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Probematura 22.08.

2021

Thema 2. Berufsperspektiven der Zukunft

Sonderstatus Junge: Wollen die Berufswelt neu


Sehr geehrte Damen und Herren, ich möchte nun kurz um Ihre Aufmerksamkeit bitten. Ulla
Grünbacher berichtete in ihrem Text, Sonderstatus Junge: Wollen die Berufswelt neu, über die
hohen Standards die die neue Generation beansprucht. Ich werde Sie nun dazu auffordern,
sich die Zeit zu nehmen und sich meinem Text zu widmen.
Laut einer Analyse des Institutes für Jugendkulturforschung setzt die Mehrheit der jungen
Erwerbstätigen auf eine bemühte Personalführung. Auch faire Arbeitsbedingungen, sowie
unbefristete Beschäftigungsverhältnisse sollen wichtig sein. Die meisten der jungen
Erwerbstätigen setzen die Arbeit mit Broterwerb oder Sicherheit in Verbindung.
Sehr geehrte Experten und Expertinnen, wo sollen diese Arbeitsbedingungen hinführen?
Sollen sich jetzt alle Unternehmen anpassen, um gutes und motiviertes Personal zu finden?
Ich sage klipp und klar nein! Man kann Anforderungen stellen, allerdings nicht in diesem
Ausmaß. Ein geeignetes Mittelmaß wäre vollkommen in Ordnung. Toleranz und Akzeptanz
muss von beiden Seiten kommen!
„Wer wirklich möchte, der schaffe es nach oben. Wer fleißig sei, werde auch etwas.“ Diese
Gleichung solle nicht stimmen? Ich verstehe nicht wie sich solch eine Frage stellen lässt: Lohnt
sich Leistung noch? Natürlich lohnt sich Leistung! Jeder definiert Leistung wegen des
gesellschaftlichen Drucks anders. Es sollte sich schleunigst etwas ändern!

Diese Generation unterscheidet sich! Damit hat der Kollege Tengel, geschäftsführender
Gesellschafter der Personalberatung von Amrop Jenewein, recht. Diese Generation
unterscheidet sich! Angefangen vom Wohlstand über die Stärken und Schwächen. Diese
Generation braucht Lob, Lob welches ein Unternehmen nicht gerne gibt. Dieses hält die junge
Generation motiviert! Ist das nicht ein riesiger Aufwand jedem einzelnen Mitarbeiter Lob zu
vergeben? Der Großteil davon ist auch Kritikunfähig, liegt wohl auch an der Digitalisierung und
am Social Media Konsum, der Ihnen zeigt sei Selbstbewusst, trau dich. Wie sehen Sie das
sehr geehrte Leser und Leserinnen? Kennen Sie auch jemanden in Ihrem Umfeld der in diese
Auffälligkeiten hineinpasst? Viele Firmen wissen wahrscheinlich gar nicht wie weit sie gehen
müssen, um korrekte Adaptierungen vornehmen zu können. Standards werden ja schließlich
immer höher!
Man kann auch der Aussage Tengels folgen und behaupten, dass Firmen in 15 Jahren ganz
anders aussehen werden wie heute. Durch die hohe Standardisierung der Gesellschaft fällt es
den Unternehmen immer schwerer, akzeptable Arbeitsbedingungen zu schaffen. Natürlich ist
es auch ein wesentlicher Punkt der Kostenfaktor, um diese gewünschten Arbeitsbedingungen
bieten zu können.

Abschließend dazu sollten Arbeitsbedingungen zusammen mit einem duzend jungen


Menschen geschaffen werden. Alt trifft auf jung. Auch die ältere Generation sollte den jungen
Erwerbtätigen Menschen zuhören und auf machbare Bedürfnisse eingehen. Eine gemeinsame
Absprache würde es möglich machen, eine einigermaßen tolerierbare Arbeitswelt zu schaffen.
Man sollte allerdings nicht vergessen, dass diese Generation eines Tages die Älteste sein
wird.
Nun sehr geehrte Damen und Herren unter welchen Arbeitsbedingungen hätten sie damals
arbeiten wollen? Gab es bei Ihnen auch schon einen Auffangpolster wie Hotel Mama? Wie
hätten Sie als Unternehmen reagiert, wenn Ihnen ihre Mitarbeiter plötzlich nicht mehr unter
den Arbeitsbedingungen zur Arbeit erschienen werden?
Rohrbacher Marcel
Probematura 22.08.2021

Ich appelliere nun an Sie, geben sie Ihren Kindern nicht dieses Wohlstandsgefühl! Seien Sie
konsequent gegenüber Ihren Kindern. Sie haben schließlich die Zügel in der Hand. Finden Sie
ein gesundes Mittelmaß für Ihre Kinder zu sorgen. Es sind schließlich Sie selbst die Ihr Kind
zu der Person werden lässt, wie es aufgewachsen ist.

542 Wörter

Rohrbacher Marcel

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