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Ausgabe vom 1. bis 31.

Mai 2011
Jahrgang LIX
Nr. 5

Erstkommunion 2011

Geborgen in Deiner Hand


Liebe Pfarrgemeinde!

„Vergissmeinnicht, die wären besonders schön!“

E s gehörte zum Jahresablauf dazu: pünktlich am letzten


Apriltag schickte meine Mutter uns Geschwister auf die
naheliegende Wiese, um die ersten Krokusse und nach Möglich-
keit die ersten Maiglöckchen zu pflücken.
„Vergissmeinnicht, die wären besonders schön“, sagte sie oft.
Doch die Blumen waren nicht für meine Mutter bestimmt,
sondern für den Maialtar, den sie jährlich in unserer Stube
herrichtete. Eine schlichte Muttergottesstatue, davor unsere
ersten, nach dem Winter, gefundenen Blumen, die sie nach
Notwendigkeit mit eigens dazu gekauften Pflanzen ergänzte.
Der Monat Mai ist nach dem oft zähen Winter einer Frau gewidmet, die in ihrem
Leben auch manche harte Erfahrungen machen musste: Maria. In der Bibel erfahren
wir nicht viel von ihr und doch lässt sich ihr Leben an einigen Stationen festmachen.
Als junges Mädchen, verlobt mit Josef, dem Zimmermann, zieht sie nach Bethlehem,
um dort ihren Sohn auf die Welt zu bringen und dann nach Ägypten zu fliehen.
Bewegend ist auch die Szene der gebrochenen Frau und weinenden Mutter am Weges-
rand, an dem ihr Sohn zur Hinrichtung vorbeiziehen musste. Doch ich will noch auf
einen zentralen Satz aus dem Evangelium hinweisen:
„Maria aber bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen!“ (Lk 2,19)
Es ist dies wohl die Eigenschaft vieler Mütter, manche Anliegen, Wünsche und
Erfahrungen ihrer Familie im Herzen zu tragen. Kummer, Sorgen und Schmerz
blieben Maria nicht erspart. Jede Mutter, die ein Kind zur Welt gebracht hat, oder am
eigenen Leib erfährt, was es heißt, ihre Kinder loslassen zu müssen oder gar ein Kind
zu verlieren, kann es vage erahnen, was in Marias Herzen vorgegangen sein muss.
So bietet der Marienmonat Mai allen Menschen und besonders auch allen Frauen die
Möglichkeit zu einer Frau aufzublicken, die uns sagen will:
Ich kann dich als Frau und Mutter verstehen und bin dir nahe!
So ist es treffend, dass im Marienmonat auch der Muttertag gefeiert wird. In Dankbar-
keit soll dieser Tag allen Menschen gewidmet sein, die sich mütterlich um ihre
Mitmenschen kümmern!
Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit!
Pastoralassistentin Patrizia
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Herzlichen Glückwunsch!

Unserem Herrn Dekan Bernhard Holzer


alles Gute zum 55. Geburtstag!

Was ich dir wünsche ist dies:

eine Straße, die dir entgegenkommt,

ein Wind, der nur in deinen Rücken bläst,

eine Sonne, die dein Gesicht wärmt

und die Hand Gottes, die dich führt!

Irischer Segenswunsch

Mit diesem Wunsch möchte

der Pfarrgemeinderat und die ganze Pfarrgemeinde


unserem Herrn Dekan
von Herzen die besten Glückwünsche überbringen
und gleichzeitig
unsere Wertschätzung und unseren Dank
zum Ausdruck bringen.

Seine offene, herzliche Art, mit der er auf die Menschen zugeht,
seine treffsicheren Worte, die er in jeder Situation findet
und sein schwungvolles und humorvolles Wesen
tun der ganzen Pfarrgemeinde gut.

Wir gratulieren ihm deshalb ganz herzlich und


wünschen ihm weiterhin
viel Gesundheit, Freude, Sonne im Herzen und
dass er sich in unserer Pfarrgemeinde immer wohl fühlt.

Möge Gott ihn auf all seinen Wegen


begleiten und beschützen!
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Wir stellen uns vor – Gruppen in der Pfarre

… im Haus des Herrn darf ich wohnen … PS 23,6b

W elcher Mensch ist – um in der Begrifflichkeit des oben zitierten Psalmverses zu


bleiben – nicht lebenslang auf der Suche nach einem Haus, in dem es sich wirk-
lich leben lässt?
Nach einer Heimat, die Geborgenheit schenkt, wo er/sie ganz sein kann und darf.

Der Glaube an den einen Gott, der die Welt und uns Menschen aus Liebe gut erschaf-
fen hat, der uns in Jesus von Nazareth auf ganz einzigartige Weise nahe kommt und
neue Wege eröffnet und uns mit dem Heiligen Geist in überraschender Weise beseelt,
ist mir persönlich eine solche Heimat geworden.
Das Haus des Glaubens ist niemals zu Ende gebaut und doch darf ich es bewohnen –
weil andere mir die Ziegel vorbereitet und gereicht haben… Eltern und Großeltern,
Menschen, die einen Gedanken ins Spiel bringen, die mir von ihrer Hoffnung erzählen
und mich daran teilhaben lassen …
Dafür bin ich dankbar und daraus erwächst meine Motivation, auch anderen vielleicht
den einen oder anderen Baustein reichen zu dürfen.

Die Arbeitsgruppe „Erstbeichte und Erstkommunion“, in der ich gemeinsam mit


Dekan Bernhard Holzer, Margit Mascotti, Elisabeth Oberkofler, Anna Silbernagl und
seit kurzem Monika Cristofoletti und Wally Podini arbeite, versucht in diesem Sinne
Eltern von Erstkommunionkindern und den Kindern selbst bei ihrem „Hausbau“ ein
wenig behilflich zu sein.

Konkret umgesetzt heißt das: Gestaltung von


Elternabenden und GruppenleiterInnentreffen,
Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchfüh-
rung von Gruppentreffen, Bereitstellung von
Material, Gestaltung von Schaukästen, Besuche von
Dom, Domschatzkammer und Hostienbäckerei,
Vorbereitung der Feiern und anderer Gottesdienste
wie Vorstellungsgottesdienst oder KiGo.
Neben der organisatorischen Vorbereitung dieser
Feste ist für uns vor allem auch das Angebot der
inhaltlichen Auseinandersetzung mit den Sakramen-
ten und die Einladung zum Mitleben in der
Pfarrgemeinde wichtig – wissend, dass unser Haus
immer auch davon lebt, dass andere mit uns wohnen.

Doris Thurnher

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Wir sind eingeladen

71 Kinder freuen sich auf ihre Erstkommunion


„Man muss darauf achten, dass kein 71 Kinder der 2. Klassen der Goethe-
Dampf mehr heraus kommt. Dann schule, auf ihre Erstkommunion und
sind sie fertig; die große für den sie wissen Bescheid.
Priester, und die kleinen für die In jeweils sechs Gruppenstunden ha-
normalen Leute“. ben sich die Zweitklässler vorbereitet.
Marie und Niklas überschlagen sich Sie haben sich, begleitet von ihren El-
geradezu, als sie tern (meist in
von ihrem Besuch Form der Mütter),
in der Hostienbä- mit vielen Fragen
ckerei in Neu- auseinander ge-
markt erzählen. setzt: Warum ist
Genau haben sie jedes einzelne
beobachtet, wie Kind wertvoll für
die Schwester die die Gruppe?
hauchdünnen Worüber können
Scheiben aus Mehl wir staunen und
und Wasser gefer- wofür Gott dan-
tigt hat. Und sie ken? Was heißt
durften die Obla- versöhnen, was
ten sogar kosten. verzeihen? Wa-
Ob sie denn dann rum brauchen
bereits vor der Menschen Brot,
Erstkommunion und warum ist es
ihre „erste“ Kom- so schön, es ge-
munion gehabt meinsam zu
hätten? essen?
„Aber nein!!“, die beiden verneinen Die Erstkommunionkinder konnten
entschieden und lassen sich nicht aufs bereits in der Vorbereitung erfahren,
Glatteis führen. Marie erklärt: „In der was Gemeinschaft bedeutet.
richtigen Kommunion ist Gott drin.“ Die Gruppenstunden haben Kinder
Auch die für einen Erwachsenen nicht zusammen gebracht, die sonst vielleicht
ganz einfache Frage, wie er denn da nichts miteinander zu tun haben. Die
hinein komme, können die Kinder Kinder wurden in einer anderen Fami-
beantworten. lie zum Mittagessen eingeladen, oder zu
„Der Priester hält die Hostie in die Hö- einer guten Jause.
he, segnet sie ‚mit wichtigen Worten‘ Und die größte Einladung steht ihnen
und lädt Jesus ein, zu uns zu kommen“, noch bevor. Am 1. Mai, dem Weißen
weiß Niklas. Sonntag.
Die beiden freuen sich, wie insgesamt Ute Niederfriniger

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GOTTESDIENSTORDNUNG
Sonn- und Festtage: Dom: 18 Uhr (VA*), 7; 10 Uhr (19 Uhr ital.)
Franziskanerkirche: 7; 8.30; 10; 19 Uhr (11.15 Uhr ital. ) – Kapuzinerkirche: 9 Uhr
Kohlern: 8.30 Uhr – Kampenn: 18 Uhr (VA) – Deutschhaus: 18.30 Uhr (VA), 9 Uhr –
Herz-Jesu-Kirche: 19.30 Uhr (VA), 7.30; 9; 10.30 Uhr;
Dominikanerkirche (ital.): 18.30 Uhr (VA), 8.30; 10.30 Uhr
Werktage: Dom: 9 Uhr (mit Radioübertragung im Kirchensender RGW) –
Deutschhaus: 7.30 Uhr - Franziskanerkirche: 6.30; 9 Uhr; Kapuzinerkirche: 7; 18 Uhr;
Herz-Jesu-Kirche: 8; 19.30 Uhr; (8.30 Uhr ital.)
Täglich: Andacht in der Gnadenkapelle des Bozner Domes um 17 Uhr
(mit Radioübertragung im Kirchensender RGW);
Beichtgelegenheiten im Territorium der Dompfarre:
Dom: täglich 17-18 Uhr, Herz-Jesu-Kirche: täglich 8 -11.30 Uhr und 14 -20 Uhr,
Franziskanerkirche: tägl. 8-10 Uhr; Kapuzinerkirche: samstags von 16-17 Uhr
(*VA = Vorabend; ital. = italienische Sprache; m.G. = mit Gedenken)
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Sa 30.04.2011
09:00 Jahrtag für Julius Neulichedl
16:00 Eucharistiefeier mit dem Südtiroler Schützenbund
18:00 Eucharistiefeier (VA)
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So 01.05.2011 2. SONNTAG DER OSTERZEIT -
Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit - Weißer Sonntag
Die Bittprozession nach Rentsch entfällt!
07:00 Eucharistiefeier
10:00 Eucharistiefeier mit Erstkommunion (Einzug um 9:40 Uhr)
17:00 Andacht
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Mo 02.05.2011 Hl. Athanasius
09:00 Goldene Hochzeit für das Ehepaar Josef und Anni Plankensteiner
und hl. Messe m.G an Eva Maria und Gerhard Riedmann
18:30 Feierliche Vesper in der Deutschhauskirche zum Fest
des Hl. Georg (Patron des Ordens)
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09:00 Hl. Messe m.G an die Verstorbenen der Familie Weger
und m.G. an Maria und Rudi Nischler
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Mi 04.05.2011 Hl. Florian und heilige Märtyrer von Lorch
09:00 Jahrtag für Lorenz Scoz
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Do 05.05.2011 Hl. Godehard
09:00 Hl. Messe m.G an Albert und Maria Pia Joppi
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Fr 06.05.2011
09:00 Hl. Messe m.G an die Lebenden und Verstorbenen der
Fam. Seeber und Kohlhaupt
15:30 Kindersegnung mit anschließendem Umtrunk auf dem Pfarrplatz

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Sa 07.05.2011 Hll. Kassian und Vigilius
09:00 Hl. Messe m.G an Raimund und Georg Koppelstätter
und an Maria und Theresia Schroffenegger
16:55 Kindergottesdienst KIGO
18:00 Eucharistiefeier (VA)
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So 08.05.2011 3. SONNTAG DER OSTERZEIT-
Kassian- und Vigiliussonntag
07:00 Eucharistiefeier
10:00 Eucharistiefeier
17:00 Andacht
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Mo 09.05.2011
09:00 Hl. Messe m.G an verstorbene Eltern
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Di 10.05.2011
09:00 Jahrtag für Filomena Berger Hämmerle
und für Luise Unterhofer und Heinrich Gallmetzer
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Mi 11.05.2011
09:00 Hl. Messe nach Meinung
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Do 12.05.2011 Hll. Nereus, Achilleus und Pankratius
09:00 Jahrtag für Kaspar Thurner
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Fr 13.05.2011 Gedenktag Unsere Liebe Frau in Fatima
09:00 Jahrtag für Jax Dellantonio und hl. Messe m.G. an
Sr. Maria Agatha und Josef Niederbrunner
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Sa 14.05.2011
09:00 Hl. Messe m.G. an Bischof Wilhelm Egger
15:00 Tauffeier
16:55 Kindergottesdienst KiGo
18:00 Eucharistiefeier (VA) gestaltet von Jugendlichen
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So 15.05.2011 4. SONNTAG DER OSTERZEIT
Weltgebetstag für geistl. Berufe
07:00 Eucharistiefeier
10:00 Eucharistiefeier
17:00 Andacht
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Mo 16.05.2011 Hl. Johannes Nepomuk
09:00 Hl. Messe gestaltet von der Frauenkongregation (Hauptfest)
und Jahrtag für Werner Regiert
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Di 17.05.2011
09:00 Hl. Messe m.G. an Leb. und Verst. der Fam. Gruber u. Jacomet
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Mi 18.05.2011 Hl. Johannes I., Papst
09:00 Hl. Messe nach Meinung

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Do 19.05.2011
09:00 Hl. Messe nach Meinung
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Fr 20.05.2011 Hl. Bernhardin von Siena
09:00 Hl. Messe nach Meinung
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Sa 21.05.2011 Hll. Hermann Josef, Christopherus Magallanes und Gefährten
09:00 1. Jahrtag für Silvius Magnago und Jahrtag für Peppi Torggler;
hl. Messe m.G an Maria Untermarzoner
10:00 Festgottesdienst in der Vigiliuskirche auf dem
Kalvarienberg (Weihetag)
18:00 Eucharistiefeier
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So 22.05.2011 5. SONNTAG DER OSTERZEIT
Tag der Solidarität für das Patronat ACLI-KVW (Sammlung)
07:00 Eucharistiefeier
10:00 Familiengottesdienst
17:00 Andacht
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Mo 23.05.2011
09:00 Hl. Messe m.G an Hans Vonmetz
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Di 24.05.2011 Tag des Gebetes für die Kirche in China
09:00 Hl. Messe m.G. an Aldo Gazzini und Mario Borgogno
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Mi 25.05.2011 Hll. Beda der Ehrwürdige, Gregor VII. und
hl. Maria Magdalena von Pazzi
09:00 Hl. Messe nach Meinung
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Do 26.05.2011 Hl. Philipp Neri
09:00 Hl. Messe nach Meinung
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Fr 27.05.2011 Hl. Augustinus
09:00 Hl. Messe m.G an Arnold und Annemarie Deluggi
16:00 Beichte für die Firmlinge
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Sa 28.05.2011
09:00 Hl. Messe m.G an Bischof Wilhelm Egger
18:00 Eucharistiefeier (VA) mitgestaltet von der Bewegung für
das Leben, mit anschließender Nachtanbetung
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So 29.05.2011 6. SONNTAG DER OSTERZEIT
07:00 Eucharistiefeier
10:00 Eucharistiefeier
17:00 Andacht
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Mo 30.05.2011 Sel. Otto Neururer
09:00 Jahrtag für Pfarrer Hermann Spitaler
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Di 31.05.2011
09:00 Jahrtag für Walter Huber

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Verschiedenes

Die Kindersegnung besteht aus


einem kurzen Wortgottesdienst und
der anschließenden Segnung der
Kinder durch unseren Herrn Dekan
Bernhard Holzer.
Die Gestaltung dieses Wortgottes-
dienstes haben die „Frauen am Dom“
übernommen.
Die Pfarrei lädt anschließend alle zu
einem kleinen Umtrunk auf dem
Pfarrplatz ein!
Es soll ein gemütliches Treffen
zwischen den ganz Kleinen und etwas
Größeren unserer Pfarrgemeinde
sein.
Wir würden uns freuen, wenn auch
Sie dabei wären und freuen uns auf
viele Kinder!
Die Frauen am Dom und
die Taufbegleiterinnen
**********************

Begleitung:
Jugendseelsorger Christoph Schweigl
Kosten: bei mindestens 20 TeilnehmerInnen
420 Euro für Kolpingmitglieder
440 Euro für Nicht-Mitglieder
Information und Anmeldung:
Kolpingjugend Südtirol (Verena)
Tel: 0471/ 308400
Fax:0471/ 973917
Email: jugend@kolping.it
Die Anmeldung ist erst mit der Einzahlung der
Hälfte des Betrages auf das unten angeführte
Konto oder direkt bei der Kolpingjugend
Südtirol gültig.
Kolpingwerk Südtirol
IBAN: IT62 I058 5611 6010 5057 0334 713
Südtiroler Volksbank
Filiale L. d. Vinci Straße 2 – 39100 Bozen (BZ)

Anmeldungen bitte so schnell wie möglich!

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Koberger Bibel

Großer Erfolg der Bibelausstellung


Die im Propsteisaal laufende Ausstellung der berühmten Koberger Bibel aus dem Jahre
1483 stößt auf großes Interesse, macht sie doch die im Privatbesitz befindliche
Kostbarkeit einem großen Publikum zugänglich.
Dieses Werk der frühen Buchdruckerkunst stammt aus der Werkstatt von Anton
Koberger aus Nürnberg. Die 36 ausgestellten einzelnen Blätter stellen Erzählungen aus
dem Alten Testament dar und sind mit wunderschönen, handbearbeiteten
Illustrationen versehen. Das Besondere daran ist, dass die abgebildeten Figuren die
Kleider des 15. Jahrhunderts tragen.
Da unter jedem Blatt die dargestellte Begebenheit kurz erklärt wird, kann der Besucher
sich ein gutes Bild vom biblischen Geschehen machen und sich wieder an den
Religionsunterricht seiner Kindheit erinnern.

König Salomon findet in seiner Weisheit die Wahrheit und urteilt richtig .

Die Koberger Bibel kann noch bis zum 15. Mai 2011 besichtigt werden und zwar von
Di bis Sa von 10 - 12 Uhr und am So nach dem Gottesdienst von 11 - 12 Uhr.

Diese Ausstellung wurde durch einen Beitrag der Stiftung Südtiroler Sparkasse
ermöglicht, die immer wieder Initiativen unserer Pfarre auf großzügige Weise
unterstützt (Domdach, Domschatzkammer usw.) und bei der wir uns auch auf
diesem Wege herzlich bedanken.

Verein Freunde des Dommuseums

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Aus unserer Pfarrei
Gebetskreis im Propsteizimmer jeden Mittwoch von 20 bis 21.30 Uhr.
Gesprächsrunde Kath. Frauenbewegung am Montag, 9. Mai um 17 Uhr im
Pfarrheim.
Mittwochsrunde der Senioren:
♦ 4. Mai: Diavortrag von W. Wallnöfer: Unterwegs in Neuseeland, Teil 2
♦ 11. Mai: Spargelessen
♦ 18. Mai: Beisammensein im Pfarrheim
♦ 25. Mai: Abschlussausflug
Firmung:
♦ 2. Elternabend am Di 03. Mai, 20 Uhr im Propsteisaal
♦ Beichte am Fr 27. Mai um 16 Uhr
PGR– Sitzung am Do 12. Mai um 20 Uhr. Es wird die Entscheidung, ob die
Dompfarre mit dem Pilotprojekt „Firmung ab 18“startet oder nicht.
Taufnachmittag am Sa 21. Mai um 15 Uhr im Pfarrheim

Maiandacht in der Johanneskapelle des Franziskanerklosters jeden


Montag, Mittwoch und Freitag um 20 Uhr.

Taufen:
27.02.2011 Patrick Mahlknecht, Kampennerweg 31
05.03.2011 Lukas Knoll, Eisackstraße 11
Todesfälle:
19.02.2011 Maria Lempfrecher, 82 Jahre, Franziskanergasse 14
22.02.2011 Katharina Sr. Laurentia Kröss, 83 Jahre, Marienklinik
23.02.2011 Irma Kerschbaumer, 90 Jahre, Brennerstraße 6/A
25.02.2011 Alcide Berloffa, 88 Jahre, Guntschnastraße 28
07.03.2011 Gottfried Kofler, 76 Jahre, Quireiner Wassermauer/
Mittelberg Ritten
26.03.2011 Cecilia Lercher, 83 Jahre, A.-Hofer-Straße 4/B
30.03.2011 Hubert Sailer, 91 Jahre, Dantestraße 4
31.03.2011 Christina Gasser Fadel, Carduccistraße 8

Gott verlangt nicht, dass wir nie


schwach werden, sondern dass wir
mit gutem Willen stets wieder neu
anfangen.
Romano Guardini

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Kinderseite

A m Muttertag möchten die Kinder


ihren Müttern eine Freude zu bereiten:
Sie machen das Frühstück, bringen es
auch ans Bett, pflücken die ersten
Blumen, malen bunte Bilder, lernen
Gedichte auswendig oder basteln etwas.
Im Laufe der Jahre ist aus dem Muttertag
ein Familientag geworden.
Man geht zusammen in ein Restaurant,
macht Ausflüge und genießt gemeinsam
den Tag, – aber erst nachdem die Kinder
ihre Geschenke überreicht haben.
Es gibt am Muttertag keine traditionelle Feier, jede Familie gestaltet den Tag so,
wie sie es gerne möchte. Eines aber ist geblieben, am Muttertag wollen sich die
Kinder bei ihren Müttern für deren Arbeit bedanken und ihnen eine Freude
bereiten.
Nicht der materielle Wert der Geschenke ist entscheidend, sondern vielmehr,
dass sie mit sehr viel Liebe gemacht oder ausgesucht worden sind.
Dies gilt nicht nur für den
Muttertag, man kann seiner
Mutter das ganze Jahr über
immer wieder eine Freude
machen. Vielleicht freut sie
sich über ein überraschendes
Geschenk sogar noch mehr.

So ein Gutschein
wäre auch eine
passende Idee!
Impressum
Herausgegeben von: Dompfarrei Maria Himmelfahrt Bozen
Presserechtlich verantwortlich: Martin Lercher
Druck und Verlag: Karo Druck KG, Frangart
Ermächtigung: Landesgericht Bozen, 30.01.1949, Nr. 34
Nächster Erscheinungstermin: Juni 2011
Redaktionsschluss: jeweils am 5. des Vormonats
Redaktionsteam: Helga Frass, Walter Mayr, Gabi Pichler, Anna Silbernagl
Pfarrplatz 27, Bozen; Telefon 0471 978676; Fax 0471 978107;
E-Mail: redaktion@dompfarre.bz.it
Bilder entnommen aus: eigenem Archiv, Zeitschift „Image“, www.kinderweb.eu;
www.pictokon.net/bilder; www.seelenfarben.de
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