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Jahresbericht

2011/2012

über die

Albert-Einstein-Schule
Groß-Bieberau
Kooperative Gesamtschule des Landkreises Darmstadt-Dieburg

Herausgegeben vom
Freundeskreis der Albert-Einstein-Schule
Groß-Bieberau e.V.
Impressum
Herausgeber: Freundeskreis der Albert-Einstein-Schule Groß-Bieberau e.V.
Wersauer Weg 13 · 64405 Fischbachtal · Telefon: 06166-932852
Website: http://www.aes-freundeskreis.de
Schulanschrift: Albert-Einstein-Schule · Hügelstraße 20 · 64401 Groß-Bieberau
Telefon: 06162-9313-0 · Website: http://www.aesgb.de
Redaktion: Willi Delp (Fischbachtal)
Irene Günther (Reinheim)
Michael Knichel (Darmstadt)
Christiane Koohestanian (Groß-Bieberau)
Rainer Köster (Michelstadt)
Reinhard Schroll (Brensbach)
Gerd Schwinn (Reichelsheim)
Umschlag: Gerd Schwinn, AES-Logo von Benjamin Baur
Fotos: Reinhard Schroll, Frank Naumann, „Darmstädter Echo“ u. a.
Satz: Taraneh Bassir Gilani (Darmstadt)
Michael Knichel (Darmstadt)
Druck: Lautertal-Druck Franz Bönsel GmbH (Beedenkirchen)

Für die mit Namen abgedruckten Beiträge zeichnet der jeweilige Verfasser verantwortlich.
Auflage: 2.000 Exemplare
Schutzgebühr: 1,50 Euro
Redaktionsschluss für den Jahresbericht 2012/13 ist der 31. Juli 2013

In der gesamten Schrift sind die Begriffe „Schüler“, „Lehrer“, „Kollegen“ usw. im Allgemei-
nen als geschlechtsneutral zu betrachten.

Bild auf Umschlaginnenseite: Fertiggestellter Neubau mit Mensa im April 2012

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Inhalt
Grußworte …………………………………………………………………… 004
I. Fördermaßnahmen des Freundeskreises …………………………………… 008
II. Lehrkräfte, Angestellte, Pensionäre ………………………………………… 011
III. Klassen- und Schülerzahlen, Schülervertretung, Elternvertretung ………… 036
IV. Wahlpflicht-Unterricht, Wahlunterricht, Ganztagsangebote ……………… 038
V. Chronik ………………………………………………………………………… 042
VI. Die Abiturienten ……………………………………………………………… 046
VII. Die Abschlussklassen des Haupt- und Realschulzweiges …………………… 052
VIII. Kulturelles, Wettbewerbe und Aktionen ……………………………………… 059
IX. Einstein spielt ………………………………………………………………… 077
X. Einstein musiziert …………………………………………………………… 082
XI. Sportliche Aktivitäten ………………………………………………………… 86
XII. Unsere Schüler unterwegs …………………………………………………… 95
XIII. Schüleraustausch ……………………………………………………………… 108
XIV. Der Freundeskreis der AES informiert ……………………………………… 116
XV Personalia ……………………………………………………………………… 120
XVI. Ehemalige Schüler heute …………………………………………………… 123
XVII. Die neuen Klassen an unserer Schule ……………………………………… 130
XVIII. Abkürzungen ………………………………………………………………… 136

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Grußwort des Schulleiters
Liebe Eltern, teren Schritten sollen dann
liebe Schülerinnen und Schüler, konkrete Maßnahmen be-
sehr verehrte Leser, schlossen und umgesetzt wer-
den. Zur Finanzierung der an-
im April 2012 war es endlich so
stehenden Maßnahmen dient
weit. Nach über dreijähriger
die Hälfte der Gelder vom
Bauzeit konnten wir den Neu-
Sponsorenlauf 2011, der
bau bzw. Umbau mit neuer
insgesamt ca. 20.000 € einge-
Mensa, Lehrküche und vier
bracht hat. Die andere Hälfte
Klassenräumen einweihen.
wird zur Verbesserung der
Damit ist die Albert-Einstein- Sportanlagen genutzt. Allen
Schule im Rahmen der baulichen Gesamt- Mitwirkenden sei an dieser Stelle herzlich
entwicklung einen wesentlichen Schritt gedankt.
weiter gekommen.
Bedingt durch die Doppeljahrgänge G8/
Gleichwohl bleibt noch vieles zu tun. So G9 konnte die AES im Schuljahr 2011/2012
steht als Nächstes der Umbau der natur- erstmals in ihrer Geschichte über zweihun-
wissenschaftlichen Fachräume an. Deshalb dert Schülerinnen und Schüler in der ers-
kann für geraume Zeit nicht auf die ten Jahrgangsstufe der gymnasialen Ober-
Raumtainer im Westhof verzichtet werden. stufe, der Einführungsphase, begrüßen.
Damit verbunden war ein erhöhter Perso-
Auch die kleine Turnhalle wird in einigen
nalbedarf, der zu zehn Neueinstellungen
Bereichen bauliche Erneuerungen erfah-
zu Beginn des Schuljahres führte.
ren. Der ehemalige Gymnastikraum, der
uns fünf Jahre als provisorische Mensa An der 700-Jahrfeier der Stadt Groß-
diente, wurde bereits zum Theaterraum Bieberau beteiligten sich mehrere Theater-
umgestaltet, die Nebenräume und die ensembles der AES und unsere Schulband,
Sanitäranlagen stehen nun zur Sanierung die dafür aus den Händen von Bürger-
an. meister Edgar Buchwald ein pekuniäres
Dankeschön empfangen konnten.
Um die Schulhöfe der AES schöner und
bedarfsgerechter zu gestalten, haben sich Allen Mitarbeitern im Redaktionsaus-
– auf Initiative von Frau Annette Segebart schuss des Jahresberichtes gilt mein herz-
– Eltern, Schülerinnen, Schüler und Lehr- licher Dank.
kräfte unter der Federführung von Herrn
Professor Bernhard Meyer zu einem
Arbeitskreis Schulhofgestaltung zusammen-
getan.
In mehreren Schritten wurden und wer-
den Vorlieben und Abneigungen bezüg- Hans-Joachim Göbel
lich des Schulgeländes ausgelotet. In wei- Direktor

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Grußwort des Bürgermeisters der Stadt Groß-Bieberau
Liebe Mitglieder munikation der Schüler unter-
des Freundeskreises, einander, aber auch mit der
liebe Schülerinnen und Schüler, Lehrerschaft. Finanziell getra-
liebe Eltern, gen wird das Ganztagesan-
gebot durch den Landkreis
„Die reinste Form des Wahn-
Darmstadt-Dieburg und das
sinns ist es, alles beim Alten zu
Land Hessen. Ein umfangrei-
lassen und gleichzeitig zu hof-
ches Angebot an Arbeitsge-
fen, dass sich etwas ändert…“
meinschaften und die intensiv
Dieses Zitat des Namensgebers gepflegten und betreuten in-
der Albert-Einstein-Schule, wel- ternationalen Schüleraus-
ches als Einleitung des Schulprogramms tauschprogramme, die ohne die Unter-
der Albert-Einstein-Schule Groß-Bieberau stützung des Freundeskreises in dieser
zu finden ist, gibt gerade in unserem Form nicht möglich wären, runden das Bild
Jubiläumsjahr, in dem wir den Erhalt der der weltoffenen familienfreundlichen
Stadtrechte für Groß-Bieberau vor 700 Jah- Schule ab. Diese Unterstützung und das
ren und die 40jährige Verschwisterung mit Engagement sind keinesfalls selbstver-
unserer Partnerstadt Montmeyran feiern, ständlich und ich spreche dem Freundes-
den Anstoß zum Nachdenken. Leben be- kreis dafür meinen herzlichen Dank aus.
deutet ständige Veränderung und das
„Persönlichkeiten werden nicht durch schöne
trifft natürlich auch auf das Schulleben
Reden geformt, sondern durch Arbeit und eige-
und den Schulalltag zu.
ne Leistung.“ Mit diesem Zitat Albert Ein-
Das letzte Schuljahr hat richtungsweisende steins wünsche ich den jetzigen und ehe-
Veränderungen mit sich gebracht: Der maligen Schülerinnen und Schülern der
Neubau der Mensa mit den angeschlos- AES viel Erfolg und Durchhaltevermögen
senen Unterrichtsräumen, die zukunfts- auf ihrem Weg und dem Kollegium Gelas-
weisend mit digitalen Activ-Boards aus- senheit und gute Nerven.
gestattet wurden, konnte endlich abge-
Viele Grüße,
schlossen werden. Diese Weiterentwick-
lung des schulischen Angebots war drin-
gend erforderlich, auch im Hinblick auf die
demographische Entwicklung unserer
Gesellschaft. Die Mensa hat neben ihrer
Aufgabe als Aufenthalts- und Versor-
gungsbereich für den Ganztagesschul- Edgard Buchwald
betrieb eine wichtige Funktion zur Kom- Bürgermeister

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Grußwort des Vorsitzenden
Liebe Mitglieder, Schüler und sollte dies auch in Zukunft
ehemalige Schüler, möglich sein.
liebe Eltern, Freunde und
Veränderungen gab es aber
Förderer der Schule,
auch in meinem persönlichen
dem Jahresbericht 2011/12 Umfeld. Deshalb habe ich
gingen im Laufe des letzten schon auf der letzten Mit-
Jahres zum Teil intensive Dis- gliederversammlung ange-
kussionen zum zukünftigen kündigt, nach sechs für mich
Erscheinungsbild voraus. Die erfüllten Jahren, nicht mehr für
jetzige Vorlage entspricht das Amt des Vorsitzenden kan-
noch weitgehend den Vor- didieren zu wollen. Wie vieles
gängerausgaben. Eine geplante breitere im Leben hat alles seine Zeit. Für mich geht
Diskussion innerhalb der Schulgremien die „Schulzeit“ jetzt ihrem Ende entgegen.
kann allerdings zu Änderungen führen. Einen ganz herzlichen Dank an dieser Stel-
Der Vorstand und das Redaktionsteam le an alle, mit denen ich in ganz wunder-
freuen sich auf konstruktive Beiträge. Bei barer Weise zusammenarbeiten durfte.
der Lektüre dieser Ausgabe wünschen wir Dem Vorstand, der Schulleitung, dem El-
wie immer viel Freude. ternbeirat, der Schülervertretung und, und,
und …
Im Jahresbericht 2006/2007 stellte ich mich
als neuer Vorsitzender des Freundeskrei- Ich hoffe, dass bis zum 12. März 2013, dem
ses vor. Vieles ist in der Zwischenzeit schu- Tag der nächsten Mitgliederversammlung,
lisch passiert. An der Albert-Einstein-Schule ein geeigneter Nachfolger/eine geeigne-
hat sich ein pädagogisch wertvolles Ganz- te Nachfolgerin gefunden werden kann,
tagsprogramm etabliert. Kulturelle Ange- und wünsche dem Verein schon jetzt und
bote in den Bereichen Musik und Theater, auf diesem Wege alles Gute.
sportliche Ausstattungen und Aktivitäten,
Herzlichst Ihr
Schüleraustauschprogramme und vieles
mehr haben sich in dieser Zeit erfreulich
fortentwickelt. Der Freundeskreis hat dabei
immer versucht, die Schule mit seinen Mit-
teln zu unterstützen und zu begleiten.
Dank dem großartigen Engagement vie-
ler Mitglieder - aktuell immerhin fast 600 - Willi Delp

6
Unsere Kulturförderung
ist gut für die Sinne.

Kunst und Kultur prägen die gesellschaftliche Entwicklung und erhöhen


die Lebensqualität: Menschen entdecken ihre Schaffenskraft, ihre Offenheit
für Neues, ihre Sinne. Wir unterstützen eine Vielzahl von Kultur-Projekten
in unserem Geschäftsgebiet und sind damit ein wesentlicher Kulturförderer
in der Region.

Wir sind für Sie da !


Montag bis Freitag 8.00 – 19.00 Uhr
Telefon 06078 700
www.sparkasse-dieburg.de

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I. Fördermaßnahmen des Freundeskreises

Fördermaßnahmen im Schuljahr 2011/2012


Fächer, Fachbereiche, Arbeitsgemeinschaften
Physik - Vakuum-Experimentier-Pumpstand, Photozelle
Biologie - Aquarium und Schulbiotope über die „Stiftung Böhm“
Sport - Handballturnier
NaWi - Experimentierkisten
Theater - Einrichtung neuer Theaterraum
Schulband - Gesangsunterricht
Projekte und Veranstaltungen
- LRS Projekt Rechtschreibwerkstatt
- Schriftstellerlesung der 6. Klassen
- Schüleraustausch (China, Frankreich, Polen, Millstadt)
- Getränke für den Sponsorenlauf
- Vortrag: „Aus Erziehung wird Beziehung“
- 2 Projekttage der Gruppe iThemba für die 5./6. Klassen zum Thema Gewalt,
Rassismus Prävention
- Mobbingprojekt „Weggeschaut ist Mitgemacht“
- Schülerauszeichnungen
- Schulhofgestaltung
- Info-Stellwände
- Kunstprojekt „Schöne heile Welt“ – Ausstellung im Bürgerzentrum
Für die vorstehenden Fachbereiche und Projekte wurden insgesamt rund 13.000 Euro
aufgewendet.
***
Neben unseren eigenen Mitteln (Mitgliedsbeiträge und Sammlungen) konnten wir
wieder auf großzügige Spenden zurückgreifen. Im Laufe des Schuljahres haben uns
folgende Sponsoren unterstützt:
Kommunen: Groß-Bieberau, Reinheim
Banken: Sparkasse Dieburg
Volksbank Odenwald
Privatpersonen: Dr. Beate Vollmer
M. Raimondi
Fam. Rostron (Australien)
Nicht vergessen wollen wir die zahlreichen Firmen und Privatpersonen, die unsere
Schülerinnen und Schüler beim Sponsorenlauf unterstützt haben. Bitte haben Sie dafür
Verständnis, dass wir aus Platzgründen auf eine namentliche Nennung verzichten.
Allen Mitgliedern und Spendern danken wir ganz herzlich für ihre Unterstützung.

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I. Fördermaßnahmen des Freundeskreises

Schulhofgestaltung
Schulhöfe sind häufig lediglich Zwischen- Was gefällt am Schulhof, was fehlt, was
räume zwischen Gebäuden oder eintöni- sollte ergänzt werden?
ge Flächen, auf denen es in den Pausen
Wo fühle ich mich wohl, wo unwohl, wo
laut hergeht. Erholung ist dabei eher we-
bewege ich mich, wo ruhe ich mich aus?
nig zu finden. Auch an unserer Schule las-
sen sich etliche solcher Räume finden. 2-4 Kinder eines jeden Jahrgangs nahmen
Bewegungsmangel und Aufenthalt in In- dazu an Workshops teil, Eltern erstellten
nenräumen verstärken diesen negativen in Pausen tausende Fotos des Schul-
Trend für unsere Kinder. geländes, um Bewegungsabläufe zu do-
kumentieren, die 9G3 verbrachte einen
Rumtollen oder Chillen an der frischen
halben Schultag mit der Auswertung von
Luft, Erholung und echte Pausen wün-
Fotos.
schen sich stattdessen viele Kinder sowie
Eltern und Lehrer für die Kinder. Sichtbar wurden so sehr schnell Bewe-
gungszonen, Rückzugsorte, Konfliktzonen
Diese Umstände veranlassten den Freun-
sowie „tote“, ungenutzte Flächen.
deskreis, Gelder für das Schulgelände zur
Verfügung zu stellen. So war der Spon- Nicht nur die Bedürfnisse aller Beteiligten
sorenlauf im September 2011 für die wurden so erforscht und konnten berück-
Schulgeländegestaltung bestimmt. sichtigt werden, gefragt war hier auch die
Kompetenz der Kinder und Jugendlichen:
Es sollten aber nicht nur einfach die Gel-
Sie sind maßgeblich an Planung und Ent-
der für eine Schulhofgestaltung zur Ver-
scheidung beteiligt. So kristallisierten sich
fügung gestellt werden. Nur ein teures
zahlreiche Vorschläge heraus, deren Um-
Klettergerüst aufzustellen, das hinterher
setzung teilweise nur geringfügiger Än-
nur von den wenigsten genutzt wird, er-
derungen bedürfen, ohne viel Geld zu
schien wenig sinnvoll. Vielmehr sollte die
kosten.
gesamte Schulgemeinde in die Neugestal-
tung mit einbezogen werden und so eine Die Ergebnisse lassen sich sehen und wir
höhere Akzeptanz bei Schüler- und Leh- dürfen gespannt sein, welche der insge-
rerschaft erreicht werden. Die Albert-Ein- samt 31 Veränderungsvorschläge für das
stein-Schule beschloss, neue Wege zu ge- Schulgelände in den nächsten Schuljah-
hen. Sie ließ sich von Herrn Meyer, emeri- ren umgesetzt werden.
tierter Prof. der EFH Darmstadt, überzeu-
Ein herzliches Dankeschön den vielen
gen, Schulhof und das Schulgelände mit-
Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften
tels Beteiligungsverfahren und seiner Un-
und Eltern, die Fragebögen, Gefühlskar-
terstützung zu gestalten.
tierungen und Fotos ausgewertet haben!
Über 1200 Schülerinnen und Schüler so-
Annette Segebart und Christiane Koohestanian
wie die gesamte Lehrerschaft waren dazu
aufgerufen, ihre Meinung zu äußern:

9
0,12

mail: derphotoladen@t-online.de

Inh. Brigitte Rest


Schillerstraße 2 · 64354 Reinheim · Tel.: 06162 4705 · Fax: 06162 82056

Im Eichgrund 2a · 64354 Reinheim


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www.tastenfux.de

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II. Lehrkräfte, Angestellte, Pensionäre

Lehrkräfte, Angestellte, Pensionäre


1. Funktionsträger
Göbel, Hans-Joachim Dir Schulleiter
Böker, Alexander Dir Stellvertretender Schulleiter
Beilstein, Bernd StD Leiter der gymnasialen Oberstufe
Benz, Gerlinde OStRn Leiterin des gymnasialen Zweiges
Kipp, Dieter StD Leiter der Fachbereiche I/II
Leutloff, Petra StDn Leiterin des Fachbereichs III
Kirchner, Gerd Rektor Leiter des Haupt- und Realschulzweiges
Akkermann, Verena OStRn Leiterin Ganztagsangebote (bis 31.01.2012)
Gatzweiler, Sabine StRn Schulsportleitung
Schaal, Ruben StR Schulsportleitung
Loschek, Ralf Rektor Leitung BVU/BVO, Übergänge, Schulprogramm
(bis 31.01.2012)

2. Lehrkräfte
Adler, Heinz-Joachim Pädagogischer Leiter B, Ch (abgeordnet an das AfL)
Akdogan, Ayten Ln F, G
Akkermann, Verena OStRn G, evRel (ab 01.02.2012
Versetzung nach Hildesheim)
Alpoguz, Murat LiV/HR E, G
Ast, Dagmar angestellte Lehrkraft M, kRel
Baensch, Steffen StR E, G
Becker-Kerschl, Dagmar Vertretungskraft E, Ethik, F, evRel
Beier, Till LiV/Gymn. E, Ph
Beilstein, Bernd StD M, Ph
Bendel, Ulrich OStR B, Ch
Benz, Gerlinde OStRn Ph, Ch
Bockwitz, Kerstin Rektorin B, Sp (Abordnung vom Studien-
seminar für GHRF)
Böker, Alexander Dir M, Ph
Bolbach, Miriam StRn a. P. Mu, G
Bormann, Brigitte OStRn Ch, Sp
Bosch, Caroline StRn a. P. D, G
Brodkorb, Markus LiV/Gymn. B, Sp (ab 01.11.2011)
Buch, Miriam Liv/HR D, evRel
Bürger, Christof angestellte Lehrkraft M, Ph
Buxmann, Maike StRn D, E (Abordnung von der
DKSS Reinheim)
Conrad, Amrei StRn D, F, DS

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II. Lehrkräfte, Angestellte, Pensionäre

Coutandin, Frederik StR a. P. D, E


Decaro, Jutta Ln (Abordnung von der Haslochbergschule)
Després, Ulrike StRn D, E
Dunkel, Dr. Robert StR Ph, Ch
Estève-Hellmann, Sabine angestellte Lehrkraft F, Spa
Faulhaber, Jennifer LiV/Gymn. M,Ph
Fischer-Heister, Ute angestellte Lehrkraft Ku, Al
Flohr, Peter FL Sp, Al
Gatzweiler, Sabine StRn M, Sp
Getrost, Gabriele OStRn M, Ph
Göbel, Hans-Joachim Dir B, Sp
Grebe, Sonja Ln a. P. G, evRel
Gruno, Antje StRn Spa, F
Guinet, Ralf OStR B, PoWi
Guhrsch, Elisabeth LiV/HR Ku, PoWi (bis 31.01.2012)
Haberstroh, Barbara Ln M, Ch
Hartmann, Hannelore Ln E, Ku
Heimburger, Annette Ln D, G, kRel
Heinz, Bodo StR B, Ch
Held, Margarete Ln G, PoWi
Herzig, Heiko StR PoWi, Sp
Hess, Petra RLn B, E
Heunemann, Florian LiV/HR G, PoWi
Hippe, Monika OStRn E, Ek, G
Huber-Lob, Marianne StRn Mu, F
Jost, Nathalie Ln a. P. M, B
Jung, Georg StR Sp, Ek
Kaffenberger, Sandra Ln D, E
Kanski, Ludwig RL E, Mu
Keller, Martin OStR M, Ph
Kilian, Elisabeth StRn M, Ch
Kipp, Dieter StD D, E, Ethik
Kirchner, Gerd Rektor Al, Ek, Ph, PoWi
Kittner, Thomas StR a. P. D, G
Klingler, Stefanie StRn E, F
Knieper, Britta StRn a. P. D, E
Kniewasser, Angela Ln D, G
Knöß, Torsten L M, Sp
Korrell, Gerhard OStR B, Sp
Köster, Rainer OStR D, Ethik, PoWi

12
II. Lehrkräfte, Angestellte, Pensionäre

Krämer, Dorothea StRn M, Ek, evRel (beurlaubt)


Krippendorf, Cathrin Instrumentallehrerin
Krumbach, Monika OStRn B, Ch
Laube, Gabriele StRn a. P. M, Info
Ledic, Anita StRn a. P. D, PoWi
Lehmann, Ulla Ln D, E
Leuffen, Gudrun StRn D, G
Leutloff, Petra StDn M, Ch
Lichtenstern, Michael Pfarrer, ev. evRel, Ethik
Liebel-Kappes, Annette StRn B, D (Elternzeit)
Lindert-Kram, Cornelia StRn D, E
Lorenz, Christina StDn D, E (Teilabordnung vom
Studienseminar für Gymnasien)
Loschek, Ralf Rektor Ch, Ph (ab 01.02.2012 Versetzung
an die DKSS Reinheim)
Lurz, Christina LiV/Gymn. D, E (ab 01.02.2012 StRn a. P.)
Lüftner, Jürgen angestellte Lehrkraft L, E
Meier, Christiane Maria StR F, L
Merkt-Ströbel, Gabriele OStRn D, PoWi (Abordnung von der DKSS)
Meyer, Rolf L Ku, Sp
Mieth, Klemens FL Al, kRel
Mönch, Olaf OStR D, kRel, Spa, DS
Naumann, Frank OStR Ku, evRel
Neumann, Guido Quereinsteiger M, Info, Mu
Obermeier, Kimberly Anne Vertretungskraft E
Oeß, Stefanie StRn E, Sp
Ohl, Holger OStR Mu, evRel
Orth, Annette StRn B, Ek
Papadopoulou-Poth, Athanasia angestellte Lehrkraft Ku, G (ab 04/2012 StRn a. P.)
Querfurth, Gisela Ln M, Ph
Rauch, Laura LiV/HR D, M
Renner, Eva Ln M, PoWi
Reeg, Karsten LiV/Gymn. E, Ek (ab 01.05.2012)
Roll, Sabine StRn z. A. G, PoWi
Roppel, Daniela StRn E, B
Rößner, Nicola StRn z. A. E, PoWi
Rutkowski, Marius LiV/Gymn. G, Sp
Sacher, Florian StR a. P. Ch, Sp
Schaal, Ruben StR G, Sp
Schäfer, Michael FL Ku

13
II. Lehrkräfte, Angestellte, Pensionäre

Schanz, Frank L M, Ph, Sp


Schillings, Sigrid StRn F, G (Abordnung ans IQ)
Schmitt, Kerstin LiV/HR CH, Sport
Schöberl, Marlene Ln M, B
Schroll, Reinhard OStR Ph, Ek
Schwebel, Alfred Pfarrer, ev. evRel
Semrau-Häring, Maja StRn M, Ph
Seyerle, Nikola L D, evRel, Ph
Sostmann, Bettina Liv/Gymn. D, G
Späth, Marita Lehrerin D, PoWi
Spickermann, Katja StRn D, G (Elternzeit)
Staehr, Klaus StR E, G (Abordnung von der
DKSS Reinheim)
Storck, Jürgen OStR M, Sp
Valta-Tsintsaris, Ulrike Lehrerin M, Krel
Voltz, Heike Ln D, Ek (Elternzeit)
Wachter, Melanie StRn M, Bio
Wagner, Astrid angest. Dipl. SportLn Sp
Walther, Jörg StR D, E
Weber, Georg StR G, PoWi, Sp
Weber, Dr. Michael Pfarrer, ev. (bis 12/2011)
Weisshaar, Chriseldis Anita StRn E, F
Wolf, Manuela LiV/Gymn. F, G

3. Pensionäre
Ahrnt, Dieter OStR a. D. D, evRel, Ku
Alt, Horst RL a. D. Gl, Sk, kRel
Bauer, Horst OStR a. D. E, Lb
Berg, Fritz OStR a. D. D, G
Bergsträßer, Karl Heinz OStD a. D. G, Sp, Ek
Bickelhaupt, Werner Hausmeister
Blechschmidt, Adelheid Ln a. D. Ku, M
Böhm, Dieter RL a. D. Lb, M, B
Dornbach, Günter OStR a. D. B, Lb, Ek
Duckheim, Rainer OStR a. D. E, Ph
Eibich, Gudrun FLn grad. Sp, Hw, Nadelarbeit
Freund, Karin OStRn a. D. F, PoWi
Frohnert, Helmut Rektor a. D. M, Ph, Ch
Garcia-Dornoff, Christel StRn a. D. F, G
Gattermayer, Dr. Rudolf OStR a. D. Ph, Ch
Gottstein, Dr. Herbert L a. D. Ek, Ru

14
II. Lehrkräfte, Angestellte, Pensionäre

Die Schulgemeinde der Albert-Einstein-Schule nahm Abschied von

Heinrich Bäcker
Rektor a. D.
* 30.4.1921 † 13.1.2012

Heinrich Bäcker unterrichtete an unserer Schule von 1966 bis zu


seiner Pensionierung 1981 die Fächer Englisch und Musik. Von 1977
bis 1981 war er Förderstufenleiter. Mit seiner Persönlichkeit
und seinem Wirken hat er viele Schülergenerationen geprägt.

Minna Mühlfeld
Oberstudienrätin a. D.
* 9.1.1919 † 17.9.2011

Minna Mühlfeld kam 1954 aus Thüringen an unsere Schule und


unterrichtete bis zu ihrer Pensionierung 1981 die Fächer Englisch,
Sport und Geschichte. Ihr pädagogisches Wirken als eine Lehrerin
„vom alten Schlag“ lässt sich kurz im Urteil vieler ihrer ehemaligen Schüler
zusammenfassen: „Bei der hawe mer was gelernt!“ Auch nach der
Pensionierung lebte sie noch dreißig Jahre in ihrem geliebten Groß-Bieberau.

Volker Nick
Apothekenassistent
* 28.5.1936 † 15.4.2012

Volker Nick war mehrjäriger Vorsitzender des Schulelternbeirats und


engagierter Sponsor, insbesondere beim Aufbau der EDV-Anlage unserer Schule.

Den Verstorbenen werden wir ein


ehrendes Andenken bewahren.
Kollegium, Schulleitung und Freundeskreis,
ehemalige Schüler und Pensionäre der
Albert-Einstein-Schule Groß-Bieberau

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II. Lehrkräfte, Angestellte, Pensionäre

Grillo, Birgit OStRn a. D. D, PoWi


Gunkel, Heinrich OStR a. D. L, Gr
Gunkel, Herbert OStR a. D. F, Ek, M
Hach, Josef StD a. D. L, G, kRel
Hansen, Edeltraud Rektorin a. D. F, Ku
Hartmann, Werner L a. D. G, Lb, Ma
Hartmann, Wilhelm OStR a. D. Mu, Ek
Herzbach, Karl-Heinz StD a. D. M, Ph
Jung, Albert StD u. Pfr. G, evRel, Ek, Sk
Keil, Ingrid Sekretärin
Keller, Edith OStRn a. D. F, L
Klingelhöffer, Burghilde StRn a. D. D, E
Köhler, Hans-Joachim RL a. D. B, M, evRel
Köttl, Joachim OStR a. D. E, Sp
Komarnyckyj, Ingrid StRn a.D. Sp, PoWi
Kreuzer, Kurt OStR a. D. Sp, Ek
Lipp, Peter StD a. D. M, Ek
Liste, Roland OStR a. D. E, G
Lohnes, Friedrich RL a. D. E, G, Ek
Mai, Werner OStR a. D. M, Ph, Info
Myers, Gerhard OStR a. D. B, Ek, Ch
Neubauer, Anton OStR a. D. L, E
Otto, Dorothea OStRn a. D. D, F, Ethik
Pless, Werner StR a. D. E, PoWi
Porzelt, Josef OStR a. D. B, Ch, Ek
Prokein, Griseldis Ln a. D.
Rapp, Horst OStR a. D. Bio, Ch
Rohm, Brigitte FLn a. D. Ku, Hw, evRel
Rohner, Franz StR a. D. M, Ph
Röttger, Fritz StR a. D. B, Ch
Ruppel, Dr. Harry OStR a. D. D, E
Schäfer, Jürgen L a. D. G, PoWi
Schäfer, Klaus-Peter StD a. D. E, G
Schanz, Dr. Walter StD a. D. E, G, Gk
Schneider, Heinz-Jürgen Rektor a. D. F, G
Schwinn, Gerd OStR a. D. M, Ph
Steberl, Horst Pfr.
Stradomski, Klarens L a. D. D, Ek
Thiem, Manfred StR a. D. B, Sp
Trayser, Walter RL a. D. AL, Sp, D

16
II. Lehrkräfte, Angestellte, Pensionäre

Ulbrich, Gerda Sekretärin


Vetter, Herbert StR a. D. M, Ph
Volz, Heribert L a. D. M, G, Ku
Vornoff, Walter Rektor a. D. M, B, Ch, Lb
Wackerfuß, Winfried OStR a. D. D, G
Weber, Fritz Direktor a. D. D, G, Ek

4. Personalrat
Köster, Rainer OStR Vorsitzender des Personalrats
Hartmann, Hannelore Ln
Knöß, Torsten L z. A.
Schaal, Ruben StR a. P.

5. Angestellte
Kärnbach, Astrid Sekretärin
Krupka, Heike Sekretärin
Wöhnl, Susanne Sekretärin
Bernhard, Lothar Hausmeister
Sturm, Markus Hausmeister

17
Darmstädterstr. 26 · 64354 Reinheim · Tel. 0 61 62 / 91 24 46

18
II. Lehrkräfte, Angestellte, Pensionäre

Das Kollegium unterwegs


Wie jedes Jahr organisierte der Personal- Anschließend gab es einen kleinen Um-
rat im September den Kollegiumsausflug. trunk mit Brezel, bevor es dann weiter ging
Dem Wunsch vieler nach einer Mischung hoch hinauf zur Burg Frankenstein, ein
aus Unterhaltung, Belehrung und orts- mühsamer Aufstieg für manchen, der uns
nahem Wandern wurde auch diesmal ent- daran erinnern mochte, dass das Wandern
sprochen. eigentlich nur des Müllers Lust gewesen
war. Oben jedoch wurden wir belohnt mit
Wir fuhren mit dem Omnibus zunächst
einer Einkehr und einem Ausblick und ei-
nach Seeheim, um dort einer Aufführung
nem Rückblick für manchen, der sich fragte,
der Märchenbühne beizuwohnen. Gege-
wieso eigentlich ein schottischer Arzt glei-
ben wurde „Der Teufel mit den drei golde-
chen Namens so berühmt geworden war
nen Haaren“. Mucksmäuschenstill wurde
und doch vergessen, weil im Laufe der Zeit
es im Zuschauerraum, als die Puppen zu
sein Name sich auf seine Schöpfung über-
tanzen begannen und der Klang des Mär-
trug. Die Romantik lebt also doch und er-
chens seinen immerwährenden Zauber
greift einen plötzlich. Man sollte die alte
verströmte, so dass Traum und Wirklich-
Geschichte noch einmal lesen, da sie von
keit um uns und in uns verschmolzen. Ja,
einer Hybris erzählt, die durchaus noch ak-
die Gerechtigkeit siegt am Ende doch
tuell ist. Während jedoch Mary Shelley einst
noch zuweilen und gut geht es dann auch
zu Fuß und per Kutsche unterwegs war,
noch aus, darf man jetzt wieder wün-
durften wir am Abend mit dem Omnibus
schen…
heim. Die Sonne schien den ganzen Tag.

Das Kollegium der AES 2012

19
II. Lehrkräfte, Angestellte, Pensionäre

Ayten Akdogan Verena Akkermann


Lehrerin Oberstudienrätin

Leiterin
Ganztagsangebote

Fächer Fächer
Geschichte Geschichte
Französisch Evangelische Religion

Dagmar Ast Steffen Baensch


angestellte Lehrkraft Studienrat

Fächer Fächer
Mathematik Englisch
katholische Religion Geschichte

Kai Baltzer Dagmar


Sozialpädagoge Becker-Kerschl
Vertretungskraft

Fächer
Englisch
Französisch
Ethik
Evangelische Religion

Till Beier Bernd Beilstein


LiV Studiendirektor

Studienleiter

Fächer Fächer
Englisch Mathematik
Physik Physik

20
II. Lehrkräfte, Angestellte, Pensionäre

Ulrich Bendel Gerlinde Benz


Oberstudienrat Oberstudienrätin

Leiterin des
gymnasialen Zweiges

Fächer Fächer
Biologie Chemie
Chemie Physik

Kerstin Bochwitz Miriam Bohlbach


Rektorin Studienrätin a. P.

Abordnung vom
Studienseminar

Fächer Fächer
Biologie Musik
Sport Geschichte

Alexander Böker Brigitte Bormann


Direktor Oberstudienrätin

Stellvertretender
Schulleiter

Fächer Fächer
Mathematik Chemie
Physik Sport

Caroline Bosch Markus Brodkorb


Studienrätin a. P. LiV/Gymn.

Fächer Fächer
Deutsch Biologie
Geschichte Sport

21
II. Lehrkräfte, Angestellte, Pensionäre

Miriam Buch Christoph Bürger


LiV/HR angestellte Lehrkraft

Fächer Fächer
Deutsch Mathematik
Ev. Religion Physik

Meike Buxmann Amrei Conrad


Studienrätin Studienrätin

Fächer
Fächer Deutsch
Deutsch Französisch
Englisch Darstellendes Spiel

Frederik Coutandin Ulrike Després


Studienrat a. P. Studienrätin

Fächer Fächer
Deutsch Deutsch
Englisch Englisch

Dr. Robert Dunkel Sabine


Studienrat Estève-Hellmann
Angestellte Lehrkraft

Fächer Fächer
Chemie Französisch
Physik Spanisch

22
II. Lehrkräfte, Angestellte, Pensionäre

Jennifer Faulhaber Ute Fischer-Heister


LiV RLn

Fächer Fächer
Mathematik Arbeitslehre
Physik Kunst

Peter Flohr Sabine Gatzweiler


Fachlehrer Studienrätin

Fächer Fächer
Arbeitslehre Mathematik
Sport Sport

Gabriele Getrost Hans-Joachim Göbel


Oberstudienrätin Direktor

Schulleiter

Fächer Fächer
Mathematik Biologie
Physik Sport

Antje Gruno Ralf Guinet


Studienrätin Oberstudienrat

Fächer Fächer
Französisch Biologie
Spanisch PoWi

23
II. Lehrkräfte, Angestellte, Pensionäre

Elisabeth Guhrsch Barbara Haberstroh


LiV/HR Lehrerin

Fächer Fächer
Kunst Chemie
PoWi Mathematik

Hannelore Hartmann Annette Heimburger


Lehrerin Lehrerin

Personalrat

Fächer Fächer
Englisch Deutsch
Kunst Katholische Religion

Bodo Heinz Heiko Herzig


Studienrat Studienrat

Drogenberater

Fächer Fächer
Biologie Sport
Chemie PoWi

Margarete Held Petra Hess


Lehrerin Realschullehrerin

Fächer Fächer
Geschichte Biologie
PoWi Englisch

24
II. Lehrkräfte, Angestellte, Pensionäre

Florian Heunemann Monika Hippe


LiV/HR Oberstudienrätin

Fächer
Fächer Englisch
Geschichte Erdkunde
PoWi Geschichte

Marianne Huber-Lob Nathalie Jost


Studienrätin Ln a. P.

Fächer Fächer
Französisch Biologie
Musik Mathematik

Georg Jung Sandra Kaffenberger


Studienrat Lehrerin

Fächer Fächer
Erdkunde Deutsch
Sport Englisch

Ludwig Kanski Martin Keller


Lehrer Oberstudienrat

Fächer Fächer
Englisch Mathematik
Musik Physik

25
II. Lehrkräfte, Angestellte, Pensionäre

Elisabeth Kilian Dieter Kipp


Studienrätin Studiendirektor

Fachbereichsleiter I

Fächer
Fächer Deutsch
Chemie Englisch
Mathematik Ethik

Gerd Kirchner Thomas Kittner


Rektor Studienrat a. P.

Leiter des HR-Zweiges

Fächer
Arbeitslehre
Erdkunde Fächer
Physik Deutsch
PoWi Geschichte

Stefanie Klingler Britta Knieper


Studienrätin Studienrätin a. P.

Fächer Fächer
Englisch Deutsch
Französisch Englisch

Angela Kniewasser Torsten Knöß


Lehrerin Lehrer

Fächer Fächer
Deutsch Mathematik
Geschichte Sport

26
II. Lehrkräfte, Angestellte, Pensionäre

Gerhard Korrell Rainer Köster


Oberstudienrat Oberstudienrat

Personalrat

Fächer
Fächer Deutsch
Biologie Ethik
Sport PoWi

Monika Krumbach Gabriele Laube


Oberstudienrätin Studienrätin a. P.

Kommit-Beraterin

Fächer Fächer
Biologie Mathematik
Chemie Informatik

Anita Ledić Ulla Lehmann

Studienrätin a. P. Lehrerin

Fächer Fächer
Deutsch
Deutsch
PoWi Englisch

Gudrun Leuffen Petra Leutloff


Studienrätin Studiendirektorin

Leiterin
Fachbereich III

Fächer Fächer
Deutsch Chemie
Geschichte Mathematik

27
II. Lehrkräfte, Angestellte, Pensionäre

Michael Lichtenstern Annette


Pfarrer Liebel-Kappes
Studienrätin
Kommit-Berater

Fächer Fächer
Ethik Biologie
Evangelische Religion Deutsch

Cornelia Lindert-Kram Christina Lorenz


Studienrätin Studiendirektorin

Fächer Fächer
Deutsch Deutsch
Englisch Englisch

Ralf Loschek Jürgen Lüftner


Rektor Oberstudienrat

Leitung BVU/BVO

Fächer Fächer
Chemie Latein
Physik Englisch

Christina Lurz Christiane Meier


StRn a. P. Studienrätin

Fächer Fächer
Englisch Französisch
Deutsch Latein

28
II. Lehrkräfte, Angestellte, Pensionäre

Rolf Meyer Gabriele


Lehrer Merkt-Ströbel
Oberstudienrätin

Fächer
Fächer Deutsch
Kunst Geschichte
Sport PoWi

Klemens Mieth Olaf Mönch


Fachlehrer Oberstudienrat

Fächer
Deutsch
Fächer Katholische Religion
Arbeitslehre Spanisch
Katholische Religion Darstellendes Spiel

Frank Naumann Guido Neumann


Oberstudienrat Quereinsteiger

Fächer
Fächer Mathematik
Kunst Informatik
Evangelische Religion Musik

Kimberly Anne Stefanie Oeß


Obermeier Studienrätin
Vertretungskraft

Fächer
Fächer Englisch
Englisch Sport

29
II. Lehrkräfte, Angestellte, Pensionäre

Holger Ohl Anette Orth


Oberstudienrat Studienrätin

Fächer Fächer
Musik Biologie
Evangelische Religion Erdkunde

Athanasia Gisela Querfurth


Papadopoulou-Poth Lehrerin
StRn a. P.
Personalrat

Fächer
Fächer Mathematik
Kunst Physik

Laura Rauch Eva Renner


LiV Lehrerin

Fächer Fächer
Deutsch Mathematik
Mathematik PoWi

Carsten Reeg Sabine Roll


LiV Studienrätin

Fächer Fächer
Englisch Geschichte
Erdkunde PoWi

30
II. Lehrkräfte, Angestellte, Pensionäre

Daniela Roppel Nicola Rößner


Studienrätin Studienrätin z. A.

Fächer Fächer
Biologie Englisch
Englisch PoWi

Marius Rutkowski Florian Sacher


LiV/Gymn. Studienrat a. P.

Fächer Fächer
Geschichte Chemie
Sport Sport

Ruben Schaal Michael Schäfer


Studienrat Fachlehrer

Kommit-Berater

Fächer
Geschichte Fächer
Sport Kunst

Frank Schanz Sigrid Schillings


Lehrer Studienrätin

abgeordnet ans IQ

Fächer
Mathematik Fächer
Physik Französisch
Sport Geschichte

31
II. Lehrkräfte, Angestellte, Pensionäre

Kerstin Schmitt Marlene Schöberl


LiV Lehrerin

Fächer Fächer
Sport Biologie
Chemie Mathematik

Reinhard Schroll Alfred Schwebel


Oberstudienrat Pfarrer

Fächer
Erdkunde Fächer
Physik Evangelische Religion

Maja Semrau-Häring Nikola Seyerle


Studienrätin Lehrerin

Kommit-Beraterin

Fächer
Fächer Deutsch
Mathematik Evangelische Religion
Physik Physik

Bettina Sostmann Marita Späth


LiV Lehrerin

Fächer Fächer
Deutsch Deutsch
Geschichte PoWi

32
II. Lehrkräfte, Angestellte, Pensionäre

Katja Spickermann Klaus Staehr


Studienrätin Studienrat

Abordnung von der


DKSS Reinheim

Fächer Fächer
Deutsch Englisch
Geschichte Geschichte

Jürgen Storck Ulrike


Oberstudienrat Valta-Tsintsaris
Lehrerin

Fächer Fächer
Mathematik Mathematik
Sport katholische Religion

Heike Voltz Melanie Wachter


Lehrerin Studienrätin

Fächer Fächer
Deutsch Biologie
Erdkunde Mathematik

Astrid Wagner Jörg Walther


Dipl. Sportlehrerin Studienrat

Fächer
Fach Deutsch
Sport Englisch

33
II. Lehrkräfte, Angestellte, Pensionäre

Georg Weber Griseldis Weisshaar


Studienrat Studienrätin

Fächer
Geschichte Fächer
PoWi Englisch
Sport Französisch

Manuela Wolf
LiV

Fächer
Französisch
Geschichte Die Mitarbeiterin der Bücherei
Frau Röder-Baltz

Die Sekretärinnen Heike Krupka, Die Hausmeister Markus Sturm,


Susanne Wöhnl und Astrid Kärnbach Lothar Bernhard und Dursun Zengin

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Heidelberger Str.24, 64395 Brensbach, Tel. 06161/1333

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35
III. Klassen- und Schülerzahlen, Schülervertretung, Elternvertretung

Klassen- u. Schülerzahlen, Schülervertretung, Elternvertretung


1. Gymnasialer Zweig
Der gymnasiale Zweig hatte im Schuljahr 2011/2012 19 Klassen und 20 Tutorien mit
zusammen 913 Schülern.
Klasse Schüler Klassenlehrer Elternvertreter
5 G1 28 Oeß Gundula Mollandin
5 G2 30 Becker-Kerschl Sonja Maurer
5 G3 29 Baensch Julia Carnap
6 G1 25 Hippe Matthias Möckl
6 G2 29 Späth Phillip Becker
6 G3 25 Kittner Daniel Jost
6 G4 27 Rößner Eva-Maria Dörr
7 G1 24 Sacher Julia Schmitz
7 G2 24 Lindert-Kram Jose Encarnacao
7 G3 24 Bormann Iris und Andreas Neumann
7 G4 26 Bosch Birgit Hartmann-Thierolf/Birgit Zurell-Moya
8 G1 29 Semrau-Häring Heike Roß
8 G2 24 Keller Helmut Jung
8 G3 29 Gatzweiler Reinhold Hechler
8 G4 25 Herzig Astrid Delp
9 G1 31 Weber Gudrun Cordes/Petra und Ekkehard Gaydoul
9 G2 31 Haberstroh Silvia Geist-Frank
9 G3 25 Walther Christiane und Esmaeel Koohestanian
9 G4 27 Leuffen Sabine u. Thomas Lipp/Karin Zetsche-Leonhard
Jgst. Schüler Tutor Elternvertreter
E2 19 Conrad Regina Kerz
24 Bendel Ute Clausen
23 Ledic Armin Gebhard
20 Leutloff Heidrun Feilberg
21 Meier Christine Günneberg
25 Coutandin Daniela Hack
23 Korrell Friederike von Boetticher
26 Kipp Christina Schalle
23 Dunkel Ira Liebig
24 Roll Achim Schröbel
14 Auslandsaufenthalt
Q2 16 Heinz
15 Krumbach Gudrun Schmidt/Klaus Schön
17 Köster
19 Merkt-Ströbel Brigitte Czulik-Zörgiebel
15 Schaal
15 Weisshaar

36
III. Klassen- und Schülerzahlen, Schülervertretung, Elternvertretung

Jgst. Schüler Tutor Elternvertreter


Q4 21 Beilstein entfällt wegen Volljährigkeit der Schüler
17 Getrost
9 Storck
15 Wachter

2. Haupt- und Realschulzweig


Der Haupt- und Realschulzweig hatte im Schuljahr 2011/2012 18 Klassen mit 419 Schülern.
Klasse Schüler Klassenlehrer Elternvertreter
5 HR1 20 Held Astrid Kurmies
5 HR2 18 Kniewasser Susanne Becker
5 HR3 20 Guinet Astrid Weißmantel
6 HR1 22 Hartmann Brigitte Reemts
6 HR2 21 Meyer Markus Daniel
6 HR3 21 Hess Silke Lich
7 HR1 24 Seyerle Tanja Schwarz/Birgitt und Alexander Seeger
7 HR2 22 Kanski Volkmar und Melanie Frank/Sina Guarascio
7 HR3 21 Jost Patricia Theuerkauf
8H 10 Flohr Anja Koch-Schneider
8 R1 29 Schanz Ute Weiß
8 R2 29 Renner Peter Schwertfeger
9H 14 Knöß Ute Haberer
9 R1 29 Voltz Yvonne Jöchel
9 R2 27 Schöberl Heike und Jens Hahmann
9 R3 29 Kaffenberger Ina Collier/Alexander und Beate Preis
10 R1 32 Bürger Anrea Janus-Willems
10 R2 31 Lehman Brigitte Schulze

3. Schülervertretung
Schulsprecher: Andre Jung, Kyra Zörgiebel
Unterstufensprecher: Ramona Kiefel, Shannon Obermeier, Özden Kargin, Lea Jost
Mittelstufensprecher: Sophie Göckel, Anna Schimpf, Hannah Heister
Oberstufensprecher: Konstantin Nick, Jonathan Preuss
Jahrgangssprecher 11: Sascha Jung, Alwin Schmidt
Jahrgangssprecher 12: Janina Klemm, Jaqueline Sponagel
Jahrgangssprecher 13: Julia Jost, Mona Niesig
Delegierte Kreisschülerrat: Julia Krämer, Sophie Göckel, Junes Koohestanian
Gymnasialsprecher: Caroline Fischer, Philipp Schellhaas, Junes Koohestanian
4. Elternvertretung
Vorsitzende des Schulelternbeirates: Eva-Maria Dörr
Stv. Vorsitzender des Schulelternbeirates: Peter Schwertfeger

37
IV. Wahlpflicht-Unterricht, Wahlunterricht, Ganztagsangebote

Ganztagsangebote
Arbeitsgemeinschaften inklusive Wahlunterricht
Theater:
- Klasse 5
- Klasse 6
- AlbertsAcht (Frau Fischer)
- EchtEinstein (Frau Fischer)
- EinsteinsErben (Frau Fischer)
- Oberstufentheater „dramabolica“ (Herr Mönch)
- Lifeline English Drama Group (Frau Fischer)
Mathematik, Technik und Naturwissenschaften:
- Nawi: Klasse 5 (Herr Korrell, Frau Orth, Frau Faulhaber)
- Nawi: Klasse 6 (Herr Heinz, Frau Seyerle)
- Nawi: Klasse 7 (Herr Sacher)
- Mathematik-Wettbewerbe Klasse 5-6 (Frau Leutloff und Tutoren)
- Mathematik-Wettbewerbe Klasse 7-10 (Frau Leutloff und Tutoren)
- Licht- und Tontechnik (Felix Lokay)
Musik:
- Schulband (Herr Ohl)
- Schulchöre (Frau Huber-Lob)
- Schulorchester (Frau Bohlbach)
- Einstein-Orchester (Frau Bohlbach)
Sport:
- Fußball Jungen Klasse 5-7 (Herr Herzig, Herr Rutkowski)
- Tischtennis – 2 Gruppen (Herr Albert Jung, Herr Dr. Jöckel, Herr Schaal)
- Handball Schulmannschaft Jungen und Mädchen (TSG Groß-Bieberau)
- Power und Balance (Herr Baltzer)
Sprachen:
- Chinesisch für Anfänger (Frau Hu)
- Bilingualer Unterricht
Kunst und Kunsthandwerk:
- Kunst Klasse 5 (Frau Papadopoulou-Poth)
- Kunst Klasse 6 (Frau Papadopoulou-Poth)
Sozialkompetenzen:
- Streitschlichtung I: Klasse 9-13 (Herr Baltzer)
- Streitschlichtung II: Klasse 9-13 (Herr Baltzer)

* auch als Wahlunterricht möglich

38
IV. Wahlpflicht-Unterricht, Wahlunterricht, Ganztagsangebote

Ganztagsangebote
Förderangebote
- Hausaufgabenbetreuung
- Förderunterricht
- Pädagogische Mittagsbetreuung
- Offene Betreuung

Wahlpflicht-Unterricht
7R: - Französisch (Frau Akdogan)
- Flugphysik/Technik (Herr Kirchner)
- Textiles Gestalten (Frau Fischer-Heister)
8R: - Französisch (Frau Giuno)
- Technisches Zeichnen (Herr Flohr)
- Textiles Gestalten (Frau Fischer-Heister)
9R: - Französisch (Frau Meier)
- Holztechnik (Herr Flohr)
- Metalltechnik (Herr Mieth)
- Hauswirtschaft (Frau Fischer-Heister)
10R: - Französisch (Frau Akdogan)
- Medientechnik/Fotografie (Herr Kirchner)
- Holztechnik (Herr Flohr)
- Metalltechnik (Herr Mieth)
9G: - Spanisch 9G/10G (Frau Esteve-Hellmann)

39
IV. Wahlpflicht-Unterricht, Wahlunterricht, Ganztagsangebote

Mediation und Ausbildung zum Schüler-Mediator


Letztes Schuljahr habe ich an der Ausbil-
dung zum Schüler-Mediator in Form ei-
ner AG an unserer Schule teilgenommen.
Die Möglichkeit einer Mediation, also ei-
nes konstruktiven Gespräches über Kon-
flikte, gibt es für alle Schüler/-innen der
Schule, die bei einem Streit nicht mehr
weiterwissen und es dann immer schlim-
mer wird, z. B. mit Beleidigungen, Bedro-
hungen und Handgreiflichkeiten. Dazu
kommt man entweder durch Empfehlun-
gen der Klassenlehrer/-innen, SV-Pausen-
aufsichten oder – wie meistens – durch
Anfragen der Schüler/-innen direkt an den
Schulmediator Herrn Baltzer. verlassen die Mediation mit einem Lä-
cheln und machen einen zufriedenen Ein-
Der Mediator ist in so einem Gespräch eine
druck.
neutrale Person, die den Gesprächsverlauf
positiv unterstützt, sodass sich die Strei- Sollte es mal nicht zu einer Lösung kom-
tenden nicht gleich wieder in die Haare men, weil die Zeit einer Schulstunde nicht
bekommen und in Ruhe über den Kon- reicht oder andere Gründe vorliegen, gibt
flikt reden können. Er stellt sich auf keine es einen neuen Gesprächstermin.
Seite, sondern sorgt für eine gute Atmo-
Ich finde diese locker gestaltete AG sehr
sphäre.
gut, weil man selbst viele Sachen fürs Le-
Die Teilnahme an so einem Gespräch ist ben lernt, z.B. sich eine eigene Meinung
freiwillig, denn nur wer wirklich etwas zu bilden oder Dinge aus anderen Sicht-
verändern will, der macht da mit. Jeder winkeln zu sehen und zu verstehen. Man
kann seine Meinung sagen und die wird wird redegewandter und übt die gelern-
auch akzeptiert! Weitergehend hat jeder ten Methoden immer wieder in ergänzen-
Teilnehmer genauso viel Zeit zum Reden, den Rollenspielen.
sodass wirklich keiner benachteiligt wird.
Zum Abschluss muss man zwar einen klei-
Alles was gesagt wird, bleibt streng ge-
nen Test schreiben, aber wenn man gut
heim – nur die Lösungen, die die Streit-
mitarbeitet, hat man kaum was dafür zu
parteien sich selbst erarbeiten und finden
lernen. Am Ende bekommt man ein Zerti-
müssen, dürfen weitergegeben werden.
fikat, was z. B. sehr gut bei Bewerbungen
Außerdem gibt es keine Strafen, denn man
ankommt.
sollte ja lernen, ohne Gewalt miteinander
anständig reden zu können, und überle- Nun freue ich mich auf die bevorstehen-
gen, was man tun könnte, wenn es mal den Aufgaben, die ich aktiv als aus-
nicht so super läuft. Die Erfolgsquoten lie- gelernter Schüler-Mediator für eine gute
gen bei 98 %, d.h. fast alle Schüler/-innen Schulatmosphäre leisten kann.
Max Seifert

40
41
V. Chronik

Chronik 2011/2012
1. Halbjahr
04.08.2011 Schriftliche Nachprüfungen
05.08.2011 Mündliche Nachprüfungen, Gesamtkonferenz
08.08.2011 Erster Schultag des Schuljahres
10.-11.08.2011 „Achtung Auto“ Jgst. 5
11.08.2011 Anmeldeschluss GTA
12.08.2011 Anfangsgottesdienst Jgst. 5/6
17.08.2011 Mathe-Lehrer Js 5 mit ehemaligen Grundschulmathematiklehrern
22.08.2011 Beginn GTA
24.08.2011 Ehrungen erfolgreicher Schüler/Innen
26.08.2011 SV-Fest
30.08.2011 Wahl der Klassenelternbeiräte der Klassen 9
31.08.2011 Wahl der Klassenelternbeiräte der Klassen 11
05. -09.09.2011 Klassen- und Studienfahrten: Js Q3, Js 8G, Js 10R, Js 9H, Js 6G
06.09.2011 Wahl der Klassenelternbeiräte der Klassen 5
07.09.2011 Wahl der Klassenelternbeiräte der Klassen 7
21.09.2011 Wahl der Mitglieder für die Schulkonferenz (Schüler)
Gesamtkonferenz(Wahl der Mitglieder für die Schulkonferenz)
Wahl der Mitglieder für die Schulkonferenz (Eltern)
21.09.2011 Elterninformationsabend „Neue Berufe“ (9R/8H)
23.09.2011 Kollegiumsausflug
04.10.2011 Q12: China-Projekt (ganztägig)
05.-06. 10.2011 Betriebserkundungen Js E ganztägig
06.10.2011 Jugendberufsparcours
07.10.2011 Sponsorenlauf: Rund um die AES
10.-21.10.2011 Herbstferien
24.10.-04.11.2011 Betriebspraktikum 9 R
28.10.2011 Nachmeldung Förderunterricht
02.11.2011 Pädagogische Konferenz Jgst. 5
02.11.2011 Pädagogische Konferenz 5 H-R-Klassen
03.11.2011 Elternabend Js 5G Wahlunterricht
09.11.2011 AK: Zusammenarbeit AES und Grundschulen
09.11.2011 Themenorientierte Berufsfeldinformationen durch AfA
10.11.2011 Staatsexamen Lurz
Staatsexamen Guhrsch
14.11.2011 Schriftliche Elterninfo über Leistungsstand
16.11.2011 HR-Konferenz
16.11.2011 Oberstufenkonferenz
23.11.2011 Pädagogische Konferenz Js 6
23.-29.11.2011 Durchführung Projektprüfung 9 H
30.11.2011 Klassenkonferenzen / Fachkonferenzen

42
V. Chronik

01./06./08./13./15./28.12.2011Bewerbungstraining VOBA Reinheim Jgst. E


01.12.2011 Mathematikwettbewerb Js 8
05.-09.12.2011 Präsentation Projektprüfung 9 H
07.12.2011 Vorlesewettbewerb Js 6
07.12.2011 Gesamtkonferenz
14.12.2011 Pädagogische Konferenz Js 7
15.12.2011 Weihnachtskonzert
21.12.2011-06.01.2012 Weihnachtsferien
11.01.2012 Pädagogische Konferenz Jgst. 8
18.01.2012 Letzter Termin zur Abgabe der Anmeldungen an weiterführende
Schulen(Realschule)
19.01.2012 Ab- und Anmeldungen Ganztagsangebot
Elternabend GO-Info Jgst. 9
21.01.2012 AES – eine Schule für alle
24.-26.01.2012 HoBIT
24.-28.01.2012 Probewoche der Schulband, Orchester, Theatergruppen etc.
27.01.2012 Zeugnisausgabe durch den Fachlehrer dieser Stunde

2. Halbjahr
30.01.2012 Beginn des neuen Schulhalbjahres
01.02.2012 Elternsprechtag
08.-15.02.2012 Ski-Kurse 8G3 und 8G4
08.02.2012 Übergangskonferenz 9H/10R
[OloV] und Gutachtenkonferenz 10R
13.-17.02.2012 Jgst. 10 R mündliche Prüfung/Präsentation
Mathematikwettbewerb Jgst. 11
20.02.2012 Beweglicher Ferientag (Rosenmontag)
21.02.2012 Fastnachtsdienstag: frei
(bei der Halbjahreszeugnisausgabe vorgeholt)
29.02.2012 Haushaltskonferenz der Fachsprecher
GO-Info Jgst 12
29.02.-07.03.2012 Skikurs 8G2
28.02.2012 Jgst. E GO-Info und Elternabend GO-Info
07.03.2012 Treffen der Hauptfachlehrer Jgst 5(10/11)
mit den Klassenlehrern Jgst 4(09/10)
2. Runde Mathematikwettbewerb Jgst 8
09.03.2012 Letzter Termin zur Abgabe der Anmeldungen an
weiterführende Schulen(Hauptschule)
Schulbandkonzert
13.03.2012 Jahreshauptversammlung Freundeskreis im Lehrerzimmer
14.03.2012 Gesamtkonferenz
Schulkonferenz
15.03.2012 Känguru-Wettbewerb

43
V. Chronik

16. -29.03.2012 Schriftliches Abitur


19.03.- 30.03.2012 Betriebspraktikum Jgst E
20.03.2012 Französische Schüler an der AES
30.03. – 13.04.2012 Osterferien
04.04.2012 Pädagogische Konferenz 6
04.-16.06.2012 aesthetX
16.-27.04.2012 Betriebspraktikum 8 H, 9 R, keine 9 G
18.04.2012 Pädagogische Konferenz Jgst 5
24.04.2012 Buchenwaldfahrt 10R
26.04.2012 Girls Day und Pädagogischer Tag
Frühlingskonzert
02.05. – 11.05.2012 AES-Schüler in Frankreich
03.05.2012 Frühjahrskonzert
04.05.2012 Schriftliche Elterninfo über Leistungsstand mit Mahnungen
04.-11.05.2012 Französische Schüler an der AES
07. – 11.05.2012 Schriftliche Prüfungen 9 H / 10 R
Sportabitur
18.05.2012 Beweglicher Ferientag
22.-23.05.2012 Präsentationsprüfungen zum Abitur
23.05.2012 Gesamtkonferenz
Schulkonferenz
24.05.2012 Streicherklassenkonzert
30.05.2012 Notenkonferenzen 9 H / 10 R
04.- 05.06.2012 Jgst 7 bis 10: Bundesjugendspiele; SII:BEWEGTE SCHULE
04.-06.06.2012 Mündliches Abitur
08.06.2012 Beweglicher Ferientag
11. -15.06.2012 Abschlussfahrt 9H
11.-15.06.2012 Wanderfahrten
Ende des Förderunterrichts; Arbeitsgemeinschaften finden bis
zum Ende des Schuljahres statt
18. -21.06. 2012 Erste-Hilfe-Kurse 9H/10R
19.06.2012 Notenkonferenzen
20.06.2012 Jgst 5/6: Bundesjugendspiele
21.06.2012 H + R – Entlassung
22.06.2012 Abiturienten-Entlassung
25. -28.06.2012 Erste-Hilfe-Kurse 9G
27.06.2012 5. und 6. Stunde: Ehrungen erfolgreicher Schüler/Innen
29.06.2012 unterrichtsfrei
02.07. – 10.08.2012 Sommerferien
06.07.2012 Letzter Termin für Meldung zur Nachprüfung
09.08.2012 Schriftliche Nachprüfung
10.08.2012 Mündliche Nachprüfung und Gesamtkonferenz
13.08.2012 Erster Schultag des Schuljahres 2012/2013

44
KS-Software
Datenbanken
SQL, speziell Oracle
Access
MapInfo (GIS)

Programmierung
C++, Fortran
Delphi, Visual Basic
PL SQL

Datenbearbeitung
Datenaufbereitung für Schnittstellen
Karl Schmidt Automatisierung von MS-Office-Abläufen
Talstraße 12 …
64385 Reichelsheim, Allgemeine Beratung, Datenmodelle, etc.
Ober-Kainsbach
Tel: 06164 – 91 22 26 QM / GMP
06164 – 91 22 27 Qualification
ks-software@t-online.de Validation

45
VI. Die Abiturienten

Die Abiturienten des Jahres 2012

Tutorium Wachter Tutorium Storck


Borgnolo, Laura, Darmstadt Boehm, Justus, Niedernhausen
Braune, Felix, Niedernhausen Busch, Gunnar, Rohrbach
Erbeldinger, Ina, Billings Clement, Marc-Pascal Peter, Nonrod
Grohmann, Andreas, Reinheim Feldmann, Lisa-Marie, Ueberau
Höbel, Jan-Philip, Nieder-Modau Heinlein, Marcel, Groß-Bieberau
Korner, Philipp Hendrik, Reinheim Heß, Laura, Rodau
Krichbaum, Tim, Lützelbach Keil, Tom Christopher, Groß-Bieberau
Macke, Paul, Asbach Massat, Simon, Wersau
Orth, Jannik, Brensbach Renz, Robin, Asbach
Schmidt, Lukas, Reinheim
Schmidt, Melanie Sarah, Ober-Modau
Schreiber, Julia Kristin, Steinau

46
VI. Die Abiturienten

Tutorium Beilstein Tutorium Getrost


Akgül, Akin, Reinheim Ackermann, Christoph, Reinheim
Blanke, Jasmin, Reinheim Bock, Katrin, Brensbach
Engeland, Franziska, Groß-Bieberau Galsheimer, Nico, Groß-Bieberau
Fritsch, David Valentin, Groß-Bieberau Grabandt, Mike, Groß-Bieberau
Gebler, Larissa, Steinau Haas, Shaira, Crumbach
Germann, Ines, Brensbach Held, Isabella Penelope, Reinheim
Gorke, Johanna, Ober-Mossau Jost, Julia, Crumbach
Gulatz, Lisann Cathrin, Groß-Bieberau Leist, Ivo Christopher, Reinheim
Hartmann, Eva, Georgenhausen Maser, Anna, Billings
Heger, Larissa Marie, Asbach Netscher, David, Brensbach
Henhapl, Kathrin, Reinheim Reimer, Jaro, Klein-Bieberau
Kampfmann, Carina, Niedernhausen Riedel, Patrick, Groß-Bieberau
Kerscher, Katharina Josefine, Reinheim Schatz, Benjamin, Lützelbach
Lutz, Janis Oliver, Ober-Ramstadt Seibert, Lara, Wersau
Malik, Michael Patrick, Reinheim
Niesig, Mona Franziska, Groß-Bieberau
Quiskamp, Marlene Margarete, Rodau Die besten Abiturienten 2012
Schüßler, Elena Laura, Ueberau
Uschkurat, Michelle, Klein-Bieberau Clement, Marc-Pascal Peter 1,1
Volke, Nils, Groß-Bieberau Lutz, Janis Oliver 1,4
Wiener, Janika, Ueberau Gulatz, Lisann Cathrin 1,5

Begrüßungsworte anlässlich der Abiturfeier


„Die Schulen sollen die Schülerinnen und Schü- Meine Damen und Herren des
ler befähigen, in Anerkennung der Werte- Abiturjahrganges 2012,
ordnung des Grundgesetzes (Artikel I (1): Die sehr geehrte Eltern, verehrte Gäste,
Würde des Menschen ist unantastbar) und der
guten Abend.
Verfassung des Landes Hessen.
1. die Grundrechte für sich und andere wirksam Ich begrüße Sie zur heutigen Abiturfeier.
werden zu lassen, eigene Rechte zu wahren und Namentlich darf ich begrüßen:
die Rechte anderer auch gegen sich selbst gel- - Herrn Bürgermeister Buchwald
ten zu lassen. - Frau Eva-Maria Dörr, die Vorsitzende des
2. . . . Schulelternbeirates
3. . . . - Herrn Willi Delp, den Vorsitzenden des
Freundeskreises der AES
4. die Beziehungen zu anderen Menschen nach
den Grundsätzen der Achtung und Toleranz, der Herzlich willkommen!
Gerechtigkeit und der Solidarität zu gestalten.“
Eine Abiturfeier ist keine im Schulgesetz
(Hessisches Schulgesetz vom Januar 2012: oder in irgendeiner Verordnung vorge-
§ 2(2) – Bildungs- und Erziehungsauftrag sehene Pflichtveranstaltung. Sie ist, wie der
der Schule.) Name sagt, eine Feier, also ein freiwilliges

47
VI. Die Abiturienten

Zusammenkommen von Menschen, die Ich stelle nicht in Abrede, dass auch wir als
einem Ereignis, einer besonderen Leis- Ihre Lehrerinnen und Lehrer Fehler ge-
tung, einzelnen Personen oder Personen- macht haben, wir sind – entgegen der
gruppen die Ehre erweisen. Dies setzt aber landläufigen Meinung – auch nur Men-
ein gewisses Maß gegenseitiger Wert- schen.
schätzung voraus, das in diesem Jahr dem
Und um das Bild der zurzeit laufenden
Kollegium und mir gegenüber offenbar
Fußballeuropameisterschaft zu bemühen:
nicht gegeben war. Es ist uns als Pädago-
Wir als Lehrer hätten bestimmt an der ei-
gen offensichtlich nicht gelungen, den in
nen oder anderen Stelle eine gelbe Karte
der Präambel zitierten Erziehungsauftrag
verdient, aber für Nachtreten gibt es Rot.
in dem geforderten Umfang und der not-
wendigen Breite zu erfüllen. Viele Kolle- An den Verdrießlichkeiten der letzten Tage
ginnen und Kollegen sind verletzt und sind bestimmt nicht alle SchülerInnen di-
enttäuscht, ich auch. rekt beteiligt gewesen, aber um mit dem
deutschen Philosophen Ernst Bloch zu
Ursache dafür sind nicht nur die Zoten in
sprechen: „Wir sind nicht nur für das ver-
der Abiturzeitung, sondern vor allem auch
antwortlich, was wir tun, sondern auch für
das widerrechtliche Eindringen in das
das, was wir widerspruchslos zulassen.“
Schulgebäude und – nota bene – das
Lehrerzimmer, wo u. a. persönliche Fächer Und wenn Sie sich als Jahrgang selbst
geöffnet und Schlösser vertauscht wur- bejubeln und auch präsentieren, steht es
den. Weitere Details erspare ich uns. Des- Ihnen allen gut zu Gesicht, dies in guten
halb kann ich gut verstehen, dass sich das wie in schlechten Zeiten zu tun, also auch
Kollegium aus Solidarität mit den Betrof- solidarisch die Verantwortung im Bloch-
fenen – bis auf die Tutoren – dafür ausge- schen Sinne zu übernehmen, ohne die
sprochen hat, nicht an dieser Veranstal- berühmten Sündenböcke zu suchen.
tung teilzunehmen. Als Bestrafung kann
Da ich als Schulleiter der AES gewisser-
ich das nicht sehen.
maßen die politische Verantwortung für

64401 Groß- Bieberau Ober- Ramstädterstraße 2


Homepage: www.BlaueHand.de Telefon: 06162 / 3615

48
VI. Die Abiturienten

das trage, was in der Schule geschieht bzw. Denn es geht ja auch so:
auch nicht geschieht, habe ich mich trotz
„Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Geduld
allem für die Durchführung dieser Veran-
mit uns und unseren Feieraktionen und ein gro-
staltung entschieden.
ßes Dankeschön für das Mieten der Grillhütte!
Denn sowohl die Abiturientinnen und Mit lieben Grüßen
Abiturienten, – auch hier in der Gesamt- Der Abi-Jahrgang 2012"
heit – als auch Sie, verehrte Eltern, haben
ungeachtet der angesprochenen Vor- (Kleines Dankschreiben des Jahrgangs am
kommnisse eine angemessene Würdi- Ende des schriftlichen Abiturs)
gung und einen entsprechenden Rahmen In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, trotz
für die erbrachten schulischen Lebens- allem, nein wegen allem, alles Gute für die
leistungen verdient. Zur bestandenen Prü- Zukunft, denn die ist auch noch ein Stück
fung deshalb meinen herzlichen Glück- weit unsere gemeinsame Zukunft.
wunsch im Namen der Schulgemeinde an
alle Abiturientinnen und Abiturienten so- Ich möchte Ihnen einen Aphorismus des
wie an alle Eltern. letzten Großherzogs bei Hessen und bei
Rhein, Ernst Ludwig, mit auf den Weg ge-
Stehen Sie als Jahrgang insgesamt zu Ih- ben:
rem Tun und tragen Sie mit Anstand die
Verantwortung, lernen Sie aus Ihren Feh- „Habe Ehrfurcht vor dem Alten und Mut
lern und setzen Sie das, was Ihnen die Schu- das Neue frisch zu wagen.
le an Wissen, Fähigkeiten und Fertigkei- Bleib treu der eigenen Natur und treu den
ten vermitteln konnte, sowie das, was Ih- Menschen, die Du liebst.“
nen an Erziehung vom Elternhause und Und jetzt lassen Sie uns das tun, wofür wir
vielleicht doch auch von der Schule mit- hierher gekommen sind, nämlich den jun-
gegeben wurde, zu Ihrem persönlichen gen Menschen zu gratulieren und sie aus-
Glück und zum Wohle unserer Gesellschaft zuzeichnen.
ein.
Dankeschön,
Um zu einem versöhnlichen Ende zu kom-
men: Die von Ihnen ausgesprochenen Ent- Hans-Joachim Göbel, Direktor
schuldigungen nehme ich hiermit an.

Rede anlässlich der Abiturfeier


Auch in diesem Jahr haben an der Albert- Es ist ein Merkmal moderner Zeiten, eher
Einstein-Schule wieder viele Schüler und nüchterne und abstrakte Dinge in solche
Schülerinnen die Abiturprüfungen erfolg- Sprachbilder zu setzen, sodass die Schul-
reich bestanden. Damit endete für sie eine zeit z. B. einer mathematischen Kurve ver-
Zeit, die man gewöhnlich mit einer Meta- gleichbar wird, in der es Höhepunkte,
pher oder einem Fremdwort als Schul- Wendepunkte oder Lücken geben mag,
laufbahn oder -karriere bezeichnet. Doch die auch in späteren Jahren des Erinnerns
in diesem Jahr war es am Ende nicht wie wert sein werden. Der festliche Abschluss
sonst. Das verlangt eine kurze Erklärung. mit einer Feier und einem Ball ist denn

49
VI. Die Abiturienten

auch ein solches Ereignis, da mit der Über- Einige Passagen ließen jegliche Achtung
reichung der Abiturzeugnisse der Schluss- vor der Persönlichkeit ihrer Lehrer und
und zugleich Höhepunkt der Schulzeit er- Lehrerinnen vermissen. Dass diese Art der
reicht worden ist: Die Schullaufbahn fin- Selbstinszenierung und der Schulkritik seit
det hier ihr würdiges Ende. Jahren an Niveau verliert, ist allen bekannt.
Aber in diesem Jahr wurde nach Ansicht
Diese Feier musste nun in diesem Jahr
der meisten Lehrer und Lehrerinnen eine
durch Ereignisse im Vorfeld zwar nicht
Grenze überschritten.
ausfallen, doch in einer reduzierten Form
veranstaltet werden. Solche Festakte sind Wenn der Witz nur noch Klamauk sein will,
nämlich nicht die einzigen, mit denen sich mag man das noch hinnehmen, wenn je-
die Schüler und Schülerinnen von der doch außer geistarmen Bemerkungen
Schule verabschieden, von den Lehrern, ehrverletzende „Statements“ anonym pu-
der Schulleitung, den Orten, von ihrer Rol- bliziert werden, ist dies Anlass genug,
le. Die Abiturienten provozieren mit Wis- darüber zu entscheiden, ob eine Abitur-
sen und Erlaubnis der Schulleitung durch feier noch der angemessene Abschluss ei-
einen so genannten Abi-Gag, eine Art Kar- ner Schulkarriere sein kann, bei der doch
neval nach der Fastenzeit, den Schulalltag die erlangte Reife inszeniert und bezeugt
und sie fertigen eine respektlos und iro- werden soll. Das Kollegium hat dies mit
nisch gemeinte „Bierzeitung“ an, in der großer Mehrheit in einer kurzfristig anbe-
sie sich nicht nur selbst loben, sondern raumten Dienstversammlung verneint
mit eigenwilligen Berichten aus ihrem und ist der Feier ferngeblieben, um sich
Schulleben, vor allem des letzten Jahres auch mit den angegriffenen Kollegen und
ihrer Schulzeit, den Unterricht, die Lehrer Kolleginnen zu solidarisieren. Der Ball
und das Schulleben spöttisch kommen- wurde von keinem besucht, die Karten zu-
tieren. rückgegeben.
Dieses Schauspiel des Abschieds erinnert Wenn sich wenige Schülerinnen entschul-
vage an das antike Satyrspiel, mit dem die digt haben, um das Fernbleiben der Leh-
Alten ihre Tragödienzyklen abzuschließen rer und Lehrerinnen, der Tutoren vor al-
pflegten, damit den aufgewühlten Seelen lem, noch abzuwenden, offenbarten sie
die Möglichkeit geboten sei, in Heiterkeit, unfreiwillig, dass doch der Mehrheit der
in Witz und mit Charme den Ernst, die Schüler, vor allem jener anonym geblie-
Anstrengung und das Leid der ver- benen Schreibtischtäter und –innen, die
gangenen Tage aufzulösen. Tragweite und das Unrecht ihrer Sprach-
taten nicht bewusst geworden sind. Die
Leider ist dieser Vergleich in diesem Jahr
Karriere war ursprünglich eine Laufbahn
ganz und gar unpassend. Denn genau die-
im Wortsinn. Was passiert, wenn man ihre
se Bierzeitung wurde zum Anlass heftiger
Grenzen verlässt, hat uns zuletzt die Olym-
Aufregung. Viele Kollegen und Kollegin-
piade gezeigt: Man wird disqualifiziert.
nen empörten sich über den Sexismus,
den beleidigenden Ton, die Häme, mit der Die Feier wurde nicht abgesagt - aus Ach-
man sie glaubte bloßstellen zu können. tung vor dem Abitur.
Rainer Köster, Vorsitzender des Personalrates

50
I
H A I R C A R E
D a r ms t ä d t e r S t r a s s e 6 9
6 4 4 0 5 F is c h b a c h t a l -
G

Nie d e r n h a u s e n
T I

51
VII. Die Abschlussklassen des Haupt- und Realschulzweiges

Die Abschlussklassen 2012

Klasse 10R1 Klassenlehrer: Christoph Bürger


Aktas, Erva, Groß-Bieberau Kowarsch, Katharina, Nonrod
Collier, Nicole Marie, Billings Lippert, Sabrina, Groß-Bieberau
Daab, Stefan, Wersau Özkan, Mehmet Fevzi, Niedernhausen
Demirci, Melissa, Groß-Bieberau Richter, Maria, Steinau
Drupp, Kevin, Fränkisch-Crumbach Schmidt, Laura, Reinheim
Engeland, Johannes, Groß-Bieberau Seibold, Daniel, Wersau
Fidan, Demet, Groß-Bieberau Senol, Veli, Groß-Bieberau
Fröse, Marcel, Reinheim Spalt, Annika, Groß-Bieberau
Gebler, Niklas, Steinau Staudt, Sabrina, Groß-Bieberau
Gehrhardt, Lara, Groß-Bieberau Theuerkauf, Julian, Groß-Bieberau
Hnyk, Lukas, Reinheim Untereiner, Karolina, Lützelbach
James, Isabel Rolande Florence, Reinheim Weicker, Johanna, Lichtenberg
Janßen, Leon Robin, Wersau Weißmantel, Nina, Steinau
Jung, Eva Maria, Groß-Bieberau Willems, Tom, Reinheim
Kauzor, Pascal Christian, Groß-Bieberau Ziegler, Nina, Ueberau
Keil, Saskia, Brensbach-Wersau Zimmermann, Lea, Groß-Bieberau

52
VII. Die Abschlussklassen des Haupt- und Realschulzweiges

Und dazu passend hat der bekannt hei- borgenheit. Nicht mehr Schüler zu sein
ter-scharfsinnige Dichter und Erzähler bedeutet, nicht mehr Teil einer Gruppe zu
Eugen Roth folgendes Gedicht verfasst: sein. Ihr werdet von heute an weitgehend
auf Euch selbst gestellt sein, ihr müsst Euch
Das Sprungbrett
neu orientieren.
Ein Mensch, den es nach Ruhm gelüstet,
besteigt, mit großem Mut gerüstet, Auch werdet Ihr Euch eine Weile recht
ein Sprungbrett – und man denkt er liefe unsicher fühlen, bis Ihr Euch einer neuen
nun vor und spränge in die Tiefe, Gruppe, nämlich den Kollegen am Arbeits-
mit Doppelsalto und dergleichen platz, anschließen, bis Ihr wieder „wir“ sa-
der Menge Beifall zu erreichen. gen könnt.
Doch lässt er, angestaunt von vielen, Selbstverständlich muss der junge Mensch
zuerst einmal die Muskeln spielen, dann auch größere Verantwortung über-
um dann erhaben vorzutreten, nehmen. Er muss mehr und mehr für sein
als gält’s die Sonne anzubeten. Handeln selbst einstehen.
Ergriffen schweigt das Publikum –
doch er dreht sich gelassen um „Der Papa oder die Mama wird’s schon rich-
und steigt, man möcht’ fast sagen heiter ten!“
und voll befriedigt von der Leiter. Auf diesen so bequemen Standpunkt kann
Doch, wenn auch scheinbar nur entschlossen, sich ein Jugendlicher im Berufsleben nicht
hat er doch sehr viel Ruhm genossen, länger zurückziehen. Vollends vorbei aber
genau genommen schon den meisten – ist es mit den freien Nachmittagen. Bis zu
was sollt’ er da noch etwas leisten? acht Stunden eingespannt zu sein – daran
Liebe Schülerinnen und Schüler, muss man sich erst gewöhnen. Um die lan-
diesem Beispiel zu folgen wäre für Eure gen Ferien werdet Ihr künftig alle Schüler
Zukunft fatal. Ihr könnt, nein, Ihr dürft Euch beneiden. Ihr alle werdet gemerkt haben,
nicht auf den heute überreichten Lorbee- dass mit jedem Tag, der die Entlassungs-
ren, den Abschluss-Zeugnissen, ausruhen. feier näher brachte, auch der nächste
Lebensabschnitt näher rückte.
Oder, um den Bezug zu dem Gedicht her-
zustellen: Genauso werdet Ihr sehen, wie schnell
nach so einem Freudentag das Leben
Es hilft Euch nichts, mit den Muskeln des wieder zur Tagesordnung übergeht.
Haupt- und Realschulabschlusses zu spie-
len, nein, Ihr müsst auch springen. Aber Aber zunächst gilt es heute einen schö-
gerade in dem Moment, wo der gesam- nen Tag zu feiern. Ihr tut das im Anschluss
melte Mut für den Sprung in die Tiefe ge- an diese Feierstunde zusammen mit Eu-
braucht wird, entsteht manchmal eine ren Eltern, Lehrern und Klassenkame-
überraschende Zuneigung zum sicheren raden, dazu wünsche ich schon mal viel
Sprungbrett, der Schule, die man vorher Vergnügen.
nie so recht empfunden hat. Aber auch den Eltern möchte ich sehr herz-
In der Schule und Klasse wart Ihr Teil einer lich gratulieren, denn die meisten haben
Euch bekannten Gruppe, das verleiht ei- einen sicher nicht geringen Anteil am Ge-
nen gewissen Grad an Sicherheit und Ge- lingen dieses Lebensabschnittes. Mit den
erreichten Schulabschlüssen gibt es für

54
VII. Die Abschlussklassen des Haupt- und Realschulzweiges

jeden von Euch die Chance, hoch hinaus Ein chinesisches Sprichwort soll Euch Mut
zu kommen: machen:
Sei es als Handwerker oder sogar als „Fürchte nicht schwere Arbeit, fürchte lee-
Handwerksmeister/in, als Sekretär/in oder re Reden.“
Bankkaufmann/frau, als Techniker/in oder
Und damit ihr Euch nicht länger vor Letz-
Mechaniker/in, als Facharbeiter/in oder
terem fürchten müsst, beende ich meine
Pfleger/in. Die Schule hat sich bemüht,
Rede.
Euch das nötige Rüstzeug zu vermitteln,
Ihr habt es in der Hand, darauf aufbauend Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit.
Euren persönlichen Erfolg zu gestalten:
Hans-Joachim Göbel, Direktor
Jeder an seinem Platz, jeder nach seinen
Möglichkeiten.

Abschlussansprache anlässlich der Entlassungsfeier


Sehr verehrte Anwesende, schlussarbeiten ist es mir ähnlich ergan-
gen, wie es Ihnen vermutlich eben auch
erlauben Sie mir eingangs ein Zitat aus
ging. Ich habe erst einmal geschluckt und
einer Hausarbeit zur Abschlusspräsen-
mich gefragt, worauf hast du dich denn
tation des vierten Prüfungsfaches. Ich zi-
da eingelassen. Coandereffekt, Downwash,
tiere:
Abwascheffekt (wie, was?). Zwar hatte ich
„Die Auftriebskraft am Rotor entsteht zu diesem Thema einige physikalische
dadurch, dass der Luftstrom über die Grundkenntnisse, aber natürlich bin ich
Rotorfläche strömt. Die Luft folgt zunächst kein Flugspezialist. Schon gar nicht für
der Oberfläche des Profils, um es an der Hubschrauber. Aber das Thema interessier-
Hinterkante zu umströmen (Coander- te mich und so habe ich mich in diese
effekt). Durch die hohe Umströmungs- Materie hinein gearbeitet, damit wenigs-
geschwindigkeit reißt der Luftstrom aber tens zwischen Prüfer und Prüfling ein re-
ab und fließt nach unten (Downwash- lativer Gleichstand gegeben war.
effekt). Durch die nun entstehende Gegen-
Das eigentlich Faszinierende an dieser Ab-
kraft entsteht eine Zirkularströmung, die
schlusspräsentation war aber, dass sich
die Parallelströmung überlagert. Bei ent-
eine junge Dame aus diesem Abschluss-
sprechender Drehgeschwindigkeit der
jahrgang an dieses hochkomplexe, physi-
Rotorblätter und einem entsprechenden
kalische Phänomen herangewagt hatte
Anstellwinkel hebt der Hubschrauber ab“.
und sie während ihrer Präsentation sogar
Wie bitte?
eine kleine Flugschau mit einem Modell-
Meine sehr verehrten Eltern, liebe Abgän- hubschrauber vorführte. Das machte mich
ger, Gäste und Freunde unserer Schule, neugierig und je „oller desto doller“ ge-
hörte ab sofort zu meinen abendlichen
auch dieses Jahr durfte ich als Mentor ei-
Koordinationsübungen das Hubschrau-
nige unserer Abgänger bezüglich Ihrer
berfliegen in Wohnstube und Küche, und
Abschlusspräsentation betreuen. Beim
das sehr zum Verdruss meiner Frau.
ersten Studium dieser speziellen Ab-

55
VII. Die Abschlussklassen des Haupt- und Realschulzweiges

Frau Simmermacher, warum das Thema auch) unter Ihnen der Begriff der Stamm-
Hubschrauber? würze bekannt. Aber was man darunter
genau versteht, ist eine Fachwissenschaft
Faszinierend, wenn uns die physikalische
für sich. Aus dem Bauch heraus würde
Gesetzmäßigkeit auch in der wirklichen
man vielleicht sagen, es hat etwas mit dem
Welt einholt und wir uns aus Neugier ei-
guten Geschmack des Bieres zu tun.
nem Thema widmen können (Herr K. lässt
einen Hubschrauber fliegen). Der Fachmann würde dies aber etwas
anders definieren: „Vor der Zugabe der
Die Abschlusspräsentationen als viertes
Gärhefe zur Würze wird mit einer Mess-
Prüfungsfach gibt es an hessischen Schu-
spindel der Zuckergehalt derselben ge-
len nunmehr seit acht Jahren und ich bin
messen. Dieser ist später für den Alkohol-
jedes Mal erstaunt, an welche Prüfungs-
gehalt des Bieres maßgebend.
themen sich Ihre Kinder heranwagen. Wir
als Fachlehrer und Mentoren haben zwar Herr Engeland, warum Ihre Vorliebe für
die Möglichkeit, durch beratende Gesprä- das Bierbrauen?
che den Inhalt der Präsentation etwas zu
Diese beiden Persönlichkeiten aus den
beeinflussen, das spezielle Fachwissen zu
Klassen 10R1 und 10R2 stehen für insge-
den einzelnen Themen tragen aber Schü-
samt 63 Realschülerinnen und -schüler mit
ler zusammen, bearbeiten es inhaltlich und
einem imposanten Fachwissen, dem Re-
müssen es dann überzeugend präsentie-
spekt zu zollen ist.
ren.
Aber auch und vielleicht vor allem haben
Dies ist dann auch der Zeitpunkt, an dem
unsere Abgänger aus dem Hauptschul-
die betreuenden Mentoren und Fachleh-
zweig dieses Jahr hervorragende Projekt-
rer ihr Wissen auffrischen müssen, um eine
prüfungen gezeigt. Zu nennen wären da
Prüfung bewerten zu können. Sie werden
beispielhaft die gesellschaftskritische Be-
wieder zu Lernenden.
trachtung über jugendlichen Alkohol-
Die Bandbreite der Themen umfasst in der konsum und dessen negative Folgen für
Regel den Lehrstoff der sogenannten Ne- die Gesundheit oder ein kritischer Beitrag
benfächer aus den letzten beiden Unter- zu Tierversuchen.
richtsjahren. Sicherlich gibt es nicht das
Nun, warum erzähle ich Ihnen dies alles?
Unterrichtsfach „Bierbrauen“ oder „Hub-
Letztlich sind wir alle Lernende. Neugierig
schrauberflugphysik“, aber wir beschäfti-
sein hat zwar einen etwas negativen Bei-
gen uns sehr wohl im Fach Chemie mit
geschmack, wenn man aber Neugier mit
der Alkoholentstehung und -gewinnung,
Wissbegier interpretiert, hört sich das ei-
als auch mit Zentrifugalkräften sowie Auf-
gentlich ganz ordentlich an. Etwas einfach
und Abtriebskräften. Für den Wirklichkeits-
ausgedrückt sind Lesen und Schreiben die
bezug sorgen dann unsere Abschluss-
notwendige Voraussetzung, um die Welt,
schüler in der Präsentationsprüfung.
in der wir leben, interpretieren zu können.
Apropos Bierbrauen! Wussten Sie, dass es Zu verstehen, warum etwas so ist und
schon vor ca. 5000 Jahren etwa 20 verschie- nicht anders, bedarf einer gehörigen Por-
dene Biersorten gab. Sicherlich ist den tion Grundwissen. Unter anderem manch-
meisten Herren (einigen Damen sicher mal auch Phantasie. Ich möchte Ihnen eine

56
VII. Die Abschlussklassen des Haupt- und Realschulzweiges

Vorstellung davon geben, was dies für eine Deshalb! Erst das intensive Beschäftigen
schriftliche Mathematikprüfung bedeuten mit einem Thema lässt uns wieder zu Ler-
kann. nenden werden und dies mit einer nach-
haltigen Wirkung und im ursprünglichen
Stellen Sie sich einen Überseecontainer
Sinne. Wir sollten also neugierig bleiben.
vor. Wie groß ist eigentlich das Volumen
Etwas mit allen Sinnen erfahren, denn das
eines solchen Containers?
merkt man sich besonders gut und behält
Kann man ganz schnell im Kopf ausrech- es.
nen, wenn man ein gutes Vorstellungs-
Was bleibt uns aus 9, 10 oder 12 Jahren
vermögen hat. Die Prüfungsaufgabe lau-
Schule in Erinnerung? Vielleicht der Satz
tet:
des Pythagoras, oder die eine oder andere
„Ein Überseecontainer hat ungefähr die Binomische Formel. Bestimmt aber die
gleiche Breite wie Höhe. Seine Länge ist Erlebnisse mit Lehrern und Klassen-
ungefähr das 2 1/2 fache seiner Breite. Wie kameraden, die später ganze Klassentref-
groß ist ungefähr das Volumen dieses fen mit Leben erwecken. Vielleicht hat die
Containers?“ Schule, haben wir als Lehrkräfte, Euch Le-
sen, Schreiben und Rechnen gelehrt. Wich-
Was müsste man dazu etwa an Vorwissen
tiger wäre es für uns aber, irgendwann
haben? So ein Container hat ungefähr die
einmal erfahren zu dürfen, dass Ihr zu rei-
Höhe von 2,20 m. Daraus läst sich alles
fen, gebildeten Bürgern dieses Landes
andere berechnen. Also beträgt das Volu-
geworden seid, die unsere Zukunft ver-
men ungefähr 26-30 m . Spätestens
antwortungsvoll gestalten können.
Bei 3 m oder 300 m müsste man merken,
Mein Dank gilt deshalb den Lehrkräften,
dass man falsch liegt.
die sich redlich um Euch bemüht haben,
Internet und neue Medien können heute und ich denke, mit ansehnlichem Erfolg,
Hilfsmittel sein, um etwas über Dinge zu als auch unserem Schulpersonal insge-
erfahren. Aber nur das persönliche, inten- samt. Dazu gehören auch das Sekretariat,
sive Beschäftigen mit einem interessan- die Haustechniker und das Schulleitungs-
ten Thema aktiviert neuronale Ver- team. Ich denke, Sie alle haben unseren
knüpfungen im Gehirn und wir können Beifall verdient. Ich bedanke mich bei Ih-
das Gelernte später abrufen, wenn es ge- nen als Eltern für die gute Unterstützung
braucht wird. Anders ausgedrückt, Fern- unserer Arbeit. Ohne Sie wäre wenig ge-
sehen macht dumm, denn in den seltens- gangen. Und zum Schluss, es war mit Euch
ten Fällen beschäftigen wir uns intensiv Abgängern, trotz aller kleinen Unpässlich-
mit dem Gesehenen und deshalb wird im keiten, die hin und wieder geschehen, eine
Gehirn wenig verknüpft. Sie können das schöne Zeit. Behaltet unsere Schule und
gerne selbst testen. Können Sie heute uns in guter Erinnerung, so wie wir Euch
Abend noch wiedergeben, welches Pro- in guter Erinnerung behalten werden.
gramm Sie letzte Woche Donnerstag ge-
Vielen Dank
gen 20.15 Uhr im Fernsehen angeschaut
haben? Gerd Kirchner, Rektor

57
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58
VIII. Kulturelles, Wettbewerbe und Aktionen

Über 7.000 Runden - Einmal Groß-Bieberau – New York!!!


Sponsorenlauf 2011 – Gemeinsam sportlich in die Herbstferien
Am letzten Schultag vor den Herbstferien
fand der 4. Sponsorenlauf der AES statt,
bei dem sowohl die Schüler- als auch die
Lehrerschaft rund um das Schulgelände
gelaufen sind.
Der Freitag vor den Herbstferien stand –
wie alle 2 Jahre – ganz im Zeichen des
Sponsorenlaufs. Bereits zum 4. Mal veran-
staltete die AES unter Leitung der Sport-
fachschaft die sportliche Veranstaltung.
Dankenswerterweise übernahm auch die- Franke (6G1), Lena Schmitz, Sarah Schulz
ses Jahr wieder der Förderverein die (beide 7G1), Christine Schmidt (E-08),
Getränkeversorgung. An dieser Stelle ein Deborah Gaubatz und Silvana Peschke
großer Dank für die tolle Unterstützung! (Q1-Sc) mit je 10 Runden aus.
Um 11 Uhr machten sich so ca. 1200 Im Windschatten von Herrn Göbel (12 Run-
Schülerinnen und Schüler sowie 20 Leh- den) sind im Kollegium insbesondere die
rerinnen und Lehrer bei zunächst trocke- Leistungen von Frau Sostmann, Herrn
nem Wetter für eine Stunde auf den ca. Beier und Herrn Herzig (je 11 Runden) her-
einen Kilometer langen und anspruchs- vorzuheben.
vollen Rundkurs um das AES-Schul- Eine besondere Leistung gelang Claudia
gelände. Nach Auszählung der Runden Fontao Freitas (7G2), die es als Roll-
standen insgesamt über 7000 Kilometer stuhlfahrerin auf sehr gute 6 Runden ge-
zu Buche. Zur Veranschaulichung: Die Ent- bracht hat. Respekt!
fernung von Groß-Bieberau nach New York
(USA) beträgt Luftlinie ca. 6200 Kilometer. Als laufbeste Klassen gebühren der 5G1
(28 SuS) mit 214 Runden und dem 12er
Fleißigste „Kilometersammler“ waren Sport-LK (13 SuS) mit 128 Runden Lob.
Patrik Tinz (9G3), David Collignon, Georg
Eidenmüller, Jan Göbel, Nicklas Sheerer Neben diesen herausgestellten Leistun-
(alle Q1-Sc), Felix Braune und Lukas gen und dem erlaufenen Sponsorengeld
Schmidt (beide Q3-Wa) mit je 13 Runden. stand jedoch vor allem das gemeinsame
Sporttreiben der ganzen Schulgemeinde
Julian Beilstein (6G3), Robin Schmid (7G2), im Vordergrund.
Sven Lorenz (7G4), Christian Bartels,
Benedikt Müller, Johannes Seib, Janik Tinz Herzlichen Dank an die Schülerinnen und
(alle 9G3), Jan-Philipp Buß, (Q1-Sc), Ivo Leist Schüler, dem Kollegium, dem Sekretariat
(Q3-Gt) gelang es, mit je 12 Runden aufzu- und den Hausmeistern, dem Förderverein,
warten. der Stadt Groß-Bieberau sowie den Spon-
soren, die den 4. Sponsorenlauf zu einem
Bei den Schülerinnen zeichneten sich tollen Erlebnis gemacht haben.
Anne-Sophie Heim (9G3) und Lisa Friedrich
(Q1-Sc) mit je 11 Runden sowie Pauline Ruben Schaal

59
VIII. Kulturelles, Wettbewerbe und Aktionen

Aus Erziehung wird Beziehung


Am 15. November 2011 folgten 150 interessierte Zuhörende der Einladung von Freun-
deskreis und Schulelternbeiratsteam in den großen Sitzungssaal des Bürgerzentrums
Groß-Bieberau zu einem Vortrag
Die Vortragende Frau Susanne Sachs be- Innen haben die Verantwortung im Klas-
zog sich auf die Ansätze des Familien- senzimmer oder im Kindergarten.
therapeuten Jesper Juul.
Gleichwürdigkeit: Das fundamentale Be-
Es ist wichtig, die Erkenntnis zu leben und dürfnis aller Menschen ist es, gerecht be-
auszudrücken, dass Kinder unser Leben handelt, gesehen und gehört zu werden
bereichern und wir mit ihnen wachsen. Der sowie als Individuum ernst genommen zu
gegenseitige Prozess und Beitrag beider werden. Es ist nicht Gleichheit. Die Erwach-
ist in der Beziehung (statt Erziehung) von senen führen, wobei sie die Gefühle, Ideen
wesentlicher Bedeutung. und Erfahrungen von Kindern respektvoll
mit einbeziehen.
Sie erklärte die Unterschiede zwischen
Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl Integrität: Das „Ich-Sein“. Persönliche Wer-
und nannte vier zentrale Wertbegriffe: te stimmen mit dem eigenen Handeln
Eigenverantwortung, Gleichwürdigkeit, überein. Eltern/BegleiterInnen äußern die
Integrität und Authentizität. eigenen Grenzen statt Grenzen für die Kin-
der zu finden. Die kindliche Integrität wird
Selbstvertrauen beruht auf den inneren
gewahrt, wenn Erwachsene Kinder mit
Fragen: Was kann ich? Wie erfolgreich bin
Vertrauen, Empathie, Anerkennung, Inter-
ich? Selbstvertrauen entwickele ich, je bes-
esse, Liebe, Wertschätzung und qualifizier-
ser ich etwas beherrsche. Gefördert wird
tem Widerstand begegnen und
das Selbstvertrauen durch Aufmunterung,
sachliche Kritik und Lob. Authentizität: ....dabei möglichst authen-
tisch sind. Wer oder wie möchte ich für
Selbstwertgefühl fragt: Was weiß ich über
das Kind sein? Dabei ist es nicht notwen-
mich? Wer bin ich? Es entsteht durch An-
dig perfekt zu sein.
erkennung, persönliche Rückmeldungen
und eine persönliche Sprache der Bezugs- Neben dem inhaltsreichen Vortrag gab es
personen. Z. B. „Mir ist das gerade zu laut, in einer kleinen Pause die Gelegenheit, ein
kannst du bitte leiser sein?“ anstatt „Immer vielfältiges Angebot an Literatur durch-
bist du zu laut / Das ist zu laut!“ zustöbern und im liebevoll hergerichte-
ten Außenbereich gegen eine Spende ei-
Oft reicht den Kindern „gesehen/gehört
nen Snack einzunehmen.
zu werden“ und dies in anerkennender
oder interessierter Weise benannt wird. Es wurde eine schöne Möglichkeit ange-
boten für alle, die mit Kindern leben und
Diese Anerkennung ist nicht gleichzuset-
arbeiten, ihre eigenen Sichtweisen zu be-
zen mit Lob, denn Lob definiert das Kön-
leuchten und ihre Einstellungen zu erwei-
nen und nicht das Sein.
tern.
Eigenverantwortung: Die Eltern haben die
Dies wurde erfreulicherweise von vielen
Verantwortung für die Qualität der Bezie-
Begleitern aus Kitas und Schulen sowie
hung in der Familie. Bildungsbegleiter-
Eltern genutzt.

60
VIII. Kulturelles, Wettbewerbe und Aktionen

Mathematikwettbewerb
Wieder volle Punktzahl an der AES in Groß-Bieberau
Nachdem bereits im letzten Jahr eine
Schülerin die bestmögliche Punktzahl 48
erreicht hatte, gelang dies nun wieder ei-
ner Schülerin der Albert-Einstein-Schule.
Jennifer Mehlig aus der achten Gymnasial-
klasse zeigte diese hervorragende Leis-
tung in ihrer Gruppe in der ersten Runde
des Mathematikwettbewerbs und kommt
eine Runde weiter. „Im letzten Jahr haben
wir uns schon sehr mit der damaligen Die Mathe-Asse, v. l. n. r.: vorderen Reihe: Arne
Gewinnerin gefreut, nun schon wieder Weiß, Yannik Böttcher, Jennifer Mehlig, Jakob
volle Punktzahl. Das ist höchst erfreulich Reeg, Carola Schmidt, Mandy Wehrmann,
und kommt nicht sehr häufig vor“, so die Annahit Geworgjan. Auf dem Bild fehlt Lena
Leiterin des mathematisch-naturwissen- Fritzen. Hintere Reihe: Petra Leutloff und Hans-
schaftlichen Aufgabenfeldes, Studien- Joachim Göbel
direktorin Petra Leutloff. „Es macht mich
sehr stolz, dass unter den acht Siegern fünf Bei den Realschülern haben Arne Weiß
Mädchen sind. Dies war in den vergan- und Mandy Wehrmann am besten gerech-
genen Jahren nicht so. Mädchen bringen net und werden nun ebenfalls in der
im Fach Mathematik ebenso gute Leistun- nächsten Runde antreten. In der Gruppe C
gen wie Jungen. Sie sind mit Spaß dabei“, hat Anahit Geworgjan eine tolle Leistung
freut sich Petra Leutloff. erbracht. Sie wird die Albert-Einstein-Schu-
le beim Kreisentscheid in der Hauptschul-
Der Wettbewerb ist eine landesweite Ver-
kategorie vertreten.
anstaltung, um Freude und Interesse am
Mathematikunterricht zu fördern. Er wird Die Schulbesten des Mathematikwett-
zeitgleich in einer Doppelstunde in ganz bewerbs hatten sich vor kurzem im Dienst-
Hessen geschrieben und bietet allen Schü- zimmer des Schulleiters Direktor Hans-
lern Gelegenheit, ihre Fähigkeiten und Joachim Göbel versammelt, um ihre Ur-
Kenntnisse zu vergleichen. Die 1. Runde kunden und Ehrungen entgegen zu neh-
fand am 01.12.11 statt, 170 Schüler aus dem men. Verbunden mit herzlichen Glückwün-
Haupt-, Real- und Gymnasialzweig der Al- schen von Petra Leutloff und dem Schul-
bert-Einstein-Schule hatten sich den Auf- leiter erhielten die Sieger auch kleine Prä-
gaben gestellt und somit ihre Vergleichs- sente. „Ich freue mich über die hervorra-
arbeit im Jahrgang absolviert. genden Leistungen und drücke allen die
Daumen für die zweite Runde, die am
Neben Jennifer Mehlig haben in der Grup-
07.03.12 stattfindet“, ermunterte Schullei-
pe A Lena Fritzen, Yannik Böttcher, Jakob
ter Hans-Joachim Göbel die Mathe-Asse.
Reeg und Carola Schmidt sehr gut abge-
schnitten und gelangen somit auch in die Petra Leutloff
2. Runde.

61
VIII. Kulturelles, Wettbewerbe und Aktionen

Aidsparcours
Am Dienstag, dem 24. und Mittwoch, dem
25.1.12 fand an unserer Schule der dies-
jährige Aids-Parcours statt.
Der Aids-Parcours ist ein dreistündiges
Stationenlernen, bei dem die Klassen 9G
und 10HR mit dem Thema Aids vertraut
gemacht wurden. Er wird von den Leh-
rern der Fachschaft Biologie organisiert
und abgehalten. Trotz eines so tragischen
Themas darf der Spaß nicht fehlen, des-
halb spielte man an der ersten Station Pan-
tomime mit Wörtern wie zum Beispiel „Pil-
le“, „Domina“ oder „geil“. Dies soll den Schü-
lern das Umgehen mit dem „Tabuthema“ An der dritten Station wurde man viel über
Sexualität erleichtern. Viele Schüler hat- die verschieden Verhütungsmittel von Pil-
ten am Anfang noch Hemmungen, die je- le über Diaphragma bis hin zum Implanon
doch in der frohen Atmosphäre schnell aufgeklärt. Man bekam erklärt, wie man
verflogen. sie benutzt, wie sie wirken, wie gut sie ver-
hüten und wie gut sie vor Aids schützen.
An Station 2 erklärte Herr Heinz, wo und Das Erstaunliche an dieser Station war,
wie man sich mit Aids anstecken kann. Es dass die meisten Schüler viele der Verhü-
gab verschiedene Handlungen, die man tungsmittel nicht kannten.
bei „kein Aidsrisiko“, „geringes Aidsrisiko“
und „hohes Aidsrisiko“ einordnen musste. Die vierte Station war die Station, die sich
Dies war sehr aufschlussreich, da viele am meisten mit der Infektion durch HIV
Schüler ihre Zettel an eine falsche Stelle und mit der Krankheit Aids auseinander-
gehängt haben. setzte. Man lernte viel darüber, wie der HIV-
Virus arbeitet und welche Symptome Be-
troffene aufweisen. Dies war sehr erschre-
ckend, da niemand wusste, welche Folgen
diese Krankheit alles hatte.
Die fünfte Station setzte sich damit
auseinander, wie man mit den Betroffe-
nen umgehen sollte. Dazu gab es ein klei-
nes Theaterstück über einen HIV-Infizier-
ten in seiner Schule, das einem zeigen soll-
te, dass Infizierte trotzdem keine schlech-
teren Menschen sind. Alles in allem waren
es zwei sehr gut organisierte und infor-
mative Vormittage, die sowohl den Schü-
lern, als auch den Lehrern Spaß machten.
Phillipp Schellhaas und Junes Koohestanian

62
VIII. Kulturelles, Wettbewerbe und Aktionen

SENATOR und AES schließen Kooperationsvertrag


Am vergangenen Freitag, 9.12.2011, haben
das Groß-Bieberauer Unternehmen SENA-
TOR und die Albert-Einstein-Schule (AES)
einen Vertrag zur engeren Kooperation im
Bereich der Berufsorientierung unterzeich-
net.
„Als in Groß-Bieberau ansässiges Unter-
nehmen freuen wir uns ganz besonders
die Kooperation mit der Groß-Bieberauer
Albert-Einstein-Schule auf verschiedenen
Ebenen intensivieren zu können“, meint
die Personalleiterin von SENATOR Judith
Both. In der zunächst auf drei Jahre ange- V. l. n. r.: Hans-Joachim Göbel, Judith Both und
legten intensiven Kooperation wird SENA- Ralf Loschek, nach der Unterzeichnung des
TOR u. a. die Schule bei der Umsetzung Kooperationsvertrages im Hause SENATOR
von Kompetenz- und Berufswahltests
unterstützen oder bei der Vorstellung von len für den Aufbau einer nachhaltigen
Berufsfeldern präsent sein. „Wir können Berufsorientierung an unserer Schule ver-
uns auch vorstellen, im Laufe der Koope- lässliche Partner, die wir intensiv betreuen
ration ein schulbegleitetes Praktikum mit können. Für die Unternehmen zahlt es sich
SENATOR durchzuführen und die weitere andererseits aus, konkrete Vereinbarun-
Zusammenarbeit zum Nutzen beider Sei- gen mit einer Schule zu treffen, die Res-
ten auszubauen“, meint Schulleiter Hans- sourcen zu bündeln und gemeinsame Pro-
Joachim Göbel. jekte konkretisieren zu können“, so die
beiden Koordinatoren für die Berufs-
Erweitern will die Albert-Einstein-Schule orientierung an der Albert-Einstein-Schu-
ihre Kooperationen mit weiteren 3-4 Un- le Ralf Loschek und Ralf Guinet.
ternehmen der Region und führt hierzu Ralf Guinet
bereits konkrete Verhandlungen. „Wir wol-

Vertragsunterzeichnung Sparkasse und AES


Albert-Einstein-Schule in Groß-Bieberau hat zweiten Kooperationspartner

In der Zweigstelle Groß-Bieberau haben bert-Einstein-Schule, denn die Zusammen-


Vertreter der Sparkasse Dieburg und der arbeit mit regionalen Bildungsträgern ist
Albert-Einstein-Schule in Groß-Bieberau uns ein besonderes Anliegen“, sagt der
am Donnerstag (05.04.2012) einen Vertrag Leiter der Sparkassengeschäftsstelle in
zur engeren Kooperation im Bereich der Groß-Bieberau und Mitglied des Verwalt-
Berufsorientierung unterzeichnet. ungsrates der Sparkasse Dieburg Kurt
Oesterling. In der zunächst auf drei Jahre
„Wir freuen uns ganz besonders über die
angelegten intensiven Kooperation von
Kooperation mit der Groß-Bieberauer Al-
Sparkasse und Albert-Einstein-Schule wird

63
VIII. Kulturelles, Wettbewerbe und Aktionen

die Sparkasse die Schule bei der Umset- Praktikumsplätze bereitstellen. „Wir wollen
zung von Bewerbertrainingsangeboten die Zusammenarbeit zum Nutzen beider
für die Mittel- und Oberstufe unterstüt- Seiten in den kommenden Jahren weiter
zen, bei der Vorstellung von Berufsfeldern ausbauen“, meint Schulleiter Hans-Joachim
präsent sein und eigens für SchülerInnen Göbel.
der Albert-Einstein-Schule reservierte
Weitere ein bis zwei Unternehmen der
Region sollen in den nächsten Monaten
für diese Form der intensiven und nach-
haltigen Kooperation zwischen Schule
und Wirtschaft gewonnen werden. „Wir
wollen für den Aufbau einer nachhaltigen
Berufsorientierung an unserer Schule ver-
lässliche Partner, mit denen wir intensiv
zusammenarbeiten können. Für die Un-
ternehmen zahlt es sich zudem aus, kon-
krete Arbeitsvereinbarungen mit einer
Schule zu treffen, die Ressourcen zu bün-
deln und Ansprechpartner sowie gemein-
same Projekte zum Nutzen beider Seiten
zu konkretisieren“, so der Koordinator für
die Berufsorientierung an der Albert-Ein-
stein-Schule Ralf Guinet.
V. l. n. r.: Ralf Guinet, Sascha Back, Hans-
Joachim Göbel und Kurt Oesterling Ralf Guinet

„Faszination Technik“ ausgezeichnet


Preisträger des Schülerwettbewerbs „Faszination Technik“ ausgezeichnet
Insgesamt 21 Schüler aus Hessen wurden
am 25. November 2011 in Wiesbaden für
ihre Leistungen im Wettbewerb „Faszina-
tion Technik“ geehrt.
Landesweit beteiligten sich 87 Jugendli-
che aus 13 Schulen am diesjährigen Wett-
bewerb. Ausgerichtet wurde dieser bereits
zum sechsten Mal vom Landesverband
Hessen des Vereins Deutscher Ingenieure
(VDI) gemeinsam mit dem Hessischen

Christian Kehr von der Albert-Einstein-Schule,


Groß-Bieberau, Preisträger beim Schüler-
wettbewerb „Faszination Technik“ mit seinem
Modell einer Müllverbrennungsanlage

64
VIII. Kulturelles, Wettbewerbe und Aktionen

Kultusministerium. Zur Teilnahme aufge- Sein Modell zeigt eine Müllverbrennungs-


rufen waren Schülerinnen und Schüler der anlage. Die Anregung zu dem Wettbewerb
Klassenstufen 7 und 8 aller Schularten in bekam der Schüler durch seinen Kunst-
Hessen. Unter dem Motto „Mit Technik die lehrer Michael Schäfer.
Umwelt schützen“ sollten die Teilnehmer
Christian Kehr ist nunmehr wiederholt
ihre Gedanken und Ideen in Bildern, Tex-
Preisträger bei außerschulischen Wettbe-
ten, Modellen oder Videoclips umsetzen –
werben. Die Jahre davor fiel er bei den
und damit ausdrücken, warum Umwelt-
Naturtagebuchwettbewerben auf.
technik für sie interessant und faszinie-
rend ist. Annette Liebel-Kappes
Den ersten Preis in der Kategorie „Model-
le“ erlangte Christian Kehr von der Albert-
Einstein-Schule, Groß-Bieberau.

Mathematik-Olympiade Landesrunde Hessen


Erneut gutes Abschneiden der Schüler der Albert-Einstein-Schule in Groß-Bieberau
Das Zentrum für Mathematik veranstaltet sen (MOH). Der dreistufige Wettbewerb
im Auftrag des Hessischen Kultusministe- richtet sich an alle hessischen Schülerinnen
riums die Mathematik-Olympiaden Hes- und Schüler der Klassen 5 bis 13. Insbe-
sondere sollen Kinder der Klassen 5, 6 und
7 erreicht werden, um deren oft sehr gro-
ße mathematische Begeisterung zu erhal-
ten und noch zu verstärken.
An der zweiten Stufe haben noch 1900
Schüler teilgenommen. Davon konnten
sich 142 für die Landesrunde qualifizie-
ren. Hierunter waren dieses Jahr 4(!)
Schülerinnen und Schüler der Albert-Ein-
stein-Schule. Am Freitag und Samstag
konnten diese in zwei vierstündigen Klau-
suren (ab Jahrgang 7) bzw. einer/zwei drei-
einhalbstündigen Klausur (Jahrgang 5
und 6) ihr Können unter Beweis stellen.
Im Jahrgang 8 gingen Jennifer Mehlig und
Lena Fritzen an den Start, die dann den 6.
Die Olympioniken von links nach rechts: Jan bzw. 16. Platz landesweit belegten. Die
Niklas Leutloff, Lars Fritzen, Lena Fritzen, Olympioniken im Jahrgang 6, Lars Fritzen,
Jennifer Mehlig. Im Hintergrund die Leiterin des und im Jahrgang 5, Jan Niklas Leutloff,
mathematisch-naturwissenschaftlichen Auf- erreichten nach hoch konzentrierter Arbeit
gabefeldes, Frau StD. Petra Leutloff die Plätze 5 bzw. 11 in Hessen.

65
VIII. Kulturelles, Wettbewerbe und Aktionen

Tag der Mathematik

Im Vordergrund die zweitplazierte Mannschaft v. l. n. r. mit ihrer Lehrerin Frau Leutloff:


Simone Wagner, Frederik Hartmann, Eva Nowatzki, Konstantin Nick, Robin Schiemer

Am 10.03.12 hat sich der Mathematik-Leis- ßend im zweiten Teil des Gruppen-
tungskurs (Jg.12/Q2) der Albert-Einstein- wettbewerbs wieder zu punkten. Hierbei
Schule mit 18 Schülern und seiner Kurs- hatten die 30 Teams 30 Minuten Zeit, um 8
leiterin Frau Petra Leutloff in 4 Teams Aufgaben so gut und schnell wie möglich
pünktlich um 8:30 Uhr an der Volksbank zu lösen.
in Reinheim eingefunden. Nach der
Nun war auch der zweite Wettbewerbsteil
freundlichen Begrüßung und einer Füh-
erledigt und die Zeit bis zur Siegerehrung
rung durch die Tiefgarage haben wir die
wurde mehr oder weniger genutzt, um den
Zeit bis zum offiziellen Anfang genutzt,
Vortrag der TU-Darmstadt zum Thema
um ein Gruppenfoto zu machen.
„Gier- Manchmal ein Weg zum Erfolg“ an-
Nach den Eröffnungs- und Begrüßungs- zuhören. Doch um 14:30 Uhr war es end-
reden der Veranstalter konnte der Grup- lich so weit, die Sieger sollten gekürt wer-
penwettbewerb beginnen. Es mussten 4 den.
Aufgaben innerhalb von 45 Minuten von
Die Albert-Einstein-Schule hat mit einem
den Teams zu jeweils 3-5 Schülern der Q2-
9. Platz von Simone Wagner und einem
Phase gelöst werden, bevor anschließend
4. Platz von Eva Nowatzki im Einzel-
alle 131 Schüler im Einzelwettbewerb an-
wettbewerb und einem 2. Platz im Mann-
traten. Die Schüler aus diversen Schulen
schaftswettbewerb von Simone Wagner,
im Landkreis Darmstadt-Dieburg und dem
Eva Nowatzki, Konstantin Nick, Robin
Odenwaldkreis mussten nun ebenfalls in
Schiemer und Frederik Hartmann gut
45 Minuten 3 Aufgaben lösen.
abgeschlossen. Das Team ist nur knapp
Diesen ersten Teil des Wettbewerbs hinter an der Siegerprämie I-Pod vorbeige-
sich gebracht, wurde es nun Zeit für eine schrammt, stattdessen hat jedes Team-
Stärkung. Bei einer großen Auswahl an mitglied einen Memory-USB-Stick gewon-
belegten Broten und Getränken war nun nen.
eine Ruhepause an der Reihe, um anschlie- Eva Nowatzki

66
VIII. Kulturelles, Wettbewerbe und Aktionen

Jugendsozialarbeit an der AES


Einführung eines Klassenrats in der Klasse 7HR1
Im Rahmen der „Jugendsozialarbeit an Ausgerüstet mit GPS-Geräten wurde das
Schule“ des Landkreises ist seit 2010 Umfeld der „Mühle Regenbogen“ in Modau
Kerstin Vogel (Sozialpädagogin B.A.) an unsicher gemacht. Bei dieser Geo-Cashing-
zwei Tagen in der Woche an der Albert- Tour war ein „Schatz“ für die ganze Klasse
Einstein-Schule tätig. zu finden. Zum Ausklang des Tages plan-
ten die Schüler einen Spieleabend in Ver-
Ein zentrales Projekt war im letzten Jahr
bindung mit einer „Badtaste-Party“. Das
die Einführung des Klassenrats in der Klas-
originellste Outfit wurde ausgezeichnet.
se 7HR1 in enger Kooperation mit der
Für diejenigen, die Interesse an Skat hat-
Klassenlehrkraft Frau Seyerle. Der Klassen-
ten, bestand die Möglichkeit, direkt von
rat ist eine Methode, die Schülern hilft,
den Profis vom Skatclub Überau eine Ein-
demokratisch Entscheidungen treffen zu
führung zu bekommen. Am nächsten Tag
können. Darüber hinaus ermöglicht der
waren verschiedene Aufgaben im Klassen-
Klassenrat den Schülern, selbst ein Pro-
verband zu lösen. So war unter erschwer-
blem zu erkennen, dieses in angemesse-
ten Voraussetzungen die Treppe des Hau-
nen Worten vor der Klasse zu schildern
ses gemeinsam von allen Schülerinnen
und Verantwortung für den weiteren Um-
und Schülern zu überwinden, ein Fluss zu
gang miteinander zu übernehmen. Außer-
überqueren und eine geheime Botschaft
dem schafft diese Methode Platz, um Lö-
zum Schwimmen zu bringen.
sungen für Probleme in der Klasse zu fin-
den, die nicht von der Lehrkraft vorgege- In anschließenden Gesprächsrunden re-
ben werden. flektierten die Schüler darüber, wie sie
gemeinsam Ziele erreichen und zum Ge-
Mit Hilfe des Klassenrats ließen sich eini-
lingen einer Aufgabe beitragen können.
ge Probleme unter den Schülern, aber auch
Jeder in der Klasse übernahm im Spiel -
zwischen Schülern und Lehrkräften klä-
wie auch im Alltag - wichtige Rollen. Es
ren, und es konnte gemeinsam nach Lö-
braucht sowohl die „Starken“, die laut ihre
sungen gesucht werden. Doch nicht nur
Meinung äußern können, als auch dieje-
Probleme kann man gemeinsam lösen,
nigen, die ohne viel zu sagen mit anpa-
auch das Planen einer Klassen-Aktion
cken oder gute Ideen haben. Um gemein-
braucht die Beteiligung aller – vor allem
sam etwas zu erreichen, muss der andere
der Schüler!
nicht „der beste Freund“ sein, aber respek-
Die 7HR1 beschloss, per Klassenrat eine tiert werden, so wie er ist. Man muss sich
Projektfahrt mit Selbstversorgung zu pla- gegenseitig zuhören, einen Plan entwi-
nen und durchzuführen. Die Vorbereitung ckeln und eventuell auch akzeptieren, dass
für diese Fahrt beinhaltete neben der der eigene Vorschlag nicht von den ande-
Essensplanung auch die Tages- bzw. ren mitgetragen wird.
Abendgestaltung. Die Stärkung der
Fazit der Projektfahrt: Die 7HR1 ist eine K/
Klassengemeinschaft und der gemeinsa-
klasse(n)gemeinschaft!
me Spaß standen hierbei für die Schüler-
innen und Schüler im Vordergrund.

67
VIII. Kulturelles, Wettbewerbe und Aktionen

Die Geschichte eines Fußball-Trikots


Hessische Schüler informieren sich beim Polentag über das EM-Gastland
Wenn eine Geschichte spannend ist, dann Lech Walesa, Stanislaw Lem, Roman Pol-
lässt sie sich auch anhand eines fast 40 anski und Papst Johannes Paul II. werden
Jahre alten Fußball-Trikots erzählen. genannt. Aber die Geschichte des Trikots,
Matthias Kneip, Dozent am Deutschen des Fußballers und des Dolmetschers, der
Polen-Institut in Darmstadt, hat das aus- als deutsches Kind nach dem Zweiten
gewaschene Kleidungsstück zum Polen- Weltkrieg in Polen aufgewachsen war, fin-
tag mitgebracht und präsentiert es den den die Schüler spannender, „irgendwie
Schülern aus dem südhessischen Groß- lebensnah“, findet Christian. Die Geschich-
Bieberau. te des deutschen Überfalls 1939, die spä-
tere Aufteilung Polens unter Russen und
Als der polnische Fußballstar Wlodzimierz
Deutschen und schließlich die Zeit des
Lubanski bei den Olympischen Sommer-
Ost-West-Konflikts – die ganze Geschich-
spielen 1972 in München dieses Trikot
te hat mehr oder weniger mit diesem Tri-
trug, lag Polen noch hinter dem Eisernen
kot zu tun.
Vorhang und war für viele Deutsche Terra
incognita geworden. „Beispielsweise durfte das Wappentier der
Polen in Zeiten der sowjetisch kontrol-
Das hat sich mittlerweile verändert.
lierten Volksrepublik bis 1989 aus ideolo-
Zumindest die 15-jährigen Schüler zeigen
gischen Gründen nicht – wie zuvor üblich
großes Interesse an dem Nachbarland, in
– mit feudalistischer Krone gezeigt wer-
dem gerade die Fußball-EM ausgetragen
den“, berichtet Kneip, der sein Geld auch
wird. Früher habe er Polen nicht so span-
als Schriftsteller und Journalist verdient.
nend gefunden, aber in letzter Zeit sei
Tatsächlich, beim zweiten Blick auf das Tri-
seine Neugierde gewachsen, erzählt Junes.
kot-Emblem fällt es auf: Der Kopfschmuck
Deswegen habe er sich auch – wie die
des Adlers fehlt – im Gegensatz zur Dar-
anderen Schüler – für einen baldigen
stellung, die seit dem Zusammenbruch
Schüleraustausch entschieden.
des Ostblocks wieder die Krone zeigt. „Das
Den ganzen Vormittag über hat der Schü- ist eine spannende Geschichte, wenn man
ler aus der neunten Klasse der Albert-Ein- bedenkt, wie frei und fröhlich sich die
stein-Gesamtschule aufmerksam zuge- Polen bei der Fußball-EM präsentieren“,
hört beim Polentag in der renommierten sagt Sophie. „Durch solche Berichte be-
Darmstädter Einrichtung. Dabei ging es kommt man schon ein Gefühl für das
nicht nur um das T-Shirt, das der Kicker Land“, ergänzt Franziska.
damals dem Vater von Matthias Kneip –
Dass die vier polnischen EM-Stadien in
zu dieser Zeit Dolmetscher des polnischen
Warschau, Posen, Breslau und Danzig ste-
Teams – geschenkt hatte; auch ein Polen-
hen, dass in Polen die Zustimmung zur
Quiz und ein längerer Vortrag über die
EU hoch ist und dass der Katholizismus
polnische Gesellschaft und das politische
dort eine große Rolle spielt, wissen auch
System des Nachbarlandes bekommen die
die Schüler. Aber den Dozenten geht es
16 Schüler in dem kleinen Kaminzimmer
auch darum, die Widersprüche im Nach-
präsentiert.
barland aufzuzeigen und so die herr-

68
VIII. Kulturelles, Wettbewerbe und Aktionen

schenden Klischees zu hinterfragen, wie Polen, das die meisten Deutschen als ost-
etwa der Dozent Manfred Mack sagt. Er europäisches Nachbarland wahrnehmen,
sei davon überzeugt, dass sich das aber von seinen Bewohnern als Mittel-
deutsch-polnische Verhältnis zunehmend europa bezeichnet wird, sei in mancher
entspanne. Es sei spürbar, dass die Bericht- Hinsicht mitunter rätselhaft, sagt Mack.
erstattung über das Nachbarland in Sein Kollege Kneip ergänzt, dass es aus
Deutschland zugenommen habe, sagt der deutscher Sicht befremdlich sei, dass im
56-jährige Historiker. Auch steche in Po- katholischen Polen auch sonntags die
len die „antideutsche Karte“, die während Kaufhäuser geöffnet haben und im weit-
der vergangenen Jahre etwa von den kon- gehend säkularisierten Deutschland eine
servativen Kaczynski-Brüdern in innenpo- solche Praxis als respektlos abgelehnt
litischen Konflikten eingesetzt worden werde. Mach nickt, lächelt und sagt: „Po-
war, immer seltener. len ist immer so, aber auch anders.“
dapd

NaWi Spende

Die NaWi-AG der Albert-Einstein-Schule sie umweltschonende Technologien an


freut sich über eine großzügige Spende Modellen und betreiben beispielsweise ein
des Freundeskreises (Förderverein der AES) Auto mit Solarenergie. Investiert wurde das
von 500€ und bedankt sich recht herzlich. Geld in die Anschaffung von Versuchs-
Das Geld kommt Schülerinnen und Schü- material, vor allem moderner Experi-
lern der 6. Klasse zugute, die in der NaWi- mentierkästen, mit denen die Jung-
AG naturwissenschaftliches Experimentie- forscher/innen erneuerbare Energien ent-
ren lernen. Mit Begeisterung erforschen decken.
J. Faulhaber

69
VIII. Kulturelles, Wettbewerbe und Aktionen

Ehrung erfolgreicher Schülerinnen und Schüler


Wie in den vergangenen Jahren wurden
zahlreiche Schülerinnen und Schüler, die
sich mit Erfolg an verschiedenen Wettbe-
werben beteiligt oder sich durch ihren
besonderen Einsatz um die Albert-Ein-
stein-Schule verdient gemacht hatten,
geehrt.
In einer kleinen Feierstunde, am 27. Juni
2012, haben wir uns für ihr Engagement
und ihre ausgezeichneten Leistungen be- Diverse Mathematik – Wettbewerbe: Lars
dankt. Fritzen (3x), Jennifer Mehlig (4x), Lena
Mehr als 150 Urkunden und Preise konn- Fritzen (3x), Jan Niklas Leutloff (2x), Eva
ten in den verschiedenen Bereichen über- Nowatzki (2x), Simone Wagner (2x),
geben werden, einige Schülerinnen und Konstantin Nick, Robin Schiemer, Frederik
Schüler konnten sogar mehrfach ausge- Hartmann, Marco Knöll, Schiraz Monique
zeichnet werden (siehe unten: Anzahl in Ell, Jakob Karnes, Diego Dingeldein, Ben-
Klammer). edikt Maurer, Jakob Moya, Phillip Steinert,
Pauline Attardo, Julius Feik, Sabine Müller,
Wir laden zu dieser Veranstaltung regel- Lara Sturm, Christoph Leise, Alexandra
mäßig ein, weil es uns ein wichtiges Anlie- Busch, Hanna Bartels, Annika Klein, Sarah
gen ist, Schülerinnen und Schüler einer- Marie Lüder, Julia Spuck, Pascal Lortz, Alicia
seits zu belohnen, aber andererseits auch Neumann, Leonie Ohlemüller, Leon Fic-
zu Engagement und Leistung zu motivie- kinger, Gabriel Brockhaus.
ren.
Sportliche Wettkämpfe: Lennart Hermann
Unser Dank gilt ebenfalls den Eltern, die (2x), Marlon Faber, Tim Pantling, Fabienne
ihre Kinder begleiten und fördern, ebenso Bernius, Angela Di Roma, Christine Fischer,
den Lehrerinnen und Lehrern, die die Melina Nikolopoulos, Simon Riegsinger,
Schülerinnen und Schüler engagiert un- Tom Willems, David Koontz, Matthis
terstützen und anspornen. Bischoff, Dennis Hack, Jan Rämisch,
Alexander Steinbring, Dominik Ferenz, Nils
Hahmann, Timo Gass, Jonas Hillebrand,
Leon Lautenschläger, Justin Wolff, Andrea
Peikert, Laura Wilke, Nicole Peikert, Julia
Spuck, Jil Dehos, Katrin Speier, Nele Fornoff,
David Delp, Leon Fickinger, Jan Gaydoul,
Simon Haas, Sebastian Koch, Bastian Lang,
Jens Mezger, Simon Roß, André Speier,
Christian Uhl, Ben Schnitzler; Betreuer:
Antje Erbeldinger, Reinhard Jöckel, Albert
Jung, Maik Luh, Michael Malik.

70
VIII. Kulturelles, Wettbewerbe und Aktionen

Vorlesewettbewerb: Marisol Reemts,


Marc-Philipp Baum, Naturtagebuch: Mil-
ena Dahlhof, Ann-Cathrine Thierolf und
Fremdsprachen: Annika Heide, Aurelia
Weber, Philip Jeschke, Johanna Frank,
Sebastian Bischof, Sarah Lüder, Claudia
Fontao Freitas, Niels Kaufmann, Robin
Schmid, Paul Völker, Zoe Schindler, Koray
Koca, Carolin Waldmann, Hannah Kreuzer,
Philipp Schellhaas, Lea Seib, Ann-Cathrine Technik – AG: Ranec Cohrs, Matheo Fleck,
Thierolf, Carola Schmidt, Jasmine Arm- Max Förster, Lukas Henke, Melvin Inglese-
brüster. Franz, Felix Lokay, Anne Runhaar, Tim Vet-
ter, Schulsanitätsdienst: Jasmine Arm-
Jahrgangsbeste: 5G: Jan Niklas Leutloff brüster, Juliana Arends, Mirco Bartelds, Kim-
(1,1), 5HR: Jana Koch (1,45), 6G: Julia Keil Denice Clement, Nina Encarnacao, Eva
(1,2), 6HR: Marisol Reemts (1,7), 7G: Alicia Hartmann, Ina Heister, Christian Kehr, Junes
Neumann (1,16), 7HR: Peter Schwörer (1,59), Koohestanian, Maryan Koohestanian,
8G: Jakob Reeg (1,0), 8R: Juliana Arends (1,9), Melina Nikolopoulos, Philipp Schellhaas,
8H: Anahit Geworgjan (1,46), 9G: Finia Jost Katharina Vogt, Mediatoren: Valeska Lau-
(1,21), 9R: Sven Roscher (1,54). mann, Max Seifert, Betreuer der Schul-
biotope: Felicitas Betzeler, Vera Encar-
nacao, Franziska Fischer, Fabian Hergesell,
Marie Kräher, Larissa Kreuzer, Viktoria Roth,
Lara Schönleber, und der Bücherei: Kath-
arina Reeg.
Wegen anderer schulischer Verpflichtun-
gen konnten nicht alle zu ehrenden
Schülerinnen und Schüler an der Veran-
staltung teilnehmen und fehlen demzu-
folge auch auf den Fotos

71
VIII. Kulturelles, Wettbewerbe und Aktionen

Politik hautnah
Schülergruppe aus Groß-Bieberau besucht Hessischen Landtag – Manfred Pentz steht
Rede und Antwort
Auf Einladung des CDU-Landtagsab- reform und die Abgeordnetenarbeit an-
geordneten Manfred Pentz besuchten gesprochen.
Schülerinnen und Schüler der Albert-Ein-
Der gut vorbereitete Landtagsbesuch
stein-Schule aus Groß-Bieberau den
führte schließlich dazu, dass Pentz eine
Hessischen Landtag. Der Führung durch
weitere Einladung für die im kommenden
den Landtag schlossen sich der Besuch
Schuljahr stattfindenden Politik und Wirt-
einer Plenarsitzung und ein Gespräch mit
schaft-Leistungskurse der Albert-Einstein-
Manfred Pentz an. In dem sehr ausführli-
Schule aussprach, was die begleitenden
chen und von Pentz sehr offen geführten
Lehrkräfte Ralf Guinet und Rainer Köster
Dialog mit den Schülern der Politik Leis-
sehr gerne annahmen.
tungskurse der Oberstufe wurden u.a. der
Ralf Guinet
Euro-Rettungsschirm, die Föderalismus-

Leistungskurse Politik & Wirtschaft der Albert-Einstein-Schule mit Manfred Pentz (vorne Mitte) vor
dem Hessischen Landtag

72
VIII. Kulturelles, Wettbewerbe und Aktionen

Erneuter Erfolg beim NaturTageBuch


Schülerinnen von der AES Groß-Bieberau gewinnen Preis
Der Wettbewerb „NaturTageBuch“ wird
jährlich von der BUND-Jugend ausge-
schrieben. Teilnehmen können daran
Schülerinnen und Schüler im Alter zwi-
schen 8 und 12 Jahren in verschiedenen
Altersgruppen. Die Kinder sollen einen
Lebensraum, ein Tier oder eine Pflanze
über einen gewissen Zeitraum beobach-
ten und dokumentieren. Der Phantasie
sind dabei keine Grenzen gesetzt, eigene
Fragestellungen fördern dabei den ju-
gendlichen Forscherdrang. Eine gute Idee,
jedoch noch mehr Neugierde und Freude
Ann-Catherine Thierolf und Milena Dahlhof mit
am Staunen sind die besten Vorausset-
ihren Zwergkaninchen Sunny und Schoko
zungen.
Sunny und das Männchen Schoko. Dieses
2011 lautete das Jahresthema „Tier-
Paar bekam im letzten Sommer Nachwuchs,
familien“. Mama, Papa, Kind – in der Tier-
zwei Männchen mit Namen Vanille und
welt gibt es diese Art des Familienlebens
Schneeball. Damit war die Tierfamilie kom-
sehr selten. Am ehesten findet man sol-
plett. Milena und Ann-Catherine beobach-
che Familien bei Vögeln, seltener bei Säu-
teten die Tiere drei Monate lang, machten
getieren. Bei den verschiedenen Tierarten
Photos, erstellten ein Lexikon, wo man vie-
ist das Familienleben sehr unterschiedlich
les nachlesen kann, was man über diese
organisiert. Viele Tiere verzichten ganz auf
Tiere wissen sollte. Sie fertigten Steckbrie-
einen Zusammenhalt in der Familie. Man-
fe an, entwarfen ein Spiel und nahmen
chen Tierkindern reicht es, wenn die El-
zum Beispiel auch Gipsabdrücke von
tern sie mit Proviant versehen, an einem
Schoko. Sie hatten viel Spaß und Freude
für sie günstigen Ort absetzen bzw. die
bei ihrer Arbeit, der Aufwand aber hat sich
Eier dort ablegen. Andere benötigen den
auch gelohnt. Die beiden Schülerinnen
Schutz und die Geborgenheit elterlicher
belegten unter vielen Teilnehmern mit ih-
Betreuung und sind darauf angewiesen,
rem eingesandten Naturtagebuch den 2.
bei der Beobachtung ihrer Eltern und
Platz in Hessen. Die Preisverleihung fand
beim Spielen mit ihnen viel über ihre
im Bioversum in Darmstadt-Kranichstein
Umwelt zu lernen.
statt.
Ann-Catherine Thierolf und Milena Sophie
Leider können die beiden Schülerinnen
Dahlhof aus der 7G4 nahmen bereits im
im nächsten Jahr nicht mehr an diesem
vergangenen Jahr sehr erfolgreich an dem
Wettbewerb teilnehmen – sie haben die
Wettbewerb teil. Dadurch beflügelt und
Altersgrenze erreicht. Aber die beiden
motiviert machten sie auch diesmal mit.
Jungforscherinnen sind schon auf der
Die beiden Mädchen suchten sich Milenas
Suche nach neuen Taten.
Zwergkaninchen aus, das Weibchen heißt
Gerhard Korrell

73
VIII. Kulturelles, Wettbewerbe und Aktionen

Safer-Skating an der AES in Groß-Biebeberau


Schülerinnen und Schüler erlernen die Grundfertigkeiten für ein sicheres und gefahren-
freies Skaten
Im Rahmen des Projektes „Skate@School“
wurde mit der Klasse 6HR1 ein zweistün-
diges Inline-Skating-Training durchge-
führt. Ziel des Trainings war es zum einen,
die wichtigsten Grundfertigkeiten des
Trendsports wie Bremsen, (kontrolliertes)
Fallen und Kurvenfahren und zum ande-
ren sportliche Erfolgserlebnisse und so-
mit Spaß an der Bewegung zu vermitteln.
Gerade diese Basistechniken sind Voraus-
setzungen für richtiges und vorausschau-
endes Verkehrsverhalten.
Lustige Spiele und Übungen sorgten
Die Basistechniken wurden entsprechend schnell für mehr Sicherheit auf den Rol-
der Altersgruppe spielerisch vermittelt. len.

AES – eine Schule für alle

74
75
VIII. Kulturelles, Wettbewerbe und Aktionen

Rollenspiel der 8G1 über die mittelalterliche Königskrönung

Geschichte einmal anders: Dass Geschich- Ausgestattet mit Rollenkarten für Mitglie-
te nicht immer im traditionellen Sinne der des Volkes, Erzbischöfe und Herzöge
gelehrt und gelernt werden muss, zeigt bis hin zum König sowie Requisiten wie
ein Unterrichtsprojekt des Geschichts- die Krone, das Königsschwert, den Reichs-
kurses der 8G1 unter Leitung von Herrn apfel, das Salböl, den Krönungsmantel, das
Schaal. Am vergangenen Dienstag wurde Zepter etc. wurde die Königskrönung
ein Rollenspiel zur mittelalterlichen möglichst historisch fundiert einstudiert.
Königskrönung vor Mitschülern aus zwei Das Rollenspiel behandelte auf diese Wei-
anderen Geschichtskursen aufgeführt. se die Designation Ottos durch dessen
Vater, König Heinrich I., die Königswahl
Ausgangspunkt des Rollenspiels war die
und Huldigung der Großen des Reichs, die
Quelle des sächsischen Mönchs Widukind
Akklamation des Volkes, den geistlichen
von Corvey (ca. 925 - 973 n. Chr.), die aus-
Akt der Krönung, Salbung und Thron-
führlich die seit Otto I. bis ins 14. Jahrhun-
setzung sowie das Königsmahl und den
dert praktizierte Zeremonie der Königser-
anschließenden Königsumritt.
hebung im Mittelalter beschreibt.
Abgerundet wurde das Unterrichtsvor-
Um sich innerhalb des Rollenspiels besser
haben durch einen Film, der die im Unter-
in die jeweilige Rolle hinein versetzen zu
richt behandelten Aspekte aufgriff und die
können, wurden im Vorfeld einige Aspek-
Königskrönung szenisch darstellte. Den
te innerhalb des Geschichtsunterrichts
Schülerinnen und Schülern bot sich auf
behandelt, z. B. wie ein mittelalterlicher
diese Weise die Gelegenheit der Vertie-
König herrschte, welche Funktionen die
fung des behandelten Stoffs sowie des
einzelnen Handlungsakte der Krönung
Vergleichs der szenischen Umsetzung.
besaßen und welche symbolische Bedeu-
tung den einzelnen Königsinsignien zu- Ruben Schaal
kamen.

76
IX. Einstein spielt

Theater an der AES und „Der Rote Ritter Parzival“


Der Kurs Theater Klasse 6 im Schauspiel Frankfurt
Zweiundzwanzig SechstklässlerInnen, die mit großer Sachkenntnis über Sprach-
Theaterpädagogen Andrea Fischer, Olaf gestaltung, Figurenarbeit, Raumbespie-
Mönch und die Praktikantin Lena Schalle lung und Musikeinsatz und konnten als
fuhren am 13. Dezember 2011 gemeinsam selbst aktive TheaterspielerInnen Verglei-
nach Frankfurt, um sich dort das Kinder- che zu ihrer eigenen Arbeit ziehen. Da war
und Jugendtheaterstück „Roter Ritter der pädagogische Mitarbeiter des Thea-
Parzival“ anzuschauen. ters Frankfurt beeindruckt, wie begeistert
und kompetent die Groß-Bieberauer
Wie wichtig das Theaterschauen und
SchülerInnen über das Stück sprechen
-erleben als Ergänzung für den Theater-
konnten.
unterricht ist, zeigte sowohl die anschlie-
ßende Reflektion direkt nach dem Stück Tatsächlich war das gesehene Stück her-
in der Panoramabar des Schauspiels als vorragend geeignet das Theaterfeuer
auch die Gespräche im Unterricht: die noch stärker brennen zu lassen. Die Ge-
SchülerInnen diskutierten angeregt und schichte des Jungen, der das sichere Heim
verlässt, um Ritter zu werden und ganz
nebenbei auch noch die Welt zu retten, ist
in so phantasievollen und frechen Bildern
gestaltet, dass es ein Vergnügen ist, den
Schauspielern beim Spielen zuzuschauen.
Inspiriert von diesem Spiel organisierten
die SchülerInnen eigenständig einen flot-
ten Flashmob „Gemeinschaftliches Was-
sertrinken“ in der Bahnhofshalle des
Frankfurter Hauptbahnhofs. Die Energie
der Kinder machte auch den plötzlich zu
Zuschauern gewordenen Passanten ganz
offensichtlich große Freude.

Die Grundschule zu Gast im Theaterraum des AES


Auch die Grundschule bietet Theaterkurse und Spieler zeigten, wie die Themen des
an, die in den vergangenen Jahren von Unterrichts sie in ihrer Phantasie in
theatererfahrenen Oberstufenschülern der vergangene Zeiten und an entfernte Orte
AES geleitet wurden. Im vergangenen Jahr führen. Da kommt es dann mitten im Un-
war Nils Volke mit dieser Aufgabe betraut terricht zu Duellen und anderen Abenteu-
und führte am Sonntag, dem 24. Juni 2012, ern. Die Zuschauer staunten, wie spannend
mit einer Gruppe von Viertklässlern im und anschaulich die Kinder ihre Geschich-
Theaterraum der Albert-Einstein Schule ein te mit wenigen Requisiten erzählten und
Theaterstück auf, in dem die Spielerinnen spielten.

77
IX. Einstein spielt

Spielend unterrichten
Zwei Schülerinnen der AES machen ein Theaterpädagogik-Praktikum
Lena Schalle (11. Klasse) und Theresia Schil-
ler (9. Klasse) – zwei Schülerinnen der AES
– absolvierten im März bzw. im April 2012
ein je zweiwöchiges Praktikum bei der
Theaterpädagogin Andrea Fischer. Dort
hatten beide die Gelegenheit, die unter-
schiedlichen Gruppen der AES und die frei-
en Gruppen in Fränkisch-Crumbach
kennenzulernen und zeitweise selbst in
die Position der Spielleitung zu schlüp-
fen.
„Das macht riesig viel Spaß!“. Beide junge
Frauen können sich gut vorstellen, einmal Lena Schalle organisierte über das Prakti-
in einem ähnlichen Berufsfeld zu arbei- kum hinaus einen Teil der aesthet-
ten. Für den Beruf der Theaterpädagogin XOpenAir am 25. und 26. Mai 2012 in Groß-
qualifiziert man sich über ein Studium. Das Bieberau. Theresia Schiller betreute die
Fach hat auch in der Schule Zukunft. An Gruppen der aesthetX Kammerspiele am
der Albert-Einstein Schule wurden bei- 4. und 5. Mai 2012 im neuen Theaterraum
spielsweise in diesem Schuljahr zum ers- der AES und bereitete die Gruppen auf
ten Mal Abiturprüfungen im Fach Darstel- ihre Auftritte vor.
lendes Spiel (Theater) abgenommen.

Neu an der AES: Theater im Abitur


13 Schülerinnen und Schüler ließen sich im Fach „Darstellendes Spiel“ prüfen

Eine Abiturprüfung im Fach Darstellendes diese Prüfung und nahmen damit einige
Spiel ist nicht nur an der AES, sondern auch Strapazen auf sich, die ihnen bei einer
in ganz Hessen neu. Im Jahr 2011 hatten „normalen“ Abiturprüfung erspart geblie-
in wenigen Hessischen Modellschulen ben wären.
Abiturienten erstmals die Gelegenheit,
Denn das Abitur im Fach „Darstellendes
eine Theaterprüfung abzulegen. Nach Aus-
Spiel“ setzt sich aus zwei Prüfungsteilen
wertung der Erfahrungen mit dieser Prü-
zusammen. Ähnlich wie in einer Sport-
fung war es nun 2012 erstmals möglich,
Abiturprüfung gibt es einen praktischen
diese Prüfung hessenweit anzubieten.
und einen theoretischen Teil. Bei der prak-
Dass die AES mit ihrem breit gefächerten
tischen Prüfung handelt es sich um eine
Angebot an Theaterkursen zu den ersten
Präsentation einer Spielszene, die die Schü-
Anbietern dieser Prüfung zählen würde,
ler zuvor anhand einer Aufgabenstellung
nimmt nicht Wunder. Tatsächlich melde-
entwickelt und geprobt haben. Sie zeigen
ten sich 13 Schülerinnen und Schüler für

78
IX. Einstein spielt

dabei, dass sie die verschiedenen Anfor- Prüfungsteil unterscheidet sich kaum von
derungen an einen Auftritt, an die Struk- anderen mündlichen Abiturprüfungen.
tur einer Szene, die Kommunikation mit
Die Prüfungspremieren zeigten ein hohes
dem Publikum, das Zusammenspiel, die
Maß an Kreativität und Reflexions-
Verwendung der Theaterzeichen und vie-
fähigkeit über die verschiedenen Theater-
les mehr nicht nur kennen, sondern auch
formen. Vor allem aber überzeugten die
anwenden können.
Spielerinnen und Spieler in ihren prakti-
Im theoretischen Prüfungsteil zeigen die schen Prüfungen durch große Ernsthaf-
Abiturienten dann, dass sie theater- tigkeit, Selbstbewusstsein und Präsenz. Die
theoretische und -geschichtliche Kennt- Prüfungen waren damit nicht nur für die
nisse haben, können moderne Theater- Schülerinnen und Schüler, sondern auch
formen beschreiben und analysieren, die für das Prüfungsgremium ein gleicher-
Funktion des Theaters in der Gesellschaft maßen spannendes wie bereicherndes
kritisch beurteilen und vieles mehr. Dieser Ereignis.
Olaf Mönch

Theater verwandelt
Das Theater kann alles verwandeln. Ein rer Kuchen, eine Geliebte …. Theater ist
Stuhl auf der Bühne kann zwar auch ein Verwandlung und der Zuschauer wird von
Stuhl sein, aber das ist eher langweilig. Er den Spielerinnen und Spielern auf eine
kann so viel mehr sein: Ein Spieler kann Reise mitgenommen, die immer wieder
ihn in ein Sofa verwandeln, einen Fern- dort Überraschungen für ihn bereithält,
sehsessel, in dem er sich entspannt zu- wo er seine Vorstellungskraft und Phan-
rücklehnt, während er fernsieht, obwohl tasie mitspielen lässt. Die Erfinder des The-
auf der Bühne kein Fernseher steht. Und aters, die Griechen, waren schon vor 2500
vielleicht erleben wir im Gesicht des Dar- Jahren davon überzeugt, dass dann auch
stellers sogar das Fußballspiel mit, das er der Zuschauer durch das Theater verwan-
gerade sieht, obwohl ja gar kein Fernse- delt wird.
her da ist. Theater findet im Kopf des Zu-
Seit fast 10 Jahren wird in diesem Sinn an
schauers statt und die Kunst des Schau-
der AES Theater mit Jugendlichen in Ar-
spielens besteht darin, diese Bilder her-
beitsgemeinschaften und Unterrichten
vorzurufen.
gespielt. Nicht nur die zahlreichen Einla-
Dieses Spiel ist nicht nur für den Spieler dungen zu landes- und bundesweiten
anspruchsvoll, sondern auch der Zuschau- Festivals, zahlreiche Theaterpreise und
er ist gefordert, denn die Bedeutungen Auszeichnungen belegen den Erfolg die-
werden ja nicht – wie im Film – unzwei- ser Arbeit, sondern auch das außerge-
deutig bis ins Letzte gezeigt. wöhnliche Engagement und die Begeis-
terung der Schüler zeigen, welche Kraft in
Besonders interessant wird es dann, wenn
dieser Kunstform steckt. Zurzeit spielen an
der Stuhl gar nichts mehr mit seiner Funk-
der Albert-Einstein Schule 250 Schüler The-
tion zu tun hat, wenn es dem Spieler ge-
ater.
lingt, den Zuschauer sehen zu lassen, dass
der Stuhl ein bissiger Hund ist, ein lecke- Mehr Informationen: www.aes-theater.de

79
IX. Einstein spielt

CUT. Theatergruppe der AES zu Gast im Mollerhaus


Die Englisch-Theater AG „lifeline“ der Al-
bert-Einstein Schule Groß-Bieberau unter
der Leitung von Andrea Fischer spielte am
Dienstag, den 12. Juni 2012 um 18 Uhr im
Rahmen der Darmstädter Schultheatertage
ihre Eigenproduktion „CUT“ im Mollerhaus
in Darmstadt.
CUT– Neuer Haarschnitt. Neuer Lebensab-
schnitt.
CUT – Plötzliche Veränderung. Neue Wege. zeitig mit einer anderen Sprache Distanz.
Mit ihrem flotten Straßentheaterspiel lu-
CUT–Die richtige Frage. Neue Perspektive. den die Darstellerinnen das Publikum ein,
In ihrem Stück CUT erforschten die Spieler- sie aktiv auf ihrer Lebensbahn zu beglei-
innen von lifeline anhand biographischen ten. Zur Belohnung gab es Apfelkuchen.
Materials in immer neuen Abschnitten Die Zuschauer des voll besetzten Moller-
Wendepunkte und Neuorientierungen hauses zeigten sich begeistert, diskutier-
ihres bisherigen Lebens. Sie experimen- ten in der anschließenden Nachbe-
tierten mit möglichen inneren und äuße- sprechung inhaltliche Aspekte und deren
ren „Migrationsbewegungen“, machten Umsetzung auf der Bühne durch die Grup-
sich auf Reisen in die Fremde oder in ihre pe und sparten nicht mit Lob für die
Vergangenheit und schafften sich gleich- Spielerinnen und ihre Produktion.

Zur Liebe verurteilt


Gastspiel der Albert-Einstein Schule im Hofgut Reinheim anlässlich des Büchner-Jahres

80
IX. Einstein spielt

An den Veranstaltungen und Feier- der andere eigentlich ist. Mit einer List
lichkeiten zum Büchnerjahr beteiligt sich gelingt es ihnen vom König verheiratet
auch die Stadt Reinheim, denn Georg zu werden. Als dieser merkt, dass er betro-
Büchner lebte zeitweise bei Verwandten, gen wurde, und das Paar erstaunt fest-
die nicht weit vom Hofgut entfernt wohn- stellt, dass sie, ohne es zu wissen, dem
ten. Büchner ist vor allem für seine Willen des Königs entsprochen haben, ist
gesellschaftskritischen Werke bekannt. In der Weg frei für eine Versöhnung.
„Leonce und Lena“, dem Stück, das auf der
Das Unterrichtsprojekt „Leonce und Lena“
Bühne des Hofguts zur Aufführung kam,
des Kurses „Darstellendes Spiel“ der
widmet er sich aber der Liebe. Natürlich
Jahrgangsstufe 12 hatte sich im Verlauf
ist auch dieses Werk voller Spott für die
des vergangenen Schuljahres mit dieser
Herrschenden. Ein König versucht seinen
Komödie auseinandergesetzt und daran
Sohn mit einer Prinzessin eines anderen
dramaturgische und spieltechnische
Königreichs zu verheiraten. Die zwei ken-
Grundlagen erarbeitet. Das Ergebnis die-
nen sich nicht und fliehen jeweils unab-
ser Arbeit und die Inszenierung eines wei-
hängig voneinander vor der Hochzeit.
teren DS Kurses von J.W. Goethes „Clavigo“
Zufällig treffen sie sich aber auf der Flucht
waren im Hofgut Reinheim zu sehen.
und verlieben sich, ohne zu wissen, wer

Theater an der AES on tour


lifeline – die Englisch-Theater AG spielt auf dem Darmstädter Weihnachtsmarkt und in
Fränkisch-Crumbach
Die Trillerpfeife schrillt: Sieben junge Frau- Finia Jost, Clarissa Landzettel, Sophia Land-
en in schwarzen Sakkos bitten offensiv um zettel und Anne Runhaar ganz hervorra-
Aufmerksamkeit für sich und ihre Ge- gend eingelöst: Selbst im lauten Gedrän-
schichte – und: sie bekommen sie! ge des Darmstädter Weihnachtsmarktes
In einem Foto können viele Geschichten konnten die Sieben schnell ein begeister-
stecken. Mit der Methode der Überschrei- tes Publikum gewinnen. Die Zuschauer
bung von drei persönlichen Fotografien waren sofort bereit mitzuspielen – und es
hat die Gruppe die Geschichte eines gab eine Menge Lob.
Wettbewerbgewinns und dessen Folgen Als lifeline die Szene im Advents-Schluss-
entwickelt und unter der Leitung der programm von KULTURZEIT e.V. in Frän-
Theaterpädagogin Andrea Fischer als kisch-Crumbach als Eröffnung zeigte, war
Straßentheaterszene gestaltet. Die Heraus- das souveräne Spiel unübersehbar.
forderung bestand darin, die Zuschauer
in die Szene einzubinden. Das Spiel mit Insgesamt dienten diese praktischen
dem Publikum erfordert ein hohes Maß Übungen als Testläufe für den großen
an Improvisationsvermögen und Büh- Auftritt anlässlich der 700 Jahrfeier Groß-
nensicherheit. Aber das haben Christine Bieberaus am 25. Mai 2012 auf und unter
Fischer, Julia Gaydoul, Ashley Goheens, dem Bieberplatz.

81
X. Einstein musiziert

Schulbandkonzert 2012
Es ist der 9. März und wieder einmal pil-
gern Schüler, Lehrer, Eltern und sonstige
Musikbegeisterte in die Aula der Albert-
Einstein-Schule, um die Schulband bei ih-
rem alljährlichen Konzert zu bejubeln.
Unter dem Motto „Schulband in Concert“
stehen die jungen MusikerInnen auf der
Bühne und zeigen, was sie können und Nach „I´d do anything“, „Set fire to the rain“
wofür sie das gesamte letzte Schuljahr und „Call me“ wird es auf einmal ganz still
unter der Leitung von Holger Ohl und auf der Bühne und auch im Publikum.
Guido Neumann geprobt haben. Denn Marc Mißkampf singt die gleichna-
mige Hymne „Still“ der Band Jupiter Jones
Die ersten Worte, die man von Sängerin und bringt einige Mädels zum Dahin-
Susi Schnellbächer hört, lauten: „I got my schmelzen.
first real six string“. Die Hoffnung, irgend-
wann wie Bryan Adams auf der Bühne zu Nach so vielen Emotionen wird es dann
stehen, war wahrscheinlich auch die Moti- aber wieder laut auf der Bühne mit „Spring-
vation für die Gitarristen Marc Mißkampf, wut“ und „Edge of Seventeen“, bevor auf
Tamo Bess, Robin Renz, Justus Boehm und einmal ein paar bunte Gestalten auf die
den Neuzugang Jan Brohm sich für die Bühne springen und „Bad Touch“ von der
Schulband zu engagieren und für die „lieb- Bloodhound Gang spielen, was alle mit-
liche Saitenmusik“ zu sorgen. reißt. Doch langsam neigt sich das Kon-
zert dann auch dem Ende zu und man hört
Bekannte Lieder wie „Song 2“ von Blur, ein Glockenspiel – beinahe alle Musiker
„Bohemian like you“ von den Dandy War- stehen auf der Bühne, jeder beteiligt sich
holes und „High“ von der Lighthouse zumindest mit einem Rhythmusinstru-
Family, gesungen von den Sängern Jan ment und es erklingt „Somebody that I
Brohm, Fabian von Boetticher und Marc used to know“ von Gotye.
Mißkampf klingen durch den Raum und
begeistern die Zuschauer. Es folgt das Abschlusslied „Chasing Cars“
von Snow Patrol. Am Bass steht Lennard
Danach wird es ruhiger. Am Piano spielt Niesig, am Schlagzeug sitzen Marc Cle-
Ines Neumann eine Melodie, die jeder ment, Fabian Wilke, Linus Fodi, Marco Knöll
kennt, und Rahel Gesser singt „Turning und Nico Schmidt, die mit Hilfe diverser
Tables“ von Adele. Laura Plößer begeistert Perkussionsinstrumente schon den gan-
alle mit „Empire State of Mind“, sodass die zen Abend für den passenden Rhythmus
Zuschauer mit Gänsehaut in die Pause sorgen. Der gigantische Chorgesang von
gehen. Isabel Stammenoff, Janika Ritau, Céline
Es geht weiter. „Clocks“ von Coldplay mit Trischberger, Laura Kurz und allen ande-
Susanna Weigmann am Klavier und Jan ren Sängerinnen und Sängern wurde von
Stolp am Keyboard, unterstützt von Jona- Kerstin Wießmann einstudiert und bildet
than Segebart am Keyboard und Lisa Neu- den krönenden Abschluss des Abends.
mann am Bass. Das Publikum fordert begeistert eine Zu-
gabe.

82
X. Einstein musiziert

Für die hervorragende Beleuchtung und Für fünf Musiker(innen) war es zwar das
Beschallung sorgte die Technik AG mit Felix letzte Konzert auf der Bühne, aber sicher
Lokay, Lucas Henke, Matheo Fleck, Tim nicht das letzte Konzert als Zuschauer. Ich
Vetter, Anne Runhaar und Max Förster. freue mich auf nächstes Jahr!
Justus Boehm

Frühlingskonzert im Bürgerzentrum
Ein Frühlingskonzert bei sommerlichen und auch gestampft wird. Der Abschluss-
Temperaturen und das gesamte Spektrum song „Over the rainbow“ aus „The wizard
des Musiklebens einer Schule: of Oz“ wird mit Jubelrufen belohnt.
Im vollbesetzten Bürgerzentrum erwarten Mit einem Menuett aus der „Feuerwerks-
die Schüler und Schülerinnen ihren Auf- musik“ von G. F. Händel, von den Musike-
tritt mit Spannung und Nervosität. Sie rinnen und Musikern eigens für den Abend
kommen aus allen Schulzweigen, von der arrangiert, stellt sich der E-Kurs Musik von
Hauptschule über die Realschule bis zum Herrn Ohl vor.
Gymnasium.
Nach 2 Stunden vollem Programm läutet
Erstaunlich, was die Streicherklassen 5, das Einsteinorchester, zusammen mit der
nach nicht einmal einem Jahr, an Sound Klasse 6 G1, souverän das Ende des Kon-
zu bieten haben. Die Streicherklassen 6 zei- zerts ein mit „Conquest of Paradise“ – rau-
gen eindrucksvoll, wie weit sie in einem schender Applaus.
weiteren Jahr gekommen sind.
Für den musikalischen Höhepunkt des
Die beiden Orchester, die neben Beispie- Schuljahres der Schule mit musikalischem
len aus der klassischen Musik wie dem Schwerpunkt haben die Streicherklassen,
„Frühling“ aus den „ 4 Jahreszeiten“ von A. das Schulorchester, das Einsteinorchester,
Vivaldi auch Beiträge aus dem Unter- der E-Kurs Musik und der Unterstufenchor
haltungsgenre darbieten, beweisen, wie ihr Bestes gegeben.
nach erfolgreichem Abschluss der Strei-
Der sehr zufriedene Schulleiter, Herr Göbel,
cherklassen 5 und 6 in Arbeitsgruppen mit
bedankt sich bei den Leiterinnen der En-
viel Engagement weitergearbeitet wird.
sembles, Frau Bolbach und Frau Huber-
Der Unterstufenchor setzt sängerische Ak- Lob, sowie Herrn Ohl für den musikalischen
zente und erfreut das Publikum mit fri- Abend.
schen Songs, in denen gerappt, geklatscht

Gesangsunterricht an der AES


Seit November 2011 bietet Kerstin die SchülerInnen bei einem kleinen Eigen-
Wießmann von der Gesangsakademie anteil an dem Gesangsunterricht teilneh-
Fränkisch-Crumbach an der AES ein spe- men. Frau Wießmann arbeitet im Beson-
zielles Gesangstraining im Bereich Pop- deren der Schulband zu. Sie erteilt inter-
musik an. Dank der finanziellen Unterstüt- essierten SchülerInnen gerne nähere Aus-
zung des Fördervereins der AES können kunft.

83
X. Einstein musiziert

Von tanzenden Schildkröten, musikalischen Goldfischen und Piraten


Am gemeinsamen Konzert von AES und Haslochbergschule präsentieren Streicher-
schüler ihr Können
Bei sommerlichen Temperaturen luden
die Albert-Einstein-Schule, zertifizierte
„Schule mit Schwerpunkt Musik“, und die
Haslochbergschule Groß-Bieberau am
vergangenen Donnerstag zum gemein-
samen Streicherkonzert in die Sporthalle
der AES. Quasi als „inoffizieller Auftakt zur
700 Jahrfeier der Stadt“, so der stellvertre-
tende Schulleiter Herr Böker, zeigten 130
Schülerinnen und Schüler unter der Lei-
tung von Frau Bolbach, was sie im
vergangenen Schuljahr gelernt haben.
Die rund 350 Zuschauer wurden von den war es für die Schülerinnen und Schüler
Moderatorinnen Julchen Müller und der 6. und 7. Klassen, denn das Konzert
Hannah Blüm (beide Klasse 8 G3) durch bedeutete für sie den letzten gemeinsa-
einen bunten und abwechslungsreichen men Auftritt in der Streicherklasse. Die
Abend geführt. Klasse 6Mix begeisterte die Zuhörer mit
sanften Tönen aus „Sad Movie“ und dem
Insgesamt 7 Streicherensembles und groovigen Sound von „Boogie Bass“. Ein
mehrere Solisten, zuweilen tatkräftig be- Highlight des Abends war sicher der Titel
gleitet von den Instrumentallehrern „He´s a pirate“ aus dem allseits bekann-
beider Schulen, sorgten für kurzweilige ten Film „Fluch der Karibik“, den die Klasse
Unterhaltung. Den Auftakt gestaltete die 6G1 in ihrer klanggewaltigen Darbietung
Streicherklasse 5G, die mit dem „Schild- gemeinsam mit dem Stück „Rockhound“
kröten Tango“ und einem norwegischen präsentierte. Auch die Streicherklasse 7 HR
Volkslied das Publikum einstimmte. Die demonstrierte mit der Filmmusik zu
Streicherschüler der 5HR animierten mit „Forrest Gump“ ihr Können und bewies
ihrem „Steptanz“ das Publikum spontan mit dem Stück „Mamma Mia“ der Gruppe
zum Mitmachen und luden mit „Wellen“ ABBA, dass Streichinstrumente durchaus
zum Träumen ein. Ein besonderer Abend poppig-fetzige Klänge hervorbringen
können – ein gelungener Abschluss von
drei Jahren Streicherunterricht unter An-
leitung von Frau Krippendorf.
Solistisch glänzten Peter Steinert auf der
Geige und Jonas Heiler am Cello (beide 7.
Klasse), deren Auftritte mit Jubelrufen des
Publikums bedacht wurden. Ganz andere
Töne „blies“ Pauline Frank (Klasse 6 G1)
an, die mit einem Stück von Jean Baptiste
Loeillet de Gant eindrucksvoll ihr Talent
auf der Blockflöte bewies.

84
X. Einstein musiziert

Ihr Debüt auf großer Bühne gaben die mithilfe der Förderung durch die hessische
jüngsten Teilnehmer des Abends – die Landesregierung „Jedem Kind“ (JeKi) Un-
Drittklässler der Haslochbergschule (JeKi 3). terricht auf einem Streichinstrument er-
Sichtlich aufgeregt boten sie mit „Goldfish“ möglicht werden soll. Das Ende der Grund-
und „Wenn wir fahren über´n Teich“ nicht schulzeit bedeutet aber keinesfalls das
nur ihre erlernten Fähigkeiten auf Streich- Ende des Instrumentalunterrichts: Ein Groß-
instrumenten dar, sondern verzückten auch teil der Schülerinnen und Schüler wird im
mit unterhaltsamen Gesangseinlagen und kommenden Schuljahr die musikalische
kleinen aber gelungenen Choreographien. Ausbildung in einer speziellen Fortgeschrit-
Das Ensemble JeKi 4 rundete das Programm tenen-Streicherklasse an der Albert-Ein-
mit einem „Squaredance“ und dem Stück stein-Schule fortsetzen – ein gelungenes
„Hickory Dickory Dock“ ab. Die jungen Strei- Beispiel für die erfolgreiche Kooperation
cher sind die ersten Absolventen des JeKi- zwischen Grund- und weiterführender
Projektes der Haslochbergschule, bei dem Schule.
Miriam Bolbach

... i n d e r A E S-C a f e t e ri a
fri s c h e B r ö t c h e n
Sna c ks
G e trä n k e
w ar m e M a hlz eit e n
u n d v i e l e s m e h r!

B ei L O R E und C O R N E LIA

85
XI. Sportliche Aktivitäten

Handball-Oberstufenturnier der AES am 25.11.2011


Am Freitagnachmittag fand in der hiesi- Dicht auf den Fersen folgte die Martin-
gen Sporthalle Im Wesner das traditionel- Luther-Schule Rimbach, ebenfalls unge-
le Handball-Oberstufenturnier statt. schlagen aber mit einem Remis mehr, auf
dem zweiten Platz. Die weiteren Platzie-
Dieses Jahr folgten 9 Oberstufen-Mann-
rungen belegte die AES (1 Sieg, 1 Unent-
schaften der Einladung. Neben der AES tra-
schieden und 1 Niederlage) und das Gym-
ten die Claus-von-Stauffenbergschule
nasium Michelstadt, das zwar sieglos
Rodgau, die Martin-Luther-Schule Rim-
blieb, sich aber dennoch bester Laune prä-
bach, die Alfred-Delp-Schule Dieburg und
sentierte.
das Gymnasium Michelstadt an.
Mit 4 Siegen in 4 Spielen konnte die AES
Unter der Leitung von Sabine Gatzweiler
bei den Schülern ihren Vorjahreserfolg
und Ruben Schaal, dem Schulsportleiter-
wiederholen. Im vorentscheidenden Spiel
Team an der AES, fand das Turnier im Mo-
gelang ihr ein 10:9-Sieg gegen die traditio-
dus „Jeder gegen jeden“ statt. Bei den
nell starke Mannschaft der Martin-Luther-
Schülerinnen setzte sich das Team der
Schule Rimbach. Mit dieser einzigen Nie-
Alfred-Delp-Schule Dieburg mit zwei Sie-
derlage musste sich die MLS mit dem zwei-
gen und einem Unentschieden durch.
ten Platz zufrieden geben. Mit 4:4 Punkten
belegte die Alfred-Delp-Schule Dieburg
den dritten Rang, gefolgt von der Claus-
von-Stauffenberg-Schule Rodgau (2:6
Punkte) sowie dem nahezu ohne Vereins-
spieler angetretenen, sich aber dafür umso
tapfer schlagenden Gymnasium Michel-
stadt (0:8 Punkte).
Ein großes Lob möchten wir allen Mann-
schaften für ihr äußerst faires Auftreten
aussprechen. Bemerkenswert waren auch
die sportlichen Leistungen, sodass alle Be-
teiligten nicht nur einem sportlich anspre-
chenden, sondern auch interessanten
Handball-Vergleich mit ausreichend Spaß
Die Mädchenmannschaft der AES beiwohnen konnten.

Platz Mannschaft Tore Punkte


Mädchen: 1. Alfred-Delp-Schule Dieburg 18:8 5:1
2. Martin-Luther-Schule Rimbach 18:15 4:2
3. AES Groß-Bieberau 19:15 3:3
4. Gymnasium Michelstadt 7:24 0:6
Jungen: 1. AES Groß-Bieberau 39:25 8:0
2. Martin-Luther-Schule Rimbach 38:26 6:2
3. Alfred-Delp-Schule Dieburg 27:28 4:4
4. CVS-Schule Rodgau 24:30 2:6
5. Gymnasium Michelstadt 17:38 0:8

86
XI. Sportliche Aktivitäten

Für das Gelingen der Veranstaltung trug


auch die Klasse 8 G3 bei, die die Verpfle-
gung des Turniers übernommen hat.
Neben den neun Mannschaften, deren
Betreuern sowie den Schulleitern, die es
den Beteiligten ermöglicht haben, daran
teilzunehmen, bedanken wir uns in erster
Linie auch bei Wieland Jenett sowie Ralf
Loschek, die als Schiedsrichter die Spiele
souverän geleitet haben.
Auf ein Neues in 2012!
Ruben Schaal
Die Jungenmannschaft der AES

Lehrer-/Oberstufen-Fußballturnier
Am letzten Schultag des Jahres kam es in aus dem AES-Kollegium in jeweils 15-
der hiesigen Turnhalle zu einem freund- minütigen Matches gegeneinander.
schaftlichen Vergleich der Oberstufen-
Trotz seiner Auftaktniederlage gegen den
Sportkurse sowie einer Lehrermannschaft.
12er-Leistungskurs setzte sich der favori-
Im Modus „Jeder gegen Jeden“ spielten sierte 13er-Grundkurs bei gleicher Punkt-
der dreistündige 12er-Grundkurs von zahl und identischer Tordifferenz
Herrn Sacher, der dreistündige 13er-Grund- nur aufgrund eines mehr erzielten Tores
kurs von Herrn Herzig, der 12er-Leistungs- denkbar knapp gegen seinen Auftakt-
kurs von Herrn Schaal sowie ein Team bezwinger durch.
Faire Spiele sowie eine nette Atmosphäre
trugen insgesamt zu einem gelungenen
Nachmittag bei, bei dem neben dem sport-
lichen Ehrgeiz vor allem der Spaß im Vor-
dergrund stand.
So waren sich alle Beteiligten einig, dass
man solch einen Vergleich etablieren soll-
te.
Ruben Schaal

Ergebnisse Tore Punkte Platz


13er-GK (Herzig) 6:4 6 1.
12er-LK (Schaal) 5:3 6 2.
Lehrer-Team 4:6 3 3.
12er-GK (Sacher) 3:5 3 4.

87
XI. Sportliche Aktivitäten

Sportabzeichen 2011
223 Sportabzeichen - 123 Gold, 39 Silber und 61 Bronze
Wie jedes Jahr ermöglichte die Albert-Ein- und Ausdauerlauf sowie dem Schwimmen
stein-Schule auch im vergangenen Schul- erreicht.
jahr ihren Schülerinnen und Schülern, im Während vierzehn Schülerinnen und Schü-
Rahmen der Bundesjugendspiele und des ler bereits die 6. Prüfung abgelegt haben
Sportunterrichtes das Sportabzeichen zu und somit eine goldene Anstecknadel mit
erlangen. der „6“ erhalten, können sich Katharina
Übersendet von Jutta Nungesser, Koordi- Kowarsch (10R1) und Felix Wiemer (9G4)
natorin der Sportabzeichenabwicklung des bereits zum 7. Mal die Nadel des Deutschen
Schulkreises Darmstadt-Dieburg, können Olympischen Sportbundes anstecken.
sich insgesamt 223 Schülerinnen und Schü- Dank auszusprechen gilt es v.a. unserem
ler über den Erhalt einer Urkunde sowie Sportlehrer Georg Jung, der auch dieses Jahr
einer Anstecknadel in entsprechender „Far- wieder einige Nachmittage investiert hat,
be“ (Gold, Silber, Bronze) freuen. Alle haben um die Masse an Daten von ca. 1000
die für ihre Altersstufe geforderten sportli- Schülerinnen und Schülern der Jahrgangs-
chen Leistungen in den leichtathletischen stufen 5-10 in das entsprechende Compu-
Disziplinen Sprint, Wurf bzw. Stoß, Sprung terprogramm einzutippen.
Ruben Schaal

88
XI. Sportliche Aktivitäten

Bundesjugendspiele 2012 (Leichtathletik)


Ansprechende Leistungen trotz mäßiger Wetterbedingungen
Am vergangenen Donnerstag komplettier- Leistungen beim Sprint, Weitsprung, Wurf
ten die 5. und 6. Jahrgangsstufe sowie die bzw. Ausdauerlauf zurückblicken. Dies wird
7HR-Klassen mit der Durchführung ihrer u.a. dadurch sichtbar, dass 349-mal eine
zwei Wochen zuvor dem schlechten Wet- Siegerurkunde überreicht werden konn-
ter zum Opfer gefallenen Wettkämpfe die te.
Bundesjugendspiele der Albert-Einstein- Mit je zehn erreichten Ehrenurkunden
Schule. waren die 8G1 und die 9G1 die erfolg-
Nachdem schon die höheren Jahrgänge reichsten Klassen.
mit der teilweise rutschigen Tartanbahn In Relation zum Alter zeigten Maike Baldus
zu kämpfen hatten, sah es bei den Jünge- (u.a. 4,77 Meter im Weitsprung – 8G3) und
ren nicht viel besser aus. Umso erwäh- Jacqueline Hartmann (u.a. 47,5 Meter beim
nenswerter ist die Tatsache, dass insgesamt Ballwurf – 9R2) sowie Luca Meisinger (u.a.
129 der 735 teilnehmenden Schülerinnen 5,18 Meter im Weitsprung) und Sven
und Schüler die für eine Ehrenurkunde Lorenz (u.a. 3:06 Minuten im 1000m-Lauf –
notwendigen Leistungen erbringen konn- beide 7G4) überragende Leistungen.
ten – 47 mehr als im letzten Jahr. Im Rah-
Abschließend gilt es, Dank vor allem den
men einer kleinen Ehrung werden diese
ehemaligen, pensionierten Lehrern der
von den beiden Schulsportleitern, Sabine
AES zu sagen, die uns tatkräftig unterstützt
Gatzweiler und Ruben Schaal, an die ent-
haben. Außerdem ein „Dankeschön“ an
sprechenden Schülerinnen und Schüler
diejenigen Oberstufenschüler/innen, die
ausgehändigt.
uns geholfen haben, dass die Bundes-
Während für die einen das Erlangen einer jugendspiele – trotz Wetterkapriolen –
Ehrenurkunde das Ziel war, konnten auch reibungslos und erfolgreich durchgeführt
viele andere auf persönlich respektable werden konnten.
Ruben Schaal
Liste der Jahrgangsbesten
Jg: Name (Klasse) Punkte
Schülerinnen Bestenliste (je Disziplin):
5 Lara Lutz (5HR3) 1119 Disziplin Name (Klasse) Leistung
6 Kathrin Weidmann (6G2) 1218 Schülerinnen
7 Hanna Kabelac (7G3) 1282 50m-Sprint Jo Insa Lee Bahr (7G2) 7,4 sec
8 Maike Baldus (8G3) 1388 75m-Sprint Maike Baldus (8G3) 10,4 sec
9 Jacqueline Hartmann (9R2) 1398 100m-Sprint Celine Haas (9G1) 14,7 sec
Celine Haas (9G1) 1248 Ballwurf Jacqueline Hartmann (9R2) 47,50 m
Madeline Schwebel (9R2) 1242 Weitsprung Maike Baldus (8G3) 4,77 m
Schüler 800m-Lauf Jula Mayer (8G1) 2:55 min
5 Julius Feick (5G3) 998 Schüler
6 Dennis Keil (6HR3) 1218 50m-Sprint Paul Schmieder (7HR2) 7,0 sec
7 Luca Meisinger (7G3) 1436 75m-Sprint Tim Wilhelm (8R1) 9,4 sec
Sven Lorenz (7G3) 1434 100m-Sprint Leon Bergholz (9G1) 11,9 sec
8 Tim Wilhelm (8R1) 1520 Ballwurf Anton Birnbaum (9R3) 65,90 m
Dominik Ferenz (8G1) 1518 Weitsprung Anton Birnbaum (9R3) 5,77 m
9 Anton Birnbaum (9R3) 1526 1000m-Lauf Sven Lorenz (7G4) 3:06 min

89
XI. Sportliche Aktivitäten

Baggern, Pritschen, Schmettern im weichen Sand


Baggern, Pritschen, Schmettern im weichen Sand – ein Beachvolleyball-Feld für die AES
Im Rahmen der Arbeitsgruppe „Inspirieren-
de Sportstätten und -geräte“, die sich zum
Ziel gesetzt haben, durch den Auf- und
Ausbau von Sport- und Spielstätten das
Bewegungsangebot für die Schülerinnen
und Schüler zu erweitern, wurde in den
Sommerferien eine Beach-Volleyballan-
lage gebaut.
„Trotz der zahlreichen Stunden und An-
strengungen hat es Spaß gemacht! Ich
hoffe, dass sich der Aufwand insofern ge-
lohnt hat, dass die Sportlehrerinnen und -
lehrer sowie die Schülerinnen und Schü-
ler das Beachvolleyball-Feld auch inten- Eberhard Liebig, gedankt, die neben Aus-
siv nutzen“, so fällt das Fazit von Sportleh- hub- und „Sandbeförderungs“-Arbeiten
rer Jürgen Storck am Ende der Arbeiten auch die Entsorgung des Aushubs kosten-
aus, die er im Vorfeld akribisch plante, lei- günstig übernahm und somit nicht un-
tete und durchführte. Die Fläche ausmes- wesentlich zur Realisierung des Projektes
sen und den benötigten Sand berechnen, beitrug.
Angebote einholen, den bereits vorhan-
denen Sand vom wuchernden Unkraut Die Schülerinnen und Schüler können sich
befreien, den gelieferten Sand (ca. 70 m3) nun nach den Sommerferien auf ein
verteilen und ausloten, 80 cm tiefe Fun- mit feinstem Beachsand versehenes
damente für die Netzanlage graben und Beachvolleyball-Feld freuen. Somit wur-
erstellen, extra angefertigte Fundament- de der Albert-Einstein-Schule auch im Rah-
halterungen organisieren, Netzpfosten men der Schulhofgestaltung, welches ein
und Netz besorgen, ebenso Beach- seit diesem Jahr intensiviertes und v. a.
volleybälle und Feldumrandungen – dies durch die Spenden aus dem letztjährigen
waren nur einige der zahlreichen und Sponsorenlauf finanziertes Projekt der
schweißtreibenden Aufgaben, die es zu Schulgemeinde ist, ein weiteres Schmuck-
bewerkstelligen galt: insgesamt weit über stück hinzugefügt, das die Schülerinnen
60 Arbeitsstunden, die v.a. von ihm und und Schüler über den Sportunterricht hi-
seinem Sportkollegen Ruben Schaal eh- naus zu Bewegung, Spiel und Spaß moti-
renamtlich geleistet wurden. vieren dürfte.

Unterstützung erhielten die beiden dabei Eine weitere Verschönerung des weitläu-
vom ehemaligen Kollegen, Dieter Böhm, figen Schulareals um die Gebäude der AES
der die Arbeiten mit seinem Fachwissen und deren weitere Gestaltung –
und seiner Erfahrung begleitete. insbesondere mit bewegungsanregenden
Insbesondere sei an dieser Stelle der Fir- und – fördernden Stätten – ist bereits in
ma Liebig, mit Namen des Inhabers Planung.
Ruben Schaal

90
XI. Sportliche Aktivitäten

„Jugend trainiert für Olympia“


Die 1969 ins Leben gerufene und jährlich Landes- und Bundesentscheid) Schul-
unter der Schirmherrschaft des amtieren- mannschaften gegeneinander an.
den Bundespräsidenten ausgetragene Ver- Auch von der Albert-Einstein-Schule haben
anstaltung „Jugend trainiert für Olympia“ sich viele sportlich talentierte Schülerinnen
ist mit ca. 800.000 Teilnehmerinnen und Teil- und Schüler gemeinsam mit anderen Schul-
nehmern der weltgrößte Schulsport- mannschaften gemessen.
wettbewerb.
In der unten stehenden Übersicht sind die
Sie bietet Schülerinnen und Schülern die diversen Wettkämpfe aufgelistet, an denen
Möglichkeit, bereits im schulischen Rahmen Schulmannschaften der AES im Schuljahr
Wettkampferfahrung zu sammeln und hat 2011/12 teilgenommen haben.
neben der Vermittlung von positiven Wer-
(Angaben entnommen aus der offiziellen
ten wie Fairness, Teamgeist und Einsatz-
Homepage http://www.jtfo.net/home)
freude zum Ziel, Jugendliche für ein lebens-
langes Sport-treiben zu motivieren. Die erfolgreichen Schülerinnen und Schü-
ler wurden gegen Ende des Schuljahres im
Aus den Wettbewerben sind in der Vergan-
Namen der Schule für ihre Leistungen aus-
genheit einige Spitzensportler/-innen wie
gezeichnet.
zum Beispiel die mehrfachen Weltmeister
und Olympiasieger Franziska van Almsick, Ihnen gilt es ebenso Dank auszusprechen
Britta Steffen, Michael Greis, Natascha Kel- wie den Lehrkräften und Betreuern –
ler sowie Boris Becker hervorgegangen. insbesondere Antje Erbeldinger, Albert Jung
und Reinhard Jöckel –, die die Mannschaf-
Bei den Wettbewerben treten jährlich auf
ten begleitet und gecoacht haben!!!
verschiedenen Ebenen (Kreis-, Regional-,
Ruben Schaal
Datum Wettkämpfe „Jugend trainiert für Olympia“Platzierung Betreuer
24.08.2011 Kreisentscheid Tennis WK II (gemischt) 3. Platz Hr. Knöß
07.09.2011 Kreisentscheid Fußball WK IV (Jungs) 10. Platz Hr. Rutkowski
21.09.2011 Kreisentscheid Fußball WK III (Jungs) 3. Platz Hr. Rutkowski
28.09.2011 Kreisentscheid Fußball WK II (Mädchen) 2. Platz Fr. Gatzweiler
26.10.2011 Kreisentscheid Tischtennis WK IV (Jungs) 2. Platz Hr. Schaal, Hr. Jung,Hr. Jöckel
16.11.2011 Kreisentscheid Handball WK II (Jungs) 1. Platz Fr. Schmitt;Frau Erbeldinger
23.11.2011 Kreisentscheid Handball WK III (Jungs) 1. Platz Frau Erbeldinger
30.11.2011 Kreisentscheid Tischtennis WK II (Mädchen) 1. Platz Hr. Schaal,Hr. Jung,Hr. Jöckel
30.11.2011 Kreisentscheid Tischtennis WK II (Jungs) 1. Platz Hr. Schaal,Hr. Jung,Hr. Jöckel
30.11.2011 Kreisentscheid Tischtennis WK III (Jungs) 1. Platz Hr. Schaal,Hr. Jung,Hr. Jöckel
07.12.2011 Kreisentscheid Handball WK IV (Mädchen) 1. Platz Fr. Schmitt;Frau Erbeldinger
07.12.2011 Kreisentscheid Handball WK IV(Jungs) 2. Platz Fr. Schmitt;Frau Erbeldinger
14.12.2011 Kreisentscheid Handball WK II (Mädchen) 2. Platz Hr. Sacher,Frau Erbeldinger
14.12.2011 Kreisentscheid Handball WK III (Mädchen) 2. Platz Hr. Sacher,Frau Erbeldinger
25.01.2012 Regionalentscheid Handball WK II (Mädchen) 5. Platz Hr. Brodkorb,Fr. Erbeldinger
08.02.2012 Regionalentscheid Tischtennis WK II (Jungs) 2. Platz Hr. Schaal, Hr. Jung,Hr. Jöckel
08.02.2012 Regionalentscheid Tischtennis WK III (Jungs) 2. Platz Hr. Schaal, Hr. Jung,Hr. Jöckel
08.02.2012 Regionalentscheid Tischtennis WK II (Mädchen) 2. Platz Hr. Schaal, Hr. Jung,Hr. Jöckel
15.02.2012 Regionalentscheid Handball WK II (Jungs) 4. Platz Fr. Schmitt,Fr. Erbeldinger
15.02.2012 Regionalentscheid Handball WK III (Jungs) 3. Platz Fr. Schmitt,Fr. Erbeldinger

91
XI. Sportliche Aktivitäten

Tischtennis-Kreisentscheid „Jugend trainiert für Olympia“


„Alle Jahre wieder …“ In der Wettkampfklasse III (Jahrgänge
1997-2000) musste sich unsere Jungen-
Nein, dies ist nicht die Weihnachts-
mannschaft „nur“ gegen die Schule auf der
geschichte oder ein Bericht über das be-
Aue Münster durchsetzen – dies war aber
rühmte Weihnachtslied. Alle Jahre wieder
umso umkämpfter. Nach 2:3-Rückstand
qualifizieren sich unsere Tischtennis-
gelang es der Mannschaft in Besetzung
Mannschaften beim Schulwettbewerb „Ju-
von Marco Rämisch, Dominik Ferenz, Leon
gend trainiert für Olympia“ für die nächst-
Lautenschläger, Jonas Hillebrand, Justin
höhere Wettkampfebene.
Wolff und Nils Hamann, das Spiel umzu-
Am Mittwoch, den 30. November 2011, drehen und letztlich mit 5:3 zu gewinnen.
konnte Michael Gräser, Schulsport-
Neben den beiden Jungen-Teams konnte
koordinator des Landkreises Darmstadt-
sich auch unsere Mädchen-Schul-
Dieburg, insgesamt 6 Mannschaften in der
mannschaft (leider wie in den Jahren zuvor
Turnhalle der Albert-Einstein-Schule zum
kampflos) für den am 8. Februar 2012 statt-
Tischtennis-Kreisentscheid „Jugend trai-
findenden Regionalentscheid qualifizie-
niert für Olympia“ begrüßen.
ren.
In der Wettkampfklasse II (Jahrgänge 1995-
Für den reibungslosen Verlauf sorgten mit
1998) setzte sich unsere Jungenmannschaft
Aufbau, Betreuung und Bewirtung
in der Besetzung Simon Riegsinger, Tom
Reinhard Jöckel von der Tischtennis-Ab-
Willems, Mattis Bischoff, David Koontz, Jan
teilung des SV Groß-Bieberau und Albert
Rämisch, Alexander Steinbring sehr sou-
Jung, denen Michael Gräser bei der ab-
verän gegen die Mannschaften der DKKS
schließenden Siegerehrung ebenso wie
Reinheim, der MLS Alsbach und der FES
der AES einen herzlichen Dank aussprach.
Pfungstadt durch.
Ruben Schaal

Regionalentscheid „Jugend trainiert für Olympia“ - Tischtennis


Drei AES-Mannschaften: drei 2. Plätze
Beim vergangene Woche ausgetragenen In der Wettkampfklasse III (Jahrgänge 97-
Regionalentscheid „Jugend trainiert für 00) traten insgesamt zwei Mädchen-Mann-
Olympia“ Tischtennis im naheliegenden schaften an. Die einzige Begegnung ver-
Münster wetteiferten zehn Teams verschie- lor die durch Klassenfahrt und andere
dener Altersklassen von insgesamt sieben Gründe qualitativ stark geschwächte
Schulen um die Plätze und um den Sieg, Mannschaft der AES in der Aufstellung
der gleichbedeutend mit der Qualifika- Andrea Peikert, Laura Wilke, Nicole Peikert,
tion für den diesjährigen Landesentscheid Julia Spuck, Jil Dehos, Katrin Speier und
der besten Schulmannschaften Hessens Nele Fornoff mit 1:5 gegen die Erich-
ist. Traditionell stark vertreten war die Kästner-Schule aus Bürstadt. Den einzigen
AES, die sich im Vorfeld in allen drei Punkt erzielte dabei unsere Spitzen-
Wettkampfklassen für diesen Regional- spielerin Andrea Peikert.
entscheid qualifizierte.

92
XI. Sportliche Aktivitäten

Bei den Jungen derselben Wettkampf-


klasse ging die AES mit Timo Gass,
Dominik Ferenz, Leon Lautenschläger, Jus-
tin Wolff, Nils Hahmann und Jonas
Hillebrand an den Start. Bereits das erste
Spiel sollte das vorentscheidende um Platz
1 sein. Hier verloren unsere Jungs gegen
das ausgeglichen starke Team der Martin-
Luther-Schule Rimbach mit 1:5. Trotz eini-
ger enger Spiele war es Timo Gass vorbe-
halten, den einzigen Punkt gegen den
späteren Turniersieger zu holen. Die an-
schließenden Spiele gegen die Georg-
Büchner-Schule Darmstadt sowie die Ge-
schwister-Scholl-Schule Rodgau wurden
glatt mit 5:0 für sich entschieden, so dass
am Ende der zweite Platz zu Buche stand.
hen Niederlage folgte zum Schluss ein
Auch in der Wettkampfklasse II (Jahrgän- ungefährdeter 5:0-Sieg gegen die Ge-
ge 95-98) musste sich die AES um Simon schwister-Scholl-Schule Rodgau.
Riegsinger, Tom Willems, David Koontz,
Mattis Bischoff, Dennis Hack, Jan Rämisch Zwar schaffte dieses Jahr keine AES-Mann-
und Alexander Steinbring mit einem zwei- schaft die Qualifikation für den Landes-
ten Platz begnügen. Nach einem äußerst entscheid in Frankfurt, jedoch zeigten die
knappen 5:4-Erfolg gegen die Viktoria- von Albert Jung, Rainhard Jöckel und
schule Darmstadt musste man im zweiten Ruben Schaal betreuten Teams allesamt
Spiel die deutliche Überlegenheit des eine ansprechende Leistung. Auf ein Neues
Teams des Starkenburg-Gymnasiums im nächsten Schuljahr!
Heppenheim anerkennen. Der relativ ho- Ruben Schaal

AES-Mannschaften beim Tischtennis-Regionalentscheid in Münster

93
XI. Sportliche Aktivitäten

Sieg beim Kreisentscheid Handball für Jungs der Altersklasse II


Am vergangenen Mittwoch (16.11.2011) Rodgau qualifizieren. Nach einem holpri-
fand der Kreisentscheid Handball für gen aber dennoch erfolgreichen Start ge-
Jungenmannschaften der Wettkampf- gen den späteren Zweiten aus Ober-
klassen II in Weiterstadt statt. Ramstadt erspielten sich die Jungs im
Hier holten die Jungs - perfekt eingestellt Turnierverlauf drei weitere klare Siege ge-
von „Jungnationalspieler“ Michael Malik - gen Teams aus Münster, Weiterstadt und
einen souveränen Turniersieg und konn- Pfungstadt.
ten sich so für den Regionalentscheid in Florian Sacher

Die erfolgreiche Mannschaft: stehend (hintere Reihe von links): Marco Knöll, Kris Jost, Hendrik Janßen,
Nils Reichstein, Tim Stuckert, David Koontz, Tom Dehos, Leon Janßen, Maximilian Böhm, Betreu-
er Michael Malik; kniend (von links): Karl-Jakob Liebig, Jannik Delp, Nick Kreuzer, Moritz Klinger,
Erik Sponagel;

94
XII. Unsere Schüler unterwegs

Unsere Schüler unterwegs


Termin Klasse(n) Reiseziel
23.08.2011 9 R1, 9 R2 Opel Rüsselsheim
31.08. - 10.09.2011 Studienfahrt Griechenland Rundfahrt
02. - 10.09.2011 Studienfahrt Toskanische Riviera
05. - 10.09.2011 10R Gardasee
05. - 09.09.2011 8G4 Edersee
05. - 09.09.2011 8G1 Edersee
05. - 09.09.2011 8G3 Edersee
05. - 09.09.2011 6 HR 1 Naturpark, Hochspeyer
04. - 09.09.2011 9G3 Berlin
03. - 10.09.2011 10R Italien
05. - 10.09.2011 6 G4 Jugendherberge Hilders / Rhön
05. - 09.09.2011 6 G1 Jugendherberge Hilders / Oberbernhards
05. - 09.09.2011 6 G2 Jugendherberge Hilders / Oberbernhards
05. - 09.09.2011 6 G3 Jugendherberge Hilders / Rhön
27.09.2011 8 G3 Amtsgericht Dieburg
05.10.2011 5 HR2 Wanderung Forstberg und Umgebung
25.10.2011 Q3 LK Orth Exkursion in den Schulwald
25.10.2011 6 G2 + 6 G4 Juniorlabor TU DA / Merck
24./26./28.10.2011 E 1 (Polen) Polen / Schulpartnerschaft
08.11.2011 5 HR1 - 3 Planetarium Mannheim
06.12.2011 13 GK Goethehaus und Wanderung Frankfurt
09.12.2011 8 R1, 8 R2 Burg Breuberg
13.12.2011 Darst. Spiel WU Schauspiel Frankfurt
13.12.2011 Q1 Bio 02 Senckenbergmuseum Frankfurt
17.12.2011 Q1 Stadtgeographischer Rundgang Frankfurt
12.01.2012 7G Latein Erbach, Elfenbeinmuseum und Schloss
18.01.2012 Jgst. 13 Haus der Geschichte, Bonn
24.01.2012 6 HR 1 Frankfurt, Ausstellung Tutanchamun
23. - 26.01.2012 Orchester Landesmusikakademie Schlitz
25.-30.01.2012 Q1 PoWi Berlinfahrt der PoWi-Leistungskurse
02.-05.02.2012 Q1 F01 Paris
08.-15.02.2012 9 G1, 9G4, Schulskikurs JH Hebelhof Feldberg-
Schwarzwald
09.02.2012 E2 Frankfurt English-Theatre
14.02.2012 9 R3 Betriebserkundung Fa. Döhler, Darmstadt
15.02.2012 6 G1 Theater Rüsselsheim
23.02.2012 7 G2 Frankfurt, Ausstellung Tutanchamun

95
XII. Unsere Schüler unterwegs

27.02.2012 Q2 E01 Staatstheater Darmstadt


29.02. - 07.03.2012 9 G2 Schulskikurs JH Hebelhof Feldberg
Schwarzwald
05.-06.03.2012 7 HR 1 Projektfahrt Regenbogenhaus Modau
07.03.2012 9 bili Geschichte Gedenkstätte Buchenwald
07. - 08.03.2012 9 G1 - 9G4 Gedenkstätte Buchenwald
08.03.2012 10 R2 Firma Koziol Michelstadt
09.-11.03.2012 LK Spo 12 Schwarzwald: Skifreizeit
12.03.2012 9 R2 Volksbank Reinheim Bewerbertraining
13.03.2012 Js. 9/10 kReL Pro Familia Darmstadt
16.03.2012 9 R3 Volksbank Reinheim Bewerbertraining
20. - 29.03.2012 8 G, 9 R (19 SuS) Paimpol / Bretagne Schulpartnerschaft
22.03.2012 Q2 LK Kunst Städelmuseum Frankfurt
23.03.2012 9 R3, 9R1 Ausbildungsinfotag Berufsschulzentrum
NORD Darmstadt
29.03.2012 7 HR1 + 2 Wanderung nach Lichtenberg
16.04.2012 DELF-SuS Institut Francais in Mainz
24.04.2012 E 06 / E 07 Staatstheater Darmstadt
24.04.2012 10 R1+2; 9H; 9 G2 Gedenkstätte Buchenwald
26.-29.04.2012 Q3 LK G Berlinfahrt des Leistungskurses Geschichte
05.06.2012 5 HR1 - 3 Hanau - Märchenfestspiele
11.-15.06.2012 7 G4, 7G1 Schullandheim Wegscheide, Bad Orb
11. - 15.06.2012 8 R2 Ruhpolding (Chiemsee), Labenbachhof
11.-15.06.2012 9H Ferienanlage Edertaler Hof, Edertal-
Affoldern
25. - 27.06.2012 E 05 Trier / Fahrt der Lateinklasse
26.06.2012 8 G1, 8 G4 Technikmuseum Mannheim
04.05.2012 7 G1, 7 G4 Römerkastell Saalburg
11.05.2012 Q4 Bio LK Senckenbergmuseum Frankfurt
11.05.2012 6 G3, 6G4 NaWi Schülerlabor TU Darmstadt
10.-15.06.2012 8 R1 Jugendherberge Sigmaringen
11.-15.06.2012 7 G2 Schullandheim Wegscheide, Bad Orb
11. - 15.06.2012 7 G3 Jugendherberge Oberbernhards
11. - 15.06.2012 5 G2 Jugendherberge Oberbernhards
11. - 15.06.2012 5 G3 Jugendherberge Oberbernhards
11. - 15.06.2012 5 G1 Jugendherberge Oberbernhards
12.06.2012 9 G 1-4 (12-16 SuS) Deutsches Poleninstitut Darmstadt
12. - 13.06.2012 E 2 (24 u. 16 Sus) Städelmuseum Frankfurt
15.06.2012 Q2 GK Kunst Städelmuseum Frankfurt
21.06.2012 E 06, E 07 Würzburg

96
XII. Unsere Schüler unterwegs

22. - 28.06.2012 8G Manchester


24.-26.06.2012 E 01 Köln
25.06.2012 Jg. 12 Gruppe 1: Hadamar, Gruppe 2: Osthofen
26.06.2012 Q2 BIO 02 Botanischer Garten Darmstadt
26.06.2012 5 G2 Hundertwasserhaus u. Mathildenhöhe DA.
27.06.2012 6 G2 Fahrt zur Experimenta nach Frankfurt
27.06.2012 Q2 Ks Wiesbaden Landtag
28.06.2012 6 G4 Experimenta Frankfurt

AES-Jungforscher im Schülerlabor
Am 25.10.2011 fahren 29 erwartungsvolle
Schüler und Schülerinnen der 6G2/G4 in
Begleitung ihres Biologielehrers Herrn
Korrell nach Darmstadt. Ihr Ziel: Das Junior-
labor auf der Lichtwiese der TU Darmstadt.
Das Pharma- und Chemieunternehmen
Merck und die Technische Universität
Darmstadt betreiben dort ein gemein-
schaftliches Schülerlabor, um bei den Kin-
dern und Jugendlichen noch mehr Begeis-
terung und Verständnis für die Naturwis-
senschaften zu wecken. Die „Nachwuchs-
forscher“ können hier in einem stilechten
Chemielabor Experimente unter Anlei- Julian Becker und Yannis Frohnert an ihrem
tung selbst durchführen. Die Groß- Arbeitsplatz
Bieberauer Gruppe wurde von Dr. Wanno-
wius, dem Leiter des Labors, freundlich waren mit Begeisterung dabei und gaben
begrüßt. An diesem Tag stand das Thema ihr Bestes.
Reinstoffe und Stoffgemische auf dem
Nach soviel Anstrengung gab es dann am
Stundenplan. In den Versuchen ging es
Schluss als Belohnung eine faustdicke
um das Problem der Trennung von ver-
Überraschung: Himbeereis. Die Schüler
schiedenen Stoffen. Praktisch wurden die
staunten nicht schlecht, als Dr. Wannowius
Extraktion eines Feststoffes (Karotten-
mit ihnen zusammen aus leckeren Zuta-
farbstoff einer Möhre) und die Destillati-
ten und mit Hilfe von flüssigem Stickstoff
on eines flüssigen Gemischs (Rotwein) von
ein waschechtes Eis herstellte. Jeder Schü-
den Schülern durchgeführt. Die Versuche
ler bekam davon einen großen Becher und
wurden zuerst mit der ganzen Gruppe be-
es schmeckte, wie könnte es auch anders
sprochen und danach durften Klein-
sein, hervorragend. Nach diesem gelun-
gruppen ihr Experiment selbstständig auf-
genen Abschluss konnte die Heimfahrt
bauen und durchführen. Anschließend
wohl gestärkt und zufrieden angetreten
wurden die Ergebnisse und offene Fra-
werden.
gen besprochen. Die Jungforscher der AES
Gerhard Korrell

97
XII. Unsere Schüler unterwegs

Berlinfahrt als Teil des Schulprogramms


Fünf Tage in der Bundeshauptstadt mit
den Leistungskursen Politik und Wirt-
schaft (PoWi) sind inzwischen fester Be-
standteil des Schulprogramms der Albert-
Einstein-Schule in Groß-Bieberau.
Damit die unterrichtliche Belastung nicht
zu stark ist, bringen Schüler und Lehrer
für diese Studienfahrt sogar ein Wochen-
ende ein und besuchen in Berlin politi-
sche Institutionen, Verbände und regel-
mäßig die Gedenkstätte Hohenschön-
hausen.
Bei der diesjährigen Fahrt vom 25. bis 30. Zeitzeugen führen die SchülerInnen der PoWi-
Januar stand ein einstündiger Plenar- Leistungskurse durch die ehemalige Stasi-
besuch im Bundestag auf Einladung von Haftanstalt Hohenschönhausen
Daniela Wagner (MdB) mit einem sich an-
schließenden zweistündigen Gespräch mit Deutschland, die damit verbundenen Aus-
der Darmstädter Bundestagsabgeordne- landseinsätze der Bundeswehr und
ten von Bündnis 90/DIE GRÜNEN auf dem insbesondere der Afghanistaneinsatz wa-
Programm. ren hier Diskussionsthemen. Neu im Rah-
men der Studienfahrt war der Besuch der
Arbeitsalltag einer Abgeordneten im Bun- Friedrich-Ebert-Stiftung. Urban Überschär,
destag und im eigenen Wahlkreis, in- Leiter des Forums Politik und Gesellschaft
nerfraktionelle Diskussionen und Ab- der Friedrich-Ebert-Stiftung, erläuterte ex-
stimmungsverhalten zur Verlängerung emplarisch für alle parteinahen Stiftungen
des an diesem Tag in namentlicher Ab- deren Bildungsauftrag und politische
stimmung beschlossenen ISAF-Mandats Bildungsarbeit im In- und Ausland. Inter-
für die Bundeswehr in Afghanistan waren essant war für die SchülerInnen zudem die
zentrale Themen des lebendigen Ge- Finanzierung der parteinahen Stiftungen,
sprächs mit der Darmstädterin. die auf Grundlage der Wahlergebnisse der
Bereits den Weg vom Alexanderplatz zum Parteien der letzten vier Bundestags- oder
Bundestag nutzten die beiden Leistungs- Landtagswahlen erfolgt. Trotz der Nähe
kurse für Kurzpräsentationen zum Roten zu den Parteien dürfen Stiftungsgelder
Rathaus, zur nationalen Gedenkstätte Neue nicht in die Parteiarbeit fließen und vor
Wache, zum Palast der Republik, zur Wahlen haben die Stiftungen ein beson-
Humboldtuniversität oder zum Regie- deres „Abstandsgebot“ einzuhalten, konn-
rungsviertel. ten die SchülerInnen erfahren. Dass jede
Stiftung eigene Schwerpunkte in der po-
Dem Besuch des Bundestages schloss sich litischen Bildungsarbeit setze, machte der
eine Einladung in das Bundesvertei- Vertreter der Friedrich-Ebert-Stiftung an
digungsministerium an. Der erweiterte der konkreten Arbeit der eigenen Stiftung
Sicherheitsbegriff der Bundesrepublik deutlich und verwies zudem auf die

98
XII. Unsere Schüler unterwegs

Stipendienangebote der Stiftungen für fahrt ist ein schöner und informativer Ab-
junge StudentInnen oder DoktorantInnen. schluss der Unterrichtseinheit Politische
Strukturen und Prozesse, bei dem wir einzel-
Den Abschluss der Studienreise bildete ein
ne Teilaspekte in der Nachbereitung der
Besuch in der Gedenkstätte Hohenschön-
Studienfahrt sicher noch vertiefen werden.
hausen, der Stasi-Untersuchungshaft-
In Hohenschönhausen hat sich bereits
anstalt in der ehemaligen DDR. In einem
angedeutet, dass wir uns in beiden Leis-
Seminar beschäftigten sich die Schüler,
tungskursen noch einmal intensiv mit
ungewohnt an einem Sonntagvormittag,
dem politischen System der DDR und den
mit den Aufgaben des Ministeriums für
Unterschieden zu unserer parlamentari-
Staatssicherheit und erarbeiteten sich ei-
schen Demokratie beschäftigen werden.
nen Einblick in das Rechts- und Justiz-
Hier hatten die Schüler viele Fragen, und
system der DDR. Eine Führung durch die
dazu werden wir sicher auch fachübergrei-
Haftanstalt und Gespräche mit zwei Zeit-
fend mit den Historikern zusammenarbei-
zeugen beendeten für die Schüler den in-
ten“, so die beiden begleitenden PoWi Leh-
formativen und beeindruckenden Vormit-
rer Rainer Köster und Ralf Guinet.
tag und das diesjährige Berlinprogramm
der PoWi-Leistungskurse der Albert-Ein- R. Guinet
stein-Schule Groß-Bieberau. „Die Studien-

Skifreizeit 2012 im Schwarzwald/Feldberg


Skiiiiifoooarn! Vom 8. bis 15. Februar 2012 gen Zimmer beziehen. Nach dem Abend-
machten sich die Klassen 9G1 und 9G4 auf essen trafen sich die Klassen in ihren
den Weg zum Feldberg im Schwarzwald. Gemeinschaftsräumen, um den vergan-
Wir starteten bereits um sieben Uhr mor- genen Tag zu besprechen und den weite-
gens. Nach einer sehr lustigen vier- ren Verlauf zu klären. Danach konnten wir
stündigen Busfahrt durch verschneite uns noch auf den Zimmern treffen und
Wälder erreichten wir unser Ziel: die Ju- den aufregenden Tag ausklingen lassen.
gendherberge Hebelhof. Direkt nach un- Um sieben Uhr klingelte dann auch schon
serer Ankunft gab es Mittagessen in den wieder der Wecker. Nach einem ausgewo-
Gemeinschaftsräumen, in denen wir uns genen, sehr leckeren Frühstücksbuffet
anschließend umzogen, um die Pisten ging es wieder hoch auf den Berg. Die
unsicher zu machen. Es blieb uns nicht viel Gruppe von Herrn Storck übte eine For-
Zeit zum Einfahren, denn es wurden gleich mation, den „Bieberauer Keil“. Um zwölf
die verschiedenen Kurse eingeteilt. Diese Uhr ging es dann immer in die Jugend-
bestanden aus mehreren Anfängerkursen, herberge zum Mittagessen. Danach hat-
zwei Fortgeschrittenenkursen und einem ten wir eine Stunde Erholungspause, um
Kurs für die Profis. Schon an diesem ers- anschließend wieder unsere Skier anzu-
ten Tag sind uns die vielen Schlepplifte schnallen und alles verlief wie gewohnt.
und die wenigen Sessellifte des Skigebiets An diesem Tag haben wir nach dem
aufgefallen. Um ungefähr vier Uhr gab es Abendessen Referate gehalten, die wir
die letzte Abfahrt des Tages und somit war zuvor zu Hause vorbereitet hatten. Frei-
der erste Skitag auch schon wieder vorbei tags haben die Profis einen Fortgeschrit-
und wir konnten endlich unsere geräumi- tenen zugeteilt bekommen, um gemein-

99
XII. Unsere Schüler unterwegs

sam ein paar Kurven zu fahren. Da für die Dienstag: Unser letzter Skitag und damit
9G1 am Samstag nur das Langlaufen am der Tag des großen Skirennens. Vormit-
Nachmittag geplant war, hatte sie den tags bereiteten wir uns auf den Slalom
ganzen Vormittag zur freien Verfügung. vor, indem wir ihn ein paar Mal durchfuh-
Währenddessen besuchte die 9G4 das ren. Nachmittags war es dann endlich so-
Haus der Natur. Abends fand dann die Dis- weit! Die Anfänger wagten sich als die Ers-
co im alten Schwimmbad der Jugendher- ten in den Slalom, danach galt es dann für
berge statt, wobei auch die Lehrer auf ihre die Fortgeschrittenen und die Profis, sich
Kosten kamen. Den Eröffnungswalzer tanz- im umgesteckten Slalom zu beweisen.
te unter anderem Herr Weber mit Frau Jeder kann stolz auf seine Leistung sein!
Leuffen. Am nächsten Tag probierte sich Wir alle fanden es sehr schade, die letzte
die 9G4 im Langlauf und die 9G1 besuch- Abfahrt hinter uns zu bringen, waren wir
te das Museum. Am Montag fanden sich doch gerade erst richtig in Fahrt gekom-
dann wieder Zweiergruppen zusammen, men. Insgesamt konnten wir uns nicht
die dieses Mal aus einem Anfänger und über zu wenig Schnee beschweren, was
einem Profi oder Fortgeschrittenen be- sich besonders am Tag der Abreise zeigte.
standen. Alle staunten hierbei, wie gut die Über Nacht hatte es im Schwarzwald über
Anfänger schon auf ihren Skiern standen. einen halben Meter Neuschnee gegeben!
Das Highlight dieses Tages war die abend- Wir waren eingeschneit, sodass der Bus
liche Fackelabfahrt, bei der wir alle ganz erst mit großer Verspätung am Hebelhof
langsam und in einer Reihe mit einer Fa- ankam und wir somit erst drei Stunden
ckel in der Hand den Berg hinuntergefah- später unsere Heimreise starten konnten.
ren sind. Allerdings mussten wir hierfür Trotz allem kamen wir unversehrt in Groß-
erst mit unseren Skiern auf der Schulter Bieberau an und können abschließend
und den Skischuhen an den Füßen den sagen: Es war eine tolle Woche und auch
Berg erklimmen. Mit dem schönen Anblick in Deutschland lässt es sich super Ski-
der vielen Lichter wurden wir dafür aber fahren!
belohnt. Anschließend gab es noch eine
Julia Gaydoul, Fabienne Bernius
Après-Ski-Disco – natürlich in Skiklamotten.
und Hannah Kreuzer

Inhaber: Rolf Heinlein

100
XII. Unsere Schüler unterwegs

Ausflug der Jahrgangsstufe 9 nach Buchenwald


Nach vierstündiger Busfahrt kamen wir empfinden, wie die damaligen Häftlinge
am 07. März 2012 am Konzentrationslager frieren mussten. Weiter gingen wir in eine
in Buchenwald um ca. 13:30 Uhr an. Wir Baracke, anschließend zu den Massengrä-
holten unsere Bettwäsche und Lunch- bern und in das Krematorium (Leichen-
pakete ab und bezogen unsere Zimmer. haus), wo wir uns gewissermaßen bildlich
Sandra, unsere Führerin, führte uns zu ei- vorstellen konnten, wie dort die Toten
nem Raum, in dem ein Stuhlkreis stand behandelt wurden. Wir besichtigten die
und in der Mitte viele Bilder lagen, die alle Arzträume, in denen sich die Gefangenen
was mit dem KZ, dem Leben dort oder ausziehen mussten, von einem SS-Mann
den Menschen dort zu tun hatten. Jeder untersucht wurden und sich dann mes-
suchte sich ein Bild, und erklärte, warum sen lassen sollten, wobei hinter der Leiste
er sich dieses genommen hatte und wer ein Raum war, in dem ein Mann mit einem
es vermutlich gezeichnet/fotografiert ha- Gewehr stand, der dann dem Gefangenen
ben könnte. Danach sind wir in den Kino- ins Genick schoss. Anschließend gingen
saal gegangen, in dem wir einen Film über wir in das Museum, in dem wir uns um-
das Konzentrationslager Buchenwald und schauten und uns ein Thema aussuchten
das Leben dort angeschaut haben. An- und später auch vorstellten. Wir gingen
schließend führte uns Sandra zu einer An- zurück in unsere Jugendherberge, aßen
zeigetafel, auf der ein Umriss des gesam- zu Mittag und trafen uns danach in einem
ten KZs abgebildet war und erklärte die Raum, um Sandra ein Feedback zu geben.
einzelnen Häuser – unter anderem den Manche stellten ihre ausgewählten Sachen
Bahnhof, dessen Überreste sie uns dann vor und erzählten über ihr Thema, was sie
auch zeigte. Im Anschluss gingen wir zur darüber gelesen/gesehen haben. Gegen
sogenannten „Caracho-Straße“ weiter, an Mittag fuhren wir nun mit unseren neu
der die Gefangenen immer „traditionell“ gewonnenen Erkenntnissen nach Hause
begrüßt wurden, indem man auf sie und freuten uns auf unsere Familien.
gewaltvoll einschlug und Bluthunde auf
Eigene Meinung: Wir fanden das Konzen-
sie los ließ. Weiter ging es zum lager-
trationslager sehr informativ und span-
eigenen Tierpark und schauten uns dann
nend. Wir sind sehr froh, dass wir dorthin
in einem warmen Raum auf einer Platte
gefahren sind. Nun wissen wir, was damals
Modelle des nachgebauten KZs an. Nach-
Schlimmes passiert ist und kennen die
dem Sandra uns sehr viel Informatives über
Geschichte nun ganz genau. Wir sind nun
das Leben und den Tagesablauf insge-
um einige Erfahrungen reicher geworden.
samt erzählte, gingen wir danach in der
Wir fanden es toll, dass wir viel alleine pro-
Jugendherberge essen und schliefen dann
bieren durften und uns sehr viel beige-
erschöpft ein. Am nächsten Tag frühstück-
bracht worden ist.
ten wir und liefen dann auf den Appell-
Chiara und Lena
platz, auf dem es sehr stark windete. Hier
(9G4, Geschichtskurs Schaal)
konnten wir zumindest ansatzweise nach-

101
XII. Unsere Schüler unterwegs

Skilanglauf-Exkursion des 12er-Sport-LKs


Am frühen Morgen des 09. März machte (Dauer-, Intervall-, Wiederholungs- und
sich der Sport-LK unter Leitung von Herrn Wettkampfmethode) behandelt, die in den
Schaal und Herrn Storck zum 300 km ent- folgenden Praxisblöcken der nächsten
fernten Feldberg auf, um dort im Rahmen beiden Tage umgesetzt wurden.
der Unterrichtseinheit „Vielfältiges Trai-
Am Samstagvormittag wurde ein Training
ning der Ausdauerleistungsfähigkeit“ ent-
nach der Dauermethode mit Pulsbereich-
sprechende Sporttheorieinhalte praxisnah
Vorgabe vorgenommen. Nach einem
zu erleben.
„Technik-Anschauungsunterricht“ bei ei-
Insgesamt wurden fünf Praxis- und zwei nem zu diesem Zeitpunkt stattfindenden
Theorieblöcke durchgeführt. Zu Beginn Skilanglauf-Jugendwettkampf am Leis-
stand eine Skiwanderung mit Gerät- tungszentrum Herzogenhorn wurde an
gewöhnung und Technikeinführung auf einem steilen Anstieg mittels der schul-
dem Programm, in der unter anderem eigenen Pulsuhren die maximale Herzfre-
Aspekte des Gleitens, Abstoßens, Doppel- quenz ermittelt.
stockschubs sowie leichte Abfahrten mit
Der Praxisblock am Nachmittag stand
Halbpflug, Bremspflug, Flugbogen und
unter dem Gesichtspunkt des Intervall-
Umtreten geübt wurden.
trainings. Auch der kulturelle Aspekt – ein
Einer für manche ungewohnte und somit Einkehren mit Verzehr einer leckeren
aufregende Liftfahrt mit den schmalen Schwarzwälder Kirschtorte – durfte nicht
Langlaufskiern unter den Füßen folgte im fehlen, bevor am Abend u.a. die bisheri-
zweiten Praxisblock der Gipfelanstieg zum gen Praxisblöcke reflektiert und die Be-
1415m hohen Herzogenhorn, wo bei deutung der Grundlagenausdauer thema-
schönstem Wetter das wunderschöne Pa- tisiert wurde.
norama genossen werden konnte. Die
Sportlicher Abschluss des Ausdauer-Wo-
anschließende Abfahrt im tieferen Schnee
chenendes war die Simulation eines Bi-
war ein weiteres tolles Erlebnis.
athlon-Wettkampfes, bei dem die Schüler-
Am Abend wurden dann grundlegende innen und Schüler teils unter Beifall an-
Trainingsmethoden im Ausdauerbereich derer vorbeikommender Skilangläufer um
die Plätze liefen und schossen.
Großen Dank gilt es Herrn Storck auszu-
sprechen, der uns fachmännisch, tatkräf-
tig und stets gut gelaunt durch „sein
Wohnzimmer“ führte.
So war die Feldberg-Exkursion aufgrund
der tollen Rahmenbedingungen, des herr-
lichen Wetters, aber auch aufgrund der
gemachten vielfältigen Erfahrungen ein
gelungenes Ereignis und eine absolute
Bereicherung des alltäglichen Unterrichtes.
Ruben Schaal

102
XII. Unsere Schüler unterwegs

Schüler machen ihren Strom


NaWi– Gruppe der AES besucht Lernlabor
der TU Darmstadt
Eine NaWi-Gruppe (NaturWissenschaft)
der 6. Klassen hatte die Gelegenheit, un-
ter der Leitung ihres Kurslehrers, Herrn
Korrell, das Lernlabor „Abenteuer Technik“
einen Tag lang zu besuchen. Dieser außer-
schulische Lernort ist ein Angebot der
Fachdidaktik der Informatik an der TU
Darmstadt. In diesem Workshop werden
die natürlichen Ressourcen Wind, Wasser des Wortes begreifen. Wichtig war auch,
und Sonne genutzt, um Energie zu ge- den SchülerInnen die Idee zu vermitteln,
winnen. dass viele auch komplizierte Probleme
Das aktuelle Projekt „Strom für die Insel“ gelöst werden können, indem man sie
ist in eine fantasievolle Rahmenhandlung zunächst vereinfacht und geeignet dar-
eingebettet. Die Schülerinnen und Schü- stellt (modelliert). Die einzelnen Teams
ler befinden sich mit ihrem Lehrer auf ei- mussten innerhalb ihrer Gruppe eng zu-
nem Kreuzfahrerschiff. Das Schiff gerät bei sammenarbeiten und sich gemeinsam
einem Gewitter in Seenot und alle Passa- dem angestrebten Ziel nähern. An den
giere werden mit einer Menge Treibgut einzelnen Stationen wurde eifrig ge-
an den Strand einer einsamen Insel ge- schraubt, gesägt, geschnitten, geklebt,
spült. Der Lehrer ist als erster da und ent- diskutiert, Rückschläge weggesteckt, vor-
wickelt einen Fluchtplan. Er möchte Strom läufige Ergebnisse optimiert. Natürlich
erzeugen, um ein SOS-Signal abzusetzen. war bei solch intensiver Arbeit zwi-
Dafür schlägt er verschiedene Ideen vor, schendurch auch Zeit für Essen und Trin-
die er in Form von Stationen mit Arbeits- ken.
aufträgen für seine Crew umsetzen möch- Der gezeigte Einsatz hat sich für alle Grup-
te: Es sollen aus dem Treibgut Wind- und pen gelohnt. Mithilfe von Wasser, Wind
Wasserräder sowie ein Sonnenkraftwerk und Sonne gelang es am Ende, über ei-
gebaut werden. nen Generator genügend Strom zu erzeu-
Die SchülerInnen konnten sich frei in gen, um das SOS-Signal erfolgreich ab-
Kleingruppen einteilen. Jede Gruppe wur- setzen zu können. Jede Forschergruppe
de von einem TU-Mitarbeiter betreut, der präsentierte ihre Ergebnisse in einer ge-
ihr Ansprechpartner für alle möglichen meinsamen Schlussrunde den anderen
Fragen und Hilfen war. Die jungen NaWi- TeilnehmerInnen, so dass alle Einblick in
Forscher gingen mit Eifer und Begeiste- die Arbeit der anderen erhielten.
rung an die gestellte Aufgabe und jede Zufrieden, wenn auch etwas müde, mach-
Gruppe wollte natürlich auch zuerst am ten sich die Stromerzeuger am Ende des
Ziel sein. Tages wieder auf die Heimreise.
Die SchülerInnen konnten beim Experi- Dieser Workshop ist sehr empfehlenswert.
mentieren die Technik im wahrsten Sinne
Gerhard Korrell

103
XII. Unsere Schüler unterwegs

Auf den Spuren der Industriellen Revolution


Schüler der Albert-Einstein-Schule auf Studienfahrt im britischen Manchester

Dass Studienfahrten ins benachbarte eu- zugeschrieben wird. Selbstverständlich


ropäische Ausland auch schulüber- finden sämtliche Führungen in englischer
greifend organisiert und realisiert werden Sprache statt, um die sprachlichen Fähig-
können, zeigt sich an einem aktuellen keiten der Jugendlichen zu schulen.
Beispiel. Insgesamt 82 Schülerinnen und Genau dazu werden sie bis zu ihrer Rück-
Schüler aus drei verschiedenen Schulen kehr am 29. Juni 2012 auch noch genug
befinden sich seit dem 22. Juni 2012 im Gelegenheit haben. Auf dem abwechs-
britischen Manchester. Knapp die Hälfte lungsreichen Programm stehen nämlich
der Teilnehmer besucht die Albert-Ein- noch Besuche des Fußballstadions Old
stein-Schule in Groß-Bieberau, der Rest die Trafford und der Quarry Bank Mill in Styal,
Ernst-Reuter-Schule bzw. die Heinrich- einer alten Textilfabrik, wo sie den
Mann-Schule aus Dietzenbach. Fertigungsprozess von der Rohbaumwolle
bis zum fertigen Tuch kennen lernen
Gemeinsam führte sie ihr Weg nun nach
werden. Und zwischendurch, wenn mal
Manchester, wo sie sich auf die Spuren
das beliebte Shopping auf dem Pro-
der Industriellen Revolution begeben.
gramm steht, üben sich die begeisterten
Unter anderem besuchten sie Ironbridge,
Teilnehmer nicht nur im Alltagsenglisch,
den Ort, der nach der ersten eisernen Brü-
sondern sind sich auch ganz sicher, Eng-
cke der Welt benannt ist, sowie die Ha-
land nicht den letzten Besuch abgestat-
fenstadt Liverpool, der eine Schlüsselpo-
tet zu haben.
sition bei der Industrialisierung Englands
Jörg Walther

104
XII. Unsere Schüler unterwegs

Auf den Spuren des Pharaos Tutanchamun


Am vergangenen Donnerstag machte sich
die Klasse 7G2 im Rahmen des Ge-
schichtsunterrichts auf den Weg nach
Frankfurt, um die momentan dort gastie-
rende Ausstellung „Tutanchamun – Sein
Grab und die Schätze“ zu besuchen.
Wer kennt sie nicht, die goldene Toten-
maske des Tutanchamun? Die Schüle-
rinnen und Schüler der 7G2 konnten ne-
ben diesem Schatz noch ca. 1.000 weitere
minutiös und realitätsgetreu erstellte Re-
pliken der Grabbeigaben, goldenen Sär-
und Dublin, gesehen haben, vermochte
ge und Schreine und den Schmuck des
uns so die Faszination, die vom Alten Ägyp-
Pharaos betrachten.
ten und einem seiner berühmtesten Pha-
Die Wanderausstellung, die bis dato raos ausgeht, zu offenbaren und den
bereits ca. 2,5 Millionen Besucher in elf eu- Schülerinnen und Schülern die wunder-
ropäischen Städten, z.B. München, Madrid bare Welt der Pharaonen näherzubringen.
Ruben Schaal

Exkursion ins Technikmuseum Mannheim


Am Dienstag, den 26.06.2012, machten sich erhielten die Schülerinnen und Schüler
zwei Busse mit Schülerinnen und Schü- einen Überblick zur Geschichte der Indus-
lern der Jahrgangsstufe 8 auf, um im Rah- trialisierung seit Mitte des 18. Jahrhunderts.
men des Unterrichtsthemas „Industrielle
Daneben konnten die Schülerinnen und
Revolution und Soziale Frage“ das Landes-
Schüler die Dauer- und Sonderausstellung
museum für Technik und Arbeit (Techno-
eigenständig erkunden. Ob Hochdruck-
museum) in Mannheim zu besuchen.
verfahren an der Rollen-Rotationsdruck-
Das TECHNOSEUM, mit seinen rund 8.000 maschine, Papierschöpfen an der Bütte
Quadratmetern Ausstellungsfläche neben oder Hanf- und Leinenweberei an mecha-
dem Deutschen Museum in München und nischen Webstühlen – Vorführungen an
dem Deutschen Technikmuseum in Berlin einzelnen Stationen gaben den Schüler-
eines der größten Technikmuseen in innen und Schülern einen anschaulichen
Deutschland, thematisiert in der Daueraus- Einblick in die historischen Arbeits-
stellung die Entwicklungen in Naturwis- prozesse und Herstellungsmethoden.
senschaften und Technik vom 18. Jahrhun- Zudem konnten sie sich besser ausmalen,
dert bis heute sowie den sozialen und wie der Arbeitsalltag und die Wohnver-
wirtschaftlichen Wandel, den die Industri- hältnisse einer Arbeiterfamilie in der Textil-
alisierung in Deutschland ausgelöst hat. industrie im 19. Jahrhundert aussahen.
Innerhalb einer 90-minütigen Führung Ruben Schaal

105
XII. Unsere Schüler unterwegs

Exkursion der 7er-Klassen zum Römerkastell Saalburg


Im Rahmen der Unterrichtsreihe „Rom - Vom Dorf zum Imperium Romanum“ besuch-
ten die Geschichtskurse der Jahrgangsstufe 7 das weltweit einzig wieder aufgebaute
Römerkastell mit archäologischem Museum

Das Kastell gehört zum UNESCO-Welterbe zerstört, das Dorf menschenleer. Die verfal-
Limes, der Grenze zwischen dem Römischen lenen Mauern des Kastells dienten im Mit-
Reich und den germanischen Stammes- telalter und bis in die Neuzeit hinein als
gebieten. Nachdem bereits vorher schon ein Steinbruch. Der Zerstörung wurde erst An-
Holzkastell bestand, wurde dieses vor etwa fang des 19. Jahrhunderts Einhalt geboten.
1900 Jahren zu einem Kastell in Steinbau- Der deutsche Kaiser Wilhelm II. veranlasste
weise erweitert, das einer Besatzung von 1897 den Wiederaufbau des alten Römer-
rund 600 Mann Platz bot. Entlang der Stra- kastells. Auf den antiken Fundamenten des
ße entwickelte sich im Laufe eines Jahrhun- einstigen Römerkastells entstand so die Re-
derts eine Siedlung mit vollständiger Infra- konstruktion des Saalburg-Kastells.
struktur nach römischem Vorbild. Es gab
Innerhalb einer 45-minütigen Führung und
befestigte Straßen, Geschäfte, Gasthäuser
einer anschließenden Erkundungs-Rallye
und eine Badeanlage. Dort wohnten die Fa-
hatten die Schülerinnen und Schüler die
milien der Soldaten, Händler und Handwer-
Möglichkeit, diese Geschichte nachzuvoll-
ker. Insgesamt lebten bis zu 2000 Soldaten
ziehen und einen Einblick in die Lebens-
und Zivilisten im Bereich der Saalburg.
weise der Soldaten zu erhalten. Auf dies
Als im Jahr 360 n. Chr. die germanischen kann nun im Unterricht aufgebaut werden
Alemannen die römischen Grenzprovinzen bzw. kann dies im Unterricht weiter vertieft
überfielen und plünderten, wurde der Li- werden.
mes schließlich endgültig aufgegeben und
Ruben Schaal
mit ihm die Saalburg. Das Kastell wurde

106
107
XIII. Schüleraustausch

Schüleraustausch mit China


„We are a bit special, but it‘s okay!“

Am 06.08.2011 erwarteten wir unsere chi- Kletterwald ging. Außerdem erlebten die
nesischen Gäste am Frankfurter Flugha- chinesischen Schüler unseren Schulalltag.
fen. Nach einer halben Stunde voller Span- Unsere Austauschpartner besuchten mit
nung und Spekulationen war das Stau- uns den Unterricht, aber erlebten ebenso
nen auf chinesischer sowie auf deutscher einen Sporttag, der auch traditionelle und
Seite groß. Vor uns standen 22 Chinesen klassische deutsche Tänze beinhaltete.
im Partnerlook, welche sich auch in Größe
Die zweite Woche des Aufenthalts ver-
und Haarfarbe glichen. Nachdem wir alle
brachten unsere Gäste ohne uns und reis-
unseren Partnern zugeteilt wurden und
ten durch Europa.
erste Anweisungen erhalten hatten, fuh-
ren wir nach Hause und verbrachten den Bereits nach dieser Woche hatten sich gute
restlichen Tag in unserer Familie. In der Freundschaften entwickelt, die nun jedoch
folgenden Zeit durchlebten wir ein viel- zunächst per Email gepflegt werden muss-
seitiges Programm, das von der Besichti- ten.
gung des Lichtenberger Schlosses, der
Zwei Monate später stand dann der Ge-
Mathildenhöhe, den Sehenswürdigkeiten
genbesuch in der Heimatstadt unserer
Frankfurts bis hin zu einem Ausflug in den
Gäste, Jiaxing, an.

108
XIII. Schüleraustausch

Nach etwa zehn Stunden Flug, mit kompetenzen hatten, waren die Fähigkei-
Zwischenstopp in Amsterdam, landeten ten der chinesischen Schüler in Mathe von
wir sicher in Shanghai. Von dort ging es keinem von uns zu übertreffen.
dann zwei Stunden mit dem Bus in Rich-
Nach einem vielfältigen Mittagessen in der
tung Westen – Ziel: Jiaxing Highschool.
Schulkantine hielten die DSD-Schüler ei-
In der Schule wurden wir herzlich von chi- nen Vortrag über Jiaxing und die Schule.
nesischen und deutschen Fahnen und Die DSD-Schüler lernen Deutsch um ihr
dem Schulleiter begrüßt. Nach weiteren Deutsches Sprachdiplom abzulegen und
offiziellen Begrüßungen starteten wir nun um somit befähigt zu sein in Deutschland
unsere Reise durch China. Quer durch zu studieren. Ihre Sprachkenntnisse wa-
zunächst unüberschaubares Verkehrscha- ren überraschend gut, was uns doch auch
os, die komplizierten Geldwechselan- zeigte, dass für chinesische Schüler die
gelegenheiten und vorbei an winkenden Schule im Mittelpunkt steht.
Chinesen, die sich über das Aussehen der
Nach der Schule besichtigten wir das Mu-
großen, blonden Europäer freuten, kamen
seum in Jiaxing, in dem uns eine kompe-
wir alle in unseren Gastfamilien an.
tente Museumsführerin die Geschichte der
Am ersten Abend trafen wir uns alle in Stadt näher brachte. Abschließend ver-
einer Karaokebar in dem alten Stadtteil brachten wir noch einmal Zeit in dem al-
von Jiaxing, in der wir zum ersten Mal ten Viertel und hatten auf der Yue He Stra-
Kontakt mit der Kultur aufnahmen. Trotz ße Zeit Andenken zu kaufen, unser
Jetlag siegte das Interesse an der Kultur Verhandlungstalent unter Beweis zu stel-
dieses Landes und wir verbrachten einen len, kulturelle Kuriositäten zu probieren
ruhigen, aber schönen Abend. und den unzumutbaren Tiermarkt zu be-
suchen, der uns auch eine „andere“ Seite
Den nächsten Tag verbrachten wir in den
des Landes – Hunde und Katzen in Käfi-
Familien, die verschiedene Ausflüge ge-
gen aus Glas – präsentierte.
plant hatten, wie zum Beispiel in ein altes
Dorf oder an den Gründungsort der „Kom- Abends hatten unsere Partner eine gemüt-
munistischen Partei“. liche Bootsfahrt organisiert, während der
wir viel Spaß miteinander hatten und die
Montag war dann unser erster chinesischer
Stadt bei Nacht bewundern konnten.
Schultag. Beginnend mit dem wöchentli-
chen Fahnenappell, an dem alle Schüler Der Dienstag war dann komplett der chi-
diszipliniert und würdevoll das Hissen der nesischen Kultur gewidmet: Kungfu, chi-
chinesischen Fahne beobachten, erlebten nesische Musik, Tonpfeife und Kaligraphie.
wir das Schulleben unserer Partner. Nachmittags ließen wir uns zu Basketball
gegen die Schulmannschaft und Fußball
Wir begleiteten sie in ihren Unterricht, den
herausfordern, wobei wir bei ersterem
man nur schwer mit unserem vergleichen
ganz klar keine Chance hatten, jedoch beim
kann, da man mit 60 Schülern in einem
deutschen Nationalsport unsere Ehre
Raum anders lernt als mit der Hälfte.
wieder herstellen konnten.
Mündliche Mitarbeit wird reduziert, was
besonders im Englischunterricht zu be- Abends besuchten wir eine typische
merken war. Auch wenn die deutschen Karaokebar – zunächst noch kritisch be-
Schüler die besseren englischen Sprach- äugt, wurde diese spätestens am letzten

109
XIII. Schüleraustausch

Abend zu einer der besonderen Attraktio- der Disziplin und dem Ehrgeiz der Schüler,
nen unseres Aufenthalts... starteten wir dann zu den eigentlichen
Leichtathletikdisziplinen: Laufen, Hoch-
Mittwochs besichtigten wir eine Seiden-
sprung, Kugelstoßen – unser Erfolg war
fabrik, die uns erstmals die Arbeits-
jedoch, im Vergleich zu der vorherigen
bedingungen der unteren Gesellschafts-
Austauschgruppe, eher gering.
schicht zeigte – laute Maschinen, Hitze und
Gestank. Als Geschenk erhielten wir drei In der Mittagspause bereiteten wir ge-
Seidenraupen, inklusive einem Beutel mit meinsam „Huntun“, chinesische Maulta-
Maulbeerblättern für die eigene (mehr schen, zu, die sogar begeistert gegessen
oder weniger erfolgreiche) Zucht. wurden.
Das Mittagessen an diesem Tag bestand Freitag, unser letzter Tag in den Gast-
aus regionaltypischem „Zongzi“, was eine familien, verbrachten wir ohne unsere Part-
tetraederförmige, grüne klebrige Reis- ner am Süd-Nord-See. Nach einer aben-
pampe, gefüllt mit undefinierbarem teuerlichen Busfahrt besichtigten wir eine
Fleisch darstellt. Dies entsprach nicht ganz Insel, einen Schutzwall und eine religiöse
dem deutschen Geschmack, aber es gibt Anlage. Beim gemeinsamen Grillen und
in China immer wieder genug Möglich- anschließendem Orangenpflücken genos-
keiten zur Not auch durch Fastfood gesät- sen wir die letzten Sonnenstrahlen von
tigt zu werden. Jiaxing und stellten uns schon auf den
Abschied von unseren mittlerweile engen
Nachmittags besuchten wir das Schulamt
Freundschaften ein.
von Jiaxing, in dem wir über Kriminalität,
Verkehr und Schulsystem der Stadt infor- Am letzten gemeinsamen Abend feierten
miert wurden. wir alle zusammen in der schon bekann-
ten Karaokebar und brachten sogar die
Am nächsten Tag war für die chinesischen
schüchternsten und diszipliniertesten Chi-
Schüler der wohl wichtigste Tag im gan-
nesen dazu, mit uns zu tanzen und die
zen Schuljahr: das große Sportfest. Bereits
letzten Minuten unserer Gemeinschaft zu
an den vorherigen Tagen war intensiv trai-
genießen.
niert und die Abläufe einstudiert worden.
Auch wir Deutschen waren im Voraus fest Der Abschied am nächsten Morgen fiel
eingeplant worden und erhielten bei der umso schwerer. Einige Abschiedsreden
würdevollen Eröffnungsparade, in der später und nach einem letzten gemeinsa-
jede Klasse kostümiert und in bestimm- men Foto saßen wir winkend im Bus
ten Formationen einläuft, unseren Platz. einerseits in Trauer über den Abschied,
Mit Deutschlandfahnen, unseren einheit- aber gleichzeitig auch schon wieder in
lichen T-Shirts und lauten „Deutschland“- Vorfreude auf die nächste Woche.
Rufen kamen wir jedoch immer noch
Mit dem Bus fuhren wir nach Shanghai
nicht an die kreative Gestaltung unserer
und bewunderten zunächst die riesige
chinesischen Partner heran. Nach dem
Skyline und die Nanjing Road, auf der wir
Gymnastikwettbewerb folgte der Tanz-
Zeit hatten zum Shoppen. Außerdem fuh-
wettbewerb, bei dem die verschiedenen
ren wir auf den Jin Mao Tower und über-
Jahrgangsstufen vor einer Jury ihr Kön-
blickten die riesige Stadt von oben. Zum
nen unter Beweis stellten. Fasziniert von
ersten Mal nahmen wir die Entwicklung

110
XIII. Schüleraustausch

Chinas wahr, die riesigen Hochhäuser und


den Verkehr – all dies ist nicht mit dem
Bautempo und der Infrastruktur in
Deutschland zu vergleichen.
Unseren zweiten Tag in Shanghai ver-
brachten wir im Yu-Garten, ein klassischer
chinesischer Garten, welcher nicht der letz-
te sein sollte, den wir besichtigten. Dort
trafen wir auch Herrn Hofmann, der vor
einem Jahr mit seiner Familie nach
Shanghai gezogen war und uns von sei-
nem Leben in China berichtete.
Außerdem besuchten wir den Perlenmarkt,
auf dem man günstig Perlenschmuck kau-
fen konnte.
Abends fuhren wir mit dem Bus weiter
nach Suzhou, eine etwas kleinere Stadt, in
der wir am nächsten Morgen zunächst von Nudelsuppen schliefen wir dank dem
wieder eine Seidenfabrik besichtigten, sanften Ruckeln des Zuges die ganze
allerdings in diesem Fall eine von der Re- Nacht durch.
gierung aufgebaute Touristenattraktion Am nächsten Morgen: Ankunft in Peking,
mit Museum und Modenschau, die kei- viele Menschen, Müdigkeit, der Wunsch
neswegs die wahren Verhältnisse darstellt. nach einer Dusche und eine übermotivierte
Außerdem kam ein Mitglied unserer Grup- Reiseleiterin, die uns die nächsten zwei
pe in den Genuss einer Seidenraupe, wel- Tage durch halb Peking führte.
che das Personal sogar für uns frittierte.
Jedoch waren wir bald überwältigt von
Anschließend besuchten wir den Master- dem Platz des Himmlischen Friedens, der
of-Nets-Garden, machten eine Bootsfahrt uns mit Sonnenstrahlen empfing und den
auf dem Kanal der Stadt und besuchten Weg bildete zu der Verbotenen Stadt, vor
ein riesiges Shoppingcenter, sodass auch deren Einlass wir zunächst einen Blick auf
mal wieder der Wille der zwei weiblichen das große Gemälde von Mao Tse Tung
Wesen der Gruppe durchgesetzt wurde. werfen konnten.
Nach einer Busfahrt nach Nanjing stiegen Unzählige Tempel und andere Gebäude,
wir in den Nachtzug, der uns in 12 Stun- alle etwa im selben Baustil, ließen sich
den nach Peking bringen sollte. Diese Zug- bestaunen, die wir auch im Himmels-
fahrt war einer der spannendsten Momen- tempel bewundern konnten, welcher un-
te auf unserer Reise. ser nächster Zwischenstopp war.
Auch wenn es für Herr Baensch bereits das Bald fanden wir auch eine neue Beschäf-
dritte Mal war und er unter Murren in den tigung, für den Fall, dass unser geschicht-
Zug stieg, war es für uns eine ganz beson- liches und kulturelles Interesse nachließ –
dere Erfahrung. Trotz schmutziger Toilet- eine Art Federball, welcher im Kreis umher
ten, engen Zugkabinen und dem Geruch geschossen wurde und für viele lustige

111
XIII. Schüleraustausch

Momente sorgte. Eine weitere Attraktion der Wunsch, diese zwei Wochen nochmal
an diesem Tag war der Fake-Markt, auf dem genauso zu erleben, wie sie geschehen
wir mehrere Stunden verbrachten und viel sind.
Spaß dabei hatten, gefälschte Ray-Ban-
Natürlich sollte man nicht vergessen, dass
Sonnenbrillen, Louis-Vuitton-Handta-
China ein Land ist, in dem Menschen-
schen und Rolex-Uhren durch geschick-
rechtsverletzungen und die Todesstrafe
tes Handeln zu erwerben. Einige „Wanna
immer noch einen Teil des Alltags darstel-
buy Loleex?“-Rufe später gelangten wir im
len und auch, dass politisch sicherlich nicht
Hotel an, um endlich der gewünschten
alles korrekt abläuft, ist nicht zu vernach-
Hygiene nachzugehen.
lässigen.
Nach einer Nacht im Hotel mit wenig Schlaf
Auch der Begriff der „chinesischen Gefahr“,
ging es am nächsten Morgen los zur Chi-
die nach Deutschland und Europa greift,
nesischen Mauer. Zum ersten Mal war es
ist zu Teilen nicht unbegründet.
wirklich kalt, aber der Anblick dieses Bau-
werks war wieder einmal faszinierend. Ohne Zweifel sind unsere beiden Kultu-
ren sehr unterschiedlich, vor allem die
Etliche Stufen auf- und abwärts und eini-
Essgewohnheiten, die harten Betten, die
ge Fotos vergingen, bis wir uns auf den
Disziplin in der Schule, der Drang nach
Weg machten zum Sommerpalast, die Re-
Ansehen und Reichtum, die Toiletten, der
sidenz der Kaiserschaft in den heißen Som-
Verkehr...
mermonaten.
Die Gastfreundschaft und die Schönheit
Dort sahen wir wunderschöne Gebäude,
dieses Landes haben jedoch diese zwei
die direkt am Wasser lagen, hatten das letz-
Wochen für jeden von uns sicherlich zu
te Mal die Chance eine Mao-Bibel zu kau-
zwei der schönsten Wochen unseres Le-
fen und fuhren nach einer einstündigen
bens gemacht. Auch die immer noch be-
Suchaktion nach einem unserer Mitglie-
stehenden Email-Freundschaften und die
der los zum Olympiastadion, dem „Vogel-
Einladungen, die Familien wieder zu be-
nest“.
suchen, sind nicht selbstverständlich. Trotz
Zum Abschluss gingen wir ein letztes Mal teilweise mangelnden Sprachfähigkeiten
essen: Pekingente, was auch sonst. und erschwerter Kommunikation verstan-
den wir uns, konnten gemeinsam lachen
Und so schnell können zwei Wochen in
und aber auch eben über die Probleme
China vergehen. Mit einem Koffer voll mit
und Unterschiede der Kulturen mit-
Mitbringseln und einem Kopf voller Ge-
einander reden und uns so unsere beiden
danken und wundervollen Erinnerungen,
Welten ein wenig näher bringen.
ging es mit dem Flugzeug von Peking über
Amsterdam, trotz verpasstem Flug, wieder Zu danken ist abschließend noch Herrn
in die Heimat. Baensch und Herrn Schaal, die uns zwei
Wochen souverän durch China begleitet
Knapp vier Monate später sind diese Er-
haben, mit uns gelacht haben und sich
lebnisse immer noch fest in unseren Köp-
bis auf gelegentliche Meinungsverschie-
fen verankert, und immer wieder taucht
denheiten immer einig waren.
die ein oder andere Anekdote auf oder
Lea Jörgerling

112
XIII. Schüleraustausch

Schüleraustausch AES und St. Joseph, Paimpol


Auch in diesem Jahr fuhren wir am 20.03.12
wieder mit 20 Schülern der Albert-Einstein-
Schule zu unserer Partnerschule in Paim-
pol, in der Bretagne. Nach einer 15-
stündigen Busfahrt kamen wir gegen 21
Uhr vor unserer Austauschschule in
Paimpol an. Wir waren schon sehr beein-
druckt, als wir diese, am Hafen von Paimpol
liegend, vorfanden und uns unsere fran-
zösischen Austauschschüler und –lehrer
sehr herzlich empfingen. Müde von der
langen Reise fuhren wir mit unseren Gast-
familien direkt nach Hause. In den folgen-
den Tagen lernten wir nicht nur die Herz-
lichkeit des Direktors von Paimpol ken-
nen, der uns zu einem Frühstück einlud,
sondern auch viele beeindruckende Tat-
sachen über das französische Schulleben
und den Alltag der französischen Schüler. Wiedersehensfreude war auf beiden Sei-
Teilweise begleiteten uns Gasteltern zu ten groß. Auch die Franzosen wurden von
Ausflügen, fuhren uns mit ihren Autos zu Herrn Göbel mit einem Frühstück am
Veranstaltungen und zeigten uns die nächsten Morgen empfangen und durf-
Umgebung. Ein Highlight für unsere Schü- ten sich anschließend auf ein abwechs-
ler war der gemeinsame Ausflug mit den lungsreiches Programm bei uns freuen. Es
Franzosen zu der vorgelagerten île de wurde in der Pfalz Draisine gefahren, in
Bréhat. Wir erwanderten die ganze Insel Frankfurt im Filmmuseum gearbeitet, ein
zu Fuß an einem wunderschönen sonni- Theaterbesuch stand auf dem Programm
gen Tag und waren sehr beeindruckt von und die Mathildenhöhe in Darmstadt
der außergewöhnlichen Flora und Fauna. wurde erkundet. Am Abschiedsabend wa-
Als wir nach 9 Tagen Plouha und Paimpol ren alle Schüler glücklich darüber, an die-
um 6 Uhr morgens verließen, waren alle sem Austausch teilgenommen zu haben,
Beteiligten sehr traurig, dass neun Tage und die Lehrer erfreuten sich an den gro-
französisches Leben in der sonnigen Bre- ßen Fortschritten in der Kommunikations-
tagne vorbei waren. Doch der Gegenbe- fähigkeit der Schüler. Wir freuen uns den
such der französischen Schüler und Leh- Austausch in diesem Schuljahr fortführen
rer ließ nicht lange auf sich warten. Am 2. zu können und danken allen Beteiligten
Mai 2012 kamen die Franzosen mit dem für ihren Beitrag zum Gelingen des Aus-
Flugzeug aus Paris in Frankfurt an. Wir er- tauschs.
warteten den Bus an der Albert-Einstein- Ayten Akdogan
Schule mit großer Ungeduld und die Dagmar Becker-Kerschl

113
XIII. Schüleraustausch

Polenaustausch 2011
Besuch der polnischen Austausch-Schüler vom 24.-30.Oktober 2011
Der Besuch der polnischen Gäste begann
ungewöhnlich früh. Schon um 5.00 Uhr
morgens holten wir sie in Darmstadt ab.
Den Vormittag verbrachten wir in den Fa-
milien. Da sich die meisten schon kann-
ten, gab es keine Berührungsängste. Weil
unsere polnischen Freunde eine 15-
stündige Busfahrt hinter sich hatten und
wir „mitten in der Nacht“ aufgestanden
waren, krochen die meisten von uns noch
einmal ins Bett, um später die Zeit für ein
erstes Kennenlernen der Umgebung zu
nutzen.
Um 14.00 Uhr fand die offizielle Begrü-
ßung der polnischen Gäste durch den
Bürgermeister der Stadt Gr.-Bieberau, Der Rest des Tages war ohne festes Pro-
Herrn Buchwald, und unseren Schulleiter, gramm und wurde unterschiedlich gestal-
Herrn Göbel, statt. tet.
Als Begrüßungsgeschenke gab es eine Mittwochs war Darmstadt unser Ziel.
Tasche des Freundeskreises der AES, die Deutsche und polnische Schüler nahmen
Chronik „100 Jahre Albert-Einstein-Schu- an getrennten Führungen teil und dank
le“ sowie Kugelschreiber der ortsansässi- unseres „Native Speakers“ Tomasz konn-
gen Firma Merz und Krell. Im Anschluss ten unsere polnischen Freunde auch der
daran erkundeten wir im Rahmen einer Führung in deutscher Sprache gut folgen.
Rallye Groß-Bieberau. Nach dem Besuch des Hundertwasser-
Am Dienstag besuchten wir vormittags hauses, der Waldspirale, standen der Nach-
verschiedene Unterrichtsstunden an der mittag und der Abend erneut zur freien
AES, zuvor hatte Frau Benz die polnischen Verfügung.
Gäste durch die Schule geführt. Donnerstags besuchten wir noch einmal
gemeinsam mit den Austauschschülern
den Unterricht an der AES, das Projekt
„Deutschlandkunde“ von Herrn Jung
brachte kurzweilige Unterhaltung. Die
polnischen Schüler informierten uns
anhand von Power-Point-Präsentationen
über polnische Feiertage. Nach einem ge-
meinsamen Mittagessen in der Mensa
brachten uns Herr Korrell und Herr
Rutkowski mit Basketball ins Schwitzen.

114
XIII. Schüleraustausch

Freitag und Samstag waren wir in Frank- Um 19.00 Uhr bestiegen unsere polnischen
furt. Neben der Stadtführung, dem Besuch Freunde in Darmstadt den Bus, um die,
der Börse und des Senckenbergmuseums nicht nur aus unserer Sicht, beschwerli-
blieb noch viel Zeit zur individuellen Er- che 15-stündige Rückreise anzutreten.
kundung der Stadt. Ein interessierter Teil
Dies geschah nicht ganz ohne Tränen und
der Gruppe besichtigte das Goethehaus
zeigte, dass Freundschaften entstanden
sowie das Städel – Museum, während sich
waren bzw. sich festigen konnten.
ein anderer Teil im neuen Shopping – Cen-
ter auf Schnäppchenjagd begab. Die „kur- Viele beschlossen in Kontakt zu bleiben.
ze“ Nacht verbrachten wir in einer Jugend- Einige werden sich wiedersehen. So wie
herberge in Sachsenhausen. Am Sonna- Ave und ich. Wir werden uns auf jeden Fall
bend kamen wir dann um 18 Uhr wieder wieder treffen.
mit dem Zug in Reinheim an, der letzte
Ich kann jedem nur empfehlen am Aus-
Abend wurde individuell in den Familien
tausch mit unserer polnischen Partner-
verbracht.
schule teilzunehmen, denn es ist eine tol-
Und so war dann ganz schnell Sonntag, le Erfahrung und hilft internationale
der Tag der Abreise, der seinem Namen Freundschaften zu knüpfen.
alle Ehre machte, so wie sich Deutschland
Henri Paul Meinaß
die ganze Woche wettermäßig von seiner
allerbesten Seite präsentiert hatte.

115
XIV. Der Freundeskreis der AES informiert

Einladung zur Mitgliederversammlung


Der Vorstand des Freundeskreises der Albert-Einstein-Schule e. V. lädt Sie zur
Mitgliederversammlung
am Dienstag, 12. März 2013, 19.30 Uhr
in der Mensa der AES
herzlich ein.
Tagesordnung:
1. Begrüßung
2. Berichte des Vorsitzenden, des Rechners und der Rechnungsprüfer
3. Entlastung des Rechners
3. Entlastung des gesamten Vorstandes
4. Wahlen
a) Wahl eines Wahlleiters
b) Wahl des Vorstandes:
Vorsitzender
stellv. Vorsitzende (2)
Rechner
Schriftführer
Beisitzer (3)
c) Wahl eines Rechnungsprüfers
5. Anträge *)
6. Informationen
7. Verschiedenes
*) Anträge auf Satzungsänderungen müssen bis 31.10. des Vorjahres gestellt sein, sind für
2013 jetzt also nicht mehr möglich; sonstige Anträge sind bis zum 26.02.2013 schriftlich
einzureichen.
Willi Delp (Vorsitzender)

Kurz, aber wichtig


Wir bedanken uns bei allen Firmen und der Kommune, die mit ihren Anzeigen die Her-
ausgabe des Jahresberichtes ermöglicht haben. Wir bitten unsere Leser, diese Firmen bei
ihren Einkäufen zu berücksichtigen.
*
Alle Arbeiten und Aktivitäten des Freundeskreises werden von den Vorstandsmitglie-
dern ehrenamtlich geleistet. So bleiben die Mitgliedsbeiträge und Spenden ausschließ-
lich für Fördermaßnahmen zugunsten der Schülerinnen und Schüler erhalten.
*

116
XIV. Der Freundeskreis der AES informiert

Die Herstellungskosten für den Jahresbericht werden zum Teil durch Anzeigenaufträge
gedeckt. Sie werden von Vorstandsmitgliedern in ehrenamtlicher Arbeit eingeholt.
*
Die Verteilung der Jahresberichte geschieht folgendermaßen:
- an unsere Mitglieder
- an alle Schüler und Lehrer der Albert-Einstein-Schule
- an die Kommunen
- an die Firmen, die uns einen Anzeigenauftrag erteilt haben
- an die Deutsche Bibliothek
- an die Landes- und Hochschulbibliothek Darmstadt
Weitere Exemplare zum Preis von 1,50 € liegen bei allen schulischen Veranstaltungen aus.
Wir werden uns auch weiterhin um Anzeigenaufträge bemühen, damit die Verteilung der
Jahresberichte preisgünstig erfolgen kann. Mitglieder des Freundeskreises erhalten den
Jahresbericht auch in Zukunft kostenlos.
*
Der Freundeskreis der Albert-Einstein-Schule ist als gemeinnützig anerkannt. Die
Steuernummer beim Finanzamt Dieburg ist 08 250 50261. Für Spenden können wir ent-
sprechende Bescheinigungen ausstellen; bei Spenden bis 200,– € genügt es, wenn Sie
den Überweisungsträger mit Ihrer Steuererklärung einreichen.
Unsere Konten sind: - Volksbank eG Odenwald (BLZ 508 635 13), Konto 1670549
- Sparkasse Dieburg (BLZ 508 526 51), Konto 80 322 878
Auch die Mitgliedsbeiträge sind steuerlich abzugsfähig.
Es reicht aus, wenn der Kontoauszug der Steuererklärung beigefügt wird.
*
Eine herzliche Bitte an unsere Mitglieder:
Wenn sich Ihre Adresse und/oder Konto-Nummer geändert hat, lassen Sie uns das bitte
wissen.
Im Falle einer Rückbuchung des Mitgliedsbeitrages werden wir mit Kosten belastet, die
unsere Fördermittel schmälern.
*
Die Mitgliedschaft im Freundeskreis endet nicht automatisch mit der Beendigung der
Schulzeit eines Schülers. Das Erlöschen der Mitgliedschaft ist in §4, Abs. 4 unserer Satzung
geregelt. Wir führen Sie gerne als „Ehemalige“ weiter und senden Ihnen die Jahresberich-
te frei Haus zu.
*
Da wir nicht überall dabei sein können, bitten wir um Unterstützung bei den Bildbeiträgen.
*
An alle Autoren: Ab sofort können Sie uns Artikel und Bilder für den kommenden Jahres-
bericht 2012/2013 per E-Mail an jahresbericht@aes-freundeskreis.de senden.

117
XIV. Der Freundeskreis der AES informiert

Neue Mitglieder im Freundeskreis


Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder im Schuljahr 2011/2012 und bedanken uns für ihr
Interesse und die Unterstützung unserer Arbeit.
Ackermann, Angela Karnes, James
Arras, Michaela Knöll, Thomas
Brohm, Martina Kunschak, Heike
Coijanovic, Sandra Kurmies, Michael
Egert, Susanne Kurmies, Astrid
Ell, Nicole Lisowski, Dania
Fischer, Horst Lust, Stefanie
Fornoff, Dirk Lutz, Anika
Gaydoul, Jochen Maurer, Michael
Gaydoul, Rolf Maurer, Sonja
Gorniak, Oskar Rauck, Harald
Gutzeit, Marc Oliver Schäfer, Siegbert
Grimm, Peter Schwebel, Melanie
Haas, Michael Theis, Anja
Hermann, Volker Völker, Dr. Norbert
Jurak, Davor Von Boetticher, Friederike
Kampschulte, Paul Weber, Rainer

Mo.-Fr. 900-1200 & 1300-1900

118
XIV. Der Freundeskreis der AES informiert

Mitgliedschaft im Freundeskreis der AES


Durch Ihren Beitrag als Mitglied im Freundeskreis der Albert-Einstein-Schule Groß-Bieberau
e.V. unterstützen Sie die finanzielle Förderung der schulischen Arbeit. Wir bitten Sie des-
halb, Mitglied im Freundeskreis zu werden und die nachfolgende Beitrittserklärung aus-
zufüllen.

An den
Freundeskreis der AES
Herrn Willi Delp
Wersauer Weg 13
64405 Fischbachtal

Beitrittserklärung

Ich erkläre meinen Beitritt zum Freundeskreis


der Albert-Einstein-Schule
Groß-Bieberau e. V.

Den Jahresbeitrag von _____________ €

(mindestens 12,50 €; Schüler, Auszubildende und Studenten 7,00 €)

wollen Sie bitte von meinem Konto abbuchen lassen.

Name Vorname

Straße oder Postfach

Postleitzahl Ort

Kontonummer BLZ Geldinstitut

Unterschrift Datum

119
XV. Personalia

Willkommen...
Mit Beginn des Schuljahres 2011/2012 Antje Gruno kommt aus Schlüchtern
durften wir 11 neue Lehrkräfte in unse- und wurde aus persönlichen Gründen in
ren Reihen begrüßen: den Schulamtsbezirk Darmstadt-Dieburg
versetzt. Mit ihren Fächern Spanisch und
Ulrich Bendel ist Oberstudienrat mit den Französisch ist sie eine willkommene Ver-
Fächern Biologie und Chemie, kommt stärkung in den betroffenen Fachschaf-
von der Justus-Liebig-Schule in Darm- ten.
stadt und hat neben seiner Lehrtätigkeit
über viele Jahre die Bildstelle in Darm- Marianne Huber-Lob, Studienrätin, ar-
stadt geleitet. beitete zuvor an der Eleonorenschule in
Darmstadt. Sie ist verantwortlich für die
Miriam Bolbach hat am Gymnasium Organisation des konzertanten Bereiches
Gernsheim Ende letzten Schuljahres ihr an der AES und unterrichtet die Fächer
Examen in den Fächern Musik und Ge- Musik und Französisch.
schichte abgelegt und tritt nun als Stu-
dienrätin a. P. auch als Leiterin der Britta Knieper kommt aus Mannheim.
Streicherklassen und der Orchester die Die Studienrätin a. P. scheut den weiten
Nachfolge von Herrn Hofmann an. Weg in den Odenwald nicht und unter-
richtet Englisch und Deutsch.
Brigitte Bormann, wohnhaft in Groß-
Bieberau, hat sich von der Erich-Kästner- Anita Ledic vertritt die Fächer Deutsch
Schule in Darmstadt (IGS) zur AES verset- und Politik und tritt nach ihrem erfolg-
zen lassen. Die spor tliche Ober- reichen Examen in Heilbronn ihre erste
studienrätin unterrichtet Chemie und Stelle als Studienrätin a.P. an der AES an.
natürlich Sport.
Cornelia Lindert-Kram wohnt in Rein-
Caroline Bosch, auch Studienrätin a. P., heim und hat sich von der FES Pfungstadt
tritt an der AES ihre erste Stelle nach er- an unsere Schule versetzen lassen. Die
folgreichen Examen in Gießen an. Frau Studienrätin unterrichtet ebenfalls Eng-
Bosch vertritt die Fächer Deutsch und lisch und Deutsch.
Geschichte.
Als neue angestellte Lehrkraft für den
Frederik Coutandin, Anglist und Germa- Haupt- und Realschulzweig konnten wir
nist, wechselt nach seiner Ausbildung in
Bayern mit seinem Dienstantritt an der Christof Bürger (Mathematik/Physik)
AES in den hessischen Schuldienst. begrüßen.

Wir wünschen den neuen Lehrkräften viel Freude und Erfolg bei der Arbeit an der
AES.

120
XV. Personalia

Verabschiedungen
Bereits zum Halbjahreswechsel haben zwei Sabine Roll (Ge/PoWi) wechselt an eine
Mitglieder der Schulleitung die Albert-Ein- Schule im Schulamtsbezirk Rüsselsheim, um
stein-Schule verlassen, um höhere Weihen näher an ihrem Wohnort Wiesbaden arbei-
zu erlangen. So hat Frau Oberstudienrätin ten zu können. Gerd Kirchner, seit 2005
Verena Akkermann, die mit großem Erfolg Leiter des Haupt- und Realschulzweiges,
das Ganztagsangebot an unserer Schule übernimmt eine neue Aufgabe an der
auf- und ausgebaut hat, den Süden des Gutenbergschule in Darmstadt-Eber-
Hessenlandes verlassen, um im nieder- stadt.
sächsischen Hildesheim die Stelle einer
Jürgen Lüftner, der einige Jahre Latein an
stellvertretenden Schulleiterin anzutreten.
der AES unterrichtet hat, beendete seine Tä-
Auch unser Mann für das Schulprogramm
tigkeit aus Altersgründen.
und die Berufsberatung, Herr Rektor Ralf
Loschek, hat reüssiert und konnte die Stel- Nach erfolgreichen Examina werden die LiV
le eines stellvertretenden Schulleiters an der Jennifer Faulhaber, Laura Rauch und
DKSS in Reinheim antreten. Florian Heunemann auch nicht mehr an
der AES arbeiten.
Am Ende des Schuljahres haben insgesamt
sechs Kolleginnen und Kollegen die Schule Allen Damen und Herren, die uns verlassen
verlassen. haben, gilt unser Dank und unsere Anerken-
nung.

Am Schaubacher Berg 8-10

121
122
XVI. Ehemalige Schüler heute

Ehemalige Schüler heute


Es ist immer wieder erstaunlich, wo unsere Prof. Dr.-Ing. Detlev Hackstein
ehemaligen Schüler ihre berufliche und (Früher: Niedernhausen, Abi 1970)
private Heimat gefunden haben.
Inhaber des Lehrstuhls für Elektrische
In diesem Jahresbericht kommen vier Ehe- Energietechnik an der Fernuniversität Ha-
malige zu Wort, die in der Wissenschaft tä- gen
tig sind:
Prof. a. D. Dr. Gertraude Krell
Prof. Detlev Hackstein an der Fernuniversi- (Früher: Groß-Bieberau, Abi 1970)
tät Hagen, Prof. Gertraude Krell an der Frei-
Ehemalige Professorin für Betriebswirt-
en Universität (FU) Berlin, Prof. Martin Sauer-
schaftslehre an der Freien Universität Berlin.
wein (ehemaliger Trompeter im Schulor-
chester und Dirigent der Trachtenkapelle Prof. Dr. Martin Sauerwein
Reichelsheim), an der Universität Hildes- (Früher: Modautal-Lützelbach, Abi 1986)
heim, sowie Prof. Wolfram Volk (vielen noch
als erfolgreicher Tormann bei der TSG Groß- Direktor des Instituts für Geografie an der
Bieberau in guter Erinnerung), Technische Universität Hildesheim
Universität (TU) München. Prof. Dr. Wolfram Volk
Die Titel der umfangreichen Publikationen (Früher: Groß-Bieberau, Abi 1987)
unserer Wissenschaftler findet man bei Inhaber des Lehrstuhls für Umformtechnik
google, wenn man die Namen der betref- und Gießereiwesen an der Technischen Uni-
fenden Personen eingibt. versität München

Prof. Dr. Gertraude Krell


Ich gehöre zu denen, die 1970 im mathe- ich es bei meinem Vater als selbstständigen
matisch-naturwissenschaftlichen Zweig Unternehmer erlebte. Die ersten beiden
Abitur machten. Als das Ende der Schulzeit Ziele habe ich verwirklicht, das dritte nicht.
näher rückte, hatte ich drei Ziele: Erstens Meine entgegen allen anderslautenden An-
wollte ich weg aus Groß-Bieberau und in kündigungen, zahlreichen Arbeitswochen-
einer größeren Stadt leben. Zweitens woll- enden wurden deshalb zu einem stehenden
te ich auf jeden Fall eine Berufsqualifikation Scherz zwischen meinen Eltern und mir.
erwerben und danach auch berufstätig sein
Nachdem ich eine Ausbildung zur Bibliothe-
(irgendwas mit Menschen und Büchern) –
karin (da hast Du mehr mit Karteikarten zu
auch wegen der finanziellen Unabhängig-
tun als mit Menschen und Büchern, riet mir
keit, die für mich sehr wichtig war und ist.
jemand Kundiges ab) und Buchhändlerin
Und drittens sollte diese berufliche Arbeit
(da bist Du eigentlich nur Verkäuferin, warn-
nicht so viel Zeit und Kraft, vor allem nicht
te meine Mutter) verworfen hatte, stand
so viele Wochenenden, beanspruchen, wie
fest: Ich will studieren, und zwar in Berlin.

123
XVI. Ehemalige Schüler heute

Mit dem Studienfach tat ich mich schwerer Mitarbeiterin im Fach BWL, wo ich schließ-
als mit dem Studienort. Da ich trotz eines lich promoviert und habilitiert wurde. In
Notendurchschnitts von 1,6 keinen Studien- Oldenburg wurde auch mein Sohn Paul ge-
platz in meinem damali- boren. Inzwischen ist er fast dreißig, wissen-
gen Wunschfach Psycho- schaftlicher Mitarbeiter
logie an der Freien und arbeitet an seiner Dis-
Universität(FU) bekom- sertation im Fach Rechts-
men hatte, schrieb ich wissenschaften.
mich dort in Soziologie
1990 erhielt ich den Ruf
ein – zunächst mit dem
auf eine Professur für BWL
Ziel, nach dem Grundstu-
mit Schwerpunkt Perso-
dium zur Psychologie zu
nal an die FU. Wieder in
wechseln. Die intensive
Berlin leben und arbeiten
Beschäftigung mit der
zu können, war für mich
Kritik der Politischen
wie Weihnachten und Ge-
Ökonomie bewirkte dann
burtstag an einem Tag.
aber einen Wechsel zu
Deshalb wechselte ich
den Wirtschaftswissen-
auch nie mehr die Uni, um
schaften, und zwar
weiter aufzusteigen und
zunächst zur Volkswirt-
mehr zu verdienen.
schaftslehre (VWL). Um
Erstens fand ich es Auf-
meine beruflichen Chan-
stieg genug, überhaupt
cen zu vergrößern, erwarb ich zusätzlich ein
Professorin geworden zu sein. Und zweitens
Diplom in Betriebswirtschaftslehre (BWL).
hatte und habe ich eher inhaltliche Ambiti-
Am Ende meines Studiums gönnte ich mir
onen. Ich lehrte gerne und engagiert, was
schließlich noch ein interdisziplinäres Kür-
viele Studierende auch zu schätzen wuss-
semester und belegte alles zu „Frau-
ten. Und ich forschte und forsche mit dem
enthemen“, was ich damals an der FU erwi-
Ziel, die Geschlechterverhältnisse sowohl in
schen konnte. Meine Diplomarbeit zum
der Arbeitswelt als auch in meinem Fach zu
Thema „Gesellschaftliche Arbeitsteilung
kritisieren und zu verändern (für inhaltlich
und Frauenlöhne“ und dieses Kürsemester
Interessierte: http://www.wiwiss.fu-
verstärkten nicht nur das Interesse an die-
berlin.de/fachbereich/emeriti/krell.html).
sen Themen, sondern auch das am wissen-
schaftlichen Arbeiten. So wurde mein Im Herbst2007 musste ich aus gesundheit-
Wunsch geweckt, weiter an der Uni zu ar- lichen Gründen vorzeitig in Pension gehen.
beiten. Im Rahmen meiner Möglichkeiten forsche,
publiziere und referiere ich zwar weiterhin
Inzwischen hatte ich mich an der FU auch
zu meinen Arbeitsschwerpunkten. Aber ich
in meinen späteren Mann (inzwischen Ex-
habe jetzt viel mehr Zeit für mich und auch
Mann) verliebt, der dort lehrte. Mit ihm ging
für meine Freundschaften, verbinde oft Vor-
ich Mitte der 1970-er Jahre nach Olden-
träge damit, Städte zu besichtigen oder Leu-
burg, wo gerade eine neue Uni gegründet
te zu besuchen, bepflanze und genieße
worden war. Dort arbeitete ich zunächst als
meinen Dachgarten und gönne mir in je-
akademische Tutorin in einem selbst-
dem Sommer eine längere Pause, in der es
organisierten, interdisziplinären Frauen-
(fast) keine Verpflichtungen gibt.
projekt und wurde später wissenschaftliche

124
XVI. Ehemalige Schüler heute

Prof. Dr.-Ing. Detlev Hackstein


Ich besuchte die Albert-Einstein-Schule in der zer Zeit den Ruf auf diese Position erhielt.
Zeit von 1966-1970. Mein Einstieg begann in Die FernUniversität bietet Berufstätigen die
der neunten Klasse (9 F), da wir damals aus Möglichkeit neben ihrem Job sich wissen-
beruflichen Gründen meines Vaters nach schaftlich weiter zu qualifizieren. Hierzu wird
Fischbachtal umgezogen waren. ein Teilzeitmodus angeboten,
Der damalige Name war noch der die Regelstudienzeit ver-
Gymnasium im Schulzentrum doppelt. Die mündlichen Prü-
Odenwald. Der Neubau war erst fungen finden in Hagen statt.
vor kurzem fertig gestellt und in Die Klausuren werden an
Betrieb genommen worden. Ich verschiedenen Universitäts-
erinnere mich, dass die ersten standorten in Deutschland an-
Turnstunden noch in dem alten geboten. Der Studienbetrieb
Feuerwehrgebäude in Groß- erfolgt über Studienbriefe bzw.
Bieberau stattfanden. über das Internet, um die
In der Oberstufe (11-13) wählte Wissensinhalte zu vermitteln.
ich den mathematisch-natur- Dazu gibt es zusätzlich auch
wissenschaftlichen Zweig. kurze Präsenzphasen zur Vertie-
Nachhaltigen Eindruck hinterlie- fung des Erlernten.
ßen der Mathematik- und Physik-Unterricht Die FernUniversität gleicht in ihrer Struktur
unseres Klassenlehrers StR Gerd Schwinn, der dem bekannten Bild der Präsenz-Universität
auch grundlegend für meine weitere Orien- mit der Ausnahme, dass keine großen Hör-
tierung im Studium gewesen ist. säle auf dem Campus vorhanden sind. Neben
Mein Studium der Elektrotechnik nahm ich den Professoren in den einzelnen Bereichen
im Herbst 1970 an der Technischen Hoch- gibt es wissenschaftliche und studentische
schule Darmstadt auf. Nach dem Vordiplom Mitarbeiter, die die Studierenden betreuen.
entschied ich mich für die Studienrichtung Wissenschaftliche Forschung ist wie bei den
„Regelungstechnik“. Der Einstieg in den Be- Präsenz-Universitäten ein elementarer Be-
reich der Energietechnik vollzog sich wäh- standteil des Profils. Meine Forschungs-
rend der Phase der Studien- und Diplom-Ar- schwerpunkte liegen in den Bereichen
beit, da in diesem Institut die interessante- Leistungselektronik, Antriebsregelung und
ren Themen ausgegeben wurden. Direkt regenerative Energietechnik.
nach Abschluss des Studiums 1975 konnte Die FernUniversität hat seit einigen Jahren
ich dort die Stelle eines wissenschaftlichen den Masterstudiengang „Elektro- und
Mitarbeiters bekommen und nutzte die Mög- Informationstechnik“ im Angebot. Auf mei-
lichkeit der Promotion am Institut für Strom- ne Initiative gibt es in diesem Studiengang
richtertechnik und Antriebsregelung. An- die Vertiefungsrichtung „Regenerative
schließend erhielt ich dort die Stelle eines Energietechnik“, der sich zunehmender
Akademischen Rates (1980-1986). Beliebtheit erfreut. Vor dem Hintergrund der
An der FernUniversität in Hagen war damals Energiewende leistet die FernUniversität ih-
eine Professur für Energietechnik ausge- ren Beitrag zur Ausbildung von Ingenieuren,
schrieben, auf die ich mich beworben habe. die von den Unternehmen für die Realisie-
Ich staunte nicht schlecht, dass ich nach kur- rung der neuen Technik benötigt werden.

125
XVI. Ehemalige Schüler heute

Univ.-Prof. Dr. rer. nat. habil. Martin Sauerwein


wohnt und arbeitet in Hildesheim, besuchte legendären Schulkonzerte unter Leitung
die Albert-Einstein-Schule von 1977 bis 1986. von Wilhelm Hartmann. Letztlich haben wir
es alle geschafft, und die Abi-Zeit mit vie-
Für mich aus Lützelbach war das mit Beginn
len (!) Feiern bleibt unvergessen…
der 5. Klasse in Groß-Bieberau das Tor zur
Welt. Das ist es im übertragenen Sinn auch Nach dem Abitur habe ich an der TH Darm-
geblieben, denn aus heutiger Sicht wird stadt begonnen Elektrotechnik zu studie-
man durch die Schulzeit stark geprägt. Das ren, was mich aber nur bis zum (bestande-
galt und gilt auch für mich. Wenn ich mich nen) Vordiplom genügend reizte. Ich wech-
frage, wie und besonders wer geprägt hat, selte dann zum Studium für Lehramt an
dann fallen mir etliche Namen ein; im posi- Gymnasien mit den Fächern Mathematik
tiven Sinn, aber auch im negativen. (das geht auf die Kappe meines Tutors
Werner Mai, auch wenn mein Abitur viel-
Mein erster Klassenlehrer in der Klassen-
leicht nicht besonders gut war) und Geogra-
stufe 5 war RL Jochen Köhler, der die neu-
phie (was ich in der Klasse 10 zum letzten
formierte Klasse mit Schülern aus Reinheim
Mal besucht hatte, aber die familiäre Vor-
und dem Fischbachtal durch die sogenann-
prägung durch meinen Vater hatte eben
te Förderstufe brachte. Der Übergang in die
Auswirkungen).
Klasse 7 auf das Gymnasium war dann doch
nicht so einfach, für mich besonders Nach Ende des Studiums Anfang 1994 bin
schwierig (wie für einige andere allerdings ich nicht in das Referendariat gegangen,
auch). Latein beim damaligen Schulleiter Dr. denn das hätte wahrscheinlich dann Schu-
Hoffmann. Klassenlehrer bis zur 10 waren le bis zum 65. Lebensjahr bedeutet und das
OStR Liste, Frau Wittmann und Herr Pless. konnte es nicht sein. Zudem habe ich nach
Auf unser Konto gingen in dieser Zeit so einer kurzen Zeit in einem Umwelt-
manche Prüfungen von Referendarinnen planungsbüro in Darmstadt das Angebot
und Referendaren, galt doch die Latein- bekommen, in den „Wilden Osten“ (so das
klasse als gut erzogen und wenig problem- Zitat vieler Freunde) an die Martin-Luther-
reich. Universität Halle-Wittenberg als wissen-
schaftlicher Mitarbeiter zu gehen. Es folgte
Wir waren dann der in Hessen einzige Jahr-
die sicher spannendste Zeit, denn als wohl-
gang, der in Klasse 11 im Klassenverband
behüteter Odenwälder lernte ich viele Men-
unterrichtet wurde. Unser Klassenlehrer war
schen mit sehr spannenden Biographien
Herr Schäfer, der uns sehr „british“ durch das
kennen. Neben der wissenschaftlichen Ar-
Jahr führte. ABI 86, das war dann das Ziel
beit am Institut für Geographie blieb Zeit,
unseres Physik-Tutoriums, mit Werner Mai
um diesen Wilden Osten kennenzulernen,
an der Spitze. Neben den Eindrücken vom
was ich ausgiebig tat. 1998 wurde ich dann
Unterricht und den nervenaufreibenden
mit einer Untersuchung zur Schwermetall-
Wochen vor dem Abitur sind besonders die
belastung von Böden promoviert und das
Tutoriumsfahrten in Erinnerung geblieben
erste Mal in meinem Leben war ich nach-
(Südfrankreich und Berlin…) ebenso wie die

126
XVI. Ehemalige Schüler heute

denklich, ob meine Entscheidung gegen


das Lehrerdasein richtig war. Viele meiner
Darmstädter Kommilitonen waren nämlich
mittlerweile verbeamtet und hatten Häuser
gebaut, während ich auf einer halben Stel-
le mit Ostgehalt so über die Runden kam.
Deshalb machte ich „nebenbei“ die Prüfung
für das 2. Staatsexamen, wobei mir die
Lehrerfahr-ung an der Universität angerech-
net wurde. Dann stellte sich die Frage was
weiter tun? Mein damaliger Chef bot mir
eine Assisten-tenstelle an (6 Jahre befristet,
aber 100% Gehalt), sodass ich nicht lange
zögerte, sondern weitere 6 Jahre in Halle
blieb. In diesen Jahren lernte ich Drittmittel
einzuwerben, viele Stunden auf Sitzungen
und meetings zu verbringen, Studierende
zu beraten, aber auch eigene Forschungs-
fragen zu entwickeln, wissenschaftliche
Netzwerke zu bilden ebenso wie Vorlesun-
gen, Seminare und Exkursionen zu planen Prof. Martin Sauerwein auf einer Exkursion in
und durchzuführen. Vor dem Ablauf der 6 Italien.
Jahre habilitierte ich mich in Physischer
Geographie und Geoökologie, wobei damit
die weitere Universitätskarriere feststand. man mehr? Neben der Lehramtsausbildung
Wer denkt, dass das Leben dann problem- haben wir mittlerweile die interdisziplinäre
los weitergeht, der irrt sich. Man wirft sich Studienrichtung Umweltsicherung etab-
auf den Arbeitsmarkt und hofft, dass eine liert, d.h. die Geographie hat sich der Um-
Ausschreibung erfolgt, auf die man mit sei- weltwissenschaft und dem Ressourcen-
nem Forschungsprofil einigermaßen passt management und Ressourcenschutz geöff-
(in meinem Fachgebiet sind das im deutsch- net. Was hat das mit Groß-Bieberau zu tun?
sprachigen Raum erfahrungsgemäß zwei Ich denke, viele meiner Lehrerinnen und
bis drei pro Jahr). Um nicht arbeitslos zu Lehrer haben Anteil an der persönlichen
sein, reist man mit Halbjahresverträgen Entwicklung. Sei es, dass sie uns (wie z.B. in
durch Deutschland und präsentiert sich Physik) beigebracht haben, immer wieder
möglichst überall. In meinem Fall waren das Fragen zu stellen, oder auch einfach nur sich
Professur- bzw. Lehrstuhlvertretungen in durchzubeißen (ob in Fremdsprachen oder
Jena und Leipzig. 2008 gab es dann eine Sport). Andererseits bilde ich heute u.a.
Ausschreibung der Universität Hildesheim selbst angehende Lehrerinnen und Lehrer
und da fiel letztlich die Wahl auf mich. So aus und sehe immer wieder Positiv- wie
wurde ich Lehrstuhlinhaber und baue seit Negativbeispiele aus meiner eigenen Schul-
2009 mein eigenes Institut auf – was will zeit vor mir.

127
XVI. Ehemalige Schüler heute

Prof. Wolfram Volk


(Früher Groß-Bieberau, Abi 1987), Inhaber des Lehrstuhls für Umformtechnik und Gießerei-
wesen an der Technischen Universität München
Nach dem Abitur 1987 mit den Leistungs- Physik zur Mechanik in die Ingenieur-
fächern Mathematik und Physik war zuerst wissenschaften, das Fach, das am besten zu
die Erfüllung der damals noch sehr langen mir gepasst hat. Nach dem Diplom 1994
gesetzlichen Dienstpflicht erforderlich. Ich schloss sich direkt die Promotion an. Dann
habe diese beim DRK Odenwaldkreis als folgte ich meinem Doktorvater, Prof. Ehlers,
Rettungshelfer in der Außenstelle Nieder- an die Universität Stuttgart. Die Zeit der
Kainsbach für 20 Monate erfüllt. Aus heuti- Promotion war auch eine sehr spannende
ger Sicht war es zwar eine relativ lange Zeit, Zeit, denn man findet sonst nie mehr die
aber ich möchte sie nicht Möglichkeit, sich gut vier
missen. Neben dem Lern- Jahre mit einem Thema
effekt war es vor allem eine auseinander zu setzen
schöne Erfahrung, unser Ge- und wirklich die Grenzen
sundheits- und Rettungswe- des bekannten Wissens-
sen ein bisschen zu verste- standes zu überschreiten.
hen und zu erleben.
Nach der Promotion bin ich
Im Vergleich zur heutigen in der Entwicklungsabteil-
Zeit habe ich dann im bibli- ung bei BMW in München
schen Alter von 21 Jahren gelandet. Dies war auch
mein Studium der Physik an eine sehr schöne Zeit, in der
der damaligen TH Darm- ich verschiedene Aufgaben
stadt begonnen. Wenn ich in der Entwicklung und Re-
dies mit den Studenten heu- alisierung von Karosserie-
te vergleiche, die teilweise blechteilen inne hatte. Ne-
gerade 18 Jahre alt sind, ben der Planung von Um-
kann ich aus meiner persön- formwerkzeugen für den
lichen Erfahrung sagen, dass ich zwar älter Serienbetrieb mit allen Schwierigkeiten
war, mir aber dafür ganz sicher gewesen war vor allem die Zeit als sogenannter
bin, dass das technisch-naturwissenschaft- Konzeptingenieur sehr interessant. Mit
liche Studium das Richtige für mich war. meinem Team von ca. 30 Mitarbeitern war
ich verantwortlich für die technische Mit-
Beim Studium musste ich im Vergleich zur
gestaltung aller neuen Designmodelle der
Schule - wie viele andere Studenten - erst
BMW Group (BMW, Mini, Rolls Royce), um
mal lernen, mit der studentischen Freiheit
die technische Umsetzbarkeit der Blechteile
umzugehen. Manchmal war mir Handball
für die Serienfertigung sicherzustellen.
wichtiger als die Nachbereitung von Vorle-
Während dieser Zeit besuchte ich auch kon-
sungen, aber vor den Klausuren musste ich
tinuierlich wissenschaftliche Tagungen,
dies dann in wirklich harter Vorbereitungs-
betreute Doktoranden an verschiedenen
zeit zurückzahlen. Nach dem Vordiplom
Universitäten und schrieb etliche Veröf-
wechselte ich den Studiengang von der
fentlichungen.

128
XVI. Ehemalige Schüler heute

Im Jahr 2009 bin ich dann von der TU Mün- Darüber hinaus betreue ich ca. 30 Dokto-
chen angesprochen worden, ob ich mir eine randen und das Akquirieren von neuen Pro-
Bewerbung im Zuge der Nachfolge- jekten, um die Finanzierung der Doktoran-
besetzung des Lehrstuhls für Umform- den sicher zu stellen, nahm und nimmt sehr
technik und Gießereiwesen in der Fakultät viel Zeit in Anspruch. Aber auch nach ein-
Maschin-enwesen vorstellen kann. Natür- einhalb Jahren ist dies für mich wirklich
lich konnte ich mir das vorstellen, hatte mir mein Traumberuf. Die Arbeit mit motivier-
aber ehrlicherweise selbst sehr wenig ten Doktoranden, die Ausbildung von
Chancen ausgerechnet. Wie es dann aber (meistens) motivierten Studenten und die
manchmal so passiert, hatten der Beru- Freiheit sich in der Forschung mit den The-
fungskommission meine Vorstellungen zu men zu beschäftigen, die mir wichtig er-
Forschung und Lehre offensichtlich gefal- scheinen, stehen für mich an erster Stelle.
len und ich bekam im Jahr 2011 dann tat-
Mit meiner Partnerin habe ich mich auch
sächlich den Ruf auf die Stelle. Aller Anfang
privat sehr an das Leben in München und
war natürlich schwer. Zuerst musste ich die
Oberbayern gewöhnt. Wir genießen die
Vorlesungen nach meinen Vorstellungen
Stadt, die Berge und die schönen Seen.
umgestalten und mich überhaupt in den
Leider bleibt gefühlt hierzu nie genügend
universitären Gremien zurechtfinden.
Zeit.

Herrliche Wanderwege in einer reizvollen und histo-


Stadt Groß-Bieberau rischen Umgebung. Freizeiteinrichtungen bieten Er-
holung vom Alltag. Eine gesunde Wirtschaftsstruktur
sichert Arbeitsplätze. Eine Anzahl meist mittelstän-
discher Betriebe, vornehmlich im produzierenden Ge-
werbe, gibt ca. 1000 Menschen Arbeit. Den Grund-
stein für die Ausbildung der Jugend bilden Groß-
Bieberauer Schulen, eine Grund- und eine schulform-
bezogene Gesamtschule mit gymnasialem Zweig mit
mit Stadtteil Rodau mehr als 1500 Schülern.
und Weiler Hippelsbach
Als „Tor zum Gersprenz- und Fischbachtal“ ist die
Das Tor zum Stadt Groß-Bieberau 787 zum ersten Mal urkundlich
Gersprenz- und Fischbachtal erwähnt.

Internationale Kontakte bestehen mit Im Ortskern bietet die Marktstraße mit ihren schö-
Montmeyran (Frankreich), La Baume- nen Fachwerkhäusern, die in reicher Anzahl auch
Cornillane (Frankreich), Scarlino (Italien), im Stadtteil Rodau zu finden sind, reizvolle Foto-
Bela pod Bezdezem (Tschechien), motive.
Ogrodzieniec (Polen) und Millstadt (USA).
Ein interessantes Archiv mit Schriften ab dem 16.
Jahrhundert befindet sich in der 1723 erbauten Kir-
che, deren weit älterer Turm mit Wandmalereien aus
dem 15. Jahrhundert aufzuwarten hat.
Edgar Buchwald, Bürgermeister Es lohnt sich, Groß-Bieberau zu besuchen.

129
XVII. Die neuen Klassen an unserer Schule

Klasse 5G1 Klassenlehrerin: Stefanie Oeß

Böck, Marvin, Groß-Bieberau Luh, Elias, Fischbachtal-Niedernhausen


Braun, Konstantin, Brandau Makohl, Lucas Claude, Brensbach-Wersau
Dreßler, Lara, Groß-Bieberau Mollandin, Anton, Zeilhard
Droßé, Peter, Ober-Ramstadt Nguyen, Jenny Ngoc Yen, Reinheim
Egert, Ole Matteo, Ernsthofen Prattinger, Joshua, Wembach-Hahn
Ell, Shiraz Monique, Fränkisch-Crumbach Rauck, Anna-Maria, Rodau
Fiedler, Marc-André, Modautal Reif, Tobias, Klein-Gumpen
Fink, Noemi Sophie, Nieder-Modau Sandner, Patrick, Nieder-Modau
Fornoff, Nele, Brensbach Schäfer, Luis, Brensbach-Wersau
Furrey, Daniel, Rohrbach Schneider, Neda Marija Teresam, Nieder-
Gutzeit, Lukas, Fränkisch-Crumbach Modau
Harms, Madita, Groß-Bieberau Schütz, Kim Noelle, Wembach-Hahn
Karnes, Jakob, Brensbach-Höllerbach Tischler, Dominik, Rohrbach
Kudoke, Saioa, Georgenhausen Trautmann, Jakob, Ober-Ramstadt
Luh, Aaron, Fischbachtal-Niedernhausen Walter, Zora, Klein-Bieberau

130
XVII. Die neuen Klassen an unserer Schule

Klasse 5G2 Klassenlehrerin: Dagmar Becker-Kerschl

Böck, Celina, Brensbach Mohr, Jessica, Groß-Bieberau


Brinkmann, Nadine, Zeilhard Moya, Jakob, Georgenhausen
Dingeldein, Diego, Wersau Raschke, Davor Darius, Ueberau
Dreieicher, Catharina Sandra, Zeilhard Russe, Marcel, Groß-Bieberau
Ebeler, Lisa Marie, Niedernhausen Schmitt, Tim Dylan, Niedernhausen
Heide, Annika, Niedernhausen Schmitz, Anna-Sophie, Ueberau
Hermann, Olivia, Georgenhausen Schreilechner, Tiziana, Niedernhausen
Jeschke, Philip, Georgenhausen Schwebel, Leonie, Niedernhausen
Kiwus, Finn Lukas, Niedernhausen Seida, Florian, Brensbach-Wersau
Krieger, Analena Nicole, Ernsthofen Shatalov, Anastasia, Brensbach
Langmaack, Tim, Niedernhausen Späth, Philipp, Niedernhausen
Leutloff, Jan Niklas, Georgenhausen Steinert, Philipp, Niedernhausen
Loppnow, Désirée, Spachbrücken Sullo, Margarita, Spachbrücken
Ludäscher, May June, Billings Weber, Aurelia, Gundernhausen
Maurer, Benedikt, Wersau Wolf, Alexander, Reinheim

131
XVII. Die neuen Klassen an unserer Schule

Klasse 5G3 Klassenlehrer: Steffen Baensch

Ackermann, Marcel, Nieder-Modau Maul, Lukas, Groß-Bieberau


Attardo, Pauline, Groß-Bieberau Mayer, Lucius Elias Amon, Ober-Modau
Barkhausen, Jannis, Groß-Bieberau Müller, Dominik, Ober-Modau
Carnap, Jacob, Nieder-Modau Müller, Sabine, Höllerbach
Daab, Eric, Niedernhausen Pfeifer, Klaus, Klein-Bieberau
Feick, Julius, Rodau Pleuß, Gina, Groß-Bieberau
Grünendahl, Lena, Brensbach Rachor, Tom, Niedernhausen
Guercio, Riccardo-Noel, Niedernhausen Rittau, Niklas, Niedernhausen
Heil, Karsten, Groß-Bieberau Rolle, Philipp, Brensbach
Jazdanian, Sophia Zoleykha, Ober-Klingen Schuchmann, Nils, Klein-Bieberau
Karaca, Selim, Ober-Modau Sturm, Lara, Groß-Bieberau
Kocak, Eren, Groß-Bieberau Theis, Lisa, Groß-Bieberau
Lehmann, Luca Anna, Groß-Bieberau Thierolf, Pascal, Groß-Bieberau
Lisowski, Luca Paul Horst, Ober-Modau Wegner, Jana, Groß-Bieberau
Lortz, Kim Lara, Groß-Bieberau Wilke, Hanna, Höllerbach

132
XVII. Die neuen Klassen an unserer Schule

Klasse 5HR1 Klassenlehrerin: Margarete Held

Aslan, Berzan, Groß-Bieberau Herdel, Denis, Lichtenberg


Bickelhaupt, Leonie, Groß-Bieberau Kraus, Philipp, Groß-Bieberau
Bittner, Josephine, Groß-Bieberau Kurmies, Jan, Groß-Bieberau
Christ, Emily, Groß-Bieberau Leise, Christoph, Groß-Bieberau
Daub, Nick, Groß-Bieberau Lust, Milena, Groß-Bieberau
Dimitriou, Delia, Zeilhard Plauk, Tim, Rohrbach
Dunkel, Florian, Niedernhausen Raab, Cosima, Reinheim
Fischer, Ronja, Zeilhard Reemts, Zoe, Groß-Bieberau
Gorniak, Dario Colin, Ueberau Schwebel, Svenja Cheyenne, Reinheim
Heinz, Robin, Messbach Tinz, Fabian, Groß-Bieberau

133
XVII. Die neuen Klassen an unserer Schule

Klasse 5HR2 Klassenlehrerin: Angela Kniewasser

??? Foto fehlt ???

Atmanli, Muhammed Adem Nuh Ibrahim Koch, Jana, Groß-Bieberau


Yunus Metehan, Groß-Bieberau Kragl, Aylin, Rohrbach
Becker, Tim, Crumbach Küsters, Nando, Groß-Bieberau
Durdi, Büsra, Reinheim Lösch, Fabian, Groß-Bieberau
Dziony, Alexandra, Brensbach Mattusch, Felix, Groß-Bieberau
Epp, Henrik, Brensbach Petermann, Emma, Groß-Bieberau
Evim, Serkan, Reinheim Rückert, Bianca, Rohrbach
Habibi, Leili, Brensbach-Wersau Seeger, Anna, Reinheim
Klee, Stefan, Reinheim Wichmann, Vanessa, Groß-Bieberau
Kocak, Baran, Groß-Bieberau Yildirim, Ilayda, Groß-Bieberau

134
XVII. Die neuen Klassen an unserer Schule

Klasse 5HR3 Klassenlehrer: Ralf Guinet

Baur, Nadja, Modautal Lingl, Nils, Groß-Bieberau


Beckhausen, Jakob, Billings Lutz, Lara Jacqueline, Groß-Bieberau
Bickelhaupt, Jasmin, Fischbachtal Özkan, Deniz, Groß-Bieberau
Daub, Marc Yousef, Rodau Reil, Lukas, Rodau
Evren, Berkay, Groß-Bieberau Reuter, Julia, Rodau
Fidan, Hakan Görkem, Groß-Bieberau Schwörer, Anna, Billings
Hahn, Eva, Groß-Bieberau Trautmann, Kim, Niedernhausen
Herdt, Rafael, Groß-Bieberau Trautvetter, Paul, Steinau
Hirsch, Michelle, Lichtenberg Wiebe, David, Rodau
Kocak, Mahir, Groß-Bieberau Wilhelm, Felix, Niedernhausen

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XVIII. Abkürzungen

Abkürzungen
AfL Amt für Lehrerbildung HoBIT Hochschul- und
AG Arbeitsgemeinschaft Berfusinformationstage
AK Arbeitskreis IQ Institut für Qualtitätsentwicklung
bili bilingual Jgst. Jahrgangsstufe
BVO Berufsvorbereitung und Orientierung LK Leistungskurs
BVU Berufsvorbereitender Unterricht LUO Lichtenbergschule
DKSS Dr.-Kurt-Schumacher-Schule NABU Naturschutzbund Deutschland
G Gymnasialklasse (z.B. 7G1) R Realschulklasse (z.B. 8R1)
GBS Georg-Büchner-Schule SEB Schulelternbeirat
GHRF Studienseminar für Grund-, Haupt- Sek Sekundarstufe
Real- und Förderschulen SV Schülervertretung
GK Grundkurs TU Technische Universität
GTA Ganztagsangebot Tut Tutorium
Gymn. Gymnasium Wk Wettkampfklasse
H Hauptschulklasse (z.B. 9H) WPU Wahlpflichtunterricht
HR Haupt- und Realschule

Amtsbezeichnungen
a. D. außer Dienst, im Ruhestand OStR Oberstudienrat
a. P. auf Probe Pfr. Pfarrer
Dir Direktor RL Realschullehrer
FL Fachlehrer StD Studiendirektor
L Lehrer StR Studienrat
LiV Lehrer im Vorbereitungsdienst z. A. zur Anstellung
LiQ Lehrer im Quereinstieg ~n weibliche Form
OStD Oberstudiendirektor

Fächer
Al Arbeitslehre ITG Informationstechnische
B Biologie Grundbildung
Ch Chemie kRel katholische Religion
D Deutsch Ku Kunst
DS Darstellendes Spiel L Latein
E Englisch Lb Leibeserziehung
Ek Erdkunde M Mathematik
evRel evangelische Religion Mu Musik
F Französisch Ph Physik
G Geschichte Phil Philosophie
Gk Gemeinschaftskunde PoWi Politik und Wirtschaft
Gl Gesellschaftslehre Ru Russisch
Gr Griechisch Sk Sozialkunde
Hebr Hebräisch Sp Sport
Hw Hauswirtschaft Spa Spanisch
Info Informatik Wk Werken

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