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Lösungen Serie 4

Lösung Aufgabe 3.1: (insgesamt 5 Pkt.)


a) Die Menge aller Teilmengen einer n-elementigen Menge X, bestehend aus 2n Ele-
menten, ist die disjunkteVereinigung der Mengen aller k-elementigen Teilmengen
von X, bestehend aus nk Elementen, wobei k die Zahlen 0, 1, 2, . . . , n durchläuft.
Unmittelbar daraus ergibt sich die Richtigkeit der gegebenen Formel. (2 Pkt.; nur
1 Pkt., wenn Beweis richtig, aber nicht im Sinne der Aufgabenstellung)

b) Die gegebene Formel ergibt sich aus folgenden Argumenten:


Die Menge {1, 2, . . . , n, n+1} hat n+1

k
k-elementige Teilmengen. Sie ist die Vereini-
gung zweier disjunkter Mengen, nämlich der Menge aller k-elementigen Teilmengen,
welche n + 1 nicht enthalten, und der Menge aller k-elementigen Teilmengen, welche
n + 1 enthalten.
Es gibt nk k-elementige Teilmengen von {1, 2, . . . , n, n+1}, die n+1 nicht enthalten.


Das sind nämlich die k-elementigen Teilmengen von {1, 2, . . . , n}.


Jede k-elementige Teilmenge von {1, 2, . . . , n, n + 1}, die n + 1 enthält, hat neben
dem Element
n
 n + 1 noch k − 1 weitere Elemente, die in {1, 2, . . . , n} liegen. Da es
genau k−1 k − 1-elementige Teilmengen von {1, 2, . . . , n} gibt, findet man auch
n

genau k−1 k-elementige Teilmengen von {1, 2, . . . , n, n + 1}, die n + 1 enthalten.
(3 Pkt.; nur 2 Pkt., wenn Beweis richtig, aber nicht im Sinne der Aufgabenstellung)

Lösung Aufgabe 3.3: (insgesamt 5 Pkt.)


Wir zählen zuerst nach den vorkommenden Ziffern gleicher Häufigkeit ab, und danach
nach den möglichen Anordnungen der Ziffern. Ausführlich folgender schwierigerer Fall:
f) Wir können auf 10

2
Weisen die
 Menge der beiden doppelt vorkommenden Ziffern
8
auswählen und danach auf 1 Weisen die (hier einelementige) Menge der einfach
vorkommenden  Ziffern. Danach kann man ein Ziffernpaar (etwa das mit der kleineren
5
Ziffer)auf 2 Weisen auf die 5 Stellen unserer Zahl platzieren, dann das zweite Paar
auf 32 Weisen. Der Platz der einzelnen Ziffer
 ist dann festgelegt (oder, um nach
1
demselbenMuster
  fortzufahren, kann auf 1 = 1 Weisen gewählt werden). Folglich
10 8 5 3

gibt es 2 1 2 2 = 10 800 Zahlen der genannten Art.
Mit analoger Vorgehensweise erhält man
a) 10

1
= 10,

b) 10
 9 5
1 1 4
= 450,

c) 10
 9 5 2
1 2 3 1
= 7 200,

d) 10
 9 5
1 1 3
= 900,

e) 10
 9 5 3 2
1 3 2 1 1
= 50 400,

f) Siehe oben, 10 800,

1
10
 5 4 3 2
g) 5 1 1 1 1
= 30 240.

Die Summe der sieben erhaltenen Anzahlen ist 100 000, die Anzahl aller betrachteter
Zahlen.
(a) und g) zusammen 1 Pkt. , b) und c) zusammen 1 Pkt., sonst je Antwort 1 Pkt.)

Lösung Aufgabe 3.4: (insgesamt 5 Pkt.)


Wir wählen als Grundmenge alle 3-Variationen mit Wiederholung aus {1, 2, 3, 4, 5},
von denen es 53 gibt. (2 Pkt.)
1 1
a) 53
= 125
(1 Pkt.),
5 1
b) 53
= 25
(1 Pkt.),
5·4·3 12
c) 53
= 25
(1 Pkt.).

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