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SICHERHEITSDATENBLATT (EC 1907/2006)

KALIUMCARBONAT LAUGE 50 %IG, REIN


Version: 6.3 / DE Material-Nr
Überarbeitet am: 10.02.2016 Spezifikation 116078
Erstelldatum: 10.08.2001 VA-Nr
ersetzt Version: 6.2
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ABS CHNITT 1: Bezeichnung des Stoffs bzw. des Gemischs und de s Unternehmens
1.1. Produktidentifi kator
Handelsname KALIUMCA RBONA T LAUGE 50 % IG, RE IN
CAS-Nr. 584-08-7
REACH-Registrier-Nr.:: falls vorhanden im Kap. 3 aufgeführt

1.2. Relevante identifizierte Verwendungen des Stoffs oder Gemischs und Verwendungen, von
denen abgeraten wird
Relevante identifizierte Anorganische Zwischenprodukte
Verwendungen

1.3. Einzelheiten zum Lieferanten, der das Sicherheitsdatenblatt bereitstellt


Firma E vonik Performance Materials GmbH
Product Stewardship
Postfach 1345
D-63404 Hanau
Telefon +49 (0)6181 59-3207
Telefax +49 (0)6181 59-2083
Email Adresse sds-info-epm@evonik.com
1.4. Notrufnummer
Notfallauskunft +49 (0)2365 49-2232 (Dolmetscherservice verfügbar)
Notfallauskunft +49 (0)2365 49-4423 (Telefax)

ABS CHNITT 2: Mögliche Gefahren


2.1. Einstufung des Stoffs oder Gemischs
Einstufung gemäß Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 [CLP ].
Hautreizung Kategorie 2 H315
Augenreizung Kategorie 2 H319
2.2. Kennzeichnungselemente
Kennzeichnung gemäß (EG) 1272/2008

Gesetzliche Grundlage EU-CLP gemäß Verordnung (EG) Nr. 1272/2008


Symbol(e)

Signalwort Achtung

Gefahrenhinweis H315 - Verursacht Hautreizungen.


H319 - Verursacht schwere Augenreizung.

Sicherheitshinweis: Prävention P264 - Nach Gebrauch Haut gründlich waschen.


P280 - Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz tragen.

Sicherheitshinweis: Reaktion P302 + P352 - BEI BERUEHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser/ Seife waschen.
P305 + P351 + P338 - BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang
behutsam mit Wasser spülen. Vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen.
Weiter spülen.
P332 + P313 - Bei Hautreizung: Ärztlichen Rat einholen/ ärztliche Hilfe hinzuziehen.
P362 - Kontaminierte Kleidung ausziehen und vor erneutem Tragen waschen.

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2.3. Sonstige Gefahren


Risikohinweise für Mensch und Umwelt
Verunreinigung des Grundwassers durch das Material vermeiden.
Eine PBT/ vP vB Beurteilung ist nicht verfügbar, da eine chemische Sicherheitsbeurt eilung nicht
erforderlich ist / nicht durchgeführt wurde.

ABS CHNITT 3: Zusammensetzung/ Angaben zu Bestandteilen

3.1. Stoffe
-
3.2. Gemische
Angaben zu Bestandteilen / Gefährliche Inhaltsstoffe gemäß EU-CLP -Verordnung (EG) Nr.
1272/2008

 Wasser Ø 50,00%
CAS-Nr. 7732-18-5 EG-Nr. 231-791-2
Anmerkungen Keine gefährliche Substanz oder Mischung.
 Kaliumcarbonat Ø 50,00%
CAS-Nr. 584-08-7 EG-Nr. 209-529-3 REACH-Nr. 01-2119532646-36-0000
Ätz-/Reizwirkung auf die Haut Kategorie 2 H315
Schwere Augenschädigung/Augenreizung Kategorie 2 H319
Spezifische Zielorgan-Toxizität (einmalige Exposition) (inhalativ, Atemwege) Kategorie 3 H335

Texte der H-Sätze siehe Kapitel 16

ABS CHNITT 4: Erste-Hilfe-Maßnahmen


4.1. Beschreibung der Erste-Hilfe-Maßnahmen
Beschmutzte oder getränkte Kleidung ausziehen.
Einatmen
Nach Einatmen von Aerosolen oder Nebeln:
Mögliche Beschwerden: Schleimhautreizung (Nase, Rachen, Augen), Husten, Niesen, Tränenfluss.
Betroffene an die frische Luft bringen.
Bei anhaltenden Beschwerden ärztlicher Behandlung zuführen.
Hautkontakt
Sofort mit viel Wasser abwaschen.
Bei anhaltenden Beschwerden ärztlicher Behandlung zuführen.
Augenkontakt
Bei geöffnet em Lidspalt sofort mindestens 5 Minuten gründlich mit viel Wasser, ggf. mit Augenspüllösung
spülen.
Augenarzt vorstellen.
Verschlucken
Mund mit Wasser ausspülen lassen.
Sofort viel Wasser in kleinen Schlucken trinken lassen (Verdünnungse ffekt).
Arzt aufsuchen.
4.2. Wichtigste akute oder verzögert auftretende Symptome und Wirkungen
4.3. Hinweise auf ärztliche Soforthilfe oder Spezialbehandlung
Falls erforderlich, Therapie der Reiz wirkung.
Nach Verschlucken:
Frühendoskopie zur Beurteilung eventuell aufgetretener Schleimhautläsionen in Ösophagus und Magen.
Gegebenenfalls Absaugung verbliebener Substanz reste.

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ABS CHNITT 5: Maßnahmen zur Brandbekämpfung


5.1. Löschmittel
Geeignete Löschmittel: Produkt ist nicht brennbar.
Bei Umgebungsbränden:
Wassersprühstrahl, Schaum, CO2, Löschpulver
Ungeeignete Löschmittel: Wasservollstrahl
5.2. Besondere vom Stoff oder Gemisch ausgehende Gefahren
Behälter mit Wassersprühstrahl aus geschützter Position kühlen.
5.3. Hinweise für die Brandbekämpfung
Löschwasser darf nicht in die Kanalisation, Untergrund oder Gewässer gelangen. Für ausreichende
Löschwasserrückhaltemöglichkeiten sorgen. Kontaminiertes Löschwasser muss entsprechend den
örtlichen behördlichen Vorschriften entsorgt werden.
Brandrückstände sind vorschriftsmäßig zu entsorgen.
Bei Brand: Umgebungsluftunabhängiges Atemschutzgerät tragen.
Geeignet e Schutzkleidung tragen.

ABS CHNITT 6: Maßnahmen bei unbeabsichtigter Freisetzung


6.1. Personenbezogene Vorsichtsmaßnahmen, Schutzausrüstungen und in Notfällen
anzuwendende Verfahren
Produkt ist reizend
Berührung mit der Haut und den Augen vermeiden.
Persönliche Schutzausrüstung tragen; siehe Abschnitt 8.
6.2. Umweltschutzmaßnahmen
Keine besonderen Umweltschutzmaßnahmen erforderlich.
6.3. Methoden und Material für Rückhaltung und Reinigung
Mit inertem flüssigkeitsbindendem Material aufnehmen (z.B. Sand, Silikagel, Säurebindemittel,
Universalbindemittel, Sägemehl).
Nach der Reinigung Spuren mit Wasser wegspülen.
Geeignet e Bindemittel:
Holzmehl
Flüssigkeitsbinder
6.4. Verweis auf andere Abschnitte
Persönliche Schutzausrüstung tragen; siehe Abschnitt 8.

ABS CHNITT 7: Handhabung und Lagerung


7.1. Schutzmaßnahmen zur sicheren Handhabung
Produktreste auf / an den Behältern vermeiden.
7.2. Bedingungen zur sicheren Lagerung unter Berücksi chtigung von Unverträglichkeiten
Hinweise zum Brand- und Explosionsschutz
Keine besonderen Maßnahmen erforderlich.
Lagerung
Im Originalbehälter dicht geschlossen, kühl und trocken aufbewahren.
Weitere Angaben
Eine ordnungsgemäße Beförderung ist sicherzustellen durch die Beachtung der Stapelhöhe, Sicherung
der Behälter gegen Herabfallen und ihre vorschriftsmäßige Kennzeichnung.
Lagerklasse (LGK)
12 - Nicht brennbare Flüssigkeiten
7.3. Spezifische Endanwendungen

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Spezifische Endanwendungen, die über die Angaben in Abschnitt 1 hinausgehen, sind uns derzeit nicht
bekannt.

ABS CHNITT 8: Begrenzung und Überwachung der Exposition/Persönliche Schutzausrüstungen


8.1. Zu überwachende Parameter

DNEL/ DMEL-Werte
Anmerkungen Für dieses Produkt ist keine Stoffsicherheitsbeurteilung
erforderlich/durchgeführt worden.

PNEC-Werte
Anmerkungen Für dieses Produkt ist keine Stoffsicherheitsbeurteilung
erforderlich/durchgeführt worden.

8.2. Begrenzung und Überwachung der Exposition


Persönliche Schutzausrüstung
Atem schutz
bei Auftreten von Dämpfen und Aerosolen
Atemschutzgerät mit geeignetem Filter benutzen oder umgebungsluftunabhängiges Atemschutzgerät
tragen.
Geeignet es Filter: A, Kennfarbe braun.
Tragezeitbegrenzung für Atemschutz beachten.
Handschutz
Bei längerem Umgang oder Umgang mit großen Mengen
Handschuhmaterial Nitril, zum Beispiel, Camatril 731, Kächele -Cama Latex GmbH (K CL), Deutschland
Materialstärke 0,33 mm
Methode DIN EN 374
Bei kurzzeitigem Umgang oder Umgang mit kleinen Mengen
Handschuhmaterial Nitril, zum Beispiel, Dermatril P 743, Kächele-Cama Latex GmbH (K CL), Deutschland
Materialstärke 0,2 mm
Methode DIN EN 374
Handschuhmaterial Fluorkautschuk (Viton), Fluorkautschuk-Terpolymer (FPM)
Materialstärke 0,4 mm
Durchbruchzeit > 480 min
Methode DIN EN 374
Augenschutz
Schutzbrille mit Seitenschutz gemäß EN 166
Haut- und Körperschutz
Körperschutzmittel sind in ihrer Aus führung in Abhängigkeit von Gefahrstoffkonzentration und -menge
arbeitsplatzspezifisch auszuwählen.
Hygienemaßnahmen
Berührung mit den Augen und der Haut vermeiden.
Bei der Arbeit nicht essen, trinken, rauchen, schnupfen. Vor Pausen und Arbeitsende Hände und/oder
Gesicht waschen.
Mit Produkt verschmutzte oder get ränkte Kleidung und Schuhe wechseln. Vor dem Wiederbenutzen
reinigen.
Schutzmaßnahmen
Die verwendete persönliche Schutzausrüstung muss den Anforderungen der Richtlinie 89/686/EWG und
Änderungen entsprechen (CE -Kennzeichnung).
Die beim Umgang mit Chemikalien ü blichen Vorsichtsmaßnahmen sind zu beachten.

ABS CHNITT 9: Physikali sche und chemische Eigenschaften

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9.1. Angaben zu den grundlegenden physikalischen und chemischen Eigenschaften


Aussehen
Form Flüssigkeit
Farbe farblos
Aggregatzustand flüssig
Geruch geruchlos

Geruchsschwelle: Keine Daten vorhanden

pH-Wer t ca. 12 (20 °C)

Erstarrungspunkt nicht ermittelt

Siedepunkt/Siedebereich 110 °C (1013 hP a)


Wasser

Flammpunkt nicht anwendbar

Verdampfungsgeschwindigkeit Keine Daten vorhanden

Entzündbarkeit ( fest, Keine Daten vorhanden


gasför mig)
Untere Explosionsgrenze Keine Daten vorhanden

Obere Explosionsgrenze Keine Daten vorhanden

Dampfdruck nicht ermittelt

Dampfdichte Keine Daten vorhanden

Dichte 1,54 g/cm3 (20 °C)

Relative Dichte Keine Daten vorhanden

Wasser löslichkeit mischbar

Verteilungskoeffizient: n- Keine Daten vorhanden


Octanol/Wasser
Selbstentzündlichkeit Keine Daten vorhanden

Thermische Zersetzung Keine Daten vorhanden

Viskosität, dynamisch ca. 9,5 mPa.s (20 °C)


DIN 53015

Explosivität Keine Daten vorhanden

Oxidierende Eigenschaften nicht zu erwarten in Hinblick auf die Struktur

9.2. Sonstige Angaben


Zündtemperatur nicht anwendbar

ABS CHNITT 10: Stabilität und Reaktivität


10.1. Reaktivität
Keine weiteren Informationen verfügbar

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10.2. Chemische Stabilität


Keine weiteren Informationen verfügbar
10.3. Möglichkeit gefährlicher Reaktionen
Möglichkeit gefährlicher Ammoniakentwicklung mit: Ammoniumsalzen.
Reaktion Wasserstoffent wicklung mit: verschiedenen Metallen z.B.: Aluminium,
Magnesium, Zink (Knallgasbildung mit Luftsauerstoff).

10.4. Zu vermeidende Bedingungen


Keine weiteren Informationen verfügbar
10.5. Unverträgliche Materialien
Keine weiteren Informationen verfügbar
10.6. Gefährliche Zersetzungsprodukte
Keine weiteren Informationen verfügbar
Exotherme Reaktion mit: Säuren
Entwicklung von Kohlendioxid.

ABS CHNITT 11: Toxikologi sche Angaben


11.1. Angaben zu toxikologischen Wirkungen
Akute Toxizität bei oraler Keine Daten vorhanden
Aufnahme
Akute Toxizität bei Inhalation Keine Daten vorhanden

Akute Toxizität bei Aufnahme Keine Daten vorhanden


über die Haut
Hautreizung Keine Daten vorhanden

Augenreizung Keine Daten vorhanden

Sensibilisierung Keine Daten vorhanden

Beurteilung STOT-Einmalige Keine Daten vorhanden


Exposition
Beurteilung STOT- Wiederholte Keine Daten vorhanden
Exposition
Gefahr der Aspirationstoxizität Keine Daten vorhanden

Gentoxizität in vitro Keine Daten vorhanden

Karzinogenität Keine Daten vorhanden

Reproduktionstoxizität Keine Daten vorhanden

Angaben zur Toxikologie der Bestandteile


Kaliumcarbonat
Akute Toxizität bei oraler LD50 Ratte(männlich/ weiblich): > 2000 mg/kg
Aufnahme Methode: OECD TG 401
Keine Todes fälle beobachtet.

Akute Toxizität bei Inhalation Ratte(männlich/ weiblich): > 4,96 mg/l / 4,5 h / Staub
Methode: US-EPA-Methode
reizend
Keine Todes fälle beobachtet.
Literatur

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Akute Toxizität bei Aufnahme LD50 Kaninchen(männlich/ weiblich): > 2000 mg/kg
über die Haut Methode: US-EPA-Methode
Keine Todes fälle beobachtet.
Literatur

Hautreizung Kaninchen: 500 mg / 24 h


Keine Hautreizung
Methode: FDA, Ermittlung der Sicherheit von Chemikalien in
Lebensmitteln, Arzneimitteln und Kosmetika, 1959

Haut reizung
Aufgrund von Erfahrungen am Menschen

Augenreizung Kaninchen
sehr stark reizend
Methode: Draiz e Test

Augenreizung
Aufgrund von Erfahrungen am Menschen

Sensibilisierung Buehler Test Meerschweinchen: Verursacht keine Hautsensibilisierung.


Methode: US-EPA-Methode
Literatur

Toxizität bei w iederholter Oral Ratte(männlich) / 130 Wochen


Aufnahme Anzahl der Expositionen: täglich
NOAEL: 2667 mg/kg
Testsubstanz: Kaliumhydrogencarbonat
Literatur

Oral Ratte(weiblich) / 130 Wochen


Anzahl der Expositionen: täglich
NOAEL: 3331 mg/kg
Testsubstanz: Kaliumhydrogencarbonat
Literatur

Oral Ratte(männlich) / 13 Wochen


Anzahl der Expositionen: täglich
NOAEL: 4326 mg/kg
Testsubstanz: Kaliumhydrogencarbonat
Literatur

Oral Ratte(weiblich) / 13 Wochen


Anzahl der Expositionen: täglich
NOAEL: 4879 mg/kg
Testsubstanz: Kaliumhydrogencarbonat
Literatur

Oral Ratte(männlich) / 4 Wochen


Anzahl der Expositionen: täglich
NOAEL: 6054 mg/kg
Testsubstanz: Kaliumhydrogencarbonat
Literatur

Oral Ratte(weiblich) / 4 Wochen


Anzahl der Expositionen: täglich
NOAEL: 6137 mg/kg
Testsubstanz: Kaliumhydrogencarbonat
Literatur

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Einatmen Ratte(männlich/weiblich) / 3 Wochen


Anzahl der Expositionen: 6 Stunden/ Tag
NOAEL: 0,062 mg/l
Methode: OECD 412
Literatur

Beurteilung STOT-Einmalige Beurteilung: Kann die Atemwege reizen.


Exposition
Gentoxizität in vitro Ames test Salmonella typhimurium
negativ
Metabolische Aktivierung: mit und ohne
Methode: OECD TG 471
Literatur

Genmutation in Säugerzellen TK +/- Maus-Lymphomazellen (L5178Y )


negativ
Metabolische Aktivierung: mit und ohne
Methode: OECD TG 476
Literatur

Chromos omenaberration CHL-Zellen


negativ
Metabolische Aktivierung: ohne
Methode: OECD TG 473
Literatur

Teratogenität Oral Ratte


NOEL maternal: 180 mg/kg
Methode: OECD TG 414
Literatur

Oral Maus
NOEL maternal: 290 mg/kg
Methode: OECD TG 414
Literatur

ABS CHNITT 12: Umweltbezogene Angaben


Beurteilung Ökotoxizität
Akute aquatische Toxizität Ein Expert-Judgement ergab, dass nach gegenwärtigem Kenntnisstand
keine Einstufung erforderlich ist.
Von diesem Produkt sind keine ökotoxikologischen Wirkungen bekannt.
Chronische aquatische Ein Expert-Judgement ergab, dass nach gegenwärtigem Kenntnisstand
Toxizität keine Einstufung erforderlich ist.
Von diesem Produkt sind keine ökotoxikologischen Wirkungen bekannt.
12.1. Toxizität
Toxizität gegenüber Fischen LC50 Oncorhync hus mykiss: 68 mg/l / 96 h
Testsubstanz: Kaliumcarbonat
Methode: FIFRA Guideline 72-1
Literatur

NOE C Oncorhynchus mykiss: 33 mg/l / 96 h


Testsubstanz: Kaliumcarbonat
Methode: FIFRA Guideline 72-1

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Literatur

Toxizität gegenüber EC50 statischer Test Daphnia pulex (Wasserfloh): 200 mg/l / 48 h
aquatische Invertebraten Begleitanalytik: ja
Testsubstanz: Kaliumcarbonat
Methode: FIFRA Guideline 72-1
Literatur

NOE C statischer Test Daphnia pulex (Wasserfloh): 120 mg/l / 48 h


Begleitanalytik: ja
Testsubstanz: Kaliumcarbonat
Methode: FIFRA Guideline 72-1
Literatur

12.2. Persi stenz und Abbaubarkeit


Biologische Abbaubarkeit Die Methoden zur Beurteilung der biologischen Abbaubarkeit sind bei
anorganischen Substanzen nicht anwendbar.

12.3. Bioakkumulationspotenzial
Bioakkumulation Keine Daten vorhanden

12.4. Mobilität im Boden


Mobilität Keine Daten vorhanden

12.5. Ergebni sse der PBT- und vP vB-Beurteilung

Eine PBT/ vP vB Beurteilung ist nicht verfügbar, da eine chemische Sicherheitsbeurt eilung nicht
erforderlich ist / nicht durchgeführt wurde.

12.6. Andere schädliche Wirkungen


Weitere Angaben Keine weiteren Informationen verfügbar

ABS CHNITT 13: Hinweise zur Entsorgung


13.1. Verfahren zur Abfallbehandlung
Produkt
Entsorgung gemäß den örtlichen behördlichen Vorschriften.
Abfall wie reinen Stoff verpacken und kennzeichnen. Kennzeichnungsetikett auf Liefergebinden bis zur
Entsorgung nicht entfernen.
Ungereinigte Verpackungen
Leere Behälter nicht wiederverwenden und nach den örtlichen beh ördlichen Vorschriften entsorgen.
Abfallschlüssel Nr.
Die Abfallschlüsselnummer ist gemäß europäischem Abfallverzeichnis (EU -Entscheidung über
Abfallverzeichnis 2000/ 532/EG) in Absprache mit dem Entsorger / Hersteller / der Behörde festzulegen.

ABS CHNITT 14: Angaben zum Transport

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Kein Gefahrgut im Sinne der Transportvorschriften.

14.1. UN-Nummer: --
14.2. Ordnungsgemäße UN- --
Versandbezeichnung:
14.3. Trans port gefahrenklassen: --
14.4. Verpackungsgruppe: --
14.5. Umweltgefahren: --
14.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für Nein
den Verwender:

ABS CHNITT 15: Rechtsvorschriften


15.1. Vorschri ften zu Sicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz/ spezifische Rechtsvorschriften für
den Stoff oder das Gemi sch
Nationale Vorschriften
Wassergefährdungsklasse WGK 1 - schwach wassergefährdend
Kenn-Nummer: 337
(Einstufung gemäß Anhang 4 VwVwS )

TA Luft Einstufung: TA LUFT


Abschnitt 5.4.4.1l.1 / 5.4.4.1n.1 Anlagen zur Herstellung von Chlor oder
Alkalilauge

Arbeitsschutzvorschriften: Bei Arbeiten BG-Merkblatt BGI 595: Reizende Stoffe / Ätzende Stoffe
beachten.
Es ist zu prüfen, ob gemäß den jeweils geltenden nationalen
Rechtsgrundlagen stoffspezifische arbeitsmedizinische
Vorsorgeuntersuchungen in regelmäßigen Abständen anzubieten bzw.
zu veranlassen sind.

Beschäftigungsbeschränkung Bitte EU Richtlinie 94/33/EWG (Richtlinie zum Jugendarbeitsschutz)


sowie deren Änderungen beacht en.
Bitte EU Richtlinie 92/85/EWG (Mutterschutzrichtlinie) sowie deren
Änderungen beachten.

Sonstige Vorschriften Bitte Anhang XV II der E U Verordnung 1907/2006 (Beschränkungen der


Herstellung, des Inverkehrbringens und der Verwendung bestimmter
gefährlicher Stoffe, Zubereitungen und Erzeugnisse) sowie deren
Änderungen beachten.

15.2. Stoffsi cherheitsbeurteilung

Stoffsicherheitsbeurteilung Für dieses Produkt ist keine Stoffsicherheitsbeurteilung erforderlich/durchgeführt


worden.

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ABS CHNITT 16: Sonstige Angaben


Klassifizierung und angewendetes Verfahren zur Herleitung der Einstufung für Mischungen gemäß EU-
Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP)
Klassifizierung Klassifizierungsverfahren
Skin Irrit., 2 , H315 Bewertung der Gefahreneigenschaften und
Eye Irrit., 2 , H319 Entscheidung über die Einstufung gemäß VO EG
1272/2008 Kap. 2.
Bewertung der Gefahreneigenschaften und
Entscheidung über die Einstufung gemäß VO EG
1272/2008 Kap. 2.

Relevante H-Sätze aus Kapitel 3


H315 : Verursacht Hautreizungen.
H319 : Verursacht schwere Augenreizung.
H335 : Kann die Atemwege reizen.

Weitere Information

Weitere Infor mation Bewertung der Gefahreneigenschaften und Entscheidung über die
Einstufung gemäß VO EG 1272/2008 Kap. 2.

Abänderungen gegenüber der letzten Ausgabe werden am Rand hervorgehoben. Diese Version ersetzt
alle früheren Ausgaben.
Unsere Informationen entsprec hen unseren heutigen Kenntnissen und Erfahrungen nach unserem besten
Wissen. Wir geben sie jedoch ohne Verbindlichkeit weiter. Änderungen im Rahmen des technischen
Fortschritts und der bet rieblichen Weiterent wicklung bleiben vorbehalten. Unsere Informationen
beschreiben lediglich die Beschaffenheit unserer Produkte und Leistungen und stellen keine Garantien
dar. Der Abnehmer ist von einer sorgfältigen Prüfung der Funktionen bzw. Anwendungsmöglichkeiten der
Produkte durch dafür qualifiziertes Personal nicht befreit. Dies gilt auch hinsichtlich der Wahrung von
Schutzrechten Dritter. Die Erwähnung von Handelsnamen anderer Unternehmen ist keine Empfehlung
und schließt die Verwendung anderer gleichartiger Produkte nicht aus.

Legende
ADR Europäisches Übereinkommen über die int ernationale Beförderung gefährlicher
Güter auf der Straße
ADN Europäisches Übereinkommen über die Beförderung gefährlicher Güter auf
Binnenwasserstraßen
ASTM Amerikanische Gesellschaft für Materialprüfung
ATP Anpassung an den technischen Fortschritt
BCF Biokonzentrations faktor
BetrSichV Betriebssicherheits verordnung
c.c. geschlossenes Gefäß
CAS Gesellschaft für die Vergabe von CAS-Nummern
CESIO Europäisches Komitee für organische Tenside und deren Zwischenprodukte
ChemG Chemikaliengesetz (Deutschland)
CMR kanzerogen-mutagen-reproduktionstoxisch
DIN Deutsches Institut für Normung e. V
DMEL Abgeleitetes Minimal -Effekt-Niveau
DNEL Abgeleitetes Null -Effekt-Niveau
EINECS Europäisches Chemikalieninventar
EC50 mittlere effektive Konzentration
GefStoffV Gefahrstoffverordnung
GGVSEB Gefahrgut verordnung Straße, Eisenbahn und Binnenschiff
GGVSee Gefahrgut verordnung See
GLP Gute Laborpraxis
GMO Genetisch Modifizierter Organismus
IATA Internationale Flug-Transport-V ereinigung

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ICAO Internationale Zivilluft fahrtorganisation


IMDG Internationaler Code für Gefahrgüt er auf See
ISO Internationale Organisation für Normung
LOAEL Niedrigste Dosis eines verabreichten chemischen Stoffes, bei der im Tierex periment
noch Schädigungen beobachtet wurden.
LOEL Niedrigste Dosis eines verabreichten chemischen Stoffes, bei der im Tierex periment
noch Wirkungen beobachtet wurden.
NOAEL Höchste Dosis eines Stoffes, die auch bei andauernder Aufnahme keine
erkennbaren und messbaren Schädigungen hinterläs st.
NOEC Konzentration ohne beobachtbare Wirkung
NOEL Dosis ohne beobachtbare Wirkung
o. c. offenes Gefäß
OECD Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Ent wicklung
OEL Luftgrenzwerte am A rbeitsplatz
PBT Persistent, bioakkumulativ,toxisch
PEC Vorausgesagte Umweltkonz entration
PNEC Vorhergesagt e Konzent ration im jeweiligen Umweltmedium,
bei der keine schädliche Umweltwirkung mehr auftritt.
REACH REACH Registrierung
RID Regelung zur int ernationalen Beförderung gefährlicher Güter im Schienenverkehr
STOT Spezifische Zielorgan- Toxizität
SVHC Besonders besorgniserregende Stoffe
TA Technische Anleitung
TPR Dritter als Vertreter (Art. 4)
TRGS Technische Regeln für Gefahrstoffe
VCI Verband der Chemischen Industrie e. V.
vPvB sehr persistent, sehr bioakkumulierbar
VOC flüchtige organische Substanzen
VwVwS Verwaltungs vorschrift zur Einstufung wassergefährdender Stoffe
WGK Wassergefährdungsklasse
WHO Weltgesundheitsorganisation

EU-GHS(R11/011) / 02.05.2016 15:33