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POSITIONIERUNG

Übungen: Die Positionierung


Gehe ich mit nur einem Produkt an den Markt oder mit
Produktvariationen? Ausschlag- gebend für deine Positionierung ist
immer das zweite Produkt. Neben Säften vertreibt „Granini“ z.B. auch
Orangen — eine logische Konsequenz des Unternehmens, das sich
als „Orangenexperte“ etabliert hat.

Meist ist nicht das erste Produkt ausschlaggebend für die


Positionierung. Die Richtung gibt immer das zweite
Produkt an.
Felix Thönnessen

First Mover Advantage


Unter dem First Mover Advantage versteht man den Vorteil, den ein
Unternehmen hat, wenn es als Erstes mit einem neuen Produkt am
Markt erscheint. Dies kann entweder durch eine Produktinnovation
geschehen oder durch ein bereits etabliertes Produkt, das in einem
neuen Markt eingeführt wird.

Frag dich, ob du mit deinem Produkt einen First Mover Advantage


nutzten kannst. Dann ist es wichtig, dass du schnell an den Markt
gehst – bevor ein anderer das tut. Dein Ziel ist dann, der Erste zu sein,
um mit deinem Produkt den Markt zu besetzen. Denk an Marken wie
Tempo oder Zewa. Diese Firmen haben ihren First Mover Advantage
genutzt und
den Markt so stark durchdrungen, dass heute viele Menschen den
Markennamen statt der Produktbezeichnung verwenden.

Individuell oder einfach?


Soll mein Produkt ganz individuell sein oder verkaufe ich etwas, das
immer gleich ist? Felix Thönnessen ist überzeugt: Oft ist es für
Kunden erleichternd, wenn ihnen nicht zu viele
Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Bestehen zu viele

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POSITIONIERUNG

individuelle Auswahlmöglichkeiten, fühlen sich Kunden schnell


verwirrt und überfordert.

Produkt oder Dienstleistung?


Klär für dich ab, ob du ein Produkt oder eine Dienstleistung
verkaufen willst. Felix Thönnessen musste diese Frage im Laufe
seiner Gründung sehr genau überdenken. Zunächst verfolgte er den
Plan, als Unternehmensberatung an den Markt zu gehen — also im
Dienstleistungssektor. Dann hatte er die Idee, Businesspläne zu
verkaufen — also ein speziell auf den Kunden zugeschnittenes
Produkt zu vertreiben. Mittlerweile hat er sich als „der Mann, der das
Geld für eine Gründung organisiert“ etabliert.

Ich habe mich gefragt: Welches Ziel verfolgt meine


Zielgruppe? Die Antwort war simpel: Meine Zielgruppe
will Geld von der Bank, um ihre Gründung zu starten. Also
habe ich kommuniziert, dass ich der Mann bin, der das
nötige Startkapital besorgt.
Felix Thönnessen

Tipp: Kommunizier Vorteile und nicht Merkmale deines Produktes


oder deiner Dienstleistung!

Zielgruppenrelevant?
Stell dir die Frage, ob dein Produkt auch zu deiner Zielgruppe passt.
Felix Thönnessen arbeitet hier mit dem Beispiel der
Geburtsschleuder. Diese presst bei der Geburt das Baby mittels
Zentrifugalkraft aus dem Bauch der Mutter. Aus rein technischer Sicht
mag ein solches Produkt funktionieren. Doch: Welche werdende
Mutter würde die Geburtsschleuder wirklich benutzen?

1. Positionierung

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Wie will ich mich positionieren?


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