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Міграція населення

Bevölkerungsmigration

Unter Bevölkerungswanderung (lat. Migratio - Umzug) versteht man die Bewegung von Menschen über
die Grenzen bestimmter Gebiete hinweg, wobei der Wohnsitz dauerhaft oder für einen kürzeren oder
längeren Zeitraum gewechselt wird.

Menschen, die migrieren, werden Migranten genannt. Man unterscheidet zwischen externer Migration
(interkontinental, zwischenstaatlich) und interner Migration (zwischen Regionen, Städten, ländlichen
und städtischen Gebieten usw.). Personen, die das Land verlassen haben, sind Auswanderer, Personen,
die ins Land gezogen sind, sind Einwanderer. Die Differenz zwischen der Zahl der Einwanderer und der
Auswanderer - der Wanderungssaldo - wirkt sich direkt auf die Bevölkerungszahl eines Landes aus.

Zu den verschiedenen Arten der Migration gehören: saisonale Migration von Touristen und
Landarbeitern, Land-Stadt-Wanderung, die in Entwicklungsländern im Zuge der Industrialisierung
stattfindet (Urbanisierung), Stadt-Land-Wanderung, die in Industrieländern üblich ist (Ländlichkeit),
Nomadentum und Pilgerreisen, temporäre und langfristige Migration, Pendelmigration, Grenzmigration
oder Transitmigration

Nach Form: gesellschaftlich organisiert (gesteuerte Migration), unorganisiert, erzwungen

Nach Ursachen: wirtschaftlich, sozial, kulturell, politisch, militärisch.

"Auswandern" ist das Ausreisen aus dem Wohnsitzland in ein anderes Land, was zwangsläufig mit dem
Überschreiten einer Staatsgrenze verbunden ist. Der Begriff der Auswanderung selbst entsteht mit der
Gründung und Entwicklung von

Zustand. Frühe Wanderungen von Menschen, aber auch moderne Wanderungen innerhalb eines
Staates, eines Ortes, eines Bezirks usw. werden als Migrationen bezeichnet.

Die Auswanderung erfolgt mit dem Ziel eines dauerhaften - langfristigen oder vorübergehenden -
Aufenthalts in einem anderen Land und häufig mit einer entsprechenden Änderung des Rechtsstatus,
was sie von zielgerichteten und touristischen Reisen, Geschäftsreisen ins Ausland und ähnlichem
unterscheidet. Gleichzeitig ist die Auswanderung nicht immer mit einer Einbürgerung, d.h. einem
Wechsel der Staatsangehörigkeit, verbunden.

Die Auswanderung kann sowohl freiwillig als auch erzwungen sein - alle Verfahren der Ausreise
(Auswanderung) aus dem Land werden jedoch von der Person, die das Land verlässt, freiwillig
durchgeführt. Die erzwungene (oft gewaltsame) Abschiebung oder Ausweisung von Personen durch
staatliche Behörden des Herkunftslandes wird als Deportation bezeichnet.

Gründe und Arten der Auswanderung

Je nach Dauer kann es sich um eine langfristige Auswanderung mit dem Ziel eines dauerhaften
Aufenthalts handeln, um eine vorübergehende Auswanderung, wenn die Auswanderer nach einiger Zeit
zurückkehren, oder um eine saisonale Auswanderung zu bestimmten Jahreszeiten oder für einen
gelegentlichen Verdienst.

Je nach den Gründen für die Umsiedlung wird zwischen wirtschaftlicher (sozioökonomische Gründe) und
politischer (Opposition gegen das politische Regime) Auswanderung unterschieden. Sozioökonomische
Gründe sind in erster Linie allgemeine Armut und Hunger, die wiederum durch militärische Aktionen im
Aufenthaltsland oder die Beteiligung des Landes an solchen, Naturkatastrophen, Umweltkatastrophen,
einschließlich von Menschen verursachter Katastrophen, und ähnliches verursacht werden können.
Andere sozioökonomische Gründe können Arbeitslosigkeit oder die Unfähigkeit sein, einen Arbeitsplatz
in dem betreffenden Beruf zu finden (oder die Einladung eines Arbeitgebers, in einem anderen Staat zu
arbeiten). Aus diesem Grund wird die Wirtschaftsemigration auch als Arbeitsemigration bezeichnet, d. h.
die Verlagerung von Menschen, um eine Arbeitsstelle zu finden oder eine Auftragsarbeit zu verrichten.
Zu den sozioökonomischen Gründen für die Auswanderung gehören auch die Schwierigkeit oder das
Unvermögen, eine Ausbildung zu erhalten (oder fortzusetzen), das eigene kreative Potenzial
auszuschöpfen, ein Unternehmen im Wohnsitzland zu führen oder auszubauen und ähnliches.

Personen, deren politische Ansichten und Überzeugungen nicht mit den vorherrschenden oder
zulässigen Ansichten des Landes übereinstimmen, werden gemeinhin als Dissidenten bezeichnet. Das
Vorhandensein von Dissidenten ist ein Indiz für eine undemokratische Gesellschaft (Staat). Wenn sie
auswandern, gelten sie als politische Emigranten; zu den politischen Emigranten zählen auch die
Emigranten, die ihr Wohnsitzland aufgrund interethnischer Konflikte und interreligiöser Widersprüche
verlassen.

Die Auswanderung kann aufgrund einer sich verschlechternden sozioökonomischen Entwicklung der
Länder oder verschärfter politischer Auseinandersetzungen massiv werden. In solchen Fällen können oft
die Regierungen der Neuansiedlungsländer und viel seltener die Regierungen der Neuansiedlungsländer
diese Bewegungen auf der Ebene der nationalen Gesetzgebung (Auswanderungsgesetzgebung) oder
durch die Unterzeichnung bilateraler (multilateraler) zwischenstaatlicher Abkommen regeln.

Das 20. Jahrhundert war geprägt von Massenauswanderungen aufgrund des Ersten und Zweiten
Weltkriegs, zahlreichen internationalen und lokalen Konflikten, Veränderungen in den Staaten der Welt
(Gründung des Staates Israel, Auflösung der UdSSR usw.), der Innen- und Außenpolitik einzelner Staaten
(politische und kulturelle Unterdrückung in der UdSSR, der VR China usw.).

Die ständige Auswanderung, sowohl wirtschaftlich als auch politisch, ist ein Zeichen der Modernität. In
Afrika beispielsweise ist die Auswanderung aus dem Kongo, Burundi, Ruanda, Somalia, Äthiopien usw.
aufgrund politischer Unruhen und Rebellionen, ethnischer Konflikte und wirtschaftlicher Probleme
infolge von Dürren und Missernten weit verbreitet; der Dalai Lama von Tibet, der von den chinesischen
Behörden verfolgt wird, ist ein politischer Emigrant, der in Indien lebt.