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Essay:    

Zur Kritik der Wissensökonomie   

Andre Gorz beschreibt in seinem Buch wie sich der klassische Kapitalismus immer mehr in eine neue Form 
der immateriellen Wissensökonomie umwandelt. Statt Mehrwert mit dem Handel von materiellen Gütern zu 
erzielen, zeigt der Wissenskapitalismus die Tendenz Kulturgüter und Wissen als neues virtuelles Produkte 
aufzufassen, die in ihrer digitalen Form genauso gehandelt werden können wie die real existierende. Andre 
Gorz sieht in dieser Entwicklung die Grundlage gelegt, die letztendlich zur Überwindung des Kapitalismus 
führen könnte. Denn durch das Internet ist seiner Argumentation zur Folge die Möglichkeit gegeben Wissen 
auch kollektiv abseits von den ökonomischen Zwängen zu „Produzieren“ und als Allgemeingut frei zur 
Verfügung zu stellen.

In diesem Essay will ich die Theorie von Andre Gorz erläutern und anhand aktueller Entwicklungen 
aufzeigen inwiefern diese bereits der Realität. Insbesondere möchte ich kritisch analysieren ob die kollektive 
Wissensproduktion tatsächlich in der Lage ist die Kapitalistische auf Gewinnmaximierung ausgerichtete 
Produktionsweise zu ersetzen.

Um die Argumentation verstehen zu können, muss man sich erst einmal den Unterschied zwischen analoger 
und digitaler Wissensproduktion und Distribution vor Augen führen. 
Zweitens muss geprüft werden in, wiefern sich die klassischen Eigentumsbegriffe aus der Welt der 
materiellen Produkte auf das Wissen anwenden lassen. Denn ein wichtiger Bestandteil der freien bzw 
kollektiven Wissensproduktion ist, dass sie das Konzept des “Geistigen Eigentums“ infrage stellt und durch 
eine neue Form des Allgemeineigentums ersetzt.

Gorz führt dabei an das sich die Produktion von digitalem Wissen stark von der materialistischer Güter 
unterscheidet (Gorz,s47). Denn bei der Entstehung von digitalem Wissen fallen nur einmalig Kosten an 
während die Reproduktion von vorhandenen Informationen faktisch keine Unkosten verursacht. Zum Beispiel 
kann ich ein Computer Programm schreiben, dies kostet mich eine gewisse Zeit. Aber wenn es einmal fertig 
ist, dann kann ich es ins Internet stellen und jeder kann es sich kostenlos herunterladen ohne das für mich 
oder den Benutzer der Software irgendwelche Kosten anfallen. So ist es möglich Millionen ja sogar 
Milliarden von Kopien zu verbreiten ohne das dies nennenswerte Kosten für die Reproduktion verursachen 
würde.
Somit unterscheidet sich die digitale Information grundlegend von materiellen Produkten, wie zum Beispiel 
einem Buch dessen Druck Material und Lohnkosten erfordert.
Es ist also möglich jede Form von digitaler Information, gleichgültig ob es sich hierbei um Musik, Filme 
oder Software handelt zu verschenken ohne das dem schenkenden dabei Kosten entstehen würden.
Diese Tatsache macht neuartige Projekte wie die Wikipedia oder freie Software überhaupt erst möglich. Die 
Distribution von Wissen als Allgemeineigentum wäre zu früher unmöglich gewesen. Vor 20 Jahren wäre 
niemand auf die Idee gekommen millionenfache Auflagen des Brockhaus oder der Enzyklopedia Britannica 
zu verschenken, da die Kosten für die Reproduktion unbezahlbar hoch gewesen wären. Bei der materiellen 
Distribution von Wissen z.B. in Buchform war also das kapitalistische Produktionsmodell das letztendlich 
auf dem Verkauf eines Produktes basiert zwingend. Denn anders wäre es unmöglich gewesen auch nur die 
Produktionskosten zu decken von der Erwirtschaftung eines Mehrwerts mal ganz zu schweigen.

Die logische Folge aus dieser Tatsache ist das sich Information nur dann effektiv verkaufen lässt, wenn sie an 
ein materielles Produkt gebunden ist. Ist die Information erst einmal digital verfügbar, so kann sie von jedem 
ohne zusätzliche Kosten reproduziert werden. Jeder der über einen Computer mit Internetanschluss verfügt 
über diese Produktionsmittel um digitales Wissen nahezu unbegrenzt reproduzieren zu können. Sehr zum 
Leidwesen der großen Verlage und Softwarefirmen machen die Menschen sehr regen Gebrauch von diesen 
neuen Möglichkeiten und Reproduzieren die Produkte selbst, indem sie aus dem Internet herunterladen, 
anstatt sie im Laden zu kaufen.
Am Beispiel der zunehmenden Urheberrechtsverletzungen im Internet ist sehr deutlich zu erkennen, das es 
kein Monopol auf die Produktionsmittel mehr zu geben scheint. Nun verfügen nicht mehr nur die großen 
Institutionen und Firmen über die Möglichkeit Wissen zu distributieren, sondern diese Möglichkeit ist im 
Zuge der digitalen Revolution auf die Allgemeinheit übergegangen.
Nur wenn man sich dieser neuen Gegebenheiten bewusst ist, kann man verstehen, warum Kollektive formen, 
der Wissensschöpfung entstehen und wie diese Funktionieren.
Die wirklich interessante Frage ist nun, welchen Nutzen es bringt,  ein kollektives Projekt der freien Software 
wie z.B. die Weiterentwicklung von Linux zu unterstützen ?
Ein gängiges Vorurteil ist, dass es sich hier nur um ein Hobbyprojekt handeln würde, das von einer Handvoll 
Hackern in ihrer Freizeit vorangetrieben wird. Jedoch muss man sich nur einmal die Dimensionen vor Augen 
führen die die freie Software mittlerweile erreicht hat. Für Linux Distributionen wie Ubuntu stehen 
mittlerweile mehr als 16.000 kostenlose Softwarepakete zum Download bereit, der Linux Kern allein ohne 
jegliche zusätzliche Software umfasst mehr als 10 Millionen Zeilen Programmiercode. Wenn man davon 
ausgeht, eine Din4 Seite wie diese hier c.a 50 Text Zeilen beinhaltet so kann man davon ausgehen, dass der 
Quellcode von Linux, wenn man so verrückt wäre, ihn auszudrucken über 200000 Din4 Seiten benötigen 
würde.
Selbst Laien denen nicht bewusst ist wie kompliziert es ist vernünftigen Programmcode zu programmieren 
dürfte nun bewusst sein das Es sich hier um mehr als nur ein Hobbyprojekt von einigen Idealisten handelt.
Aber nun zurück zur Frage, warum sind Menschen bereit sind gigantische Ressourcen in freie Software zu 
investieren, wenn diese am Ende der Allgemeinheit frei zur Verfügung gestellt wird? Also keine Einnahmen 
durch den Verkauf zu erwarten sind, wie dies für eine kapitalistische Gesellschaft eigentlich üblich wäre.
Zum einen wie eingangs erwähnt wurde kostet die Reproduktion faktisch nichts mehr, das Kollektiv muss 
also keine Kosten in die Reproduktion investieren man kann es also an so viele Menschen verschenken wie es 
will ohne das es dadurch einen materiellen Schaden erleiden würde. Es ist also gar nicht mehr nötig 
Eigentumsrechte im klassischen Sinne auf die einzelnen Produkteinheiten zu beanspruchen, um die 
maximale Verbreitung des Produkts sicherzustellen.

Aber warum sollten man etwas tun nur, weil es möglich ist, welche Motivation haben Zehntausende von 
Programmierern und Hacker ihre Arbeitskraft für das erschaffen freier Software einzusetzen, wenn diese am 
Ende frei verschenkt wird?
Gorz spricht hier von den “Dissidenten des digitalen Kapitalismus“, (Gorz,s 85) er geht davon aus das die 
Unterstützer freier Software sich der Kapitalistischen Wirtschafts und Arbeitsweise entziehen, und statt 
dessen eine real existierende Anarcho­Kommunistische Wissens Ökonomie aufgebaut haben. Als Beispiel 
führt Gorz hier ein Zitat von Stefan Merten des Gründers der Oekonux Gruppe an:“Die persönliche 
Selbstentfaltung, die Produktion seiner selbst ist jedem Einzelnen während des ganzen Produktionsprozesses 
bewusst“. Gorz geht also davon aus das die Hauptmotivation für diese Tätigkeit in dem streben nach 
persönlicher Selbstentfaltung und dem Wunsch des Teilens und Zusammenarbeitens mit anderen begründet 
liegt. Laut Gorz ist freie Software somit vollkommen “antiökonomisch“ “und gerade deswegen überlegen“.

Allerdings passt es da nicht so recht ins Bild warum große US Technologiefirmen Firmen wie IBM, Novell 
oder SUN Microsystems angefangen haben die Entwicklung von Linux mit Millionenbeträgen zu fördern und 
sogar den Source Code ihrer eigenen Software frei ins Internet stellen. So hat SUN Microsystems sein 
“Open­Office“ ein Konkurrenzprodukt zu Microsoft Office frei ins Internet gestellt und sogar sein eigens 
Betriebssystem Solaris komplett für jeden freigegeben.
Nun dürfte jedem klar sein das ein Milliadenschwerer gewinnorientierter Technologiekonzern wie SUN 
Microsystems oder IBM das nicht aus reiner Nächstenliebe tut, sondern weil er sich etwas davon erhofft und 
zwar eine Steigerung des Gewinns. Somit ist die Annahme von Gorz das freie Software automatisch 
kommunistisch und antiökonomisch ist widerlegt.

Um zu verstehen, warum gewinnorientierte Konzerne plötzlich ein Interesse daran haben, die Entwicklung 
freier Software massiv zu unterstützen, muss erst einmal betrachtet werden, wie sich diese historisch 
entwickelt hat und wie sie juristisch konstruiert ist.

In der Frühzeit der Computerentwicklung an den Universitäten der USA war es während der 50er bis 70er 
Jahre üblich den Programmcode unentgeltlich untereinander auszutauschen und weiterzugeben. Das änderte 
sich jedoch mit der Entstehung des digitalen Wissenskapitalismus, der vor allem von Bill Gates (Microsoft) 
sowie Steve Jobs als auch weiteren Gründungsmitgliedern von Apple geprägt wurde. Die Idee war nun 
geboren, dass man Wissen in Form von Computercode genauso kommerziell verkaufen könne wie jedes 
andere materielle Produkt.
Es war nun klar das jeder anstatt auf akademischer Basis zusammenzuarbeiten und die Ergebnisse der Arbeit 
zu teilen versuchen würde möglichst viel Profit zu erwirtschafteten. Es entwickelte sich schnell eine 
unerbittliche Konkurrenzsituation in der die Wissensarbeiter nun gezwungen waren gegeneinander zu 
arbeiten, um ökonomisch bestehen zu können.

Doch diese Entwicklung blieb nicht lange ohne Widerstand, so wurde 1983 von Richard Stallman die Free 
Software Foundation gegründet mit dem Ziel ein freies Betriebssystem zu entwickeln, das sich dem 
amoralischen Konkurrenzkampf entzieht und das für alle Menschen frei zugänglich ist. Um jedoch den 
harten Konkurrenzkampf mit den kommerziellen Anbietern bestehen zu können, mussten juristisch bindende 
Regelungen ausgearbeitet werden.
Die wichtigste Passage, der GNU GPL Lizenz für freie Software besagt, dass jeder der Freie Software 
benutzt um diese weiterzuentwickeln dazu verpflichtet ist am Ende alle Änderungen, die er durchgeführt hat, 
wieder der Allgemeinheit frei zur Verfügung zu stellen. Die kommerzielle Nutzung ist dabei jedoch 
ausdrücklich erlaubt, solange die Freiheit der Software gewährleistet wird. Diese Regelung ist dazu gedacht 
zu verhindern das sich die digitalen Kapitalisten den Programmcode aneignen können, um ihre eigenen 
Produkte damit zu entwickeln, ohne etwas an die Gemeinschaft zurückzugeben.

Für eine gewinnorientierte Firma kann es also durchaus interessant sein das freie digitale Wissen zum 
eigenen Vorteil zu nutzen. Das darf diese auch tun den die GPL erlaubt die kommerzielle Nutzung, selbst den 
Verkauf. Nur mit dem Unterschied, dass der Verkäufer keine geistigen Eigentumsrechte geltend machen 
kann, der Käufer also selbst das Recht hat die Software so frei weiterzuverbreiten, wie er will. Somit macht 
das klassische Verkaufsmodell wie wir es von der materiellen Welt her kennen in diesem Fall keinen Sinn 
mehr.
Dennoch eine gewinnorientierte Firma kann grundsätzlich auf zwei weisen Profit erwirtschaften, zum einen 
in dem ein Produkt verkauft wird und so Mehrwert erwirtschaftet. Zum anderen indem man Kosten einspart 
wo es nur möglich ist.
Genau das ist es auch der Grund warum IBM beschlossen hat seine interne Computerinfrastruktur auf freie 
Software umzustellen, ganz einfach aus dem Grund weil sich die Firma nun so millionenteure Lizenzen für 
Microsoftprogramme sparen kann. IBM verdient sein Geld damit Großrechner an andere Konzerne und 
Regierungen zu verkaufen. Die Microsoft Betriebssysteme für Großrechner kosten jedoch Millionen. Eine 
Firma wie IBM kann also mehr Gewinn machen wenn sie sich die Lizenzkosten für kommerzielle Software 
sparen kann indem Großrechner ja ganze Rechenzentren mit Linux ausgeliefert werden. Es ist also für IBM 
billiger eigene Mitarbeiter anzustellen die die freie Software so weiterentwickeln das Sie den eigenen 
Ansprüchen und der der Kunden gerecht werden als kommerzielle Software zuzukaufen. Da die Firmen aber 
wiederum verpflichtet sind die eigenen Weiterentwicklungen frei zu veröffentlichen werden sie somit aus 
blankem Eigennutz zu Unterstützern der freien Software.
Diese Entwicklung geht mittlerweile soweit das es sich für Firmen sogar lohnen kann die eigene Software, 
die zuvor komplett kommerziell vermarktet wurde freizustellen. SUN Microsystems hat sein eigenes 
Betriebssystem und Open­Office freigegeben in der Hoffnung das sich so andere Firmen und Individuen die 
an der Entwicklung beteiligen und so helfen die eigenen Unkosten zu reduzieren. Seitdem Open­Office frei 
zur Verfügung steht beteiligen sich Firmen wie IBM, Novell und SUN gemeinsam an den 
Entwicklungskosten. Es entsteht also eine Kooperation von der alle beteiligten kommerziellen Akteure 
profitieren können, weil sie günstige Software bekommen aber nur ein Teil der benötigten Kosten für die 
Weiterentwicklung tragen müssen.

Die Wirtschaft nutzt die freie Software um Kosten zu sparen, also den Kauf von Produkten überflüssig zu 
machen. Während die Befürworter freier Software die Wirtschaft benutzen, um die Entwicklung freier 
Software voranzutreiben. Es besteht hier also eine merkwürdige Symbiose zwischen einer Anarcho 
kommunistisch anwirkenden Hackerkultur und blanken kapitalistischen Wirtschaftsinteressen. Die freie 
Softwarebewegung hat also die Werkzeuge geschaffen die gewinnorientierten Konzerne dazu zu zwingen 
dem Allgemeinnutz zu dienen indem sie in den Entwicklungsprozess der freien Software aktiv eingebunden 
werden. Immer mehr Firmen und staatliche Institutionen erkennen das Sparpotential und stürzen sich auf die 
als Allgemeingut verfügbare freie Software. Die freie Software wird somit ständig privatisiert aber sofort 
wieder der Privatisierung entrissen da die internationalen Lizenzregelungen dazu verpflichten alle 
Änderungen und Weiterentwicklungen sofort wieder frei zur Verfügung zu stellen.
Je mehr Unternehmen die freie Software für ihre Zwecke nutzen desto schneller kann sich diese 
weiterentwickeln, je weiterentwickelter sie ist desto mehr Einsparungspotential verspricht sie, je mehr 
Einsparungspotential sie verspricht desto mehr Unternehmen werden sie nutzen. 
Somit ist freie Software eine Art Anti­Produkt denn sie macht den Kauf von teueren kommerziellen 
Produkten überflüssig. Sie ist nicht auf das Verkaufsmodell angewiesen um ihre Weiterentwicklung zu 
sichern da ein Großteil der Arbeit von den verschiedenen daran beteiligten firmen oder freiwilligen 
Aktivisten getragen wird. Es ist anzumerken das nach Angaben der gemeinnützigen “Linux Foundation“ c.a 
70% der Programmierer freier Software für Firmen wie Intel, IBM oder Oracle Arbeiten oder eigene Firmen 
betreiben, um ihre Arbeitskraft im Form von Dienstleistungen im Bereich der freien Software zu anzubieten. 
Die Entwickler freier Software sind somit meist immer noch fester Bestandteil des kapitalistischen 
Wirtschaftssystems während auf der anderen Seite die Wirtschaft anfängt große Mengen an frei verfügbaren 
Allgemeineigentums zu produzieren.

Das Konzept hat sich als so erfolgreich erwiesen das es von anderen Bewegungen der Wissensgesellschaft 
teilweise kopiert wird. Die Wikipedia stellt mehr freies Wissen zur Verfügung als jedes verkaufsbasierte 
Lexikon, mit Wikibooks ist eine Plattform entstanden auf der freie Wissenschaftliche Bücher 
gemeinschaftlich geschrieben werden, es gibt freie Musik und sogar ganze Animations und Spielfilme, die 
sich qualitativ nicht vor kommerziellen Produktionen verstecken müssen, die aber auf Basis freier Lizenzen 
kollektiv erarbeitet und als Allgemeingut frei zur Verfügung stehen.

Allerdings wird sich der Traum von Andre Gorz nicht bewahrheiten, durch das freie Wissen und freie 
Software im Internet kann der Kapitalismus nicht überwunden werden. Denn die Freie Software wird immer 
mehr durch kommerzielle Interessen gestützt. Die Hacker um Richard Stallman haben zwar ihr Ziel erreicht 
die Software zu befreien aber sie verlieren durch die zunehmende Kommerzialisierung der freien Software an 
Einfluss. In dieser Hinsicht sollte man vielleicht besser von einer neuen kollektivistischen Form des 
Kapitalismus sprechen. Auf jeden Fall haben die Hacker die Zukunft der digitalen Wissensökonomie 
entscheidend mitgeprägt und eine gangbare Alternative zur klassischen Monopolisierung von Wissen und 
Urheberrechten aufgezeigt.

Quellen: Gorz, Andre, (2004) Wissen, Wert und Kapital, zur Kritik der Wissensökonomie Zürich:
  Rotpunktverlag.
  Grassmuck, Volker, (2004) Freie Software Zwischen Privat und Gemeineigentum
  Onlinepublikation: Bundeszentrale für politische Bildung.
  http://freie­software.bpb.de/