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Flensburg | Am Freitag wurde über die Zulassung der Kandidaten für die Bundestagswahl am 26.

September entschieden. Elf Politikerinnen und Politiker wurden im Wahlkreis 1 Flensburg-Schleswig


zugelassen.
Petra Nicolaisen – (CDU)
Die Christlich Demokratische Union Deutschlands möchte laut Wahlprogramm „den Wandel gestalten,
damit Deutschland an der Spitze bleibt“. Die Partei stellt ihre Verlässlichkeit in den Mittelpunkt. Petra
Nicolaisen erhielt bei der Bundestagswahl 2017 mit 40 Prozent das Direktmandat im Wahlkreis.
Franziska Brzezicha (SPD)
Die SPD möchte laut Wahlprogramm einen sozial-ökologischen Umbau der Wirtschaft gestalten und
die wachsende Ungleichheit überwinden. Bei der Bundestagswahl 2017 erhielt ihr Kandidat
Clemens Teschendorf 28 Prozent der Stimmen.
Christoph Anastasiadis (FDP)
Die FDP fordert im Wahlprogramm, dass das Land „moderner, digitaler und freier wird“. Ihr Kandidat
Christian Lucks erhielt 6,5 Prozent bei der Bundestagswahl 2017.
Robert Habeck (Die Grünen)
Die Grünen möchten laut Wahlprogramm „die natürlichen Lebensgrundlagen zu bewahren sowie den
gegenwärtigen und kommenden Generationen weltweit ein Leben in Freiheit, Würde und Wohlstand
zu ermöglichen.“ Ihr Peter Wittenhorst erhielt bei der Bundestagswahl 2017 10,5 Prozent der
Stimmen.
Stefan Seidler (SSW)
Zum ersten Mal seit 1961 tritt die Minderheitenpartei SSW in Schleswig-Holstein mit einer eigenen
Landesliste und eigenen Kandidaten zur Bundestagswahl an. Sie möchte sich nun auch auf
Bundesebene für Minderheitenpolitik einsetzen.
Katrine Hoop (Die Linke)
Die Linke möchte sich laut Wahlprogramm dafür einsetzen, dass kein Kind in Armut aufwachsen müsse
und fordert dafür „ein anderes Wirtschafts- und Gesellschaftssystem: den demokratischen
Sozialismus.“ Ihr Kandidat Hermann Soldan erhielt 2017 für die Linke 7,1 Prozent der Stimmen.
Jan Petersen-Brendel (AfD)
Die AfD spricht sich im Wahlprogramm „für die gelebten Traditionen deutscher Kultur“ aus und strebt
einen Austritt Deutschlands aus der EU, „bzw. eine demokratische Auflösung der Europäischen
Union“ an. 2017 erhielt ihr Kandidat Frank Hansen 6,2 Prozent der Stimmen.
Arne Olaf Jöhnk (Freie Wähler)
Die Freien Wähler entstammen einer kommunalpolitischen Bewegung und bezeichnen sich im
Wahlprogramm als „moderne, liberal-konservative Bürgerbewegung“. Jöhnk trat 2017 bereits bei der
Bundestagswahl an und erhielt 1,1 Prozent der Stimmen.
Marko Wölbing (dieBasis)
Die Basis ist eine Kleinpartei, die im Juli 2020 im Umfeld der Corona-Demos gegründet wurde. Sie
fordern die „Beendigung aller Maßnahmen, die sich negativ auf die psychische oder physische
Gesundheit auswirken“.
Uwe Christiansen (LKR)
Die Liberal-Konservativen Reformer sind eine deutsche Kleinpartei, die 2015 vom ehemaligen AfD-
Bundessprecher Bernd Lucke initiiert wurde. Die Partei möchte lauf Wahlprogramm die „auf den
freiheitlich demokratischen Werten des Grundgesetzes basierende Lebensweise und unsere
deutsche, westlich geprägte Kultur sowie unsere Traditionen erhalten.“
Dariush Keshavarz Khorasgani (Die Urbane. Eine HipHop Partei – du.)
Die Urbane. Eine HipHop Partei (Kurzbezeichnung du.) ist eine Kleinpartei, die sich nach eigenen
Angaben mit „Kreativität und den Werten unserer HipHop-Kultur“ gegen Rassismus und Krieg einsetzen
möchte.
Nicht zugelassen wurde der Kandidaten-Vorschlag der Partei Die Partei aufgrund eines fehlenden
Stempels in den Unterlagen. Die Partei habe Beschwerde eingelegt, erklärt Landesvorsitzender
Florian Wrobel. Über diese wird in öffentlicher Sitzung des Landeswahlausschusses am 5. August
entschieden.
– Quelle: https://www.shz.de/33107677 ©2021