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Institut für

Strömungsmechanik

Studien-/Bachelor-/Masterarbeit

Windkanal-Untersuchung zum Einfluss verschiedener Hinterkanten auf die


Strömungstopologie eines symmetrischen Nachlaufes unter Druckanstieg

Flügel mit moderne Hochauftriebssystemen ermöglichen den Einsatz von Transportflugzeugen bei
niedrigen Geschwindigkeiten, wie sie beim Starten und Landen notwendig sind. Diese Systeme
unterliegen komplexen, aerodynamischen Effekten: die Grenzschichten des Hauptelementes
unterliegen einem Druckanstieg und fließen an der Hinterkante zusammen. Zwischen dem Nachlauf
des Hauptflügels und dem Strömungsfeld über der Klappe entstehen Interaktionseffekte, gleichzeitig
wird dieser Nachlauf einem starken Druckanstieg ausgesetzt.
Vor diesem Hintergrund wird derzeit ein generisches Experiment im Modellunterschallwindkanal des
Instituts für Strömungsmechanik (MUB) durchgeführt, um die Strömungseffekte, die bei einem
Nachlauf unter Druckanstieg auftreten, zu untersuchen. Hierbei dient eine Ebene Platte als
Nachlaufgenerator, während zwei symmetrisch aufgebaute Paaren sogenannter „Linerfoils“ dem
Nachlauf den gewünschten Druckanstieg aufprägen.

Fig. 1: Übersicht des Experiments mit Ebener Platte und den symmetisch aufgebauten “Linerfoil”-Paaren

Die bisherigen Untersuchungen haben ergeben, dass im Experiment Instabilitäten im Nachlauf


auftreten. Unklar ist jedoch der Mechanismus, wie diese Instabilitäten angeregt werden. Durch die
Modifikation der Hinterkante der Ebenen Platte und des zweiten „Linerfoil“-Paares soll die Ursache
dieser Instabilitäten erforscht werden. Es wäre zudem wünschenswert, z.B. durch „Bürsten“-ähnliche
Hinterkanten die Instabilitäten dämpfen zu können.
Zu den Aufgaben gehören:

 Literaturrecherche
 Konstruktion der Bürstenhinterkanten für die Ebene Platte und der „Linerfoils“
 Durchführung der Messkampagne im Modellunterschallwindkanal (MUB) des Instituts
 Bewertung Messergebnisse
 Anschauliche Dokumentation
Institut für
Strömungsmechanik

Zu den Anforderungen gehören:

 Gute Grundkenntnisse der Strömungsmechanik


 Handwerkliches und konstruktives Geschick
 Eigenständiges, motiviertes Arbeiten
 Fähigkeit zur Einarbeitung in für die Datenauswertung notwendige Software

Die Arbeit ist wahlweise auf Deutsch oder Englisch zu verfassen. Beginn ab sorfort möglich.

Kontakt:
Wiebke Breitenstein
w.breitenstein@tu-braunschweig.de
Tel.: +49 (0)531 391-94264