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Web 2.0 – Ein Modewort?

Web 2.0 is the business revolution in the computer industry


caused by the move to the Internet as a platform, and an
attempt to understand the rules for success on that new
platform [Tim O'Reilly]. 1
Anwendungen des Web 2.0

Social Networking StudiVZ, Xing

Knowledge
Community Sharing Wikipedia, Google

Interest
Group
Communities (Foren)

Web 2.0 Platform Directory Technorati, DMOZ


Technology Wetpaint, Bloglines
Centric

Online- Online
Yahoo Pipes
Collaboration Applications

Virtual
Workflow
Web Logic, VDSee

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Chancen/Risiken des Web 2.0

Chancen Risiken
• Steigerung des Bekanntheits- • Ein unzufriedener Kunde kann durch
grades von Unternehmen Zusammenschlüsse im Internet zum
• Beeinflussung aller Phasen der Problem werden
Kaufentscheidung eines • Extrem schnelle Verbreitung von
Konsumenten Informationen möglich
• Erschließung neuer Märkte über das • Fehlende Identifikation führt zu
(Kunden suchen sich neue Identitätsmissbrauch z.B. in sozialen
Unternehmen) Netzwerken
• Steigerung des Unternehmens- • Realitätsverlust bei Konsumenten des
images Internets (z.B. Online-Games)
• Schnelles Reagieren des • Unmoralische Firmen im Netz
Unternehmens möglich erschweren Glaubwürdigkeit

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Marktteilnehmer Electronic Commerce
Electronic Commerce = alle Formen der
elektronischen Abwicklung geschäftlicher
Transaktionen

Business to Consumer
(B2C)

Business to Business
(B2B)

Administration to Consumer
Trend:
(A2C)
Mobile
Commerce
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Marktsegmente Electronic Commerce
NACHFRAGER DER LEISTUNG
Consume Business Administratio
r
Consumer to Consumer to n
Consumer to
ANBIETER DER LEISTUNG

Consumer Business Administration


Consume
r z.B. Internet- z.B. Jobbörsen mit z.B. Abwicklung der
Kleinanzeigenmarkt Stellengesuchen priv. Steuererklärung

Business to Business to Business to


Business Consumer Business Administration
z.B. Bestellung der z.B. EDI-Anwendung z.B. Abwicklung der
Kunden im Online Shop Zulieferer/Abnehmer Umsatzsteuererklärung

Administration to Administration to Administration to


Admini- Consumer Business Administration
stration z.B. elektronische z.B. Beschaffungsmaß- z.B. Transaktionen zw.
Bürgerbüros nahmen im Internet öffentl. Institutionen
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Anwendungsbeispiele von
Electronic Commerce-Plattformen

Business to Consumer Business to Business


 Virtuelle Auktionshäuser  Elektronischer Datenaus-
tausch (EDI/XML)
 Online-Shopping
 Electronic Procurement
 Powershopping
 Elektronische Marktplätze
 Online-Banking
 Collaborative Planning
 Online-Brokerage

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Aktionsfelder des Marketing im B2C-
Segment
Produkt- und Sortimentspolitik
Preispolitik
• Produktauswahl
• Sortimentsgestaltung • Preisfindung
• Markenwahl • Preisgestaltung bei mehreren
• Produktdifferenzierung Vertriebswegen
• Produktindividualisierung • Gratisprodukte, Rabatte
• Elektronische Produktkataloge • Auktionen
• Empfehlungssysteme • Kundenbestimmte Preisbildung
• Kundendienst • Preisdifferenzierung
• Preisbündelung
• Preisauszeichnung
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Aktionsfelder des Marketing im B2C-
Segment
Distributionspolitik Kommunikations-
politik
• Auswahl der Absatzkanäle • Information und Inspiration
• Typen Verkaufsstätten durch die Web-Site
• Transaktionsphasen • Call-Center
• Liefer- und Zahlungs- • Werbung in Konsumenten-
bedingungen informationssystemen
• Bestellung • Werbung für Konsumenten-
informationssystemen
• Auftragsabwicklung
• Verkaufsförderung
• Bezahlung
• Direktmarketing
• Lieferung
• Newsletters
• Virtuelle Gemeinschaften
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Determinanten der Preisfindung

Kunden Konkurrenz

Kostenorientierte
Preis Marktorientierte Preis-
Preisbildung im bildung dominiert im
Internet auf Grund Internet: Wettbewer-
der höheren Preis- berorientierte Preisfin-
transparenz wenig dung wird durch die
geeignet Preisflexibilität begünstigt

Kosten
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Absatzkanäle im stationären
Buchhandel
Autor Verlag Großhandel Einzelhandel
Bibliothek

Buchhandlung

Recherch Layout Sortimentsg Sortimentsg.


e Satz, . Lagerhaltung Konsument
Schreiben Druck Lagerhaltun Kundenberatu
Korrektur Werbung g ng
-lesen Verkauf Transport Verkauf
Verkauf
10 % 45 % 10 % 35 % 100 %
+ Ust.
10
Produkte und Produktinformation Produktspezifikationen/Kundenaufträge
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Buchhandel im Internet
Produkte
Verkaufsabrechnung
Kundenauftragsbearbeitung

Produkte und Produktinformation

? ? ? ?
Buchhandlung

Verlag Großhandel Einzelhandel Bibliothek


Autor Konsument
Information und Inspiration durch die Website

Information und Vereinbarung


Kaufanreize und Abwicklung

Produkt- und Bestellung


Preisinformation

Unternehmens- Auftragsverwaltung
information
Kontakt- Lieferung
information

Unterhaltung Bezahlung

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Werbung und Konsumenten-IS
Übersicht
Werbung und
Konsumenten-IS

Werbung in Werbung für


Konsumenten-IS Konsumenten-IS

Eingebundene Werbung in
Flächenformate klassischen Medien

Eigenständige Werbung im
Flächenformate Internet

Redaktionelle Ansprechende
Formate Web-Site-Gestaltung
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Werbung und Konsumenten-IS
Werbemittel
Eingebundene
Flächenformate

Klassische Banner
und zahlreiche
Bannervarianten

Redaktionelle Eigenständige
Formate Flächenformate
• Pop-up
• Advertorial
• Interstitial
• Branded Content
• Superstitial
• Werbetextlinks
• Floating Ad
• Wasserzeichen
• Expandable Ad
• Pop-under
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Vorteile des Electronic Commerce
• Beschleunigung von Geschäftsprozessen
• Automatisierung durch Verbindung zu
ERP-Systemen
• Zugang zu weltweiten Märkten
• niedrigere Preise möglich
• Reduzierung der Beschaffungs- und Lagerhaltungskosten
• Reduzierung der Vertriebskosten
• Reduzierung der Transaktionskosten

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Problembereiche des Electronic
Commerce
Sicherheit des Internet

Anonymität der Consumer

Zahlungsabwicklung

Rechtsunsicherheit

Netzperformance

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Problembereich Sicherheit des
Internet
aktive passive
Bedrohungen Bedrohungen

Identität bei Zugriff falsch


Abhören der
Teilnehmeridentitäten
Modifikation von Daten

Manipulation Nachrichten Abhören von Daten

Verzögerung Nachrichten
Verkehrsflussanalyse
Störung Verfügbarkeit

System-Anomalien

Leugnen Kommunikation

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Lösungsansatz Sicherheit des Internet:
Einsatz von Sicherheitstechnologie

 Vertraulichkeit: Sämtliche Nachrichten sollten nach einem anerkannten


Verschlüsselungsverfahren codiert werden. Die übermittelte Information bleibt so
geheim bzw. ist nur den autorisierten Interaktionspartnern zugänglich.
 Authentizität: Die beteiligten Handelspartner identifizieren sich generell durch ein
digitales Zertifikat, das allen Nachrichten automatisch hinzugefügt wird. Dadurch
wird nachgewiesen, dass die Daten tatsächlich aus der angegebenen Quelle
stammen.
 Integrität: Die verschickten Nachrichten können so auf dem Wege zum Empfänger
nicht von Dritten manipuliert werden. Sie kommen also "unversehrt" beim
Adressaten an.
 Rechtsverbindlichkeit: Jede Nachricht, die auf diese Weise abgeschickt und in
Empfang genommen wird, kann so als rechts-verbindliche Willenserklärung
behandelt werden.

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Problemzone Anonymität der
Consumer
• Internet-Benutzer agieren in der Regel nahezu anonym (für
den E-Commerce ist das nicht von Vorteil)
• Lediglich Rückschluss auf IP-Adresse des Benutzers möglich
(z.B. 132.252.52.8)
• Sogenannte Cookies sollen Benutzer wiederer-kennen
(Sicherheitsbedenken der Endbenutzer)
• Besondere Marketing-Konzepte notwendig, um effiziente
Kundenbeziehungen aufbauen zu können (One-to-One-
Marketing)

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Lösungsansatz Anonymität der Consumer:
Stufenweiser Abbau der Anonymität

 Stufe 1: Besucher bleibt vollkommen anonym und kann sich erst


einmal umsehen.
 Stufe 2: Besucher gibt einige Daten heraus, durch die ermöglicht
wird, Inhalte auf seine Bedürfnisse anzupassen oder auf geschützte
Bereiche zuzugreifen. Anbieter verspricht im Gegenzug, nicht
einseitig Kontakt aufzunehmen oder die übermittelten Daten an
Dritte weiterzugeben.
 Stufe 3: Kunde gibt dem Anbieter persönlichere Daten und
bekommt dafür im Gegenzug spezielle Angebote, die seinen
Bedürfnissen entsprechen. Immerhin 83 % der befragten Haushalte
mögen diese Option.
 Stufe 4: Ein auf lange Zeit angelegter Austausch zwischen den
Partnern. Der Anbieter kennt seinen Kunden sehr genau und steht
in regem Austausch.

Quelle: Forrester Research 20


Problemzone Zahlungsabwicklung
Moderne Zahlungssysteme haben sich nicht durchsetzen
können
 Überweisung
 Lastschrift
 Zahlung per Nachnahme
 Kreditkartenzahlung: International akzeptiertes Zahlungsmittel, aber
problematisch im Bereich der Sicherheit (SET).

 Cash-Card-Systeme: Nur national akzeptiertes Zahlungsmittel. Hardware am


Computer des Einkaufenden erforderlich (Kartenleser).
 CyberCash: Pay per Klick-System. Auslagerung des Kontos auf den Rechner des
Einkaufenden.
 DigiCash: Transfer digitaler Münzen auf den Kundenrechner. Auch Privat-
Privat-Zahlungen möglich (keine Bankverbindung notwendig).

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Lösungsansatz Zahlungsabwicklung:
Mobile Payment

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Problemzone Rechtsunsicherheit
 Vertragsabschluss: Zentrale Probleme liegen beim Vertragsabschluss
(Wirksamkeit und Beweisbarkeit), bei der Veröffentlichung der AGBs und
bei der Vertragsabwicklung.
 Marktforschung und Datenerhebung: Erstellung von Kundenprofilen (mit
und ohne Einwilligung) und deren missbräuchliche Weitergabe (z.B.
Cookie-Problem).
 Werbung im Internet: Vergleichende und sittenwidrige Werbung auf
Servern mit Auslandsstandort, Massenversand von Werbung via E-Mail.
 Bereich Domain-Reservierung: Reservierung von Domain-Namen durch
Privatpersonen (bei Markennamen unzulässig, bei Gattungsnamen läuft
gerade ein Musterprozess).
 Web-Design: Verletzung von Urheberrechten durch Web-Designer
(problematisch ist z.B. die Darstellung von Links in Frames).

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Problemzone Netzperformance
• Multimediale Inhalte benötigen ein sehr
hohes Datenübertragungsvolumen)
• Ausbau der Datenleitungen langsamer als das
Wachstum der Benutzerzahlen
• Durchschnittsgeschwindigkeit des Internet ist
zu langsam
• Ausbau durch Breitbandtechnologie dringend
notwendig
• Wer finanziert die Internet-Leitungen?
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Lösungsansatz Netzperformance
Beispiel DSL (Digital Subscriber Line)
DSL ist eine Datenübertragungstechnik zur
Hochgeschwin-digkeitsübertragung digitaler
Informationen über die Kupfer-kabel des Telefonnetzes.
DSL ist asymmetrisch, da der größte Teil der
Übertragungsbandbreite für den Downstream genutzt
wird.
• Transportmedium: Kupferkabel
• Geschwindigkeit: bis zu 16 Mbit/s downstream
(ADSL2+)
bis zu 50 Mbit/s downstream
(VDSL)

• Eine vorgeschaltete Weiche, ein sogenannter Splitter, trennt


den normalen Telefondienst von den Datenanwendungen.
• Telefondienste der Telekom können über die
Kupferdoppeladern parallel zur Datenübertragung 25

uneingeschränkt genutzt werden.