen Staaten und Israel
(außer Weißrussland, Moldawien, Russland, Serbien und die Türkei)
Umgebungstemperatur Otto- und Dieselmotoren
bis zu –25 °C SAE 5W-30 oder SAE 5W-40
unter –25 °C SAE 0W-30 oder SAE 0W-40

Internationaler Serviceplan
Benötigte Motorölqualität
Alle nicht europäischen Staaten Nur Weißrussland, Moldawien, Russland, Serbien und
außer Israel die Türkei
Motorölqualität Otto-Motoren Dieselmotoren Otto-Motoren Dieselmotoren
(einschließlich CNG, LPG, E85) (einschließlich CNG, LPG, E85)
dexos 1 ✔ – – –
dexos 2 – ✔ ✔ ✔

Wenn kein Öl in Dexos-Qualität verfügbar ist, können die im Folgenden aufgeführten Ölqualitäten verwendet werden:
268 Technische Daten

Alle nicht europäischen Staaten Nur Weißrussland, Moldawien, Russland, Serbien und
außer Israel die Türkei
Motorölqualität Otto-Motoren Dieselmotoren Otto-Motoren Dieselmotoren
(einschließlich CNG, LPG, E85) (einschließlich CNG, LPG, E85)
GM-LL-A-025 ✔ – ✔ –
GM-LL-B-025 – ✔ – ✔

Alle nicht europäischen Staaten Nur Weißrussland, Moldawien, Russland, Serbien


außer Israel und die Türkei
Motorölqualität Otto-Motoren Dieselmotoren Otto-Motoren Dieselmotoren
(einschließlich CNG, LPG, E85) (einschließlich CNG,
LPG, E85)
ACEA A3/B3 ✔ – ✔ –
ACEA A3/B4 ✔ ✔ ✔ ✔
ACEA C3 ✔ ✔ ✔ ✔
API SM ✔ – ✔ –
API SN Erhaltung ✔ – ✔ –
von Ressourcen
Technische Daten 269

Motoröl-Viskositätsklassen
Alle nicht europäischen Staaten (außer Israel),
einschließlich Weißrussland, Moldawien, Russland, Serbien und die Türkei
Umgebungstemperatur Otto- und Dieselmotoren
bis zu –25 °C SAE 5W-30 oder SAE 5W-40
unter –25 °C SAE 0W-30 oder SAE 0W-40
nicht unter –20 °C SAE 10W-301) oder SAE 10W-401)

Motordaten
Verkaufsbezeich‐ 1.4 1.4 1.4 LPG 1.6 CNG 1.8 1.8
nung
Motorkennzeich‐ A14NEL A14NET A14NET A16XNT A18XEL A18XER
nung
Zylinderzahl 4 4 4 4 4 4
Hubraum [cm3] 1364 1362 1362 1598 1796 1796
Motorleistung [kW] 88 103 103 110 85 103
bei U/min 4200-6000 4900-6000 4900-6000 5000 5600 6300
Drehmoment [Nm] 200 200 200 210 175 175

1) Zulässig, aber die Verwendung von SAE 5W-30 oder SAE 5W-40 in Dexos-Qualität wird empfohlen.
270 Technische Daten

Verkaufsbezeich‐ 1.4 1.4 1.4 LPG 1.6 CNG 1.8 1.8


nung
Motorkennzeich‐ A14NEL A14NET A14NET A16XNT A18XEL A18XER
nung
bei U/min 1850-4200 1850-4900 1850-4900 2300-5000 3800 3800
Kraftstoffart Benzin Benzin Flüssiggas/ Erdgas/Benzin Benzin Benzin
Benzin
Oktanzahl ROZ
empfohlen Super Super Super Super Super Super
schwefelfrei schwefelfrei schwefelfrei schwefelfrei schwefelfrei schwefelfrei
(95) (95) (95) (95) (95) (95)
möglich Super Plus Super Plus Super Plus Super Plus Super Plus Super Plus
schwefelfrei schwefelfrei schwefelfrei schwefelfrei schwefelfrei schwefelfrei
(98) (98) (98) (98) (98) (98)
möglich Benzin Benzin Benzin Benzin Benzin Benzin
schwefelfrei schwefelfrei schwefelfrei schwefelfrei schwefelfrei schwefelfrei
(91) (91) (91) (91) (91) (91)
Gas - - LPG CNG - -
Ölverbrauch [l/ 0,6 0,6 0,6 0,6 0,6 0,6
1000 km]
Technische Daten 271

Verkaufsbezeichnung 2.0 Turbo 2.0 Turbo 2.0 Turbo 2.0 Turbo


Motorkennzeichnung A20DTL A20DT Z20DTJ A20DTH
Zylinderzahl 4 4 4 4
Hubraum [cm3] 1956 1956 1956 1956
Motorleistung [kW] 81 96 96 121
bei U/min 4000 4000 4000 4000
Drehmoment [Nm] 260 300 300 350
bei U/min 1750-2500 1750-2500 1750-2500 1750-2500
Kraftstoffart Diesel Diesel Diesel Diesel
Ölverbrauch [l/1000 km] 0,6 0,6 0,6 0,6
272 Technische Daten

Fahrwerte
A14NET A16XNT
Motor A14NEL A14NET LPG CNG A18XEL A18XER
Höchstgeschwindigkeit2) [km/h]
Schaltgetriebe 190 200 195 204 185 195
mit Stopp-Start-Automatik 192 202 – – – –
Automatikgetriebe – 197 – – – –

Motor A20DTL A20DT A 20 DTJ A20DTH


Höchstgeschwindigkeit2) [km/h]
Schaltgetriebe 183 191 195 –
mit Stopp-Start-Automatik – 193 – 208
Automatikgetriebe – – 192 205

2) Die angegebene Höchstgeschwindigkeit ist erreichbar bei Leergewicht (ohne Fahrer) plus 200 kg Zuladung. Sonder‐
ausstattungen können die angegebene Höchstgeschwindigkeit vermindern.
Technische Daten 273

Fahrzeuggewicht
Leergewicht Basismodell ohne Sonderausstattungen
Motor Schaltgetriebe Automatikgetriebe
ohne/mit Klimaanlage A14NEL 1613/1628 -
[kg] A14NET 1613/1628 1613/1628
A14NET LPG 1664/1679 -
A16XNT CNG -/1701 -
A18XEL 1571/1586 -
A18XER 1571/1586 -
A20DTL -/1733 -
A20DT -/1701 -
A20DTJ -/1733 -/1733
A20DTH -/1733 -/1733
274 Technische Daten

Leergewicht Basismodell mit allen Sonderausstattungen


Motor Schaltgetriebe Automatikgetriebe
maximale Ausstattung A14NEL 1816 -
[kg] A14NET 1816 1843
A14NET LPG 1843 -
A16XNT CNG 1843 -
A18XEL 1733 -
A18XER 1733 -
A20DTL 1931 -
A20DT 1931 -
A20DTJ 1901 1901
A20DTH 1931 1931

Abmessungen
Zafira Tourer
Länge [mm] 4656
Breite ohne Außenspiegel [mm] 1884
Breite mit zwei Außenspiegeln [mm] 2100
Technische Daten 275

Zafira Tourer
Höhe (ohne Antenne) [mm] 1685
Länge des Laderaumbodens mit umgeklappter dritter Sitzreihe [mm] 1094
Länge des Laderaumbodens mit umgeklappter zweiter und dritter Sitzreihe [mm] 1832
Laderaumbreite [mm] 1057
Laderaumhöhe an der Hecktür [mm] 840
Radstand [mm] 2760
Wendekreisdurchmesser [m] 11,4

Füllmengen
Motoröl
Motor A14NEL A14NET, A16XNT CNG A18XEL,
A14NET LPG A18XER
einschließlich Filter [l] 4,0 4,0 4,5 4,5
zwischen MIN und MAX [l] 1,0 1,0 1,0 1,0
276 Technische Daten

Motor A20DTL A20DT A20DTJ A20DTH


einschließlich Filter [l] 4,5 4,5 4,5 4,5
zwischen MIN und MAX [l] 1,0 1,0 1,0 1,0

Kraftstofftank
Benzin/Diesel, Nenninhalt [l] 58
Erdgas (CNG), Nenninhalt [kg] bzw. [l] 23 kg oder 133 l
Benzin, Nenninhalt 14
Flüssiggas (LPG), Nenninhalt -3)

3) Wert lag bei Drucklegung nicht vor.


Technische Daten 277

Reifendrücke
Komfort mit bis zu 3 Insassen ECO mit bis zu 3 Insassen Bei voller Beladung
Motor Reifen vorn hinten vorn hinten vorn hinten
[kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar]
([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi])
A14NEL, 215/60 R16, 220/2,2 (32) 220/2,2 (32) 260/2,6 (38) 260/2,6 (38) 230/2,3 (33) 280/2,8 (41)
A14NET, 225/50 R17,
A14NET LPG
235/45 R18,
235/40 R19
A16XNT 225/50 R17 240/2,4 (35) 240/2,4 (35) 280/2,8 (41) 280/2,8 (41) 250/2,5 (36) 300/3,0 (43)
CNG
A18XEL, 215/60 R16, 220/2,2 (32) 220/2,2 (32) 260/2,6 (38) 260/2,6 (38) 230/2,3 (33) 280/2,8 (41)
A18XER 225/50 R17,
235/45 R18,
235/40 R19
278 Technische Daten

Komfort mit bis zu 3 Insassen ECO mit bis zu 3 Insassen Bei voller Beladung
Motor Reifen vorn hinten vorn hinten vorn hinten
[kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar]
([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi])
A20DTL, 215/60 R16, 240/2,4 (35) 240/2,4 (35) 280/2,8 (41) 280/2,8 (41) 250/2,5 (36) 300/3,0 (43)
A20DT, 225/50 R17,
A20DTJ
235/45 R18,
235/40 R19
A20DTH 225/50 R17, 260/2,6 (38) 240/2,4 (35) 280/2,8 (41) 280/2,8 (41) 270/2,7 (39) 320/3,2 (46)
235/45 R18,
235/40 R19,
225/45 R18
Alle Notrad 420/4,2 (61) 420/4,2 (61) - - 420/4,2 (61) 420/4,2 (61)
Technische Daten 279

Einbaumaße der Anhängerzugvorrichtung


280 Kundeninformation

Kundeninformation Aufzeichnung und Zum Auslesen dieser Daten werden


bestimmte Geräte und der Zugriff auf
Datenschutz der das Fahrzeug benötigt. Bei Wartung
Fahrzeugdaten des Fahrzeugs in einem Servicebe‐
Aufzeichnung und Datenschutz trieb werden bestimmte Diagnoseda‐
der Fahrzeugdaten .................... 280 Ereignisdatenschreiber ten elektronisch in globale Opel-Sys‐
teme eingespeist. Dies dient dem
Das Fahrzeug verfügt über eine Aufzeichnen des Serviceverlaufs des
Reihe intelligenter Systeme zur Fahrzeugs. Die Daten ermöglichen
Aufzeichnung und Überwachung be‐ dem Servicebetrieb, Ihnen effiziente
stimmter Fahrzeugdaten. Bestimmte Wartungs- und Instandsetzungsleis‐
Daten werden ggf. im normalen Be‐ tungen anzubieten, die individuell auf
trieb aufgezeichnet, um die Instand‐ Ihr Fahrzeug zugeschnitten sind.
setzung erkannter Störungen zu er‐
leichtern. Andere Daten werden nur Der Hersteller greift nur unter folgen‐
bei einem Unfall bzw. Beinahe-Unfall den Bedingungen auf fahrerbezo‐
aufgezeichnet. Dies erfolgt durch Mo‐ gene Daten zu einem Unfall zu bzw.
dule in den Fahrzeugsystemen, die gibt diese an Andere weiter:
über eine Ereignisaufzeichnungs‐ ■ bei Zustimmung des Fahrzeughal‐
funktion verfügen – beispielsweise ters bzw. bei einem geleasten
das Airbag-Steuergerät. Fahrzeug des Leasingnehmers
Die Systeme können Diagnosedaten ■ bei einer offiziellen Anfrage der Po‐
zum Zustand des Fahrzeugs (z. B. lizei oder einer ähnlichen Behörde
Ölstand oder Kilometerstand) und ■ im Rahmen der Verteidigung des
zum Betrieb des Fahrzeugs (z. B. Mo‐ Herstellers bei Gerichtsverfahren
tordrehzahl, Bremsbetätigung oder
■ wenn gesetzlich vorgeschrieben
Verwendung der Sicherheitsgurte)
aufzeichnen.
Kundeninformation 281

Zusätzlich kann der Hersteller die ge‐ Radiofrequenz-


sammelten oder erhaltenen Diagno‐
sedaten wie folgt nutzen: Identifikation
■ für Forschungszwecke beim Her‐ Die RFID-Technik wird in einigen
steller Fahrzeugen für Funktionen wie Rei‐
fendrucküberwachung und Zündan‐
■ zur Weitergabe für Forschungs‐ lagensicherheit eingesetzt. Außer‐
zwecke, wenn die Vertraulichkeit dem kommt sie in Komfortanwendun‐
gewährleistet und der Bedarf nach‐ gen wie Funkfernbedienungen zum
gewiesen ist Ver- bzw. Entriegeln der Türen und
■ zur Weitergabe zusammengefass‐ zum Starten sowie in eingebauten
ter und anonymisierter Daten für Sendern zum Öffnen von Garagento‐
Forschungszwecke bei anderen ren zum Einsatz. Die in Opel-Fahr‐
Organisationen zeugen eingesetzte RFID-Technik
verwendet und speichert keine per‐
sonenbezogenen Daten und ist auch
mit keinem anderen Opel-System,
das personenbezogene Daten ent‐
hält, verbunden.
282

Stichwortverzeichnis A
Abgas ........................................ 110
Asphärische Wölbung .................. 29
Auffahrwarnung.......................... 186
Ablagefächer im Dach ................. 68 Aufzeichnung von
Ablagefach in der Armlehne ........ 69 Fahrzeugdaten und
Ablagefach in der Mittelkonsole . . 70 Datenschutz............................ 280
Ablagefach unter dem Sitz .......... 68 Ausklappbare Ablagetische ......... 93
Ablage in der Instrumententafel. . . 65 Außenbeleuchtung ...... 12, 114, 135
Abmessungen ............................ 274 Außenpflege .............................. 257
Abschleppen....................... 212, 255 Außenspiegel................................ 29
Abstandswarnung....................... 190 Außentemperatur ....................... 101
Abstellen ...................................... 19 Automatikgetriebe ...................... 164
Adaptiver Geschwindigkeitsreg‐ Automatische Betätigung der
ler.................................... 115, 178 Zentralverriegelung .................. 25
Adaptives Fahrlicht .... 115, 139, 227 Automatisches Abblenden ........... 31
Airbagabschaltung ............... 56, 110 Automatisches Fahrlicht ............ 136
Airbag-System ............................. 54
Airbag-System, Gurtstraffer ....... 110
B
Aktive Kopfstützen........................ 37 Batterie ...................................... 222
Allgemeine Informationen .......... 212 Batterieentladeschutz ................ 147
Altfahrzeugrücknahme .............. 218 Batteriespannung ...................... 125
Anderes Fahrzeug Bedienelemente........................... 97
abschleppen ........................... 256 Befestigungsplätze des Kinder‐
Anhängerbetrieb ........................ 213 sicherheitssystems ................... 60
Anhängerkupplung..................... 212 Beladungshinweise ..................... 95
Anhänger-Stabilitäts-Assistent . . 216 Beleuchtung beim Aussteigen ... 146
Antiblockiersystem ............. 112, 168 Beleuchtung beim Einsteigen .... 146
Anzeigen..................................... 104 Beleuchtung in den
Armlehne...................................... 41 Sonnenblenden ...................... 146
Ascher ....................................... 104 Belüftungsdüsen......................... 154
283

Benutzung dieser Driver Information Center........... 116 Erkennung vorausfahrendes


Betriebsanleitung ....................... 3 Durchführung von Arbeiten ....... 218 Fahrzeug................................. 115
Berg-Anfahr-Assistent ............... 170 Erweiterte Einparkhilfe................ 195
Beschlagene E
Leuchtenabdeckungen ........... 144 Eigenes Fahrzeug abschleppen 255 F
Blinker ................................ 109, 143 Einbaumaße der Anhängerzug‐ Fahrerassistenzsysteme............. 175
Bodenabdeckung ........................ 84 vorrichtung ............................. 279 Fahrradträger................................ 70
Bordcomputer ............................ 126 Einfahren ................................... 158 Fahrverhalten, Fahrhinweise ..... 213
Bremsassistent .......................... 170 Einführung ..................................... 3 Fahrwerte .................................. 272
Bremsen ............................ 168, 222 Einparkhilfe ................................ 193 Fahrzeug abstellen .................... 162
Bremsflüssigkeit ........................ 222 Elektrische Anlage...................... 233 Fahrzeugdaten........................... 266
Bremssystem, Elektrische Fensterbetätigung ..... 32 Fahrzeugeinlagerung................. 217
Kupplungssystem ................... 111 Elektrische Parkbremse.............. 111 Fahrzeug entriegeln ....................... 6
Brems- und Kupplungsflüssig‐ Elektrisches Einstellen ................. 29 Fahrzeuggewicht ....................... 273
keit........................................... 262 Elektronische Klimatisierungs‐ Fahrzeug-Identifizierungsnum‐
Brillenfach .................................... 67 automatik ................................ 150 mer ......................................... 264
Elektronische Fahrzeugmeldungen ................. 121
C Stabilitätsregelung.................. 172 Fahrzeugpersonalisierung ......... 129
Car Pass ...................................... 20 Elektronische Fahrzeugpflege.......................... 257
Code........................................... 121 Stabilitätsregelung Fahrzeugprüfungen.................... 218
ausgeschaltet.......................... 112 Fahrzeugsicherung....................... 27
D Elektronische Fahrzeugspezifische Daten ........... 3
Dachgepäckträger ....................... 94 Stabilitätsregelung und Fehlfunktion, Service ................. 111
Diebstahlsicherung ...................... 27 Traktionskontrolle.................... 113 Fenster......................................... 31
Diebstahlwarnanlage ................... 27 Elektronisch gesteuerte Fernbedienung am Lenkrad ........ 97
Diesel-Kraftstoffsystem Fahrprogramme ..................... 166 Fernlicht ............................. 114, 137
entlüften ................................. 224 Empfohlene Flüssigkeiten und Fernlichtassistent................ 114, 137
Diesel-Partikelfilter.............. 113, 163 Schmierstoffe ................. 262, 266 Flex-Fix-System............................ 70
Drehzahlmesser ........................ 105 Ereignisdatenschreiber............... 280 Front-Airbag ................................. 54
Dreipunkt-Sicherheitsgurt ............ 50 Erfassungssysteme.................... 193
284

Füllmengen ................................ 275 I Kontrolle über das Fahrzeug ..... 157


Funkfernbedienung ..................... 21 Info-Displays............................... 116 Kontrollleuchten.......................... 107
Innenbeleuchtung....................... 144 Kopf-Airbag .................................. 56
G Innenleuchten ............................ 232 Kopfstützen .................................. 36
Gefahr, Warnung, Achtung ............ 4 Innenlicht ................................... 145 Kopfstützeneinstellung .................. 8
Generator .................................. 110 Innenraumluftfilter ...................... 155 Kraftstoffanzeige ........................ 105
Geschwindigkeitsbegrenzer....... 176 Innenraumpflege ....................... 260 Kraftstoffe................................... 207
Geschwindigkeitsregler ..... 115, 175 Innenspiegel................................. 31 Kraftstoffe für Diesel-Motoren .... 208
Gespeicherte Einstellungen......... 22 Instrument .................................. 104 Kraftstoffe für Erdgasbetrieb ..... 208
Getränkehalter ............................. 66 Instrumententafelbeleuchtung . . Kraftstoffe für Otto-Motoren ....... 207
Getriebe ....................................... 17 ........................................ 144, 233 Kraftstoffmangel ........................ 114
Getriebe-Display ........................ 164 Instrumententafelübersicht .......... 10 Kraftstoffverbrauch, CO2-
Glasdach ..................................... 34 Interaktives Dynamisches Emission ................................. 211
Glühlampen auswechseln ......... 225 Fahrsystem............................. 173 Kraftstoffwahltaste ..................... 106
Graphic Info Display, Colour Info ISOFIX Kindersicherheitssys‐ Kühlmittel ................................... 221
Display ................................... 119 teme ......................................... 64 Kühlmitteltemperaturanzeige ..... 106
H Kühlmittel und Frostschutz......... 262
K Kurvenlicht.................................. 139
Halogen-Scheinwerfer ............... 225 Katalysator ................................. 164
Handbremse............................... 169 Kennzeichenleuchte .................. 232 L
Handschuhfach ............................ 65 Kilometerzähler .......................... 105 Laderaum .............................. 25, 79
Heckscheibenheizung ................. 34 Kindersicherheitssystem .............. 58 Laderaumabdeckung ................... 82
Heckscheibenwischer und Kindersicherung ........................... 25 Laderaumgestaltung .................... 89
Waschanlage ......................... 101 Klappen ....................................... 30 Lenkradeinstellung .................. 9, 97
Heckträgersystem......................... 70 Klimaanlage ............................... 149 Lenkradheizung ........................... 98
Heizung ................................. 30, 42 Klimatisierung .............................. 16 Lenkunterstützung...................... 112
Heizung und Belüftung .............. 148 Klimatisierungssysteme.............. 148 Leselicht .................................... 146
Hinteres Ablagefach..................... 82 Kollision bevorstehendes Leuchtweitenregulierung ........... 138
Hochschalten.............................. 112 Bremsen.................................. 190 Lichtfunktionen........................... 146
Hupe ...................................... 14, 98 Lichthupe ................................... 138
285

Lichtschalter .............................. 135 Parklicht ..................................... 144 S


Losfahren ..................................... 18 Partikelfilter................................. 163 Schaltgetriebe ............................ 167
Lufteinlass ................................. 155 Profiltiefe .................................... 243 Scheibenwischer und
Lüftung........................................ 148 Waschanlage ..................... 14, 99
Q Scheibenwischerwechsel .......... 224
M Quickheat................................... 154 Scheinwerfer............................... 135
Manuelle Fensterbetätigung ........ 32 Scheinwerfer bei Auslandsfahrt . 138
Manuelles Abblenden .................. 31 R
Radabdeckungen ...................... 244 Schienen und Haken ................... 89
Manuell-Modus .......................... 166 Schlüssel ..................................... 20
Mittelkonsolenbeleuchtung ........ 146 Räder und Reifen ...................... 240
Radiofrequenz-Identifikation....... 281 Schlüssel, Verriegelung................ 20
Motorabgase .............................. 163 Schneeketten ............................ 244
Motor anlassen .......................... 159 Radwechsel ............................... 248
Reduzierte Motorleistung........... 114 Schubabschaltung ..................... 160
Motordaten ................................ 269 Seiten-Airbag ............................... 55
Motorhaube ............................... 219 Regelmäßiger Betrieb ................ 156
Regensensor.............................. 115 Seitliche Blinkleuchten .............. 232
Motoröl ...................... 219, 262, 266 Service ............................... 156, 261
Motoröldruck .............................. 113 Reifenbezeichnungen ................ 241
Reifendruck ............................... 241 Serviceanzeige .......................... 106
N Reifendrücke ............................. 277 Serviceinformationen ................. 261
Nebelscheinwerfer ..... 115, 143, 229 Reifendruck-Kontrollsystem...... Sicherheitsgurt ......................... 8, 49
Nebelschlussleuchte ................. 115 ........................................ 113, 241 Sicherheitsgurt anlegen ............. 109
Nebelschlusslicht ....................... 143 Reifenpanne............................... 248 Sicherheitsnetz ............................ 91
Niedriger Waschflüssigkeits‐ Reifenreparaturset ..................... 244 Sicherungen .............................. 233
stand ...................................... 115 Reifenumrüstung ....................... 244 Sicherungskasten im Laderaum 238
Reserverad ................................ 251 Sicherungskasten im
O Rückfahrkamera ........................ 201 Motorraum .............................. 235
Öl, Motor............................. 262, 266 Rückfahrlicht .............................. 144 Sicherungskasten in der
Rückleuchten ............................. 229 Instrumententafel ................... 237
P Sitze der dritten Sitzreihe ............ 47
Panne......................................... 255 Sitze der zweiten Sitzreihe .......... 42
Parkbremse ............................... 169 Sitzeinstellung ......................... 6, 38
286

Sitzposition .................................. 38 U Zubehör und Änderungen am


Sonnenblenden ........................... 34 Uhr.............................................. 102 Fahrzeug ................................ 217
Sonnenrollo ................................. 34 Ultraschall-Einparkhilfe ...... 112, 193 Zugvorrichtung ........................... 214
Spiegeleinstellung ......................... 8 Zuheizer...................................... 154
Spurassistent...................... 112, 206 V Zündschlossstellungen .............. 158
Standlicht.................................... 135 Verbandstasche ........................... 93
Starre Belüftungsdüsen ............. 155 Verkehrszeichen-Assistent......... 203
Starthilfe .................................... 254 Verstellbare Belüftungsdüsen . . . 154
Stopp-Start-System.................... 160 Verzögerte Stromabschaltung.... 158
Störung ...................................... 166 Verzurrösen ................................. 89
Störung der elektrischen Vorderes Ablagefach.................... 67
Parkbremse............................. 111 Vorglühen .................................. 113
Stromunterbrechung .................. 167 W
Symbole ......................................... 4
Wagenheber............................... 240
T Wagenwerkzeug ........................ 240
Tachometer ............................... 104 Wählhebel .................................. 165
Tageskilometerzähler ................ 105 Warnblinker ............................... 142
Tagfahrlicht................................. 115 Warndreieck ................................ 93
Tanken ....................................... 209 Warnleuchten............................. 104
Top-Tether Befestigungsösen ..... 64 Warn- und Signaltöne ................ 124
Toter-Winkel-Warnung............... 199 Waschflüssigkeit ........................ 221
Traktionskontrolle ...................... 171 Wegfahrsperre ..................... 29, 114
Traktionskontrolle ausgeschaltet 113 Windschutzscheibe....................... 31
Türen............................................ 25 Winterreifen ............................... 240
Türfächer...................................... 67 Z
Tür offen .................................... 116
Zentralverriegelung ...................... 22
Typschild ................................... 265
Zigarettenanzünder ................... 104
Zubehörsteckdosen ................... 103
Copyright by ADAM OPEL AG, Rüsselsheim, Germany.
Die in dieser Publikation enthaltenen Angaben entsprechen dem unten angegebenen Stand. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Fahrzeuge gegenüber den Angaben in
dieser Publikation sowie Änderungen dieser Publikation selbst bleiben der Adam Opel AG vorbehalten.
Stand: Januar 2012, ADAM OPEL AG, Rüsselsheim.
Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier.

KTA-2722/1-de Januar 2012

*KTA-2722/1-DE*

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