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IN DER JUGENDHERBERGE

Text 1: Jugendherbergen
(Nach einer Sendung des SWF: „Journal am Morgen“)
Eindrü cke von Jugendherbergsbesuchern
Sprecherin (S)
Besucher 1 (B): – Ist einfach toll.
Besucher 2: – Gute Freizeitmöglichkeiten, also, dass man Tischtennis spielen kann.
Besucher 3 – Uns gefällt’s gut. Wir haben Schlüssel. Wir haben jegliche Freiheit. Es ist preiswert.
S: Sie haben kleine Kinder bei sich?
B: Ja, vier und sechs. Kö nnen hier laufen und toben und schreien, wie sie wollen und da sagt kaum jemand
was.
Es ist nicht nur die gü nstige Unterkunft, sondern die Mö glichkeit, als Gruppe zusammen zu sein. Es
bietet den Jugendlichen die Mö glichkeit, auch mal die Erfahrung zu machen, gemeinsam zu
ü bernachten, Rü cksicht aufeinander zu lernen, einfach das Leben in der Gemeinschaft.
S: Die erste Jugendherberge wurde vor nahezu neunzig Jahren gegrü ndet, weitere Einrichtungen folgten.
Ihre Kennzeichen damals: Massenlager, piekende Decken und kleine Kissen auf den Betten, strenge
Hausordnungen, kaltes Wasser in den Waschrä umen. Inzwischen gibt es in der Bundesrepublik rund
sechshundert Herbergen, die mit den Einrichtungen der ersten Stunde fast nichts mehr gemein haben.
Heute spricht man von Jugendgä stehä usern oder Stä tten der Begegnung. In freundlichen
Vierbettzimmern ü bernachten lä ngst nicht mehr nur Jugendliche. Und die Jugendherbergen bieten
inzwischen mehr als das bloße Nachtlager: sie veranstalten Tennis-, Reit-, Surf- und Tö pferkurse,
Musik- und Tanzwochen. Der Jugendherbergsbesucher kann inzwischen wä hlen, in welcher Kategorie
er ü bernachten will.
M.Sailer: Die einfachste Ausfü hrung an Jugendherbergen liegt, glaub’ ich, im Moment beim
Ü bernachtungspreis von 3,50 Euro. Wir hier in Tü bingen sind bei vier Euro, das ist die obere Kategorie,
da geht man auch davon aus, wieviel Betten im Zimmer stehen, wieviel Tagesrä ume zur Verfü gung
stehen.
S: Ä hnlich verhä lt es sich mit den Preisen fü r das Essen. Es ist ü blich, dass man mindestens eine Mahlzeit
in der Jugendherberge einnimmt. Fü r ein warmes Essen muss man mit etwa drei Euro, fü r ein kaltes
mit 2,50 Euro rechnen. Es gibt Pauschalangebote fü r Gruppen, die lä nger als zwei Nä chte bleiben, und
es werden volle Verpflegungssä tze angeboten, die bei rund sieben Euro liegen. Das Mitbringen des
eigenen Schlafsacks ist aus hygienischen Grü nden unerwü nscht. Eigene Bettwä sche wird geduldet, man
kann sie aber auch fü r zwei Euro ausleihen. Manfred Sailer ist ein Herbergsvater mit viel Erfahrung. Er
selbst hat sich auf seine Art auf die zeitbedingten Verä nderungen eingestellt: Er kü mmert sich um
junge Motorradfahrer und bietet Motorradfreizeiten mit Sicherheitstraining an. Seine Sicht der
Jugendherbergen gestern, heute und morgen:
M.S.: Ja, Jugendherbergen, wie sie mal waren, waren sie schon damals notwendig. Auch da sagt man, wenn
sie nicht erfunden worden wä ren, dann mü sste man sie heute erfinden. Die Jugendherbergen wurden
eingerichtet, um vor allem damals Schulklassen die Mö glichkeit zu geben, ihre Wandertage in der
Natur, im Rahmen auch der schulischen Ausbildung, durchfü hren zu kö nnen. Heute sind
Jugendherbergen im Sinne noch das gleiche, aber sie haben sich natü rlich wesentlich weiter geö ffnet.
Die internationale Begegnung findet in den Jugendherbergen statt. Da sind wir immer wieder auch so
stolz und sagen auch `n Teil Frieden kann in der Jugendherberge stattfinden. Wir hatten da hier ein
besonderes Erlebnis vor Jahren mit Israelis und Arabern zusammen. Dann wird Jugendherberge auch
weiterhin immer eine Mö glichkeit sein, und hoffentlich eine gü nstige, auch preislich billige Mö glichkeit
sein, die Welt kennenzulernen, das eigene Land kennenzulernen und in unserem Fall ganz besonders
einmal die Stadt Tü bingen, die Schwä bische Alb, den Schwarzwald, das obere Neckartal
kennenzulernen. Ob zu Fuß, ob mit dem Fahrrad, ob auch – wieder in unserem speziellen Fall – mit
dem Motorrad oder mit dem Auto.
Text Nr. 2: In der Jugendherberge

1
Von der Bundesstraße fü hren zwei Feldwege ü ber Hö hen und durch Niederungen zu den nö rdlich von
Mittenwald gelegenen Bergwiesen im Brunntal. Hier wurde 1957 eine Jugendherberge errichtet.
Die jungen Wanderer, die hier einkehren, kö nnen gleich in der Eingangshalle ihr Gepäck abstellen
und sich zur ersten Rast auf bequemen Sesseln und Bä nken niederlassen. Der Raum ist geschmü ckt mit
Grü npflanzen, Bildern und Wanderkarten unter Glas. Ein Helfer hinter dem Anmeldeschalter ü berschaut in
der Halle das Kommen und Gehen und macht die Ankommenden mit den Rä umen vertraut. Der Speiseraum
zur Linken ist durch Sitzecken unterteilt, so dass man hier auch gemü tlich beieinander sitzen kann.
In der Eingangshalle herrscht reger Betrieb. Jungen und Mä dchen umringen den Herbergsvater und
überschütten ihn mit Fragen und Wü nschen. Ein blonder Junge schiebt sich an einer Reihe wartender
Mä dchen vorbei. “Herbergsvater, kö nnen wir jetzt die Decken abgeben?” fragt er und weist auf den wirren
Haufen von Wolldecken, die er lässig ü ber den Rü cken geworfen hat. Der Herbergsvater antwortet ruhig,
aber bestimmt: “Zunä chst werdet ihr die Decken sauber ausschütteln und dann legt sie ordentlich
zusammen. Danach wartest du in der Reihe, bis du dran bist”. Der Junge geht davon. “Herbergsvater, ist Post
fü r mich da? Fü r Nordmann, Zimmer 14?” fragt ein Mä dchen. Ein Griff ins Fach, der Brief ist da. “Hier hast
du ihn” sagt der Herbergsvater, und schon blickt er wieder zur Tü r, wo soeben eine neue Gruppe ankommt.
“Grü ß Gott, wie viele seid ihr denn? – sieben, acht, neun, zehn, elf. Wer ist der Gruppenleiter? Ach, du, na,
dann geht zunä chst einmal in den Keller und macht eure Schuhe sauber. Danach bringt ihr mir eure
Ausweise. Ich will danach sehen, wo ich euch unterbringe”. Die Gruppe stapft mit dem Gepäck in den Keller.
Die Herbergseltern und ihre Helfer haben alle Hä nde voll zu tun, denn bald wird das Abendessen
ausgegeben. Danach richten die Jungen den Speisesaal her, wä hrend die Mädchen der Herbergsmutter in
der Kü che zur Hand gehen – Geschirr spü len, abtrocknen und alles fü r den nä chsten Tag vorbereiten. Aus
allen Rä umen werden Stü hle herbeigetragen, die Tische werden in der Eingangshalle gestapelt. Der
Herbergsvater erö ffnet den Abend mit einem Lied zur Laute, und alle singen mit. 100 Mä dchen und Jungen
sitzen im großen Kreis zusammen. Dann beginnt ein lustiges Gemeinschaftsspiel. Lautes Lachen erschallt,
bis endlich auch der letzte den Trick durchschaut hat. Spiel und Quiz lösen einander ab, dazwischen werden
neue Lieder geprobt.
Die Zeit vergeht wie im Fluge, die zehnte Stunde rü ckt heran. Nach gemeinsamem Schlussgesang wird die
Ordnung im Speiseraum wiederhergestellt. Kurz nach zehn Uhr geht der Herbergsvater noch einmal durch
das ganze Haus, schließt die Tü ren und lö scht das Licht. Hier und da ist noch ein Tuscheln und Wispern zu
hö ren, aber bald liegt alles in tiefem Schlaf.
Wortschatz
1.umringen, <umringst, umringte, hat umringt> vt = dicht (um j-n, etwas) herumstehen = окружать: die
Kinder umringten den Vater; sie umringten ihn, um die Neuigkeit zu erfahren; sie ist immer von Fans umringt.
2. überschütten, -te, - vt : j-n mit Fragen, Wünschen überschütten – засыпать кого-л. вопросами,
желаниями
3. wirr = хаотичный , беспорядочный : ein wirres Durcheinander = хаос, полная неразбериха
4. rege <reger, am regsten> оживлённый ; (Absatz (сбыт), Nachfrage (спрос)) большой ; (Teilnahme,
Mitarbeit, Tä tigkeit, politisches Leben) активный ; (Interesse, Aufmerksamkeit, Phantasie) живой ; reger
Betrieb = оживление; dort herrscht reges Leben = там жизнь кипит/бьёт ключом; reger Briefwechsel
=оживлённая переписка
5. einkehren (ist) [Vi] = (in etwas (Dat / selten Akk)) einkehren = eine Fahrt, einen Spaziergang o.Ä .
unterbrechen, um in ein Gasthaus zu gehen = заезжать, заходить (по дороге) (в ресторан и т. п.): Im
nächsten Gasthof werden wir einkehren., Wir wollen unterwegs bei Freunden einkehren. Wir sind auf der
Wanderung in einem gemütlichen Lokal eingekehrt.
6. lässig = ungezwungen und ohne große Fö rmlichkeit = небрежный : lässig dasitzen = сидеть в
небрежной позе; etw. lässig <mit lässiger Stimme> sagen = небрежно говорить/сказать что-л.
7. \ausschütteln, -te, -t vt = durch Schü tteln von lose anhaftendem Schmutz o.Ä
befreien = вытряхивать: das Federbett, das Tischtuch; ein Staubtuch, den nassen Schirm ausschütteln.
8. zusammenlegen =(zusammenfalten) ein Kleidungsstü ck, ein Stü ck Stoff o.Ä . entlang bestimmter
(gedachter) Linien falten und ihm damit eine bestimmte Form geben: die gewaschene Bettwäsche/eine
Serviette zusammenlegen, die Zeitung/einen Stadtplan wieder zusammenlegen; die Wäsche auf einen Haufen
zusammenlegen = сложить бельё стопкой
9. stapfen, (stapfte, ist gestapft) = krä ftig auftreten, mit schwerem Schritt gehen = идти/ходить
<шагать>, тяжело ступая: durch tiefen Schnee stapfen = идти, утопая в глубоком снегу
2
10. herrichten, (-te, -t) (etw. A) = durch vorbereitende Maßnahmen in einen solchen Zustand bringen,
dass es benutzt werden kann = приготовить: ein Zimmer für den Gast herrichten; den Speisesaal herrichten;
den Tisch herrichten = накрывать стол
11. durchschauen, (durchschaute, hat durchschaut) vt = разгадать: den Trick durchschauen;
jemanden durchschauen = jemandes wahren Charakter erkennen = видеть насквозь, раскусить кого-л.:
Ich habe ihn durchschaut - er ist gar nicht so nett, wie er immer tut.
12. Quiz [kvɪs], das; -, -: unterhaltsames Frage-und-Antwort-Spiel (besonders im Fernsehen, Rundfunk)
= игра в вопросы и ответы, викторина: ein Quiz veranstalten, gewinnen; an einem Quiz teilnehmen.
13. ablösen (-te, -t) vt = сменять; приходить на смену (тж. перен.): die Wache ablösen = сменить
караул; j-n bei [in] der Arbeit ablösen — сменять кого-л. на работе; einander ablösen
14. wie im Fluge: die Zeit verging (ihm wie) im Fluge =время (как ему показалось) пролетело
невероятно быстро; die Zeit vergeht wie im Fluge = время летит; Die Tage vergingen wie im Fluge.
15. proben = репетировать: In dieser Woche wird ein neues Stück geprobt = на этой неделе будет
репетиция новой пьесы
16. die Jugendherberge = meist sehr einfach ausgestattete Unterkunftsstä tte, fü r Jugendliche auf
Wanderungen und Reisen - Syn. Jugendgä stehaus ≈ туристская база для молодёжи, хостел
17. der Jugendherbergsvater (Herbergsvater) = Leiter einer Jugendherberge = заведующий
туристской базой
18. jemanden mit etwas vertraut machen = jemanden mit etw. bekannt machen
19. jemandem zur Hand gehen= jemandem bei einer Arbeit helfen
20. das Pauschalangebot – Angebot eines Gesamtpreises ohne Spezifizierung = паушальное
предложение, совокупное предложение; hierzu: pauschal (Adj.): Der Preis für die Gruppe beträgt
pauschal 200 Euro.
21. der Tagesraum (-s, ¨-e) – der Aufenthaltsraum (in Heimen, Jugendherbergen) = общая комната,
общее помещение; комната отдыха, гостиная (в больнице, доме престарелых, санатории и т.п.)
22. sich verhalten = hier: обстоять : damit <mit der Sache, mit der Angelegenheit> verhält es sich so; die
Sache <Angelegenheit> verhält sich so – дело обстоит так ;
wenn es sich so verhält, – если это так , …;
Ähnlich verhält es sich mit den Preisen für das Essen. – Аналогично обстоят дела с ценами на
питание.; Wie verhält es sich mit ...? – Как обстоят дела с ...?
23. üblich sein – so, wie es meistens, normalerweise ist ≈ gewö hnlich, gewohnt, gebrä uchlich = быть
обычным, обыкновенным; принятым: Es ist üblich (принято), dass die ganze Familie zur Hochzeit
eingeladen wird; Wir treffen uns wie üblich (как всегда) an der Haltestelle; Der Bus hat die übliche
Verspätung.
24. eingestellt = eine bestimmte Einstellung zu zu jmdm./ etw. habend = настроенный , с какими-л.
взглядами:
er ist fortschrittlich [reaktionär] eingestellt – у него прогрессивные [реакционные] взгляды;
Er ist sehr altmodisch eingestellt.
Übungen zu den Texten „Jugendherbergen“, „In der Jugendherberge“
Übung 1   Steht es so im Text „Jugendherbergen“?
R       F
1. Eine Jugendherberge ist nicht nur eine gü nstige, preislich billige Unterkunft, sondern □       □
auch eine Mö glichkeit, die Welt und das eigene Land kennen zu lernen.
2. Die Kennzeichen einer Jugendherberge sind: Massenlager, piekende Decken, kleine
Kissen auf den Betten, strenge Hausordnungen, kaltes Wasser in den Waschrä umen. □       □
3. Die einfachste Ausfü hrung an Jugendherbergen liegt beim Ü bernachtungspreis von □       □
vier Euro. Das hä ngt davon ab, wie viele Tische im Zimmer stehen, wie viele
Tagesrä ume zur Verfü gung stehen.
4. Ganz anders verhä lt es sich mit den Preisen fü r das Essen. Es werden volle □       □
Verpflegungssä tze angeboten, die bei rund dreizehn Mark liegen.
5. Das Mitbringen des eigenen Schlafsacks ist aus hygienischen Grü nden unerwü nscht. □       □
6. Die Jugendherbergen mü ssen sich auf die zeitbedingten Verä nderungen einstellen. □       □
7. Der Jugendherbergsbesucher kann wählen, in welcher Kategorie er Ü bernachten will. □       □
8. In freundlichen Vierbettzimmern Ü bernachten lä ngst nicht mehr nur Jugendliche, und □       □
die Jugendherbergen bieten inzwischen mehr als das bloße Nachtlager: sie
veranstalten Tennis-, Reit- und Tö pferkurse, Musik- und Tanzwochen.
9. Manfred Sailer kü mmert sich um Musik- und Tanzwochen. □       □
10. In den Jugendherbergen finden oft internationale Begegnungen statt. □       □
3
Übung 2 Wählen Sie als Ergänzung das passende Wort bzw. die passende Wendung aus.
sich einstellen, Tagesrä ume, die Jugendherbergen, Erfahrungen machen, die Kategorie,
Pauschalangebote, die Herbergseltern, der Herbergsvater
1. Die Jugendherberge bietet den Jugendlichen die Mö glichkeit, auch ... , gemeinsam zu Ü bernachten.
2. Der Jugendherbergsbesucher kann wählen, in welcher ... er Ü bernachten will.
3. Die Preise fü r Ü bernachtungen hä ngen davon ab, wieviel Betten im Zimmer stehen, wie viele ... zur
Verfü gung stehen.
4. Es gibt ... fü r Gruppen, die lä nger als zwei Nä chte bleiben.
5. Jugendherbergen werden von ... geleitet.
6. Manfred Sailer ist ein ... mit viel Erfahrung.
7. Er hat sich auf die zeitbedingten Verä nderungen gut ... .
8. ... wurden eingerichtet, um damals Schulklassen die Mö glichkeit zu geben, ihre Wandertage in der
Natur, im Rahmen der schulischen Ausbildung durchfü hren zu kö nnen.
Übung 3 Leiten Sie von folgenden Verben Nomen ab.
abwechseln, ausgehen, sich verhalten, herrschen, herrichten, durchschauen, ablö sen, fliegen
Übung 4 Folgende Begriffe kommen im Text vor. Erklären Sie ihre Bedeutung.
in der Gemeinschaft leben, die Herbergseltern, Massenlager, Stä tte der Begegnung, der Tagesraum,
das bloße Nachtlager
Übung 5 Finden Sie zu den folgenden Wörtern Synonyme. Geben Sie, wenn möglich, mehrere Synonyme an.
gewohnt, sich mit D bekannt machen, wirr, sehr schnell, ungezwungen, umdrä ngen, anfangs, das
Jugendgä stehaus, ä hnlich steht es mit
Übung 6 Mit welchen Verben verbinden sich folgende Substantive?
Erfahrungen... , wie im Fluge... , in der Gemeinschaft... , in einer Jugendherberge..., die Decken sauber... , j-n
mit Fragen ... , den Trick... , in tiefem Schlaf... , Rü cksicht aufeinander... , die Ordnung... , den Abend... , den
Ausweis... , die Bettwä sche..., eine Mahlzeit...
Übung 7 Ergänzen Sie folgende Sätze.
1. Die jungen Wanderer kö nnen ... in der Eingangshalle auf bequemen Sesseln und Bä nken ... (sich
niederlassen).
2. Ein Helfer hinter dem Anmeldeschalter ... (das Kommen und Gehen Ü berschauen).
3. Im Speiseraum, der durch Sitzecken unterteilt ist, lä sst sich ... (gemü tlich beieinander sitzen).
4. Der Raum ist mit Grü npflanzen und Bildern ... (schmü cken).
5. Die Jungen und Mä dchen umringen den Herbergsvater und ... ihn (mit Fragen Ü berschü tten).
6. Die Herbergseltern und die Helfer haben alle Hä nde voll zu tun, denn ... (das Abendessen ausgeben).
7. Der Herbergsvater erö ffnet den Abend mit einem Lied ... (und alle, begeistert, mitsingen).
8. Die Mä dchen ... (in, die Kü che, die Herbergsmutter, zur Hand gehen).
9. Lautes Lachen erschallt, bis endlich auch der letzte ... (der Trick, durchschauen / Perfekt).
10. Die Zeit ... (wie im Fluge vergehen).
11. Der Herbergsvater geht noch einmal durch das ganze Haus und ... (die Tü ren, er, schließen, das Licht,
auslö schen, hier und da, ein Tuscheln und Wispern, hö ren).
Übung 8 Gebrauchen Sie folgende Ausdrücke in kleinen Zusammenhängen.
Erfahrungen machen, j-n mit Fragen Ü berschü tten, die Decken sauber ausschü tteln, das Abendessen ausgeben, den
Abend erö ffnen, neue Lieder proben, wie im Fluge vergehen, ein Quiz gewinnen, ä hnlich verhä lt es sich mit D,
Ü blich sein
Übung 9 Setzen Sie mit Hilfe der angeführten Konnektoren den zerstückelten Auszug aus dem Text wieder richtig
zusammen.als, später, zuerst, während, danach, dann, kurz nach zehn Uhr, dazwischen
Der Herbergsvater geht noch einmal durch das ganze Haus. Im Speiseraum wird die Ordnung wiederhergestellt. Der
Herbergsvater erö ffnet den Abend mit einem Lied zur Laute und alle singen mit. Das Abendbrot wird ausgegeben. Ein
lustiges Gemeinschaftsspiel beginnt. Spiel und Quiz lö sen einander ab, neue Lieder werden geprobt. Die
Herbergseltern und ihre Helfer haben alle Hä nde voll zu tun. Aus allen Rä umen werden Stü hle herbeigetragen, die
Tische werden in der Eingangshalle gestapelt.
Übung 10
Stellen Sie sich vor. Sie haben mit Ihrem Freund drei schöne Tage in einer Jugendherberge verbracht. Erzählen Sie über
Ihren Tagesablauf und Über die Abende in der Jugendherberge. (anhand des Textes „In der Jugendherberge“)Übung 11 a)
Nennen Sie Vor- und Nachteile eines Hotels.
b) Nennen Sie Vor- und Nachteile einer Jugendherberge.
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