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Nervensystem

Nervenzelle

Wie bezeichnet man eine Nervenzelle und wie setzt sie sich zusammen?

 Die Nervenzelle wird als Neuron bezeichnet


 Bestandteile des Zellkörpers (Perykarion oder Soma) sind u.a.Nissl-Zellen
und der Zellkern mit dem Nukleolus
 Die kurzen Äste oder Dendriten treten vermehrt als Zellausläufer aus dem
Perikayon hervor
 Ein einzelner sehr langer Zellausläufer ist der Axon (oder Neurit), er kann bis
zu 1.20m lang werden

Wie ist ein Neuron, aus physiologischer Sicht, gegliedert?

 Polar, d.h. er nimmt den Nervenreiz an einer Polseite am Dendrit auf und gibt
ihn an der anderen Polseite an den Axon weiter.
 Der Dentrit ist der Rezeptorpol, der Axon der Effektorpol

Was ist charakteristisch für die Axone?

Sie können mit einer weißen Schicht, der Myelinschicht umhüllt sein und haben
Einschnürungen, der sog, Ranviersche Schnürring.

Wo findet die Erregungsübertragung statt?

 In den Synapsen. Jede Nervenzelle hat ca 1.000 Synapsen.

Welche beiden Hauptfunktionen haben die Synapsen?

Erregung und Hemmung

Wie ist eine Synapse aufgebaut?

Das verdickte Nervenende wird als Endknöpfchen bezeichnet. Hier befindet sich
zum Übergang zur nächsten Zelle die präsynaptische Membran. Dazwischen der
synaptische Spalt und zur Folgezelle die postsynaptische Membran. Im
Endknöpfchen befindet sich sog. Synaptische Bläschchen mit den Botenstoffen
(Transmitterstoffe).

Welche zwei Erregungsverbíndungen gibt es?

 Endknöpfchen des Axons mit Perykarion und den Dentriten

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 Endknöpfchen des Axons und der Zelle des Erfolgsorgans
Was versteht man unter dem Membranpotential?

Den Zustand einer Zelle in Erregung oder Ruhe. Man bezeichnet dies auch als
Ruhe- oder Aktionspotential. Entsprechend dem Membranpotential verringert sich
die Durchlässigkeit der Membran während des elektro-chemischen Prozesses oder
nimmt zu.

Was versteht man unter der saltatorischen Erregungsleitung?

Eine sprunghafte, sehr viel schnellere Erregungsweiterleitung, bei der die


Reizübertragung von Schnürring zu Schnürring springt.

Was versteht man unter Neuroglia?

 Eine Zellumhüllung aus unterschiedlichen Zelltypen, die der Isolation dient.


 Es wird periphere und zentrale Glia unterschieden.

Gehirn

Wie wird das Nervensystem eingeteilt?

 Einteilung nach Lage in peripheres (PNS) und zentrales (ZNS)


Nervensystem
 Einteilung nach Funktion animales (willkürliches) und vegetatives
(unwillkürliches) Nervensystem

Was sind die Aufgaben des animalen und vegetativen NS?

 aNS: Wahrnehmung, Verarbeitung und Reaktion von/auf Umweltreize,z.B.


Muskelkontraktion
 vNS: Regulation und Koordination der inneren Organfunktionen

Was versteht man unter dem effektorischen System?

An der Funktion im effektorischen System sind die Organe beteiligt, die tätig werden,
nachdem sie einen Reiz aufgenommen haben, und damit einen Effekt auslösen, z.B.
Drüsensekretion oder Muskelkontraktion.

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Nenne die Teile des ZNS (zentrales Nervensystem = Gehirn)!

 Endhirn
 Zwischenhirn
 Hirnstamm unterteilt in - Mittelhirn
- Pons
- Kleinhirn
- verlängertes Mark (Medulla oblongata)

Wie ist das Endhirn aufgebaut?

 Es ist der größte Teil des Gehirns und besteht aus zwei
Großhirnhemisphären. Diese sind durch einen tiefen Einschnitt, der Fisura
longitudinalis, voneinander getrennt.
 Die Oberfläche der Hemisphären wird durch Furchen (Sulci) und Windungen
( Gyri) gegliedert. Diese bilden die Hirnrinde (Kortex), die aus grauer
Zellsubstanz besteht.
 Im Inneren des Gehirn liegt hauptsächlich die weiße Zellsubstanz
(Hirnmark), es gibt aber auch graue Zellareale
 Im PNS liegt die weiße Substanz hauptsächlich aussen, die graue innen.

Wie heißen die Fasertypen, bzw. Zellverbindungsbahnen in der weißen


Substanz, dem Hirnmark?

 Assoziationsbahnen, sie verbinden nur die Zentren einer Hemisspäre.


Es gibt sie aber auch im Rückenmark. Sie sind sehr vielseitig und bestehen in
allen Richtungen.

 Kommunikationsbahnen, sie verbinden beide Hemisphären über das


Corpus callosum miteinander

 Projektionsbahnen verbinden Gehirn und Rückenmark miteinander. Hier gibt
es auch Bereiche mit grauer Hirnsubstanz, sog.Kerne. Es sind Bahnen, die
zur Großhirnrinde ziehen oder von ihr ausgehen.

Welche Art von Projektionsbahnen gibt es?

 Pyramidenbahnen die von den bewussten motorischen Zentren ausgehen


 Extrapyramidalbahnen, die vom Extrapyramidalsystem ausgehen

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Wie ist das Endhirn eingeteilt?

 Stirn- oder Frontallappen (Lobus frontalis).


- Zentrum geistigen Lebens
- bewusstes motorisches Zentrum
- motorisches Sprachzentrum
 Scheitellappen ( Lobus parietalis)
- sensibles, bewusstes Wahrnehmen (somatische Sensibilität)
 Schläfenlappen (Lobus temporalis)
- Sensorisches Sprachzentrum (Sprachverständnis / Wernicke Zentrum)
- Hören
 Hinterhauptlappen ( Lobus occcipitalis)
- bewusstes Sehen
- bewusstes Lesen

Woraus besteht das Zwischenhirn?

Aus dem Thalamus und dem Hypothalamus

Nenne die Aufgaben des Thalamus!

 Schaltstelle für Reizverarbeitung und Reizweiterleitung („Tor zum


Bewusstsein“)
 besteht aus vielen Kernen (graue Substanz) und Bahnen (weiße Substanz)

Nenne die Aufgabe des Hypothalamus!

 er ist die Verbindung zwischen den zwei Steuersystemen des Körpers, dem
ZNS und dem PNS
 er ist mit der Hirnanhangdrüse (Hypophyse)verbunden
 er ist verantwortlich für die
- Produktion von Hormonen und Realisingfaktoren
- Wasser- und Elektrolytregulierung
- Regulation der Körpertemperatur
- Funktionsüberwachung der inneren Organe

Woraus besteht der Hirnstamm?

 Kleinhirn (Cerebellum)
 Hinterhirn mit - Mittelhirn
- Brücke (Pons)
 verlängertes Mark (Medulla oblongata oder Nachhirn)

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Nenne die Strukturen des Mittelhirn!

 Dach mit der Vierhügelplatte, es ist die Umschaltstelle von Seh- und
Hörbahnen
 Extrapyramidalzentrum mit rotem und schwarzem Kern

Welche Aufgaben hat die Brücke?

Umschaltung zwischen Kleinhirn und Großhirn

Welche Aufgaben hat das Kleinhirn?

 Koordination der Motorik


 Regulation des Gleichgewichtssinns

Beschreibe das Nachhirn!

 Verbindung zwischen Gehirn und Rückenmark


 Zwei Strukturen: Pyramiden und Oliven
 In den Pyramiden verlaufen Fasern der Leitungsbahnen, die deshalb
Pyramidalbahnen genannt werden
 Die Fasern, die für die Überwachung der unwillkürlichen Motorik zuständig
sind die Extrapyramidalbahnen.

Nenne die Verbindungssysteme des ZNS!

 Assoziationsbahnen
 Kommisurenbahnen
 Projektionsbahnen
 Pyramidenbahnen
 Extrapyramidalbahnen
 aufsteigende (senslble) Bahnen

Wodurch wird die Unwillkürmotorik gesteuert?

 Basalganglien
 Mittelhirnkerne
 Kleinhirn
 Oliven

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Wodurch wird die Willkürmotorik gesteuert?

 Durch das Pyramidenbahnsystem. Sie beginnen im motorischen Kortexteil,


passieren den Hirnstamm und verlaufen bis zu den Segmenten des
Rückenmarks.
 Die unterschiedlichen Bahnen sowohl des Extrapyramidal- wie auch des
Pyramidalsystems heißen Tractus, in denen sie entsprechend ihrer Funktion
gebündelt sind. Eine wichtige Leitungsbahn ist z.B. der Tractus
cortikospinalis, der für die Motorik zuständig ist.
 Auf ihrem Weg vom motorischen Kortex bis zum Rückenmark passieren die
Bahnen mehrere Schaltstellen als auch Kreuzungen, an denen sie die Seite
wechseln. 90% der Pyramidalbahnen sind gekreuzt.

Welche Aufgabe haben die sensiblen Bahnen?

Sie führen sensible Erregungen aus der Peripherie, also aus der Aussenwelt als
auch aus dem Inneren des Körpers zum Gehirn. Es sind aufsteigenden Bahnen.

Was sind Propriozeptoren?

Die Rezeptoren für die Erregungsleitung an Sehnen, Bändern und Kapseln.

Was sind Nozizeptoren?

Schmerzrezeptoren ( Noxen = schädliche Einflüsse)

Beschreibe den Aufbau der Hirnhaut!

Von aussen nach innen:


 Epiduralraum mit Arterien
 harte Hirnhaut – Dura Mater
 Subduralraum mit venösen Gefäßen
 Spinnwebenhaut – Arachnoidea
 Supraarachnoidalraum mit Arterienverbindungen zu den Nerven und zum
Liquor
 Weiche Hirnhaut – Pia Mater, die direkt mit den Nerven verwachsen ist
Die Häute und Zwischenräume setzen sich im gesamten Rückenmark fort.

Was ist Liquor?

Die Flüssigkeit von Hirn und Rückenmark. Sie dient als Puffer gegen Schläge und
Stösse. Sie wird in den Ventrikeln gebildet.

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Was versteht man unter dem Ventrikelsystem?

Ventrikel sind Hohlräume im Gehirn, die sich im Laufe der Entwicklung gebildet
haben. Sie sind untereinander verbunden (Ventrikelsystem).
 1. und 2. Ventrikel (Seitenventrikel) in den Großhirnhemisphären
 3. Ventrikel im Zwischenhirn.
 4. Ventrikel in der Höhe des Pons

Hirnnerven

Wie werden die Hirnnerven gebildet?

 Aus Axomen, die den Kernen im Hirnstamm entspringen.


 Es gibt insgesamt 12 Hirnnerven.
 Man unterscheidet zwischen motorischen, senssorischen und sensiblen
Nerven. Sie gehören zum PNS.

Nenne die 12 Hirnnerven!

1. N. olfactorius – Riechnerv

2. N opticus – Sehnerv

3. N. occulomotorius – Augenmuskelnerv

4. N. trochlearis – Augenmuskelnerv (M. obliquus superior)

5. N. trigemius ( Drillingnerv ) - N. ophtalmicus


- N. maxillaris
- N. mandibularis

6. N. abducens (wegführender Nerv) – Augenmuskelnerv (M. rectus lateralis)

7. N. fascialis – mimische Muskulatur – 3.Äste für - Stirn


- Augenlider, Oberkiefer
- Mundmuskulatur

8. N. statoacusticus – Hörorgan (Ohr) und Vestibularapperrat

9. N. glosspharyngeus - sensorisch für Zunge, Pharynx, Mandel, Mittelohr


- motorisch für Rachenmuskulatur, Schlucken, Sprechen

10. N. vagus - Hauptnerv des Parasympatikus


- motorisch für Pharynx, Herz, Lunge, Bronchien, Magen-Darm-Trakt
- sensibel für Herz, Lunge, Bronchien, Trachea, Larynx, Pharynx,
Magen-DarmTrakt, äußeres Ohr

11. N. accessorius – rein motorisch, M. sternocleidomastoideus, M. Trapezius

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12. N. Hypoglossus – motorische Zungenmuskulatur
Rückenmark

Wie ist das Rückenmark aufgebaut ?

 Aussen befindet sich die weiße Substanz (Leitungsbahnen), innen die graue
Substanz.
 Die graue Substanz wird unterteilt in die vorderen Hörner mit den motorischen
Nervenzellen, aus denen die Axome für die motorischen Wurzeln des
Spinalnervs gebildet werden.
 Die hinteren Hörner enthalten sensible Nervenzellen, die Impulse aus der
Peripherie über den Spinalnerv und die Hinterwurzel empfangen.
 In Höhe der Brust– und Lendenwirbel gibt es zudem noch Seitenhörner

Was versteht man unter einem Ganglion?

Auch Spinalganglion; es sind verdickte Ansammlungen von Perikaryen der


sensiblen Neurone, die Impulse aus dem peripheren und zentralen Nervensystem
leiten.

Wie entstehen die Spinalnerven?

Die Axome, die aus den vorderen und hinteren Hörnern austreten, bilden jeweils die
vordere und hintere Wurzel. Diese vereinigen sich hinter den Spinalganglien zum
Spinalnerv. Sie treten jeweils auf einer Seite aus dem Zwischenwirbelloch heraus.

Wie teilt sich ein Spinalnerv nach dem Verlassen des Wirbelkanals auf?

 in den vorderen Ast (Ramus posterior); er innerviert den hinteren Teil zu


beiden Seiten der Wirbelsäule
 in den hinteren Ast (Ramus anterior) stärkster Ast; er innerviert vordere und
seitliche Teile des Rumpfes und der Extremitäten
 in den Verbindungsast (Ramus communicans); er führt und trägt die
vegetativen Nervenfasern bis zu den entsprechenden Ganglien
 in den Ast der Rückenmarkshäute (Ramus meningeus) innerviert die
sensiblen Nerven der Hirnhäute

Was versteht man unter einem Plexus?

Nervengeflecht – die vorderen Äste haben die Tendenz, sich zu einem Plexus
zusammenzuschießen.

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Wie ist die Reihenfolge der Plexen und der dazugehörenden Nerven?

 Plexus cervikalis (C1-C4) - N. phrenikus (Zwerchfellatmung)

 Plexus brachialis (C5-C8) - N. medianus (Innervation von Arm und Hand)


- N radialis (Extensoren Unterarm/Oberarm, Teile
des Handrückens und der Finger
- N. musculocutaneus (M.biceps)
- N. ulnaris (Flexor Kleinfingerseite, Handrücken)
- N. axilaris (M. deltoideus)

 Plexus lumbalis (L1-L4) - N. femoralis (M. quadriceps femoris))


- N. obturatorius (Adduktoren)

 Plexus sacralis (L4-S3) - N. ischiadicus , teilt sich auf in


- N.tibialis (Flexoren des Unterschenkels)
- N. peroneus communis
Dieser teilt sich auf in
- N. peroneus profundus (Muskeln der vorderen
Loge)
- N. peroneus superficialis (Muskeln der lateralen
Loge)

 Plexus pudentus (S4-S5) - Beckeneingeweide, Damm, äußere


Geschlechtsorgane

Beschreibe den Verlauf der Nerven!

 N. medianus verläuft lateral der A. brachialis über die Ellenbeuge, über den
Karpaltunnel bis in die Hohlhand und zu den Fingern
 N. radialis verlässt die Achselhöhle unterhalb des M. terres mayor, weiter
von oben medial und dann lateral über den Ellenbogen nach hinten, von dort
teilt er sich wieder nach vorne in den Ramus profundus und superficialis
 N. ulnaris verläuft medial der A. brachialis bis zur Ellenbeuge, über den
sulcus nervi ulnaris wieder nach vorn medial außerhalb des Karpaltunnels bis
zu den Fingern
 N. axillaris verlässt die Achselhöhle oberhalb des M. terres mayor und teilt
sich in Nervenäste des Oberarms
 N. femoralis liegt auf dem M. illiopsoas und tritt durch das Lacuna
musculorum
 N. ischiadicus verlässt das Becken nach hinten durch das Foramen
infrapidiformis und läuft in Richtung der hinteren Oberschenkelloge, wo er
sich aufteilt
 N. peroneus communis läuft an der lateralen Seite des Kniegelenks, wo er
sich aufteilt.

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Erkläre sensibel, sensorisch, afferent und efferent in Bezug auf den Verlauf der
Spinalnerven!

 Sensibel bezieht sich auf die Nervenimpulse, die von niederen


Sinnesorganen stammen (Tasten, Wärme, Kälte)
 Sensorisch bezieht sich auf Nervenimpulse, die von höheren Sinnesorganen
stammen (Augen, Ohren)

Afferent und efferent beziehen sich auf das vegetative Nervensystem:


 Afferent bedeutet sowohl sensibel als auch sensorisch leitend aus der
peripherie ins ZNS
 Efferent sind die Leitungsbahnen, die vom NZS in die Perpherie gehen

Wie ist das Rückenmark in der Wirbelsäule verteilt?

Die kompakte Masse reicht nur bis zum zweiten Lendenwirbel. Danach laufen die
Spinalnerven gebündelt als Cauda Equina (Pferdeschwanz) aus.

Welche Aufgabe hat das vegetative Nervensystem?

Die Koordination der Organfunktionen mit Hilfe von Sympatikus und Parasympatikus.

Wo befinden sich die sympatischen Zellen?

Im thoraco-lumbalen Bereich.

Wo befinden sich die parasympatischen Zellen?

Im Hirnstamm und im sakralen Teil des Rückenmarks.

Was versteht man unter dem Grenzstrang?

Das sind die Nervenstränge, die direkt neben der Wirbelsäule verlaufen. In ihnen
befinden sich die Ganglien, die aus den Nervenfasern der sympathischen und
parasympatischen Nervenzellen im Wirbelkanal hervorgehen.

Beschreibe die Funktion des Sympatikus und Parasympatikus!

Sie wirken als Antagonisten, d.h. der Sympatikus steigert die Aktivität, der
Parasympatikus wirkt dämmend

 Gefäßerweiterung und Verengung


 Zunahme und Abnahme von Frequenz und Kontraktionskraft
 Steigerung und Verminderung der Adrenalinausschüttung

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Was versteht man unter einem Reflex?

Eine reflektorische, unbewusste Reaktion auf einen Reiz. Die Überprüfung der
Reflexe gibt Auskunft über den Zustand der synaptischen Verbindungen in der
Wirbelsäule.

Was ist ein Reflexbogen?

Die einfachste, funktionelle Einheit im Nervensystem.

Was versteht man unter physiologischen Reflexen?

Eigenreflexe und Fremdreflexe.

Was versteht man unter pathologischen Reflexen?

Reflexe, die nur in Verbindung mit einer Krankheit auftreten.

 Babinski Reflex
 Oppenheimreflex
 Gordon Phänomen

Beschreibe den Eigenreflex!

Beim Eigenreflex ist nur eine Synapse zwischen sensibler und motorischer
Reizleitung zwischengeschaltet > monosynaptischer Reflex: ein und dasselbe
Organ wird gereizt und reagiert.

 Brachio-radialer Reflex
 Bizeps-Reflex
 Triceps-Reflex
 Quadriceps-femoris-Reflex
 Achillessehnen-Reflex

Was ist ein Fremdreflex?

Ein Organ wird gereizt und ein anderes reagiert > polysynaptischer Reflex. Es sind
mehrer Synapsen beteiligt.

 Bauchhaut-Reflex
 Cremasterreflex
 Anal-Reflex
 Plantar-Reflex

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