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Arbeitsblatt • I care Pflege 24.

1 Gefäßzugänge, Infusionen,
24
Venöse Gefäßzugänge Transfusionen

Definition periphervenöse Zugänge Definition zentralvenöse Zugänge


periphervenöse Gefäßzugänge liegen fern vom Herzen in einer Bei den zentralvenösen Gefäßzugänge liegt die Katheterspitze in
peripheren Vene. Über periphervenöse Zugänge können Nährlö- der oberen oder unteren Hohlvene vor dem rechten Vorhof des
sungen, Transfusionen sowie Medikamente verabreicht werden.

Zentralvenöse Gefäßzugänge - Kanülenarten


Periphervenöse Gefäßzugänge - Punktionsorte • Nicht implantierbare Katheter (ZVK)
Beim Erwachsenen eignen sich die Venen an den Extremitäten. • Teilweise implantierbare Katheter (getunnelte – TCVAD)
Punktionsorte 1. Wahl sind die Venen des Handrückens sowie • Implantierbare Katheter (Port-Katheter) (ICVIP)
des Unterarms. Punktionsorte 2. Wahl sind Ellenbeugen- und
Fußvenen.
Beim Neugeborenen und beim Säugling eignen sich Venen
an der Kopfhaut oder dem Hand- und Fußrücken sowie die Na- ARBEITSAUFTRAG
belschnurvene.
Gehen Sie in Zweiergruppen zusammen. Einer ist Patient, einer
1 Pflegefachkraft. Erklären Sie einem erwachsenen Patienten
Periphervenöse Gefäßzugänge - Kanülenarten den Ablauf des Legens einer peripheren Venenverweilkanü-
Zu den Kanülenarten zählen: le. Tauschen Sie durch, so dass jeder einmal Patient, einmal
• Venenverweilkanüle Pflegefachkraft war.
• Midline-Katheter Schreiben Sie auf: Für welche Aufgaben werden die verschie-
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• Butterflykanüle denen Kanülenarten bei periphenösen und zentralnervösen
Gefäßzugängen verwendet. Beschreiben Sie in Stichworten den
Ablauf des Verbandswechsels.
Periphervenöse Gefäßzugänge - Kontrolle und
Verbandswechsel 3 Was ist ein Paravasat?
Bei sterilen Gazeverbänden wird ein Verbandwechsel alle Beschriften Sie die Abbildung die punktierbaren Venen für
48–72 Stunden empfohlen.
4 zentralvenös Gefäßzugänge.
Bei Folienverbänden beträgt das Intervall 7 Tage. Die Einstich-
stelle wird 1-mal täglich auf Entzündungszeichen kontrolliert.

Zentralvenöse Zugänge.
Georg Thieme Verlag, Stuttgart · I care Pflege · 2015

a b

a Übersicht über die punktierbaren Venen für zentralvenöse Zugänge.


b Detailansicht der möglichen zentralen Venen am Hals. Am häufigsten werden die V. jugularis intema und die V. subclavia verwendet, da sie direkt in die V.
cava superior münden. Aus: Schünke M., Schulte E., Schumacher U.: Prometheus LernAtlas der Anatomie. Thieme 2012.

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