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Amann: SE „Mittelalterliche Heldenepik“ WS 2019/20

So kommen Sie zu Ihrem Zeugnis

 Regelmäßige Teilnahme: maximal 2 begründete Absenzen.


 SE-Arbeit: Schriftliche Ausarbeitung eines Themas nach guter wissenschaftlicher Praxis
auf ca. 20–30 Seiten (Einrichtung: s.u.). Abgabetermin: ausnahmslos spätestens
30.06.2020!
 Referat: 10–15 Minuten in Form eines Impulsreferats mit anschließender
Diskussionsleitung. Weitere Aktivitäten, um die Diskussion anzuregen, sind erwünscht.
 Lektüre: Wöchentliches Lesepensum der Primär- und ggf. der Sekundärtexte.
Überprüfung anhand der „Lektüreimpulse“. Das ‚Nibelungenlied‘ ist ganz zu lesen, die
anderen Texte zu Vergleichszwecken heranzuziehen.
 Bewertungsschema: Alle diese Teile sind positiv zu absolvieren. Gewichtung: SE-Arbeit
60%, Referat, Lektüre, Diskussionsbeiträge: 40%.

Details

1. Checkliste Referat
 Thema wählen.
 Literatursuche, Lektüre.
 Ausarbeitung (+ evtl. ppt, evtl. Handout, Üben!!).
 3 Tage vor dem Termin: Lektüreimpulse erhalten und einbauen.

2. Checkliste Lektüreimpulse
 Lektüreauftrag erhalten (LV-Leiter / ReferentIn).
 Für (fast) jedes Thema extra.
 LESEN!!! Und Notizen machen.
 Kurzes (!) Statement zu jedem Referatsthema verfassen: Frage / Beobachtung /
Anregung; max. 150 Wörter pro Referat.
 3 Tage vor dem Referat: Statements an Referierende und LV-Leiter schicken.

Kontakt: Klaus.Amann@uibk.ac.at; Tel.: 507-41270, Sprechstunde: Mittwoch, 14:30–15:30


Uhr (9. Stock, Zi 40909)

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K. Amann: SE „Mittelalterliche Heldenepik“ WS 2019/20

SE-Arbeiten: Richtlinien für die Manuskriptgestaltung

1. Allgemeines
- Die Arbeiten sollten einen Umfang von 75.000 Zeichen (ohne Leerzeichen) nicht wesentlich
überschreiten, jenen von 40.000 Zeichen nicht wesentlich unterschreiten.
- Es sind mindestens vier unselbstständige Publikationen (Zeitschriftenbeiträge,
Buchbeiträge) bei der Ausarbeitung heranzuziehen.

2. Form des Manuskripts

2.1. Abgabeform
- E-Mail-Attachment (.doc-, .docx-, .odt- oder .rtf-Datei, nicht pdf!), mit 1 ½-zeiligem
Abstand beschrieben (Fußnoten: 1-zeilig); Schriftgröße: Times New Roman 12 pt. (Text),
10 pt. (Fußnoten und Literaturverzeichnis) + Papierausdruck
- Seitenränder: Oben, rechts und links je 2,5 cm, unten 2 cm; Fußzeile 1,9 cm.
- Seitenzahlen unten in der Mitte (alle außer Deckblatt, das aber mitgezählt wird)
- Blocksatz, mit Worttrennungen (Achtung!! Überprüfen!!)
- Überschriften erster Ordnung: zentriert, fett, 16 pt., keine Leerzeile danach, zwei davor.
- Überschriften zweiter Ordnung: linksbündig, fett und kursiv, 14 pt., keine Leerzeile danach,
zwei davor.
- Überschriften dritter und jeder weiteren Ordnung: linksbündig, kursiv, 12 pt., keine
Leerzeile danach, eine davor.
- Kapitelzählung möglichst 1.; 1.1.; 1.1.1. etc.

2.2. Text
- „Zitate“ in doppelte Anführungszeichen unten und oben
- Werktitel in einfachen Anführungszeichen (‚Willehalm‘; ‚Nibelungenlied‘); ebenso
Hervorhebungen: weitgehende Übereinstimmung herrscht hingegen in der Beurteilung
der ‚klassischen‘ Minnelyrik…

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- Zitate aus älteren Sprachstufen des Deutschen oder aus Fremdsprachen (ahd., mhd.,
lat., afrz., frz.) kursiv ohne Anführungszeichen
- größere Zitate und längere Verspartien (grundsätzlich mit Angabe der Verszählung
[V. 12–19] – Achtung! langer Strich: Strg+ Num -  –) durch eine Leerzeile
absetzen und 1 cm links, 0,5 cm rechts einrücken. Nicht kursiv setzen!
- Auslassungen oder eigene Zusätze im Zitat: […].

2.3. Literaturangaben
- vollständige Literaturangaben nur im Quellen- und Literaturverzeichnis am Ende des
Beitrags (s.u.: 2.5.)
- ansonsten nur Kurzangaben entweder im Text: (Wachinger 1983, 244) oder in den
Fußnoten: Wachinger 1983, 244.

2.4. Anmerkungen
- Literaturverweise (= Kurzangaben, s.o.) erscheinen im laufenden Text. Ausnahme:
Mehrfachangaben, die den Textfluss beeinträchtigen.
- Im Fußnotenapparat stehen nur Anmerkungen, die zusätzliche, im laufenden Text
unterdrückte Informationen bringen. Möglichst sparsam mit Fußnoten umgehen.
Alles, was über drei Zeilen in der Fußnote beansprucht, gehört vielleicht doch in den
Fließtext…
- Fußnoten mit fortlaufender Nummerierung versehen, dazu am besten die
entsprechende Funktion im Textverarbeitungsprogramm nutzen.
- Fußnoten beginnen immer groß und enden immer mit einem Punkt.
- Die Anmerkungsziffer am Ende eines Satzes steht hinter dem Punkt, wenn sich die
Fußnote auf den Satz als ganzen, davor, wenn sie sich auf das Wort oder den
entsprechenden Satzteil bezieht. Bsp.: Das Problem ist von Heusler gesehen
worden.5 bzw. Das Problem behandeln sowohl Heusler5 als auch Schneider6.

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3. Quellen- und Literaturverzeichnis (Beispiel)


Classen 2002 Albrecht Classen: Rez. zu Christian Kiening, Schwierige Modernität. Der
‚Ackermann‘ des Johannes von Tepl und die Ambiguität historischen
Wandels. Tübingen 1998 (= MTU, 113). In: arcadia 37, 402 – 407.
Cod. Pal. germ. 848 Codex Palatinus germanicus 848 (Große Heidelberger Liederhandschrift).
Online: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg848 (3.5.2016).
Meyer 1995 Anke Sophie Meyer: Hugo von Montfort. Autorenrolle und
Repräsentationstätigkeit. Göppingen (= GAG, 610).
Johnson 1999 L. Peter Johnson: Die höfische Literatur der Blütezeit. Tübingen (=
Geschichte der deutschen Literatur von den Anfängen bis zum Beginn der
Neuzeit. Hg. von Joachim Heinzle. Bd. II/1).
Robertshaw 1998 Alan Robertshaw: Der spätmittelalterliche Autor als Herausgeber seiner
Werke: Oswald von Wolkenstein und Hugo von Montfort. In: Autor und
Autorschaft im Mittelalter. Kolloquium Meißen 1995. Hg. von Elizabeth
Andersen, Jens Haustein, Anne Simon und Peter Strohschneider. Tübingen,
335 – 345.
Spicker 1997 Johannes Spicker: Singen und Sammeln: Autorschaft bei Oswald von
Wolkenstein und Hugo von Montfort. In: ZfdA 126, 174 – 192.
Wachinger 1983 Burghart Wachinger: Art. ‚Hugo von Montfort‘. In: 2VL, Bd. 4, 243 – 251.