Sie sind auf Seite 1von 9

Überarbeitet am: 28.6.

2017
SICHERHEITSDATENBLATT Version: 6
gemäß Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 (REACH) und Verordnung (EU) Nr. Sprache: de-DE
2015/830 Gedruckt: 30.6.2017

Tolyltriazol
Seite: 1 von 9

ABSCHNITT 1: Bezeichnung des Stoffs beziehungsweise des


Gemischs und des Unternehmens
1.1 Produktidentifikator
Handelsname: Tolyltriazol
REACH-Registrierungsnr.: 01-2119979081-35-xxxx
CAS-Nummer: 29385-43-1
EG-Nummer: 249-596-6
1.2 Relevante identifizierte Verwendungen des Stoffs oder Gemischs und Verwendungen,
von denen abgeraten wird
Allgemeine Verwendung: Korrosionsinhibitor.
Nur für industrielle und gewerbliche Verwendung.

1.3 Einzelheiten zum Lieferanten, der das Sicherheitsdatenblatt bereitstellt


Firmenbezeichnung: Inter-Harz GmbH
Straße/Postfach: Rostock-Koppel 10
PLZ, Ort: 25365 Klein Offenseth-Sparrieshoop
Deutschland
WWW: www.interharz-international.com
E-Mail: info@interharz.de
Telefon: +49 (0)4121-2608-0
Telefax: +49 (0)4121-2608-55
Auskunft gebender Bereich:
Inter-Harz GmbH
Telefon: +49 (0)4121-2608-0
Telefax: +49 (0)4121-2608-55
E-Mail: info@interharz.de

1.4 Notrufnummer
GIZ-Nord, Göttingen, Telefon: +49 (0)551-19240

ABSCHNITT 2: Mögliche Gefahren


2.1 Einstufung des Stoffs oder Gemischs
Einstufung gemäß EG-Verordnung 1272/2008 (CLP)
Acute Tox. 4; H302 Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.
Aquatic Chronic 2; H411 Giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

2.2 Kennzeichnungselemente
Kennzeichnung (CLP)

Signalwort: Achtung
Gefahrenhinweise: H302 Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.
H411 Giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

gedruckt von INTER-HARZ mit Qualisys SUMDAT


Überarbeitet am: 28.6.2017
SICHERHEITSDATENBLATT Version: 6
gemäß Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 (REACH) und Verordnung (EU) Nr. Sprache: de-DE
2015/830 Gedruckt: 30.6.2017

Tolyltriazol
Seite: 2 von 9

Sicherheitshinweise: P264 Nach Gebrauch Hände und Gesicht gründlich waschen.


P270 Bei Gebrauch nicht essen, trinken oder rauchen.
P273 Freisetzung in die Umwelt vermeiden.
P301+P312 BEI VERSCHLUCKEN: Bei Unwohlsein
GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt anrufen.
P330 Mund ausspülen.
P391 Verschüttete Mengen aufnehmen.
P501 Inhalt/Behälter der Problemabfallentsorgung zuführen.
2.3 Sonstige Gefahren
Kann bei Dispersion ein explosionsgefährliches Staub-Luft-Gemisch bilden.
Ergebnisse der PBT- und vPvB-Beurteilung:
Dieser Stoff erfüllt nicht die PBT-/vPvB-Kriterien der REACH-Verordnung, Annex XIII.

ABSCHNITT 3: Zusammensetzung / Angaben zu Bestandteilen


3.1 Stoffe
Chemische Charakterisierung:
C7 H7 N3
Methyl-1H-benzotriazol
Tolyltriazole (TTA)
CAS-Nummer: 29385-43-1
EG-Nummer: 249-596-6

ABSCHNITT 4: Erste-Hilfe-Maßnahmen
4.1 Beschreibung der Erste-Hilfe-Maßnahmen
Nach Einatmen: Betroffenen an die frische Luft bringen; falls erforderlich, Gerätebeatmung bzw.
Sauerstoffzufuhr. Arzt hinzuziehen.
Nach Hautkontakt: Kontaminierte Kleidung sofort ausziehen und betroffene Körperstellen sofort mit viel
Wasser abwaschen. Bei andauernder Hautreizung Arzt aufsuchen.
Nach Augenkontakt: Sofort bei geöffnetem Lidspalt 10 bis 15 Minuten mit fließendem Wasser spülen.
Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter ausspülen.
Anschließend Augenarzt aufsuchen.
Nach Verschlucken: Mund ausspülen und reichlich Wasser nachtrinken. Sofort Arzt hinzuziehen. Niemals
darf einem Bewusstlosen etwas über den Mund verabreicht werden.
4.2 Wichtigste akute und verzögert auftretende Symptome und Wirkungen
Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.
4.3 Hinweise auf ärztliche Soforthilfe oder Spezialbehandlung
Vergiftungssymptome können auch erst nach vielen Stunden auftreten, deshalb
ärztliche Überwachung mindestens bis 48 Stunden nach dem Unfall. Symptomatische
Behandlung.

ABSCHNITT 5: Maßnahmen zur Brandbekämpfung


5.1 Löschmittel
Geeignete Löschmittel: Wassersprühstrahl, Schaum, Trockenlöschpulver, Kohlendioxid
Aus Sicherheitsgründen ungeeignete Löschmittel:
Wasservollstrahl
gedruckt von INTER-HARZ mit Qualisys SUMDAT
Überarbeitet am: 28.6.2017
SICHERHEITSDATENBLATT Version: 6
gemäß Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 (REACH) und Verordnung (EU) Nr. Sprache: de-DE
2015/830 Gedruckt: 30.6.2017

Tolyltriazol
Seite: 3 von 9

5.2 Besondere vom Stoff oder Gemisch ausgehende Gefahren


Gefahr der Bildung toxischer Pyrolyseprodukte. Im Brandfall können entstehen:
Stickoxide (NOx), Cyanwasserstoff, Kohlenmonoxid und Kohlendioxid.
5.3 Hinweise für die Brandbekämpfung
Besondere Schutzausrüstung bei der Brandbekämpfung:
Umgebungsluftunabhängiges Atemschutzgerät und Feuerschutzkleidung tragen.
Zusätzliche Hinweise: Kann bei Dispersion ein explosionsgefährliches Staub-Luft-Gemisch bilden.
Eindringen von Löschwasser in Oberflächengewässer oder Grundwasser vermeiden.
Gefährdete Behälter mit Sprühwasser kühlen.

ABSCHNITT 6: Maßnahmen bei unbeabsichtigter Freisetzung


6.1 Personenbezogene Vorsichtsmaßnahmen, Schutzausrüstungen und in Notfällen
anzuwendende Verfahren
Geeignete Schutzausrüstung tragen. Berührung mit den Augen und der Haut
vermeiden. Für ausreichende Lüftung sorgen. Staubbildung vermeiden. Staub nicht
einatmen. Ungeschützte Personen fernhalten.
6.2 Umweltschutzmaßnahmen
Eindringen in Erdreich, Gewässer oder Kanalisation verhindern. Gegebenenfalls
zuständige Behörden benachrichtigen.
6.3 Methoden und Material für Rückhaltung und Reinigung
Trocken aufnehmen und in geeigneten Behältern der Entsorgung zuführen.
Nachreinigen. Staubentwicklung vermeiden.
Zusätzliche Hinweise: Alle Zündquellen entfernen, wenn gefahrlos möglich.
6.4 Verweis auf andere Abschnitte
Siehe ergänzend Abschnitt 8 und 13.

ABSCHNITT 7: Handhabung und Lagerung


7.1 Schutzmaßnahmen zur sicheren Handhabung
Hinweise zum sicheren Umgang:
Geeignete Schutzausrüstung tragen. Berührung mit den Augen und der Haut
vermeiden. Für ausreichende Lüftung sorgen. Staubbildung vermeiden. Staub nicht
einatmen.
Hinweise zum Brand- und Explosionsschutz:
Maßnahmen gegen elektrostatische Aufladungen treffen. Das Produkt ist brennbar,
deshalb Zündquellen und übermäßige Erhitzung vermeiden.
Bei der Arbeit nicht rauchen.
Staubexplosionsgefahr: Kann bei Dispersion ein explosionsgefährliches Staub-Luft-Gemisch bilden.

7.2 Bedingungen zur sicheren Lagerung unter Berücksichtigung von Unverträglichkeiten


Anforderungen an Lagerräume und Behälter:
Behälter trocken, dicht geschlossen halten und an einem kühlen, gut gelüfteten Ort
aufbewahren.
Zusammenlagerungshinweise:
Nicht zusammen mit Säuren/Laugen und Oxidationsmitteln lagern.
Lagerklasse: 11 = Brennbare Feststoffe
7.3 Spezifische Endanwendungen
Es liegen keine Informationen vor.

gedruckt von INTER-HARZ mit Qualisys SUMDAT


Überarbeitet am: 28.6.2017
SICHERHEITSDATENBLATT Version: 6
gemäß Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 (REACH) und Verordnung (EU) Nr. Sprache: de-DE
2015/830 Gedruckt: 30.6.2017

Tolyltriazol
Seite: 4 von 9

ABSCHNITT 8: Begrenzung und Überwachung der


Exposition/Persönliche Schutzausrüstungen
8.1 Zu überwachende Parameter
Arbeitsplatzgrenzwerte:

Typ Grenzwert
Deutschland: DFG Kurzzeit 2,4 mg/m³ Staubgrenzwert alveolengängige Fraktion
Deutschland: DFG Langzeit 0,3 mg/m³ Staubgrenzwert alveolengängige Fraktion
Deutschland: DFG Langzeit 4 mg/m³ Staubgrenzwert einatembare Fraktion
Deutschland: TRGS 900 Kurzzeit 2,5 mg/m³ Staubgrenzwert alveolengängige Fraktion
Deutschland: TRGS 900 Kurzzeit 20 mg/m³ Staubgrenzwert einatembare Fraktion
Deutschland: TRGS 900 Langzeit 1,25 mg/m³ Staubgrenzwert alveolengängige Fraktion
Deutschland: TRGS 900 Langzeit 10 mg/m³ Staubgrenzwert einatembare Fraktion

DNEL/DMEL: DNEL Arbeiter, langzeitig, systemisch, inhalativ: 8,8 mg/m³


DNEL Arbeiter, langzeitig, systemisch, dermal: 0,5 mg/kg bw/d
DNEL Verbraucher, langzeitig, systemisch, inhalativ: 4,4 mg/m³
DNEL Verbraucher, langzeitig, systemisch, dermal: 0,25 mg/kg bw/d
DNEL Verbraucher, langzeitig, systemisch, oral: 0,25 mg/kg bw/d
DNEL Verbraucher, kurzzeitig, systemisch, oral: 0,25 mg/kg bw/d
PNEC: PNEC Wasser (Süßwasser): 0,008 mg/L
PNEC Wasser (Meerwasser): 0,008 mg/L
PNEC Wasser (periodische Freisetzung): 0,086 mg/L
PNEC Kläranlage: 39,4 mg/L
PNEC Sediment (Süßwasser): 0,003 mg/kg dw
PNEC Sediment (Meerwasser): 0,003 mg/kg dw
PNEC Boden: 0,002 mg/kg

8.2 Begrenzung und Überwachung der Exposition


Für gute Belüftung des Arbeitsraumes und/oder Absaugeinrichtung am Arbeitsplatz
sorgen.

Persönliche Schutzausrüstung
Begrenzung und Überwachung der Exposition am Arbeitsplatz
Atemschutz: Bei Staubbildung: Staubmaske.
Halbmaske mit P2- oder P3-Filter.
Handschutz: Schutzhandschuhe gemäß EN 374.
Handschuhmaterial: Nitrilkautschuk - Schichtstärke: > 0,11 mm.
Durchbruchzeit (maximale Tragedauer): >480 min.
Die Angaben des Herstellers der Schutzhandschuhe zu Durchlässigkeiten und
Durchbruchzeiten sind zu beachten.
Augenschutz: Dicht schließende Schutzbrille gemäß EN 166.
Körperschutz: Bei der Arbeit geeignete Schutzkleidung tragen.
Schutz- und Hygienemaßnahmen:
Berührung mit den Augen und der Haut vermeiden.
Kontaminierte Kleidung wechseln.
Nach Arbeitsende Hände und Gesicht waschen.
Bei der Arbeit nicht essen, trinken, rauchen.
Staubentwicklung vermeiden. Staub nicht einatmen.

gedruckt von INTER-HARZ mit Qualisys SUMDAT


Überarbeitet am: 28.6.2017
SICHERHEITSDATENBLATT Version: 6
gemäß Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 (REACH) und Verordnung (EU) Nr. Sprache: de-DE
2015/830 Gedruckt: 30.6.2017

Tolyltriazol
Seite: 5 von 9

ABSCHNITT 9: Physikalische und chemische Eigenschaften


9.1 Angaben zu den grundlegenden physikalischen und chemischen Eigenschaften
Aussehen: Aggregatzustand bei 20 °C und 101,3 kPa: fest
Form: Granulat
Farbe: hellbraun
Geruch: schwach
Geruchsschwelle: Keine Daten verfügbar
pH-W ert: bei 20 °C: ca. 7 g/L
Schmelzpunkt/Gefrierpunkt: 76 - 88 °C
Siedebeginn und Siedebereich: 160 °C
Flammpunkt/Flammpunktbereich: 190 °C
Verdampfungsgeschwindigkeit: nicht anwendbar
Entzündbarkeit: Keine Daten verfügbar
Explosionsgrenzen: OEG (Obere Explosionsgrenze): ca. 30 g/m³
Dampfdruck: bei 25 °C: 0,143 hPa
Dampfdichte: nicht anwendbar
Dichte: bei 20 °C: 1,26 - 1,27 g/cm³
Wasserlöslichkeit: 4,05 g/L
Verteilungskoeffizient n-Octanol/Wasser: bei 25 °C: 1,079 - 1,081 log P(o/w)
Aufgrund des Verteilungskoeffizienten n-Octanol/Wasser ist eine
nennenswerte Anreicherung in Organismen nicht zu erwarten.
Selbstentzündungstemperatur: nicht selbstentzündlich
Zersetzungstemperatur: 195 °C
Viskosität, kinematisch: nicht anwendbar
Explosive Eigenschaften: Das Produkt ist in der angelieferten Form nicht staubexplosionsfähig;
jedoch führt die Anreicherung von Feinstaub zur Staubexplosionsgefahr.
Oxidierende Eigenschaften: Keine Daten verfügbar

9.2 Sonstige Angaben


Zündtemperatur: 400 °C

ABSCHNITT 10: Stabilität und Reaktivität


10.1 Reaktivität
Reagiert mit starken Oxidationsmitteln. Das Produkt ist in der angelieferten Form nicht
staubexplosionsfähig; jedoch führt die Anreicherung von Feinstaub zur
Staubexplosionsgefahr.

10.2 Chemische Stabilität


Stabil unter angegebenen Lagerungsbedingungen.

10.3 Möglichkeit gefährlicher Reaktionen


Kann bei Dispersion ein explosionsgefährliches Staub-Luft-Gemisch bilden.

10.4 Zu vermeidende Bedingungen


Von Hitze, heißen Oberflächen, Funken, offenen Flammen sowie anderen
Zündquellenarten fernhalten. Nicht rauchen.

10.5 Unverträgliche Materialien


Nicht zusammen mit Säuren/Laugen und Oxidationsmitteln lagern.

gedruckt von INTER-HARZ mit Qualisys SUMDAT


Überarbeitet am: 28.6.2017
SICHERHEITSDATENBLATT Version: 6
gemäß Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 (REACH) und Verordnung (EU) Nr. Sprache: de-DE
2015/830 Gedruckt: 30.6.2017

Tolyltriazol
Seite: 6 von 9

10.6 Gefährliche Zersetzungsprodukte


Im Brandfall können entstehen: Stickoxide (NOx), Cyanwasserstoff, Kohlenmonoxid
und Kohlendioxid.
Thermische Zersetzung: 195 °C

ABSCHNITT 11: Toxikologische Angaben


11.1 Angaben zu toxikologischen Wirkungen
Akute Toxizität: LD50 Ratte, oral: 720 mg/kg
Toxikologische Wirkungen:
Akute Toxizität (oral): Acute Tox. 4; H302 = Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.
Akute Toxizität (dermal): Aufgrund der verfügbaren Daten sind die Einstufungskriterien
nicht erfüllt.
Akute Toxizität (inhalativ): Aufgrund der verfügbaren Daten sind die
Einstufungskriterien nicht erfüllt.
Ätz-/Reizwirkung auf die Haut: Aufgrund der verfügbaren Daten sind die
Einstufungskriterien nicht erfüllt. Schwach reizend
Augenschädigung/-reizung: Aufgrund der verfügbaren Daten sind die
Einstufungskriterien nicht erfüllt. Schwach reizend
Sensibilisierung der Atemwege: Aufgrund der verfügbaren Daten sind die
Einstufungskriterien nicht erfüllt.
Sensibilisierung der Haut: Aufgrund der verfügbaren Daten sind die
Einstufungskriterien nicht erfüllt.
Keimzellmutagenität/Genotoxizität: Aufgrund der verfügbaren Daten sind die
Einstufungskriterien nicht erfüllt.
Ames-Test: negativ
Karzinogenität: Fehlende Daten.
Reproduktionstoxizität: Aufgrund der verfügbaren Daten sind die Einstufungskriterien
nicht erfüllt.
Wirkungen auf und über die Muttermilch: Fehlende Daten.
Spezifische Zielorgan-Toxizität (einmalige Exposition): Aufgrund der verfügbaren Daten
sind die Einstufungskriterien nicht erfüllt.
Spezifische Zielorgan-Toxizität (wiederholte Exposition): Aufgrund der verfügbaren
Daten sind die Einstufungskriterien nicht erfüllt.
Aspirationsgefahr: Aufgrund der verfügbaren Daten sind die Einstufungskriterien nicht
erfüllt.

ABSCHNITT 12: Umweltbezogene Angaben


12.1 Toxizität
Aquatische Toxizität: Algentoxizität:
EC50 Scenedesmus subspicatus: 52 mg/L/72h
Daphnientoxizität:
EC50 Daphnia magna (Großer Wasserfloh): 55 mg/L/48h
Fischtoxizität:
LC50 Cyprinodon variegatus: 55 mg/L/96h
Wassergefährdungsklasse:
2 = wassergefährdend (WGK-Katalognummer 1449)

gedruckt von INTER-HARZ mit Qualisys SUMDAT


Überarbeitet am: 28.6.2017
SICHERHEITSDATENBLATT Version: 6
gemäß Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 (REACH) und Verordnung (EU) Nr. Sprache: de-DE
2015/830 Gedruckt: 30.6.2017

Tolyltriazol
Seite: 7 von 9

12.2 Persistenz und Abbaubarkeit


Sonstige Hinweise: Biologische Abbaubarkeit: 4 %/28d (OECD 301C).

12.3 Bioakkumulationspotenzial
Verteilungskoeffizient n-Octanol/Wasser:
bei 25 °C: 1,079 - 1,081 log P(o/w)
Aufgrund des Verteilungskoeffizienten n-Octanol/Wasser ist eine nennenswerte
Anreicherung in Organismen nicht zu erwarten.

12.4 Mobilität im Boden


Keine Daten verfügbar

12.5 Ergebnisse der PBT- und vPvB-Beurteilung


Dieser Stoff erfüllt nicht die PBT-/vPvB-Kriterien der REACH-Verordnung, Annex XIII.

12.6 Andere schädliche Wirkungen


Allgemeine Hinweise: Nicht in das Grundwasser, in Gewässer oder in die Kanalisation gelangen lassen.
Trinkwassergefährdung bereits beim Auslaufen geringer Mengen in den Untergrund.

ABSCHNITT 13: Hinweise zur Entsorgung


13.1 Verfahren der Abfallbehandlung
Produkt
Abfallschlüsselnummer: 07 01 08* = andere Reaktions- und Destillationsrückstände
* = Die Entsorgung ist nachweispflichtig.
Empfehlung: Verbrennung mit behördlicher Genehmigung.
Verpackung
Empfehlung: Entsorgung gemäß den behördlichen Vorschriften. Nicht kontaminierte und
restentleerte Verpackungen können einer Wiederverwertung zugeführt werden.
Verpackungen aus Kunststoff; Verpackungen aus Metall

ABSCHNITT 14: Angaben zum Transport


14.1 UN-Nummer
UN 3077

14.2 Ordnungsgemäße UN-Versandbezeichnung


ADR/RID, ADN: UN 3077, UMWELTGEFÄHRDENDER STOFF, FEST, N.A.G. (Methyl-1H-benzotriazol)
IMDG, IATA-DGR: UN 3077, ENVIRONMENTALLY HAZARDOUS SUBSTANCE, SOLID, N.O.S.
(Methyl-1H-benzotriazole)

14.3 Transportgefahrenklassen
ADR/RID, ADN: Klasse 9, Code: M7
IMDG: Class 9, Subrisk-
IATA-DGR: Class 9

14.4 Verpackungsgruppe
III

gedruckt von INTER-HARZ mit Qualisys SUMDAT


Überarbeitet am: 28.6.2017
SICHERHEITSDATENBLATT Version: 6
gemäß Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 (REACH) und Verordnung (EU) Nr. Sprache: de-DE
2015/830 Gedruckt: 30.6.2017

Tolyltriazol
Seite: 8 von 9

14.5 Umweltgefahren
Meeresschadstoff - IMDG: ja
Meeresschadstoff - ADN: ja

14.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Verwender


Landtransport (ADR/RID)
Warntafel: ADR/RID: Gefahrnummer 90, UN-Nummer UN 3077
Gefahrzettel: 9
Sondervorschriften: 274 335 375 601
Begrenzte Mengen: 5 kg
EQ: E1
Verpackung - Anweisungen: P002 IBC08 LP02 R001
Verpackung - Sondervorschriften: PP12 B3
Sondervorschriften für die Zusammenpackung:
MP10
Ortsbewegliche Tanks - Anweisungen: T1 BK1 BK2 BK3
Ortsbewegliche Tanks - Sondervorschriften: TP33
Tankcodierung: SGAV LGBV
Tunnelbeschränkungscode: -
Binnenschiffstransport (ADN)
Gefahrzettel: 9
Sondervorschriften: 274 335 375 601
Begrenzte Mengen: 5 kg
EQ: E1
Beförderung zugelassen: T
Ausrüstung erforderlich: PP
Seeschiffstransport (IMDG)
EmS: F-A, S-F
Sondervorschriften: 274, 335, 966, 967, 969
Begrenzte Mengen: 5 kg
Freigestellte Mengen: E1
Verpackung - Anweisungen: P002, LP02
Verpackung - Vorschriften: PP12
IBC - Anweisungen: IBC08
IBC - Vorschriften: B3
Tankanweisungen - IMO: -
Tankanweisungen - UN: T1, BK2, BK2, BK3
Tankanweisungen - Vorschriften: TP33
Stauung und Handhabung: Category A. SW23
Eigenschaften und Bemerkung: -
Trenngruppe: none
Lufttransport (IATA)
Gefahrzettel: Miscellaneous
Freigestellte Menge Kodierung: E1
Passagier- und Frachtflugzeug : Begrenzte Menge:
Pack.Instr. Y956 - Max. Net Qty/Pkg. 30 kg G
Passagier- und Frachtflugzeug: Pack.Instr. 956 - Max. Net Qty/Pkg. 400 kg
Nur Frachtflugzeug: Pack.Instr. 956 - Max. Net Qty/Pkg. 400 kg
Sondervorschriften: A97 A158 A179 A197
Emergency Response Guide-Code (ERG): 9L

14.7 Massengutbeförderung gemäß Anhang II des MARPOL-Übereinkommens und gemäß


IBC-Code
Keine Daten verfügbar

gedruckt von INTER-HARZ mit Qualisys SUMDAT


Überarbeitet am: 28.6.2017
SICHERHEITSDATENBLATT Version: 6
gemäß Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 (REACH) und Verordnung (EU) Nr. Sprache: de-DE
2015/830 Gedruckt: 30.6.2017

Tolyltriazol
Seite: 9 von 9

ABSCHNITT 15: Rechtsvorschriften


15.1 Vorschriften zu Sicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz/spezifische
Rechtsvorschriften für den Stoff oder das Gemisch
Nationale Vorschriften - Deutschland
Lagerklasse: 11 = Brennbare Feststoffe
Wassergefährdungsklasse:
2 = wassergefährdend (WGK-Katalognummer 1449)
Hinweise zur Beschäftigungsbeschränkung:
Beschäftigungsbeschränkungen für Jugendliche beachten.
Beschäftigungsbeschränkungen für werdende und stillende Mütter beachten.
Nationale Vorschriften - EG-Mitgliedstaaten
Kennzeichnung der Verpackung bei einem Inhalt <= 125mL

Signalwort: Achtung
Gefahrenhinweise: entfällt
Sicherheitshinweise: P301+P312 BEI VERSCHLUCKEN: Bei Unwohlsein
GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt anrufen.
15.2 Stoffsicherheitsbeurteilung
Keine Daten verfügbar

ABSCHNITT 16: Sonstige Angaben


Weitere Informationen
Literatur: BG RCI:
- Merkblatt M050 'Umgang mit Gefahrstoffen'
- Merkblatt M053 'Arbeitsschutzmaßnahmen bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen'
Grund der letzten Änderungen:
Änderung in Abschnitt 1: REACH-Registrierungsnr.
Änderung in Abschnitt 15: Störfallverordnung
Allgemeine Überarbeitung
Erstausgabedatum: 4.7.2014
Datenblatt ausstellender Bereich
Ansprechpartner: siehe Abschnitt 1: Auskunft gebender Bereich
Für Abkürzungen und Akronyme siehe ECHA: Leitlinien zu den Informationsanforderungen und zur
Stoffsicherheitsbeurteilung, Kapitel R.20 (Verzeichnis von Begriffen und Abkürzungen).
Die Angaben in diesem Datenblatt sind nach bestem Wissen zusammengestellt und entsprechen dem
Stand der Kenntnis zum Überarbeitungsdatum. Sie sichern jedoch nicht die Einhaltung bestimmter
Eigenschaften im Sinne der Rechtsverbindlichkeit zu.

gedruckt von INTER-HARZ mit Qualisys SUMDAT

Das könnte Ihnen auch gefallen