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Benzotriazol
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ABSCHNITT 1: Bezeichnung des Stoffs beziehungsweise des


Gemischs und des Unternehmens
1.1 Produktidentifikator
Handelsname: Benzotriazol
REACH-Registrierungsnr.: 01-2119979079-20-XXXX
CAS-Nummer: 95-14-7
EG-Nummer: 202-394-1
1.2 Relevante identifizierte Verwendungen des Stoffs oder Gemischs und Verwendungen,
von denen abgeraten wird
Allgemeine Verwendung: Chemischer Grundstoff.
Nur für industrielle und gewerbliche Verwendung.

1.3 Einzelheiten zum Lieferanten, der das Sicherheitsdatenblatt bereitstellt


Firmenbezeichnung: Inter-Harz GmbH
Straße/Postfach: Rostock-Koppel 17
PLZ, Ort: 25365 Klein Offenseth-Sparrieshoop
Deutschland
WWW: www.interharz-international.com
E-Mail: info@interharz.de
Telefon: +49 (0)4121-2608-0
Telefax: +49 (0)4121-2608-55
Auskunft gebender Bereich:
Inter-Harz GmbH
Telefon: +49 (0)4121-2608-0
Telefax: +49 (0)4121-2608-55
E-Mail: info@interharz.de

1.4 Notrufnummer
GIZ-Nord, Göttingen, Telefon: +49 (0)551-19240

ABSCHNITT 2: Mögliche Gefahren


2.1 Einstufung des Stoffs oder Gemischs
Einstufung gemäß EG-Verordnung 1272/2008 (CLP)
Acute Tox. 4; H302 Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.
Eye Irrit. 2; H319 Verursacht schwere Augenreizung.
Aquatic Chronic 2; H411 Giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

2.2 Kennzeichnungselemente
Kennzeichnung (CLP)

Signalwort: Achtung
Gefahrenhinweise: H302 Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.
H319 Verursacht schwere Augenreizung.
H411 Giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

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Sicherheitshinweise: P210 Von Hitze, heißen Oberflächen, Funken, offenen Flammen sowie anderen
Zündquellenarten fernhalten. Nicht rauchen.
P273 Freisetzung in die Umwelt vermeiden.
P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz tragen.
P301+P310 BEI VERSCHLUCKEN: Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt
anrufen.
P305+P351+P338
BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit
Wasser spülen. Vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen.
Weiter spülen.
P391 Verschüttete Mengen aufnehmen.
2.3 Sonstige Gefahren
Keine besonders zu erwähnenden Gefahren.
Ergebnisse der PBT- und vPvB-Beurteilung:
Dieser Stoff erfüllt nicht die PBT-/vPvB-Kriterien der REACH-Verordnung, Annex XIII.

ABSCHNITT 3: Zusammensetzung / Angaben zu Bestandteilen


3.1 Stoffe
Chemische Charakterisierung:
C6 H5 N3 = C6H4NHN2
1-H-Benzotriazol
CAS-Nummer: 95-14-7
EG-Nummer: 202-394-1
RTECS-Nummer: DM1225000

ABSCHNITT 4: Erste-Hilfe-Maßnahmen
4.1 Beschreibung der Erste-Hilfe-Maßnahmen
Nach Einatmen: Betroffene an die frische Luft bringen. Bei Atemstillstand Gerätebeatmung.
Sofort Arzt hinzuziehen.
Nach Hautkontakt: Bei Berührung mit der Haut sofort mit viel Wasser und Seife abspülen.
Kontaminierte Kleidung wechseln. Bei Hautreizungen Arzt aufsuchen.
Nach Augenkontakt: Sofort bei geöffnetem Lidspalt 10 bis 15 Minuten mit fließendem Wasser spülen.
Anschließend Augenarzt konsultieren.
Nach Verschlucken: Sofort Mund ausspülen und reichlich Wasser nachtrinken. Niemals darf einem
Bewusstlosen etwas über den Mund verabreicht werden. Arzt hinzuziehen.
4.2 Wichtigste akute und verzögert auftretende Symptome und Wirkungen
Reizwirkung, Husten, Atemnot, Cyanose (Blaufärbung des Blutes), Benommenheit,
Durchfall, Übelkeit, Erbrechen.
4.3 Hinweise auf ärztliche Soforthilfe oder Spezialbehandlung
Symptomatische Behandlung.

ABSCHNITT 5: Maßnahmen zur Brandbekämpfung


5.1 Löschmittel
Geeignete Löschmittel: Wasser, Schaum, Trockenlöschpulver, Kohlendioxid.
Aus Sicherheitsgründen ungeeignete Löschmittel:
Wasservollstrahl
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5.2 Besondere vom Stoff oder Gemisch ausgehende Gefahren


Bildung explosiver Staub-Luftgemische möglich.
Im Brandfall können entstehen: Nitrose Gase, Kohlenmonoxid und Kohlendioxid.
5.3 Hinweise für die Brandbekämpfung
Besondere Schutzausrüstung bei der Brandbekämpfung:
Umgebungsluftunabhängiges Atemschutzgerät und Chemikalienschutzanzug tragen.
Zusätzliche Hinweise: Gase/Dämpfe/Nebel mit Wassersprühstrahl niederschlagen.
Eindringen von Löschwasser in Oberflächengewässer oder Grundwasser vermeiden.

ABSCHNITT 6: Maßnahmen bei unbeabsichtigter Freisetzung


6.1 Personenbezogene Vorsichtsmaßnahmen, Schutzausrüstungen und in Notfällen
anzuwendende Verfahren
Berührung mit den Augen und der Haut vermeiden.
Staub nicht einatmen. Staubentwicklung vermeiden. Für ausreichende Lüftung sorgen.
Ungeschützte Personen fernhalten. Geeignete Schutzausrüstung tragen.
6.2 Umweltschutzmaßnahmen
Nicht in das Grundwasser, in Gewässer oder in die Kanalisation gelangen lassen.
Gegebenenfalls zuständige Behörden benachrichtigen.
6.3 Methoden und Material für Rückhaltung und Reinigung
Staubentwicklung vermeiden. Trocken aufnehmen und in geeigneten Behältern der
Entsorgung zuführen. Nachreinigen.
6.4 Verweis auf andere Abschnitte
Siehe ergänzend Abschnitt 8 und 13.

ABSCHNITT 7: Handhabung und Lagerung


7.1 Schutzmaßnahmen zur sicheren Handhabung
Hinweise zum sicheren Umgang:
Staubentwicklung vermeiden. Staub nicht einatmen.
Für gute Be- und Entlüftung von Lager und Arbeitsplatz sorgen.
Berührung mit den Augen und der Haut vermeiden. Geeignete Schutzausrüstung tragen.
Hinweise zum Brand- und Explosionsschutz:
Von Zündquellen fernhalten - Nicht rauchen.
Maßnahmen gegen elektrostatische Aufladungen treffen.

7.2 Bedingungen zur sicheren Lagerung unter Berücksichtigung von Unverträglichkeiten


Anforderungen an Lagerräume und Behälter:
Behälter dicht geschlossen und bei Temperaturen zwischen 15 °C bis 25 °C
aufbewahren. Behälter trocken halten.
Zusammenlagerungshinweise:
Nicht zusammen mit Oxidationsmitteln lagern.
Lagerklasse: 11 = Brennbare Feststoffe
7.3 Spezifische Endanwendungen
Es liegen keine Informationen vor.

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ABSCHNITT 8: Begrenzung und Überwachung der


Exposition/Persönliche Schutzausrüstungen
8.1 Zu überwachende Parameter
Zusätzliche Hinweise: Enthält keine Stoffe mit Arbeitsplatzgrenzwerten.
DNEL/DMEL: Systemische Wirkungen:
DNEL Langzeit, Arbeiter, dermal: 1,08 mg/kg bw/d
DNEL Langzeit, Arbeiter, inhalativ: 19 mg/m³
DNEL Kurzzeit, Verbraucher, oral: 0,54 mg/kg bw/d
DNEL Langzeit, Verbraucher, oral: 0,54 mg/kg bw/d
DNEL Langzeit, Verbraucher, dermal: 0,54 mg/kg bw/d
DNEL Langzeit, Verbraucher, inhalativ: 9,55 mg/m³
PNEC: PNEC Wasser (Süßwasser): 0,0194 mg/L
PNEC Wasser (Meerwasser): 0,0194 mg/L
PNEC Wasser (periodische Freisetzung): 0,158 mg/L
PNEC Sediment (Süßwasser): 0,00375 mg/kg dw
PNEC Sediment (Meerwasser): 0,00375 mg/kg dw
PNEC Boden: 0,003 mg/kg dw
PNEC Kläranlage: 39,4 mg/L

8.2 Begrenzung und Überwachung der Exposition


Für gute Belüftung des Arbeitsraumes und/oder Absaugeinrichtung am Arbeitsplatz
sorgen.

Persönliche Schutzausrüstung
Begrenzung und Überwachung der Exposition am Arbeitsplatz
Atemschutz: Bei Staubbildung: Filter A-(P2).
Handschutz: Schutzhandschuhe gemäß EN 374.
Handschuhmaterial: Nitrilkautschuk
Schichtstärke: 0,11 mm
Durchbruchzeit (maximale Tragedauer): > 480 min
Die Angaben des Herstellers der Schutzhandschuhe zu Durchlässigkeiten und
Durchbruchzeiten sind zu beachten.
Augenschutz: Dicht schließende Schutzbrille gemäß EN 166.
Körperschutz: Bei der Arbeit geeignete Schutzkleidung tragen.
Schutz- und Hygienemaßnahmen:
Beschmutzte, getränkte Kleidung sofort ausziehen.
Stoff nicht einatmen. Berührung mit den Augen und der Haut vermeiden.
Von Nahrungsmitteln, Getränken und Futtermitteln fernhalten.
Am Arbeitsplatz nicht essen, trinken, rauchen, schnupfen.
Vor den Pausen und bei Arbeitsende Hände waschen.

ABSCHNITT 9: Physikalische und chemische Eigenschaften


9.1 Angaben zu den grundlegenden physikalischen und chemischen Eigenschaften
Aussehen: Form: fest, Pulver
Farbe: farblos
Geruch: geruchlos
Geruchsschwelle: Keine Daten verfügbar
pH-W ert: bei 20 g/L: 4,7

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Schmelzpunkt/Gefrierpunkt: 100 °C
Siedebeginn und Siedebereich: > 350 °C (1013 hPa)
Flammpunkt/Flammpunktbereich: 204 °C (1013 hPa)
Verdampfungsgeschwindigkeit: Keine Daten verfügbar
Entzündbarkeit: Das Produkt ist nicht entzündlich.
Explosionsgrenzen: Keine Daten verfügbar
Dampfdruck: bei 25 °C: 0,1 hPa
Dampfdichte: Keine Daten verfügbar
Dichte: bei 20 °C: 1,36 g/cm³
Wasserlöslichkeit: bei 25 °C: 19,8 g/L
Verteilungskoeffizient n-Octanol/Wasser: bei 23 °C: 1,34 log P(o/w) (OECD 107)
Aufgrund des Verteilungskoeffizienten n-Octanol/Wasser ist eine
nennenswerte Anreicherung in Organismen nicht zu erwarten.
Selbstentzündungstemperatur: Keine Daten verfügbar
Zersetzungstemperatur: >240 °C
Viskosität, kinematisch: Keine Daten verfügbar
Explosive Eigenschaften: nicht explosiv. Bildung explosiver Staub-Luftgemische möglich.
Oxidierende Eigenschaften: Nicht oxidierend.

9.2 Sonstige Angaben


Zündtemperatur: ca. 400 °C
Schüttdichte: ca. 500 kg/m³
Weitere Angaben: Molare Masse: 119,124 g/mol
Relative Dampfdichte bei 20 °C (Luft = 1): 4,12
Korngrößenverteilung: D10: 849 µm, D50: 1256 µm, D90: 2133 µm
Mass median aerodynamic diameter (MMAD): 1256 µm
Dissoziationskonstante (pKa) bei 20 °C: 8,37

ABSCHNITT 10: Stabilität und Reaktivität


10.1 Reaktivität
Bildung explosiver Staub-Luftgemische möglich.

10.2 Chemische Stabilität


Stabil unter angegebenen Lagerungsbedingungen.

10.3 Möglichkeit gefährlicher Reaktionen


Heftige Reaktion mit: starke Oxidationsmittel.

10.4 Zu vermeidende Bedingungen


Vor starker Hitze schützen.

10.5 Unverträgliche Materialien


Keine Daten verfügbar

10.6 Gefährliche Zersetzungsprodukte


Im Brandfall können entstehen: Nitrose Gase, Kohlenmonoxid und Kohlendioxid.
Thermische Zersetzung: >240 °C

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ABSCHNITT 11: Toxikologische Angaben


11.1 Angaben zu toxikologischen Wirkungen
Akute Toxizität: LD50 Ratte, oral: 500 mg/kg (OECD 423)
LD50 Kaninchen, dermal: > 2000 mg/kg
Toxikologische Wirkungen:
Akute Toxizität (oral): Acute Tox. 4; H302 = Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.
Akute Toxizität (dermal): Aufgrund der verfügbaren Daten sind die Einstufungskriterien
nicht erfüllt.
Akute Toxizität (inhalativ): Nicht schlüssige Daten.
Ätz-/Reizwirkung auf die Haut: Aufgrund der verfügbaren Daten sind die
Einstufungskriterien nicht erfüllt.
Kaninchen, Haut: nicht reizend (OECD 404).
Augenschädigung/-reizung: Eye Irrit. 2; H319 = Verursacht schwere Augenreizung.
Kaninchen, Auge: reizend (OECD 405).
Sensibilisierung der Atemwege: Aufgrund der verfügbaren Daten sind die
Einstufungskriterien nicht erfüllt.
Sensibilisierung der Haut: Aufgrund der verfügbaren Daten sind die
Einstufungskriterien nicht erfüllt.
Meerschweinchen: nicht sensibilisierend (OECD 406).
Keimzellmutagenität/Genotoxizität: Aufgrund der verfügbaren Daten sind die
Einstufungskriterien nicht erfüllt.
In-vitro-Mutagenität:
Genmutationen Säugerzellen: negativ (OECD 476).
Ames-Test: negativ (OECD 471).
In-vivo-Mutagenität:
Im Mikronucleustest (Maus): negativ (OECD 474).
Karzinogenität: Aufgrund der verfügbaren Daten sind die Einstufungskriterien nicht
erfüllt.
NOAEL Ratte, oral: 605 mg/kg bw/d (OECD 451).
Reproduktionstoxizität: Aufgrund der verfügbaren Daten sind die Einstufungskriterien
nicht erfüllt.
NOAEL (P) Ratte, oral: 200 mg/kg bw/d (OECD 421).
Wirkungen auf und über die Muttermilch: Fehlende Daten.
Spezifische Zielorgan-Toxizität (einmalige Exposition): Aufgrund der verfügbaren Daten
sind die Einstufungskriterien nicht erfüllt.
Spezifische Zielorgan-Toxizität (wiederholte Exposition): Aufgrund der verfügbaren
Daten sind die Einstufungskriterien nicht erfüllt.
LOAEL Ratte, oral: 325 mg/kg bw/d (OECD 451).
Aspirationsgefahr: Aufgrund der verfügbaren Daten sind die Einstufungskriterien nicht
erfüllt.
Symptome
Bei Einatmen: Husten, Atemnot
Nach Verschlucken:
Übelkeit, Erbrechen, Durchfall. Kann Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen.

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ABSCHNITT 12: Umweltbezogene Angaben


12.1 Toxizität
Aquatische Toxizität: Giftig für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen
haben.
Algentoxizität: (Süßwasseralgen):
EC50 Pseudokirchneriella subcapitata (Grünalge): 75 mg/L/72h (OECD 201).
NOEC Desmodesmus subspicatus (Grünalge): 1,18 mg/L/72h (OECD 201).
Akute Daphnientoxizität:
Wirbellose Süßwassertiere: EC50 Daphnia galeata: 15,8 mg/L/48h (OECD 202).
Wirbellose Meerwassertiere: EC50 Acartia tonsa: 55 mg/L/48h (ISO/CD 14669).
Chronische Daphnientoxizität:
Wirbellose Süßwassertiere: NOEC Daphnia galeata: 0,97 mg/L/21d (OECD 211).
Wirbellose Meerwassertiere: NOEC Ciona intestinalis: 10 mg/L.
Fischtoxizität:
Süßwasserfische: LC50 Brachydanio rerio (Zebrabärbling): 180 mg/L/96h (OECD 203).
Meerwasserfische: LC50 Cyprinodon variegatus: 55 mg/L/96h (modified OECD 203]).
Toxizität für andere aquatische Wasserpflanzen/Organismen:
NOEC Lemna minor (kleine Entengrütze): 3,94 mg/L/10d (OECD 221).
Wassergefährdungsklasse:
1 = schwach wassergefährdend (WGK-Katalognummer 2044)

12.2 Persistenz und Abbaubarkeit


Sonstige Hinweise: Abiotischer Abbau (Hydrolyse, OECD 111):
Halbwertszeit 1 Jahr bei 20 °C
Halbwertszeit (Luft): 10,7 d
Biologischer Abbau: (Wasser):
DOC-Abnahme: 0,8% / 30 d (OECD 302 A).
Unter Testbedingungen konnte keine biologische Abbaubarkeit beobachtet werden.
Halbwertszeit (Boden): 180 d bei 20 °C
Verhalten in Kläranlagen: Atmungshemmungstest an aktiviertem Klärschlamm:
EC50: 1060 mg/L (ISO 8192).
NOEC: 394 mg/L (ISO 8192).

12.3 Bioakkumulationspotenzial
Biokonzentrationsfaktor (BCF):
Biokonzentrationsfaktor (BCF): 4,147 L/kg ww

12.4 Mobilität im Boden


Adsorptionskoeffizient Boden:
Koc: 77,62 bei 20 °C.
log Koc: 1,89 bei 20 °C.
Henry-Konstante (H): 0,000018 Pa*m³/mol bei 25 °C.

12.5 Ergebnisse der PBT- und vPvB-Beurteilung


Dieser Stoff erfüllt nicht die PBT-/vPvB-Kriterien der REACH-Verordnung, Annex XIII.

12.6 Andere schädliche Wirkungen


Allgemeine Hinweise: Nicht in das Grundwasser, in Gewässer oder in die Kanalisation gelangen lassen.

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ABSCHNITT 13: Hinweise zur Entsorgung


13.1 Verfahren der Abfallbehandlung
Produkt
Abfallschlüsselnummer: 07 01 04* = Abfälle aus Herstellung, Zubereitung, Vertrieb und Anwendung (HZVA)
organischer Grundchemikalien.
* = Die Entsorgung ist nachweispflichtig.
Empfehlung: Sondermüllverbrennung mit behördlicher Genehmigung.
Darf nicht zusammen mit Hausmüll entsorgt werden.
Verpackung
Abfallschlüsselnummer: 15 01 10 = Verpackungen, die Rückstände gefährlicher Stoffe enthalten oder durch
gefährliche Stoffe verunreinigt sind.
Empfehlung: Entsorgung gemäß den behördlichen Vorschriften.
Kontaminierte Verpackungen sind wie der Stoff zu behandeln.
Nicht kontaminierte und restentleerte Verpackungen können einer Wiederverwertung
zugeführt werden.
Weitere Angaben
Ein Eintrag in die Umwelt ist zu vermeiden.

ABSCHNITT 14: Angaben zum Transport


14.1 UN-Nummer
UN 3077

14.2 Ordnungsgemäße UN-Versandbezeichnung


ADR/RID, ADN: UN 3077, UMWELTGEFÄHRDENDER STOFF, FEST, N.A.G. (Benzotriazol)
IMDG, IATA-DGR: UN 3077, ENVIRONMENTALLY HAZARDOUS SUBSTANCE, SOLID, N.O.S.
(Benzotriazole)

14.3 Transportgefahrenklassen
ADR/RID, ADN: Klasse 9, Code: M7
IMDG: Class 9, Subrisk-
IATA-DGR: Class 9

14.4 Verpackungsgruppe
III

14.5 Umweltgefahren
Meeresschadstoff - IMDG: ja
Meeresschadstoff - ADN: ja

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14.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Verwender


Landtransport (ADR/RID)
Warntafel: ADR/RID: Gefahrnummer 90, UN-Nummer UN 3077
Gefahrzettel: 9
Sondervorschriften: 274 335 375 601
Begrenzte Mengen: 5 kg
EQ: E1
Verpackung - Anweisungen: P002 IBC08 LP02 R001
Verpackung - Sondervorschriften: PP12 B3
Sondervorschriften für die Zusammenpackung:
MP10
Ortsbewegliche Tanks - Anweisungen: T1 BK1 BK2 BK3
Ortsbewegliche Tanks - Sondervorschriften: TP33
Tankcodierung: SGAV LGBV
Tunnelbeschränkungscode: -
Binnenschiffstransport (ADN)
Gefahrzettel: 9
Sondervorschriften: 274 335 375 601
Begrenzte Mengen: 5 kg
EQ: E1
Beförderung zugelassen: T
Ausrüstung erforderlich: PP
Seeschiffstransport (IMDG)
EmS: F-A, S-F
Sondervorschriften: 274, 335, 966, 967, 969
Begrenzte Mengen: 5 kg
Freigestellte Mengen: E1
Verpackung - Anweisungen: P002, LP02
Verpackung - Vorschriften: PP12
IBC - Anweisungen: IBC08
IBC - Vorschriften: B3
Tankanweisungen - IMO: -
Tankanweisungen - UN: T1, BK2, BK2, BK3
Tankanweisungen - Vorschriften: TP33
Stauung und Handhabung: Category A. SW23
Eigenschaften und Bemerkung: -
Trenngruppe: none
Lufttransport (IATA)
Gefahrzettel: Miscellaneous
Freigestellte Menge Kodierung: E1
Passagier- und Frachtflugzeug : Begrenzte Menge:
Pack.Instr. Y956 - Max. Net Qty/Pkg. 30 kg G
Passagier- und Frachtflugzeug: Pack.Instr. 956 - Max. Net Qty/Pkg. 400 kg
Nur Frachtflugzeug: Pack.Instr. 956 - Max. Net Qty/Pkg. 400 kg
Sondervorschriften: A97 A158 A179 A197
Emergency Response Guide-Code (ERG): 9L

14.7 Massengutbeförderung gemäß Anhang II des MARPOL-Übereinkommens und gemäß


IBC-Code
Keine Daten verfügbar

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ABSCHNITT 15: Rechtsvorschriften


15.1 Vorschriften zu Sicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz/spezifische
Rechtsvorschriften für den Stoff oder das Gemisch
Nationale Vorschriften - Deutschland
Lagerklasse: 11 = Brennbare Feststoffe
Wassergefährdungsklasse:
1 = schwach wassergefährdend (WGK-Katalognummer 2044)
Hinweise zur Beschäftigungsbeschränkung:
Beschäftigungsbeschränkungen für Jugendliche beachten.
Beschäftigungsbeschränkungen für werdende und stillende Mütter beachten.
Nationale Vorschriften - EG-Mitgliedstaaten
Kennzeichnung der Verpackung bei einem Inhalt <= 125mL

Signalwort: Achtung
Gefahrenhinweise: H302 Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.
Sicherheitshinweise: P210 Von Hitze, heißen Oberflächen, Funken, offenen Flammen sowie anderen
Zündquellenarten fernhalten. Nicht rauchen.
P301+P310 BEI VERSCHLUCKEN: Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt
anrufen.
15.2 Stoffsicherheitsbeurteilung
Eine Stoffsicherheitsbeurteilung wurde für diesen Stoff durchgeführt.

ABSCHNITT 16: Sonstige Angaben


Weitere Informationen
Literatur: BG RCI:
- Merkblatt M004 'Reizende Stoffe/Ätzende Stoffe'
- Merkblatt M053 'Arbeitsschutzmaßnahmen bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen'
Grund der letzten Änderungen:
ADR/RID 2017
Erstausgabedatum:31.1.2014
Datenblatt ausstellender Bereich
Ansprechpartner: siehe Abschnitt 1: Auskunft gebender Bereich
Für Abkürzungen und Akronyme siehe ECHA: Leitlinien zu den Informationsanforderungen und zur
Stoffsicherheitsbeurteilung, Kapitel R.20 (Verzeichnis von Begriffen und Abkürzungen).
Die Angaben in diesem Datenblatt sind nach bestem Wissen zusammengestellt und entsprechen dem
Stand der Kenntnis zum Überarbeitungsdatum. Sie sichern jedoch nicht die Einhaltung bestimmter
Eigenschaften im Sinne der Rechtsverbindlichkeit zu.

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