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Spezialist in modernster

08/2005 Bodenbearbeitung und Sätechnik

HORSCH DrillManager ME
ME

Betriebsanleitung
Vor Inbetriebnahme sorgfältig lesen! Betriebsanleitung aufbewahren!
Art.: 80660100

drillman_me.indb 1 25.08.2005 16:42:42


drillman_me.indb 2 25.08.2005 16:42:42
Bitte abtrennen und an die HORSCH Maschinen GmbH absenden oder dem Mitarbeiter der HORSCH Maschinen GmbH bei der Einweisung aushändigen

Empfangsbestätigung

Ohne Rücksendung dieser Empfangsbestätigung kein Garantieanspruch !

An
HORSCH Maschinen GmbH
Postfach 10 38
D-92401 Schwandorf

Maschinentyp: ................................................ Zusatzausrüstungen: ......................................


Seriennummer: ............................................... ........................................................................
Auslieferungsdatum: ...................................... ........................................................................

Ausgabe der Betriebsanleitung: 5/2005

Ich bestätige hiermit den Empfang der Betriebsanleitung und der Ersatzteilliste für die oben
angegebene Maschine.

Über die Bedienung und die Funktionen sowie die sicherheitstechnischen Anforderungen der
Maschine wurde ich durch einen Servicetechniker der Firma HORSCH oder eines autorisierten
Händlers unterrichtet und eingewiesen.

........................................................................
Name des Servicetechnikers

Händler Kunde
Name: ............................................................ Name: ............................................................
Straße: ........................................................... Straße: ...........................................................
PLZ: ............................................................... PLZ: ...............................................................
Ort: ................................................................. Ort: .................................................................
Tel. : ............................................................... Tel. : ...............................................................
Fax :................................................................ Fax :................................................................
E-mail: ........................................................... E-mail: ...........................................................
Kd. Nr. : .......................................................... Kd. Nr. : ..........................................................

Mir ist bekannt, daß der Garantieanspruch nur wirksam wird, wenn dieses Formblatt unmittelbar
nach Ersteinweisung vollständig ausgefüllt und unterschrieben an die Firma HORSCH Maschinen
GmbH zurückgesandt oder dem Servicetechniker ausgehändigt wird.

................................................................... .....................................................................
Ort, Datum der Ersteinweisung Unterschrift des Käufers

drillman_me.indb 3 25.08.2005 16:42:43


drillman_me.indb 4 25.08.2005 16:42:43
Identifikation der Maschine
Bei der Übernahme der Maschine tragen Sie die entsprechenden Daten
in die nachfolgende Liste ein:

Seriennummer: ................................................
Maschinentyp: .................................................
Baujahr: .................................................
Ersteinsatz: ..................................................
Zubehör: ...................................................
..........................................................................

Ausgabedatum der Betriebsanleitung 8/2005.

Händler-Adresse : Name: ......................................................................


Straße: ......................................................................
Ort: ......................................................................
Tel.: ......................................................................

Kd. Nr.: Händler: ......................................................................

HORSCH-Adresse: HORSCH Maschinen GmbH


92421 Schwandorf, Sitzenhof 1
92401 Schwandorf, Postfach 1038

Tel.: 09431/7143-0
Fax: 09431/41364
E-Mail: info@horsch.com

Kd.Nr.: HORSCH: ......................................................................

Betriebsanleitung HORSCH DrillManager 5

drillman_me.indb 5 25.08.2005 16:42:43


Inhaltsverzeichnis
Einführung ....................................................7
Vorwort ...........................................................7
Sachmängelbearbeitung ................................7

DrillManager ME ...........................................8
Beschreibung ................................................8
Rechner ........................................................8
Kabelbaum Maschine ...................................9
Kabelbaum Schlepper ................................10
Monitor ........................................................10
Bedienung ....................................................11
Monitor- und Systemeinstellung .................11
Übersicht Schaltsymbole ..............................12
Eingabe Maschinendaten .............................14
Abdrehen ....................................................18
Saat Check .................................................20
Rotorauswahl ..............................................21
Fahrgassenrhythmen ..................................23
Diagnoseprogramm ....................................31
Ergebnisse ..................................................33
Zusatzausstattungen ....................................33
Spuranreißersteuerung ...............................33
Halbseitenabschaltung ...............................35

6 Betriebsanleitung HORSCH DrillManager

drillman_me.indb 6 25.08.2005 16:42:43


Einführung Sachmängelbearbeitung
Vorwort Sachmängelanträge müssen über Ihren
HORSCH-Vertriebspartner bei der HORSCH
Die Betriebsanleitung vor Inbetriebnahme der
Serviceabteilung in Schwandorf eingereicht
Maschine sorgfältig durchlesen und beachten.
werden.
Die Anleitung solll die Bedienung und Funktion
Es können nur Anträge bearbeitet werden,
des DrillManagers aufzeigen und Ihnen den
die vollständig ausgefüllt sind und spätestens
Umgang damit erleichtern.
4 Wochen nach Schadenseintritt eingereicht
wurden.
Dadurch werden Unfälle verhindert, Reparatur-
kosten und Ausfallzeiten gesenkt und die Zuver-
Teilelieferungen mit Altteilrückforderung sind mit
lässigkeit und Lebensdauer Ihrer Maschine und
"R" gekennzeichnet.
Ausrüstung erhöht.
Bitte diese Teile gereinigt und entleert, zusam-
men mit einem Sachmängelantrag und genauer
Beachten Sie die Sicherheitshinweise!
Fehlerbeschreibung innerhalb 4 Wochen an
Für Schäden und Betriebsstörungen, die sich
HORSCH zurückschicken.
aus der Nichtbeachtung der Betriebsanleitung
ergeben, übernimmt HORSCH keine Haftung.
Teilelieferungen ohne Altteilrückforderung.
Diese Teile noch 6 Wochen zur weiteren Ent-
Die Betriebsanleitung ist von jeder Person anzu-
scheidung aufbewahren.
wenden, die mit oder an der Maschine arbeiten
oder damit beauftragt ist
Sachmängelreparaturen, die von Fremdfirmen
z. B. bei
vorgenommen werden oder die voraussichtlich
mehr als 10 Arbeitsstunden umfassen, müssen
 Bedienung und Transport (einschließlich
vorher mit der Serviceabteilung abgesprochen
Vorbereitung, Störungsbehebung im Arbeits-
werden.
ablauf, Pflege).
 Instandhaltung (Wartung und Reparatur)

Bei Abbildungen sowie Angaben über technische


Daten und Gewichte in dieser Betriebsanleitung
sind Änderungen, die der Verbesserung der
Maschine oder der Zusatzausrüstung dienen,
vorbehalten.

Der HORSCH DrillManager darf bestimmungs-


gemäß nur zur Steuerung und Überwachung
an Sämaschinen und deren Komponenten und
zum Ausbringen von Flüssigdünger eingesetzt
werden.

Jeder darüber hinausgehende Gebrauch gilt als


nicht bestimmungsgemäß.

Betriebsanleitung HORSCH DrillManager 7

drillman_me.indb 7 25.08.2005 16:42:44


DrillManager ME Rechner
Alle Bauteile und Sensoren sind durch den
Der HORSCH DrillManager ME ist eine elek-
Kabelbaum mit dem Rechner und dem Monitor
tronische Steuereinheit für Sämaschinen und
verbunden.
deren Komponenten.
Der Rechner kommuniziert mit einem Bus-Sys-
tem mit den einzelnen Bauteilen und Sensoren.
Sie regelt, überwacht und steuert alle ange-
Er nimmt die Informationen auf, wertet sie aus
schlossenen Baugruppen in der Sämaschine.
und zeigt die Betriebszustände und Daten am
Monitor.
Den DrillManager erst in Betrieb neh-
men, wenn Sie die Betriebsanleitung
Bei Über- oder Unterschreitung eingegebener
gelesen haben und mit der Bedienung
oder fester Vorgabewerte oder bei Störungen
vertraut sind.
wird die Monitoranzeige unterbrochen und die
Störung angezeigt.
Die einschlägigen Unfallverhütungsvorschriften
sowie die sonstigen allgemein anerkannten si-
Dabei zeigt er das entsprechende Bauteil oder
cherheitstechnischen und arbeitsmedizinischen
den überschrittenen Grenzwert an.
Regeln sind bei allen Arbeiten am DrillManager
einzuhalten.

Beschreibung
Der HORSCH DrillManager ME ist ein kom-
plettsystem, in dem die je nach Ausstattung
angeschlossenen Baugruppen nur aktiviert
werden müssen.

Er besteht in Komplettausstattung aus folgenden


Bauteilen:

 Rechner
 Monitor
 Baugruppen je nach Maschinentyp und Aus- Rechner
stattung für:
Ein oder zwei Dosierantriebe oder ein Dosier- Der Rechner ist an geeigneter Stelle an der
antrieb und eine Flüssigdüngerregelung. Maschine eingebaut.
Hydrauliksteuerung für Heben, Klappen und
Spuranzeigersteuerung. Den Rechnern nicht mit Hochdruck-
Halbseitensteuerung. reiniger oder direktem Wasserstrahl
 Sensoren für: reinigen.
Gebläse
Fahrgeschwindigkeit (Radar)
Tankleermelder (2 Kanäle)
 Anschluß für Arbeitssignal
 Schalter zum Abdrehen

drillman_me.indb 8 25.08.2005 16:42:45


Kabelbaum Maschine Kabel 8 pol. Fahrgassensteuerung bei Einstel-
Der Kabelbaum ist für jeden Maschinentyp lung "Motor".
angepaßt und für alle Aussstattungen mit den 1 + / - Motor rechts
Steckern konfektioniert. 2 - / + Motor rechts
3 + / - Motor links
4 - / + Motor links
5 + Vorauflaufmarkierer rechts
6 + Vorauflaufmarkierer links
7 - Masse
8 - Masse

6 pol. Hydrauliksteuerung, Heben, Klappen und


Spuranreißer.
1 + Spuranreißer links
2 + Spuranreißer rechts
3 + Heben / Senken
4 + Klappen
5 - Masse alle
6 - Masse alle
Kabelbaum
Pin Belegung an allen 3 pol. Steckern
Steckerbezeichnungen: 1 - Masse Kabel weiss
1 Tank 1 2 + Plus Kabel braun
2 Tank 2 3 Signal Kabel grün
G Gebläse

K Kugelhahn (Flüssigdünger)
D Durchflusssensor (Flüssigdünger)
2 pol. Flachst. mit Diode - Abschaltventil

5 pol. Halbseitensteuerung
1 Verstellmotor + / -
2 Verstellmotor - / +
3 Signal rechts
4 Signal links
5 Signalausgang
S Signal Mittelstellung Halbseitenst.

Kabel 8 pol. Fahrgassensteuerung bei Einstel-


lung "Magnet".
1 + Klappen rechts
2 + Klappen rechts
3 + Klappen links
4 + Klappen links
5 + Vorauflaufmarkierer rechts
6 + Vorauflaufmarkierer links
7 - Masse alle
8 - Masse alle

drillman_me.indb 9 25.08.2005 16:42:46


Tanküberwachung An der Batterie müssen die Anschlüsse guten
An die Kabel für die Tanküberwachung Tank 1 Kontakt haben. Montagefehler führen zu Span-
und Tank 2 können sowohl der Saatgut- Dünger- nungsabfall und zu undefinierbaren Fehlermel-
tank als auch die Brückenbildung im Dosiergerät dungen und Ausfällen.
überwacht werden. Die Kabel dürfen keinesfalls an sonstige Stecker
in der Kabine angeschlossen werden.
Eine sinnvolle Aufteilung hängt von der Anzahl
der Tanks ab. Zur Absicherung der Spannungsversorgung die
mitgelieferte Sicherung (50 A) in die Plusleitung
Sollen nur der Saatgut- und Düngertank an- bei der Batterie einbauen.
geschlossen werden, wird der Saatguttank an
Tank 1 und der Düngertank an Tank 2 ange-
schlossen.
Monitor
Wird die Brückenbildung am Dosiergerät über- Der Monitor wird im Schlepper auf die vormon-
wacht, sollte dieser Sensor immer an Tank 2 tierte Halterung aufgesteckt und über ein Kabel
angeschlossen werden. mit dem Rechner verbunden.

Damit weiß der Fahrer: Bei einem Alarm "Tank


1" kann er noch bis zum Feldrand fahren, wäh- 1 2
rend er bei einem Alarm "Tank 2" wegen einer
Brückenbildung sofort stoppen und die Störung
behenben muß. 3

Die Anzahl der Eingänge kann an beiden Kabeln


mit Y-Kabeln erweitert werden.
Bei einem Alarm kann dann der entsprechen-
de Sensor nur an der Leuchtdiode am Sensor
erkannt werden. 4

Monitor mit Display und Tastatur


Kabelbaum Schlepper
1. Ein / Aus Taste
Mit dem DrillManager wird ein Kabel mit Moni- 2. Umschaltung Systemsteuerung zum Säprogramm
torhalterung für die Spannungsversorgung am oder Service
Schlepper mitgeliefert. 3. Folientastatur und Display
4. Tasten zum Auswählen, Einstellen und Ändern der
Zahlenwerte und Funktionen.
Dieses muß bei der Erstinstallation fest im
Schlepper eingebaut werden.
Die Tasten 3 am Display sind nicht mit festen
Die Halterung für den Monitor an geeigneter
Funktionen belegt. Sie schalten immer die im
Stelle in der Kabine anschrauben. Dabei muss
Display angezeigte Funkton.
die Halterung für den Kabelanschluss zum
Rechner gut zugänglich bleiben.
Die Displayanzeigen können je nach
Programmversion von den Abbildungen
Das dicke Kabel muß zur Batterie verlegt wer-
abweichen.
den. Es darf nicht scheuern, und die Isolation
darf nicht beschädigt werden.

Es werden nur die beiden dicken Kabel


verwendet. Die beiden dünneren Kabel
abschneiden und nicht anschließen.

10

drillman_me.indb 10 25.08.2005 16:42:48


Bedienung Monitor- und Systemeinstellung
Einschalten Mit Taste (1) zur Systemsteuerung umschalten,
Taste Ein / Aus kurz drücken. mit den Tasten (2) +/- Service auswählen und
Bei einem Neustart, nach Auswechseln oder Return drücken.
Neuprogrammierung des Rechners werden die
Daten aus dem Rechner geladen. 1

Vor Erstinbetriebnahme müssen im System


einige Einstellungen vorgenommen werden.

Einstellen und Ändern der Zahlenwerte


Bei allen Einstellungen wird mit den + / - Tasten
die gewünschte Zahlengruppe ausgewählt. Dazu
die Tasten sooft drücken, bis die entsprechende
Zahl mit einem Rahmen markiert ist.
2
Die Return Taste drücken.
Es erscheint die markierte Zahl und darunter die
Ziffern 1 - 10 mit zwei Pfeilen und OK.

Soll die Zahl nicht geändert werden, Return Mit den Pfeiltasten (3) und (4) die Menüs durch-
drücken, zum Ändern der Zahl mit + / - die blättern und die entsprechenden Einstellungen
gewünschte Ziffer auswählen und mit Return vornehmen.
bestätigen.
Es wird automatisch zur nächsten Zahl gewech-
selt.

Mit den Pfeiltasten kann die gewünschte Ziffer


direkt ausgewählt werden.

Sind verschiedene Begriffe vorgegeben, werden 5


diese genauso mit den + / - Tasten markiert und 3
mit Return bestätigt. 4

 Menü 1 - Softwareversion z. B. 3.08


 Menü 2 - Bildschirmeinstellung Helligkeit und
Kontrast, mit den Folientasten entsprechend
einstellen.
 Menü 3 - Uhrzeit und Datum einstellen.
 Menü 4 - Zeigt die Speicherplätze im Rechner
und im Monitor.
Bei Neuprogrammierung oder Austausch des
Rechners mit der Taste (5) den Monitorspei-
cher löschen. Bei Neustart wird das neue
Programm geladen.

11

drillman_me.indb 11 25.08.2005 16:42:50


 Menü 5 - Sprachauswahl und weitere Ein- Übersicht Schaltsymbole
stellungen.
Die Graphiken im Display zeigen die Funktion
Nach Auswahl einer neuen Sprache oder
der Tastschalter.
sonstigen Änderungen muß der Monitor kurz
ausgeschaltet werden, damit die neuen Daten
beim Neustart aus dem Rechner geladen Stop Taste für Fahrgasse. Die
werden können. Taste verhindert ein Weiterschalten
des Rhythmus nach Ausheben der
Mit der Systemumschalttaste zurück zur Aus- Maschine. Die Funktion wird mit
wahl, mit + / - Taste das Säprogramm auswählen STOP zwischen den Fahrspuren
und mit Return bestätigen. angezeigt.
Der Fahrgassenrhythmus wird bei
Die Anzeige der rechnerrelevanten Zusatzaus- jedem Tastendruck um eine Spur
rüstungen erfolgt erst nach Eingabe in der Ma- verstellt.
schinenkonfiguration. Die Spurnummer wird zwischen
den Fahrspuren angezeigt.
Bei einer Fahrgassenspur werden
die geschalteten Spuren schwarz
hinterlegt.
Zusätzlich werden bei der Aussaat
die verschlossenen Schare im Dis-
play nicht angezeigt.

Im Stand, aber mit eingeschalteter


Säfunktion läuft das Dosiergerät
eine vorgegebene Zeit an. Erhält
der Rechner in dieser Zeit ein Ge-
schwindigkeitssignal übernimmt
der Rechner die Steuerung.

Displayanzeige: Ein Dosiergerät


Saatmenge 100 %. Wurde die Saat-
menge mit den +% oder -% Tasten
verstellt, kann mit dieser Taste mit
einem Tastendruck wieder auf die
vorgegebene Saatmenge kg/ha
zurückgeschaltet werden.
Mit den Verstelltasten +% oder
-% kann die Saatmenge in meh-
reren Schritten verstellt und wie-
der zurückgestellt werden. Die
Saatmenge wird im Display über
dem Sätank in % angezeigt. Der
Prozentschritt kann in den Maschi-
nendaten verstellt werden. Dort
kann auch ausgewählt werden, ob
Displayanzeige: Zwei Dosiergeräte, hydraulische Spur- nur die Saatmenge oder auch die
anzeigersteuerung und Halbseitenschaltung Düngermenge verstellt werden.

12

drillman_me.indb 12 25.08.2005 16:42:51


Säfunktion EIN / AUS schalten. Bei Von der zweiten Seite aus wird zu weiteren
ausgeschalteter Säfunktion wird Funktionen geschaltet.
unter der Sämaschine im Display
STOP angezeigt. Abdrehen Saatgut
Ist die Säfunktion eingeschaltet, die
Sämaschine in Arbeitsstellung ab-
gesenkt und erhält der Rechner ein
Geschwindigkeitssignal, beginnt Abdrehen Trockendünger (nur
der Rechner mit der Regelung. Doppeltankausführung)

Je nach Ausstattung der Sämaschine, z. B. Maschinendaten


mit Doppeltank oder Flüssigdüngereinrichtung,
mit hydraulischer Spuranzeigersteuerung oder
Halbseitensteuerung, sind weitere Symbole auf
der "Arbeitsseite" sichtbar. Ergebnisanzeige
Mit der Pfeiltaste wird zur zweiten "Arbeitseite"
geschaltet. Hier befinden sich die Anzeigen, die
nicht ständig bei der Aussaat benötigt werden.
Zurück zur ersten Seite

1
2

1. Die Nr. des Fahrgassenrhythmus aus der


Tabelle - nicht die Anzahl der Spuren.
2. Der Sollwert der Saatmenge in kg/ha.
3. Der Sollwert der Flüssigdüngermenge in l/ha
oder der Trockendüngermenge in kg/ha.
4. Der Schaltzustand der Tanksensoren - leer
oder nicht leer.
5. Die Drehzahl, falls zusätzliche Wellenüber-
wachungen angeschlossen sind.

13

drillman_me.indb 13 25.08.2005 16:42:52


Eingabe Maschinendaten Taste Maschinenkofiguration ca. 5
Sekunden drücken.
Bei Erstinbetriebnahme müssen
die Maschinendaten eingegeben
werden.
Es erscheint die Seite "Konfiguration 1"
Nach dem Einschalten erscheint die erste Seite
der Hauptmenüs. Mit der Pfeiltaste zur zweiten
Seite umschalten. Mit der Taste Maschinenda-
ten erscheint eine weitere Auswahlseite.

4
Arbeitsbreite
5 Breite der Maschine in Meter mit zwei Dezimal-
6 stellen eingeben.

Reihen gesamt
1. Vorgabe Saatmenge in kg/ha
Die Anzahl der Säschare eingeben. Die Eingabe
2. Verstellung % Wert der Saatmenge
ist zur Berechnung der Mengenreduzierung bei
3. Vorgabe Ausbringmenge Trockendünger in
geschalteter Fahrgasse nötig.
kg/ha oder Flüssigdünger in l/ha
4. Auswahl, ob der Trocken- oder Flüssigdün-
Reihen FG links
ger mit %+ oder %- Taste mit der Aussaat
Die Anzahl der verschlossenen Sässchläuche
verstellt werden soll
in der linken Maschinenseite eingeben.
5. Bei einem fehlenden Geschwindigkeitssig-
nal kann hier ein Notprogramm eingeschaltet
Reihen FG rechts
und mit der Simulationsgeschwindigkeit
Die Anzahl der verschlossenen Sässchläuche
gesät werden
in der rechten Maschinenseite eingeben.
6. Die Simulationsgeschwindigkeit für das Not-
programm kann hier geändert werden. Der
Anzahl Tanks
Dosiermotor läuft dann mit der Drehzahl wie
Hier nicht die gesamt Anzahl der Tanks einge-
bei der vorgegebenen Geschwindigkeit
ben. Es sind nur 2 Eingänge (Kabel) vorhanden.
Zurück zum Säprogramm. Erste Eingabe nur 1 oder 2 möglich. Weitere Tanks
"Arbeitsseite". sind in Reihe angeschlossen und werden nicht
unterschieden.

14

drillman_me.indb 14 25.08.2005 16:42:53


Halbseitenschaltung Zum Diagnoseprogramm
Falls eine Halbseitensteuerung eingebaut ist,
muß hier je nach System die Ansteuerung
LINAK oder KLAPPEN ausgewählt werden.
Der LINAK Verstellmotor ist am Dosiergerät Zu den Maschinendaten
angebaut.

Spuranzeigersteuerung
Die Spuranzeiger werden vom Rechner aus
gesteuert. Im Monitor kann die Arbeitsweise der Zurück zum Säprogramm
Spuranzeiger ausgewählt werden. Die Funktion
ist hydraulisch immer mit "Maschine Heben"
verbunden.
Ist die Maschine nur mit einem Spuranrei- Weiter zur Seite "Konfiguration 2"
ßerechselventil ausgestattet, muß hier "nein"
ausgewählt werden.

Düngerregelung Es erscheint die Seite Konfiguration 2.


Ist die Maschine mit Doppeltank oder mit Flüs-
sigdüngereinrichtung ausgestattet, muß hier das
System ausgewählt werden.

Fahrgassensystem
Im Fahrgassensystem wird zwischen "Magnet"
und "Motor" ausgewählt.
Im Rechner wird dabei die Ansteuerung von
Dauerstrom bei den Magnetklappen auf 3
Sekunden Stromumkehrung bei den Motoren
umgeschaltet.

Wird das falsche System ausgewählt,


können in den Magnetklappen Dioden
zerstört bzw. die Motoren mit Dauer- In dieser Menüseite werden die Daten für die
strom angesteuert und beschädigt Geschwindigkeit, die Wellenüberwachung und
werden. das Gebläse eingegeben.
Deshalb die Einstellung nicht verän-
dern! Für die Geschwindigkeit müssen die Impulse
für die 100 Meter Strecke eingetragen werden.

Die Eingabe ist Rechengrundlage für die Ge-


schwindigkeitsanzeige, Flächenberechnung und
zur Regelung der Saat- und Düngermenge.

Zur genauen Eingabe muß bei der Ersinstalla-


tion und bei späteren Kontrollen eine 100 Meter
Strecke abgefahren werden.

15

drillman_me.indb 15 25.08.2005 16:42:53


Abfahren der 100 Meter Strecke Wellenüberwachung
Zum Kalibrierprogramm schalten. Das System kann die Drehzahlen von zwei
Wellen anzeigen und überwachen.

Dazu mit den + und - Tasten die gewünschten


Es erscheint das Menübild mit der Ampel. Mindestdrehzahlen für beide Wellen eingeben.
Zum Starten der Kalibrierung auf den "Ampel- Bei beiden Wellen die Anzahl der Impulse je
Schalter" drücken. Umdrehung eingeben.

Wird die Mindestdrehzahl unterschritten, wird


der Alarm im Display und akustisch angezeigt.

Gebläseüberwachung
Bei der Gebläseüberwachung kann zusätzlich
zur Mindestdrehzahl auch die maximale Dreh-
zahl eingegeben und überwacht werden.
Auch beim Gebläse muß die Anzahl der Impulse
je Umdrehung eingegeben werden.

Bei Unter- oder Überschreitung der Grenzwerte


erscheint der Alarm am Display und akustisch.

Es erscheint ein weiteres Menübild.


Mit dem Schlepper anfahren.
Die Impulse werden mitgezählt und angezeigt.
Bei der 100 Meter Markierung stoppen.

Die Impulse (ca. 9700) mit der OK-Taste be-


stätigen. Der Wert wird gespeichert und für alle
Berechnungen verwendet.

16

drillman_me.indb 16 25.08.2005 16:42:53


Weiter zur dritten Seite "Konfigu- Abdrehprobe Direkteingabe
ration" Wird ein Saatgut, Dünger oder Flüssigdünger
wiederholt verwendet, muß nur die erste Ab-
drehpobe durchgeführt und der Kalibrierfaktor
und der dazugehörige Rotor notiert werden.
Es erscheint das Menübild "Konfiguration 3". Bei Verwendung des gleichen Saatguts, Dünger
oder Flüssigdüngers kann hier der Wert direkt
eingegeben werden.

Die Direkteingabe des Kalibrierwerts


sollte nur bei absolut gleichem Saatgut
oder Dünger angewendet werden. Es
muß auch der gleiche Rotor eingebaut
sein, sonst wird eine falsche Menge
ausgebracht.

Ist die Maschine mit Flüssigdüngereinrichtung


ausgestattet, muß hier der Kalibrierfaktor von ca.
600 Impulse je Liter eingegeben werden.

Vorlaufzeit Wegen der unterschiedlichen Konsistenzen der


In allen Menübildern mit dem Zeichen für den Flüssigdünger muß der Wert der tatsächlichen
Rotor dreht sich dieser, solange wie hier unter Ausbringmenge angepaßt werden.
Vorlaufzeit eingetragen wird.
Hierzu nach ersten meßbaren Abweichungen
Der Rotor dreht sich solange, wie der Ausbringmenge von der Sollmenge die
unter Vorlaufzeit eingetragen ist, Abweichung prozentual umrechnen und den
oder während der Vorlaufzeit er- Kalibrierfaktor um den gleichen Prozentwert
neut auf die Taste gedrückt wird ändern.
oder der Rechner ein Geschwin-
digkeitssignal erhält. Die Abweichung ist in der Menüseite "Ergebnis-
se" (zweite Arbeitsseite mit der Taste i) in der
Normal sind ca. 5 Sekunden. Diese Zeit ist aus- berechneten Menge in Liter zu der tatsächlich
reichend, um z. B. Feldecken auszusäen. ausgebrachten Menge ersichtlich.
Erhält der Rechner in dieser Zeit ein Geschwin- Ist die angezeigte Menge geringer als die tat-
dikeitssignal, übernimmt der Rechner die wei- sächlich ausgebrachte Menge, muß der Kalib-
tere Regelung. rierwert verkleinert werden und umgekehrt.

Kalibrierfaktor
Im Wert Kalibrierfaktor für Saatgut und Dünger
wird das aus der Abdrehprobe ermittelte Ge-
wicht in Gramm je Umdrehung abgespeichert.
Der Kalibrierfaktor kann auch direkt als Abdreh-
wert eingegeben werden - siehe "Abdrehprobe
Direkteingabe".

17

drillman_me.indb 17 25.08.2005 16:42:54


Regelfaktor Abdrehen
Der Regelfaktor beeinflußt die Regelgeschwin- Das Abdrehen wird normal von der zweiten Ar-
digkeit am Rechner. beitsseite aus durchgeführt, es kann auch von
Bei Geschwindigkeitsänderungen muß der der Menüseite "Konfiguration 3" aus durchge-
Soll-Wert der Ausbringmenge wieder schnell führt werden.
erreicht werden. Mit der Pfeiltaste zur zweiten Arbeitsseite um-
Bei einem hohen Regelfaktor versucht der schalten.
Rechner in größeren Sprüngen den Soll-Wert
zu erreichen. Bei "Sollwert" das Dosiergerät für Saat oder
Die Anzeige wechselt allerdings dann ständig Dünger auswählen und mit den + und - Tasten
mit entsprechenden Abweichungen um den die gewünschte Menge in kg/ha eingeben
Soll-Wert.
Ein kleinerer Regelfaktor braucht etwas länger Bei der Ausführung mit Doppeltank muß für
um den Soll-Wert zu erreichen, dafür sind die jedes Dosiergerät ein eigener Abdrehvorgang
Abweichungen auch geringer. durchgeführt werden.
Bei vielen und hohen Geschwindigkeitsänderun- Abdrehen Saatgut
gen kann der Regelfaktor etwas erhöht werden
und bei gleichmäßiger Aussaat etwas verringert
werden.
Der Regelfaktor 1 ist bei den meisten Anwen- Abdrehen Trockendünger (nur
dungen ausreichend. Doppeltankausführung)
Aus bisherigen Erfahrungen sollte der Regelfak-
tor 1 oder etwas niedriger gewählt werden
Taste "Abdrehen" drücken.
Dünger-Reduzierung
Bei der Dünger-Reduzierung kann festgelegt
werden, ob bei Fahrgassen auch die Trocken-
oder Flüssigdüngermenge anteilmäßig verrin-
1
gert werden soll.

Es erscheint das Menü zum Abdrehen für Saat-


gut oder Dünger.
Die Anzeige erinnert an die Einstellung für die
Abdrehdrehzahl des Dosiergeräts und die Tank-
und Dosiergerätefüllung.

18

drillman_me.indb 18 25.08.2005 16:42:54


Abdrehdrehzahl? Abdrehprobe
Die Abdrehdrehzahl kann mit der Return Taste Bei der "Abdrehprobe" erhält der Rechner die
ausgewählt und mit der + und - Taste eingestellt Rechengrundlage, die er für eine exakte Dosier-
werden. steuerung benötigt.
Vorgegeben sind 60 Umdrehungen je Minute.
Bei normalen Bedingungen ist dies ausrei- Als Eingabewert benötigt er das Saatgewicht,
chend. das während der Abdrehprobe dem Dosiergerät
entnommen wurde.
Wird bei überwiegend hohen Dosierdrehzahlen
gearbeitet, sollte auch die Abdrehdrehzahl er- Es sollte dehalb möglichst viel Saatgut entnom-
höht werden, damit die Füllung der Dosierzellen men werden, um Messungenauigkeiten gering
annähernd gleich ist. zu halten.

Dosiergerät gefüllt? Rotorauswahl:


In den Tank muß für den Abdrehvorgang genü- Vor der Abdrehprobe muss der geeignete Ro-
gend Saatgut eingefüllt werden. Der Tank sollte tor ausgewählt und eingebaut werden. Dieser
aber nicht komplett gefüllt werden, besonders ist von der Saatmenge, der Arbeitsgeschwin-
bei Feinsaaten, damit bei falscher Rotorauswahl digkeit und der Arbeitsbreite der Sämaschine
der Rotor leichter gewechselt werden kann. abhängig.

Zur genauen Berechnung der Abdrehmenge Die folgenden Tabellen zeigen die minimalen
sollten bei Beginn der Abdrehprobe alle Zellen und maximalen Saatmengen bei verschiedenen
im Rotor gefüllt sein. Arbeitsbreiten und den verfügbaren Rotorgrö-
Dazu die Taste (2) drücken, der Rotor dreht sich ßen bei 5, 10 und 15 km/h Arbeitsgeschwin-
solange, wie im Menü "Konfiguration 3" unter digkeit an.
"Vorlaufzeit" eingetragen ist oder bis die Taste
erneut gedrückt wird. Für besondere Anwendungen sind auf Anfrage
weitere Rotorgrößen möglich.

Die Einstelltabellen wurden auf 1 kg/Liter aus-


gelegt. Bei allen Saatarten ist das spezifische
Gewicht zu berücksichtigen und entsprechend
muss z. B. bei geringerem spezifischen Saatge-
wicht ein größerer Rotor eingebaut werden.

19

drillman_me.indb 19 25.08.2005 16:42:54


Abdrehen Saat Check
Je nach Maschine einen Behälter unterstellen Der Saat Check ist eine Kontrolle für die Abdreh-
oder den Abdrehsack unter dem Dosiergerät probe und während der Aussaat eine Überprü-
anbringen. fung der Dosiergenauigkeit.

Zum Starten auf die Ampel-Taste (1) drücken. Dazu muß der gleiche Vorgang wie beim Ab-
Es erscheint die zweite Seite "Abdrehen". drehen durchgeführt werden.
Der Rechner nimmt die Kalibrierdaten aus der
letzten Abdrehpobe und berechnet aus den
Umdrehungen der neuen Abdrehpobe einen
neuen Wert für die Abdrehmenge.

Beim Ausschalten am Abdrehschalter zeigt er


diesen Wert unter "Abdrehmenge" in kg an.

Wurde das gleiche Saatgut wie bei der vorher-


gehenden Abdrehpobe verwendet, muß das
Gewicht der neuen Abdrehpobe mit der Vorgabe
identisch sein.

Bei Abweichungen den Wert korri-


gieren und bei Bedarf die Kontrolle
 Den Abdrehschalter an der Maschine umle- wiederholen.
gen, bis genügend Saatgut abgedreht ist.

 Das abgedrehte Saatgut wiegen.

 Nach Abschalten des Dosiergeräts kann das


Gewicht der Abdrehmenge in den Rechner
eingegeben werden.

 Mit der Enter-Taste "Abdrehmenge" auswäh-


len und mit den + und - Tasten das Gewicht
eingeben.

Nach Eingabe des Abdrehgewichts wird der


mögliche Geschwindigkeitsbereich berechnet
und angezeigt.
Entspricht der angezeigte Geschwindigkeits-
bereich Ihrer gewünschten Sägeschwindigkeit,
kann mit der Aussat begonnen werden.

Ist die gewünschte Arbeitsgeschwindigkeit nicht


im Bereich der vorgegebenen Geschwindigkeit,
muß der Rotor entsprechend größer oder kleiner
ausgewählt und gewechselt werden.

Der Abdrehvorgang muß dann wieder-


holt werden.

20

drillman_me.indb 20 25.08.2005 16:42:54


Rotorauswahl
Arbeitsbreite 3m 4m 6m 7,5 m
Saatmenge kg/ha Saatmenge kg/ha Saatmenge kg/ha Saatmenge kg/ha
Rotor Geschw. min max min max min max min max
5 2 18 2 13 1 9 1 7
3,5 10 1 9 1 7 1 4 0 4
15 1 6 1 4 0 3 0 2
5 3 25 2 19 2 13 1 10
5,0 10 2 13 1 9 1 6 1 5
15 1 8 1 6 1 4 0 3
5 4 35 3 26 2 18 2 14
7,0 10 2 18 2 13 1 9 1 7
15 1 12 1 9 1 6 1 5
5 6 50 5 38 3 25 2 20
10 10 3 25 2 19 2 13 1 10
15 2 17 2 13 1 8 1 7
5 12 100 9 75 6 50 5 40
20 10 6 50 5 38 3 25 2 20
15 4 33 3 25 2 17 2 13
5 18 150 14 113 9 75 7 60
30 10 9 75 7 56 5 38 4 30
15 6 50 5 38 3 25 2 20
5 24 200 18 150 12 100 10 80
40 10 12 100 9 75 6 50 5 40
15 8 67 6 50 4 33 3 27
5 60 500 45 375 30 250 24 200
100 10 30 250 23 188 15 125 12 100
15 20 167 15 125 10 83 8 67
5 150 1250 113 938 75 625 60 500
250 10 75 625 56 469 38 313 30 250
15 50 417 38 313 25 208 20 167
5 300 2500 225 1875 150 1250 120 1000
500 10 150 1250 113 938 75 625 60 500
15 100 833 75 625 50 417 40 333
5 480 4000 360 3000 240 2000 192 1600
800 10 240 2000 180 1500 120 1000 96 800
15 160 1333 120 1000 80 667 64 533

21

drillman_me.indb 21 25.08.2005 16:42:55


Arbeitsbreite 8m 9m 12 m 18 m
Saatmenge kg/ha Saatmenge kg/ha Saatmenge kg/ha Saatmenge kg/ha
Rotor Geschw. min max min max min max min max
5 1 7 1 6 1 4 0 3
3,5 10 0 3 0 3 0 2 0 1
15 0 2 0 2 0 1 0 1
5 1 9 1 8 1 6 1 4
5,0 10 1 5 1 4 0 3 0 2
15 0 3 0 3 0 2 0 1
5 2 13 1 12 1 9 1 6
7,0 10 1 7 1 6 1 4 0 3
15 1 4 0 4 0 3 0 2
5 2 19 2 17 2 13 1 8
10 10 1 9 1 8 1 6 1 4
15 1 6 1 6 1 4 0 3
5 5 38 4 33 3 25 2 17
20 10 2 19 2 17 2 13 1 8
15 2 13 1 11 1 8 1 6
5 7 56 6 50 5 38 3 25
30 10 3 28 3 25 2 19 2 13
15 2 19 2 17 2 13 1 8
5 9 75 8 67 6 50 4 33
40 10 5 38 4 33 3 25 2 17
15 3 25 3 22 2 17 1 11
5 23 188 20 167 15 125 10 83
100 10 11 94 10 83 8 63 5 42
15 8 63 7 56 5 42 3 28
5 56 469 50 417 38 313 25 208
250 10 28 234 25 208 19 156 13 104
15 19 156 17 139 13 104 8 69
5 113 938 100 833 75 625 50 417
500 10 56 469 50 417 38 313 25 208
15 38 313 33 278 25 208 17 139
5 180 1500 160 1333 120 1000 80 667
800 10 90 750 80 667 60 500 40 333
15 60 500 53 444 40 333 27 222

22

drillman_me.indb 22 25.08.2005 16:42:56


Fahrgassenrhythmen Auswahl des Rhyhtmus
Übersicht und Auswahl des Fahr-
gassenrhythmus. Spalte A: Arbeitsbreite der Sämaschine
Spalte B: Arbeitsbreite der Spritze
Spalte C: Übersicht der einzelnen Sä-
und Spritzspuren
Spalte D: Rhythmuseingabe in den Rech-
ner
Spalte E: Einbaulage der Klappen in der
Maschine

Aus den Zeichnungen die Arbeitsbreite der


Sämaschine (A) und dazu die Spritzbreite (B)
aussuchen. In der Spalte (C) werden die einzel-
nen Sä- und Spritzspuren mit den Spurnummern
für die Fahrgasse angezeigt.
In der Spalte (D) wird die Rhythmennummer
angezeigt und in (E) wird die Einbaulage der
Klappen angezeigt.
Die "R-Nr" bedeutet nur die Nummer aus der In der Rechnertabelle sind die Rhythmen-
Tabelle und hat mit dem Rhythmus nichts zu nummern abgelegt und können ausgewählt
tun. werden.
Dazu die erste Zeile mit den + und - Tasten
Die "Länge" zeigt die Anzahl der Spuren, bis markieren und Return drücken.
sich der Rhythmus wiederholt.
Es erscheint die Rhythmentabelle.
In den Feldern "links" bzw. "rechts" werden
die Spurnummern angezeigt, in denen die
Säschläuche verschlossen werden.

Der Rhythmus wird von der Breite der Säma-


schine und der Arbeitsbreite der Pflegemaschine
(Spritze) bestimmt.
Welcher Rhythmus für ihre Kombination erfor-
derlich ist, ist in den Zeichnungen ersichtlich.

Nach Auswahl der Rhythmennummer aus der


Tabelle wird der Rhythmus in der ersten Zeile
angezeigt.
In die zweite Zeile mit R-Nr 999 kann ein frei
programmierbarer Rhythmus eingegeben wer- Mit den + und - Tasten die Rhythmennummer
den. auswählen und mit Return bestätigen.
Die Nummer wird übernommen und in der ersten
Zeile angezeigt.

23

drillman_me.indb 23 25.08.2005 16:42:56


Bei Auswahl 999 aus der Rechnertabelle wird
der programmierbare Rhythmus aktiviert.

In die zweite Zeile müssen die Länge des


Rhythmus und die Spurnummern eingetragen
werden.

Die Rhythmennummern sind alle für ei-


nen Arbeitsbeginn am linken Feldrand
angegeben.
Bei Arbeitsbeginn am rechten Feldrand
müssen die Nummern entsprechend
geändert werden.

Bei einigen Arbeitsbreiten kann zwischen


Überdrillen mit der halben Arbeitsbreite und
"Anschlußfahren" ausgewählt werden.
Die überdrillten Flächen sind als Schraffur ein-
gezeichnet.
Die Auswahl hängt von der Einbaulage der
Klappen in der Maschine ab.

24

drillman_me.indb 24 25.08.2005 16:42:56


drillman_me.indb 25
A B C D E
K1 K2
0 2 0 0
1/2 1/2
3 12 4S 4 2 2 1,5 m

K1 K2
0 2 3 0
3 12 1/2 1/2
999 4 2 3 0 0
K1 K2
0 0 3 0 0
3 15 1/2 1/2
5 5 3 3
K1 K2
0 0 3 0 0 0
3 18 1/2 1/2
6S 6 3 3
1,5 m
K1 K2
0 0 3 4 0 0
3 18 1/2 1/2
999 6 0 0 3 4
K1 K2
0 0 0 4 0 0 0 0 0 10 11 0 0 0 0 0 17 0 0 0
3 20 1/2 1/2 1/2
999 20 10 11 4 17 0,5m

K1 K2
0 0 0 4 0 0 0
3 21 1/2 1/2
7 7 4 4
K1 K2
0 0 0 4 0 0 0 0
3 24 1/2 1/2
8S 8 4 4 1,5 m
K1 K2
0 0 0 4 5 0 0 0
3 24 1/2 1/2
999 8 4 5 0 0
K1 K2
0 0 0 0 5 0 0 0 0
3 27 1/2 1/2
9 9 5 5
K1 K2
0 0 0 0 5 0 0 0 0 0 0 0 0 14 15 0 0 0 0 0 0 0 0 24 0 0 0 0 max. 2m
3 28 1/2 1/2 1/2
0,5m

999 28 14 15 5 24 K1 K2
0 0 0 0 5 0 0 0 0 0
3 30 1/2 1/2
10 S 10 5 5 1,5 m
K1 K2
0 0 0 0 5 6 0 0 0 0
3 30 1/2 1/2
999 10 0 0 5 6

25
Maschine Zeichnung Zeichnungsnummer Dateiname Entw. Datum
alle ME Fahrgassenrhytmen 3m auf 12 bis 24m ed Aug 05

25.08.2005 16:42:59
drillman_me.indb 26
26
A B C D E
K1 K2
0 0 0 0 0 6 0 0 0 0 0
3 33 11 11 6 6 1/2 1/2

K1 K2
0 0 0 0 0 6 0 0 0 0 0 0
3 36 12 S 12 6 6 1/2 1/2
1,5 m

K1 K2
0 0 0 0 0 6 7 0 0 0 0 0
3 36 999 12 6 7 0 0 1/2 1/2

K1 K2
0 2 0
3 3 2 2 1/2 1/2
4 12
K1 K2
0 2 0 0
4S 4 2 2 1/2 1/2
4 16 2m
K1 K2
0 2 3 0 999 4 2 3 0 0 1/2 1/2
4 16
K1 K2
0 0 3 0 0 0 7 0 0 0 0 12 0 0 0 16 0 0 max. 2m
1/2 1/2 1/2 1/2
4 18 1m 1m
18 18 16 3 12 7
K1 K2
0 0 3 0 0 5 5 3 3 1/2 1/2
4 20
K1 K2
0 0 3 0 0 0 6S 6 3 3 1/2 1/2
4 24 2m
K1 K2
0 0 3 2 0 0 999 6 0 0 3 4 1/2 1/2
4 24
K1 K2
0 0 0 4 0 0 0 7 7 4 4 1/2 1/2
4 28
K1 K2
0 0 0 4 0 0 0 0 0 0 0 12 0 0 0 0 0 0 19 0 0 0 0 0 0 0 27 0 0 0 max. 2m
1/2 1/2 1/2 1/2
4 30 1m 1m
30 30 27 4 19 12
K1 K2
0 0 0 0 5 0 0 0 0 5
9 9 5 1/2 1/2
4 36

Maschine Zeichnung Zeichnungsnummer Dateiname Entw. Datum


alle ME Fahrgassenrhytmen 3 und 4 m ed Aug 05

25.08.2005 16:43:03
drillman_me.indb 27
A B C D E
K1 K2
0 2 0 4 0 0 7 0 9 0
6 15 16 10 7 4 9 2 1/2 1/2 1/2 1/2
1,5 m 1,5 m

K1 K2
0 2 0
3 3 2 2 1/2 1/2
6 18
K1 K2
0 2 0 0 5 6 0 0 9 0
20 10 9 2 6 5 1/2 1/2 1/2
6 20 1m

K1 K2
0 2 0 0 0 6 0 0 9 0 0 0 13 0
28 14 13 2 9 6 1/2 1/2 1/2 1/2
6 21 1,5 m 1,5 m

K1 K2
0 2 0 0
4S 4 2 2 1/2 1/2
6 24 3m
K1 K2
0 2 3 0
999 4 2 3 0 0 1/2 1/2
6 24
K1 K2
0 0 3 0 0 0 7 0 0 0 0 12 0 0 0 16 0 0
26 18 16 3 12 7 1/2 1/2 1/2 1/2
6 27 1,5 m 1,5 m

K1 K2
0 0 3 0 0 0 7 8 0 0 0 12 0 0
999 14 3 12 7 8 1/2 1/2 1/2
6 28 1m

K1 K2
0 0 3 0 0
5 5 3 3 1/2 1/2
6 30
K1 K2
0 0 3 0 0 0 0 8 9 0 0 0 0 14 0 0
6 32 24 16 9 8 14 3 1/2 1/2 1/2
1m
K1 K2
0 0 3 0 0 0 0 0 9 0 0 0 0 14 0 0 0 0 0 20 0 0
6 33 999 22 14 9 3 20 1/2 1/2 1/2 1/2
1,5 m 1,5 m

K1 K2
0 0 3 0 0 0
6 36 6S 6 3 3 1/2 1/2
3m
K1 K2
0 0 3 4 0 0
6 36 999 6 0 0 3 4 1/2 1/2

27
Maschine Zeichnung Zeichnungsnummer Dateiname Entw. Datum
alle ME Fahrgassenrhytmen Drill Man 6 m ed Aug 05

25.08.2005 16:43:06
drillman_me.indb 28
28
A B C D E
K1 K2
1
7,5 15 999 1 0 0 1 0 1/2 1/2

K1 K2
1
7,5 15 2S 2 1 1 1/2 1/2
3,75 m
K1 K2
0 2 3 0
7,5 30 999 4 3 2 0 0 1/2 1/2

K1 K2
0 0 3 0
7,5 30 4S 4 2 2 1/2 1/2
3,75 m

K1 K2
0 2 0 4 0 0 7 0 9 0
16 10 7 4 9 2 1/2 1/2 1/2 1/2
8 20 2m 2m

K1 K2
0 2 0
3 3 2 2 1/2 1/2
8 24
K1 K2
0 2 0 0 0 6 0 0 9 0 0 0 13 0
28 14 13 2 9 6 1/2 1/2 1/2 1/2
8 28 2m 2m

K1 K2
0 2 0 0
4S 4 2 2 1/2 1/2
8 32 4m
K1 K2
0 2 3 0
999 4 3 2 0 0 1/2 1/2
8 32
K1 K2
0 0 3 0 0 0 7 0 0 0 0 12 0 0 0 16 0 0 26 18 16 3 12 7 1/2 1/2 1/2 1/2
8 36 2m 2m

Maschine Zeichnung Zeichnungsnummer Dateiname Entw. Datum


alle ME Fahrgassenrhytmen 8m auf 20 bis 36m ed Aug 05

25.08.2005 16:43:09
drillman_me.indb 29
A B C D E
K1 K2
1 2 3 4
9 12 999 4 3 2 1 4 1/2 1/2 1/2
1,5m

K1 K2
1 0
9 18 2S 2 1 1 1/2 1/2
4,5 m
K1 K2
1 2
999 2 0 0 1 2 1/2 1/2
9 18
K1 K2
0 2 0 4 5 0 7 0
9 24 999 8 5 4 2 7 1/2 1/2 1/2
1,5m

K1 K2
0 2 0
3 3 2 2 1/2 1/2
9 27
K1 K2
0 2 0 0 5 6 0 0 9 0
20 10 9 2 6 5 1/2 1/2 1/2
9 30 1,5m

K1 K2
0 2 0 0
4S 4 2 2 1/2 1/2
9 36 4,5 m
K1 K2
0 2 3 0
999 4 3 2 0 0 1/2 1/2
9 36

Maschine Zeichnung Zeichnungsnummer Dateiname Entw. Datum

29
alle ME Fahrgassenrhytmen Drill Man 9 m ed Aug 05

25.08.2005 16:43:10
drillman_me.indb 30
30
A B C D E
K1 K2
1 0 3 4 0 6
12 18 22 6 4 3 6 1 1/2 1/2 1/2 1/2
3m 3m

K1 K2
1 0
12 24 2S 2 1 1 1/2 1/2
6m
K1 K2
1 2
12 24 999 2 0 0 1 2 1/2 1/2

K1 K2
0 2 0 4 0 0 7 0 9 0
12 30 16 10 7 4 9 2 1/2 1/2 1/2 1/2
3m 3m

K1 K2
0 2 0
12 36 3 3 2 2 1/2 1/2

K1 K2
0 2 0 0 5 6 0 0 9 0
12 40 20 10 9 2 6 5 1/2 1/2 1/2
2m

Maschine Zeichnung Zeichnungsnummer Dateiname Entw. Datum


alle ME Fahrgassenrhytmen Drill Man 12 m ed Aug 05

25.08.2005 16:43:12
Diagnoseprogramm Gebläseimpulse:
Im Diagnoseprogramm können die Bei laufendem Gebläse werden die Impulse
Ein- und Ausgangssignale geprüft fortlaufend gezählt.
werden.
Radarimpulse:
Bei Fahrt werden die Radarimpulse fortlaufend
1 gezählt.

2 Arbeitsstellung:
Das Arbeitssignal des hydraulischen Druck-
schalters kann hier geprüft werden. Bei abge-
3 senkter Maschine muss 0 angezeigt werden.
Ausgehoben wechselt die Anzeige auf 1.
4 6
Abdrehschalter:
Anzeige normal 0, beim Abdrehen wechselt die
5 7 Anzeige auf 1.

Stromaufnahme:
Zeigt den aktuellen Stromverbrauch an.
1. Taste Dosiermotor Saatgut. Der Dosiermo-
tor für Saatgut läuft, bis nochmals auf die Füllstand Tank 1 und 2
Taste gedrückt wird. Im Display werden die Zeigt den Schaltzustand der Tanksensoren an.
Saatmotorimpulse angezeigt und fortlaufend Bei einem leerem Tank wechselt die Anzeige
gezählt. von 0 auf 1. Bei mehreren Tanks wird nicht an-
2. Taste Fahrgasse links EIN. Die Klappen für gezeigt, welcher Sensor geschaltet hat. Dies ist
die linke Fahrgasse müssen schließen, und besonders bei angeschlossener "Brückenüber-
im Display wechselt die Anzeige Fahrgasse wachung" im Dosiergerät zu beachten.
links auf EIN.
3. Taste Fahrgasse links AUS. Die Klappen Mit der Pfeiltaste (6) zur zweiten Diag-
für die linke Fahrgasse müssen öffnen, und noseseite schalten.
im Display wechselt die Anzeige Fahrgasse
links auf AUS.
4. Taste Fahrgasse rechts EIN. Die Klappen
für die rechte Fahrgasse müssen schließen,
und im Display wechselt die Anzeige Fahr-
gasse rechts auf EIN.
5. Taste Fahrgasse rechts AUS. Die Klappen
für die rechte Fahrgasse müssen öffnen, und
im Display wechselt die Anzeige Fahrgasse
rechts auf AUS.
6. Weiter zur nächsten Diagnoseseite.
7. Zurück zur Auswahl Maschinendaten.

31

drillman_me.indb 31 25.08.2005 16:43:12


Die zweite Seite im Diagnosesystem wird an- 7. Taste für Halbseitensteuerung links. Der
gezeigt. Stellmotor fährt, solange die Taste gedrückt
Hier können die Funktionen der Zusatzaus- wird, oder bis er den nächsten Endschalter
stattungen für den Düngerantrieb (1), die hy- erreicht hat.
draulische Spuranzeigersteuerung (2 - 4) mit 8. Taste Vorauflaufmarkierer. Beim Drücken
der Erweiterung für die Klapphydraulik (5) und der Taste wird Strom zu beiden Kanälen
die Halbseitensteuerung (6 und 7) sowie der durchgesteuert.
Vorauflaufmarkierer (8) geprüft werden. 9. Pfeiltaste zur dritten Seite Diagnose.
Die Hydraulikfunktionen (2 - 5) werden bei ge- 10. Zurück zur Arbeitsseite.
schaltetem Strom unten im Display angezeigt.

1 6 Mit der Pfeiltaste (9) erscheint die dritte Diag-


noseite. Hier werden die Gesamtleistungen der
Maschine angezeigt.
2 7

3 8

4 9

5 10

1. Taste Dosiermotor Dünger. Der Dosiermotor


für Dünger läuft, bis nochmals auf die Taste
gedrückt wird. Im Display werden die Dün-
germotorimpulse angezeigt und fortlaufend
gezählt. Diese Daten können nicht gelöscht werden!
2. Spuranzeiger links. Die Taste schaltet Strom Mit der Taste (10) zurück zur Auswahl Maschi-
zum Hydraulikventil für den Spuranzeiger nendaten.
links.
3. Spuranzeiger rechts. Die Taste schaltet
Strom zum Hydraulikventil für den Spuran-
zeiger rechts.
4. Maschine Heben. Die Taste schaltet Strom
zu den beiden Magnetventilen für die Hub-
hydraulik.
5. Maschine Klappen. Die Taste schaltet Strom
zu den beiden Magnetventilen für die Klapp-
hydraulik der Maschine.
6. Taste für Halbseitensteuerung rechts. Der
Stellmotor fährt, solange die Taste gedrückt
wird oder bis er den nächsten Endschalter
erreicht hat.

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drillman_me.indb 32 25.08.2005 16:43:12


Ergebnisse Zusatzausstattungen
Aus der zweiten Arbeitsseite mit der Die Sämaschinen können mit einer hydrau-
"i Taste" zur Ergebnisanzeige. lischen Spuranzeigersteuerung und je nach
Maschinenausführung mit einer Halbseitenab-
schaltung ausgerüstet werden.
Hier werden die einzelnen Leistungsdaten an- Die Programme zur Steuerung der Zusatzaus-
gezeigt. stattung sind bereits in allen Rechnern integriert,
sie müssen nur im Menü "Konfiguration 1" ak-
tiviert werden.

Spuranreißersteuerung
Die Hydraulik der Spuranreißersteuerung ist im-
mer mit "Maschine Heben" kombiniert und kann
bei klappbaren Maschinen mit einem Zusatz-
block "Maschine Klappen" erweitert werden.

Zum Aktivieren der Spuranzeigersteuerung


im Menü "Konfiguration 1" die "Spuranzeiger"
mit den + und - Tasten auswählen und auf "ja"
umstellen.

Diese Daten können mit den linken "CE" Tasten Auf der ersten Arbeitsseite kann mit dem Sym-
je Dosiergerät komplett gelöscht oder mit den bol (1) Spuranreißersteuerungen zur Auswahl
rechten "CE" und den Pfeiltasten einzeln aus- umgeschaltet werden.
gewählt und auf 0 zurückgestellt werden. Die ausgewählte Funktion wird im Display bei
(2) angezeigt.
Zurück zum Säprogramm. Erste Zusätzlich wird bei (3) die gewählte Hydraulik-
"Arbeitsseite". funktion dargestellt.

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drillman_me.indb 33 25.08.2005 16:43:13


Auswahl der Spuranreißerfunktion Hydraulikfunktionen
Mit der Taste "Spuranreißersteue- Die eingeschalteten Funktionen werden im Dis-
rungen" erscheint das Menübild mit play bei der Sämaschine angezeigt.
der Auswahl für die Spuranreißer
und die Hydraulikfunktionen. Maschine Klappen.

Bei allen klappbaren Maschinen wird mit dieser


Taste der Hydraulikblock auf Klappen umge-
schaltet.
Die Funktionen Heben / Senken und die Säfunk-
tion werden ausgeschaltet.

Maschine Heben und Senken.

Die Funktion Heben / Senken wird automatisch


Beide Spuranreißer werden mit bei Auswahl der Spuranreißerfunktion aktiviert.
der Maschine ausgehoben oder Ist der Spuranreißer mit eingeschaltet, wird
abgesenkt. beim ersten Tastendruck der Spuranreißer und
beim zweiten Tastendruck die Funktion Heben
Es wird nur der linke Spuranreißer / Senken ausgeschaltet.
betätigt.
Modus "Wasserloch"

Es wird nur der rechte Spuranreißer


betätigt.
In bestimmten Situationen, z. B. wenn an nas-
sen Stellen im Feld die Maschine versinkt, kann
Wechselmodus: Der linke und der mit dieser Funktion die Maschine angehoben
rechte Spuranzeiger heben und werden. Dabei wird das Arbeitssignal nicht un-
senken sich abwechsend. terbrochen, und die Fahrgasse schaltet nicht
Das ist der Modus für die normale weiter.
Säarbeit. Zurück zur normalen Säfunktion mit einem er-
neuten Tastendruck oder einem Tastendruck auf
Beim Einschalten dieser Spuranreißersteuerun- die gewünschte Spuranzeigerfunktion.
gen wird immer die Hydraulikfunktion "Heben"
mit aktiviert.

Pfosten-Modus: Mit dem Pfosten-


Modus wird die Hydraulikfunktion
"Heben" deaktiviert.

Beim Betätigen des Steuergeräts wird nur der


Spuranreißer betätigt, und die Maschine bleibt
in Arbeitsstellung. Die Unterbrechung des Ar-
beitssignals ist hydraulisch abgesperrt, und die
Fahrgasse schaltet nicht weiter.

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drillman_me.indb 34 25.08.2005 16:43:13


Halbseitenabschaltung Die Saatmenge wird um die Hälfte reduziert, die
Bestimmte Maschinen können mit einer Halb- Anzeige der Saatmenge in kg/ha bleibt gleich,
seitenabschaltung ausgestattet werden. da auch die Arbeitsbreite halbiert ist.

Die Halbseitenabschaltung muß dann im Menü Die gesamte Arbeitsbreite ist wieder verfügbar,
"Konfiguration 1" mit den + und - Tasten aus- sobald nochmals auf die gleiche Taste gedrückt
gewählt werden. wird und im Display wieder die gesamte Maschi-
Danach erscheint ein weiteres Auswahlfenster, ne sichtbar ist.
hier muß dann zwischen "Linak" und "Klappen"
gewählt werden.
Je nach Bauart sind der Linak Verstellmotor an
der Fallschleuse oder die Klappen am Verteiler-
turm zur Abschaltung eingebaut.

Nach Auswahl der Halbseitenabschaltung er-


scheinen die beiden Symbole für die linke (1)
und für die rechte (2) Abschaltung auf der ersten
Arbeitsseite.
Das Symbol für "Fahrgasse weiterschalten"
entfällt dann.

2
3

Sobald auf eine Taste zur Abschaltung einer


Halbseite gedrück wird, blinkt die entsprechende
Halbseite (3) in der Displaygraphik, bis der Sen-
sor in der Endstellung ein Signal zum Rechner
steuert.
In der Endstellung wird die geschlossene Halb-
seite ausgeblendet.

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drillman_me.indb 35 25.08.2005 16:43:14