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КОНТРОЛЬНАЯ РАБОТА ТЕМАТИЧЕСКОГО МОДУЛЯ 2

«RELIGION. VORURTEILE»

Тема:«Religion. Vorurteile. Syntaktisch-morphologische Satzanalyse. Fehlerberichtigung».

I. Hören Sie den Text «Zurück zur Kirche» und machen Sie die Aufgaben dazu:

Fragen zum Text:


1. Warum treten viele Menschen aus der Kirche aus?
a) Sie sind enttäuscht oder interessieren sich nicht mehr für die Kirche.
b) Sie möchten auf keinen Fall in der Kirche heiraten.
c) Sie wollen die christliche Kultur aufrechterhalten.

2. Margot Käßmann von der EKD möchte, dass …


a) die Kirchensteuer abgeschafft wird.
b) keine Parkplätze vor Kirchen gebaut werden.
c) die Kirche offener und freundlicher wird.

3. Die Ratsvorsitzende befürwortet eine "einladende Grundhaltung" der Kirche, damit …


a) die Menschen mit einem guten Gewissen die Kirchensteuer zahlen.
b) niemand ein schlechtes Gewissen hat, wenn er wieder in die Kirche eintreten möchte.
c) alle, die aus der Kirche ausgetreten sind, ein schlechtes Gewissen haben.

4. Wie ist das Verhältnis der Menschen zur Kirche in Ostdeutschland?


a) Sie heiraten immer öfter in der Kirche.
b) Viele von ihnen sind schon lange nicht mehr in der Kirche.
c) Sie bringen ihre Kinder gerne zur Kirche.

5. Ergänzen Sie das richtige Verb: "Um mehr Menschen … muss die EKD noch viel tun."
a) aufrechtzuerhalten b) wiedereinzutreten c) zurückzugewinnen

II. Lesen Sie den angegebenen Text und prüfen Sie sich im Inhaltsverstehen:

Gleichberechtigung für Muslime


Seit Jahren bemühen sich islamische Gemeinden in Deutschland um
Gleichberechtigung mit den christlichen Kirchen. Auch wenn sie schon viel erreicht haben,
gibt es noch Schwierigkeiten, etwa bei der Beerdigung von Toten.
In der Bundesrepublik Deutschland leben rund vier Millionen Muslime. Sie können
ihre Religionfrei ausüben, Moscheen bauen und muslimische Feste feiern. An manchen
staatlichen Schulen gibt es islamischen Religionsunterricht, an fünf Universitäten
werden Imame ausgebildet. Trotzdem gibt es laut einer Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung vom
Mai 2015 noch viel zu tun, bis der Islam in Deutschland völlig gleichberechtigt ist.
Ein Beispiel für die fehlende Gleichberechtigung des Islam sind Beerdigungen. Die
deutschen Regeln für Beerdigungen sind bisher nur schwer mit den Bräuchen der muslimischen
Religion zuvereinbaren. Noch gibt es keine bundeseinheitliche Regelung, die es Muslimen
erlaubt, ihre Toten nach islamischem Ritus in Deutschland zu beerdigen. Schwierig wird es,
wenn eine muslimische Gemeinde einen Friedhof selbst betreuen will. Die Kommunen geben
diese Aufgabe nur Gemeinden, die Körperschaften des öffentlichen Rechts sind. Und
diesen Status haben die muslimischen Gemeinden bisher nicht.
Als Grund dafür wurde in der Vergangenheit oft genannt, dass es sehr viele verschiedene
muslimische Gemeinden gibt. Keine Organisation kann für alle Muslime in Deutschland
sprechen. Aber diese Meinung hat sich inzwischen geändert. „Ich kenne keinen Politiker, der
heute noch diese Forderungnach einem einzigen Ansprechpartner erhebt“, sagt die
Islamwissenschaftlerin Riem Spielhaus.
Hamburg hat mit vier islamischen Organisationen Verträge abgeschlossen. In diesen
Verträgen wird auch die Möglichkeit einer muslimischen Bestattung geregelt. Dies zeigt, dass es
funktionieren kann. „Aus unserer Sicht ist Anerkennung in Deutschland möglich“, so Spielhaus.
Die Islamwissenschaftlerin sagt, dass in einigen Bundesländern schon wichtige Schritte gemacht
worden sind, die man auf ganz Deutschland ausweiten könnte.

Wählen Sie die richtige Variante:

6. Muslime in Deutschland …
a) werden beim Ausüben ihrer Religion nicht gehindert.
b) können in Deutschland nicht Imam werden.
c) dürfen keine Moscheen bauen.

7. Muslimische Gemeinden in Deutschland …


a) sind alle Körperschaften des öffentlichen Rechts.
b) haben die gleichen Beerdigungsregeln wie Christen.
c) haben Schwierigkeiten, wenn sie einen eigenen Friedhof haben wollen.

8. Islamwissenschaftlerin Riem Spielhaus …


a) hat in Hamburg Verträge mit muslimischen Gemeinden geschlossen.
b) fordert einen einzigen Ansprechpartner für alle Muslime in Deutschland.
c) glaubt, dass die Muslime die gleichen Rechte wie christliche Kirchen bekommen können.

9. Wie lautet der Satz richtig? Politiker fordern ...


a) einen einzigen Regelung für ganz Deutschland.
b) eine einzige Regelung für ganz Deutschland.
c) einer einzigen Regelung für ganz Deutschland.

10. Wie lautet der Satz richtig? Muslimische Einwanderer in Deutschland ...
a) kommen aus viele verschiedene Länder.
b) kommen aus vieler verschiedener Länder.
c) kommen aus vielen verschiedenen Ländern.

III. Was ist richtig:

11. Den Angehörigen einer Fremdgruppenegative Eigenschaften.


a) seid gesprochen b) werden zugesprochen c) werden nachgesprochen

12. Der Volksmund sagt, wenn man deinen Weg mit leerem Eimer überquert, …. .
a) ist das zum Unglück b) ist das zum Glück c) spielt es keine Rolle

13. Viele Vorurteile sind mit ………verbunden.


a) fremder Politik b) unseren Träumen c) unserem Alltagsleben

14. Es reicht nicht, nur Informationen über jemanden oder etwas zu haben, … .
a) damit Vorurteile zu lassen b) um Vorurteile zu überwinden c) um Vorteile unnötig sind

15. Es scheint mir, … alle Menschen abergläubisch sind.


a) was b) das c) dass
16. In … Kirche gibt es sieben Sakramente: Taufe, Firmung, Buße, Abendmahl, Priesterweihe,
Ehe, Letzte Ölung.
a) der evangelischen b) der katholischen und orthodoxen c) der katholische

17. In der Sekte wurde sie aggressiv und depressiv und …, Selbstmord zu begehen.
a) dachte daran b) denkte darum c) dachte darauf

IV. Übersetzen Sie ins Deutsche:


18. Er stimmt meiner Meinung zu, dass mit der Zeit negative Vorurteile verschwinden, obwohl
sie sehr hartnäckig sind.
19. Durch Tourismus, Flugzeuge, politische, wirtschaftliche und kulturelle Bindungen zwischen
den Völkern werden Vorurteile bald ausgerottet.
20. Ich glaube an Gott und den Schutzengel, sie beschützen mich immer vor Unglück.

V.Äußern Sie sich zu der angegebenen Situation (etwa 220Wörter).

Bitte zeichnen Sie einen „typischen“ Deutschen (Japaner, Ukrainer, Russen,


Amerikaner).
Sicher haben alle von der Pedanterie der Deutschen gehört. Die absolute Ordnung in den
Straßen Deutschlands und in deutschen Häusern ist eine klare Bestätigung dafür. Darüber hinaus
sind die Deutschen berühmt für ihre Pünktlichkeit und Grundsätzlichkeit.
Für einen Deutschen ist es selbstverständlich, rechtzeitig zu kommen und zu tun, was er
versprochen hat. Er lässt nicht einmal den Gedanken zu, was anders sein könnte.
Über die Gewissheit der Einwohner Deutschlands gibt es auch Legenden. In der Arbeit
für den Deutschen gibt es keine Kleinigkeiten, ihm ist jedes Detail wichtig, er lässt selbst die
kleinste Nuance der Erfüllung der gestellten Aufgabe nicht aus den Augen, er behandelt mit
großer Verantwortung und führt jeden Prozess sorgfältig aus. Deshalb werden die Deutschen zu
großartigen Ärzten, Anwälten und Ingenieuren - ihre Arbeit macht sie immer so gut wie
möglich. Auch das ist ein vorbildlich sparsames Volk. Die Deutschen machen nie spontane
Einkäufe, machen keine rücksichtslosen Handlungen. Für die breite russische Seele grenzt eine
solche Neigung zum Sparen eng an Gier, aber in Wirklichkeit ist das nicht der Fall.
Einfach Hausverstand, Rationalismus und Praktikabilität gehören auch zu den
charakteristischen nationalen Merkmalen der deutschen Natur, die ihre Wurzeln in die Tiefen der
grauen Jahrhunderte zurückreichen.
Auf den ersten Blick scheint es, dass die Deutschen eine sehr zurückhaltende und kalte
Nation sind, die keine Zweifel hat, die an Niederlagen nicht gewöhnt ist. Sie sind die ersten in
der ganzen Welt – deutsche Autos sind für ihre hohe Qualität bekannt, deutsche Modelle haben
die Laufstege vieler Länder erobert, deutsches Bier hat einen unglaublichen Geschmack, und der
deutsche Fußball bringt dem Land endlose Siege und Ruhm.
Tatsächlich sind die Deutschen sehr unterschiedlich. Dies liegt daran, dass das Leben
eines gewöhnlichen Deutschen in zwei Komponenten unterteilt ist – das öffentliche Leben und
das private. Das öffentliche Leben ist vor allem Arbeit.
Die Deutschen nutzen ihre persönliche Zeit, um Freundschaft zu pflegen, und im privaten
Leben manifestiert sich der Charakter des Deutschen ganz anders als bei der Arbeit.

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