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Leitfaden Kurs- und Arbeitsbuch

Lektion 26–30

Aussichten B1.2
Autor: Ondrˇej Kotas
Redaktion: Enikő Rabl, Victoria Voll
Layout: Claudia Stumpfe
Satz: Regina Krawatzki, Stuttgart

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungen
2 | 26 Passt das?
KL die Kursleiterin / der Kursleiter TN die
Teilnehmerin / der Teilnehmer KB Kursbuch 10 | 27 Aus Leidenschaft
AB Arbeitsbuch 19 | 28 Mit Respekt
IS Integration Spezial 28 | 29 Grenzen überwinden
EA Einzelarbeit
37 | 30 Schöne Aussichten
PA Partnerarbeit
GA Gruppenarbeit 43 | Lösungen zum Kursbuch
52 | Lösungen der
Lektionstests

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Wortschatz, Strukturen, Phonetik Aufgaben

 Wortschatz zum Thema Volksfest KB 1

   AB 1–5 KB 2–7
derselbe, dasselbe, dieselbe Nomen im Genitiv Kleidungsstücke

     AB 6–14 KB 8–14
Aussprache komplizierter Wörter Präpositionen mit Genitiv
Mengenangaben
Wortschatz zum Thema Versiche- rungen Partizip Präsens und Perfekt vor Nomen
26 Passt das?

 regionale Varianten für bestimmte Wörter AB 15 KB 15–17


26
Leitfaden Lektion
Sprachhandlungen

 
ein Fest beschreiben Wortschatz sammeln

    
Hauptaussagen eines Textes zusammenfassen und disku- tieren Gefallen
Vermutungen zu Textüber- schriften / Missfallen
anstellen Besitz
äußern
und Zugehörigkeit ausdrücken etwas genau beschreiben

    
eine Statistik auswerten
Informationen zu Versicherun- gen
dialektale
sammelnFärbung erkennen
Texten Informationen entneh- men und sortieren auf Hintergrundgeräusche achten

  
sich über interkulturelle Kom- petenz austauschen Textinhalte stichwortartig zusammenfassen ein sprachliches / kulturelles Missverständnis ansprechen

  
26

interkulturelle Kommuni- kation in Filmen untersuchen über Versicherungen recher- chieren Dialekt verstehen
Leitfaden Lektion
Lernziele Fertigkeiten Textsorten

Einstieg Sprechen

26 A Probier’s doch mal an! Hören Lesen Hörspiel


Sprechen Beschreibung
Kleidung und Kleidungsstile beschreiben (privat) Schreiben Zeitungsartikel

26 B So ein Rummel! (öffentlich) Feste beschreiben; Hören Lesen Radioreportage 


Sprechen Informationstext einen Schadensfall schriftlich und am Telefon melden
Schreiben Hörspiel
Telefongespräch
Statistik

26 C Mit Vielfalt leben Hören Hörspiel Interview


Sprechen
interkulturelle Kompetenz im Beruf entwickeln (beruflich) Lesen

Ausklang Lesen Hören Witz Filmplakat


26

Sprechen
Leitfaden Lektion
Leitfaden Lektion
26

einen Schadensfall bei der Versicherung melden


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Im Mittelpunkt der Lektion steht das Thema Vielfalt, das interkulturell bearbeitet wird.
TN lernen, kulturelle Unterschiede wahrzunehmen und mit ihnen adäquat
umzugehen. Der Titel weist auf die Frage hin, was in bestimmten Situationen als
passend und angemessen empfunden wird. Von der Beschreibung unterschiedlicher
Feste, Traditionen und Kleidung über Beispiele für sprachliche Vielfalt in Deutschland
gelangen TN zur Frage, wie man bei der Arbeit interkulturelle Kompetenz erwerben
kann. Ein kleiner Vorfall im Rahmen eines Volksfestes bietet außerdem die Möglichkeit,
auf das Thema Versicherungen näher einzu- gehen und das nötige Wissen sowie die
sprachlichen Mittel in diesem Zusammenhang zu vermitteln.

1 Einstieg: Feste und Feiern


Fotos verschiedener Feste im deutschsprachigen Raum führen in die Lektion ein und vermitteln
einen Grundwortschatz. Die Auswahl der Bilder ist wie immer als Impuls zu verstehen.
a |  TN überlegen, welche Aktivitäten ihnen bekannt sind, und versuchen, sie den Bildern zuzuordnen. Der
Wortschatz kann von TN mit eigenen Vorschlägen ergänzt werden.
b | c  TN berichten über persönliche Erfahrungen oder Vorstellungen und vergleichen typische
Volksfeste in Deutschland bzw. Österreich und der Schweiz und ihren Heimatländern. Die Art und
Weise, wie man feiert und was dabei erlaubt ist, kann in verschiedenen Kulturkreisen sehr
unterschiedlich sein – KL regt einen Austausch darüber an.

26 A Probier’s doch mal an!


Im privaten Teil knüpft die Hörspielszene an das Thema Volksfest an, führt aber zugleich das
Thema Klei- dung und Kleidersprache ein. Über die Beschreibung von Kleidungsstücken werden
TN an die Frage der Bedeutung von Kleidung für den gesellschaftlichen Erfolg herangeführt.
In Verbindung mit den Kleidungsstücken wird der Genitiv eingeführt.

2 Hörspiel: Wiederholung und Erweiterung des Wortschatzes Kleidung


 Im Hörspiel geht es um die Wahl der richtigen Kleidung für ein Volksfest: Zu einem
traditionellem Fest gehört auch entsprechende Kleidung.
Vorschlag: Vor dem Hören können TN ihren Wortschatz mithilfe des Bildes auffrischen: Welche
Kleidungs- stücke sehen sie? KL fordert sie danach auf, das Buch zu schließen und
innerhalb einer Minute alle Wörter zum Wortschatz Kleidung mit Artikel zu notieren.
 Das Kleidungsstück Dirndl leitet zu den nächsten Aufgaben über.

3 Lesen: ein Kleidungsstück beschreiben; Einführung des Genitivs


a| TN spekulieren über das Bild, äußern Vermutungen zu den Fragen und tauschen ihre
Kenntnisse über das Thema aus.
b| Vorschlag: TN lesen den Text laut vor, damit die Aussprache neuer und komplizierter Wörter besser geübt
wird, und unterstreichen unbekannte Wörter. Zum besseren Verständnis nimmt KL gemeinsam
mit TN eine einfache Kategorisierung an der Tafel vor:

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Stoff: Baumwolle, Leinen, Seide


Muster: kariert, gestreift, Blümchenmuster Verschluss: Reißverschluss, Knöpfe,
Accessoires: Kette / Band mit Schmuckanhänger, Schleife

 Nun identifizieren TN die einzelnen Teile auf dem Bild und beantworten die Detailfragen. Zur
Kontrolle kann KL fragen, wo die Informationen im Text stehen und die entsprechenden Textteile
noch einmal mit TN lesen.
c|  Nachdem der Text inhaltlich erfasst worden ist, lösen TN die Verstehensaufgabe, die Genitiv-Strukturen

enthält, und befassen sich anschließend mit der neuen Struktur. Sie suchen im Text nach Genitiv-
Kon- struktionen und KL sammelt und umschreibt diese an der Tafel, z. B.: Muster und Farbe des
Stoffes  der Stoff hat eine Farbe und ein Muster. KL und TN analysieren und besprechen mithilfe des
Infokastens die Bildung der Struktur.

AB 1 festigt den Wortschatz, AB 2 überprüft das Verständnis der Genitiv-Strukturen, AB 3 systematisiert die
neue Grammatik.
AB 1–3
4 Sprechen: Meinung über Kleidung äußern, Kleidungsstücke
beschreiben
a | b  Die Fotos und Texte stellen den Bezug zur Gegenwart her – Dirndl sind heute auch ein Modephänomen.
Mit Fragen wie Welche Bedeutung hat ein Dirndl heute? Was sagt dieses Kleidungsstück über seine
Trägerinnen aus? können die Fotos kommentiert werden. TN versuchen, mithilfe der
angegebenen Wörter die eigene Meinung zu formulieren; im Plenum findet ein kleiner
Austausch statt.
Erweiterung: KL kann ein Experiment durchführen: TN bekommen ein Blatt mit einer (stilisierten)
mensch- lichen Gestalt mit der Aufgabe, diese Figur möglichst typisch deutsch
anzukleiden. TN zeichnen ihre Vorstellung von der / dem typischen Deutschen. Im
Plenum werden die Bilder verglichen und besprochen – dabei sollen auch Klischees
diskutiert und hinterfragt werden.
c|  TN wenden das Gelernte an, indem sie ein Kleidungsstück ihrer Wahl so genau wie möglich beschreiben.

Die anderen TN können Fragen stellen.

5 Sprechen: Einleitung des Themas Kleidersprache; Einführung von


derselbe / dasselbe / dieselbe
Vorschlag: KL kann TN an das Thema „Kleider machen Leute“ heranführen, indem er / sie einzelne
Perso- nen aus dem KB vergrößert, kopiert und ausschneidet. TN arbeiten in PA, sie
bekommen jeweils nur eine Figur und beschreiben die Person (sie wissen noch nicht,
dass es sich um dieselbe Person handelt): Wie ist die Person angezogen? Wie wirkt die
Person? Finden Sie die Person (un)sympathisch, (un)seriös, (un)freundlich, …?
TN bilden dann Gruppen und tauschen sich über ihre Eindrücke aus. Die kopierten Bilder
kön- nen mit einem kleinen Text versehen werden, z. B.: Wie würden Sie reagieren, wenn
diese Person Sie auf der Straße ansprechen und Sie um 5 Euro bitten würde?
 TN schlagen das KB auf, KL greift die Sprechblasen auf und weist auf das Artikelwort derselbe / dasselbe /

dieselbe hin. TN erschließen die Deklination mithilfe von


AB 4. 
AB 4

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6 Lesen: Aussagen in einem Text antizipieren, Inhalte abschnittsweise


zusammenfassen
TN haben in KB 5 selbst Aussagen über die Wirkung verschiedener Kleidungsstile getroffen. Nun
erar- beiten sie einen Text zum Thema, indem sie zunächst aufgrund der Zwischenüberschriften
Vermutungen über die Textinhalte äußern und diese dann beim Lesen überprüfen. Anschließend
diskutieren sie über die eigenen Erfahrungen und die Aussagen des Textes.
a|  Da der Text komplizierte Begriffe enthält, empfiehlt es sich, den ersten Teil gemeinsam zu analysieren

und die Schlüsselbegriffe herauszufiltern.


Vorschlag: KL kopiert vor dem Unterricht den ersten Textabschnitt auf eine Folie. Bei der
Besprechung der Lösungen markiert KL die entsprechenden Stellen im Text.
b| Hinweis: Bei der Wahl der Überschrift, die TN bearbeiten, muss KL darauf achten, dass diese gleichmäßig
verteilt werden, sonst ist die Bearbeitung von Aufgabe c nicht möglich. KL kann z. B.
Kärtchen mit den Überschriften vorbereiten, die von TN gezogen werden. Für das
Schreiben legt KL ein Zeitlimit fest (etwa 5–10 Minuten).
c|  TN, die denselben Abschnitt gewählt haben, bilden Gruppen und vergleichen zunächst ihre Erwartungen

an den Text. Dann lesen und besprechen sie den entsprechenden Textabschnitt. Sie fassen die
Aussagen zusammen und präsentieren sie den anderen Gruppen, damit jede/r TN über den
ganzen Inhalt des Textes informiert ist. KL unterstützt bei Verstehensproblemen.
Vorschlag: KL kann die einzelnen Texte kopieren und verteilen, damit TN sich nur mit dem
entsprechenden Text befassen.
d|  Die Gruppen diskutieren die Aussagen der Texte, vergleichen mit eigenen Erfahrungen und präsentieren

ihre Ergebnisse im Plenum.

Das Textverständnis kann zusätzlich in AB 5 überprüft und vertieft


werden.
AB 5
Integration Spezial ergänzt das Thema Kleidung um Kurzwaren und stellt den Beruf des Änderungs-
schneiders vor.
IS 26 /1
7 Aufgaben zur
Wahl
Variante zu Aufgabe 3: Die Interviews können auch im Kursraum im Rahmen des Unterrichts
durchgeführt werden: KL bereitet vor dem Unterricht Karten vor, auf denen
Menschen (die inter- viewt werden sollen) charakterisiert werden. Es sollten
stilisierte Figuren sein wie
z. B. Marketing-Managerin, Familienvater in einer Kleinstadt, junger Student
beim Praktikum usw.

Integration Spezial bietet eine weitere interessante Ergänzung zum Thema Kleidung: Verschiedene
Arten von Schuhen, der Umgang mit ihnen sowie Bräuche in Verbindung mit Schuhen werden
thematisiert.

IS 26 /2
26 B So ein Rummel!
Das Thema Vielfalt wird im öffentlichen Teil am Beispiel von drei traditionellen Festen in
verschiedenen Regionen Deutschlands weitergeführt. Davon ausgehend werden TN auch für Dialekte
sensibilisiert. Das Partizip vor Nomen wird eingeführt.
Ein Volksfest ist Schauplatz einer weiteren Episode aus dem Leben der Familie Vogel – TN setzen
sich in diesem Zusammenhang mit der Haftpflichtversicherung auseinander, hören Beispiele für

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KuunrdsbAurcbheitsbuch
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26Dabei werden
Schadenmel- dungen und lernen, einen Brief an eine Versicherung zu schreiben.
ihnen Präpositionen mit Genitiv vermittelt.

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8 Hören, Lesen: Informationen sortieren; Einführung von Partizip Präsens


und Perfekt
a|  Die Höraufgabe und die Fotos dienen als Vorbereitung. Die zentralen Begriffe können auf diese
Weise eingeführt werden (z. B. Schaf, Schäfer, Feuer, Küste, Baumblüte usw.). KL klärt mit TN mithilfe
einer Land- karte oder einer Skizze an der Tafel, wo sich die drei Regionen befinden.
Hinweis: Die Texte im KB sollten beim Hören abgedeckt bleiben. Alternativ kann KL die drei Fotos
vor dem Unterricht vergrößern und kopieren, damit TN von den Texten nicht abgelenkt
werden.
b|  TN bilden Dreiergruppen, jede/r TN entscheidet sich für ein Fest und fasst mithilfe eines Assoziogramms

und der Fragen zum Textverständnis Was? Wann? Wo? Wie? die wichtigsten Informationen
zusammen. In ihrer Gruppe präsentieren TN anschließend gegenseitig „ihr“ Fest.
c|  TN können einzeln oder in der Gruppe arbeiten. Sie suchen die entsprechenden Stellen in den Texten.

Dann ordnen sie die Partizipialkonstruktionen den Relativsätzen zu und suchen gemeinsam mit KL
nach Regeln für ihre Bildung.

Partizip Präsens: kochen + d + Endung wie beim Adjektiv


ein Ei, das kocht -> ein kochen-d-es Ei

Partizip Perfekt: gekocht + Endung wie beim Adjektiv


ein Ei, das gekocht ist -> ein gekocht-es Ei

d| Vorschlag: Jede/r TN formuliert abschließend mindestens einen Satz. Als besondere Herausforderung
kann KL den TN vorschlagen, auch eine Partizipialkonstruktion zu integrieren.

AB 7 festigt die Unterscheidung von Partizip Präsens und Perfekt. AB 7 übt die Aussprache von Partizipial-

konstruktionen. AB 6, 7
9 Hören: Wahrnehmung dialektaler Besonderheiten
Erweiterung:
 TN sammeln Dialekte, die sie kennen bzw. von denen sie schon gehört haben, und erstellen eine eigene
„Dialektkarte“, indem sie die Dialekte auf eine Deutschlandkarte übertragen.
 Zahlreiche Anregungen und Hörbeispiele sind auch im Internet zu finden, z. B. Dialektatlas
der Deut- schen Welle unter www.dw.de/dw/0,,12377,00.html oder unter www.dialektkarte.de
Mögliches Projekt: Falls TN in einer Region mit einem stark ausgeprägten Dialekt leben, können sie
mit Menschen aus der Region sprechen, dialektale Besonderheiten recherchieren,
Tonauf- nahmen machen, häufige Wendungen sammeln usw.

Hinweis: Im Ausklang finden sich Beispiele für den sächsischen Dialekt, die man an dieser Stelle ebenfalls
bearbeiten kann.
Kopiervorlage 1
10 Hörspiel: Einführung ins Thema
Versicherung
a|  TN tauschen sich über die dargestellte Situation aus. KL kann TN durch Fragen unterstützen: Wo
ist das? Wer sind die Personen? Was ist passiert? Welchen Schaden gibt es? (Die Einführung des Wortes
Schaden ist wichtig für das Hörverständnis und die folgenden Aufgaben.)
b|  TN lesen die Zusammenfassung und klären gemeinsam mit KL unbekannte Wörter. Manche Fehler

kön- nen auch schon anhand der Zeichnung korrigiert werden (Tasse / Glas, Kaffee / Bier, Lederhose

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Leitfaden Lektion
/ Hose). 26
c | d  TN und KL klären gemeinsam die Bedeutung von Haftpflichtversicherung und versuchen, konkrete Bei-
spiele zu bringen.

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11 Aussprachetraining: komplizierte Wörter aussprechen


a|  Anhand einer konkreten Hörsituation wird TN vorgeführt, mit welcher Strategie man die
Aussprache komplizierter Wörter einüben kann.
b|  TN versuchen selbst, das Wort fehlerfrei und flüssig zu sprechen. Sie können für sich üben oder das Wort

der Reihe nach laut sprechen.


c|  Noch schwieriger wird es mit dem Zungenbrecher. KL kann ein kleines Wettspiel veranstalten:

Wer kann es am besten? Aus der Grafik auf der folgenden Seite können weitere schwierige
Versicherungswörter eingesetzt werden.

12 Lesen, Sprechen: eine Statistik über Versicherungen bewerten;


Mengenangaben
a| Bevor sich TN zum Thema äußern können, müssen die Versicherungsarten geklärt werden. Der

erste Schritt ruft das Vorwissen der TN ab: Sie sammeln in GA, was sie bereits über die
einzelnen Versiche- rungen wissen. An der Tafel können anschließend die Informationen
zusammengetragen werden. KL ergänzt, wenn TN etwas ganz unbekannt ist.
Die Wörter werden im AB analysiert und kurz
definiert. AB 9

b|  Bevor TN ihre Meinung zur Statistik äußern, greift KL die Mengenangaben auf und lässt konkrete

Beispiele in der Statistik suchen, z. B. Welche Versicherung hat knapp ein Viertel der Deutschen? Wie
viele Menschen haben eine Unfallversicherung? usw. Dabei wird die Bedeutung der Mengenangaben
im Info- kasten geklärt.
 TN nehmen kurz Stellung zu den Informationen der Statistik.

Das Verstädnins der Mengenangaben wird in AB 8


gefestigt.
AB 8
c|  Es ist Privatsache, wer welche Versicherung hat und soll im Kurs nicht besprochen werden. Die

Aufgabe liefert jedoch einen Anstoß, zu reflektieren, ob man ausreichend versichert ist, was man
wichtig / unwich-
tig findet bzw. woran man bisher vielleicht nicht gedacht hat.

Kopiervorlage 12
Integration Spezial rückt die wichtigste Versicherung in den Fokus: die gesetzliche und die private Kran-
kenversicherung.
IS 26 /3
13 Hören: eine telefonische Schadenmeldung verstehen; Präpositionen
mit Genitiv
Nachdem sich TN den nötigen Wortschatz angeeignet haben, hören sie Beispiele für konkrete
Versiche- rungsfälle.
a| Vorschlag: Zur Vorentlastung können TN AB 10 bearbeiten, dadurch lernen sie wichtige Wendungen
kennen.
 TN machen sich Notizen, die Hörtexte müssen ggf. mehrmals gehört werden.
AB 10
 Kontrolle im Plenum. KL geht in diesem Schritt noch nicht auf die Präpositionen mit Genitiv ein.
b|  TN hören bei Bedarf die einzelnen Hörtexte noch einmal, KL stoppt nach jedem Versicherungsfall

den Track und TN ergänzen, was sie gehört haben. Nun macht KL mithilfe des Infokastens auf die
Präpositio- nen mit Genitiv aufmerksam und klärt mit TN den Gebrauch und die Bedeutung.

Übungen und Systematisierung der Anwendung der Präpositionen im AB.


AB 11, 12

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14 Schreiben: einen Schadensfall schriftlich melden


Einen Schadensfall kann man in einem Brief an die Versicherung oder in einem Formular melden. Die
erste Möglichkeit wird im KB, die zweite im AB
bearbeitet.
AB 13 
a |  Vor dem Schreiben sammeln TN gemeinsam Wortschatz zu den drei Fotos, KL notiert nützliche
Wörter an der Tafel.
b |  Damit TN genügend Input zum Schreiben haben, können erst mal Vermutungen über mögliche Ursachen
der Schäden im Plenum geäußert werden. KL sammelt diese an der Tafel.
 KL weist TN auf die Strategie hin, vor dem Schreiben zu allen wichtigen Punkten Informationen zu

no- tieren und den Text logisch zu strukturieren. TN entwerfen anhand der Leitpunkte erst die
Inhalte, dann konzentrieren sie sich auf die Struktur des Briefes. Dazu kann auch AB 14
eingesetzt werden: Der Tipp
hilft TN, einen klar strukturierten Brief zu schreiben.
d |  KL regt an, durch gegenseitige Korrektur den Text zu
AB 14 
überarbeiten.

Hinweis: Einen interessanten Impuls für weitere Recherchen zum Thema bietet die Aufgabe
Sicher ist sicher im Ausklang: Was alles kann man versichern lassen?

26 C Mit Vielfalt leben


Der berufliche Teil befasst sich mit der Frage der interkulturellen Kompetenz. Ein sprachliches
Missver- ständnis leitet das Thema ein. Es werden Redemittel vermittelt, um sprachliche, dialektale
bzw. kulturelle Unterschiede anzusprechen und Missverständnisse zu klären. Ein längeres Interview
über interkulturelle Kompetenz regt die Reflexion über den Umgang mit kulturellen Unterschieden an
– TN lernen, vor allem im beruflichen Handlungsfeld Verständnis und kompetente
Verhaltensweisen zu entwickeln.

15 Hörspiel: Einführung ins Thema


Die Szene greift erneut die Dialekte auf – ein sprachliches Missverständnis dient als Anlass, im
Folgenden Unterschiede anzusprechen und Missverständnisse auszuräumen.
a|  TN beschreiben das Bild, KL stellt evtl. unterstützende Fragen: Welche Personen sehen Sie? Wie heißen

sie, woher kommen sie? Wo spielt die Szene? Wie sind die Personen gekleidet? Wer ist irritiert? Warum? Die
Antworten hält KL stichwortartig an der Tafel fest.
b| c  TN hören den Dialog und bearbeiten beide Aufgaben mithilfe der Notizen aus Aufgabe a.
d|  Damit alle TN die Situation zusammenfassen können, kann KL sie auffordern, das

Missverständnis schriftlich zu formulieren (kurzes Zeitlimit: etwa 1–2 Minuten). TN lesen dann ihre
Versionen nacheinan- der vor und vergleichen.
e| Erweiterung: Die Aufgabe kann in kleinere Arbeitsaufträge unterteilt werden. TN recherchieren in Gruppen
zu bestimmten Aspekten, z. B.: geografisch / politisch (Wo liegt die Gegend,
Landeshauptstadt, Einwohner, …), landschaftlich (Wie sieht die Landschaft dort aus? Gibt
es dort Gebirge, Flüsse, Seen, …), bekannte Firmen / Industrie, bekannte
Persönlichkeiten usw.

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16 Sprechen: sprachliche und kulturelle Missverständnisse ansprechen


a |  TN suchen nach passenden Redemitteln für die Klärung sprachlicher (und kultureller)
Missverständnisse, evtl. auch in PA oder GA.
 Damit TN in der folgenden Aufgabe differenzierter reagieren können, ordnet KL die
Redemittel in drei Gruppen: neutrale Äußerungen, positive Äußerungen (Absicht, etwas Neues zu
erfahren / dazuzulernen) und negative Äußerungen (bringen Unverständnis für alles
Andersartige zum Ausdruck).
 Anschließender Austausch im Plenum. KL veranschaulicht die Ergebnisse z. B. auf einer Folie.
b | Hinweis: Bevor TN ihre Szene entwickeln, sollten die Bedeutung der Wortpaare gemeinsam geklärt
und die Varianten der entsprechenden Region zugeordnet werden.

17 Lesen, Sprechen: kulturelle Unterschiede erkennen, interkulturelle


Kompetenz reflektieren
Das Interview ist komplex und vor allem lernstärkeren Gruppen zu empfehlen. Die Aufgaben
erleichtern den Zugang, indem sie das Textverstehen schrittweise aufbauen und den Text auf die
Kernaussagen redu- zieren.
Hinweis zur Differenzierung: Wenn KL den Text als zu anspruchsvoll beurteilt, kann das Thema in AB 15 in
einfacherer Form bearbeitet
werden. 
AB 15

a|  KL erläutert kurz, um was für einen Text es im Folgenden gehen wird. TN lesen den ersten

Abschnitt des Interviews und überlegen in Gruppen, welche Gründe wohl zu dem beschriebenen
Missverständnis ge- führt haben. Die Gruppen vergleichen ihre Ideen im Plenum. KL regt eine kurze
Diskussion über mögliche Ursachen an: Wie handeln Deutsche? Wie verhalten sich Chinesen? Was
ist TN bekannt? Worauf kann man schließen?
b|  TN überfliegen im ersten Schritt die Abschnitte und verschaffen sich eine Übersicht, worum es geht.

Dann suchen sie gezielt nach Schlüsselbegriffen und Schlüsselsätzen, um die richtige Frage zuordnen
zu können. Durch die Zuordnung der Fragen entwickeln sie ein erstes globales Verstehen.
 Sie besprechen die Zuordnung erst in PA, dann im Plenum.
c|  Ziel der Doppelseite ist, zu verstehen, worin interkulturelle Kompetenz besteht. Die Merkmale

können aus dem Text herausgefiltert werden. KL weist auf die selektive Lesestrategie hin: TN
suchen die entspre- chenden Textteile und konzentrieren sich auf die zu ergänzenden Sätze.
 Die Vorschläge der TN werden im Plenum ausgetauscht und verglichen.
d|  In der abschließenden praktischen Aufgabe überprüfen TN, wie sie das Gelesene in die Praxis

umset- zen können, indem sie sich eine konkrete Arbeitssituation vorstellen. Sie machen sich
Notizen zu den genannten Aspekten und sammeln alle Anmerkungen, Fragen und Probleme auf
einem Plakat, das sie im Plenum vorstellen.

Ausklang
Interkulturelles im Film
 Das Thema interkulturelle Unterschiede lässt sich besonders gut mit Filmen veranschaulichen.

Im KB werden einige Filme vorgestellt, TN können noch weitere Filme zum Thema nennen. Es
bietet sich an, einen Film auszuwählen, gemeinsam anzuschauen und als Diskussionsanlass
zu nutzen.

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KuunrdsbAurcbheitsbuch
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Sprachhandlungen Wortschatz, Strukturen, Phonetik Aufgaben

  AB 1 KB 1
Personen und ihre Leiden- schaft beschreiben
Wortschatz sammeln

     AB 2–8 KB 2–8
Arbeitsaufgaben verstehen
Begründungen in einem Text finden n-Deklination Lokalangaben mit Präposition Ausdrücke für Begeisterung

    AB 9–12 KB 9–13
Ausdrücke für Wut sammeln Differenzierung von sachlicher und ärgerlicher Sprechweise Passiv Präteritum Ausdrücke für Wut

     AB 13–17 KB 14–22
Romanauszüge lesen und hören Klappentexte verstehen das Modalverb können in subjektiver Bedeutung verschiedene Buchgattungen Wörter in Krimis
27 Aus Leidenschaft
27
Leitfaden Lektion


einen Nationalpark vorstellen
  
ein Empfehlungsschreiben verstehen
den Weg beschreiben
Fragen im Bewerbungsgespräch stellen und beantworten

     
eldung für einem
TwitterText Informationen entnehmen Schlagzeilen in den Nachrich- tenüber
verstehen
Skandale berichten
Meldungen Überschriften zuordnen sachliche und ärgerliche Sprechweise unterscheiden

    
ein Kurzreferat
halten überverschiedene
ein Buch Gattungen zuordnen eine spannende Geschichte schreiben einen literarischen Text span- nend vorlesen Vermutungen über einen Tathergang anstellen
27
Leitfaden Lektion

  
Buchtitel erfinden Informationen recherchieren einen Spaziergang beschreiben
Lernziele Fertigkeiten Textsorten

Einstieg Lesen Sprechen Zeitungsausschnitte

27 A Beruf als Berufung Lesen Sprechen Zeitungsbericht


Hören Jobanzeige
otivation und Aufgaben im Beruf beschreiben; sich auf Fragen in einem Bewer- bungsgespräch vorbereiten (beruflich) Erfahrungsbericht

vorbehalten.
Auszüge aus Bewer-
bungsgesprächen
Karte
Empfehlungsschreiben
Hörspiel

27 B Das regt mich auf! (öffentlich) Hören Lesen Hörspiel Kurzmeldung


Sprechen Radionachrichten schreiben
Wut ausdrücken; Kurzmeldungen verstehen Schreiben Informationstext

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27 C Im Lesefieber (privat) die Handlung einer Geschichte erfassen; ein Buch vorstellen Hören Lesen Hörspiel Klappentext
Sprechen Auszüge aus einem
Schreiben Roman
27

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Leitfaden Kurs- und Arbeitsbuch
Leitfaden Lektion

Ausklang Sprechen Lesen Plakat Buchcover

10
Leitfaden Lektion
27

Die Lektion thematisiert Tätigkeiten, die von Leidenschaft getragen werden, z. B. im


Beruf, in der Freizeit oder in Form von Engagement.
Ein Berufsporträt und verschiedene Erfahrungsberichte vermitteln eine begeisterte Einstel-
lung zum Beruf. TN bekommen Informationen über das freiwillige ökologische Jahr
und be- schäftigen sich mit Möglichkeiten der beruflichen Orientierung. In diesem
Zusammenhang lernen sie, Fragen in einem Bewerbungsgespräch zu verstehen und
auch zu stellen.
Im weiteren Verlauf wird Leidenschaft mit Gefühlen verknüpft, TN lernen Redemittel für
den Ausdruck von Wut und Begeisterung kennen. Sie machen sich mit
Nachrichtenmeldungen und Schlagzeilen vertraut und beschäftigen sich abschließend mit
der Leseleidenschaft: Sie lesen und hören spannende Krimiauszüge, experimentieren
mit Texten und lernen unter- schiedliche Gattungen kennen. Zum Abschluss stellen sie ihr
Lieblingsbuch in einem Kurzre- ferat vor.

1 Einstieg: Einführung ins Thema Leidenschaft


a|  KL erklärt anhand der Fotos den Ausdruck etwas liegt jmdm. am Herzen.
 TN sehen sich die Fotos und die Zeitungsausschnitte genauer an, bringen sie miteinander in
Verbindung und fassen die wichtigsten Informationen kurz zusammen.
b | c  TN tauschen sich über die Projekte aus: Was finden sie besonders interessant / wichtig / schön /
schwierig / …? Sie können ein Projekt auswählen und für den nächsten Kurs weitere
Informationen recherchieren.
 Anschließend berichten TN über ihr persönliches Engagement oder über begeisterte Menschen /
Projek- te, die sie kennen oder von denen sie gehört haben.
Erweiterung: KL und TN können auch überlegen, ob es an ihrem Wohnort interessante Initiativen
gibt, und dazu Informationsmaterial mitbringen.

Die Texte enthalten viele nominalisierte Adjektive, die im AB bearbeitet werden.

AB 1
27 A Beruf als Berufung
Ausgehend von dem ungewöhnlichen Beruf einer Rangerin beschäftigt sich der berufliche Teil der
Lektion mit Tätigkeiten in der Natur und dem Thema freiwilliges ökologisches Jahr. TN setzen sich
mit der Frage der beruflichen Orientierung auseinander, sie beschreiben Arbeitsaufgaben, lesen eine
Stellenanzeige und eine Empfehlung, hören Auszüge aus einem Bewerbungsgespräch und
formulieren Fragen.
Anhand eines Plans für ein Naturprojekt werden Lokalangaben mit Präpositionen eingeführt.

2 Lesen, Sprechen: einen Bericht verstehen, Begründungen im


Text erkennen, argumentieren
a – c  TN lesen den Bericht erst global, um den Beruf zu definieren.
 Beim zweiten Lesen filtern sie bestimmte Informationen heraus und versuchen, aufgrund der
gefunde- nen Argumente die eigene Einstellung zum Thema „Arbeiten in der Natur“ zum Ausdruck
zu bringen und zu begründen.
d|  Dieser Schritt schlägt die Brücke zur nächsten Aufgabe: TN sollen sich für einen bestimmten Beruf

überlegen, welche Aufgaben man in dem Beruf hat, wie das Arbeitsumfeld und die Bedingungen sind.
Varianten:
 TN überlegen, wie sie ihren idealen Beruf beschreiben können und notieren stichwortartig die

wichtigs- ten Merkmale auf einer Karte. Die Karten werden gemischt und neu verteilt. TN lesen
nun abwechselnd eine Karte vor und überlegen gemeinsam im Plenum, wem welche Karte
gehört.
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Aussichten
11
vorbehalten. Leistufandgeen Kzurs-
KuunrdsbAurcbheitsbuch
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Leitfaden Lektion
27
 TN haben eine kurze Vorbereitungszeit (etwa 5 Min.) für die Beschreibung ihres Traumberufs.
Danach wird ein/e TN befragt – durch abwechselnd gestellte Fragen soll herausgefunden
werden, um welchen Beruf es sich handelt (auch in GA möglich). Alle Fragen dürfen nur mit „Ja“
oder „Nein“ beantwortet werden.

Den zum Teil schwierigen Wortschatz des Textes (Verben der Bewegung) greift AB 2 auf.

AB 2
3 Lesen, Sprechen: Arbeitsaufgaben verstehen
a|  KL und TN klären gemeinsam, was ein freiwilliges ökologisches Jahr ist. KL kann auch kurz
verwandte Themen ansprechen, z. B.: Warum sind Freiwilligendienste für die Gesellschaft wichtig?
In welchen Bereichen kann man sich freiwillig (ehrenamtlich) engagieren? usw.
 TN überlegen, welche Aufgaben in Bezug auf die Arbeit in einem Nationalpark sinnvoll sind.
Unbekannte Wörter werden geklärt, das entlastet das Lesen der Anzeige.
b |  TN vergleichen und unterstreichen im Text die Aufgabenfelder. Gleichzeitig wird auch die Form der
Aufgabenbeschreibung analysiert: An wen wendet sich der Text? In welcher Form? Wie weit
sind die einzelnen Aufgaben ausformuliert?
c | d TN reflektieren die Initiative. Sie können sich ggf. auch im Internet über das FÖJ informieren (kleine

Projektarbeit in Gruppen mit anschließender Präsentation).

Genaue Informationen über das FÖJ bietet AB 3. In AB 4 wird eine weitere Anzeige analysiert: TN
erfassen die nominalen Formen und formulieren erste Sätze für ein Bewerbungsschreiben.

AB 3, 4
4 Hören, Sprechen: Begeisterung ausdrücken; Möglichkeiten der
beruflichen Orientierung
a | b  In den kurzen Statements zu einem Freiwilligendienst sammeln TN sprachliche Mittel, mit denen
man Begeisterung zum Ausdruck bringt.
 Im zweiten Schritt notieren sie die Gründe der Freiwilligen.
 KL kann TN nun auffordern, Situationen aus dem eigenen Leben zu schildern, die TN begeistern /
begeis- tert haben. TN benutzen das eben gesammelte Vokabular.
Ergänzung: KL schreibt vor dem Unterricht verschiedene Redemittel für Begeisterung auf Kärtchen.
Jede/r TN bekommt ein Kärtchen (die Wendungen können sich auch wiederholen).
Zusätzlich bekommt jede/r TN auch eine leeres Kärtchen und notiert selbst darauf etwas,
was ihn / sie be- geistert oder gar nicht begeistert (z. B. Hausaufgaben machen, Deutsch
lernen, eine tolle Reise machen, ein langes freies Wochenende haben, …). Diese Kärtchen
werden von KL eingesam- melt und neu verteilt. Jede/r TN formuliert einen Satz, z. B.:
Für den Deutschkurs muss ich immer viele Hausaufgaben machen. Andere TN reagieren (in
Übereinstimmung mit ihrer Karte) und drücken so ihre Begeisterung oder Abneigung aus.

Die Sprechweise der Begeisterung wird in AB 5


geübt.
AB 5
Integration Spezial stellt verschiedene Freiwilligendienste vor und beschreibt deren Unterschiede.

IS 27 /1

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5 Hören, Sprechen: auf Fragen im Bewerbungsgespräch


adäquat reagieren
Im Kontext „Erfahrungen auf dem Arbeitsmarkt“ (Freiwilligendienste und Praktika) beschäftigen
sich TN mit dem möglichen Ablauf eines Bewerbungsgesprächs. Es wird die Fähigkeit trainiert,
spontan auf Fra- gen zu reagieren. Gleichzeitig werden aber auch bestimmte Fragen-Muster analysiert,
so dass TN Fragen in einem Bewerbungsgespräch sicher beantworten und auch stellen können.
a |  KL und TN klären gemeinsam die einzelnen Bereiche. Sie können auch vorab schon einige Beispiele für
mögliche Fragen nennen.
 TN notieren die gehörten Fragen, KL sammelt die Fragen an der Tafel / auf einer Folie.

b | Variante: KL bereitet vor dem Unterricht Karten mit Firmen, Unternehmen oder Arbeitsbereichen
vor, so dass TN sich Fragen zu konkreten Themen überlegen und ausarbeiten.
c | Erweiterung: TN bilden Gruppen, jede Gruppe vertritt ein Unternehmen, eine Firma o. Ä. und notiert zehn
Fragen für ein Bewerbungsgespräch. Nun schickt jede Gruppe zwei verschiedene
Kandidaten / Kandidatinnen zu zwei anderen Gruppen (Firmen) mit der Aufgabe, alle
Fragen möglichst gut zu beantworten und „eine Stelle zu bekommen“. Die Gruppe,
deren Mitglieder die meis- ten Stellen „bekommen haben“, gewinnt das Spiel.

Festigung der Redemittel und weitere Rollenspiele zur Situation im


AB. AB 6
Hinweis: Ein komplettes Bewerbungsgespräch auf höherem Niveau wird im Strategietraining
nach Lektion 30 erarbeitet.

6 Sprechen: den Weg beschreiben; Lokalangaben mit Präpositionen


a|  Im Zusammenhang mit Arbeit in der Natur setzen sich TN mit einem konkreten Projekt eines
Naturlehrpfads auseinander. Im ersten Schritt machen sie sich mit dem Wortschatz vertraut, die
Lösung wird im Plenum überprüft.
b|  Bevor TN den Pfad beschreiben, geht KL mit TN die Beispiele durch und erläutert bei Bedarf mithilfe

kleiner Skizzen an der Tafel die Bedeutung einzelner Präpositionen.


Erweiterung: Die Wegbeschreibung kann auf lustige Art und Weise auch im Kursraum geübt
werden, indem der Kursraum in einen Wald / eine Landschaft / ein Naturschutzgebiet
verwandelt wird. Dazu bekommen TN Zettel und notieren darauf verschiedene
Bezeichnungen, die für einen Lehrpfad typisch sind (statt Lehrpfad kann z. B. auch ein
Wanderweg oder ein Radweg beschrieben werden). Die Zettel mit den Bezeichnungen
werden im Kursraum ausgelegt – je mehr Bezeichnungen, Stationen und
Naturphänomene, umso spannender wird das Spiel!
TN bilden 3–4 Gruppen, jede Gruppe hat die Aufgabe, innerhalb von 5–10 Minuten
einen konkreten Wegverlauf zu beschreiben. Die Gruppen lesen nun nacheinander ihre
Wegbe- schreibungen vor, die anderen TN müssen sich entsprechend der
Wegbeschreibungen im Raum bewegen.

Die Präpositionen werden im AB


gesfestigt.
AB 7
Kopiervorlage 3
7 Lesen: ein Empfehlungsschreiben verstehen; Einführung der
n-Deklination
a | b  TN spekulieren kurz über das Schreiben und unterstreichen Gründe für die Empfehlung. TN
und KL besprechen die Lösung im Plenum.
c|  TN suchen Nomen im Text, vergleichen mit dem Infokasten und versuchen, das Prinzip der n-Deklination
selbst zu formulieren. Anschließende Bewusstmachung im AB.

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AB 8

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8 Hörspiel: Zusammenfassung von Teil A


a – c  Die abschließende Szene zu diesem Teil thematisiert noch einmal freiwilliges Engagement im
Bereich Umwelt. TN spekulieren über die Situation und entwickeln mit dem bereits gewonnenen
Wortschatz kurze Dialoge. Anschließend hören TN die Situation und fassen sie noch mal
zusammen.
Ergänzung: TN können den Dialog auch weiterschreiben. Kerstin schlägt z. B. eine andere Joggingroute
vor und beschreibt diese für Lukas.

Integration Spezial geht der Frage nach, wie man Natur in der Stadt erleben kann, und stellt das Wandern
als eine der beliebtesten Aktivitäten der Deutschen
vor. IS 27 /2

27 B Das regt mich auf!


Im öffentlichen Teil der Lektion stehen Emotionen und Kommunikation im Vordergrund. Im
Kontext Umwelt und Ökologie geht es um Vorfälle, die heftige Gefühle auslösen, um Skandale in
der Presse und um Spannung beim Lesen eines Umweltkrimis. TN hören und lesen verschiedene
Textsorten wie Nachrichten, Kurzmeldungen, einen Klappentext. Passend zum Stil der
Meldungen wird das Passiv weitergeführt (Präteritum).

9 Hörspiel: Ärger zum Ausdruck bringen


Die in Aufgabe 8 unterbrochene Hörszene wird hier weitergeführt und als Anlass genommen,
verschiede- ne Ausdrücke für Ärger zu vermitteln.
a |  TN beschreiben die drei Skizzen: Wo verläuft die Straße auf den Abbildungen? Sie überlegen, in welchem
Zusammenhang die Abbildungen zum Lektionsthema stehen und äußern ihre Vermutungen
über den Inhalt des Hörtextes.
b | c  TN vergleichen ihre Ideen mit dem Text und identifizieren die Ausdrücke, die von Jan und Kerstin ver-
wendet werden. KL und TN klären gemeinsam die Bedeutung bzw. die Akzeptanz der Redemittel.
An der Tafel können weitere Beispiele gesammelt und situativ eingebettet werden.

AB 9
10 Aussprachetraining: sachliche und ärgerliche
Sprechweise unterscheiden
Zum Ausdruck von Ärger gehört neben bestimmten Wendungen auch eine bestimmte Sprechweise. Diese
machen sich TN anhand der etwas absurden Hörszene bewusst.
a |  Vor dem Hören spekulieren TN über das Bild, KL macht auf den Zusammenhang mit der Wendung aus
KB 9 (Nicht alle Tassen im Schrank?) aufmerksam: Wo sind die Personen? Was machen sie? Wer ärgert
sich worüber?
 TN machen sich eine Tabelle mit Kollegin, Kollege, Bauarbeiter und notieren beim Hören Stichworte

zur Sprechweise, dann folgt eine Besprechung der Stichworte im Plenum.


b |  Beim zweiten Hören konzentrieren sich TN auf einen Ausschnitt: Sie analysieren die Sprechweise noch
genauer, indem sie auf Satzakzent, Melodie, Lautstärke und Sprechtempo achten. Zur besseren
Über- sicht kann KL an der Tafel / auf Folie diese vier Aspekte tabellarisch darstellen.
c | d  TN experimentieren mit verschiedenen Varianten der Schimpfsätze und entwickeln in PA eigene
Beispiele für die Rollen sehr verärgert / aufgeregt und sachlich / beruhigend.

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11 Lesen: Kurzmeldungen genau verstehen; Passiv Präteritum
Die Meldungen aus der Presse berichten über Skandale, über die man sich ärgert und seinen
Unmut zum Ausdruck bringt.
a | b  Der Aufgabentyp wird häufig auch in Prüfungen eingesetzt und erfordert genaues Lesen. TN besprechen
ihre Lösung zunächst in PA, dann im Plenum.
 TN erarbeiten sich den Wortschatz, indem sie die Skandale benennen und nach weiteren
Beispielen suchen, die ihnen bekannt sind (auch aus ihren Heimatländern).
c |  Nachdem TN die Texte inhaltlich erfasst haben, machen sie sich die neue Grammatik bewusst: Passiv
Präsens ist aus Lektion 17 bereits bekannt, es dürfte also nicht schwierig sein, Passiv-Präteritum-
Struktu- ren zu identifizieren.
 TN notieren die Passivkonstruktionen aus dem Text und mithilfe des Tafelbildes vergleichen sie
die neu- en Formen mit dem Passiv Präsens.

Der Skandal wird langsam aufgedeckt

Der Skandal wurde erst jetzt aufgedeckt

Die Täter werden jetzt festgenommen

Die Täter wurden sofort festgenommen

Die Spieler werden bestochen

Die Spieler wurden bestochen

d| TN sollten genügend Zeit zum Nachdenken und zur Vorbereitung ihrer Äußerung haben.
Vorschlag: TN können auch im Internet nach geeigneten Meldungen in der Presse recherchieren
und sich für die nächste Unterrichtsstunde vorbereiten.

Analyse der Passiv-Struktur und weitere Übungen zur Passiv-Bildung im


AB. AB 10

12 Hören: Meldungen im Radio verstehen


a|  Da es noch schwieriger ist, Meldungen im Radio zu verstehen als zu lesen, beschränkt sich die
Aufgabe auf das Hören von Schlagzeilen und die Vermittlung der typischen Themenfelder der
Nachrichten. Die angegebenen Kategorien sollten vor dem Hören geklärt werden.
 KL sollte darauf aufmerksam machen, dass die Fähigkeit, Themen und Themenbereiche zu
identifizieren, ohne im Text alles zu verstehen, eine grundlegende Strategie für das Verstehen von
unbekannten Texten und auch eine wichtige Strategie für die Bewältigung von Prüfungsaufgaben
ist.
b | c Wie zuvor beim Lesen der Meldungen, geht es auch hier um genaues Erfassen.

 TN bekommen über das Hören auch den Stil und die Sprechweise mit. Im nächsten Schritt
experimentie- ren sie mit dem Vortragen. Sie achten erneut auf Satzakzent, Melodie, Lautstärke
und Sprechtempo.
Erweiterung: Bei lernstarken Gruppen kann ein Projekt gestaltet werden: TN erarbeiten in Gruppen
einen Überblick der aktuellen Nachrichten und Meldungen z. B. aus der Region. Die
Arbeitsaufträ- ge können auch von Gruppe zu Gruppe variieren, eine Gruppe
übernimmt z. B. den Bereich Sport, eine andere die aktuelle Politik usw. Anschließend
präsentieren alle Gruppen im Stil der Nachrichtensprecher ihre Meldungen, alle
Mitglieder der Gruppe beteiligen sich am Vor-
Leitfaden Lektion
27

lesen der Nachrichten. Falls eine Videokamera verfügbar ist, kann KL alle Beiträge
aufneh- men, um so den „Nachrichtensprecher-Effekt“ zu unterstützen.

Aufgabe im Prüfungsformat zum Verstehen von Nachrichten im


AB. AB 11
13 Lesen, Sprechen, Schreiben: ein weiteres Medium verstehen, über
den Nutzen diskutieren und eine Meldung verfassen
a | b  TN spekulieren zunächst über die mögliche Bedeutung von „140 Zeichen“: Wie viele Zeichen sind
das eigentlich? KL kann an der Tafel eine bestimmte Anzahl von Zeichen (z. B. 10 oder 20
Buchstaben oder Leerstellen) notieren. Was kann mit 140 Zeichen mitgeteilt werden? Für welches
Medium könnte diese Art Kommunikation typisch sein?
 TN lesen den Text einmal global (a) und dann selektiv (b) und tauschen sich im Plenum aus.
c |  TN vergleichen ihre Erfahrungen und Ansichten (auch andere Medien wie Facebook, Handy, E-Mail,
Blog, Chat o. Ä. können zum Vergleich herangezogen werden) und präsentieren das Ergebnis der
Gruppendis- kussion im Plenum.
d |  Mit dem kleinen Experiment kann das Twittern im Kursraum simuliert werden.
Vorschlag: KL fertigt vor dem Unterricht eine Schablone an, in die max. 140 Zeichen eingetragen
werden können (z. B. 140 kurze Striche, kariertes Papier o. Ä.) und kopiert sie für alle
TN.

AB 12 bietet weitere Möglichkeiten, ganz knappe SMS-Texte zu


formulieren.
AB 12

27 C Im Lesefieber
Der private Teil befasst sich mit der Leidenschaft beim Lesen und der Spannung in Büchern: Die
Grundlage bietet ein Auszug aus einem Kriminalroman. TN erarbeiten sich beim Lesen einen
Wortschatz, versuchen, die Handlung der Geschichte zu erfassen und spekulieren über deren
Fortsetzung. Dabei lernen sie, Vermutungen mit dem Modalverb können zu äußern.
Ein wichtiger Aspekt einer spannenden Geschichte ist auch das fesselnde Vorlesen. TN experimentieren
auch in diesem Teil mit Betonung, Melodie, Sprechtempo und Lautstärke. Zum Schluss werden
weitere Gattungen in Klappentexten vorgestellt und TN berichten über ihr Lieblingsbuch in Form
eines Referats.

14 Hörspiel: Einführung in das Thema Lesen


 Vor dem Hören betrachten TN die Bilder und vermuten, welche Personen sie hören
werden. Sie spekulieren über den Inhalt: Kommen neue Nachrichten über den Skandal mit
der Schnellstraße im Radio? Oder will Jan Markus zu etwas bewegen? Wer sind die Männer
auf Bild A?

15 Lesen: einen Klappentext verstehen


Vorschlag: Als Überleitung zum Thema Krimi kann KL Titelseiten bekannter Romane und
Krimigeschichten von Autoren wie Agatha Christie, Stieg Larsson, Donna Leon, Arthur
Conan Doyle, Georges Simenon usw. kopieren und zusätzlich auf einzelne Karten eine
kurze Information zum / zur je- weiligen Autor/in notieren (z. B.: Sie zählt zu den besten

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Krimi-Autorinnen, ist im Jahr 1976 gestor- ben und zu ihren bekanntesten literarischen Figuren
gehören Hercule Poirot und Miss Marple.).
In GA ordnen TN die vom KL vorbereiteten Informationen zu. Anschließend wird im
Plenum berichtet, wer gerne Krimis liest, welche Autoren / Autorinnen bekannt oder
beliebt sind usw.

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a | b  TN machen sich mit dem Krimi Fremde Wasser vertraut und erarbeiten sich neuen Wortschatz zu
diesem Thema. Die Wortschatzsammlung wird in KB 16 fortgeführt.

16 Lesen: einen Auszug aus einem Roman verstehen


a|  KL kopiert den Text auf Folie, TN bearbeiten die Aufgabe und KL markiert anschließend die von
den TN gefundenen Wörter im Text.
b|  Die Aufgabe überprüft das Textverständnis, TN fassen zusammen, was sie über die „klassische“ Methode

erfahren haben. Weitere mögliche Fragen: Sind TN andere Methoden bekannt? Um welche Perspektive
geht es hier? Welche anderen Perspektiven gibt es in der Kriminalliteratur oder in Kriminalfilmen?

Übung zum Wortschatz im


AB. AB 13
17 Hören, Sprechen: Auszüge aus einem Roman hören; Vermutungen
mit dem Modalverb können
a| Das Modalverb könnte ist TN bekannt, hier wird es in einer neuen Funktion verwendet. KL liest die
erste Frage vor. Analog dazu bilden TN weitere Fragen anhand der Angaben in den Sprechblasen. Sie
können auch eigene Fragen erfinden.
b | c  TN hören die Auszüge und ordnen den Personen die Rollen zu. Anhand der Informationen, die sie hier
bekommen, äußern sie erneut Vermutungen. An dieser Stelle verweist KL auf den Infokasten
und geht auf den Unterschied zwischen etwas könnte passieren / etwas könnte passiert sein ein.

Systematisierung der Vermutungen mit können im


AB. AB 14, 15
18 Aussprachetraining: einen Romanauszug spannend vortragen
b | Hinweis: Mit der Kopiervorlage 4 lässt sich die Aufgabe leichter bearbeiten. 
Kopiervorlage 4
c | d  TN entwickeln nun eine eigene Interpretation der Geschichte. KL kann zu diesem Zweck noch eine
Kopie des Text-Rasters (Kopiervorlage 4) austeilen.

Hinweis: Die Seite Lust auf mehr im AB bietet weiteres Material zum Krimi Fremde Wasser.

19 Schreiben: eine spannende Geschichte entwickeln


 In der abschließenden Aufgabe dieser Einheit sollen TN selbst kreativ werden und das Gelernte
an- wenden. Vor dem Schreiben können im Plenum Ideen und Wortschatz gesammelt werden,
damit das Schreiben auch lernschwächeren TN Spaß macht. KL legt auch fest, wie viele Runden es
geben wird (man kann z. B. vereinbaren, dass der Anfang aus drei Sätzen, der Hauptteil aus sechs
Sätzen und der Schluss wieder aus drei Sätzen besteht). Alle Gruppen folgen dann dem
vereinbarten Schema.

Erweiterung: Nach dem ersten Vortragen und einer Feedbackrunde können die Texte
überarbeitet und anschließend auch aufgenommen werden.

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Leitfaden Kurs- und Arbeitsbuch
17
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Leitfaden Lektion
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20 Lesen, Sprechen: Klappentexte Gattungen zuordnen, über


Bücher sprechen
a | b  KL und TN klären gemeinsam die Bedeutung unbekannter Wörter im Schüttelkasten.
Vorschlag: KL teilt TN in Vierergruppen ein und jede/r in der Gruppe bekommt einen Text (kopiert
und auf eine Karte geklebt). TN lesen ihre Texte und entscheiden, um welche Art der
Bücher es sich handelt. Anschließend bilden TN mit den gleichen Texten neue
Vierergruppen und sprechen über das jeweilige Buch. TN berichten dann, ob sie es gern
lesen würden oder nicht und welche Aspekte sie außerdem interessant finden.
d| Hinweis: Bei dieser fakultativen Aufgabe muss KL bereits im Unterricht davor darauf aufmerksam machen,
dass TN ihre Klappentexte in den Unterricht mitbringen. Möglich ist auch, dass KL
geeignete Klappentexte vor dem Unterricht aussucht, kopiert und auf farbige
Papierbögen klebt.
Da es nicht immer einfach ist, aufgrund eines Klappentextes zu erkennen, um was für ein
Buch es sich handelt, kann KL vor dem Unterricht alle Buchtitel (z. B. auf Folie) sammeln.
TN raten dann mithilfe der Liste.

Festigung des Wortschatzes im AB.


AB 16
21 Projektaufgabe: ein Kurzreferat
vorbereiten
 Die Aufgabe stellt sowohl Leitpunkte für die inhaltliche Ausarbeitung (a) als auch Redemittel für
den Vor- trag (b) bereit. KL bespricht die Aufgabe mit TN und weist auf die Strategie hin, wie ein
solches Referat aufgebaut werden kann.
Vorschlag: KL erstellt eine Liste mit zwei Spalten für Termine und Themen / Bücher, in die sich alle
TN ein- tragen. So kann jeder Unterricht mit etwa zwei Referaten anfangen. TN haben
genügend Zeit, sich auf das Referat vorzubereiten.

Eine Schreibaufgabe im Prüfungsformat enthält das


AB.
AB 17
Integration Spezial widmet sich dem wichtigen Thema Leseförderung und Sprachentwicklung im Kindes-
alter.
IS 27 /3
22 Aufgaben zur
Wahl
 Auch in Aufgabe 1 können TN ein Referat vorbereiten, ergänzt von Fotos und evtl. Filmausschnitten.
 Als Auswertung von Aufgabe 2 können TN Ranglisten erstellen, welche Leidenschaften im Kurs
vertreten sind u. Ä.
 Vorschlag zu Aufgabe 3: Wenn TN das Zeichnen nicht leicht fällt, können sie auch Bilder aus
Zeitschriften mitbringen und aufkleben oder Bilder am PC bearbeiten (z. B. verfremden, einen
Ausschnitt zeigen o. Ä.).

Ausklang
 In vier projektorientierten Aufgaben können TN die Themen der Lektion vertiefen:
Nationalparks in D-A-CH und Leidenschaft für Nationalparks können begleitend und ergänzend in
Teil A eingesetzt werden, die Projekte Krimiserie: Tatort und Tatort DaF eignen sich als

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Leitfaden Lektion
Vertiefung mit interessanten landeskundlichen Aspekten in Teil C. 27

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Wortschatz, Strukturen, Phonetik Aufgaben

 Wortschatz zum Thema Respekt KB 1

    AB 1–8 KB 2–8
Sätze mit je … desto / umso das ModalverbPartikeln phonetische
subjekti-
sollen inund Merk- male der gesprochenen Sprache Fernsehsendungen
ver Bedeutung

   AB 9–13 KB 9–14
Wirkung von fremdem Akzent Sätze mit zwar …, aber … Redemittel für Diskussionen
28 Mit Respekt

  AB 14–17 KB 15–19
Redemittel für Kritikäußerung Sätze mit statt zu / ohne zu + Infinitiv
28
Leitfaden Lektion
Sprachhandlungen

 
respektvolle Gesten und Situa- tionen beschreiben
Wortschatz sammeln

  
sich zu Sendungen äußern und Behauptungen wiedergeben Gattungen zuordnen Smalltalk über Fernsehsen- dungen führen

   
Gründe für Diskriminierung benennen und über den Begriff diskutieren fremden Akzent erkennen eine Geschichte fortsetzen einer Diskussion folgen und zum Thema Stellung nehmen

  
Tipps für den Umgang mit Kritik geben einen Test durchführen und die eigene Kritikfähigkeit ein- schätzen Register von Kritikäußerungen unterscheiden
28

   
Zeichnungen bewerten und selbst gestalten ein Drehbuch schreiben zu anonymen Bewerbungen Stellung nehmen Cartoons erklären
Leitfaden Lektion
Lernziele Fertigkeiten Textsorten

Einstieg Sprechen

28 A Klicken statt fernsehen? Hören Sprechen Informationstext Hörspiel Logos Sprüche 


Schreiben Lesen einem Text Angaben entneh- men und sie in einem Schau- bild zusammenfassen
(privat)

28 B Talkrunde (öffentlich) Hören Lesen Plakat


Auszug aus einer Talkshow Stellungnahme Hörspiel 
respektvoll diskutieren Schreiben Werbespot Auszug aus einem Gesetz in einem Rollenspiel eine Diskussion führen
Sprechen

28 C Umgang mit Kollegen Hören Sprechen Redewendungen Hörspiel Test Kurzdialog  


Lesen Redewendungen verstehen kritische Situationen im Berufs- leben ansprechen
28

Ausklang Lesen Schreiben Cartoon Zeitungsbericht


Sprechen
Leitfaden Lektion
Leitfaden Lektion
28

Probleme ansprechen und auf Kritik (beruflich)


sich über Erfahrungen mit Medien
austauschen

reagieren
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Leitfaden Lektion
28

Das verbindende Element der Lektion ist der respektvolle Umgang miteinander – dies
bildet den Rahmen für die Hauptthemen Toleranz und Diskriminierung,
Diskussionsverhalten, Ansprechen von Kritik und der Umgang damit. Locker daran
angebunden ist das Thema Mediennutzung, insbesondere das Fernsehen. TN
tauschen sich über verschiedene Fernsehsendungen aus und informieren sich über
den Medienkonsum in Deutschland.
Am Beispiel einer Talkshow lernen sie wichtige Redemittel der Diskussion und
machen sich bewusst, was es heißt, andere Meinungen zu respektieren. Ein
wichtiges Lernziel ist außerdem, Gründe für Diskriminierung zu erkennen und zu
benennen.
Mit Kritik am Arbeitsplatz umzugehen, ist das Thema im beruflichen Teil der Lektion.
TN analysieren die eigene Kritikfähigkeit, bekommen Tipps, wie man mit Kritik
umgehen kann und üben an konkreten Beispielen, wie man kritische Situationen am
Arbeitsplatz meistern kann.

1 Einstieg: Bedeutung verschiedener Gesten


 TN betrachten die Fotos. Sie können auch in PA oder GA die Beschreibung und die Titelfindung
gemein- sam erarbeiten. Die Lösungen werden im Plenum präsentiert. KL regt an, über
interkulturelle Unterschie- de und über Erfahrungen der TN in Deutschland zu sprechen.

Integration Spezial steigt in die Lektion mit der Fragestellung ein: Welche Werte sind in Deutschland wich-
tig und was bedeuten sie?
IS 28 /1

28 A Klicken statt
fernsehen?
Ausgehend von einer Hörspielszene, die eine familiäre Situation beim Fernsehen vorführt,
beschäftigen sich TN in diesem Teil mit der Beschreibung von Fernsehsendungen, der Rolle des
Fernsehens und mit den Themen Medienverhalten und Mediennutzung in Deutschland. Dabei wird
das Modalverb sollen um eine neue Funktion ergänzt und Sätze mit je … desto / umso eingeführt.

2 Hörspiel: ein Streitgespräch


Die Hörspielszene führt das angerissene Thema Respekt weiter und leitet zugleich zum Thema
Fernsehen über.
a |  TN stellen sich die Situation aufgrund des Bildes vor: Wann spielt die Szene vermutlich? Was macht Lisa
gerade? Was verrät die Körperhaltung von Max? Wie wird der Konflikt wohl gelöst? TN sammeln Ideen
für mögliche Gründe, die zum Streit zwischen Lisa und Max führen.
b | c TN hören das Gespräch und vergleichen mit ihren Vermutungen. Beim zweiten Hören beantworten sie

auch die Detailfragen. KL kann an dieser Stelle das Verhalten der Figuren thematisieren: Zeigen
sie Respekt und Verständnis? Ist so eine Szene in der Kultur der TN auch vorstellbar? Wie würde
sie sich dort abspielen?
 Anschließend an diese Fragen entwerfen TN in PA oder GA eine Variante für die Szene. Die

Dialoge wer- den im Plenum vorgeführt.

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Leitfaden Lektion
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3 Aussprachetraining: gesprochene Sprache und der Gebrauch


von Partikeln
Fernsehsendungen sind ein typsiches Smalltalkthema. Anhand eines etwas übertriebenen Dialogs erwei-
tern TN ihre Kenntnisse über Merkmale der gesprochenen Sprache und den Einsatz von Partikeln.
a| b  Zur Verstehensabsicherung sammeln TN zunächst einzelne Begriffe zu zwei Fragen: Wo unterhalten sich
die beiden Personen? Über wen unterhalten sie sich? (einen Kandidaten, eine Kandidatin einer TV-Show)
KL notiert Wörter an der Tafel.
 Im zweiten Schritt geht KL auf die Ausdrucksweise der beiden Personen ein: Wie ist der Ton der
Unterhal- tung? Warum ist es schwierig, die Personen zu verstehen?
 KL macht nun mithilfe des Infokastens auf die Partikeln aufmerksam. Beim nochmaligen Hören
versu- chen TN zu erkennen, wo diese im Hörtext gebraucht werden. Sie können beim Erkennen
z. B. ihre Hand hochhalten.
c|  Ein Auszug aus dem Dialog wird genauer untersucht: TN sollen erkennen, dass in der gesprochenen

Sprache vieles zusammengezogen, verkürzt und verschluckt wird.


Vorschlag: KL schreibt die Sätze mit den schräg gedruckten Passagen auf Karten und verteilt sie an
TN (die letzte Passage kann in kleinere Einheiten geteilt werden). TN achten dann auf
„ihre“ Passage und versuchen, diese nachzusprechen.
d|  TN markieren alle Partikeln und lesen die Sätze erst mal für sich allein. Anschließend lesen einige TN die

Sätze (mit und ohne Partikeln) im Plenum laut vor und dabei wird verglichen, wie die Sätze
klingen und welche Version sich flüssiger anhört.
e|  Für diese Aufgabe können zuerst Smalltalk-Themen an der Tafel gesammelt werden, so können alle TN

nach einer kurzen gemeinsamen Vorbereitungsphase Dialoge entwickeln.


 Damit TN ein Gefühl für den Gebrauch der Partikeln bekommen, kann in AB 1 weitergeübt werden. Die

Übung enthält häufige


Floskeln.
AB 1 
Erweiterung: KL schreibt vor dem Unterricht die Partikeln auf Kärtchen (es müssen so viele Sets
sein, dass TN in Gruppen oder zu zweit damit arbeiten können) und verteilt sie an TN.
Nun liest KL ca. zehn verschiedene Sätze laut vor und TN müssen entscheiden, welche
Partikel am besten passt und an welcher Stelle im Satz man sie platzieren würde. Für
richtige Lösungen werden Punkte vergeben.

4 Sprechen: über Fernsehsendungen sprechen; sollen zur


Wiedergabe fremder Behauptungen
a|  Um sich über Fernsehsendungen äußern zu können, machen sich TN zunächst mit einigen
Sendungen und Gattungen vertraut. Falls deutsche Fernsehsendungen wenig bekannt sind, können
sie die Aufgabe auch in PA oder GA lösen. KL kann vor der Aufgabe TN auffordern, spontan einige
bekannte deutsche Sendungen zu nennen.
Varianten:
 KL schreibt jeweils einen Satz zu jeder Fernsehsendung auf Kärtchen (z. B. zu Tatort: Es ist die
bekanntes- te Krimiserie Deutschlands, die in verschiedenen Städten spielt.). Auch die Logos der
Sendungen werden auf Karten kopiert und zusammen mit den Sätzen an TN verteilt. TN haben
nun die Aufgabe, die zusam- menpassenden Karten zu finden. Die Lösung wird überprüft und im
Plenum werden weitere Informatio- nen gesammelt oder Vermutungen geäußert.
 KL bringt ein aktuelles Programmheft mit, in dem die Sendungen mit Kurzbeschreibungen zu
finden sind. So können TN die Information herauslesen.
b|  Die Aufgabe führt die neue Grammatik ein. TN sortieren die Sendungen, dann werden die Beispielsätze

gelesen. TN setzen passende Sendungen in die Sätze ein und variieren sie.

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28

 KL macht auf den Infokasten aufmerksam und analysiert mit TN die Bedeutung des Verbs sollen
in diesem Kontext: Das Modalverb drückt aus, dass jemand etwas gehört, gelesen oder
mitbekommen hat, aber nicht ganz sicher sein kann, dass diese Information stimmt.
Die Abgrenzung dieser Funktion des Modalverbs sollen zu anderen erfolgt im AB.

AB 3
Erweiterung: KL bittet TN, sich eine Behauptung aus ihrem Umfeld zu überlegen (z. B. Das Wetter wird
morgen schön. / In unserer Firma arbeiten 50 Angestellte. / Mein Freund Peter heiratet bald.
…). Jede/r TN sagt nun seinen / ihren Satz, ein/e andere/r TN wiederholt diese
Information unter Verwendung von sollen (Das Wetter soll morgen schön werden. / In
seiner Firma sollen 50 Angestellte arbeiten. / Ihr Freund Peter soll bald heiraten. …).
c|  Zur Wortschatzerweiterung eignet sich AB 2, danach bearbeiten TN die Aufgabe im KB.

AB 2
Variante: Alternativ kann auch eine Sendung, die allen TN im Kurs bekannt ist, in GA beschrieben werden.
Anschließend wird verglichen, welche Aspekte angesprochen, kritisiert oder gelobt wurden.

5 Sprechen: sich über das Fernsehen austauschen,


Informationen wiedergeben
 Die Aufgabe führt das Thema Fernsehen weiter. Ziel ist, dass TN sich kurz zum Thema äußern
können, indem sie über eigene Erfahrungen aus ihrem Land berichten. Dabei helfen ihnen die
angerissenen Sät- ze. KL kann im Anschluss einen Vergleich anregen: Welche Bedeutung hat das
Medium in den einzelnen Ländern? Wie beurteilen das die TN? Welche Entwicklung ist zu
erwarten? Wie wirkt sich das auf die jüngere Generation aus?

6 Lesen, Schreiben: Meinungen über das Fernsehen; Sätze mit


je … desto / umso
 Vor der Einführung der neuen Struktur kann mithilfe von AB 4 der Komparativ wiederholt werden.

a| 
AB 4
TN lesen die Aussagen und versuchen die Bedeutung des Konnektors je … desto / umso zu erschließen.
KL greift einen Satz auf und erläutert die Bedeutung und die Struktur an der Tafel.
 TN nehmen Stellung zu den Aussagen im KB und tauschen sich in PA aus. Sie berichten im
Plenum, bei welchen Aussagen sie gleicher Meinung waren.
 KL und TN können an der Tafel weitere Stichwörter zum Thema sammeln, damit sie in Aufgabe
c eigene Sprüche produzieren können.
b | c  Die Sprüche werden auf Zettel geschrieben, im Kursraum aufgehängt und gemeinsam ausgewertet.

In AB 5 wird die Struktur mit je … desto / umso systematisiert, in AB 7 geübt. AB 6 übt die Aussprache und
den Rhythmus der Sätze.
AB 5, 6, 7
7 Aufgaben zur
Wahl
Bei Aufgabe 1 können sich TN an AB 2 orientieren.
Nach jeder Aufgabe kann KL eine kurze Diskussion initiieren, bei der die anderen TN ihre
Kommentare abgeben oder Fragen formulieren.

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8 Lesen: einen Text selektiv lesen


Da der Text lang ist und sehr viele Zahlenangaben enthält, bietet er eine gute Gelegenheit, nach
bestimm- ten Angaben suchen und diese anschaulich zusammenstellen zu lassen.
a | b  TN entscheiden sich für ein Medium – KL achtet auf eine ausgewogene Verteilung. Sie arbeiten zunächst
in EA.
Vorschlag: Um die Arbeit mit dem Text zu erleichtern, kann KL vorgefertigte Arbeitsblätter mit dem
Titel Fernsehen / Radio / Internet und anderen Rubriken wie z. B. Wie oft wird das
Medium genutzt? Wann wird das Medium genutzt? Wie entwickelt sich der Medienkonsum?
Welche Unterschiede gibt es zwischen den Altersgruppen? Welche Motive werden für die
Nutzung genannt? an TN ver- teilen. Diese dienen als Basis für die anschließende
Diskussion und den Vergleich in GA.
 In Dreiergruppen werden die Informationen über die einzelnen Medien ausgetauscht und diskutiert.

c |  Durch diesen Schritt wird das Textverständnis vertieft. Nachdem sich TN einen Überblick über die
Infor- mationen im Text verschafft haben, wählen sie einen Abschnitt bzw. eine Frage von oben (s.
Vorschlag). KL kann zur Unterstützung die fünf Abschnitte des Textes mit TN durchgehen und die
entsprechende Frage zuordnen. TN lesen den gewählten Abschnitt genau und stellen die
Informationen in Form einer Grafik zusammen. Die Grafiken werden im Plenum präsentiert.

Die Strategie des selektiven Lesens wird im AB anhand eines weiteren Textes zum Thema geübt und
bewusst gemacht.
AB 8
Hinweis: Witzige Cartoons zum Thema Fernsehen bietet der Ausklang. TN können auch nach weiteren
Cartoons recherchieren und diese in den Kurs mitbringen.

28 B Talkrunde
Ein Ausschnitt aus einer Fernsehsendung wirft die Frage nach respektvoller Meinungsäußerung auf.
TN beschäftigen sich zunächst mit den Merkmalen einer Diskussion und lernen passende Redemittel,
um selbst diskutieren und dabei verschiedene Rollen einnehmen zu können. Sätze mit zwar … aber
werden eingeführt.
Eine Hörspielszene leitet von der Talkshow zum thematischen Schwerpunkt dieser Einheit über: die
Diskri- minierung. Das Thema wird offen gehalten und bietet Anlässe für eigene Diskussionen.

9 Hören, Lesen, Schreiben: einer Diskussion folgen, eine


Stellungnahme schreiben
TN beschäftigen sich mit einer konkreten Sendung, einer Talkshow, die als Beispiel für eine hitzige
Diskus- sion herangezogen wird. Die Aufgabe ist komplex – neben Hörverstehen werden Redemittel
und Gramma- tik eingeführt und zum Schluss sollen TN eine eigene Meinungsäußerung schreiben.
a |  Vorbereitung: TN lernen durch die Anmoderation das Thema und die Diskutierenden kennen. So können
sie Vermutungen über den Verlauf der Diskussion anstellen: Wer wird wohl wie argumentieren?
Ist die Argumentation vorhersehbar? Wie würden TN in diesen Rollen argumentieren?
b | c  Aufgaben zum Hörverstehen: TN müssen in der Diskussion nicht jedes Detail verstehen. Es genügt zu-
nächst, wenn sie verstehen, um welche Fragen sich die Diskussion dreht.
Vorschlag: TN können in vier Gruppen aufgeteilt werden, jede Gruppe konzentriert sich auf eine
Person in der Talkrunde und notiert die entsprechenden Aspekte der
Diskussionsbeiträge.
 Im nächsten Schritt achten TN darauf, wie die Diskutierenden aufeinander reagieren. Vor dem

Hören lesen sie die Sätze im KB.

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d | e  Analyse der Diskussion: TN wählen aus, welche Redemittel stark emotional bzw. übertrieben sind.
Sie hören den Text noch einmal und achten dabei auf Ausdruckweise und Emotionalität der Gäste
und das Verhalten der Moderatorin. Zur besseren Übersicht können die Namen der Gäste an der
Tafel notiert und deren Reaktionen dazugeschrieben werden.
f|  Einführung des Konnektors zwar …, aber …: TN lesen die Meinungen und besprechen den Inhalt.

KL lässt den Satz mit dem Konnektor zwar …, aber … suchen, notiert ihn an die Tafel und
bespricht die Satzstruktur. TN fügen eigene Beispielsätze über Hundehaltung mit zwar …, aber
… hinzu.
g|  Schreiben: Mithilfe des bisher erarbeiteten Sprachmaterials schreiben TN ihre eigene Meinung zum

Thema. Die Stellungnahmen können anschließend im Plenum vorgelesen und von den anderen TN
kurz kommentiert werden (spontane Reaktionen).
Die kurzen Stellungnahmen können in AB 11 zu einem offiziellen Brief erweitert werden. Zuvor werden die
Merkmale der Textsorte
wiederholt. AB 11
AB 9 übt Sätze mit zwar …, aber … und bietet Möglichkeit für weitere Meinungsäußerungen. AB 10 ist als
Prüfungsaufgabe zum Hörverstehen angelegt.
AB 9, 10
10 Hörspiel: Diskussion über Diskriminierung
Durch die Hörspielfigur Inés Montes wird in der Szene eine Fernsehdiskussion mit dem
Themenbereich Diskriminierung verknüpft.
a|  TN haben bereits viele Informationen über die einzelnen Hörspielfiguren. Als Einstieg sammeln sie

bekannte Informationen über Frau Montes: Woher kommt sie? Wo lebt sie? Seit wann? Mit wem lebt
sie zusammen? Was macht sie beruflich? Wie ist ihr Verhältnis zur Familie Vogel? usw.
Vorschlag: KL kopiert entsprechende Seiten aus Aussichten (von A1.1 bis B1.1) und verteilt sie an TN.
b|  Die Schwierigkeit besteht darin, dass der Hörtext auf zwei Ebenen spielt: Im Wohnzimmer von Lisa

Vogel und in einer Talkrunde im Fernsehen. Beim Erfassen der Szene helfen die Abbildung und
die Zuordnung der Sprechblasen.
d|  Für diese weiterführende Aufgabe ist der Anfang von Frau Montes’ Erzählung abgedruckt. Nachdem TN

in Aufgabe a alle Informationen über sie gesammelt haben, können sie sich leichter in ihre
Situation hineinversetzen. TN arbeiten in GA, anschließend können die Gruppen die Texte
untereinander austauschen. Der beste Text wird von den TN ausgewählt und im Plenum
vorgelesen.

Integration Spezial sammelt Beispiele von Migrantinnen und Migranten in den deutschen Medien: Welche
Rolle spielen sie in der
Öffentlichkeit? IS 28 /3
11 Aussprachetraining: die Wirkung von fremdem Akzent
TN müssen sich darüber bewusst werden, dass der Akzent viel zu ihrer Außenwahrnehmung
beiträgt. Die Texte haben zwar die Form von Fernsehwerbung, in denen Akzente bewusst eingesetzt
werden, dies lässt TN jedoch erkennen, auf welche Weise Akzente bestimmte Klischeevorstellungen
hervorrufen.
a | b  TN bekommen einen ersten Eindruck über drei verschiedene Akzente. Sie müssen sich nicht zu jedem
Akzent zwingend äußern. Möglicherweise können sie die Frage, um was für einen Akzent es
sich handelt, nach dem ersten Hören bereits beantworten. Beim zweiten Hören machen sie
Notizen und besprechen die Merkmale der einzelnen Akzente im Plenum.
c |  Im nächsten Schritt werden die damit verbundenen Klischees thematisiert: Bestätigt die Aussprache mit
Akzent bestimmte Klischees? Welche Klischees gibt es, welche sind TN selbst bekannt? Wie wird
Akzent im Alltag wahrgenommen? TN können in GA Beispiele sammeln, KL notiert sie an der
Tafel.

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12 Lesen, Sprechen: über Diskriminierung sprechen,


Meinungen vergleichen
Hinweis: Für die Aufgabe gibt es keine eindeutige Lösung. Sie ist bewusst offen angelegt, weil der
Begriff individuell und auch nach Kulturkreis unterschiedlich interpretiert wird.
Vorschlag: Damit alle TN die Gelegenheit bekommen, sich an der Diskussion zu beteiligen, kopiert
KL vor dem Unterricht alle Beispiele und klebt sie einzeln auf Karten. TN erhalten nach
dem Zufallsprin- zip zu zweit eine Karte (lernstarke TN auch zwei), unterhalten sich kurz
(etwa 5 Minuten) über das Problem und präsentieren anschließend ihre Meinung im
Plenum. Andere TN reagieren mit Kommentaren, so dass auch lernschwächere TN zu
Wort kommen.

Wortschatzerweiterung zum Thema Diskriminierung im AB.


AB 12
13 Lesen, Sprechen: Gründe für Diskriminierung erkennen und benennen
 Wie wird in Deutschland Diskriminierung definiert? TN lesen den Auszug aus dem Gesetz und
nennen die möglichen Gründe. KL notiert diese in übersichtlicher Form an der Tafel: rassistische
Gründe / ethnische Herkunft, Geschlecht, …
 TN sehen sich die Plakate an und suchen Beispiele. Sie versuchen sie zu erklären oder
mithilfe weiterer Beispiele zu beschreiben.

Hinweis: Einen interessanten Artikel über anonymisierte Bewerbungen bietet der Ausklang. Der Text
eignet sich gut als Grundlage für Diskussionen.

14 Sprechen: eine Diskussion mit verschiedenen Rollen spielen


 TN bilden Gruppen und wählen ein Diskussionsthema. Die Themen können vor der Diskussion
auch im Plenum besprochen werden.
 In einem weiteren Schritt werden Redemittel für die Diskussion gesammelt. Hierzu können TN AB 13 bear-
beiten. Sie lösen die Aufgabe in PA, im Plenum wird die Zuordnung überprüft und die Redemittel werden
eventuell noch um weitere
ergänzt. 
AB 13
 TN entscheiden sich nun für eine bestimmte Rolle, die sie in der Diskussion übernehmen, und überlegen

sich vor der Diskussion, wie sie argumentieren würden und welche Aspekte sie ansprechen möchten.

Integration Spezial gibt wichtige Hinweise, was man bei Diskriminierung tun kann und welche Behörden in
Deutschland dafür zuständig sind.
IS 28 /2

28 C Umgang mit
Kollegen
Das Thema respektvolles Miteinander wird im beruflichen Kontext auf Probleme mit Kolleginnen und
Kollegen bezogen. Wie kann man Probleme ansprechen und wie geht man selbst mit Kritik um? Wie
kann man bei aller Kritik Respekt und Verständnis zeigen? TN testen sich selbst, sie lernen, auf Kritik
adäquat zu reagieren und formulieren Tipps für den Umgang mit Kritik. Nebensätze werden um die
Strukturen statt … zu / ohne … zu + Infinitiv erweitert.

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15 Hörspiel: Überleitung zu beruflichen Themen


a|  Inhaltlich knüpft die Szene an die Geschichte aus KB 10 an: Auf dem Weg zur Arbeit sprechen
Markus und Lisa über den Fernsehauftritt von Frau Montes und gehen dann zu anderen Themen
über. Vor dem Hören fordert KL TN auf, sich Gedanken über mögliche thematische
Zusammenhänge zu machen.
b | c  Nach dem Hören und Überprüfen der Vermutungen konzentrieren sich TN auf die Eigenschaften der
Chefin. Der wichtigste Aspekt dabei ist das Thema „Kritik vertragen“. Aufgabe c führt den
Wortschatz ein und bereitet auf die folgenden Aufgaben vor. Wenn TN Berufserfahrung haben,
kann KL sie nach konkreten Erlebnissen fragen.

16 Hören, Sprechen: verschiedene Register unterscheiden


a|  TN und KL klären vor dem Hören die Begriffe indirekt, sachlich-direkt und zu direkt /
verletzend. TN versuchen, kurze, einfache Beispiele zu finden. KL unterstützt durch Fragen und
eigene Beispiele.
b|  Im Plenum regt KL einen interkulturellen Vergleich an: Wird Kritik in verschiedenen Ländern

geäußert? Wie? Welchen Umgang pflegen die Menschen generell in den jeweiligen
Kulturkreisen miteinander?

17 Lesen, Sprechen: einen Test verstehen, Tipps formulieren; Sätze mit


statt … / ohne … zu + Infinitiv
a|  Vor dem Test fordert KL TN auf, sich Gedanken zu machen über die eigene Fähigkeit,
Kritikpunkte anzusprechen bzw. Kritik zu ertragen. TN äußern sich mündlich oder schreiben ein
paar Sätze, wie sie sich selbst in Bezug auf Kritik einschätzen. (Hierzu kann evtl. AB 14
herangezogen werden.)
 TN lesen die Testfragen der Reihe nach vor und klären mit KL neue Wörter (z. B. sich
verhalten, etwas bemängeln, unübersichtlich, auf dem neuesten Stand, Zeitnot, …).
 Im nächsten Schritt führen TN den Test in EA durch.
b |  Sie vergleichen die Auswertung mit ihrer eigenen Einschätzung und berichten im Kurs: Was
fanden sie überraschend? Worin stimmt die Auswertung mit der eigenen Einschätzung überein?
Warum sind TN mit der Auswertung zufrieden / unzufrieden?
Festigung des Wortschatzes in AB
14. 
AB 14

c | d  Der Text in 17 b wird als Anlass genommen, die Konnektoren statt und ohne zu einzufühen. TN
suchen die entsprechenden Stellen im Text. KL kann die Struktur an der Tafel durch weitere
Beispiele verdeutli- chen, damit TN erkennen, dass zwei Aussagen jeweils zugrunde liegen und
eine davon negativ ist.

Man sollte miteinander reden Man sollte die anderen NICHT verletzen Man soll

Du solltest konstruktive Kritik üben Du solltest NICHT uns alle beschuldigen D

In AB 15 und 16 wird die Bildung der Sätze anhand weiterer Situationen geübt.

AB 15, 16
Kopiervorlage 6

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18 Aussprachetraining, Sprechen: Kritik äußern und auf Kritik reagieren


a | b  TN lesen die Dialoge zuerst in EA, bewerten die Reaktionen und besprechen die Situationen.
 Im nächsten Schritt probieren sie verschiedene Varianten der Sprechmelodie aus: Sie versuchen,
Verärge- rung, Staunen und Verständnis auch durch die Sprechweise auszudrücken.
Erweiterung: KL verteilt Karten mit weiteren Emotionen, TN lesen die Dialoge der Anweisung
entsprechend (z. B. ironisch, extrem vorsichtig, beleidigt, ängstlich, selbstbewusst, …).
Die anderen TN raten, welche Anweisung auf der Karte stand.
c | Als Vorbereitung auf eigene Dialoge sammeln TN in GA Redemittel und präsentieren ihre Ergebnisse im

Plenum. KL notiert geeignete Redemittel an der Tafel.


Für die Rolle „ein Problem ansprechen“ bietet AB 17 passende Redemittel. AB 17
d|  TN üben verschiedene Situationen in PA, einzelne Dialoge können anschließend im Plenum

präsentiert werden.

19 Redewendungen zum Thema Kommunikation


Die abschließende fakultative Aufgabe der Lektion vermittelt interessante Wendungen und bietet
Anlass für einen Sprachvergleich.
Vorschlag: Die Redewendungen können mit dem gelernten Wortschatz und der neuen Grammatik
ver- knüpft werden. Dazu schreibt KL Satzteile (siehe weiter unten) auf jeweils zwei
Kärtchen und verteilt diese an TN. TN gehen im Kursraum umher und versuchen, die Sätze
zusammenzufügen. Dann ordnen sie die Sätze den Redewendungen zu (z. B. an einer
Pinnwand).

Statt andere zu kritisieren, / solltest du deine Meinung hinterfragen. (an die eigene Nase fassen)
Das kannst du auch sagen, / ohne jemanden zu verletzen. (durch die Blume sagen)
Statt so viel zu versprechen, / sollten Sie endlich etwas dagegen tun! (den Mund zu voll nehmen)
Du solltest diese vertraulichen Dinge für dich behalten, / statt es jedem zu erzählen. (an die große Glocke
hängen)
Sie sollten nicht so angeben, / ohne wirklich gut in Ihrer Sache zu sein. (auf dem Teppich bleiben)
Ohne die Details zu kennen, / sollten Sie sich nicht so aufregen. (Fass aufmachen)
Er sagt immer, was er denkt, / ohne auf mögliche Konsequenzen Rücksicht zu nehmen. (kein Blatt vor den
Mund nehmen)

Ausklang
Fokus Landeskunde
 Ergänzend zu Teil A kann KL diesen Hinweis mit TN lesen und das Thema anschließend in

Integration Spezial vertiefen: Was ist der Unterschied zwischen öffentlich-rechtlichem und privatem
Fernsehen und
wie werden die Fernsehsender finanziert?
IS 28 /4
Projekt: Ein Drehbuch schreiben
 Das lektionsübergreifende Projekt verbindet die Themen der Lektion miteinander. Das Projekt wird

be- sonders interessant und die Ergebnisse besser präsentierbar, wenn TN das entwickelte Drehbuch als
Film aufnehmen. Durch den Einsatz moderner Technik können Kurzfilme ohne großen Aufwand
aufgenommen werden. Das motiviert TN zusätzlich, sich mit der Sprache und den erarbeiteten
Inhalten auseinanderzu- setzen.

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Sprachhandlungen Wortschatz, Strukturen, Phonetik Aufgaben

 Grenzen benennen, Grenzer- fahrungen beschreiben  Wortschatz zum Thema Grenzen AB 1 KB 1

     AB 2–7 KB 2–7
Plusquamperfekt
einer Stadtführung folgen Städteporträts verstehen temporaler Nebensatz mit bis, seit / seitdem, nachdem Sehenswürdigkeiten

    AB 8–10 KB 8–12
über Rollenklischees disku- tieren eine Vermittlungssituation verstehen Vergleichssätze mit wie und als Redemittel für Vermittlung

   AB 11–17 KB 13–18
Formulierungen in Arbeits- zeugnissen verstehen Futur I modal Wortschatz aus Zeugnissen
29

29 Grenzen überwinden


Leitfaden Lektion

über Erfahrungen an Grenzen berichten


Textsorten

  
unterscheiden
einem
Dialekt
Text und
chronologische
HochspracheAngaben entnehmen und Vorzeitigkeit erkennen Informationen über Sehens- würdigkeiten notieren

Hörspiel    
Tischgespräch Übersetzungsprogramme aus- probieren und vergleicheneinen Testbericht verstehen
Wörter übersetzen die Rolle der Sprachmittlung erkennen und Redemittel für Vermittlung sammeln
Testbericht

Hörspiel      
diskutieren
über berufliche Chancen
Berufsporträts lesen und beurteilen
Prognosen äußern
den Inhalt einer Zeitungs- meldung zusammenfassen
Abschlüsse unterscheiden
Versprechen und Absicht äußern
29

Notizzettel
Lied Test  
Leitfaden Lektion

nisse
sein Wissen
testenüber Arbeitszeug-
den Klang verschiedener Dialekte vergleichen
eleiznreL Fertigkeiten

Einstieg Sprechen

29 A In Lesen Hören Stadtporträt Hörspiel Stadtführung Zeitungsbericht


Sprechen
verstehe Stadtführ Regione landesk Grenzre
n ung n und undliche gionen
Dialekte; Informa- unter-
eine tionen wegs
über (privat)

29 B Wer kann das übersetzen? (öffentlich) Hören


Sprechen
zwischen Sprachen ver- mitteln Lesen

29 C Abschlüsse und Zeugnisse Hören Urkunde Zeitungsmeldung Berufsporträt Informationstext Auszüge aus Arbeits- zeugnissen
Sprechen
(beruflich) Lesen
29

Ausklang Sprechen
Leitfaden Lektion

Hören Lesen
Leitfaden Lektion
29

Informationen über beruf- liche Anerkennung und Qualifikationen sammeln


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Leitfaden Lektion
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Die Lektion stellt Grenzen aller Art in den Mittelpunkt. Im Teil A geht es um ganz
konkrete geografische und sprachliche Grenzen, die aber auch verbinden können. TN
lernen deutsche Grenzstädte kennen und erweitern ihre Kenntnisse über dialektale
Merkmale der deut- schen Sprache.
Grenzen zu überwinden bedeutet auch, sich über Grenzen hinweg zu verständigen
und sich zwischen mehreren Sprachen zu bewegen und zu vermitteln. Diese
Erfahrung betrifft die meisten TN und wird im privaten Teil der Lektion behandelt.
Im letzten Teil schließlich sollen Grenzen beruflicher Art überwunden werden:
Verschiedene Dokumente wie Abschluss- und Arbeitszeugnisse sowie Erfahrungsberichte
von Migrantin- nen und Migranten sollen TN anregen, sich über ihre eigene berufliche
Integration und ihre Chancen auf dem deutschen Arbeitsmarkt Gedanken zu machen
und die eigenen Möglich- keiten auszuloten.

1 Einstieg: Einführung ins Thema Grenzen


Die Doppelseite wirft die Frage nach „Grenzerfahrungen“ auf und regt zum Austausch darüber an,
welche Grenzen es geben kann und wie TN damit umgehen.
a|  Im ersten Schritt tauschen sich TN in PA darüber aus, welche Grenzen sie auf den Fotos identifizieren

können und welche Bilder bzw. Situationen zu den jeweiligen Grenzen passen.
b| Vorschlag: KL kopiert vor dem Unterricht alle Fotos aus dem KB und hängt sie im Kursraum auf. TN
überlegen und notieren zunächst nur einzelne Wörter auf Kärtchen und befestigen sie
neben dem Foto bzw. der Situation, mit der sie bestimmte Gefühle verbinden. Dann
äußern sich TN zu (selbst ausgewählten) Situationen und beschreiben ihre Gefühle.
Andere TN können sich mit eigenen Kommentaren anschließen.
c|  Vor den Äußerungen der TN können der nötige Wortschatz und die Strukturen in AB 1 geübt werden.

AB 1
29 A In Grenzregionen unterwegs
In dieser Einheit befassen sich TN mit Grenzregionen in Deutschland, sammeln interessante
Informatio- nen über ausgewählte Grenzstädte und erarbeiten sich einen Wortschatz, der für
Reiseführer und Stadt- führungen typisch ist. Im Zusammenhang mit dem Thema Stadtführungen
werden temporale Nebensätze mit bis, seit / seitdem, nachdem sowie das Plusquamperfekt eingeführt.
Sprachliche Grenzen in Deutschland bilden die Dialekte. TN lernen, auf dialektale Besonderheiten im
Deutschen zu achten, die Unterschiede zur Hochsprache zu erkennen, ihren Gebrauch und ihre
Bedeutung zu verstehen.

2 Lesen, Sprechen: eine Stadt kurz vorstellen


a | TN sehen sich die Karte an, KL greift ein Beispiel heraus und führt den nötigen Wortschatz ein
(grenzt an, liegt an der Grenze zu …). TN versuchen in PA die an Deutschland grenzenden Länder zu
bestimmen. Die richtigen Antworten werden im Plenum kontrolliert.
b |  TN ergänzen die Städtenamen – die Texte enthalten Hinweise darauf, an welcher Grenze die
jeweilige Stadt liegt und sie sind so angeordnet, dass sie mit der Karte korrespondieren.
 Die Texte können der Reihe nach im Kurs vorgelesen werden, dabei wird unbekannter

Wortschatz im Plenum geklärt.


c |  Auffällig sind z. B. Brücken – eine Grenze, die gleichzeitig auch eine Verbindung ist, und Gewässer
(Grenze als etwas Fließendes, was immer wieder neu definiert werden muss). KL kann diese
Aspekte hervorheben, TN können ihr eigenes Wissen einbringen, indem sie ihnen bekannte ähnliche
Grenzstädte nennen.

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d|  Fakultativ können TN in der Aufgabe weiterführende Informationen zu den Städten recherchieren.

AB 2 greift das Dreiländereck am Bodensee auf, um auf regionale sprachliche Besonderheiten


und die Unterschiede der deutschen, österreichischen und schweizerischen Standardsprache
hinzuweisen.

AB 2
3 Hörspiel: Ankunft in der Grenzstadt Görlitz
Im weiteren Verlauf wird die Grenzstadt Görlitz näher erkundet – darin führt das Hörspiel ein.
a | b  Wenn TN in KB 2 genau hingeschaut haben, erkennen sie die Stadt auf dem Bild. Sie äußern
Vermutun- gen über den Aufenthalt von Max und den anderen Kindern in der Stadt. KL kann mit
unterstützenden Fragen helfen: Wer ist der Mann auf dem Bild? Welche Aufschrift kann man an dem
Bus erkennen? Wel- chen Sport macht Max? usw.
 KL und TN lesen gemeinsam die Fragen in Aufgabe b und TN beantworten sie nach dem Hören.

4 Hören: einer Stadtführung folgen


a| Vorschlag: TN lesen die Einleitungstexte und bilden Gruppen zu der Führung, die sie am liebsten
machen möchten. Sie sammeln ihre Ideen in GA und stellen sie anschließend im
Plenum vor.
Die Aufgabe bereitet das Hören der längeren und schwierigeren Auszüge aus den
Stadtfüh- rungen vor.
b|  Vor dem Hören machen sich TN mit den Wörtern in Aufgabe a vertraut, neuer Wortschatz wird geklärt.

c|  Wenn KL die Texte zum weiteren Wortschatzausbau nutzen möchte, werden die Hörtexte

nochmals ab- gespielt und TN notieren weitere Details zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten
(Adjektive, Baustile usw.). KL kann Wortigel an der Tafel erstellen lassen.
Variante: Der Wortschatz wird erst mal mit AB 3 a gefestigt. Dann sammeln TN mögliche Adjektive
und andere passende Wörter zu den Bauwerken und hören anschließend die Auszüge aus den
Stadt-
führungen noch einmal. Sie wählen dann in GA die interessanteste Führung und schreiben
ca. fünf Sätze (AB 3 b) zu dieser
Führung.
AB 3 
d|  Nach dem Hörverstehen und der Wortschatzarbeit werden neue Konnektoren für temporale

Nebensätze eingeführt. Diese sind TN als Präposition schon bekannt, das Verstehen dürfte keine
Probleme bereiten. Sie verbinden die Satzteile und analysieren den Satzbau. KL veranschaulicht
den zeitlichen Bezug der Nebensätze an der Tafel:

Es muss noch viel renoviert werden, bis eine neue Stadtmitte entsteht

Seit es mehr Touristen gibt, gibt es auch mehr


Arbeit

Bildung und Systematisierung der temporalen Nebensätze im AB 4, 5


AB.

Integration Spezial lässt TN den aktuellen Wohnort erkunden: Sie entwickeln einen engeren Bezug
dazu, indem sie ihre Lieblingsorte beschreiben, den Wohnort neu entdecken und gemeinsam eine
Tour der

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Lieblingsorte zusammenstellen. 29
IS 29 /1

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Leitfaden Lektion
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5 Lesen: die zeitliche Abfolge in einem Text erfassen; Einführung


von Plusquamperfekt und Vorzeitigkeit
a | b  TN haben schon viel über die Stadt erfahren. Aus dem kurzen Artikelausschnitt versuchen sie
zunächst in EA die Abfolge der Ereignisse herauszufiltern. Sie können die Aufgabe auch in PA lösen
oder besprechen.
 Die Kontrolle der Lösung erfolgt im Plenum. Dabei werden Fragen zum Wortschatz geklärt,
schwierige Passagen im Text ggf. gemeinsam gelesen.
 KL macht darauf aufmerksam, dass bei der Beschreibung der Ereignisse das Präteritum
benutzt wird, außer in dem Satz, der mit nachdem eingeführt ist.
 TN lesen den Satz in Aufgabe b und überlegen gemeinsam, warum zwei verschiedene Zeitformen be-
nutzt wurden: Was passierte zuerst?

Erarbeitung des Plusquamperfekts und der temporalen Nebensätze mit nachdem im AB.

AB 6, 7
Kopiervorlage 7
6 Hören: den Unterschied zwischen Dialekt und
Hochdeutsch wahrnehmen
 Als Überleitung zu der Aufgabe kann KL an die Hörspielszene erinnern und das Thema mit einigen
Fragen einleiten: Welchen Dialekt spricht die Herbergsmutter in der Szene? Wo spricht man diesen Dialekt?
(Das ist wichtig für die folgende Szene.) Welcher Dialekt wird in Görlitz gesprochen? Wird in Deutschland
überall ein Dialekt gesprochen? Wie spricht man in Österreich und der Schweiz?
a |  TN hören das Gespräch und machen sich Notizen zu den Fragen im KB.
b | c  TN erhalten (nach Schwäbisch und Sächsisch) Beispiele für einen weiteren Dialekt: Kölsch.
Sie analy- sieren die angegebenen Sätze.
d |  Je nach Wohnort können TN die Beobachtung außerhalb des Kursraums in ihrem Alltag durchführen,
Beispiele für den jeweiligen Dialekt sammeln und in der nächsten Unterrichtsstunde über ihre
Recher- chen berichten.
Die Aufgabe schlägt die Brücke zu Teil B und dem Thema Sprachmittlung, denn in der Szene
muss zwi- schen Dialekt und Hochsprache vermittelt werden.

7 Aufgaben zur Wahl


 In Aufgabe 1 und 2 wird das Thema Grenzen / Grenzregionen auf das Herkunftsland der TN
bezogen. TN machen sich Notizen oder erstellen Plakate und präsentieren ihr Wissen.
 In Aufgabe 3 ziehen TN auch in Bezug auf das Thema Dialekte und Hochsprache Vergleiche zu ihrem
Her- kunftsland. Auch hier können sie anhand einer Karte den anderen veranschaulichen, in
welcher Region welche Dialekte gesprochen werden und wovon ggf. die Verbreitung der Dialekte
abhängt (z. B. geografi- sche Besonderheiten).
 Aufgabe 4: Die Bearbeitung ist auch mithilfe von Integration Spezial 29/1 möglich.

Hinweise:
IS 29 /1
 Eine Geschichte über Erfahrungen an einer Landesgrenze kann im Ausklang erzählt werden.
 Mit den Dialekten kann man sich auf unterhaltsame Art und Weise im Ausklang weiter
beschäftigen (Ein Liebeslied in verschiedenen Dialekten).

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Aussichten B1.2
Leitfaden Kurs- und Arbeitsbuch
31
A08029-67622601
Leitfaden Lektion
29

29 B Wer kann das übersetzen?


Eine Hörspielszene, die in der Stadt Görlitz / Zgorzelec spielt, konfrontiert TN mit den Themen
Sprach- mittlung, Verständnisschwierigkeiten und Übersetzung. Auch Kommunikationsschwierigkeiten
zwischen Männern und Frauen werden vom Hörspiel ausgehend angesprochen. Es werden
Situationen, in denen Sprachmittlung eine wichtige Rolle spielt, sowie auch entsprechende Redemittel
gesammelt. Ein Text über Übersetzungsprogramme führt die Vergleichssätze ein und regt TN an, mit dem
Übersetzen zu experimen- tieren.

8 Hörspiel: Einführung ins Thema Sprachmittlung


a | b  TN sprechen mögliche Themen an, die mit der abgebildeten Situation zusammenhängen könnten:
Wo sind Ahmed und Annette? Was hält Annette in den Händen? Warum heißt die Aufgabe „Können Sie
Russisch“? Welche Bedeutung hat Russisch in der Situation und warum? Woher kommt der Mann auf dem
Bild?
 Beim Hören überprüfen TN ihre Vermutungen. Auch Aufgabe c können sie möglicherweise schon
nach dem ersten Hören lösen. (Für TN, die aus einem nicht slawischen Land kommen, ist es
schwieriger, die Sprachen Polnisch und Russisch zu identifizieren. Da hilft der Hinweis auf die
Lage der Stadt an der Grenze zu Polen.)
 Bezeichnungen für Länder und Sprachen können in AB 8 gesammelt werden.

AB 8
d| Die Szene kann neben dem Thema Sprachmittlung auch für das Thematisieren von Rollenklischees
von Frauen und Männern genutzt werden – Aufgabe d leitet insofern zu KB 9 über.
 Im Plenum werden die Anspielungen Frauen können keine Karten lesen und Männer sind zu
stolz, um nach dem Weg zu fragen thematisiert. TN äußern sich kurz im Plenum zu der Situation.

9 Sprechen: Klischees über Männer und Frauen diskutieren


a| Einleitend lesen TN die Aussagen in den Sprechblasen vor und äußern sich nur kurz darüber,
ob ihnen diese Klischees bekannt sind.
b| Vorschlag: KL zeichnet an der Tafel zwei Spalten für Männer und Frauen und zusätzlich noch vier Spal-
ten mit können … / können nicht … / sind / sind nicht … sowie eine offene Spalte für freie
Formulierungen. TN notieren in EA Beispiele und tragen sie dann in der Gruppe
zusammen. Sie vergleichen: Haben Männer und Frauen in der Gruppe ähnliche
Aussagen getroffen oder ganz unterschiedliche? Haben TN aus denselben Ländern /
derselben Region ähnliche oder unterschiedliche Beispiele gesammelt? Diese Fragen
werden in der Gruppe diskutiert und die Ergebnisse im Plenum zusammengefasst.
Variante: Der Kurs wird in zwei Gruppen geteilt: Männer und Frauen. Beide Gruppen notieren fünf
Sätze über Männer und in der zweiten Runde fünf über Frauen. Dann wird verglichen,
welche Klischees (nicht) bestätigt wurden.

Integration Spezial führt das Thema weiter und untersucht die Frage, welchen Einfluss Geschlechterrollen
auf die Kindererziehung in Deutschland
haben. 
IS 29 /2

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Aussichten B1.2
Leitfaden Kurs- und Arbeitsbuch
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Leitfaden Lektion
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10 Hören: Situation der Sprachmittlung


a|  KL kann vor dem Hören gemeinsam mit TN auf die dargestellte Situation eingehen: Wer ist zu
sehen? In welcher Situation? Worum kann es bei dem Gespräch gehen? Haben TN eine ähnliche
Situation auch schon erlebt? Wie waren die Reaktionen der Beteiligten? Wie würden TN selbst
reagieren?
b|  Beim zweiten Hören achten TN auf die Redemittel, die man bei Sprachmittlung verwenden kann. Können

TN noch weitere ergänzen?


c|  KL fordert TN auf, sich in die Situation aller drei Personen aus Aufgabe a hineinzuversetzen, um

besser nachvollziehen zu können, in welchen Situationen eine Sprachmittlung notwendig oder


hilfreich sein kann.


 Die Redemittel können in AB 9 gefestigt
AB 9
werden.
Ergänzung: TN können frei eine der im AB dargestellten oder im KB gesammelten Situationen spielen.

Integration Spezial zeigt weitere Beispiele für Sprachmittlung und gibt konkrete Tipps, wie und wo man in
Deutschland einen Sprachmittler in Anspruch nehmen kann.
IS 29 /3
11 Wortschatz: die Bedeutung gleicher Wörter in verschiedenen Sprachen
Die Aufgabe leitet zum Thema Übersetzen in KB 12 über.
a|  Am Beispiel Mantel aus dem Hörtext in KB 10 klärt KL mit TN die Bedeutung des Begriffs falsche Freunde.

 TN ergänzen in EA, Kontrolle im Plenum.


b| Vorschlag: TN bilden Ländergruppen und suchen nach falschen Freunden in ihrer Muttersprache.
Danach wird eine Kursliste angelegt.

12 Lesen: einen Testbericht verstehen; Einführung der Vergleichssätze mit


wie und als
a|  Schritt a bereitet das Lesen und Erfassen der Textsorte vor. TN sammeln die Vor- und Nachteile
in GA. KL kann auf den Aspekt „falsch“ aufmerksam machen: falsche Freunde, falsche
Übersetzungen … Wie kann man die „richtige“ Übersetzung gewährleisten? Reicht dazu Technik
aus? Wo kann es Probleme geben?
 KL notiert die Ergebnisse der GA an der Tafel.
b|  Nach dem Lesen vergleichen TN die im Text genannten Vor- und Nachteile mit der

Tafelanschrift und ergänzen diese.


c|  Damit alle TN die Aufgabe lösen, können sie die Zusammenfassung zuerst in 1–2 Sätzen schriftlich

formulieren.
d|  Die Aufgabe soll zum einen TN anregen, mit Übersetzungsprogrammen zu experimentieren, zum

ande- ren verfolgt sie ein grammatisches Ziel.


Zunächst suchen TN nach Übersetzungsprogrammen im Internet und probieren sie aus.
Vorschlag: Zum Übersetzen können jeweils dieselben Sätze verwendet werden. KL und TN
überlegen ge- meinsam, welche Sätze übersetzt werden sollen, KL notiert diese an der Tafel.
Die Sätze können erst in die Muttersprache der TN und dann ins Deutsche rückübersetzt
werden. Die Ergebnisse werden verglichen.
 TN sollen ihre Erfahrungen mithilfe der Vergleichssätze wiedergeben: KL macht auf den

Infokasten auf- merksam, die Beispielsätze werden vorgelesen. Die Bedeutung und der Gebrauch
von wie und als ist TN bekannt, KL fragt nach der Regel und weist darauf hin, dass wie und als hier
Sätze verbinden.

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Leitfaden Kurs- und Arbeitsbuch
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Leitfaden Lektion
29

Hinweis: Falls es keine Möglichkeit gibt, Übersetzungsprogramme zu erproben, sprechen TN entweder über
ihre bisherigen Erfahrungen oder formulieren ihre Meinung (Ich denke, Übersetzungsprogramme
sind besser, als …).
Die Vergleichssätze werden in AB 10 analysiert und
geübt.
AB 10 
Kopiervorlage 8
Hinweis: Weitere Anregungen zum Übersetzen gibt es im AB in Lust auf mehr.

29 C Abschlüsse und Zeugnisse


Im beruflichen Teil analysieren TN sprachliche Merkmale von Arbeitszeugnissen und lernen typische
Wendun- gen kennen. Sie machen sich mit Abschlüssen vertraut und bekommen Informationen über die
Möglichkeiten der Anerkennung beruflicher Qualifikationen. Das Futur I wird in seiner modalen Funktion
eingeführt.

13 Hörspiel: Einführung ins Thema Arbeitszeugnisse


a|  KL kann das Spekulieren durch Fragen unterstützen: Wo war Max? Was ist da wohl passiert? Welche
Pläne hat Lukas? Worauf bereitet er sich vor?
b | c TN notieren beim Hören zehn wichtige Wörter. Dann vergleichen sie in PA ihre Notizen und versuchen

anhand der Schlüsselwörter den Dialog wiederzugeben. Nach dem zweiten Hören können TN ihre Dialoge
weiter verbessern.
d |  TN überlegen, wie die Sprache der Zeugnisse funktioniert: Wie beurteilt Max die Arbeit seines Vaters, wie
klingt das im Zeugnis?

14 Sprechen: Versprechen / Absicht äußern mit Futur I


a|  TN hören noch einmal den Schluss der Hörszene und besprechen die Bedeutung der neuen
Struktur: Lukas verspricht Max etwas, sie machen Pläne für die Zukunft.
 TN gebrauchen die Struktur reproduktiv: Mithilfe der Bilder und des angegebenen Musters
ergänzen sie Sätze in Futur I.
 KL greift ein Beispiel auf und schreibt die Konjugation in allen Personen an die Tafel.
b|  TN wenden die neue Struktur frei an: Sie überlegen, was sie in Zukunft alles machen möchten, und

tauschen sich in PA aus. Sie können kurz im Plenum wiedergeben, was sie jeweils über die
Absichten des Lernpartners / der Lernpartnerin erfahren haben (z. B. Er / Sie wird mehr Vokabeln
lernen.).

Die Bildung und der Gebrauch von Futur I wird in AB 11 erarbeitet. Es ist wichtig, darauf hinzuweisen,
dass Futur I temporal nur selten verwendet und meist durch Präsens ersetzt wird, um Zukünftiges
auszudrücken. Es geht hier vielmehr um die modale Komponente: ein Versprechen für die Zukunft
geben. Im Verlauf der
Lektion lernen TN noch eine weitere modale Funktion von Futur I kennen. AB 11
15 Lesen: Beurteilungen in Arbeitszeugnissen verstehen
a | b  Nicht in allen Ländern gibt es Arbeitszeugnisse bzw. haben sie die gleiche Bedeutung wie in
Deutschland. Deshalb tauschen sich TN zunächst darüber aus, was sie bereits wissen. KL unterstützt
durch Fragen, z. B.: Wer hat schon ein Arbeitszeugnis bekommen? Welche Formulierungen waren
besonders interessant? Hat das Zeugnis geholfen, eine (neue) Arbeit zu finden?

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Leitfaden Lektion
 29tauschen sich über die Beson-
TN lesen den Text in Aufgabe b, klären mit KL unbekannten Wortschatz und
derheit der Zeugnisse aus.

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Leitfaden Lektion
29

c| Variante: Die Aufgabe wird einfacher, wenn KL die Beurteilungen kopiert, ausschneidet und jeweils
zwei an TN verteilt. TN setzen sich in PA mit der Lexik auseinander und entscheiden,
welche Formulie- rung positiver ist und warum.
d|  Falls TN schon Arbeitserfahrung in Deutschland haben, kann es für sie sehr hilfreich sein, wenn sie ihre

eigenen Arbeitszeugnisse prüfen und KL oder die anderen TN über bestimmte


Formulierungen / die Form / den Umfang um ihre Meinung bitten.

Übungen zur Abstufung von Beurteilungen und zum Aufbau der Zeugnisse im AB.

Hinweise:
AB 12, 13
 Viele praxisnahe Beispiele und Tipps rund um die Bewerbung, u. a. auch detaillierte
Informationen über Arbeitszeugnisse sind unter www.berufsstrategie.de zu finden.
 Mit dem Arbeitszeugnis-Quiz im Ausklang kann das Wissen weiter vertieft werden.

16 Lesen, Wortschatz: Berufsabschlüsse kennen


a | b Die Aufgabe wird im Austausch im Plenum bearbeitet. TN sehen sich die Dokumente an und

besprechen, welche Informationen diese liefern. Unbekannte Wörter werden geklärt, KL gibt bei
Bedarf Hintergrund- informationen zu den einzelnen Abschlüssen.
c |  Abschlüsse kann man oft nicht 1:1 übersetzen. Es ist für TN wichtig, das Äquivalent ihres Abschlusses
zu kennen und ihre Chance auf die Anerkennung ihres Abschlusses einzuschätzen. Dabei hilft auch
der Fokus-Kasten im Ausklang. Zur Wortschatzdifferenzierung kann auch AB 16 eingesetzt
werden.

Integration Spezial vermittelt weitere wichtige Informationen darüber, wie die Anerkennung beruflicher

Abschlüsse in Deutschland funktioniert. IS 29 /3


17 Lesen: Informationen über berufliche Anerkennung
a| Vorschlag: KL kopiert den Text auf Folie, im Plenum werden gemeinsam Vorschläge gemacht, welche
Wör- ter für die Zusammenfassung wichtig sind. KL unterstreicht diese Wörter im Text.
Nun versu- chen TN, den Inhalt in einem Satz zusammenzufassen.
Auf die Strategie, Textinhalte auf das Wesentliche zu reduzieren, geht auch AB 15 ein und liefert weitere
Informationen zum Thema.
b| 
AB 15
Mithilfe der Sätze im Infokasten geht KL auf eine weitere Funktion von Futur I ein: Sicherheit bzw.
Vermutung ausdrücken. KL weist darauf hin, dass in diesen Sätzen meist ein Modaladverb (wohl,
sicher, vermutlich, …) die Bedeutung verstärkt. Es wird kurz wiederholt, wie Futur I gebildet wird.
 TN versuchen mit Futur I und anhand des Gelesenen eigene Prognosen zu

formulieren. Übung zur Unterscheidung von Futur I in verschiedenen Funktionen in

AB 14. AB 14

18 Lesen, Sprechen: Berufsporträts, Möglichkeiten der beruflichen


Integration in Deutschland
a | b  TN überfliegen die Texte und entscheiden sich für eine Person. KL kann die einzelnen Texte auch
kopie- ren und auf Karten kleben, so dass jede/r TN nur einen Text hat. Die Aspekte zur
Untersuchung der Texte werden an die Tafel geschrieben.

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Leitfaden Lektion
 29 sprachliche Hilfe.
Zuerst bearbeiten TN den eigenen Text. KL geht im Kursraum umher und leistet

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A08029-67622601
Leitfaden Lektion
29

 TN stellen sich die Personen gegenseitig vor und tauschen sich über die beruflichen Chancen der
jeweiligen Person aus. Dabei wenden sie Futur I an.
 Die Vermutungen zu den einzelnen Personen werden im Plenum gesammelt.
c|  Die Aufgabe kann in kurzer mündlicher Form gelöst werden, TN äußern sich in 1–2 Sätzen.

Variante: Ausführlicher und in schriftlicher Form kann das Thema mithilfe von AB 17 bearbeitet
werden. Zur Vorbereitung dient AB 16.
Das Schreiben in AB 17 bildet einen guten Abschluss für die
Lektion. 
AB 16, 17

Ausklang
Post von Lukas
Das letzte Schreiben von Lukas Vogel kann als Anlass genutzt werden, alles zusammenzufassen, was
man über die Figur und ihren Weg im Laufe des Hörspiels erfahren hat. TN können die Informationen
auf einem Plakat festhalten und auch illustrieren.

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Aussichten B1.2
Leitfaden Kurs- und Arbeitsbuch
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A08029-67622601
Sprachhandlungen Wortschatz, Strukturen, Phonetik Aufgaben

 Assoziationen zu einem Bild beschreiben


 Wortfeld Aussichten AB 1–4 KB 1

  AB 5 KB 2–3
Vermutungen und Vorstellun- genüber
äußern
Zukunftsperspektiven und Lebenswege sprechen

   AB 6–10 KB 4–6
die chronologische Abfolge eines Textes rekonstruieren
Bedeutungsunterschiede durch Satzakzente
die Reihenfolge der Angaben im Satz

 AB 11 KB 7
die Protagonisten der Texte vorstellen, beschreiben und vergleichen

 AB 12 KB 8
Schreibmethoden auswählen und kreative Texte verfassen

  AB 13 KB 9
Horoskope gegenseitig kom- mentieren Horoskoptexte lesen und ein Horoskop verfassen
30

30 Schöne Aussichten

 gute Wünsche notieren


Leitfaden Lektion
Fertigkeiten Textsorten

Sprechen

Sprechen Hören Hörspiel

Sprechen Lesen Zeitungsbericht   


Schreiben Hören mit der unterschiedlichen Betonung von Angaben experi- mentieren Sätze mit mehreren Angaben bilden Angaben in einem Text identi- fizieren

Lesen Sprechen Romanauszug 


Vermutungen über die Prota- gonisten äußern

Lesen Schreiben Gedicht Erzählung 


Sprechen die Schreiberfahrungen aus- werten

Lesen Schreiben Auszüge aus 


Horoskopen Brief Pläne, Wünsche und Aussich- ten in einem Brief zusammen- fassen
30

Schreiben
Leitfaden Lektion
Lernziele

Einstieg

Abschluss und Zusammenfassung des


Hörspiels

vorbehalten.
den inneren Zusammenhalt eines Textes
und den Satzbau untersuchen

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literarische Texte lesen und interpretieren

Schreiberfahrungen sammeln

die persönlichen Aussichten reflektieren


und in einem Brief festhalten
30

Aussichten B1.2

A08029-67622601
Leitfaden Kurs- und Arbeitsbuch

Ausklang
Leitfaden Lektion

37
Leitfaden Lektion
30

Die abschließende Lektion ist nicht mehr in die Teile beruflich – öffentlich – privat
unterteilt, sondern greift den Titel des Lehrwerks auf und öffnet „Fenster“ mit
verschiedenen Aussich- ten. KL kann frei wählen, welche Teile zum Abschluss
bearbeitet werden.
Zunächst treten alle Figuren des Hörspiels in einer großen abschließenden Szene auf.
Daran anknüpfend können TN die möglichen Lebenswege der Figuren entwerfen und
sich auch zu eigenen Plänen und Aussichten äußern. An das Thema des Hörspiels
lose angebunden ist ein Zeitungsartikel, in dem TN die chronologische Abfolge eines
Ereignisses rekonstruieren und sich mit der Position der Angaben im Satz
auseinandersetzen. Das bildet den Kern der sprachlichen Arbeit, bei der TN ihre
bisherigen Kenntnisse über Satzbau und Textverknüp- fung wiederholen und
ausbauen.
Eine weitere Einheit bilden drei literarische Texte, die ebenfalls zum Austausch über
die Themen Aussichten und Perspektiven einladen. Die Romananfänge werden als
Inspiration und Sprachquelle genutzt, um mit verschiedenen Techniken des kreativen
Schreibens zu experimentieren und eigene Texte zu produzieren.
Zum Schluss bieten Auszüge aus Horoskopen die Möglichkeit, persönliche Pläne und
Wün- sche für die Zukunft und zu verschiedenen Lebensbereichen zu äußern und in
einem per- sönlichen Brief festzuhalten.

1 Einstieg: das Wort Aussicht in verschiedenen Kontexten


a | Die Doppelseite stellt den Begriff Aussichten in den Mittelpunkt und illustriert zunächst dessen
konkrete Bedeutung. TN betrachten die Fotos und die Wendungen. Aufgabe a können sie in EA,
PA oder GA lösen. Die Lösungen werden im Plenum verglichen.
b | Vorschlag: TN bringen Fotos mit Aussicht (auch aus Zeitungen / Zeitschriften) in den Unterricht mit und
tauschen sich über das dargestellte Motiv aus. Im nächsten Schritt fordert KL TN auf, in
einem Satz oder Stichwort das Thema des Bildes zu beschreiben und somit die
dargestellte Aussicht auf den Punkt zu bringen. Die Fotos können auf Papierbögen
geklebt und beschriftet werden.
 KL kann dann zu den Aussichten der TN überleiten und zwischen dem Abschluss des Kurses

und der Zukunft der TN einen Zusammenhang herstellen: Das Buch endet wie ein Weg – was
kommt danach? Welche Aussichten haben TN, wenn sie das Buch abschließen?

Weitere Bedeutungen des Wortes werden in AB 1 mithilfe von Wörterbucheinträgen geklärt. Kreative
Aufgaben festigen den Wortschatz.
AB 1–4
2 Sprechen: Vermutungen über Zukunftsperspektiven äußern
Die Aufgabe wiederholt die Kenntnisse der TN über die Hörspielfiguren und bereitet das
Hören der Abschlussszene vor.
a|  KL und TN betrachten zusammen das Beispiel der Hörspielfigur Claudia: Welche möglichen Lebenswege

sind hier skizziert?


 KL und TN erstellen eine Liste der Personen aus Neustadt. (Hierzu kann die Kopiervorlage 1 zu
Aussich- ten B 1.1 herangezogen und erweitert werden.) TN sammeln in PA oder GA zunächst
Informationen über die Personen: Sie überlegen, welche privaten, gesellschaftlichen und beruflichen
Konstellationen für die jeweilige Person charakteristisch sind. Die Informationen werden im Plenum
zusammengetragen.
 Die Lernpaare wählen eine Person und beschreiben möglichst detailliert ihre Perspektive für die
Zukunft und ihren beruflichen Werdegang. KL achtet darauf, dass die Verteilung der Personen im
Kurs ein mög- lichst breites Spektrum abdeckt.

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Aussichten B1.2
Leitfaden Kurs- und Arbeitsbuch
38
A08029-67622601
b| TN präsentieren ihre Beschreibungen im Plenum, andere TN raten.
 Ideen zu den gleichen Personen werden verglichen.

Um Satzstrukturen schrittweise aufzubauen und die neue Grammatik vorzubereiten, werden die Kenntnis-
se der TN über Satzbau in AB 5 wiederholt. AB 5
3 Hörspiel: Pläne und Wünsche der Hörspielfiguren
a|  TN identifizieren bekannte Personen auf dem Bild und beschreiben die Situation so genau wie
möglich: Reihum fügt jede/r TN einen Satz hinzu.
 TN können selbst Vermutungen über die zu erwartende Überraschung äußern.

b|  TN konzentrieren sich zunächst auf das Ereignis und sammeln beim Hören die geäußerten Vermutungen.

Da viele Stimmen zu hören sind, kann KL als Unterstützung die Namen der Personen angeben,
auf die man achten muss. TN notieren die Informationen stichwortartig.

Lisa Lukas Max Ahmed Paul

c|  Beim zweiten Hören achten TN auf die Pläne und Wünsche der einzelnen Figuren. Auch dazu
kann KL die entsprechenden Namen an der Tafel notieren (Frau Montes, Lukas und Lisa Vogel,
Kerstin, Jan, Lisas Eltern, Annette, Markus und Claudia) und die Informationen stichwortartig
sammeln lassen.
 TN vergleichen „ihre“ Lebensentwürfe zu den Figuren mit den Informationen aus dem Hörspiel.

d|  Falls der letzte Teil der Lektion nicht bearbeitet wird, bietet sich auch hier die Möglichkeit, sich kurz

über die eigenen Wünsche und Pläne zu äußern.

4 Lesen: ein Ereignis chronologisch beschreiben; verschiedene


Angaben im Satz
a |  TN können über das Foto zuerst auch ohne den Aufgabenkontext spekulieren. Dazu sollte KL das
Foto kopieren und für TN, die diese Aufgabe in PA bearbeiten, genügend Kopien zur Verfügung
stellen.
 KL macht auf die Herangehensweise im Zusammenhang mit einem neuen Bild / Text

aufmerksam: TN erarbeiten sich wichtige Informationen mithilfe der W-Fragen: Wer? Was? Wie?
Wann? Wo? Wozu? Mit wem? Daraus leitet sich später die Analyse der verschiedenen Angaben
ab.
b |  TN lesen den Text schnell durch, um die wichtigsten Informationen zu bekommen. Im ersten Absatz
steht meist schon das Wichtigste.
c |  TN erarbeiten sich mithilfe einer neuen Strategie den Ablauf der Ereignisse: Sie erstellen ein
Flussdia- gramm am Rand mit den wichtigsten Informationen über das Ereignis in
chronologischer Reihenfolge.
Vorschlag: TN arbeiten in Kleingruppen und notieren die ihrer Meinung nach wichtigsten
Informationen auf Karten. Mithilfe der Karten rekonstruieren sie den zeitlichen Ablauf der
Geburtstagsparty: Sie kleben sie auf einen großen Papierbogen und hängen diesen an
eine Pinnwand.
Wie man Zusammenhänge in einem Text mithilfe einer Grafik besser erfassen kann, wird im AB an einem
weiteren Text
geübt.  AB 6
e | f  Nach der inhaltlichen Erarbeitung werden die Angaben in einem Abschnitt näher untersucht: Um
die Zuordnung zu erleichtern, sind die Angaben farblich gekennzeichnet. TN können so die
Bedeutung von temporal, kausal, modal und lokal verstehen.
 Bevor TN weitere Abschnitte im Zeitungsartikel bearbeiten, können sie in AB 7 a testen, ob sie die Anga-
ben identifizieren
können.  AB 7
 Im Anschluss wird die Regel mithilfe von AB 7 b bewusst gemacht. KL weist jedoch darauf hin, dass es
auch andere Regelmäßigkeiten gibt (z. B. kurz steht meist vor lang) und die Reihenfolge te-ka-mo-
lo eher nur ein Anhaltspunkt für den Satzbau ist.

5 Schreiben: Angaben im Satz


 Das Schreibspiel festigt den Umgang mit verschiedenen Angaben im Satz. TN spielen in
Gruppen. Die Nonsens-Sätze werden zum Schluss im Plenum vorgelesen. Die Sätze dienen auch als
Grundlage für KB 6.

Weitere Übungen zum Prinzip te-ka-mo-lo im


AB. AB 8, 9
6 Aussprachetraining: Bedeutungsunterschiede durch Betonung
Vorschlag: Wie in der Hörszene fragt KL einleitend, ob TN glauben, dass man mit einem Satz vier
Fragen beantworten kann. Als Beispiel können gelungene Sätze aus KB 5 benutzt
werden. Dabei geht es nicht unbedingt darum, eine Antwort zu finden – vielmehr sollen
TN über die Rolle der Beto- nung nachdenken.

Weitere Übung zur Betonung unterschiedlicher Angaben und der Pausensetzung im Satz in AB 10.

AB 10
7 Lesen: Romananfänge analysieren
Alle drei Romananfänge haben mit dem Thema Aussichten zu tun – dieser Zusammenhang soll
nach und nach herausgearbeitet werden.
Hinweis: Die Texte bilden die Grundlage für die weiterführenden Aufgaben zum kreativen
Schreiben auf der folgenden Doppelseite.
a | Vorschlag: KL kann für jede/n TN einen Text kopieren und mit einem angedeuteten Fragen-Raster wie in
KB 4 a versehen: Wer? Wo? Woher? Wann? Warum? So können sich TN jeweils auf einen
Text konzentrieren.
 KL geht umher und hilft bei unbekannten Wörtern oder schwierigen Textstellen.
 TN stellen die Protagonisten ihrer Texte gegenseitig vor. Damit ist die erste Ebene der Texte erarbeitet.
b | c  TN setzen sich als Nächstes mit der Ebene der Empfindungen und Gefühle der Protagonisten
auseinan- der. In diesem Schritt versuchen TN auch „zwischen den Zeilen“ zu lesen, auf kleine
Details zu achten und sich ein Stück weit auch in die Rolle der Protagonisten hineinzuversetzen.
Vorschlag: Auch hier kann KL ein einfaches Raster für die TN erstellen, z. B. Name des
Protagonisten / der Protagonistin und Fragen: Welche Gefühle hat …? Warum fühlt sich …
so, wie er / sie sich fühlt? Welche Gründe sehen Sie für die Gefühle von …? Können Sie die
Gefühle und Empfindungen von
… nachvollziehen?
 Im nächsten Schritt vergleichen TN aufgrund der faktischen und emotionalen Informationen
die Texte und suchen nach Gemeinsamkeiten und Ähnlichkeiten. Die Ergebnisse der GA werden im
Plenum be- sprochen.
d | e  Im Schritt d vergleichen TN im Plenum ihre Vermutungen zu den jeweiligen Romanfiguren.
 Schritt e ist eine fakultative Erweiterung, falls die Texte das Interesse der TN geweckt haben. TN
infor- mieren sich im Internet und präsentieren die für sie interessanten, besonderen, wichtigen
Daten, Fakten und Zusammenhänge im Plenum. Möglich ist auch GA, je nach
Interessenschwerpunkt der TN.

AB 11 knüpft an den dritten Text an und wiederholt Konnektoren und Satzverknüpfungen.

AB 11
8 Kreatives Schreiben: Schreiberfahrungen sammeln und auswerten
Aussichten bietet auf dieser Doppelseite verschiedene Zugänge zum Schreibprozess und spricht
damit unterschiedliche Lernertypen an; jeder kann selbst herausfinden, welche Form des
Schreibens ihm liegt. Es geht vor allem darum, genügend Erfahrung im kreativen Umgang mit
Texten zu sammeln und heraus- zufinden, was den Schreibprozess bei jedem Einzelnen in Gang
setzen kann.
Kreatives Schreiben kann für viele TN eine motivierende Erfahrung im Umgang mit Sprache sein,
andere tun sich damit eher schwer, und es gibt auch TN, die es völlig ablehnen mit der
Begründung, dass man dabei „nichts lernt“. Auf solche Reaktionen sollte KL vorbereitet sein.
Je nach Kurs kann es hilfreich sein, durch eine allgemeine Einführung das kreative Schreiben
vorzuberei- ten und TN zu erläutern, welche Vorteile es bietet und inwiefern es das Sprachlernen
fördert.
a|  KL präsentiert ein besonders gelungenes Text-Beispiel, um so die Neugier der TN und ihre Lust am

Schreiben zu wecken.
 Um eine gemeinsame Basis für den Kurs zu schaffen, können am Anfang alle TN (mit
Unterstützung von KL) eine Aufgabe gemeinsam bearbeiten. KL kann z. B. aus Zeitungen /
Zeitschriften Schlagzeilen und interessante Wörter / Wendungen / Sätze ausschneiden, kopieren
und TN in GA ein Schnipselgedicht zusammenstellen lassen. Die Texte werden im Plenum präsentiert,
TN tauschen sich über den Arbeitspro- zess, eventuelle Schwierigkeiten und die motivierenden
Aspekte aus.
 Nach der Vorbereitungsphase gehen TN und KL gemeinsam die Aufgabentypen im KB durch
und TN entscheiden sich für eine oder mehrere Aufgaben.
 KL macht auf den Schwierigkeitsgrad der verschiedenen Aufgaben aufmerksam, so gibt es Aufgaben wie
z. B. das Schnipsel- oder das Sieben-Wörter-Gedicht, die etwas einfacher zu bearbeiten sind, und
aufwän- digere Aufgaben wie z. B. Einfach losschreiben oder Einen Textauszug weiterschreiben.
 KL bereitet vor dem Unterricht Stationen im Kursraum vor, so dass TN an sechs Tischen
genügend Mate- rial vorfinden, um sich mit einer Aufgabe auseinanderzusetzen.
Hinweis: Zum Schnipselgedicht gibt es eine Kopiervorlage, die die Arbeit erleichtert.

Kopiervorlage 9
 KL legt einen Zeitrahmen für die Bearbeitung der Aufgaben fest. Danach kann eine Präsentationsphase
folgen oder es können weitere Aufgaben bearbeitet werden.
 Die Texte werden im Kursraum aufgehängt und von den TN gelesen. In AB 12 gibt es interessante Anre-

b| 
gungen für die weitere kreative Bearbeitung der entstandenen Texte.  AB 12
Wichtig ist auch die Auswertung der Erfahrungen: Wo hatten TN Erfolgserlebnisse? Was hat
Spaß gemacht? Worin lagen die Schwierigkeiten? Zum Abschluss regt KL ein Gespräch im
Plenum oder in Gruppen an.
Leitfaden Lektion
30

9 Lesen, Sprechen, Schreiben: Horoskope lesen,


Zukunftsideen entwickeln, einen persönlichen Brief
schreiben
a | b  TN und KL gehen gemeinsam die Horoskop-Beispiele durch und ordnen sie den Bereichen Beruf,
Freund- schaft, Beziehung / Partnerschaft / Familie, Freizeit, Finanzen, Reisen und Glück zu. Dabei
werden even- tuelle sprachliche Schwierigkeiten geklärt und weitere Vorschläge zum Formulieren
von Voraussagen gesammelt.
Vorschlag: KL verteilt an alle TN ein Arbeitsblatt mit den eben besprochenen Kategorien (z. B. in
Form einer Tabelle). TN führen vorab ein kleines Interview mit ihrem Lernpartner / ihrer
Lernpartnerin und machen sich Notizen. Dann verfassen sie einen Text zu den Bereichen,
die für die jeweilige Person von Bedeutung sind.
 TN geben sich gegenseitig die Horoskope zum Lesen und kommentieren sie. Das regt sie an,

sich über ihre Pläne und Wünsche Gedanken zu machen, und schafft somit die Grundlage für
das Schreiben in Aufgabe c und d.
c| Hinweis: Integration Spezial gibt weitere Impulse zu dieser Aufgabe: In den Texten werden Migrationsge-
schichten beschrieben, sprachliche Bezeichnungen für Migranten geklärt, die Themen „Integra-
tion als Pflicht und / oder Chance“ sowie „Einbürgerung“ diskutiert. Die Aufgaben können
auch
wahlweise bearbeitet
werden. 
IS 25 /1–4

d|  Abschließend sehen sich TN das Textraster im KB an und fassen ihre persönliche Pläne und

Zukunftsaus- sichten in einem Brief zusammen.


Hinweis: AB 13 bietet eine kleinschrittigere Möglichkeit, das Schreiben eines persönlichen Briefes sprach-
lich und inhaltlich vorzubereiten, einen Antwortbrief zu verfassen und die Texte anhand
einer
Checkliste zu korrigieren. Die Aufgabe kann alternativ zu KB 9 d oder – im Hinblick auf die
Prüfungsvorbereitung – auch vertiefend eingesetzt werden.
AB 13
Ausklang
Gute Wünsche!
TN laufen mit dem Kursbuch durch den Raum und schreiben sich gegenseitig gute Wünsche
in die Seifenblasen.
Variante: KL malt Seifenblasen auf farbiges Papier und jede/r TN bekommt ca. fünf
Seifenblasen in verschiedenen Größen. Gleichzeitig bekommt jede/r TN einen
Briefumschlag, auf dem
sein / ihr Name steht. TN schreiben Wünsche und Sprüche in die Seifenblasen. Nun
werden die Briefumschläge von TN zu TN weitergegeben und jeder legt eine Seifenblase
in den Umschlag seiner Wahl hinein. Die Seifenblasen kann zum Schluss jeder in das
Buch einkleben.

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Aussichten B1.2
Leitfaden Kurs- und Arbeitsbuch
42
A08029-67622601
Lösungen zum
Kursbuch

Lektion 26
2.Krankenzusatzversicherung; Bein gebrochen
1a Zuckerwatte essen – 6; Würstchen essen – 2; in Österreich, Rücktransport aus Krankenhaus;
Trachten tragen – 3, 7; Pony reiten – 5; nicht übernommen, denn Österreich ist ein EU-
Karussell fahren – 4; Volksmusik hören – 3, 7; Land (nur übernommen, wenn man im
schunkeln – 7; im Festzelt sitzen – 7; Bier Ausland nicht gut versorgt wird)
trinken – 7; ein Los ziehen – 1 3.Hausratversicherung; die Waschmaschine ist
2 a Sie suchen passende Kleidung für ein (trotz der Wasserstoppfunktion) ausgelaufen;
Volksfest. übernommen, denn mit der Hausratversicherung
ist man gegen Wasserschäden versichert
2 b Sie sprechen über die dunkelblaue Hose,
den Minirock, das gestreifte T-Shirt und das 13 b 1. wegen 2. während 3. trotz
Dirndl. Lisa soll das Dirndl anprobieren.
15 b Der Gast bestellt einen kalten Kaffee.
2c modern, in
15 c Ahmed: holt ein Bier;
3 b Was fehlt? – Schultertuch, kurzes Halstuch, Claudia: arbeitet am Ausschank, muss ein Dirndl
Kette mit Schmuckanhänger tragen, versteht die Bestellung nicht;
Was ist falsch? – Die Schleife ist auf der ein Gast: bestellt einen kalten Kaffee, hat
falschen Seite. großen Durst, kommt aus Wuppertal;
Lisas Mutter: –
3 c Verschluss: vorn in der Mitte; Schürze: über
dem Rock; Tasche: unter der Schürze; Schleife: 15 d Kalter Kaffee bedeutet in Wuppertal Cola mit
links Orangenlimonade, in Neustadt heißt dieses Ge-
tränk Spezi.
4 a E, B, D, C, A
15e Pott steht für Ruhrpott, das Ruhrgebiet. Dort
6 a Eindruck von Kompetenz vermitteln;
spricht man einen Dialekt, der Ruhrdeutsch
unabhängig wirken; vertrauenswürdig
ge- nannt wird.
erscheinen; Hinweis auf Identität; zeigen, wie
wir wahrgenommen werden möchten 16a Sagt man das bei Ihnen so? Ich kenne das als
… Oh, ich glaube das ist ein Missverständnis.
8 a 3, 2, 1
Bei uns … Das ist interessant, wie Sie das
8 c ein flüchtendes Schaf, vom angebotenen machen. Können Sie mir erklären, …?
Obstwein, im geöffneten Garten, die
17b C, B, D, A
lodernden Feuer, mit den blühenden
Bäumen, mit schön geschmückten Pferden 17 c sich mit Kollegen auszutauschen, die Beweg-
gründe des Partners zu erraten, die
9 a Die Person spricht Schwäbisch.
Landesspra- che / die kulturellen
9 b Das war schön! Ich mag das. Auch die Gewohnheiten zu kennen, bei
hübschen Frauen in den Trachten. Das ist Missverständnissen nachzufragen, die Perspek-
das Beste. Da mussten alle helfen. Lustig! tive zu wechseln, mit Unterschieden zu
rechnen, Verständnis für das Verhalten der
10b 8 Fehler: Ahmed schlägt ihm Torwandschießen
Kollegen aus anderen Ländern zu entwickeln
vor. Lisa gibt Max 3 Euro. Er stößt ein Glas um
und schüttet einem Mann Bier auf die Lederja- Lektion 27
cke. Der Mann ist ziemlich / sehr verärgert. …
1 a Foto 1 – Gunter Demnig: Ein Stein. Ein Name. …;
Ihre Haftpflichtversicherung zahlt die
„Ein Projekt, das die …“
Reinigung oder eine neue Jacke. Max geht
Foto 2 – Ben Wagin: Rund 50.000 Bäume …
Torwandschießen und möchte selber den
Foto 3 – Ute Bock: Eine Katze, fünf …; Wir
Schaden bezahlen, wenn er 300 Euro gewinnt.
müs- sen aufhören …; Der Verein Ute Bock
10 c Die Haftpflichtversicherung bezahlt auch bietet … Foto 4 – Jenny De la Torre:
Schä- den, an denen man selbst schuld ist. Bundesweit einzigar- tig: …; Jenny De la
Torre: die erste …
13 a 1. Haftpflichtversicherung; Brille ist
Foto 5 – Johann-Georg Jaeger: Früher
kaputtgegan- gen; übernommen, denn
Spinner genannt, …
Kleintiere sind immer in der Haftpflicht
Foto 6 – Sineb El Masrar: „Das Leben von
mitversichert

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Lösungen zum
43
Kursbuch A08029-
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Lösungen zum
Migran- tinnen …“; Sineb El Masrar Kursbuch
hat deshalb …

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44
Kursbuch A08029-
67622601
Lösungen zum
Kursbuch

2 a Zum Beispiel: Es geht um den Beruf Natur- und Zuständigkeit und Aufgaben: Für welche Bereiche
Landschaftspfleger (auch Ranger genannt). In wäre ich zuständig? Würde Sie das reizen? Wie
diesem Beruf ist man jeden Tag im stellen Sie sich … vor?
Naturreservat unterwegs / legt man im Schnitt finanzielle Bedingungen: Gibt es bei Ihnen
20 Kilometer am Tag zurück. Man muss dabei die Möglichkeit, ein Firmenticket zu
darauf achten, ob alles in Ordnung ist / dass bekommen?
die Wege instand sind, kein Müll auf dem
6 a Wasserpfad (blau): 1. Quelle, 2. Bach, 3. Wasser
Boden liegt, niemand durch den Park fährt
fall, 4. Fluss, 5. Brücke, 6. Seerosenteich, 7. Obst-
oder Hunde laufen lässt usw. Man organisiert
wiese, 8. Picknick-Platz
auch geführte Wanderungen für die Besucher.
Kletterpfad (orange): 1. Tannenwald, 2. Baum-
Meistens arbeiten Männer in diesem Beruf.
stämme, 3. Felsengarten, 4. Brücke, 5. Höhle,
2 b Birgit Patzelt hat eine sehr positive Einstellung 6. Fluss, 7. Bach, 8. Spielplatz
zu ihrem Beruf. Sie findet ihn beneidenswert
6 b Zum Beispiel: Man läuft vom Parkplatz A aus am
(Zeile 10), es gibt für sie keinen Beruf, in dem
Bach entlang bis zum Wasserfall, dann am
sie sich glücklicher fühlen würde (Zeile 11–
Fluss entlang und über die Brücke. Dann geht
13). Es gibt für sie keinen Tag ohne Freude
man um den Seerosenteich herum und an der
am Wandern (Zeile 28–29). Die Arbeit mit
Obstwiese vorbei zum Picknickplatz.
Kindern in der Natur liegt ihr am Herzen (Zeile
39). Sie versucht, den Parkbersuchern die 7 a Es ist ein Empfehlungsschreiben für einen
Natur näher zu bringen (Zeile Praktikanten. Oberforstmeister Ludwig Meissner
46–48). Für sie ist der Job nicht nur bloße schreibt an Frau Ingholm, um ihr Herrn Nuhr
Erwerbs- arbeit, sondern Berufung (Zeile 52– (seinen ehemaligen Praktikanten) als Assistenten
55). für ihr Projekt zu empfehlen.
3 b Führungen mitgestalten und durchführen; die 7 b Experte für Laub- und Nadelbäume; nur die
Forstwirtinnen und Forstwirte unterstützen; allerbesten Erfahrungen gemacht; kennt sich
Aus- stellungen, Info-Stände und Messestände hervorragend mit heimischen Gewächsen
planen und durchführen; Schilder, Schautafeln aus; ist ein guter Pädagoge; hat Führung
herstellen erarbeitet und selbstständig und mit großer
Begeisterung durchgeführt; echter Idealist;
4 a Es hat mir sehr gut gefallen. Ich bin froh, dass
setzt sich mit Herz und Verstand ein
ich es gemacht habe. Es hat sich gelohnt. Ich
würde es wieder machen. Es war die richtige 7c Herrn, Praktikanten, Experten, Pädagoge,
Entschei- dung. Es hat unglaublich viel Spaß Idea- listen, Assistenten; Die Nomen haben
gemacht. Es hat mir mehr gebracht, als ich (außer im Nominativ) alle die Endung -n / -en.
jemals für möglich gehalten hätte. Es war für
8c Kerstin will sich nach ihrem Studium bei
mich ein Geschenk. Die Erfahrungen, die ich
einer sozialen Organisation bewerben. Sie
gemacht habe, sind einfach irre.
begeistert sich für den Umweltschutz.
4 b Laura: allein auf den Beinen stehen, viel
9 b Variante 1 wird gebaut („durch den Westteil
gelernt, selbstständiger geworden
des Neustädter Parks verlaufen“).
Alex: Arbeit ist eine Entdeckungsreise,
täglich neue Herausforderungen, Natur kann 9c Jan: Das gibt’s doch nicht! Ich fasse es
nie lang- weilig werden einfach nicht! Kerstin: Das ist jetzt nicht wahr!
Sarah: viel gelernt, Persönlichkeit hat sich Ich glaub, ich spinne! Solche Vollidioten!
stark entwickelt, Selbstbewusstsein und Glaube
10a Der Kollege regt sich sehr auf und ist wütend
an sich selbst größer geworden
(spricht laut und schnell). Die Kollegin bleibt
Leon: kleine Dinge gelernt, die fürs Leben
zuerst sachlich (spricht ruhig und langsam),
wichtig sind
wird zum Schluss auch wütend (spricht laut
5 a Persönlichkeit und Interessen: Was machen Sie und
in Ihrer Freizeit? schnell, mit starker Betonung). Der Straßenarbei-
Kenntnisse und Erfahrungen: Sie haben ter ist ängstlich (spricht mit Pausen, zögerlich,
schon ein Praktikum gemacht, nicht? … ob leise).
Sie sich mit Pflanzen gut auskennen?

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Kursbuch A08029-
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Kursbuch
17a Wer könnte der Auftraggeber sein? Was könnte das
11 a von oben nach unten: J, I, C, H, F Motiv sein? Wo könnte die Tatwaffe sein?
11 b Es geht um Giftmüll, Betrug, Bestechung /
Ma- nipulation im Fußball, Dioxin-Skandal /
Verseu- chung, Fälschung von
Kunstwerken.
Weitere Möglichkeiten: Korruptionsskandal, Um-
weltskandal, private Skandale bei Politikern
und Prominenten, …

11 c wurde festgenommen, wurden verurteilt,


wurden exportiert, wurden geschädigt

12a Innenpolitik, Wirtschaft / Außenpolitik,


Sport, Wetter

12b Ergebnisse aus der Bundesliga (Ergebnisse


aus dem Bundestag); Hertha BSC (Hertha
BSE)

13a Es geht um Twitter. Jeder Nutzer kann


Nachrich- ten, die maximal 140 Zeichen lang
sind, über das Internet oder per SMS
veröffentlichen. Die
Benutzer können sich aussuchen, die
Nachrichten welcher anderen Benutzer sie
lesen wollen.

13b Retweets sind für die Twitter-Kommunikation


entscheidend. Unter Retweets versteht man,
dass die Nachrichten anderer Benutzer
weiter- getragen werden. Was vielen wichtig
erscheint, verbreitet sich so sehr schnell.

14a Bild 1 (Szene aus dem Buch) und Bild 2 (Jan


und Markus) passen.

14b Es geht um einen Krimi.

15a Zum Beispiel: Es ist ein politischer


Kriminalroman, der Autor heißt Wolfgang
Schorlau. Es geht um einen Machtkampf um
den Rohstoff Wasser, bei dem eine
Bundestagsabgeordnete stirbt. Ein Pri-
vatermittler soll den Fall lösen. Das Buch ist
sehr realistisch und sicher bis zum Schluss
spannend.

15b sterben, der Privatermittler, der Fall, der


Killer, der Kampf

16a das Motiv, die Tatwaffe, der Tatort, der


Täter, die Leiche

16b Mit der klassischen Methode beginnt der


Ermitt- ler seine Nachforschungen. Sie
besteht aus den drei Tatmerkmalen: Motiv,
Tatwaffe und Tatort. In diesem Fall funktioniert
sie nicht, weil es keine Tatwaffe gibt und man
den Tatort nicht betreten darf.

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Kursbuch A08029-
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neee) Kursbuch
17 b 3 – Dr. Österle – der 3.Wörter (oft Verben und unbetonte Wörter)
Fraktionsgeschäftsführer; 2 – wer- den zusammengezogen, dabei werden
Herr Korf – der Saaldiener; manchmal Laute weggelassen und / oder anders
1 – Doris – die Geliebte des Mannes ausgespro- chen (hast du  haste)
4.Es werden häufiger Pausen gemacht. Die Melo-
20 a Der feine Unterschied – Sachbuch;
die fällt selten, sondern steigt oft an (Mittel,
Ohne Netz: Mein halbes Jahr offline –
um Kontakt aufrechtzuerhalten).
Sachbuch; Herdhelden – Kochbuch;
Engel des Vergessens – Roman 3 d Partikeln: mal, einfach, bloß, schon, halt,
mal, eben
Lektion 28
2c Max will die Sendung DNTT
(Deutschlands nächs- tes Top-Talent)
sehen, weil es das Finale ist und
weil in der Schule alle darüber
reden. Lisa will die Talkshow Das
heiße Eisen (im Regionalsender von
Neustadt) sehen, weil darin Frau
Montes zu Gast ist. Lösung: Max
guckt die Sendung im Internet (auf
Live-Stream).

3 b Es ist ein spontanes Smalltalk-


Gespräch, bei dem die
Gesprächspartner miteinander
Kontakt aufnehmen bzw. den
Kontakt aufrechterhalten wollen.
Oft beginnt ein Gesprächspartner
mit einem weniger ernsten Thema
und versucht, mit dem / den
anderen ins Gespräch zu
kommen.
Man spricht in kurzen und oft nicht
vollständi- gen Sätzen. Sprecher-
und Hörerrolle wechseln ständig.
Umgangssprachliche Ausdrücke (z.
B. Hammer) und Partikeln (bloß, halt,
…) sind ty- pisch. Die Aussprache
klingt emotional und ist oft
umgangssprachlich oder sogar
regional (dialek- tal) gefärbt.

3 c 1. Einzelne Laute in Wörtern


werden weggelas- sen:
 Endungen werden
reduziert (gesehen  gesehn)
oder ganz weggelassen (sage
 sag, mitnehmen  mitnehm)
 Endkonsonanten werden weggelassen
(nicht 
nich; mal  ma)
 Anfangslaute (besonders
bei Artikeln) werden
weggelassen (ein bisschen  n’
bisschen)
2.Laute werden anders ausgesprochen (nein 

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Kursbuch A08029-
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Kursbuch

4 a das aktuelle Sportstudio: Sport; hart aber fair: und Berufstätigkeit; Verhältnis von Hund
Show (Talkshow); tagesschau: Nachrichten; und Besitzer
aspekte: Kultur, Magazin; Wer wird Millionär:
9 c Das wird ja immer …  Na jetzt übertreiben
Quiz, Show; Die Sendung mit der Maus: Kinder;
… Wissen Sie, wie viel …?  Damit kenne
Genial daneben: Comedy, Show;
ich … Ich wünsche mir, dass …  Mir
auslandsjournal: Politik, Magazin; Gute Zeiten,
brauchen Sie … Wenn ich meinen Hund
schlechte Zeiten: Soap; tatort: Krimi;
rufe, …  Genau.
Deutschland sucht den Super- star: Musik, Show
Mein Hund braucht …  Aber Sie sind
8 a Fernsehen: liegt (zusammen mit Radio) ja… Da kommt noch …  Schwachsinn!
weiterhin vorn: 220 Minuten pro Tag; Sind Hundebesitzer …?  Und wie!
Abendmedium; 94 % meinen, dass es seine Ja, aber eins, das …  Jetzt lassen
Bedeutung beibehalten wird, 93 % erwarten, Sie … Hund und Herrchen … 
dass es immer und überall verfügbar (mobil) Frechheit!
ist; bei den 14- bis 29-Jährigen hat das
9 d stark emotional: Wollen Sie etwa sagen, …?
Internet mit 144 Minuten täglich das
Jetzt lassen Sie mich doch mal ausreden! Na
Fernsehen (155 Minuten) fast eingeholt, 57 %
hören Sie mal! Und wie!
der 14- bis 29-Jährigen nutzen auch Inhalte des
respektlos: Schwachsinn! Frechheit!
Fern- sehens im Internet (bei den älteren
Zielgruppen nur 28 %); Hauptmotive sind „sich 9 e Die Moderatorin
entspannen“ und „sich informieren“  gibt eine Frage an einen anderen
Radio: liegt (zusammen mit Fernsehen) weiterhin Gast weiter, wenn ein Streit beginnt. („Ich
vorn: 187 Minuten pro Tag; Morgenmedium; möchte die Frage an … weitergeben.“ „Frau
57 % der 14- bis 29-Jährigen nutzen auch Swoboda, was den- ken Sie, …“)
Inhalte des Radios im Internet (bei den älteren  fragt nach einem Fazit. („Ihr Appell
Zielgruppen nur 28 %) an die Hun- debesitzer?“)
Internet: verzeichnet die größten Zuwachsra-  leitet zu einem neuen Thema über,
ten: 2005 44 Minuten pro Tag, 2010 83 als die Gäste von einer Frage wegkommen.
Minuten; Büromedium, Nutzung gleichmäßig („Damit kommen wir zum nächsten Punkt“)
über den Tag; 93 % erwarten, dass es immer  greift einen Gedanken auf und fragt
und überall verfügbar (mobil) ist; ohne nach. („Den Gedanken würde ich gern
Internetpräsenz kein Anschluss an die jungen aufgreifen. Wie meinen Sie das?“)
Generationen möglich; bei den 14- bis 29-  fordert die Gäste auf, sachlich zu
Jährigen hat das Internet mit 144 Minuten bleiben. („Las- sen Sie uns doch bitte
täglich das Fernsehen (155 Minuten) fast sachlich bleiben.“)
eingeholt, 57 % der 14- bis 29-Jährigen nutzen
9f Erhöhung der Hundesteuer; Hunde in
massenmediale Inhalte über das Netz (bei den
Stadtwoh- nungen
älteren Zielgruppen nur 28 %); E-Mails,
Suchma- schinen und Spiele spielen auch eine 10b im Fernsehen: Inés Montes („Wissen Sie, ich
große Rolle; wichtigstes Nutzungsmotiv bei 94 lebe jetzt schon …“), der Fernsehmoderator
% der jungen Leute: „macht Spaß“ („Eine interessante Beobachtung.“)
im Wohnzimmer: Lisa („Richtig so!“), Markus („Ich
9 a Thema der Sendung: Hunde und Hundebesitzer
wollte eigentlich nur …“)
(„Hundebesitzer – Tierliebhaber oder öffentliches
Ärgernis?“); 4 Gäste nehmen an der Sendung 10 c 1. Sie nimmt zum Thema Diskriminierung /
teil: Vertreter einer Bürgerinitiative, Beamtin Toleranz Stellung. 2. Menschen mit Akzent
einer Stadtverwaltung, 2 Hundebesitzer; es sind wer- den in Geschäften anders behandelt und
Positi- onen für und gegen Hunde zu erwarten geduzt.
(Bürger- initiative dagegen: „Hundebesitzer an 3. Sie fühlt sich in Deutschland nicht als Gast.
die Leine“, Hundebesitzer dafür: „der Hund ist
der bessere Partner“ usw.) 11b 1. französisch: h wird nicht ausgesprochen, ch
klingt wie sch, die Melodie ist sehr ausgeprägt;
9 b Verantwortung der Hundebesitzer; 2.russisch: R-Laut klingt kräftig (Zungenspitzen-
Beschwerden wegen Hundehaufen, zu viel R), auch kurze betonte Vokale werden lang
Abfall auf den Stra- ßen; Tierliebe; ge- sprochen (wo bist du), Konsonanten
Vereinbarung von Hundehaltung klingen viel weicher und stimmhafter als im

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Kursbuch A08029-
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Deutschen; Kursbuch

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Kursbuch A08029-
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Lösungen zum
Kursbuch
offen und direkt ansprechen
3.italienisch: oft wird ein e hinten an
Wörter angehängt, die Melodie ist sehr
ausgeprägt

13 rassistische Gründe / ethnische Herkunft:


Plakat 4, 5; Geschlecht: Plakat 6; Religion:
Plakat 5; Behinderung: Plakat 3; Alter: Plakat
1;
sexuelle Identität: Plakat 2, 7

15 b Fernsehauftritt von Frau Montes, Markus’


Woh- nungssuche, das Verhalten von Frau Dr.
Serasin- ghe, die Baustelle vor dem
Krankenhaus

15 c angenehm, verträgt auch mal Kritik, hat


neulich zugegeben, dass sie Unrecht hatte,
äußert Kritik sehr sachlich

16 a 1, 3, 2

17 c Sie können Kritik als konstruktive


Hilfestellung annehmen, ohne sich
aufzuregen.
Statt Feedback sachlich anzunehmen, fühlen Sie
sich schnell angegriffen.

17d Zum Beispiel: Man sollte andere ausreden


lassen, statt ihnen ins Wort zu fallen. Man
sollte Feedback sachlich annehmen, ohne
sich sofort
angegriffen zu fühlen. Kritisieren Sie sachlich
und angemessen, ohne andere zu beschuldigen.
Spre- chen Sie Kritik offen aus, statt ein
Kritikgespräch hinauszuschieben. Äußern Sie
Einwände, ohne emotional zu werden. Man
sollte konstruktive Vorschläge machen, statt
sich aufzuregen.

18a 1. erstaunt 2. verständnisvoll 3. verärgert

18c Ja, das versuche ich in Zukunft zu beachten.


Ich finde es gut, dass Sie das ansprechen. Es
war mir nicht klar, dass … Danke für Ihre
Offenheit. Ich bin gerne bereit, …

19 sich an die eigene Nase fassen = einen


Fehler bei sich statt bei den anderen suchen
etwas durch die Blume sagen = etwas nur
andeu- ten, indirekt sagen, umschreiben,
beschönigen auf dem Teppich bleiben =
realistisch bleiben
ein Fass aufmachen = viel Wirbel um
etwas machen
den Mund zu voll nehmen = zu viel
versprechen etwas an die große Glocke
hängen = etwas (Vertrautes) öffentlich
bekannt machen, herum- erzählen
kein Blatt vor den Mund nehmen = etwas

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Kursbuch A08029-
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Lektion 29 Kursbuch
Einzelzimmer (für die Dame). 2. Ab 23.00 Uhr.
3. Sie empfiehlt eine Besichtigung des
1a Zum Beispiel: Foto 1 – eine Schönhofs und des Schle- sischen Museums. 4.
Fremdsprache / andere Schrift Er möchte Cola trinken, um von der langen
lernen, Sprachbarrieren überwinden;
Busfahrt nicht mehr müde und fit für das
Foto 2 – einen Berg besteigen, Turnier zu sein.
körperliche Grenzen überwinden;
Foto 3 – die Grenze passieren / 3c Sie kommt nicht aus Görlitz und spricht
durch die Passkontrolle gehen, Säch- sisch.
Ländergrenzen überwinden, evtl.
4 b 1, 2 – der Untermarkt; 2 – der Postplatz; 3 –
bürokratische Grenzen
der Konzertsaal; 3 – die Gedenkhalle; 3 – die
überwinden; Foto 4 – mit den
Synago- ge; 1 – das Schlesische Museum; 3 –
Händen essen, evtl. kulturelle
die Stadt-
Grenzen überwinden; Foto 5 –
meditieren, mentale Grenzen
über- winden; Foto 6 –
Einbürgerung, bürokratische /
kulturelle Grenzen, Sprachbarrieren
überwinden; Foto 7 – auf Jobsuche,
bürokratische Grenzen, evtl. auch
Sprachbarrieren überwinden

2 a Flensburg liegt an der deutsch-


dänischen Grenze; Görlitz grenzt an
Polen; Bayerisch Eisenstein liegt an
der Grenze zu Tschechien; Passau
liegt an der Grenze zu Österreich;
Konstanz grenzt an die Schweiz;
Kehl liegt an der Grenze zu
Frankreich; Saarbrücken grenzt an
Frankreich; Herzogenrath liegt an der
deutsch-niederländischen Grenze

2 b links von oben nach unten:


Herzogenrath, Saar- brücken,
Kehl, Konstanz
rechts von oben nach unten:
Flensburg, Görlitz, Bayerisch
Eisenstein, Passau

2c einige Grenzen verlaufen direkt durch die Stadt,


z. B. Herzogenrath, Konstanz
ein Fluss bildet die Grenze, z. B.
Saarbrücken, Görlitz, Kehl

3 a Zum Beispiel: Max und die anderen


sind in der Grenzstadt Görlitz. Im
Hintergrund ist die Fuß-
gängerbrücke zu sehen, die Görlitz
und Zgorzelec verbindet. Ahmed und
Annette checken mit der
Karategruppe in einer
Jugendherberge ein. Sie sprechen
mit der Herbergsmutter und bekom-
men die Zimmerschlüssel. Die Kinder
stehen noch vor dem Bus oder
tragen ihr Gepäck herein.

3 b 1. Zwei Sechsbettzimmer und ein

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Kursbuch
möglich zu sprechen.
halle; 1 – der Schönhof; 2 – das Rathaus; 3
– die Altstadtbrücke; 3 – der Brückenpark

4 c Zum Beispiel:
1.historischer Altstadtkern, auf dem
Untermarkt die bedeutendsten Herrenhäuser,
architekto- nische Vielfalt, Bürgerhäuser: reich
verzierte Fassaden, enge Gassen, schöne Plätze,
Schönhof: ältestes Bürgerhaus deutscher
Renaissance- baukunst 1526 von Wendel
Rosenkopf erbaut, renoviert, heute Sitz des
Schlesischen Museums, 2006 eröffnet
2.keine Bausünden, keine Leuchtreklame,
für fast jede Epoche Filmkulisse
(Renaissance, Barock, Gründerzeit), enge
Gassen, Hinterhöfe, keine moderne
Architektur, Quentin Tarantino, Kate Winslet,
Daniel Brühl haben hier gedreht
3.Altstadtbrücke 2004 fertig gestellt, an den
Ufern der Neiße entsteht der Brückenpark mit
kulturellen Einrichtungen für deutsche, polnische
und tschechische Künstler, Herz der
Kulturhaupt- stadtbewegung 2010, Görlitz hat
den Wettbe- werb verloren, aber die Pläne für
den Park nicht aufgegeben

4 d Seit das Museum seine Tore öffnete, hat es


sich zum Besuchermagnet entwickelt. Seitdem
Görlitz Filmstadt ist, trifft man hier immer
wieder Stars. Bis die Städte ganz
zusammenwachsen, muss noch viel getan
werden.

5 a am Ende des Zweiten Weltkrieges – das


Bauwerk wurde gesprengt;
seit Anfang der 90er Jahre – es gab Pläne für
die Wiedererrichtung;
1990–2000 – es tat sich nichts;
1998 – Görlitz und Zgorzelec hatten sich zur
Euro- pastadt ernannt;
2002 – Deutschland und Polen unterzeichneten
den bilateralen Bauvertrag;
2004 – Polen trat der EU bei, Brücke wurde
fertig gestellt

5 b Die Handlung im ersten Satz liegt in der


Vergan- genheit weiter zurück, sie ist vor der
Handlung im zweiten Satz passiert.

6 a Er spricht Kölsch (Kölner Dialekt), sie spricht


Sächsisch. Sie sprechen in ihrer
Heimatstadt, mit Familie und Freunden
Dialekt. Der Kölner ist stolz auf seinen
Dialekt, spricht ihn aber nur zu Hause, da
ihn sonst nicht alle verstehen. Die Sächsin
möchte nicht, dass man ihren Dialekt
bemerkt, und versucht, so wenig Dialekt wie

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48
Kursbuch A08029-
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Lösungen zum
Kursbuch
gratis, Sinn kann schnell erfasst werden
6 b Man hört: Dat jeht doch nisch. –
12c Die Übersetzungsprogramme werden für
Das geht doch nicht. Et kütt wie et
kurze, einfache Sätze empfohlen, zum
kütt. – Es kommt, wie es kommt.
Beispiel für kur- ze Nachrichtentexte. Der Sinn
6 c g klingt wie j; s klingt wie t fremdsprachiger Texte kann schnell erfasst
werden.
8 c Ahmed – Englisch; Annette –
Russisch; Passant – Polnisch, 13d Der Arbeitgeber war sehr zufrieden.
Russisch
14a Wir werden zusammen Englisch lernen. Wir
8 d Sie spielen mit Klischees über werden Tischfußball spielen. Wir werden ins
Männer und Frau- en: Frauen Kino gehen. Wir werden zusammen angeln
können keine Karten lesen, gehen.
Männer sind zu stolz, etwas zu
fragen.

10 a Das deutsche Ehepaar Weber


hat den argenti- nischen
Arbeitskollegen von Herrn Weber
zum Essen eingeladen. Sie
essen Frikadellen mit
Kartoffelsalat und unterhalten
sich. Frau Weber kann nicht so
gut Spanisch und Herr Fernandez
nicht so gut Deutsch sprechen.
Herr Weber, der beide Sprachen
kann, vermittelt zwischen dem
Deutschen und dem Spanischen.

10 b Er meint, …; Frag ihn doch mal, ob


…; Er hat gesagt, dass …; …
möchte wissen, ob …; Einen
Moment bitte, ich übersetze das
noch.; Wie heißt
… auf Spanisch?

10c Zum Beispiel: bei einem


Arztbesuch, bei Bankge- schäften,
bei der Polizei, …

11 a von oben nach unten: Mantel;


Gift; bellen; Dom; Kalb

11 b Zum Beispiel: englisch / deutsch:


still (noch) / still, zimmer (Rollator
/ Gehhilfe) / Zimmer; schwedisch
/ deutsch: kind (Wange) / Kind,
rock (Mantel) / Rock;
niederländisch / deutsch: liegen
(lügen) / liegen, doof (taub) / doof

12b Nachteile: übersetzte Texte


klangen holprig, waren
grammatikalisch falsch, Begriffe
wurden falsch übersetzt, die
Qualität der Ergebnisse war
schlecht, hohe Preise,
Sprachkenntnisse kosten- loser
Online-Übersetzer waren schwach
Vorteile: Internetdienste sind

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Kursbuch A08029-
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nach Deutschland kommen. Viele ausländische Fach-
Wir werden Pfannkuchen backen. Wir werden kräfte werden wohl zukünftig nicht mehr unter
ein Hochbett aufbauen. Wir werden Fußball
spielen. Wir werden Computerspiele spielen.

15a Ein Arbeitszeugnis kann man bekommen,


wenn man den Arbeitsplatz wechseln und sich
um eine neue Stelle bewerben möchte, wenn
es in der Fir- ma strukturelle oder personelle
Veränderungen gibt, wenn man das
Tätigkeitsgebiet wechselt oder ein längeres
Projekt abgeschlossen hat.
Bei einer Bewerbung ist das Arbeitszeugnis
Teil der Bewerbungsmappe. Dieses Dokument
infor- miert den neuen Arbeitgeber darüber,
wie der Bewerber / die Bewerberin am
früheren Arbeits- platz gearbeitet hat und
warum das Arbeitsver- hältnis beendet
wurde.

15 b Ein Arbeitszeugnis ist nicht ganz einfach zu


verstehen, da es eine sehr höfliche Sprache
hat und doch negativ gemeint sein kann. Man
muss auf Floskeln achten, die versteckte
Hinweise über den Bewerteten enthalten.

15c Positive Bewertungen: … hat der geforderten


Einsatzbereitschaft jederzeit voll entsprochen;
beherrscht Arbeitsbereich umfassend und
überdurchschnittlich; Arbeitsweise geprägt durch
Zielorientierung, Systematik, ausgezeichnetes
Verantwortungsbewusstsein; wegen seiner
freundlichen, zuvorkommenden Art bei Vorge-
setzten, Kollegen, Patienten stets sehr geschätzt
Negative Bewertungen: … hat der geforderten
Einsatzbereitschaft im Wesentlichen entspro-
chen; verfügt über entwicklungsfähige Kennt-
nisse; bemühte sich um sichere,
selbstständige Arbeitsweise, durch seine
ruhige Art erwarb er sich das Vertrauen der
Mitarbeiter

16b Studium: Diplom, Bachelorzeugnis, Zeugnis über


die Master-Prüfung
Ausbildungsberuf: Gesellenbrief,
Prüfungszeugnis

17a Ein neues Gesetz soll ab 2012 die Lage von


Aus- ländern verbessern, die unter ihrer
Qualifikation arbeiten, weil ihre Abschlüsse
nicht anerkannt werden.

17 b Zum Beispiel: Das neue Gesetz wird die


Situation sicher verbessern. Ein schnelleres
Überprüfungs- verfahren wird wahrscheinlich
dazu führen,
dass ausländische Fachkräfte schneller Arbeit
finden / mehr ausländische Arbeitnehmer

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49
Kursbuch A08029-
67622601
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Kursbuch
vielleicht im Herbst nach);
ihrer Qualifikation arbeiten Jan – hat eine neue Band, muss noch eine
müssen / schneller eine Stelle Prü- fung machen;
finden. Lisas Eltern – haben eine neue
Wohnung in einem Seniorenkomplex
18a Zum Beispiel: Elena Kuzova:
bekommen;
Erzieherin, drei Jahre im
Lisa / Lukas – haben ein Haus (in Kümmelbach)
Kindergarten gearbeitet,
gefunden und ziehen aus ihrer Wohnung aus;
Abschluss in Deutschland nicht
Annette – wird bald 40, könnte eventuell (mit
anerkannt, Arbeitseinstieg in
Ahmed?) in Lisas‘ und Lukas‘ Wohnung ziehen
privatem Kindergarten, Prüfung
(wenn der Vermieter zustimmt)
zur Kinderpfle- gerin, kann dann
überall arbeiten, wird besser
verdienen
Hassan Sayed: Studium
Maschinenbau, 2 Jahre Taxi gefahren,
Praktikum bei Baufirma, Anerken- nung
des Ingenieur-Titels, Bewerbung,
Einladung zum Gespräch
Aneta Svobodova: kaufmännische
Ausbildung, 15 Jahre Buchhalterin,
braucht keine Anerkennung,
Weiterbildung EDV, möchte als
Finanzbuchhalte- rin arbeiten

18 b Zum Beispiel: Frau Kuzova wird die


Prüfung zur Kinderpflegerin sicher
bestehen und wird dann bestimmt
besser verdienen. Herr Sayed wird
mit seiner Anerkennung vermutlich
eine neue Stelle finden. Frau
Svobodova wird wohl einige Kurse
absolvieren und wird dann
sicherlich eine Stelle in der
Finanzbuchhaltung bekommen.

Lektion 30
3 b Vermutungen: Claudia und Markus
haben vielleicht eine Wohnung
gefunden und ziehen zusammen.
(Sie wollen nicht, dass bei der Ein-
weihungsfeier in der neuen
Wohnung gleich alles dreckig wird.)
Bei Claudia und Markus steht Fami-
lienzuwachs an. Claudia hat eine neue
Haarfarbe, die sie zeigen will.
Tatsächliche Überraschung: Claudia
und Markus haben geheiratet.

3 c Inés Montes – will sich mit einem


Cateringservice selbstständig
machen und hat schon erste Anfra-
gen;
Lukas – hat eine neue Stelle (in
Kümmelbach); Kerstin – hat ab
September einen Job (bei Öko-
power) in Wien (Jan kommt

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4 b Zum Beispiel: Die Schülerin Thessa lädt über Text 3 – Der Protagonist ist ein Jugendlicher,
einen „öffentlichen“ Facebook-Eintrag alle Leute er will sich von seiner Tante verabschieden
zu ihrer Geburtstagsparty ein. Die Folge ist, und trifft eine Schulfreundin, er lebt in Ostberlin
dass 1600 Partygäste, die Tessa gar nicht und will die Stadt verlassen und zu seinem
kennt, zu ihr nach Hause kommen und mit ihr Bruder nach Westberlin ziehen, er hat es nicht
feiern wollen. in die Ober- schule geschafft, …

4 c Ende Mai: Thessa kündigt auf Facebook ihre 7 b Zum Beispiel: Text 1 – Die Protagonistin versucht
Geburtstagsparty an  am Geburtstag, 18 sich das fremde Land vorzustellen, sie hat auf
Uhr: mehrere hundert Teenager vor Tessas der Reise Angst und ist unsicher, ihr Mann ist
Haus, Straße wird gesperrt  21 Uhr: 1600 ihr fremd geworden, sie empfindet Freude und
Jugendliche nehmen die Straße ein  2:00 Uhr Erleichterung bei der Ankunft, …
nachts: Polizei beendet die Party Text 2 – Die Protagonistin findet den Ort sehr
schön, erschrickt aber bei dem Gedanken,
4 d Thessa ist an diesem Abend nicht zu Hause.
dass sie hier nicht nur Ferien macht, sie fühlt
Sie soll verreist sein und ihren Geburtstag
sich noch nicht zu Hause, sie ist unsicher, …
bei Oma und Opa feiern.
Text 3 – Der Protagonist ist verlegen, er ist ein
4 e temporal: Ende Mai 2011, wenige Tage vor wenig in Lucie verliebt, er hat Angst, dass
ihrem Geburtstag, daraufhin, an Thessas Lucie ihn verraten könnte, er wird rot, als er
Geburtstag kausal: – seine wah- re Absicht verschweigt, …
modal: aus Versehen, in Feierlaune
7 c Zum Beispiel: In allen drei Texten geht es um
lokal: auf Facebook, in dem beschaulichen Ham-
die Themen Reise / Neuanfang / Zuhause. Die
burger Wohngebiet Bramfeld
Prota- gonisten sind alle unsicher, haben
4 f temporal: bereits um 18 Uhr; schon zu dieser Ängste, sind aber auf das Neue auch
Zeit, schon am frühen Abend, in dieser Nacht, neugierig.
gegen 21 Uhr, gegen 2 Uhr nachts, in dieser
Nacht, vorü- bergehend, in ihrer
Strategietraining
Geburtstagsnacht, an diesem Abend
kausal: aus Sicherheitsgründen, wegen Sachbe- 4 a Das Eis wird durch Small-Talk gebrochen. Zu
schädigung und Körperverletzung den Beispielen:
modal: via Facebook, gemeinsam, lautstark Entschuldigung, aber ich bin völlig fertig, … – kein
im Chor, gut gelaunt, ohne Rücksicht auf die guter Einstieg, vermittelt den Eindruck, dass
Nach- barn, fröhlich und laut man chaotisch / nicht gut organisiert ist und
lokal: in den Vorgärten von Tessas Straße, keinen Wert auf Pünktlichkeit legt. Man sollte
am Hamburger Hauptbahnhof, in die genug Zeit führt die Anfahrt einplanen. Dann
Bramfelder Partystraße, vor Thessas Haus, auf kann man zum Beispiel sagen: Ich habe gut
den Bäumen, auf den Garagen, in den hierhergefunden, die Wegbeschreibung, die ich mir
Blumenbeeten, auf das Polizeirevier, bei (auf Ihrer Webseite) herausgesucht habe, war sehr
Oma und Opa genau. / Ich bin mit der Bahn / dem Bus / …
gekommen und es hat alles reibungslos
6 a Der Sinn des Satzes ändert sich durch die
funktioniert.
unter- schiedliche Betonung der Wörter im
Satz. Schönes Wetter … – kein guter Einstieg, weil
es zu banal ist
7 a Zum Beispiel: Text 1 – Die Protagonistin heißt Schön haben Sie es hier, … – guter Einstieg, sig-
Gül, sie kommt aus der Türkei, sie fährt zu nalisiert Offenheit und Interesse und ist positiv.
ihrem Mann Fuat nach Deutschland, er ist Wenn man zum ersten Mal in der Stadt / der
schon länger als ein Jahr in Deutschland, ihre Region ist, kann man positive Eindrücke erwäh-
Töchter hat sie nicht mitgenommen, … nen. (z. B. Ich hatte schon Gelegenheit, mich hier
Text 2 – Die Protagonistin ist in der Schweiz ein bisschen umzuschauen, die Stadt ist wirklich
/ im Engadin unterwegs, sie kommt mit der schön.) Negative Äußerungen (wie z. B. Ich habe
Bahn an und fährt mit dem Postauto weiter, zwar gut hierhergefunden, aber die Stadt ist ja nun
sie macht keine Ferien, sie ist dort zu Hause, nicht gerade schön.) sollte man vermeiden. Das
aber vermut- lich noch nicht sehr lange, sie wirkt unsympathisch / uninteressiert.
lebt dort mit ihrem Mann und ihrem Sohn, …

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Kursbuch A08029-
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Lösungen zum
Kursbuch

4 c 1. Vielen Dank, es hat mich auch sehr gefreut,


Sie kennen zu lernen.
2.Herzlichen Dank, von meiner Seite aus sind
auch keine Fragen mehr offen und ich freue
mich, in zwei Wochen wieder von Ihnen zu
hören.
3.Ich habe zu danken. Vielen Dank, dass Sie
mir die Gelegenheit gegeben haben, mich bei
Ihnen vorzustellen.

5 a von oben nach unten: A, B, C, D, B, C, B, B, D, D,


C, D, C, D, B, B, A, B, B, B, B, B

6 1. gut gemacht: zeigt großes Interesse,


berichtet über ihren Theaterbesuch sehr
positiv;
Tipps: könnte auf einige Fragen ausführlicher
und etwas sicherer antworten
2.gut gemacht: geht auf Zwischenfragen der
Personalchefin ein; begründet ihre Eignung
für die Stelle
Tipps: sie könnte über Privates knapper berichten
und sollte dabei den Faden nicht verlieren
3.gut gemacht: zeigt ihre Leidenschaft für den
Beruf, gibt dazu Beispiele, erwähnt ihre
Berufser- fahrung
4.gut gemacht: hebt ihre Stärken hervor;
kehrt eventuelle Schwächen in Stärken um;
zeigt, dass sie sich weiterentwickeln möchte
5.gut gemacht: fragt nach, wie es weitergeht
Tipps: stellt zu wenige eigene Fragen, wirkt
am Ende unsicher

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Lösungen zum
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Kursbuch A08029-
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Lösungen Lektionstests

Lektion 26 am Sonntag in Zavelstein, das ist ein kleiner Ort im


Schwarzwald. Man kann dort sehr schöne Spa-
1 1. falsch 2. richtig 3. falsch 4. falsch ziergänge im Wald machen und hat eine schöne
2 1. b, 2. a, 3. a, 4. a, 5. b

3 meiner Eltern, meiner Mutter, der Hose, des


Leders, des passenden Hemdes und der
Schuhe

4 von oben nach unten: 2, 5, –, 4, 1, 3

5 Zum Beispiel: Alle zwei Jahre findet in meiner


Stadt ein kleines Winzerfest statt. Es ist immer
im September, wenn es neuen Wein gibt. Ich
finde das Fest sehr nett und persönlich, weil
die Winzer an diesem Wochenende ihre
Häuser, Garagen oder Keller öffnen und dort
die Gäste empfangen. Es gibt natürlich Wein
und einen kleinen Imbiss, manchmal auch
Musik. Man sitzt beisammen und lernt so viele
andere Menschen kennen, die in der Stadt
leben. Nach einem Glas geht man zum
nächsten Ort. Das Besondere an dem Fest ist,
dass es sehr echt und nicht kommerziell ist. Es
kommen keine Massen zu diesem Fest,
sondern nur die Stadtbewohner. Man kommt
mit netten Leuten ins Gespräch und genießt
den Herbst- abend.

Lektion 27
1 1. T, 2. A, 3. A, 4. T, 5. A

2 Nachbarn, der Junge, einem Pädagogen,


unseren Schulpsychologen, diese Experten

3 1. Die Täterin wurde nach kurzer Zeit von der


Polizei festgenommen. / Nach kurzer Zeit
wurde die Täterin von der Polizei
festgenommen. 2. Ein Schaden von 1 Million
Euro wurde festgestellt.
3.Die Angeklagte wurde zu 3 Jahren Haft
verur- teilt. 4. Das Urteil wurde noch am
gleichen Tag in den Medien veröffentlicht. /
Noch am gleichen Tag wurde das Urteil in
den Medien veröffent- licht. / In den Medien
wurde das Urteil noch
am gleichen Tag veröffentlicht. 5. Die Ein-
Täter- Theorie wurde von vielen bezweifelt. /
Von vielen wurde die Ein-Täter-Theorie
bezweifelt.

4 1. b, 2. b, 3. a, 4. b, 5. a

5 Zum Beispiel: Liebe Monika, wie geht es dir?


Ich hatte die ganze Woche viel zu tun, aber
am Wochenende habe ich mich gut erholt.
Ich war

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Lösungen Lektionstests
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A08029-67622601
Lösungen Lektionstests
1 1. Kirchrath, 2. einer Burg, 3. im Jahr 1140, 4.
Aussicht auf die Berge. Besonders bis zum Atlantik, 5. getrennt
schön ist es im März, wenn die
Krokusse blühen. Es gibt vom Dorf 2 1. b, 2. e, 3. d, 4. a, 5. c
aus einen Spazierweg an Wiesen 3 werden … aufstehen, werde … besuchen,
vorbei, die voll sind mit den blauen werden … wegfahren, werden …
Blumen. Ich habe noch nie so viele fliegen, bekommen werde
Blumen auf einer Wiese gesehen!
Es ist wie ein blauer Teppich und
sieht wunderschön aus. Am besten
kommt man mit dem Auto hin, aber
man kann auch mit der S-Bahn nach
Weil der Stadt fahren und dann den
Bus nehmen.
Wenn du die Krokusse sehen
möchtest, empfehle ich dir, an den
nächsten zwei Wochenenden hin-
zufahren. Schreib bald wieder! Liebe
Grüße, …

Lektion 28
1 gleich: 1, 4, 5; unterschiedlich: 2, 3

2 1. desto weniger zahlen Sie. 2.


Je größer die Packung ist, … 3.
desto gesünder werden Sie.
4.desto sicherer fährt es. / fahren Sie.
5.Je bekannter eine Marke ist, …

3 1. äußern, 2. nehmen, 3. geben, 4. ausreden,


5. rechtfertigen

4 1. richtig 2. falsch 3. falsch 4. richtig 5. richtig

5 Zum Beispiel: Meiner Meinung nach


ist das Inter- net das Medium der
Zukunft. Ich denke, dass die
jüngeren Generationen fast nur
noch über Inter- net kommunizieren,
zum Beispiel über Facebook. Man
kauft immer weniger Zeitungen und
Bücher, weil man wichtige
Informationen viel schneller im
Internet findet. Diese Informationen
sind oft umsonst und immer aktuell.
Auch Bücher, Filme und Musik sind
heute online. Die nötige Technik
wird immer billiger und die Geräte
haben immer mehr Funktionen.
Auch mit dem Handy kommt man
ohne Probleme ins Internet und
kann sich unterwegs jede wichtige
Information holen. Wer heute nicht
online ist, versteht die Welt nicht
mehr.

Lektion 29

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Lösungen Lektionstests

verbessern. / damit sie ihre Sprachkenntnisse


4 Sheela: bei Reinigungsfirma, eher verbessert. / weil sie ihre Sprachkenntnisse verbessern
unzufrieden, weil nicht versichert, möchte.
Kunsttherapeutin
Kumar: Arzt, eher zufrieden, weil
Ausbildung anerkannt / gute Praxis
gefunden

5 Zum Beispiel: Hallo! Wie ihr wisst, fangen


nächste Woche die Ferien an. In den Ferien
würde ich gern etwas Deutsch üben und
schlage euch deshalb einen kleinen Ausflug
vor. Wir könnten am Mittwoch, den 15. Juni,
gemeinsam die neue Stadtbibliothek
besichtigen. Um 15 Uhr gibt es eine Führung.
Danach könnten wir einen Kaffee trinken und
uns das Angebot genau anschauen. Es gibt
Bücher in vielen Sprachen und natürlich auch
Lehrmaterialien, Filme, Zeitungen und vieles
mehr auf Deutsch, mit denen wir die Sprache
gut üben können. Wer hat Interesse? Bitte
meldet euch bis Freitag bei mir, damit ich die
Führung für uns buchen kann. Ihr müsst nichts
organisie- ren oder mitbringen. Ich schreibe
euch noch die genaue Uhrzeit und den
Treffpunkt.
Viele Grüße

Lektion 30
1 Tanja: Job kündigen, Geld annehmen,
Reisedauer eventuell verlängern, mit
Rucksack reisen, ehe- malige Kollegin treffen
Moritz: Route planen, bei Verwandten wohnen,
feste Rückkehrpläne, Motorrad-Reise, mit Freund
reisen

2 1. wo? 2. wie? 3. wann? 4. warum? 5. wo? 6.


wann?
7. wie? 8. warum? 9. wann? 10. wo?

3 Zum Beispiel: 1. Als Dirk auf dem Bahnhof an-


kommt, steht Agnes schon am Bahnsteig und
wartet auf ihn. 2. Conny stieg in Frankfurt in
einen Zug, nachdem sie sich von ihrer
Schwester verabschiedet hatte. / Bevor Conny
in Frankfurt in einen Zug stieg, verabschiedete
sie sich von ihrer Schwester. 3. Jana hat jetzt
gute Jobaussichten, weil sie nach ihrer
Ausbildung noch zwei Praktika gemacht hat. /
denn sie hat nach ihrer Ausbil- dung noch zwei
Praktika gemacht. 4. Obwohl Samuel jeden
Tag bis spät abends arbeiten muss, liebt er
seine Arbeit. / Samuel muss jeden Tag
bis spät abends arbeiten, trotzdem liebt er
seine Arbeit. 5. Wanda geht für ein Jahr nach
London, um ihre Sprachkenntnisse zu

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Lösungen Lektionstests

4 3., 4., 1., 2.

5 Zum Beispiel: Kurz vor der Abreise


wurde Livia sehr unsicher. Als sie am
Bahnhof in München ankam,
studierte sie lang und ausführlich
einen Stadtplan, weil sie hier nichts
und niemanden kannte. Viel lieber
wäre sie am Ende ihrer Reise am
Gipfel eines Berges angekommen,
aber jetzt musste sie eine Unterkunft
finden. Aus Traurig- keit beschloss
sie, in ein Restaurant zu gehen und
beim Essen zu überlegen, wie es
weitergehen sollte. Wegen der
langen Zeit, die man auf das Essen
warten musste, kam sie mit ihrem
Tisch- nachbarn ins Gespräch. Sie
sprachen stundenlang miteinander
und plötzlich fühlte sie sich gar nicht
mehr so allein in der neuen Stadt.
Viele Jahre später dachte sie immer
wieder an diesen Tag zurück. Aus
dem Fenster blickend sah sie nun
den Gipfel eines Berges. Sie war
angekommen. Mit ihrem damaligen
Tischnachbarn haben sie eine kleine
Pension eröffnet.

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