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TruTops Tube
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Online-Hilfe
Software-Handbuch

TruTops Tube

Version 7.1
Software-Handbuch

TruTops Tube

Version 7.1

Ausgabe 2010-03-19
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Software-Handbuch
TruTops Tube
Ausgabe 2010-03-19
Dokumentnummer S152DE

Bestelladresse TRUMPF Werkzeugmaschinen GmbH + Co. KG


Technische Redaktion
Johann-Maus-Straße 2
D-71254 Ditzingen
Fon: +49 7156 303 - 0
Fax: +49 7156 303 - 30540
Internet: http://www.trumpf.com
E-Mail: docu.tw@de.trumpf.com

© TRUMPF Werkzeugmaschinen GmbH + Co. KG


Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1 Grundlagen

1. TruTops starten und beenden ...................................... 1-7


1.1 TruTops starten ............................................................... 1-7
1.2 TruTops beenden ............................................................ 1-7

2. Online-Hilfe, Softwareversion, Tipps und Tricks


aus dem Internet ............................................................ 1-8
2.1 Online-Hilfe aufrufen........................................................ 1-8
2.2 Tipps und Tricks direkt aus dem Internet beziehen......... 1-8
2.3 Software-Version einblenden........................................... 1-8

3. Anwendungen in TruTops ............................................ 1-9


3.1 Anwendungen einzeln schließen und wieder öffnen ....... 1-9
3.2 Anwendungen mehrfach öffnen ("kopieren")................. 1-10
3.3 Anwendung dauerhaft schließen ("löschen")................. 1-10
3.4 Anwendung umbenennen.............................................. 1-10
3.5 Sprache aller Anwendungen umschalten ...................... 1-11

4. Benutzerdefinierte Einstellungen .............................. 1-12


4.1 Benutzerdefinierte Einstellungen kopieren und
übertragen...................................................................... 1-12

5. Menüs, Funktionsnavigator und Symbolleisten....... 1-14


5.1 Funktionsnavigator ein- und ausblenden....................... 1-17
5.2 Schaltflächentexte im Funktionsnavigator aus- und
einblenden ..................................................................... 1-17
5.3 Quick-Navigationsleiste ein- und ausblenden ............... 1-17
5.4 Symbolleisten ein- und ausblenden............................... 1-18
5.5 Symbolleisten verschieben oder reduzieren.................. 1-18
5.6 Vorhandene Symbolleisten ändern, eigene
Symbolleisten erstellen.................................................. 1-19
5.7 Symbolleiste umbenennen ............................................ 1-19
5.8 Symbolleiste löschen ..................................................... 1-20
5.9 Symbolleisten auf ursprünglichen Zustand
zurücksetzen.................................................................. 1-20
5.10 Größe der Symbole ändern ........................................... 1-20

S152DE 2010-03-19 Inhaltsverzeichnis 0-5


6. TruTops mit PDM (Produkt Daten Management)...... 1-21
6.1 Was ist PDM? ................................................................ 1-21
6.2 TruTops mit PDM, TruTops ohne PDM – ein
Vergleich ........................................................................ 1-22

7. PDM-Funktionen über
Eingabeaufforderung/Skripte aufrufen
(pdmCLI.exe) ................................................................ 1-23
7.1 Hilfe zur pdmCLI.exe aufrufen ....................................... 1-23
7.2 Beispiele für PDM-Funktionen, die über
pdmCLI.exe ausgeführt werden können........................ 1-25

8. Datei-Browser von TruTops........................................ 1-28


8.1 Datei-Browser von TruTops öffnen................................ 1-29
8.2 Neuen Ordner erstellen ................................................. 1-30
8.3 Ordner löschen .............................................................. 1-30
8.4 Dateien oder Ordner umbenennen................................ 1-31
8.5 Dateien löschen und wieder herstellen, Papierkorb
leeren (PDM) ................................................................. 1-32
8.6 Dateien suchen.............................................................. 1-34
8.7 Listenfeld der Dateien um weitere Details ergänzen ..... 1-35
8.8 Dateien mit dem Geo-Viewer öffnen ............................. 1-36
8.9 Dateien per E-Mail verschicken ..................................... 1-36
8.10 Dateien zippen............................................................... 1-37
8.11 Dateien aus PDM an "Eigene Dateien" im
Datei-System schicken .................................................. 1-37

9. Datei-Eigenschaften .................................................... 1-38


9.1 Datei-Eigenschaften einsehen....................................... 1-38

10. Dateien und Ordner importieren/exportieren


(PDM)............................................................................. 1-39
10.1 Dateien über den Windows-Explorer
importieren/exportieren (PDM) ...................................... 1-39
10.2 Dateien und einzelne Ordner über den
Datei-Browser importieren (PDM) ................................. 1-40
10.3 Mehrere Ordner in einem Arbeitsschritt importieren
(PDM)............................................................................. 1-41
10.4 Dateien über den Datei-Browser von TruTops
exportieren (PDM) ......................................................... 1-42
10.5 Dateien über Eingabeaufforderung/Skript
importieren/exportieren (PDM) ...................................... 1-43

0-6 Inhaltsverzeichnis 2010-03-19 S152DE


11. Abhängigkeiten zwischen Dateien............................. 1-44
11.1 Abhängigkeiten zwischen Dateien prüfen (PDM) .......... 1-44
11.2 Abhängige Dateien löschen, exportieren,
Eigenschaften einblenden ............................................. 1-46

12. Aktualität von Dateien ................................................. 1-47


12.1 Aktualität von Dateien beim Laden und Speichern
in TruTops automatisch prüfen (PDM) .......................... 1-47

13. Merkmale: Eine Eigenschaft von Elementen und


Konturen ....................................................................... 1-48
13.1 "Merkmal fixiert" ein- bzw. ausschalten - Verhalten
von TruTops................................................................... 1-48
13.2 Klinkungen: Erweiterte Möglichkeiten durch die
Eigenschaft "Merkmal"................................................... 1-50

14. Bildschirmdarstellung................................................. 1-51


14.1 Fenstergröße anpassen................................................. 1-51
14.2 Arbeitsfläche vergrößern bzw. reduzieren..................... 1-51
14.3 Farbschema ändern....................................................... 1-51
14.4 Masken und Meldungen auf der Oberfläche
verschieben.................................................................... 1-52

15. Darstellung von Zeichnungen .................................... 1-53


15.1 Darstellung einer Zeichnung neu aufbauen................... 1-53
15.2 Zeichnung vollständig darstellen ................................... 1-53
15.3 Detailansicht einblenden................................................ 1-53
15.4 Bildschirmausschnitt verschieben ................................. 1-54
15.5 Zeichnung zoomen ........................................................ 1-54
15.6 Letzte Ansicht holen ...................................................... 1-55
15.7 Ansicht merken und wieder holen ................................. 1-55
15.8 Konturpunkte ein- und ausblenden................................ 1-55

16. TruTops mit der Maus bedienen ................................ 1-56


16.1 Mauszeiger in Masken automatisch auf OK setzen ...... 1-56

17. TruTops mit der Tastatur bedienen ........................... 1-57


17.1 Tastaturbefehle und Shortcuts von Windows
verwenden ..................................................................... 1-57
17.2 Zahlenwerte und Koordinaten eingeben........................ 1-57
17.3 Texte in Eingabefelder eingeben................................... 1-57
17.4 Tastenfunktionen von TruTops verwenden ................... 1-58
17.5 "Kopieren" – "Einfügen" verwenden .............................. 1-59
17.6 Tastaturpuffer der Kommandozeile nutzen
(Eingaben wiederholen)................................................. 1-59

S152DE 2010-03-19 Inhaltsverzeichnis 0-7


18. Der Taschenrechner .................................................... 1-60
18.1 Taschenrechner dauerhaft deaktivieren ........................ 1-60
18.2 Zahlenwerte in Eingabefelder eingeben ........................ 1-61
18.3 X- und Y-Koordinaten von Punkten eingeben ............... 1-61

19. Suche mit Hilfe von Platzhaltern (Wildcards) ........... 1-62

20. TruTops-Lizenz ............................................................ 1-63


20.1 TruTops über Zeitlimit-Lizenz nutzen ............................ 1-63

21. Drucken......................................................................... 1-64


21.1 Textinhalt der Dateien drucken...................................... 1-64
21.2 Bildschirminhalt drucken................................................ 1-64
21.3 Geos als HPGL drucken ................................................ 1-65
21.4 Etiketten drucken (Option) ............................................. 1-65

22. Hilfsmittel verwenden.................................................. 1-66


22.1 Hilfslinien zeichnen ........................................................ 1-66
Hilfslinie über 2 Punkte zeichnen ............................. 1-66
Parallele Hilfslinie zu vorhandener Hilfslinie
zeichnen ................................................................... 1-66
Waagrechte oder senkrechte Hilfslinien
zeichnen ................................................................... 1-67
Hilfslinie als Tangente an Bogenelement und
Punkt zeichnen ......................................................... 1-67
Rechtwinklige Hilfslinie an Element zeichnen .......... 1-68
Hilfslinie über Punkt und Steigungswinkel
zeichnen ................................................................... 1-68
Hilfslinie über Punkt und Winkel zur Basislinie
zeichnen ................................................................... 1-69
Hilfslinie über Tangente an 2 Bogenelementen
zeichnen ................................................................... 1-69
Mit Hilfslinie Element teilen....................................... 1-70
22.2 Hilfskreis zeichnen......................................................... 1-71
Hilfskreis über 3 Punkte zeichnen ............................ 1-71
Hilfskreis über Mittelpunkt und Radius zeichnen...... 1-71
Hilfskreis über Durchmesser zeichnen ..................... 1-72
Hilfskreis über Mittelpunkt und Durchmesser
zeichnen ................................................................... 1-72
Konzentrische Hilfskreise zeichnen.......................... 1-73
Hilfskreis tangential an 2 Elemente zeichnen........... 1-73
Hilfskreis tangential an ein Element und zwei
Punkte zeichnen ....................................................... 1-74
Hilfskreis tangential an 3 Elemente zeichnen........... 1-74
Hilfskreis tangential an ein Element zeichnen.......... 1-75

0-8 Inhaltsverzeichnis 2010-03-19 S152DE


22.3 Hilfsgeometrie ................................................................ 1-76
Hilfsgeometrie löschen ............................................. 1-76
22.4 Messen .......................................................................... 1-77
Abstand zwischen 2 Punkten messen...................... 1-77
Koordinaten eines Punktes messen ......................... 1-77
Waagrechten oder senkrechten Abstand
zwischen zwei Punkten messen............................... 1-77
Koordinaten, Radius und Durchmesser eines
Kreises messen ........................................................ 1-77
Winkel messen ......................................................... 1-77
Länge messen .......................................................... 1-78
22.5 Nullpunkt des Koordinatensystems ............................... 1-78
Nullpunkt versetzen .................................................. 1-78

Kapitel 2 Grundlegende Daten einstellen

1. Die Datenbank als Wissensbasis................................. 2-5

2. TRUMPF-Funktionen ..................................................... 2-5

3. Datenverwaltung öffnen................................................ 2-6

4. Maschinendaten............................................................. 2-7
4.1 Maschine konfigurieren.................................................... 2-8
"Grunddaten" der Maschine konfigurieren ................. 2-8
"Laserdaten" konfigurieren ......................................... 2-9
Ausgabe des NC-Programms konfigurieren
("Grenzwerte") .......................................................... 2-10
Spanntechniken konfigurieren (RotoLas II) .............. 2-11
"Rohrdaten" konfigurieren ........................................ 2-12
Auflager erstellen (passwortgeschützt) .................... 2-13
Auflager ändern oder löschen .................................. 2-13
4.2 Maschine kopieren......................................................... 2-14
4.3 Maschine löschen .......................................................... 2-15

5. Materialdaten................................................................ 2-16
5.1 Neues Material erstellen ................................................ 2-16
5.2 Materialdaten ändern..................................................... 2-16
5.3 Materialien löschen........................................................ 2-17

S152DE 2010-03-19 Inhaltsverzeichnis 0-9


6. Technologietabellen .................................................... 2-18
6.1 Namen der Technologietabellen.................................... 2-19
6.2 Technologietabellen suchen .......................................... 2-20
6.3 Kopfdaten der Technologietabellen ändern................... 2-22
6.4 Technologietabelle kopieren und neue erstellen ........... 2-23
6.5 Technologietabelle löschen ........................................... 2-24
6.6 Technologietabellen anzeigen lassen und drucken ...... 2-25
6.7 Technologiedaten der Technologietabellen im
Einzelnen ....................................................................... 2-26
"Allgemein", "Regelwerke" (Siemens) ...................... 2-27
"Allgemein", "Info" (Siemens) ................................... 2-28
"Allgemein", "Schneidkopf" (Siemens) ..................... 2-29
"Allgemein", "Beschleunigungen" (Siemens)............ 2-30
"Allgemein", "Zeiten" (Siemens) ............................... 2-31
"Allgemein", "Laser" (Siemens) ................................ 2-32
"Schneiden", "Allgemein" (Siemens) ........................ 2-33
"Schneiden", "Kontur" (Siemens) ............................. 2-34
"Schneiden", "LLS" (Siemens).................................. 2-35
"Schneiden", "Sensorik" (Siemens) .......................... 2-35
"Schneiden" (Bosch)................................................. 2-36
"Einstechen", "Ohne PierceLine" (Siemens) ............ 2-38
"Einstechen", "Mit PierceLine" (RotoLas,
Siemens)................................................................... 2-39
"Einstechen" (Bosch) ................................................ 2-41
"Anfahren" (Bosch) ................................................... 2-42
"Abdampfen"............................................................. 2-43
"Kennzeichnen" ........................................................ 2-43
"Körnen".................................................................... 2-45
"Sonstig", "Microweld" (Siemens)/"Microweld"
(Bosch) ..................................................................... 2-46
"Regelwerke" (Bosch)............................................... 2-47
6.8 Technologietabellen weitere Regelwerke zuordnen...... 2-48

7. Regelwerke ................................................................... 2-49


7.1 Namen der Regelwerke ................................................. 2-49
7.2 Regelwerke suchen ....................................................... 2-50
7.3 Regelwerk kopieren und neues erstellen ...................... 2-52
7.4 Regelwerke löschen ...................................................... 2-53
7.5 Regelwerke anzeigen lassen und drucken.................... 2-54
7.6 Technologiedaten der Regelwerke im Einzelnen .......... 2-55
"Allgemein 1" ............................................................ 2-56
"Allgemein 2" ............................................................ 2-58
"Allgemein 3" ............................................................ 2-60
"Allgemein 4" ............................................................ 2-60
"Einstechen" ............................................................. 2-61

0-10 Inhaltsverzeichnis 2010-03-19 S152DE


"Anfahren"................................................................. 2-62
"Schneiden" .............................................................. 2-65
"Wegfahren".............................................................. 2-67
"Positionieren" .......................................................... 2-69
"Runden"................................................................... 2-70
"Looping" .................................................................. 2-72
"Abdampfen"............................................................. 2-73
7.7 Regelwerke einzelnen Technologietabellen
zuordnen ........................................................................ 2-73

8. Maschinenregelwerk ................................................... 2-74


8.1 Variablen im öffentlichen Maschinenregelwerk
ändern............................................................................ 2-74
8.2 Variablen für ausgewählte Maschine kopieren.............. 2-76
8.3 Beschreibung der Variablen im öffentlichen
Maschinenregelwerk...................................................... 2-77

9. Systemregelwerk ......................................................... 2-86


9.1 Variablen im öffentlichen Systemregelwerk ändern ...... 2-86
9.2 Beschreibung der Variablen im öffentlichen
Systemregelwerk ........................................................... 2-88

10. NC-Ausgabe ................................................................. 2-97


10.1 Beliebige Zyklen ............................................................ 2-97
Beliebige Zyklen anlegen und speichern.................. 2-97
Beliebige Zyklen drucken ......................................... 2-98
Beliebige Zyklen ändern ........................................... 2-99
Beliebige Zyklen kopieren ........................................ 2-99
Beliebige Zyklen aus der Auswahl entfernen ......... 2-100

11. NC-Nachbearbeitungsprogramme, externe


Programme ................................................................. 2-101
11.1 NC-Nachbearbeitungsprogramme/externe
Programme eintragen .................................................. 2-101
11.2 Sammelaufruf für mehrere
NC-Nachbearbeitungsprogramme erstellen ................ 2-105
11.3 NC-Nachbearbeitungsprogramme ändern .................. 2-107
11.4 NC-Nachbearbeitungsprogramme löschen ................. 2-107

12. Benutzerdefinierte Programme ................................ 2-108


12.1 Neue benutzerdefinierte Programme eintragen .......... 2-108

S152DE 2010-03-19 Inhaltsverzeichnis 0-11


Kapitel 3 Tube CAD
1. Grundlagen..................................................................... 3-5
1.1 Bildschirmdarstellungen................................................... 3-5
2D-Abwicklung anzeigen ............................................ 3-5
3D-Drahtmodell anzeigen........................................... 3-5
3D-Ansicht anzeigen .................................................. 3-6
1.2 Tatsächliche Rohrflächen ................................................ 3-7
Tatsächliche Rohrfläche einzeichnen......................... 3-7
1.3 Darstellung von Verschneidungen................................... 3-9
Verschneidungen farblich hervorheben...................... 3-9
1.4 Drucken............................................................................ 3-9
Textinhalt von Dateien drucken .................................. 3-9
Bildschirminhalt drucken........................................... 3-10
1.5 Informationen zum Rohr ................................................ 3-11
Rohrinfo anzeigen .................................................... 3-11
1.6 Benutzerdefinierte Programme...................................... 3-12
Benutzerdefinierte Programme ausführen ............... 3-12

2. Dateien öffnen und speichern .................................... 3-13


2.1 Dateien öffnen ............................................................... 3-13
TruTops Tube-Datei öffnen ...................................... 3-13
Profildatei öffnen....................................................... 3-14
SolidTube-Datei öffnen............................................. 3-14
Abwicklungsrichtung ändern..................................... 3-17
2.2 Fehlende Informationen ergänzen................................. 3-18
Fehlende Profil-ID ergänzen..................................... 3-18
Fehlende Profildatei ergänzen.................................. 3-18
2.3 Dateien speichern.......................................................... 3-19
Rohr als ROT-Datei speichern ................................. 3-19
Rohr als GEO-Datei speichern ................................. 3-20
Profildatei speichern ................................................. 3-21

3. Profile und Rohre erstellen und löschen .................. 3-22


3.1 Profile für Rund- und Rechteckrohre erstellen .............. 3-23
Profil erstellen ........................................................... 3-23
3.2 Profile Beliebiger Rohre erstellen .................................. 3-24
Querschnitt zeichnen und speichern ........................ 3-25
Nullpunkt verschieben .............................................. 3-25
Profil erstellen ........................................................... 3-27
3.3 Profile löschen ............................................................... 3-28
Profil aus der Rohrprofil-Verwaltung löschen ........... 3-28
3.4 Profile exportieren.......................................................... 3-30
Profil an SolidTube exportieren ................................ 3-30

0-12 Inhaltsverzeichnis 2010-03-19 S152DE


3.5 Rohr erstellen ................................................................ 3-30
Rohr erstellen ........................................................... 3-31

4. GEO-Dateien hinzu laden............................................ 3-32


4.1 Kontur aus GEO-Datei hinzu laden ............................... 3-32

5. Rohrlänge ändern ........................................................ 3-33


5.1 Rohr verlängern oder kürzen ......................................... 3-33

6. Spanntechnik festlegen .............................................. 3-34


6.1 Spanntechnik aktivieren................................................. 3-34
6.2 Spanntechnik deaktivieren............................................. 3-35

7. Y-Koordinaten errechnen............................................ 3-36


7.1 Y-Koordinate über Winkel errechnen ............................ 3-36

8. Senkrechte Trennschnitte erzeugen.......................... 3-37


8.1 Senkrechten Trennschnitt manuell erzeugen ................ 3-37

9. Verschneidungen erstellen und ändern .................... 3-38


9.1 Grundlegende Begriffe................................................... 3-38
9.2 Positionen ...................................................................... 3-39
Links und Rechts ...................................................... 3-39
Oben, Unten, Vorne und Hinten ............................... 3-40
9.3 Parameter ...................................................................... 3-41
9.4 Übersicht Verschneidungen........................................... 3-47
Ebenenschnitt ........................................................... 3-47
Einsatz und Einsatzöffnung ...................................... 3-49
Aufsatz...................................................................... 3-50
Einstecken und Durchstecken .................................. 3-51
9.5 Verschneidungen erstellen ............................................ 3-52
Ebenenschnitt erstellen ............................................ 3-52
Aufsatz erstellen ....................................................... 3-54
Einsatz erstellen ....................................................... 3-57
Einsatzöffnung erstellen ........................................... 3-59
Einstecken ................................................................ 3-60
Durchstecken............................................................ 3-63
9.6 Mehrfachverschneidungen erstellen.............................. 3-65
Mehrfachverschneidung aus zwei
Verschneidungen erstellen ....................................... 3-66
9.7 Verschneidungen ändern............................................... 3-67
Verschneidung beliebig bewegen............................. 3-67
Verschneidung um 360° bewegen ........................... 3-67
Verschneidung kopieren........................................... 3-69
Verschneidung löschen ............................................ 3-70
Parameter ändern..................................................... 3-70

S152DE 2010-03-19 Inhaltsverzeichnis 0-13


Verschneidungen in Geometrien wandeln und
beliebig ändern ......................................................... 3-71
9.8 Rautiefe ändern ............................................................. 3-72
Rautiefe ändern ........................................................ 3-72

10. Ebene Bearbeitung von Konturen und Texten ......... 3-73


10.1 Definition und Ablauf Ebene Bearbeitung...................... 3-73
10.2 Grenzwinkel α................................................................ 3-73
10.3 Ebene Bearbeitung von Konturen ................................. 3-74
Ebene Bearbeitung auf Rundrohren setzen ............. 3-74
Ebene Bearbeitung auf Rechteckrohren und
Beliebigen Rohren setzen ........................................ 3-75
Ebene Bearbeitung auflösen .................................... 3-75
10.4 Ebene Bearbeitung von Texten ..................................... 3-76
Ebene Bearbeitung setzen ....................................... 3-76
Ebene Bearbeitung auflösen .................................... 3-76

Kapitel 4 Rohre bearbeiten, NC-Programm erzeugen

1. Anwendung "Tube": Grundlagen................................. 4-8


1.1 Bedeutung der Farben und Symbole............................... 4-8
1.2 Bildschirmdarstellungen................................................. 4-10
2D-Abwicklung anzeigen .......................................... 4-10
2D-Ansichtsoptionen einstellen ................................ 4-10
3D-Drahtmodell anzeigen......................................... 4-11
3D-Ansicht anzeigen ................................................ 4-11
1.3 Ansichtsoptionen "Technologie" "Optimierung" und
"NC/Einrichteplan" ......................................................... 4-13
Ansichtsoptionen konfigurieren ................................ 4-13
Ansichtsoption wählen.............................................. 4-13

2. Hilfsmittel verwenden.................................................. 4-14

3. Maschine wechseln ..................................................... 4-15


3.1 Maschine wechseln ....................................................... 4-15
3.2 Nach der Bearbeitung Maschine wechseln ................... 4-15

4. Dateien öffnen und bearbeiten................................... 4-17


4.1 Bearbeitete oder unbearbeitete Rohre laden ................ 4-17
4.2 Unbearbeitete Rohre öffnen und gleichzeitig
bearbeiten ...................................................................... 4-17
4.3 Voreinstellungen für das Laden eines
unbearbeiteten Rohrs treffen ......................................... 4-18

0-14 Inhaltsverzeichnis 2010-03-19 S152DE


5. Rohre speichern .......................................................... 4-20
5.1 Bearbeitete Rohre unter aktuellem Namen
speichern ....................................................................... 4-20
5.2 Bearbeitete Rohre unter anderem Namen
speichern ....................................................................... 4-20

6. Technologiedaten (Technologietabellen,
Regelwerke).................................................................. 4-21
6.1 Technologietabelle und Regelwerk
(Technologiedaten) wählen ........................................... 4-21
Aus zuletzt verwendeten Technologiedaten
wählen ...................................................................... 4-21
"Neue" Technologiedaten wählen ............................ 4-22
6.2 Regelwerk wechseln, Regelwerk anzeigen lassen ....... 4-23
Regelwerk wechseln................................................. 4-24
Regelwerk anzeigen lassen, mit dem Konturen
oder Verschneidungen bearbeitet wurden ............... 4-25
6.3 Technologietabellen-Abgleich zwischen TruTops
und Maschinen-Steuerung............................................. 4-26
Technologietabellen an die Maschine
übertragen ................................................................ 4-26

7. Konturen und Verschneidungen um A-Achse


drehen, Rohr spiegeln................................................. 4-27
7.1 Konturen und Verschneidungen um die A-Achse
drehen............................................................................ 4-27
7.2 Konturen und Verschneidungen punktspiegeln
(Rohrenden tauschen) ................................................... 4-28

8. Rohre bearbeiten ......................................................... 4-30


8.1 Bearbeitungen erzeugen ............................................... 4-30
Gesamtes Rohr automatisch bearbeiten.................. 4-30
Bearbeitetes Rohr mit anderen
Technologiedaten bearbeiten ................................... 4-31
Konturen selektiv mit anderen
Technologiedaten bearbeiten ................................... 4-31
8.2 Bearbeitungen kopieren................................................. 4-32
Bearbeitungen kopieren ........................................... 4-32
8.3 Bearbeitungen selektiv sperren/entsperren................... 4-32
Bearbeitungen sperren ............................................. 4-32
Gesperrte Bearbeitungen entsperren ....................... 4-33
8.4 Bearbeitungen selektiv löschen ..................................... 4-34
Bearbeitungen selektiv löschen................................ 4-34

S152DE 2010-03-19 Inhaltsverzeichnis 0-15


8.5 Kollisionsprüfung ........................................................... 4-34
Kollisionen prüfen ..................................................... 4-34
Protokolldatei der Kollisionsprüfung anzeigen
lassen ....................................................................... 4-35
8.6 Technologieprotokoll anzeigen lassen .......................... 4-35
Technologieprotokoll anzeigen................................. 4-35

9. Bearbeitungen ändern................................................. 4-37


9.1 Bearbeitungsart ändern ................................................. 4-37
Konturen kennzeichnen............................................ 4-37
Gekennzeichnete/abgedampfte Konturen
schneiden ................................................................. 4-38
Konturen abdampfen (ohne Schneiden) .................. 4-38
9.2 Bearbeitungsseite .......................................................... 4-39
Bearbeitungsseite festlegen ..................................... 4-39
9.3 Position der A-Achse bei Ebener Bearbeitung .............. 4-39
A-Achse an anderer Stelle fixieren ........................... 4-39
9.4 Einstechen ..................................................................... 4-40
Einstechen ändern.................................................... 4-40
Einstechen löschen .................................................. 4-41
9.5 Anfahren ........................................................................ 4-42
Parameter der Anfahrfahnen ändern........................ 4-43
Anfahrfahnen manuell versetzen.............................. 4-44
Anfahrfahnen invertieren .......................................... 4-45
Einstechpunkte manuell versetzen, Form der
Anfahrfahnen manuell ändern .................................. 4-46
9.6 Wegfahren ..................................................................... 4-48
Wegfahrfahnen erstellen .......................................... 4-48
Form der Wegfahrfahne ändern ............................... 4-49

10. Bearbeitungen optimieren .......................................... 4-51


10.1 Microjoints...................................................................... 4-51
Fest programmierte Microjoints setzen .................... 4-51
An der Maschine änderbare Microjoints setzen ....... 4-52
Konturen gegen an der Maschine änderbare
Microjoints sperren ................................................... 4-54
Microjoints löschen ................................................... 4-54
10.2 Abfall zerschneiden ....................................................... 4-55
Parameter zum Zerschneiden der Abfälle
festlegen ................................................................... 4-55
Abfall automatisch zerschneiden.............................. 4-57
Abfall manuell zerschneiden..................................... 4-58
Programmiertes Zerschneiden von Abfall
löschen ..................................................................... 4-58
10.3 Eckenbehandlung .......................................................... 4-59
Ecken runden............................................................ 4-59

0-16 Inhaltsverzeichnis 2010-03-19 S152DE


Eckenbehandlung neu erstellen ............................... 4-60
Vorhandene Eckenbehandlung ändern.................... 4-62
Eckenbehandlung löschen ....................................... 4-63
10.4 Ebenenlage und Mittigkeit von Rechteckrohren
messen (Messzyklus TC_TUBE_YMEAS) .................... 4-65
Messprinzip............................................................... 4-65
Messzyklus TC_TUBE_YMEAS setzen,
aktivieren, spiegeln................................................... 4-66
Messzyklus TC_TUBE_YMEAS deaktivieren .......... 4-67

11. Konturparameter, Konturgröße.................................. 4-69


11.1 Konturparameter anzeigen ............................................ 4-69
11.2 Konturparameter übernehmen....................................... 4-69
11.3 Konturgröße ................................................................... 4-71
"Normale" Konturgröße ändern ................................ 4-71
Konturgröße innerhalb einer Kontur umschalten...... 4-73
Konturgröße an Kanten ändern ................................ 4-73
Geometrie- und materialabhängige Berechnung
der Konturgröße ausschalten ................................... 4-74
Konturgröße an Kanten hervorheben....................... 4-75

12. Mit hoher Genauigkeit schneiden


(Bahnkorrektur)............................................................ 4-76
12.1 Bahnkorrektur programmieren....................................... 4-76

13. NC-Zyklen ..................................................................... 4-77


13.1 NC-Zyklen einfügen und löschen .................................. 4-77
"Text" einfügen ......................................................... 4-78
NC-Zyklus einfügen .................................................. 4-78
NC-Zyklus löschen ................................................... 4-79

14. Manueller Trennschnitt, Konturen freischneiden .... 4-80


14.1 Manuellen Schnitt auf bearbeiteten Rohren
erstellen ("freischneiden").............................................. 4-81

15. 3D-Simulation der Bearbeitung.................................. 4-82


15.1 Bearbeitung simulieren .................................................. 4-82

16. Brücken, Fertigteilunterstützungen und


Auflager ........................................................................ 4-83
16.1 Brücken (TruLaser Tube 5000 mit PRS 2000/3000) ..... 4-83
Brücken setzen und automatisch schließen............. 4-84
Brücken setzen und manuell schließen.................... 4-86
Brücken ohne Achs-Stopp schließen und öffnen ..... 4-87
Gesetzte Brücken löschen........................................ 4-87

S152DE 2010-03-19 Inhaltsverzeichnis 0-17


16.2 Fertigteilunterstützungen (TruLaser Tube 7000,
TruLaser Tube 5000 mit PRS 3001/6001)..................... 4-89
Fertigteilunterstützungen automatisch heben .......... 4-90
Fertigteilunterstützungen manuell heben oder
senken ...................................................................... 4-91
Programmierte Fertigteilunterstützungen
löschen ..................................................................... 4-92
16.3 Auflager (RotoLas)......................................................... 4-93
Auflager setzen......................................................... 4-94
Auflager vor der Bearbeitung einer Kontur
verschieben (nur RotoLas II) .................................... 4-95
Gesetzte Auflager löschen ....................................... 4-96

17. Beladeparameter TruLaser Tube 7000 ...................... 4-97


17.1 Parameter "Rohr beladen" einstellen (TruLaser
Tube 7000)..................................................................... 4-97

18. Entladen programmieren ............................................ 4-99


18.1 Bearbeitete Teile und Restrohre entladen
(TruLaser Tube 7000).................................................... 4-99
Parameter "Teile entladen" einstellen (TruLaser
Tube 7000) ............................................................... 4-99
Parameter "Rohr entladen" einstellen (TruLaser
Tube 7000) ............................................................. 4-101
18.2 Bearbeitete Teile und Restrohre entladen
(TruLaser Tube 5000).................................................. 4-102
Automatisch entladen ............................................. 4-102
Entladen manuell setzen ........................................ 4-105
Entladen vorbereiten .............................................. 4-106
Parameter für das Entladen ändern ....................... 4-106
"Entladen" oder "Entladen vorbereiten" löschen .... 4-107

19. Bearbeitungsreihenfolge optimieren....................... 4-108


19.1 Automatisch optimieren ............................................... 4-108
Maschinenabhängige, automatische
Optimierung voreinstellen....................................... 4-108
Nach der Bearbeitung automatisch und
maschinenunabhängig optimieren.......................... 4-112
19.2 Manuell optimieren ...................................................... 4-114
Bearbeitungsreihenfolge manuell optimieren ......... 4-114

20. Bearbeitungsreihenfolge manuell ändern............... 4-116


20.1 Bearbeitungsreihenfolge beliebig ändern .................... 4-116
20.2 Bestimmtes Objekt an den Anfang der Bearbeitung
setzen .......................................................................... 4-116

0-18 Inhaltsverzeichnis 2010-03-19 S152DE


20.3 Bestimmtes Objekt an das Ende der Bearbeitung
setzen .......................................................................... 4-117
20.4 Objekte gezielt vor oder nach anderen bearbeiten? ... 4-117

21. Positionierwege ändern ............................................ 4-119


21.1 Positionierwege automatisch neu erstellen ................. 4-119
21.2 Positionierwege manuell ändern ................................. 4-120

22. NC-Programm ............................................................ 4-121


22.1 TruLaser Tube 5000: Besäum-, Zerschneid- und
Abtrennprogramme erzeugen...................................... 4-121
Profilspezifische Besäum-, Zerschneid- und
Abtrennprogramme automatisch erzeugen ............ 4-122
Teilespezifische Besäumprogramme
automatisch erzeugen ............................................ 4-124
Besäumprogramme manuell erzeugen .................. 4-126
Zerschneid- und Abtrennprogramme manuell
erzeugen................................................................. 4-128
22.2 NC-Programm erzeugen.............................................. 4-128
Programmeinstellungen treffen .............................. 4-128
Parameter festlegen ............................................... 4-132
Abfolge der Bearbeitung festlegen ......................... 4-135
Zuschnittfähigkeit programmieren .......................... 4-135
Optionen zur Ausgabe des Einrichteplans
festlegen ................................................................. 4-136
22.3 NC-Programm editieren und drucken.......................... 4-137
Aktuell erzeugtes NC-Programm editieren und
drucken ................................................................... 4-137
Beliebiges NC-Programm editieren und drucken ... 4-138
22.4 NC-Programm an die Maschine schicken ................... 4-138
NC-Programm an die Maschine schicken .............. 4-138
22.5 Zeitausgabe ................................................................. 4-140
Zeitausgabe nach jedem NC-Satz ein- und
ausschalten............................................................. 4-140

23. Einrichteplan .............................................................. 4-141


23.1 Einrichteplan-Vorlagen verwenden.............................. 4-142
Einrichteplan-Vorlage beim Erzeugen des
NC-Programms individuell wählen ......................... 4-142
Andere Vorlage als die Standard-Vorlage
festlegen ................................................................. 4-142
Eigenes Firmenlogo in Einrichtepläne
integrieren............................................................... 4-143
Einrichteplan ausgeben, Optionen festlegen.......... 4-143
Einrichteplan anzeigen und drucken ...................... 4-144
Mircrosoft Word als html-Editor verwenden ........... 4-144

S152DE 2010-03-19 Inhaltsverzeichnis 0-19


html-Dateien komprimieren .................................... 4-145

24. Produktionspaket ...................................................... 4-146


24.1 Produktionspaket mit NcLink neu erstellen oder
ändern.......................................................................... 4-146
24.2 In TruTops aus einzelnem NC-Programm
Produktionspaket erstellen .......................................... 4-146
24.3 Produktionspaket editieren .......................................... 4-147
24.4 Übersicht aller Produktionspakete anzeigen ............... 4-147

25. Grundlegende Daten einstellen................................ 4-148

Kapitel 5 Index

0-20 2010-03-19 S152DE


Kapitel 1

Grundlagen

1. TruTops starten und beenden ...................................... 1-7


1.1 TruTops starten ............................................................... 1-7
1.2 TruTops beenden ............................................................ 1-7

2. Online-Hilfe, Softwareversion, Tipps und Tricks


aus dem Internet ............................................................ 1-8
2.1 Online-Hilfe aufrufen........................................................ 1-8
2.2 Tipps und Tricks direkt aus dem Internet beziehen......... 1-8
2.3 Software-Version einblenden........................................... 1-8

3. Anwendungen in TruTops ............................................ 1-9


3.1 Anwendungen einzeln schließen und wieder öffnen ....... 1-9
3.2 Anwendungen mehrfach öffnen ("kopieren")................. 1-10
3.3 Anwendung dauerhaft schließen ("löschen")................. 1-10
3.4 Anwendung umbenennen.............................................. 1-10
3.5 Sprache aller Anwendungen umschalten ...................... 1-11

S152DE 2007-09-07 Grundlagen 1-1


4. Benutzerdefinierte Einstellungen .............................. 1-12
4.1 Benutzerdefinierte Einstellungen kopieren und
übertragen...................................................................... 1-12

5. Menüs, Funktionsnavigator und Symbolleisten....... 1-14


5.1 Funktionsnavigator ein- und ausblenden....................... 1-17
5.2 Schaltflächentexte im Funktionsnavigator aus- und
einblenden ..................................................................... 1-17
5.3 Quick-Navigationsleiste ein- und ausblenden ............... 1-17
5.4 Symbolleisten ein- und ausblenden............................... 1-18
5.5 Symbolleisten verschieben oder reduzieren.................. 1-18
5.6 Vorhandene Symbolleisten ändern, eigene
Symbolleisten erstellen.................................................. 1-19
5.7 Symbolleiste umbenennen ............................................ 1-19
5.8 Symbolleiste löschen ..................................................... 1-20
5.9 Symbolleisten auf ursprünglichen Zustand
zurücksetzen.................................................................. 1-20
5.10 Größe der Symbole ändern ........................................... 1-20

6. TruTops mit PDM (Produkt Daten Management)...... 1-21


6.1 Was ist PDM? ................................................................ 1-21
6.2 TruTops mit PDM, TruTops ohne PDM – ein
Vergleich ........................................................................ 1-22

7. PDM-Funktionen über
Eingabeaufforderung/Skripte aufrufen
(pdmCLI.exe) ................................................................ 1-23
7.1 Hilfe zur pdmCLI.exe aufrufen ....................................... 1-23
7.2 Beispiele für PDM-Funktionen, die über
pdmCLI.exe ausgeführt werden können........................ 1-25

8. Datei-Browser von TruTops........................................ 1-28


8.1 Datei-Browser von TruTops öffnen................................ 1-29
8.2 Neuen Ordner erstellen ................................................. 1-30
8.3 Ordner löschen .............................................................. 1-30
8.4 Dateien oder Ordner umbenennen................................ 1-31
8.5 Dateien löschen und wieder herstellen, Papierkorb
leeren (PDM) ................................................................. 1-32
8.6 Dateien suchen.............................................................. 1-34
8.7 Listenfeld der Dateien um weitere Details ergänzen ..... 1-35
8.8 Dateien mit dem Geo-Viewer öffnen ............................. 1-36

1-2 Grundlagen 2007-09-07 S152DE


8.9 Dateien per E-Mail verschicken ..................................... 1-36
8.10 Dateien zippen............................................................... 1-37
8.11 Dateien aus PDM an "Eigene Dateien" im
Datei-System schicken .................................................. 1-37

9. Datei-Eigenschaften .................................................... 1-38


9.1 Datei-Eigenschaften einsehen....................................... 1-38

10. Dateien und Ordner importieren/exportieren


(PDM)............................................................................. 1-39
10.1 Dateien über den Windows-Explorer
importieren/exportieren (PDM) ...................................... 1-39
10.2 Dateien und einzelne Ordner über den
Datei-Browser importieren (PDM) ................................. 1-40
10.3 Mehrere Ordner in einem Arbeitsschritt importieren
(PDM)............................................................................. 1-41
10.4 Dateien über den Datei-Browser von TruTops
exportieren (PDM) ......................................................... 1-42
10.5 Dateien über Eingabeaufforderung/Skript
importieren/exportieren (PDM) ...................................... 1-43

11. Abhängigkeiten zwischen Dateien............................. 1-44


11.1 Abhängigkeiten zwischen Dateien prüfen (PDM) .......... 1-44
11.2 Abhängige Dateien löschen, exportieren,
Eigenschaften einblenden ............................................. 1-46

12. Aktualität von Dateien ................................................. 1-47


12.1 Aktualität von Dateien beim Laden und Speichern
in TruTops automatisch prüfen (PDM) .......................... 1-47

13. Merkmale: Eine Eigenschaft von Elementen und


Konturen ....................................................................... 1-48
13.1 "Merkmal fixiert" ein- bzw. ausschalten - Verhalten
von TruTops................................................................... 1-48
13.2 Klinkungen: Erweiterte Möglichkeiten durch die
Eigenschaft "Merkmal"................................................... 1-50

14. Bildschirmdarstellung................................................. 1-51


14.1 Fenstergröße anpassen................................................. 1-51
14.2 Arbeitsfläche vergrößern bzw. reduzieren..................... 1-51
14.3 Farbschema ändern....................................................... 1-51
14.4 Masken und Meldungen auf der Oberfläche
verschieben.................................................................... 1-52

S152DE 2007-09-07 Grundlagen 1-3


15. Darstellung von Zeichnungen .................................... 1-53
15.1 Darstellung einer Zeichnung neu aufbauen................... 1-53
15.2 Zeichnung vollständig darstellen ................................... 1-53
15.3 Detailansicht einblenden................................................ 1-53
15.4 Bildschirmausschnitt verschieben ................................. 1-54
15.5 Zeichnung zoomen ........................................................ 1-54
15.6 Letzte Ansicht holen ...................................................... 1-55
15.7 Ansicht merken und wieder holen ................................. 1-55
15.8 Konturpunkte ein- und ausblenden................................ 1-55

16. TruTops mit der Maus bedienen ................................ 1-56


16.1 Mauszeiger in Masken automatisch auf OK setzen ...... 1-56

17. TruTops mit der Tastatur bedienen ........................... 1-57


17.1 Tastaturbefehle und Shortcuts von Windows
verwenden ..................................................................... 1-57
17.2 Zahlenwerte und Koordinaten eingeben........................ 1-57
17.3 Texte in Eingabefelder eingeben................................... 1-57
17.4 Tastenfunktionen von TruTops verwenden ................... 1-58
17.5 "Kopieren" – "Einfügen" verwenden .............................. 1-59
17.6 Tastaturpuffer der Kommandozeile nutzen
(Eingaben wiederholen)................................................. 1-59

18. Der Taschenrechner .................................................... 1-60


18.1 Taschenrechner dauerhaft deaktivieren ........................ 1-60
18.2 Zahlenwerte in Eingabefelder eingeben ........................ 1-61
18.3 X- und Y-Koordinaten von Punkten eingeben ............... 1-61

19. Suche mit Hilfe von Platzhaltern (Wildcards) ........... 1-62

20. TruTops-Lizenz ............................................................ 1-63


20.1 TruTops über Zeitlimit-Lizenz nutzen ............................ 1-63

21. Drucken......................................................................... 1-64


21.1 Textinhalt der Dateien drucken...................................... 1-64
21.2 Bildschirminhalt drucken................................................ 1-64
21.3 Geos als HPGL drucken ................................................ 1-65
21.4 Etiketten drucken (Option) ............................................. 1-65

1-4 Grundlagen 2007-09-07 S152DE


22. Hilfsmittel verwenden.................................................. 1-66
22.1 Hilfslinien zeichnen ........................................................ 1-66
Hilfslinie über 2 Punkte zeichnen ............................. 1-66
Parallele Hilfslinie zu vorhandener Hilfslinie
zeichnen ................................................................... 1-66
Waagrechte oder senkrechte Hilfslinien
zeichnen ................................................................... 1-67
Hilfslinie als Tangente an Bogenelement und
Punkt zeichnen ......................................................... 1-67
Rechtwinklige Hilfslinie an Element zeichnen .......... 1-68
Hilfslinie über Punkt und Steigungswinkel
zeichnen ................................................................... 1-68
Hilfslinie über Punkt und Winkel zur Basislinie
zeichnen ................................................................... 1-69
Hilfslinie über Tangente an 2 Bogenelementen
zeichnen ................................................................... 1-69
Mit Hilfslinie Element teilen....................................... 1-70
22.2 Hilfskreis zeichnen......................................................... 1-71
Hilfskreis über 3 Punkte zeichnen ............................ 1-71
Hilfskreis über Mittelpunkt und Radius zeichnen...... 1-71
Hilfskreis über Durchmesser zeichnen ..................... 1-72
Hilfskreis über Mittelpunkt und Durchmesser
zeichnen ................................................................... 1-72
Konzentrische Hilfskreise zeichnen.......................... 1-73
Hilfskreis tangential an 2 Elemente zeichnen........... 1-73
Hilfskreis tangential an ein Element und zwei
Punkte zeichnen ....................................................... 1-74
Hilfskreis tangential an 3 Elemente zeichnen........... 1-74
Hilfskreis tangential an ein Element zeichnen.......... 1-75
22.3 Hilfsgeometrie ................................................................ 1-76
Hilfsgeometrie löschen ............................................. 1-76
22.4 Messen .......................................................................... 1-77
Abstand zwischen 2 Punkten messen...................... 1-77
Koordinaten eines Punktes messen ......................... 1-77
Waagrechten oder senkrechten Abstand
zwischen zwei Punkten messen............................... 1-77
Koordinaten, Radius und Durchmesser eines
Kreises messen ........................................................ 1-77
Winkel messen ......................................................... 1-77
Länge messen .......................................................... 1-78
22.5 Nullpunkt des Koordinatensystems ............................... 1-78
Nullpunkt versetzen .................................................. 1-78

S152DE 2007-09-07 Grundlagen 1-5


1-6 Grundlagen 2007-09-07 S152DE
1. TruTops starten und beenden

1.1 TruTops starten

¾ >Start >Programme >TRUMPF.NET >TruTops wählen.

1.2 TruTops beenden

¾ TruTops beenden wählen .

S152DE 2007-09-07 TruTops starten und beenden 1-7


2. Online-Hilfe, Softwareversion, Tipps
und Tricks aus dem Internet

2.1 Online-Hilfe aufrufen

Software-Handbuch 1. >Hilfe >Hilfe wählen oder <F1>-Taste drücken.


einblenden Das Software-Handbuch der entsprechenden Anwendung
(CAD, Nest, Laser, Punch...) wird geöffnet (.pdf-Datei mit
Lesezeichen).
Liesmich einblenden 2. >Hilfe >Liesmich wählen.

2.2 Tipps und Tricks direkt aus dem


Internet beziehen

TruTops bietet die Möglichkeit, direkt ins Internet und damit auf die
TRUMPF-Homepage zu gelangen. Auf der Homepage sind u. a.
Tipps und Tricks für die Programmierung und nützliche Informatio-
nen zum Produkt zu finden.

¾ >Hilfe >TruTops im Internet wählen.


Der Internet-Explorer mit dem Info-Service CAD/CAM wird gestar-
tet.

2.3 Software-Version einblenden

1. >Hilfe >Info... wählen.


Die Maske "Version" wird eingeblendet.
2. Karteikarte "Version" wählen.

1-8 Grundlagen 2007-09-07 S152DE


3. Anwendungen in TruTops

Nach der Installation von TruTops steht jede Anwendung separat


als eigene "Karteikarte" zur Verfügung.
Jede Anwendung lässt sich mehrfach öffnen, einzeln schließen
und wieder öffnen, dauerhaft schließen ("löschen"), individuell
umbenennen oder verschieben.
Alle individuellen Änderungen (einschließlich Änderungen an der
Oberfläche, wie z. B. Hintergrundfarbe, angepasste Symbolleis-
ten ...) werden benutzerspezifisch gespeichert und beim Öffnen
von TruTops automatisch geladen.

Anwendungen, die in TruTops derzeit zur Verfügung stehen:


• TruTops CAD: Teile zeichnen oder aus anderen
CAD-Systemen laden, grundlegende Daten einstellen (z. B.
Material).
• Nest: Teile schachteln, grundlegende Daten einstellen (z. B.
Material).
• TruTops Laser: Laserbearbeitung definieren, grundlegende
Daten für die Laserbearbeitung einstellen (z. B. Belegung der
Auflageleisten, Cateye ...).
• TruTops Punch: Stanz- oder Kombi-Bearbeitung definieren,
grundlegende Daten für die Stanz- oder Kombi-Bearbeitung
einstellen (z. B. Pratzendaten, Nachsetzeinrichtungen ...).
• TruTops Tube: Rohrbearbeitung definieren, grundlegende Da-
ten für die Rohrbearbeitung einstellen (z. B. Spanntechnik,
Messprogramme ...).

3.1 Anwendungen einzeln schließen und


wieder öffnen

Hinweis
Wenn eine Anwendung vorübergehend geschlossen wird, bleiben
die individuellen Benutzereinstellungen der Anwendung erhalten.

Anwendung schließen 1. Karteikarte der Anwendung, die geschlossen werden soll, mit
der rechten Maustaste anklicken.
Das Kontextmenü wird eingeblendet.
2. >Schließen wählen.
Anwendung wieder öffnen? 3. Karteikarte einer beliebigen geöffneten Anwendung mit der
rechten Maustaste anklicken.
Das Kontextmenü wird eingeblendet.
4. >Öffnen wählen.
5. Anwendung wählen, die geöffnet werden soll.

S152DE 2007-09-07 Anwendungen in TruTops 1-9


3.2 Anwendungen mehrfach öffnen
("kopieren")

1. Karteikarte einer beliebigen Anwendung mit der rechten Maus-


taste anklicken.
Das Kontextmenü wird eingeblendet.
2. >Neu wählen.
In einem weiteren Untermenü werden alle vorhandenen
Anwendungen eingeblendet.
3. Anwendung markieren, die ein weiteres Mal geöffnet (d. h. ko-
piert) werden soll.
Die kopierte Anwendung wird geöffnet. Der Name ist um einen
Zusatz erweitert.

3.3 Anwendung dauerhaft schließen


("löschen")

Hinweise
• Wenn eine Anwendung dauerhaft geschlossen wird, wird sie
beim Starten von TruTops nicht mehr automatisch geöffnet.
Die individuellen Benutzereinstellungen gehen verloren.
• Über das Kontextmenü kann die Anwendung neu geöffnet wer-
den (Karteikarte einer beliebigen geöffneten Anwendung mit
der rechten Maustaste anklicken, >Neu wählen).

1. Karteikarte der Anwendung, die dauerhaft geschlossen werden


soll, mit der rechten Maustaste anklicken.
Das Kontextmenü wird eingeblendet.
2. >Löschen wählen.

3.4 Anwendung umbenennen

1. Karteikarte der gewünschten Anwendung mit der rechten


Maustaste anklicken.
Das Kontextmenü wird eingeblendet.
2. >Umbenennen wählen.
3. Neuen Namen der Anwendung eingeben.
4. OK wählen.

1-10 Grundlagen 2007-09-07 S152DE


3.5 Sprache aller Anwendungen
umschalten

1. Sprachen wählen .
Die Maske "Sprachauswahl" wird eingeblendet.
2. Gewünschte Sprache wählen.

Hinweis
In den Sprachen Koreanisch, Chinesisch, Japanisch, Polnisch
und Russisch Betriebssystem des Rechners beachten, auf
dem TruTops installiert wurde.
Beispiel:
"Koreanisch": Bei koreanischem Betriebssystem.
"Koreanisch (West)": Bei westlichem Betriebssystem.
3. OK wählen.
Die neue Sprache wird beim nächsten Start von TruTops wirksam.

S152DE 2007-09-07 Anwendungen in TruTops 1-11


4. Benutzerdefinierte Einstellungen

4.1 Benutzerdefinierte Einstellungen


kopieren und übertragen

Benutzerdefinierte Einstellungen (z. B. Art und Anzahl der


Anwendungen, die geöffnet werden, persönliche Oberflächen-
einstellungen in den einzelnen Anwendungen) lassen sich wie folgt
kopieren und übertragen:
• Einstellungen eines Benutzers kopieren und einem anderen
Benutzer zur Verfügung stellen.
• Einstellungen eines Benutzers von einem Arbeitsplatz (Rech-
ner) auf einen anderen Arbeitsplatz (Rechner) übertragen.
• Oberflächeneinstellungen einer Anwendung kopieren (z. B.
von "CAD 1" ) und (am gleichen Rechner) auf die Anwendung
"CAD 2" übertragen.

Voraussetzungen
• Für das Kopieren der benutzerdefinierten Einstellungen sind
Administrator-Rechte und Schreibrechte in allen Benut-
zer-Ordnern erforderlich.
• Benutzerdefinierte Einstellungen von TruTops können nur für
den gleichen Benutzer kopiert und auf einen anderen Rechner
übertragen werden.

1. >Start >Programme >TRUMPF.NET >TruTops Administration


>TruTops Config wählen.
Der Microsoft Windows Explorer wird gestartet. Es wird
automatisch der Ordner angezeigt, in dem die Benut-
zer-Einstellungen gespeichert sind.
Beispiel: Englisches Betriebssystem mit "millerha" als Benutzer
→ Pfad 'C:\Documents and Settings\millerha\Application
Data\TRUMPF'" wird geöffnet.
Im Ordner 'TRUMPF' befindet sich ein Unterordner für TruTops
und je ein weiterer für jede Anwendung. Darüber hinaus sind
die Daten nach den Produktversionen abgelegt.
2. Entweder
¾ Um die Einstellungen auf einen anderen Rechner zu über-
tragen: Gesamten Ordner 'TRUMPF' kopieren und im
entsprechenden Ordner des anderen Rechners einfügen.
oder
¾ Um die Einstellungen einem anderen Benutzer am glei-
chen Rechner zur Verfügung zu stellen: Gesamten Ordner
'TRUMPF' kopieren und an geeigneter Stelle
zwischenspeichern.

1-12 Grundlagen 2007-09-07 S152DE


¾ Anderen Benutzer am Rechner anmelden.
¾ Gesamten Ordner 'TRUMPF' im entsprechenden Ordner
des anderen Benutzers einfügen.
oder
¾ Um (z. B.) die Einstellungen der Anwendung "CAD 1" zu
kopieren und auf die Anwendung "CAD 2" zu übertragen:
Datei 'x.usr' im Ordner der Anwendung "CAD 1" kopieren
und im Ordner der Anwendung "CAD 2" einfügen.

S152DE 2007-09-07 Benutzerdefinierte Einstellungen 1-13


5. Menüs, Funktionsnavigator und
Symbolleisten

1 Sprachumschaltung 4 Hauptmenüleiste mit Haupt- und 7 Statuszeile und Meldezeile


Untermenüs
2 Anwendung 5 Funktionsnavigator 8 Kommando- und Eingabezeile
(über den Anfasser an die ge-
wünschte Stelle verschiebbar)
3 Symbolleisten (individualisierbar, 6 TruTops beenden 9 Kommandoblock
über die Anfasser an die ge-
wünschte Stelle verschiebbar)
Bedienoberfläche TruTops (hier: Anwendung CAD ist geöffnet) Fig. 50209de

Haupt-und Untermenüs Die Haupt-und Untermenüs enthalten jeweils alle Funktionen, die
in der entsprechenden Anwendung (CAD, Nest, Laser, Punch ...)
zur Verfügung stehen.

1-14 Grundlagen 2007-09-07 S152DE


Funktionsnavigator

1 Funktionskategorie (entspricht 5 Pin, gedrückt (Funktionsgruppe


einem Eintrag im Hauptmenü) ist dauerhaft geöffnet)
2 Funktionsgruppe (entspricht 6 Pin, offen (Funktionsgruppe wird
einem Untermenü) geschlossen, sobald eine an-
dere geöffnet wird)
3 Multi-Funktionsschaltfläche 7 Schaltflächentext (kann ein- und
ausgeblendet werden)
4 Quick-Navigationsleiste (kann 8 Scrollen mit dem Rad der
ein- und ausgeblendet werden) Wheelmaus
Funktionsnavigator Fig. 50208de

Im Funktionsnavigator sind die wichtigsten (TruTops-spezifischen)


Funktionen enthalten. Der Funktionsnavigator ist in einzelne
Funktionskategorien unterteilt (z. B. "Ändern"). Die
Funktionskategorien wiederum sind in Funktionsgruppen unterteilt
(z. B. "Bewegen").
Der Funktionsnavigator kann auf die gewünschte Breite gezogen
werden. Häufig angewendete Funktionsgruppen innerhalb einer
Funktionskategorie können "festgepinnt", d. h. dauerhaft geöffnet
werden.

S152DE 2007-09-07 Menüs, Funktionsnavigator und Symbolleisten 1-15


Multi-Funktionsschaltflächen Einige der Schaltflächen im Funktionsnavigator fungieren als
Multi-Funktionsschaltflächen bzw. Optionsschaltflächen.
Multi-Funktionsschaltflächen sind durch ein Dreieck unten rechts
gekennzeichnet. Sie zeigen im Funktionsnavigator ihre aktuelle
Funktion an. Über die rechte Maustaste (Untermenü) kann die
aktuelle Funktion gewechselt werden.
Optionsschaltflächen schalten Funktionen ein bzw. aus.

1 Multi-Funktionsschaltfläche 3 Options-Schaltfläche
2 Zeigt die aktuelle Funktion an 4 Grün: Funktion ist aktiviert.
(hier: 1 Kopie erstellen und über Grau: Funktion ist deaktiviert
2 Punkte bewegen)
Multi-Funktionsschaltflächen, Optionsschaltflächen Fig. 50212de

Symbolleisten Symbolleisten erlauben einen schnellen Zugriff auf die wichtigsten


Funktionen.
Je nach Benutzer können sie individuell erstellt, um Befehle er-
gänzt, verschoben oder verkleinert werden. Die Symbolleisten kön-
nen so jederzeit an typische Programmieraufgaben angepasst wer-
den.

Statuszeile und Meldezeile • In der Statuszeile wird die aktuelle X- und Y-Position des
Mauszeigers angezeigt (einschließlich Maßeinheit).
• Die Meldezeile zeigt an, was gerade passiert. Beispiele:
– Datei .... fertig gelesen
– Zeichnung gelöscht!

Kommando- und • Die Kommandozeile gibt Anweisungen, was zu tun ist. Bei-
Eingabezeile spiele:
– 1. Punkt eingeben
– Umzuordnendes Objekt identifizieren
– Element antippen oder auf "OK" klicken
• In die Eingabezeile können erforderliche Daten eingeben wer-
den. Jede Eingabe muss über die Eingabetaste (↲ ) bestätigt
werden. Beispiele für Eingaben:
– X- und Y- Koordinaten von Punkten.
– Winkel.

1-16 Grundlagen 2007-09-07 S152DE


5.1 Funktionsnavigator ein- und
ausblenden

¾ >Ansicht >Symbolleisten >Funktionsnavigator aktivieren bzw.


deaktivieren.

5.2 Schaltflächentexte im
Funktionsnavigator aus- und
einblenden

Die Schaltflächentexte im Funktionsnavigator können aus- und


auch wieder eingeblendet werden.
Wenn die Schaltflächentexte ausgeblendet sind, wird ausschließ-
lich mit den Icons und den Tool-Tips gearbeitet.

1. Entweder
¾ >Extras >Optionen... wählen.
oder
¾ >Ansicht >Symbolleisten >Anpassen... wählen.
¾ Karteikarte "Optionen" wählen.
2. "Schaltflächensymbol und Text anzeigen" aktivieren bzw.
deaktivieren.
3. Schließen wählen.

5.3 Quick-Navigationsleiste ein- und


ausblenden

Mit der Quick-Navigationsleiste (4) können Funktionsgruppen sehr


schnell geöffnet werden (siehe "Fig. 50208de", S. 1-15).

1. Entweder
¾ >Extras >Optionen... wählen.
oder
¾ >Ansicht >Symbolleisten >Anpassen... wählen.
¾ Karteikarte "Optionen" wählen.
2. "Quick-Navigationsleiste anzeigen" aktivieren bzw. deaktivie-
ren.
3. Schließen wählen.

S152DE 2007-09-07 Menüs, Funktionsnavigator und Symbolleisten 1-17


5.4 Symbolleisten ein- und ausblenden

1 Anfasser 2 Schaltfläche
Symbolleiste "Datei" Fig. 50210

1. >Ansicht >Symbolleisten wählen.


2. Gewünschte Symbolleisten aktivieren bzw. deaktivieren.

5.5 Symbolleisten verschieben oder


reduzieren

Symbolleisten verschieben 1. Symbolleiste über den Anfasser (= senkrechte Linien auf der
linken Seite) mit der Maus an die gewünschte Stelle schieben.
Symbolleisten reduzieren 2. Um die links benachbarte Symbolleiste zu reduzieren: Symbol-
leiste über den Anfasser (= senkrechte Linien auf der linken
Seite) mit der Maus so weit nach links schieben, bis die links
benachbarte Symbolleiste reduziert wird.
oder
¾ Symbolleiste über den Anfasser (= senkrechte Linien auf
der linken Seite) mit der Maus so weit nach rechts schie-
ben, bis die Symbolleiste reduziert wird.
Auf der rechten Seite der reduzierten Symbolleiste werden 2
Pfeile eingeblendet (>>).

1 Pfeile, um die verborgenen Funktionen zu wählen


Reduzierte Symbolleiste "Datei" Fig. 50211

3. Um die (jetzt) verborgenen Funktionen zu wählen: >> ankli-


cken und gewünschte Funktion wählen.

1-18 Grundlagen 2007-09-07 S152DE


5.6 Vorhandene Symbolleisten ändern,
eigene Symbolleisten erstellen

Zu den bereits vorhandenen Symbolleisten können zusätzlich ei-


gene Symbolleisten erstellt und mit den erforderlichen Schaltflä-
chen bestückt werden.
Alternativ können in den vorhandenen Symbolleisten überflüssige
Schaltflächen gelöscht und fehlende Schaltflächen ergänzt wer-
den.

Symbolleiste erstellen 1. >Ansicht >Symbolleisten >Anpassen... wählen.


2. In der Karteikarte "Symbolleisten"Neu wählen.
3. Namen der benutzerdefinierten Symbolleiste eingeben und OK
wählen.
Die (noch) leere Symbolleiste wird automatisch unterhalb der
Hauptmenüleiste eingeblendet.
Schaltfläche zur Symbolleiste 4. Karteikarte "Befehle" wählen.
hinzufügen
5. Im Feld "Kategorien" auf die gewünschte Kategorie klicken.
6. Gewünschten Befehl aus dem Feld "Befehle" in die neue
Symbolleiste ziehen.
7. Nach dem Erstellen aller gewünschten Symbolleisten Schlie-
ßen wählen.
Schaltfläche wieder 8. Falls die Maske "Anpassen" nicht mehr geöffnet ist: Erneut
entfernen? >Ansicht >Symbolleisten >Anpassen... wählen.
9. Schaltfläche, die entfernt werden soll, mit der Maus aus der
Symbolleiste ziehen und fallen lassen.

5.7 Symbolleiste umbenennen

1. >Ansicht >Symbolleisten >Anpassen... wählen.


2. In der Karteikarte "Symbolleisten" Symbolleiste markieren, die
umbenannt werden soll.
3. Umbenennen wählen.
4. Neuen Namen der Symbolleiste eingeben und OK wählen.
5. Schließen wählen.

S152DE 2007-09-07 Menüs, Funktionsnavigator und Symbolleisten 1-19


5.8 Symbolleiste löschen

1. >Ansicht >Symbolleisten >Anpassen... wählen.


2. In der Karteikarte "Symbolleisten" Symbolleiste markieren, die
gelöscht werden soll.
3. Löschen wählen.
4. Schließen wählen.

5.9 Symbolleisten auf ursprünglichen


Zustand zurücksetzen

Beim Zurücksetzen der Symbolleisten werden alle individuellen


Änderungen (z. B benutzerdefinierte Symbolleisten, verschobene
Symbolleisten) rückgängig gemacht. Der ursprünglich installierte
Zustand wird wieder hergestellt. (Ausnahme: Größe der Symbole.)

1. >Ansicht >Symbolleisten >Anpassen... wählen.


2. In der Karteikarte "Symbolleisten"Zurücksetzen... wählen.

5.10 Größe der Symbole ändern

Die Größe der Symbole in den Symbolleisten und im


Funktionsnavigator kann geändert werden. (Die Größe der Sym-
bole in den Menüs und in der Quick-Navigationsleiste hingegen
kann nicht geändert werden.)

1. Entweder
¾ >Extras >Optionen... wählen.
oder
¾ >Ansicht >Symbolleisten >Anpassen... wählen.
¾ Karteikarte "Optionen" wählen.
2. "Grosse Symbole" aktivieren bzw. deaktivieren.
3. Schließen wählen.

1-20 Grundlagen 2007-09-07 S152DE


6. TruTops mit PDM (Produkt Daten
Management)

6.1 Was ist PDM?

Mit der Datenverwaltung PDM können Dateien zentral und


produktübergreifend gespeichert und verwaltet werden.

Datenverwaltung mit PDM Fig. 47164

Die Vorteile von PDM • PDM ist zentraler Speicherort für beliebig viele Tru-
Tops-Arbeitsplätze und unterschiedliche TruTops-Produkte.
• Alle TruTops-Produkte arbeiten mit PDM.
• Die Abhängigkeiten zwischen Dateien werden produktübergrei-
fend dargestellt.
• Mit einem Mausklick können Sie Dateien löschen, exportieren,
Abhängigkeiten erkennen und Dateieigenschaften einsehen.
• Mit dem neuen Datei-Browser von TruTops können Sie über
erweiterte Suchkriterien in PDM schnell und gezielt nach Tei-
len suchen.
• Als Schnittstellen zu älteren TruTops-Versionen und anderen
Softwareprodukten, die nicht PDM-fähig sind, stehen Ihnen 3
Möglichkeiten zur Verfügung:
– Im- und Export von Dateien und Verzeichnissen über den
Datei-Browser von TruTops.
– Im- und Export von Dateien und Verzeichnissen über die
Eingabeaufforderung von Windows bzw. automatisiert über
Skript.
– Direkter Zugriff über einen freigegebenen Windows-Ordner
oder Netzlaufwerk.

S152DE 2007-09-07 TruTops mit PDM (Produkt Daten Management) 1-21


6.2 TruTops mit PDM, TruTops ohne PDM
– ein Vergleich

Eigenschaft TruTops mit TruTops mit


PDM Dateisystem
Die Aktualität der Dateien wird geprüft. Ja -
Die Abhängigkeiten zwischen Dateien Ja -
werden produktübergreifend überwacht.
Das Suchen und Anzeigen von Dateien Ja, schnell Ja, langsam
anhand von TruTops-spezifischen
Merkmalen (z. B. Material) wird unter-
stützt.
Heterogene Datenbestände (metrisch und Ja Ja
inch) werden unterstützt.
Datei-Attribute ("Eigenschaften"), die mit Ja -
unterschiedlichen Zeichensätzen erstellt
wurden (europäisch, japanisch, ASCII…),
können gespeichert werden (Darstellung
in TruTops noch nicht korrekt).
Vergleich TruTops mit PDM, TruTops mit Dateisystem Tab. 1-1

Beim Arbeiten ohne PDM stehen alle Funktionalitäten des Da-


tei-Browsers von TruTops zur Verfügung.

1-22 Grundlagen 2007-09-07 S152DE


7. PDM-Funktionen über
Eingabeaufforderung/Skripte aufrufen
(pdmCLI.exe)

Folgende PDM-Funktionen können über die Eingabeaufforderung


von Windows oder automatisiert über Skriptdateien (*.bat) ausge-
führt werden.

Funktion Befehl Bemerkung


Dateien/Verzeichnisse aus einem Get (siehe "Dateien und Ordner importieren/exportieren
Verzeichnis exportieren (PDM)", S. 1-39)
Dateien in einen Ordner importieren Put (siehe "Dateien und Ordner importieren/exportieren
(PDM)", S. 1-39)
Dateien in einem Ordner löschen Delete (siehe "Beispiele für PDM-Funktionen, die über
pdmCLI.exe ausgeführt werden können", S. 1-25)
Dateien in einem Ordner auflisten List (siehe "Beispiele für PDM-Funktionen, die über
pdmCLI.exe ausgeführt werden können", S. 1-25)
Liste der Attribute erzeugen ListAttributes (siehe "Beispiele für PDM-Funktionen, die über
pdmCLI.exe ausgeführt werden können", S. 1-25)
Neuen (Unter-) Ordner erstellen Mkdir (siehe "Beispiele für PDM-Funktionen, die über
pdmCLI.exe ausgeführt werden können", S. 1-25)
Leeren (Unter-) Ordner löschen Rmdir (siehe "Beispiele für PDM-Funktionen, die über
pdmCLI.exe ausgeführt werden können", S. 1-25)
Datei oder Ordner in einen Zielordner Copy (siehe "Beispiele für PDM-Funktionen, die über
kopieren pdmCLI.exe ausgeführt werden können", S. 1-25)
Datei oder Ordner in einen Zielordner Move (siehe "Beispiele für PDM-Funktionen, die über
verschieben pdmCLI.exe ausgeführt werden können", S. 1-25)
Dateieigenschaften und Abhängigkeiten Rescan (siehe "Beispiele für PDM-Funktionen, die über
neu ermitteln pdmCLI.exe ausgeführt werden können", S. 1-25)
Befehle ausführen, die in einer Batch (siehe "Beispiele für PDM-Funktionen, die über
Skript-Datei enthalten sind pdmCLI.exe ausgeführt werden können", S. 1-25)
Tab. 1-2

7.1 Hilfe zur pdmCLI.exe aufrufen

1. Eingabeaufforderung von Windows starten.


2. In den Ordner '…:\TRUMPF.NET\Utils\PDM2\bin' wechseln.
3. Folgendes Kommando eingeben:
pdmCLI.exe –h
Die Hilfe zur pdmCLI.exe wird eingeblendet:

S152DE 2007-09-07 PDM-Funktionen über Eingabeaufforderung/Skripte 1-23


aufrufen (pdmCLI.exe)
Hilfe zur pdmCLI.exe Fig. 43561

4. Um die Hilfe zu einem konkreten Befehl aufzurufen (z. B.


"Put") folgendes Kommando eingeben:
pdmCLI.exe –h Put
Die Hilfe zum konkreten Befehl wird eingeblendet:

Hilfe zum Befehl "Put" Fig. 43562

1-24 Grundlagen 2007-09-07 S152DE


7.2 Beispiele für PDM-Funktionen, die über
pdmCLI.exe ausgeführt werden können

Hinweise
• Beim Eingeben der Befehle in die Eingabeaufforderung oder in
Skriptdateien alles in eine Zeile schreiben.
• Schrägstriche bzw. Backslashes und Leerstellen beachten.
• servername durch tatsächlichen Namen des Servers erset-
zen.
• Die in den Beispielen aufgeführten Befehle unterscheiden sich
nur durch die fett hervorgehobenen Stellen. Alles davor und
danach ist identisch.

Eingabeaufforderung öffnen, 1. Entweder


Skriptdatei erstellen
¾ Eingabeaufforderung von Windows starten.
¾ In den Ordner '…:\TRUMPF.NET\Utils\PDM2\bin'' wech-
seln.
oder
¾ cd C:\TRUMPF.NET\Utils\PDM2\bin in eine selbstge-
schriebene BAT-Skriptdatei (*.bat) schreiben.
¾ Nachfolgende (beispielhafte) Befehlszeilen ergänzen.

Datei löschen 2. Um z. B. die Datei 'box.mi' im Ordner


'/TRUMPF.NET/ TEST_DIR_1/' zu löschen folgenden Befehl
eingeben:
pdmCLI.exe Delete /TRUMPF.NET/ TEST_DIR_1/
box.mi --service-name=TruTopsPDM2 --port-
address=servername:9999
3. <Enter> bzw. <Return> drücken (↲ ).

Dateien in einem Ordner 4. Um z. B. alle Dateien im Ordner


auflisten '/TRUMPF.NET/ TEST_DIR_1' aufzulisten folgenden Befehl
eingeben:
pdmCLI.exe List /TRUMPF.NET/TEST_DIR_1 --
service-name=TruTopsPDM2 --port-
address=servername:9999
5. <Enter> bzw. <Return> drücken (↲ ).

Liste der Attribute erzeugen 6. Um eine Liste der Attribute zu erzeugen folgenden Befehl
eingeben:
pdmCLI.exe ListAttributes --service-name
=TruTopsPDM2 --port-address=servername:9999
7. <Enter> bzw. <Return> drücken (↲ ).

S152DE 2007-09-07 PDM-Funktionen über Eingabeaufforderung/Skripte 1-25


aufrufen (pdmCLI.exe)
Neuen (Unter-) Ordner 8. Um z. B einen Ordner '/TRUMPF.NET/TEST_DIR_1' zu erzeu-
erstellen gen folgenden Befehl eingeben:
pdmCLI.exe Mkdir /TRUMPF.NET/TEST_DIR_1 --
service-name=TruTopsPDM2 --port-address
=servername:9999
9. <Enter> bzw. <Return> drücken (↲ ).

(Unter-) Ordner löschen 10. Um z. B. den Ordner '/TRUMPF.NET/TEST_DIR_1' zu löschen


folgenden Befehl eingeben:
pdmCLI.exe Rmdir /TRUMPF.NET/TEST_DIR_1 --
service-name=TruTopsPDM2 --port-address
=servername:9999
11. <Enter> bzw. <Return> drücken (↲ ).

Einzelne Datei in anderen 12. Um z. B. die Datei 'box.mi' im Ordner


Ordner kopieren '/TRUMPF.NET/ TEST_DIR_1' in den Ordner
'/TRUMPF.NET/ TEST_DIR_2' zu kopieren folgenden Befehl
eingeben:
pdmCLI.exe Copy /TRUMPF.NET/TEST_DIR_1/ box.mi
--target-directory=/TRUMPF.NET/ TEST_DIR_2 --
service-name=TruTopsPDM2 -- port-address
=servername:9999
13. <Enter> bzw. <Return> drücken (↲ ).

Mehrere Dateien in anderen 14. Um z. B. alle Dateien aus dem Ordner


Ordner kopieren '/TRUMPF.NET/ TEST_DIR_1'' in den Ordner
'/TRUMPF.NET/ TEST_DIR_2' zu kopieren folgenden Befehl
eingeben:
pdmCLI.exe Copy /TRUMPF.NET/TEST_DIR_1 --
target-directory=/TRUMPF.NET/TEST_DIR_2 --
service-name=ToPs_PDM --port-address
=servername:9999
15. <Enter> bzw. <Return> drücken (↲ ).

Einzelne Datei in anderen 16. Um z. B. die Datei 'box.mi' aus dem Ordner
Ordner verschieben '/TRUMPF.NET/TEST_DIR_1/' in den Ordner
'/TRUMPF.NET/TEST_DIR_2' zu verschieben folgenden Be-
fehl eingeben:
pdmCLI.exe Move /TRUMPF.NET/ TEST_DIR_1/ box.m
i --target-directory=/TRUMPF.NET/ TEST_DIR_2 -
-service-name=TruTopsPDM2 -- port-address
=servername:9999
17. <Enter> bzw. <Return> drücken (↲ ).

1-26 Grundlagen 2007-09-07 S152DE


Ordner verschieben 18. Um z. B. den Ordner '/TRUMPF.NET/TEST_DIR_1' in den
Ordner '/TRUMPF.NET/TEST_DIR_2' zu verschieben folgen-
den Befehl eingeben:
pdmCLI.exe Move /TRUMPF.NET/ TEST_DIR_1 --
target-directory=/TRUMPF.NET/TEST_DIR_2 --
service-name=TruTopsPDM2 --port-address
=servername:9999
19. <Enter> bzw. <Return> drücken (↲ ).

Dateieigenschaften und 20. Folgenden Befehl eingeben:


Abhängigkeiten neu ermitteln pdmCLI.exe Rescan --service-name=TruTopsPDM2 -
-port-address=servername:9999
21. <Enter> bzw. <Return> drücken (↲ ).

S152DE 2007-09-07 PDM-Funktionen über Eingabeaufforderung/Skripte 1-27


aufrufen (pdmCLI.exe)
8. Datei-Browser von TruTops

Der Datei-Browser in TruTops bietet folgende Funktionen:


• Komfortable und einfache Bedienung mittels einer bediener-
freundlichen Oberfläche (Windows-Standard).
• Erweiterte Suchfunktionen: Verschiedene zusätzliche konfigu-
rierbare Suchkriterien unterstützen Sie bei der geordneten
Teileverwaltung.
• Darstellung aller im Datei-Browser von TruTops liegenden Da-
teien in einer Ordnerstruktur.
• Darstellung der Abhängigkeiten zwischen Dateien.
• Einfacher Im- und Export von Dateien.

1 Zurück navigieren 7 Ansicht aktualisieren


2 Vorwärts navigieren 8 Navigator
3 Verzeichnis aufwärts wechseln 9 Aktueller Pfad
4 Filteransicht (Suchen) 10 Verzeichnisinhalt
5 Ordneransicht 11 Verzeichnisse einblenden, aus
denen bereits eine Datei geöff-
net wurde
6 Neuen Ordner erstellen
Der Datei-Browser von TruTops (hier über Datei Fig. 41363de
öffnen, mit PDM)

Zuletzt gewählte Ordner Den aktuellen Pfad zeigt TruTops unter der Symbolleiste an (9).
Um Ordner einzublenden, aus denen bereits eine Datei geladen
wurde: Aktuellen Pfad mit ▼ öffnen (11).

1-28 Grundlagen 2007-09-07 S152DE


Sortiermöglichkeiten für Die angezeigten Dateien lassen sich nach einem gewünschten
Dateien Detail sortieren, indem man auf das Detail klickt (z. B. "Datei-
größe").
Das Detail, nach dem sortiert ist, wird grau hinterlegt. Mehrmaliges
Klicken ändert jeweils die Sortierrichtung (aufwärts/abwärts).

Kontextmenü des
Datei-Browsers von TruTops

1 Kontextmenü
Kontextmenü des Datei-Browsers von TruTops (hier Fig. 41364de
über Datei öffnen, mit PDM)

Hinweis
Menüpunkte, die an der entsprechenden Stelle nicht gewählt wer-
den können, sind ausgegraut.

8.1 Datei-Browser von TruTops öffnen

Der Datei-Browser von TruTops wird automatisch geöffnet, wenn


z. B. über >Datei >Öffnen… eine Datei geöffnet oder über >Datei
>Speichern eine Datei gespeichert wird.
Darüber hinaus kann der Datei-Browser von TruTops unabhängig
vom Laden oder Speichern einer Datei geöffnet werden:

¾ In einer beliebigen Anwendung von TruTops: >Datei


>Datei-Browser... wählen.
oder
¾ >Start >Programme >TRUMPF.NET >PDM Browser wählen.

S152DE 2007-09-07 Datei-Browser von TruTops 1-29


8.2 Neuen Ordner erstellen

1. Datei-Browser von TruTops öffnen (z. B. über >Datei


>Datei-Browser).
2. Entweder
¾ (Neuen Ordner erstellen) wählen.
oder
¾ Mit rechter Maustaste Kontextmenü öffnen.
¾ >Neu wählen.
3. Namen des neuen Ordners eingeben.
4. <Enter> bzw. <Return> drücken (↲ ).
5. Gegebenenfalls Ansicht mit (Aktualisieren) oder <F5>
aktualisieren.

8.3 Ordner löschen

1. Datei-Browser von TruTops öffnen (z. B. über >Datei


>Datei-Browser).
2. Ordner markieren, der gelöscht werden soll.
3. Entweder
¾ <Entf> bzw. <Del> drücken.
oder
¾ Mit rechter Maustaste Kontextmenü öffnen.
¾ >Löschen wählen.
4. Abfrage mit OK bestätigen.

1-30 Grundlagen 2007-09-07 S152DE


8.4 Dateien oder Ordner umbenennen

1. Datei-Browser von TruTops öffnen (z. B. über >Datei


>Datei-Browser).
2. Entweder
¾ In den Ordner wechseln, der umbenannt werden soll.
¾ Ordner markieren.
oder
¾ In den Ordner wechseln, in dem Dateien umbenannt wer-
den sollen.
¾ Datei markieren.
3. Entweder
¾ Mit der linken Maustaste 1 Mal in den Ordner- bzw. Datei-
namen klicken.
oder
¾ Mit rechter Maustaste Kontextmenü öffnen.
¾ >Umbenennen wählen.
4. Neuen Namen eingeben.
5. Neuen Namen mit <Enter> bzw. <Return> bestätigen (↲ ) oder
mit der linken Maustaste außerhalb des Ordner- bzw. Dateina-
mens klicken.

S152DE 2007-09-07 Datei-Browser von TruTops 1-31


8.5 Dateien löschen und wieder herstellen,
Papierkorb leeren (PDM)

Beim Arbeiten mit PDM werden gelöschte Dateien in den Papier-


korb des Datei-Browsers verschoben. Dateien aus dem Papierkorb
können bei Bedarf wieder hergestellt werden (einschließlich aller
Attribute wie Material, Materialdicke usw.).
Die Ordnerbezeichnung des Papierkorbs lautet 'RecycleBin' und
kann (am PDM-Server) über den PDM Admin geändert werden.
Beim Arbeiten im Dateisystem wird lediglich abgefragt, ob die Da-
tei endgültig gelöscht werden soll.

Dateien löschen 1. Datei-Browser von TruTops öffnen (z. B. über >Datei


>Datei-Browser).
2. In den Ordner wechseln, in dem Dateien gelöscht werden sol-
len.
3. Datei(en) markieren, die gelöscht werden sollen. Um mehrere
Dateien zu markieren: <Strg> bzw. <Ctrl> gedrückt halten.
4. Entweder
¾ <Entf> bzw. <Del> drücken.
oder
¾ Mit rechter Maustaste Kontextmenü öffnen.
¾ Löschen wählen.
5. Abfrage bestätigen.
Beim Arbeiten mit PDM werden die Dateien (einschließlich
Pfad-Angaben und der Endung '.trash.zip') in den Papierkorb
des Datei-Browsers verschoben.

Tipp
Um Dateien endgültig zu löschen (sie werden dann nicht in
den Papierkorb des Datei-Browsers verschoben und können
nicht wieder hergestellt werden): Beim Löschen gleichzeitig
die Shift- bzw. Umschalttaste drücken.

Gelöschte Dateien wieder 6. Im Datei-Browser von TruTops in den Papierkorb wechseln


herstellen ('RecycleBin').
7. Datei markieren, die wieder hergestellt werden soll (d. h.
vollständige Pfad-Angabe mit Dateinamen und Endung
'.trash.zip'). Um mehrere Dateien zu markieren: <Strg> bzw.
<Ctrl> gedrückt halten.
8. Mit rechter Maustaste Kontextmenü öffnen.
9. >Wiederherstellen wählen.
Papierkorb leeren 10. Im Datei-Browser von TruTops in den Papierkorb wechseln
('RecycleBin').

1-32 Grundlagen 2007-09-07 S152DE


11. Um einzelne Dateien im Papierkorb endgültig zu löschen: Da-
teien markieren. Um mehrere Dateien zu markieren: <Strg>
bzw. <Ctrl> gedrückt halten.
12. Um alle Dateien im Papierkorb endgültig zu löschen: Dateien
mit <Strg>+<A> bzw. <Ctrl>+<A> markieren.
13. Um den kompletten Papierkorb endgültig zu löschen: Papier-
korb markieren ('RecycleBin').

Hinweis
Wenn der gesamte Papierkorb gelöscht wird (Ordner
einschließlich Inhalt), wird er beim nächsten Löschen einer Da-
tei automatisch wieder erzeugt.
14. Entweder
¾ <Entf> bzw. <Del> drücken.
oder
¾ Mit rechter Maustaste Kontextmenü öffnen.
¾ >Löschen wählen.
15. Abfrage bestätigen.

Papierkorb umbenennen Hinweis


Der Papierkorb kann nur am PDM-Server umbenannt werden.
16. >Start >Programme >TRUMPF.NET >PDM Administration
>PDM Admin wählen.
17. In der Zeile RECYCLE_BIN_NAME in die Tabellenzelle der
Spalte "ParamValue" doppelklicken (standardmäßiger Inhalt
der Zelle: RecycleBin).
18. RecycleBin wie gewünscht umbenennen.
19. Beenden wählen.
20. >Start >Einstellungen >Systemsteuerung >Verwaltung
>Dienste wählen.
21. TruTopsPDM2 markieren.
22. Den Dienst neu starten wählen.

S152DE 2007-09-07 Datei-Browser von TruTops 1-33


8.6 Dateien suchen

1. Datei-Browser von TruTops öffnen (z. B. über >Datei


>Datei-Browser).
2. Entweder
¾ wählen.
oder
¾ Mit rechter Maustaste Kontextmenü öffnen.
¾ Suchen... wählen.
3. Filter setzen (die Filter lassen sich miteinander kombinieren)
und gesuchte Namen eingeben (Groß- und Kleinschreibung
spielen keine Rolle). Gegebenenfalls Platzhalter verwenden
(siehe "Suche mit Hilfe von Platzhaltern (Wildcards)", S. 1-62).
4. Listenfeld "Suchen in:" mit ▼ öffnen.
5. Ordner wählen, bei dem mit der Suche begonnen werden soll.
6. Gegebenenfalls "Unterordner durchsuchen" wählen.
7. Um die Suche zu starten: Suchen wählen.
8. Um die Ordneransicht wieder einzuschalten: wählen.

1-34 Grundlagen 2007-09-07 S152DE


8.7 Listenfeld der Dateien um weitere
Details ergänzen

Als Standard zeigt der Datei-Browser von TruTops in der Dateian-


sicht den "Dateinamen", die "Dateigröße" und den "letzten Schreib-
zugriff" an (sortiert nach aufsteigendem Dateinamen).
Die angezeigten Details können ergänzt werden (z. B. um
"Maschinenname" oder um "Blechdicke").

Hinweis
Je mehr Details der Datei-Browser von TruTops darstellt, umso
mehr Zeit benötigt er, um die Ansicht zu erstellen.

1 Standardmäßige Angaben im 2 Listenfeld der Dateien


Listenkopf
Datei-Browser von TruTops Fig. 41788de

Details ergänzen 1. Um Details zu ergänzen: Mit rechter Maustaste in den Listen-


kopf (1) klicken.
2. Entweder
¾ Gewünschtes Detail wählen.
oder
¾ >Weitere… wählen.
¾ Gewünschte Details wählen.
¾ OK wählen.

S152DE 2007-09-07 Datei-Browser von TruTops 1-35


Details im Listenfeld an 3. Details nacheinander mit gedrückter Maustaste an die ge-
gewünschte Stelle setzen wünschte Stelle schieben.
4. Um die Dateien nach einem bestimmten Detail zu sortieren:
Auf das Detail klicken.
Das Detail, nach dem sortiert ist, wird grau hinterlegt. Mehrmaliges
Klicken ändert jeweils die Sortierrichtung (aufwärts/abwärts).

8.8 Dateien mit dem Geo-Viewer öffnen

Im PDM können Dateiformate aus TruTops (z. B. *.GEO, *.TMT,


*.ROT …) mit dem Geo-Viewer geöffnet werden. Die entspre-
chende Verknüpfung zum Öffnen mit dem Geo-Viewer wird bei der
Installation von TruTops automatisch erstellt.

Datei mit dem Geo-Viewer 1. Datei-Browser von TruTops öffnen (z. B. über >Datei
öffnen >Datei-Browser).
2. Datei suchen, die mit dem Geo-Viewer geöffnet werden soll.
3. Datei markieren.
4. Wenn der Datei-Browser über >Datei >Öffnen oder >Datei
>Speichern geöffnet wurde: Mit rechter Maustaste Kontext-
menü öffnen, >Öffnen wählen.
5. Wenn der selbständige Datei-Browser geöffnet ist: Auf Datei
doppelklicken.
Geo-Viewer schließen 6. Geo-Viewer mit OK schließen.

8.9 Dateien per E-Mail verschicken

1. Datei-Browser von TruTops öffnen (z. B. über >Datei


>Datei-Browser).
2. Datei(en) suchen, die verschickt werden soll(en).
3. Datei(en) markieren.
4. Mit rechter Maustaste Kontextmenü öffnen.
5. >Senden an... wählen.
6. >Mail-Empfänger wählen.
Eine E-Mail-Maske wird eingeblendet, die die gewählte Datei als
Anlage enthält. Die E-Mail kann weiter bearbeitet und verschickt
werden.

1-36 Grundlagen 2007-09-07 S152DE


8.10 Dateien zippen

1. Datei-Browser von TruTops öffnen (z. B. über >Datei


>Datei-Browser).
2. Datei(en) suchen, die gezippt werden soll(en).
3. Datei(en) markieren.
4. Mit rechter Maustaste Kontextmenü öffnen.
5. >Senden an... wählen.
6. >Zip-Datei wählen.
Im PDM wird eine Zip-Datei erstellt, die alle gewählten Dateien
enthält. Der Name der Zip-Datei setzt sich aus dem Namen der
zuerst gewählten Datei (ohne Dateierweiterung) und der neuen
Dateierweiterung '.tpdm.zip' zusammen. Die Zip-Datei kann in ei-
nem weiteren Schritt z. B. in das Datei-System exportiert oder an
einen E-Mail-Empfänger verschickt werden (siehe entsprechende
Abschnitte).

8.11 Dateien aus PDM an "Eigene Dateien"


im Datei-System schicken

1. Datei-Browser von TruTops öffnen (z. B. über >Datei


>Datei-Browser).
2. Datei(en) suchen, die gezippt werden soll(en).
3. Datei(en) markieren.
4. Mit rechter Maustaste Kontextmenü öffnen.
5. >Senden an... wählen.
6. >Eigene Dateien wählen.

S152DE 2007-09-07 Datei-Browser von TruTops 1-37


9. Datei-Eigenschaften

9.1 Datei-Eigenschaften einsehen

Hinweis
Eigenschaften von Dateien, die auf einem Betriebssystem mit
anderer Sprache geschrieben wurden und Sonderzeichen enthal-
ten, werden gegebenenfalls falsch dargestellt.

¾ Entweder
¾ (Mit PDM) Die Eigenschaften einer Datei beim Prüfen der
Abhängigkeiten einblenden (siehe "Abhängigkeiten zwi-
schen Dateien", S. 1-44).
oder
¾ Datei-Browser von TruTops öffnen (z. B. über >Datei
>Datei-Browser).
¾ Datei suchen, deren Eigenschaften eingeblendet werden
sollen.
¾ Datei markieren.
¾ Mit rechter Maustaste Kontextmenü öffnen.
¾ >Eigenschaften wählen.
Die Maske "Eigenschaften...", Karteikarte "Allgemein" wird
eingeblendet.
¾ Um alle Informationen zur Datei einzublenden: Karteikarte
"Dateiinfo" wählen.
¾ Gegebenenfalls "nicht belegte Attribute ausblenden" wäh-
len.

1-38 Grundlagen 2007-09-07 S152DE


10. Dateien und Ordner
importieren/exportieren (PDM)

10.1 Dateien über den Windows-Explorer


importieren/exportieren (PDM)

Die PDM-Dateiablage kann wie ein normaler freigegebener Win-


dows-Ordner bzw. freigegebenes Netzlaufwerk genutzt werden.
Damit können z. B. Zeichnungen aus einem CAD-System direkt im
PDM abgelegt werden.

PDM Netzwerklaufwerk 1. Entweder


verbinden
¾ Windows-Explorer starten.
¾ >Extras >Netzlaufwerk verbinden … wählen.
¾ Laufwerk wählen.
¾ Unter "Ordner"\\Servername\trumpf_pdm2 eingeben
oder über Durchsuchen'\\Servername\trumpf_pdm2' su-
chen. (Servername = Name des Servers, auf dem PDM
installiert wurde.)
¾ Fertig stellen wählen.
oder
¾ Über >Start >Programme >Zubehör >Eingabeaufforderung
die Eingabeaufforderung von Windows starten.
¾ NET USE P: \\Servername\trumpf_pdm2 eingeben.
(Servername = Name des Servers, auf dem PDM installiert
wurde. Als Laufwerksbuchstabe kann jeder freie
Laufwerksbuchstabe gewählt werden.)
Dateien 2. Über das gewählte Laufwerk Dateien und Verzeichnisse in
importieren/exportieren PDM ablegen bzw. aus PDM auslesen.

S152DE 2007-09-07 Dateien und Ordner importieren/exportieren (PDM) 1-39


10.2 Dateien und einzelne Ordner über den
Datei-Browser importieren (PDM)

Der Import von Dateien und Ordnern über den Datei-Browser von
TruTops läuft wie folgt ab:
• PDM übernimmt die Ordnerstruktur aus dem Dateisystem und
sorgt für die richtige Reihenfolge. Alle Unterordner werden mit
importiert und deren Struktur übernommen. Der Zielordner im
PDM kann an einer beliebigen Stelle liegen.
• TruTops ermittelt bestehende Abhängigkeiten zwischen den
Dateien und speichert diese ab.

Hinweise
• Wenn ein *.GEO nach dem Import in einen anderen Ordner
verschoben wird, löscht TruTops die Abhängigkeit zu allen Ta-
feln, auf denen das *.GEO verschachtelt war.
• Es können nur Abhängigkeiten zu Dateien aufgebaut werden,
die sich ebenfalls im PDM befinden. Wenn z. B. eine
verschachtelte Tafel (*.TAF) importiert wird, bevor die Teile
(*.GEO) importiert sind, werden keine Abhängigkeiten erzeugt.
• Je nach Dateiformat können beim Import nicht alle Abhängig-
keiten zwischen den Dateien ermittelt werden. Beispielsweise
werden Abhängigkeiten zu .pdf-Dateien beim Erstellen in Tru-
Tops gesetzt. Beim Export aus PDM oder Re-Import in PDM
können keine Abhängigkeiten aus .PDF-Dateien gelesen wer-
den.

Importordner wählen 1. Datei-Browser von TruTops öffnen (z. B. über >Datei


>Datei-Browser).
2. In den Ordner wechseln, in den importiert werden soll.
3. Mit rechter Maustaste Kontextmenü öffnen.
Ordner importieren? 4. >Verzeichnis importieren wählen.
Die Maske "Verzeichnis importieren" wird eingeblendet.
5. In den Ordner wechseln, der importiert werden soll.
6. Ordner markieren.

Datei importieren? Hinweis


Damit die Abhängigkeiten zwischen den Dateien aufgebaut
werden können, Dateien immer in der Reihenfolge ihrer
Entstehung oder ordnerweise importieren.
7. >Datei importieren wählen.
Die Maske "Datei(en) importieren" wird eingeblendet.
Die Maske verfügt über die gleichen Funktionalitäten wie der
Datei-Browser selbst (z. B. Listenfeld der Dateien um weitere
Details ergänzen, Dateien in der Filteransicht suchen...; siehe
Abschnitt "Datei-Browser von TruTops").

1-40 Grundlagen 2007-09-07 S152DE


8. Um in der Ordneransicht ( ) die Dateiauswahl einzuschrän-
ken: Listenfeld "Dateityp" mit ▼ öffnen.
9. Dateityp wählen.
10. Gesuchte Dateien markieren. Um mehrere Dateien zu markie-
ren: <Strg> bzw. <Ctrl> gedrückt halten.
11. OK wählen.

10.3 Mehrere Ordner in einem Arbeitsschritt


importieren (PDM)

Über den "PDM Importer" können mehrere (voneinander unabhän-


gige) Ordner in einem Arbeitsschritt in TruTops PDM importiert
werden.
Je Ordner kann hierbei zusätzlich ein unterschiedlicher Zielordner
in TruTops PDM gewählt werden. TruTops ermittelt bestehende
Abhängigkeiten zwischen den Dateien und speichert diese ab.

Ordner wählen 1. >Start >Programme >TRUMPF.NET >PDM Importer wählen.


2. In der Maske "PDM-Verzeichnis-Import" Ordner markieren, der
importiert werden soll.
3. Ordner mit in rechtes Listenfeld übertragen.
4. Um weitere Ordner zu importieren: Schritte 2. und 3. wiederho-
len.
Zielpfade festlegen 5. Ordnersymbol unter "Zielpfad" mit rechter Maustaste ankli-
cken.
Die Maske "Auswahl des PDM-Zielpfades" wird eingeblendet.
6. Zielordner wählen.
7. OK wählen.
Ordner aus Import-Liste 8. Ordner, der gelöscht werden soll, markieren.
löschen?
9. wählen.

Datei-Abhängigkeiten nach Hinweis


dem Import aktualisieren Beim Import von Ordnern werden die Abhängigkeiten zwischen
den Dateien automatisch geprüft und im PDM eingetragen.
Eine '.TAF' z. B. weiß, welche '.GEO' sie verwendet. Ein '.GEO'
weiß jedoch nicht, in welchen '.TAF' es verwendet wird.
Wenn zuerst alle '.TAF' aus einem Ordner importiert werden
und anschließend die dazugehörigen '.GEO' aus einem ande-
ren Ordner, können die Abhängigkeiten beim Import nicht
eingetragen werden.
10. Um die Abhängigkeiten nach dem Import korrekt zu setzen:
"Datei-Abhängigkeiten nach dem Import aktualisieren" wählen.

S152DE 2007-09-07 Dateien und Ordner importieren/exportieren (PDM) 1-41


Import starten 11. Wenn alle Ordner, die importiert werden sollen, in das rechte
Listenfeld übertragen und die Zielordner festgelegt wurden:
Verzeichnis-Import starten wählen.
12. Nach dem Import: Beenden wählen.

10.4 Dateien über den Datei-Browser von


TruTops exportieren (PDM)

1. Datei-Browser von TruTops öffnen (z. B. über >Datei


>Datei-Browser).
2. Entweder
¾ In den Ordner wechseln, der exportiert werden soll.
oder
¾ In den Ordner wechseln, aus dem Dateien exportiert wer-
den sollen.
¾ Datei(en) markieren, die exportiert werden sollen. Um
mehrere Dateien zu markieren: <Strg> bzw. <Ctrl> ge-
drückt halten.
3. Mit rechter Maustaste Kontextmenü öffnen.
4. >Exportieren wählen.
Die Maske "Zielpfad für Export ..." wird eingeblendet.
5. In den Ordner wechseln, in das exportiert werden soll.
6. Ordner markieren.
7. OK wählen.

1-42 Grundlagen 2007-09-07 S152DE


10.5 Dateien über
Eingabeaufforderung/Skript
importieren/exportieren (PDM)

Dateien und Ordner können auch über die Eingabeaufforderung


von Windows oder automatisiert über Skriptdateien (*.bat) in PDM
importiert oder aus PDM exportiert werden (siehe
"PDM-Funktionen über Eingabeaufforderung/Skripte aufrufen
(pdmCLI.exe)", S. 1-23).

Export/Import über die 1. Eingabeaufforderung von Windows starten.


Eingabeaufforderung
2. In den Ordner '…:\TRUMPF.NET\Utils\PDM2\bin' wechseln.
Datei exportieren 3. Um Dateien zu exportieren folgenden Befehl eingeben (alles in
eine Zeile, Schrägstriche bzw. Backslashes und Leerstellen
beachten!). Hervorgehobene Beispielnamen durch tatsächli-
che Namen ersetzen:
pdmCLI.exe Get --service-name=ToPs_PDM --port-
address=servername:9999 --target-directory=
C:\Zielverzeichnis /Quellverzeichnis/Beispiel
datei.geo
4. <Enter> bzw. <Return> drücken (↲ ).

Verzeichnis exportieren 5. Um Verzeichnisse zu exportieren folgenden Befehl eingeben


(alles in eine Zeile, Schrägstriche bzw. Backslashes und
Leerstellen beachten!). Hervorgehobene Beispielnamen
durch tatsächliche Namen ersetzen:
pdmCLI.exe Get --service-name=TruTopsPDM2 --
port-address=servername:9999 --recursive --
use-entity-directory --target-directory=
C:\Zielverzeichnis /Quellverzeichnis/Beispiel
verzeichnis
6. <Enter> bzw. <Return> drücken (↲ ).

Datei importieren 7. Um Dateien zu importieren folgenden Befehl eingeben (alles in


eine Zeile, Schrägstriche bzw. Backslashes und Leerstellen
beachten!). Hervorgehobene Beispielnamen durch tatsächli-
che Namen ersetzen:
pdmCLI.exe Put --service-name=TruTopsPDM2 --
port-address=servername:9999 --target-
directory=/Zielverzeichnis C:\Quellverzeichnis
\ Beispieldatei.geo
8. <Enter> bzw. <Return> drücken (↲ ).

Automatisierter Ex-/Import 9. cd C:\TRUMPF.NET\Utils\PDM2\bin in eine


über Skriptdateien selbstgeschriebene BAT-Skriptdatei (*.bat) schreiben.
10. Obige (beispielhafte) Befehlszeilen ergänzen.

S152DE 2007-09-07 Dateien und Ordner importieren/exportieren (PDM) 1-43


11. Abhängigkeiten zwischen Dateien

11.1 Abhängigkeiten zwischen Dateien


prüfen (PDM)

Eine Datei kann einerseits die Grundlage für andere Dateien sein,
andererseits auf anderen Dateien basieren. Das Prüfen der
Abhängigkeiten ist z. B. dann wichtig, wenn eine Datei geändert
oder gelöscht werden soll.
Beispiel: Datei ist Grundlage für andere Dateien
• Auf welchen Tafeln (*.TAF) wurde ein bestimmtes Teil (*.GEO)
bereits verschachtelt?
• In welchen NC-Programmen (*.LST) kommt ein bestimmtes
(*.GEO) vor?

Beispiel: Datei verwendet folgende andere Dateien:


• Welche Teile (*.GEO) wurden auf einer bestimmten Tafel
(*.TAF) verschachtelt?

Hinweis
Wenn ein *.GEO nach dem Import in einen anderen Ordner
verschoben wurde, löscht TruTops die Abhängigkeit zu allen Ta-
feln, auf denen das *.GEO verschachtelt war.

1. Datei-Browser von TruTops öffnen (z. B. über >Datei


>Datei-Browser).
2. Datei suchen, deren Abhängigkeiten geprüft werden sollen.
3. Datei markieren.
4. Mit rechter Maustaste Kontextmenü öffnen.
5. >Abhängigkeiten wählen (wenn >Abhängigkeiten ausgegraut
ist, bestehen für die Datei keine Abhängigkeiten.)
6. Um zu prüfen, welche anderen Dateien die Datei verwendet:
Karteikarte "Verwendet..." wählen.
7. Um zu prüfen, für welche anderen Dateien die Datei Grundlage
ist: Karteikarte "Grundlage für..." wählen.

1-44 Grundlagen 2007-09-07 S152DE


Fig. 41785de

8. Um die Darstellung nach Dateitypen zu gruppieren: "Nach


Dateityp gruppieren" wählen.
9. Um eine Vorschau auf abhängige Dateien einzublenden: "Vor-
schau" wählen (selbsthaltend) und gewünschte Datei markie-
ren.

S152DE 2007-09-07 Abhängigkeiten zwischen Dateien 1-45


11.2 Abhängige Dateien löschen,
exportieren, Eigenschaften einblenden

Maske "Abhängigkeiten" 1. Datei-Browser von TruTops öffnen (z. B. über >Datei


einblenden >Datei-Browser).
2. Datei suchen, deren Abhängigkeiten geprüft werden sollen.
3. Datei markieren.
4. Mit rechter Maustaste Kontextmenü öffnen.
5. >Abhängigkeiten wählen (wenn >Abhängigkeiten ausgegraut
ist, bestehen für die Datei keine Abhängigkeiten.)
Abhängige Dateien löschen? 6. In der Maske "Abhängigkeiten" Datei markieren, die gelöscht
werden soll.
7. Mit rechter Maustaste Kontextmenü öffnen.
8. >Löschen wählen.
Abhängige Dateien 9. Datei(en) markieren, die exportiert werden sollen. Um mehrere
exportieren? Dateien zu markieren: <Strg> bzw. <Ctrl> gedrückt halten.
10. Mit rechter Maustaste Kontextmenü öffnen.
11. >Exportieren wählen.
Die Maske "Zielpfad für Export ..." wird eingeblendet.
12. In das Verzeichnis wechseln, in das exportiert werden soll.
13. Verzeichnis markieren.
14. OK wählen.
Eigenschaften abhängiger 15. Datei(en) markieren, deren Eigenschaften eingeblendet wer-
Dateien einblenden? den sollen. Um mehrere Dateien zu markieren: <Strg> bzw.
<Ctrl> gedrückt halten.
16. Mit rechter Maustaste Kontextmenü öffnen.
17. >Eigenschaften wählen.
Die Eigenschaften der Datei werden eingeblendet.

1-46 Grundlagen 2007-09-07 S152DE


12. Aktualität von Dateien

12.1 Aktualität von Dateien beim Laden und


Speichern in TruTops automatisch
prüfen (PDM)

¾ Um beim Laden von Dateien in TruTops die Aktualität automa-


tisch zu prüfen: Wert der Variablen "PDMWarningMode" im
öffentlichen Systemregelwerk auf den gewünschten Wert set-
zen (siehe Software-Handbücher TruTops Laser oder Tru-
Tops Punch, Kapitel "Grundlegende Daten einstellen"):
– 0 = Aktualität nicht prüfen.
– 1 = Aktualität beim Laden prüfen.
– 2 = Aktualität beim Speichern prüfen.
– 3 = Aktualität beim Laden und beim Speichern prüfen.

S152DE 2007-09-07 Aktualität von Dateien 1-47


13. Merkmale: Eine Eigenschaft von
Elementen und Konturen

Ein Merkmal ist eine Eigenschaft, die ein oder mehrere Elemente
oder eine oder mehrere Konturen besitzen.
Merkmale werden im TruTops CAD erzeugt, in der geo-Datei
gespeichert und können in anderen TruTops-Anwendungen ausge-
wertet werden.

Vorteile:
• Die Lochreihen- und Lochgitterbearbeitung ist komfortabler
einsetzbar:
Lochreihen, die in TruTops CAD über >Erstellen >Makros
>Lochreihe erzeugt wurden, können in anderen Tru-
Tops-Anwendungen als solche ausgewertet werden. Die Um-
wandlung in Lochreihen entfällt. Dadurch ist es möglich, auch
nicht-achs-parallele Lochreihen zu erzeugen. Das
NC-Programm wird kürzer.
• In TruTops CAD werden Geometrien, die die Eigenschaft
Merkmal besitzen, als eine Einheit interpretiert. Alle Aktionen
werden auf die gesamte Einheit angewendet, was den
Zeichenaufwand stark reduziert.

13.1 "Merkmal fixiert" ein- bzw. ausschalten


- Verhalten von TruTops

"Merkmal fixiert" ist aktiv:


• Mit der Eigenschaft Merkmal werden bestimmte Elemente zu
einer Einheit zusammengefasst. Wenn "Merkmal fixiert" aktiv
ist, wird somit eine bestimmte Aktion entweder auf die kom-
plette Einheit (d. h. auf alle Elemente) angewendet oder die
Aktion wird abgelehnt.
Zum Beispiel kann ein einzelnes Element der Einheit "Einzel-
loch Quadrat" nicht gelöscht werden. Es wird das gesamte
Einzelloch gelöscht.
• Alle unzulässigen Aktionen führen dazu, dass die Kontur
oder das Element in der Farbe Rosa dargestellt wird. Die farbli-
che Hervorhebung bleibt bis zum nächsten Neuzeichnen erhal-
ten.
Beispiele:
Ein Einzelhub lässt sich nicht dehnen. Der Einzelhub wird in
der Farbe Rosa dargestellt.
Das Stutzen von Elementen ist bei Einzelhüben nicht möglich.
Die Elemente werden in der Farbe Rosa dargestellt.
• Das Anklicken eines Elements führt dazu, dass die komplette
Einheit (alle Elemente) ausgewählt wird. Beim Einrahmen ei-
nes Elements mit der Maus wird eine Aktion nur dann ausge-
führt, wenn die komplette Einheit eingerahmt wurde.

1-48 Grundlagen 2007-09-07 S152DE


"Merkmal fixiert" ist nicht aktiv:
• Wenn "Merkmal fixiert" nicht aktiv ist, können die Elemente
von Konturen mit der Eigenschaft Merkmal beliebig geändert
werden. Zum Beispiel kann ein einzelnes Element des Einzel-
lochs Quadrat gelöscht werden. Bei der Änderung geht die
Eigenschaft Merkmal verloren und die Darstellungsfarbe
"orange" wird wieder auf die normale Linienfarbe zurückge-
setzt.
Beispiel "Merkmal fixiert" Löschen Auswirkung

aktiv nicht Element Kontur


aktiv
Einzelloch Quadrat X X Das gesamte Einzelloch wird gelöscht.
X X Das gesamte Einzelloch wird gelöscht.
X X Das einzelne Element des Einzellochs wird ge-
löscht.
Die Darstellungsfarbe wechselt von orange auf die
normale Linienfarbe. Das Merkmal wird aufgelöst.
X X Das gesamte Einzelloch wird gelöscht.
Lochreihe Quadrat X X Die gesamte Lochreihe wird gelöscht.
X X Die Lochreihe bleibt unverändert erhalten.
Die angeklickte Kontur der Lochreihe wird rosa
dargestellt.
Wenn die Zeichnung aktualisiert wird ( ), wird der
Ausgangszustand wieder hergestellt.
X X Das angeklickte Element der Kontur wird gelöscht.
Die verbleibenden Löcher werden zu kleineren
Lochreihen zusammengefasst.
(Beispiel: Lochreihe mit 10 Löchern, ein Element von
Loch 3 wird gelöscht: Eine der neuen Lochreihen
besteht aus Loch 1 und 2, die andere aus Loch 4 bis
10.)
X X Die angeklickte Kontur wird gelöscht.
Die verbleibenden Löcher werden zu kleineren
Lochreihen zusammengefasst.
(Beispiel: Lochreihe mit 10 Löchern, ein Element von
Loch 3 wird gelöscht: Eine der neuen Lochreihen
besteht aus Loch 1 und 2, die andere aus Loch 4 bis
10.)
Tab. 1-3

"Merkmal fixiert" ein- und 1. >Bearbeiten >Merkmal fixiert wählen.


ausschalten
oder
¾ Merkmale fixieren wählen . (Wenn "Merkmal fixiert" akti-
viert ist, ist die Schaltfläche gedrückt).
Merkmale hervorheben 2. Merkmale hervorheben wählen .
Die Merkmale werden orange dargestellt.
Merkmale entfernen 3. >Bearbeiten >Löschen >Merkmale wählen.
oder

S152DE 2007-09-07 Merkmale: Eine Eigenschaft von Elementen und 1-49


Konturen
¾ Merkmale löschen wählen .

13.2 Klinkungen: Erweiterte Möglichkeiten


durch die Eigenschaft "Merkmal"

Die Eigenschaft "Merkmal" erweitert automatisch Ihre Möglichkei-


ten, Klinkungen zu gestalten und zu bearbeiten:
• Klinkungen lassen sich um Rundungen, Fasen oder Unterklin-
kungen erweitern.
• Aus einer Klinkung können Rundungen, Fasen, Freistiche oder
Unterklinkungen entfernt werden. Angrenzende Klinkungsele-
mente verbindet TruTops CAD automatisch.
• Wird eine Klinkung komplett gelöscht, werden angrenzende
Elemente wieder miteinander verbunden.
• Klinkungen lassen sich kopieren, verschieben, drehen, spie-
geln und dehnen.
• Endelemente von Klinkungen können in ihrer Länge geändert
werden.

1-50 Grundlagen 2007-09-07 S152DE


14. Bildschirmdarstellung

14.1 Fenstergröße anpassen

Die Fenstergröße lässt sich stufenlos anpassen. Das ist z. B. dann


von Vorteil, wenn parallel mit der Online-Dokumentation gearbeitet
werden soll, oder wenn die Startleiste über der Tru-
Tops-Kommandoleiste liegt.

¾ Fensterrahmen mit der Maus in die gewünschte Größe ziehen.

14.2 Arbeitsfläche vergrößern bzw.


reduzieren

1. Um die Arbeitsfläche zu vergrößern: Mit der Maus auf die


senkrechte Linie neben der blauen Leiste klicken (auf der rech-
ten Seite).
Die blaue Leiste wird reduziert.
2. Um die Arbeitsfläche wieder zu reduzieren: Mit der Maus auf
die blaue Linie am linken Rand von TruTops klicken.

14.3 Farbschema ändern

Folgende Farbschemen sind möglich:


• Heller (weißer) Hintergrund.
• Dunkler (schwarzer) Hintergrund.
• Blauer Hintergrund.
• Grauer Hintergrund.

Jedes Farbschema wirkt sich nur auf die jeweilige Anwendung aus,
in der man sich gerade befindet (CAD, Nest, Laser, Punch ...).

1. Entweder
¾ >Extras >Optionen... wählen.
oder
¾ >Ansicht >Symbolleisten >Anpassen... wählen.
¾ Karteikarte "Optionen" wählen.
2. Farbschema mit ▼ öffnen und gewünschtes Farbschema
markieren.

S152DE 2007-09-07 Bildschirmdarstellung 1-51


14.4 Masken und Meldungen auf der
Oberfläche verschieben

Masken und Meldungen lassen sich in TruTops frei auf der


Oberfläche verschieben. Das ist z. B. dann von Vorteil, wenn eine
Meldung und die Objekte unter der Meldung sichtbar sein sollen.

1. Titelzeile der Maske oder Meldung anklicken.


2. Mit gedrückter Maus in die gewünschte Position schieben.

1-52 Grundlagen 2007-09-07 S152DE


15. Darstellung von Zeichnungen

15.1 Darstellung einer Zeichnung neu


aufbauen

¾ Entweder
¾ >Ansicht >Zoom >Aktualisieren wählen.
oder
¾ <F5>-Taste drücken.
oder
¾ Zeichnung aktualisieren wählen .

15.2 Zeichnung vollständig darstellen

¾ Entweder
¾ >Ansicht >Zoom >Alles wählen.
oder
¾ <Strg>+<T> drücken.
oder
¾ Totalansicht wählen .

15.3 Detailansicht einblenden

Gewünschtes Detail einboxen 1. Entweder


¾ >Ansicht >Zoom >Detail wählen.
oder
¾ Detailansicht wählen .
2. Ersten Punkt der Box mit dem Mauszeiger (Cursor) anklicken.
3. Gegenüberliegenden Punkt der Box anklicken.
Zoom vergrößern 4. Mit der rechten Maustaste auf das gewünschte Detail im
(detaillieren) Grafikbereich klicken.
Es wird in die Grafik gezoomt. Der Pickpunkt im Grafikbereich
wird neuer Mittelpunkt.

S152DE 2007-09-07 Darstellung von Zeichnungen 1-53


Zoom verkleinern 5. Mit der mittleren Maustaste auf das gewünschte Detail im
Grafikbereich klicken. (Wenn eine Wheelmaus verwendet wird:
Rad der Wheelmaus drücken).
Es wird aus der Grafik herausgezoomt. Der Pickpunkt im
Grafikbereich wird neuer Mittelpunkt.

15.4 Bildschirmausschnitt verschieben

¾ Entweder
¾ >Ansicht >Zoom wählen.
¾ >Nach oben, >Nach unten, >Nach links oder >Nach rechts
wählen.
oder
¾ Mauszeiger (Cursor) als Anfasser im Arbeitsbereich
platzieren.
¾ Rad der Wheelmaus (bzw. mittlere Maustaste) gedrückt
halten.
¾ Mauszeiger verschieben.

Tipp
Je nach gewohnter Arbeitsweise kann zusätzlich die
<Strg>-Taste gedrückt werden. Erforderlich ist dies jedoch
nicht.

15.5 Zeichnung zoomen

¾ Entweder
¾ Um stufenlos zu zoomen: Mauszeiger (Cursor) im
Arbeitsbereich platzieren.
¾ Rechte Maustaste gedrückt halten.
¾ Maus nach unten (verkleinern) oder oben (vergrößern)
schieben.
oder
¾ Um schrittweise zu zoomen: Mauszeiger (Cursor) im Ar-
beitsbereich platzieren.
¾ <Strg>-Taste gedrückt halten.
¾ Mit dem Rad der Wheelmaus Darstellung vergrößern oder
verkleinern.

1-54 Grundlagen 2007-09-07 S152DE


15.6 Letzte Ansicht holen

TruTops merkt sich jeweils die letzten Ansicht, die über eine
Schaltfläche oder mit der Maus eingestellt wurde.

¾ Entweder
¾ >Ansicht >Zoom >Letzter Zoom wählen.
oder
¾ Letzte Ansicht anzeigen wählen .

15.7 Ansicht merken und wieder holen

Ansicht merken 1. Mit der Maus oder über die Schaltflächen Totalansicht
bzw. Detailansicht Ansicht einstellen, die gespeichert
werden soll.
2. Entweder
¾ >Ansicht >Zoom >Zoom merken wählen.
oder
¾ Ansicht merken wählen .
Gespeicherte Ansicht holen 3. Entweder
¾ >Ansicht >Zoom >Zoom holen wählen.
oder
¾ Ansicht holen wählen .

15.8 Konturpunkte ein- und ausblenden

¾ Entweder
¾ >Ansicht >Alle Punkte bzw. >Ansicht >Offene Punkte wäh-
len.
oder
¾ Alle Punkte anzeigen bzw. Offene Punkte anzeigen
wählen.

S152DE 2007-09-07 Darstellung von Zeichnungen 1-55


16. TruTops mit der Maus bedienen

16.1 Mauszeiger in Masken automatisch auf


OK setzen

1. >Extras >Daten ändern... wählen.


2. >Benutzer >Konfiguration wählen.
Die Maske "Konfiguration" wird eingeblendet.
3. "Mauszeiger auf OK setzen" wählen.
4. Ändern wählen.

1-56 Grundlagen 2007-09-07 S152DE


17. TruTops mit der Tastatur bedienen

17.1 Tastaturbefehle und Shortcuts von


Windows verwenden

TruTops lässt sich jetzt auch über die gewohnten Tastaturbefehle


bzw. Shortcuts von Windows bedienen:
• Alle Menüpunkte, die mit einem Shortcut verknüpft sind, wur-
den entsprechend gekennzeichnet (z. B. >Datei >Öffnen...:
<Strg>+<O>).
• Die Tastaturbefehle für den Kommandoblock (9) (siehe "Fig.
50209de", S. 1-14) werden im entsprechenden Tooltip ange-
zeigt:
– Alles: <Strg>+<Enter> (↲ ) bzw. <Strg>+<Return> (↲ ).
– Ende: <Esc>.
– Ok: <Enter> bzw. <Return> (↲ ).

Beispiel 1 1. Um eine Datei zu speichern: <Strg>+<S> drücken (anstatt


>Datei >Speichern zu wählen).
Beispiel 2 2. Um eine Aktion rückgängig zu machen: <Strg>+<Z> drücken
(anstatt >Bearbeiten >Rückgängig zu wählen).

17.2 Zahlenwerte und Koordinaten


eingeben

Dezimalzahlen eingeben 1. Dezimalzahlen mit Punkt getrennt eingeben. (Beispiel: 30.5


eingeben.)
2. <Enter> bzw. <Return> drücken (↲ ).
Koordinaten eingeben 3. X-und Y-Koordinaten mit Komma getrennt eingeben. (Beispiel:
X = "10 mm", Y = "20,5 mm": 10,20.5 eingeben.)
4. <Enter> bzw. <Return> drücken (↲ ).

17.3 Texte in Eingabefelder eingeben

1. Mit dem Mauszeiger (Cursor) in das Eingabefeld klicken.


2. Zeichen nacheinander eingeben.
3. Um die Eingabe zu bestätigen: <Enter> bzw. <Return> drü-
cken (↲ ).

S152DE 2007-09-07 TruTops mit der Tastatur bedienen 1-57


17.4 Tastenfunktionen von TruTops
verwenden

Bei der Neuinstallation und bei einem Update von TruTops werden
in den einzelnen Anwendungen automatisch die Win-
dows-Tastenfunktionen eingestellt. Auf Wunsch kann jedoch
weiterhin mit den TruTops-eigenen Tastenfunktionen gearbeitet
werden.

Hinweis
Die Tastenfunktionen müssen in jeder vorhandenen Anwendung
separat eingestellt werden.

1. Anwendung wählen, in der die TruTops-eigenen Tastenfunktio-


nen eingestellt werden sollen.
2. >Extras >Daten ändern... wählen.
3. >Benutzer >Konfiguration wählen.
Die Maske "Konfiguration" wird eingeblendet.
4. "TruTops Tastenfunktionen einstellen" wählen.
5. Ändern wählen.

Taste Konfiguration
TruTops Tastenfunktion Windows Tastenfunktion
↲ In nächstes Eingabefeld springen. Maske bestätigen; entspricht: Ok
drücken.
<↑>, <↓> - Zeichen in Eingabefeldern löschen.
<SHIFT>+<Backspace> Zeichen in Eingabefeldern löschen. Zeichen in Eingabefeldern löschen.
<Tab> In nächstes Eingabefeld springen. Der gesamte Feldinhalt wird automatisch
markiert.
<Tab>+<→> oder <Tab>+<←> In nächstes Eingabefeld springen. Die automatische Markierung des gesam-
ten Feldinhalts wird entfernt.
<SHIFT> gedrückt halten, mit <→> Ab Cursorposition ausgewählten Feldinhalt markieren.
oder <←>Bereich markieren.
<SHIFT> gedrückt halten + <Pos 1> Ab Cursorposition bis zum Beginn des Eingabefelds markieren.
(deutsche Tastatur) bzw. <Home>
(englische Tastatur).
<SHIFT> gedrückt halten + <Ende> Ab Cursorposition bis zum Ende des Eingabefelds markieren.
(deutsche Tastatur) bzw. <End>
(englische Tastatur).
(Feldinhalt ist markiert) Markierten Feldinhalt löschen.
<Entf> (deutsche Tastatur) bzw.
<Del> (englische Tastatur)
(Feldinhalt ist markiert) Markierter Feldinhalt wird gegen gedrücktes Zeichen ersetzt.
Gewünschtes Zeichen drücken.
<SHIFT>+<Tab> - In vorheriges Eingabefeld springen.
<Esc> Zeichen in Eingabefeldern löschen. Maske schließen; entspricht: Abbruch
drücken.
Tastenfunktionen von TruTops bzw. Windows Tab. 1-4

1-58 Grundlagen 2007-09-07 S152DE


17.5 "Kopieren" – "Einfügen" verwenden

In allen Eingabefeldern von TruTops steht die Funktion "Kopieren


und Einfügen" zur Verfügung.
Je nach Position des Cursors im Eingabefeld wird der Inhalt kom-
plett oder nur teilweise in die Zwischenablage kopiert.
Beim Einfügen wird der kopierte Inhalt an der Stelle eingefügt, an
der sich der Cursor befindet.
Inhalte der Zwischenablage können auch aus anderen Program-
men in die Eingabefelder von TruTops und umgekehrt eingefügt
werden.

¾ Beim Kopieren und Einfügen wie in nachfolgender Tabelle be-


schrieben vorgehen.

Kopieren Einfügen in leeres Eingabefeld


Position Tastenkombi- Tastenkombi- Resultat
Cursor Ι nation nation
Beispiel123 Ι <CTRL> + <C> <CTRL> + <V> Beispiel123
Ι Beispiel123 oder oder Beispiel123
Beisp Ι iel123 <Strg> + <C> <Strg> + <V> iel123

Kopieren und Einfügen Tab. 1-5

17.6 Tastaturpuffer der Kommandozeile


nutzen (Eingaben wiederholen)

Eingaben und Funktionen, die sich wiederholen, müssen nicht im-


mer wieder neu eingeben werden.
Der Tastaturpuffer speichert Eingaben oder Funktionen, die in die
Kommandozeile eingegeben wurden, oder im Hintergrund
abgelaufen sind. Über den ▼ können die letzten Befehle aufge-
klappt und durchgescrollt werden:

1. Listenfeld der Kommandozeile mit ▼ öffnen.


2. Gewünschten Befehl bzw. gewünschte Eingabe markieren.
3. <Enter> bzw. <Return> drücken (↲ ).
Der Befehl oder die Eingabe werden wiederholt.

S152DE 2007-09-07 TruTops mit der Tastatur bedienen 1-59


18. Der Taschenrechner

Mit dem Taschenrechner sind folgende Aktionen möglich:


• Zahlenwerte und Koordinaten eingeben.
• Rechenoperationen durchführen und gleichzeitig das Ergebnis
der Rechenoperationen eingeben.

Bei der Neuinstallation und bei einem Update von TruTops ist der
Taschenrechner automatisch aktiv. Er lässt sich in allen Modulen
mit der Maus und (eingeschränkt) auch über die Tastatur bedie-
nen. Durch Doppelklick in ein Eingabefeld wird er automatisch
eingeblendet.

Funktion des Bedienung über die Bedienung über die


Taschenrechners Maus Tastatur
Taschenrechner öffnen In ein Eingabefeld für (Nicht möglich)
Zahlenwerte doppelkli-
cken.
Eingabe löschen C / Cl (Nicht möglich)
Taschenrechner verlas- Abbruch <Esc> (Nur möglich,
sen ohne Eingabe zu wenn die Tastenfunktio-
übernehmen nen von Windows
eingestellt sind)
Taschenrechner verlas- OK (Nicht möglich)
sen, Eingabe überneh-
men
Quadrieren x2 (Nicht möglich)
Pi Pi (Nicht möglich)
Multiplizieren * <*>
Dividieren / </>
Addieren + <+>
Subtrahieren - <->
Resultat = ↲
Funktionen des Taschenrechners Tab. 1-6

18.1 Taschenrechner dauerhaft deaktivieren

Bei der Neuinstallation und bei einem Update von TruTops ist der
Taschenrechner automatisch aktiv.

¾ Um den Taschenrechner dauerhaft zu deaktivieren: Wert der


Variable "ST_NumInputWithMouse" im öffentlichen
Systemregelwerk auf 0 setzen (unter >Extras >Daten ändern...
>Regelwerk >System).

1-60 Grundlagen 2007-09-07 S152DE


18.2 Zahlenwerte in Eingabefelder eingeben

1. Mauszeiger (Cursor) in das Eingabefeld für den Zahlenwert


setzen.
2. Doppelklicken.
Der "einfache" Taschenrechner wird eingeblendet:

Fig. 20085de

3. Gewünschte Ziffern und Rechenoperationen anklicken oder mit


der Tastatur eingeben.
4. OK wählen.
Der Taschenrechner wird geschlossen.

18.3 X- und Y-Koordinaten von Punkten


eingeben

1. Taschenrechner wählen (links neben der Kommandozeile).


Der um "Koordinate" erweiterte Taschenrechner wird
eingeblendet.
2. Zahlenwert der X-Koordinate in das Eingabefeld oben einge-
ben.
3. →X wählen.
Der Wert wird in das untere Eingabefeld übernommen.
4. Zahlenwert der Y-Koordinate in das Eingabefeld oben einge-
ben.
5. →Y wählen.
Der Wert wird in das untere Eingabefeld übernommen.
6. OK wählen.
Der Taschenrechner wird geschlossen.

S152DE 2007-09-07 Der Taschenrechner 1-61


19. Suche mit Hilfe von Platzhaltern
(Wildcards)

Platzhalter vereinfachen die Suche, wenn eine Bezeichnung (z. B.


ein Dateiname) oder eine Nummer (z. B. eine Technologietabelle)
nicht genau bekannt sind.

Im Datei-Browser von TruTops können folgende Platzhalter


verwendet werden:
• ? = 1 beliebiges Zeichen.
• * = Beliebige Zeichenfolge.

Bei Datenbankzugriffen (unter >Extras >Daten ändern...) und bei


der Auswahl der Technologietabelle ist das Prozentzeichen ("%")
ein Platzhalter für beliebige Zeichen:
• 1% = 1, anschließend kein, ein oder mehrere beliebige Zei-
chen.
• %1 = kein, ein oder mehrere beliebige Zeichen, anschließend
1.

1-62 Grundlagen 2007-09-07 S152DE


20. TruTops-Lizenz

20.1 TruTops über Zeitlimit-Lizenz nutzen

Wenn TruTops zeitlich begrenzt ohne Dongle genutzt werden soll,


kann eine Zeitlimit-Lizenz beantragt werden.
Die Laufzeit der Zeitlimit-Lizenz beträgt 30 Tage. Nach Ablauf kann
nur in Ausnahmefällen eine erneute Zeitlimit-Lizenz erzeugt wer-
den.

Voraussetzungen
• Netzwerkkarte ist vorhanden (erforderlich zur eindeutigen
Identifizierung des Systems).
• Benutzer besitzt Administrator-Rechte beim Eintragen der Sys-
tem-Identifizierung und des Lizenz-Schlüssels.

Zeitlimit-Lizenz beantragen 1. TruTops starten.


Eine Maske "System-Identifizierung" wird eingeblendet. Sobald
diese Maske eingeblendet wird, beginnt die Laufzeit von 30
Tagen.
2. Entweder
¾ Ziffern- und Buchstabenfolge der "System-Identifizierung"
kopieren und per E-Mail an den Software-Support von
TRUMPF schicken.
oder
¾ Wenn vom TruTops-Rechner aus keine E-Mails verschickt
werden können: Formular anzeigen wählen.
Der Standard-Texteditor blendet eine Datei ein.
¾ Datei speichern und von einem anderen Rechner aus an
den Software-Support von TRUMPF schicken.
3. Um die Maske zu schließen: Abbruch wählen (bei OK käme
eine Fehlermeldung!).
Der Software-Support von TRUMPF schickt den Li-
zenz-Schlüssel und weitere Informationen zu.
Lizenz-Schlüssel eintragen 4. TruTops starten.
Eine Maske "System-Identifizierung" wird eingeblendet.
5. Lizenz-Schlüssel eintragen (aus E-Mail kopieren und einfü-
gen).
6. OK wählen.

S152DE 2007-09-07 TruTops-Lizenz 1-63


21. Drucken

21.1 Textinhalt der Dateien drucken

Der Textinhalt z. B. folgender Dateitypen kann gedruckt werden:


• Zeichnungen ('*.GEO').
• NC-Programme ('*.LST').
• Mehrteillagen ('*.MTL').
• Bearbeitete Geometrie ('*.GMT').
• Andere wie '*.TAF' oder '*.TMT'.

1. >Datei >Drucken >Datei... wählen.


Der Datei-Browser von TruTops wird geöffnet.
2. Dateityp wählen (Bsp.: '*.EIN').
Alle Dateien mit dem gewählten Format, die im aktuellen
Verzeichnis liegen, werden angezeigt.
3. Datei markieren.
4. OK wählen.
Der Inhalt der Datei wird eingeblendet.
5. Drucken wählen.
6. Ok wählen, um die Maske zu schließen.

21.2 Bildschirminhalt drucken

Mit dieser Funktion kann der momentane Stand des Bildschirmes


gedruckt werden.

1. Datei laden, deren Bildschirminhalt gedruckt werden soll.


2. >Datei >Drucken >Bildschirm... wählen.
Die Maske des Standarddruckers wird eingeblendet.
3. Bei Bedarf Einstellungen ändern.
4. OK wählen.
Der Bildschirminhalt wird gedruckt.

1-64 Grundlagen 2007-09-07 S152DE


21.3 Geos als HPGL drucken

TruTops CAD kann GEO-Dateien im Format '*.HPGL' (= Grafikaus-


gabe von Plottern) drucken.

1. Gewünschte Datei im Format '*.GEO' oder '*.DXF' laden.


2. >Datei >Drucken >Plotten... wählen.
Die Maske "Plotten" wird eingeblendet.
3. Gewünschte Einstellungen vornehmen.
4. OK wählen.
Das 'GEO' wird im Format '*.HPGL' gedruckt.

21.4 Etiketten drucken (Option)

Mit dem NC-Nachbearbeitungsprogramm Prepare-Label können


Informationen gespeichert werden, um sie anschließend mit dem
Programm Label-Printer auf Etiketten drucken zu können.
Ein Etikett kann z. B. einen Strichkode, die Zeichnung eines Teils
oder andere Informationen enthalten.

1. >NC-Programm >NC-Programm >Start wählen.


Die Maske "NC-Programm" erzeugen wird eingeblendet.
2. "Einrichteplan" wählen.
3. "Grafisch (*.HTML)" wählen.
4. "Einzelteilgrafik" wählen, wenn die Einzelteilgrafik auf das Eti-
kett gedruckt werden soll.
5. "Parameter""NC Nachbearbeitungsprogramm" wählen.
6. Auswahl mit ▼ öffnen.
7. Prepare_Label wählen.
8. OK wählen.
Solange das NC-Nachbearbeitungsprogramm aktiv ist, werden
Informationen für alle NC-Programme gesammelt. Die
Informationen werden erst beim nächsten Drucken der Etiket-
ten gelöscht.
9. Wenn alle Programme erzeugt sind: >Datei >Ausführen
>LabelPrinter wählen.
"LabelPrinter - Ausgabe Einstellungen" wird eingeblendet.
Im Label-Printer stehen die Informationen aus dem aktuell erzeug-
ten NC-Programm zur Verfügung.

S152DE 2007-09-07 Drucken 1-65


22. Hilfsmittel verwenden

22.1 Hilfslinien zeichnen

Hilfslinie über 2 Punkte zeichnen

1. >Hilfsmittel >Hilfslinie >2 Punkte wählen.


2. Den Anweisungen in der Kommandozeile folgen.

Parallele Hilfslinie zu vorhandener Hilfslinie


zeichnen

Voraussetzung
• Die Zeichnung enthält mindestens eine Hilfslinie.

Fig. 4726

1. >Hilfsmittel >Hilfslinie >Parallel wählen.


2. Hilfslinie (P1) anklicken, zu der eine parallele Linie gezeichnet
werden soll.
3. Für eine parallele Hilfslinie: Punkt (P2) auf der parallelen
Hilfslinie anklicken.
oder
¾ Für mehrere parallele Hilfslinien: Alle Abstände eingeben,
zu denen parallele Hilfslinien gezeichnet werden sollen
(Zahlenwerte durch Leerzeichen trennen. Kein Komma
verwenden. Beispiel: 10 20 30).
4. ↲ drücken.
5. Seite anklicken, auf der die Parallele(n) liegen soll(en).

1-66 Grundlagen 2007-09-07 S152DE


Waagrechte oder senkrechte Hilfslinien
zeichnen

1. >Hilfsmittel >Hilfslinie >Waagrecht wählen.


oder
¾ >Hilfsmittel >Hilfslinie >Senkrecht wählen.
2. Den Anweisungen in der Kommandozeile folgen.

Hilfslinie als Tangente an Bogenelement


und Punkt zeichnen

Voraussetzung
• Die Zeichnung enthält mindestens ein Bogenelement oder ei-
nen Kreis.

P1 Ungefährer Tangentenpunkt P2 Endpunkt der Tangente


Fig. 27381

1. >Hilfsmittel >Hilfslinie >Tangente an Punkt wählen.


2. Den Anweisungen in der Kommandozeile folgen.

S152DE 2007-09-07 Hilfsmittel verwenden 1-67


Rechtwinklige Hilfslinie an Element
zeichnen

P1 Punkt auf Element P2 Anfangspunkt der rechtwinkligen


Hilfslinie
Fig. 4729

1. >Hilfsmittel >Hilfslinie >Rechtwinklig wählen.


2. Den Anweisungen in der Kommandozeile folgen.

Hilfslinie über Punkt und Steigungswinkel


zeichnen

P1 Anfangspunkt Hilfslinie a Winkel


P2 Punkt auf der Hilfslinie
Fig. 4730

1. >Hilfsmittel >Hilfslinie >Winkel X wählen.


2. Den Anweisungen in der Kommandozeile folgen.

1-68 Grundlagen 2007-09-07 S152DE


Hilfslinie über Punkt und Winkel zur
Basislinie zeichnen

P1 Punkt auf Hilfslinie a Winkel zwischen Hilfslinie und


Element
P2 Punkt auf Basislinie
Fig. 4732

1. >Hilfsmittel >Hilfslinie >Winkel zu Linie wählen.


2. Den Anweisungen in der Kommandozeile folgen.

Hilfslinie über Tangente an 2


Bogenelementen zeichnen

P1 Erster Tangentenpunkt P2 Zweiter Tangentenpunkt


Fig. 4731

1. >Hilfsmittel >Hilfslinie >Tangente an 2 Bögen wählen.


2. Den Anweisungen in der Kommandozeile folgen.

S152DE 2007-09-07 Hilfsmittel verwenden 1-69


Mit Hilfslinie Element teilen

Anwendung: Element zwischen 2 beliebigen Punkten (P1) und


(P2) mit einer senkrechten Hilfslinie teilen.

Fig. 4733

1. >Hilfsmittel >Hilfslinie >Teilung wählen.


2. Entweder
¾ Ersten Punkt (P1) anklicken.
oder
¾ Teilungsfaktor (zwischen 0 und 1) eingeben.
Teilungsfaktor 0.5: Die Hilfslinie wird in die Mitte des
Basiselements gelegt.
Teilungsfaktor 0.2 bedeutet, dass die Hilfslinie nach einem
Fünftel des Basiselements gelegt wird.
¾ Ersten Punkt anklicken.
3. Zweiten Punkt (P2) anklicken.

1-70 Grundlagen 2007-09-07 S152DE


22.2 Hilfskreis zeichnen

Hilfskreis über 3 Punkte zeichnen

Fig. 4734

1. >Hilfsmittel >Hilfskreis >3 Punkte wählen.


2. Den Anweisungen in der Kommandozeile folgen.

Hilfskreis über Mittelpunkt und Radius


zeichnen

Fig. 4735

1. >Hilfsmittel >Hilfskreis >Mitte Radius wählen.


2. Den Anweisungen in der Kommandozeile folgen.

S152DE 2007-09-07 Hilfsmittel verwenden 1-71


Hilfskreis über Durchmesser zeichnen

P1 Anfangspunkt Durchmesser P2 Endpunkt Durchmesser


Fig. 4736

1. >Hilfsmittel >Hilfskreis >Durchmesser wählen.


2. Den Anweisungen in der Kommandozeile folgen.

Hilfskreis über Mittelpunkt und


Durchmesser zeichnen

Fig. 4709

1. >Hilfsmittel >Hilfskreis >Mitte - Durchmesser wählen.


2. Den Anweisungen in der Kommandozeile folgen.

1-72 Grundlagen 2007-09-07 S152DE


Konzentrische Hilfskreise zeichnen

Fig. 4737

1. >Hilfsmittel >Hilfskreis >Konzentrisch wählen.


2. Basiskreis (P1) anklicken.
3. Punkt (P2) auf Kreisbogen anklicken.
oder
¾ Abstand eingeben.
Positiver Wert: Konzentrischer Kreis außerhalb des
Basiskreises. Negativer Wert: Konzentrischer Kreis inner-
halb des Basiskreises).

Hilfskreis tangential an 2 Elemente zeichnen

P1 Punkt auf erster Tangente P3 Punkt auf Kreislinie


P2 Punkt auf zweiter Tangente
Fig. 4738

1. >Hilfsmittel >Hilfskreis >2 Tangenten - 1 Punkt wählen.


2. Den Anweisungen in der Kommandozeile folgen.

S152DE 2007-09-07 Hilfsmittel verwenden 1-73


Hilfskreis tangential an ein Element und
zwei Punkte zeichnen

Fig. 4739

1. >Hilfsmittel >Hilfskreis >Tangente - 2 Punkte wählen.


2. Ungefähren Tangentenpunkt (P1) anklicken.
3. Punkt (P2) auf Kreisbogen anklicken.
4. Punkt (P3) auf Kreisbogen anklicken.

Hilfskreis tangential an 3 Elemente zeichnen

P1 Tangentenpunkt auf erstem P3 Tangentenpunkt auf drittem


Element Element
P2 Tangentenpunkt auf zweitem
Element
Fig. 4740

1. >Hilfsmittel >Hilfskreis >3 Tangenten wählen.


2. Den Anweisungen in der Kommandozeile folgen.

1-74 Grundlagen 2007-09-07 S152DE


Hilfskreis tangential an ein Element
zeichnen

P1 Tangentenpunkt P2 Mittelpunkt Hilfskreis


Fig. 4741

1. >Hilfsmittel >Hilfskreis >Tangente - Mitte wählen.


2. Den Anweisungen in der Kommandozeile folgen.

S152DE 2007-09-07 Hilfsmittel verwenden 1-75


22.3 Hilfsgeometrie

Hinweis
Hilfsgeometrien können teilweise oder komplett gelöscht werden.

Hilfsgeometrie löschen

1. >Hilfsmittel >Hilfsgeometrie löschen wählen.


2. Alles wählen, wenn die Hilfsgeometrie komplett gelöscht wer-
den soll.
oder
¾ Elemente einzeln anklicken, wenn bestimmte Hilfsgeomet-
rien gelöscht werden sollen.
3. Totalansicht wählen, um die Oberfläche nach dem Löschen
der Hilfsgeometrien neu aufzubauen.
oder
¾ Fenstereinstellung wechseln.

1-76 Grundlagen 2007-09-07 S152DE


22.4 Messen

Abstand zwischen 2 Punkten messen

1. >Hilfsmittel >Messen >2 Punkte wählen.


2. Den Anweisungen in der Kommandozeile folgen.

Koordinaten eines Punktes messen

1. >Hilfsmittel >Messen >Punkt wählen.


2. Den Anweisungen in der Kommandozeile folgen.

Waagrechten oder senkrechten Abstand


zwischen zwei Punkten messen

1. >Hilfsmittel >Messen >Waagrecht oder >Senkrecht wählen.


2. Den Anweisungen in der Kommandozeile folgen.

Koordinaten, Radius und Durchmesser


eines Kreises messen

1. >Hilfsmittel >Messen >Kreis wählen.


2. Den Anweisungen in der Kommandozeile folgen.

Winkel messen

1. >Hilfsmittel >Messen >Winkel wählen.


2. Den Anweisungen in der Kommandozeile folgen.

S152DE 2007-09-07 Hilfsmittel verwenden 1-77


Länge messen

1. >Hilfsmittel >Messen >Länge wählen.


2. Den Anweisungen in der Kommandozeile folgen.

22.5 Nullpunkt des Koordinatensystems

Nullpunkt versetzen

Hinweis
Wenn der Nullpunkt des Koordinatensystems versetzt wurde, das
*.GEO anschließend gespeichert und neu geladen wird, befindet
sich der Nullpunkt wieder am ursprünglichen Platz: An der linken
unteren Ecke des umschreibenden Rechtecks des geladenen
'*.GEO' (1).

1 Nullpunkt des Koordinatensystems an der linken 2 Versetzter Nullpunkt


unteren Ecke des umschreibenden Rechtecks
Fig. 30651

1. >Hilfsmittel >Nullpunkt versetzen wählen.


2. Neuen Nullpunkt anklicken.

1-78 Grundlagen 2007-09-07 S152DE


Kapitel 2

Grundlegende Daten
einstellen
1. Die Datenbank als Wissensbasis................................. 2-5

2. TRUMPF-Funktionen ..................................................... 2-5

3. Datenverwaltung öffnen................................................ 2-6

4. Maschinendaten............................................................. 2-7
4.1 Maschine konfigurieren.................................................... 2-8
"Grunddaten" der Maschine konfigurieren ................. 2-8
"Laserdaten" konfigurieren ......................................... 2-9
Ausgabe des NC-Programms konfigurieren
("Grenzwerte") .......................................................... 2-10
Spanntechniken konfigurieren (RotoLas II) .............. 2-11
"Rohrdaten" konfigurieren ........................................ 2-12
Auflager erstellen (passwortgeschützt) .................... 2-13
Auflager ändern oder löschen .................................. 2-13
4.2 Maschine kopieren......................................................... 2-14
4.3 Maschine löschen .......................................................... 2-15

S152DE02.DOC 0BGrundlegende Daten einstellen 2-1


5. Materialdaten................................................................ 2-16
5.1 Neues Material erstellen ................................................ 2-16
5.2 Materialdaten ändern..................................................... 2-16
5.3 Materialien löschen........................................................ 2-17

6. Technologietabellen .................................................... 2-18


6.1 Namen der Technologietabellen.................................... 2-19
6.2 Technologietabellen suchen .......................................... 2-20
6.3 Kopfdaten der Technologietabellen ändern................... 2-22
6.4 Technologietabelle kopieren und neue erstellen........... 2-23
6.5 Technologietabelle löschen ........................................... 2-24
6.6 Technologietabellen anzeigen lassen und drucken ...... 2-25
6.7 Technologiedaten der Technologietabellen im
Einzelnen ....................................................................... 2-26
"Allgemein", "Regelwerke" (Siemens) ...................... 2-27
"Allgemein", "Info" (Siemens) ................................... 2-28
"Allgemein", "Schneidkopf" (Siemens) ..................... 2-29
"Allgemein", "Beschleunigungen" (Siemens)............ 2-30
"Allgemein", "Zeiten" (Siemens) ............................... 2-31
"Allgemein", "Laser" (Siemens) ................................ 2-32
"Schneiden", "Allgemein" (Siemens) ........................ 2-33
"Schneiden", "Kontur" (Siemens) ............................. 2-34
"Schneiden", "LLS" (Siemens).................................. 2-35
"Schneiden", "Sensorik" (Siemens) .......................... 2-35
"Schneiden" (Bosch)................................................. 2-36
"Einstechen", "Ohne PierceLine" (Siemens) ............ 2-38
"Einstechen", "Mit PierceLine" (RotoLas,
Siemens)................................................................... 2-39
"Einstechen" (Bosch) ................................................ 2-41
"Anfahren" (Bosch) ................................................... 2-42
"Abdampfen"............................................................. 2-43
"Kennzeichnen" ........................................................ 2-43
"Körnen".................................................................... 2-45
"Sonstig", "Microweld" (Siemens)/"Microweld"
(Bosch) ..................................................................... 2-46
"Regelwerke" (Bosch)............................................... 2-47
6.8 Technologietabellen weitere Regelwerke zuordnen...... 2-48

7. Regelwerke................................................................... 2-49
7.1 Namen der Regelwerke ................................................. 2-49
7.2 Regelwerke suchen ....................................................... 2-50
7.3 Regelwerk kopieren und neues erstellen ...................... 2-52
7.4 Regelwerke löschen ...................................................... 2-53
7.5 Regelwerke anzeigen lassen und drucken.................... 2-54

2-2 0BGrundlegende Daten einstellen S152DE02.DOC


7.6 Technologiedaten der Regelwerke im Einzelnen .......... 2-55
"Allgemein 1" ............................................................ 2-56
"Allgemein 2" ............................................................ 2-58
"Allgemein 3" ............................................................ 2-60
"Allgemein 4" ............................................................ 2-60
"Einstechen" ............................................................. 2-61
"Anfahren"................................................................. 2-62
"Schneiden" .............................................................. 2-65
"Wegfahren".............................................................. 2-67
"Positionieren" .......................................................... 2-69
"Runden"................................................................... 2-70
"Looping" .................................................................. 2-72
"Abdampfen"............................................................. 2-73
7.7 Regelwerke einzelnen Technologietabellen
zuordnen ........................................................................ 2-73

8. Maschinenregelwerk ................................................... 2-74


8.1 Variablen im öffentlichen Maschinenregelwerk
ändern............................................................................ 2-74
8.2 Variablen für ausgewählte Maschine kopieren.............. 2-76
8.3 Beschreibung der Variablen im öffentlichen
Maschinenregelwerk...................................................... 2-77

9. Systemregelwerk ......................................................... 2-86


9.1 Variablen im öffentlichen Systemregelwerk ändern ...... 2-86
9.2 Beschreibung der Variablen im öffentlichen
Systemregelwerk ........................................................... 2-88

10. NC-Ausgabe ................................................................. 2-97


10.1 Beliebige Zyklen ............................................................ 2-97
Beliebige Zyklen anlegen und speichern.................. 2-97
Beliebige Zyklen drucken ......................................... 2-98
Beliebige Zyklen ändern ........................................... 2-99
Beliebige Zyklen kopieren ........................................ 2-99
Beliebige Zyklen aus der Auswahl entfernen ......... 2-100

11. NC-Nachbearbeitungsprogramme, externe


Programme................................................................. 2-101
11.1 NC-Nachbearbeitungsprogramme/externe
Programme eintragen .................................................. 2-101
11.2 Sammelaufruf für mehrere NC-
Nachbearbeitungsprogramme erstellen ...................... 2-105
11.3 NC-Nachbearbeitungsprogramme ändern .................. 2-107
11.4 NC-Nachbearbeitungsprogramme löschen ................. 2-107

S152DE02.DOC 0BGrundlegende Daten einstellen 2-3


12. Benutzerdefinierte Programme ................................ 2-108
12.1 Neue benutzerdefinierte Programme eintragen .......... 2-108

2-4 0BGrundlegende Daten einstellen S152DE02.DOC


1. Die Datenbank als Wissensbasis

In der TruTops-Datenbank steckt das geballte technologische Wis-


sen, das TRUMPF seit Jahren für TRUMPF Maschinen entwickelt
hat und laufend verbessert.
Sie enthält alle Daten, auf die TruTops in den verschiedenen Pha-
sen der Programmierung zurückgreift.
• Maschinendaten.
• Materialdaten.
• Technologietabellen.
• Regelwerke.
• NC-Ausgabedaten (NC-Zyklen, Formate, Zeiten...).
• Kundenzyklen.

Aktuelle Die Technologietabellen und die Regelwerke enthalten die aktuel-


Applikationsparameter len Applikationsparameter, die von der TRUMPF-Verfahrensent-
wicklung freigegeben wurden. In regelmäßigen Abständen werden
Updates der Datensammlungen herausgegeben.

Wissensbasis Die Datenbank ist eine erweiterungsfähige Wissensbasis. Neue


Erkenntnisse der Bearbeitungstechnik können hier eingegeben
werden. Bei der nächsten NC-Programmerstellung greift TruTops
auf diese Daten zurück.

Arbeiten mit einer Datenbank Die Datenbank bietet folgende Möglichkeiten:


• Datensätze erstellen (komplett neu erstellen oder kopieren).
• Datensätze verändern (Einträge ändern).
• Vorhandene Datensätze löschen.

Daten pflegen • Daten eigener Materialien ergänzen.


• Eigene Technologietabellen und Regelwerke anlegen.
• Die in der Datenbank abgelegten Werte prüfen.

Die Datenbank muss in der Datenverwaltung für die individuelle


Maschine konfiguriert werden. Nur so stehen alle benötigten Funk-
tionen für die Bearbeitung in TruTops zur Verfügung.

2. TRUMPF-Funktionen

Bestimmte Funktionen sind durch ein Passwort geschützt. Diese


Daten können nur unter Anleitung des TRUMPF Software-Sup-
ports geöffnet und geändert werden.

S152DE02.DOC 1BDie Datenbank als Wissensbasis 2-5


3. Datenverwaltung öffnen

Sämtliche Standardwerte für Maschinen und Komponenten sind


bereits gesetzt. Die zur Verfügung stehenden Optionen hängen
von der gewählten Maschine ab.

Hinweis
• Änderungen in den Masken sind automatisch gespeichert,
sobald diese mit Weiter oder Beenden verlassen werden.

1. TruTops starten.
2. TruTops Tube öffnen ("Tube" wählen).
3. Gegebenenfalls Maschine wechseln (über Extras >Maschine
wechseln).
Hinweis
Die Datenverwaltung wird grundsätzlich für die aktuell anste-
hende Maschine geöffnet. Innerhalb der geöffneten Datenver-
waltung kann die Maschine nicht gewechselt werden.

Datenverwaltung öffnen 4. Extras >Daten ändern... wählen.

2-6 3BDatenverwaltung öffnen S152DE02.DOC


4. Maschinendaten

Die Maschinendaten sind die Rahmenbedingungen für die NC-Pro-


grammerstellung. TruTops kann für verschiedene Maschinen mit
NC-Schnittstelle konfiguriert werden.

Die technischen Daten der Maschine, des Lasers und der Steu-
erung sind in der Datenbank abgelegt. TruTops greift bei der NC-
Programmerstellung darauf zurück.

Manche Funktionen einer Maschine können in den Maschinen-


daten konfiguriert werden, z. B.:
• Auflager (RotoLas),
• Messprogramme (RotoLas II),
• Spanntechnik ...

Falsche Werte in den Maschinendaten können zu nicht lauf-


fähigen NC-Programmen führen!
¾ Vergewissern Sie sich, dass Ihre Eingaben und Änderungen
Vorsicht richtig sind.
¾ Wenden Sie sich im Zweifelsfall an den TRUMPF-Software-
Support.

Alle erforderlichen Daten Ihrer Maschine können Sie in der aktuel-


len Betriebsanleitung und der aktuellen Programmieranleitung Ihrer
Maschine nachlesen.

S152DE02.DOC 4BMaschinendaten 2-7


4.1 Maschine konfigurieren

"Grunddaten" der Maschine konfigurieren

Folgende Daten gehören zu den "Grunddaten". Sie lassen sich


hier einsehen und/oder ändern:

"Grunddaten 1" • Arbeitsbereich.


• Überfahrbereich.

"Grunddaten 2" • Positioniergeschwindigkeiten des Schneidkopfes in X-, Y- und


Z-Richtung.
• Positioniergeschwindigkeit der Rundachse.
• Beschleunigung und Ruck in X-, Y- und Z-Richtung.
• Beschleunigung und Ruck der Rundachse.

"Grunddaten 3" • Arbeitsrichtung in X- oder in Y-Richtung?


• Reduziertes Anfahren Ja/Nein?
• Gasspülen Ja/Nein?
• Startecke.
(Die Bezeichnungen "links oben", "rechts oben", "links unten"
und "rechts unten" beziehen sich auf die Bildschirmdarstellung.
Der Maschinennullpunkt liegt in dieser Darstellung links unten.)

Grunddaten ändern? 1. Datenverwaltung für die gewünschte Maschine öffnen (Extras


>Daten ändern... wählen).
2. Maschinen >Daten, Grunddaten 1, 2 oder 3 wählen.
3. Daten ändern.
4. Ändern wählen.
Die Änderungen werden gespeichert.

Maske "Grunddaten ..." 5. In eine andere Maske oder ein anderes Menü wechseln.
verlassen

2-8 4BMaschinendaten S152DE02.DOC


"Laserdaten" konfigurieren

Hinweis
Laserdaten 1 und Laserdaten 2 enthalten keine Daten mehr.

Folgende Daten gehören zu den "Laserdaten 3". Sie lassen sich


hier einsehen und ändern.

• Verschleifen (Bahnsteuerbetrieb):
Im Bahnsteuerbetrieb verarbeitet die Steuerung die folgenden
NC-Sätze im voraus. Bei der Änderung der Tangentenrichtung
verschleift sie die Übergänge.
• Bahnslope (Anfahr-Brems-Rampen):
Beim Bahnslope wird eine konstante Geschwindigkeit über die
Satzübergänge erzeugt, so dass der Laser die Werkstückkon-
tur mit konstanter Geschwindigkeit fährt (siehe auch aktuelle
Programmieranleitung zu Maschinen mit Bahnslope).
• Abstandsregelung an/aus?

Hinweis
Die Abstandsregelung muss auch in allen Karteikarten des
Regelwerks entweder aktiviert oder deaktiviert sein.

Karteikarten der Regelwerke mit "Abstandsregelung":


– "Anfahren" (siehe S. 2-62).
– "Schneiden" (siehe S. 2-65).
– "Wegfahren" (siehe S. 2-67).

• Einstechsensorik (PierceLine) ja/nein?


• Mit Hochdruck arbeiten?
• Feed Forward.
• SprintLine ja/nein?
• Reduziertes Einstechen mit SprintLine ja/nein?
• Messzyklen 0, 1, 2 oder 3 zur Bestimmung der Blechdicke
beim Einstechen aktivieren/deaktivieren.

Laserdaten ändern? 1. Datenverwaltung für die gewünschte Maschine öffnen (Extras


>Daten ändern... wählen).
2. Maschinen >Daten >Laserdaten 3 wählen.
3. Daten ändern.
4. Ändern wählen.
Die Änderungen werden gespeichert.

"Laserdaten" verlassen 5. In eine andere Maske oder ein anderes Menü wechseln.

S152DE02.DOC 4BMaschinendaten 2-9


Ausgabe des NC-Programms konfigurieren
("Grenzwerte")

In der Maske "Grenzwerte" können Sie für die Ausgabe des NC-
Programms folgendes festlegen:

• Maximale Anzahl der Stellen des Hauptprogrammnamens und


der Unterprogrammnummer.
Hinweis
Die Stellen werden zusammen gezählt.

• Maximale Werte für die X-, Y-, I- und J-Koordinaten.


(I- und J-Koordinaten: Radius und Endpunkt bei Bögen).

• Satznummer:
Maximale Stellenzahl bei der Zeilennummerierung im NC-Text.

• Name der Maschinenzeichnung.

• Transferpfadname:
In welches Verzeichnis sollen die NC-Programme für den Da-
tentransfer kopiert werden?

• Maximale Anzahl der Stellen für die Programmnamen.


• Satznummerierung.

• Satzinkrement.

• Tabellenausgabe.

• Lasertabellenformat.

• Programmnamen mit führenden Nullen ausgeben?

• Unterprogrammtechnik mit programmierbarer Einzelteildre-


hung? 1

• Bei Siemens-Steuerung: Alphanumerische Programmnamen


zulassen?

NC-Programm-Ausgabe 1. Datenverwaltung für die gewünschte Maschine öffnen (Extras


konfigurieren? >Daten ändern... wählen).
2. Maschinen >Daten, Grenzwerte wählen.
3. Gewünschte Daten ändern/Parameter aktivieren.
4. Ändern wählen.
Die Änderungen werden gespeichert.

"Grenzwerte" verlassen 5. In eine andere Maske oder ein anderes Menü wechseln.

1
Entfällt bei TruTops Tube

2-10 4BMaschinendaten S152DE02.DOC


Spanntechniken konfigurieren (RotoLas II)

Hinweise
• Der Totbereich der Spanntechniken für Maschinen mit Roto-
Las II errechnet sich aus der Nullpunktverschiebung und dem
nicht bearbeitbaren Bereich der einzelnen Spanntechniken.
Die Nullpunktverschiebung der einzelnen Spanntechniken ist
maschinenspezifisch und muss konfiguriert werden.
• Die Spanntechniken der TruLaser Tube 5000 lassen sich nicht
konfigurieren.

1. Datenverwaltung für die gewünschte Maschine öffnen (Extras


>Daten ändern... wählen).
2. Maschinen >Daten, Spanntechnik wählen.
Die Maske "Spanntechnik" wird eingeblendet.
Unter "ID Name" zeigt TruTops die Bezeichnungen aller ver-
fügbaren Spanntechniken für RotoLas II an.

Nullpunktverschiebung einer 3. Gewünschte Spanntechnik markieren.


Spanntechnik konfigurieren Die Parameter der markierten Spanntechnik werden ein-
geblendet.
4. Ändern wählen.
Die Maske "Spanntechnik ändern" wird eingeblendet.
5. Tatsächliche Nullpunktverschiebung eingeben.
6. Gegebenenfalls "Nullpunkt-Änderung für die Spanntechniken
1-9 übernehmen" wählen.
7. Änderungen mit OK bestätigen.
Die Änderungen werden gespeichert.

Neue Spanntechnik 8. Erstellen wählen.


erstellen? Die Maske "Spanntechnik erstellen" wird eingeblendet.
9. "Name", "Nullpunktverschiebung" und "Nicht bearbeitbaren
Bereich" eingeben.
10. Zutreffende Eigenschaften aktivieren.
11. OK wählen.
12. TruTops ergänzt die Spanntechnik unter "ID Name".
Hinweise
• Die Nummerierung der Spanntechniken, die selbst erstellt
wurde, beginnt mit 100 und wird automatisch hochgezählt.
• Wenn mit der neuen Spanntechnik ein NC-Programm er-
zeugt wird, schickt TruTops die neue Spanntechnik zu-
sammen mit dem NC-Programm an die Maschine.

Spanntechnik löschen? 13. Spanntechnik markieren, die gelöscht werden soll.


Die Parameter der markierten Spanntechnik werden einge-
blendet.

S152DE02.DOC 4BMaschinendaten 2-11


14. Löschen wählen.

Maske "Spanntechnik" 15. In eine andere Maske oder ein anderes Menü wechseln.
verlassen

"Rohrdaten" konfigurieren

Folgende Parameter können hier konfiguriert werden:


Bei Flachbettlasermaschinen • RotoLas I oder RotoLas II.
mit RotoLas • Messprogramme, um die Position des Rohrs über Messzyklen
zu ermitteln (nur bei RotoLas II).
• NC-Anschlag, um Rohre in X-Richtung an einer definierten
Position anzuschlagen (nur bei RotoLas II).
• Auflager, um die Rohre bei der Bearbeitung zu unterstützen.

Bei TruLaser Tube 5000 • Brücken, um ein Rohr während der Bearbeitung zu unterstüt-
zen.

Rohrdaten ändern? 1. Datenverwaltung für die gewünschte Maschine öffnen (Extras


>Daten ändern... wählen).
2. Maschinen >Daten, Rohrdaten wählen.
Die Maske "Rohrdaten" wird eingeblendet:
3. Gewünschte Schaltflächen drücken:
– Ja: Funktion ist eingeschaltet.
– Nein: Funktion ist ausgeschaltet.
– "Keine": Es sind weder Brücken (TruLaser Tube 5000),
noch Auflager (RotoLas) vorhanden.
4. Ändern wählen.
Die Änderungen werden gespeichert.

Maske "Rohrdaten" verlassen 5. In eine andere Maske oder ein anderes Menü wechseln.

2-12 4BMaschinendaten S152DE02.DOC


Auflager erstellen (passwortgeschützt)

Um Auflager selbst erstellen zu können, müssen zuvor Variablen


im passwortgeschützten System- bzw. Maschinenregelwerk geän-
dert werden.

Systemregelwerksvariable 1. Über den Software-Support von TRUMPF Tagespasswort


ändern besorgen.
2. Datenverwaltung für die gewünschte Maschine öffnen (Extras
>Daten ändern... wählen).
3. Regelwerk >Trumpf >System wählen.
4. Tagespasswort eingeben.
5. <Tab> drücken.
6. Weiter wählen.
7. Variable "ST_Rohr_AuflagerBearbeitbar" auf c_yes setzen.
8. TruTops neu starten.

Maschinenregelwerksvariable 9. Regelwerk >Trumpf >Maschine wählen.


ändern
10. Tagespasswort eingeben.
11. <Tab> drücken.
12. Weiter wählen.
13. Wert der Variablen "T4_MaxNumRohrfuehrung" (= Anzahl der
Auflager, die setzbar sein sollen) prüfen.
14. Wenn Wert = 0: Gewünschte Anzahl Auflager eingeben.
15. Ändern wählen.

Auflager erstellen 16. Maschinen >Daten, Auflager wählen.


17. Daten des Auflagers eingeben/wählen.
18. Erstellen wählen.

Auflager ändern oder löschen

1. Maschinen >Daten, Auflager wählen.


2. Gewünschtes Auflager markieren.
3. Daten des Auflagers ändern.
¾ Ändern wählen.
oder
¾ Löschen wählen.

S152DE02.DOC 4BMaschinendaten 2-13


4.2 Maschine kopieren

Um von einer Maschine verschiedene Konfigurationen anlegen zu


können, kann sie (mehrfach) kopiert werden.
Die verschiedenen Konfigurationen einer Maschine können in der
Anwendung Tube und in der dazugehörigen Datenverwaltung un-
abhängig voneinander gewählt werden.

1. Windows-Explorer starten.
2. In folgendes Verzeichnis wechseln:
'<LW>\TRUMPF.NET\Utils\DbTools\MachineCopy' 1.
3. Skriptdatei 'machineCopy.bat' starten (dopppelklicken).
Die Maske "Copy Machine" wird eingeblendet.
4. Gewünschte Sprache markieren und OK wählen.
5. ODBC-Eintrag markieren, in dem eine Kopie der Maschine
abgelegt werden soll (hier z. B. T400_V45_500) und OK wäh-
len.
Die Maske "Maschine kopieren/löschen" wird eingeblendet.
6. Maschine markieren, die kopiert werden soll.
7. Kopieren wählen.
Die Maschine wird kopiert. Vor die Typ-Nr. ("Typ") wird eine
Zahl gehängt, die fortlaufend hoch gezählt wird (bei der ersten
Kopie: "1").
8. Beenden wählen.
9. Datenverwaltung mit der kopierten Maschine öffnen (Extras
>Daten ändern... wählen).
10. Maschine konfigurieren (siehe Abschnitt 4.1, S. 2-8 ff.).

1
LW = Laufwerksbuchstabe.

2-14 4BMaschinendaten S152DE02.DOC


4.3 Maschine löschen

1. Windows-Explorer starten.
2. In folgendes Verzeichnis wechseln:
LW>\TRUMPF.NET\Utils\DbTools\MachineCopy' 1.
3. Skriptdatei 'machineCopy.bat' starten (dopppelklicken).
Die Maske "Copy Machine" wird eingeblendet.
4. Gewünschte Sprache markieren und OK wählen.
5. ODBC-Eintrag markieren, aus dem die Maschine gelöscht
werden soll (hier z. B. T400_V45_500) und OK wählen.
Die Maske "Maschine kopieren/löschen" wird eingeblendet.
6. Maschine markieren, die gelöscht werden soll.
7. Löschen wählen.
8. Beenden wählen.

1
LW = Laufwerksbuchstabe.

S152DE02.DOC 4BMaschinendaten 2-15


5. Materialdaten

Materialdaten sind von der Maschine unabhängig.


Wenn Sie Materialdaten ändern oder ergänzen, werden diese bei
einem Update von TruTops nicht überschrieben.

5.1 Neues Material erstellen

1. Material wählen.
2. Die Maske "Materialauswahl" wird eingeblendet. Sie enthält
alle Materialien, die in der Datenbank enthalten sind.
3. Entweder
¾ Werkstoff im Listenfeld markieren, der dem neuen Werk-
stoff ähnlich ist.
TruTops trägt die Daten in den Maskenkopf ein.
¾ (Mindestens) "Werkstoff" ändern.
oder
¾ Materialdaten in die leeren Eingabefelder eingeben.
4. "Bearbeitungsart wie ..." mit > öffnen.
5. Bearbeitungsart markieren.
6. Erstellen wählen.
TruTops ergänzt das neue Material im Listenfeld.

5.2 Materialdaten ändern

1. Material wählen.
Die Maske "Materialauswahl" wird eingeblendet. Sie enthält
alle Materialien, die in der Datenbank enthalten sind.
2. Gewünschtes Material markieren.
Die Materialdaten werden in den Maskenkopf eingetragen.
3. Gewünschte Daten ändern.
4. "Bearbeitungsart wie ..." mit > öffnen.
5. Bearbeitungsart markieren.
6. Ändern wählen.

2-16 5BMaterialdaten S152DE02.DOC


5.3 Materialien löschen

Gelöschte Original-Materialdaten von TRUMPF können dazu


führen, dass TruTops Werkstoffe und Technologietabellen
nicht mehr zuordnen kann!
Vorsicht ¾ Original-Materialdateien von TRUMPF nicht löschen.

1. Material wählen.
Die Maske "Materialauswahl" wird eingeblendet. Sie enthält
alle Materialien, die in der Datenbank enthalten sind.
3. Material markieren, das gelöscht werden soll.
Die Materialdaten werden in den Maskenkopf eingetragen.
4. Löschen wählen.
Das Material wird im Auswahlfeld und in der Datenbank gelöscht.

S152DE02.DOC 5BMaterialdaten 2-17


6. Technologietabellen

Wozu Technologietabellen? Damit ein NC-Programm an einer Maschine ablaufen kann, müs-
sen Technologiedaten (z.B. Einstechzeit, Tastfrequenz, Schnitt-
spalt ...) für das Laserschneiden zur Verfügung stehen.
Die Technologiedaten hängen von der Maschine, dem Material
und der Materialdicke ab. Sie sind in Technologietabellen zusam-
mengefasst.
Im NC-Programm treten die Technologiedaten nur dann auf, wenn
die Technologietabelle zusammen mit dem NC-Programm an die
Steuerung der Maschine geschickt wird. Wenn die Technologieta-
bellen nicht mitgeschickt werden, dann enthält das NC-Programm
nur die Namen der Technologietabellen.
Maschinen des gleichen Typs und der gleichen Gruppe benutzen
die gleichen Technologietabellen.
Die Technologiedaten wurden von TRUMPF für die entsprechen-
den Maschinen ermittelt und freigegeben.

Wie kommt die Steuerung der Die Original-Technologietabellen von TRUMPF sind bereits an der
Maschine zu den Steuerung der Maschine abgelegt. Die Steuerung liest die Tech-
Technologiedaten? nologiedaten aus den Technologietabellen ein.
Technologietabellen, die Sie selbst erstellt haben, müssen Sie
zusammen mit dem NC-Programm an die Steuerung übertragen
(NC-Programm an die Maschine schicken siehe Kapitel "Rohre
bearbeiten, NC-Programm erzeugen").

Wenn Sie eigene ... ordnen Sie jeder Technologietabelle zusätzlich ein oder mehrere
Technologietabellen Regelwerke zu (siehe Abschnitt 6.8, S. 2-48).
erstellen ... Den Original-Technologietabellen von TRUMPF sind bereits ein
oder mehrere Regelwerke zugeordnet.

Informationen zu den (Siehe Abschnitt 7, S. 2-49 ff.)


Regelwerken

Eigene Technologietabellen (Siehe Abschnitt 6.4, S. 2-23.)


erstellen

2-18 6BTechnologietabellen S152DE02.DOC


6.1 Namen der Technologietabellen

Die Namen der numerischen Technologietabellen sind 4-stellig und


fortlaufend.
Die Namen der alphanumerischen Technologietabellen (nur bei
offenen Steuerungen) sind 7-stellig und fortlaufend:

Beispiele numerisch alphanumerisch


3843 TRO-3529
3844 TRO-3530
3845 TRO-3531
... ...
Tab. 2-1

Hinweis
Die von TRUMPF erstellten Technologietabellen werden bei jedem
Update von TruTops automatisch überschrieben. Wenn die mit
TruTops ausgelieferten Original-Technologietabellen von TRUMPF
geändert werden, gehen die Änderungen bei jedem Update von
TruTops verloren.

Original-Tabelle von TRUMPF Wenn die Daten in einer Technologietabelle dauerhaft geändert
ändern? werden sollen, müssen die von TRUMPF mit ausgelieferten Tech-
nologietabellen erst kopiert und unter einem eigenen Namen ab-
gespeichert werden (siehe Abschnitt 6.4, S. 2-23).

Zugelassene Namen für Namen


Technologietabellen
numerisch: 1000 bis 4999 Namen für Original-Technolo-
gietabellen von TRUMPF
5000 bis 9999 Namen, die Sie vergeben dür-
fen.
alphanumerisch (nur T... Namen für Original- Tabellen
offene Steuerungen): von TRUMPF
K... Empfohlen für Ihre Tabellen.
Tab. 2-2

Datensammlung Weitere Informationen zu den Technologietabellen finden Sie in


der aktuellen Datensammlung zu Ihrer Maschine. In der Daten-
sammlung, die Sie zusammen mit Ihrer Maschine erhalten haben,
sind die Technologietabellen unter der gleichen Nummer wie in der
Datenbank von TruTops hinterlegt.

S152DE02.DOC 6BTechnologietabellen 2-19


6.2 Technologietabellen suchen

1. Datenverwaltung für die gewünschte Maschine öffnen (Extras


>Daten ändern... wählen).
2. Tabellen wählen.
Die Auswahl aller Technologietabellen für die anstehende
Maschinengruppe wird eingeblendet:

Auswahl der Technologietabellen für die anste- Fig. 27620


hende Maschine

3. Entweder
¾ Technologietabelle über die Bildlaufleiste suchen.
¾ Technologietabelle markieren.
oder
¾ Technologietabelle anhand von Suchkriterien suchen
(siehe nachfolgende Beschreibung).

Technologietabelle anhand Technologietabellen lassen sich nach folgenden Kriterien su-


von Suchkriterien suchen chen:
– Tabellennummer ("Tabelle").
– Maschinengruppe ("Gruppe"). Standardmäßig bietet
TruTops die Technologietabellen der anstehenden Ma-
schinengruppe an.
– Laserleistung ("Leistung").
– Materialart ("Material").
– Materialdicke ("Dicke").

Suchkriterien eingeben 4. In das Eingabefeld unter der Schaltfläche für das gewünschte
Suchkriterium klicken.
5. Suchwert eingeben.

2-20 6BTechnologietabellen S152DE02.DOC


Tipp
Wenn Sie die Tastenfunktionen von TruTops verwenden, kön-
nen Sie den Inhalt des Eingabefelds mit <Esc> löschen. (Tas-
tenfunktionen von TruTops siehe Kapitel "Grundlagen".)

6. Schaltfläche für das Kriterium anklicken, nach der TruTops die


Auswahl sortieren soll.
Tipp
Um bei der Laserleistung und der Materialdicke nach grö-
ßer/gleich zu filtern: Schaltfläche für das Suchkriterium mit der
linken Maustaste anklicken.
Um bei der Laserleistung nach dem exakten Wert zu filtern:
Schaltfläche für das Suchkriterium mit der rechten Maustaste
anklicken.

7. Gegebenenfalls weitere Suchwerte eingeben und anschlie-


ßend die Schaltfläche für das zusätzliche Suchkriterium ankli-
cken.
TruTops grenzt die Auswahl weiter ein.
8. Wenn Sie die Technologietabelle gefunden haben: Technolo-
gietabelle markieren.
TruTops trägt den Namen der Technologietabelle in den Masken-
kopf ein.

S152DE02.DOC 6BTechnologietabellen 2-21


6.3 Kopfdaten der Technologietabellen
ändern

Folgende Daten gehören zu den Kopfdaten:


• Name der Technologietabelle.
• Maschinengruppe, zu der die Technologietabelle gehört.
• Laserleistung.
• Linsenbrennweite.
• Materialdicke.
• Materialart.

Hinweis
Die Original-Technologietabellen von TRUMPF werden bei jedem
Update von TruTops automatisch überschrieben.
Wenn Technologietabellen von TRUMPF geändert werden sollen:
Kopieren und unter neuem Namen abspeichern (siehe Ab-
schnitt 6.4, S. 2-23).

1. (Kopierte) Technologietabelle suchen, die geändert werden


soll (siehe Abschnitt 6.2, S. 2-20).
2. Technologietabelle markieren.
Der Name der Technologietabelle wird in den Maskenkopf ein-
getragen.
3. Ändern wählen.
Die Maske "Lasertabelle ändern" wird eingeblendet. Die Maske
ist mit den Kopfdaten der Technologietabelle gefüllt.
4. Gewünschte Kopfdaten ändern.
5. Ändern wählen.
Die Kopfdaten der Technologietabelle werden geändert.

Maske "Lasertabelle ändern" 6. Zurück wählen.


schließen
Die Auswahl der Technologietabellen wird wieder eingeblendet.

2-22 6BTechnologietabellen S152DE02.DOC


6.4 Technologietabelle kopieren und neue
erstellen

Hinweis
Technologietabellen immer auf Grundlage einer vorhandenen
Technologietabelle erstellen.

1. Datenverwaltung für die gewünschte Maschine öffnen (Extras


>Daten ändern... wählen).
2. Tabellen wählen.
Die Auswahl aller Technologietabellen für die anstehende
Maschinengruppe wird eingeblendet.
3. Technologietabelle suchen, die kopiert werden soll (siehe
Abschnitt 6.2, S. 2-20).
Tipp
Technologietabelle wählen, deren Daten der neuen Technolo-
gietabelle ähneln.

4. Gewünschte Technologietabelle markieren.


Der Name der Technologietabelle wird in den Maskenkopf ein-
getragen.
5. Kopieren wählen.
Die Maske "Lasertabelle kopieren" wird eingeblendet.
Die Maske ist mit den Kopfdaten der Technologietabelle ge-
füllt. Als Name für die Kopie wird der Name der Quell-Techno-
logietabelle mit führendem "K" vorgeschlagen.
6. Namen und Kopfdaten der Technologietabelle ggf. ändern.
Hinweis
Das erste Zeichen im Namen sollte ein "K" sein.
7. Kopieren wählen.
Unter dem neuen Namen wird eine Kopie der Technologieta-
belle erstellt.
oder
¾ Zurück wählen.
Die Auswahl aller Technologietabellen für die anstehende Ma-
schinengruppe wird wieder eingeblendet.
8. Kopierte Technologietabelle markieren.
9. Weiter wählen.
10. Gewünschte Technologiedaten in den einzelnen Karteikarten
ändern (siehe Abschnitt 6.7, S. 2-26 ff).
Die neue Technologietabelle wird in der Datenbank (und damit in
der Auswahl) ergänzt.

S152DE02.DOC 6BTechnologietabellen 2-23


6.5 Technologietabelle löschen

1. Datenverwaltung für die gewünschte Maschine öffnen (Extras


>Daten ändern... wählen).
2. Tabellen wählen.
Die Auswahl aller Technologietabellen für die anstehende Ma-
schinengruppe wird eingeblendet.
3. Technologietabelle suchen, die gelöscht werden soll (siehe Ab-
schnitt 6.2, S. 2-20).
4. Technologietabelle markieren.
Der Name der Technologietabelle wird in den Maskenkopf ein-
getragen.
5. Löschen wählen.
Die Maske "Lasertabelle löschen" wird eingeblendet. Die
Maske ist mit den Kopfdaten der Technologietabelle gefüllt.
6. Löschen wählen.
Die Technologietabelle wird in der Datenbank gelöscht und
nicht mehr zur Auswahl gestellt.
Maske "Lasertabelle 7. Zurück wählen.
löschen" schließen
Die Auswahl der Technologietabellen wird wieder eingeblendet.

2-24 6BTechnologietabellen S152DE02.DOC


6.6 Technologietabellen anzeigen lassen
und drucken

1. Datenverwaltung für die gewünschte Maschine öffnen (Extras


>Daten ändern... wählen).
2. Tabellen wählen.
Die Auswahl aller Technologietabellen für die anstehende Ma-
schinengruppe wird eingeblendet.
3. Technologietabelle suchen, die angezeigt oder gedruckt wer-
den soll (siehe Abschnitt 6.2, S. 2-20).
4. Technologietabelle markieren.
Der Name der Technologietabelle wird in den Maskenkopf ein-
getragen.
5. Ausgeben wählen.
Die Maske "Drucken/Dateiausgabe" wird eingeblendet. Unter
"Tabellennummer" wird die gewählte Tabelle angezeigt.

Technologietabelle 6. Unter "Ausgabeform" Anzeige wählen.


anzeigen lassen? Ein Viewer blendet den Inhalt der Technologietabelle ein.
7. Viewer über die Schaltfläche wieder schließen.

Technologietabelle drucken? 8. Unter "Ausgabeform" Drucker wählen.


Die Technologietabelle wird in dem Format, das der Viewer
ausgibt, an Ihrem Standarddrucker gedruckt.
"Drucken/Dateiausgabe" 9. OK wählen.
schließen

S152DE02.DOC 6BTechnologietabellen 2-25


6.7 Technologiedaten der
Technologietabellen im Einzelnen

1. Datenverwaltung für die gewünschte Maschine öffnen (Extras


>Daten ändern... wählen).
2. Tabellen wählen.
Die Auswahl aller Technologietabellen für die anstehende Ma-
schinengruppe wird eingeblendet.
3. Technologietabelle suchen, deren Daten eingeblendet werden
sollen (siehe Abschnitt 6.2, S. 2-20).
4. Gewünschte Technologietabelle markieren.
Der Name der Technologietabelle wird in den Maskenkopf ein-
getragen.
5. Weiter wählen.
Die Übersicht über die Pulldown-Menüs der Technologietabelle
wird eingeblendet.

2-26 6BTechnologietabellen S152DE02.DOC


"Allgemein", "Regelwerke" (Siemens)

Voraussetzung
• Die Übersicht über die einzelnen Karteikarten der Technologie-
tabelle ist eingeblendet (siehe Abschnitt 6.7, S. 2-26).

1. Allgemein >Regelwerke wählen.


Folgende Maske wird eingeblendet:

"Allgemein: Regelwerke" Fig. 38942

Die Maske "Allgemein: Regelwerke" enthält folgende Daten:


– Original-Regelwerke von TRUMPF, die der Technologieta-
belle zugeordnet sind ("TRUMPF").
– Regelwerke, die Sie selbst erstellt und der Technologieta-
belle zugeordnet haben ("Kunde").

Regelwerk ergänzen? Hinweis


Die mit TruTops ausgelieferten Original-Technologietabellen
von TRUMPF werden bei jedem Update von TruTops automa-
tisch überschrieben. Wenn Technologietabellen von TRUMPF
geändert werden sollen: Kopieren und unter neuem Namen
abspeichern (siehe Abschnitt 6.4, S. 2-23, zugelassene Namen
für Technologietabellen siehe Abschnitt 6.1, S. 2-19).

2. Um der Technologietabelle ein Original-Regelwerk von


TRUMPF zuzuordnen: Unter "Regelwerkname ...", "TRUMPF"
Namen des Regelwerks eintragen.
oder
¾ Um der Technologietabelle ein Regelwerk zuzuordnen,
das Sie selbst erstellt haben: Unter "Regelwerkname ...",
"Kunde" Namen des Regelwerks eintragen.
3. Ändern wählen.

S152DE02.DOC 6BTechnologietabellen 2-27


"Allgemein", "Info" (Siemens)

Voraussetzung
• Die Übersicht über die einzelnen Karteikarten der Technologie-
tabelle ist eingeblendet (siehe Abschnitt 6.7, S. 2-26).

1. Allgemein >Info wählen.


Folgende Maske wird eingeblendet:

"Allgemein: Info" Fig. 42652

Die Maske "Allgemein: Info" enthält folgende Daten:


– Ersteller der Technologietabelle (Bearbeiter).
– Zugrunde liegende Technologietabelle.
– Erstell- und Änderungsdatum der Technologietabelle.
– Bemerkungen zur Technologietabelle.

Informationen ändern? Hinweis


Die mit TruTops ausgelieferten Original-Technologietabellen
von TRUMPF werden bei jedem Update von TruTops automa-
tisch überschrieben. Wenn Technologietabellen von TRUMPF
geändert werden sollen: Kopieren und unter neuem Namen
abspeichern (siehe Abschnitt 6.4, S. 2-23, zugelassene Namen
für Technologietabellen siehe Abschnitt 6.1, S. 2-19).

2. Gewünschte Informationen ändern.


3. Ändern wählen.

2-28 6BTechnologietabellen S152DE02.DOC


"Allgemein", "Schneidkopf" (Siemens)

Voraussetzung
• Die Übersicht über die einzelnen Karteikarten der Technologie-
tabelle ist eingeblendet (siehe Abschnitt 6.7, S. 2-26).

1. Allgemein >Schneidkopf wählen.


Folgende Maske wird eingeblendet:

"Allgemein: Schneidkopf" Fig. 42653

Die Maske "Allgemein: Schneidkopf" enthält folgende Daten:


– Düsentyp.
– Schneidkopfnummer/FocusLine-Kennlinie.

Daten zum Schneidkopf Hinweis


ändern? Die mit TruTops ausgelieferten Original-Technologietabellen
von TRUMPF werden bei jedem Update von TruTops automa-
tisch überschrieben. Wenn Technologietabellen von TRUMPF
geändert werden sollen: Kopieren und unter neuem Namen
abspeichern (siehe Abschnitt 6.4, S. 2-23, zugelassene Namen
für Technologietabellen siehe Abschnitt 6.1, S. 2-19).

2. Gewünschte Daten zum Schneidkopf ändern.


3. Ändern wählen.

S152DE02.DOC 6BTechnologietabellen 2-29


"Allgemein", "Beschleunigungen" (Siemens)

Voraussetzung
• Die Übersicht über die einzelnen Karteikarten der Technologie-
tabelle ist eingeblendet (siehe Abschnitt 6.7, S. 2-26).

1. Allgemein >Beschleunigungen wählen.


Folgende Maske wird eingeblendet:

"Allgemein: Beschleunigungen" Fig. 42654

Die Maske "Allgemein: Beschleunigungen" enthält folgende


Daten:
– Beschleunigung beim Schneiden (reduzierte, normale und
hohe Beschleunigung).
– Beschleunigung der 2. Y-Achse.
– Beschleunigung beim Kennzeichnen oder Körnen (Ab-
dampfen ist für TruTops Tube derzeit nicht relevant).

Beschleunigungswerte Hinweis
ändern? Die mit TruTops ausgelieferten Original-Technologietabellen
von TRUMPF werden bei jedem Update von TruTops automa-
tisch überschrieben. Wenn Technologietabellen von TRUMPF
geändert werden sollen: Kopieren und unter neuem Namen
abspeichern (siehe Abschnitt 6.4, S. 2-23, zugelassene Namen
für Technologietabellen siehe Abschnitt 6.1, S. 2-19).

2. Gewünschte Beschleunigungswerte ändern.


3. Ändern wählen.

2-30 6BTechnologietabellen S152DE02.DOC


"Allgemein", "Zeiten" (Siemens)

Voraussetzung
• Die Übersicht über die einzelnen Karteikarten der Technologie-
tabelle ist eingeblendet (siehe Abschnitt 6.7, S. 2-26).

1. Allgemein >Zeiten wählen.


Folgende Maske wird eingeblendet:

"Allgemein: Zeiten" Fig. 38946

Die Maske "Allgemein: Zeiten" enthält folgende Daten:


– Zeit für das Gasspülen zwischen Schneiden und Einste-
chen.
– Zeit für das Gasspülen zwischen Einstechen und Schnei-
den.
– Eckenkühlzeit 1.

Zeiten ändern? Hinweis


Die mit TruTops ausgelieferten Original-Technologietabellen
von TRUMPF werden bei jedem Update von TruTops automa-
tisch überschrieben. Wenn Technologietabellen von TRUMPF
geändert werden sollen: Kopieren und unter neuem Namen
abspeichern (siehe Abschnitt 6.4, S. 2-23, zugelassene Namen
für Technologietabellen siehe Abschnitt 6.1, S. 2-19).

2. Gewünschte Zeiten ändern.


3. Ändern wählen.

1
Wird von TruTops Tube nicht ausgewertet.

S152DE02.DOC 6BTechnologietabellen 2-31


"Allgemein", "Laser" (Siemens)

Voraussetzung
• Die Übersicht über die einzelnen Karteikarten der Technologie-
tabelle ist eingeblendet (siehe Abschnitt 6.7, S. 2-26).

1. Allgemein >Laser wählen.


Folgende Maske wird eingeblendet:

"Allgemein: Laser" Fig. 38947

Die Maske "Allgemein: Laser" enthält die Strahldurchmesser


beim:
– Einstechen.
– Einstechen mit PierceLine.
– Schneiden kleiner, mittlerer und großer Konturen.
– Kennzeichnen.
– Körnen.
– Abdampfen 1.
– Punkten 1.

Strahldurchmesser ändern? Hinweis


Die mit TruTops ausgelieferten Original-Technologietabellen
von TRUMPF werden bei jedem Update von TruTops automa-
tisch überschrieben. Wenn Technologietabellen von TRUMPF
geändert werden sollen: Kopieren und unter neuem Namen
abspeichern (siehe Abschnitt 6.4, S. 2-23, zugelassene Namen
für Technologietabellen siehe Abschnitt 6.1, S. 2-19).

2. Gewünschte Strahldurchmesser ändern.


3. Ändern wählen.

1
Wird von TruTops Tube nicht ausgewertet.

2-32 6BTechnologietabellen S152DE02.DOC


"Schneiden", "Allgemein" (Siemens)

Voraussetzung
• Die Übersicht über die einzelnen Karteikarten der Technologie-
tabelle ist eingeblendet (siehe Abschnitt 6.7, S. 2-26).

1. Schneiden >Allgemein wählen.


Folgende Maske wird eingeblendet:

"Schneiden: Allgemein" Fig. 42655

Die Maske "Schneiden: Allgemein" enthält folgende Daten.


Unterschieden wird jeweils zwischen normalem bzw. redu-
ziertem Schneiden:
– Geschwindigkeit beim Schneiden.
– Geschwindigkeit aus dem Stanzloch 1.
– Gasart beim Schneiden.

Daten ändern? Hinweis


Die mit TruTops ausgelieferten Original-Technologietabellen
von TRUMPF werden bei jedem Update von TruTops automa-
tisch überschrieben. Wenn Technologietabellen von TRUMPF
geändert werden sollen: Kopieren und unter neuem Namen
abspeichern (siehe Abschnitt 6.4, S. 2-23, zugelassene Namen
für Technologietabellen siehe Abschnitt 6.1, S. 2-19).)

2. Gewünschte Daten ändern.


3. Ändern wählen.

1
Wird von TruTops Tube nicht ausgewertet.

S152DE02.DOC 6BTechnologietabellen 2-33


"Schneiden", "Kontur" (Siemens)

Voraussetzung
• Die Übersicht über die einzelnen Karteikarten der Technologie-
tabelle ist eingeblendet (siehe Abschnitt 6.7, S. 2-26).

1. Schneiden >Kontur wählen.


Folgende Maske wird eingeblendet:

"Schneiden: Kontur" Fig. 38949

Die Maske "Schneiden: Kontur" enthält folgende Daten. Unter-


schieden wird jeweils zwischen kleiner, mittlerer und großer
Kontur und normalem bzw. reduziertem Schneiden:
– Schnittspalt.
– Einstellmaß.
– Laserleistung.
– Tastfrequenz des Laserstrahls.
– Schneidgeschwindigkeit.
– Düsenabstand des Schneidkopfs.
– Gasdruck.

Daten ändern? Hinweis


Die mit TruTops ausgelieferten Original-Technologietabellen
von TRUMPF werden bei jedem Update von TruTops automa-
tisch überschrieben. Wenn Technologietabellen von TRUMPF
geändert werden sollen: Kopieren und unter neuem Namen
abspeichern (siehe Abschnitt 6.4, S. 2-23, zugelassene Namen
für Technologietabellen siehe Abschnitt 6.1, S. 2-19).

2. Gewünschte Daten ändern.


3. Ändern wählen.

2-34 6BTechnologietabellen S152DE02.DOC


"Schneiden", "LLS" (Siemens)

Hinweis
In dieser Maske keine Daten ändern!

"Schneiden", "Sensorik" (Siemens)

Voraussetzung
• Die Übersicht über die einzelnen Karteikarten der Technologie-
tabelle ist eingeblendet (siehe Abschnitt 6.7, S. 2-26).

1. Schneiden >Sensorik wählen.


Folgende Maske wird eingeblendet:

"Plasmasensorik" Fig. 38952

Die Maske "Plasmasensorik" enthält folgende Daten.


– Schwellenwerte 1 und 2 der Plasmasensorik.
– Plasmasensorik aktiv/inaktiv.

Daten ändern? Hinweis


Die mit TruTops ausgelieferten Original-Technologietabellen
von TRUMPF werden bei jedem Update von TruTops automa-
tisch überschrieben. Wenn Technologietabellen von TRUMPF
geändert werden sollen: Kopieren und unter neuem Namen
abspeichern (siehe Abschnitt 6.4, S. 2-23, zugelassene Namen
für Technologietabellen siehe Abschnitt 6.1, S. 2-19).

2. Gewünschte Daten ändern.


3. Ändern wählen.

S152DE02.DOC 6BTechnologietabellen 2-35


"Schneiden" (Bosch)

Voraussetzung
• Die Übersicht über die einzelnen Karteikarten der Technologie-
tabelle ist eingeblendet (siehe Abschnitt 6.7, S. 2-26).

1. Schneiden wählen.
Folgende Maske wird eingeblendet:

"Schneiden" Fig. 38955

Die Maske "Schneiden" enthält folgende Daten. Unterschieden


wird jeweils zwischen großer, mittlerer und kleiner Kontur:
– Laserleistung.
– Tastfrequenz.
– Schneidgeschwindigkeit.
– Schnittspalt.
– Zeitverzögerung.
– Schneidgasdruck.
– Zeit für den Gaswechsel.
– Einstellmaß.
– Schneidabstand.
– Beschleunigung.
– Gasart ("Schneidgas").

Daten ändern? Hinweis


Die mit TruTops ausgelieferten Original-Technologietabellen
von TRUMPF werden bei jedem Update von TruTops automa-
tisch überschrieben.

2-36 6BTechnologietabellen S152DE02.DOC


Wenn Technologietabellen von TRUMPF geändert werden
sollen: Kopieren und unter neuem Namen abspeichern (siehe
Abschnitt 6.4, S. 2-23, zugelassene Namen für Technologie-
tabellen siehe Abschnitt 6.1, S. 2-19).

2. Gewünschte Daten ändern.


3. Ändern wählen.

S152DE02.DOC 6BTechnologietabellen 2-37


"Einstechen", "Ohne PierceLine" (Siemens)

Voraussetzung
• Die Übersicht über die einzelnen Karteikarten der Technologie-
tabelle ist eingeblendet (siehe Abschnitt 6.7, S. 2-26).

1. Einstechen >ohne PierceLine wählen.


Folgende Maske wird eingeblendet:

"Einstechen ohne PierceLine" Fig. 38956

Die Maske "Einstechen ohne PierceLine" enthält folgende Da-


ten. Unterschieden wird jeweils zwischen normalem bzw. redu-
ziertem Einstechen:
– Zeit SprintLine.
– Einstellmaß des Schneidkopfs beim Einstechen.
– Einstechzeit bei normalem bzw. reduziertem Einstechen.
– Rampzyklusnummer (normal/reduziert).
– Düsenabstand.
– Ausblaszeit bei normalem bzw. reduziertem Einstechen.
– Gasdruck bei normalem bzw. reduziertem Einstechen.
– Ölsprühen ja/nein.
– Sensortyp.
– Gasart beim Einstechen.

Daten ändern? Hinweis


Die mit TruTops ausgelieferten Original-Technologietabellen
von TRUMPF werden bei jedem Update von TruTops automa-
tisch überschrieben.

2-38 6BTechnologietabellen S152DE02.DOC


Wenn Technologietabellen von TRUMPF geändert werden
sollen: Kopieren und unter neuem Namen abspeichern (siehe
Abschnitt 6.4, S. 2-23, zugelassene Namen für Technologie-
tabellen siehe Abschnitt 6.1, S. 2-19).

2. Gewünschte Daten ändern.


3. Ändern wählen.

"Einstechen", "Mit PierceLine" (RotoLas,


Siemens)

Voraussetzung
• Die Übersicht über die einzelnen Karteikarten der Technologie-
tabelle ist eingeblendet (siehe Abschnitt 6.7, S. 2-26).

1. Einstechen >mit PierceLine wählen.


Folgende Maske wird eingeblendet:

"Einstechen mit PierceLine" Fig. 38954

Die Maske "Einstechen mit PierceLine" enthält folgende Daten.


Unterschieden wird jeweils zwischen normalem bzw. redu-
ziertem Einstechen:
– Einstellmaß des Schneidkopfs beim Einstechen.
– Querblasen beim Einstechen ja/nein.
– Maximale Einstechzeit.
– Erwartete Einstechzeit.
– Rampzyklusnummer.
– Düsenabstand.

S152DE02.DOC 6BTechnologietabellen 2-39


– Ausblaszeit.
– Gasdruck.
– Ölsprühen ja/nein.
– Sensortyp.
– Gasart beim Einstechen.

Daten ändern? Hinweis


Die mit TruTops ausgelieferten Original-Technologietabellen von
TRUMPF werden bei jedem Update von TruTops automatisch
überschrieben. Wenn Technologietabellen von TRUMPF geändert
werden sollen: Kopieren und unter neuem Namen abspeichern
(siehe Abschnitt 6.4, S. 2-23, zugelassene Namen für Technologie-
tabellen siehe Abschnitt 6.1, S. 2-19).

2. Gewünschte Daten ändern.


3. Ändern wählen.

2-40 6BTechnologietabellen S152DE02.DOC


"Einstechen" (Bosch)

Voraussetzung
• Die Übersicht über die einzelnen Karteikarten der Technologie-
tabelle ist eingeblendet (siehe Abschnitt 6.7, S. 2-26).

1. Einstechen wählen.
Folgende Maske wird eingeblendet:

"Einstechen" Fig. 27621

Die Maske "Einstechen" enthält folgende Daten. Unterschie-


den wird jeweils zwischen normalem bzw. reduziertem Einste-
chen:
– Einstechzeit.
– Rampzyklusnummer.
– Ausblaszeit.
– Gasdruck beim Einstechen.
– Einstellmaß des Schneidkopfs beim Einstechen.
– Relativer Einstechabstand bei normalem, reduziertem An-
fahren und reduziertem Anfahren II.
– Gasart beim Einstechen.

Daten ändern? Hinweis


Die mit TruTops ausgelieferten Original-Technologietabellen
von TRUMPF werden bei jedem Update von TruTops automa-
tisch überschrieben. Wenn Technologietabellen von TRUMPF
geändert werden sollen: Kopieren und unter neuem Namen
abspeichern (siehe Abschnitt 6.4, S. 2-23, zugelassene Namen
für Technologietabellen siehe Abschnitt 6.1, S. 2-19).

2. Gewünschte Daten ändern.


3. Ändern wählen.

S152DE02.DOC 6BTechnologietabellen 2-41


"Anfahren" (Bosch)

Voraussetzung
• Die Übersicht über die einzelnen Karteikarten der Technologie-
tabelle ist eingeblendet (siehe Abschnitt 6.7, S. 2-26).

1. Anfahren wählen.
Folgende Maske wird eingeblendet:

"Anfahren" Fig. 27629

Die Maske "Anfahren" enthält folgende Daten. Unterschieden


wird jeweils zwischen "Anfahren" (= normales Anfahren mit
voller Laserleistung) und "Anfahren II" (= reduziertes Anfahren
mit reduzierter Laserleistung):
– (Reduzierte) Schneidgeschwindigkeit beim Anfahren.
– (Reduzierter) Gasdruck.
– (Reduzierte) Laserleistung.
– (Reduzierte) Tastfrequenz.

Daten ändern? Hinweis


Die mit TruTops ausgelieferten Original-Technologietabellen
von TRUMPF werden bei jedem Update von TruTops automa-
tisch überschrieben. Wenn Technologietabellen von TRUMPF
geändert werden sollen: Kopieren und unter neuem Namen
abspeichern (siehe Abschnitt 6.4, S. 2-23, zugelassene Namen
für Technologietabellen siehe Abschnitt 6.1, S. 2-19).

2. Gewünschte Daten ändern.


3. Ändern wählen.

2-42 6BTechnologietabellen S152DE02.DOC


"Abdampfen"

Hinweis
Die Daten zum Abdampfen werden von TruTops Tube derzeit nicht
ausgewertet.

"Kennzeichnen"

Voraussetzung
• Die Übersicht über die einzelnen Karteikarten der Technologie-
tabelle ist eingeblendet (siehe Abschnitt 6.7, S. 2-26).

1. Kennzeichnen wählen.
Folgende Maske wird eingeblendet:

"Kennzeichnen" (hier: Siemens) Fig. 27625

Die Maske "Kennzeichnen" enthält folgende Daten:


– Laserleistung.
– Tastfrequenz.
– Schneidgeschwindigkeit.
– Düsenabstand.
– Gasdruck.
– Gasart.

Maschinen mit Siemens- – Einstellmaß.


Steuerung zusätzlich

S152DE02.DOC 6BTechnologietabellen 2-43


Maschinen mit Bosch- – Zeitverzögerung.
Steuerung zusätzlich – Schnittspalt.
– Zeit für den Gaswechsel.
– Positionierhöhe des Schneidkopfs beim Kennzeichnen.

Daten ändern? Hinweis


Die mit TruTops ausgelieferten Original-Technologietabellen
von TRUMPF werden bei jedem Update von TruTops automa-
tisch überschrieben. Wenn Technologietabellen von TRUMPF
geändert werden sollen: Kopieren und unter neuem Namen
abspeichern (siehe Abschnitt 6.4, S. 2-23, zugelassene Namen
für Technologietabellen siehe Abschnitt 6.1, S. 2-19).

2. Gewünschte Daten ändern.


3. Ändern wählen.

2-44 6BTechnologietabellen S152DE02.DOC


"Körnen"

Voraussetzung
• Die Übersicht über die einzelnen Karteikarten der Technologie-
tabelle ist eingeblendet (siehe Abschnitt 6.7, S. 2-26).

1. Körnen wählen.
Folgende Maske wird eingeblendet:

"Körnen" Fig. 27626

Die Maske "Körnen" enthält folgende Daten:


– Laserleistung.
– Tastfrequenz.
– Schneidgeschwindigkeit.
– Düsenabstand.
– Gasdruck.
– Einstechzeit.
– Rampzyklusnummer.
– Gasart.

Mit Siemens-Steuerung – Einstellmaß.


zusätzlich

Mit Bosch-Steuerung – Schnittspalt.


zusätzlich – Zeitverzögerung.
– Zeit für den Gaswechsel.
– Einstechhöhe.
– Ausblaszeit.

S152DE02.DOC 6BTechnologietabellen 2-45


Daten ändern? Hinweis
Die mit TruTops ausgelieferten Original-Technologietabellen
von TRUMPF werden bei jedem Update von TruTops automa-
tisch überschrieben. Wenn Technologietabellen von TRUMPF
geändert werden sollen: Kopieren und unter neuem Namen
abspeichern (siehe Abschnitt 6.4, S. 2-23, zugelassene Namen
für Technologietabellen siehe Abschnitt 6.1, S. 2-19).

2. Gewünschte Daten ändern.


3. Ändern wählen.

"Sonstig", "Microweld" (Siemens)/-


"Microweld" (Bosch)

Hinweis
Die Daten für Microwelds werden von TruTops Tube derzeit nicht
ausgewertet.

2-46 6BTechnologietabellen S152DE02.DOC


"Regelwerke" (Bosch)

Voraussetzung
• Die Übersicht über die einzelnen Karteikarten der Technologie-
tabelle ist eingeblendet (siehe Abschnitt 6.7, S. 2-26).

1. Regelwerke wählen.
Folgende Maske wird eingeblendet:

"Regelwerke" Fig. 38959

Die Maske "Regelwerke" enthält folgende Daten:


– Schneidkopfnummer.
– Fokuslage.
– Identnummer und Durchmesser der Düse.
– Identnummer der Linse.
– Erstelldatum der Technologietabelle.
– Bearbeiter der Technologietabelle.
– Plasmasensorik ein/aus.
– Schwellenwerte 1 und 2 der Plasmasensorik.
– Gasspülen ja/nein bei ...
– ... Wechsel vom Schneiden auf Einstechen.
– ... Wechsel vom Einstechen auf Schneiden.
– Original-Regelwerke von TRUMPF, die der Technologieta-
belle zugeordnet sind ("TRUMPF").
– Regelwerke, die Sie selbst erstellt und der Technologieta-
belle zugeordnet haben ("Kunde").
– Bemerkung zur Technologietabelle.
– Zugrunde liegende Technologietabelle.

S152DE02.DOC 6BTechnologietabellen 2-47


Daten ändern? Hinweis
Die mit TruTops ausgelieferten Original-Technologietabellen
von TRUMPF werden bei jedem Update von TruTops automa-
tisch überschrieben. Wenn Technologietabellen von TRUMPF
geändert werden sollen: Kopieren und unter neuem Namen
speichern (siehe Abschnitt 6.4, S. 2-23, zugelassene Namen
für Technologietabellen siehe Abschnitt 6.1, S. 2-19).

Regelwerk ergänzen? 2. Um der Technologietabelle ein Original-Regelwerk von


TRUMPF zuzuordnen: Unter "Regelwerkname ...", "TRUMPF"
Namen des Regelwerks eintragen.
oder
¾ Um der Technologietabelle ein Regelwerk zuzuordnen,
das Sie selbst erstellt haben: Unter "Regelwerkname ...",
"Kunde" Namen des Regelwerks eintragen.
3. Gegebenenfalls weitere Daten ändern.
4. Ändern wählen.

6.8 Technologietabellen weitere


Regelwerke zuordnen

Voraussetzung
• Die Übersicht über die einzelnen Karteikarten der Technologie-
tabelle ist eingeblendet (siehe Abschnitt 6.7, S. 2-26).

1. Tabellen wählen.
2. Technologietabelle suchen, der Sie weitere Regelwerke zu-
ordnen wollen (siehe Abschnitt 6.2, S. 2-20).
3. Technologietabelle markieren.
4. Weiter wählen.
5. Bei Maschinen Siemens-Steuerung: Beschreibung S. 2-27
folgen.
6. Bei Maschinen mit Bosch-Steuerung: Beschreibung S. 2-47 f.
folgen.

2-48 6BTechnologietabellen S152DE02.DOC


7. Regelwerke

7.1 Namen der Regelwerke

Der Name der Regelwerke kann aus verschiedenen Zeichen be-


stehen: Buchstaben, Zahlen und eine Kombination davon. Maxi-
male Länge des Namens: 14 Zeichen.
Regelwerke von TRUMPF Die Regelwerke, die wir bereits in der Datenbank abgelegt haben,
sind dadurch gekennzeichnet, dass ihr erstes Zeichen kein "K" ist.

Beispiele "Alte" Regelwerke Laser: "Neue" Regelwerke Laser:


52783 TRO-3529-1
52791 ...
52792 TRO-3834-1
52793 ...
52801 TRO-5102-1
... ...
Tab. 2-3

Hinweis
Original-Regelwerke von TRUMPF werden bei jedem Update von
TruTops automatisch überschrieben. Regelwerke, die Sie selbst
erstellt (kopiert) haben, bleiben beim Update erhalten.
Original-Regelwerke von TRUMPF lassen sich nicht ändern, son-
dern nur kopieren und unter anderem Namen speichern (siehe
Abschnitt 7.3, S. 2-52 f.).

Name Ihrer Regelwerke Das erste Zeichen der Namen Ihrer Regelwerke sollte ein "K" sein.
(Die Regelwerke, die wir bereits in der Datenbank abgelegt haben,
sind dadurch gekennzeichnet, dass ihr erstes Zeichen kein "K" ist.)

Beispiele K4711
KPR1
K0001

Kennziffern der Original- Die Namen unserer Regelwerke werden durch eine Kennziffer
Regelwerke von TRUMPF ergänzt. Die Kennziffer zeigt die Rahmenbedingungen des Regel-
werks:
1 Ecken werden verrundet; ohne SprintLine
2 Looping (Ecken werden scharf)
3 Ecken werden verschliffen (weder verrundet noch Looping)
4 Abdampfen, Ecken werden verrundet
5 Ecken werden verrundet, SprintLine
6 Ecken werden verrundet; ContourLine

PierceLine-spezifische Regelwerke haben am Ende zusätzlich ein


"P" als Kennung. Beispiel: "TRO-5388-5P".

S152DE02.DOC 7BRegelwerke 2-49


7.2 Regelwerke suchen

1. Datenverwaltung für die gewünschte Maschine öffnen (Extras


>Daten ändern... wählen).
2. Regelwerk >Daten wählen.
Die Auswahl aller Regelwerke wird für die anstehende Maschi-
nengruppe eingeblendet:

Auswahl der Regelwerke für die anstehende Ma- Fig. 38960


schine

3. Entweder
¾ Regelwerk über die Bildlaufleiste suchen.
¾ Regelwerk markieren.
oder
¾ Regelwerk anhand von Suchkriterien suchen (siehe nach-
folgende Beschreibung).

Regelwerk anhand von Regelwerke lassen sich nach folgenden Kriterien suchen:
Suchkriterien suchen – Regelwerkname ("Regelname").
– Maschinengruppe ("Maschine"). Standardmäßig bietet
TruTops die Regelwerke der anstehenden Maschinen-
gruppe an.
– Laserleistung ("Leistung").
– Materialart ("Material").
– Materialdicke ("Materialdicke").

Suchkriterien eingeben 4. In das Eingabefeld unter der Schaltfläche für das gewünschte
Suchkriterium klicken.
5. Suchwert eingeben.

2-50 7BRegelwerke S152DE02.DOC


Tipp
Wenn die Tastenfunktionen von TruTops verwendet werden,
kann der Inhalt des Eingabefelds mit <Esc> gelöscht werden.
(Tastenfunktionen von TruTops siehe Kapitel "Grundlagen".)

6. Schaltfläche für das Kriterium anklicken, nach der die Auswahl


sortiert werden soll.
Tipp
Um bei der Laserleistung und der Materialdicke nach grö-
ßer/gleich zu filtern: Schaltfläche für das Suchkriterium mit der
linken Maustaste anklicken.
Um bei der Laserleistung nach dem exakten Wert zu filtern:
Schaltfläche für das Suchkriterium mit der rechten Maustaste
anklicken.

7. Gegebenenfalls weitere Suchwerte eingeben und anschlie-


ßend die Schaltfläche für das zusätzliche Suchkriterium ankli-
cken.
Die Auswahl wird weiter eingegrenzt.
8. Gewünschtes Regelwerk markieren.
Der Namen des Regelwerks wird in den Maskenkopf eingetragen.

S152DE02.DOC 7BRegelwerke 2-51


7.3 Regelwerk kopieren und neues
erstellen

Hinweise
• Original-Regelwerke von TRUMPF lassen sich nicht ändern,
sondern nur kopieren und unter anderem Namen speichern
(zugelassene Namen siehe Abschnitt 7.1, S. 2-49).
• Kopierte Regelwerke werden bei einem Update von TruTops
nicht überschrieben.

1. Datenverwaltung für die gewünschte Maschine öffnen (Extras


>Daten ändern... wählen).
2. Regelwerk >Daten wählen.
Die Auswahl aller Regelwerke wird eingeblendet.
3. Regelwerk suchen, das kopiert werden soll (siehe Ab-
schnitt 7.2, S. 2-50 f.).
Tipp
Regelwerk wählen, dessen Daten dem neuen Regelwerk äh-
neln.

4. Regelwerk markieren.
Der Name wird in den Maskenkopf eingetragen.
5. Kopieren wählen.
Die Maske "Regelwerk kopieren" wird eingeblendet. Die Maske
ist mit den Kopfdaten des Regelwerks gefüllt. Als Name für die
Kopie wird der Name des kopierten Regelwerks mit führendem
"K" vorgeschlagen.
6. Namen des Regelwerks ggf. ändern.
Hinweis
Das erste Zeichen im Namen sollte ein "K" sein.

7. Kopieren wählen.
8. Abfrage, ob das Regelwerk einer Technologietabelle zugeord-
net werden soll mit Ja bestätigen.
Die Maske "Technologietabelle auswählen" wird eingeblendet.
9. Technologietabelle, der das kopierte Regelwerk zugeordnet
werden soll, markieren und OK wählen.
Die Maske "Kundenregelwerk setzen" wird eingeblendet.
10. Position für das kopierte Regelwerk wählen.
11. OK wählen.
Eine Kopie des Regelwerks wird unter dem neuen Namen
erstellt. Die Auswahl aller Regelwerke für die anstehende Ma-
schinengruppe wird wieder eingeblendet.
12. Kopiertes Regelwerk markieren.
13. Weiter wählen.

2-52 7BRegelwerke S152DE02.DOC


14. Gewünschte Daten in den einzelnen Karteikarten des kopier-
ten Regelwerks ändern (siehe Abschnitt 7.6, S. 2-55 ff.).
Das neue Regelwerk wird in der Datenbank und damit in der Aus-
wahl ergänzt.

7.4 Regelwerke löschen

Hinweis
Original-Regelwerke von TRUMPF lassen sich nicht löschen. Es
können nur Regelwerke gelöscht werden, die selbst erstellt wurden
(Regelwerk kopieren und neues erstellen siehe Abschnitt 7.3, S. 2-
52).

1. Datenverwaltung für die gewünschte Maschine öffnen (Extras


>Daten ändern... wählen).
2. Regelwerk >Daten wählen.
Die Auswahl aller Regelwerke für die anstehende Maschinen-
gruppe wird eingeblendet.
3. Regelwerk suchen, das gelöscht werden soll (siehe Ab-
schnitt 7.2, S. 2-50 f.).
4. Regelwerk markieren.
Der Name des Regelwerks wird in den Maskenkopf eingetra-
gen.
5. Löschen wählen.
Die Maske "Regelwerk löschen" wird eingeblendet. Die Maske
ist mit den Kopfdaten des Regelwerks gefüllt.
6. Um das Regelwerk zu löschen: Löschen wählen.
Das Regelwerk wird in der Datenbank gelöscht und nicht mehr
zur Auswahl gestellt.
oder
¾ Um die Maske zu schließen, ohne zu löschen: Zurück
wählen.
Die Auswahl der Regelwerke wird wieder eingeblendet.

S152DE02.DOC 7BRegelwerke 2-53


7.5 Regelwerke anzeigen lassen und
drucken

1. Datenverwaltung für die gewünschte Maschine öffnen (Extras


>Daten ändern... wählen).
2. Regelwerk >Daten wählen.
Die Auswahl aller Regelwerke für die anstehende Maschinen-
gruppe wird eingeblendet.
3. Regelwerk suchen, das als Datei ausgegeben oder gedruckt
werden soll (siehe Abschnitt 7.2, S. 2-50 f.).
4. Regelwerk markieren.
Der Name des Regelwerks wird in den Maskenkopf eingetra-
gen.
5. Ausgeben wählen.
Die Maske "Drucken/Dateiausgabe" wird eingeblendet. Unter
"Tabellennummer" wird das gewählte Regelwerk angezeigt.

Regelwerk 6. Unter "Ausgabeform" Anzeige wählen.


anzeigen lassen? Ein Viewer blendet den Inhalt des Regelwerks ein.
7. Viewer über die Schaltfläche wieder schließen.

Regelwerk drucken? 8. Unter "Ausgabeform" Drucker wählen.


Das Regelwerk wird in dem Format, das der Viewer ausgibt,
an Ihrem Standarddrucker gedruckt.
9. Um "Drucken/Dateiausgabe" zu schließen: OK wählen.

2-54 7BRegelwerke S152DE02.DOC


7.6 Technologiedaten der Regelwerke im
Einzelnen

1. Datenverwaltung für die gewünschte Maschine öffnen (Extras


>Daten ändern... wählen).
2. Regelwerk >Daten wählen.
Die Auswahl aller Regelwerke für die anstehende Maschinen-
gruppe wird eingeblendet.
3. Regelwerk suchen, dessen Daten eingeblendet werden sollen
(siehe Abschnitt 7.2, S. 2-50 f.).
4. Regelwerk markieren.
Der Name des Regelwerks wird in den Maskenkopf eingetra-
gen.
5. Weiter wählen.
6. Bei Original-Regelwerken von TRUMPF:
Meldung mit OK schließen.
Die Übersicht über die einzelnen Karteikarten des Regelwerks
wird eingeblendet:

Beispiel: TRO-5755-5 Fig. 48261

S152DE02.DOC 7BRegelwerke 2-55


"Allgemein 1"

Voraussetzung
• Die Übersicht über die einzelnen Karteikarten des Regelwerks
ist eingeblendet (siehe Fig. 48261, S. 2-55).

¾ allgemein 1 wählen.

"Allgemein 1" Fig. 48262

Daten in "Allgemein 1" • Info und Bemerkung zum Regelwerk:


Die Texte, die hier eingegeben werden, zeigt TruTops bei der
Auswahl des Regelwerks an.

• Offene Konturen:
– Konturgröße beim Schneiden.
– Art des Einstechens.

• Einteilung der Konturen in "klein", "mittel" und "groß" anhand


ihrer Flächen.

• Vorrangige Eckenbehandlung "Runden" oder "Looping"?

• Eckenkühlzeit. 1

• Beschleunigungsprogrammierung (d. h. reduzierte Beschleu-


nigung)?
Hinweise
Die Beschleunigungsprogrammierung wird bei Maschinen mit
Siemens-Steuerung nicht ausgewertet – auch dann nicht,
wenn der Schalter auf Ja steht. Wenn bei Maschinen mit Sie-
mens-Steuerung reduziert beschleunigt werden soll, liest die
Steuerung den Wert für die "Reduzierte Beschleunigung" aus
der Technologietabelle aus.

1
Wird von TruTops Tube nicht ausgewertet.

2-56 7BRegelwerke S152DE02.DOC


Die Beschleunigungsprogrammierung wird unabhängig von der
Konturgröße automatisch generiert und wirkt auf alle Konturen.
Wenn nur einzelne Konturen mit Beschleunigungsprogrammie-
rung abgearbeitet werden sollen, müssen Sie diesen Konturen
ein Regelwerk ohne aktivierte Beschleunigungsprogrammie-
rung zuordnen und die Bearbeitung dieser Konturen selektiv
erstellen (Regelwerk wechseln und selektiv bearbeiten siehe
Kapitel "Rohre bearbeiten, NC-Programm erzeugen").
Die Reduzierung gilt für die komplette Kontur, wirkt sich jedoch
besonders in Ecken und beim Anfahren aus.

¾ Um die Beschleunigungsprogrammierung bei Maschinen


mit Bosch-Steuerung zu aktivieren: X- und Y- Wert einge-
ben.

• Zugrunde liegendes Regelwerk.


Hinweis
In kopierten Regelwerken aus früheren TruTops-Versionen
können Sie das "zugrunde liegende Regelwerk" nachträglich
ergänzen. Vorteil: Bei zukünftigen Updates von TruTops wer-
den die in den Original-Regelwerken neu hinzu gekommenen
Parameter automatisch in den Kopien ergänzt.

• Positionierung der Teile.


Hinweis
"Positionierung der Teile" muss immer auf Ja stehen.

• Überfahrhöhe (= Höhe, die der Schneidkopf beim Positionieren


zwischen den Konturen einnimmt).

• PierceLine erforderlich?
PierceLine ist in der Lage, jeden Einstechvorgang zu regeln –
und dies nahezu unabhängig von Materialart und –dicke.
• Schneiden mit SprintLine?
Um zwischen den Schnitten schneller zu positionieren, wird bei
SprintLine der Laserstrahl nicht ausgeschaltet, sondern die La-
serleistung reduziert.

• Kennzeichnen mit SprintLine?


Um zwischen dem Kennzeichnen schneller zu positionieren,
wird bei SprintLine der Laserstrahl nicht ausgeschaltet, son-
dern die Laserleistung reduziert.

Daten in "Allgemein 1" Hinweis


ändern? Original-Regelwerke von TRUMPF lassen sich nicht ändern. Es
können nur Regelwerke geändert werden, die selbst erstellt wur-
den (Regelwerk kopieren und neues erstellen siehe Abschnitt 7.3,
S. 2-52).

1. Gewünschte Daten ändern.


2. Ändern wählen.

S152DE02.DOC 7BRegelwerke 2-57


"Allgemein 2"

Voraussetzung
• Die Übersicht über die einzelnen Karteikarten des Regelwerks
ist eingeblendet (siehe Fig. 48261, S. 2-55).

¾ allgemein 2 wählen.

"Allgemein 2", Seite 1 Fig. 48263

Daten in "Allgemein 2", • "Schneiden: Text":


Seite 1 Konturgröße von Texten, die geschnitten werden.
Hinweise
• TruTops erzeugt beim Schneiden der Texte weder Anfahr-
noch Wegfahrfahnen. Der Strahl sticht direkt auf der Kon-
tur ein.
• Die Bearbeitung lässt sich nicht umordnen. Dadurch kann
es zu unkontrolliertem Abfall (je nach Schriftfont) kommen.

• "Kennzeichnen: Text":
Konturgröße von Texten, die gekennzeichnet werden.

• "Kennzeichnen: Kontur":
Konturgröße von Konturen, die gekennzeichnet werden.
• "Kennzeichnen: Abdampfen":
Vor dem Kennzeichnen Punkt bzw. Kontur abdampfen.

• "Körnen: Punkt": Konturgröße beim Körnen.

2-58 7BRegelwerke S152DE02.DOC


• "Körnen: Symbol":
Form des Körnens (Einstechpunkt (Punkt) oder 2 Kreise um
den Körnpunkt (2 Kreise)).
Bei 2 Kreise: Durchmesser der beiden Kreise eingeben.
Hinweise
• Punkte, die gekörnt werden sollen, müssen die Linienfarbe
"Cyan" haben (Linienfarbe siehe "Software-Handbuch
TruTops CAD").
• Wenn Sie für eine Maschine mit Bosch-Steuerung
punktförmiges Körnen programmieren (was einem "sanften
Einstechen" entspricht) müssen Sie folgende Werte in der
Technologietabelle ändern:
– Einstechabstand
– Einstechgasdruck
– Gasart
• "Kennzeichnen: Abdampfen":
Vor dem Körnen Punkt bzw. Kontur abdampfen.

Daten in "Allgemein 2", 1. Seite 2 über Weiter öffnen.


Seite 2
• Umgang mit nicht bearbeitbaren Konturen: Kennzeichnen oder
Körnen?

TruTops ermittelt bei der Bearbeitungsdefinition automatisch,


welche Konturen nicht bearbeitet werden können. Diese Teile
können Sie wie folgt markieren lassen:
– "Kennzeichnen", "Konturzug": TruTops kennzeichnet alle
Konturen, die nicht bearbeitet werden können.
– "Kennzeichnen", "Schwerpunkt Standard": TruTops kenn-
zeichnet Standardkonturen (Rechteck, Kreis, Langloch) im
Schwerpunkt.
– "Kennzeichnen", "Schwerpunkt beliebig": TruTops
kennzeichnet beliebige Konturen im Schwerpunkt.
– "Körnen": TruTops körnt Konturen im Schwerpunkt.
Hinweis
Wenn sowohl Körnen im Schwerpunkt als auch Kennzeichnen
im Schwerpunkt aktiviert sind, hat Körnen im Schwerpunkt Vor-
rang.
2. Um zur Seite 1 zurück zu kehren: Zurück wählen.

Daten in "Allgemein 2" Hinweis


ändern? Original-Regelwerke von TRUMPF lassen sich nicht ändern. Es
können nur Regelwerke geändert werden, die selbst erstellt wur-
den (Regelwerk kopieren und neues erstellen siehe Abschnitt 7.3,
S. 2-52).

1. Gewünschte Daten ändern.


2. Ändern wählen.

S152DE02.DOC 7BRegelwerke 2-59


"Allgemein 3"

Hinweis
Diese Daten werden von TruTops Tube nicht ausgewertet.

"Allgemein 4"

Voraussetzung
• Die Übersicht über die einzelnen Karteikarten des Regelwerks
ist eingeblendet (siehe Fig. 48261, S. 2-55).

¾ allgemein 4 wählen.

Daten in "Allgemein 4" • Umlaufsinn im Uhrzeigersinn:


Je nach Material ist die Qualität geschnittener Löcher besser,
wenn man sie gegen bzw. im Uhrzeigersinn schneidet.
– Ja = Die Konturen werden im Uhrzeigersinn bearbeitet.
– Nein = Die Konturen werden gegen den Uhrzeigersinn
bearbeitet.

Daten in "Allgemein 4" Hinweis


ändern? Original-Regelwerke von TRUMPF lassen sich nicht ändern. Es
können nur Regelwerke geändert werden, die selbst erstellt wur-
den (Regelwerk kopieren und neues erstellen siehe Abschnitt 7.3,
S. 2-52).

1. Gewünschte Daten ändern.


2. Ändern wählen.

2-60 7BRegelwerke S152DE02.DOC


"Einstechen"

Voraussetzung
• Die Übersicht über die einzelnen Karteikarten des Regelwerks
ist eingeblendet (siehe Fig. 48261, S. 2-55).

1. Konturart wählen (klein, mittel oder groß).


2. Einstechen wählen.
Daten in "Einstechen" • Gewählte Konturgröße ("Konturart").

• Einstechen ja/nein.
Wenn ja: "Einstechart" reduziert, voll oder schnell?
Hinweis
Schnelles Einstechen gibt es nur bei Maschinen ohne offene
Steuerung (siehe Programmieranleitung zu Ihrer Maschine).

– Reduziertes Einstechen: Der Strahl sticht im Rampbetrieb


mit reduzierter Laserleistung ein.
– Volles Einstechen: Der Strahl sticht im Rampbetrieb mit
voller Laserleistung ein.

• Messzyklus ja/nein?
Über Messzyklen kann die Blechdicke bestimmt werden.

• Spritzkreisradius.
Der Spritzkreisradius ist ein Sicherheitsbereich, in dem keine
Kontur liegen darf, die eventuell verletzt werden könnte. Bei
der Kollisionsprüfung berücksichtigt TruTops diesen Sicher-
heitsbereich.

Daten in "Einstechen" Hinweis


ändern? Original-Regelwerke von TRUMPF lassen sich nicht ändern. Es
können nur Regelwerke geändert werden, die selbst erstellt wur-
den (Regelwerk kopieren und neues erstellen siehe Abschnitt 7.3,
S. 2-52).

1. Gewünschte Daten ändern.


2. Ändern wählen.

S152DE02.DOC 7BRegelwerke 2-61


"Anfahren"

Voraussetzung
• Die Übersicht über die einzelnen Karteikarten des Regelwerks
ist eingeblendet (siehe Fig. 48261, S. 2-55).

1. Konturart wählen (klein, mittel oder groß).


2. Anfahren wählen.
Seite 1 der Maske "Anfahren" wird eingeblendet:

"Anfahren", Seite 1 Fig. 42665

Daten in "Anfahren", Seite 1 • Gewählte Konturgröße ("Konturart").

• Anfahren ja/nein?
Wenn ja: Art des Anfahrens wählen (reduziert, reduziert II,
voll).

Hinweise
• Reduziertes Anfahren II gibt es nur bei Maschinen mit
Bosch-Steuerung ab Softwareserienstand 7.0.
• "Reduziertes Anfahren II" macht reduziertes Anfahren
beim Hochdruckschneiden von Aluminium und Edelstahl
schneller als bisher, weil die Steuerung nicht mehr auf eine
andere Technologietabelle umschalten muss.

1. Um Reduziertes Anfahren II für Maschinen mit Bosch-


Steuerung zu aktivieren: Maschinen >Daten >Grundda-
ten 3 wählen.
2. Reduziertes Anfahren II aktivieren.
3. Ändern wählen.
Die Änderungen werden in den Grunddaten gespeichert.

2-62 7BRegelwerke S152DE02.DOC


• Genauhalt.

• Abstandsregelung ja/nein?
Hinweis
Die Abstandsregelung muss in allen Karteikarten des Regel-
werks entweder aktiviert oder deaktiviert sein. Weitere Kartei-
karten mit "Abstandsregelung": "Anfahren", "Schneiden",
"Wegfahren".

• Bahnslope.

• Feed Forward.

• Reduzierung: Um wie viel Prozent soll der gerade Teil der


Anfahrstrecke reduziert geschnitten werden?

• (Vorschnitt beim Anfahren in Dickblech 1.)

• Anfahrwinkel außen und innen.


0°: TruTops erzeugt eine Anfahrfahne im Winkel α1 von
90° (90°-0°).
-20°: TruTops erzeugt eine Anfahrfahne im Winkel α2 von
70° (90°-20°).
+20°: TruTops erzeugt eine Anfahrfahne im Winkel α3 von
110° (90°+20°).

1 2 3

Anfahrwinkel α Fig. 27686

• Strategie:
Legen Sie fest, wo angefahren werden soll:
– An Ecke: Der Schneidkopf fährt ausschließlich an Ecken
an. Wenn TruTops keine Ecke findet, wird die Kontur nicht
bearbeitet.
– An Element: Der Schneidkopf fährt ausschließlich an Ele-
menten (= Linien oder Bögen) an. Wenn TruTops keine
Elemente findet, wird die Kontur nicht bearbeitet.
– Ecke/Element: Der Schneidkopf fährt vorzugsweise an
Ecken an. Wenn TruTops keine Ecke findet, fährt der
Schneidkopf an einem geeigneten Element an.
– Element/Ecke: Der Schneidkopf fährt vorzugsweise an Ele-
menten an. Wenn TruTops keine Elemente findet, fährt der
Schneidkopf an einer geeigneten Ecke an.

• Strecke (Anfahrstrecke) und Radius.

1
Für TruTops Tube nicht relevant.

S152DE02.DOC 7BRegelwerke 2-63


Daten in "Anfahren", Seite 2 1. Seite 2 über Weiter öffnen.

"Anfahren", Seite 2 Fig. 42677

• "Anfahren an Element" vorgegebene Form und Länge)"}


– "Form", "Form vorzugsweise".
– "Länge".
• "Anfahren an Ecke".
– "Form".
– "Winkel".
– "Länge Element vor/nach Ecke": Minimale und maximale
Strecke vor/nach der Ecke, an die angefahren werden darf.
"Minimal" vermeidet, dass zu nahe gelegene Elemente der
Kontur beim Anfahren beeinträchtigt werden.
Wenn die freie Strecke vor der Ecke zu kurz oder zu lang
ist, wird an der Ecke nicht angefahren.

2. Um zu Seite 1 zurück zu kehren: Zurück wählen.

Daten in "Anfahren" ändern? Hinweis


Original-Regelwerke von TRUMPF lassen sich nicht ändern. Es
können nur Regelwerke geändert werden, die selbst erstellt wur-
den (Regelwerk kopieren und neues erstellen siehe Abschnitt 7.3,
S. 2-52).

1. Gewünschte Daten ändern.


2. Ändern wählen.

2-64 7BRegelwerke S152DE02.DOC


"Schneiden"

Voraussetzung
• Die Übersicht über die einzelnen Karteikarten des Regelwerks
ist eingeblendet (siehe Fig. 48261, S. 2-55).

1. Konturart wählen (klein, mittel oder groß).


2. Schneiden wählen.

"Schneiden" Fig. 42667

Daten in "Schneiden" • Gewählte Konturgröße ("Konturart").

• Schneidart.

• Genauhalt.

• Abstandsregelung ja/nein?
Hinweis
Die Abstandsregelung muss in allen Karteikarten des Regel-
werks entweder aktiviert oder deaktiviert sein.
Weitere Karteikarten mit "Abstandsregelung":
– "Anfahren" (siehe S. 2-62).
– "Schneiden" (siehe S. 2-65).
– "Wegfahren" (siehe S. 2-67).

• Bahnslope.

• Feed Forward.

• Bahnkorrektur.

S152DE02.DOC 7BRegelwerke 2-65


• Microjoints bei der Bearbeitung automatisch erzeugen lassen?
Legen Sie folgendes fest:
– Konturen, an denen Microjoints erzeugt werden sollen.
– Länge der Microjoints.
(Beschreibung der Microjoints siehe Kapitel "Rohre bearbeiten,
NC-Programm erzeugen").
• Strahlende vor Konturende ja/nein?
Wenn Ja: Länge eingeben.

Bei "Strahlende vor Konturende" wird der Laserstrahl kurz vor dem
Konturende abgeschalten. Der Laserstrahl schneidet die Kontur
dennoch vollständig.
Wenn Sie "Strahlende vor Konturende" aktivieren, entsteht bei der
Bearbeitung von Aluminium und Edelstahl am Konturende keine
Kerbe.

Daten in "Schneiden" Hinweis


ändern? Original-Regelwerke von TRUMPF lassen sich nicht ändern. Es
können nur Regelwerke geändert werden, die selbst erstellt wur-
den (Regelwerk kopieren und neues erstellen siehe Abschnitt 7.3,
S. 2-52).

1. Gewünschte Daten ändern.


2. Ändern wählen.

2-66 7BRegelwerke S152DE02.DOC


"Wegfahren"

Voraussetzung
• Die Übersicht über die einzelnen Karteikarten des Regelwerks
ist eingeblendet (siehe Fig. 48261, S. 2-55).

1. Konturart wählen (klein, mittel oder groß).


2. Wegfahren wählen.

"Wegfahren" Fig. 42668

Daten in "Wegfahren" • Gewählte Konturgröße ("Konturart").

• An Außen- und/oder Innenkonturen wegfahren?


Wenn ja: "Abstand" eingeben (siehe nachfolgenden Listen-
punkt).

• "Abstand": Sicherheitsabstand zu Konturen, die nicht verletzt


werden dürfen. TruTops berücksichtigt diesen Sicherheitsbe-
reich bei der Kollisionsprüfung.

S152DE02.DOC 7BRegelwerke 2-67


• Wegfahrwinkel außen und innen.

0°: TruTops erzeugt eine Wegfahrfahne im Winkel β1 von


90° (90°-0°).
-20°: TruTops erzeugt eine Wegfahrfahne im Winkel β2 von
70° (90°-20°).
+20°: TruTops erzeugt eine Wegfahrfahne im Winkel β3 von
110° (90°+20°).

1 2 3

Wegfahrwinkel β Fig. 27687

• Form Ecke/Form Element?


Bestimmt die Form der Wegfahrfahnen an Ecken bzw. an Ele-
menten:
– Linie: Die Wegfahrfahne besteht nur aus einer geraden
Strecke.
– Linie/Bogen: Die Wegfahrfahne setzt sich aus einer gera-
den Strecke und einem Bogen zusammen.

• Strecke (Wegfahrstrecke) und Radius.

• Genauhalt.

• Bahnslope.

• Abstandsregelung ja/nein?
Hinweis
Die Abstandsregelung muss in allen Karteikarten des Regel-
werks entweder aktiviert oder deaktiviert sein.

Weitere Karteikarten mit "Abstandsregelung":


– "Anfahren" (siehe S. 2-62).
– "Schneiden" (siehe S. 2-65).
– "Wegfahren" (siehe S. 2-67).

• Feed Forward.

Daten in "Wegfahren" Hinweis


ändern? Original-Regelwerke von TRUMPF lassen sich nicht ändern. Es
können nur Regelwerke geändert werden, die selbst erstellt wur-
den (Regelwerk kopieren und neues erstellen siehe Abschnitt 7.3,
S. 2-52).

1. Gewünschte Daten ändern.


2. Ändern wählen.

2-68 7BRegelwerke S152DE02.DOC


"Positionieren"

Voraussetzung
• Die Übersicht über die einzelnen Karteikarten des Regelwerks
ist eingeblendet (siehe Fig. 48261, S. 2-55).

1. Konturart wählen (klein, mittel oder groß).


2. Positionieren wählen.

"Positionieren" Fig. 42669

Daten in "Positionieren" • Gewählte Konturgröße ("Konturart").

• Positionierung zwischen den Konturen.


Hinweis
"Positionierung zwischen Konturen" muss immer auf Ja ste-
hen.

• Überfahrhöhe (= Höhe, die der Schneidkopf beim Positionieren


zwischen den Konturen einnimmt)

Daten in "Positionieren" Hinweis


ändern? Original-Regelwerke von TRUMPF lassen sich nicht ändern. Es
können nur Regelwerke geändert werden, die selbst erstellt wur-
den (Regelwerk kopieren und neues erstellen siehe Abschnitt 7.3,
S. 2-52).

1. Gewünschte Daten ändern.


2. Ändern wählen.

S152DE02.DOC 7BRegelwerke 2-69


"Runden"

Voraussetzung
• Die Übersicht über die einzelnen Karteikarten des Regelwerks
ist eingeblendet (siehe Fig. 48261, S. 2-55).

1. Konturart wählen (klein, mittel oder groß).


2. Runden wählen.

"Runden" Fig. 42670

Daten in "Runden" • Gewählte Konturgröße ("Konturart").

• Ecken runden?
Wenn ja: Ecken wählen, die gerundet werden sollen.

• Art der Eckenbehandlung. 1

• Rundungsradius.
Hinweis
Wenn TruTops den Rundungsradius exakt einhalten soll, muss
der minimale "Radius" dem maximalen "Radius" entsprechen.

• "Abweichung".
Aus diesen Werten ergibt sich der Toleranzbereich, in dem die
Rundung liegen darf.

• Winkelbereich, in dem die Ecken verrundet werden sollen.


Wenn Sie Winkel eingeben, verrundet TruTops nur jene
Ecken, die zwischen den eingegebenen Winkeln liegen.

1
TruTops Tube wertet nur Ecken runden aus, nicht jedoch Ecken kühlen.

2-70 7BRegelwerke S152DE02.DOC


• Länge der Elemente vor bzw. nach einer Ecke:
"Minimal ...": Damit vermeiden Sie, dass die Eckenbehandlung
zu nahe gelegene Elemente der Kontur beeinträchtigt.
Wenn die "freie Strecke" vor bzw. nach der Ecke zu kurz ist, wird
die Ecke nicht behandelt.
"Maximal ...": Wenn die Strecke vor bzw. nach der Ecke länger ist
als der eingegebene Wert, wird die Ecke nicht behandelt.

(Weitere Informationen zum Thema Eckenbehandlung siehe Ka-


pitel "Rohre bearbeiten, NC-Programm erzeugen").

Daten in "Runden" ändern? Hinweis


Original-Regelwerke von TRUMPF lassen sich nicht ändern. Es
können nur Regelwerke geändert werden, die selbst erstellt wur-
den (Regelwerk kopieren und neues erstellen siehe Abschnitt 7.3,
S. 2-52).

1. Gewünschte Daten ändern.


2. Ändern wählen.

S152DE02.DOC 7BRegelwerke 2-71


"Looping"

Voraussetzung
• Die Übersicht über die einzelnen Karteikarten des Regelwerks
ist eingeblendet (siehe Fig. 48261, S. 2-55).

1. Konturart wählen (klein, mittel oder groß).


2. Looping wählen.

"Looping" Fig. 42671

Daten in "Looping" • Gewählte Konturgröße ("Konturart").

• Ecken mit Looping fahren?


Wenn ja: Form des Loopings wählen:
– Winkelhalbierende: Der Schneidkopf fährt abgewinkelt aus
der ersten Hälfte der Ecke heraus, kehrt um und fährt in
die zweite Hälfte der Ecke hinein.
– Schleife: Der Schneidkopf fährt geradlinig aus einer Ecke
heraus, dreht ein Looping und fährt wieder geradlinig in die
zweite Hälfte der Ecke hinein.

• Radius.
Hinweis
Der Radius ist nur bei Schleife als Form des Loopings relevant.
Wenn TruTops den Radius der Schleife exakt einhalten soll,
muss der minimale "Radius" dem maximalen "Radius" ent-
sprechen.

2-72 7BRegelwerke S152DE02.DOC


• Länge.
Hinweis
Die Länge ist nur bei Winkelhalbierende als Form des Loo-
pings relevant.

• Winkelbereich, in dem TruTops an Ecken Loopings erzeugen


soll. Wenn Sie Winkel eingeben, erzeugt TruTops nur an jenen
Ecken ein Looping, die zwischen den eingegebenen Winkeln
liegen.
Hinweis
Die Winkel sind nur bei Winkelhalbierende als Form des Loo-
pings relevant.

• Länge der Elemente vor bzw. nach einem Looping:


"Minimal ...": Damit vermeiden Sie, dass die Eckenbehandlung
zu nahe gelegene Elemente der Kontur beeinträchtigt. Wenn
die "freie Strecke" vor bzw. nach der Ecke zu kurz ist, wird die
Ecke nicht behandelt.
"Maximal ...": Wenn die Strecke vor bzw. nach der Ecke länger
ist als der eingegebene Wert, wird die Ecke nicht behandelt.

(Weitere Informationen zum Thema Eckenbehandlung siehe Ka-


pitel "Rohre bearbeiten, NC-Programm erzeugen").

Daten in "Looping" ändern? Hinweis


Original-Regelwerke von TRUMPF lassen sich nicht ändern. Es
können nur Regelwerke geändert werden, die selbst erstellt wur-
den (Regelwerk kopieren und neues erstellen siehe Abschnitt 7.3,
S. 2-52).

1. Gewünschte Daten ändern.


2. Ändern wählen.

"Abdampfen"

Hinweis
Diese Daten sind für TruTops Tube nicht von Bedeutung.

7.7 Regelwerke einzelnen Technologieta-


bellen zuordnen

(Siehe Abschnitt 6.8, S. 2-48.)

S152DE02.DOC 7BRegelwerke 2-73


8. Maschinenregelwerk

Neben dem TRUMPF-internen, passwortgeschützten Maschinen-


regelwerk steht Ihnen ein öffentliches Maschinenregelwerk zur
Beschreibung der maschinen- und kundenspezifischen System-
daten zur Verfügung.

Die Variablen im Maschinenregelwerk können ohne Tages-Pass-


wort geändert werden. Variablen, die für das Maschinenregelwerk
freigegeben sind, werden in einem Listenfeld angezeigt.

8.1 Variablen im öffentlichen


Maschinenregelwerk ändern

Gelöschte oder falsche Variablen können zu nicht lauffähi-


gen NC-Programmen führen!
¾ Variablen nicht löschen.
Vorsicht ¾ Wenn Sie Variablen ändern: Eingaben und Änderungen prü-
fen.
¾ Im Zweifelsfall an den Software-Support von TRUMPF wen-
den.

1. Datenverwaltung für die gewünschte Maschine öffnen (Extras


>Daten ändern... wählen).
2. Regelwerk >Maschine wählen.
Die Maske "Maschinenregelwerk in Kundenverantwortung"
wird eingeblendet:

"Maschinenregelwerk in Kundenverantwortung" Fig. 42672

2-74 8BMaschinenregelwerk S152DE02.DOC


Wert einer Variablen ändern Hinweis
Die Zahl der angezeigten Variablen hängt von der gewählten Ma-
schine ab.

3. Variable im Listenfeld markieren.


Der Ist-Wert wird in das Eingabefeld "Wert" übernommen.
Der "Wert" zeigt die aktuelle Kodierung der markierten Vari-
able. (Nach der Installation von TruTops haben alle Variablen
Standard-Werte). Damit individuelle Einstellungen wirksam
werden, muss dieser "Wert" geändert werden.
Der Bemerkungstext enthält Informationen, was sich hinter der
markierten Variablen verbirgt.
Hinweis
Änderungen im frei zugänglichen Regelwerk bleiben bei zu-
künftigen Neuinstallationen oder Updates von TruTops erhal-
ten.

4. "Wert" ändern (Beschreibung der Variablen siehe S. 2-79 ff).


5. Ändern wählen.
Die Änderungen werden gespeichert.

S152DE02.DOC 8BMaschinenregelwerk 2-75


8.2 Variablen für ausgewählte Maschine
kopieren

Sie können Variablen, die an anderen Maschinen verwendet und


von Ihrer Maschine unterstützt werden, kopieren und an Ihrer Ma-
schine verwenden.

1. In TruTops Tube Maschine wählen, für die eine Variable ko-


piert werden soll.
Hinweis
Die Datenverwaltung wird grundsätzlich für die aktuell anste-
hende Maschine geöffnet. Innerhalb der geöffneten Datenver-
waltung kann die Maschine nicht gewechselt werden.
2. Datenverwaltung öffnen (Extras >Daten ändern... wählen).
3. Regelwerk >Maschine wählen.
4. Erstellen wählen.
Die Maske "Auswahl" wird eingeblendet. Sie enthält Variablen,
die für andere Maschinen bereits in der Datenbank abliegen,
für die anstehende Maschine aber noch nicht definiert sind.
5. Variable wählen.
6. "Wert" eingeben (Beschreibung siehe S. 2-79 ff).
7. Erstellen wählen.
Die Variable wird in das Anzeigefeld übernommen.
8. Zurück wählen.

Details zu Variablen anzeigen 1. Regelwerk >Maschine wählen.


lassen?
2. Variable im Auswahlfeld markieren.
3. Info wählen.
Die Details zur Variable werden angezeigt.

Selbst erstellte 1. Variable im Auswahlfeld markieren, die selbst erstellt wurde


Variablen wieder löschen? und gelöscht werden soll.
Hinweis
Immer nur Variablen löschen, die Sie selbst angelegt haben!
Der Wert wird in das Eingabefeld übernommen.
2. Löschen wählen.

2-76 8BMaschinenregelwerk S152DE02.DOC


8.3 Beschreibung der Variablen im
öffentlichen Maschinenregelwerk

In folgender Tabelle sind zur Übersicht die Variablen aller Maschi-


nen aufgelistet, die TruTops unterstützt. (Die Zahl der angezeigten
Variablen hängt von der gewählten Maschine ab.)
Eine genauere Beschreibung der meisten Variablen finden Sie auf
S. 2-79 ff.

"Nr." Laufende Nummer der genaueren Beschreibung einer Variable.

"Bemerkungstext" Der Bemerkungstext enthält Informationen, was sich hinter der


markierten Variablen verbirgt.
Der "Wert" entspricht der Kodierung einer Variablen. Nach der
Installation von TruTops werden die Standard-Werte angezeigt.
Damit individuelle Einstellungen wirksam werden, muss der Wert
geändert werden.

Nr. Variable Maschinenregelwerk Bemerkungstext

1 EIN_PfadModal Standardverzeichnis für Einrichtepläne.

2 EinrichteplanFormular Name für Standard Einrichteplanformular.


3 LasAutoProcess_SearchFrameMaxX Rechte obere Ecke X: Fenster zur Suche des Bearbeitungsstartpunktes.
Laserschneiden (in %)
4 LasAutoProcess_SearchFrameMaxY Rechte obere Ecke Y: Fenster zur Suche des Bearbeitungsstartpunktes.
Laserschneiden (in %)
5 LasAutoProcess_SearchFrameMinX Linke untere Ecke X: Fenster zur Suche Bearbeitungsstartpunktes.
Laserschneiden. (in %)
6 LasAutoProcess_SearchFrameMinY Linke untere Ecke Y: Fenster zur Suche Bearbeitungsstartpunktes.
Laserschneiden. (in %)

7 MachineExchangeDir Absoluter Pfad zum Masch.-Austauschverz. (TOPSMANU.DIR)


- MachineExchangeDirUser User-Name zum Einloggen
- MachineExchangeDirUserPwd User-Passwort zum Einloggen
8 MaschinenMicrojoint Microjoints an Maschine möglich? (1 = ja, 0= nein)

- MaschinenMicrojointMitAnfahren Microjoints mit Anfahrfahne an Maschine möglich? (1 = ja, 0= nein)

9 MaschCtrlVersion Aktuelle Steuerungsversion der Maschine. (Siehe Steuerung der Ma-


schine. Leeres Feld=Versionsunabhängig)

10 MaschDiasVersion Aktuelle DIAS - Version der Maschine. (Siehe Steuerung der Maschine.
Leeres Feld=Versionsunabhängig)

11 MaschLasVersion Aktuelle Lasersteuerungs - Version der Maschine. (Siehe Steuerung der


Maschine. Leeres Feld=Versionsunabhängig)

12 MaschMmcVersion Aktuelle MMC - Version der Maschine. (Siehe Steuerung der Maschine
Leeres Feld=Versionsunabhängig)

S152DE02.DOC 8BMaschinenregelwerk 2-77


Nr. Variable Maschinenregelwerk Bemerkungstext

13 MaschNcVersion Aktuelle NC - Version der Maschine. (Siehe Steuerung der Maschine.


Leeres Feld=Versionsunabhängig)

14 MaschPlcVersion Aktuelle PLC - Version der Maschine. (Siehe Steuerung der Maschine.
Leeres Feld=Versionsunabhängig)

- NcLinkProduktionsPlanTyp 1 Konfigurierter NcLinkProduktionsplantyp

- PosLevelMarkingHigh Positionierhöhe für großen Blechdickenbereich beim Kennzeichnen.

- PosLevelMarkingLow Positionierhöhe für kleinen Blechdickenbereich beim Kennzeichnen.

- PosLevelSheetThickness Grenzwert für Blechdickenbereich für PosLevel beim Kennzeichnen


(>Grenzwert: großer Blechdickenbereich).
1
15 Praefix_Abtrennprogramme Präfix für Name und NC-Datei bei Abtrennprogrammen

16 Praefix_Besaumprogramme 1 Präfix für Name und NC-Datei bei Besäumprogrammen


1
17 Praefix_Zerschneidprogramme Präfix für Name und NC-Datei bei Zerschneidprogrammen

- Sc_BAHNK_ONOF Laserschneiden: Schneiden mit aktiver Bahnkorrektur an Steu. (1:JA /


0:NEIN)
- secondaryAxis_x Hilfsachse vorhanden (1=ja, 0=nein)
- secondaryAxis_y Hilfsachse vorhanden (1=ja, 0=nein)
18 T2MSrNcL_DoOutputTcPartEnd Ausgabe von TC_PART_END() 0=Nein / 1=Ja.
19 T2MSrNcL_HPKennung Kennung des Hauptprogramms.

20 T2MSrNcL_ProgRegExprHP Erlaubte Zeichen für Prog-Namen

21 T2MSrNcL_ProgRegExprUP Erlaubte Zeichen für Prog-Namen

22 T3MrNcL_NC_AusgabeTyp Ausgabeart: 1-NC-Ausgabe 2-TCAPT-Ausgabe 3-TC260+SC mit


Parametersätzen

- T4_CutOffPierceOffsetAngle Winkel-Offset des Einstechpunktes bei Trennschnitten auf Rundrohren.

- T4_CutOffPierceOffsetLength Offset des Einstechpunktes in der Abwicklung bei Trennschnitten.

- T4_DIAS_CorrectionValue2Max Maximaler Wert für DIAS_Korrekturwert2 in der TC_TUBE_CORNER-


Tabelle.
2
- T4_FUS_Leerweg_Enable Auf 1 setzen, wenn die Steuerungsversion ein Hochfahren der
Fertigteilunterstützungen auf Leerweg ermöglicht

23 T4_KonturFormel_Disable Auf 1 setzen, wenn die Konturgrößenberechnung aufgrund Rohrgeomet-


rie ausgeblendet werden soll

24 T4_Loop_X_Offset_Enable Auf 1 setzen, wenn die Steuerungsversion ein X-Offset bei Schleifenpro-
grammierung ermöglicht.

- T4_MaxTubeDiameterEndless Maximaler Rohrdurchmesser bei Endlosbearbeitung.

- T4_MaxTubePartLength Maximal zulässige Fertigteil-Länge in mm

T4_PosLevelReduced Falls der Wert größer Null ist: Reduziertes POS_LEVEL1.

1
Nur TruLaser Tube 5000.
2
Nur TruLaser Tube 5000 mit PRS 3001/6001.

2-78 8BMaschinenregelwerk S152DE02.DOC


Nr. Variable Maschinenregelwerk Bemerkungstext

25 T4_TC_MODULO_available Auf 1 setzen, wenn die Steuerungsversion ein TC_MODULO ermöglicht

- T4_TubeAWS_enable Auf 1 setzen, wenn die Steuerungsversion eine Analogwertsteuerung für


den Laser ermöglicht1.

- T4_TubeCenterNoRotate_Enable Auf 1 setzen, wenn der Messzyklus "Rohrmitte messen ohne Drehung"
auf der Steuerung verfügbar ist

- T4_TubeCornerDistAWS Falls Wert größer Null ist: Abstand des Eckumschaltpunktes bei
Rechteckrohren mit Analogwertsteurung1.
1
26 T4_TubeMitBrueckeOhneVSH Auf 1 setzen, wenn die Steuerungsversion ein Brückensetzen ohne
Vorschubhalt ermöglicht.

- T4_WinkelKonturgroesseEben Grenzwinkel, bis zu dem bei Ebener Bearbeitung mittlere Kontur ausge-
geben wird.

27 T4MSr_NichtHorizontalAnfahren = 1, falls am Rundrohr nicht generell horizontal angefahren werden soll.

- T4MSrNc_mitTraori Auf 1 setzen, wenn die Steuerungsversion eine Vierachstransformation


ermöglicht.

28 T4MSrNc_TC_GET_PROGFEEDRA- = 1, falls Zyklus TC_GET_PROGFEEDRATE an Maschine möglich ist.


TEmoeglich

29 T4MSrNc_ZeitangabeErp Zeitausgabe: 0-Standard 1-eigenverantwortlich 2-keine TRUMPF-Zeiten

30 T4MSrNcL_RautiefeFaelle Default-Rautiefe f. die Fälle (in der Anwendung Tube)

31 T4MSrNcL_RautiefeRohr Default-Rautiefe f. Kreise polygonalisieren (in der Anwendung Tube)


32 VaporizingWithSprintLas Flag, ob Abdampfen mit SprintLine ausgeführt wird.
Variablen öffentliches Maschinenregelwerk im Überblick Tab. 2-4

Beschreibung der Maschinenvariablen


Nr. 1 EIN_PfadModal

Standardverzeichnis für Einrichtepläne.


Hinweis
Diese Variable darf weder geändert, noch gelöscht werden.

Nr. 2 EinrichteplanFormular

Dateiname des Standard Einrichteplanformulars im Format


'*.HTML' für:
Lasermaschinen = 'ReportLaser.html'
Die Dateien sind im Verzeichnis
'...\TRUMPF.NET\Templates\HTML' hinterlegt.

1
Nur TruLaser Tube 5000 ab Steuerungsversion 5.00

S152DE02.DOC 8BMaschinenregelwerk 2-79


Nr. 3 LasAutoProcess_SearchFrameMaxX

Variable um den Bearbeitungsstartpunkt an einer Kontur beim


Laserschneiden zu bestimmen.
Variable für interne Rechenoperation ("rechte obere Ecke X").
Standardwert ist in % angegeben.

Nr. 4 LasAutoProcess_SearchFrameMaxY

Variable um den Bearbeitungsstartpunkt an einer Kontur beim


Laserschneiden zu bestimmen.
Variable für interne Rechenoperation ("rechte obere Ecke Y").
Der Standardwert ist in % angegeben.

Nr. 5 LasAutoProcess_SearchFrameMinX

Variable um den Bearbeitungsstartpunkt an einer Kontur beim


Laserschneiden zu bestimmen.
Variable für interne Rechenoperation ("linke untere Ecke X").
Der Standardwert ist in % angegeben.

Nr. 6 LasAutoProcess_SearchFrameMinY

Variable um den Bearbeitungsstartpunkt an einer Kontur beim


Laserschneiden zu bestimmen.
Variable für interne Rechenoperation ("linke untere Ecke Y").
Der Standardwert ist in % angegeben.

Nr. 7 MachineExchangeDir

Der Pfad muss in UNC-Schreibweise (Universal Naming Conven-


tion) angegeben werden.

Beispiel Ist die Maschine im Netzwerk mit "TC5000R1" benannt lautet der
korrekte Pfad: \\TC5000R1\topsmanu.dir.

Ist der Pfad gesetzt und die Maschine in das Netzwerk eingebun-
den, kann TruTops Daten direkt von der Maschine abfragen.

2-80 8BMaschinenregelwerk S152DE02.DOC


Nr. 8 MaschinenMicrojoint

Ist-Wert = 0: Microjoints an Maschine erstellen ist nicht möglich.


Ist-Wert = 1: Microjoints an Maschine erstellen ist möglich.

Hinweise
• Maschinen-Microjoints lassen sich bisher nur mit
TruLaser 3030 / TruLaser 3040 / TruLaser 3060 / TC L 3030,
TC L 4030, TC L 6030 ab Softwareserienstand 5.0 und
TruLaser 5030 classic / TC L 3050,
TruLaser 5040 / TC L 4050,
TruLaser 5060 / TC L 6050 erstellen.
• Maschinen-Microjoints sind nur bei ebener Bearbeitung bzw.
auf ebenen Flächen von z. B. Rechteckrohren möglich (ebene
Bearbeitung siehe Kapitel "Tube CAD").

Nr. 9, 10, 11, 12, 13, 14 • MaschCtrlVersion


• MaschDiasVersion
• MaschLasVersion
• MaschMmcVersion
• MaschNcVersion
• MaschPlcVersion

Diese Variablen dürfen weder geändert noch gelöscht werden. Sie


stehen im öffentlichen Maschinenregelwerk, damit sie bei einem
Update von TruTops nicht überschrieben werden.

Nr. 15 Praefix_Abtrennprogramme 1

Ist-Wert = A_ TruTops verwendet A_ als Präfix für Abtrennpro-


gramme
Hinweis
Sie können das Präfix, das TruTops für Abtrennprogramme
verwenden soll, frei wählen.

Nr. 16 Praefix_Besaumprogramme 1

Ist-Wert = B_ TruTops verwendet B_ als Präfix für Besäumpro-


gramme
Hinweis
Sie können das Präfix, das TruTops für Besäumprogramme ver-
wenden soll, frei wählen.

S152DE02.DOC 8BMaschinenregelwerk 2-81


1
Nr. 17 Praefix_Zerschneidprogramme

Ist-Wert = Z_ TruTops verwendet Z_ als Präfix für Zerschneid-


programme
Hinweis
Sie können das Präfix, das TruTops für Zerschneidprogramme ver-
wenden soll, frei wählen.

Nr. 18 T2MSrL_DoOutputTcPartEnd

Mit dieser Variable kann die Funktion "Stopp nach Teil x" und die
Entlade-Automatisierung oder die Verbuchung in TcCell eingestellt
werden.
Wert = 0: Die Funktion "Stopp nach Teil x" deaktivieren.
Wert = 1: Die Funktion "Stopp nach Teil x" aktivieren.

Hinweis
Die Variable ist bei der Auslieferung auf 0 gesetzt Bei der
TruLaser 3030 / TC L 3030 S kann die Funktion erst ab der
Steuerungsversion 4.70 genutzt werden. Bei der TruLaser 5030 /
TC L 3050 ist die Variable immer aktiviert also auf 1 gesetzt.

Nr. 19 T2MSrNcL_HPKennung

Der hier eingegebene Ist-Wert dient als Kennung für den Haupt-
programmnamen im NC-Text. Die Kennung wird vor die alphanu-
merische Programm-Nummer gesetzt. Bei alphanumerischer Pro-
grammnummern-Ausgabe ist die maximale Länge des Ist-Werts
auf 25 Zeichen begrenzt.

Nr. 20 T2MSrNcL_ProgRegExprHP

Die hier eingegebenen Variablen legen die Schreibweise des


Hauptprogrammnamens fest.

Nr. 21 T2MSrNcL_ProgRegExprUP

Die hier eingegebenen Variablen legen die Schreibweise des Un-


terprogrammnamens fest.

1
Nur TruLaser Tube 5000.

2-82 8BMaschinenregelwerk S152DE02.DOC


Nr. 22 T4_KonturFormel_Disable

Schaltet die automatische geometrieabhängige Konturgrößenbe-


rechnung ein und aus.

Ist-Wert = 0 Die Konturgrößenberechnung aufgrund der Rohr-


geometrie ist eingeschaltet.
Ist-Wert = 1 Die Konturgrößenberechnung aufgrund der Rohr-
geometrie ist ausgeschaltet.

Nr. 23 T3MrNCL_NC_AusgabeTyp

Zeigt an, ob die TLC 1005 mit alten oder mit neuen NC-Zyklen
arbeitet.

Ist-Wert = 1 TLC 1005 arbeitet mit alten NC-Zyklen (vor Soft-


ware-Serienstand V2.0).
TLC 1005 arbeitet mit neuen NC-Zyklen (ab Soft-
Ist-Wert = 3 ware-Serienstand V2.0).

1
Nr. 24 T4_Loop_X_Offset_Enable

Ist-Wert = 1: Die Steuerungsversion ermöglicht bei Schleifenpro-


grammierung einen X-Offset (= Versatz der X-
Achse; ab Software-Serienstand V5.0)
Ist-Wert = 0: Die Steuerungsversion ermöglicht bei Schleifenpro-
grammierung keinen X-Offset (= Versatz der X-
Achse).
X-Offset bei Schleifenprogrammierung programmieren siehe Ka-
pitel "Rohre bearbeiten, NC-Programm erzeugen", Abschnitt "NC-
Programm erzeugen", "Parameter setzen".

Nr. 25 T4_TC_MODULO_available

Der Beliebige Zyklus TC_MODULO vermeidet, dass TruTops Tube


bei Rund- und Rechteckrohren zwischen dem Endpunkt der aktu-
ellen Kontur und dem Startpunkt der nächsten Kontur eine Rund-
achsdrehung von mehr als 180 ° ausgibt.
Stattdessen wird in entgegen gesetzter Richtung gedreht.
TC_MODULO wird über die Variable "T4_TC_MODULO_available"
aktiviert. Wenn sinnvoll, wird der Beliebige Zyklus im NC-Text au-
tomatisch nach TC_LASER_OFF eingefügt.

1
Nur TruLaser Tube 5000.

S152DE02.DOC 8BMaschinenregelwerk 2-83


Bei Maschinen, deren Software-Version der Steuerung die Aus-
gabe von TC_MODULO ermöglicht (z. B. TruLaser 5030 classic /
TC L 3050), ist die Variable bereits entsprechend gesetzt.

Ist-Wert = 1: Die Software-Version der Steuerung ermöglicht die


Ausgabe von TC_MODULO.
Ist-Wert = 0: Die Software-Version der Steuerung ermöglicht die
Ausgabe von TC_MODULO nicht.

1
Nr. 26 T4_TubeMitBrueckeOhneVSH

Brücken ohne Vorschub Halt schließen (bzw. öffnen) ist ab Soft-


ware-Version V03.03 der Steuerung möglich. Die Funktion muss in
TruTops frei geschaltet werden:

Ist-Wert = 1 Die Software-Version der Steuerung ermöglicht es,


Brücken ohne Achs-Stopp zu schließen bzw. zu
öffnen.
Ist-Wert = 0 Die Software-Version der Steuerung ermöglicht es
nicht, Brücken ohne Achs-Stopp zu schließen bzw.
zu öffnen.
("Brücken ohne Achs-Stopp schließen und öffnen" siehe Kapitel
"Rohre bearbeiten, NC-Programm erzeugen").

Nr. 27 T4MSr_NichtHorizontalAnfahren

Ist-Wert = 0: Auf dem Rundrohr wird immer horizontal angefah-


ren.
Ist-Wert = 1 Auf dem Rundrohr wird nicht horizontal angefahren.

Nr. 28 T4MSrNc_TC_GET_PROGFEEDRATEmoeglich

Ist-Wert = 1: Die aktuelle Steuerungsversion versteht den Zyklus


TC_GET_PROGFEEDRATE.
Ist-Wert = 0 Die aktuelle Steuerungsversion versteht den Zyklus
TC_GET_PROGFEEDRATE nicht.

Nr. 29 T4MSrNc_ZeitangabeErp

Im Einrichteplan werden in der Zeile "Maschinenzeit", bei entspre-


chend gesetztem Ist-Wert, folgende Texte ausgegeben:

Ist-Wert = 0: Standard -TRUMPF-Zeiten werden ausgegeben.


Ist-Wert = 1: Zeiten sind eigenverantwortlich. Zeit wird im Ein-
richteplan ausgegeben.
Ist-Wert = 2: Keine TRUMPF-Zeiten verfügbar. Zeit wird im Ein-
richteplan nicht ausgegeben.

1
Nur TruLaser Tube 5000 mit PRS 2000/3000.

2-84 8BMaschinenregelwerk S152DE02.DOC


Nr. 30, Nr. 31 T4MSrNcL_RautiefeFaelle, T4MSrNcL_RautiefeRohr

Beim Öffnen eines '*.rot' in TruTops Tube werden Verschnei-


dungsfälle und Rundungen (Radien, Kreise) mit der maschinenab-
hängigen Rautiefe neu berechnet. Dabei nähert sich TruTops der
idealen Kontur mit geraden Schnitten an.

T4MSrNcL_RautiefeFaelle: Variable für Verschneidungsfälle.


T4MSrNcL_RautiefeRohr: Variable für Radien und Kreise.

Die Rautiefe ist der maximale Abstand (r) der Schnittkontur (2) von
der idealen Kontur. Je größer die Rautiefe (r), umso ungenauer ist
die Annäherung an die Kurve.

2
r

1 Ideale Kontur r Rautiefe


2 Schnittkontur
Rautiefe Fig. 26980

(Rautiefe in TruTops Tube siehe Kapitel "Rohre bearbeiten, NC-


Programm erzeugen". Über Datei >Optionen kann die Rautiefe, die
im Maschinenregelwerk eingestellt wurde, geändert werden. Die
Änderung geht verloren, sobald TruTops geschlossen wird.)

Nr. 32 VaporizingWithSprintLas:

Bei folgenden Maschinen mit Siemens-Steuerung ist Abdampfen


mit SprintLine möglich:
• TC L 3020: Ab Softwareserienstand V5.00.
• TC L 3030, TC L 4030, TC L 6030 mit Siemens-Steuerung: Ab
Softwareserienstand V5.00.
• TC L 3050, TC L 4050: Ab Softwareserienstand V3.00.
• TruLaser 3030 classic
• TruLaser 3030 / 3040 / 3060
• TruLaser 5030 / 5040

Wert = 0 Abdampfen ohne SprintLine.


Wert = 1 Abdampfen mit SprintLine.

S152DE02.DOC 8BMaschinenregelwerk 2-85


9. Systemregelwerk

Neben dem TRUMPF-internen, passwortgeschützten Systemre-


gelwerk steht Ihnen in TruTops Tube ein öffentliches Systemre-
gelwerk zur Verfügung.
Im öffentlichen Systemregelwerk können Einstellungen getroffen
werden, die für alle Maschinen und das gesamte TruTops Tube
gelten.

Beispiele • "Breite" des Bitmaps im Ausdruck der Einrichtepläne (Bit-


maps = "Rohrgrafik" und/oder "Profilgrafik").
• Umlaufsinn, in dem die Innen- bzw. Außenkonturen geschnit-
ten werden sollen.

9.1 Variablen im öffentlichen


Systemregelwerk ändern

Gelöschte oder falsche Systemvariablen können zu nicht


lauffähigen NC-Programmen führen!
¾ Systemvariablen nicht löschen.
Vorsicht ¾ Wenn Sie Systemvariablen ändern:
Eingaben und Änderungen prüfen.
¾ Im Zweifelsfall an den Software-Support von TRUMPF wen-
den.

Hinweis
Im internen, passwortgeschützten Systemregelwerk können Sie
nur zusammen mit dem Software-Support von TRUMPF Variablen
ändern.

1. Datenverwaltung für beliebige Maschine öffnen (Extras


>Daten ändern... wählen).

2-86 9BSystemregelwerk S152DE02.DOC


2. Regelwerk >System wählen.
Die Maske "Systemregelwerk in Kundenverantwortung" wird
eingeblendet:

"Systemregelwerk in Kundenverantwortung" Fig. 42673

Wert einer Variablen ändern 3. Systemvariable im Listenfeld markieren.


Der Ist-Wert wird in das Eingabefeld "Wert" übernommen.
4. "Wert" ändern (Werte siehe Bemerkungszeile bzw. Beschrei-
bung ausgewählter Systemvariablen S. 91 ff.).
5. Ändern wählen.
Die Änderung wird gespeichert.

Details zu Variablen anzeigen 1. Systemvariable im Auswahlfeld markieren.


lassen
2. Info wählen.
Die Details zur Systemvariable werden angezeigt.

S152DE02.DOC 9BSystemregelwerk 2-87


9.2 Beschreibung der Variablen im
öffentlichen Systemregelwerk

In folgender Tabelle sind zur Übersicht alle Systemvariablen auf-


gelistet. (Genauere Beschreibung ausgewählter Systemvariablen
siehe S. 2-91 ff.)

"Nr." Laufende Nummer der genaueren Beschreibung einer Systemvari-


ablen.

"Bemerkungstext" Der Bemerkungstext enthält Informationen, was sich hinter der


markierten Variablen verbirgt.
Der "Wert" entspricht der Kodierung einer Systemvariablen. Nach
der Installation von TruTops werden die Standard-Werte ange-
zeigt. Damit individuelle Einstellungen wirksam werden, muss der
Wert geändert werden.

Nr. Systemvariable Bemerkungstext


1 BarcodeCommon Modus übergreifender Barcode im Einrichteplan (0=aus,
1=ProgNummer).
- BarcodeEncoding Barcode-Kodierung.
- BarcodeFont Barcode-Font.
2 BarcodeSinglePart Modus einzelteilspezifischer Barcode im Einrichteplan (0=aus,
1=Zeichn.Nummer, 2=Zeichn.Name).
- BarcodeSize Fontgröße für Barcodes.
3 CompanyLogo Firmenlogo (mit Pfad) für HTML-Einrichteplan.
1
4, 5 CheckForGmtWhenLoadGeo_FsMode 3=Disabled; 2=Nur ROT's vorschlagen, die zum ROT eine Abhän-
2
CheckForGmtWhenLoadGeo_PdmMode gigkeit besitzen; 1=Nur RMT rek. im GEO-Verz.; 0=Nur im ROT-
Verz.; -X=RMT X Verz.-stufen höher rek. suchen.
6 CheckForGmtWhenLoadGeo_Option Gültige Keynamen siehe Ausgabe von "ToPsPDM_CLI.exe ListAtt-
ributes".
- ClickZoomFactor Faktor für Zoom bei Klick mir mittlerer und rechter Maustaste
- DbComprSplitSizeInKb Gesplittete Archivgröße in [kb] bei DB-Backup oder e-Mail versand.
7 DimensioningColor Farbe der Bemaßung
(1=weiß;2=rot;3=gelb;4=grün;5=cyan;6=blau;7=magenta)
- EnableRedrawAcceleration Aktivieren des beschleunigten Redraw. (1=Ein; 0=Aus).
- LabelPrinterLayoutFile Layoutdatei für Etikettendruck

8 LabelPrinterModeCommon Modus Etikettendruck für allgemeine Daten (0=aus, 1=ein)


9 LabelPrinterModePart Modus Etikettendruck für Teiledaten (0=aus, 1=ein)

1
Beim Arbeiten mit TruTops im Datei-System.
2
Beim Arbeiten mit TruTops im PDM-System.

2-88 9BSystemregelwerk S152DE02.DOC


Nr. Systemvariable Bemerkungstext
- LicenceServerPeekTimeSpanInSeconds Sekundentakt, in dem der TruTops-Netzwerk-Lizenzserver abgefragt
werden soll (0 = keine zyklische Abfrage des Lizenzservers).
- LOG_PATH Pfad, in den die Logfiles des Backup gelegt werden.
- NrOfFilesInCadRingBuf Größe des Ringbuffers im CAD-Teil
10 pa_def_umlaufsinn_in Umlaufsinn Innenkontur.
11 pa_def_umlaufsinn_out Umlaufsinn Außenkontur.
- pa_ents_marker_typ Marker für Entladekanal 1 (Bedienerseite).
- pa_ents_marker_typ2 Marker für Entladekanal 2 (Rückseite, d. h. Teilebehälter 2 auf der
gegenüberliegenden Bedienerseite).
- pa_ents_marker_typ3 Marker für Entladekanal 3 (Förderband/Schrottbehälter).
- pa_ents_marker_typ4 Marker für Entladekanal 4 (Kleinteilebehälter).
12 pa_flag_pruefe_aussenkont Außenkontur prüfen ein (Teile ohne Außenkontur werden von
Bearbeitung gesperrt)
- PDM_minimalDatabaseSpace Minimal erforderlicher Datenbankspeicher (MB).
- PDM_minimalDiscSpace Minimal erforderlicher Festplattenplatz für die Datei-Ablage (MB).
13 PDMWarningMode Vorgabe, wann PDM Warnungen einblenden soll (0 = Keine
Warnungen; 1 = Laden; 2 = Speichern, 3 = Beides).
14 PrinterDialog Druckverhalten für Einrichteplan (1 =Drucker-Dialog einblenden,
3 =Windows-Standarddrucker verwenden).
- Sc_KennzNotBearbGeo Auswertung der Laserregelwerksinfos für nicht bearbeitbare
Geometrien.
- Sc_KRIT_GEO Geometriefarbe und -art auswerten.
15 ScrollcustomerNameDefaultOf Anz. der letzten Dateien, die für den Defaultvorschlag untersucht
werden.
16 ScrollmaterialIDDefaultOf Anz. der letzten Dateien, die für den Defaultvorschlag untersucht
werden.
17 ScrolltruMachineNameDefaultOf Anz. der letzten Dateien, die für den Defaultvorschlag untersucht
werden.
18 ScrolluserDefaultOf Anz. der letzten Dateien, die für den Defaultvorschlag untersucht
werden.
1
19 ScrollcustomerNameMaxNumber Max. Anzahl Einträge im Auswahlfeld "Kunde/Auftragsnr."
20 ScrollcustomerNameSortOrder Sortierung für das Auswahlfeld "Kunde/Auftragsnr." 1
19 ScrolldrawingNoteMaxNumber Max. Anzahl Einträge im Auswahlfeld "Zeichnungsbemerkung" 1
20 ScrolldrawingNoteSortOrder Sortierung für das Auswahlfeld "Zeichnungsbemerkung" 1
19 ScrollorderNumberMaxNumber Max. Anzahl Einträge im Auswahlfeld "Kunde/Auftragsnr." 1
20 ScrollorderNumberSortOrder Sortierung für das Auswahlfeld "Kunde/Auftragsnr." 1
19 ScrollpartIDNumberMaxNumber Max. Anzahl Einträge im Auswahlfeld "Teile-ID" 1
20 ScrollpartIDNumberSortOrder Sortierung für das Auswahlfeld "Teile-ID" 1

1
Anwendung Tube CAD oder CAD, Maske "Dateiinformationen".

S152DE02.DOC 9BSystemregelwerk 2-89


Nr. Systemvariable Bemerkungstext
19 ScrolluserMaxNumber Max. Anzahl Einträge im Auswahlfeld "Bearbeiter" 1
20 ScrolluserSortOrder Sortierung für das Auswahlfeld "Bearbeiter" 1
- SetupPlanTimeformatGeneralData Format für die Gesamtzeit im Einrichteplan.
- SetupPlanTimeformatSinglePart Format für die Einzelteilzeit im Einrichteplan.
- ST_AktiviereBiegeMenue Hängt Menü für Biegelinien in den CAD Teil ein.
- ST_CadCoordinateColor Bestimmt die Farbe des Koordinatenkreuzes im Zeichnungsteil (red,
green, blue, yellow, cyan, magenta, white).
- ST_ConfirmOverwriting Vor dem Überschreiben beim Speichern eine Bestätigung fordern
(Zeichnung).
- ST_DwgfPathModal Der Dateityp merkt sich sein eigenes 'LastUsedDirectory'
- ST_DwgPath Wenn gesetzt, ist dieser Pfad immer fest eingestellt
- ST_DxfPath Wenn gesetzt, ist dieser Pfad immer fest eingestellt.
- ST_DxfPathModal Der Dateityp merkt sich sein eigenes 'LastUsedDirectory'.
- ST_FsLoaderMask Fileselector mit vorgeschalteter Kommandozeile.
- ST_GraPath Wenn gesetzt, ist dieser Pfad immer fest eingestellt.
- ST_GraPathModal Der Dateityp merkt sich sein eigenes 'LastUsedDirectory'.
- ST_IgsPath Wenn gesetzt, ist dieser Pfad immer fest eingestellt.
- ST_IgsPathModal Der Dateityp merkt sich sein eigenes 'LastUsedDirectory'.
- ST_IgsSaveExt Extension, wenn Datei gespeichert wird.
- ST_IgsSelect Reg. Expr. für die Dateianzeige.
- ST_LAS_LttRingBufAnz Anzahl der LTT Ringbuffer-Einträge in der Anwendung Tube.
- ST_LAS_NcEinrPlanMaxAnzLines Maximale Anzahl Zeilen im Text-Einrichteplan.
- ST_LAS_NcEinrPlanUnterProgBin Unterprogramminformationen im alten Einrichteplan (*.EIN) ausge-
ben: ja = 4, nein = 0.
21 ST_LAS_NcProgNrLikeFileName Alphanumerische Programmnamen mit dem Namen der NC-Datei
vorbelegen (c_no = nein, c_yes = ja).
- ST_LAS_NcZeitausgabe Zeitausgabe im NC (0-keine, 1-Zeiten nach jedem Satz, 2-Timer, 3-
alles).
- ST_LstPath Wenn gesetzt, ist dieser Pfad immer fest eingestellt.

- ST_LstPathModal Der Dateityp merkt sich sein eigenes 'LastUsedDirectory'.


- ST_MiPath Wenn gesetzt, ist dieser Pfad immer fest eingestellt.
- ST_MiPathModal Der Dateityp merkt sich sein eigenes 'LastUsedDirectory'.
- ST_MiSaveExt Extension, wenn Datei gespeichert wird.
22 ST_MiSelect Reg. Expr. für die Dateianzeige.
- ST_NoHilfsGeoOnInit Verhindert das Erzeugen der Hilfslinien bei 0/0 beim Laden der
Dateien in CAD.

2-90 9BSystemregelwerk S152DE02.DOC


Nr. Systemvariable Bemerkungstext
23 ST_NumInputWithMouse Aktiviert Zahleneingabe mit Maus
- ST_ReplaceArcWithLineError (D=0.001) Ersetze beim Laden einer Zeichnung Bögen durch eine
einzelne Linie, falls der maximale Sehnenfehler kleiner als der
angegebene Toleranzwert ist.
- ST_ReplaceArcWithPolygonDistance (D=0.001) Gibt den maximal zulässigen Fehler für das Ersetzen
eines Bogens mit großem Radius (siehe
ST_ReplaceArcWithPolygonRadius) an. Wird dieser Wert
verkleinert, so werden mehr Linien erzeugt.
- ST_ReplaceArcWithPolygonMinLength (D=4.0) Dieser Wert gibt die Mindestlänge einer Linie beim Ersetzen
eines zu großen Bogens durch einen Linienzug an. (siehe
ST_ReplaceArcWithPolygonRadius)
- ST_ReplaceArcWithPolygonRadius Ersetze beim Laden einer Zeichnung Bögen durch einen Linienzug,
falls der Radius des Bogens größer als der angegebene Radius ist.
(D=10000) Es werden immer möglichst wenig Linien erzeugt.
Schlägt die Ersetzung fehl, so bleibt der Bogen erhalten.
- ST_Rohr_RautiefeDraw Rohr: Default-Rautiefe für die Polygonalisierung im CAD.
- ST_SelRingBufAnz Größe des Ringbuffers.
- ST_TtfPath Wenn gesetzt, ist dieser Pfad immer fest eingestellt.
- ST_TtfPathModal Der Dateityp merkt sich sein eigenes 'LastUsedDirectory'.
- ST_VlgSelRingBufAnz Größe des Ringbuffers für Vorlagen.
- ST_WindowPanFaktor Faktor und Richtung der Verschiebepfeile für Grafikfenster.
- TcPartBitmapHeight Größe der Einzelteil-Grafik im Html-Einrichteplan in y-Richtung
[Pixel].
- TcPartBitmapMonochrome Einzelteil-Grafik (Html-Einrichteplan). Schwarz/weiß (einfarbig) = 1,
farbig = 0.
- TcPartBitmapWidth Größe der Einzelteil-Grafik im Html-Einrichteplan in x-Richtung
[Pixel].
24 TcSheetBitmapHeight Größe (Pixel) Einrichteplan-Grafik (Html) in y-Richtung.
25 TcSheetBitmapMonochrome Einrichteplan-Grafik. Schwarz/weiß (einfarbig) = 1, farbig = 0.
26 TcSheetBitmapWidth Größe (Pixel) Einrichteplan-Grafik (Html) in x-Richtung.
- TimeOutputPlusAxis 1: Zeit für Plus-Maschine wird im Einrichteplan ausgegeben 0: Zeit
für Plus-Maschine wird nicht ausgegeben
- TOPS_PWD Arbeitsverzeichnis für TruTops. Überschreibt INI-Dateieintrag
TOPS_PWD.
- TxSrTafC_WRITE_CRG_EXT Wenn Wert nicht leer, wird eine TC-CELL-Ergebnisdatei mit einer
Extension mit diesem Wert erstellt.
Öffentliche Systemvariablen im Überblick Tab. 2-5

Genaue Beschreibung ausgewählter Systemvariablen


Nr. 1 BarcodeCommon:

Ist-Wert = 0 TruTops gibt im Einrichteplan 1 keinen Barcode für


den Programmnamen aus (Standardeinstellung).
Ist-Wert = 1 TruTops gibt im Einrichteplan1 den Programmna-
men als Barcode aus.

1
'*.html', '*.pdf'

S152DE02.DOC 9BSystemregelwerk 2-91


Nr. 2 BarcodeSinglePart:

Ist-Wert = 0 TruTops gibt im Einrichteplan1 keine Barcodes für


die Einzelteile aus (Standardeinstellung).
Ist-Wert = 1 TruTops gibt im Einrichteplan1 die Zeichnungsnum-
mern jedes Einzelteils als Barcode aus.
Ist-Wert = 2 TruTops gibt im Einrichteplan1 die Zeichnungsna-
men jedes Einzelteils als Barcode aus.

Nr. 3 CompanyLogo:

Wenn in die Einrichtepläne das eigene Firmenlogo integriert wer-


den soll, werden über diese Variable der Pfad und der Dateiname
des Firmenlogos festgelegt (siehe auch Kapitel "Rohre bearbeiten,
NC-Programm erzeugen").

Nr. 4, 5 • CheckForGmtWhenLoadGeo_FsMode 1
2
• CheckForGmtWhenLoadGeo_PdmMode

TruTops prüft beim Laden unbearbeiteter Rohre (*.ROT), ob es


das unbearbeitete Rohr bereits bearbeitet gibt. Dabei verwendet
TruTops folgende (nicht änderbare) Prüfkriterien:
• Identnummer.
• Dateityp.
• Dateiname.

Hinweise
Es werden nur diejenigen Dateien angeboten, die den Prüfkriterien
voll entsprechen.
Wert = 0 TruTops sucht '*.RMT', die im gleichen Verzeichnis
liegen wie das .ROT (ohne Unterverzeichnisse).
Wert = 1 TruTops sucht '*.RMT', die im gleichen Verzeichnis
liegen wie das '.ROT', einschließlich aller Unterver-
zeichnisse.
Wert = 2 TruTops schlägt '*.RMT' vor, die zum '.ROT' eine
Abhängigkeit besitzen. (Im Datei-Sytem nicht relevant,
da dort keine Abhängigkeiten vorliegen. Im PDM-
System führt dieser Wert am schnellsten zum Ergeb-
nis.)
Wert = 3 Deaktiviert, d. h. TruTops sucht nicht nach Dateien.
Wert = -X Negative Werte geben an, von wie vielen Verzeich-
nissen höher aus nach passenden '*.RMT' gesucht
werden soll (einschließlich aller Unterverzeichnisse).

Die Auswahl der gefundenen Dateien kann zusätzlich durch die


Variable "CheckForGmtWhenLoadGeo_Option" beeinflusst werden
(siehe nächste Nr.).

1
Beim Arbeiten mit TruTops im Datei-System.
2
Beim Arbeiten mit TruTops im PDM-System.

2-92 9BSystemregelwerk S152DE02.DOC


Nr. 6 CheckForGmtWhenLoadGeo_Option

Wenn auch weniger passende Dateien angezeigt werden sollen,


können Bedingungen entfernt werden.

¾ Um auch '.RMT' anzeigen zu lassen, die aus dem '.ROT' für


eine andere Maschine entstanden sind:
Wert machineName=ST_MaschinenName; entfernen.

Nr. 7 DimensioningColor:

Über den Wert der Variable "DimensioningColor" kann die Farbe


der Bemaßung geändert werden (siehe "Software-Handbuch
TruTops CAD").
Ist-Wert = 1 weiß Ist-Wert = 5 cyan
Ist-Wert = 2 rot Ist-Wert = 6 blau
Ist-Wert = 3 gelb Ist-Wert = 7 magenta
Ist-Wert = 4 grün

Nr. 8, 9 • LabelPrinterModeCommon
• LabelPrinterModePart

Variablen für den Etiketten-Druck. Die Variable "LabelPrinterMo-


deCommon" bezieht sich auf das NC-Programm, "LabelPrinter-
ModePart" auf das Teil.

Wert = 1 Für den betreffenden Block (NC-Programm bzw. Teil)


werden Daten gesammelt.
Wert = 0 Für den betreffenden Block (NC-Programm bzw. Teil)
werden keine Daten gesammelt.

Beispiel:
¾ Um ein Etikett pro Rohr zu erzeugen, jedoch keines für das
NC-Programm:
– LabelPrinterModeCommon auf 0 setzen.
– LabelPrinterModePart auf 1 setzen.

Nr. 10 pa_def_umlaufsinn_in:

Ist-Wert = 1 TruTops bearbeitet Innenkonturen im Gegenuhrzei-


gersinn (Standardeinstellung).
Ist-Wert = -1 TruTops bearbeitet Innenkonturen im Uhrzeigersinn.

S152DE02.DOC 9BSystemregelwerk 2-93


Nr. 11 pa_def_umlaufsinn_out:

Ist-Wert = -1 TruTops bearbeitet Außenkonturen im Uhrzeiger-


sinn (Standardeinstellung).
Ist-Wert = 1 TruTops bearbeitet Außenkonturen im
Gegenuhrzeigersinn.

Nr. 12 pa_flag_pruefe_aussenkont:

Ist-Wert = 1 TruTops bearbeitet Teile ohne Außenkonturen nicht


(Standardeinstellung).
Ist-Wert = 0 TruTops bearbeitet Teile ohne Außenkonturen.

Nr. 13 PDMWarningMode:

Vorgabe, wann PDM-Warnungen ausgegeben werden sollen.


Ist-Wert = 0 Keine Warnungen, wenn Dateien verwendet wer-
den, die nicht mehr aktuell sind, bzw. Dateien über-
schrieben werden, die viele Abhängigkeiten besit-
zen.
Ist-Wert = 1 Warnen, wenn Dateien geladen werden sollen, die
auf inzwischen geänderten Dateien beruhen (z. B.,
wenn ein bearbeitetes Rohr ('*.RMT') geladen wird,
das auf ein inzwischen geändertes unbearbeitetes
Rohr ('*.ROT') verweist).
Ist-Wert = 2 Beim Speichern warnen, wenn dadurch andere
Dateien betroffen sind (z. B., wenn ein unbearbei-
tetes Rohr ('*.ROT') gespeichert werden soll, auf
dem viele bearbeitete Rohre ('*.RMT') beruhen.
Gegebenenfalls ist ein neuer Name für das '*.ROT'
besser, als die alte Version zu überschreiben).
Ist-Wert = 3 Beides

Nr. 14 PrinterDialog:

Für Einrichtepläne im Format '*.ein' kann der Druckerdialog ein-


und ausgeblendet werden.
Ist-Wert = 1 TruTops blendet den Drucker-Dialog ein.
Ist-Wert = 3 TruTops verwendet ohne Nachfrage den Windows-
Standarddrucker.

2-94 9BSystemregelwerk S152DE02.DOC


Nr. 15, 16, 17, 18 • ScrollcustomerNameDefaultOf
• ScrollmaterialIDDefaultOf
• ScrolltruMachineNameDefaultOf
• ScrolluserDefaultOf

Nach Kundennamen, Material, Maschine oder Benutzer werden


die letzten n Dateien durchsucht. n entspricht der Anzahl der Da-
teien, die durchsucht werden sollen. Der häufigste gefundene Ein-
trag wird als Standardeintrag vorgeschlagen.

Nr. 19 ScrollXXXNumber:

Max. Anzahl der Einträge im Auswahlfeld für das Attribut XXX.


Ist-Wert = 0 Alle Einträge darstellen (kann lange dauern!).

Nr. 20 ScrollXXXOrder:

Sortierung für das Auswahlfeld XXX. Es werden immer die zuletzt


verwendeten Einträge sortiert. (Anzahl der zuletzt verwendeten
Einträge siehe Variable ScrollXXXNumber).
Folgende 3 Sortierungen können eingestellt werden:

Ist-Wert = AZ Alphabetisch sortiert


Ist-Wert = ZA Alphabetisch rückwärts sortiert. (Sinnvoll für
Nummern, die weitergeführt werden. Die neu-
este (höchste) Nummer steht so immer oben.)
Ist-Wert = TIME Die zuletzt verwendeten Werte stehen oben in
der Liste.

Nr. 21 ST_LAS_NcProgNrLikeFileName:

Ist-Wert = c_no "Programmname" und "Name der NC-Datei"


sind voneinander unabhängig.
Ist-Wert = c_yes "Programmname" und "Name der NC-Datei"
sind aneinander angepasst.

Nr. 22 ST_MISelect:

Ist-Wert = '*.mi' Der Datei-Browser von TruTops zeigt nur Da-


teien im Format '*.mi' an.
Ist-Wert = * Der Datei-Browser von TruTops zeigt die Da-
teien aller Formate an (Standardeinstellung).

S152DE02.DOC 9BSystemregelwerk 2-95


Nr. 23 ST_NumInputWithMouse:

Ist-Wert = 1 Taschenrechner ist eingeschaltet.


Ist-Wert = 0 Taschenrechner ist ausgeschaltet

Nr. 24 TcSheetBitmapHeight:

Höhe des Bitmaps der Tafelgrafik im Einrichteplan in Pixel im Aus-


druck des html-Einrichteplans.

Nr. 25 TcSheetBitmapMonochrome:

Soll das Bitmap im html-Einrichteplan schwarz/weiß oder farbig


ausgegeben werden?
Ist-Wert = 1 Die Grafik wird schwarz/weiß dargestellt.
Ist-Wert = 0 Die Grafik wird farbig dargestellt.

Nr. 26 TcSheetBitmapWidth:

Breite des Bitmaps der Tafelgrafik im Einrichteplan in Pixel im


Ausdruck des html-Einrichteplans.

2-96 9BSystemregelwerk S152DE02.DOC


10. NC-Ausgabe

In die Bearbeitung eines Rohres können Sie NC-Texte einfügen,


die Sie selber geschrieben haben. Dieser NC-Text wird dann von
TruTops bei der Erzeugung des NC-Programms in das NC-Pro-
gramm eingefügt.
Einen NC-Text geben Sie bei der Bearbeitung der Rohre entweder
direkt ein oder Sie rufen einen NC-Zyklus auf, den Sie in der Da-
tenverwaltung angelegt und in der Datenbank gespeichert haben.
NC-Zyklen, die Sie selbst anlegen, werden "Kundenzyklen" ge-
nannt.

10.1 Beliebige Zyklen

Beliebige Zyklen anlegen und speichern

Hinweis
Beliebige Zyklen erstellen Sie immer für die anstehende Maschine.

1. Datenverwaltung für die Maschine öffnen, für die der Beliebi-


gen Zyklus erstellt werden soll.
2. NC-Ausgabe >Kundenzyklen wählen.
Die Maske "Kundenzyklen" wird eingeblendet:

"Kundenzyklen" Fig. 42674

Name des Beliebigen Zyklus 3. Erstellen wählen.


vergeben Die Maske "Zyklus erstellen" wird eingeblendet.

S152DE02.DOC 10BNC-Ausgabe 2-97


4. Unter "Zyklusname" Namen des neuen Beliebigen Zyklus ein-
geben.
Hinweis
Der Name darf keine Sonderzeichen, Umlaute oder Akzente
enthalten. Diese Zeichen werden bei der Bearbeitung der
Rohre in den Zeichnungen nicht dargestellt.

5. Erstellen wählen.
6. Meldung, dass Zielzyklus erstellt wurde, mit OK bestätigen.
7. Zurück wählen.

NC-Text des 8. Namen des neuen Beliebigen Zyklus markieren.


Beliebigen Zyklus eingeben
9. Im Eingabefeld NC-Text des Beliebigen Zyklus eingeben (Text
in einfache Hochkommas fassen!).
Beim Erzeugen des NC-Programms interpretiert TruTops alle
Eingaben. Beispielsweise werden die sogenannten
"$-Variablen" (= Platzhalter) von TruTops automatisch in Werte
umgewandelt.
Die Syntax des NC-Textes wird nicht überprüft.
10. Geltungsbereich wählen.
11. Unter "Zyklusgesamtzeit" eingeben, wie lange die Abarbeitung
des Beliebigen Zyklus dauert.
Hinweis
"Eigenschaften" sind für TruTops Tube nicht relevant.

12. Ändern wählen.


Der neue Beliebige Zyklus wird bei der Bearbeitung der Teile zur
Auswahl gestellt.

Beliebige Zyklen drucken

Hinweis
Beliebige Zyklen lassen sich nicht einzeln drucken, sondern nur
alle auf ein Mal.

1. NC-Ausgabe >Kundenzyklen wählen.


Die Maske "Kundenzyklen" wird eingeblendet.
3. Ausgeben wählen.
Die Inhalte aller Beliebigen Zyklen werden über einen Editor
eingeblendet (Editor hier: Notepad).
4. Drucken wählen.
Die Beliebigen Zyklen werden gedruckt.

Editor schließen 5. OK wählen.

2-98 10BNC-Ausgabe S152DE02.DOC


Beliebige Zyklen ändern

1. NC-Ausgabe >Kundenzyklen wählen.


Die Maske "Kundenzyklen" wird eingeblendet.
2. Namen des Beliebigen Zyklus markieren, der geändert werden
soll.
Im Eingabefeld unter "Zyklus" wird der Text des Beliebigen
Zyklus eingeblendet.
3. Text des Beliebigen Zyklus ändern.
4. Ändern wählen.
Die Änderungen des Beliebigen Zyklus werden gespeichert.

Beliebige Zyklen kopieren

Anwendung • Ähnlichen Beliebigen Zyklus anlegen.


• Gleichen Beliebigen Zyklus an anderen Maschinen nutzen.

1. NC-Ausgabe >Kundenzyklen wählen.


Die Maske "Kundenzyklen" wird eingeblendet.
2. Beliebigen Zyklus markieren, der kopiert werden soll.
3. Kopieren wählen.
Die Maske "Zyklus kopieren" wird eingeblendet. Darin werden
"Quelle" und "Ziel" des Beliebigen Zyklus angezeigt, der ko-
piert werden soll.
"Quelle" = Maschine, der der Beliebige Zyklus derzeit zuge-
ordnet ist, sowie Name des Beliebigen Zyklus, der der anderen
Maschine zugeordnet werden soll.
"Ziel" = Maschine, der der kopierte Beliebige Zyklus zugeord-
net werden soll.

Zielmaschine wählen 4. "Maschine" mit > öffnen.


Die Maske "Maschine auswählen" wird eingeblendet.
5. Maschine markieren.
6. Weiter wählen.
7. In "Zyklusauswahl" Namen markieren.
Der Namen wird unter "Zyklusname" eingetragen und kann
dort geändert werden.
Hinweis
Unter "Zyklusauswahl" werden alle Namen von Beliebigen
Zyklen angeboten, die zur Verfügung stehen – unabhängig von
der Quell-Maschine.
Es sind die Namen aller Beliebigen Zyklen ohne deren Inhalte.

S152DE02.DOC 10BNC-Ausgabe 2-99


8. Gegebenenfalls Namen des Beliebigen Zyklus ändern.
9. Kopieren wählen.
Der kopierte Beliebige Zyklus wird der Zielmaschine zugeordnet.

Beliebige Zyklen aus der Auswahl entfernen

Ein Beliebiger Zyklus, der selbst erstellt wurde, soll wieder gelöscht
werden, so dass er für die anstehende Maschine nicht mehr zur
Verfügung steht (im NC-Text gesetzte Beliebige Zyklen löschen
siehe Kapitel "Rohre bearbeiten, NC-Programm erzeugen").

1. NC-Ausgabe >Kundenzyklen wählen.


Die Maske "Kundenzyklen" wird eingeblendet.
2. Beliebigen Zyklus markieren, den Sie löschen wollen.
3. Löschen wählen.
Die Maske "Zyklus löschen" wird eingeblendet. Sie zeigt die
Maschine, für die der Beliebige Zyklus erstellt wurde, und den
Namen des Beliebigen Zyklus an.
4. Löschen wählen.
Der Beliebige Zyklus wird gelöscht.

2-100 10BNC-Ausgabe S152DE02.DOC


11. NC-Nachbearbeitungsprogramme,
externe Programme

11.1 NC-Nachbearbeitungspro-
gramme/externe Programme eintragen

In TruTops können NC-Nachbearbeitungsprogramme bzw. externe


Programme eingetragen und angewendet werden. An nachfolgen-
dem Beispiel für ein NC-Nachbearbeitungsprogramm werden die
möglichen Einstellungen erklärt.

Beispiel • HTML-Einrichteplan nach jedem Erzeugen eines NC-


Programms mit Word editieren.

1. Benutzer >Programme wählen.


Die Maske "Externe Programmeinstellungen" wird eingeblen-
det.

Maske "Externe Programmeinstellungen" Fig. 43265

2. "Benutzer" eingeben (= "trumpf").


3. "Bezeichnung" des NC-Nachbearbeitungsprogramms einge-
ben (beliebiger Name, der noch nicht vergeben ist).
4. "Modal" aktivieren, wenn das NC-Nachbearbeitungspro-
gramm/externe Programm (hier: Microsoft Word) geöffnet blei-
ben soll oder die modifizierte Datei in die Datenverwaltung
PDM zurück importiert werden soll.

Wenn Sie auf das Ergebnis des externen Programms nicht


warten wollen oder müssen (z. B. beim Drucken) kann "Modal"
Nein gewählt werden.

S152DE02.DOC 11BNC-Nachbearbeitungsprogramme, externe Programme 2-101


Hinweis
Sobald ein externes Programm aus TruTops heraus modal
geöffnet oder in einem externen Programm eine Datei aus
TruTops geöffnet wird, lässt sich TruTops nicht mehr bedie-
nen. Das externe Programm muss erst geschlossen werden.
5. "Fenster" aktivieren, wenn das NC-Nachbearbeitungspro-
gramm/externe Programm (hier: Microsoft Word) in einem ei-
genen Fenster geöffnet werden soll (im Beispiel erforderlich,
da editiert werden soll. Beim Drucken wäre es nicht erforder-
lich).
6. Gegebenenfalls "Log. anzeigen" aktivieren ("Modal" muss
ebenfalls aktiviert sein).
Wenn das NC-Nachbearbeitungsprogramm/externe Programm
eine Protokoll-Datei erstellt ("Logfile", Dateiformat '.log'), kann
diese durch "Log. anzeigen" in TruTops dargestellt werden.
7. Wenn "Log. anzeigen" aktiviert ist: Unter "Parameter" folgen-
des eingeben:
– "-l " (in Worten: Minus L, Leerzeichen), gefolgt vom
absoluten Pfad auf die Protokoll-Datei.
Beispiel:
-l C:\TRUMPF.NET\workfiles\user1\logfile.log
Wenn die Protokoll-Datei 'C:\TRUMPF.NET\workfiles\user1
\logfile.log' vom externen Programm erzeugt wird (muss so
programmiert sein), blendet TruTops die Protokoll-Datei auto-
matisch ein, nachdem das externe Programm beendet wurde.
TruTops mit PDM, Version 2 8. Wenn das externe Programm mit UNC-Pfaden arbeitet (Win-
dows-Standard): "Export" und "Re-import" nicht aktivieren.
(Export und Re-import sind in diesem Fall nicht erforderlich).
9. Wenn das externe Programm nicht mit UNC-Pfaden arbeitet:
Unter "Einstellung PDM" gewünschte Funktionen aktivieren,
die den Export/Reimport von Daten und Hilfsdateien aus bzw.
in PDM aktivieren bzw. unterbinden.
– "Export" aktivieren.
Beispiel: '\\PC4711\TRUMPF.PDM2\TRUMPF.NET/-
WORKFILES/USER1/SAMPLE.LST').
Die Dateien im PDM, auf die zugegriffen werden soll, wer-
den hierfür in ein temporäres Verzeichnis im Datei-System
exportiert. Die Variablen $(D) und $(P) (siehe Fig. 43230,
S. 2-103) werden automatisch angepasst und beinhalten
das temporäre Exportverzeichnis
'\TRUMPF.NET\TEMP\ToPsProcess####\PDM_export' 1.
– "Re-import":
(Nur möglich, wenn "Modal" und "Export" aktiviert sind.)
Aktivieren, wenn die exportierten Dateien geändert werden
und anschließend im PDM wieder verfügbar sein sollen.
Die geänderten Dateien werden (ohne weitere Abfrage) in
PDM re-importiert, sobald das NC-Nachbearbeitungspro-
gramm/externe Programm beendet ist.
– "Export Hilfsdateien":
(Nur möglich, wenn "Export" aktiviert ist.) Aktivieren, wenn

1
#### stellen Platzhalter für die Prozess-ID von TruTops dar.

2-102 11BNC-Nachbearbeitungsprogramme, externe Programme S152DE02.DOC


das NC-Nachbearbeitungsprogramm/externe Programm
die Dateien benötigt, die zum Erstellen des NC-Pro-
gramms verwendet wurden ('*.GEO', '*.MTL', '*.GMT' …).
9. Um Microsoft Word mitzuteilen, an welcher Stelle das LST
liegt: Unter "Parameter" folgende Variablen eingeben: '$(U) '.
Wenn z. B. auf dem Rechner PC4711 und TruTops mit PDM
das NC-Programm '/TRUMPF.NET/WORKFILES
/USER1/SAMPLE.LST' erstellt wird, lautet der Inhalt der Vari-
ablen '\\PC4711\TRUMPF.PDM2\TRUMPF.NET\-
WORKFILES\USER1 \SAMPLE.LST.
(Siehe hierzu auch nachfolgende Grafiken.)

Inhalt der Variablen


C:\TRUMPF.NET\WORKFILES\USER1\SAMPLE.LST
im Datei-System
$(D) $(N) $(E)

$(P)

$(D) Directory = Absolutes Verzeichnis


$(N) Name = Dateiname (ohne Datei-Endung)
$(E) Extension = Datei-Endung
$(P) Path = Vollständiger Pfad zur Datei
Fig. 42508

Inhalt der Variablen


/TRUMPF.NET/WORKFILES/USER1/SAMPLE.LST
im PDM-Betrieb
$(D) $(N) $(E)

$(P)

$(D) Directory = Absolutes Verzeichnis


$(N) Name = Dateiname (ohne Datei-Endung)
$(E) Extension = Datei-Endung
$(P) Path = Vollständiger Pfad zur Datei
$(U) UNC Pfad der Datei (in der Grafik nicht enthalten)
Fig. 43230

$(U) lautet:
\\PC4711\TRUMPF.PDM2\TRUMPF.NET/WORKFILES/USER
1/SAMPLE.LST'

10. Unter "Programm" Pfad und Programmname (hier: Pfad und


Programmname von Microsoft Word) eingeben.
Beispiel:
'C:\Programme\Microsoft Office\OFFICE11\Winword.exe'

S152DE02.DOC 11BNC-Nachbearbeitungsprogramme, externe Programme 2-103


11. Arbeitsverzeichnis (Verzeichnis, in dem das Programm ausge-
führt werden soll) eingeben (in der Regel '$D').
12. Erstellen wählen.
Das NC-Nachbearbeitungsprogramm bzw. externe Programm wird
im Auswahlfeld ergänzt.

Externe Programme NC-Nachbearbeitungsprogramm aktivieren siehe Kapitel "Rohre


ausführen bearbeiten, NC-Programm erzeugen", "NC-Programm erzeugen",
"Parameter setzen".

Hinweis
Damit aus PDM exportierte Dateien re-importiert werden können,
darf der Dateiname nicht geändert werden.

2-104 11BNC-Nachbearbeitungsprogramme, externe Programme S152DE02.DOC


11.2 Sammelaufruf für mehrere NC-
Nachbearbeitungsprogramme erstellen

Über das NC-Nachbearbeitungsprogramm 'PostprocessorCollec-


tion.bat' können mehrere einzelne NC-Nachbearbeitungspro-
gramme nacheinander in einer festgelegten Reihenfolge aufgeru-
fen werden.
Es können unbegrenzt viele 'PostprocessorCollection.bat' angelegt
werden - je nachdem wie viele verschiedene Sammelaufrufe benö-
tigt werden.
Ein Beispiel für einen bereits vorhandenen Sammelaufruf ist das
NC-Nachbearbeitungsprogramm TUBE_COLLECT.

1. Windows-Explorer starten.
2. In das Verzeichnis '…\TRUMPF.NET\Utils\Macros' wechseln.
Vorlage kopieren 3. 'PostprocessorCollectionTemplate.bat' in der gewünschten
Anzahl kopieren und umbenennen (z. B. 'PostprocessorCol-
lection1.bat', 'PostprocessorCollection2.bat' …).
Hinweis
Auch die Kopien müssen im Verzeichnis
'…\TRUMPF.NET\Utils\Macros' liegen.

Vorlage ändern 4. Kopie (z. B. 'PostprocessorCollection1.bat') mit einem Editor


öffnen.
5. Aufzurufende NC-Nachbearbeitungsprogramme in der ge-
wünschten Reihenfolge eintragen (siehe hervorgehobene Ab-
schnitte in nachfolgendem Beispiel). Die eingetragenen NC-
Nachbearbeitungsprogramme können bei Bedarf per Kom-
mentar (d. h.; an den Anfang der Zeile setzen) deaktiviert wer-
den:

Beispiel für NC-Nachbearbeitungsprogramme, die nacheinan-


der aufgerufen werden sollen:
– Erst NC-Nachbearbeitungsprogramm: 'customer.pl' aus-
führen,
– dann NC-Programm mit einem Editor öffnen (LST_Editor),
– zuletzt NC-Programm über den Standarddrucker drucken
(STD_PRINTER).

Entsprechende Einträge rem ----------------------------------------------------


in der .bat rem Here comes the list of postprocessors
rem ----------------------------------------------------
rem --------------------------------------------
rem own PERL-application: customer.pl
rem --------------------------------------------
%A_TC_PERL_PATH%\bin\perl %A_TC_TOOL_PATH%\-
customer.pl %A_LST_FILENAME_STRING%

S152DE02.DOC 11BNC-Nachbearbeitungsprogramme, externe Programme 2-105


rem ------------------
rem LST_EDITOR
rem ------------------
notepad %A_LST_FILENAME%
rem ------------------
rem STD_PRINTER
rem ------------------
notepad /p %A_LST_FILENAME%

6. Änderungen speichern.

Sammelaufruf als NC- 1. Datenverwaltung für die Maschine öffnen, für die das NC-
Nachbearbeitungsprogramm Nachbearbeitungsprogramm verwendet werden soll (Extras
eintragen >Daten ändern... wählen).
2. Benutzer >Programme wählen.
3. "Benutzer" trumpf eingeben.
4. "Bezeichnung" PostprocessorCollection1 eingeben
(Beispiel!).
5. Betriebssystem WINDOWS wählen.
6. "Modal" JA wählen.
7. "Fenster" JA wählen.
8. "Log. anzeigen" NEIN wählen..
9. Unter "Parameter" "$(P)" $(P) $(TOPS_PERL_PATH)-
$(TOPS_APP_UTILS_PATH) eingeben.
Diese Übergabe-Parameter sind an die Vorlage 'Postproces-
sorCollectionTemplate.bat' angepasst und bedeuten im oben
genannten Beispiel folgendes:
– "$(P)": Name des erzeugten NC-Programms im String-For-
mat.
– $(P): Name des erzeugten NC-Programms.
– $(TOPS_PERL_PATH): Pfad auf PERL.
– $(TOPS_APP_UTILS_PATH): Pfad auf die produktspezifi-
schen Tools.
Hinweis
Je nach eingetragenem Nachbearbeitungsprogramm muss die
Liste ggf. erweitert oder gekürzt werden.

10. Unter "Programm": $(TOPS_MACROS_PATH)\Postproces-


sorCollection1.bat eingeben.
11. Erstellen wählen.
Das NC-Nachbearbeitungsprogramm wird im Auswahlfeld ergänzt.

NC-Nachbearbeitungs- (Siehe Kapitel "Rohre bearbeiten, NC-Programm erzeugen", "NC-


programm aktivieren? Programm erzeugen", "Parameter setzen".)

2-106 11BNC-Nachbearbeitungsprogramme, externe Programme S152DE02.DOC


11.3 NC-Nachbearbeitungsprogramme
ändern

1. Benutzer >Programme wählen.


Die Maske "Externe Programmeinstellungen" wird eingeblen-
det.
2. NC-Nachbearbeitungsprogramm markieren, das geändert
werden soll.
3. Parameter ändern (Beschreibung siehe Abschnitt 11.1,
S. 2-101).
4. Ändern wählen.

11.4 NC-Nachbearbeitungsprogramme
löschen

Hinweis
NC-Nachbearbeitungsprogramme, die mit TruTops ausgeliefert
werden, dürfen nicht gelöscht werden.

1. Benutzer >Programme wählen.


Die Maske "Externe Programmeinstellungen" wird eingeblen-
det.
2. Nachbearbeitungsprogramm, das selbst erstellt wurde und
gelöscht werden soll, markieren.
Die Daten des Nachbearbeitungsprogramms werden in den
Maskenkopf eingetragen.
3. Löschen wählen.
Das Nachbearbeitungsprogramm wird im Auswahlfeld gelöscht.

S152DE02.DOC 11BNC-Nachbearbeitungsprogramme, externe Programme 2-107


12. Benutzerdefinierte Programme

12.1 Neue benutzerdefinierte Programme


eintragen

Hinweis
Benutzerdefinierte Programme sind über den TRUMPF-Software-
Support erhältlich.

1. Datenverwaltung für die gewünschte Maschine öffnen (Extras


>Daten ändern... wählen).
2. Benutzer >TruTops Funktionen wählen.
Die Maske "Benutzerdefinierte TruTops Funktionen" wird ein-
geblendet:
3. "Befehlsname" (= beliebiger Name für das Programm) und
"Skriptdatei" (= Pfad und Dateiname des Programms, das Sie
von TRUMPF erhalten haben) eingeben.
Hinweis
Der Standardpfad für die benutzerdefinierten Programme ist
'…\TRUMPF.NET\Utils\UserFunctions'. Da TruTops Tube noch
keine benutzerdefinierten Programme enthält, ist dieser Pfad
noch nicht vorhanden.

4. Unter "Module, in denen der Befehl sichtbar ist" gewünschte


Anwendungen wählen.
5. Erstellen wählen.
6. Schritte 3. bis 5. gegebenenfalls wiederholen.
Benutzerdefinierte 7. Im Listenfeld gewünschtes Programm markieren.
Programme ändern
8. "Befehlsname" und/oder "Skriptdatei" und/oder "Module, in
denen der Befehl sichtbar ist" ändern.
9. Ändern wählen.
10. Schritte 7. bis 9. gegebenenfalls wiederholen.

Benutzerdefinierte Voraussetzung
Programme ausführen • Benutzerdefinierte Programme sind in der Datenverwaltung
eingetragen.

1. Datei >Ausführen in gewünschter Anwendung wählen.


2. Benutzerdefiniertes Programm wählen.
Das Programm wird ausgeführt.

2-108 12BBenutzerdefinierte Programme S152DE02.DOC


Kapitel 3

Tube CAD

1. Grundlagen..................................................................... 3-5
1.1 Bildschirmdarstellungen................................................... 3-5
2D-Abwicklung anzeigen ............................................ 3-5
3D-Drahtmodell anzeigen........................................... 3-5
3D-Ansicht anzeigen .................................................. 3-6
1.2 Tatsächliche Rohrflächen ................................................ 3-7
Tatsächliche Rohrfläche einzeichnen......................... 3-7
1.3 Darstellung von Verschneidungen................................... 3-9
Verschneidungen farblich hervorheben...................... 3-9
1.4 Drucken............................................................................ 3-9
Textinhalt von Dateien drucken .................................. 3-9
Bildschirminhalt drucken........................................... 3-10
1.5 Informationen zum Rohr ................................................ 3-11
Rohrinfo anzeigen .................................................... 3-11
1.6 Benutzerdefinierte Programme...................................... 3-12
Benutzerdefinierte Programme ausführen ............... 3-12

S152DE 2007-09-07 Tube CAD 3-1


2. Dateien öffnen und speichern .................................... 3-13
2.1 Dateien öffnen ............................................................... 3-13
TruTops Tube-Datei öffnen ...................................... 3-13
Profildatei öffnen....................................................... 3-14
SolidTube-Datei öffnen............................................. 3-14
Abwicklungsrichtung ändern..................................... 3-17
2.2 Fehlende Informationen ergänzen................................. 3-18
Fehlende Profil-ID ergänzen..................................... 3-18
Fehlende Profildatei ergänzen.................................. 3-18
2.3 Dateien speichern.......................................................... 3-19
Rohr als ROT-Datei speichern ................................. 3-19
Rohr als GEO-Datei speichern ................................. 3-20
Profildatei speichern ................................................. 3-21

3. Profile und Rohre erstellen und löschen .................. 3-22


3.1 Profile für Rund- und Rechteckrohre erstellen .............. 3-23
Profil erstellen ........................................................... 3-23
3.2 Profile Beliebiger Rohre erstellen .................................. 3-24
Querschnitt zeichnen und speichern ........................ 3-25
Nullpunkt verschieben .............................................. 3-25
Profil erstellen ........................................................... 3-27
3.3 Profile löschen ............................................................... 3-28
Profil aus der Rohrprofil-Verwaltung löschen ........... 3-28
3.4 Profile exportieren.......................................................... 3-30
Profil an SolidTube exportieren ................................ 3-30
3.5 Rohr erstellen ................................................................ 3-30
Rohr erstellen ........................................................... 3-31

4. GEO-Dateien hinzu laden............................................ 3-32


4.1 Kontur aus GEO-Datei hinzu laden ............................... 3-32

5. Rohrlänge ändern ........................................................ 3-33


5.1 Rohr verlängern oder kürzen ......................................... 3-33

6. Spanntechnik festlegen .............................................. 3-34


6.1 Spanntechnik aktivieren................................................. 3-34
6.2 Spanntechnik deaktivieren............................................. 3-35

7. Y-Koordinaten errechnen............................................ 3-36


7.1 Y-Koordinate über Winkel errechnen ............................ 3-36

3-2 Tube CAD 2007-09-07 S152DE


8. Senkrechte Trennschnitte erzeugen.......................... 3-37
8.1 Senkrechten Trennschnitt manuell erzeugen ................ 3-37

9. Verschneidungen erstellen und ändern .................... 3-38


9.1 Grundlegende Begriffe................................................... 3-38
9.2 Positionen ...................................................................... 3-39
Links und Rechts ...................................................... 3-39
Oben, Unten, Vorne und Hinten ............................... 3-40
9.3 Parameter ...................................................................... 3-41
9.4 Übersicht Verschneidungen........................................... 3-47
Ebenenschnitt ........................................................... 3-47
Einsatz und Einsatzöffnung ...................................... 3-49
Aufsatz...................................................................... 3-50
Einstecken und Durchstecken .................................. 3-51
9.5 Verschneidungen erstellen ............................................ 3-52
Ebenenschnitt erstellen ............................................ 3-52
Aufsatz erstellen ....................................................... 3-54
Einsatz erstellen ....................................................... 3-57
Einsatzöffnung erstellen ........................................... 3-59
Einstecken ................................................................ 3-60
Durchstecken............................................................ 3-63
9.6 Mehrfachverschneidungen erstellen.............................. 3-65
Mehrfachverschneidung aus zwei
Verschneidungen erstellen ....................................... 3-66
9.7 Verschneidungen ändern............................................... 3-67
Verschneidung beliebig bewegen............................. 3-67
Verschneidung um 360° bewegen ........................... 3-67
Verschneidung kopieren........................................... 3-69
Verschneidung löschen ............................................ 3-70
Parameter ändern..................................................... 3-70
Verschneidungen in Geometrien wandeln und
beliebig ändern ......................................................... 3-71
9.8 Rautiefe ändern ............................................................. 3-72
Rautiefe ändern ........................................................ 3-72

10. Ebene Bearbeitung von Konturen und Texten ......... 3-73


10.1 Definition und Ablauf Ebene Bearbeitung...................... 3-73
10.2 Grenzwinkel α................................................................ 3-73
10.3 Ebene Bearbeitung von Konturen ................................. 3-74
Ebene Bearbeitung auf Rundrohren setzen ............. 3-74
Ebene Bearbeitung auf Rechteckrohren und
Beliebigen Rohren setzen ........................................ 3-75
Ebene Bearbeitung auflösen .................................... 3-75

S152DE 2007-09-07 Tube CAD 3-3


10.4 Ebene Bearbeitung von Texten ..................................... 3-76
Ebene Bearbeitung setzen ....................................... 3-76
Ebene Bearbeitung auflösen .................................... 3-76

3-4 Tube CAD 2007-09-07 S152DE


1. Grundlagen

1.1 Bildschirmdarstellungen

In TruTops können Rohre verschieden dargestellt werden:


• 2D-Abwicklung.
• 3D-Drahtmodell.
• 3D-Ansicht.

In der 2D-Abwicklung können zusätzlich:


• Flächen eines Rechteckrohrs oder Beliebigen Rohrs darge-
stellt werden.
• Verschneidungen hervorgehoben werden.

2D-Abwicklung anzeigen

Wenn ein Rohr neu erstellt oder geöffnet wird, wird es automatisch
als 2D-Abwicklung dargestellt.

Voraussetzungen
• Ein Rohr wurde erstellt oder geöffnet.
• Das 3D-Drahtmodell wird angezeigt.

Anzeigen 1. >Ansicht wählen und >Drahtmodell anzeigen deaktivieren.


Das Rohr wird als 2D-Abwicklung dargestellt.
Zoomen 2. (siehe Software-Handbuch "TruTops CAD").
Bildschirmausschnitt 3. (siehe Software-Handbuch "TruTops CAD").
verschieben

3D-Drahtmodell anzeigen

Im 3D-Drahtmodell wird das Rohr – ohne Berücksichtigung der


Materialdicke – dreidimensional dargestellt. Es kann frei um die X-
und Z-Achse gedreht werden.
Wenn ein vorhandenes Rohr geöffnet oder ein neues erstellt wird,
werden zunächst die 2D-Abwicklung und die 3D-Ansicht angezeigt.

S152DE 2007-09-07 Grundlagen 3-5


Anzeigen 1. Neues Rohr erstellen (siehe "Profile und Rohre erstellen und
löschen", S. 3-22) oder vorhandenes Rohr öffnen (siehe "Da-
teien öffnen und speichern", S. 3-13).
2. >Ansicht wählen und >Drahtmodell anzeigen aktivieren.
Dort, wo die 2D-Abwicklung zu sehen war, wird nun das
3D-Drahtmodell eingeblendet.
Drehen 3. Um das 3D-Drahtmodell um die X-Achse (Rohrachse) zu dre-
hen: Rad der Wheel-Maus drehen.
4. Um das 3D-Drahtmodell beliebig um die X- oder Z-Achse zu
drehen:
– Rad der Wheel-Maus gedrückt halten.
– Maus nach links, rechts, oben oder unten bewegen.
Zoomen 5. Um das 3D-Drahtmodell zu zoomen:
– Rechte Maustaste gedrückt halten.
– Maus nach oben bzw. unten bewegen.
Bildschirmausschnitt 6. Um den Bildschirmausschnitt des 3D-Drahtmodells zu
verschieben verschieben:
– <Strg> bzw. <Ctrl> drücken.
– Rad der Wheel-Maus gedrückt halten.
– Maus nach links, rechts, oben oder unten bewegen.
Ausblenden 7. Um das 3D-Drahtmodell wieder auszublenden: >Ansicht wäh-
len und >Drahtmodell darstellen deaktivieren.

3D-Ansicht anzeigen

In der 3D-Ansicht wird das Rohr – unter Berücksichtigung der


Materialdicke – dreidimensional dargestellt. Es kann frei um die X-,
Y- und Z-Achse gedreht werden.
Die 3D-Ansicht wird beim Erstellen oder Öffnen eines Rohrs
standardmäßig über der 2D-Abwicklung angezeigt.

Anzeigen 1. Neues Rohr erstellen (siehe "Profile und Rohre erstellen und
löschen", S. 3-22) oder vorhandenes Rohr öffnen (siehe "Da-
teien öffnen und speichern", S. 3-13).
2. Wenn die 3D-Ansicht nicht über der 2D-Abwicklung angezeigt
wird:
– >Ansicht >Symbolleisten wählen.
– >3D-Ansicht aktivieren.
Das Fenster, in dem bisher die 2D-Abwicklung zu sehen war,
wird geteilt. Im oberen Teil wird die 3D-Ansicht eingeblendet.

3-6 Grundlagen 2007-09-07 S152DE


Tipp
Die Teilung zwischen dem oberen und unteren Fenster kann
mit der Maus verschoben werden.

Aktualisieren Hinweis
Beim Erstellen oder Ändern von Verschneidungen wird die
3D-Ansicht automatisch aktualisiert; beim Erstellen oder Än-
dern von Konturen nicht.
3. Um die 3D-Ansicht zu aktualisieren: >Ansicht
>3D-Ansicht aktualisieren wählen.
Totalansicht anzeigen 4. Um die Totalansicht der 3D-Ansicht anzuzeigen: Mit der Rech-
ten Maustaste in das Fenster der 3D-Ansicht klicken.
Drehen 5. Um die 3D-Ansicht beliebig um die X-, Y- oder Z-Achse zu dre-
hen:
– Rad der Wheel-Maus gedrückt halten.
– Maus nach links, rechts, oben oder unten bewegen.
Zoomen 6. Um die 3D-Ansicht zu zoomen: Rad der Wheel-Maus drehen.
Bildschirmausschnitt 7. Um den Bildschirmausschnitt der 3D-Ansicht zu verschieben:
verschieben
– <Strg> bzw. <Ctrl> drücken.
– Rad der Wheel-Maus gedrückt halten.
– Maus nach links, rechts, oben oder unten bewegen.
Ausblenden 8. Um die 3D-Ansicht wieder auszublenden: >Ansicht
>Symbolleisten wählen und >3D-Ansicht deaktivieren.

1.2 Tatsächliche Rohrflächen

Tatsächliche Rohrfläche einzeichnen

Voraussetzungen
• Ein Rechteckrohr oder Beliebiges Rohr mit Eckenradien ist
geöffnet.
• Die 2D-Abwicklung des Rohrs wird angezeigt.

Bei Rohren mit Eckenradien entsprechen die Flächenbegrenzun-


gen in der 2D-Abwicklung nicht den tatsächlichen Kanten der
Rohrflächen. Es ist möglich, Hilfslinien einzeichnen zu lassen, die
diese Kanten zeigen. Zusätzlich wird die Mittellinie der Rohrfläche
eingezeichnet:

S152DE 2007-09-07 Grundlagen 3-7


1 Flächenbegrenzungen 2 Tatsächliche Kanten der Rohrfläche
Fig. 51765

Tatsächliche Rohrfläche 1. >Hilfsmittel >Rohrfläche projizieren wählen.


einzeichnen
Hinweis
Die Hilfslinien verhalten sich wie normale Hilfsgeometrien:
Wenn sie eingezeichnet wurden, können sie nicht ausgeblen-
det werden, sondern müssen einzeln wieder gelöscht werden.
2. Fläche, deren Hilfslinien eingezeichnet werden sollen, ankli-
cken.
Die Hilfslinien werden gelb dargestellt.
3. Um Hilfslinien für weitere Flächen einzuzeichnen: Entspre-
chende Flächen anklicken.
Hilfslinien löschen 4. Um Hilfslinien wieder zu löschen: >Hilfsmittel
>Hilfsgeometrie löschen wählen.
5. Hilfslinien, die gelöscht werden sollen, nacheinander anklicken.

3-8 Grundlagen 2007-09-07 S152DE


1.3 Darstellung von Verschneidungen

Verschneidungen farblich hervorheben

Um Verschneidungen farblich von Konturen abzuheben, können


sie hervorgehoben werden.

Voraussetzung
• Ein Rohr mit einer Verschneidung ist geöffnet (siehe "Dateien
öffnen und speichern", S. 3-13).

Hinweis
Die farbige Hervorhebung bleibt nur bis zur nächsten Aktion in
TruTops bestehen.

¾ >Ansicht >Verschneidungen hervorheben wählen.


Alle Verschneidungen werden rot hervorgehoben.

1.4 Drucken

Textinhalt von Dateien drucken

Der Textinhalt folgender Dateien kann gedruckt werden:


• GEO (Zeichnungen).
• DAT (Schachtelaufträge).
• EIN; HTML; ... (Einrichtepläne).
• LST (NC-Programme).

Daneben kann der Inhalt folgender Dateien aus anderen


TruTops-Anwendungen gedruckt werden:
• MTL (Mehrteillagen).
• TAF (Geschachtelte Tafeln).
• GMT (Bearbeitete Geometrien).
• TMT (Bearbeitete Tafeln).

Hinweis
Die Textinhalte von ROT- (Unbearbeitete Rohre) und RMT-Dateien
(Bearbeitete Rohre) lassen sich nicht drucken. Sie müssen dafür
als GEO-Datei gespeichert werden (siehe "Dateien öffnen und
speichern", S. 3-13).

S152DE 2007-09-07 Grundlagen 3-9


1. >Datei >Drucken >Datei... wählen.
Der Datei-Browser von TruTops wird eingeblendet.
2. "Dateityp" mit ▼ öffnen.
3. Dateityp (z. B. GEO-Dateien (*.GEO)) wählen.
Alle Dateien des gewählten Formats im aktuellen Verzeichnis
werden angezeigt.
4. Ggf. Datei suchen.
5. Gewünschte Datei markieren.
6. OK wählen.
Der Inhalt der gewählten Datei wird eingeblendet.
7. Drucken wählen.
Der Inhalt der Datei wird über den Standard-Drucker des Compu-
ters ausgedruckt.

Bildschirminhalt drucken

Der Bildschirmausschnitt ist der Bereich der 2D-Abwicklung eines


Rohrs, der momentan im Arbeitsbereich von TruTops zu sehen ist.

Voraussetzungen
• Die Bildschirmdarstellung "2D-Abwicklung" ist aktiv.
• Der Bildschirmausschnitt, der gedruckt werden soll, wird ange-
zeigt.

1. >Datei >Drucken >Bildschirm... wählen oder <Strg> bzw.


<Ctrl>+<P> drücken.
Die Maske "Drucken" wird eingeblendet. Der Standard-Drucker
ist markiert.
2. Ggf. Drucker oder Einstellungen ändern.
3. Drucken wählen.
Der Bildschirminhalt wird auf dem gewählten Drucker ausgedruckt.

3-10 Grundlagen 2007-09-07 S152DE


1.5 Informationen zum Rohr

Rohrinfo anzeigen

Folgende Informationen zum Grundkörper können eingeblendet


werden:
• Profil-ID mit Bemerkung.
• Bei Rundrohren: Rohrlänge.
Bei Rechteckrohren: Breite, Höhe und Eckenradius.
Bei Beliebigen Rohren: Profildatei.
• Materialdicke.
• Durchmesser.

Voraussetzung
• Das Rohr, dessen Info angezeigt werden soll, ist geladen.

1. >Ansicht >Rohrinfo anzeigen... wählen.


Die Maske "Info Grundrohr" wird eingeblendet.
2. Um die Maske wieder zu schließen: OK wählen.

S152DE 2007-09-07 Grundlagen 3-11


1.6 Benutzerdefinierte Programme

Benutzerdefinierte Programme ausführen

Voraussetzung
• In der Datenverwaltung (siehe Kapitel "Grundlegende Daten
einstellen") sind benutzerdefinierte Programme eingetragen.

1. >Datei >Ausführen wählen.


Die Maske "Benutzerdefinierte TruTops Funktionen ausführen"
wird eingeblendet.
2. Gewünschtes Programm markieren.
3. Ggf. Parameter eingeben.
Das Programm wird ausgeführt.

3-12 Grundlagen 2007-09-07 S152DE


2. Dateien öffnen und speichern

Hinweis
Beschreibung des PDM (Produkt Daten Management) und des
Datei-Browsers: (siehe Software-Handbuch "TruTops CAD").

2.1 Dateien öffnen

In Tube CAD können folgende Dateiformate geöffnet werden:


• ROT-Dateien (2D-Abwicklungen aus Tube CAD).
• RMT-Dateien (2D-Abwicklungen mit Bearbeitungen aus
TruTops Tube).
• MI-Dateien (2D-Abwicklungen aus SolidTube).

TruTops Tube-Datei öffnen

Hinweis
Wenn in Tube CAD eine RMT-Datei geöffnet wird, werden die
Bearbeitungen nicht mit geladen. Das Rohr lässt sich nur als
ROT-Datei wieder speichern.

1. >Datei >Öffnen... wählen.


Der Datei-Browser von TruTops wird eingeblendet.
2. "Dateityp" mit ▼ öffnen.
3. Entweder
¾ ROT-Dateien (*.ROT) wählen.
oder
¾ RMT-Dateien (*.RMT) wählen.
Es werden alle vorhandenen Dateien des gewählten Dateityps
angezeigt.
4. Gewünschte Datei markieren.
5. OK wählen.
Die 2D-Abwicklung des Rohrs wird geöffnet.

S152DE 2007-09-07 Dateien öffnen und speichern 3-13


Profildatei öffnen

1. In die Anwendung "CAD" wechseln.


2. >Datei >Öffnen... wählen.
Der Datei-Browser von TruTops wird eingeblendet.
3. "Dateityp" mit ▼ öffnen.

Hinweise
• Profildateien werden automatisch im Verzeichnis
'.../TRUMPF.NET/Data/TubeProfile' gespeichert. Das Ver-
zeichnis kann nicht gewechselt werden.

• RPF-Dateien können nicht gesucht werden. Die entspre-


chenden Schaltflächen sind deshalb ausgegraut.
4. RPF-Dateien (*.RPF) markieren.
Es werden alle vorhandenen Profildateien Beliebiger Rohre
(*.RPF) angezeigt.
5. Gewünschte Datei markieren.
6. OK wählen.
Das Profil kann jetzt bearbeitet werden.

SolidTube-Datei öffnen

TruTops enthält nahezu alle Funktionalitäten eines vollständigen


CAD-Systems. Aufwändige Zeichnungen werden in fremden
CAD-Systemen mit erweiterter Funktionalität erzeugt. Um solche
Zeichnungen in TruTops Tube weiterverarbeiten zu können, müs-
sen sie in Tube CAD geöffnet und für die Fertigung aufbereitet
werden.
Folgende Fremdformate können in Tube CAD geöffnet und
bearbeitet werden:
• DXF-Dateien (2D-Zeichnungen aus CAD-Systemen wie z. B.
AutoCAD).
• MI-Dateien (2D-Zeichnungen und Rohrabwicklungen aus den
CAD-Systemen ME 10 oder SolidTube).

Hinweise
• 2D-Zeichnungen in den Formaten DXF, IGS oder MI öffnen:
(siehe Software-Handbuch "TruTops CAD").
• Verschneidungen aus SolidTube können in Tube CAD nicht
geändert werden. Sie müssen vorher in Konturen gewandelt
werden (siehe "Verschneidungen in Geometrien wandeln und
beliebig ändern", S. 3-71). Konturen können dann mit den
Zeichenfunktionen von Tube CAD geändert werden.

3-14 Dateien öffnen und speichern 2007-09-07 S152DE


Um ein Rohr als 2D-Abwicklung darstellen zu können, muss es in
den CAD-Systemen an einer Stelle aufgetrennt werden:

1 Positive 2D-Abwicklung 2 Negative 2D-Abwicklung 3 Trennstelle in Tube CAD


Fig. 51766

Die verschiedenen Systeme setzen die Trennstelle nicht immer an


derselben Stelle. Bei SolidTube und Tube CAD können zwei
verschiedene Fälle ein treten:
Fall 1: Die Trennstelle in SolidTube entspricht der Trennstelle in
Tube CAD.
Fall 2: Die Stelle in SolidTube ist um einen bestimmten festen
Wert von der Stelle in Tube CAD entfernt.
In SolidTube vor Version 2.00 wird nicht automatisch erkannt, wel-
cher der beiden Fälle zutrifft.
In SolidTube ab Version 2.00 kann die Verschiebung der Trenn-
stelle automatisch korrigiert werden.

MI-Datei öffnen 1. >Datei >Öffnen... wählen.


Der Datei-Browser von TruTops wird eingeblendet.
2. "Dateityp" mit ▼ öffnen.
3. MI-Dateien (*.MI) markieren.
Alle MI-Dateien im aktuellen Verzeichnis werden angezeigt.
4. Gewünschte MI-Datei markieren.
5. OK wählen.
Die Maske "Grunddaten Rohrprofil (MI)" wird eingeblendet.

S152DE 2007-09-07 Dateien öffnen und speichern 3-15


Grunddaten Profil ändern 6. Wenn erwünscht, Werte für linken und rechten Rand ändern.

Tipp
Der linke und rechte Rand vermeiden, dass sich Konturen di-
rekt am Rand eines Rohrs befinden.

Hinweis
Der Totbereich in X hängt von der Spanntechnik ab. Er errech-
net sich aus der maschinenspezifischen Nullpunktverschie-
bung in der Datenverwaltung (siehe Kapitel "Grundlegende Da-
ten einstellen") und dem nicht bearbeitbaren Bereich. Wird
eine Spanntechnik aktiviert (siehe "Spanntechnik festlegen", S.
3-34), wird automatisch der Totbereich dieser Spanntechnik
angezeigt.
7. Wenn erwünscht, Wert für Totbereich in X ändern.

Hinweis
Der angegebene Grenzwinkel für Ebene Bearbeitung ist ein
Richtwert von TRUMPF.
8. Wenn erwünscht, bei Rundrohren Grenzwinkel für Ebene
Bearbeitung ändern (siehe "Ebene Bearbeitung von Konturen
und Texten", S. 3-73).
9. Entweder
¾ SolidTube vor Version 2.00:"mit Verschiebung" aktivie-
ren.
¾ OK wählen.
¾ Wenn die 2D-Abwicklung falsch dargestellt wird: MI-Datei
erneut öffnen und in der Maske "Grunddaten Rohrprofil
(MI)""mit Verschiebung" deaktivieren.
oder
¾ SolidTube ab Version 2.00:"mit Verschiebung" deaktivie-
ren.
¾ OK wählen.

3-16 Dateien öffnen und speichern 2007-09-07 S152DE


Abwicklungsrichtung ändern

Tube CAD wickelt Rohre negativ ab. In SolidTube können sie in


beide Richtungen abgewickelt werden.

Voraussetzung
• Beim Öffnen einer MI-Datei in Tube CAD wird eine Fehlermel-
dung eingeblendet: Das Rohr wurde in SolidTube positiv
abgewickelt.

1. Vorgang abbrechen.
2. MI-Datei in SolidTube öffnen.
3. Abwicklungsrichtung ändern.
4. MI-Datei speichern.
5. MI-Datei erneut in Tube CAD öffnen.
Die Datei wird ohne Fehlermeldung geöffnet.

S152DE 2007-09-07 Dateien öffnen und speichern 3-17


2.2 Fehlende Informationen ergänzen

Fehlende Profil-ID ergänzen

Jedes Profil in Tube CAD braucht eine Profil-ID in der internen


Datenbank. Wenn ein Beliebiges Rohr angelegt wird, muss dazu
eine Profildatei mit Profil-ID erstellt werden. Wird die Profildatei
nach dem Erstellen des Beliebigen Rohrs wieder gelöscht, muss
die Profil-ID folgendermaßen ergänzt werden:

1. ROT-Datei öffnen.
Wenn keine Profil-ID der ROT-Datei existiert, wird eine Mel-
dung eingeblendet.
2. Entweder
¾ Wenn die Datenbank eine alternative Profil-ID mit densel-
ben Abmessungen findet:
– Die Maske "Wechsel der Profil-ID" mit OK bestätigen.
oder
¾ Wenn die Datenbank keine alternative Profil-ID findet:
– Meldung, dass die Profil-ID nicht in der Datenbank vor-
handen ist, mit OK bestätigen.
– Eine Meldung, dass die Profil-ID aus der ROT-Datei
verwendet wird, mit OK bestätigen.
– Ggf. In der Maske "Bezeichnung" Profil-ID und Bemer-
kung ändern.
– >Weiter wählen.
3. >Datei >Speichern wählen.
Die Datei wird mit der alternativen bzw. neuen Profi-ID gespei-
chert.

Fehlende Profildatei ergänzen

Jedes Beliebige Profil in Tube CAD braucht eine zugehörige


Profildatei. Wenn sie fehlt, wird sie folgendermaßen ergänzt:

1. ROT-Datei mit Beliebigem Rohr, zu der keine Profildatei exis-


tiert, öffnen.
Die Maske "Profildatei speichern" wird eingeblendet.
2. Datei auswählen wählen.
Der Datei-Browser von TruTops wird eingeblendet. Der Datei-
name der ROT-Datei wird auch als Name der Profildatei
(*.RPF) vorgeschlagen.

3-18 Dateien öffnen und speichern 2007-09-07 S152DE


3. Wenn erwünscht, Dateiname ändern.
4. OK wählen.
5. Meldung über Vorschlag der Profil-ID mit OK bestätigen.
Die Maske "Bezeichnung" wird eingeblendet.
6. Wenn erwünscht, Profil-ID und Bemerkung ändern.
7. >Weiter wählen.
Die Profildatei wird angelegt.

2.3 Dateien speichern

Beschreibung des PDM (Produkt Daten Management) und des


Datei-Browsers von TruTops: (siehe Software-Handbuch
"TruTops CAD").
Zeichnungen als Arbeitsdateien speichern: (siehe Soft-
ware-Handbuch "TruTops CAD").

Rohr als ROT-Datei speichern

Unbearbeitete Rohre werden in ROT-Dateien gespeichert.

1. Neues Rohr erstellen (siehe "Profile und Rohre erstellen und


löschen", S. 3-22) oder vorhandenes Rohr öffnen (siehe "Da-
teien öffnen und speichern", S. 3-13).
2. Konturen und Verschneidungen wie gewünscht erzeugen oder
ändern (siehe "Verschneidungen erstellen und ändern", S.
3-38).
3. Ggf. Zeichnungsdaten eingeben (siehe Software-Handbuch
"TruTops CAD").
4. Entweder
¾ Um Änderungen zu speichern: >Datei >Speichern unter...
wählen.
oder
¾ Um einen (neuen) Dateinamen zu vergeben: >Datei
>Speichern unter... wählen.
Der Datei-Browser von TruTops wird eingeblendet.

S152DE 2007-09-07 Dateien öffnen und speichern 3-19


5. Dateiname eingeben.
6. OK wählen.
Das Rohr wird als ROT-Datei unter entsprechendem Dateinamen
gespeichert.

Rohr als GEO-Datei speichern

Wenn Konturen auf einem Rohr wieder verwendet werden sollen,


können diese in einer GEO-Datei gespeichert und später auf ein
anderes Rohr hinzu geladen werden (siehe "GEO-Dateien hinzu
laden", S. 3-32).

1. Neues Rohr erstellen (siehe "Profile und Rohre erstellen und


löschen", S. 3-22) oder vorhandenes Rohr öffnen (siehe "Da-
teien öffnen und speichern", S. 3-13).
2. Konturen und Verschneidungen wie gewünscht erstellen oder
ändern (siehe "Verschneidungen erstellen und ändern", S.
3-38).
3. Ggf. Zeichnungsdaten eingeben (siehe Software-Handbuch
"TruTops CAD").
4. >Datei >Speichern unter... wählen.
Der Datei-Browser von TruTops wird eingeblendet.
5. "Dateityp" mit ▼ öffnen.
6. GEO Datei (*.GEO) markieren.
7. Dateiname eingeben.
8. OK wählen.
Das Rohr wird als GEO-Datei gespeichert.

3-20 Dateien öffnen und speichern 2007-09-07 S152DE


Profildatei speichern

1. In die Anwendung "CAD" wechseln.


2. Entweder
¾ Querschnitt eines Beliebigen Rohrs zeichnen: (siehe Soft-
ware-Handbuch "TruTops CAD").
oder
¾ Zeichnung für ein Profil aus einem CAD-System einlesen:
(siehe Software-Handbuch "TruTops CAD").
3. Ggf. Zeichnungsdaten eingeben (siehe Software-Handbuch
"TruTops CAD").
4. >Datei >Speichern unter... wählen.
Der Datei-Browser von TruTops wird eingeblendet.
5. "Dateityp" mit ▼ öffnen.

Hinweis
Profildateien werden automatisch im Verzeichnis
'.../TRUMPF.NET/Data/TubeProfile' gespeichert. Das
Verzeichnis kann nicht gewechselt werden.
6. RPF Dateien (*.RPF) wählen.
7. Dateiname eingeben.
8. OK wählen.

S152DE 2007-09-07 Dateien öffnen und speichern 3-21


3. Profile und Rohre erstellen und
löschen

TruTops erstellt ein neues Rohr immer aus einem in der internen
Datenbank vorhandenen Profil.

Profiltypen In TruTops wird grundsätzlich zwischen drei verschiedenen


Profiltypen unterschieden:
• Rundrohre.
• Rechteckrohre.
• Beliebige Rohre.

Profildaten Folgende Daten müssen für jedes Profil festgelegt werden:


• Material.
• Materialdicke (Blechdicke).
• Bei Rundrohren: Durchmesser.
• Bei Rechteckrohren: Breite, Höhe, Eckenradius.
• Bei Beliebigen Rohren: Name der Profildatei.

Für jedes erstellte Profil wird eine eindeutige Profi-ID festgelegt.

Hinweis
Beim Erstellen eines Rohrs aus einem Profil können diese Daten
nicht geändert werden.

Zusammensetzung Profil-ID a_bbb_c_ddd:

a Profiltyp
(0=Rundrohr, 1 = Rechteckrohr, 2 = Beliebiges Rohr)
bbb Abmessungen/Kennung für Querschnitt des Profils
c Materialkennung
dd Materialdicke in 0.1 mm
Tab. 3-1

Fehlende Profil-ID ergänzen: (siehe "Dateien öffnen und spei-


chern", S. 3-13).

Beispiel 0_600_2_30: Rundrohr, 60 mm Durchmesser, Edelstahl, 3 mm


Materialdicke.

Daten Rohre Folgende Daten werden festgelegt, wenn ein Rohr aus einem Profil
erstellt wird:
• Rohrlänge.
• Totbereich in X.
• Bei Rundrohren: Grenzwinkel für ebene Bearbeitung (siehe
"Ebene Bearbeitung von Konturen und Texten", S. 3-73).

3-22 Profile und Rohre erstellen und löschen 2007-09-07 S152DE


3.1 Profile für Rund- und Rechteckrohre
erstellen

Profil erstellen

Profiltyp, Material und 1. >Datei >Neu wählen.


Materialdicke wählen Die Maske "Rohrprofil Verwaltung" wird eingeblendet.
2. Erstellen wählen.
Die Maske "Grunddaten" wird eingeblendet.
3. Um ein Rundrohr zu erstellen: Rundrohr wählen.
4. Um ein Rechteckrohr zu erstellen: Rechteckrohr wählen.
5. "Material" mit ▼ öffnen:
6. Gewünschtes Material markieren.
Das markierte Material wird dem neuen Profil zugeordnet.
Neues Material anlegen: (siehe Kapitel "Grundlegende Daten
einstellen").
7. Unter "Blechdicke" Materialdicke eingeben.
Abmessungen eingeben 8. >Weiter wählen.
Die Maske "Abmessungen..." wird eingeblendet.

Hinweise
• Scharfkantige Profile ohne Eckenradien sind für Verschnei-
dungen nicht zugelassen.

• Beim Bearbeiten eines Rohrs an TruLaser Tube 5000


muss der Hüllkreis des Profils mindestens 15 mm und
maximal 150 mm betragen.

• Beim Bearbeiten eines Rohrs an einer Maschine mit


RotoLas muss der Hüllkreis des Profils mindestens 20 mm
und maximal 414 mm betragen.
9. Maß(e) des Profils eingeben.
Bezeichnung und Bemerkung 10. >Weiter wählen.
eingeben Die Maske "Bezeichnung" wird eingeblendet. Sie zeigt alle be-
reits vorhandenen Profile an.
11. Wenn erwünscht, "Profil-ID" ändern.
12. Wenn dies erwünscht ist, unter "Bemerkung" eine Bemerkung
zum neuen Profil eingeben.

Bedeutung Materialkennung Hinweis


anzeigen Die Bedeutung der Materialkennung lässt sich hier zwar anzei-
gen, aber nicht ändern.

S152DE 2007-09-07 Profile und Rohre erstellen und löschen 3-23


13. Um die Bedeutung der Materialkennung anzeigen zu lassen:
Materialkennung wählen.
Die Maske "Materialauswahl" wird eingeblendet.
14. Um die Maske wieder zu schließen: Abbruch wählen.
Vorgang abschließen 15. >Weiter wählen.
Das neue Profil wird in der Maske "Rohrprofil Verwaltung" ergänzt.

3.2 Profile Beliebiger Rohre erstellen

Querschnitte Beliebiger Ellipsenförmiger Querschnitt


Rohre

Querschnitt Halbovalrohr

Querschnitt D-Rohr

Querschnitt Dreikantrohr

Querschnitt Achtkantrohr

Querschnitt Konkaves Rohr

Beispiele Querschnitte Beliebiger Rohre Tab. 3-2

3-24 Profile und Rohre erstellen und löschen 2007-09-07 S152DE


Querschnitt zeichnen und speichern

Voraussetzung
• Die Anwendung "CAD" ist geöffnet.

Querschnitt zeichnen 1. Querschnitt eines Beliebigen Rohrs zeichnen (siehe Soft-


ware-Handbuch "TruTops CAD").
Querschnitt in Profildatei 2. >Datei >Speichern unter... wählen.
speichern Der Datei-Browser von TruTops wird eingeblendet. Er zeigt
alle Profile an, die bislang erstellt wurden.

Hinweis
Profildateien werden automatisch im Verzeichnis
'.../TRUMPF.NET/Data/TubeProfile' gespeichert. Das
Verzeichnis kann nicht gewechselt werden.
3. Unter "Dateityp"RPF Dateien (*.RPF) wählen.
4. Unter "Dateiname" Name des Profils eingeben.
5. OK wählen.
Eine Meldung zum Definieren eines neuen Nullpunkts (ent-
spricht Drehachslage) wird eingeblendet.
Neuen Nullpunkt definieren? 6. Entweder
¾ Um einen neuen Nullpunkt zu definieren: >Ja wählen.
¾ X- und Y-Koordinaten des neuen Nullpunkts eingeben.
oder
¾ Um keinen neuen Nullpunkt zu definieren: Nein wählen.
Der Querschnitt wird im Format RPF gespeichert und künftig beim
Erstellen eines Beliebigen Rohrs angeboten.

Nullpunkt verschieben

Voraussetzung
• Die Anwendung "CAD" ist geöffnet.

Hinweis
Wenn der Nullpunkt von Profildateien verschoben wird, wird
gleichzeitig die Drehachsmitte des Rohrs verschoben.

RPF-Datei öffnen und neu 1. Querschnitt eines Beliebigen Rohrs öffnen (siehe "Dateien öff-
speichern nen und speichern", S. 3-13).

S152DE 2007-09-07 Profile und Rohre erstellen und löschen 3-25


2. Entweder
¾ >Datei >Speichern wählen.
oder
¾ >Datei >Speichern unter... wählen.
¾ Im Datei-Browser unter "Dateiname " neuen Dateinamen
eingeben.
¾ OK wählen.
Eine Meldung zum Definieren eines neuen Nullpunkts (ent-
spricht Drehachslage) wird eingeblendet.
Neuen Nullpunkt definieren 3. >Ja wählen.
4. X- und Y-Koordinaten des neuen Nullpunkts eingeben.
oder
¾ Neuen Nullpunkt anklicken.
Der Nullpunkt wird an der entsprechenden Stelle festgelegt.

0 Alter Nullpunkt M2 Mittelpunkt und neuer


Nullpunkt der eigenen
Geometrievorlage
M1 Mittelpunkt der eigenen
Geometrievorlage
Links: Vor dem Verschieben; rechts: Danach Fig. 26986

Neuen Nullpunkt speichern 5. >Datei >Speichern wählen.


Eine Meldung zum Definieren eines neuen Nullpunkts wird
eingeblendet.
6. Nein wählen.
Der Querschnitt des Beliebigen Rohrs wird mit neuem Nullpunkt
gespeichert.

3-26 Profile und Rohre erstellen und löschen 2007-09-07 S152DE


Profil erstellen

Voraussetzungen
• Der Querschnitt des Profils wurde bereits gezeichnet (siehe
"Profile und Rohre erstellen und löschen", S. 3-22).
• Die Anwendung "Tube CAD" ist geöffnet.

Profiltyp, Material und 1. >Datei >Neu wählen.


Materialdicke wählen Die Maske "Rohrprofil Verwaltung" wird eingeblendet.
2. Erstellen wählen.
Die Maske "Grunddaten" wird eingeblendet.
3. Beliebiges Profil wählen.
4. "Material" mit ▼ öffnen:
5. Gewünschtes Material markieren.
Das markierte Material wird dem neuen Profil zugeordnet.
Neues Material anlegen: (siehe Kapitel "Grundlegende Daten
einstellen").
6. Unter "Blechdicke" Materialdicke eingeben.
Profildatei wählen 7. >Weiter wählen.
Eine Maske mit dem Hinweis auf mögliche Kollisionen wird
eingeblendet.
8. OK wählen.
Die Maske "Abmessungen Beliebiges Profil" wird eingeblendet.
9. "Profildatei" mit ▼ öffnen.
Der Datei-Browser von TruTops wird eingeblendet. Er zeigt
alle Profile an, die bislang erstellt wurden.

Hinweis
Profildateien werden automatisch im Verzeichnis
'.../TRUMPF.NET/Data/TubeProfile' gespeichert. Das
Verzeichnis kann nicht gewechselt werden.
10. Gewünschte Profildatei (in der Anwendung "CAD" erstellte
RPF-Datei) markieren.

Hinweise
• Beim Bearbeiten eines Rohrs an TruLaser Tube 5000
muss der Hüllkreis des Profils mindestens 15 mm und
maximal 150 mm betragen.

• Beim Bearbeiten eines Rohrs an einer Maschine mit


RotoLas muss der Hüllkreis des Profils mindestens 20 mm
und maximal 414 mm mm betragen.

S152DE 2007-09-07 Profile und Rohre erstellen und löschen 3-27


11. OK wählen.
Die Maske "Abmessungen Beliebiges Profil" wird erneut einge-
blendet. Sie zeigt die Geometrie, den Nullpunkt und die Maße
des umschreibenden Rechtecks der Geometrie.
Bezeichnung und Bemerkung 12. >Weiter wählen.
eingeben Die Maske "Bezeichnung" wird eingeblendet. Sie zeigt alle be-
reits vorhandenen Profile an.
13. Wenn erwünscht, "Profil-ID" ändern.
14. Wenn dies erwünscht ist, unter "Bemerkung" eine Bemerkung
zum neuen Profil eingeben.

Bedeutung Materialkennung Hinweis


anzeigen Die Bedeutung der Materialkennung lässt sich hier zwar anzei-
gen, aber nicht ändern.
15. Wenn die Bedeutung der Materialkennung angezeigt werden
soll: Materialkennung wählen.
Die Maske "Materialauswahl" wird eingeblendet.
16. Um die Maske wieder zu schließen: Abbruch wählen.
Vorgang abschließen 17. >Weiter wählen.
Das neue Profil wird in der Maske "Rohrprofil Verwaltung" ergänzt.

3.3 Profile löschen

Profil aus der Rohrprofil-Verwaltung


löschen

Hinweis
Profildateien werden automatisch im Verzeichnis
'.../TRUMPF.NET/Data/TubeProfile' gespeichert. Über den Da-
tei-Browser von TruTops lassen sie sich dort direkt löschen.

Kollisionsgefahr an der Maschine, wenn in TruTops


Profil-IDs gelöscht und neu vergeben werden.
Die neuen Abmessungen der Profil-ID werden nicht an die
Maschine übertragen.
Vorsicht
¾ Profil-IDs, die in TruTops gelöscht wurden, auch an der Ma-
schine löschen.

Profil suchen 1. >Datei >Neu wählen.


Die Maske "Rohrprofil Verwaltung" wird eingeblendet.

3-28 Profile und Rohre erstellen und löschen 2007-09-07 S152DE


Profiltyp wählen? 2. Um nach nur einem bestimmtem Profiltyp zu suchen:
"Profiltyp" mit ▼ öffnen.
3. Gewünschten Profiltyp markieren.
Die dargestellten Profile werden auf den markierten Profiltyp
reduziert. Die zum Profil passenden Eingabefelder zum Filtern
der Auswahl werden freigegeben.
Auswahl filtern? 4. Wenn die Suche weiter eingegrenzt werden soll: Ein oder meh-
rere Filterkriterien eingeben.
5. Suchen wählen.
Alle Profile, die den Suchkriterien entsprechen werden ange-
zeigt.
Profil löschen 6. Profil markieren.
7. Um markiertes Profil zu löschen: Löschen wählen.
Wenn noch kein NC-Programm mit dieser Profil-ID an die Ma-
schine übertragen wurde, wird eine Meldung zum Bestätigen
des Löschvorgangs eingeblendet.
Wenn bereits ein NC-Programm mit dieser Profil-ID an die Ma-
schine übertragen wurde, wird eine Warnung zum Löschen
des Profils eingeblendet.
8. Wenn die Warnung zum Löschen des Profils eingeblendet
wird:
– OK wählen.
– Profil-ID auch an der Maschine löschen.
Eine Meldung zum Bestätigen des Löschvorgangs wird
eingeblendet.
9. >Ja wählen.
Das Profil wird gelöscht.

S152DE 2007-09-07 Profile und Rohre erstellen und löschen 3-29


3.4 Profile exportieren

Profil an SolidTube exportieren

1. >Datei >Neu wählen.


Die Maske "Rohrprofil Verwaltung" wird eingeblendet.
2. Export... wählen.
Die Maske "Export der Profildaten zu SolidTube" wird
eingeblendet.
3. Pfad, unter dem die Profildaten für SolidTube abgelegt werden
sollen unter "SolidTube Pfad" eingeben.
4. Sprache der SolidTube Oberfläche unter "SolidTube Sprache"
eingeben.
5. Wenn die vorhandenen Profildateien in SolidTube gelöscht
werden sollen: "Vorhandene Dateien in SolidTube löschen
(empfohlen)" aktivieren.
6. OK wählen.
Die Profildateien von TruTops Tube werden an SolidTube expor-
tiert.

3.5 Rohr erstellen

Totbereich in X Der Totbereich in X ist der Bereich am linken Ende des Rohrs, der
von der Maschine aufgrund der Spannvorrichtung nicht bearbeitet
werden kann.

Kollisionsgefahr Hinweise
• Der Totbereich in X hängt von der Spanntechnik ab. Er errech-
net sich aus der maschinenspezifischen Nullpunktverschie-
bung in der Datenverwaltung (siehe Kapitel "Grundlegende Da-
ten einstellen") und dem nicht bearbeitbaren Bereich. Wird
eine Spanntechnik aktiviert (siehe "Spanntechnik festlegen", S.
3-34), wird automatisch der Totbereich dieser Spanntechnik
angezeigt.
• Wird ein "Totbereich in X" eingegeben, hat das ausschließlich
Auswirkungen auf die grafische Darstellung des Rohrs.
TruTops prüft erst beim Erzeugen des NC-Programms, ob es
Bearbeitungen im Totbereich gibt.

3-30 Profile und Rohre erstellen und löschen 2007-09-07 S152DE


Rohr erstellen

Profil suchen 1. >Datei >Neu wählen.


Die Maske "Rohrprofil Verwaltung" wird eingeblendet.
Profiltyp wählen? 2. Um nach nur einem bestimmtem Profiltyp zu suchen:
"Profiltyp" mit ▼ öffnen.
3. Gewünschten Profiltyp markieren.
Die dargestellten Profile werden auf den markierten Profiltyp
reduziert. Die zum Profil passenden Eingabefelder zum Filtern
der Auswahl werden freigegeben.
Auswahl filtern? 4. Wenn die Suche weiter eingegrenzt werden soll: Ein oder meh-
rere Filterkriterien eingeben.
5. Suchen wählen.
Alle Profile, die den Suchkriterien entsprechen werden ange-
zeigt.
6. Profil wählen.
Grunddaten ergänzen 7. >Weiter wählen.
Die Maske "Grunddaten... Rohr" wird eingeblendet. Die bereits
festgelegten Profildaten werden angezeigt.
8. Rohrlänge eingeben.

Hinweis
Der Totbereich errechnet sich aus maschinenspezifischen Da-
ten der Spanntechnik. Diese müssen in der Datenverwaltung
konfiguriert werden (siehe Kapitel "Grundlegende Daten
einstellen").
9. Ggf. Totbereich in X ändern.

Hinweis
Der Totbereich in X hängt von der Spanntechnik ab. Er errech-
net sich aus der maschinenspezifischen Nullpunktverschie-
bung in der Datenverwaltung (siehe Kapitel "Grundlegende Da-
ten einstellen") und dem nicht bearbeitbaren Bereich. Wird
eine Spanntechnik aktiviert (siehe "Spanntechnik festlegen", S.
3-34), wird automatisch der Totbereich dieser Spanntechnik
angezeigt.
10. Ggf. "Totbereich in X" ändern.
– Nach dem Erstellen des Rohrs: Spanntechnik wählen
(siehe "Spanntechnik festlegen", S. 3-34).
11. Bei Rundrohren: Ggf. Grenzwinkel für ebene Bearbeitung än-
dern (siehe "Ebene Bearbeitung von Konturen und Texten", S.
3-73). Der eingetragene Grenzwinkel ist ein Richtwert von
TRUMPF.
12. Fertigstellen wählen.
Im geteilten Arbeitsbereich von Tube CAD werden die 3D-Ansicht
und die 2D-Abwicklung des neuen Rohrs angezeigt.

S152DE 2007-09-07 Profile und Rohre erstellen und löschen 3-31


4. GEO-Dateien hinzu laden

4.1 Kontur aus GEO-Datei hinzu laden

1. Neues Rohr erstellen (siehe "Profile und Rohre erstellen und


löschen", S. 3-22) oder vorhandenes Rohr öffnen (siehe "Da-
teien öffnen und speichern", S. 3-13).
2. >Datei >Zeichnung hinzu laden wählen.
Der Datei-Browser von TruTops wird eingeblendet.
3. Gewünschte GEO-Datei markieren.
4. OK wählen.

Hinweis
Der Zielpunkt entspricht dem Nullpunkt der GEO-Datei.
5. Zielpunkt anklicken.
oder
Zielpunkt in die Kommandozeile eingeben (X- und
¾
Y-Koordinaten).
Winkeleingaben in Y-Koordinaten umrechnen: (siehe
"Y-Koordinaten errechnen", S. 3-36).
6. Gewünschte Winkellage der Kontur eingeben.
Die Kontur in der GEO-Datei wird am Zielpunkt zum Rohr hinzu
geladen.

1 Zielpunkt und Nullpunkt der α Neigungswinkel des Einzellochs


GEO-Datei
Fig. 26988

3-32 GEO-Dateien hinzu laden 2007-09-07 S152DE


5. Rohrlänge ändern

5.1 Rohr verlängern oder kürzen

Voraussetzung
• Das Rohr, dessen Länge geändert werden soll, ist geöffnet.

1. >Rohr >Rohrlänge ändern wählen.


Die Maske "Rohrlänge ändern" wird eingeblendet.
2. Neue Länge des Rohrs eingeben.
3. OK wählen.
Die Länge des Rohrs wird geändert.
4. >Datei >Speichern wählen.
Das Rohr wird mit der neuen Länge gespeichert.

S152DE 2007-09-07 Rohrlänge ändern 3-33


6. Spanntechnik festlegen

Auswirkungen in Tube CAD Optional kann bereits in Tube CAD für jedes Rohr eine Spanntech-
nik festgelegt werden. Mit der Spanntechnik ist auch der Totbe-
reich festgelegt - also der Bereich des Rohrs, den die Maschine
nicht bearbeiten kann. Er wird in Tube CAD mit einer blauen gestri-
chelten Linie abgegrenzt.

Auswirkungen in In TruTops Tube wirkt sich das Festlegen der Spanntechnik auf
TruTops Tube den NC-Text aus.

6.1 Spanntechnik aktivieren

Hinweis
Der Totbereich in X hängt von der Spanntechnik ab. Er errechnet
sich aus der maschinenspezifischen Nullpunktverschiebung in der
Datenverwaltung (siehe Kapitel "Grundlegende Daten einstellen")
und dem nicht bearbeitbaren Bereich. Wird eine Spanntechnik akti-
viert (siehe "Spanntechnik festlegen", S. 3-34), wird automatisch
der Totbereich dieser Spanntechnik angezeigt.

1. >Extras >Spanntechnik... wählen.


Die Maske "Optionen" wird eingeblendet.
2. "Spanntechnik verwenden" aktivieren.
3. Gewünschte Spanntechnik markieren.
Der Name der Spanntechnik und ihr Totbereich werden ange-
zeigt.
4. OK wählen.
5. Listenfeld mit ▼ öffnen.
6. Bildschirmdarstellung mit >Ansicht >Zoom >Aktualisieren oder
<F5> aktualisieren.
Der Totbereich wird mit einer blau gestrichelten Linie abge-
trennt.

Tipp
Die Linie wird solange dargestellt, wie eine Spanntechnik akti-
viert ist. Soll sie nicht mehr angezeigt werden, muss die
Spanntechnik deaktiviert werden.

3-34 Spanntechnik festlegen 2007-09-07 S152DE


6.2 Spanntechnik deaktivieren

1. >Extras >Spanntechnik... wählen.


Die Maske "Optionen" wird eingeblendet.
2. "Spanntechnik verwenden" deaktivieren.
3. OK wählen.
4. Bildschirmdarstellung mit >Ansicht >Zoom >Aktualisieren oder
<F5> aktualisieren.
Die blau gestrichelte Linie für die Abgrenzung des Totbereichs
wird gelöscht.

S152DE 2007-09-07 Spanntechnik festlegen 3-35


7. Y-Koordinaten errechnen

7.1 Y-Koordinate über Winkel errechnen

Anstatt einen Punkt mit seinen X- und Y-Koordinaten einzugeben,


kann er alternativ dazu über die X-Koordinate und den Winkel der
2D-Abwicklung des Rohrs festgelegt werden.

Hinweis
Das Errechnen der Y-Koordinate ist nur bei Rundrohren und wäh-
rend des Zeichnens einer Geometrie oder Hilfsgeometrie möglich.

1. Neues Rundrohr erstellen (siehe "Profile und Rohre erstellen


und löschen", S. 3-22) oder vorhandenes Rundrohr öffnen
(siehe "Dateien öffnen und speichern", S. 3-13).
2. Beliebige Zeichenfunktion oder beliebiges Hilfsmittel wählen.
3. Den Anweisungen in der Kommandozeile folgen, bis die
Aufforderungen Punktkoordinaten einzugeben eingeblendet
wird.
4. >Hilfsmittel >Koordinaten umrechnen wählen.
Die Maske "Umrechnen Winkel in Y-Koordinate" wird
eingeblendet.
5. Gewünschte X-Koordinate eingeben.
6. Gewünschten Winkel (entspricht Verdrehwinkel) eingeben.
7. OK wählen.
Der neue Punkt ist gesetzt.
8. Wenn weitere Punkte mit Errechnen der Y-Koordinate einge-
ben werden sollen: Schritte wiederholen.

3-36 Y-Koordinaten errechnen 2007-09-07 S152DE


8. Senkrechte Trennschnitte erzeugen

In TruTops können Rohre senkrecht abgeschnitten werden, ohne


Verschneidungen zu erstellen. Einfache, senkrechte Trennschnitte
bekommen automatisch die Eigenschaft "Merkmal" (siehe Soft-
ware-Handbuch "TruTops CAD").

8.1 Senkrechten Trennschnitt manuell


erzeugen

1. Neues Rohr erstellen (siehe "Profile und Rohre erstellen und


löschen", S. 3-22) oder vorhandenes Rohr öffnen (siehe "Da-
teien öffnen und speichern", S. 3-13).
2. Über >Erstellen >Linien >Senkrecht an beliebiger Position Li-
nie von der Ober- bis zur Unterkante der Abwicklung zeichnen.
3. Den Anweisungen in der Kommandozeile folgen.

S152DE 2007-09-07 Senkrechte Trennschnitte erzeugen 3-37


9. Verschneidungen erstellen und ändern

9.1 Grundlegende Begriffe

Grundkörper Der Grundkörper ist das Rohr, das gerade bearbeitet wird.

Schnittkörper Der Grundkörper wird mit dem Schnittkörper an beliebiger Stelle


kombiniert.
Bei Ebenenschnitten ist der Schnittkörper die Schnittebene.

Schnittart Die Schnittart legt fest, wie Grundkörper und Schnittkörper


miteinander kombiniert werden.

Rautiefe Die ideale Kontur wird über Polygonzüge angenähert. Die Rautiefe
ist hierbei der maximale Abstand "r" der Schnittkontur von der
idealen Kontur.

1 Ideale Kontur r Rautiefe


2 Schnittkontur
Fig. 26980

In Tube CAD wird die Rautiefe verwendet, um Verschneidungen zu


berechnen und am Bildschirm darstellen zu können. Die Stan-
dard-Einstellung beträgt 0.002 mm.

Hinweis
Die in Tube CAD verwendete Rautiefe ist unabhängig von der Ma-
schine. Sie wird in TruTops Tube beim Bearbeiten der
Verschneidungen mit der maschinenabhängigen Rautiefe neu
berechnet.

3-38 Verschneidungen erstellen und ändern 2007-09-07 S152DE


9.2 Positionen

Links und Rechts

Differenzierung links/rechts Das Spannfutter der Maschine befindet sich immer links, das
Gegenlager immer rechts. Durch die Zuordnung "links/rechts" wird
festgelegt, auf welcher Seite sich das Abfallteil befindet.

Schnitt "links" Der Laser sticht links vom Schnitt ein. Das Abfallteil befindet sich
links vom zu bearbeitenden Rohr:

1 Spannfutter 3 Rohr mit Bearbeitung "links"


2 Abfallrohr
Fig. 6453

Schnitt "rechts" Der Laser sticht rechts vom Schnitt ein. Das Abfallteil befindet sich
rechts vom zu bearbeitenden Rohr:

1 Spannfutter 3 Abfallrohr
2 Rohr mit Bearbeitung "rechts"
Fig. 6452

S152DE 2007-09-07 Verschneidungen erstellen und ändern 3-39


Oben, Unten, Vorne und Hinten

Da "links" und "rechts" fest definierte Positionen sind, wird durch


das Einspannen des Rohrs und die Lage des Schneidkopfs
automatisch festgelegt, wo "oben", "unten", "vorne" und "hinten"
ist.

1 Spannfutter 4 "hinten"
2 Schneidkopf 5 "unten"
3 "oben" 6 "vorne"
Fig. 26997

3-40 Verschneidungen erstellen und ändern 2007-09-07 S152DE


9.3 Parameter

In Tube CAD wird immer der Grundkörper vom Schnittkörper


bearbeitet. Der Schnittkörper wird dazu in dieselbe Richtung gelegt
wie der Grundkörper. Die Rohrachse entspricht also der X-Achse.

Abstand "L" • Der Abstand "L" wird auf der Rohrachse des Grundkörpers
gemessen. Er reicht vom Rohrende bis zum Schnittpunkt der
Rohrachsen von Grund- und Schnittkörper.
• Der Schnittkörper wird in X-Richtung verschoben.

L Abstand W1 Verdrehwinkel
Fig. 26978

Versatz "V" • Der Versatz "V" ist das Maß, um das die beiden Rohrachsen
zueinander versetzt sind.
• Um den Versatz zu bestimmen, muss das eingespannte Rohr
von vorne betrachtet werden.
• Der Schnittkörper wird in Y-Richtung verschoben.

Beispiele:
• Die beiden Rohrachsen schneiden sich: Versatz ist Null.
• Die Achse des Grundkörpers liegt hinter der Achse des
Schnittkörpers: Versatz ist positiv.
• Die Achse des Grundkörpers liegt vor der Achse des
Schnittkörpers: Versatz ist negativ.

S152DE 2007-09-07 Verschneidungen erstellen und ändern 3-41


Spiel (radial) • Um ein Rohr (Grundkörper) problemlos in ein anderes (Schnitt-
körper) stecken zu können, muss die Öffnung im Schnittkörper
ein wenig größer sein als der Durchmesser des Grundkörpers.
• Das Spiel gibt an, um wie viel die Öffnung im Grundkörper grö-
ßer sein soll als der Grundkörper.

1 Spiel (radial)
Fig. 27069

Anschnittwinkel "W1" • "W1" ist der Winkel zwischen den beiden Rohrachsen.
• Bei Ebenenschnitten ist "W1" der Winkel zwischen der Rohr-
achse des Grundkörpers und der Schnittebene.
• Zulässiger Eingabebereich: 1° - 359°.
• Um den Anschnittwinkel zu bestimmen, muss das einge-
spannte Rohr von vorne betrachtet werden.
• Der Schnittkörper wird um die Y-Achse gedreht.
• Drehrichtung ist positive X-Achse auf positive Z-Achse.

3-42 Verschneidungen erstellen und ändern 2007-09-07 S152DE


1 Rohrachse Schnittkörper W1 Anschnittwinkel
2 Rohrachse Grundkörper
Beispiel Anschnittwinkel "W1" beim Verschneiden Fig. 27168
zweier Rundrohre

1 Schnittebene 3 Anschnittwinkel
2 Rohrachse des Grundkörpers
Beispiel Anschnittwinkel "W1" beim Ebenenschnitt Fig. 26995

S152DE 2007-09-07 Verschneidungen erstellen und ändern 3-43


Verdrehwinkel "W2" • "W2" ist der Winkel, um den der eingespannte Grundkörper um
seine Achse gedreht ist.
• Bei Ebenenschnitten ist "W2" der Winkel, um den das einge-
spannte Rohr um seine Achse verdreht ist.
• Ein positiver Winkel entspricht einer Drehung nach hinten.
• Der Schnittkörper wird um die X-Achse gedreht.
• Die Drehrichtung ist positive Z-Achse auf positive Y-Achse.

Beispiele:
• Wird 90 oder 270 eingegeben, wird der Schnittkörper im Be-
zug auf den Grundkörper um 90° nach hinten gedreht.
• Wird 350 oder -10 eingegeben, wird der Schnittkörper im Be-
zug auf den Grundkörper um 10° nach vorne gedreht.

Bei Rundrohren bewirkt ein Verdrehwinkel in der Abwicklung eine


Verschiebung der Verschneidungskontur:

1 Verdrehwinkel 360° 2 Verdrehwinkel 0°


Beispiel Verdrehwinkel 2D-Abwicklung Fig. 27151

(1) und (2) in der obigen Abbildung ist ein und dieselbe Verschnei-
dung. Sie unterscheiden sich lediglich in ihrem Verdrehwinkel. Der
Verdrehwinkel von 360° hat in diesem Beispiel den Vorteil, dass
beim Bearbeiten des Rohrs unnötige Positionierbewegungen bzw.
Drehungen der A-Achse entfallen, um die anderen fünf Konturen
zu bearbeiten.

3-44 Verschneidungen erstellen und ändern 2007-09-07 S152DE


1 Verdrehwinkel 360° und 0° in 3D
Beispiel Verdrehwinkel 3D-Darstellung Fig. 27152

Schnittkörperwinkel "W3" • "W3" ist der Winkel der Drehung des Schnittkörpers um seine
Rohrachse.
• Die Drehung erfolgt über die X-Achse.
• Die Drehrichtung ist positive Z-Achse auf positive Y-Achse.

1 Schnittkörper W3 Schnittkörperwinkel
Fig. 26996

S152DE 2007-09-07 Verschneidungen erstellen und ändern 3-45


Beispiel Auswirkung der Beispiel
Parameter Grundkörper Rechteckrohr
Schnittkörper Ovalrohr
Anschnittwinkel "W1" 45°
Verdrehwinkel "W2" 0°
Schnittkörperwinkel "W3" 90°
Tab. 3-3

W1 Anschnittwinkel L Abstand in X-Richtung


W3 Schnittkörperwinkel
Fig. 27680

3-46 Verschneidungen erstellen und ändern 2007-09-07 S152DE


9.4 Übersicht Verschneidungen

In der Rohrkonstruktion gibt es verschiedene Standardfälle für Ver-


schneidungen.

Bearbeiten der Rohrenden:


• Ebenenschnitt erzeugen.
• Einsatz erzeugen.
• Aufsatz erzeugen.

Bearbeiten des Rohrkörpers:


• Einsatzöffnung erzeugen.
• Einstecken.
• Durchstecken.

Ebenenschnitt

Ebenenschnitt/Senkrechter Beim Ebenenschnitt werden Rohre schräg oder senkrecht


Trennschnitt abgeschnitten. Die Lage der Schnittebene durch ein Rohr ist frei
wählbar.
Für einen senkrechten Schnitt ist alternativ ein einfacher Trenn-
schnitt möglich (siehe "Senkrechte Trennschnitte erzeugen", S.
3-37).

Wechsel von Innen- und Die Schnittkante wechselt beim Ebenenschnitt automatisch von
Außenhaut der Innen- auf die Außenhaut und umgekehrt. Das kommt daher,
dass beim 2D-Laserschneiden von Rohren der Laserstrahl in der
Regel senkrecht zur Oberfläche des Rohrs steht. So ändert sich
die zu durchtrennende Materialdicke während der Bearbeitung
nicht.
Der Laserstrahl wird in einer horizontalen Ebene geführt, während
sich das Rohr um seine Längsachse dreht. Das hat zur Folge,
dass die "ideale Schnittlinie" nur an den Stellen erreicht wird, wo
der Laserstrahl von der Innen- auf die Außenhaut und umgekehrt
wechselt.

S152DE 2007-09-07 Verschneidungen erstellen und ändern 3-47


1 Ebene, auf die das Rohr 3 Außenhaut
aufgesetzt werden soll
2 Innenhaut
Fig. 27376

1 Außenhaut 2 Innenhaut
Fig. 27377

3-48 Verschneidungen erstellen und ändern 2007-09-07 S152DE


Einsatz und Einsatzöffnung

Prinzip Beim Einsatz wird das Ende eines Rohrs so bearbeitet, dass es in
den Mantel eines anderen Rohrs eingesetzt werden kann. Die Öff-
nung im Mantel des anderen Rohrs ist die Einsatzöffnung.
Die beiden Rohre werden unabhängig voneinander erstellt und es
spielt keine Rolle, welches der beiden Rohre als erstes erstellt
wird.

1 Grundkörper (Einsatz) 2 Schnittkörper (Einsatzöffnung)


Beispiel Einsatz Fig. 26990

1 Grundkörper (Einsatzöffnung) 2 Schnittkörper (Einsatz)


Beispiel Einsatzöffnung Fig. 27378

Einsatz links / rechts Bei "Einsatz links" sticht der Laser links vom Schnitt ein.
Bei "Einsatz rechts" sticht der Laser rechts vom Schnitt ein.

Eigenschaften • Das Rohr mit dem Einsatz liegt mit seiner Außenhaut bündig
an der Einsatzöffnung an. Zwischen den beiden Rohren ent-
steht kein Spalt.
• Im Rohr mit der Einsatzöffnung entsteht keine störende Kontur,
weil beide Rohre bearbeitet werden.

S152DE 2007-09-07 Verschneidungen erstellen und ändern 3-49


Anwendung Rohre, die durch Einsatz und Einsatzöffnung verbunden sind, wer-
den für Konstruktionen, die von Flüssigkeiten oder Gasen durch-
strömt werden, verwendet.

Aufsatz

Prinzip Beim Aufsatz wird das Ende eines Rohrs (Grundkörper) so


bearbeitet, dass es auf den Mantel eines anderen Rohrs
(Schnittkörper) aufgesetzt werden kann. Der Schnittkörper wird
nicht bearbeitet.

1 Grundkörper (Aufsatz) 2 Schnittkörper


Fig. 26991

Eigenschaften • Die Schnittkante des Grundkörpers wechselt von der Innen-


auf die Außenhaut und umgekehrt.
• Im Grundkörper entsteht kein Durchgang.

Aufsatz links / rechts Bei "Aufsatz links" sticht der Laser links vom Schnitt ein.
Bei "Aufsatz rechts" sticht der Laser rechts vom Schnitt ein.

3-50 Verschneidungen erstellen und ändern 2007-09-07 S152DE


Einstecken und Durchstecken

Prinzip Beim Stecken wird ein Rohr (Grundkörper) so bearbeitet, dass ein
anderes Rohr (Schnittkörper) in den Mantel dieses Grundkörpers
gesteckt werden kann.

1 Grundkörper 2 Schnittkörper
Fig. 51764

Einstecken/Durchstecken Beim Einstecken wird der Schnittkörper bis zur Mitte des
Grundkörpers gesteckt.
Beim Durchstecken wird der Schnittkörper ganz durch den
Grundkörper gesteckt.

Eigenschaften • Der Schnittkörper befindet sich im Inneren des Grundkörpers.


• Die Bearbeitung des Grundkörpers wechselt von der Innen-
auf die Außenhaut und umgekehrt. Der Grundkörper liegt teil-
weise mit seiner Außenhaut, teilweise mit seiner Innenhaut am
Schnittkörper an.
• Beim Einstecken mit einem Rundrohr als Grundkörper kann
Ebene Bearbeitung gesetzt werden.

S152DE 2007-09-07 Verschneidungen erstellen und ändern 3-51


9.5 Verschneidungen erstellen

Ebenenschnitt erstellen

Ein Rohr wird beim Ebenenschnitt so abgeschnitten, dass es mit


dem bearbeiteten Ende lückenlos auf einer Ebene aufliegen kann.
Um sich anschließende Rohre besser konstruieren zu können, gibt
es die Möglichkeit eine Hilfslinie einzublenden. Sie zeigt die
Schnittkurve der Außenhaut an.

Hinweise
• Scharfkantige Profile ohne Eckenradien sind für Verschneidun-
gen nicht zugelassen.
• Informationen zu den Parametern und Begriffen bei Verschnei-
dungen: (siehe "Grundlegende Begriffe", S. 3-38); (siehe
"Parameter", S. 3-41).
• Die in der Maske "Rohrverschneidung - Grundkörper: ..."
dargestellten Querschnitte entsprechen nicht zwangsläufig
dem tatsächlichen Rohr.

Ebenenschnitt links / rechts 1. Neues Rohr erstellen (siehe "Profile und Rohre erstellen und
wählen löschen", S. 3-22) oder vorhandenes Rohr öffnen (siehe "Da-
teien öffnen und speichern", S. 3-13).
2. Je nachdem, an welchem Ende des Rohrs ein Ebenenschnitt
entstehen soll: >Rohr >Verschneidung erstellen
>Ebenenschnitt links bzw. >Ebenenschnitt rechts wählen.
Die Maske "Rohrverschneidung - Grundkörper: ..." wird
eingeblendet.
Info Grundkörper anzeigen? 3. Um folgende Infos zum Grundkörper anzeigen zu lassen: Info
Grundkörper wählen:
– Profil-ID.
– Bemerkung.
– Bei Rundrohren: Rohrlänge.
Bei Rechteckrohren: Breite, Höhe und Eckenradius.
Bei Beliebigen Rohren: Profildatei.
– Materialdicke.
– Durchmesser.
4. Um die Infos zum Grundkörper wieder auszublenden: OK wäh-
len.
Abstand "L" eingeben 5. Abstand (...) mit ▼ öffnen:
– Um die Position des Ebenenschnitts vom linken Rohrende
aus zu messen: Abstand (links) wählen.
– Um die Position des Ebenenschnitts vom rechten Roh-
rende aus zu messen: Abstand (rechts) wählen.

3-52 Verschneidungen erstellen und ändern 2007-09-07 S152DE


Tipp
Wenn >Ebenenschnitt links gewählt wurde, ist automatisch
Abstand (links) voreingestellt.
Wenn >Ebenenschnitt rechts gewählt wurde, ist automatisch
Abstand (rechts) voreingestellt.

Hinweis
Der Abstand "L" reicht vom Rohrende bis zum Schnittpunkt der
Rohrachse mit der Schnittebene.
6. Abstand "L" eingeben.
Winkel eingeben 7. "Schnittwinkel" mit ▼ öffnen.

Hinweis
Informationen zu den Parametern und Begriffen bei
Verschneidungen: (siehe "Grundlegende Begriffe", S. 3-38);
(siehe "Parameter", S. 3-41).
8. Entweder
¾ Um einen Anschnittwinkel "W1" und/oder einen
Verdrehwinkel "W2" einzugeben: Anschnitt/Verdrehw.
markieren.
¾ Die Winkel unter "W1 Anschnittwinkel" und "W2
Verdrehwinkel" eingeben.
oder
¾ Um den Winkel zweier Ebenen einzugeben: ../..-Ebene
markieren (z. B. XY/XZ-Ebene).
¾ Die Winkel der gewählten Ebenen eingeben.

1 Winkel in der XY-Ebene 2 Winkel in der XZ-Ebene


Fig. 26993

S152DE 2007-09-07 Verschneidungen erstellen und ändern 3-53


Hilfslinie einblenden? Hinweise
• Die Hilfslinie zeigt die Schnittlinie der Ebene mit der
Außenhaut.
• Sie wird auch in der 3D-Ansicht dargestellt.
• Wenn Parameter des Ebenenschnitts geändert (z. B. ver-
schoben) werden, wird die Hilfslinie nicht aktualisiert. Sie
muss über >Bearbeiten >Löschen >Kontur gelöscht und
erneut erstellt werden.
9. Wenn die Hilfslinie eingeblendet werden soll: "Hilfslinie:
Außenhaut-Schnittkurve zeigen" aktivieren.
10. OK wählen.
Der Ebenenschnitt wird erzeugt.

Aufsatz erstellen

Voraussetzung
• Wenn Beliebige Rohre bearbeitet werden sollen, muss dies bei
Maschinen mit RotoLas von TRUMPF freigeschaltet sein.

Hinweise
• Scharfkantige Profile ohne Eckenradien sind für Verschneidun-
gen nicht zugelassen.
• Informationen zu den Parametern und Begriffen bei Verschnei-
dungen: (siehe "Grundlegende Begriffe", S. 3-38); (siehe
"Parameter", S. 3-41).
• Die in der Maske "Rohrverschneidung - Grundkörper: ..."
dargestellten Querschnitte entsprechen nicht zwangsläufig den
tatsächlichen Querschnitten von Grundkörper und Schnittkör-
per.
• Bei Rund- und Rechteckrohren muss die maximale Abmes-
sung des Schnittkörpers größer als oder gleich wie der
Grundkörper sein.

Aufsatz links / rechts wählen 1. Neues Rohr erstellen (siehe "Profile und Rohre erstellen und
löschen", S. 3-22) oder vorhandenes Rohr öffnen (siehe "Da-
teien öffnen und speichern", S. 3-13).
2. Je nachdem, an welchem Ende des Rohrs der Aufsatz entste-
hen soll: >Rohr >Verschneidung erstellen >Aufsatz links bzw.
>Aufsatz rechts wählen.
Die Maske "Rohrverschneidung - Grundkörper: ..." wird
eingeblendet.

3-54 Verschneidungen erstellen und ändern 2007-09-07 S152DE


Info Grundkörper anzeigen? 3. Um nachfolgende Infos zum Grundkörper anzeigen zu lassen:
Info Grundkörper wählen:
– Profil-ID.
– Bemerkung.
– Bei Rundrohren: Rohrlänge.
Bei Rechteckrohren: Breite, Höhe und Eckenradius.
Bei Beliebigen Rohren: Profildatei.
– Materialdicke.
– Durchmesser.
4. Um die Infos zum Grundkörper wieder auszublenden: OK wäh-
len.
Schnittkörper wählen 5. "Schnittkörper" mit ▼ öffnen
6. Entweder
¾ Rundrohr wählen.
¾ Durchmesser eingeben.
oder
¾ Rechteckrohr wählen.
¾ Breite, Höhe und Eckenradius eingeben.
oder
¾ Bel. Profil wählen.
¾ "Profildateiname" mit ▼ öffnen.
¾ Gewünschte Profildatei (*.RPF) im Datei-Browser markie-
ren.
¾ OK wählen.
Abstand "L" und Versatz "V" 7. Abstand (...) mit ▼ öffnen:
eingeben
– Um die Position des Aufsatzes vom linken Rohrende aus
zu messen: Abstand (links) wählen.
– Um die Position des Aufsatzes vom rechten Rohrende aus
zu messen: Abstand (rechts) wählen.
Tipp
Wenn >Aufsatz links gewählt wurde, ist automatisch Abstand
(links) voreingestellt.
Wenn >Aufsatz rechts gewählt wurde, ist automatisch Abstand
(rechts) voreingestellt.

Hinweis
Der Abstand "L" reicht vom Rohrende bis zum Schnittpunkt der
Rohrachse mit der Schnittebene.
8. Abstand "L" eingeben.
9. Versatz "V" eingeben.

S152DE 2007-09-07 Verschneidungen erstellen und ändern 3-55


Winkel oder Vektor eingeben 10. "Schnittwinkel" mit ▼ öffnen.
11. Entweder
¾ Anschnitt/Verdrehw. markieren.
¾ Die Winkel unter "W1 Anschnittwinkel" und "W2
Verdrehwinkel" eingeben.
oder
¾ Richtungsvektor markieren.
¾ Koordinaten der Rohrachse des Schnittkörpers eingeben.
12. OK wählen.
Die Kontur für den Aufsatz wird erzeugt.

3-56 Verschneidungen erstellen und ändern 2007-09-07 S152DE


Einsatz erstellen

Voraussetzung
• Wenn Beliebige Rohre bearbeitet werden sollen, muss dies bei
Maschinen mit RotoLas von TRUMPF freigeschaltet sein.

Hinweise
• Scharfkantige Profile ohne Eckenradien sind für Verschneidun-
gen nicht zugelassen.
• Informationen zu den Parametern und Begriffen bei Verschnei-
dungen: (siehe "Grundlegende Begriffe", S. 3-38); (siehe
"Parameter", S. 3-41).
• Die in der Maske "Rohrverschneidung - Grundkörper: ..."
dargestellten Querschnitte entsprechen nicht zwangsläufig den
tatsächlichen Querschnitten von Grundkörper und Schnittkör-
per.

Einsatz links / rechts wählen 1. Neues Rohr erstellen (siehe "Profile und Rohre erstellen und
löschen", S. 3-22) oder vorhandenes Rohr öffnen (siehe "Da-
teien öffnen und speichern", S. 3-13).
2. Je nachdem, an welchem Ende des Rohrs der Einsatz entste-
hen soll: >Rohr >Verschneidung erstellen >Einsatz links bzw.
>Einsatz rechts wählen.
Die Maske "Rohrverschneidung - Grundkörper: ..." wird
eingeblendet.
Info Grundkörper anzeigen? 3. Um nachfolgende Infos zum Grundkörper anzeigen zu lassen:
Info Grundkörper wählen:
– Profi-ID.
– Bemerkung.
– Bei Rundrohren: Rohrlänge.
Bei Rechteckrohren: Breite, Höhe und Eckenradius.
Bei Beliebigen Rohren: Profildatei.
– Materialdicke.
– Durchmesser.
4. Um die Infos zum Grundkörper wieder auszublenden: OK wäh-
len.
Schnittkörper wählen 5. "Schnittkörper" mit ▼ öffnen
6. Entweder
¾ Rundrohr wählen.
¾ Durchmesser eingeben.
oder
¾ Rechteckrohr wählen.
¾ Breite, Höhe und Eckenradius eingeben.

S152DE 2007-09-07 Verschneidungen erstellen und ändern 3-57


oder
¾ Bel. Profil wählen.
¾ "Profildateiname" mit ▼ öffnen.
¾ Gewünschte Profildatei (*.RPF) im Datei-Browser markie-
ren.
¾ OK wählen.
Abstand "L" und Versatz "V" 7. Abstand (...) mit ▼ öffnen:
eingeben
– Um die Position des Einsatzes vom linken Rohrende aus
zu messen: Abstand (links) wählen.
– Um die Position des Einsatzes vom rechten Rohrende aus
zu messen: Abstand (rechts) wählen.
Tipp
Wenn >Einsatz links gewählt wurde, ist automatisch Abstand
(links) voreingestellt.
Wenn >Einsatz rechts gewählt wurde, ist automatisch Abstand
(rechts) voreingestellt.

Hinweis
Der Abstand "L" reicht vom Rohrende bis zum Schnittpunkt der
Rohrachse mit der Schnittebene.
8. Abstand "L" eingeben.
9. Versatz "V" eingeben.
Winkel oder Vektor eingeben 10. "Schnittwinkel" mit ▼ öffnen.
11. Entweder
¾ Anschnitt/Verdrehw. markieren.
¾ Die Winkel unter "W1 Anschnittwinkel" und "W2
Verdrehwinkel" eingeben.
oder
¾ Richtungsvektor markieren.
¾ Koordinaten der Rohrachse des Schnittkörpers eingeben.
12. OK wählen.
Die Kontur für den Einsatz wird erzeugt.

3-58 Verschneidungen erstellen und ändern 2007-09-07 S152DE


Einsatzöffnung erstellen

Voraussetzung
• Wenn Beliebige Rohre bearbeitet werden sollen, muss dies bei
Maschinen mit RotoLas von TRUMPF freigeschaltet sein.

Hinweise
• Scharfkantige Profile ohne Eckenradien sind für Verschneidun-
gen nicht zugelassen.
• Informationen zu den Parametern und Begriffen bei Verschnei-
dungen: (siehe "Grundlegende Begriffe", S. 3-38); (siehe
"Parameter", S. 3-41).
• Die in der Maske "Rohrverschneidung - Grundkörper: ..."
dargestellten Querschnitte entsprechen nicht zwangsläufig den
tatsächlichen Querschnitten von Grundkörper und Schnittkör-
per.

Einsatzöffnung wählen 1. Neues Rohr erstellen (siehe "Profile und Rohre erstellen und
löschen", S. 3-22) oder vorhandenes Rohr öffnen (siehe "Da-
teien öffnen und speichern", S. 3-13).
2. >Rohr >Verschneidung erstellen >Einsatzöffnung wählen.
Die Maske "Rohrverschneidung - Grundkörper: ..." wird
eingeblendet.
Info Grundkörper anzeigen? 3. Um nachfolgende Infos zum Grundkörper anzeigen zu lassen:
Info Grundkörper wählen:
– Profil-ID.
– Bemerkung.
– Bei Rundrohren: Rohrlänge.
Bei Rechteckrohren: Breite, Höhe und Eckenradius.
Bei Beliebigen Rohren: Profildatei.
– Materialdicke.
– Durchmesser.
4. Um die Infos zum Grundkörper wieder auszublenden: OK wäh-
len.
Schnittkörper wählen 5. "Schnittkörper" mit ▼ öffnen
6. Entweder
¾ Rundrohr wählen.
¾ Durchmesser eingeben.
oder
¾ Rechteckrohr wählen.
¾ Breite, Höhe und Eckenradius eingeben.

S152DE 2007-09-07 Verschneidungen erstellen und ändern 3-59


oder
¾ Bel. Profil wählen.
¾ "Profildateiname" mit ▼ öffnen.
¾ Gewünschte Profildatei (*.RPF) im Datei-Browser markie-
ren.
¾ OK wählen.
Abstand "L" und Versatz "V" 7. Abstand (...) mit ▼ öffnen:
eingeben
– Um die Position der Einsatzöffnung vom linken Rohrende
aus zu messen: Abstand (links) wählen.
– Um die Position der Einsatzöffnung vom rechten Rohrende
aus zu messen: Abstand (rechts) wählen.
Hinweis
Der Abstand "L" reicht vom Rohrende bis zum Schnittpunkt der
Rohrachse mit der Schnittebene.
8. Abstand "L" eingeben.
9. Versatz "V" eingeben.
Winkel oder Vektor eingeben 10. "Schnittwinkel" mit ▼ öffnen.
11. Entweder
¾ Anschnitt/Verdrehw. markieren.
¾ Die Winkel unter "W1 Anschnittwinkel" und "W2
Verdrehwinkel" eingeben.
oder
¾ Richtungsvektor markieren.
¾ Koordinaten der Rohrachse des Schnittkörpers eingeben.
12. OK wählen.
Die Einsatzöffnung wird erzeugt.

Einstecken

Voraussetzung
• Wenn Beliebige Rohre bearbeitet werden sollen, muss dies bei
Maschinen mit RotoLas von TRUMPF freigeschaltet sein.

Hinweise
• Scharfkantige Profile ohne Eckenradien sind für Verschneidun-
gen nicht zugelassen.
• Informationen zu den Parametern und Begriffen bei Verschnei-
dungen: (siehe "Grundlegende Begriffe", S. 3-38); (siehe
"Parameter", S. 3-41).

3-60 Verschneidungen erstellen und ändern 2007-09-07 S152DE


• Die in der Maske "Rohrverschneidung - Grundkörper: ..."
dargestellten Querschnitte entsprechen nicht zwangsläufig den
tatsächlichen Querschnitten von Grundkörper und Schnittkör-
per.

Einstecken wählen 1. Neues Rohr erstellen (siehe "Profile und Rohre erstellen und
löschen", S. 3-22) oder vorhandenes Rohr öffnen (siehe "Da-
teien öffnen und speichern", S. 3-13).
2. >Rohr >Verschneidung erstellen >Einstecken wählen.
Die Maske "Rohrverschneidung - Grundkörper: ..." wird
eingeblendet.
Info Grundkörper anzeigen? 3. Um nachfolgende Infos zum Grundkörper anzeigen zu lassen:
Info Grundkörper wählen:
– Profil-ID.
– Bemerkung.
– Bei Rundrohren: Rohrlänge.
Bei Rechteckrohren: Breite, Höhe und Eckenradius.
Bei Beliebigen Rohren: Profildatei.
– Materialdicke.
– Durchmesser.
4. Um die Infos zum Grundkörper wieder auszublenden: OK wäh-
len.
Schnittkörper wählen 5. "Schnittkörper" mit ▼ öffnen
6. Entweder
¾ Rundrohr wählen.
¾ Durchmesser eingeben.
oder
¾ Rechteckrohr wählen.
¾ Breite, Höhe und Eckenradius eingeben.
oder
¾ Bel. Profil wählen.
¾ "Profildateiname" mit ▼ öffnen.
¾ Gewünschte Profildatei (*.RPF) im Datei-Browser markie-
ren.
¾ OK wählen.
Abstand "L", Versatz "V" und 7. Abstand (...) mit ▼ öffnen:
Spiel (radial) eingeben
– Um die Position der Öffnung zum Einstecken vom linken
Rohrende aus zu messen: Abstand (links) wählen.
– Um die Position der Öffnung zum Einstecken vom rechten
Rohrende aus zu messen: Abstand (rechts) wählen.

S152DE 2007-09-07 Verschneidungen erstellen und ändern 3-61


Hinweis
Der Abstand "L" reicht vom Rohrende bis zum Schnittpunkt der
Rohrachse mit der Schnittebene.
8. Abstand "L" eingeben.
9. Versatz "V" eingeben.
10. Spiel eingeben.
Winkel oder Vektor eingeben 11. "Schnittwinkel" mit ▼ öffnen.
12. Entweder
¾ Anschnitt/Verdrehw. markieren.
¾ Die Winkel unter "W1 Anschnittwinkel" und "W2
Verdrehwinkel" eingeben.
oder
¾ Richtungsvektor markieren.
¾ Koordinaten der Rohrachse des Schnittkörpers eingeben.
13. OK wählen.

Ebene Bearbeitung festlegen Hinweis


Beim Einstecken mit einem Rundrohr als Grundkörper können
die Konturen auch als "Ebene Bearbeitung" programmiert wer-
den. Dabei dreht sich die Rundachse (A-Achse) der Maschine
während der Bearbeitung nicht. Tube CAD programmiert also
lediglich die Bewegungen der X- und Y-Achse (siehe "Ebene
Bearbeitung von Konturen und Texten", S. 3-73).
14. Wenn die Kontur als Ebene Bearbeitung definiert werden soll:
"Fall als ebene Bearbeitung" aktivieren.
15. OK wählen.
Die Öffnung zum Einstecken des Schnittkörpers wird erzeugt.

3-62 Verschneidungen erstellen und ändern 2007-09-07 S152DE


Durchstecken

Voraussetzung
• Wenn Beliebige Rohre bearbeitet werden sollen, muss dies bei
Maschinen mit RotoLas von TRUMPF freigeschaltet sein.

Hinweise
• Scharfkantige Profile ohne Eckenradien sind für Verschneidun-
gen nicht zugelassen.
• Informationen zu den Parametern und Begriffen bei Verschnei-
dungen: (siehe "Grundlegende Begriffe", S. 3-38); (siehe
"Parameter", S. 3-41).
• Die in der Maske "Rohrverschneidung - Grundkörper: ..."
dargestellten Querschnitte entsprechen nicht zwangsläufig den
tatsächlichen Querschnitten von Grundkörper und Schnittkör-
per.
• Bei Rund- und Rechteckrohren muss die maximale Abmes-
sung des Schnittkörpers kleiner als der Grundkörper sein.

Durchstecken wählen 1. Neues Rohr erstellen (siehe "Profile und Rohre erstellen und
löschen", S. 3-22) oder vorhandenes Rohr öffnen (siehe "Da-
teien öffnen und speichern", S. 3-13).
2. >Rohr >Verschneidung erstellen >Durchstecken wählen.
Die Maske "Rohrverschneidung - Grundkörper: ..." wird
eingeblendet.
Info Grundkörper anzeigen? 3. Um nachfolgende Infos zum Grundkörper anzeigen zu lassen:
Info Grundkörper wählen:
– Profil-ID.
– Bemerkung.
– Bei Rundrohren: Rohrlänge.
Bei Rechteckrohren: Breite, Höhe und Eckenradius.
Bei Beliebigen Rohren: Profildatei.
– Materialdicke.
– Durchmesser.
4. Um die Infos zum Grundkörper wieder auszublenden: OK wäh-
len.
Schnittkörper wählen 5. "Schnittkörper" mit ▼ öffnen
6. Entweder
¾ Rundrohr wählen.
¾ Durchmesser eingeben.
oder
¾ Rechteckrohr wählen.
¾ Breite, Höhe und Eckenradius eingeben.

S152DE 2007-09-07 Verschneidungen erstellen und ändern 3-63


oder
¾ Bel. Profil wählen.
¾ "Profildateiname" mit ▼ öffnen.
¾ Gewünschte Profildatei (*.RPF) im Datei-Browser markie-
ren.
¾ OK wählen.
Abstand "L", Versatz "V" und 7. Abstand (...) mit ▼ öffnen:
Spiel (radial) eingeben
– Um die Position der Öffnung zum Durchstecken vom linken
Rohrende aus zu messen: Abstand (links) wählen.
– Um die Position der Öffnung zum Durchstecken vom rech-
ten Rohrende aus zu messen: Abstand (rechts) wählen.
Hinweis
Der Abstand "L" reicht vom Rohrende bis zum Schnittpunkt der
Rohrachse mit der Schnittebene.
8. Abstand "L" eingeben.
9. Versatz "V" eingeben.
10. Spiel eingeben.
Winkel oder Vektor eingeben 11. "Schnittwinkel" mit ▼ öffnen.
12. Entweder
¾ Anschnitt/Verdrehw. markieren.
¾ Die Winkel unter "W1 Anschnittwinkel" und "W2
Verdrehwinkel" eingeben.
oder
¾ Richtungsvektor markieren.
¾ Koordinaten der Rohrachse des Schnittkörpers eingeben.
13. OK wählen.
Ebene Bearbeitung festlegen 14. Wenn die Kontur als Ebene Bearbeitung definiert werden soll:
"Fall als ebene Bearbeitung" aktivieren.
15. OK wählen.
Die Öffnung zum Durchstecken des Schnittkörpers wird erzeugt.

3-64 Verschneidungen erstellen und ändern 2007-09-07 S152DE


9.6 Mehrfachverschneidungen erstellen

Beispiel
Mehrfachverschneidungen

1 Schnittkörper 1 mit Einsatz 3 Grundkörper mit zwei sich


überschneidenden
Einsatzöffnungen
2 Schnittkörper 2 mit Einsatz
Fig. 8681

S152DE 2007-09-07 Verschneidungen erstellen und ändern 3-65


Mehrfachverschneidung aus zwei
Verschneidungen erstellen

1. Zwei Verschneidungen nacheinander erstellen (siehe


"Verschneidungen erstellen und ändern", S. 3-38).
2. Verschneidungen in Kontur wandeln (siehe "Verschneidungen
erstellen und ändern", S. 3-38).
3. Elemente an Schnittpunkten trennen: (siehe Soft-
ware-Handbuch "TruTops CAD").
4. Überflüssige Konturen entfernen: (siehe Software-Handbuch
"TruTops CAD").

1 Zwei separate Rohrverschneidungen 2 Zwei kombinierte Rohrverschneidungen


Fig. 51763

3-66 Verschneidungen erstellen und ändern 2007-09-07 S152DE


9.7 Verschneidungen ändern

Verschneidung beliebig bewegen

Voraussetzung
• Ein Rohr mit einer Verschneidung ist geöffnet (siehe "Dateien
öffnen und speichern", S. 3-13).

Hinweis
Eine Verschneidung auf Rechteckrohren und Beliebigen Rohren
lässt sich nur horizontal bewegen.

¾ Entweder
¾ Um eine Verschneidung waagerecht zu bewegen: >Rohr
>Verschneidung bewegen >Waagrecht wählen.
¾ Den Anweisungen in der Kommandozeile folgen.
oder
¾ Um eine Verschneidung senkrecht zu bewegen: >Rohr
>Verschneidung bewegen >Senkrecht wählen.
¾ Den Anweisungen in der Kommandozeile folgen.
oder
¾ Um eine Verschneidung über die Eingabe zweier Punkte
zu bewegen: >Rohr >Verschneidung bewegen >2 Punkte
wählen.
¾ Den Anweisungen in der Kommandozeile folgen.
Die gewählten Verschneidungen werden in die gewünschte Rich-
tung verschoben.

Verschneidung um 360° bewegen

Voraussetzung
• Ein Rohr mit einer Verschneidung ist geöffnet (siehe "Dateien
öffnen und speichern", S. 3-13).

Hinweise
• Beim Bewegen einer Verschneidung um ±360° ändert sich nur
die Darstellung in der Abwicklung. Die 3D-Ansicht und das
Resultat beim Bearbeiten an der Maschine bleiben gleich.
• Das Bewegen einer Verschneidung um ±360° ist nur dann
möglich, wenn anschließend der Verdrehwinkel zwischen
-175° und +539° liegt.

S152DE 2007-09-07 Verschneidungen erstellen und ändern 3-67


1 Verdrehwinkel 360° 2 Verdrehwinkel 0°
Beispiel Verdrehwinkel 2D-Abwicklung Fig. 27151

In der obigen Abbildung handelt es sich bei (1) und (2) um dieselbe
Verschneidung. Die beiden Varianten unterscheiden sich lediglich
in ihrem Verdrehwinkel. Sollen alle 5 abgebildeten Verschneidun-
gen bearbeitet werden, hat die Verschneidung (1) mit einem Win-
kel von +360° den Vorteil, dass unnötige Positionierbewegungen /
Drehungen der A-Achse entfallen.

Hinweis
Beim Bewegen einer Verschneidung um ±360° wird immer das
Original verschoben. Es ist hier - anders als beim Kopieren ei-
ner Verschneidung - nicht möglich, gleichzeitig eine Kopie zu
erstellen und diese anstelle des Originals zu verschieben.
¾ Entweder
¾ >Rohr >Verschneidung bewegen >+360° oder >-360° wäh-
len.
¾ Alle Verschneidungen anklicken, die bewegt werden sol-
len.
oder
¾ >Rohr >Verschneidung ändern >Parameter... wählen.
¾ Alle Verschneidungen anklicken, die bewegt werden sol-
len.
¾ In der Maske "Rohrverschneidung - Grundkörper: ..." unter
"W2 Verdrehwinkel" aktuellen Wert um ±360° ändern.
¾ OK wählen.

3-68 Verschneidungen erstellen und ändern 2007-09-07 S152DE


Verschneidung kopieren

Voraussetzung
• Ein Rohr mit einer Verschneidung ist geöffnet (siehe "Dateien
öffnen und speichern", S. 3-13).

Hinweis
Kopien einer Verschneidung auf Rechteckrohren und Beliebigen
Rohren lassen sich nur horizontal bewegen.

¾ Entweder
¾ Um eine Verschneidung zu kopieren und waagrecht zu be-
wegen: >Rohr >Verschneidung bewegen
>Waagrecht kopieren >weitere... wählen.
¾ Gewünschte Anzahl der Kopien in die eingeblendete
Maske eingeben.
¾ OK wählen.
¾ Den Anweisungen in der Kommandozeile folgen.
oder
¾ Um eine Verschneidung zu kopieren und senkrecht zu be-
wegen: >Rohr >Verschneidung bewegen
>Senkrecht kopieren >weitere... wählen.
¾ Gewünschte Anzahl der Kopien in die eingeblendete
Maske eingeben.
¾ OK wählen.
¾ Den Anweisungen in der Kommandozeile folgen.
oder
¾ Um eine Verschneidung zu kopieren und über die Eingabe
zweier Punkte zu bewegen: >Rohr
>Verschneidung bewegen >Kopieren - 2 Punkte
>weitere... wählen.
¾ Gewünschte Anzahl der Kopien in die eingeblendete
Maske eingeben.
¾ OK wählen.
¾ Den Anweisungen in der Kommandozeile folgen.
Die Verschneidung wird entsprechend oft kopiert und in die ge-
wünschte Richtung verschoben.

S152DE 2007-09-07 Verschneidungen erstellen und ändern 3-69


Verschneidung löschen

Voraussetzung
• Ein Rohr mit einer Verschneidung ist geöffnet (siehe "Dateien
öffnen und speichern", S. 3-13).

1. >Bearbeiten >Löschen >Verschneidung wählen.


2. Alle Verschneidungen anklicken, die gelöscht werden sollen.
Die gewählten Verschneidungen werden gelöscht.

Parameter ändern

Voraussetzung
• Ein Rohr mit einer Verschneidung ist geöffnet (siehe "Dateien
öffnen und speichern", S. 3-13).

1. >Rohr >Verschneidung ändern >Parameter... wählen.


2. Verschneidung anklicken, die geändert werden soll.
Die Maske "Rohrverschneidung - Grundkörper: ..." wird
eingeblendet.
3. Gewünschte Parameter ändern (siehe "Parameter", S. 3-41).
4. OK wählen.
Die Verschneidung wird neu berechnet und dargestellt.

3-70 Verschneidungen erstellen und ändern 2007-09-07 S152DE


Verschneidungen in Geometrien wandeln
und beliebig ändern

Verschneidungen können durch die Zeichenfunktionen, die in


TruTops CAD zur Verfügung stehen, beliebig geändert werden. Ein
Anwendungsbeispiel ist das Erstellen von Mehrfachverschneidun-
gen.
Dazu müssen Verschneidungen zunächst in Konturen gewandelt
werden.

Voraussetzung
• Ein Rohr mit einer Verschneidung ist geöffnet (siehe "Dateien
öffnen und speichern", S. 3-13).

Hinweise
• Verschneidungen, die in Konturen gewandelt wurden, können
nur noch über die Zeichenfunktionen, die auch in
TruTops CAD zur Verfügung stehen, geändert werden. Ein Än-
dern der Parameter ist dann nicht mehr möglich.
• Durch das Wandeln gehen Informationen über das Gut- bzw.
Abfallteil verloren (z. B. Anfahrfahnen, Äquidistanten, ...). Es ist
dann nicht mehr festgelegt, auf welcher Seite des Schnitts der
Laser später einstechen soll.

Verschneidung wandeln 1. >Rohr >Verschneidung ändern >In Kontur umwandeln wählen.


2. Verschneidung anklicken, die in eine Kontur gewandelt werden
soll.
Die Maske "neue Rautiefe eingeben" wird eingeblendet.

Hinweis
Nicht gewandelte Verschneidungen werden in TruTops Tube
mit der maschinenabhängigen Rautiefe neu berechnet.
3. Ggf. Rautiefe für die Kontur ändern.
4. OK wählen.
Die Verschneidung wird in eine Kontur gewandelt.
Kontur beliebig ändern 5. Kontur durch die Funktionen in den Menüs >Erstellen und
>Ändern beliebig ändern (siehe Software-Handbuch
"TruTops CAD").
Übrige Verschneidungen 6. Wenn die übrigen Verschneidungen angezeigt werden sollen:
anzeigen >Ansicht >Verschneidungen hervorheben wählen.

S152DE 2007-09-07 Verschneidungen erstellen und ändern 3-71


9.8 Rautiefe ändern

Rautiefe ändern

1. >Extras >Daten ändern... wählen.


Die Datenverwaltung wird eingeblendet.
2. >Regelwerk >System wählen.
Die Maske "Systemregelwerk in Kundenverantwortung" wird
eingeblendet.
3. Variable ST_Rohr_RautiefeDraw markieren.
4. Unter "Wert" gewünschten Wert ändern.
5. Ändern wählen.
Die geänderte Rautiefe ist gespeichert.

3-72 Verschneidungen erstellen und ändern 2007-09-07 S152DE


10. Ebene Bearbeitung von Konturen und
Texten

10.1 Definition und Ablauf Ebene


Bearbeitung

Definition Kleine Konturen können auch "eben" bearbeitet werden: Dabei


dreht sich die Rundachse (A-Achse) der Maschine während der
Bearbeitung nicht. In Tube CAD werden also lediglich die
Bewegungen der X- und Y-Achse programmiert.

Ablauf Bei geschlossenen Konturen positioniert sich die Maschine über


dem Schwerpunkt der Kontur und fixiert dort die A-Achse.
Bei offenen Konturen wird aus dem größten und dem kleinsten
Y-Wert die Y-Mitte errechnet. Dort fixiert die Maschine die
A-Achse.
Nach dem Fixieren der A-Achse positioniert sich die Maschine in
X- und Y-Richtung über dem Einstechpunkt, sticht ein und schnei-
det die Kontur ohne Drehung der A-Achse.

10.2 Grenzwinkel α

Funktion Grenzwinkel α Um Probleme mit der Gaszufuhr und Kollisionen des Schneidkopfs
mit dem Rohr zu vermeiden, sollte der Laserstrahl bei der Bearbei-
tung in der Ebene nicht steiler als im Grenzwinkel α zur Kontur ste-
hen. Der Grenzwinkel α ist ein Richtwert.

α Grenzwinkel d Rohrdurchmesser
Grenzwinkel α für "Ebene Bearbeitung" Fig. 19935

S152DE 2007-09-07 Ebene Bearbeitung von Konturen und Texten 3-73


α ≤ 25° Bei einem Grenzwinkel α kleiner oder gleich 25° ist eine ebene
Bearbeitung der Kontur problemlos möglich.

25° < α < 43° Je nach Material des Rohrs und Bauweise der Maschine kann
auch ein Grenzwinkel α zwischen 25° und 42° zufriedenstellende
Ergebnisse liefern.

α ≥ 43° Bei einem Grenzwinkel α größer oder gleich 42° ist keine Bearbei-
tung der Kontur möglich.

10.3 Ebene Bearbeitung von Konturen

Hinweise
• Konturen bzw. Elemente mit der Eigenschaft "Merkmal" (siehe
Software-Handbuch "TruTops CAD") werden orange darge-
stellt.
• Wenn für Konturen bzw. Elemente "Ebene Bearbeitung" ge-
setzt wird, wechselt die Farbe von orange auf cyan.
• Über die Variable "T4_WinkelKonturgroesseEben" im Maschi-
nenregelwerk, kann festgelegt werden, bis zu welchem Winkel
bei Ebener Bearbeitung eine mittlere Kontur ausgegeben wer-
den soll (siehe Kapitel "Grundlegende Daten einstellen").

Ebene Bearbeitung auf Rundrohren setzen

1. >Rohr >Ebene Bearbeitung >Setzen wählen.


2. Konturen, die eben bearbeitet werden sollen, anklicken oder
mit der Maus einrahmen.
3. Je nach Grenzwinkel eine der folgenden Aktionen ausführen:

Grenzwinkel α Meldung Aktion


α ≤ 25° keine keine
25° < α < 42° "Abarbeiten der Ebene >Ja wählen.
obwohl Laserwinkel =
...°?"
α ≥ 42° "Ebene Bearbeitung ist OK wählen.
nicht möglich"
Tab. 3-4

Wenn Ebene Bearbeitung möglich ist, werden die Konturen cyan


dargestellt.

3-74 Ebene Bearbeitung von Konturen und Texten 2007-09-07 S152DE


Ebene Bearbeitung auf Rechteckrohren und
Beliebigen Rohren setzen

1. >Rohr >Ebene Bearbeitung >Setzen wählen.


2. Konturen, die eben bearbeitet werden sollen, anklicken oder
mit der Maus einrahmen.
Wenn der Grenzwinkel α kleiner oder gleich 25° ist, werden die
Konturen cyan dargestellt. Die Konturen werden später ohne
Drehung der A-Achse bearbeitet.
Wenn der Grenzwinkel α größer als 25° ist, erscheint eine Mel-
dung mit dem Wert des Grenzwinkels:
3. >Ja wählen.
Die Konturen werden cyan dargestellt und später ohne Drehung
der A-Achse bearbeitet.

Ebene Bearbeitung auflösen

1. >Rohr >Ebene Bearbeitung >Auflösen wählen.


2. Konturen, deren Ebene Bearbeitung aufgelöst werden soll,
anklicken oder mit der Maus einrahmen.
Wenn der Grenzwinkel α kleiner oder gleich 25° ist, werden die
Konturen cyan dargestellt. Die Konturen werden später ohne
Drehung der A-Achse bearbeitet.
Wenn der Grenzwinkel α größer als 25° ist, wird eine Meldung
mit dem Wert des Grenzwinkels eingeblendet:
Die Konturen werden wieder in der Farbe für normale Konturen
dargestellt und mit Drehung der A-Achse bearbeitet.

S152DE 2007-09-07 Ebene Bearbeitung von Konturen und Texten 3-75


10.4 Ebene Bearbeitung von Texten

Ebene Bearbeitung setzen

Voraussetzung
• Ein Rohr mit einem Text ist geöffnet.

Hinweis
Wenn Ebene Bearbeitung für Texte gesetzt wird, werden sie
automatisch in Konturen gewandelt.

1. >Rohr >Ebene Bearbeitung >Setzen wählen.


2. Text, der eben bearbeitet werden soll, mit der Maus einrah-
men.
Der Text wird cyan dargestellt und später ohne Drehung der
A-Achse bearbeitet.

Ebene Bearbeitung auflösen

Voraussetzungen
• Ein Rohr mit einem Text ist geöffnet.
• Ebene Bearbeitung eines Textes ist gesetzt.

1. >Rohr >Ebene Bearbeitung >Auflösen wählen.


2. Text, bei dem die ebene Bearbeitung aufgelöst werden soll, mit
der Maus einrahmen.
Der Text wird in der Farbe für normale Konturen dargestellt.

3-76 Ebene Bearbeitung von Konturen und Texten 2007-09-07 S152DE


Kapitel 4

Rohre bearbeiten,
NC-Programm erzeugen

1. Anwendung "Tube": Grundlagen................................. 4-8


1.1 Bedeutung der Farben und Symbole............................... 4-8
1.2 Bildschirmdarstellungen................................................. 4-10
2D-Abwicklung anzeigen .......................................... 4-10
2D-Ansichtsoptionen einstellen ................................ 4-10
3D-Drahtmodell anzeigen......................................... 4-11
3D-Ansicht anzeigen ................................................ 4-11
1.3 Ansichtsoptionen "Technologie" "Optimierung" und
"NC/Einrichteplan" ......................................................... 4-13
Ansichtsoptionen konfigurieren ................................ 4-13
Ansichtsoption wählen.............................................. 4-13

2. Hilfsmittel verwenden.................................................. 4-14

3. Maschine wechseln ..................................................... 4-15


3.1 Maschine wechseln ....................................................... 4-15
3.2 Nach der Bearbeitung Maschine wechseln ................... 4-15

S152DE 2010-03-19 Rohre bearbeiten, NC-Programm erzeugen 4-1


4. Dateien öffnen und bearbeiten................................... 4-17
4.1 Bearbeitete oder unbearbeitete Rohre laden ................ 4-17
4.2 Unbearbeitete Rohre öffnen und gleichzeitig
bearbeiten ...................................................................... 4-17
4.3 Voreinstellungen für das Laden eines
unbearbeiteten Rohrs treffen ......................................... 4-18

5. Rohre speichern .......................................................... 4-20


5.1 Bearbeitete Rohre unter aktuellem Namen
speichern ....................................................................... 4-20
5.2 Bearbeitete Rohre unter anderem Namen
speichern ....................................................................... 4-20

6. Technologiedaten (Technologietabellen,
Regelwerke).................................................................. 4-21
6.1 Technologietabelle und Regelwerk
(Technologiedaten) wählen ........................................... 4-21
Aus zuletzt verwendeten Technologiedaten
wählen ...................................................................... 4-21
"Neue" Technologiedaten wählen ............................ 4-22
6.2 Regelwerk wechseln, Regelwerk anzeigen lassen ....... 4-23
Regelwerk wechseln................................................. 4-24
Regelwerk anzeigen lassen, mit dem Konturen
oder Verschneidungen bearbeitet wurden ............... 4-25
6.3 Technologietabellen-Abgleich zwischen TruTops
und Maschinen-Steuerung............................................. 4-26
Technologietabellen an die Maschine
übertragen ................................................................ 4-26

7. Konturen und Verschneidungen um A-Achse


drehen, Rohr spiegeln................................................. 4-27
7.1 Konturen und Verschneidungen um die A-Achse
drehen............................................................................ 4-27
7.2 Konturen und Verschneidungen punktspiegeln
(Rohrenden tauschen) ................................................... 4-28

8. Rohre bearbeiten ......................................................... 4-30


8.1 Bearbeitungen erzeugen ............................................... 4-30
Gesamtes Rohr automatisch bearbeiten.................. 4-30
Bearbeitetes Rohr mit anderen
Technologiedaten bearbeiten ................................... 4-31
Konturen selektiv mit anderen
Technologiedaten bearbeiten ................................... 4-31
8.2 Bearbeitungen kopieren................................................. 4-32
Bearbeitungen kopieren ........................................... 4-32

4-2 Rohre bearbeiten, NC-Programm erzeugen 2010-03-19 S152DE


8.3 Bearbeitungen selektiv sperren/entsperren................... 4-32
Bearbeitungen sperren ............................................. 4-32
Gesperrte Bearbeitungen entsperren ....................... 4-33
8.4 Bearbeitungen selektiv löschen ..................................... 4-34
Bearbeitungen selektiv löschen................................ 4-34
8.5 Kollisionsprüfung ........................................................... 4-34
Kollisionen prüfen ..................................................... 4-34
Protokolldatei der Kollisionsprüfung anzeigen
lassen ....................................................................... 4-35
8.6 Technologieprotokoll anzeigen lassen .......................... 4-35
Technologieprotokoll anzeigen................................. 4-35

9. Bearbeitungen ändern................................................. 4-37


9.1 Bearbeitungsart ändern ................................................. 4-37
Konturen kennzeichnen............................................ 4-37
Gekennzeichnete/abgedampfte Konturen
schneiden ................................................................. 4-38
Konturen abdampfen (ohne Schneiden) .................. 4-38
9.2 Bearbeitungsseite .......................................................... 4-39
Bearbeitungsseite festlegen ..................................... 4-39
9.3 Position der A-Achse bei Ebener Bearbeitung .............. 4-39
A-Achse an anderer Stelle fixieren ........................... 4-39
9.4 Einstechen ..................................................................... 4-40
Einstechen ändern.................................................... 4-40
Einstechen löschen .................................................. 4-41
9.5 Anfahren ........................................................................ 4-42
Parameter der Anfahrfahnen ändern........................ 4-43
Anfahrfahnen manuell versetzen.............................. 4-44
Anfahrfahnen invertieren .......................................... 4-45
Einstechpunkte manuell versetzen, Form der
Anfahrfahnen manuell ändern .................................. 4-46
9.6 Wegfahren ..................................................................... 4-48
Wegfahrfahnen erstellen .......................................... 4-48
Form der Wegfahrfahne ändern ............................... 4-49

10. Bearbeitungen optimieren .......................................... 4-51


10.1 Microjoints...................................................................... 4-51
Fest programmierte Microjoints setzen .................... 4-51
An der Maschine änderbare Microjoints setzen ....... 4-52
Konturen gegen an der Maschine änderbare
Microjoints sperren ................................................... 4-54
Microjoints löschen ................................................... 4-54
10.2 Abfall zerschneiden ....................................................... 4-55
Parameter zum Zerschneiden der Abfälle
festlegen ................................................................... 4-55
Abfall automatisch zerschneiden.............................. 4-57

S152DE 2010-03-19 Rohre bearbeiten, NC-Programm erzeugen 4-3


Abfall manuell zerschneiden..................................... 4-58
Programmiertes Zerschneiden von Abfall
löschen ..................................................................... 4-58
10.3 Eckenbehandlung .......................................................... 4-59
Ecken runden............................................................ 4-59
Eckenbehandlung neu erstellen ............................... 4-60
Vorhandene Eckenbehandlung ändern.................... 4-62
Eckenbehandlung löschen ....................................... 4-63
10.4 Ebenenlage und Mittigkeit von Rechteckrohren
messen (Messzyklus TC_TUBE_YMEAS) .................... 4-65
Messprinzip............................................................... 4-65
Messzyklus TC_TUBE_YMEAS setzen,
aktivieren, spiegeln................................................... 4-66
Messzyklus TC_TUBE_YMEAS deaktivieren .......... 4-67

11. Konturparameter, Konturgröße.................................. 4-69


11.1 Konturparameter anzeigen ............................................ 4-69
11.2 Konturparameter übernehmen....................................... 4-69
11.3 Konturgröße ................................................................... 4-71
"Normale" Konturgröße ändern ................................ 4-71
Konturgröße innerhalb einer Kontur umschalten...... 4-73
Konturgröße an Kanten ändern ................................ 4-73
Geometrie- und materialabhängige Berechnung
der Konturgröße ausschalten ................................... 4-74
Konturgröße an Kanten hervorheben....................... 4-75

12. Mit hoher Genauigkeit schneiden


(Bahnkorrektur)............................................................ 4-76
12.1 Bahnkorrektur programmieren....................................... 4-76

13. NC-Zyklen ..................................................................... 4-77


13.1 NC-Zyklen einfügen und löschen .................................. 4-77
"Text" einfügen ......................................................... 4-78
NC-Zyklus einfügen .................................................. 4-78
NC-Zyklus löschen ................................................... 4-79

14. Manueller Trennschnitt, Konturen freischneiden .... 4-80


14.1 Manuellen Schnitt auf bearbeiteten Rohren
erstellen ("freischneiden").............................................. 4-81

15. 3D-Simulation der Bearbeitung.................................. 4-82


15.1 Bearbeitung simulieren .................................................. 4-82

16. Brücken, Fertigteilunterstützungen und


Auflager ........................................................................ 4-83
16.1 Brücken (TruLaser Tube 5000 mit PRS 2000/3000) ..... 4-83

4-4 Rohre bearbeiten, NC-Programm erzeugen 2010-03-19 S152DE


Brücken setzen und automatisch schließen............. 4-84
Brücken setzen und manuell schließen.................... 4-86
Brücken ohne Achs-Stopp schließen und öffnen ..... 4-87
Gesetzte Brücken löschen........................................ 4-87
16.2 Fertigteilunterstützungen (TruLaser Tube 7000,
TruLaser Tube 5000 mit PRS 3001/6001)..................... 4-89
Fertigteilunterstützungen automatisch heben .......... 4-90
Fertigteilunterstützungen manuell heben oder
senken ...................................................................... 4-91
Programmierte Fertigteilunterstützungen
löschen ..................................................................... 4-92
16.3 Auflager (RotoLas)......................................................... 4-93
Auflager setzen......................................................... 4-94
Auflager vor der Bearbeitung einer Kontur
verschieben (nur RotoLas II) .................................... 4-95
Gesetzte Auflager löschen ....................................... 4-96

17. Beladeparameter TruLaser Tube 7000 ...................... 4-97


17.1 Parameter "Rohr beladen" einstellen (TruLaser
Tube 7000)..................................................................... 4-97

18. Entladen programmieren ............................................ 4-99


18.1 Bearbeitete Teile und Restrohre entladen
(TruLaser Tube 7000).................................................... 4-99
Parameter "Teile entladen" einstellen (TruLaser
Tube 7000) ............................................................... 4-99
Parameter "Rohr entladen" einstellen (TruLaser
Tube 7000) ............................................................. 4-101
18.2 Bearbeitete Teile und Restrohre entladen
(TruLaser Tube 5000).................................................. 4-102
Automatisch entladen ............................................. 4-102
Entladen manuell setzen ........................................ 4-105
Entladen vorbereiten .............................................. 4-106
Parameter für das Entladen ändern ....................... 4-106
"Entladen" oder "Entladen vorbereiten" löschen .... 4-107

19. Bearbeitungsreihenfolge optimieren....................... 4-108


19.1 Automatisch optimieren ............................................... 4-108
Maschinenabhängige, automatische
Optimierung voreinstellen....................................... 4-108
Nach der Bearbeitung automatisch und
maschinenunabhängig optimieren.......................... 4-112
19.2 Manuell optimieren ...................................................... 4-114
Bearbeitungsreihenfolge manuell optimieren ......... 4-114

S152DE 2010-03-19 Rohre bearbeiten, NC-Programm erzeugen 4-5


20. Bearbeitungsreihenfolge manuell ändern............... 4-116
20.1 Bearbeitungsreihenfolge beliebig ändern .................... 4-116
20.2 Bestimmtes Objekt an den Anfang der Bearbeitung
setzen .......................................................................... 4-116
20.3 Bestimmtes Objekt an das Ende der Bearbeitung
setzen .......................................................................... 4-117
20.4 Objekte gezielt vor oder nach anderen bearbeiten? ... 4-117

21. Positionierwege ändern ............................................ 4-119


21.1 Positionierwege automatisch neu erstellen ................. 4-119
21.2 Positionierwege manuell ändern ................................. 4-120

22. NC-Programm ............................................................ 4-121


22.1 TruLaser Tube 5000: Besäum-, Zerschneid- und
Abtrennprogramme erzeugen...................................... 4-121
Profilspezifische Besäum-, Zerschneid- und
Abtrennprogramme automatisch erzeugen ............ 4-122
Teilespezifische Besäumprogramme
automatisch erzeugen ............................................ 4-124
Besäumprogramme manuell erzeugen .................. 4-126
Zerschneid- und Abtrennprogramme manuell
erzeugen................................................................. 4-128
22.2 NC-Programm erzeugen.............................................. 4-128
Programmeinstellungen treffen .............................. 4-128
Parameter festlegen ............................................... 4-132
Abfolge der Bearbeitung festlegen ......................... 4-135
Zuschnittfähigkeit programmieren .......................... 4-135
Optionen zur Ausgabe des Einrichteplans
festlegen ................................................................. 4-136
22.3 NC-Programm editieren und drucken.......................... 4-137
Aktuell erzeugtes NC-Programm editieren und
drucken ................................................................... 4-137
Beliebiges NC-Programm editieren und drucken ... 4-138
22.4 NC-Programm an die Maschine schicken ................... 4-138
NC-Programm an die Maschine schicken .............. 4-138
22.5 Zeitausgabe ................................................................. 4-140
Zeitausgabe nach jedem NC-Satz ein- und
ausschalten............................................................. 4-140

23. Einrichteplan .............................................................. 4-141


23.1 Einrichteplan-Vorlagen verwenden.............................. 4-142
Einrichteplan-Vorlage beim Erzeugen des
NC-Programms individuell wählen ......................... 4-142
Andere Vorlage als die Standard-Vorlage
festlegen ................................................................. 4-142

4-6 Rohre bearbeiten, NC-Programm erzeugen 2010-03-19 S152DE


Eigenes Firmenlogo in Einrichtepläne
integrieren............................................................... 4-143
Einrichteplan ausgeben, Optionen festlegen.......... 4-143
Einrichteplan anzeigen und drucken ...................... 4-144
Mircrosoft Word als html-Editor verwenden ........... 4-144
html-Dateien komprimieren .................................... 4-145

24. Produktionspaket ...................................................... 4-146


24.1 Produktionspaket mit NcLink neu erstellen oder
ändern.......................................................................... 4-146
24.2 In TruTops aus einzelnem NC-Programm
Produktionspaket erstellen .......................................... 4-146
24.3 Produktionspaket editieren .......................................... 4-147
24.4 Übersicht aller Produktionspakete anzeigen ............... 4-147

25. Grundlegende Daten einstellen................................ 4-148

S152DE 2010-03-19 Rohre bearbeiten, NC-Programm erzeugen 4-7


1. Anwendung "Tube": Grundlagen

In dieser Anwendung ist Folgendes möglich:


• Laserbearbeitung definieren.
• Bearbeitungen ändern und optimieren.
• NC-Programm erzeugen.
• Produktionspakete erstellen und direkt an die Maschine schi-
cken.

TruTops Tube erstellt zu jedem NC-Programm automatisch einen


Einrichteplan. Dieser enthält alle zur Abarbeitung notwendigen In-
formationen.

1.1 Bedeutung der Farben und Symbole

In der Standardeinstellung haben Farben und Symbole in TruTops


Tube und in TruTops CAD folgende Bedeutung:

Farbe Symbol, Linienart Bedeutung


Geometrien
Cyan Stern Zu körnender Punkt.
Gelb Linienart: durchgezogen Geometrie, die gekennzeichnet werden soll.
Gelb Linienart: punktiert Rohr: Zylindrischer Teilkörper, rechte Begrenzung.
Rot Alle Linienarten Geometrie, die nicht bearbeitet werden soll.
Weiß bzw. Linienart: durchgezogen Geometrie, die normal bearbeitet werden soll (anfahren und
schwarz schneiden).
Weiß bzw. Linienart: punktiert Rohr.
schwarz
Weiß bzw. Linienart: gestrichelt Geometrie, die ohne Anfahren geschnitten werden soll.
schwarz
Bearbeitungen
Blau Linienart: durchgezogen Positionierwege zwischen den Konturen (außer bei SprintLine).
Blau Linienart: durchgezogen Auflager, Brücken.
Blau Linienart: durchgezogen Ebene Bearbeitung, Bearbeitungsart Kennzeichnen.
Blau Linienart: punktiert Positionierwege zwischen den Konturen: bei SprintLine.
Blau Linienart: punktiert Totbereich.
Cyan Dreieck Ausschleusen vorbereiten.
Cyan Kreis Ausschleusen.
Cyan Linienart: durchgezogen Ebene Bearbeitung, anfahren und schneiden.
Cyan Linienart: punktiert Ebene Bearbeitung, schneiden ohne anzufahren.
Gelb Kreis Kollisionspunkt bei Bearbeitungsdefinition.
Grün Kreuz Messen

4-8 Anwendung "Tube": Grundlagen 2010-03-19 S152DE


Farbe Symbol, Linienart Bedeutung
Grün Linienart: durchgezogen Bearbeitungsart Schneiden.
Grün Linienart: durchgezogen Anfahrfahne: Vorschnitt.
Grün Linienart: durchgezogen Vorschnitt.
Grün Linienart: punktiert Laserbearbeitung vor und über Kantenradien beim Rechteckrohr.
Magenta Kreis Bearbeitungsart Körnen.
Magenta Linienart: durchgezogen Bearbeitungsart Kennzeichnen.
Magenta Linienart: durchgezogen Anfahrfahne: reduziertes Anfahren.
Magenta Linienart: punktiert Bearbeitungsart Abdampfen (ohne Schneiden).
Magenta Stern Einstechpunkt: Sanftes Einstechen.
Rot Linienart: durchgezogen Anfahrfahne: normales Anfahren.
Rot Stern Einstechpunkt: Normales Einstechen.
Rot Kreis Spritzkreisradius beim Einstechen.
Farben und Symbole Tab. 4-1

S152DE 2010-03-19 Anwendung "Tube": Grundlagen 4-9


1.2 Bildschirmdarstellungen

In "Tube" und "Tube CAD" können Rohre wie folgt dargestellt


werden:
• 2D-Abwicklung.
• 3D-Drahtmodell.
• 3D-Ansicht (Anzeigemodi Fertigteilansicht, Explosionsansicht
oder Schnittkörperansicht).

Bei der Konstruktion der Rohre in "Tube CAD" können in der


2D-Abwicklung zusätzlich die Flächen eines Rechteckrohrs oder
Beliebigen Rohrs dargestellt werden.
Bei der Bearbeitung der Rohre in TruTops Tube können die An-
sichtsoptionen "Technologie", "Optimierung" oder
"NC/Einrichteplan" eingestellt werden.

2D-Abwicklung anzeigen

Wenn ein Rohr neu erstellt oder geöffnet wird, wird es automatisch
als 2D-Abwicklung dargestellt.

Drahtmodell deaktivieren 1. Wenn das Drahtmodell eingeblendet ist:


– >Ansicht wählen.
– >Drahtmodell anzeigen deaktivieren.
Zoomen 2. (siehe Software-Handbuch "TruTops CAD").
Bildschirmausschnitt 3. (siehe Software-Handbuch "TruTops CAD").
verschieben

2D-Ansichtsoptionen einstellen

1. Neues Rohr erstellen oder vorhandenes Rohr öffnen.


2. >Ansicht wählen.
3. Gewünschte Optionen wählen.

4-10 Anwendung "Tube": Grundlagen 2010-03-19 S152DE


3D-Drahtmodell anzeigen

Im 3D-Drahtmodell wird das Rohr – ohne Berücksichtigung der


Materialdicke – dreidimensional dargestellt. Es kann frei um die X-
und Z-Achse gedreht werden.
Wenn ein vorhandenes Rohr geöffnet oder ein neues erstellt wird,
werden zunächst die 2D-Abwicklung und die 3D-Ansicht angezeigt.

Anzeigen 1. Neues Rohr erstellen oder vorhandenes Rohr öffnen.


2. >Ansicht wählen und >Drahtmodell anzeigen aktivieren.
Die 2D-Abwicklung wird durch das 3D-Drahtmodell ersetzt.
Drehen 3. Um das 3D-Drahtmodell um die X-Achse (Rohrachse) zu dre-
hen: Rad der Wheel-Maus drehen.
4. Um das 3D-Drahtmodell beliebig um die X- oder Z-Achse zu
drehen:
– Rad der Wheel-Maus gedrückt halten.
– Maus nach links, rechts, oben oder unten bewegen.
Zoomen 5. Um das 3D-Drahtmodell zu zoomen:
– Rechte Maustaste gedrückt halten.
– Maus nach oben bzw. unten bewegen.
Bildschirmausschnitt 6. Um den Bildschirmausschnitt des 3D-Drahtmodells zu ver-
verschieben schieben:
– <Strg> bzw. <Ctrl> drücken.
– Rad der Wheel-Maus gedrückt halten.
– Maus nach links, rechts, oben oder unten bewegen.
Ausblenden 7. Um das 3D-Drahtmodell wieder auszublenden: >Ansicht wäh-
len und >Drahtmodell darstellen deaktivieren.

3D-Ansicht anzeigen

In der 3D-Ansicht wird das Rohr – unter Berücksichtigung der Ma-


terialdicke – dreidimensional dargestellt. Es kann frei um die X-, Y-
und Z-Achse gedreht werden.
Die 3D-Ansicht wird beim Erstellen oder Öffnen eines Rohrs stan-
dardmäßig über der 2D-Abwicklung angezeigt.

Anzeigen 1. Neues Rohr erstellen oder vorhandenes Rohr öffnen.


2. Wenn die 3D-Ansicht nicht über der 2D-Abwicklung angezeigt
wird:
– >Ansicht >Symbolleisten wählen.
– >3D-Ansicht aktivieren.
Das Fenster, in dem bisher die 2D-Abwicklung zu sehen war,
wird geteilt. Im oberen Teil wird die 3D-Ansicht eingeblendet.

S152DE 2010-03-19 Anwendung "Tube": Grundlagen 4-11


Tipp
Die Teilung zwischen dem oberen und unteren Fenster kann
mit der Maus verschoben werden.

3D-Anzeigemodus einstellen 3. >Ansicht, >3D-Anzeigemodus wählen.


4. Gewünschten Ansichtsmodus wählen (Fertigteilansicht, Explo-
sionsansicht oder Schnittkörperansicht).

Aktualisieren Hinweis
Beim Erstellen oder Ändern von Verschneidungen wird die
3D-Ansicht automatisch aktualisiert; beim Erstellen oder Än-
dern von Konturen nicht.
5. Um die 3D-Ansicht zu aktualisieren: >Ansicht
>3D-Ansicht aktualisieren wählen.
Totalansicht anzeigen 6. Um die Totalansicht der 3D-Ansicht anzuzeigen: Mit der
Rechten Maustaste in das Fenster der 3D-Ansicht klicken.
Drehen 7. Um die 3D-Ansicht beliebig um die X-, Y- oder Z-Achse zu
drehen:
– Rad der Wheel-Maus gedrückt halten.
– Maus nach links, rechts, oben oder unten bewegen.
Zoomen 8. Um die 3D-Ansicht zu zoomen: Rad der Wheel-Maus drehen.
Bildschirmausschnitt 9. Um den Bildschirmausschnitt der 3D-Ansicht zu verschieben:
verschieben – <Strg> bzw. <Ctrl> drücken.
– Rad der Wheel-Maus gedrückt halten.
– Maus nach links, rechts, oben oder unten bewegen.
Ausblenden 10. Um die 3D-Ansicht wieder auszublenden: >Ansicht >Symbol-
leisten wählen und >3D-Ansicht deaktivieren.

4-12 Anwendung "Tube": Grundlagen 2010-03-19 S152DE


1.3 Ansichtsoptionen "Technologie"
"Optimierung" und "NC/Einrichteplan"

NEU
Bei der Bearbeitung der Rohre in TruTops Tube können die An-
sichtsoptionen "Technologie", "Optimierung" oder
"NC/Einrichteplan" eingestellt werden.

Die verschiedenen Ansichtsoptionen stellen folgendes dar:


• >Technologie:
Bearbeitungen werden angezeigt.
• >Optimierung:
Optimierte Bearbeitungen werden angezeigt.
• >NC/Einrichteplan:
Es wird angezeigt, was im Einrichteplan ausgegeben wird.

Konfigurationsmöglichkeiten Jede der 3 Ansichten kann separat konfiguriert werden. Folgende


der Ansichten Darstellungsoptionen können gewählt werden:
• Punkte
• Geometrie
• Bearbeitung
• Kollisionen
• Positionierlinien
• NC-Zyklen
• Fertigteilunterstützung
• Rohrinfo

Ansichtsoptionen konfigurieren

1. >Ansicht >Voreinstellungen >Technologie wählen.


2. >Ändern wählen.
Die Maske "Information" wird eingeblendet.
3. Gewünschte "Darstellungsoptionen" wählen.

Ansichtsoption wählen

1. >Ansicht >Voreinstellungen wählen.


2. Gewünschte Ansicht wählen.

S152DE 2010-03-19 Anwendung "Tube": Grundlagen 4-13


2. Hilfsmittel verwenden

Siehe Software-Handbuch TruTops Tube, Kapitel "Grundlagen"


oder Software-Handbuch TruTops CAD.

4-14 Hilfsmittel verwenden 2010-03-19 S152DE


3. Maschine wechseln

Bei der Installation von TruTops werden alle Daten zu den Ma-
schinen, die TruTops Tube unterstützt, in der mitgelieferten Da-
tenbank hinterlegt. Wenn es für die gleiche Maschine verschiedene
Steuerungen gibt, wird für jede Steuerung eine eigene Maschine
definiert.

3.1 Maschine wechseln

1. >Extras >Maschine wechseln wählen.


Die Maske "Maschinenauswahl" wird eingeblendet.
2. "Alle" wählen.
Die Liste aller installierter Maschinen wird angezeigt.
3. Gewünschte Maschine markieren.
4. Maschine gegebenenfalls in die Favoritenliste übernehmen.
5. OK wählen.

3.2 Nach der Bearbeitung Maschine


wechseln

Anwendung: Bearbeitetes Rohr mit einer anderen Maschine bear-


beiten.

Hinweise
• Wenn ein bearbeitetes Rohr mit einer anderen Maschine be-
arbeitet werden soll und die neue Maschine einer anderen
Maschinengruppe angehört, müssen neue Technologiedaten
gewählt werden. Anschließend muss das Rohr mit den neuen
Daten bearbeitet werden (die Bearbeitung des Rohrs bleibt
beim Wechsel der Technologietabellen erhalten).
• Beim Bearbeiten mit den neuen Technologiedaten gehen ma-
nuelle Änderungen in der Bearbeitung verloren.

1. Bearbeitetes Rohr laden, das mit einer anderen Maschine be-


arbeitet werden soll.
2. Maschine wechseln (siehe vorhergehenden Abschnitt).
Die Maske "Technologietabellen-Auswahl" wird eingeblendet.

Die Maske enthält alle Technologietabellen der neuen Ma-


schine, die zum Material und zur Materialdicke des geladenen
Rohrs passen.

S152DE 2010-03-19 Maschine wechseln 4-15


3. Technologietabelle und Regelwerk wählen (siehe "Technolo-
gietabelle und Regelwerk (Technologiedaten) wählen", S.
4-21).
4. Gegebenenfalls eingeblendete Abfrage "Wechsel der Techno-
logietabelle" mit Weiter bestätigen.
Beim Wechsel zwischen Maschinen mit Bosch- und Sie-
mens-Steuerung wird die Maske "Technologietabellen tau-
schen" eingeblendet.
5. Anweisungen in der eingeblendeten Maske folgen.
6. Wenn gemeldet wird, dass sich die Rautiefe der gewählten
Maschine geändert hat: Gewünschtes Rohr im unbearbeiteten
Zustand laden.
7. Bearbeitung neu erstellen (>Technologie >Bearbeitung >Er-
zeugen wählen).

4-16 Maschine wechseln 2010-03-19 S152DE


4. Dateien öffnen und bearbeiten

4.1 Bearbeitete oder unbearbeitete Rohre


laden

Folgende Aktionen sind möglich:


• Unbearbeitete Rohre laden, ohne sie sofort zu bearbeiten.
• Bearbeitete Rohre laden.

Hinweis
Wenn ein bearbeitetes Rohr geladen wird, das mit einer anderen
Maschine bearbeitet wurde, wird automatisch die Maschine ge-
wechselt.

1. >Datei >Öffnen... wählen.


Der Datei-Browser wird eingeblendet.
2. Um ein unbearbeitetes Rohr zu laden: Dateityp '*.ROT' wählen.
oder
¾ Um ein bearbeitetes Rohr zu laden: Dateityp '*.RMT' wäh-
len.
3. Gegebenenfalls Verzeichnis wechseln.
4. Gesuchte Datei markieren.
oder
¾ Unter "Dateiname" den Namen der gesuchten Datei ein-
geben.
5. OK wählen.
6. Falls Identnummer oder die Materialkennung fehlen: Einge-
blendeten Anweisungen folgen.
Das Rohr wird als 2D-Abwicklung geladen.

4.2 Unbearbeitete Rohre öffnen und


gleichzeitig bearbeiten

Rohre werden geladen und beim Laden bearbeitet:


• Die Rohre werden geladen und "in einem Rutsch" bearbeitet.
Die Bearbeitung muss nicht aktiv "angestoßen" werden.
• Man spart Zeit, wenn immer mit den gleichen Materialien - und
damit den gleichen Technologiedaten – gearbeitet wird.
• Wenn noch keine Technologietabelle ausgewählt wurde, wird
man automatisch bis zu deren Auswahl geführt.

S152DE 2010-03-19 Dateien öffnen und bearbeiten 4-17


Voraussetzung
• Rohre mit Verschneidungen wurden in TruTops Tube CAD
erstellt und gespeichert (siehe Kapitel "Tube CAD").

1. >Datei >Öffnen und bearbeiten... wählen.


Der Datei-Browser wird eingeblendet.
2. Gegebenenfalls Verzeichnis wechseln.
3. Gesuchte Datei markieren.
oder
¾ Unter "Dateiname" den Namen der gesuchten Datei ein-
geben.
4. OK wählen.
5. Falls Identnummer, Materialkennung oder Technologiedaten
fehlen: Eingeblendeten Anweisungen folgen.
Das Rohr wird als 2D-Abwicklung geladen und mit den anstehen-
den bzw. neu gewählten Technologiedaten bearbeitet.

4.3 Voreinstellungen für das Laden eines


unbearbeiteten Rohrs treffen

Folgende Voreinstellungen können getroffen werden:


• Bögen bei Rundrohren in Polygonzüge umwandeln (die Bögen
werden sonst über ihren Radius und Endpunkt definiert).
• Maschinenabhängige Rautiefe ändern (für alle Geometrien
oder auch nur für Verschneidungen).
• Bei Rechteckrohren: Vor und nach einem Kantenradius auf
eine andere Technologietabelle umschalten.

Hinweise
• Die genannten Funktionen stehen nicht an allen Maschinen zur
Verfügung. Funktionen, die für die anstehende Maschine nicht
angewählt werden können, sind ausgegraut.
• Die Änderungen werden erst wirksam, sobald ein neues Rohr
geladen wird.

1. Um Voreinstellungen für ein Rundrohr zu treffen: Rundrohr


laden.
oder
¾ Um Voreinstellungen für ein Rechteckrohr zu treffen:
Rechteckrohr laden.
2. >Extras >Parameter >Rautiefe und Kantenumschaltung wäh-
len.
Die Maske "Rautiefe und Kantenumschaltung" wird einge-
blendet.

4-18 Dateien öffnen und bearbeiten 2010-03-19 S152DE


In der Maske sind alle Voreinstellungen, die bei einer Maschi-
ne getroffen werden können, frei geschaltet. Voreinstellungen,
die an einer Maschine nicht möglich sind, oder zum geladenen
Rohr nicht passen, können nicht angewählt werden.
3. Gewünschte Kästchen ankreuzen.
4. Gewünschte Zahlenwerte ändern.
5. OK wählen.

S152DE 2010-03-19 Dateien öffnen und bearbeiten 4-19


5. Rohre speichern

5.1 Bearbeitete Rohre unter aktuellem


Namen speichern

Voraussetzung
• Ein bearbeitetes Rohr ist geladen.

¾ >Datei >Speichern wählen.


Das Rohr wird unter dem aktuellen Namen in das aktuelle Ver-
zeichnis gespeichert.

5.2 Bearbeitete Rohre unter anderem


Namen speichern

Voraussetzung
• Ein bearbeitetes Rohr ist geladen.

1. >Datei >Speichern unter... wählen.


Der Datei-Browser wird eingeblendet.
2. Gegebenfalls Verzeichnis wechseln oder neuen Ordner erstel-
len.
3. Neuen Dateinamen eingeben.
4. OK wählen.
Das Rohr wird unter dem neuen Dateinamen im gewählten Ver-
zeichnis gespeichert.

4-20 Rohre speichern 2010-03-19 S152DE


6. Technologiedaten
(Technologietabellen, Regelwerke)

6.1 Technologietabelle und Regelwerk


(Technologiedaten) wählen

Die anstehende Maschine, die Technologietabelle und das Re-


gelwerk werden in der Menüleiste angezeigt:

1 Maschine 4 Regelwerk
2 Maschine wechseln 5 Werkzeug aktivieren
3 Technologietabelle
Anstehende Maschine, Technologietabelle, Regelwerk Fig. 45218

Aus zuletzt verwendeten Technologiedaten


wählen

Voraussetzung
• Die Maschine, mit der das Rohr bearbeitet werden soll, steht
an.

1. Auswahlfeld Werkzeug aktivieren (5) mit ▼ öffnen (siehe "Fig.


45218", S. 4-21).
Eine Maske mit den zuletzt verwendeten Technologietabellen
und Regelwerken wird eingeblendet.
2. Technologietabelle mit zugehörigem Regelwerk markieren, die
zur anstehenden Maschine passt. (Wenn die ausgewählte
Technologietabelle nicht zur anstehenden Maschine passt,
wird eine entsprechende Meldung eingeblendet.)
Die Technologietabelle und das Regelwerk werden im Aus-
wahlfeld angezeigt.

S152DE 2010-03-19 Technologiedaten (Technologietabellen, Regelwerke) 4-21


"Neue" Technologiedaten wählen

Voraussetzung
• Die Maschine, mit der das Rohr bearbeitet werden soll, steht
an.

Technologietabelle wählen 1. >Werkzeuge >Auswählen... wählen.


Die Maske "Technologietabellen-Auswahl" wird eingeblendet.
2. Gegebenenfalls über die verschiedenen Auswahlkriterien nach
der gewünschten Technologietabelle suchen. (Die Auswahl-
kriterien lassen sich einzeln anwählen oder miteinander kom-
binieren.)

Tipp
Das Prozentzeichen (%) ist ein Platzhalter für beliebige Zei-
chen. Es vereinfacht die Suche, wenn eine Bezeichnung oder
Nummer nicht genau bekannt ist:
1% = 1, anschließend kein, ein oder mehrere beliebige Zei-
chen.
%1 = kein, ein oder mehrere beliebige Zeichen, anschließend
1.

Nummer der 3. "Tabellennr" ankreuzen.


Technologietabelle festlegen 4. Nummer der Technologietabelle eingeben.
Maschinengruppe festlegen 5. "Gruppe" ankreuzen.
6. Gewünschte Maschinengruppe in das Eingabefeld eingeben.
oder
¾ Auswahlfeld Gruppe mit ▼ öffnen.
Die Maske "Gruppenauswahl" wird eingeblendet.
7. Um die Gruppenauswahl für die nächste Suche nach einer
Technologietabelle umzusortieren: "Maschinengruppe", "Sor-
tierung" oder "Maschinenname", "Sortierung" anklicken.
Die gewünschte Sortierung wird bei der nächsten Suche an-
geboten.
8. Um nach einer Maschine oder Maschinengruppe zu suchen:
Filter eingeben und Suche wählen.
9. Gewünschte Maschinengruppe markieren.
10. OK wählen.
Maximale Laserleistung 11. "Leistung" ankreuzen.
festlegen 12. Leistung in Watt eingeben.
Materialart festlegen 13. "Material-ID" ankreuzen.
14. Gewünschtes Material eingeben.
oder
¾ Auswahlfeld mit ▼ öffnen.
Die Maske "Materialauswahl" wird eingeblendet.
15. Materialart markieren.

4-22 Technologiedaten (Technologietabellen, Regelwerke) 2010-03-19 S152DE


Tipp
Wenn es für ein Material keine eigene Technologietabelle gibt,
wird im 1. Schritt nach einem entsprechenden Werkstoff mit
der gleichen Materialdicke gefiltert. Wenn TruTops keinen
entsprechenden Werkstoff findet, wird im 2. Schritt nur noch
nach der Materialdicke gefiltert.
Vorteil: Damit ist es möglich, Standard-Technologietabellen für
mehrere Materialien zu verwenden.

Materialdicke festlegen 16. "Materialdicke" wählen (das Suchkriterium "Materialdicke"


bleibt sitzungsübergreifend erhalten).
17. Materialdicke in mm eingeben.
Suche starten 18. Wenn die Suchkriterien feststehen: Mit der linken Maustaste
auf Suchen... klicken.
Bei der Laserleistung wird nach kleiner/gleich gefiltert.
oder
¾ Mit der rechten Maustaste auf Suchen... klicken.
Bei der Laserleistung wird exakt nach der eingegebenen Leis-
tung gefiltert.
19. Gewünschte Technologietabelle markieren.
Die Maske "Regelwerk auswählen" wird eingeblendet.
Zugehöriges Regelwerk 20. Je nachdem, ob ein Original-Regelwerk von TRUMPF oder ein
wählen Kunden-Regelwerk zugeordnet werden soll: "TRUMPF" oder
"Kunde" wählen. ("Regelwerke kopieren und neue erstellen",
(siehe Kapitel "Grundlegende Daten einstellen")).
21. Gewünschtes Regelwerk wählen.
22. OK wählen.
Die Maske "Technologietabellen Auswahl" zeigt nun auch den
Namen des Regelwerkes an.
Inhalt anzeigen 23. Um den Inhalt der Technologietabelle anzeigen zu lassen: La-
sertech. wählen.
Die Technologietabelle wird mit einem Editor geöffnet.
24. Um den Inhalt des Regelwerks anzeigen zu lassen: Regelwerk
wählen.
Das Regelwerk wird mit einem Editor geöffnet.
25. Um die neuen Technologiedaten zu bestätigen: OK wählen.

6.2 Regelwerk wechseln, Regelwerk


anzeigen lassen

Folgendes ist möglich • Ein anderes Regelwerk wählen, das zur Technologietabelle
passt. Anschließend das gesamte Rohr oder einzelne Kontu-
ren (z. B. Körnpunkte) damit bearbeiten.
• Ein Regelwerk wählen, das der anstehenden Technologieta-
belle nicht zugeordnet ist. Anschließend einzelne Konturen
damit bearbeiten (siehe "Bearbeitungen erzeugen", S. 4-30).

S152DE 2010-03-19 Technologiedaten (Technologietabellen, Regelwerke) 4-23


Regelwerk wechseln

Rohr öffnen 1. Bearbeitetes Rohr öffnen, in dem ein anderes Regelwerk ge-
setzt werden soll.
2. >Werkzeuge >Regelwerk setzen... wählen.
Die Maske "Regelwerk auswählen" wird eingeblendet.

Wenn "nur Regelwerke zur aktuellen Technologietabelle an-


zeigen"nicht aktiv ist, werden in der Maske alle Regelwerke
angezeigt, die zum Material und zur Materialdicke des gela-
denen Rohrs passen.
Regelwerk suchen 3. Gegebenenfalls über die verschiedenen Auswahlkriterien nach
dem gewünschten Regelwerk suchen. (Die Auswahlkriterien
lassen sich einzeln anwählen oder miteinander kombinieren.)

Tipp
Das Prozentzeichen (%) ist ein Platzhalter für beliebige Zei-
chen. Es vereinfacht die Suche, wenn eine Bezeichnung oder
Nummer nicht genau bekannt ist:
1% = 1, anschließend kein, ein oder mehrere beliebige Zei-
chen.
%1 = kein, ein oder mehrere beliebige Zeichen, anschließend
1.

Regelwerkname festlegen 4. "Regelwerkname" wählen.


5. Regelwerkname eingeben.
Maschinengruppe festlegen 6. Entweder
¾ "Gruppe" ankreuzen.
¾ Gewünschte Maschinengruppe in das Eingabefeld eintra-
gen.
oder
¾ Auswahlfeld "Gruppe" mit ▼ öffnen.
Die Maske "Gruppe auswählen" wird eingeblendet.
¾ Gewünschte Maschinengruppe markieren.
Die Maske "Regelwerk auswählen" wird wieder einge-
blendet. Sie enthält jetzt die neue Maschinengruppe.
Maximale Laserleistung 7. "Leistung" ankreuzen.
festlegen 8. Leistung in Watt eingeben.
Materialart festlegen 9. "Material-ID" ankreuzen.
10. Gewünschtes Material eingeben.
oder
¾ Auswahlfeld mit ▼ öffnen.
Die Maske "Materialauswahl" wird eingeblendet.
11. Materialart markieren.
Die Maske "Technologietabellen Auswahl" enthält jetzt die
neue Materialart.
Materialdicke festlegen 12. "Materialdicke" wählen (das Suchkriterium "Materialdicke"
bleibt sitzungsübergreifend erhalten).
13. Materialdicke in mm eingeben.

4-24 Technologiedaten (Technologietabellen, Regelwerke) 2010-03-19 S152DE


Gasdruck festlegen 14. "Gasdruck" ankreuzen.
15. "Standard" oder "Hoch" wählen.
Suche starten 16. Wenn die Suchkriterien feststehen: Mit der linken Maustaste
auf Suchen... klicken.
Bei der Laserleistung wird nach kleiner/gleich gefiltert.
oder
¾ Mit der rechten Maustaste auf Suchen... klicken.
Bei der Laserleistung wird exakt nach der eingegebenen
Leistung gefiltert.
17. Gewünschtes Regelwerk markieren.
Inhalt des neuen Regelwerks 18. Unter "Inhalt anzeigen"Regelwerk wählen.
anzeigen Der Inhalt des Regelwerks wird eingeblendet.
19. Um das Regelwerk zu drucken: Drucken wählen.
20. Um das angezeigte Regelwerk zu schließen: OK wählen.
21. Um das neue Regelwerk zu bestätigen: OK wählen.
Das neue Regelwerk steht nun an. Sobald eine neue Bearbeitung
erzeugt wird, wird das neue Regelwerk verwendet. Es können
auch gezielt einzelne Konturen mit dem neuen Regelwerk bear-
beitet werden (siehe "Bearbeitungen erzeugen", S. 4-30).

Regelwerk anzeigen lassen, mit dem


Konturen oder Verschneidungen bearbeitet
wurden

Voraussetzung
• Ein bearbeitetes Rohr ist geladen.

1. >Werkzeuge >Regelwerk anzeigen wählen.


2. Kontur oder Verschneidung anklicken.
In der Meldung wird angezeigt, mit welchem Regelwerk die Kontur
oder die Verschneidung bearbeitet wurde.

S152DE 2010-03-19 Technologiedaten (Technologietabellen, Regelwerke) 4-25


6.3 Technologietabellen-Abgleich
zwischen TruTops und
Maschinen-Steuerung

Technologietabellen an die Maschine


übertragen

Technologietabellen aus TruTops können (pro Maschinengruppe)


in einer Komplettdatei ('*.LST') zusammengefasst an die Steue-
rung der Maschine geschickt und dort zerlegt werden.
Mit dieser kompakten Datenübertragung ist sicher gestellt, dass
der Maschinenbediener über die gleichen Daten verfügt, wie der
TruTops-Programmierer.

Beim Zerlegen an der Steuerung passiert folgendes:


• Technologietabellen, die an der Steuerung noch nicht vorhan-
den sind, werden übernommen.
• Bereits vorhandene Technologietabellen bleiben unverändert
bestehen.

Voraussetzungen
• Die Steuerung der Maschine unterstützt das Tabellenformat
(SINUMERIK 840D).
• Eine Maschine aus der gewünschten Maschinengruppe steht
an.

Hinweis
Um Technologietabellen zu übertragen, die an der Steuerung der
Maschine bereits vorhanden sind: Betroffene Technologietabellen
an der Steuerung der Maschine löschen.

Komplettdatei mit 1. >Extras >Tabellen exportieren... wählen.


Technologietabellen erstellen Die Maske "Tabellen exportieren" wird geöffnet.
2. Unter "Datei:" beliebigen Namen für die Komplettdatei einge-
ben (mit Dateierweiterung .LST!).
3. OK wählen.
Die Komplettdatei wird im Zielverzeichnis gespeichert. (Das
Zielverzeichnis lässt sich nicht wechseln.)
Komplettdatei an die 4. (siehe "NC-Programm an die Maschine schicken", S. 4-138)
Maschine schicken

4-26 Technologiedaten (Technologietabellen, Regelwerke) 2010-03-19 S152DE


7. Konturen und Verschneidungen um
A-Achse drehen, Rohr spiegeln

7.1 Konturen und Verschneidungen um die


A-Achse drehen

Sämtliche Konturen und Verschneidungen eines Rohres können


auf der Abwicklung in Y-Richtung verschoben (d. h. um die
A-Achse gedreht) werden.
Anwendungsbeispiel: Konturen so verschieben, dass sie nicht
mehr auf der Schweißnaht liegen.

Je nach Profil sind folgende Werte möglich:


• Rundrohre: Beliebiger Wert.
• Rechteckrohre: ± 180 Grad.
• Quadratrohre: ± 90° und ± 180°.

Hinweise
• Wenn Konturen um die A-Achse gedreht werden, werden alle
Bearbeitungen gelöscht.
• Es werden immer alle Konturen und Verschneidungen um den
gleichen Wert gedreht.

1. >Konturen>Um A-Achse drehen wählen.


2. Winkel wählen:
– Rundrohre: Beliebiger Wert.
– Rechteckrohre: ± 180 Grad.
– Quadratrohre: ± 90° und ± 180°.
3. Bei beliebigem Winkel: Anweisungen in der Kommandozeile
folgen.
4. Hinweis bestätigen, dass durch die Aktion alle Bearbeitungen
gelöscht werden.
Alle Konturen werden gedreht.
5. Bearbeitungen neu erzeugen und gegebenenfalls optimieren.

S152DE 2010-03-19 Konturen und Verschneidungen um A-Achse drehen,


Rohr spiegeln
4-27
7.2 Konturen und Verschneidungen
punktspiegeln (Rohrenden tauschen)

Sämtliche Konturen und Verschneidungen eines Rohrs können am


Mittelpunkt der Abwicklung punktgespiegelt werden.
Anwendungsbeispiel: Komplizierten Trennschnitt eines Teils, der
das Entladen erschweren kann, zum Anfang eines Teils machen.
Der ursprüngliche Anfang des Teils wird zum Trennschnitt.

Hinweis
Wenn Konturen und Verschneidungen auf Rohren punktgespiegelt
werden, werden alle Bearbeitungen gelöscht.

Vorher: Komplizierter Trennschnitt (links) Fig. 57869

Nachher: Vertauschte Rohrenden Fig. 57870

1. >Konturen>Rohrenden tauschen>Tauschen wählen.

4-28 Konturen und Verschneidungen um A-Achse drehen,


Rohr spiegeln
2010-03-19 S152DE
2. Hinweis bestätigen, dass durch die Aktion alle Bearbeitungen
gelöscht werden.
Alle Konturen werden gedreht.
3. Bearbeitungen neu erzeugen und gegebenenfalls optimieren.

S152DE 2010-03-19 Konturen und Verschneidungen um A-Achse drehen,


Rohr spiegeln
4-29
8. Rohre bearbeiten

8.1 Bearbeitungen erzeugen

Der Abschnitt im Überblick • Gesamtes Rohr automatisch bearbeiten.


• Bearbeitetes Rohr mit anderen Technologiedaten bearbeiten.
• Konturen selektiv mit anderen Technologiedaten bearbeiten.
• Regelwerk anzeigen lassen, mit dem Verschneidungen oder
Konturen bearbeitet wurden.
• Bearbeitungen kopieren.
• Bearbeitungen selektiv sperren/entsperren.
• Bearbeitungen selektiv löschen.
• Kollisionen prüfen.
• Technologieprotokoll anzeigen lassen.

Gesamtes Rohr automatisch bearbeiten

Hinweise
• Wenn ein Rohr automatisch bearbeitet wird, wird das gesamte
Rohr mit den anstehenden Technologiedaten bearbeitet.
• Manuelle Änderungen und Optimierungen bereits bearbeiteter
Rohre gehen durch erneutes Bearbeiten verloren.
• Für die TruLaser Tube Tube 5000 / 7000 kann die Bearbeitung
mit gemeinsamen Trennschnitten (TwinLine) gewählt werden.
Dabei werden beide Trennschnitte (links und rechts) als Twin-
Line interpretiert.

¾ Entweder
¾ Unbearbeitetes Rohr laden und gleichzeitig bearbeiten
(siehe "Dateien öffnen und bearbeiten", S. 4-17).
oder
¾ Unbearbeitetes Rohr laden (siehe "Dateien öffnen und be-
arbeiten", S. 4-17).
¾ Technologietabelle und Regelwerk wählen (siehe "Tech-
nologietabelle und Regelwerk (Technologiedaten) wählen",
S. 4-21).
¾ >Technologie >Bearbeitung >Erzeugen >Erzeugen-normal
oder (nur bei TruLaser Tube 5000 / 7000) >Erzeu-
gen-TwinLine wählen.
Das Rohr wird mit den anstehenden Technologiedaten bearbeitet.

Bei TwinLine-Bearbeitung für die TruLaser Tube 5000 / 7000 wer-


den beide Trennschnitte (links und rechts) als TwinLine interpre-
tiert.

4-30 Rohre bearbeiten 2010-03-19 S152DE


Wenn die Bearbeitung problemlos war, wird diese am Bildschirm
dargestellt.

Wenn die Bearbeitung nicht problemlos verlief (z. B. wegen ge-


sperrter Konturen oder Kollisionen) wird das Technologieprotokoll
eingeblendet (siehe "Technologieprotokoll anzeigen lassen", S.
4-35). Das Technologieprotokoll enthält Informationen, warum die
Bearbeitung nicht problemlos verlief.

Bearbeitetes Rohr mit anderen


Technologiedaten bearbeiten

Voraussetzung
• Ein bearbeitetes Rohr ist geladen.

1. Neue Technologietabelle und neues Regelwerk wählen (siehe


"Technologietabelle und Regelwerk (Technologiedaten) wäh-
len", S. 4-21).
2. Gegebenenfalls eingeblendete Abfrage "Wechsel der Techno-
logietabelle" bestätigen.
3. >Technologie >Bearbeitung >Erzeugen >Start wählen.
Das Rohr wird mit den neuen Technologiedaten bearbeitet.

Konturen selektiv mit anderen


Technologiedaten bearbeiten

Anwendungsbeispiel:
• Bearbeitete Konturen mit einer anderen Technologietabelle
oder einem anderen Regelwerk bearbeiten.

Voraussetzung
• Ein bearbeitetes Rohr ist geladen.

Hinweis
Unbearbeitete Rohre lassen sich nicht selektiv bearbeiten.

1. Technologietabelle und/oder Regelwerk wechseln (siehe


"Technologietabelle und Regelwerk (Technologiedaten) wäh-
len", S. 4-21).
2. >Technologie >Bearbeitung >Erstellen >Kontur wählen.
3. Konturen, deren Bearbeitung selektiv erstellt werden soll,
nacheinander anklicken.
4. Abschließend Ende wählen.

S152DE 2010-03-19 Rohre bearbeiten 4-31


8.2 Bearbeitungen kopieren

Bearbeitungen kopieren

Die Bearbeitungen können kopiert und auf identische Konturen


übertragen werden. Beim Kopieren von Bearbeitungen werden
auch alle Konturparameter übertragen.

Voraussetzung
• Ein bearbeitetes Rohr ist geladen, das mindestens 2 identische
Konturen oder Verschneidungen enthält.

1. >Technologie >Bearbeitung >Kopieren wählen.


2. Kontur anklicken, deren Bearbeitung kopiert werden soll.
Die Maske "Bearbeitung kopieren" wird eingeblendet.
3. "Anwenden auf" mit ▼ öffnen.
4. Anwendungsbereich wählen:
– Um die Bearbeitung auf eine einzelne identische Kontur
oder eine einzelne identische Verschneidung zu übertra-
gen: Kontur wählen.
– Um die Bearbeitungen auf alle identischen Konturen oder
Verschneidungen zu übertragen: Alle gleichen Konturen im
Teil wählen.
5. OK wählen.
6. Je nach Anwendungsbereich Konturen/Verschneidungen, auf
die die Bearbeitung übertragen werden soll, anklicken oder mit
der Maus einrahmen.
Die betroffenen Konturen werden kurzzeitig gelb dargestellt.
7. Abschließend Ende wählen.

8.3 Bearbeitungen selektiv


sperren/entsperren

Bearbeitungen sperren

Die Bearbeitung der gesperrten Konturen (einschließlich aller ma-


nuellen Änderungen und Optimierungen) bleibt erhalten, wird je-
doch nicht durchgeführt.

Anwendungsbeispiel:
• Konturen selektiv ausblenden, um aus einem Prototypen ver-
schiedene Rohre schneiden zu können.

4-32 Rohre bearbeiten 2010-03-19 S152DE


Voraussetzung
• Ein bearbeitetes Rohr ist geladen.

1. >Technologie >Bearbeitung >Sperren wählen.


2. Um die Bearbeitung einzelner Konturen zu sperren: Anwen-
dungsbereich >Kontur wählen.
oder
¾ Um die Bearbeitung des ganzen Rohrs zu sperren: An-
wendungsbereich >Rohr wählen.

Hinweis
Wenn die gesamte Bearbeitung eines Rohrs über den An-
wendungsbereich >Rohr gesperrt wird, können die gesperrten
Bearbeitungen auch nur über den Anwendungsbereich >Rohr
wieder entsperrt werden. Entsperren über den Anwendungs-
bereich >Kontur ist nicht möglich.
3. Bei Anwendungsbereich >Kontur: Konturen, deren Bearbei-
tung gesperrt werden soll, nacheinander anklicken.
4. Abschließend Ende wählen.

Gesperrte Bearbeitungen entsperren

Voraussetzungen
• Ein bearbeitetes Rohr ist geladen.
• Das bearbeitete Rohr enthält gesperrte Bearbeitungen.

1. >Technologie >Bearbeitung >Entsperren wählen.


2. Um die Bearbeitung einzelner Konturen zu entsperren: An-
wendungsbereich >Kontur wählen.
oder
¾ Um die Bearbeitung des ganzen Rohrs zu entsperren:
Anwendungsbereich >Rohr wählen.

Hinweis
Wenn die gesamte Bearbeitung eines Rohrs über den An-
wendungsbereich >Rohr gesperrt wurde, können die gesperr-
ten Bearbeitungen auch nur über den Anwendungsbereich
>Rohr wieder entsperrt werden. Entsperren über den Anwen-
dungsbereich >Kontur ist nicht möglich.
3. Bei Anwendungsbereich >Kontur: Konturen, deren Bearbei-
tung entsperrt werden soll, nacheinander anklicken.
Die Bearbeitungen einschließlich manueller Änderungen wer-
den wieder eingeblendet.
4. Abschließend Ende wählen.

S152DE 2010-03-19 Rohre bearbeiten 4-33


8.4 Bearbeitungen selektiv löschen

Bearbeitungen selektiv löschen

"Löschen" löscht die Bearbeitung der ausgewählten Konturen. Alle


manuellen Änderungen in der Bearbeitung, einschließlich Opti-
mierungen gehen verloren.
Wenn Bearbeitungen nicht gelöscht, sondern nur gesperrt wer-
den, bleiben alle manuellen Änderungen und Optimierungen er-
halten.

Voraussetzung
• Ein bearbeitetes Rohr ist geladen.

1. >Technologie >Bearbeitung >Löschen wählen.


2. Um die Bearbeitung einzelner Konturen zu löschen: Anwen-
dungsbereich >Kontur wählen.
oder
¾ Um die Bearbeitung des ganzen Rohrs zu löschen: An-
wendungsbereich >Rohr wählen.
3. Bei Anwendungsbereich >Kontur: Konturen, deren Bearbei-
tung gelöscht werden soll, nacheinander anklicken.
4. Abschließend Ende wählen.

8.5 Kollisionsprüfung

Was sind Kollisionen? Kollisionen sind Verletzungen der Kontur.


• Beispiel: Einstechlöcher sind größer als die Konturen, die ge-
schnitten werden sollen.
• Beispiel: Anfahrfahnen sind anderen Konturen zu nahe.

Kollisionen prüfen

Voraussetzung
• Ein bearbeitetes Rohr ist geladen.

Kollisionen prüfen 1. >Technologie >Kollisionen prüfen wählen.


Die Maske "Kollisionsüberprüfung" wird eingeblendet.
Parameter wählen 2. Unter "Prüfung" gewünschte Parameter anklicken:

4-34 Rohre bearbeiten 2010-03-19 S152DE


– "Keine": Damit lässt sich die Kollisionsprüfung für be-
stimmte Bearbeitungen (z. B. für das Einstechen) aus-
schalten.
– "Korrigieren": Die Bearbeitungsstrategien, die zu Kollisio-
nen führen, werden geändert (Beispiel: Die Länge der An-
fahrfahne wird reduziert). Die geänderten Bearbeitungs-
strategien entsprechen dann nicht mehr den Vorgaben aus
dem Regelwerk.
– "Nicht korrigierbare löschen": Kollisionen, die nicht ver-
mieden werden können, werden nicht bearbeitet. Die Be-
arbeitung wird gelöscht.
Protokolldatei erzeugen 3. Gegebenenfalls "Protokolldatei erzeugen" wählen.
4. OK wählen.
Die Kollisionspunkte werden am Bildschirm über gelbe Kreise
dargestellt und gegebenenfalls in einer Protokolldatei ausgegeben.

Protokolldatei der Kollisionsprüfung


anzeigen lassen

Die Protokolldatei der letzten Kollisionsprüfung kann hier angezeigt


und gedruckt werden.

Voraussetzung
• Ein bearbeitetes Rohr ist geladen.

1. >Technologie >Kollisionsprotokoll wählen.


Die zuletzt erzeugte Protokolldatei wird eingeblendet.
2. Gegebenenfalls Drucken wählen.
3. Um die Protokolldatei zu schließen: OK wählen.

8.6 Technologieprotokoll anzeigen lassen

Technologieprotokoll anzeigen

Wenn die Bearbeitung eines Rohrs nicht problemlos verlief (eine


Kontur wurde z. B. nicht vollständig bearbeitet), wird dies im
Technologieprotokoll festgehalten.

Das Technologieprotokoll enthält folgende Angaben:


• Name des Rohrs und der Pfad, unter dem das Rohr abgelegt
ist.
• Regelwerk, mit dem das Rohr bearbeitet wird.

S152DE 2010-03-19 Rohre bearbeiten 4-35


• Übersicht über die gefertigten oder gesperrten Konturen.
• Übersicht über die Konturbearbeitungen (z. B. Kennzeich-
nen" ...).
• Kollisionen, die aufgetreten sind.

Voraussetzung
• Ein bearbeitetes Rohr ist geladen.

1. >Technologie >Bearbeitung >Technologieprotokoll wählen.


Das Technologieprotokoll wird eingeblendet.
2. Drucken wählen.
3. OK wählen.

4-36 Rohre bearbeiten 2010-03-19 S152DE


9. Bearbeitungen ändern

9.1 Bearbeitungsart ändern

Konturen kennzeichnen

¾ Entweder
¾ In TruTops Tube CAD Linienfarbe der Konturen, die ge-
kennzeichnet werden sollen, auf Gelb, Linienart "durchge-
zogen" setzen (siehe Kapitel "Tube CAD").
¾ Rohr in TruTops Tube laden und bearbeiten.
Die Bearbeitung wird Magenta, Linienart "durchgezogen"
dargestellt.
oder
¾ Um Konturen zu kennzeichnen, ohne einen Körnpunkt zu
setzen: Bearbeitetes Rohr laden.
¾ >Technologie >Ändern >Bearbeitungsart ändern... wählen.
Die Maske "Bearbeitungsart" wird eingeblendet.
¾ "Kennzeichnen" wählen.
¾ "Anwenden auf" mit ▼ öffnen.
¾ Anwendungsbereich wählen.
¾ OK wählen.
¾ Je nach Anwendungsbereich Konturen/Verschneidungen,
die gekennzeichnet werden sollen, nacheinander anklicken
oder mit der Maus einrahmen.
¾ Abschließend Ende wählen.
Die Bearbeitung wird Magenta, Linienart "durchgezogen"
dargestellt.
oder
¾ Um Konturen zu kennzeichnen und einen Körnpunkt zu
setzen: Bearbeitetes Rohr laden.
¾ Konturgröße der Konturen auf Zu klein setzen (siehe
"Konturgröße", S. 4-71).
Die Bearbeitung wird Magenta, Linienart "durchgezogen",
der Körnpunkt mit einem cyan-farbigen Stern dargestellt.

S152DE 2010-03-19 Bearbeitungen ändern 4-37


Gekennzeichnete/abgedampfte Konturen
schneiden

1. Bearbeitetes Rohr laden, das gekennzeichnete/abgedampfte


Konturen enthält.
2. >Technologie >Ändern >Bearbeitungsart ändern... wählen.
Die Maske "Bearbeitungsart" wird eingeblendet.
3. "Schneiden" wählen.
4. "Anwenden auf" mit ▼ öffnen.
5. Anwendungsbereich wählen.
6. OK wählen.
7. Je nach Anwendungsbereich Konturen/Verschneidungen, die
geschnitten werden sollen, nacheinander anklicken oder mit
der Maus einrahmen.
8. Abschließend Ende wählen.
Die Bearbeitung wird Grün, Linienart "durchgezogen" dargestellt.

Konturen abdampfen (ohne Schneiden)

¾ Entweder
¾ In TruTops Tube CAD Linienfarbe der Konturen, die ab-
gedampft werden sollen, auf Gelb, Linienart "punktiert"
setzen (siehe Kapitel "Tube CAD").
¾ Rohr in TruTops Tube laden und bearbeiten.
oder
¾ Bearbeitetes Rohr laden.
¾ >Technologie >Ändern >Bearbeitungsart ändern... wählen.
¾ Die Maske "Bearbeitungsart" wird eingeblendet.
¾ "Abdampfen" wählen.
¾ "Anwenden auf" mit ▼ öffnen.
¾ Anwendungsbereich wählen.
¾ OK wählen.
¾ Je nach Anwendungsbereich Konturen/Verschneidungen,
die abgedampft werden sollen, nacheinander anklicken
oder mit der Maus einrahmen.
¾ Abschließend Ende wählen.
Die Bearbeitung wird Magenta, Linienart "punktiert" darge-
stellt.

4-38 Bearbeitungen ändern 2010-03-19 S152DE


9.2 Bearbeitungsseite

Bearbeitungsseite festlegen

In folgenden Fällen muss festgelegt werden, auf welcher Seite der


Laser einstechen soll. Der Einstechpunkt wird sonst auf die Kontur
gelegt:
• Bei selbst gezeichneten, offenen Konturen.
• Bei Verschneidungen, die in Konturen umgewandelt wurden
(siehe Kapitel "Tube CAD"). Wenn Verschneidungen in ge-
zeichnete Konturen umgewandelt werden, "vergisst" TruTops,
auf welcher Seite das Gutteil und auf welcher Seite das Ab-
fallteil liegen soll.

Voraussetzung
• Ein bearbeitetes Rohr mit offenen Konturen ist geladen.

Hinweis
Konturen, deren Bearbeitungsseite festgelegt werden soll, müssen
bearbeitet sein. Die Änderungen werden sofort übernommen.

1. >Technologie >Ändern >Bearbeitungsseite wählen.


2. Kontur anklicken, deren Bearbeitungsseite festgelegt werden
soll.
3. Seite anklicken, auf der der Laser einstechen soll (= Bearbei-
tungsseite).
4. Abschließend Ende wählen.

9.3 Position der A-Achse bei Ebener


Bearbeitung

A-Achse an anderer Stelle fixieren

Bei ebener Bearbeitung einer geschlossenen Kontur positioniert


die Rohrschneidemaschine zum Schwerpunkt der Kontur und fi-
xiert die A-Achse. Anschließend positioniert sie in X- und
Y-Richtung bis zum Einstechpunkt, sticht ein und schneidet die
Kontur (ohne Drehung der A-Achse).
Bei offenen Konturen wird aus dem größten und dem kleinsten
Y-Wert die Y-Mitte berechnet und die A-Achse dort fixiert.
Die Position der A-Achse kann durch einen "Versatz" geändert
werden.

S152DE 2010-03-19 Bearbeitungen ändern 4-39


Voraussetzung
• Ein bearbeitetes Rohr ist geladen, das Konturen mit ebener
Bearbeitung enthält.

1. >Technologie >Ändern >Versatz A-Achse wählen.


2. Kontur mit ebener Bearbeitung anklicken, bei der die A-Achse
an einer anderen Stelle fixiert werden soll.
3. Neue Position der A-Achse anklicken.
4. Schritte 2. und 3. an anderen Konturen mit ebener Bearbeitung
gegebenenfalls wiederholen.
5. Abschließend Ende wählen.

9.4 Einstechen

Einstechen ändern

Anhand der Größe der Kontur wird entschieden, wie eingestochen


wird: Sanft mit reduzierter Leistung oder normal mit voller Leistung.

Voraussetzung
• Ein bearbeitetes Rohr ist geladen.

Hinweis
Wenn Bearbeitungen manuell geändert werden, dürfen anschlie-
ßend die Bearbeitungen nicht neu erzeugt werden. Die manuellen
Änderungen gehen sonst verloren.

1. >Technologie >Ändern >Einstechen ändern... wählen.


Die Maske "Einstechen" wird eingeblendet.
2. "Einstechart" wählen.
3. "Anwenden auf" mit ▼ öffnen.
4. Anwendungsbereich wählen:
– Um die Anfahrparameter einer einzelnen Kontur/einer ein-
zelnen Verschneidung zu ändern: Kontur wählen.
– Um die Anfahrparameter aller gleichen Konturen/aller
gleichen Verschneidungen zu ändern: Alle gleichen Kon-
turen im Teil wählen.
– Um die Anfahrparameter aller Konturen/Verschneidungen
mit der gleichen Konturgröße zu ändern: Alle Konturen mit
gleicher Konturgröße im Teil wählen.
– Um die Anfahrparameter aller Konturen/Verschneidungen
zu ändern: Alle Konturen im Teil wählen.
– Um die Anfahrparameter aller offenen Konturen/aller Ver-
schneidungen zu ändern: Alle offenen Konturen im Teil
wählen.

4-40 Bearbeitungen ändern 2010-03-19 S152DE


5. OK wählen.
6. (Je nach Anwendungsbereich) nacheinander alle Kontu-
ren/Verschneidungen anklicken oder mit der Maus einrahmen,
an denen der Laserstrahl auf die gewünschte Art einstechen
soll.
7. Abschließend Ende wählen.
Die andere Einstechart wird durch einen Farbwechsel darge-
stellt:

Normales Einstechen: Stern, Rot.

Reduziertes Einstechen: Stern, Magenta.

Einstechen löschen

Anwendungsbeispiele:
• Bei sehr dünnen Rohren, um Einbrand zu vermeiden.
• RotoLas: Bei Konturen, die wegen der Auflager geteilt werden
müssen.
• TruLaser Tube 5000: Bei Konturen, die aufgeteilt werden
müssen, um Kollisionen mit den Walzenspannbacken zu ver-
meiden.

Voraussetzung
• Ein bearbeitetes Rohr ist geladen.

1. >Technologie >Ändern >Einstechen löschen wählen.


2. Nacheinander alle Konturen/Verschneidungen anklicken oder
mit der Maus einrahmen, die ohne Einzustechen bearbeitet
werden sollen.
3. Abschließend Ende wählen.

S152DE 2010-03-19 Bearbeitungen ändern 4-41


9.5 Anfahren

Anfahrfahnen bestehen aus folgenden Elementen:


• Einstechpunkt.
• Anfahrstrecke (ggf. teilweise "reduziert"), mit oder ohne An-
fahrradius und Winkel (bei Rundrohren grundsätzlich ohne
Anfahrradius).

a Einstechpunkt 2 Übergang der Anfahrfahne


b Gerader Anteil der Anfahrstre- 3 Endpunkt der Anfahrfahne
cke
c Anfahrradius (nicht bei Rund- + Anfahrwinkel ca. 10°
rohren)
d Kontur - Anfahrwinkel ca. -10°
1 Startpunkt der Anfahrstrecke
Anfahrfahne mit und ohne Anfahrradius Fig. 42509

Hinweise
• Wenn Anfahrfahnen geändert werden, kann es zu Kollisionen
mit bereits definierten Bearbeitungen kommen: Nach dem Än-
dern von Anfahrfahnen: Kollisionsprüfung durchführen (siehe
"Kollisionsprüfung", S. 4-34).
• Um bei Rundrohren nicht senkrecht zur Kontur, sondern paral-
lel zur Rohrachse anzufahren: Im maschinenabhängigen Kun-
denregelwerk die Variable
T4MSr_NichtHorizontalAnfahren auf 0 setzen (siehe
Kapitel "Grundlegende Daten einstellen").

4-42 Bearbeitungen ändern 2010-03-19 S152DE


Parameter der Anfahrfahnen ändern

Folgende Parameter der Anfahrfahnen können geändert werden:


• Länge, Radius, Winkel.
• Anfahrart (normal bzw. reduziert; bei Maschinen mit
Bosch-Steuerung reduziert II).

Wenn diese Anfahrparameter geändert werden, berechnet Tru-


Tops die Lage der Einstechpunkte und Anfahrfahnen automatisch.

Voraussetzung
• Ein bearbeitetes Rohr ist geladen.

Hinweis
Die Parameter von Anfahrfahnen lassen sich nur im Regelwerk
dauerhaft ändern (siehe Kapitel "Grundlegende Daten einstellen").

1. >Technologie >Ändern >Anfahren ändern... wählen.


2. Entweder
¾ >Zuletzt verwendete Werte wählen.
Die Maske "Parameter Anfahren" wird sofort eingeblendet.
Sie ist entweder mit den zuletzt eingegebenen Werten
vorbelegt oder (beim ersten Öffnen dieser Maske) mit den
Werten für "kleine Kontur" aus dem aktuellen Regelwerk.
¾ Um gegebenenfalls die Anfahrparameter einer Kontur ein-
zulesen: Lesen wählen.
¾ Kontur, deren Anfahrparameter eingelesen werden sollen,
anklicken.
Die Maske "Parameter Anfahren" wird wieder eingeblen-
det.
oder
¾ >Werte aus Kontur wählen.
¾ Kontur, deren Anfahrparameter geändert werden sollen,
anklicken.
Die Maske "Parameter Anfahren" wird eingeblendet. Die
Maske ist entweder mit den zuletzt eingegebenen Werten
vorbelegt oder mit den Werten der gewählten Kontur aus
dem aktuellen Regelwerk.
3. Länge, Radius und Winkel eingeben bzw. ändern.
– "Anfahrradius" 0 mm = linear anfahren.
– "Winkel" 0° beim Anfahren an einer Ecke = tangential an-
fahren.
– "Winkel" 0° beim Anfahren an einer Linie = senkrecht an-
fahren.
4. Anfahrart "normal" oder "reduziert" wählen.
5. "Anwenden auf" mit ▼ öffnen.
6. Anwendungsbereich wählen:

S152DE 2010-03-19 Bearbeitungen ändern 4-43


– Um die Anfahrparameter einer einzelnen Kontur/einer ein-
zelnen Verschneidung zu ändern: Kontur wählen.
– Um die Anfahrparameter aller gleichen Kontu-
ren/Verschneidungen zu ändern: Alle gleichen Konturen im
Teil wählen.
– Um die Anfahrparameter aller Konturen/Verschneidungen
mit der gleichen Konturgröße zu ändern: Alle Konturen mit
gleicher Konturgröße im Teil wählen.
– Um die Anfahrparameter aller Konturen/Verschneidungen
zu ändern: Alle Konturen im Teil wählen.
7. OK wählen.
8. Je nach Anwendungsbereich Konturen/Verschneidungsen an-
klicken oder mit der Maus einrahmen, deren Anfahrfahnen die
gewählten Parameter erhalten sollen.
9. Abschließend Ende wählen.
Alle geänderten Konturen werden gelb dargestellt.

Anfahrfahnen manuell versetzen

Wenn Anfahrfahnen manuell versetzt werden, wird mit der Bear-


beitung des Werkstückes an einer anderen Stelle der Kontur be-
gonnen.

Voraussetzungen
• Ein bearbeitetes Rohr ist geladen.
• Die Kontur, deren Anfahrfahne versetzt werden soll, ist ent-
weder geschlossen oder ein Trennschnitt.

Hinweise
• Wenn zuvor die Art des Einstechens geändert wurde (z. B. von
normal auf reduziert), wird das Einstechen automatisch auf die
Vorgaben aus dem Regelwerk zurückgesetzt.
• Bei Konturen mit mehreren Programm- oder Maschi-
nen-Microjoints können Anfahrfahnen nicht mehr versetzt
werden (siehe "Microjoints", S. 4-51).

1. >Technologie >Ändern >Anfahren versetzen wählen.


2. Neuen Punkt P1 auf der Kontur anklicken, an dem die Anfahr-
fahne ansetzen soll:

4-44 Bearbeitungen ändern 2010-03-19 S152DE


Versetzte Anfahrfahne Fig. 4770

3. Abschließend Ende wählen.

Anfahrfahnen invertieren

Beim Invertieren der Anfahrfahne wird die Kontur in umgekehrter


Richtung geschnitten.

Voraussetzung
• Ein bearbeitetes Rohr ist geladen.

Hinweis
Wenn zuvor die Art des Einstechens geändert wurde (z. B. von
normal auf reduziert), wird das Einstechen automatisch auf die
Vorgaben aus dem Regelwerk zurückgesetzt.

1. >Technologie >Ändern >Anfahren invertieren wählen.


2. Nacheinander alle Konturen anklicken oder mit der Maus ein-
rahmen, deren Anfahrfahnen invertiert werden sollen.
3. Abschließend Ende wählen.
Die Anfahrfahne wird invertiert. Die Kontur wird in umgekehrter
Richtung geschnitten.

S152DE 2010-03-19 Bearbeitungen ändern 4-45


1 Von TruTops erzeugte Anfahr- 2 Invertierte Anfahrfahne
fahne
Anfahrfahne invertieren Fig. 38456

Einstechpunkte manuell versetzen, Form


der Anfahrfahnen manuell ändern

Folgende Änderungen können hier vorgenommen werden:


• Einstechpunkte per Mausklick versetzen.
• Länge und Winkel der Anfahrfahnen per Mausklick ändern.
• Anfahrradien per Mausklick ändern. (Nicht bei Rundrohren.
Dort wird immer ohne Anfahrradius angefahren.)

Voraussetzung
• Ein bearbeitetes Rohr ist geladen.

Hinweise
• Wenn der Winkel einer Anfahrfahne geändert wird, bleibt der
Anfahrradius erhalten. Der Übergang vom Anfahrradius zum
geraden Teil der Anfahrfahne verläuft dann nicht mehr tangen-
tial.
• Es werden immer die von der Kontur abgewandten Endpunkte
der einzelnen Elemente einer Anfahrfahne versetzt.

4-46 Bearbeitungen ändern 2010-03-19 S152DE


Einstechpunkt versetzen Fig. 4769

a Einstechpunkt 1 Startpunkt der Anfahrstrecke


b Gerader Anteil der Anfahrstre- 2 Übergang Gerade zu Bogen
cke
c Anfahrradius (nicht bei Rund- 3 Endpunkt der Anfahrfahne
rohren)
d Kontur
Elemente von Anfahrfahnen (mit und ohne Anfahrra- Fig. 27688
dius)

Einstechpunkt versetzen 1. >Technologie >Ändern >Anfahrform ändern wählen.


2. Einstechpunkt (a) oder geraden Teil der Anfahrstrecke (b) an-
klicken (siehe "Fig. 27688", S. 4-47).
3. Neuen Endpunkt (3) anklicken.
oder
¾ Koordinaten des neuen Endpunkts (3) eingeben.
4. Abschließend Ende wählen.

Anfahrradius ändern Hinweis


Bei Rundrohren wird immer ohne Radius angefahren.
5. Anfahrradius (c) anklicken (siehe "Fig. 27688", S. 4-47).
6. Neuen Endpunkt (3) anklicken.
7. Abschließend Ende wählen.

S152DE 2010-03-19 Bearbeitungen ändern 4-47


9.6 Wegfahren

Wegfahrfahnen bestehen aus folgenden Teilen:


• Wegfahrstrecke mit oder ohne Wegfahrradius (bei Rundrohren
immer ohne Radius).

Wegfahrfahnen erstellen

Voraussetzung
• Ein bearbeitetes Rohr ist geladen.

Hinweis
Beim Erstellen von Wegfahrfahnen darf anschließend keine neue
Bearbeitung erzeugt werden. Die Wegfahrfahnen gehen sonst
verloren.

1. >Technologie >Ändern >Wegfahren ändern... wählen.

Hinweis
Die Parameter von Wegfahrfahnen lassen sich nur im Regel-
werk dauerhaft ändern ((siehe Kapitel "Grundlegende Daten
einstellen")).
2. Entweder
¾ >Zuletzt verwendete Werte wählen.
Die Maske "Parameter Wegfahren" wird sofort eingeblen-
det.
Sie ist entweder mit den zuletzt eingegebenen Werten
vorbelegt oder (beim ersten Öffnen dieser Maske) mit den
Werten für "kleine Kontur" aus dem aktuellen Regelwerk.
¾ Um gegebenenfalls die Wegfahrparameter einer Kontur
einzulesen: Lesen wählen.
¾ Kontur, deren Parameter eingelesen werden sollen, ankli-
cken.
Die Maske "Parameter Wegfahren" wird wieder einge-
blendet.
oder
¾ >Werte aus Kontur wählen.
¾ Kontur, deren Wegfahrparameter eingelesen werden sol-
len, anklicken.
Die Maske "Parameter Wegfahren" wird eingeblendet.
Sie ist mit den Werten der angeklickten Kontur vorbelegt.
3. "Wegfahren aktiviert" wählen.
4. Länge, Radius und Winkel eingeben bzw. ändern.
– "Länge" 0 mm: Keine Wegfahrfahne erzeugen.
– "Radius" 0 mm: Linear wegfahren.

4-48 Bearbeitungen ändern 2010-03-19 S152DE


– "Winkel" 0° beim Wegfahren von einer Ecke: tangential
wegfahren.
– "Winkel" 0° beim Wegfahren von einer Linie: senkrecht
wegfahren.
5. "Anwenden auf" mit ▼ öffnen.
6. Anwendungsbereich wählen.
7. OK wählen.
8. Je nach Anwendungsbereich Äquidistanten der Kontu-
ren/Verschneidungen anklicken oder mit der Maus einrahmen,
an denen eine Wegfahrfahne mit den gewünschten Parame-
tern erstellt werden soll.
9. Abschließend Ende wählen.

Form der Wegfahrfahne ändern

Folgendes ist hier möglich:


• Länge und Winkel der Wegfahrfahnen ändern.
• Wegfahrradien ändern.

Voraussetzungen
• Ein bearbeitetes Rohr ist geladen.
• Das Rohr enthält Wegfahrfahnen.

Hinweise
• Wenn der Winkel einer Wegfahrfahne geändert wird, bleibt der
Wegfahrradius erhalten. Der Übergang vom Wegfahrradius
zum geraden Teil der Wegfahrfahne verläuft dann nicht mehr
tangential.
• Wenn Wegfahrfahnen nachträglich geändert werden, kann es
zu Kollisionen mit bereits definierten Bearbeitungen kommen:
Nach dem Ändern Kollisionsprüfung durchführen (siehe "Kolli-
sionsprüfung", S. 4-34).

Wegfahrfahne versetzen 1. >Technologie >Ändern >Wegfahrform ändern wählen.


2. Geraden Teil der Wegfahrstrecke anklicken (siehe "Fig.
27688", S. 4-47).
3. Neuen Endpunkt der Wegfahrfahne anklicken.
oder
¾ Koordinaten des neuen Endpunkts eingeben.
4. Abschließend Ende wählen.

S152DE 2010-03-19 Bearbeitungen ändern 4-49


Wegfahrradius ändern? Hinweis
Bei Rundrohren wird immer ohne Radius weggefahren.
5. >Technologie >Ändern >Wegfahrform ändern wählen.
6. Wegfahrradius anklicken (siehe "Fig. 27688", S. 4-47).
7. Neuen Endpunkt der Wegfahrfahne anklicken.
8. Abschließend Ende wählen.

4-50 Bearbeitungen ändern 2010-03-19 S152DE


10. Bearbeitungen optimieren

10.1 Microjoints

Bei Microjoints wird die Kontur nicht vollständig ausgetrennt. Sie


bleibt stattdessen über einen oder mehrere Stege mit dem Rohr
verbunden. Nach der kompletten Rohrbearbeitung wird die Kontur
von Hand herausgebrochen.
Microjoints vermeiden Kollisionen zwischen dem Schneidkopf und
der geschnittenen Kontur. (Kollisionen können zum Beispiel auf-
treten, wenn die geschnittene Kontur kippt und nicht heraus fällt.)

Fest programmierte oder an Man unterscheidet zwischen fest programmierten oder an der Ma-
der Maschine änderbare schine änderbaren Microjoints:
Microjoints • Bei fest programmierten Microjoints wird die Position und
die Länge der Microjoints in TruTops bestimmt. Der Bediener
der Maschine kann fest programmierte Microjoints weder än-
dern, noch deaktivieren.
• Bei an der Maschine änderbaren Microjoints wird nur die
Position der Microjoints festgelegt, nicht deren Länge. Die
Maschine liest die Länge der Microjoints aus einer Tabelle aus,
die in der Steuerung abliegt. In der Tabelle kann der Bediener
der Maschine die Microjoints bearbeiten und aktivieren bzw.
deaktivieren.

Fest programmierte Microjoints setzen

Bei fest programmierten Microjoints wird die Position und die


Länge der Microjoints in TruTops bestimmt. Der Bediener der Ma-
schine kann fest programmierte Microjoints weder ändern, noch
deaktivieren.

Voraussetzung
• Ein bearbeitetes Rohr ist geladen.

Hinweis
Bei mehreren fest programmierten Microjoints an einer Kontur
bekommen die Anfahrfahnen automatisch die Werte der vor-
handenen Anfahrfahne.
1. >Technologie >Prozessoptimierung >Microjoint setzen... wäh-
len.
Die Maske "Microjoint setzen" wird eingeblendet.
2. Um fest programmierte Microjoints zu setzen: "Fest program-
miert" wählen.
3. Länge des fest programmierten Microjoints eingeben.

S152DE 2010-03-19 Bearbeitungen optimieren 4-51


Die in der Maske eingetragene Länge des fest programmierten
Microjoints ist der von TRUMPF empfohlene Vorgabewert aus
dem anstehenden Regelwerk. Er lässt sich hier temporär än-
dern. Die Änderungen bleiben erhalten, solange kein neues
Regelwerk angewählt oder die Konturgröße der angeklickten
Kontur geändert wird.

Wenn die Konturgröße der angeklickten Kontur geändert wird,


werden die Werte der neuen Konturgröße aus dem Regelwerk
eingelesen und die Änderungen überschrieben. Die Parameter
lassen sich nur im Regelwerk dauerhaft ändern (siehe Kapitel
"Grundlegende Daten einstellen").
4. Entweder
¾ Um einen fest programmierten Microjoint an das Ende
der Kontur zu setzen: "Am Konturende" wählen.
Bei Microjoints am Ende der Kontur wird der Strahl abge-
schaltet, bevor er das Ende der Kontur erreicht.
¾ "Anwenden auf" mit ▼ öffnen.
¾ Anwendungsbereich wählen.
oder
¾ Um mehrere fest programmierte Microjoints an beliebige
Stellen zu setzen: "Beliebig" wählen.
5. OK wählen.
6. Bei fest programmierten Microjoints am Ende der Kontur: Je
nach Anwendungsbereich nacheinander alle Kontu-
ren/Verschneidungen anklicken, die einen fest programmierten
Microjoint erhalten sollen.
Die Konturen, an denen ein fest programmierter Microjoint ge-
setzt wurde, werden gelb dargestellt.
oder
¾ Bei mehreren fest programmierten Microjoints an beliebi-
gen Stellen: Positionen der Microjoints nacheinander an-
klicken.
7. Abschließend Ende wählen.

An der Maschine änderbare Microjoints


setzen

Bei ebener Bearbeitung von Konturen oder Verschneidungen bzw.


auf ebenen Flächen von z. B. Rechteckrohren können innerhalb
einer Kontur oder einer Verschneidung an der Maschine änderbare
Microjoints gesetzt werden.
Bei an der Maschine änderbaren Microjoints wird nur die Posi-
tion der Microjoints festgelegt, nicht deren Länge. Die Maschine
liest die Länge der Microjoints aus einer Tabelle aus, die in der
Steuerung abliegt. In der Tabelle kann der Bediener der Maschine
die Microjoints bearbeiten und aktivieren bzw. deaktivieren.

4-52 Bearbeitungen optimieren 2010-03-19 S152DE


An der Maschine änderbare Microjoints sind derzeit an folgenden
Maschinen möglich:
• TruLaser Serie 5000.
• TruLaser Serie 3000.
• TC L 3030 / TC L 4030 / TC L 6030
ab Softwareserienstand 5.0.
• TC L X050.

Voraussetzungen
• Die Programmierung von an der Maschine änderbaren Micro-
joints ist freigeschaltet (Wert der Variable MaschinenMicrojoint
im öffentlichen Maschinenregelwerk auf 1 setzen (siehe Kapi-
tel "Grundlegende Daten einstellen")).
• Ein bearbeitetes Rohr ist geladen.

Hinweise
• An der Maschine änderbare Microjoints sind nur bei ebener
Bearbeitung bzw. auf ebenen Flächen von z. B. Rechteckroh-
ren möglich (ebene Bearbeitung siehe Kapitel "Tube CAD").
• Offene Konturen werden automatisch gegen an der Maschine
änderbare Microjoints gesperrt.

1. >Technologie >Prozessoptimierung >Microjoint setzen... wäh-


len.
Die Maske "Microjoint setzen" wird eingeblendet.
2. Um an der Maschine änderbare Microjoints zu setzen: "Ma-
schine" wählen.
3. OK wählen.
4. Gewünschte Positionen der an der Maschine änderbaren Mic-
rojoints auf den Konturen/Verschneidungen nacheinander an-
klicken.
Die an der Maschine änderbaren Microjoints werden durch
grüne Rhomben dargestellt.
5. Abschließend Ende wählen.

S152DE 2010-03-19 Bearbeitungen optimieren 4-53


Konturen gegen an der Maschine änderbare
Microjoints sperren

Wenn Konturen/Verschneidungen ohne automatische, an der Ma-


schine änderbare Microjoints geschnitten werden sollen (z. B. weil
die Kontur oder Veschneidung ein Abfallstück ist und herausfallen
soll) können diese Konturen gegen automatische, an der Maschine
änderbare Microjoints gesperrt werden. Der Bediener der Maschi-
ne kann dort dann keine Microjoints mehr aktivieren.
Konturen/Verschneidungen, die gegen an der Maschine änderbare
Microjoints gesperrt sind, erhalten eine Sperrkennung.

Voraussetzung
• Ein bearbeitetes Rohr ist geladen.

Hinweis
Offene Konturen werden automatisch gegen an der Maschine än-
derbare Microjoints gesperrt.

Konturen sperren 1. >Technologie >Prozessoptimierung >Microjoint sperren wäh-


len.
2. Konturen/Verschneidungen, die gegen automatische, an der
Maschine änderbare Microjoints gesperrt werden sollen, ankli-
cken.
Die Sperrkennung wird mit einem roten Rhombus dargestellt.
Sperrung aufheben 3. Um Konturen, die gegen automatische, an der Maschine än-
derbare Microjoints gesperrt sind, wieder frei zu geben:
>Technologie >Prozessoptimierung >Microjoint entsperren
wählen.
4. Gesperrte Konturen/Verschneidungen nacheinander anklicken.
5. Abschließend Ende wählen.

Microjoints löschen

Voraussetzung
• Ein bearbeitetes Rohr ist geladen, das Microjoints enthält.

1. >Technologie >Prozessoptimierung >Microjoint löschen wäh-


len.
2. Anwendungsbereich wählen.
3. OK wählen.
4. Je nach Anwendungsbereich Konturen/Verschneidungen, de-
ren Microjoints gelöscht werden sollen, anklicken oder mit der
Maus einrahmen.
5. Abschließend Ende wählen.

4-54 Bearbeitungen optimieren 2010-03-19 S152DE


10.2 Abfall zerschneiden

Innenkonturen können in TruTops als Abfall zerschnitten werden.


Damit können Kollisionen durch sich aufstellende Teile vermieden
werden.

Hinweis
Beim automatischen und manuellen Abfallzerschneiden wird die
Anfahrfahne der zerschnittenen Kontur nicht versetzt. Die Anfahr-
fahnen der zerschnittenen Konturen müssen überprüft und falls
notwendig versetzt werden.

Parameter zum Zerschneiden der Abfälle


festlegen

1. >Technologie >Prozessoptimierung >Abfall zerschneiden -


Parameter... wählen.
Die Maske "Parameter für Abfall zerschneiden" wird einge-
blendet.

Die in der Maske eingetragenen Parameter sind von TRUMPF


empfohlene Werte aus dem anstehenden Regelwerk. Sie las-
sen sich hier temporär ändern. Die Änderungen gehen verlo-
ren, sobald ein neues Regelwerk gewählt wird. (Parameter
dauerhaft ändern (siehe Kapitel "Grundlegende Daten einstel-
len").)
2. Konturart "Offen" wählen.
Die Konturgröße für das Zerschneiden der Abfälle wird aus
dem anstehenden Regelwerk ausgelesen. (Je nach Regelwerk
bedeutet "offene Kontur" kleine, mittlere oder große Kontur.)
oder
¾ Konturart "Klein", "Mittel" oder "Groß" ankreuzen.
3. Um die Ecken zu behandeln: "Ecken runden wie Regelwerk
vorgibt" ankreuzen.
Die Ecken werden je nach den Vorgaben aus dem aktuellen
Regelwerk behandelt.
4. Gegebenenfalls "Verbleibender Steg" eingeben.
Dieser Wert ergibt die Breite des verbleibenden Steges
(Pos. 1, (siehe "Fig. 45220", S. 4-56)) zwischen dem Ende des
Abfallschnitts und der Kontur (Pos. 2).

(Ein "verbleibender Steg" von 0 entspricht dem 1.4-fachen


Schnittspalt, so dass kein Steg stehen bleibt.)

S152DE 2010-03-19 Bearbeitungen optimieren 4-55


1 (Optionaler) verbleibender Steg zwischen dem Ab- 2 Kontur, deren Abfall zerschnitten wird
fallschnitt und der Kontur
(Optionaler) verbleibender Steg beim Zerschneiden von Abfall Fig. 45220

5. "Maximale Länge" für das Gitterraster eingeben.


Die Kantenlänge der Abfallquadrate beim automatischen Zer-
schneiden wird kleiner als die eingegebene maximale Länge.
6. "Länge" und "Winkel" für die Anfahrfahnen der Abfallschnitte
eingeben:
– "Länge" = Strecke zwischen dem Einstechpunkt für den
Abfallschnitt und der Kontur, deren Abfall zerschnitten wird
(2).
– "Winkel" = Winkel der Anfahrfahne in Bezug auf den Ab-
fallschnitt.

4-56 Bearbeitungen optimieren 2010-03-19 S152DE


1 "Länge", d. h. Strecke zwischen 2 Kontur, deren Abfall zerschnitten α Winkel der Anfahrfahne in Bezug
dem Einstechpunkt und der wird auf den Abfallschnitt
Kontur (links mit, rechts ohne
Winkel)
Länge und Winkel für das Anfahren beim Zerschneiden von Abfall Fig. 45219

7. OK wählen.
Beim automatischen oder manuellen Zerschneiden von Abfällen
werden die eingestellten Parameter angewendet.

Abfall automatisch zerschneiden

Voraussetzung
• Die Parameter zum Zerschneiden der Abfälle sind festgelegt
(siehe oben).

1. Bearbeitetes oder unbearbeitetes Rohr öffnen.


2. >Technologie >Prozessoptimierung >Abfall automatisch zer-
schneiden wählen.
3. Kontur/Verschneidung, die zerschnitten werden soll, anklicken.
Der Abfall wird (wie in den eingestellten Parametern vorgegeben)
automatisch zerschnitten.

S152DE 2010-03-19 Bearbeitungen optimieren 4-57


Abfall manuell zerschneiden

Voraussetzung
• Die Parameter zum Zerschneiden der Abfälle sind festgelegt
(siehe oben).

1. Bearbeitetes oder unbearbeitetes Rohr öffnen.


2. >Technologie >Prozessoptimierung >Abfall manuell zer-
schneiden wählen.
3. Entweder
¾ "Gerade" wählen.
¾ Kontur/Verschneidung, die zerschnitten werden soll, ankli-
cken.
¾ Mit der Wheel-Maus die Gerade in beliebige Schneidposi-
tion drehen.
¾ Den Anweisungen in der Kommandozeile folgen.
oder
¾ Um mehrere, beliebig verlaufende, aneinanderhängende
Schnitte zu programmieren: "Polygon" wählen.
¾ Den Anweisungen in der Kommandozeile folgen.
4. Abschließend Ende wählen.

Programmiertes Zerschneiden von Abfall


löschen

Voraussetzung
• Ein bearbeitetes Rohr, in dem das Zerschneiden von Abfall
programmiert ist, ist geladen.

1. >Technologie >Prozessoptimierung >Abfall zerschnei-


den-löschen wählen.
2. Anwendungsbereich wählen:
– Um eine einzelne Zerschneidelinie zu löschen: >Objekt
wählen.
– Um das Zerschneiden des Abfalls an einer Kontur zu lö-
schen: >Kontur wählen.
– Um das Zerschneiden von Abfällen auf dem gesamten
Rohr zu löschen: >Rohr wählen.
3. Abschließend Ende wählen.

4-58 Bearbeitungen optimieren 2010-03-19 S152DE


10.3 Eckenbehandlung

Ecken runden

Gerundete Ecken werden nicht scharfkantig, sondern mit einem


Rundungsradius geschnitten.

1 Maximaler Rundungsradius 4 Maximale Abweichung


2 Minimaler Rundungsradius 5 Toleranzbereich, in dem die
Rundung liegen darf
3 Minimale Abweichung
Runden Fig. 4750

Loopings fahren
Looping "Rund" Der Schneidkopf fährt geradlinig aus einer Ecke heraus, dreht eine
Schleife und fährt wieder geradlinig in die zweite Hälfte der Ecke
hinein.

Looping, rund Fig. 21864

S152DE 2010-03-19 Bearbeitungen optimieren 4-59


Looping "Winkelhalbierende" Der Schneidkopf fährt abgewinkelt aus der ersten Hälfte einer
Ecke heraus, kehrt um und fährt in die zweite Hälfte der Ecke hin-
ein.

Looping, Winkelhalbierende Fig. 22250

Looping, Parameter • Rund:


– Länge = Abstand der Ecke vom äußersten Punkt des Loo-
pings.
• Winkelhalbierende:
– Länge = Strecke, die der Schneidkopf aus der Ecke he-
rausfährt.

Eckenbehandlung neu erstellen

TruTops bezieht die Information, wie Ecken bearbeitet werden sol-


len, aus dem Regelwerk (siehe >Extras >Daten ändern... >Regel-
werk).
In den Regelwerken hat entweder "Ecken runden" oder "Loopings
fahren" Vorrang. Die Eckenbehandlung (auch an offenen Kontu-
ren) lässt sich interaktiv ändern, löschen oder (wenn noch keine
vorhanden ist) neu erstellen.

Je nach Anwendungsbereich kann die Eckenbehandlung nach


festgelegten Kriterien gefiltert werden:
• Eckenbehandlung auf Ecken innerhalb eines bestimmten
Winkelbereichs beschränken.
• Die Strecke vor bzw. nach einer Ecke auf ein bestimmtes Maß
begrenzen: Wenn die freie Strecke vor bzw. nach einer Ecke
zu kurz oder zu lang ist, wird die Ecke nicht behandelt. Da-
durch lässt sich z. B. vermeiden, dass die Eckenbehandlung
zu nahe gelegene Elemente der Kontur beeinträchtigt.
• Eckenbehandlung auf Innen- bzw. Außenecken beschränken.

4-60 Bearbeitungen optimieren 2010-03-19 S152DE


Voraussetzungen
• Ein bearbeitetes Rohr ist geladen.
• Das Rohr enthält Ecken ohne Eckenbehandlung (eine bereits
vorhandene Eckenbehandlung muss vorher gelöscht werden).

Art der Eckenbehandlung 1. >Technologie >Prozessoptimierung >Eckenbehandlung


wählen erstellen wählen.
Die Maske "Eckenbehandlung" wird eingeblendet.
2. Entweder
¾ Um Ecken mit Rundungen zu erstellen: "Rundung" wählen.
¾ Minimalen und maximalen "Radius" für die Rundungen
eingeben.
oder
¾ Um Ecken mit Loopings zu erstellen: "Looping" wählen.
¾ "Rund" oder "Winkelhalbierende" wählen und die folgen-
den Parameter eingeben:
– Bei "Rund": Länge = Abstand der Ecke vom äußersten
Punkt des Loopings.
– Bei "Winkelhalbierende": Länge = Strecke, die der
Schneidkopf aus der Ecke herausfährt.
3. "Neue Eckenbehandlung erstellen" wählen.
4. Unter "Anwenden auf" Anwendungsbereich wählen:
– Um die Eckenbehandlung auf eine einzelne Ecke zu be-
ziehen: "Objekt" wählen.
– Um die Eckenbehandlung auf alle Ecken einer Kontur zu
beziehen: "Kontur" wählen.
– Um die Eckenbehandlung auf alle Ecken zu beziehen: "Al-
les" wählen.

Auswahlfilter setzen Hinweis


Bei den Anwendungsbereichen "Kontur" und "Alles" ist es
möglich, einen Auswahlfilter zu setzen und die Eckenbehand-
lung nur unter definierten Bedingungen durchzuführen.
5. Erweitert... wählen.
Die Maske "Anwenden auf" wird eingeblendet.
6. Um den Winkelbereich der Ecken zu beschränken: "Ecken-
winkel" wählen und Eckenwinkel eingeben.
Die Eckenbehandlung wird nur auf jene Ecken angewandt, die
zwischen den eingegebenen Eckenwinkeln liegen.
7. Um die zulässige Strecke vor der Ecke festzulegen: "Länge
Element vor Ecke" wählen. Minimale und maximale Strecke
vor der Ecke, die behandelt werden darf, eingeben.
Die minimale Strecke vermeidet, dass die Eckenbehandlung
zu nahe gelegene Elemente der Kontur beeinträchtigt.

Wenn die freie Strecke vor der Ecke zu kurz oder zu lang ist,
wird die Ecke nicht behandelt.
8. Um die zulässige Strecke nach der Ecke festzulegen: "Länge
Element nach Ecke"wählen. Minimale und maximale Strecke
nach der Ecke, die behandelt werden darf, eingeben.

S152DE 2010-03-19 Bearbeitungen optimieren 4-61


Wenn die freie Strecke nach der Ecke zu kurz oder zu lang ist,
wird die Ecke nicht behandelt.
9. Um die Eckenbehandlung auf Innen- oder Außenecken zu be-
schränken: "Eckenauswahl" wählen. Auswahlfeld neben
"Eckenauswahl" mit ▼ öffnen und Auswahl treffen.

Hinweis
Mit Loopings können nur Außenecken behandelt werden.
10. Wenn alle Filterkriterien festgelegt sind: OK wählen.
Konturen für 11. Erneut OK wählen.
Eckenbehandlung wählen 12. Den Anweisungen in der Kommandozeile folgen.

Hinweis
Bei Anwendungsbereich "Objekt": Erst das erste Element der
Äquidistante, dann das zweite Element der Äquidistante ankli-
cken. (Es genügt nicht, die Kontur anzuklicken, an der sich das
Objekt befindet.)
13. Abschließend Ende wählen.

Vorhandene Eckenbehandlung ändern

Die Parameter einer Eckenart (Radius, Länge) oder die Eckenart


selbst (Rundung, Looping) kann hier geändert werden.

Voraussetzungen
• Ein bearbeitetes Rohr ist geladen.
• Das Rohr enthält Eckenbehandlungen.

Hinweis
Wenn die Eckenart selbst geändert werden soll (z. B. Looping statt
Rundung), muss zunächst die gerundete Ecke als "vorhandene
Eckenbehandlung" gelöscht und anschließend ein Looping als
"neue Eckenbehandlung" erstellt werden.

"Eckenbehandlung" 1. >Technologie >Prozessoptimierung >Eckenbehandlung


einblenden erstellen wählen.
Die Maske "Eckenbehandlung" wird eingeblendet.
Parameter einer Eckenart 2. Entweder
ändern ¾ Um den Radius von Ecken mit Rundungen zu ändern:
"Rundung" wählen.
¾ (Neuen) minimalen und maximalen "Radius" für die Run-
dungen eingeben.
oder
¾ Um die Länge von Ecken mit Loopings zu ändern: "Loo-
ping" wählen.

4-62 Bearbeitungen optimieren 2010-03-19 S152DE


¾ "Rund" oder "Winkelhalbierende" wählen und die folgen-
den Parameter ändern:
– Bei "Rund": Länge = Abstand der Ecke vom äußersten
Punkt des Loopings.
– Bei "Winkelhalbierende": Länge = Strecke, die der
Schneidkopf aus der Ecke herausfährt.
3. "Vorhandene Eckenbehandlung ändern" wählen.
Vorhandene 4. Um z. B. an einer gerundeten Ecke ein Looping zu fahren:
Eckenbehandlungen löschen "Vorhandene Eckenbehandlungen löschen" wählen.
5. Auswahlfeld mit ▼ öffnen.
6. Vorhandene Eckenbehandlungen wählen, die gelöscht werden
sollen:
– Alle gleichen vorhandenen Eckenbehandlungen auf einem
Rohr löschen: Gleiche löschen wählen.
– Alle vorhandenen Eckenbehandlungen auf einem Rohr lö-
schen: Alle löschen wählen.
Anwendungsbereich wählen 7. Unter "Anwenden auf" Anwendungsbereich wählen:
– Um die Eckenart einer einzelnen Ecke zu ändern: "Objekt"
wählen.
– Um die Eckenart aller Ecken einer Kontur zu ändern:
"Kontur" wählen.
– Um die Eckenart aller Ecken zu ändern: "Alles" wählen.
8. Gegebenenfalls Auswahlfilter setzen (siehe Abschnitt "Ecken-
behandlung neu erstellen").
Konturen für 9. OK wählen.
Eckenbehandlung wählen 10. Den Anweisungen in der Kommandozeile folgen.

Hinweis
Bei Anwendungsbereich "Objekt": Erst das erste Element der
Äquidistante, dann das zweite Element der Äquidistante ankli-
cken. (Es genügt nicht, die Kontur anzuklicken, an der sich das
Objekt befindet.)
11. Abschließend Ende wählen.

Eckenbehandlung löschen

Voraussetzungen
• Ein bearbeitetes Rohr ist geladen.
• Das Rohr enthält Eckenbehandlungen.

1. >Technologie >Prozessoptimierung >Eckenbehandlung lö-


schen wählen.
Die Maske "Eckenbehandlung löschen" wird eingeblendet.
2. Eckenart wählen, die gelöscht werden soll.
3. Anwendungsbereich wählen:

S152DE 2010-03-19 Bearbeitungen optimieren 4-63


Um die Eckenbehandlung einer einzelnen Ecke zu lö-

schen: Objekt wählen.
– Um die Eckenbehandlung aller Ecken einer Kontur zu lö-
schen: Kontur wählen.
– Um die Eckenbehandlung aller Ecken zu löschen: Alles
wählen.
4. OK wählen.
5. Den Anweisungen in der Kommandozeile folgen.

4-64 Bearbeitungen optimieren 2010-03-19 S152DE


10.4 Ebenenlage und Mittigkeit von
Rechteckrohren messen (Messzyklus
TC_TUBE_YMEAS)

Hinweis
Der Messzyklus TC_TUBE_YMEAS ist derzeit an der TruLa-
ser Tube 7000 und der TruLaser 3030 (L20) verfügbar.

Über den Messzyklus TC_TUBE_YMEAS kann die Ebenenlage


und Mittigkeit von Rechteckrohren gemessen werden. Mit dem
Zyklus kann die Messung gestartet, die Koordinatenverschiebung
gespeichert, aktiviert und gespiegelt werden.

Messprinzip

Ebenenmessung bei Um die horizontale Lage von Rohren mit einem Hüllkreis >30 mm
Hüllkreis >30 mm zu bestimmen, wird die Z-Position der Rohroberfläche in der Nähe
der Kanten gemessen. Auf Grundlage der Messungen wird die
A-Achse korrigiert.

Horizontale Lage des Rohrs bestimmen Fig. 55826

Mittelpunkt des Rohrs in Y

Startposition Fig. 55825

Um den Mittelpunkt des Rohrs in Y zu bestimmen, wird der Ab-


stand zwischen der aktuellen Y-Position und den beiden Kanten
gemessen. Auf Grundlage der beiden Messwerte wird die Y-Achse
zum Rohrmittelpunkt korrigiert.

S152DE 2010-03-19 Bearbeitungen optimieren 4-65


Kante des Rechteckrohrs detektieren Fig. 55827

Bei aktiver Abstandsregelung, die die Z-Position des Schneidkopfs


überwacht, fährt der Schneidkopf langsam von der Mitte nach au-
ßen. Sobald sich die Z-Achse senkt, wird die Bewegung angehal-
ten. Der Vorgang wird in die andere Richtung wiederholt.

Messzyklus TC_TUBE_YMEAS setzen,


aktivieren, spiegeln

Bereits gespeicherte Koordinatenverschiebungen können aktiviert


werden.
Bei einigen Anwendungen (z. B. Rohr-Durchsteckungen) kann es
sinnvoll sein, auf der Rohrgegenseite die gleiche Koordinatenver-
schiebung zu aktivieren. Hierfür muss die Koordinatenverschie-
bung gespiegelt werden.

Voraussetzung
• Das NC-Programm wird für eine TruLaser Tube 7000 oder ei-
ne TruLaser 3030 (L20) erstellt.

Hinweis
Pro Rohrseite wird ein Speicherplatz für die gemessene Koordina-
tenverschiebung verwendet. Wenn auf einer Rohrseite neu ge-
messen wird, wird eine bereits vorhandene Koordinatenverschie-
bung durch den neuen Wert überschrieben.

Maske "Messzyklus" öffnen 1. >Technologie >Prozessoptimierung >Messzyklus setzen wäh-


len.
Die Maske "Messzyklus TC_TUBE_YMEAS" wird eingeblen-
det.
Koordinatenverschiebung 2. Um die Koordinatenverschiebung neu zu ermitteln, am Spei-
neu ermitteln? cherplatz für die entsprechende Rohrseite abzulegen und zu
aktivieren: "Messen und Aktivieren (grün)" wählen.
3. Kontur anklicken, vor der die Koordinatenverschiebung ermit-
telt und gespeichert werden soll.
Der Messpunkt wird gesetzt (grünes Kreuz).

4-66 Bearbeitungen optimieren 2010-03-19 S152DE


Gespeicherte Verschiebung 4. Um eine bereits gespeicherte Koordinatenverschiebung zu
aktivieren? aktivieren: "nur Aktivieren (blau)" wählen.
5. Kontur anklicken, vor der die gespeicherte Koordinatenver-
schiebung aktiviert werden soll.
Die gespeicherte Koordinatenverschiebung wird aktiviert
(blaues Kreuz).

Koordinatenverschiebung Hinweis
spiegeln Messzyklen können nur auf die Rohrgegenseite gespiegelt
werden.
6. Um auf der Rohrgegenseite die gleiche Koordinatenverschie-
bung zu aktivieren: "Spiegeln (gelb)" wählen.
7. Kontur auf der Rohrgegenseite anklicken, vor der die Koordi-
natenverschiebung gespiegelt wiederholt werden soll.
Die gespeicherte Koordinatenverschiebung wird gespiegelt
(gelbes Kreuz).
Aktion beenden 8. Ende wählen.
Wenn mit dem Produktionsplan gearbeitet wird, kann festgelegt
werden, wann der Messzyklus ausgeführt werden soll (beim ersten
Teil einer Rohrstange nach dem Beladen (Standard) oder bei je-
dem Teil).

Hierzu muss der Parameter 3 des Zyklus TC_TUBE_YMEAS im


NC-Programm auf 1 (erstes Teil einer Rohrstange) bzw. 0 (jedes
Teil) gesetzt werden.

Beispiel TC_TUBE_YMEAS(2,3,0): Die Koordinatenverschiebung


wird ermittelt, in Speicherplatz 2 abgelegt und aktiviert. Der Mess-
zyklus wird bei jedem Teil ausgeführt.

Beschreibung Zyklus TC_TUBE_YMEAS siehe aktuelle "Pro-


grammieranleitung TruLaser Tube 7000".

NC-Programm editieren siehe (siehe "NC-Programm editieren und


drucken", S. 4-137).

Messzyklus TC_TUBE_YMEAS deaktivieren

Voraussetzungen
• Das NC-Programm wird für eine TruLaser Tube 7000 oder ei-
ne TruLaser 3030 (L20) erstellt.
• Ein Messzyklus ist gesetzt.

1. >Technologie >Prozessoptimierung >Messzyklus setzen wäh-


len.
Die Maske "Messzyklus TC_TUBE_YMEAS" wird eingeblen-
det.
2. Um einen gesetzten Messzyklus zu löschen:"Deaktivieren
(rot)" wählen.

S152DE 2010-03-19 Bearbeitungen optimieren 4-67


3. Messpunkt anklicken, der gelöscht werden soll.
Der gesetzte Messpunkt wird gelöscht (rotes Kreuz).
4. Ende wählen.

4-68 Bearbeitungen optimieren 2010-03-19 S152DE


11. Konturparameter, Konturgröße

11.1 Konturparameter anzeigen

Folgende Parameter können zusammen mit den entsprechenden


Werten aus dem verwendeten Regelwerk angezeigt werden:
• Konturgröße.
• Verwendetes Regelwerk.
• Flächeninhalt der Kontur, zugehöriger Wertebereich aus dem
Regelwerk.
• Durchmesser "d" eines gedachten Kreises mit dem Flächen-
inhalt der betreffenden Kontur.
• Wird mit Bahnkorrektur geschnitten?
• Wurden Programm-Microjoints am Ende der Kontur program-
miert? Wenn ja: Mit welcher Länge?
• Einstechart.
• Länge, Radius, Winkel und Art der Anfahrfahne (mit zugehöri-
gem Wertebereich aus dem Regelwerk).
• Länge, Radius und Winkel der Wegfahrfahne (mit zugehörigem
Wertebereich aus dem Regelwerk).

Voraussetzung
• Ein bearbeitetes Rohr ist geladen.

1. >Technologie >Konturparameter >Anzeigen wählen.


2. Kontur anklicken, deren Konturparameter angezeigt werden
sollen.
Die Maske "Konturparameter anzeigen" wird eingeblendet.
3. Gegebenenfalls in "An-Wegfahrparameter" wechseln.
4. Um die Anzeige zu beenden: OK wählen.

11.2 Konturparameter übernehmen

Die Konturparameter einer Kontur oder einer Verschneidung (z. B.


die Werte aus dem Regelwerk) können auf andere Konturen oder
Verschneidungen übertragen werden.

Voraussetzung
• Ein bearbeitetes Rohr ist geladen.

1. >Technologie >Konturparameter >Übernehmen... wählen.


2. Kontur oder Verschneidung anklicken, dessen Konturparame-
ter übernommen werden sollen.

S152DE 2010-03-19 Konturparameter, Konturgröße 4-69


Die Maske "Konturparameter übernehmen" wird eingeblendet.
3. "Anwenden auf" mit ▼ öffnen.
4. Anwendungsbereich wählen:
– Um die Konturparameter auf eine einzelne Kontur oder ei-
ne einzelne Verschneidung zu übertragen: Kontur wählen.
– Um die Konturparameter auf alle gleichen Konturen oder
Verschneidungen zu übertragen: Alle gleichen Konturen im
Teil wählen.
– Um die Konturparameter auf alle Konturen oder Ver-
schneidungen mit der gleichen Konturgröße zu übertragen:
Alle Konturen mit gleicher Konturgröße im Teil wählen.
– Um die Konturparameter auf alle Konturen oder Ver-
schneidungen zu übertragen: Alle Konturen im Teil wählen.
5. OK wählen.
6. Je nach Anwendungsbereich Konturen/Verschneidungen, auf
die die Konturparameter übertragen werden sollen, anklicken
oder mit der Maus einrahmen.
Die betroffenen Konturen werden kurzzeitig gelb dargestellt.
7. Abschließend Ende wählen.

4-70 Konturparameter, Konturgröße 2010-03-19 S152DE


11.3 Konturgröße

Konturgröße: Die Konturgröße von gezeichneten Konturen und Verschneidun-


Einflussfaktoren gen wird einerseits abhängig von der Konturfläche berechnet (sie-
he Kapitel "Grundlegende Daten einstellen, Abschnitt "Regelwer-
ke", "Allgemein 1").
Um sicherzustellen, dass die gegenüberliegende Rohrseite nicht
beschädigt wird, werden zusätzlich Material und Rohrgeometrie
berücksichtigt. So wird z. B. bei kleinen Rohrdurchmessern "mitt-
lere Kontur" anstelle von "großer Kontur" verwendet.

Einflussmöglichkeiten auf Konturgröße


• Ermittelte Konturgröße ändern (siehe nachfolgende Abschnit-
te).
• Geometrie- und materialabhängige Konturgrößenberechnung
ausschalten (siehe "Geometrie- und materialabhängige Be-
rechnung der Konturgröße ausschalten", S. 4-74).

"Normale" Konturgröße ändern

Die Konturgröße von gezeichneten Konturen und Verschneidun-


gen wird einerseits abhängig von der Konturfläche berechnet (sie-
he Kapitel "Grundlegende Daten einstellen, Abschnitt "Regelwer-
ke", "Allgemein 1").
Um sicherzustellen, dass die gegenüberliegende Rohrseite nicht
beschädigt wird, werden zusätzlich Material und Rohrgeometrie
berücksichtigt. So wird z. B. bei kleinen Rohrdurchmessern "mitt-
lere Kontur" anstelle von "großer Kontur" verwendet.

Einflussmöglichkeiten auf Konturgröße


• Ermittelte Konturgröße ändern (siehe nachfolgende Abschnit-
te).
• Geometrie- und materialabhängige Konturgrößenberechnung
ausschalten (siehe "Geometrie- und materialabhängige Be-
rechnung der Konturgröße ausschalten", S. 4-74).

Beim Ändern der Konturgröße können folgende Einstellungen ge-


wählt werden:
• Konturgröße ändern, so dass die Kontur mit den Technologie-
daten der neuen Konturgröße bearbeitet wird. Manuelle Ände-
rungen (z. B. an der Form der Anfahrfahne) bleiben erhalten.
• Konturgröße ändern und die Parameter der neuen Konturgrö-
ße übernehmen. Manuelle Änderungen beim Einstechen und
an der Form der An- und Wegfahrfahne werden verworfen und
auf die Vorgaben aus dem Regelwerk für die neue Konturgrö-
ße zurückgesetzt.

S152DE 2010-03-19 Konturparameter, Konturgröße 4-71


Voraussetzungen
• Ein bearbeitetes Rohr ist geladen.
• Das Rohr enthält gezeichnete Konturen und/oder Verschnei-
dungen, die nicht über Kanten verlaufen.

1. >Technologie >Konturparameter >Konturgröße setzen... wäh-


len.
2. Kontur oder Verschneidung anklicken, deren Konturgröße ge-
ändert werden soll.
Die Maske "Konturgröße ändern" wird eingeblendet.
3. "Konturgröße" mit ▼ öffnen.
4. Gewünschte neue Konturgröße wählen.

Hinweis
Konturen mit der (neuen) Konturgröße Zu klein werden bei
Standardeinstellung nicht geschnitten, sondern gekennzeich-
net. Standardkonturen, wie Kreise oder Rechtecke, werden
zusätzlich in der Mitte gekörnt. (Standardeinstellung für nicht
bearbeitbare Konturen siehe >Extras >Daten ändern... >Re-
gelwerk >Daten, Seite 2 der Maske "Allgemein 2").
5. "Anwenden auf" mit ▼ öffnen.
6. Anwendungsbereich wählen:
– Um die Konturgröße einer einzelnen Kontur/einer einzel-
nen Verschneidung zu ändern: Kontur wählen.
– Um die Konturgröße aller gleichen Kontu-
ren/Verschneidungen zu ändern: Alle gleichen Konturen im
Teil wählen.
– Um die Konturgröße aller Konturen/Verschneidungen mit
der gleichen Konturgröße zu ändern: Alle Konturen mit
gleicher Konturgröße im Teil wählen.
– Um die Konturgröße aller Konturen/Verschneidungen zu
ändern: Alle Konturen im Teil wählen.
7. Gegebenenfalls "Regelwerksparameter übernehmen" ankreu-
zen.
Manuelle Änderungen an den Konturparametern (z. B. geän-
derte Einstechart, aktivierte An- und Wegfahrfahne …) werden
verworfen und auf die Vorgaben aus dem Regelwerk für die
neue Konturgröße zurückgesetzt.
8. OK wählen.
9. Je nach Anwendungsbereich Konturen/Verschneidungen, de-
ren Konturgröße (und gegebenenfalls Konturparameter) auf
den (gleichen) Wert gesetzt werden sollen, anklicken oder mit
der Maus einrahmen.
Die betroffenen Konturen/Verschneidungen werden kurzzeitig
gelb dargestellt.
10. Abschließend Ende wählen.

4-72 Konturparameter, Konturgröße 2010-03-19 S152DE


Konturgröße innerhalb einer Kontur
umschalten

Voraussetzung
• Ein bearbeitetes Rohr ist geladen.

Konturgröße umschalten 1. >Technologie >Konturparameter >Konturgröße umschalten...


wählen.
2. Ersten Punkt auf der Kontur anklicken, ab dem die Konturgrö-
ße umgeschaltet werden soll (in Bearbeitungsrichtung).
Die Maske "Kontur umschalten" wird eingeblendet.
3. Neue Konturgröße wählen.
4. OK wählen.
5. Zweiten Punkt auf der Kontur anklicken, ab dem die Kontur-
größe umgeschaltet werden soll (in Bearbeitungsrichtung).
Die Kontur zwischen diesen beiden Punkten wird auf die ge-
wünschte Größe gesetzt. Die Konturen vorher und nachher
behalten ihre ursprüngliche Konturgröße. Die Umschaltung
wird durch Pfeile in cyan dargestellt. Die Richtung der Pfeile
zeigt die Umschaltrichtung an. Die Größe der Pfeile symboli-
siert die Konturgröße vor und nach der Umschaltung.
6. Abschließend Ende wählen.
Umschaltung löschen 7. >Technologie >Konturparameter >Konturgrößenumschaltung
löschen wählen.
8. Anwendungsbereich wählen.
9. Kontur anklicken, deren Konturumschaltung(en) gelöscht wer-
den sollen.
10. Abschließend Ende wählen.

Konturgröße an Kanten ändern

Wenn Konturen über Kantenradien verlaufen, wird vor und nach


den Kantenradien automatisch auf eine speziell berechnete Kon-
turgröße gewechselt (über den Kantenradius darf nicht zu schnell
geschnitten werden).
Die Konturgröße, auf die TruTops automatisch wechselt, kann ge-
ändert werden.

Voraussetzung
• Ein bearbeitetes Rohr ist geladen.

S152DE 2010-03-19 Konturparameter, Konturgröße 4-73


1 Konturgröße über Kanten 2 "Normale" Konturgröße
Konturgröße über Kanten Fig. 42507

1. Bearbeitetes Rohr laden, das gezeichnete Konturen und/oder


Verschneidungen enthält, die über Kantenradien verlaufen
(siehe "Dateien öffnen und bearbeiten", S. 4-17).
2. >Technologie >Konturparameter >Konturgröße an Kanten än-
dern... wählen.
Die Maske "Konturgröße an Kanten" wird eingeblendet.

Hinweis
Die Konturgröße "Automatisch" ist die von TruTops zugeord-
nete Konturgröße.
3. Unter "Konturgröße an Kanten" gewünschte Konturgröße
wählen.
4. Gegebenenfalls Anwendungsbereich ändern.
5. OK wählen.
6. Je nach Anwendungsbereich Konturen/Verschneidungen an-
klicken, deren Konturgröße geändert werden sollen.
7. Abschließend Ende wählen.

Geometrie- und materialabhängige


Berechnung der Konturgröße ausschalten

Die Konturgröße wird geometrieabhängig berechnet, um die


Rohrgegenseite nicht zu beeinträchtigen. Diese geometrieabhän-
gige Konturgrößenberechnung kann ausgeschaltet werden, so
dass z. B. "große Kontur" geschnitten werden kann, obwohl "kleine
Kontur" vorgegeben wird.

Hinweis
Wenn Sie die geometrieabhängige Konturgrößenberechnung aus-
schalten, liegt der Schutz der Rohrgegenseite in Ihrer Verantwor-
tung.

4-74 Konturparameter, Konturgröße 2010-03-19 S152DE


¾ Um die geometrieabhängige Konturgrößenberechnung auszu-
schalten: Wert der Variable "T4_KonturFormel_Disable" im öf-
fentlichen Maschinenregelwerk (siehe Kapitel "Grundlegende
Daten einstellen") auf 1 setzen.

Konturgröße an Kanten hervorheben

Voraussetzungen
• Ein bearbeitetes Rohr mit Kanten ist geladen (z. B. Rechteck-
rohr).
• Über die Kanten verlaufen gezeichnete Konturen oder Ver-
schneidungen.

1. >Technologie >Konturparameter >Konturgröße an Kanten


hervorheben... wählen.
Die Maske "Kontur mit Konturgröße an Kanten markieren" wird
eingeblendet.
2. Konturgröße wählen, die angezeigt werden soll.
3. OK wählen.
Bis zum nächsten Bildschirmaufbau werden alle Konturen mit der
gewählten Konturgröße magenta dargestellt.

S152DE 2010-03-19 Konturparameter, Konturgröße 4-75


12. Mit hoher Genauigkeit schneiden
(Bahnkorrektur)

Bahnkorrektur Wenn eine hohe Genauigkeit benötigt wird, kann eine Kontur oder
Verschneidung mit Bahnkorrektur geschnitten werden.
Wenn Konturen mit Bahnkorrektur geschnitten werden, wird im
NC-Text keine Äquidistante ausgegeben, sondern die Kontur bzw.
Verschneidung selbst. An der Maschine gibt der Bediener den
Wert für die Bahnkorrektur ein.
Die Bahnkorrektur entspricht dem Schnittspalt. Der Bediener er-
mittelt den Schnittspalt an einer geschnittenen Kontur oder Ver-
schneidung.

12.1 Bahnkorrektur programmieren

Voraussetzung
• Ein bearbeitetes Rohr ist geladen.

1. >Technologie >Werkzeugbahn >Bahnkorrektur setzen wählen.


2. Anwendungsbereich wählen:
– Um eine einzelne Kontur/Verschneidung mit Bahnkorrektur
zu schneiden: Kontur wählen.
– Um alle gleichen Konturen/Verschneidungen mit Bahnkor-
rektur zu schneiden: Gleiche Konturen im Teil wählen.
– Um alle Konturen/Verschneidungen mit der gleichen Kon-
turgröße mit Bahnkorrektur zu schneiden: Konturen mit
gleicher Konturgröße im Teil wählen.
– Um alle Konturen/Verschneidungen im Teil mit Bahnkor-
rektur zu schneiden: Alle Konturen im Teil wählen.
3. Je nach Anwendungsbereich Konturen/Verschneidungen, die
mit Bahnkorrektur geschnitten werden sollen, anklicken oder
mit der Maus einrahmen.
Die betroffenen Konturen/Verschneidungen werden kurzzeitig
gelb dargestellt.
4. Abschließend Ende wählen.

4-76 Mit hoher Genauigkeit schneiden (Bahnkorrektur) 2010-03-19 S152DE


13. NC-Zyklen

13.1 NC-Zyklen einfügen und löschen

In die Bearbeitung eines Rohrs können NC-Zyklen eingefügt wer-


den. NC-Zyklen bestehen in der Regel aus einem Maschinenbe-
fehl, der beim Erzeugen des NC-Programms als Zeile im
NC-Programm ausgegeben wird.
Bestimmte NC-Zyklen sind in TruTops bereits standardmäßig ent-
halten. Sie können jedoch auch selbst geschrieben werden. (Über-
sicht über alle NC-Funktionen siehe aktuelle Programmieranleitung
zur Maschine.)

Anwendungsbeispiele für • Bearbeitungsgeschwindigkeit reduzieren.


"NC-Zyklen"
• Innerhalb einer Kontur von einer Konturgröße auf eine andere
umschalten (Technologietabellenwechsel).
• Fertigteilunterstützungen der TruLaser Tube 5000 mit
PRS 3001/6001 heben und senken, ...

Einmalig verwendeter "Text" NC-Zyklen, die nur einmalig verwendet werden sollen, können di-
rekt bei der Bearbeitung eines Rohrs eingefügt werden (siehe
nachfolgenden Abschnitt "Text einfügen").

Häufig verwendete NC-Zyklen, die oft verwendet werden sollen, können in der Daten-
"NC-Zyklen" verwaltung erstellt (siehe Kapitel "Grundlegende Daten einstellen")
und bei der Bearbeitung der Rohre beliebig oft eingefügt werden
(siehe nachfolgenden Abschnitt "NC-Zyklus einfügen").

Für Rohrschneidmaschinen mit Siemens-Steuerung enthält die


Datenbank von TruTops Tube standardmäßig bereits folgende
NC-Zyklen:
• Alle Rohrschneidmaschinen mit Siemens-Steuerung:
– NC-Zyklen, um die Konturgröße zu wechseln: -> kleine
Kontur, -> mittlere Kontur, -> grosse Kontur.
– NC-Zyklen, um die Abstandsregelung ein- oder auszu-
schalten: -> HR on, -> HR off.
– NC-Zyklen, um unnötiges Zurückdrehen der Rundachse
um 360 ° zu vermeiden: -> TC_MODULO.
• TruLaser Tube 5000 mit PRS 2000/3000 zusätzlich:
– NC-Zyklen, um gesetzte Brücken zu schließen und zu öff-
nen: -> Bridge... (Brücken (siehe "Brücken (TruLaser Tu-
be 5000 mit PRS 2000/3000)", S. 4-83).
• TruLaser Tube 5000 mit PRS 3001/6001 zusätzlich:
– NC-Zyklen, um die Fertigteilunterstützungen zu heben und
zu senken: SUPPORT... up, SUPPORT all down (Fertig-
teilunterstützungen (siehe "Fertigteilunterstützungen (Tru-
Laser Tube 7000, TruLaser Tube 5000 mit
PRS 3001/6001)", S. 4-89).

S152DE 2010-03-19 NC-Zyklen 4-77


"Text" einfügen

NC-Zyklen, die nur einmalig verwendet werden sollen, können di-


rekt bei der Bearbeitung eines Rohrs eingefügt werden.

Voraussetzung
• Ein bearbeitetes Rohr ist geladen.

1. >Technologie >NC-Zyklen >Text eingeben wählen.


Die Maske "Schaltfunktion: Beliebiger Text" wird eingeblendet.

Hinweis
Der eingegebene Text wird beim Erzeugen des
NC-Programms an der gewählten Stelle eingefügt, muss also
von der Steuerung der Maschine "verstanden" werden. Daher
nur zulässige NC-Sätze oder Kommentare eingeben. (Über-
sicht über alle NC-Funktionen siehe aktuelle Programmieran-
leitung zur Maschine.)
2. Text eingeben.
Der Text bleibt erhalten, bis ein neuer Text eingeben wird.
3. Um den Text vor bzw. nach dem NC-Satz einzufügen, der die
gepickte Kontur definiert: Einfügeposition "Vor Kontur" bzw.
"Nach Kontur" wählen.
oder
¾ Um den Text am Pickpunkt einzufügen: Einfügeposition
"Pickpunkt (auf Kontur)" wählen.
Der NC-Satz, der die gepickte Kontur definiert, wird in zwei
"Hälften" aufgeteilt und der Text dazwischen eingefügt.
4. OK wählen.
5. Kontur anklicken.
Der eingegebene Text wird dargestellt.
6. Abschließend Ende wählen.

NC-Zyklus einfügen

Voraussetzung
• Ein bearbeitetes Rohr ist geladen.

1. Wenn ein eigener NC-Zyklus verwendet werden soll: Unter


>Extras >Daten ändern..., NC-Ausgabe, Beliebige Zyklen
erstellen (siehe Kapitel "Grundlegende Daten einstellen").
2. >Technologie >NC-Zyklen >Zyklus einfügen wählen.
Die Maske "Schaltfunktion: Beliebiger Zyklus" wird eingeblen-
det.
3. Auswahlfeld "Zyklusnamen" mit ▼ öffnen.

4-78 NC-Zyklen 2010-03-19 S152DE


Die Auswahl aller NC-Zyklen wird eingeblendet. Sie enthält alle
NC-Zyklen, die TRUMPF bei Maschinen mit Sie-
mens-Steuerung mitliefert, und alle NC-Zyklen, die unter >Ex-
tras >Daten ändern..., NC-Ausgabe, Beliebige Zyklen für die
anstehende Maschine selbst erstellt wurden.
4. Zyklusnamen wählen.
Der Zyklus-Text wird angezeigt.
5. Um den NC-Zyklus vor bzw. nach dem NC-Satz einzufügen,
der die gepickte Kontur definiert: Einfügeposition "Vor Kontur"
bzw. "Nach Kontur" wählen.
oder
¾ Um den NC-Zyklus am Pickpunkt einzufügen: Einfügeposi-
tion "Pickpunkt (auf Kontur)" wählen.
Der NC-Satz, der die gepickte Kontur definiert, wird in zwei
"Hälften" aufgeteilt und der Text dazwischen eingefügt.
6. OK wählen.
7. Kontur anklicken, an der der NC-Zyklus gesetzt werden soll.
8. Bei Einfügeposition "Vor Kontur" bzw. "Nach Kontur": Zweites
Mal klicken, um den Namen des NC-Zyklus auf dem Rohr ein-
zufügen. (Die Position des Namens auf dem Rohr spielt hierbei
keine Rolle.)
Der Zyklusname wird dargestellt. Beim Erzeugen des
NC-Programms wird der gewählte NC-Zyklus an der entspre-
chenden Stelle eingefügt.
9. Abschließend Ende wählen.

NC-Zyklus löschen

Voraussetzung
• Ein bearbeitetes Rohr, das NC-Zyklen enthält, ist geladen.

1. >Technologie >NC-Zyklen >Löschen wählen.


2. Anwendungsbereich wählen:
– Um einen einzelnen NC-Zyklus zu löschen: >Objekt wäh-
len.
– Um die NC-Zyklen an einer einzelnen Kontur in allen glei-
chen Teilen zu löschen: >Kontur wählen.
– Um alle NC-Zyklen auf dem Rohr zu löschen: >Rohr wäh-
len.
Die Maske "Beliebigen Zyklus löschen" wird eingeblendet.
3. Bei Anwendungsbereich "Objekt" und "Kontur": Nacheinander
alle NC-Zyklen, die gelöscht werden sollen, anklicken.
4. Abschließend Ende wählen.

S152DE 2010-03-19 NC-Zyklen 4-79


14. Manueller Trennschnitt, Konturen
freischneiden

In TruTops Tube können manuelle Schnitte auf einem Rohr erstellt


werden.

Anwendungsbeispiele:
• Konturen, die nicht sicher fallen, freischneiden.
• Trennschnitte auf bearbeiteten Rohren erstellen.

1 Manueller Schnitt auf einem bearbeiteten Rohr


Fig. 57851

4-80 Manueller Trennschnitt, Konturen freischneiden 2010-03-19 S152DE


14.1 Manuellen Schnitt auf bearbeiteten
Rohren erstellen ("freischneiden")

Voraussetzung
• Ein bearbeitetes Rohr ist geladen.

Maske "Schnitt auf Rohr 1. >Technologie >Schnitt auf Rohr >Erstellen wählen.
erstellen" öffnen Die Maske "Schnitt auf Rohr erstellen" wird eingeblendet.

Die Methode "Manuell" ist voreingestellt. Automatische Schnit-


te auf dem Rohr sind in TruTops Tube nicht möglich.
Schnitt erstellen 2. Art des manuellen Schnitts wählen.
3. OK wählen.
4. Bei waagrechtem oder senkrechtem Trennschnitt: Anfangs-
und Endpunkt anklicken.
5. Bei polygonförmigen Trennschnitten:
– Anfangspunkt anklicken.
– Den Anweisungen in der Kommandozeile folgen.
Aktion beenden 6. Bei waagrechtem oder senkrechtem Trennschnitt: Ende wäh-
len.
7. Bei polygonförmigen Trennschnitten: OK wählen.

Bearbeitungsreihenfolge Hinweis
ändern Der manuelle Schnitt auf dem Rohr wird grundsätzlich zuletzt
bearbeitet. Die Bearbeitungsreihenfolge muss deshalb manuell
geändert werden.
8. Um die Bearbeitungsreihenfolge beliebig zu ändern:
– >Optimieren>Reihenfolge>Setzen ab wählen.
9. Objekt anklicken, ab dem die Bearbeitungsreihenfolge geän-
dert werden soll.
Das gewählte Objekt und alle davor bearbeiteten Objekte
werden gelb dargestellt.
10. Alle nachfolgenden Objekte in der Reihenfolge anklicken, in
der sie bearbeitet werden sollen.
11. Abschließend >Optimieren >Reihenfolge >Setzen bis Ende
wählen.

S152DE 2010-03-19 Manueller Trennschnitt, Konturen freischneiden 4-81


15. 3D-Simulation der Bearbeitung

15.1 Bearbeitung simulieren

Mit Hilfe der Simulation lassen sich die Bearbeitung (Einstechen,


Schneiden der Kontur...), die Positionierwege oder die Bearbei-
tungsreihenfolge kontrollieren.
Bei der Simulation der Rohr-Bearbeitung kann die Position des
Betrachters verändert werden. Ausgangsposition ist die Position
des Maschinenbedieners am Bedienpult.
Die Bearbeitung kann mit unterschiedlicher Geschwindigkeit simu-
liert werden. Weitere Funktionen wie Schritt vor/zurück, Weiter,
Stopp oder Pause ermöglichen zusätzlich die genaue Bearbei-
tungskontrolle.

Voraussetzung
• Ein bearbeitetes Rohr ist geladen.

Simulation starten 1. >Optimieren >Simulation >Start wählen.


oder
¾ >NC-Programm >Simulation >Start wählen.
Geschwindigkeit regeln 2. Symbolleiste "Simulation" einblenden (über >Ansicht >Sym-
bolleisten >Simulation).

Symbolleiste Simulation Fig. 45217

3. Schieberegler in die gewünschte Richtung schieben.


Schrittweise simulieren 4. <Strg> drücken.
5. Mit den Pfeiltasten → oder ← Simulation schrittweise vorwärts
oder rückwärts bewegen.
3D-Simulation drehen 6. Rad der Wheelmaus gedrückt halten.
7. Maus in die gewünschte Richtung bewegen.
3D-Simulation auf Sichtebene 8. <Alt> und Rad der Wheelmaus gedrückt halten.
drehen 9. Maus in die gewünschte Richtung bewegen.
3D-Simulation zoomen 10. Rad der Wheelmaus drehen:
– Um die Darstellung zu verkleinern: Rad auswärts drehen.
– Um die Darstellung zu vergrößern: Rad einwärts drehen.
3D-Simulation verschieben 11. <Strg> und Rad der Wheelmaus gedrückt halten.
12. Maus in die gewünschte Richtung bewegen.

Tipp
Um die Ansicht auf die ursprüngliche Ausgangsposition zurückzu-
setzen (= Position des Maschinenbedieners am Bedienpult): Mit
der rechten Maustaste in die 3D-Simulation klicken.

4-82 3D-Simulation der Bearbeitung 2010-03-19 S152DE


16. Brücken, Fertigteilunterstützungen und
Auflager

16.1 Brücken (TruLaser Tube 5000 mit


PRS 2000/3000)

Die TruLaser Tube 5000 mit Ausschleusstation PRS 2000/3000 ist


standardmäßig mit zwei Brücken ausgestattet.
Bis zu einer Fertigteillänge von ca. 700 mm wird das Rohr während
der Bearbeitung fliegend gespannt. Ab einer Fertigteillänge von ca.
700 mm wird das Rohr während der Bearbeitung von den Brücken
entlang der Längsachse des Rohres geführt. Dadurch werden
Schwingungen im Rohr vermieden, die die Schnittqualität verrin-
gern könnten.

1 Zweite Brücke 3 Formrollen


2 Geschlossene Arme der ersten 4 Geöffnete Arme der zweiten
Brücke Brücke
Ausschleusstation der TruLaser Tube 5000 mit PRS Fig. 38638
2000/3000 mit Brücken

Position der Brücken Die Brücken müssen manuell in X-Richtung so positioniert werden,
dass das Fertigteil nach dem Abtrennen vom Restrohr von beiden
Brücken gehalten wird. Nach dem Abtrennen werden die Arme der
Brücken geöffnet und das Rohr fällt auf die Rechen.

S152DE 2010-03-19 Brücken, Fertigteilunterstützungen und Auflager 4-83


Arme mit Formrollen Die Brücken bestehen jeweils aus zwei Armen (Pos. 2 und 4), an
denen Formrollen (Pos. 3) für Rechteckrohre bzw. Prismenrollen
für Rundrohre befestigt sind. Sobald das Rohr während der Bear-
beitung nicht mehr aus den Rollen gezogen werden kann, werden
die Arme geschlossen.

Brücken setzen und automatisch schließen

Voraussetzung
• In den Maschinendaten der TruLaser Tube 5000 mit Aus-
schleusstation PRS 2000/3000 sind "Brücken" aktiviert (über
>Extras >Daten ändern..., Maschinen, Daten, Rohrdaten(siehe
Kapitel "Grundlegende Daten einstellen")).

1. Bearbeitetes Rohr laden, in dem Brücken gesetzt werden sol-


len. Beispiel: Rundrohr mit 2 ebenen Schnitten:

L Rohrlänge 2000 mm 1 Ebener Schnitt links, 90 mm 2 Ebener Schnitt rechts, 1990 mm


Beispiel: Rundrohr mit zwei ebenen Schnitten Fig. 28085

2. >Technologie >Brücken >Setzen wählen.


Die erste Brücke hängt an der Maus.
3. Positionen (3) und (4) der Brücken in X-Richtung nacheinander
anklicken (siehe "Fig. 28086", S. 4-85).
oder
¾ Positionen (3) und (4) der Brücken in X-Richtung nachein-
ander eingeben.

Hinweis
Brücken müssen im Abstand von mindestens 470 mm vom
linken Anschnitt des Rohrs gesetzt werden. Der Abstand zwi-
schen den beiden Brücken muss mindestens 296 mm betra-
gen.
4. Abschließend Ende wählen.

4-84 Brücken, Fertigteilunterstützungen und Auflager 2010-03-19 S152DE


3 Gesetzte Brücke 4 Gesetzte Brücke
Positionen der Brücken in X-Richtung Fig. 28086

Maße im Beispiel:

Um Brücke (3) bei ca. 600 mm zu setzen: 690,0 eingeben


(600 mm + 90 mm aus "Ebener Schnitt links").

Um Brücke (4) bei ca. 1290 mm zu setzen: 1290,0 eingeben


(1200 mm + 90 mm aus "Ebener Schnitt links").

TruTops schließt die Brücken automatisch über den NC-Zyklus


Bridge auto close (1, Fig. 31708, S. 3-82) und gibt die Position der
Brücken im Einrichteplan und NC-Text aus.

Bridge auto close schließt die gesetzten Brücken, sobald bei der
Bearbeitung des Rohres das bereits bearbeitete Rohrende unter
der jeweiligen Brücke (2, Fig. 31708, S. 3-82) angekommen ist.
Beim Ausschleusen von Teilen werden die Brücken automatisch
geöffnet.

Wenn TruTops zwei NC-Zyklen Bridge auto close an eine Kontur


setzt, werden beide Brücken automatisch gleichzeitig geschlossen.

Bridge auto close

Bridge auto close

1 NC-Zyklus Bridge auto close 2 Zum NC-Zyklus gehörige Brücke


Brücken setzen und automatisch schließen Fig. 31708

S152DE 2010-03-19 Brücken, Fertigteilunterstützungen und Auflager 4-85


Brücken setzen und manuell schließen

Hinweis
Wenn Brücken an einer anderen Stelle geschlossen werden, als
TruTops automatisch vorgibt, wird nicht geprüft, ob das bereits be-
arbeitete Rohrende unter der jeweiligen Brücke angekommen ist.

1. Brücken setzen und automatisch schließen lassen.


2. Über >Technologie >NC-Zyklen >Löschen die von TruTops
automatisch gesetzten NC-Zyklen Bridge auto close löschen.
3. Um darzustellen, welche Konturen in der Nähe der Positionen
liegen, an denen die Brücken während der Bearbeitung des
Rohrs geschlossen werden sollen: Hilfslinien zeichnen (Maße
vom linken Rohrende aus gesehen).

5 Hilfslinie bei 600 mm 7 NC-Zyklus Bridge 2 close


6 Hilfslinie bei 1200 mm 8 NC-Zyklus Bridge 1 close
Fig. 28087

4. >Technologie >NC-Zyklen >Zyklus einfügen... wählen.


5. Zyklus Bridge 1 close (8) wählen.
6. Einfügeposition "Vor Kontur" wählen.

Hinweis
Beim Schließen der Brücken werden die Maße auf das rechte
Rohr-Ende bezogen.
7. OK wählen.
8. Kontur, vor deren Bearbeitung die erste Brücke geschlossen
werden soll, 2 Mal anklicken.
9. Schritte 5. bis 8. für die zweite Brücke wiederholen.

4-86 Brücken, Fertigteilunterstützungen und Auflager 2010-03-19 S152DE


Brücken ohne Achs-Stopp schließen und
öffnen

Brücken ohne Achs-Stopp schließen (bzw. öffnen) ist ab der Soft-


ware-Version V03.03 der Steuerung möglich.

Voraussetzung
• Die Funktion wurde in TruTops frei geschaltet: Wert der Vari-
able "T4_TubeMitBrueckeOhneVSH" im öffentlichen Maschi-
nenregelwerk auf 1 setzen (siehe Kapitel "Grundlegende Da-
ten einstellen").

1. Bearbeitetes Rohr laden, in dem Brücken gesetzt und ohne


Achs-Stopp geschlossen bzw. geöffnet werden sollen.
2. Brücken setzen und automatisch schließen lassen.
3. >Technologie >Brücken >Manuell wählen.
Die Maske "Parameter für Brücken" wird eingeblendet.
4. Auswahlfeld "Ansteuerung" mit ▼ öffnen und gewünschte An-
steuerung markieren:
– Um beim Schließen der Brücken die Achsen (wie gewohnt)
anzuhalten: mit Achs-Stopp (0) wählen.
– Um beim Schließen der Brücken die Achsen weiter fahren
zu lassen: ohne Achs-Stopp (1) wählen.
5. "Bewegungsrichtung" mit ▼ öffnen und gewünschte Richtung
markieren:
– Um die Brücke(n) zu schließen: schließen (1) wählen.
– Um die Brücke(n) zu öffnen: öffnen (0) wählen.
6. "Brücke Nr. 1" und/oder "Brücke Nr. 2" ankreuzen.
7. OK wählen.
8. Konturen anklicken, an der Brücke 1 und/oder Brücke 2 ge-
schlossen bzw. geöffnet werden sollen.
9. Abschließend Ende wählen.

Gesetzte Brücken löschen

Voraussetzung
• Ein bearbeitetes Rohr ist geladen, das gesetzte Brücken ent-
hält.

1. >Technologie >Brücken >Löschen wählen.


2. Brücke anklicken, die gelöscht werden soll.
Die gesetze Brücke wird gelöscht.

S152DE 2010-03-19 Brücken, Fertigteilunterstützungen und Auflager 4-87


3. Wenn die gelöschte Brücke manuell geschlossen wurde:
NC-Zyklus zum Schließen der Brücke (Bridge 1 close oder
Brigde 2 close) löschen (siehe "NC-Zyklen", S. 4-77). Bei au-
tomatisch geschlossenen Brücken ist dies nicht erforderlich.

4-88 Brücken, Fertigteilunterstützungen und Auflager 2010-03-19 S152DE


16.2 Fertigteilunterstützungen (TruLaser
Tube 7000, TruLaser Tube 5000 mit
PRS 3001/6001)

Die Rohre liegen während der Bearbeitung auf 4 bzw. 7 Fertigteil-


unterstützungen (je nach Ausführung der Ausschleusstation). Die
Fertigteilunterstützungen lassen sich einzeln heben und senken.
An der TruLaser Tube 7000 passen sich die Führungsrollen pro-
grammgesteuert an unterschiedliche Hüllkreislaufdurchmesser an.
An der TruLaser Tube 5000 werden die Führungsrollen manuell an
unterschiedliche Hüllkreisdurchmesser angepasst.

1 Bürstentisch 4 Ausheberechen vorne mit Klein-


teileblech
2 Fertigteilunterstützungen 5 Aushebeanschlag vorn
3 Schwenkbarer Entladetisch
Ausschleusstation TruLaser Tube 7000, Ansicht von Fig. 57852
vorne

S152DE 2010-03-19 Brücken, Fertigteilunterstützungen und Auflager 4-89


1 Fertigteilunterstützungen
Ausschleusstation PRS 3001 mit 4 Fertigteilunterstüt- Fig. 48264
zungen

Fertigteilunterstützungen automatisch
heben

Beim automatischen Heben von Fertigteilunterstützungen setzt


TruTops die Fertigteilunterstützungen, die aufgrund der Rohrlänge
sinnvoll sind, und ermittelt die Konturen, an denen das Heben
sinnvoll und prozesssicher ist.

Voraussetzung
• Ein bearbeitetes Rohr ist geladen.

1. >Technologie >Fertigteilunterstützungen >Automatisch wäh-


len.
Die Maske "Parameter für Fertigteilunterstützungen" wird ein-
geblendet.

In der Maske sind alle Fertigteilunterstützungen angekreuzt.


TruTops programmiert jedoch nur jene Fertigteilunterstützun-
gen, die aufgrund der Rohrlänge sinnvoll sind.

4-90 Brücken, Fertigteilunterstützungen und Auflager 2010-03-19 S152DE


2. "Ansteuerung" mit ▼ öffnen und Ansteuerung wählen:
– mit Achs-Stopp (0): Beim Heben der Fertigteilunterstüt-
zungen werden die Achsen angehalten.
– ohne Achs-Stopp (1): Beim Heben der Fertigteilunterstüt-
zungen fahren die Achsen weiter.
– nach X-Verfahrweg (2): Die X-Achse bewegt sich von der
Kontur aus gesehen um einen festgelegten Verfahrweg.
Anschließend werden die Fertigteilunterstützungen ange-
hoben.
Der optimale Verfahrweg wird von TruTops berechnet und
eingetragen.
Beim Heben der Fertigteilunterstützungen fahren die Ach-
sen weiter.
Beim automatischen Setzen der Fertigteilunterstützungen
ist immer Verfahrrichtung aufwärts (1) eingestellt.
3. OK wählen.
TruTops ermittelt automatisch die geeigneten Konturen für das
Heben der Fertigteilunterstützungen.

Fertigteilunterstützungen manuell heben


oder senken

Beim manuellen Heben bzw. Senken müssen die Positionen, an


denen die Fertigteilunterstützungen angehoben werden sollen,
selbst gewählt werden.

Voraussetzung
• Ein bearbeitetes Rohr ist geladen.

1. >Technologie >Fertigteilunterstützungen >Setzen wählen.


Die Maske "Parameter für Fertigteilunterstützungen" wird ein-
geblendet.
2. "Ansteuerung" mit ▼ öffnen und Ansteuerung wählen:
– mit Achs-Stopp (0): Beim Heben der Fertigteilunterstüt-
zungen werden die Achsen angehalten.
– ohne Achs-Stopp (1): Beim Heben der Fertigteilunterstüt-
zungen fahren die Achsen weiter.
– nach X-Verfahrweg (2): Die X-Achse bewegt sich von der
Kontur aus gesehen um einen Verfahrweg, der hier pro-
grammiert werden kann. Anschließend werden die Fertig-
teilunterstützungen angehoben.
Beim Heben der Fertigteilunterstützungen fahren die Ach-
sen weiter.

S152DE 2010-03-19 Brücken, Fertigteilunterstützungen und Auflager 4-91


3. "Verfahrrichtung" mit ▼ öffnen und gewünschte Richtung mar-
kieren:
– aufwärts (1): Die Fertigteilunterstützungen werden ange-
hoben.
– abwärts (0): Die Fertigteilunterstützungen werden abge-
senkt.
4. Bei nach X-Verfahrweg (2): Wert für X-Achs-Bewegung ein-
geben (von der Kontur aus gesehen, an der die Fertigteilunter-
stützungen angehoben werden sollen).
5. Fertigteilunterstützung(en) wählen, die an der Kontur betätigt
werden soll(en).
6. OK wählen.
7. Kontur anklicken.
8. Abschließend Ende wählen.

Programmierte Fertigteilunterstützungen
löschen

Voraussetzung
• Ein bearbeitetes Rohr ist geladen, für das Fertigteilunterstüt-
zungen programmiert wurden.

1. >Technologie >Fertigteilunterstützungen >Löschen wählen.


2. Programmierte Fertigteilunterstützung anklicken, die gelöscht
werden soll.
Die Fertigteilunterstützung und der entsprechende NC-Zyklus
(TC_TUBE_SUPPORT...) werden gelöscht.
3. Abschließend Ende wählen.

4-92 Brücken, Fertigteilunterstützungen und Auflager 2010-03-19 S152DE


16.3 Auflager (RotoLas)

Bei der Rohrbearbeitung an Maschinen mit RotoLas können Rohre


über Auflager unterstützt werden.
Die Auflager werden an der Maschine vor der Bearbeitung manuell
positioniert. Bei Bedarf lassen sie sich während der Bearbeitung
automatisch verschieben.

1 Grundträger des Auflagers 4 Verstellbare Rolle


2 Rundrohr 5 NC-Anschlag
3 Werkstückträger 6 Messfahne für die Positions-
messung mit der Abstandsrege-
lung
Auflager mit Rundrohr Fig. 21819

Runde Rohre Bei der Bearbeitung runder Rohre müssen Auflager nicht umfahren
werden, da sie oben "offen" sind. Ein rundes Rohr kann somit auch
an Stellen bearbeitet werden, an denen das Rohr von einem Auf-
lager unterstützt wird.

Rechteckige Rohre, beliebige Rechteckige und beliebige Rohre können an Stellen, die vom Auf-
Rohre lager umschlossen sind, nicht bearbeitet werden, da die Auflager
oben geschlossen sind.
Wenn der Schneidkopf positioniert, umfährt er die Auflager, um
eine Kollision zu vermeiden. Auflager für rechteckige oder beliebi-
ge Rohre haben deshalb einen Totbereich.
An den Positionen der Auflager darf keine Bearbeitung program-
miert sein. Wenn dort eine Bearbeitung liegt: Auflager verschieben,
bevor die Bearbeitung der Kontur beginnt (siehe "Auflager vor der
Bearbeitung einer Kontur verschieben (nur RotoLas II)", S. 4-95).

S152DE 2010-03-19 Brücken, Fertigteilunterstützungen und Auflager 4-93


Auflager setzen

Die Auflager der Maschinen lassen sich unabhängig voneinander


setzen. Sobald sie gesetzt sind, sind die Abstände der Auflager
zueinander fest.

Voraussetzungen
• Die Maschine verfügt über die Rohrschneideinrichtung Roto-
Las.
• Ein bearbeitetes Rohr ist geladen.

Hinweise
• Rundrohre: Beim Setzen der Auflager darauf achten, dass bei
der Bearbeitung keine Durchbrüche entstehen, die sich beim
Drehen des Rohrs in den Rollen des Auflagers verhaken kön-
nen. Auflager gegebenenfalls verschieben (siehe "Auflager vor
der Bearbeitung einer Kontur verschieben (nur RotoLas II)", S.
4-95).
• Rechteckige Rohre: Der Schneidkopf kann Auflager nur um-
fahren, wenn er positioniert. Während der Bearbeitung einer
Kontur kann er sie nicht umfahren.
Wenn über einer Kontur ein Auflager liegt: Auflager verschie-
ben, bevor die Bearbeitung der Kontur beginnt (siehe "Auflager
vor der Bearbeitung einer Kontur verschieben (nur RotoLas
II)", S. 4-95).

1. >Technologie >Auflager >Setzen wählen.


Wenn mehr als 1 Auflager definiert ist, wird die Maske "Aufla-
ger" eingeblendet. Sie enthält alle Auflagertypen, die für den
geladenen Profiltyp zur Verfügung stehen. (Auflager erstellen
siehe Kapitel "Grundlegende Daten einstellen".)
2. Gegebenenfalls gewünschten Auflagertyp markieren.
3. Positionen des Auflagers nacheinander anklicken. (Wenn an
der Maschine mehrere Auflager vom gleichen Typ zur Verfü-
gung stehen, können diese mehrfach gesetzt werden.)
oder
¾ Positionen des Auflagers in X-Richtung nacheinander ein-
geben.
Das Symbol für Auflager kennzeichnet deren exakte Position in-
nerhalb der Totbereiche (siehe nachfolgende Zeichnung). In den
Totbereichen kann der Schneidkopf mit den Auflagern kollidieren.

4-94 Brücken, Fertigteilunterstützungen und Auflager 2010-03-19 S152DE


1 Linker bzw. rechter Totbereich 2 Exakte Position des Auflagers
des Auflagers
Exakte Position eines Auflagers der TruLaser 3030 Fig. 31703
innerhalb der Totbereiche

Auflager vor der Bearbeitung einer Kontur


verschieben (nur RotoLas II)

Voraussetzungen
• Die Maschine verfügt über die Rohrschneideinrichtung Roto-
Las.
• Ein bearbeitetes Rohr ist geladen.

Hinweis
Sobald in TruTops Auflager gesetzt sind, sind die Abstände der
Auflager zueinander fest. Sie lassen sich nur gemeinsam ver-
schieben.

1. >Technologie >Auflager >Verschieben wählen.


2. Kontur anklicken, vor deren Bearbeitung die Auflager ver-
schoben werden sollen.
Neben einem der gesetzten Auflager wird ein weißes Rechteck
eingeblendet. Das weiße Rechteck stellt das verschobene
Auflager dar.
3. Seite anklicken, auf die die Auflager verschoben werden sol-
len.
TruTops verschiebt die Auflager, bevor es die angeklickte Kontur
schneidet. (An der Maschine wird das NC-Programm an dieser
Stelle unterbrochen und fortgesetzt, sobald die Maschine die Auf-
lager verschoben hat).

S152DE 2010-03-19 Brücken, Fertigteilunterstützungen und Auflager 4-95


Das Verschieben (und Zurückschieben) der Auflager kann über
>Optimieren >Simulation am Bildschirm kontrolliert werden.

Gesetzte Auflager löschen

Voraussetzungen
• Die Maschine verfügt über die Rohrschneideinrichtung Roto-
Las.
• Ein bearbeitetes Rohr ist geladen, das programmierte Auflager
enthält

1. >Technologie >Auflager >Löschen wählen.


2. Auflager anklicken, das gelöscht werden soll.

4-96 Brücken, Fertigteilunterstützungen und Auflager 2010-03-19 S152DE


17. Beladeparameter TruLaser Tube 7000

17.1 Parameter "Rohr beladen" einstellen


(TruLaser Tube 7000)

Seit TruTops Tube, Version 7.00, können einige Beladeparameter


für die TruLaser Tube 7000 bereits in TruTops programmiert wer-
den (z. B. "Beladeart"). Die Beladeparameter werden mit der Ta-
belle "Rohr beladen" über das NC-Programm an die Maschine
übertragen.

Voraussetzung
• Das NC-Programm wird für die Bearbeitung des Rohrs mit ei-
ner TruLaser Tube 7000 erstellt.

Hinweis
Bei großen Rohren wird der "Beladeablauf Großes Rohr" automa-
tisch aktiviert. (Großes Rohr = Durchmesser 205 mm bis 254 mm.)

1. >Extras >Parameter >Beladeparameter wählen.


Die Maske "Parameter für Rohr-Beladen" wird eingeblendet.
2. "Beladeart" öffnen mit ▼. Beladeart wählen:
– Manuell: Beim manuellen Beladen legt der Bediener das
Rohr von Hand ein.
– Aus Bündelaufnahme: Automatisches Beladen über die
Bündelaufnahme des LoadMaster Tube (Stan-
dard-Beladevorgang).
– Von man. Förderstrecke: Rohre über die manuelle Förder-
strecke des LoadMaster Tube beladen (Option).
3. Unter "Tabellen-Name" gegebenenfalls den Standard-Namen
der Tabelle "Rohr beladen" ändern (TTL = Table Tube Load).
Der neue Name der Tabelle "Rohr beladen" wird mit dem
NC-Programm an die Maschine übertragen.

Hinweis
"Korrekturwinkel Beladen" wird von der TruLaser Tube 7000
nicht ausgewertet.
4. Nachfolgende Werte eingeben:
– "Korrekturwinkel Schweißnaht": TruTops gibt die Position
der Schweißnaht bei 0° aus. Wenn Konturen auf der
Schweißnaht liegen sollen, in TruTops jedoch anders pro-
grammiert wurden, kann die Position über den "Korrektur-
winkel Schweißnaht" korrigiert werden.
Der Korrekturwert der Nahtsensorik SeamLine Tube wird
mit dem "Korrekturwinkel Schweißnaht" verrechnet.

S152DE 2010-03-19 Beladeparameter TruLaser Tube 7000 4-97


– "Anschnittlänge": Beim automatischen Beladen von Roh-
ren über den LoadMaster Tube wird die Rohrlänge ge-
messen. Von der gemessenen Rohrlänge wird die "An-
schnittlänge" abgezogen.
Die gemessene Rohrlänge abzüglich der "Anschnittlänge"
entpricht der Länge, die der Schachtler im Produktionsplan
belegen darf.
5. OK wählen.

4-98 Beladeparameter TruLaser Tube 7000 2010-03-19 S152DE


18. Entladen programmieren

18.1 Bearbeitete Teile und Restrohre


entladen (TruLaser Tube 7000)

Parameter "Teile entladen" einstellen


(TruLaser Tube 7000)

Für alle linken Trennschnitte in einem Teil kann ein Entladen au-
tomatisch programmiert werden.
Hierzu werden zunächst die Entladeparameter eingestellt und die-
se anschließend "per Knopfdruck" auf alle linken Trennschnitte
angewendet.
Die eingestellten Entladeparameter bleiben so lange erhalten, bis
sie geändert werden.

Voraussetzung
• Das NC-Programm wird für die Bearbeitung des Rohrs mit ei-
ner TruLaser Tube 7000 erstellt.

Entladeparameter einstellen 1. >Technologie >Entladen >Parameter... wählen.


Die Maske "Entladen Parameter" wird eingeblendet. In der
Maske sind unzulässige Parameter und unzulässige Kombina-
tionen gegeneinander verriegelt.
Entladeparameter festlegen 2. Gewünschte Entladeparameter einstellen:

Entladeparameter Auswahlmöglichkei- Beschreibung


ten / Wertebereiche
"Entladeart" 1 Manuell Das Teil/die Kontur wird abgetrennt und bleibt auf dem
Entladetisch liegen.
Wenn das Teil/die Kontur entnommen ist, muss mit dem
Taster START quittiert werden. Erst dann wird das
nächste Teil produziert.
2 Automatisch (Standard-Entladevorgang)
Das Teil/die Kontur wird an die ausgewählte Entladeposi-
tion entladen mit der ausgewählten Bestätigung.
Das nächste Teil wird erst abgetrennt, wenn das Entladen
des vorhergehenden Teils bestätigt ist. Ausnahme: Wenn
Über Verzögerungszeit quittiert wird, wird das nächste Teil
abgetrennt unabhängig davon, ob das vorhergehende Teil
entladen ist.
5 Ohne Stopp Voraussetzung:
• Rohrdurchmesser ≤120 mm (Hüllkreis).
Die Maschine wartet mit dem Trennschnitt für das nächste
Teil nicht, bis das Entladen des vorhergehenden Teils
bestätigt wird.

S152DE 2010-03-19 Entladen programmieren 4-99


Entladeparameter Auswahlmöglichkei- Beschreibung
ten / Wertebereiche
6 Ausschnitt Beim Entladen eines Ausschnitts wird die Fertigteilunter-
stützung nicht abgesenkt.
Anwendungsfall: Konturen, die aus dem Rohr ausge-
schnitten und später wieder verwendet werden (z. B. als
Deckel).
"Entladeposition" 2 Bedienerseite (vorne) Voraussetzung: "Entladeart" Automatisch ist gewählt.
3 Rückseite
4 Schrottbehälter / Schrott-
förderband
"Entladen bestätigen" 1 Über Verzögerungszeit Wenn "Entladen bestätigen" Über Verzögerungszeit ge-
wählt wurde, wartet die Maschine die Verzögerungszeit
ab. Nach Ablauf der Verzögerungszeit arbeitet sie weiter -
unabhängig davon, ob das Teil tatsächlich gefallen ist.
(2 Über Sensorik) (Derzeit nicht möglich.)
3 Über Start-Taster Der Entladevorgang ist abgeschlossen, wenn der Bedie-
ner das Restrohr/Teil von Hand entnommen und den
Taster START quittiert hat.
"Entladebewegung in X" Der Wert stammt aus dem Direkt nach einem Trennschnitt fährt die X-Achse mit der
Programmiersystem Tru- restlichen Rohrstange in X-Minus-Richtung (also zurück).
Tops.
Die Entladebewegung wird in TruTops Tube programmiert
und kann an der Maschine geändert werden.
Die Entladebewegungen in X und in A werden gleichzeitig
durchgeführt.
"Entladebewegung in A" - Direkt nach einem Trennschnitt dreht die A-Achse die
restliche Rohrstange im vorgegebenen Winkel.
Die Entladebewegungen in X und in A werden gleichzeitig
durchgeführt.
"Verzögerungszeit" - Wenn "Entladen bestätigen" Über Verzögerungszeit ge-
wählt wurde, wartet die Maschine die Verzögerungszeit
ab. Nach Ablauf der Verzögerungszeit arbeitet sie weiter -
unabhängig davon, ob das Teil tatsächlich gefallen ist.
"X-Position Entladetisch" 0 mm Wenn der Entladetisch in Nullposition steht, muss er
weggefahren werden, wenn Schrott in den Schrottbehälter
entladen werden soll.
100 mm Wenn der Entladetisch um 100, 400 oder 500 mm in
X-Minus verschoben ist, kann Schrott der entsprechenden
400 mm
Größe in den Schrottbehälter entladen werden. Der Ent-
500 mm ladetisch muss nicht mehr verschoben werden.
"Mit Entladen-Vorbereiten" Aktiviert / deaktiviert Durch "Entladen-Vorbereiten" wird der Ausheberechen
auf das nächste Entladen vorbereitet, so lange der Laser
noch schneidet.
Vorteil: Zeitgewinn.
Teil entladen Tab. 4-2

Entladeparameter speichern 3. OK wählen.


An allen linken Trennschnitten ist das Entladen programmiert.

Die Trennschnitte werden mit einem hellblauen Symbol gekenn-


zeichnet.

4-100 Entladen programmieren 2010-03-19 S152DE


Parameter "Rohr entladen" einstellen
(TruLaser Tube 7000)

Voraussetzung
• Das NC-Programm wird für eine TruLaser Tube 7000 erstellt.

1. >Extras >Parameter >Entladeparameter wählen.


Die Maske "Parameter für Rohr-Entladen" wird eingeblendet.
2. "Entladeart" öffnen mit ▼. Entladeart wählen:
– Automatisch: Beim automatischen Entladen wird das
Restrohr ohne manuellen Eingriff auf die gewählte Entla-
deposition entladen.
– Manuell: Beim manuellen Entladen wird das Restrohr auf
die Maschinenseite gefördert (d. h. auf die Seite mit den
Rohrunterstützungen). Es muss von Hand entnommen
werden.
3. "Entladeposition" öffnen mit ▼. Entladeposition wählen:
– Bedienseite: Bedienseite der Ausschleusstation.
– Rückseite: Rückseite der Ausschleusstation.
– Förderband/Schrottbeh.: Schrottförderband (Option) oder
Schrottbehälter.
4. "Entladen bestätigen" öffnen mit ▼:
– Über Verzögerungszeit: Wenn "Entladen bestätigen" Über
Verzögerungszeit gewählt wurde, wartet die Maschine die
Verzögerungszeit ab. Nach Ablauf der Verzögerungszeit
arbeitet sie weiter - unabhängig davon, ob das Teil tat-
sächlich gefallen ist.
– Mit START-Taster: Der Entladevorgang ist abgeschlossen,
wenn der Bediener das Restrohr/Teil von Hand entnom-
men und den Taster START quittiert hat.

Hinweis
"Entladewinkel" wird von der TruLaser Tube 7000 nicht aus-
gewertet.
5. Nachfolgende Werte eingeben:
– "Rohrablageposition": 0 = Aktuelle Position, d. h. Position
des Restrohrs, nachdem das letzte Teil abgetrennt wurde.
1-3 = Nummer der Rohrunterstützung, auf der das Rohr
zum Entladen positioniert werden soll.
Voraussetzung: "Entladeart" Manuell ist gewählt.
– "Verzögerungszeit": Für "Entladen bestätigen über Verzö-
gerungszeit" gibt TruTops standardmäßig eine Verzöge-
rungszeit von 300 ms aus.
Bei Teilen, die sicher fallen und sich nicht verhaken, kann
die Verzögerungszeit verkürzt werden.
Bei kritischen Teilen kann der Entladevorgang länger dau-
ern, so dass die Verzögerungszeit verlängert werden soll-
te.
– "Restrohrbehandlung": 0 = Entladen. 1 = Zerschneiden.
6. OK wählen.

S152DE 2010-03-19 Entladen programmieren 4-101


18.2 Bearbeitete Teile und Restrohre
entladen (TruLaser Tube 5000)

An der TruLaser Tube 5000 können bearbeitete Rohre und aus-


geschnittene Konturen (z. B. Abfallstücke) manuell oder automa-
tisch entladen werden. (Beschreibung der Ausschleusstation siehe
aktuelle Betriebsanleitung zu Ihrer Maschine.)
Beim automatischen Entladen stehen verschiedene Entladekanäle
zur Verfügung (z. B. Teilebehälter auf der Bedienseite).
Das Entladen lässt sich für jeden Schnitt, bei dem Teile anfallen,
separat definieren. Abfall- und Gutteile können somit verschieden
entladen werden.

Für jeden Entladekanal Für jeden Entladekanal wird in TruTops ein spezifisches Symbol
eigenes Symbol angezeigt, das über die Variablen "pa_ents_marker_typ..." im öf-
fentlichen Systemregelwerk (unter >Extras >Daten ändern... >Re-
gelwerk >System) gewechselt werden kann. Die aktuellen Einstel-
lungen sind wie folgt:
• Bedienseite: Symbol Kreis (Wert der Variablen
"pa_ents_marker_typ" = 3).
• Rückseite (d. h. Teilebehälter 2 auf der gegenüberliegenden
Bedienseite): Symbol X (Wert der Variablen
"pa_ents_marker_typ2" = 4).
• Förderband/Schrottbehälter: Symbol Quadrat (Wert der Vari-
ablen "pa_ents_marker_typ3" = 6).
• Kleinteilebehälter: Symbol Raute (d. h. Wert der Variablen
"pa_ents_marker_typ4" = 7).

Automatisch entladen

Für alle linken Trennschnitte in einem Teil kann ein Entladen au-
tomatisch programmiert werden.
Hierzu werden zunächst die Entladeparameter eingestellt und die-
se anschließend "per Knopfdruck" auf alle linken Trennschnitte
angewendet.
Die eingestellten Entladeparameter bleiben so lange erhalten, bis
sie geändert werden.

Voraussetzungen
• Das NC-Programm wird für die Bearbeitung des Rohrs mit ei-
ner TruLaser Tube 5000 erstellt.
• Ein bearbeitetes Rohr ist geladen.

Entladeparameter einstellen 1. >Technologie >Entladen >Parameter... wählen.

4-102 Entladen programmieren 2010-03-19 S152DE


Die Maske "Ausschleusen Parameter" wird eingeblendet. In
der Maske sind unzulässige Parameter und unzulässige Kom-
binationen gegeneinander verriegelt.
Entladeart festlegen 2. "Entladeart" mit ▼ öffnen und Entladeart wählen:
– Um automatisch in einen der Entladekanäle zu entladen
(z. B. in einen der Teilebehälter oder auf den Schrottför-
derer): Automatisch wählen.
– Um das Teil von Hand zu entnehmen: Manuell wählen.
– Um einen fertigen Rohr-Zuschnitt zu entladen: Zuschnitt
wählen.
3. Wenn Entladeart Zuschnitt gewählt wurde: In der anschließend
eingeblendeten Maske "Ausschleus-Parameter für Zuschnitt"
folgende Parameter festlegen bzw. ändern:
– Entladeart Automatisch oder Manuell.
– Entladekanal (siehe nachfolgenden Abschnitt).
– Teilequittierung (siehe weiter unten).
– Entladewinkel (= Winkel, um den die A-Achse beim Entla-
den des Rohrs gedreht werden soll).
– Ablageposition des Rohrs (0 = Rohr in der aktuellen Posi-
tion entladen, 1 bis 5 = Nummer der Rohrunterstützung,
auf der das Rohr zum Entladen positioniert werden soll).
– Verzögerungszeit (siehe weiter unten).
– Wenn alle Parameter für den Zuschnitt eingestellt sind: OK
wählen.
Das Entladen des Zuschnitts ist fertig programmiert.

Beim Erzeugen des NC-Programms muss der "Pro-


gramm-Typ" "Zuschnitt" gewählt werden (siehe "NC-Programm
erzeugen", S. 4-128).

Entladekanal wählen Hinweis


Wenn nur das Entladen des Gutteils programmiert wird, bleibt
die Klappe für Abfallteile während der Bearbeitung des Gutteils
geschlossen. Die Abfallteile fallen auf den Bürstentisch der
Maschine und führen zu Beschädigungen.
Abhilfe TruLaser Tube 5000 PRS 2000/3000: Am
Rohr-Anfang das Entladen der Abfallteile programmieren (Ent-
ladekanal Förderband/Schrottbeh. wählen), am Rohr-Ende das
Entladen des Gutteils programmieren (Entlade-Kanal Bedien-
seite oder Rückseite wählen). Hierzu Schritte 2. bis 16. zwei
Mal hintereinander durchführen.
Abhilfe TruLaser Tube 5000 PRS 3001/6001: "Klappe öffnet
vor erstem Schnitt" wählen. (An den 1. Trennschnitt wird beim
Erzeugen des NC-Programms automatisch ein "Entladen vor-
bereiten" gesetzt, wodurch die Schrottklappe geöffnet wird.
Symbol: Hellblaues Dreieck.)
In beiden Fällen werden im NC-Programm zwei verschiedene
Entlade-Tabellen erzeugt, die der Bediener bei Bedarf an der
Steuerung der Maschine ändern kann.

S152DE 2010-03-19 Entladen programmieren 4-103


4. (Nur bei Entladeart Automatisch möglich): "Entladekanal" mit
▼ öffnen und Entladekanal wählen:
– Bedienseite: Teilebehälter 1 auf der Bedienseite.
– Rückseite, d. h. Teilebehälter 2 auf der gegenüberliegen-
den Bedienseite (nur TruLaser Tube 5000
PRS 2000/3000).
– Förderband/Schrottbeh.: TruLaser Tube 5000
PRS 2000/3000: Förderband, TruLaser Tube 5000
PRS 3001/6001: Schrottbehälter.
– Kleinteilebehälter (nur TruLaser Tube 5000
PRS 3001/6001).
Teilequittierung wählen 5. Wenn Entladeart Manuell oder Automatisch gewählt wurde:
"Teilequittierung" mit ▼ öffnen.
6. Gewünschte Teilequittierung wählen:
– Über Verzögerungszeit: Die Maschine wartet die Verzöge-
rungszeit ab. Nach Ablauf dieser Verzögerungszeit arbeitet
sie weiter – unabhängig davon, ob das Teil gefallen ist
oder nicht.
TruTops gibt standardmäßig eine Verzögerungszeit von
300 ms aus. Der Bediener der Maschine kann diese Ver-
zögerungszeit an der Steuerung der Maschine ändern.
– (Nur TruLaser Tube 5000 PRS 2000/3000 und Entladeka-
nal Bedienseite oder Rückseite): Mit Sensorik: Fallende
Teile werden von der Sensorik erkannt.
– Mit START-Taster: Die Maschine bleibt nach dem Trenn-
schnitt stehen. Der Bediener der Maschine quittiert mit
dem START-Taster ( ).
Teil verbuchen? 7. Bei Gutteilen, die erfasst werden sollen: "Verbuchungspflichtig"
ankreuzen.
8. Bei Schrottteilen: "Verbuchungspflichtig" abwählen.
Kipper nach dem Entladen 9. (Nur TruLaser Tube 5000 PRS 2000/3000): Um den Kipper bis
schließen? zum Fallen des nächsten Fertigteils zu schließen : "Kipper
nach Ausschleusen schließen" wählen.
Entladen durch Rechen 10. (Nur TruLaser Tube 5000 PRS 2000/3000): "Ausschleusen mit
unterstützen? Ausschleusbewegung der Rechen" wählen.
Der Rechen wird in die richtige Position für das Entladen ge-
bracht. Sobald das Teil geschnitten ist und auf dem Rechen
liegt, stößt er das Teil in die gewünschte Richtung.
Förderband/Schrottbehälter 11. Ggf. "Freigabe des Förderbandes/Schrottbehälters bis Trenn-
frei geben? schnitt" wählen.
Wenn diese Funktion aktiviert wird, reduziert sich der Pro-
grammieraufwand wie folgt:

Wenn das 1. Abfallteil im NC-Programm in Richtung Förder-


band bzw. Schrottbehälter ausgeschleust wird, bleibt der Re-
chen bis zum Abtrennen des Gutteils in Richtung Förderband
bzw. Schrottbehälter stehen.

Beim Abtrennen des Gutteils wechseln Rechen (TruLaser Tu-


be 5000 PRS 2000/3000) bzw. Klappe (TruLaser Tube 5000
PRS 3001/6001) in Richtung des programmierten Entladeka-
nals. Nach dem Abtrennen des Gutteils stellen sich Rechen

4-104 Entladen programmieren 2010-03-19 S152DE


bzw. Klappe für das nächste Schrottteil in Richtung Förder-
band bzw. Schrottbehälter zurück.
Befreiungsbewegungen 12. Durch die Befreiungsbewegungen der X- und/oder A-Achse
programmieren? beim Trennschnitt kann ein Gutteil besser fallen.
Gegebenenfalls Maße für die Befreiungsbewegungen einge-
ben:
– "Befreiungsbewegung X": Verfahrweg der X-Achse in mm
nach dem Trennschnitt.
– "Befreiungsbewegung A": Drehung der A-Achse in Grad
nach dem Trennschnitt.
Verzögerungszeit ändern? 13. Bei Teilen, die sicher fallen und sich nicht verhaken, kann die
Verzögerungszeit verkürzt werden. Bei kritischen Teilen, die
sich verhaken können, sollte die Verzögerun