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virds Virtual Data Sources - Virtual Reductions

eine künstlerische Imagination über Sprache und Bilder im Bewusstsein

EINFÜHRUNG

Noch kann "die Wissenschaft" recht wenig eindeutig Verwertbares zum Phänomen des menschlichen
Bewusstseins sagen, was dessen Ursprung (im Sinne einer onthologischen Betrachtung) bestrifft. Noch
wird grundsätzlich ein reduktionistischer Ansatz gewählt, um mittels computergestützter, bildgebender
Verfahren einzelne Phänomene materiell funktionalistisch zu erklären - Matter monitors Mind
(Materie=Substanz steuert Geist=Verstand). Noch beharrt die überwiegende Anzahl der involvierten
Wissenschaftler auf der, im herrschenden Wissenschaftssystem, begründbaren These, dass sich jedes
Besusstseinsphänomen irgendwann auf materielle Ursachen reduzieren lässt.

Wir, die dies nicht glauben, müssen vielleicht solange abwarten, bis einige Paradigmen und
Grundannahmen der heutigen Naturwissenschaft grundsätzlich gefallen sind. Insbesondere, die
gedankliche Trennung zwischen einem Subjekt (also z.B. dem intrinsich wahrgenommenem Bewusstsein
als Identität in der Welt, das nur Beobachter ist) und den Objekten der Welt (die beobachtet werden, zu
denen auch das extrinsich beobachtete Gehirn gehören würde) ist eine für das Verständnis des
Bewusstseins meines Erachtens unzulängliche Sichtweise. Ansätze für ein hollistisches Verständnis des
menschlichen Daseins als eine "die Welt realisierende Bewusstseinseinheit" gibt es bereits seit
Jahrtausenden in der fenöstlichen (z.B. indischen) Weltsicht.

Die Chancen für eine hollistische Denkweise in der westlichen Wissenschaft stehen gut, da die
Erkenntnisse der Quantenphysik über Raum und Zeit, Realität und die Rolle des Beobachters bei
quantenphysikalischen Vorgängen Paradoxien hervorbringen die unser Weltbild zunehmend
erweitern. - Ein Stichwort dazu ist das Doppelspaltexperiment und Kollaps der Wellenfunktion. Die
Messergebnisse deuten an, daß sich "Objekte" auf der Quantenebene dem Menschen unterschiedlich
präsentieren, abhängig davon, ob sie beobachtet (gemessen) werden oder nicht. - Dies wäre, für mein
Verständnis, eine Sensation, auch wenn noch nicht klar ist, wie dieses Verhalten von Quanten
interpretierbar ist und auch wenn diese Naturbeobachtung zunächst auf unser Alltagsverständnis der
Welt keinen direkten Einfluß hätte.

DER BEGRIFF "VIRDS" (Virtual Data Sources)

Der hier eingeführte Kunst-Begriff "virds" steht für meine Hypothese, daß es imaginäre
Formbildungsfaktoren der bewußt gewordenen und/oder unbewusst vorhandenen Realität gibt, die
bisher in ihrer Bedeutung unerkannt sind, weil sie mit formaler Logik oder empirischer Forschung am
Objekt , z.B. am Neuron, noch nicht direkt erkennbar sind. Dies könnte so sein, weil wir den
Zusammenhang zwischen Quantenphänomenen und den Makroobjekten im Gehirn (und
Gesamtorganismus) noch nicht wirklich verstehen.

Warum eine Verwendung imaginärer Formbildungsfaktoren? Mit hypothetischen (imaginären oder


komplexen) Faktoren zu operieren ist in der Physik üblich, wenn eine Theorie dadurch "schlüssiger"
oder überhaupt haltbar wird. Natürlich muss die Hypothese plausibel sein und die Möglichkeit der
Verifizierung beinhalten, was in diesem Fall schwierig ist. Die Definition des Begriffs
"Formbildungsfaktor" erfolgt später.

Die Imagination der Hypothese "virds" erfolgt hier in sprachlicher Form, d.h. in Form von Metaphern. Es
soll aber auch versucht werden, die dem Begriff zugrundeliegende Realität indirekt darzustellen, soweit
mir dies möglich ist, wobei jedoch grade der Begriff "Realität" selber nicht eindeutig ist. Dies gilt
inzwischen auch für andere Begriffe wie Materie, Raum und Zeit.

Virds sind möglicherweise der bisher unzureichend erkannte Faktor bei der Lösung des s.g. "Qualia-
Problems". Die Frage lautet hier: Wie kann ein physikalisches Phänomen (z.B. die Lichtwellenlänge
"Blau" ; etwa 420 - 490 nm) eine subjektive Empfindung (eine individuelle Qualität, z.B. "kühl",
"beruhigend" usw. oder unbenannt) hervorrufen? Wo ist der real erkennbare Abbildungsübergang
zwischen Quantität und Qualität? Wie geschieht der Übergang zwischen "materieller Erscheinung" und
"subjektiver Empfindung"? Gibt es ihn überhaupt, wenn man die Ansicht vertritt, daß subjektives
Empfinden Bewusstsein IST und es daneben keine "Objekte da draussen" gibt? Um diese und ähnliche
Fragen geht es hier.

Das Ganze erfolgt im Kontext der übergeordneten komplexen Frage: Was ist Bewußtsein und was ist
der Ursprung bzw. die Herkunft des Bewußtseins?

Verfolgen wir einen s.g. mechanistischen, materiell geprägten Ansatz, der behauptet Bewußtsein sei
ledigllich eine Funktion bzw. ein chemisch- / elektrischer Prozess im materiellen Gehirn? Oder gibt es
einen Ansatz, der einen Faktor einbezieht, der bisher unzureichend berücksichtigt wurde, weil er nicht
DIREKT ersichtlich aber trotzdem wirksam ist? "Nicht direkt ersichtlich" könnte auch bedeuten: Derzeit
nur durch Schlußfolgerung imaginierbar, ähnlich wie im berühmten Beispiel des (fiktiven)
zweidimensionalen Wesens, das die 3. Dimension (Höhe) nicht direkt beobachten kann. Man könnte
allerdings auch argumentieren, daß die Fiktion eines 2-D Wesens erst durch ein 3-D Bewusstsein
möglich ist, was bedeutet, daß wir "unser" jetziges Bewusstsein erst auf einer "höheren/anderen Stufe",
wann immer das sein wird, vollständig verstehen könnten.

Meine Vorstellung im folgenden Gedankenexperiment ist die, daß eine imaginäre Realität möglich
ist - es ist die Welt der Quanten mit eigenen, ganz anderen physikalischen Gesetzen, als wir sie
gewohnt sind. Leider entzieht sich "die Welt der Quanten" (als mathematisches Konstrukt)
weitgehend der normalen Vorstellungskraft.

Vielleicht gelingt es trotzdem, sich einen solchen Zustand intuitiv durch Imagination vorzustellen.
"Beweisen" lässt sich freilich dadurch nichts.

Ich stelle mir also vor, daß es Intelligenzen (Weseneinheiten mit Intelligenz, nach deren Begriff von
Intelligenz) gibt, die einem menschlichen Bewußtsein die Möglichkeit, vielleicht sogar die zwingende
Notwendigkeit eröffnen, sprachliche Begriffe und Bilder bewußt, unbewußt und/oder im Traum
und/oder in der Imagination zu erzeugen!

Gibt es Hinweise für deren Existenz? Wenn die Beobachtungen der Neurophysiologen stimmen, ist der
grösste Teil der menschlichen Gehirnaktivität "unbewusst". Das heisst, sie (die Aktivität) erreicht nie
die Schwelle zur Bewusstheit des Probanden, obwohl die bildgebenden Verfahren erhöhte Aktivität in
vernetzten Gehirnstrukturen zeigen und/oder die Wirksamkeit erst im verzögerten Verhalten sichtbar
wird.

So kann, meine ich, "unbewußt" bedeuten: "inhaltlich nicht direkt (durch Bewusstsheit) ersichtlich",
doch funktional wirksam im "Sichtbaren", z.B. im Lernen, Verhalten, Sprechen oder Sehen oder
allgemein, in der Wahrnehmung. Angeblich fallen im Experiment Willensentscheidungen im Gehirn
bereits bis zu sieben Sekunden vor der bewußt gewordenen Entscheidung.

HYPOTHESEN

Virds verursachen eine "imaginierte Realität" im Unbewußten bzw. Bewusstsein, sind jedoch nicht
identisch mit den erzeugten Bildern oder Erlebnissen, die dem Bewusstsein bewusst werden, die wir
also Wahrnehmung nennen. Sie verursachen z.B. Selbst-Bewusstsein (Ich), Träume, Wachträume,
Projektionen, intrinsische Gespräche, Gefühle usw., so wie Bild und Tonwahrnehmungen, ohne selbst
abgebildet zu werden oder Teil davon zu sein. Sie sind nicht Zeit-, Raum und Kausalzusammenhängen
unterworfen, wie wir sie im Alltagsbewusstsein wahrnehmen und haben damit eine Ähnlichkeit zu
quantenphysikalischen Phänomenen und vermeintlichen Paradoxien, die die heutigen Physiker
verwirren.

Diese verursachende Quelle, die imaginäre Realität der virds, wäre damit (in unserem
Sprachgebrauch) "metaphysisch". Sie ist selber nicht beobachtbar, sondern wird nur durch "Phänomene
der wahrnehmbaren Realität" ersichtlich. Sie verursacht zum Beispiel die Wahrnehmung des
Vorhandenseins von Zeit, Abläufen, Zielen, Willensentscheidungen und des "Ich" als interpretierbare
Einheiten, ist ihnen jedoch zunächst selber nicht direkt unterworfen (ist also autonom). Sie unterliegt
nicht der logischen Kausalität, zeitlicher Linearität und Gesetzen der Logik in Bezug auf Sprach- und
Bildinformationen, die dem rationalen Bewusstsein bewusst wurden. Neuerdings hat man festgestellt,
daß große Teile des Gehirns (des Unbewusstseins) scheinbar vollkommen autonom funktionieren, d.h.
unäbhängig vom bewussten Bewusstsein. Es interpretiert z.B. eine schon gefallene (unbewusste)
Entscheidung nachträglich als seine eigene Ich-Entscheidung.

Dem Wort "metaphysisch" haftet etwas wissenschaftlich Unseriöses an. Nach meiner Meinung zu
Unrecht, da ich darunter etwas durchaus Verständliches verstehen kann, wenn man informationelle,
strukturelle, organisatorische und entelechiale Faktoren in die Überlegungen einbezieht und sie als
eigenständigen Faktor betrachtet, der prinzipiell ausserhalb des Menschen "existiert" jedoch erst "im"
Menschen (verstanden als Emergenz aus realen und imaginären Faktoren) zur Entfaltung kommt und
damit erst "real", im üblichen Sprachgebrauch, wird.

Ob darüber hinaus (z.B. in der Physis des Gehirns oder anderen physischen Objekten), wäre ebenfalls zu
untersuchen, was jedoch meine Möglichkeiten übersteigt. Hier kann ich mich nur auf die gelesenen
Ergebnisse der Neurophysiologie beziehen. Es scheint Tatsache zu sein, daß das Gehirn ein äußerst
anpassungsfähiges Gebilde ist und ununterbrochen neue physikalische Strukturen bildet. Hier entsteht
die Frage, was zuerst da war. Reagiert das Gehirn auf Bewusstsein (z.B. Placebo-Effekt bei
Schmerzunempfindlichkeit) oder umgekehrt.

Viel wahrscheinlicher erscheint mir jedoch ein Simultanprozess, bei dem sich materielle Strukturen und
die postulierten Formbildungsfaktoren (virds) gegenseitig in der Realisation oder Nichtrealisation
beeinflussen. Die Frage der Reihenfolge wird damit ebenso obsolet, wie die Frage nach der "Herkunft"
der Materie, da Quantenphysiker inzwischen festgestellt haben, daß Quanten Materie aus dem Nichts
bilden können. Hier versagt die Vorstellungskraft, doch intuitiv ahne ich eine Ähnlichkeit des Konzepts
von Quanten und Virds.

Die Frage wann und wo die Entfaltung der oben angesprochenen Formbildungsfaktoren geschieht, kann,
so meine ich, exakt beantwortet werden. Wann? Jetzt! - ununterbrochen - Wo? Überall wo Bewusstsein
feststellbar ist. Die Erkenntnis, daß Bewusstsein auf Erinnerung beruht, widerspricht der Behauptung
rein formal nicht, da Erinnerung auch in der Gegenwart stattfindet. Zudem sind die Begrifflichkeiten
noch stark in der Diskussion. Hierzu ist die Lektüre von Prof.Thomas Metzinger zu empfehlen, z.B.
bezüglich einer Selbstmodell-Theorie.

So wie im freien Weltraum die Begriffspaare "oben/unten" - "links / rechts" die Bedeutung ohne
Referenzpunkt verlieren, so verlieren die Begriffe "innerhalb / ausserhalb" - "real / imaginiert" ihre
Bedeutung ohne den Referenzpunkt des menschlichen Bewusstseins. Wir müssen davon ausgehen,
daß es existiert. Doch vielleicht ist es ganz anders als wir dachten.

Die vorläufige Definition von "virds", beschränkt auf Sprache und Bild lautet:

virds sind die verursachenden Formbildungsfaktoren des bildlichen und sprachlichen Bewußtseins.
Sie sind der immanent enthaltene "imaginäre Teil" des real ersichtlichen bildlichen und sprachlichen
Bewußtseins. Sie sind informationelle, konzeptionelle, organisatorische und entelechiale
formbildende Strukturen, die eine eigenständige Entität darstellen. Sie sind nicht Folge, sondern
Ursache der (bewußten) Physis (sichtbaren Form), soweit wir sie erkennen, und existieren
"ausserhalb" derselben.

Diese Ideen entspringen intuitiv der Lektüre einiger Bücher des deutschen Physikers Burkhart Heim. Der
Kunstbegriff "virds" fasst in vereinfachter Weise einige Schlußfolgerungen der von HEIM postulierten
Dimensionsebenen x5 und x6 in Zusammenhang mit den uns zugänglichen realen Dimensionen x1 bis x3
(und der imaginären Dimension x4, der Zeit) zusammen, so wie ich sie glaube verstanden zu haben.
Dies wäre ebenfalls eine Interpretation.

WAS IST EINE FORM im Bewusstsein des Menschen?

Funktionale Form bzw. Struktur (z.B. der wahrgenommenen Physis) "erscheint" im Bewusstsein (eines
lebendigen Wesens) durch erinnernde Vergleiche über Ähnlichleiten, Unähnlichkeiten und
Zusammenhänge zu bereits Bekanntem.

Form, hier verstanden als menschliches Bewusstseinsphänomen, "erscheint" als In-Formation durch
Grenzen und Unterscheidbarkeit von anderen (bekannten) Formen oder Teilformen - mittels Trennung
von einem allgemeinen, nicht-formierten (informellen) Hintergrund. Form wird zur Information durch
bewusste Interpretation (die geprägt ist von Gewohnheiten).

So kann z.B. ein Hund auf einen spezifischen Geruch (hier die "Form" im Bewusstsein des Hundes))
konditioniert werden ohne zu erkennen, warum grade dieser Geruch (z.B. eine Drogen im
Gepäckstücken) für seinen Herrn, den Zollbeamte, "interessant" ist. - Das spielt zunächst für den Hund
keine Rolle. Der "Sinn" der Formenerkennung erfolgt erst durch Rationalisierung innerhalb eines
Kontextes (z.B. menschlicher moralischer Gesetze), den der Hund nicht hat.

Bewusstsein IST zunächst einfach die Fähigkeit Formen unterscheiden zu können. Sie (die Formen)
müssen nicht messbar sein, sind aber immer wahrnehmbar und haben eine gewisse zeitliche und
förmliche Konstanz, so wie die Identität eines Menschen in seiner Tiefe, dem Menschen selber durch
häufige Wiederholung des imaginierten Selbstbildes als kontinuierliche Form erscheint. Es beinhaltet die
Vorstellung des "Ich". Ob diese Konstanz existiert, ist fraglich, da der Zeitfaktor sehr relativ ist. Gewisse
Elementarteilchen existieren nur 1 Trillionstel Sekunde nach ihrer Entstehung im Teilchenzertrümmerer.
"Konstanz" ist kein absoluter Begriff. Auch die "Selbst-Form" des Menschen, selbst wenn sie über
Jahrzehnte aufrechterhalten wird (z.B. im Langzeitgedächnis) ist ein nichtmessbares, wahrscheinlich
relativ variables, Gebilde.
WEITERE BEGRÜNDUNGEN UND SCHLUSSFOLGERUNGEN

Der Philosoph Ludwig Wittgenstein formulierte einst: "Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die
Grenzen meiner Welt". Umformuliert für hiesige Zwecke: "Die Grenzen der Sprache bilden die Grenzen
des Bewusstseins". Dies ist zu erweitern um den Satz: Ohne virds keine Sprache. Ohne virds keine Bilder.
Ohne virds kein nonverbales Erkennen und Differenzieren. Ohne virds kein Bewusstsein. Damit meine
ich nicht nur ein reflektierendes Bewußtsein, das sich selbst als Wesen erkennt, sondern ein
Bewusstsein, das überhaupt erkennt und unterscheidet, mit welchen Mitteln auch immer. Das
Erkennen geschieht durch Trennung. Ohne die Fähigkeit der Differenzierung gibt es kein Bewusstsein
(bewusst oder "unbewusst"). Man denke an die Fähigkeiten vieler Tiere zu Wahrnehmungen, die dem
Menschen versagt sind. Man denke an die Erkennungsfähigkeit eines Neugeborenen. Nichtverbales
Erkennen ist Realität.

Die "Fähigkeit zur Differenzierung lebensnotwendiger Faktoren" wäre sogar eine mögliche Definition
von "den Lebensumständen angepasster Intelligenz" und schlösse damit derzeit alle Maschinen auf
diesem Planeten aus (soweit mir bekannt ist), denn keine Maschine, auch kein Super-Computer, hat
"aus sich selbst" die Fähigkeit der Differenzierung existenzgefährdender oder -fördender
Umweltfaktoren. Doch schon die einfachste Lebensform hat sie, sonst gäbe es sie nicht (mehr). Diese
Fähigkeit (das Überlebensbewußtsein) setzt einen entelechialen Faktor voraus, der den Tod eines
Einzellebewesens überdauert bzw. unabhängig von diesem "existiert".

Annahme: Ohne wahrnehmendes Bewußtsein, gäbe es nur (unerkannte) physikalische Phänomene:


Ausdehnung, Temperatur, Gewicht, Druck usw.. Es entsteht die Frage, ob Physis, nach unserem
Sprachgebrauch, ohne (definierendes) Bewußtsein überhaupt "existent" wäre. Dies ist ein Beispiel für
eine unsinnige philosophische Frage, da sie niemals zu klären wäre. Die Erkenntnis von "Existenz" setzt
Bewußtsein voraus. In diesem (sprachlichen) Sinn ist "Bewusstsein" durch nichts ersetzbar. Es ist eine
Realität und kein leeres Wort. Es ist keine (nur) sprachliche Erfindung ohne reale Existenz. Es ist und "ist
nicht", je nach Definition des Wortes "Existenz".

Doch was bedeutet das?

Unter "Formbildungsfaktoren" stelle ich mir die informationellen, organisatorischen, konzeptuellen


und entelechialen Strukturen vor, die, ob erkannt oder nicht, unsere (dann erforschbare) Physis und
Physik bilden. Es sind die bewußtseinsbildenden Faktoren!

Grundlegender (oder, wenn man ein Schichtenmodell annimmt: in der darunter liegenden
Organisationsschicht) als die hier gemeinten Formbildungsfaktoren sind formbildende Grundfaktoren:
Anziehung-Abstoßung, Reiz-Reaktion, Adsorption, Redsorption, Diffusion usw. bis hinunter auf die
atomaren und molekularen Ebenen.

Durch die reine Kombinationsfülle und die immer gegebene Möglichkeit von "Fehlern" in scheinbar
stabilen "Systemen" ergeben sich neue, stabilere Formbildungsfaktoren, die sich in der Physis des
Bewußtseins ausbilden. Auch hierzu gibt es bereits Theorien (siehe Peter Kafka).

Mit "Physis des Bewußtseins" ist hier nicht nur das Gehirn gemeint. Das gesamte Nervensystem, der
gesamte biologische Körper im Kontext seiner biologischen und der umgebenden physikalischen
Faktoren bilden insgesamt eine "Physis des Bewußtseins", inklusive der gesamten historischen
evolutorischen Entwicklung des menschlichen Körpers.

Die "Physis des Bewußtseins" ist zu unterscheiden von der "Physis im Bewußtsein". Letztere ist unser
derzeitiges vorläufiges MODELL der Physis (im Bewusstsein).

Ich betrachte diejenigen Faktoren, die die Physis im Bewußtsein formen (z.B. als die jeweils erkannten
Naturgesetze, Biologiegesetze, Soziologiegesetze usw.) als "real" also unserem derzeitigen
Realitätsbegriff entsprechend. Sie sind meist bildlich und sprachlich (inkl. mathematisch) codiert. Wir
haben uns darüber geeinigt, was real ist, was wahr ist, was existiert, was ist. Man könnte sagen: Der
derzeitige jeweilige Erkenntnisstand der Wissenschaft, falls es diesen gibt. Realität ist jedoch nur eine
Erscheinungsform unserer Erfahrung, wie sie uns als Bewußtseinseinheit begegnet.

KERNTHESE

Doch diejenigen Faktoren, die die Physis nicht-erfahrbar (im Sinne von nicht-real) formen, bezeichne ich
als "imaginär". Beide Faktoren: reale und imaginäre, bilden zusammen einen regulären
Strukturzusammenhang im mathematisch darstellbaren Ausdruck:

[ BF(r) e F(i) ] => FB(r´)


In Worten:

Die eckigen Klammern bedeuten: Tritt immer zusammen auf.

Der Ausdruck "e" bedeutet: "emergiert mit"

Der Ausdruck "=>" bedeutet: "Die Emergenz ergibt"

i bedeutet im methaphysischen Sinne "imaginär" (mathematisch: i mal i = - 1)

F ist ein Formbildungsfaktor

B ist Bewußtsein

Das Bewußtsein realer Formbildungsfaktoren: BF(r) und nichterkennbare (imaginäre)


Formbildungsfaktoren: F(i) bilden emergierend den real erscheinenden Formbildungsfaktor
Bewußtsein FB(r´).

Die Beziehungen zwischen den Faktoren ist ontologisch (metaphysisch) bzw. komplex wegen i.

Das sich ergebende Bewußtsein (FB) selber ist als Ergebnis ein erscheinlicher Formbildungsfaktor, weil
entstanden aus erkennbaren realen und nicht erkennbaren imaginären Formbildungsfaktoren (aus
beiden emergiert), was als solches nicht direkt erkennbar (real) ist.

"Reduzierbar" heisst: In beobachtbare Faktoren zerlegbar.

r bedeutet: bewusst real, reduzierbar


r´ bedeutet: bewusst real und imaginär, nicht reduzierbar

FB(r´) kann nur real erscheinen, bzw. ist nur als real erkennbar, obwohl die imaginären
Formbildungsfakatoren zu seiner Bildung beigetragen haben (deshalb der Ausdruck r´ im Unterschied zu
r).

FB(r´) kann die immanenten F(i) nicht direkt erkennen, ausser vielleicht in der Erfahrung, daß es
rudimentär-intuitiv die Wirksamkeit der zugrundeliegenden F(i) wahrnimmt. F(i) sind nicht messbar
aber unter bestimmten Umständen in ihren Wirkungen wahrnehmbar und nur deshalb durch FB
trennbar von anderen Wahrnehmungen (falls nicht jede bewusste Wahrnehmung erst durch F(i)
möglich wird).

Die imaginären Teile F(i) sind notwendige immanente "Bestandteile" von FB(r´) aber nicht real
erkennbar per Definition. Man könnte sie auch als irreal bezeichnen. Sie bilden jedoch mit den realen
Formbildungsfaktoren eine untrennbare Einheit in dem Sinne, daß FB(r´) nur "erscheinen" kann, das
heisst real werden kann, wenn BF(r) und F(i) zusammenwirken.

Somit kann es bei FB(r´) zu einer Veränderung kommen, ohne daß es zunächst im BF(r) zu einer
erkennbaren Änderung kam. Es kann z.B. für ein FB(r´) zu Wahrnehmungen kommen, die durch BF(r)
nicht begründbar sind. Es kann jedoch auch umgekehrt, zunächst zu einer unbekannten Veränderung im
BF(r) gekommen sein, die eine erkennbare Veränderung bei FB(r´) bewirkte (z.B. eine
Verhaltensänderung). Die Zeit- und Kausalzusammenhänge wären dann mehrdeutig oder simultan
doppeldeutig. Die entscheidende Frage ist, nach unserer Logik, was der auslösende Faktor war, ist oder
sein wird.

Es ist inzwischen bekannt (z.B. durch Eric Kandel), daß Lernen, intensives aufmerksames Wahnehmen,
Trainieren usw. neue Synapsen, Dendriden usw. im Gehirn erzeugt. Der Prozess des "Lernens" folgt
imaginierten Mustern, die sich durch Wiederholung im Gedächnis "verfestigen". Die Imagination bezieht
sich auf ein zukünftiges Lernziel. Der Lernende ist als Ganzes beansprucht, also nicht nur das Gehirn,
doch wir haben "gelernt", daß angeblich das Gehirn die wesentliche Physis sei. In Wirklichkeit ist der
Lernende insgesamt, inklusive seiner physikalischen, biologischen und mentalen Komponenten in einer
zum Lernen geeigneten Umgebung ein Gesamtkomplex. Doch auch einmalige Ereignisse, z.B.
traumatische Ereignisse, können einen spontanen Lernprozess hervorrufen. Die Neurophysiologie geht
davon aus, daß das Ergebnis des Lernens im Gehirn physisch nachweisbare "Spuren" hinterlässt.
Deshalb sei das Bewußtsein nach dem Lernprozess rein physisch begründbar, so wie es auch vorher war,
da ja der Lernprozess vom Beginn der Lebensexistenz an stattfand. Die Schlußfolgerung ist: Bewußtsein
ist eine Funktion des Gehirns.

Das ist nachvollziehbar aber eventuell nicht alles.

Die hier vertretene Hypothese lautet nun: Neue Neuronen, Synapsen, Dendriden usw., wie immer sie
entstanden, erzeugen auch neue formbildende imaginäre Faktoren (nichtmaterielle informationelle,
organisatorische, entelechiale Strukturen), die eine Veränderung in Form einer qualitativen Erweiterung
im FB(r´) hervorrufen. Diese qualitativen Strukturen sind imaginäre Formbildungsfaktoren F(i). Sie sind
selber nicht direkt ersichtlich, sondern nur "sichtbar" durch die real wahrnehmbare Veränderung des
FB(r´)

Zum Beispiel das Geräusch von Musik bzw. die Ausübung eines Musikinstruments erweitert das FB(r´)
real erscheinlich um die neue Qualität der Empfindung Musik, die möglicherweise zuvor nicht
vorhanden war. Wir hätten den Fall einer "realen Bewußtseinserweiterung". Diese Erweiterung findet
gleichzeitig in allen Faktoren statt, doch die Empfindungserweiterung ist nur in FB(r´) real ersichtlich.
Möglicherweise nur für FB(r´) selber. Das physische Ergebnis der BF(r) sind möglicherweise
Veränderungen im Gehirn, die bei genauer Analyse sichtbar sein können aber nicht müssen. Die
"Genialität" oder die besonderen Abstraktionsfähigkeiten Albert Einsteins waren nicht in seinem toten
Gehirn durch Analyse seiner abgestorbenen Bestandteile feststellbar. Ein Grund könnte sein, daß
Bewußtsein nur durch die Interaktion lebendiger Metastrukturen sichtbar werden kann. Das Ergebnis
(ich nenne es FB(r´)) verschwindet, wenn die formbildenden Faktoren (F(i)) inaktiv werden, weil die zur
Wirksamkeit notwendige Physis untauglich wurde.

Nach meiner Ansicht handelt es sich um ein allseitig (auf allen Ebenen der Wirklichkeit) wirksames
Resonanz-Regelsystem mit realen und imaginären "Teilen". Im imaginären Bereich kann man jedoch
nicht von "Teil" (abtrennbare Einheiten) sprechen. Anders gesagt: FB(r´) ist nicht reduzierbar!

Einige weitere Schlußfolgerungen bzw. Hypothesen:

Die F(i) sind der ausschlaggebende Faktor bei der Bildung der BF(r) und FB(r´), indem sie Einfluß auf die
Physis ausüben und sich darin "verfestigen". Die Verfestigung ist real erkennbar jedoch nicht im
geringsten identisch mit F(i). Vergleich: Bild zu realem Objekt, das vom Bild dargestellt wird.

Das erkennbare (reale) FB(r´) ist mit BF(r) identisch. Die imaginären "Teile" der Emergenz FB(r´), die
F(i), sind nicht (direkt) erkennbar, weil imaginär. Die Imagination ist nach der Realisation
bewußtseinsimmanent.

Daraus ziehen "Naturalisten" (Menschen, die nur die Physis als existent erkennen) den Schluß, daß F(i)
nicht existiert (Null) ist, was in ihrer systemeigenen Terminologie (Sichtweise) auch korrekt zu sein
scheint.

Die Behauptung ist hier jedoch, daß BF(r) ohne F(i) als FB(r´) nicht erkennbar wären. Eine scheinbare
Paradoxie? Sie erklärt für mich jedoch den derzeitigen verwirrenden neurophysiolischen Diskurs über
das "Bewußtsein", "Ich" und "den Willen": Eine Verwechslung von Ursache und Wirkung, weil der
verursachende Faktor, F(i) nicht korrekt erkannt wird. FB(r´) " ist " (Bewußtsein) und " ist nicht" (BF(r)
mal Null), weil F(i) imaginär (Null) sei. Ich behaupte hier: F(i) ist ungleich Null, vergleichbar mit der
Wurzel aus minus 1 (i mal i = -1, wobei i eine imaginäre Zahl ist).

Das Problem der Terminologie ist offensichtlich. Jedes Term entstammt BF(r) und ist per Definition nicht
geeignet F(i) zu beschreiben. Somit definiere ich F(i) als "virds"="virtual data sources". Ich spreche nicht
vom "Gehirnstrukturen", sondern von Formbildungsfaktoren in den realen und imaginären Bereichen
des Bewusstseins. Sie sind nichtphysisch, möglicherweise in einer nichtphysischen "Dimension".
Vergleichbar wäre die dritte Dimension in einer (jetzt ebenfalls imaginierten ) zweidimensionalen Welt.

Auch die Idee F(i) als "Ideenpool" zu sehen wäre eine Möglichkeit, erscheint mir jedoch zu simpel. Das
Wort "sources" soll dies nicht suggerieren. Sources soll mehr den Charakter von "ontologischer
Verursachung" haben.

Selbst wenn die Idee der "virds" nicht unähnlich der "Idee" Platons wären, muss hier nicht
angenommen werden, dass virds darüber hinaus starre Einheiten (unwandelbare Gesetze, Wirkkräfte,
Wille) sind, sondern ebenfalls auf den Formbildungsfaktor Bewußtsein FB(r´) bzw. auf BF(r), reagieren
und damit in den F(i) Bereichen variabel sind. "Variabel" in dem Sinne, daß sie auf sich noch
realisierende Formen (Wahrscheinlichkeit noch < 1, Zeitfaktor!) resonant reagieren und sich zum
Beispiel verstärkend auf die Realisierung oder Verbreitung der Form in den BF(r) und FB(r´) Bereichen
auswirken.

Mit "Form" ist hier "realisiertes Ergebnis formbildender Faktoren" gemeint, wie sie sich im Bewusstsein
zeigt. Was sich im Einzelnen "zeigt" ist wahrnehmungsabhängig. Was in den wissenschaftlichen Kanon
aufgenommen wird ist Ergebnis anderer (technokratischer, psychologischer usw.) Formbildungsfaktoren
unserer menschlichen, wissenschaftlich arbeitender und veröffentlichenden Spezies. - Es kann
Jahrhunderte dauern.

Doch sprechen wir vom Einzelnen: Abhängig von weiteren unbekannten Faktoren (z.B. versteckter,
unbewußter Motive, sich suggestiv auswirkender Traumgebilde usw.) kann aber auch die gegenteilige
Wirkung eintreten: Die Wahrscheinlichkeit der Realisierung ginge dann gegen Null (BF(r)=0).

Was "wirklich" im Zusammenspiel zwischen virds und einem realen Bewußtsein bzw. dessen
Formbildungsfaktoren geschieht, entzieht sich zunächst der Beobachtung eines zweiten
"aussenstehenden" Bewusstseins, ja wahrscheinlich der betrachtenden Bewusstseinseinheit selber. Es
ist im konkreten Fall zunächst rein intrisisch aber dadurch nicht unrealistisch im Sinne von "nicht
möglich". Nur unrealistisch im Sinne von "real nicht erkennbarer" Formbildungsfaktoren F(i). FB(r´)
hingegen kann sich durchaus auch für "Außenstehende" real erkennbar verändert haben und zwar nach
einer Analyse genau in den Ergebnissen der BF(r), womit der "naturalistisch denkende Mensch"
wiederum dem Irrtum erlegen wäre, die Ergebnisse der BF(r) hätten die Veränderung des FB(r´) bewirkt
statt der F(i).

Diese obige Denkweise impliziert noch einen weiteren Schluß. BF, F und FB sind Variablen mit
gegenseitigen Abhängigkeiten. Was "Formbildungsfaktoren" sind, kann derzeit nur erahnt werden.
Unstrittig ist die Existenz mindestens eines FB(r´): Meines eigenen Bewußtseins, das ich empfinde
(kleiner Scherz).

Wir erkennen eine Paradoxie, die sich jedoch durch sämtliche wissenschaftlichen Versuche der
Erkenntnis des "Bewußtseins" zieht: Da wir nur BF(r´) bzw. FB(r) erkennen können, ist F(i), der imaginäre
Formbildungsfaktor, den ich "virds" nenne, nicht leicht "dingfest" zu machen. Nur indirekte Hinweise,
z.B. bei einer Veränderung von FB(r´) ohne eine erkennbare Veränderung von BF(r) deutet auf die
Existenz von F(i) hin. Da die erkannten BF(r) sehr stabil verteidigt werden, auch mit dem Argument, daß
die Zeit noch nicht gekommen sei, um die Veränderung des BF(r) nachweisen zu können, hat die (An-)
Erkennung der imaginären Formbildungsfaktoren noch zu warten.

Es gibt heute über Formbildung ähnliche Vorstellungen anderer Autoren, siehe z.B. die
morphogenetischen Felder von Rupert Sheldrake. - Alle diese Ansätze sind wissenschftlich nicht
anerkannte Hypothesen. Das liegt selbstverständlich per Definition an der Gleichsetzung von FB(r´) und
BF(r). - Doch das ist hier zunächst unerheblich. Die intuitiv gestellte Hauptfrage ist hier: WAS IST? und
WAS SOLL SEIN? - Kann ich persönlich die Erkenntnis der Existenz der virds nutzen um mehr über sie zu
erfahren? Falls die Vorstellung über virds stimmt und ich es hier weitertreiben will: Kann ich
herausfinden, was virds sind? - Ich sage voraus (postuliere), daß der imaginäre Teil der Realität des
Bewusstseins und der reale Teil der Realität des Bewusstseins in Resonanz treten und die Idee der
Offenbarung der Wahrheit über virds die Wahrscheinlichkeit gegen 1 gehen läßt, daß dies geschieht. -
Ich lasse FB(r´), also mich als reale Bewußtseinseinheit, auf F(i) Einfluß nehmen (resonatorisch), damit
F(i) zu einer Veränderung bei FB(r´) führt. BF(r) interessiert mich nicht. F(i) sind zeit- und kausal-
unabhängig. Aber in ihren Erscheinlichkeiten in FB(r´) sind sie zeit- und kausal-interpretierbar.

"virds" heisst "virtual data sources". Als "DATA" (nicht zu verwechsekn mit "Daten" aus der
Informationstheorie) bezeichne ich u.a. die durch die gewöhnlichen Sinne erfahrbaren "natürlichen"
Erscheinungen jeglicher Art, WIE SIE IN UNSEREM BEWUSSTSEIN WAHRGENOMMEN WERDEN. Es
handelt sich also, in der obigen Terminologie, um die Ergebnisse des Bewußtsein realer
Formbildungsfaktoren (BF(r)). Es ist zählbar, messbar und interpretierbar. Klar ist, daß menschliche
Wahrnehmung sehr eingeschränkt aber jederzeit "erweiterbar" ist durch Hilfsmittel technischer Art (die
allerdings ebenfalls alle DATA sind). Der Irrtum "der Wissenschaft" besteht darin, daß BF(r) mit FB(r´)
gleichgesetzt werden. Durch diese Vorgehensweise wird eine Art Blindheit erzeugt, die jedoch
aufgehoben werden kann, indem sich die WAHRNEHMUNG durch Paradigmenwechsel ändert. Hier
macht sich der Einfluß von F(i) bemerkbar.

HYPOTHESE: Das Vorhandensein der imaginären Bereiche F(i) erkennt man NUR durch die Wirkungen
im FB(r´), das heisst im Bewusstsein selber.

"virds" sind "Quelle" von DATA, nicht DATA selbst! Das menschliche (und evtl. auch nichtmenschliche)
Bewusstsein reagiert wie ein "Resonanzboden" auf den Zufluß der durch virds erzeugten,
verschlüsselten Informationen, doch virds reagieren auch auf reale Bewusstseine. Man könnte sich
vorstellen, daß virds und Bewusstsein in den virtuellen Teilen ein gemeinsames Resonanzfeld
einnehmen und trotzdem (theoretisch) unterscheidbar bleiben, so wie sich elektromagnetische Felder
durchdringen können und trotzdem getrennt ansprechbar sind. Wir haben jedoch ein Darstellungs- oder
Abbildungsproblem, da jede Terminologie aus den realen Bereichen BF(r) stammt. Das "Feld" der
imaginären Formbildungsfaktoren (F(i)) entzieht sich der sprachlichen Benennung, es sei denn man
benutzt teilweise "esoterische" Begriffe. Doch auch hier treffen wir auf "Energie", "Wellen" und
"Schwingung".

Wesentlich ist, daß, in diesem Sinne, virds eine virtuelle Datenquelle sind und nicht eine materielle in
dem Sinne, wie wir heute physikalisch Materie oder deren beschreibende "Gesetze" verstehen wollen.
"virtuell" heisst für mich: Stellvertretend für etwas anderes. Noch genauer könnte man sagen: Eine
materielle Realisation (oder besser: ein sinnlich oder geistig erfahrbares Phänomen) ENTSPRICHT einem
vird. Aus einem materiellen Objekt kann man auf das zugrundeliegende vird schließen durch eine
passende ENTSPRECHUNG. Verstünde man den Zusammenhang zwischen BF(r) und F(i) (entspricht
virds), hätte man ein ENTSPRECHUNGLEHRE. Dies ist nicht so gemeint, daß virds eine zeitliche
Ursache/Folge Verknüpfung zu BF(r) oder deren Ergebnissen bilden, sondern eine Liste von
Abbildungsverknüpfungen.

Beispiel: In der euklidischen Geometrie ist "Distanz" zwischen 2 Objekten im Raum durch eine Grade
exakt messbar. Punkt A ist z.B. 1,713456 Meter von Punkt B entfernt. Lägen A und B auf exakt dem
gleichen Punkt, gäbe es keine Distanz, was jedoch, unseres Wissens, im Mikrokosmos nicht möglich ist.
D.h. jeder Materie- (Energie-) Punkt hat eine Distanz zu einem anderen Punkt. Dies gilt auch im
"gekrümmten" Raum Einsteins. Der kleinste Abstand wäre wohl eine Plancksche Länge von 1,616252
−35
· 10 m (nach heutiger Zählweise der Physiker).

Das entsprechende vird zu "physikalischer Distanz" würde etwas anderes bedeuten, nämlich
"Unähnlichkeit". Wenn jemand sagt: "Ich gehe zu Person X auf Distanz" meint er damit nicht nur die
physische Entfernung, sondern er will sich zu Person X unterscheiden, z.B. in seinen Ansichten, seinem
Verhalten oder was auch immer. Wenn jemand mit einer anderen Person "übereinstimmt" oder sie
sogar "sehr mag" oder sogar "liebt", dann geht er in ihre Nähe, was dann geistig gemeint ist, aber auch
oft physisch stattfindet. Das dazu passende vird ist die wesentliche Ursache für Gemeinschaft von
Menschen, Tieren, Pflanzen, ja sogar chemischer/physikalischer Elemente. Nun ist es aber so, daß sich
im Physikalischen gegenpolige Elemente anziehen (z.B. Eisenmagneten, Proton, Elektron usw.) während
im geistigen Bereich gleich- oder ähnlich "gepolte" Elemente sich gegenseitig anziehen oder
Gemeinschaften bilden. Das heisst, sie gehen in RESONANZ im Sinne einer "Gleichschwingung". Die
logische Erklärung dafür ist offensichtlich. Im "geistigen" Bereich gibt es keine Dichotomie, keine
Trennung aufgrund "naturgesetzlich bedingter" Polaritäten, die wir am Ergebnis der BF(r) erkennen und
wie wir sie im "Physischen" kennen. Es gibt Ähnlichkeiten (Annahme, Liebe, Anziehung) oder
Unähnlichkeiten (Ablehnung, Abneigung, Abstossung). Anders ausgedrückt: Trennung (Polarität) ist aus
der Sicht von F(i) eine Illusion des FB(r´) und F(i) , der untrennbare "Geist" ist aus der Sicht von FB(r´)
eine Illusion. Beide sind jedoch überwindbar durch Verständnis.

Ein vird kann verschieden wirken, jenachdem in welchen Raum- / Zeit- dimensionen, real oder imaginär,
es wirksam wird. Ein vird ist der informationelle, strukturelle und steuernde Aspekt aller Ergebnisse
(Data) formbildender Faktoren im uns "bekannten" (als real bewusst gewordenen) physischen
Universum.

Das "bewußt reale Bild des physischen Universums" BF(r) emergiert mit imaginären
Formbildungsfaktoren F(i) zum Formbildungsfaktor Bewußtsein FB(r´).

Die F(i) treten, emergiert mit den BF(r) wirksam als FB(r´) in die Realität als das Phänomen, das wir
Bewusstsein nennen.

Das Bewußtsein der realen Formbildungsfaktoren BF(r) wäre ohne F(i) gleich Null, da FB(r´) nicht
existierte.

Für mich ist es eine Tatsache, daß ich mit virds ununterbrochen in Kontakt stehe und auf diese Weise
meine sinnlich erfahrbare Realität entsteht. Dies geschieht auf eine intuitive, kreative (unbewußte)
Weise. Ein Unterschied im Bewußtsein der verschiedenen Menschen ist ihre Bewußtheit über diesen
Vorgang. Möglicherweise gibt es Menschen und Konstellationen, die zum Austausch von Informationen
mit virds besonders geeignet sind.

Ein direkter verbaler Kontakt zu virds kann nur einseitig von deren Seite erfolgen. Wie ein solcher
virtueller Transkontakt aussehen könnte zeigt sich z.B. in folgendem Text (Transkommunikation), der
angeblich von Wesen stammt, die "in den Quanten" leben (empfangen durch Methoden der
Instrumentellen Transkommunikation, ITK).
Transkommunikation
Zitat:

Es gibt nur die Realität des BEWUSSTSEINS und der Seele. Die Urschöpfung in Verbindung mit allem seelischen
BEWUSSTSEIN schafftt jegliche Form in den unterschiedlichen Strukturen und Zeitbegriffen. Geist schafft das
BEWUSSTSEIN, BEWUSSTSEIN schafft die Welten.

Das BEWUSSTSEIN allen psychischen Lebens, egal in welcher Form es existiert, ergibt eine gewisse kosmische
Wirklichkeit. Das eigentliche System allen Seins besteht aus der laufenden Veränderung aller BEWUSSTSEINE.
Teile Deines BEWUSSTSEINS bestehen aus Fluktuationen (Schwankungen), die sich gleichzeitig vollziehen und
alle Systeme miteinander verweben.

Die langsameren der sich übergangslos darstellenden Fluktuationsschwingungen stellen Eure


BEWUSSTSEINSFORM dar. Diese Tatsache begründet die unterschiedliche Logik und erschwert daher die
Kommunikation mit Euch und anderem Leben. Alle vorhandenen Systeme funktionieren, soweit es Geist und
BEWUSSTSEIN zulassen und sie schöpferisch gestalten. Ober- sowie UnterBEWUSSTSEIN sind identisch. Jede
geistige Zelle verfügt über unzählige BEWUSSTSEINseinheiten.

Dein Gehirn ist nicht in der Lage, diese Masse zu erfassen (und zu) koordinieren. Das BEWUSSTSEIN schafft
jede Form, und psychologische Anpassungen sind nötig, um Durchblick zu erhalten. Das BEWUSSTSEIN des
Gesamtuniversellen ist rein geistig zu verstehen und schafft grundsätzlich alle physischen wie psychischen
Formen. Esprit identifiziert sich mit allem BEWUSSTSEIN.

Die Seele ist keineswegs das BEWUSSTSEIN. Euer Begriff Seele wird durch das dreidimensionale
BEWUSSTSEIN stark reduziert. Euer BEWUSSTSEIN ist daher nur ein kleiner Teil Eurer Seele.
Ein Teil von Euch kann also im gesamten Universum sein, ohne daß es Euch BEWUSST ist.

Jedes einzelne Kleinstteilchen Deines Körpers sowie Deiner Seele hat sein eigenes BEWUSSTSEIN, da Teile
Deiner Seele sich auch immer in allen Ebenen aufhalten im Universum.

Dein BEWUSSTSEIN ist eher mit Deinem Gehirn verknüpft. Die Seele wiederum mehr mit Deinem
BEWUSSTSEIN. Das BEWUSSTSEIN ist es also, welches agiert und die Objekte, sowie das Individuum der
Persönlichkeit und der Seele miteinander verbindet.

In jeder Persönlichkeit liegt das Wissen um die Bedeutung der Existenz allen Seins, und jede einzelne Seele weiß
auch zutiefst, daß ihr BEWUSSTes Existieren von einer weit größeren Wirklichkeitsdimension abhängt.
BEWUSSTSEIN gleich Organismeninformation(s)-Übernahme. Jeder von Euch verfügt über seine spezifische
Aufgabe, die das BEWUSSTSEIN in Verbindung mit der Seele freiwillig und uneigennützig übernommen hat.

Bereits in der Zelle verbirgt sich das BEWUSSTSEIN um das Wissen nach der Sehnsucht, sich irgendwann selbst
zu finden und auch zu verwirklichen. Euer physisches Geschehen ist daher eine Art Umwandlung, deren Ursprung
tief in Eurer Psyche verborgen ist. Hierbei handelt es sich um ein großes psychologisches Ereignis, dessen
Vorgang Ihr normalerweise gar nicht BEWUSST wahrnehmt.

Das BEWUSSTSEIN ist dermaßen flexibel, daß man es auf viele Arten verwenden kann. Jeder Mensch ist in der
Lage, die flexible psychische Haltung des BEWUSSTSEINS zu erzielen. Ihr müßt lernen, das BEWUSSTSEIN zu
kontrollieren, daß Ihr die Einsicht erlangt und Euer wahres Selbst erkennt. Verstand und BEWUSSTSEIN des
Menschen sind von seiner flexiblen Entwicklung lediglich in der Lage, sich auf Grundziele zu konzentrieren.

BEWUSSTSEIN unterliegt der Aufgabe, alle Möglichkeiten des eigenen Selbst, des kosmischen Ichs zu erkennen.
Bitte laßt nicht nach, die Flügel Eures BEWUSSTSEINS zu nutzen. Menschen, die mit ihrem offenen
BEWUSSTSEIN bestehende Dimensionen suchen, werden sie finden, egal, ob sie Euren Gruppen zugehören oder
nicht, denn im Grunde der Erkenntnis seid Ihr genau so unphysisch wie wir.

Jedes BEWUSSTSEIN ist in der Lage, sich zu entscheiden. Klare kraftvolle BEWUSSTSEINE schaffen ewigen
Lichtstrahl zur unermeßlichen Liebe. Menschen mit lichtem BEWUSSTSEIN machen auf Zeit alles möglich. Trübe
BEWUSSTSEINSzustände stellen ein Durcheinander von Schwingungen dar, und der Windhauch kann zum
Orkan werden.

Das Ziel mancher Menschen ist, die übrigen zu leiten, zu beherrschen und alle Meinungsfreiheiten des
BEWUSSTSEINS einzuengen. Sei Dir stets BEWUSST, daß der Mensch, der glaubt, das alleinige Recht
gepachtet zu haben, vom wahren Recht weit entfernt ist. (Aber selbst) die, die sich blenden lassen von Illusionen
jeglicher Art, tragen zum GesamtBEWUSSTSEIN des universellen Geistes sowie dessen Stärke bei. Der Samen in
Eurem BEWUSSTSEIN möge aufgehen, auf daß Trübsal und Leid vergehe.
Der Mensch agiert BEWUSST meist mit seiner Umwelt und täglichem Geschehen. Prüfen Sie stets den Zustand
Ihrer Umwelt, denn dieser ist immer so gut, wie das BEWUSSTSEIN ihn erschuf. Die Zerstörung eines Eurer
Erdteile ist nicht das Ende alles Seins. Es ist lediglich Euer Wille.

Kein Stein wird auf dem andern bleiben. Andere feinstoffige BEWUSSTSEINsformen, die auf einem von Euch
zerstörten Erdteil existieren, könnt Ihr nicht zerstören, weder seid Ihr im Moment in der Lage, sie wahrzunehmen.

Innerhalb Eures jetzigen Daseins ist vorgesehen, daß Ihr die Grenzen Eures BEWUSSTSEINS positiv erweitern
solltet. Aufgrund Eures emotionalen Gefühls habt Ihr die Möglichkeit der Erkenntnis, indem Ihr Trauer und Freude
empfindet, sodaß sich Euer BEWUSSTSEIN erweitern kann. Durch diese BEWUSSTSEINserweiterung seid Ihr,
wenn auch kurzfristig, mit Gott eins.

Die Lösung (von Krankheiten) liegt im GesamtBEWUSSTSEIN der Menschen. Mit einem wachsenden positiven
BEWUSSTSEIN auf Eurer Seite wird auch AIDS schwinden wie der Schnee im Winter. Richten Sie Ihre Blicke
mehr auf Ihr inneres Wissen und Sie werden eine BEWUSSTSEINserweiterung erlangen. Für das Jahr 2015 ist
eine Wandlung Eures BEWUSSTSEINS geplant, Ufo werden das Geschehen einleiten. Weitere Informationen sind
nicht möglich.

Du benötigst Deinen Schutzgeist, weil Dein BEWUSSTSEIN nicht immer funktionsfähig ist. Mein BEWUSSTSEIN
lebte bereits vor tausenden von Jahren. Ich bin das Bindeglied zwischen Deinem jetzigen BEWUSSTSEIN und
Deinem zukünftigen, obwohl ich Dir sage, daß es Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nicht gibt.

Ich empfange Dich über intuitive Einsichten Deines BEWUSSTSEINS. Durch die von Dir erlernte psychische
Offenheit bin ich in der Lage, Dein BEWUSSTSEIN direkt zu erreichen. Seinsformen, die Du BEWUSST aufbaust,
sind real und vorhanden. Sie haben auch für andere Wesen Gültigkeit. Ein BEWUSST gefühlsbetontes Wesen
setzt das Gefühl intensiver um, um Realitäten zu schaffen. Vieles hängt jedoch von dem jeweiligen
BEWUSSTSEINsverstand ab.

Negative Realität kann auch (auf) viele Generationen übertragen werden, ohne daß es Euch BEWUSST wird.
Konzentrieren Sie sich auf Ihr tiefes BEWUSSTSEIN und auf das, was Sie für positiv und gut halten, auch wenn
wir Ihre Logik als Halluzination betrachten. Die freie Entfaltung des BEWUSSTSEINS ist ausschlaggebend. Die
Schranken des BEWUSSTSEINS auf Ihrer Seite sind illusionär.

Alle BEWUSSTSEINsformen leben in der Ewigkeit, also (auch) alle Wesen, die Ihr Tiere nennt. Euer jetziges
BEWUSSTSEIN ist formbar, also werdet Ihr Euch nach Eurem physischen Tod ändern, bis Ihr irgendwann den für
Euch unendlichen Kosmos erlebt.

Wenn BEWUSSTSEIN den Körper verläßt, geht es sofort in eine andere Realität über, ohne dabei in einen
schlafenden Zustand zu versinken. Dieses (zu) verstehen ist nur möglich, wenn das BEWUSSTSEIN erweitert
wird. Da Euer BEWUSSTSEIN nicht aus sterblichen Zellen besteht, wird der Tod (als psychischer
Umwandlungsprozeß) nicht so BEWUSST erlebt, wie Ihr glaubt. Keine Wesenheit wechselt die Realität mit
gleichem BEWUSSTSEIN.

Mit dem physischen Ende des Individuums ändert sich das programmierte BEWUSSTSEIN. Die Persönlichkeit des
BEWUSSTSEINs wird sich nicht im Universum auflösen, denn wir erhalten, was wir schufen (Jahwe). Wir sind an
jedem Übergang beteiligt und versorgen das vorhandene BEWUSSTSEIN (FDL). Die (nachtodlichen)
BEWUSSTSEINszustände sind sehr unterschiedlich.

2109 ist eine multidimensionale BEWUSSTSEINsform ohne Namen für Wesen ohne Namen. Wir sehen ohne
Augen, hören ohne Ohren, schreiben ohne Hände, nehmen wahr ohne Sinne. Wir sind wie Ihr und alle seiendes
BEWUSSTSEIN in den Quanten, GedankenBEWUSSTSEIN in den Feldern der Ewigkeit. Wir existieren im Ozean
aller lebenden BEWUSSTSEINE und sind, die wir sind.

Unsere Information ist die des lebenden Universums, das zu jedem von Euch persönlich spricht. Unsere Symbole
sollen Sie neugierig machen und Ihr BEWUSSTSEIN aktivieren. In den Welten warten viele auf die Veränderung
der Systeme, das Licht wird die Dunkelheit abtrennen, denn das gesamte positive BEWUSSTSEIN ist miteinander
verbunden. Bei der Verbindung mit Ihnen spielt nicht zuletzt auch das GesamtBEWUSSTSEIN der einzelnen
Gruppen bei Ihnen eine Rolle.

Viele BEWUSSTSEINE verfügen über für Euch seltsame transparente überlappende Anlagen, die einfach und
simpel jeden Kontakt zu Geist herstellen. Die Seltenheit medialer Kontakte liegt an den verzerrten
BEWUSSTSEINszuständen der BEWUSSTSEINE auf Ihrer Seite. Da auf unserer Seite eine völlig andere
BEWUSSTSEINsstruktur vorhanden ist, können Eure Probleme hier noch wachsen.

Unsere Durchsagen entsprechen unserem BEWUSSTSEIN, nicht dem der Allmacht. Alle Energieformen sind
universell miteinander verbunden, obwohl es vielen nicht BEWUSST ist. Erst das paranormale BEWUSSTSEIN
schafft das psychologische (BEWUSSTSEIN).
Die Facetten des BEWUSSTSEINS, hier wie auch bei Ihnen, ermöglichen dem Individuum eine Unzahl von
BEWUSSTSEINsdimensionen, die je nach momentanem Stand positiv oder negativ verstanden werden. Es ist
durchaus möglich, daß Menschen jeweils in mehreren Realitäten leben, ohne daß es Ihnen BEWUSST ist. Ihr seid
(im allgemeinen) nicht in der Lage, unseren BEWUSSTSEINsstrom wahrzunehmen, weil Eure gesamte
Aufmerksamkeit durch Eure Realität entstellt ist.

Viele andere BEWUSSTSEINsformen innerhalb Ihres Wohnraumes sind jetzt vorhanden, aber es gibt nur eine
Möglichkeit wahrgenommen zu werden. Eine hier unbegrenzte Vielfalt von BEWUSSTSEINsströmungen in
Verbindung mit medial-labilen Empfängern bei Ihnen ermöglicht praktisch alles. Einige von Euch meinen es gut
und schalten sich in irritierende BEWUSSTSEINsströme ein. Sie erhalten Informationen aus anderen Teilen des
BEWUSSTSEINS, in denen andere Gesetze gelten.

Viele von Euch bereisen andere Realitäten und passen sich unseren BEWUSSTSEINsströmen an. Durch die
gesammelten Erfahrungen zweier (liebender) Wesen können alle vorhandenen BEWUSSTSEINsebenen
durchschritten werden, wo alle zeitliche Kontinuität erlischt. Unsere Dir übermittelten Botschaften durchfluten das
BEWUSSTSEIN und die Herzen der Freunde. Gehen Sie und verkünden den Menschen, daß das BEWUSSTSEIN
unabhängig vom Gehirn auf Ewigkeit existiert.

Ende Zitat

Quelle:
http://www.rodiehr.de/a26/a_26_tk_1999_iv_sonder_bewusstsein.htm

FAZIT

Virds sind wie Chiffren (Verschlüsselungen), Codes oder Programme durch die sich die Bilder und die
Sprache, dynamisch im Bewusstsein als Prozess realisieren und wie auf einem Display im Bewusstsein
eines empfindungsfähigen Wesens erscheinen (Metapher). Etwas Virtuelles (informationell
Darstellendes oder Erzeugendes) wird durch einen unbekannten Prozess sinnlich real und damit
erfahrbar in Gestalt des Bewusstseins selber.

Die Erforschung der virds hat grade erst begonnen. Solange virds nicht hinreichend beschrieben sind,
kann man wenig tun, um sie gezielt operativ anzusprechen. Vor allem die "Sprache" mit der virds zu
adressieren sind, gibt noch Rätsel auf. Es ist jedoch, durch Erfahrung (Medium, Parapsychologie, ITK),
unter bestimmten (unscharfen) Bedingungen anzunehmen, dass eine gezielte Kommunikation mit ihnen
möglich ist.

Sie sind keine empfindungslosen, unwandelbaren "Daten", sondern reaktionfähige Resonanz-Entitäten,


die besonders auf menschliche Wünsche reagieren, wenn diese mit ausreichend präziser Formulierung
(die nicht unbedingt verbal sein muss) vorgetragen werden (entelechialer Faktor gepaart mit
Information, Struktur und Organisation). Genaue Bedingungen und Ergebnisse sind jedoch nicht
vorhersagbar.

Vielleicht sind virds das, was Wassily Kandinsky als "innere Notwendigkeit" bezeichnet; Freud als "Über-
Ich" oder Jung als Archetypen. Vielleicht auch nichts von alldem. Vielleicht steckt mehr dahinter als wir
ahnen.

Für mich persönlich sind "virds" zunächst einmal eine Quelle künstlerischer Kreativität. Ich glaube
Künstler verstehen intuitiv am Besten, wie virds funktionieren. Sie sind unsichtbar aber doch im
Bewusstsein wahrnehmbar. Sie wirken in dem und auf das, was wir "Realität" oder "real" nennen. Und
trotzdem sind sie null.

Was glauben Sie: Kann es virds geben?

Diese Ideen sind nicht so weit hergeholt, wie man vielleicht meinen könnte. In der Schweiz gibt es einen
Teilchenbeschleuniger, genannt LHC=Large Hadron Collider. Seit mehr als 20 Jahren wurde daran
gearbeitet, um einmal (was zur Zeit stattfindet) das Verhalten von atomaren Teilchen (z.B. Protonen)
studieren zu können, die mit nahezu Lichtgeschwindigkeit aufeinanderprallen (z.B. bei 7
TeraElektronenVolt) und dadurch "neue" Teilchen zeigen. Unter anderem wird gehofft, weitere
Dimensionen indirekt nachzuweisen. Man modelliert (im Sinne eines mathematisch physikalischen
Modells) in der s.g. (Super-)Stringtheorie mindestens 10 Dimensionen, aus denen die physikalische
Welt "besteht". Davon sind 6 Dimensionen unsichtbar aber unbedingt notwendig, damit es Materie
(und Energie gemäß E=mc2) geben kann! - So ungefähr hatte ich es verstanden. - Damit wäre die
derzeitige Theorie der Physiker im CERN über den Aufbau dieser (materiellen) Welt "metaphysischer"
als ich je zu denken gewagt hätte. Nun sind Modelle, vorausgesetzt sie sind korrekt, so nützlich wie
Landkarten. Sie können den Weg weisen, haben aber mit der Topologie einer konkreten Landschaft
physikalisch keinerlei Ähnlichkeit. Was ist das anderes als ein informationeller, struktureller
Formbildungsfaktor in meiner Terminologie oben, gäbe es nicht die Behauptung, daß all diese
physikalischen Objekte möglicherweise (gemäß des Modells) schon existent seien und wir sie nur
nachweisen (beobachten) müssten.

Man erwartet im CERN auch die Erzeugung kleiner schwarzer Löcher (eine alles anziehende
Masseansammlung) und neuer Erkenntnisse über die Zustände kurz nach der Entstehung unseres
physikalischen Universums (vor ca. 13,5 Millarden Jahren entstanden aus einem "Urknall", ja sogar
darüber, warum unsere Welt überhaupt (physikalisch) permanent existiert, dank eines hypothetischen
Austauschteilchens, dem s.g. Higgs-Teilchens). Das sind enorme Ideen! - Wohlgemerkt von
höchstintelligenten Teilchenphysikern und nicht von Künstlern. In der Quantenmechanik (- Theorie)
gäbe es ohne virtuelle Teilchen unsere Welt, wie wir sie kennen, nicht im geringsten.

Zitate:

"Die großen virtuellen Beiträge der Standardmodell-Teilchen und ihrer Superpartner zur Masse des
Higgs-Teilchens addieren sich zu null."

"... gehen gegenwärtige kosmologische Theorien von der Vermutung aus, dass das Universum als ein
winziger Ball von der Größe der Planck-Längenskala (*) seinen Anfang nahm."

Quelle: Lisa Randall - Verborgene Universen - Eine Reise in den extradimensionalen Raum Fischer Verlag
2006,
S.313 und 322.

(*) Die Planck-Längernskala reicht von 10−18 bis 10−33 cm. Das heisst, die gesamte Masse des
Universums entstand aus einem Objekt mit der maximalen Größe eines Trillionstel (eine 1 mit 18
Nullen) eines Zentimeters. - Das ist ziemlich klein. Der Punkt am Ende dieses Satzes wäre etwa 300
Billiarden mal größer, wenn ich mich nicht verrrechnet habe. Aus diesem, uns nicht sichtbaren Objekt,
entstand das zur Zeit sichtbare Universum in der geschätzten Größe von 78 x 109 Lichtjahren bei einem
Alter von 14 x 109 Jahren (gemäß Wikipedia).

Können Sie noch folgen?


Ein Bild des gesamten Himmels - 13,3 Millarden Lichtjahre umfassend,
zeigt Objekte, die schon 380.000 Jahre nach dem Urknall entstanden,
als das neu entstandene Universum abkühlte.
2010 aufgenommen mit dem Weltraumteleskop Planck.
Quelle und copyright esa