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1.

GESCHICHTLiCHER HINTERGRUN

- Die FRANZÖSISCHE REVOLUTION brach 1789 aus. Preußen und Österreich griffen Frankreich an und wurden niedergeschlagen.
Die Franzosen eroberten deutsche Gebiete westlich vom Rhein.

Napoleon besiegte die antinapoleonische Alliierten und das Heilige Römische Reich deutscher Nation wurde
abgeschafft. In den besetzten Ländern herrschten die Prinzipien des napoleonischen Codes.

1815 wird Napoleon bei Waterloo in Belgien endgültig geschlagen.

- DER WIENER KONGRESS In Wien versammelten sich 1807 die Vertreter der Staaten, die Napoleon besiegt hatten und entschieden über die
Zukunft Europas : Die Situation vor der Französischen Revolution wurde restauriert Es entstand das Deutsche Bund (35 Fürsten und 4 freie
Reichsstädte). Die Macht der Fürsten wurde stärker, mehr politische Kontrolle , Verfolgung politischer Dissidenten Auf dem literarischen Gebiet
führte diese Situation zu einer Flucht vor der Wirklichkeit

2. SCHLÜSSELWÖRTER DER ROMANTIK

GEFÜHL: Es handelt sich um zarte Gefühle , welche die Seele mit Rührung und Emotionen erfüllen

NACHT/TRAUM: Die Nacht ist der Lieblingsmoment der Dichter, sie ist Mutter und Göttin, sie erweckt Begeisterung und
schenkt dem Dichter den Schlaf und dadurch den Traum, der ihn in die Welt der Phantasie führt

DAS IRRATIONALE: Dieses Element tritt sowohl als positiver als auch negativer Zug auf. Als Phantasie kann es schöne Träume
hervorrufen, als dämonische Präsenz kann es die Identität und das Gleichgewicht der Menschen zerstören

NATUR: Die Natur, besonders die nächtliche, ist ein lebendiges Wesen, von magischen Kräften bewohnt. Die sensible Seele des
Dichters fühlt ihre Stimme, die ihn in Beziehung zur Märchen- und Geisteswelt setzt. Aus den gesellschaftlichen Zwängen suchte der
Romantiker Zuflucht in der freien Natur

EINSAMKEIT: Die Einbildungskraft, die Fähigkeit des Dichters, durch die Phantasie seine eigene Welt zu schaffen oder von fernen Zeiten
und Ländern zu träumen, benötigen Einsamkeit

MUSIK/MUSIKALITÄT : Der romantische Dichter sieht in der Musik den höchsten Ausdruck der Liebe und der Dichtung, überall fühlt er
ihre Anwesenheit, die sich in der Musikalität seiner Sprache widerspiegelt.

SEHNSUCHT: Das ist das Wort, das die deutsche Romantik kennzeichnet. Oft wird das Wort ins Italienische mit " nostalgia" übersetzt, aber
die Übersetzung stimmt nicht ganz, denn der Sehnsüchtige Dichter verlangt schmerzlich etwas Fernes, Unerreichbares, ein Ideal, das immer
in der Ferne bleibt oder sich immer wieder entfernt. Die Sehnsucht ist, was den Geist lebendig macht, sie bezeichnet die Unruhe, den Drang
ins Unbekannte, ins Unendliche. Die Traumorte der Romantiker sind der Orient und Italien.

SsIRONIE: Zur Sehnsucht gesellt sich die Ironie: Fähigkeit des Dichters, eine phantastische Welt zu schaffen, und sie wieder zu
zerstören, sobald das Publikum von der Wirklichkeit dieser Welt überzeugt ist.
DOMANDE LETTERATURA V
ROMANTIK
23. Von wann bis wann dauert die deutsche romantiche Periode? 1790-1830
24. Warum wird der Sturm und Drang als eine Vorphase der Romantik betrachtet? Heben Sie
die gemeinsamen Aspekte der beiden Bewegungen hervor. Wie der Sturm und Drang
wendet sich die Romantik gegen den Rationalismus der Aufklärung und proklamiert die
Freisetzung der Phantasie, des Unbewussten und des Irrationalen, die in der Aufklärung
tabuisiert waren.
25. Warum entstand die Romantik gerade in Deutschland? Die Romantik entstand in
Deutschland, weil hier Protestantismus und Pietismus eine besondere Tendenz zur
persönlichen Religiösität, zur Innigkeit und Introspektion gefördert hatten, und der Sturm
und Drang einen neuen Kult des Gefühls eingeführt hatte. In Italien verbreitete sich die
romantische Bewegung erst spatter, weil die klassiche Kultur hier tiefer verwurzelt war.
Deutschland war außerdem auch das Land, in dem Fichte und Schelling durch die
Weiterentwicklung der Philosophie Kants die romantische Lebensauffassung entscheidend
prägten.
26. Wo und von wem wird die romantiche Bewegung gegründet? Die Romantiker verkurteilten
die Vorhersschaft der Vernunft, die Rationalität, den Mangel an Phantasie und Sensibilität.
Sie preisen besonders das individuelle, irrationale Element, die Fähigkeit zu träumen, die
freie Phantasie, die zeitliche und räumliche Ferne, die Sensibilität. Dem Licht der
Aufklärung wird die Nacht entgegengesetzt.
27. Die deutsche Romantik stellt eine grundsätzliche Reaktion mehr auf die Aufklärung als auf
die Klassik dar. Was verurteilen die Romantiker und was heben sie besonders hervor?
28. Wie standen die Romantiker zur Französischen Revolution? Anfangs begeisterten sich die
jungen Romantiker für die Idealen der F. R., die die alten Werte in Frage gestellt und eine
tiefe Sehnsucht nache Neuem hervorgerufen hatte. Die Begeisterung , mit der die
Frühromantiker die Revolution begrüßt hatten, wurde von tiefer Skepsis und Enttäuschung
ersetzt, als die Revolution mit Robespierre zum Terror wurde und die Napoleonische
Herrschaft begann. Der Wandlung der F.R. entspricht auch die Wandlung der romantischen
Bewegung, die in ihrer ersten Phase revolutionary war und in ihrer späteren konservativ
und traditionalistisch wurde.
29. Wie soll die romantische Poesie nach den Brüdern Schlegel sein? Sie soll progressiv und
universal sein
30. Welche Rolle hat die Nacht? Die Nacht ist der Ort des Schlafes und des Traumes
31. Wie betrachteten die Romantiker die Kindheit und das Mittelalter? Sie betrachteten die
Kinderzeit als “die alte schöne Zeit” (Eichendorff) und das Mittelalter als die ideale Zeit, in
der geistige, religiöse und politische Einheit herrschte.
32. Wie kann man das Interesse der Romantiker für das Volkstum und das Volksgut erklären?
Die alten Märchen, Sagen und Volkslieder, also das ganze Volksgut galt als Ausdruck der
Volksseele, weil es jene Einfachkeit besaß, die die moderne Zivilisatione zerstört hatte.
33. Wie ist die Natur der Romantiker? Die Romantiker suchten Zuflucht in der freien Natur. Es
war eine beseelte Welt voll von Geistern, Feen, Hexen, Elfen und Nixen, wo Menschen und
Tiere miteinander sprechen können, als Beweis dafür, dass Mensch und Natur wieder eins
geworden sind.
34. Wodurch ist die romantische Sprache charakterisiert? Die romantische Sprache ist durch
eine Tendenz zur Melodie und zum Klang charakterisiert, durch eine Vorliebe für das
Unbestimmte. Es gibt Worte, die typische romantische Erfindungen sind, wie z. B.
Waldrauschen, Wunderwelten…. In der lyrischen Sprache der Romantik herrschen Verben
und Adjektive vorher
35. Welches sind die bevorzugten Gatungen in der Prosa und in der Lyrik?der Roman war die
beliebteste Gattung der Romantik, weil er alle Formen der Poesie zusammenfasste. In der
frühromantischen Lyrik bevorzugte man die Hymne, in der spätromantischen Phase das
Volkslied (viele von den romantischen Komponisten Schubert und Brahms vertont).
36. Was bezeichnet der Begriff “Romantik”? Ein neues Lebensgefühl und eine neue
Weltanschauung
37. Wie heißt die theoretische Zeitschrift der Romantik?Athenäum
38. Auf welche Epoche der Vergangenheit beziehen sich die Romantiker?Das Mittelalter
39. Wie soll die romantische Poesie nach Schlegel sein? Universal und progressiv
40. Nennen Sie mindestens 4 Leitmotive, die für die Romantik typisch sind Sehnsucht,
Phantasie , Traum, Wanderlust
41. Welche literarischen Gattungen sind typisch für die Romantik?Lyrik, Roman, Märchen
42. Welche sind die wichtigsten politischen Ereignisse in der Epoche der Romantik, die die
Geschichte Deutschlands und Europas kennzeichnen? Franz. Revolution, Wiener 43. Vervollständige folgende Tabelle über die Romantik:
- Theorien:Fichte und Schlegel Idealismus
- Formen:offenes Gesamtkunstwerk
- Phasen:Frühromantik, Spätromantik
- Zentren: Jena Heidelberg/Berlin
- Autoren:Novalis, Eichendorff, Grimm, Brentano
NOVALIS
11. Im lyrischen Text bringt Novalis Tag und Nacht in Gegensatz zueinander. Wie werden sie
im Gedicht beschrieben und dargestellt?
12. Erklären Sie NOvalis’ Formel die Welt romantisieren
13. Erklären Sie die Schlüsselbegriffe progressive Universalpoesie, Sehnsucht, romantische
Ironie, Gesamtkunstwerk.
14. Welche Adjektive dienen zur Beschreibung der Nacht? Heilig, unaussprechlich,
geheimnisvoll
15. Welche Ausdrücke tragen zur Personifizierung der Nacht bei? Die Nacht wird mit
“du”angesprochen, denn Novalis fühlt sich ihr näher. “Hast auch du ein menschliches
Herz?” . Die Nacht erscheint als Mutter, als Trösterin
16. In welchem Versmaß ist das Gedicht abgefasst? In freien Rhytmen
17. Gibt der Dichter ein positives oder negatives Bild der Nacht? Begründe deine Antwort mit
Hilfe von Zitaten “Du scheinst nur furchtbar”, “schenkst uns Freuden”,”uns einen Himmel
ahnen lassen”, “öffnet uns unendliche Augen”,
18. Welche Eigenschaften und Wirkungen werden dem Licht und der Dunkelheit
zugeschrieben? Licht: allerfreulich, es macht die Natur schön und großartig. Dank dem
Licht kann man alle Wundererscheinungen des irdischen Reichs beobachten. Die
Dunkelheit: heilig , unaussprechlich, gehimnisvoll. Sie schenkt Freuden, entfaltet die Flügel
des Gemüts, öffnet in uns unendliche Augen (macht das Unmögliche möglich)
19. Die Hymne ist reich an gegesätzlichen Bildern und Begriffen. Was beabsichtigt der Dichter
damit?
20. Die Hymnen an die Nacht entstanden anlässlich des frühzeitigen Todes Novalis ‘ Verlobte.
Welche Textstellen beziehen sich auf die Geliebte?”Du kommst Geliebte”, “Und du bist
wieder mein””Ich schaue dir ins tiefe dunkle Auge””wir sinken auf der Nacht Altar”,
“angezündet von dem warmen Druck”
21. Inwiefern ist dieser Text eine Hymne? Das Gedicht beginnt mit einem Lob des Tages, der
aber nur Vorwand ist , um die spätere Verherrlichung der Nacht noch zu intensivieren.
22. Diese Hymne ist reich an Bildern und Symbolen der Romantik. Fassen Sie den Inhalt der
Hymne zusammen und erklären Sie anhand entsprechnder Textstellen, warum der lyrische
Text für die romantische Poesie exemplarisch ist
EICHENDORFF
9. Inwiefern ist Aus demLeben eines Taugenichts ein Bildungsroman?
10. Welche Motive treten in den Werken von Eichendorff auf?
11. Fassen Sie den Inhalt des Romans Aus demLeben eines Taugenichts zusammen
12. Erklären Sie die Philosophie des Taugenichts als Lebensstil des typisch romantischen
Helden und die symbolische Bedeutung der Geige im Leben der Hauptfigur . Seine
Lebensphilosofie ist das ewige sich um nichts Kümmern. Er will Gott für sich sorgen lassen,
weil dieser immer das beste für ihn bestimmt. Er lebt in einer phantastischen Welt und will
mit dem bürgerlichen Alltagsleben nichts zu tun haben. Mit seiner Geige verkörpert der
Taugenichts den Wanderer-Musikanten, den Sänger, der in die Ferne zieht. Als
romantischer Künstler kann er sich nicht in die Wirklichkeit einfügen und flüchtet in die
Phantasiewelt
13. Im Gedicht Lockung: in welchem Verhältnis stehen sich hier Mensch und Natur gegenüber?
Die Natukr lockt den Menschen, und er fühlt sich von ihrer geheimnisvollen Macht
hinabgezogen
14. Wie erscheint die Natur in diesem Gedicht?: schön, aber gefährlich
15. Welches Bild symbolisiert die Gefährdung und die verderbende Kraft der Natur? Die Nixen
16. Was meint der Dichter mit “der alten schönen Zeit” Das Mittelalter

ROMANTIK
• Wie standen die Romantiker d r französischen Revolution gegenüber
• Welche von der Aufklärung vernachlässigten Bereiche wollten die Romantiker entdecken und erforschen
• Was bedeutet Universalität für die Romantiker
• Was ist das Ziel der progressiven Universalpoesie der Romantiker
• Wo und wann entwickelte sich die Frühromantik
• Wer erarbeitete die grundlegenden Begriffe zu einer Poetik der Romantik
• Wer sind die Hauptvertreter der Frühromantik
• Wofür zeigten die Romantiker der Spätromantik großes Interesse

NOVALI
• Mit wem war er Verlobte
• Woran starb er
• Welche Rolle hat der Dichter nach der Ansicht von Novalis
• Wie viel Hymnen enthalten Hymnen an die Nacht
• Was ist der Anlass von Hymnen an die Nacht

GRIM
• Wofür sind die Brüder Grimm bekannt
• Woher stammt die Sammlung der Märchen der Brüder Grimm
• Welche Formen von Märchen werden unterschieden
• Wer ist der Protagonist von Die Sterntaler
EICHENDORFF
• Wo wurde Joseph von Eichendorff geboren
• Wie viele Kapitel hat sein Roman
• Zu welcher Gruppe gehört der Protagonist
• Wie lautet das Motto des Taugenichts