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Proze§ Polka

Polka schnell fŸr Orchester


op. 294 / RV 294

Partitur
2. Auflage . Serie II / Werkgruppe 4 / Abteilung 2 / Band 3
Johann Strauss
(1825 - 1899)

Proze§ Polka
Polka schnell fŸr Orchester
op. 294 / RV 294

Kritische Gesamtausgabe
herausgegeben von

Michael Rot

unter der Patronanz der

Wiener Philharmoniker
Diese Ausgabe wird gefšrdert durch

Eliette von Karajan

Bank Austria

Donau Versicherung

…sterreichische Nationalbank

Wir danken der


Stadt Wien
Gruppe Wissenschaft der MA 18,
die durch die UnterstŸtzung die Realisierung
der Serie II - Orchesterwerke der
Neuen Johann Strauss Gesamtausgabe und
die Edierung des vorliegenden Werkes ermšglicht hat.

Diese Ausgabe erscheint in Zusammenarbeit mit der


Johann Strauss - Gesellschaft Wien

Editionsbeirat
Theophil Antonicek, Dietrich Berke, GŸnter Brosche,
Peter Keuschnig, Rainer KŸchl, Wolf-Dieter Seiffert

AuffŸhrungsmaterial zur vorliegenden


2. Auflage
leihweise erhŠltlich unter der Bestellnummer:
0189

ISMN: M-006-60294-0

© Verlagsgruppe Hermann GmbH, Wien

All rights reserved.


No part of this publication may be reproduced, stored in a retrieval system,
or transmitted in any form or by any means,
electronic, mechanical, photocopying, recording or otherwise,
without the prior written permission of the publisher:

Verlagsgruppe Hermann GmbH


Goldschmiedgasse 10
A-1010 Wien
www.hermann.eu
Johann Strauss
(1825 - 1899)

Proze§ Polka
Polka schnell fŸr Orchester
op. 294 / RV 294

2. Auflage
aus

Serie II / Werkgruppe 4
Abteilung 2 / Band 3
Zur Edition

Die Neue Johann Strauss Gesamtausgabe ist eine quellenkritische „Solo“ wird in den Streichern in der Regel mit „Soli“ übertragen,
Neuausgabe. Der abgedruckte Notentext ist so weit wie möglich da zumeist nicht die Ausführung mit einem Instrument, sondern
den Hauptquellen entsprechend wiedergegeben, jedoch mit den für solistische Spielweise der Gruppe gemeint ist. Ausnahmen davon
notwendig erachteten Berichtigungen und Ergänzungen. Bei der werden im Revisionsbericht vermerkt.
Bewertung der Quellen orientiert sich die Strauss Edition Wien an Vorschlagsnoten werden mit einem Bogen zur Hauptnote
den bisher vorliegenden Ergebnissen der Straussforschung ebenso versehen. Aneinandergereihte oder überlappende Legatobögen
wie an der von ihr selbst durchgeführten Quellenforschung, wobei werden durch einen Bogen ersetzt. Aneinandergereihte Halte- und
alle weltweit auffindbaren zeitgenössischen Quellen berücksichtigt Legatobögen werden so ediert, daß der Legatobogen die Haltebögen
werden. Hauptquellen sind die wenigen Autographe, die Stichvor- mit einschließt. Um Verwechslungen mit Legatobögen zu vermeiden,
lagen und Erstdrucke von Orchesterstimmen oder Partituren. werden Triolenbögen durch die Ziffer 3 unter (über) dem Balken oder
eine Triolenklammer ersetzt.
Zu den Quellen
Wird in den Quellen zwischen Marcato und Akzent nicht
Da die Quellen oft stark von einander abweichen, werden die
eindeutig unterschieden, erfolgt eine Angleichung nach der
Ergebnisse der kritischen Revision im Notentext nicht typographisch
musikalischen Gestik. Verklingende Akzente werden als Akzent mit
hervorgehoben. Der Revisionsbericht gibt Aufschluß über alle Fra-
Diminuendogabel notiert.
gen und Einblick in die Entscheidungsvorgänge.
Dynamische Anweisungen werden der heutigen Schreibweise an-
Zu den Lesarten gepaßt (pp, p, f, ff statt ppo, po, fo, ffo, unter Beibehaltung von fz und
Transponierte Notation wird aus den Quellen übernommen. Die sf). Geht eine Unterscheidung von Crescendogabel und cresc. aus
Stimmung wird auf jeder Seite der Partitur unter der Instrumen- den Quellen nicht hervor, wird die cresc.-Anweisung aus optischen
tenbezeichnung angegeben. Wechselt die Transposition innerhalb Gründen nur für Stellen von mehr als drei Takten Dauer verwendet.
eines Werkes, so wird die jeweils aktuelle Stimmung angeführt und Überlagerungen von Crescendogabeln oder cresc. werden zu einem
in Klammer gesetzt. Zeichen zusammengefaßt.
Liegen keine Überschneidungen vor, werden Pauken, große
Schreibfehler werden korrigiert, eindeutige Auslassungen
Trommel und Triangel entsprechend den Quellen in einem System
ergänzt, „colla parte“-Stellen und nicht ausgeschriebene Wieder-
notiert. Cassa, Cassa grande oder Tambour grande wird gemäß
holungsteile ausnotiert. Angleichungen, Ergänzungen und Verbesse-
der alten Aufführungspraxis als große Trommel mit Becken trans-
rungen werden im Revisionsbericht dokumentiert und begründet.
kribiert.
Generalvorzeichen und Akzidenzien werden dem heute üblichen Bei der Notation der kleinen Trommel widersprechen die
Gebrauch entsprechend gesetzt. Warnungsakzidenzien werden Quellen einander in vielen Fällen ganz entscheidend. Die Notation
möglichst sparsam verwendet und nicht aus den Quellen über- innerhalb einzelner Quellen ist fast immer uneinheitlich, inkonse-
nommen. quent und / oder mangelhaft. Dasselbe trifft auf die Notation von
Die Notation von Fagott und Violoncello im Tenorschlüssel ist Wirbeln in Pauke und große Trommel zu. Man muß also davon
in den Quellen uneinheitlich und musikalisch oft unbegründet. Sie ausgehen, daß Johann Strauss, seine Mitarbeiter und Verleger
wird daher nur für Stellen in hoher Lage entsprechend der heutigen diesem Punkt wenig Beachtung geschenkt haben. Das Bestreben,
Praxis übernommen. den Willen des Komponisten zu erforschen und im abgedruckten
Notentext so präzise wie möglich wiederzugeben, steht auch hier
Zwei Stimmen in einem System werden auf einem Notenhals
im Vordergrund. Allerdings ist dazu im Fall der kleinen Trom-
notiert. Dynamische Anweisungen, Bögen und Artikulationszeichen
mel erforderlich, die zeitgenössische Aufführungspraxis und die
gelten für beide Stimmen. Doppelte Halsung erfolgt nur bei Uni-
überlieferte Tradition mit einzubeziehen. Eindeutig nachweisbare
sono-Stellen oder bei Abweichungen in Stimmführung, Dynamik,
Achtel- oder Sechzehntelmitgänger werden daher als Achtel- oder
Artikulation oder Phrasierung. Dann allerdings werden auch Dynamik,
Sechzehntelnoten ausnotiert. Die Frage, ob Noten mit zwei Balken
Bögen und Artikulationszeichen doppelt gesetzt.
im Notenhals als Wirbel oder Sechzehntelnoten zu verstehen sind,
1., 2. Oboe („Oboe“, „Oboi“), 1., 2. Fagott („Fagotto“, „Fagotti“) kann nur im Einzelfall geklärt werden. Dreifache Balken werden in
und (3.) Posaune und Tuba („Trombone e Tuba“, „Trombone basso“, der Regel mit tr übertragen.
etc.) sind in den meisten Partituren auf einem System notiert. In den
dazugehörigen Stimmenabschriften und Erstdruckstimmen wurde Zur Ausgabe
dann jeweils für beide Instrumente eine gemeinsame Stimme an- Die Partituranordnung erfolgt in der heute üblichen Weise.
gefertigt. Bei einstimmig notierten Stellen ohne Doppelhalsung fehlt Gleichartige Instrumente werden in einem System zusammengefaßt,
in diesem Fall jeder Hinweis darauf, ob die Ausführung von einem sofern die Stimmführung das zuläßt.
oder beiden Instrumenten erfolgen soll. Man kann davon ausgehen, Häufig wechseln 1., 2. Horn auf 3., 4. Trompete. Die Strauss
daß die Instrumentation und die Gesamtgröße des Orchesters bei Edition Wien übernimmt diese Stellen unverändert aus den
der jeweiligen Aufführung sicher Einfluß darauf hatten, im übrigen Quellen in die Partitur. Der dazugehörige Stimmensatz verzeichnet
aber die Entscheidung dem einzelnen Musiker überlassen wurde. die entsprechenden Stellen sowohl in den Stimmen von 1., 2. Horn
Es wurden daher unter Berücksichtigung der Instrumentation und als auch in separaten Stimmen für 3., 4. Trompete.
des musikalischen Ablaufes Anweisungen zur Ausführung ergänzt Werktitel werden in der bis zur Rechtschreibreform 1996
(1., 2., a2 oder Doppelhalsung), die als Vorschläge des Herausgebers gültigen Orthographie wiedergegeben. Abweichende Schreibweisen
zu verstehen sind. in den Quellen sind im Revisionsbericht verzeichnet.

Zur Edition
Zur Edition

Zu den Fassungen Alle logisch denkbaren Kombinationen von Zeichen können vor-
Von einigen Orchesterwerken Johann Strauss’ sind zwei oder kommen (siehe Beispielliste für Sprungzeichen).
mehr Fassungen bekannt. Die Strauss Edition Wien publiziert alle
Funktionen der Fassungsbuchstaben:
erhaltenen Fassungen, die zu Strauss’ Lebzeiten entstanden sind
1. Z usa t z z ur R V -Z a h l *):
und auf ihn selbst zurückgeführt werden können.
Bei Werken mit mehr als einer Fassung geben die an die
Die folgenden Absätze erläutern die Prinzipien, nach welchen
RV-Zahl angehängten Buchstaben immer den zeitgenössischen
die verschiedenen Fassungen definiert, dargestellt und bezeichnet
Zustand des Werkes zu Lebzeiten von Johann Strauss wieder.
werden. Details zu den Fassungen sind im Revisionsbericht des
Mit Ausnahme des Schrägstriches werden Sonderzeichen in der
jeweiligen Werkes zu finden.
RV-Zahl nicht geführt.
Definition der Fassungen:
2. Sprun gz ei c h en :
Als eigenständige neue Fassung gilt:
Die Sprungzeichen bezeichnen analog den bekannten Zeichen
a) jede Veränderung des formalen Ablaufes (gestrichene, eingefügte
vi= =de den Sprung einer oder mehrerer Fassungen. Die
oder ersetzte Takte)
dem Zeichen vi= vorangestellten Fassungsbuchstaben zeigen,
b) jede Veränderung der Instrumentation, Melodik oder Harmonik.
welche Fassung(en) springt (springen); befindet sich das ent-
In der Regel werden alle Fassungen eines Werkes in einer einzi- sprechende =de nicht auf derselben Doppelseite der Partitur,
gen Partitur aufgenommen. Die Abweichungen sind, wenn möglich, so bezeichnet eine in Klammer nachgestellte Zahl die Seite, auf
innerhalb desselben Ablaufes, ansonsten aufeinander folgend und welcher das Ende des Sprunges zu finden ist. Mit Ausnahme von
mit Sprungzeichen versehen abgedruckt. Nur in Ausnahmefällen
Schrägstrich, Stern und „r“ werden Sonderzeichen bei Sprung-
werden die Fassungen in getrennten Partituren herausgegeben,
zeichen nicht geführt.
die in einem Band zusammengefaßt sind.
3. Abwei c h un gen i m N ot en t ex t :
Bedeutung der Fassungsbuchstaben:
Die Fassungsbuchstaben dienen auch zur Bezeichnung abwei-
-2 -1
A und A : eventuelle Vorstadien zu Fassung A chender musikalischer Details wie Tempoangaben, Dynamik,
A: Endgültige Erstfassung Phrasierung, abweichende Noten, etc.; mit Ausnahme des
A+1 und A+2: eventuelle spätere Eintragungen in Fassung A Schrägstriches werden Sonderzeichen bei der Bezeichnung
vor Konsolidierung einer neuen Fassung musikalischer Details nicht geführt.
B-2 und B-1: eventuelle Vorstadien zu Fassung B
B: Fassung der Uraufführung Beispielliste für Sprungzeichen:
B+1 und B+2: eventuelle spätere Eintragungen in Fassung B A vi=(71) A-Fassung springt zu A =de auf S. 71
vor Konsolidierung einer neuen Fassung
AB vi=(133) AB-Fassung springt zu AB =de auf S. 133
C -2 und C -1: eventuelle Vorstadien zu Fassung C
C: Letztfassung B-1/BC vi=(22) B-1 u. BC-Fass. spr. zu B-1/BC =de auf S. 22
C+1 und C+2: eventuelle spätere, meist unbedeutende Ergän-
zungen oder Striche; in Ausnahmefällen auch Sprungziele können auch zusammengefaßt werden:
eine neue Fassung nach Fassung C.
A vi=(55) auf z.B. S. 50 und B vi=(55) auf z.B. S. 51
Bedeutung der Sonderzeichen: führen zu A/B =de auf S. 55
/ = Schrägstrich:
Beispielliste für Fassungsbezeichnungen:
trennt abweichende Fassungen; Buchstaben ohne
Schrägstriche bezeichnen identische Fassungen. A/BC: Das Werk liegt in zwei von einander abweichenden
() = runde Klammer: Fassungen vor: Uraufführungs- und Letztfassung sind
Die Quellen zu dieser Fassung sind unvollständig. identisch.
[] = eckige Klammer: [A]B/C: Das Werk liegt in zwei von einander abweichenden
Die Quellen zu dieser Fassung fehlen zur Gänze. Fassungen vor; Autograph ist verschollen.
{} = geschwungene Klammer: A/B/C: Das Werk liegt in drei von einander abweichenden
Diese Fassung ist im vorliegenden Band nur
Fassungen vor.
teilweise publiziert.
(A)r/B/C: Das Werk liegt in drei von einander abweichenden
= gezackte Klammer:
Diese Fassung ist im vorliegenden Band nicht Fassungen vor. Die A-Fassung ist nur teilweise erhalten,
publiziert. konnte aber rekonstruiert werden.
r
= hochgestelltes „r“: {(A)}/BC: Das Werk liegt in zwei abweichenden Fassungen vor.
Diese Fassung wurde teilweise oder zur Gänze Die A-Fassung ist nur teilweise erhalten, nur teilweise
rekonstruiert. publiziert und nur teilweise aufführbar.
* = Stern Michael Rot
A* = Alle Versionen A (z.B.: A-1 + A + A+1)
A = kursiv gesetzter Buchstabe: *) RV: Rot-Verzeichnis: Systematisches Verzeichnis aller Werke von
Diese Fassung kann nicht oder nur teilweise Johann Strauss Sohn unter Berücksichtigung aller Fassungen und aller
aufgeführt werden. Werkteile; herausgegeben von Michael Rot

Zur Edition
The Edition

The Neue Johann Strauss Gesamtausgabe – New Johann In the case of strings, ‘Solo’ is generally transcribed as ‘Soli’. In
Strauss Complete Edition – is an edition based on a critical evalu- the main, this does not mean performance by a single instrument but
ation of the sources. As far as possible, the printed musical text cor- by the whole group, in a soloistic way. Exceptions to this are noted
responds to that of the principal sources, with such corrections and in the Critical Report.
additions as considered necessary. In its evaluation of the sources, Appoggiaturas are slurred to the principal note. Consecutive
the Strauss Edition Wien has been guided by the existing research or overlapping legato slurs have been replaced by a single slur.
into the works of Strauss and by its own research into the sources. Consecutive ties and legato slurs have been edited in such a way
All available sources worldwide have been taken into consideration. that the slur encloses the tie. To avoid confusion with legato slurs,
The principal sources are the few surviving autograph manuscripts, round triplet brackets have been replaced by the number 3 below or
engravers’ copies of scores and first editions of orchestral parts or above the beam, or by a square triplet bracket.
scores.
If there is no clear distinction in the sources between marcato
About the sources and accent, the markings have been adjusted to conform with the
As the sources often differ considerably from each other, this has musical expression. Diminuendo accents are notated as an accent
not been reflected typographically in the musical text. The Critical with a diminuendo hairpin.
Report provides information on all questions and gives an insight Dynamic markings are given in modern notation (pp, p, f, ff
into the the way in which they have been resolved. rather than ppo, po, fo, ffo, whilst retaining fz and sf ). If there is no
distinction in the sources between a crescendo hairpin and the word
About the variant readings
cresc., for visual reasons the marking cresc. is used only for passages
Transposed notation has been adopted from the sources. The of more than three bars. Overlapping crescendo hairpins or cresc.
pitch is indicated on each page of the score beneath the instrument markings have been replaced by a single marking.
name. If the transposition changes within a piece, the current pitch
If there are no overlapping parts, timpani, bass drum and
is given and indicated in brackets.
triangle have been notated on one stave, as in the sources. Cassa,
Slips of the pen have been corrected, obvious omissions rectified Cassa grande or Tambour grande are transcribed as bass drum
and ‘colla parte’ and repeated sections which were not written out with cymbals, in accordance with old performance practice.
have been notated in full. Adjustments, amendments and improve-
As regards the side drum notation, in many instances the sources
ments have been documented and justified in the Critical Report.
contradict one another quite considerably. Moreover, the notation
Key signatures and accidentals have been used in accordance within individual sources is almost always irregular, inconsistent
with current practice. Cautionary accidentals have been used as little and/or inadequate. The same applies to the notation of rolls in the
as possible and have not been taken from the sources. timpani and bass drum. We must therefore assume that Johann
The use of the tenor clef for bassoons and cellos is inconsistent Strauss, his collaborators and publishers paid little attention to this
in the sources and there is often no musical reason for it. Therefore, matter. Obviously, determining what the composer wanted, and repro-
the tenor clef is used only for passages in a high register, in keeping ducing it as precisely as possible in the musical text, is the uppermost
with current practice. priority here. But it was also necessary, in the case of the side drum, to
take contemporary performance practice and tradition into account.
Two parts on one stave have been notated on a single stem.
Therefore, clearly determinable eighth or sixteenth-note flams are
Dynamic markings, phrasing and articulation symbols apply to both
written out as eighth or sixteenth notes (quavers or semiquavers).
parts. Double stems are used only in unison passages or in the case
The question of whether notes with two strokes on the stem should
where the part writing, dynamics, articulation or phrasing demand
be interpreted as rolls or sixteenth notes (semiquavers) can only be
it. In such instances, each part has its own dynamics, phrasing and
decided in each individual instance. In most instances, stems with
articulation. three strokes are interpreted as rolls and notated with tr.
1st and 2nd oboe (‘Oboe’, ‘Oboi’), 1st and 2nd bassoon (‘Fagotto’,
About the edition
‘Fagotti’) and (3rd) trombone and tuba (‘Trombone e tuba’, ‘Trom-
bone basso’, etc.) are written on one stave in most of the scores. In The layout of instruments in the score follows current practice.
the relevant manuscript copies of the parts and first edition parts, Instruments of the same kind appear on a single stave when the
a single part was provided for each pair of instruments. In unison part writing permits.
passages without double stems there is nothing to indicate in this Frequently, 1st and 2nd horn alternate with 3rd and 4th trumpet.
case whether one or both instruments should play. We can assume The Strauss Edition Wien adopts this practice in the score, un-
that the instrumentation and overall size of the orchestra for a changed from the sources. These passages are notated in the parts
given performance influenced the decision; otherwise it was left to for 1st and 2nd horn as well as in the separate parts for 3rd and 4th
the individual players. Taking into account the instrumentation and trumpet.
musical situation, therefore, performance markings have been added Titles of works are printed in the orthography used before the
(1., 2., a2 or double stems) which should be regarded as suggestions 1996 spelling reform. Differing spellings in the sources are printed
by the editor. in the Critical Report.

The Edition
The Edition

About the versions All logically conceivable combinations can occur (see examples
Two or more versions are known to exist of a few of Johann below).
Strauss’s orchestral works. The Strauss Edition Wien is publishing
Functions of the version letters
all surviving versions which were created during Strauss’s lifetime
and can be attributed to him. 1. Addi t i o n o f a l et t er f o l l o wi ng t he R V numbe r* :
The following paragraphs explain the principles according to With works which exist in more than one verion, the letter(s)
which the different versions have been defined, presented and following the RV number always give the contemporary state of
described. Details about the versions can be found in the Critical the work during the lifetime of Johann Strauss. With the excep-
Report of each work. tion of the oblique slash, special symbols are not included in the
Definition of the versions: RV number.
An independent, new version is constituted by: 2. Cut ma rk s:
a) any change to the formal sequence of the work (deleted, added or The cut marks indicate, analogous to the well-known symbols
replaced bars) vi= =de, a cut in one or more versions. The version letters
b) any change to the instrumentation, melody or harmony. placed before the sign vi= indicate which version(s) are to be
In general, all versions of a work have been incorporated into a cut. If the corresponding end of the cut (=de) is not on the same
single score. If possible, the differences have been included in the double page spread of the score, a number in brackets indicates
same section, or following on, and are shown with symbols with cut the page in the score where the end of the cut will be found. With
marks. Only in exceptional cases have the versions been published the exception of the oblique slash, asterisk and superscript ‘r’,
in separate scores presented together in one volume. special symbols are not included in cut marks.
Meaning of the version letters 3. D i f f erenc es i n t he musi c a l t e x t:
A-2 / A-1: possible preliminary stages to version A The version letters also serve to denote differences in musical
A: definitive first version details such as tempo markings, dynamics, phrasing, different
A+1 / A+2: possible later entries in version A before the notes, etc.; with the exception of the oblique slash, special symbols
consolidation of a new version are not included.
B-2 / B-1: possible preliminary stages to version B
List of examples of cut marks:
B: version of the first performance
B+1 / B+2: possible later entries in version B before the A vi=(71) version A cuts to A =de on p. 71

consolidation of a new version AB vi=(133) version AB cuts to AB =de on p. 133


C -2 / C -1: possible preliminary stages to version C
-1 -1 -1
C: final version B /BC vi=(22) vers. B and BC cut to B /BC =de on p. 22
+1 +2
C / C : possible later, and mostly minor, additions or cuts; The points to which cuts should be made can also be combined:
in exceptional cases also a new version subsequent
to version C A vi=(55) on, for example, p. 50 and

Explanation of special symbols B vi=(55) on, for example, p. 51 cut to


/ = oblique slash A/B =de on p. 55
separates different versions; combinations of letters
without slashes indicate identical versions. Examples of indications of versions
() = round brackets A/BC: the work exists in two different versions: the versions of
The sources for this version are incomplete. the first performance and the final version are identical.
[] = square brackets [A]B/C: the work exists in two different versions: the autograph
The sources for this version are completely lost. manuscript has been lost.
{} = curly brackets A/B/C: the work exists in three different versions.
This version is only partially included in the (A)r/B/C: the work exists in three different versions: version A is
present edition. partially lost, but could be reconstructed.
= serrated brackets
{(A)}/BC: the work exists in two different versions: version A is
This version is not included in the present edition.
r
partially lost, only partially published, and can only be
= superscript ’r’
partially performed.
This version has been partly or completely
reconstructed. Michael Rot / Translation: Elizabeth Robinson
* = asterisk
A* = all versions A (e. g.: A-1 + A + A+1) *) RV: Rot-Verzeichnis / Rot Catalogue: a systematic catalogue of all works
A = italic letter by Johann Strauss the Younger, taking into consideration all versions and all
This version cannot, or can only partly, be performed. partial works; edited by Michael Rot.

The Edition
Prozeß Polka
Polka schnell Johann Strauss, op. 294
RV 294 Herausgeber: Michael Rot
Polka schnell

Flöte

Piccolo

a2
1.

1., 2. Oboe

1. Klarinette
in C

2. Klarinette
in C

1.

1., 2. Fagott

1., 2. Horn
in F

3., 4. Horn
in F

1.
1., 2. Trompete
in F

Posaune,
Tuba

Pauken, Pauken in C, G
Glockenspiel,
große Trommel
mit Becken

kleine Trommel

Polka schnell
1. Violine

pizz. arco
2. Violine

pizz. arco

Viola

Violoncello

Kontrabaß

© 2014 by Strauss Edition Wien - Verlagsgruppe Hermann GmbH, Vienna


Music engraving and music font © 2014 by Strauss Edition Wien - Verlagsgruppe Hermann GmbH, Vienna
Fl.

Picc.

1.

1., 2. Ob.

1. Klar.
in C

2. Klar.
in C

1. 1.

1., 2. Fag.

1., 2. Hr.
in F

3., 4. Hr.
in F

1. 1.
1., 2. Trp.
in F

Pos.,
Tb.

Pk.,
Glsp.,
gr. Tr.
m. Bck.

kl. Tr.

1. Vl.

2. Vl.

Va.

pizz.
Vc.

Kb.

Music engraving and music font © 2014


by Strauss Edition Wien - Verlagsgruppe Hermann GmbH, Vienna 1 10 A 294 P
Fl.

Picc.

a2
1., 2. Ob.

1. Klar.
in C

2. Klar.
in C

1., 2. Fag.

1., 2. Hr.
in F

3., 4. Hr.
in F

1., 2. Trp.
in F

Pos.,
Tb.

Pk., große Trommel


Glsp.,
gr. Tr.
m. Bck.

kl. Tr.

1. Vl.

2. Vl.

Va.

arco

Vc.

Kb.

Music engraving and music font © 2014


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Fl.

Picc.

a2
1., 2. Ob.

1. Klar.
in C

2. Klar.
in C

1., 2. Fag.

1., 2. Hr.
in F

3., 4. Hr.
in F

1., 2. Trp.
in F

Pos.,
Tb.

Pk.,
Glsp.,
gr. Tr.
m. Bck.

kl. Tr.

1. Vl.

2. Vl.

Va.

Vc.

Kb.

Music engraving and music font © 2014


by Strauss Edition Wien - Verlagsgruppe Hermann GmbH, Vienna 1 10 A 294 P
Trio

Fl.

Picc.

a2 1.

1., 2. Ob.

1. Klar.
in C

2. Klar.
in C

1.

1., 2. Fag.

Solo
1., 2. Hr.
in F

3., 4. Hr.
in F

1., 2. Trp.
in F

Pos.,
Tb.

Pk., gr. Tr. Glockenspiel


Glsp.,
gr. Tr.
m. Bck.

kl. Tr.

Trio

1. Vl.

pizz. arco pizz. arco


2. Vl.

arco pizz.
pizz. arco
Va.

Vc.

Kb.

Music engraving and music font © 2014


by Strauss Edition Wien - Verlagsgruppe Hermann GmbH, Vienna 1 10 A 294 P
Fl.

Picc.

1.
1., 2. Ob.

1. Klar.
in C

2. Klar.
in C

1.
1.
1., 2. Fag.

1., 2. Hr.
in F

3., 4. Hr.
in F

1., 2. Trp.
in F

Pos.,
Tb.

Pk., gr. Tr. Glockenspiel


Glsp.,
gr. Tr.
m. Bck.

kl. Tr.

1. Vl.

2. Vl.

Va.

Vc.

Kb.

Music engraving and music font © 2014


by Strauss Edition Wien - Verlagsgruppe Hermann GmbH, Vienna 1 10 A 294 P
Fl.

Picc.

a2

1., 2. Ob.

1. Klar.
in C

2. Klar.
in C

1., 2. Fag.

1., 2. Hr.
in F

3., 4. Hr.
in F

1., 2. Trp.
in F

Pos.,
Tb.

Pauken
Pk.,
Glsp.,
gr. Tr.
m. Bck.

kl. Tr.

1. Vl.

2. Vl.

Va.

Vc.

Kb.

Music engraving and music font © 2014


by Strauss Edition Wien - Verlagsgruppe Hermann GmbH, Vienna 1 10 A 294 P
Fl.

Picc.

a2
1., 2. Ob.

1. Klar.
in C

2. Klar.
in C

1.
1., 2. Fag.

1., 2. Hr.
in F

3., 4. Hr.
in F

1., 2. Trp.
in F

Pos.,
Tb.

Pk., große Trommel


Glsp.,
gr. Tr.
m. Bck.

kl. Tr.

1. Vl.

2. Vl.

Va.

Vc.

Kb.

Polka schnell da Capo al


Music engraving and music font © 2014
dann Schluß
by Strauss Edition Wien - Verlagsgruppe Hermann GmbH, Vienna 1 10 A 294 P
Schluß

Fl.

Picc.

a2
1.
1., 2. Ob.

1. Klar.
in C

2. Klar.
in C

1. 1.

1., 2. Fag.

1., 2. Hr.
in F

3., 4. Hr.
in F

1., 2. Trp.
in F

Solo Solo

Pos.,
Tb.

Pk., gr. Tr.


Glsp.,
gr. Tr.
m. Bck.

kl. Tr.

Schluß
1. Vl.

2. Vl.

Va.

Vc.

Kb.

D/19

Music engraving and music font © 2014


by Strauss Edition Wien - Verlagsgruppe Hermann GmbH, Vienna 1 10 A 294 P
Revisionsbericht

Quellenlage 1 Ob.
a2 wurde ergänzt.
(A) Das Autograph zu diesem Werk ist verschollen. 1-4
In (K) statt dieser vier Takte nur eine zweitaktige Einleitung auf
(AS) Autographe Skizzen sind nicht bekannt.
der Note g.
(P) Partiturabschriften sind nicht bekannt. 2 Ob.
1. wurde ergänzt.
(S) Erstdruckstimmen 2 2. Vl., Va.
Erstdruck der Orchesterstimmen, 21 Stimmen, Verlag
p wurde analog den übrigen Instrumenten ergänzt.
C. A. Spina, Wien, o. J. [1865], Pl. Nr. C. S. 18.587.
Besitzvermerk G. A. Kinast. 5 1., 2. Fag., 3. Hr., Pk., kl. Tr., Va.
Archiv der Wiener Philharmoniker, VI/43. In (S) irrtümlich f statt fz.
5 kl. Tr.
(S1) Stimmenabschrift In (S) eine Viertelnote; analog Takt 1 wurde eine Achtelnote
Vl-1 Stimme von unbekannter Hand, undatiert und unsigniert
notiert.
(eine Signatur am unteren Blattende stammt von fremder
Hand). 5 1. Vl.
Besitzvermerk Slg. Pfleger. In (S) irrtümlich fz zusätzlich zum Akzent; da es dazu an keiner
Wienbibliothek im Rathaus, Musiksammlung, M. 36.021/c. Parallelstelle und in keinem anderen Instrument Entsprechungen
gibt, ist es sicher ein Irrtum.
(K) Klavierausgabe
6 1., 2. Klar.
Erstdruck der Klavierausgabe, Verlag C. A. Spina, Wien,
In (S) hier p ; das kann analog den übrigen Instrumenten nur ein
o. J. [1865], Pl. Nr. C. S. 18.519.
Titelblatt: „Process-Polka / schnell / für das Pianoforte Irrtum sein; es wurde daher in 1. Klar. f notiert.
componirt / und den / Herren Hörern der Rechte / an der 6 1., 2. Hr., 2. Vl., Va.
Wiener Hochschule / achtungsvoll gewidmet/ von / Johann f wurde analog den übrigen Instrumenten ergänzt.
Strauss, / k.k. Hofball-Musikdirector. / Op. 294“
7 Fag.
Wienbibliothek im Rathaus, Musiksammlung, Slg. Simon.
1. wurde ergänzt.

Hauptquelle der Edition ist der Erstdruckstimmensatz (S). 7 - 8 Fl., Picc., 1., 2. Klar., 1. Vl.
Die Klavierausgabe (K) wurde zum Vergleich herangezogen, In (S) und (S1) fehlt p ; allerdings notieren 1., 2. Klar. dieses p
da sie vermutlich aus derselben Vorlage wie (S) von einem irrtümlich einen Takt zu früh. Analog den übrigen Instrumen-
Mitarbeiter der Strausskapelle arrangiert wurde. Ebenso ten wurden die Anweisungen jedenfalls ergänzt (auch wegen der
zum Vergleich herangezogen wurde die Violindirektion (VD), f-Anweisungen in Takt →12).
da sie aus der Sammlung Pfleger stammt und daher vermut- 8 Fl.
lich mit der Strausskapelle in Verbindung steht.
In (S) irrtümlich zwei halbtaktige Bögen.
8 1. Klar.
Lesarten In (S) .  .  - das wurde an die übrigen Instrumente angegli-
chen.
1., 2. Ob., 1., 2. Fag. 10 2. Hr.
sind in (S) in je einer Doppelstimme notiert. Bei den zahlreichen In (S) Staccati; da keine Entsprechungen in anderen Instrumen-
einstimmig notierten Stellen fehlt jeder Hinweis auf die Ausfüh- ten oder Paralleltakten vorliegen, und das auch nicht der üblichen
rung mit einem oder beiden Instrumenten. Die Anweisungen
Notationsweise von Johann Strauss entspricht, ist es sicher eine
1. oder a2 wurden an diesen Stellen vom Herausgeber ergänzt.
irrtümlich Übernahme aus den Holzbläsern oder falsche Übertra-
Diese Ergänzungen sind in den folgenden Lesarten einzeln ange-
gung verkürzter Schreibweise.
führt.
12 Dynamik
Pos., Tb.
f steht in (S) in Fl., 2. Klar., Fag.; es wurde in Picc. und 1. Vl. analog
sind in (S) mit Ausnahme der Takte 81 - 84 und 87 - 88 zweistimmig
ergänzt ((K) notiert hier nur fz in Takt 13).
notiert oder doppelt gehalst. Die Ergänzung der Doppelhalsung in
den angeführten Takten steht allerdings aus musikalischen Grün- 13 1., 2. Fag., Blechbläser, Pk., kl. Tr., 2. Vl., Va., Vc., Kb.
In (S) fehlen z. T. die Akzente oder fz, einige Instrumente notieren
irrtümlich f. Alles wurde an Takt →5 angeglichen.
den außer Zweifel.
1 Dynamik
In (S) f in 2. Klar., 1., 2. Fag., 2. Vl., Va., das wurde mit fz an die 13 kl. Tr.
Blechbläser und an Vc., Kb. angeglichen; (S1) verzeichnet hier siehe Takt 5.
keine Dynamik. 14 1. Klar., 1. - 3. Hr., 2. Vl., Va.
1 Artikulation f wurde analog den übrigen Instrumenten ergänzt.
Akzente wurden ergänzt in Fl., Ob. analog 1. Klar., in 2. Klar. 15 Dynamik
analog 1., 2. Fag.; in Picc. wurden Akzent und Staccato ergänzt (in p fehlt in (S) und (S1) in allen Melodieinstrumenten, Fag. und Vc.;
(S1) fehlen beide Anweisungen). analog Takt 7 wurde es ergänzt.

1 10 A 294 P
16 Fl. 53 Ob.
In (S) irrtümlich .  .  - das wurde an die übrigen Instrumente Staccato wurde analog Takt 49 ergänzt.
angeglichen; p wurde ergänzt (siehe Takt 15 Dynamik). 54 2. Vl.
17 Pk. In (S) b - e1; analog 1. Hr. wurde das korrigiert in b - f, da Johann
p wurde analog den übrigen Instrumenten ergänzt. Strauss üblicherweise Reibungen dieser Art vermeidet.
17 Vc. 54 - 55 4. Hr.
Die Staccati wurden analog 1. Klar., 1. Trp. ergänzt. In (S) sind diese beiden Takte vertauscht.
19 3. Hr. 55 Dynamik
In (S) irrtümlich hier f. fz steht in (S) in 1., 2. Fag., ferner f in 2. Trp., Pos., Tb.; das sollte
21 Ob. natürlich auch fz sein, woran sodann 1., 2. Hr., 1. Trp., gr. Tr. und
a2 wurde ergänzt. kl. Tr. angeglichen wurden.

21 3. Hr. 58 4. Hr.
In (S) fehlt f (siehe Takt 19). In (S) irrtümlich identisch Takt 59.

23 Picc., 2. Klar., kl. Tr. 60 Fag.


Die Akzente wurden analog den übrigen Instrumenten ergänzt. 1. wurde ergänzt.

25 4. Hr. 60 1. Trp.
In (S) irrtümlich p. 2. Note in (S) notiert g1. Da in Takt 48, 52 und 56 die 1. Trp. immer
den letzten Melodieton vorwegnimmt, und Takt 60 diesen Takten
27 Ob.
musikalisch entspricht, handelt es sich sicher um einen Druckfeh-
a2 wurde weiterhin ergänzt.
ler.
33 4. Hr., gr. Tr., Va,
64 1. Vl.
In (S) fehlt ff (in Va. steht es irrtümlich in Takt 34).
In (S1) fehlt f.
33 - 34 2. Trp.
64 - 65 1., 2. Fag.
In (S) ein Bogen; eine irrtümliche Übernahme aus der 1. Trp.
Der 2. Akzent in Takt 64 und beide Akzente in Takt 65 wurden
35 Fag. analog 1. - 4. Hr. ergänzt.
Die Doppelhalsung wurde ergänzt.
65 Picc.
39 Fl., 2. Klar., 1. Fag. Der Pralltriller wurde analog Fl. ergänzt.
In (S) reichen die Bögen bis zur 5. Note; das wurde an die vorherr-
65 1. Vl.
schende Version und an (K) angeglichen (in (S1) ist der Bogen
Die Staccati wurden analog Takt 64 ergänzt.
unklar plaziert).
66 2. Trp.
42 Dynamik
Die Akzente wurden analog 3. Hr. ergänzt.
In (S) in 2. Klar., 2. - 4. Hr., 1. Trp., kl. Tr., Kb. irrtümlich f statt
fz ; in gr. Tr. fehlt fz ; in 1. Vl. hingegen irrtümlich fz statt f (in (S1) 69 Phrasierung
richtig). In (S1) und (K) fehlen die Bögen.
42 Ob. 69 2. Trp.
a2 wurde ergänzt. In (S) irrtümlich ff.
43 Dynamik 69 Vc.
In (S) keine Dynamikangaben; nur in (K) p ; allerdings notieren In (S) irrtümlich p.
1., 2. Hr. in Takt 45 in (S) p. In Analogie dazu ist die Übernahme von 69 - 72 2. Klar.
p aus (K) in 43 zwingend. In (S) reichen die Bögen in Takt 69 und 71 jeweils bis zur 1. Note des
43 1., 2. Trp. Folgetaktes. Da die Bögen in Fl., Picc. und 1. Vl. eindeutig notiert
Die Staccati wurden analog 2. Klar. und analog 1., 2. Hr. Takt 45 sind, und die 2. Klar. in Takt 77 - 80 ebenso notiert, wurde diese
ergänzt. vorherrschende Version übernommen.
44 Dynamik 69 - 72 1. Fag., 1. Trp.
fz fehlt in (S) 2. Klar., 1., 2. Trp., gr. Tr.; in 2. - 4. Hr., kl. Tr. 1. Vl., Va., Staccati sind notiert in (S) 1. Trp. Takt 69, Akzent in 1. Trp. Takt 72;
Kb. irrtümlich f. Takt 70 - 71 und 1. Fag. wurden angeglichen.
45 2. Vl., Va. 70 1. Vl.
p wurde analog Takt →43 ergänzt. In (S1) fehlen die Staccati.
48 Glsp. 71 Phrasierung
p wurde analog den übrigen Instrumenten ergänzt. In (S1) und (K) fehlen die Bögen.
49 Ob. 71 Fl.
1. wurde ergänzt. f wurde analog den übrigen Instrumenten ergänzt.
52 Fag., 72 Picc., 1. Vl.
1. wurde ergänzt. Die Staccati wurden analog Takt 70 ergänzt.

1 10 A 294 P
73 Ob. 81 – 82 1. Hr.
a2 wurde weiterhin ergänzt. In (S) ein Bogen; eine irrtümliche Übernahme aus dem 2. Hr.
73 - 76 Phrasierung 83 Fl., Picc.
In (S) 1. Klar. und in (K) reichen die Bögen über jeweils 3 Noten, Die Staccati wurden analog den übrigen Instrumenten ergänzt.
in den übrigen Instrumenten in (S) eindeutig über 2 Noten (in (S1)
85 Ob., Fag.
sind die Bögen unpräzise plaziert); übernommen wurde die eindeu-
1. wurde ergänzt.
tig vorherrschende Version.
85ff 1. Vl.
77 Phrasierung
In (S1) und (K) fehlen die Bögen. In (S1) fehlen alle Staccati.

77 Fag. 87 3. Hr.
1. wurde analog Takt 69 ergänzt. In (S) irrtümlich ein Bogen.

77 kl. Tr. 88 Picc., 2. Vl.


In (S) ff ; da keine Entsprechung in anderen Instrumenten vorliegt, Die Staccati in Picc. 1. - 3. Note und 2. Vl. 1. Note wurden analog den
vermutlich ein Irrtum. übrigen Instrumenten ergänzt.
77 - 80 1. Fag., 1. Trp. 89 Fag.
In (S) fehlen in 1. Trp. die Staccati in Takt 79; 1. Fag. wurde mit 1. wurde ergänzt.
Staccati und Akzenten angeglichen.
89 1. Vl.
78 1. Vl. In (S1) fehlt p.
In (S1) fehlen die Staccati.
89 - 90 2. Vl.
79 Phrasierung Die Bögen wurden analog Takt 85 - 86 ergänzt.
In (S1) und (K) fehlen die Bögen.
94 Fl.
In (S) irrtümlich   
80 Fl., 1. Vl.
In (S) und (S1) fehlen die Staccati.
95 - 96 Dynamik
80 2. Trp.
In (K) keine Angabe; in (S1) irrtümlich f.
In (S) ein Akzent; das ist sicher eine irrtümliche Übernahme aus
der 1. Trp. 96 Ob.
81 - 82 Phrasierung a2 wurde ergänzt.
siehe Takt 73 - 76. Michael Rot

1 10 A 294 P