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Maria Aleshina 21.06.

2021

Einflussfakoren im mehsprachigen Erwerb

1. Alter
2. Motivation (u.a. Interesse an die Sprache)
3. Gesteurter/ungesteurter Erwerb
4. Ziel des Spracherwerbs – lernt man Sprache fürs Studium, dann ein höheres Niveau vorhanden
sein muss und wissenschaftliche Lexik, für die einfache Kommunikation im Alltagsleben reicht
z.B. A2-B1
5. Wie oft wird die Sprache verwendet?
6. Prestige der Sprache
7. Sprache der Umgebung
8. Kognitive Fähigkeiten
9. Welches Feedback wird früher erhalten?
10. Sprache, die schon erworben wurden

Alter:

Das Alter des Lerners einer Fremdsprache spielt eine sehr wichtige Rolle für den
Fremdspracherwerb. Es wird behauptet, dass Kinder anders als Erwachsene Fremdsprachen
lernen. Normalerweise lernt man seine Muttersprache als Kind.
Ein Kind beherrscht schon im Grundschulalter seine Sprache recht gut, dennoch werden viele
Strukturen erst später dazugelernt. Es gibt eine Theorie von Lenneberg über eine ,,kritische
Spanne”, die sagt, dass das Gehirn in einer bestimmten Zeitspanne, die etwa vom zweiten
Lebensjahr bis 13-14 J.a. sich befindet, über eine Plastizität verfügt, die den Erwerb der
Sprachen, besonders der Erstsprache leichter macht. Nach dieser Zeit wird es
physiologisch gesehen schwieriger, eine neue Sprache zu lernen. Deswegen
müssen Erstspracherwerb und Zweitspracherwerb nach der Pubertät als
unterschiedliche Prozesse angesehen werden. Erwachsene können zwar Fremdsprachen erlernen,
aber physiologisch anders und weniger leicht.
Aber es gibt eine Reihe von Untersuchungen, die beweisen, dass Erwachsene eine hohe
Niveaustufe in einer Fremdsprache erreichen kann. Unter anderem, sind oft Erwachsene mehr
motivierend, eine Sprache zu lernen und können mehr Zeit für ein Selbststudium nach den
Unterrichten finden, was zu besseren Ergebnissen führt.
Motivation:

Es gibt viele verschiedene Forschungen zum Einfluss der Motivation auf den Zweitspracherwerb.
Motivation ist ein sehr wichtiger Faktor, weil motivierte Lerner eher bereit sind, Zeit und
Aufwand in den Lernprozess zu investieren. Zudem suchen sie auch andere (abseits des
Unterrichts) Möglichkeiten zum Sprachgebrauch. Es ist klar, dass wenn man etwas mit Freude
macht, erreicht man mehr. Beim Fremdsprachenlernen geht es aber auch darum, ob man sich mit
der zielsprachigen Gesellschaft identifizieren kann, sich für die fremde Kultur interessiert und
sich mit ihren Menschen verbunden fühlt. Man kann anders motiviert sein. Zum Beispiel, wenn
es einem Lerner um schulischen Erfolg oder seine berufliche Karriere geht, ist er instrumentell
motiviert. Wenn der Lerner die Sympathie für die Kultur der Zielsprache hat oder sich sogar mit
ihr identifizieren kann, ist er integrativ motiviert. Beide Motivationstypen können zu einem
ähnlich erfolgreichen Lernen führen, aber der integrativ motivierte Lerner wird wahrscheinlich
einen höheren Grad fremdsprachlicher Kompetenz anstreben.

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