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Der 14-jährige Maik Klingenberg lebt mit seiner Familie in Marzahn, einem Stadtteil des

damaligen Ost-Berlin und geht in die achte Klasse eines Gymnasiums. Maiks Eltern sind
wohlhabend, die Verhältnisse sind jedoch trotzdem zerrüttet. Maiks Vater ist ein gescheiterter
Immobilienunternehmer, der seine Frau mit seiner Assistentin Mona betrügt. Seine Mutter ist
Alkoholikerin, sie macht immer wieder Entziehungskuren, die jedoch keinen Erfolg zeigen. Die
Ehe der Eltern ist von vielen Streitigkeiten geprägt.
In der Schule ist Maik ein Außenseiter, er gilt als langweilig. Daher wird er auch nicht zur
Geburtstagsfeier seiner Mitschülerin Tatjana eingeladen, in die er heimlich verliebt ist.

Als der russische Spätaussiedler Tschick in Maiks Klasse kommt, freunden sich die beiden
unterschiedlichen Jugendlichen an. Tschick kommt aus schwierigen sozialen Verhältnissen, er
wirkt verwahrlost und erscheint des öfteren betrunken zum Unterricht.
Durch sein Verhalten und sein Äußeres wird er auch zum Außenseiter in der Klasse, auch er wird
nicht zur Geburtstagsparty von Tatjana eingeladen.

Zu Beginn der Sommerferien steht Tschick plötzlich mit einem gestohlenen Auto vor Maiks
Haustür und schlägt ihm vor, zusammen in die Walachai zu Tschicks Großvater zu fahren. Maik
ist zu diesem Zeitpunkt alleine zu Hause, sein Vater ist mit seiner Geliebten auf Urlaub und seine
Mutter ist wieder einmal auf Entzug. Da er die Ferien nicht allein verbringen will, sagt er nach
kurzem Zögern zu und die beiden Jugendlichen fahren los, ohne zu wissen, wo sie überhaupt
hinfahren müssen.
Bevor sie aufbrechen, fahren sich noch zu Tatjanas Geburtstagsfeier und Maik übergibt ihr das
Geschenk, dass er für sie vorbereitet hat.

Maik und Tschick landen zunächst irgendwo in einem kleinen Dorf, wo sie eine Frau mit fünf
Kindern kennenlernen. Als ihre Irrfahrt weitergeht, kommen sie zu einer Müllkippe. Dort treffen
sie auf das gleichaltrige Mädchen Isa Schmidt, die sich auf der Müllkippe herumtreibt. Sie teilt
den beiden mit, dass sie gerne nach Prag zu ihrer Schwester fahren möchte. Gemeinsam fahren
die drei Jugendlichen weiter. An einem Stausee angekommen, werfen die beiden Jungs Isa ins
Wasser, da sie nach ihrem Aufenthalt auf der Müllkippe stinkt. Als sie sich auszieht, bewundert
Maik ihren nackten Körper und die Liebe zu Tatjana gerät in den Hintergrund. Später kommt es
auch zu einem ersten Kuss zwischen den beiden.
Am nächsten Tag steigen die drei auf einen Berg, Tschick schnitzt ihre Initialen in den Fels und
sie versprechen sich, dass sie sich in 50 Jahren wieder an diesem Platz treffen werden.

Auf einem Parkplatz sieht Isa einen Reisebus und beschließt, mit diesem weiterzufahren, da sie
denkt, so schneller nach Prag zu kommen. Sie verabschieden sich und die beiden Jungs fahren
alleine mit ihrem gestohlenen Auto weiter.
Sie kommen zu einem Braunkohleabbaugebiet und treffen dort auf auf den letzten verbliebenen
Einwohner Horst, der zunächst mit einem Luftdruckgewehr auf sie schießt, sie dann jedoch auf
ein Getränk einlädt und aus seinem Leben erzählt.

Bei der Weiterfahrt kommt es zu einem folgenschweren Unfall. Das Auto überschlägt sich und
bleibt auf dem Dach liegen, die beiden Jungs bleiben jedoch unverletzt. Eine Frau, die den Unfall
beobachtet hat, kommt mit einem Feuerlöscher angelaufen und möchte helfen. Dabei lässt sich
den Feuerlöscher auf Tschicks Fuß fallen. Der Fuß wird verletzt und die Frau bringt die beiden ins
Krankenhaus. Es stellt sich heraus, dass der Fuß von Tschick gebrochen ist.
Vom Krankenhauszimmer aus sehen die beiden, dass ihr Auto geborgen und vor dem
Krankenhaus stehengelassen wird. Sie fliehen aus dem Krankenhaus und schaffen es, mit dem
schrottreifen Auto weiterzufahren. Da der Fuß von Tschick eingegipst ist, kann dieser nicht
fahren, so setzt sich Maik ans Steuer und Tschick gibt ihm Anweisungen, was er tun soll.
Während der Fahrt gesteht Tschick, dass er schwul ist. Maik erzählt von seinen Gefühlen, die er
für Isa entwickelt hat.
Es kommt zu einem weiteren Unfall, wieder bleiben beide unverletzt, das Auto ist nun jedoch
komplett schrottreif.
Auf Grund des Unfalls und da die beiden das Auto gestohlen haben, kommt es zu einer
Gerichtsverhandlung. Sowohl Maik als auch Tschick geben an, dass sie Schuld an dem Unfall
sind. Maik wird zu 30 Stunden Sozialarbeit verurteil und Tschick muss in ein Heim. Die beiden
dürfen vier Wochen keinen Kontakt zueinander haben.

Der Roman endet damit, dass die Schule nach den Ferien wieder beginnt. Auf Grund der
Ereignisse in den Ferien ist Maik nun nicht mehr der Langweiler, sondern seine Mitschüler, vor
allem Tatjana, interessieren sich plötzlich für ihn.
Maiks Vater hat die Familie verlassen und ist mit seiner Geliebten, Mona, zusammengezogen.
Maik bekommt einen Brief von Isa, die ihm mitteilt, dass sie ihn in Berlin besuchen möchte.
Außerdem endet die Kontaktsperre und Maik darf Tschick im Heim besuchen.

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