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Menschenopfer

Ritus

Menschenopfer waren die größtmöglichen Opferungen, bei denen Menschen im Rahmen


eines religiösen oder anderen Kults getötet wurden, weil die Gesellschaft glaubte, den
Forderungen einer Gottheit oder magischen Kraft entsprechen zu müssen, um nur so ihr
eigenes Wohlergehen oder ihren Fortbestand sichern zu können. Rituelle Tötungen folgten
den Erfordernissen des Kults mit einer gesellschaftlichen Routine, während Ritualmorde in
diesem Zusammenhang spontane Reaktionen auf hereingebrochene, außergewöhnlich
tragische Ereignisse oder eigene gewalttätige Aktionen waren mit dem Ziel, den
ursprünglichen Normalzustand wiederherzustellen.[1]

Menschenopfer sind schon in prähistorischer Zeit dokumentiert und kommen in alten


Kulturen vor, wobei ihr Sinn verschieden begründet wurde: Sie können einer Gottheit als
Nahrung dienen, ihren Forderungen nachkommen, auf ihren „Zorn“, das heißt eine Notlage,
reagieren, um weiteres Unheil abzuwehren, von ihr einen Segen erbitten oder der Gabe mit
einer Gegengabe danken.

In einem erweiterten Sinn werden vereinzelt auch Tötungen in anderen Zusammenhängen


Menschenopfer genannt: zum Beispiel bei Lebensverlusten im Verlauf des technischen
Fortschritts. Auch Pogrome und Völkermorde in säkularen, nicht von einer Religion
beherrschten Gesellschaften werden als moderne Form von Menschenopfern gedeutet.[2]

Arten und Zwecke

Die ältesten Funde von rituell getöteten Menschen verweisen auf die Bewältigung einer
Notlage: Ihre Opferung diente anderen Menschen direkt zur Nahrung (Kannibalismus) oder
indirekt dazu, die Zuwendung einer Gottheit wiederherzustellen, von der man Abhilfe eines
Mangels erwartete. Allerdings ist wissenschaftlich umstritten, ob rituell getötete Menschen
auch verzehrt wurden, was im Sinne des Opferbegriffes logisch wäre.

Menschenopfer dienten auch zur Heiligung, Entprofanisierung bzw. Weihe eines Kultplatzes
und/oder -gebäudes. Ein am Fuß einer Mauer oder unter einer Türschwelle beigesetztes
Fundamentopfer (belegt in Geser, Megiddo und Taanak) sollte einen bisher unbebauten Platz
vor den bösen Geistern, deren Wohnsitz man dort annahm, schützen, sie befriedigen und
abfinden. Das eingegrabene Familienmitglied soll ein Schutzgeist des Hauses zur ständigen
Abwehrkraft gegen die Dämonen sein.

Katastrophen wie Dürren, Erdbeben, Überschwemmungen, Vulkanausbrüche etc. sah man als
Zeichen des Zornes der Götter. Menschenopfer sollten den Zorn beschwichtigen. Die Kreter
versuchten so die Zerstörung ihrer Insel aufzuhalten.

Opferungen bei der Bestattung eines Herrschers oder Oberpriesters kamen mit den
Hochkulturen auf. Diese Getöteten sollten dem Toten im Jenseits zu Diensten sein.
Mongolische, skythische und mittelamerikanische Anführer nahmen den größten Teil ihres
Hauswesens einschließlich der Bediensteten und Konkubinen mit ins Jenseits.

Manche Menschenopfer dienten Priestern für Weissagungen der Zukunft aus Körperteilen
erschlagener Gefangenen oder Sklaven. Nach Strabo töteten die Kelten das Opfer mit dem
Schwert und weissagten aus den Todeszuckungen.

Menschen wurden als rituelles Kampfspiel in einem angeblich fairen Kampf gegen einen
Soldaten geopfert, um so Macht und Überlegenheit zu demonstrieren.

Gefangene wurden dem Volks-, Stammes- oder Kriegsgott als Dankopfer dargebracht, zum
Beispiel von den Germanen nach der Varusschlacht.

Herkunft und Verbreitung

Rituelle Menschenopfer werden vermutlich schon durch paläolithische Funde dokumentiert,


beispielsweise in Form von bearbeiteten Schädeln im Kontext kultischer Anthropophagie
(Essen des (geopferten) Körpers) bei rituellen Mahlzeiten.[3] Ein theoretischer,
psychoanalytischer Erklärungsversuch für das Aufkommen der ersten Menschenopfer geht
einher mit der gewonnenen Fähigkeit früher Menschen, sich an traumatische Ereignisse
erinnern zu können, und diese durch rituelle Wiederholung und Verschiebung verarbeiten zu
wollen.[4]

Im Neolithikum traten Menschenopfer, mit einer synchronen Entfaltung der materiellen wie
geistigen Kultur, vermutlich im Kontext von Siedlungsopfern auf, stellten jedoch eine
Ausnahmeerscheinung dar. Die Annahme oder Ablehnung von bestimmten Funden als
explizites Zeugnis eines Menschenopfers unterliegt der jeweiligen fachlichen Deutung. Sicher
sind vor allem auch blutige Menschenopfer erst bronzezeitlich im vordereurasischen Raum
verifizierbar.[5]

In der griechisch-römischen antiken Literatur ist das Menschenopfer ein häufiges Motiv.
Mythen wie der Minotaurus, die Opferung der Iphigenie, der Prometheusmythos enthalten
Darstellungen, wie die Fesselung, die Hinweise beziehungsweise Reflexionen archaischer
Vorbilder von konkreten Praktiken im Opferkontext zeigen.

Menschen wurden von Kelten wie Germanen, Slawen und Puniern geopfert. Da die meisten
Informationen darüber von anderen Völkern stammen, die die Religion ihrer Gegner oder
Vorläufer ablösten (Griechen und Römer berichteten über Kelten und Punier, Christen später
über Germanen und die Skandinavier), können die Darstellungen polemisch übertrieben sein.
Einen solchen Fall stellt beispielsweise der Kinderfriedhof von Karthago dar, der wegen
Unterstellungen römischer Autoren von Menschenopfern als Opferfriedhof gedeutet wurde.
Dies wurde jedoch kürzlich als falsche Annahme widerlegt.[6][7] Unter anderem deshalb sind
Berichte von Fremden über Menschenopfer kritisch zu sehen.

China

Für das alte China ist bekannt, dass man dort junge Männer und Frauen den Flussgottheiten
opferte. In der Shang-Dynastie (1766–1080 v. Chr.) mussten Dutzende Diener und
Konkubinen den Königen ins Grab folgen. In der Zeit der späten Zhou-Dynastie sind diese
Bräuche nicht mehr belegt.[8]

Altes Ägypten

Im Alten Ägypten waren Menschenopfer wahrscheinlich in der 1. und 2. Dynastie (ca. 3032–
2707 v. Chr.) üblich. Um die Grabanlagen hoher Beamter und Könige dieser Zeit in Abydos
zum Beispiel in der Nekropole Umm el-Qaab und Sakkara fanden sich Reihen kleiner Gräber,
die als Einheit erbaut und vermutlich auch gleichzeitig belegt wurden. Es wird davon
ausgegangen, dass es sich hier um den Hofstaat der Könige und hohe Beamte handelt, der
mit diesen bestattet wurde; deshalb spricht man von Nebenbestattungen. Bei den
Bestatteten handelt es sich meist um junge Männer.[9] Dieser Brauch starb Mitte der 2.
Dynastie spätestens mit der Bestattung des Königs Peribsen (um 2760 v. Chr.) aus, dessen
Grabmal keine Nebengräber aufwies.[10]

Mesopotamien
In Mesopotamien sind Menschenopfer in den sogenannten Königsgräbern von Ur (ca. 2500 v.
Chr.) bezeugt. Neben der Hauptgrabanlage, die einem lokalen König, einer Königin oder einer
hohen Person gehören konnte, fanden sich zahlreiche weitere Leichen, oftmals in Reihen
angeordnet und reich mit Schmuck ausgestattet. Sie wurden vermutlich durch Gift
umgebracht. Bei jedem von ihnen fand sich ein Becher.

Nubien

In Nubien sind Menschenopfer bei Bestattungen mit Sicherheit in zwei Perioden bezeugt. In
der Kerma-Kultur (bis ca. 1550 v. Chr.) wurde eine große Anzahl von Gefolgsleuten mit ihrem
Herrscher bestattet, Hunderte von Leichen fanden sich in den Königsgräbern in Kerma.[11]
Diese Sitte verschwand mit dem Untergang dieser Kultur. Sie ist wieder in Ballana und Qustul,
im 4. bis 6. nachchristlichen Jahrhundert belegt. An diesen Orten fanden sich große
Grabhügel, die zum Teil unternubischen Königen gehörten. Auch hier gab es die Sitte,
Gefolgsleute mitzubestatten.[12]

Europa

Ur- und Frühgeschichte

Es gibt Hinweise auf Menschenopfer in verschiedenen Kultbauten in Europa. In der


Kreisgrabenanlage von Goseck wurden Menschenknochen mit Fleischabschabungen
gefunden,[13] auch in Stonehenge gab es Funde, die auf Menschenopfer hinweisen.[14]
Michael M. Rind zählt in seinem Buch „Menschenopfer“ Fundplätze aus allen
vorgeschichtlichen Perioden Europas auf, auf die er durch archäologische Belege hinweist.

Griechisch-römische Antike

Die alten Griechen praktizierten Menschenopfer; es gibt Hinweise auf Opferungen anlässlich
der Kronia (Erntefeiern des Kronos) und von Jungfrauen für Artemis. Eine im ganzen
griechischen Raum verbreitete Form von Menschenopfern war auch der pharmakòs.[15] Ein
prominentes Opfer in der griechischen Mythologie war Iphigenie, die Tochter Agamemnons
und der Klytämnestra, die jedoch von Artemis gerettet wurde.[16] Ein weiterer solcher Mythos
handelt von Polyxena, die von Neoptolemos geopfert wurde, worauf die Flotte der Griechen
nach der Eroberung und Zerstörung von Troja von den Göttern günstigen Fahrtwind erhielt.[16]

Nach römischen Quellen opferten die Phönizier und Karthager ihren Göttern Kinder. Die
Römer praktizierten in den ersten Jahrhunderten verschiedene Formen des Menschenopfers;
von den Etruskern (nach anderen Quellen den Sabellianern) wird die Form des
Gladiatorenkampfes überliefert, wobei die Opfer in einem rituellen Kampf erschlagen wurden.
Während der frühen Republik wurden Verbrecher, Meineidige oder Betrüger, feierlich „den
Göttern überlassen“ (so wörtlich die spätere Fluchformel „Anathema“), das heißt, als
menschliche Opfer exekutiert. Kriegsgefangene und Vestalinnen wurden den Manen geopfert
und für die Dei Inferi (die Götter der Unterwelt) lebendig begraben. Archäologen haben Reste
menschlicher Opfer in Fundamenten gefunden. Bis ins 2. Jahrhundert n. Chr. äscherten die
Römer überwiegend ihre Toten ein.

Jedoch änderten die Römer ihre religiöse Praxis im Lauf der Zeit. Nach Plinius wurden
Menschenopfer durch einen Senatsbeschluss des Jahres 97 v. Chr. abgeschafft. Die meisten
Rituale wurden in ein Tieropfer wie das Taurobolium umgewandelt oder nur mehr symbolisch
vollzogen. Später hatte ein Römer die Möglichkeit, eine ihm ähnliche Statue an seiner Statt zu
begraben, um den Göttern für einen Sieg zu danken. Cicero schildert ein Opfer von
Götterstatuetten im Vestalinnenritual, das ursprünglich ein Opfer von alten Männern gewesen
sein könnte. Als das römische Reich expandierte, beendeten die Römer die Menschenopfer
und erklärten sie für barbarisch.

In der Prinzipatszeit waren Menschenopfer nach römischem Recht zwar verboten, es gibt
aber Hinweise, dass sie gelegentlich im Verborgenen weiter praktiziert wurden. Lukian von
Samosata berichtete im 2. Jahrhundert n. Chr. in Hierapolis, dem syrischen Kultzentrum der
Göttin Atargatis, über Fälle von Kindesopfern. Diese waren erkennbar illegal, da die
geopferten Kinder in Säcke gesteckt, für Ochsen ausgegeben und so wegtransportiert
wurden. Philon von Byblos erzählte in derselben Zeit, es sei bei den Alten Brauch gewesen,
bei großer Notlage vor einem drohenden Krieg das am meisten geliebte Kind des Herrschers
als Schlachtopfer zu übergeben. Zumindest die Tradition von Menschenopfern war also im
Bewusstsein der Bevölkerung noch lebendig.[17]

Kelten
→ Hauptartikel: Keltische Religion und Berner Lukan-Scholien

Nach römischen Quellen war der Brauch des Menschenopfers unter den Kelten weit
verbreitet. Gaius Iulius Caesar berichtet, dass die Gallier Körbe mit lebendigen Menschen
füllten, um sie darin zu verbrennen (wicker man). Wie viel davon Propaganda eines Feldherrn
gegen den Kriegsfeind ist, kann heute nicht mehr beurteilt werden. Die Druiden hatten
demnach die Opferung zu überwachen. Während des Aufstands gegen die römische
Besetzung ließ die Königin der Icener Boudicca römische Gefangene als Opfer für die Götter
an Pfähle nageln.
Verschiedene Götter verlangten verschiedene Opfer. Die Opfer für Esus wurden erhängt, die
für Taranis verbrannt, und die für Teutates ertränkt. Kelten wie Germanen wählten mitunter
ein Moor als Ort der Opferung. Beispiele dafür sind Moorleichen wie der Lindow-Mann in
Großbritannien oder der Grauballe-Mann in Dänemark. Bei ersterem wird freiwillige Annahme
der Opferung vermutet. In der irischen Mythologie gibt es Hinweise darauf, dass die Tötung
eines Einzelnen auf mehrfache Weise diesen Regeln entsprechen konnte.

Germanen
Siehe auch: Opfer (Religion), Germanische Religion, Nordgermanische Religion,
Angelsächsische Religion

Menschenopfer sind für die germanischen Völker und Kulturen seit historischer Zeit
schriftlich belegt (frühkaiserzeitliche und spätantike Historiker), wie beispielsweise die
Opferung eines Sklaven beim Nerthuskult, so beschrieben von Tacitus. Die archäologischen
Fundauswertungen zeigen, dass Menschenopfer statistisch gesehen sehr selten praktiziert
wurden. Auch für die in Norddeutschland und Dänemark gefundenen Moorleichen, welche
mit Menschenopfern in Verbindung gebracht werden, gilt, dass lediglich ein kleiner Teil der
circa 500 Funde sicher auf den kultischen Hintergrund hinweist. In den meisten Fällen wird
von der Forschung bei diesen Leichenfunden aus Mooren ein magisch-apotropäischer
Hintergrund gesehen. Im Zusammenhang mit Menschenopfern ist ein bedingter kultischer
Kannibalismus nachgewiesen, welche auch die animistischen Züge der germanischen
Religion anzeigen.[18]

Tollund-Mann der eines gewaltsamen Todes starb und möglicherweise im Rahmen eines Opferrituals getötet wurde.

Altamerika

Einige der bekanntesten Formen des Menschenopfers wurden vermutlich während


verschiedener präkolumbischer Kulturen Mittelamerikas und Südamerikas praktiziert. Diese
Opferungen sind nicht nur in den zeitgenössischen Chroniken der Spanier belegt, sondern
auch in zahllosen bildlichen Darstellungen der einzelnen Kulturen, in denen die Opferpraktiken
teilweise bis ins Detail gezeigt werden.

An der Authentizität dieser Darstellungen und den Menschenopfern an sich gibt es keine
wissenschaftlichen Zweifel, zumal sie mittlerweile durch archäologische Befunde bestätigt
wurden. Ihre Art und Weise und Funktion sind in der Forschung hingegen umstritten.

Mittelamerika

Codex Tudela, Opferung der Gefangenen für die Götter.

Im archäologisch inzwischen weitgehend nachgewiesenen Opferkult der Azteken entfaltete


sich das Menschenopfer zeitgenössischen Berichten zufolge zu einem ungewöhnlich reich
entwickelten Ritual.[19] Jährlich sollen 10.000 bis 20.000 Gefangene von den Azteken
geopfert worden sein. Täglich soll Huitzilopochtli ein Menschenopfer zur Unterstützung der
Sonne bei ihrem Aufgang dargebracht worden sein. Opferte man Huitzilopochtli, so der
aztekische Glaube, kein Menschenblut, so würde die Welt vernichtet.

Opferungen für Huitzilopochtli sollen wie folgt vor sich gegangen sein: Das Opfer wurde von
vier Priestern auf einem hohen Steinblock ausgestreckt. Ein fünfter Priester öffnete die Brust
des Opfers mit einem schnellen Schnitt eines Steinmessers unterhalb der Rippen. Das
schlagende Herz wurde herausgerissen, der Sonne entgegengehalten und anschließend in
der Adlerschale verbrannt.[20] Die Abbilder der Götter wurden anschließend mit dem Blut
getränkt. Die Weihe des Großen Tempels in Tenochtitlán soll von der Opferung tausender
Menschen begleitet gewesen sein. Die Opfer für Xipe Totec sollen an einen Pfahl gefesselt
und mit Pfeilen durchbohrt worden sein. Danach soll man ihnen die Haut abgezogen haben,
die anschließend 20 Tage vom Priester getragen wurde. Die Mutter Erde Teteoinann forderte
die Häutung weiblicher Opfer.

Nach spanischen Quellen gehörte zur ursprünglichen Form des aztekischen Spieles Ulama
die anschließende Opferung der gesamten Verlierermannschaft, nach anderer Lesart der
Siegermannschaft. Die Azteken haben sogenannte Blumenkriege durchgeführt, um
Gefangene zu machen, die als Material für Menschenopfer dienten. Mehrfach wurde auch
berichtet, dass gefangengenommene Conquistadores während der spanischen
Eroberungskriege in Mexiko geopfert wurden. Dies wurde inzwischen archäologisch
bestätigt. In Zultepec fand man die Überreste von ca. 400 Menschen. Die meisten von ihnen
gehörten ursprünglich zum Tross des Pánfilo de Narváez und waren mit ihm nach Mexiko
gekommen. Etwa 550 Personen wurden von den Kriegern aus Texcoco gefangen, nach
Zultepec geschafft, dort über mehrere Monate hinweg geopfert und zum Teil verspeist.

Die Azteken sollen adlige Opfer zuweilen im rituellen Kampf getötet haben: Dem Geopferten,
der lediglich einen Lendenschurz trug und an den Boden gekettet war, habe man eine Waffe
und einen Schild gegeben und er musste dann bis zu seinem Tod gegen einen gepanzerten
Jaguarkrieger kämpfen. In der alten Totonaken-Stätte El Tajín sollen ebenfalls Spiele
veranstaltet worden sein, bei denen der Führer des Verliererteams geköpft wurde.

Die Maya haben vor Kriegen, bei Dürren und bei Hungersnöten Menschenopfer dargebracht.
Auch diese Opfer sind durch entsprechende Skelettfunde in sog. Cenotes (Opferbrunnen) und
in Überlieferungen belegt. Nach indianischen Legenden sollen bei der Weihe eines Tempels
der Maya mehrere Tausend Menschen zu einem „Ball“ verknotet und die Tempeltreppe
hinabgestoßen worden sein.

Südamerika

In Südamerika, insbesondere im ehemaligen Herrschaftsbereich der Inka, werden immer


wieder zusammengeschnürte Bündel mit menschlichen Überresten (oft sind es Kinder) in
Höhlen und in Gletscherregionen gefunden, die man als Menschenopfer deuten kann. Als
eines der besterhaltenen Menschenopfer gilt die „Juanita“ genannte Mumie eines Mädchens,
die in der Nähe von Arequipa, Peru gefunden wurde. Menschenopfer sind auch für die Kultur
der Moche nachgewiesen.

Nordamerika

Die Skidi-Pawnee opferten ab und zu ein Mädchen aus einem anderen Stamm, um die
Fruchtbarkeit ihrer Felder zu sichern.
In Cahokia, dem Hauptzentrum der Mississippi-Kultur, wurden in einem Grabhügel rund 280
Leichen gefunden, die wahrscheinlich zum selben Zeitpunkt starben, also vermutlich geopfert
wurden.[21]

Ozeanien

In weiten Bereichen des pazifischen Raumes (Melanesien, Mikronesien und Polynesien)


waren Menschenopfer früher weit verbreitet.[22]

Polynesien

Für Hawaii sind Menschenopfer sicher belegt. Die Opfer wurden meist in Zeremonialstätten
(Marae) getötet, wo man ihr Fleisch auf Altären verwesen ließ. Teilweise wurden die Opfer
schon vorher außerhalb des Tempels getötet. Vor der Tötung wurden ihnen die Augen
herausgerissen und eventuell der Penis abgeschnitten.

Antikes Judentum

Im Tanach wurden Menschenopfer im Unterschied zu den umgebenden altorientalischen


Religionen schon in früher Zeit verboten. Die Opferung von Jephthas Tochter wird in Richter
11 berichtet. Die Opferung der Erstgeburt musste durch ein Tieropfer ausgelöst werden. Dies
steht hinter der ursprünglich selbständigen Erzählung von der Beinahe-Opferung Isaaks (Gen
22).[23] Religionsgeschichtlich gesehen hat die Jüdische Religion damit das Menschenopfer
abgeschafft und durch ein pars-pro-toto-Opfer, die Beschneidung, ersetzt.[24] Dies war
Ergebnis einer längeren theologischen Auseinandersetzung mit älteren kanaanäischen und
frühisraelitischen Menschenopferkulten.

Bau- oder Fundamentopfer


→ Hauptartikel: Bauopfer

Als Ausdruck des Baal-Kultes opferte König Ahab seine eigenen Söhne: 1 Kön 16,34 : ...um
den Preis seines Erstgeborenen Abiram legte er die Fundamente, und um den Preis seines
jüngsten Sohnes Segub setzte er die Tore ein.
Das Opfer der eigenen Söhne, das hier ein Hiel
aus Bethel als Preis für den Wiederaufbau der kanaanäischen Stadt Jericho zahlte, sollte
vermutlich die Götter zufriedenstellen, die dort zuvor wohnten. Möglich ist auch, dass er
damit diesen profanen Ort zum sakralen Kultplatz machte. Denn Bethel war ein altes
nordisraelisches, wohl zuvor kanaanäisches Heiligtum: Der Name bedeutet Haus Els, und
dieser theophore Name bezeichnete im ugaritischen Pantheon den höchsten Gott.
Jerichos Wiederaufbau galt als Rückkehr zu kanaanäischen Verhältnissen und war daher im
Buch Josua mit einem strengen Fluch JHWHs belegt (Jos 6,26 ). Das Opfer der Söhne Hiels
wurde also nicht als Gottes ureigener Wille, sondern vielmehr als gerechte Strafe für die
Übertretung seines Verbots gedeutet. Hiels Tat erscheint im Kontext als kaum zu
überbietende Steigerung des Götzendienstes, denn sie folgt auf die summarische Kritik an
der synkretistischen Religionspolitik des Königs Ahab und geht der Geschichte Elijas voraus,
der die Vermischung des Glaubens an JHWH mit dem Kult des kanaanäischen
Fruchtbarkeitsgottes Baal radikal bekämpfte (1 Kön 17ff ).[25]

Erstgeburtsopfer

Im Unterschied zu den umliegenden Völkern wurde in Israel keine Menschenopfer gebracht.


Zwar erhebt Gott in der Tora mehrfach (Ex 13,2.12f; 22,28f; 34,19f; Num 3,1ff; 18,15; Dtn
15,19) die Erstgeburt, doch die Gebote machen aber unmissverständlich klar, dass die ersten
Söhne im Unterschied zu den Tieren nicht geopfert werden durften, sondern unbedingt durch
ein Tieropfer ersetzt (ausgelöst) werden mussten. Die Erstgeborenen müssen durch Pidjon
ha-Ben („Auslösung des Sohnes“) gegenüber einem Nachkommen eines Priesters (Kohen)
ausgelöst werden. Wer dennoch Menschen opferte, wurde mit der Todesstrafe bedroht (Lev
20,2; Dtn 18,10 u. a.). Wenn Könige wie Ahas (2 Kön 16,3) und Manasse (2 Kön 21,6)
weiterhin den alten Kulten folgten, verstießen sie gegen dieses Gebot und zogen den Zorn
JHWHs, der durch die Propheten mitgeteilt wurde, auf sich. Menschenopfer galten ihnen als
typisches Zeichen der Verehrung fremder Götter wie Moloch und Baal:

Jer 3,24 : Doch der Baal fraß seit unserer Jugend alles, was unsere Väter erwarben, ihre
Schafe und Rinder, ihre Söhne und Töchter.
Ps 106,37ff : Sie brachten ihre Söhne und Töchter dar als Opfer für die Dämonen. Sie
vergossen schuldloses Blut, das Blut ihrer Söhne und Töchter, die sie den Götzen Kanaans
opferten.

Der biblischen Geschichtsüberlieferung zufolge war das Opfer der ersten Söhne in Israels
Umwelt üblich:

2 Kön 3,27 : Da nahm er [der König der Moabiter ] seinen erstgeborenen Sohn, der nach ihm
König werden sollte, und brachte ihn auf der Mauer als Brandopfer dar.
2 Sam 21,9 : Er lieferte sie den Gibeonitern aus, die sie auf dem Berg vor dem Angesicht des
Herrn hinrichteten.

Dass diese Bräuche auch Einzelstämme der Israeliten in vorstaatlicher Zeit beeinflussten,
zeigt die folgende Geschichte:
Ri 11,30 : Jeftah legte dem Herrn ein Gelübde ab und sagte: Gibst du die Ammoniter in meine
Hand, so soll das, was mir aus meiner Haustür entgegengeht, wenn ich von den Ammonitern
heil zurückkomme, JHWH gehören, und ich will es als Brandopfer darbringen.

Nach dem Sieg sei ihm seine Tochter, das einzige Kind, entgegengekommen, so dass er sie
nach zwei Monaten von ihr erbetener Schonfrist geopfert habe. Deshalb zögen die „Töchter
Israels“ jährlich für vier Tage in die Berge, um Jeftahs Tochter zu beklagen. Die Stelle legt
nahe, dass ein Menschenopfer als Dank für einen Sieg und Einlösung eines Gelübdes in
Israels Frühzeit möglich war. Doch heißt es im Text nicht, JHWH habe dieses Gelübde
verlangt, den Sieg nur deshalb gegeben und darum ein Anrecht auf die Einlösung gehabt.
Vielmehr liegt hier offenbar eine Sonderüberlieferung der Gileaditer – Jeftahs Herkunftsort –
vor, die einen Brauch erklären, der sonst nirgends als gesamtisraelitisch belegt ist.

Jeremia bekämpfte die Opferung der Erstgeburt, die manche Jerusalemer offenbar von den
zuvor dort lebenden Kanaanäern übernommen hatten, als Götzendienst und schweren
Verstoß gegen Gottes Gebote:

Jer 7,31 : Auch haben sie die Kulthöhe des Tofet im Tal Ben-Hinnom gebaut, um ihre Söhne
und Töchter im Feuer zu verbrennen, was ich nie befohlen habe und was mir niemals in den
Sinn gekommen ist.

Anders als das 1. Königsbuch nennt der Prophet Baal, nicht Moloch als den solche Opfer
fordernden Gott (Jer 19,5; 32,35), Ez 16,20 dagegen spricht allgemein von den Götzen.
Deshalb ist ungewiss, welchem Gott solche Opfer gebracht wurden und ob dies zu Jeremias
Zeit noch praktiziert wurde (vgl. Jes 57,5).

Christentum

Opferung Isaacs
Die Kreuzigung Jesu Christi wird im Neuen Testament vielfältig gedeutet. Juridische, aus der
kultkritischen Prophetie Israels stammende Sprache steht gleichwertig neben kultischer, an
den israelitischen Tempelkult angelehnter Ausdrucksweise. Einige Beispiele:

Eine Deutung vom Tod Jesu in der Tradition des Menschenopfers beinhaltet
Mk 10,45 : Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen,
sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.
Frühe Credoformeln in den Paulusbriefen und mündliche Rede Jesu in den Evangelien
sprechen von der Dahingabe Jesu durch Gott, die er freiwillig übernommen habe.

Johanneische Theologie bezeichnet Jesus als das Passahlamm, dessen Blut alle
Menschen aus dem Endgericht gerettet habe.

Der Hebräerbrief bezeichnet Jesus als den Hohepriester, der nach dem Vorbild
Melchisedeks heilig und untadelig sei, so dass sein Selbstopfer die Welt habe ein für alle
Mal erlösen können.

Christen glauben im Anschluss an das Neue Testament, dass das Selbstopfer des Sohnes
Gottes alle Menschen- und Tieropfer für Gott überflüssig gemacht hat. Die christliche
Theologie hat seit der Satisfaktionslehre Anselm von Canterburys versucht, die
neutestamentliche Vielfalt in ein gemeinsames System zu bringen. In der modernen
Theologie werden Vorstellungen einer Sühne, die Gott zur Befriedigung seines Zorns
benötige, jedoch meist abgelehnt.

Der reformierte Theologe Karl Barth hat den Sühnebegriff durch den Begriff der Versöhnung
ersetzt. Jesu stellvertretende Schuldübernahme wird als tiefste Begründung der
Menschenrechte und Beginn der endzeitlichen Befreiung vom Nichtigen (Barths Begriff für
Sünde) gedeutet. Die Allversöhnung wird als Möglichkeit in Betracht gezogen.

Neuzeit und Gegenwart

Berichte über Menschenopfer

Menschenopfer werden offiziell in keinem Land mehr toleriert; sie werden vielmehr als Mord
geahndet. Es bleiben schwer nachprüfbare Berichte und Erzählungen über vereinzelte
Menschenopferungen bei einigen meist traditionellen Religionsgemeinschaften:

bei den Muti-Tötungen in Afrika,

von Menschen mit Albinismus in Tansania,[26]


von Kindern (z. B. als Bauopfer) in Uganda[27]

bei den Aymara-Indianern im Bergland Perus

einigen indischen Anhängern des (vom tantrischen Buddhismus zu unterscheidenden)


Tantrismus. Meist werden aber Tieropfer oder symbolische Opfer in effigie dargebracht.

Sati (Witwenverbrennung) in Indien.

Ersatzhandlungen

Judasverbrennen im Osterfeuer mit menschengroßer Strohpuppe

In den westlichen Kulturen gibt es keine religiösen Menschenopfer mehr. Heutige Okkultisten
halten Menschenopfer nicht für erforderlich oder praktizieren sie allenfalls symbolisch. Diese
Umgehung des Menschenopfergebots ist Teil der Humanisierung in vielen Religionen. Ihre
Riten lassen sich als Ersatzhandlungen für einstigen Kannibalismus oder Opfer der
Erstgeburt deuten und werden bis heute praktiziert:

In-effigie-Hinrichtung

Judasverbrennen (spanisch Quema do Judas)

Pars-pro-toto-Opfer (zum Beispiel Beschneidung)

Puppenverbrennung (Mittsommer, alemannische Fastnacht, Nubbelverbrennung,


Sechseläuten, Burning Man, St.-Hans-Fest)

Stieropfer (als Ersatz für den Königsmord im alten Orient)

Votivopfer (primär geköpfte Keramiken)

Siehe auch

Nebenbestattungen
Selbstmordattentat als regressives Menschenopfer

Literatur

Miranda Aldhouse Green: Menschenopfer – Ritualmord von der Eisenzeit bis zum Ende der
Antike Magnus Essen 2003 ISBN=3-88400-009-8

Hans Bonnet: Menschenopfer. In: Lexikon der ägyptischen Religionsgeschichte, Hamburg


2000 ISBN 3-937872-08-6 S. 452–455.

Walter Burkert: Homo necans: Interpretationen altgriechischer Opferriten und Mythen, de


Gruyter, 2. Aufl. 1997, ISBN 3-11-015098-0.

Nigel Davies: Opfertod und Menschenopfer. Ullstein TB, 1986, ISBN 3-548-32059-7.

Miranda Aldhouse Green: Menschenopfer. Ritualmord von der Eisenzeit bis zum Ende der
Antike 2003. Magnus, Essen 2003, ISBN 3-88400-009-8.

Gunnar Heinsohn: Die Erschaffung der Götter – Das Opfer als Ursprung der Religion. Rowohlt
1997, ISBN 3-498-02937-1.

Wolfgang Helck, Eberhard Otto: Menschenopfer. In: Kleines Lexikon der Ägyptologie.
Harrassowitz Verlag Wiesbaden, 1999 ISBN 3-447-04027-0 S. 186 f.

Peter Hassler: Menschenopfer bei den Azteken? Eine quellen- und ideologiekritische Studie.
Bern: Lang, 1992, ISBN 3-261-04587-6.

Garry Hogg: Cannibalism and Human Sacrifice. Robert Hale Ltd, 1990, ISBN 0-7090-4243-4
(englisch).

Michael Ley: Holokaust als Menschenopfer. 2002, ISBN 3-8258-6408-1.

Hyam Maccoby: Der Heilige Henker. Die Menschenopfer als Vermächtnis der Schuld.
Thorbeke 1999, ISBN 3-7995-0096-0.

Mark Pizzato: Theatres of Human Sacrifice. From Ancient Ritual to Screen Violence. State
University of New York Press, 2004, ISBN 0-7914-6259-5 (englisch).

Michael Rind: Menschenopfer. Vom Kult der Grausamkeit. Universitätsverlag Regensburg. 2.


Auflage 1998, ISBN 3-930480-64-6 (kleine Übersicht).

Dirk Steuernagel: Menschenopfer und Mord am Altar. Griechische Mythen in etruskischen


Gräbern. Reichert, 1998, ISBN 3-89500-051-5.

Patrick Tierney: Zu Ehren der Götter. Menschenopfer in den Anden. Dromer Knaur, München
1989, ISBN 3-426-26440-4.

Elise Thorvildsen: Menneskeofringer i oldtiden In: KUML 1952 S. 32–48


Katja Triplett: Menschenopfer und Selbstopfer in den japanischen Legenden. Das Frankfurter
Manuskript der Matsura Sayohime-Legende. Lit, 2005, ISBN 3-8258-7990-9.

Paul Volz: Die biblischen Altertümer, Komet Verlag Köln 1914, ISBN 3-89836-316-3.

Franz Wegener: Kelten, Hexen, Holocaust. Menschenopfer in Deutschland. Kulturförderverlag


Ruhrgebiet, 2004, ISBN 3-931300-14-5.

Weblinks

Commons: Menschenopfer (https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Human_sacr


ifice?uselang=de)  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Menschenopfer – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme,
Übersetzungen

Einzelbelege

1. Donald G. Kyle: Spectacles of Death in Ancient Rome. Routledge, London 1998, S. 36.

2. bei Max Horkheimer, Theodor W. Adorno: Dialektik der Aufklärung. Philosophische


Fragmente. Querido, Amsterdam (1. Auflage 1947), S. 199/201.

3. Ina Wunn: Die Religionen in vorgeschichtlicher Zeit. Kohlhammer, Stuttgart 2005, ISBN 3-
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4. Christian Türcke: Philosophie des Traums. C. H. Beck Verlag, München 2008, ISBN 978-3-
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5. Wunn: S. 325, 326, 328f.

6. damals.de (https://www.wissenschaft.de/geschichte-archaeologie/keine-kinderopfer-in-ka
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7. J. H. Schwartz, F. Houghton, R. Macchiarelli, L. Bondioli, Skeletal Remains from Punic


Carthage Do Not Support Systematic Sacrifice of Infants. In: PLOS ONE 5, Nr. 2, 2010, S.
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8. Robert L. Thorp: China in the Early Bronze Age: Shang Civilization (Encounters with Asia),
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9. D. Wengrow: The Archaeology of Early Egypt. Cambridge 2006, S. 246–47, ISBN 0-521-
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10. Thomas Kühn: Die Königsgräber der 1. & 2. Dynastie in Abydos. In: Kemet. Heft 1, 2008.

11. R. Fischer: Die schwarzen Pharaonen, Bergisch Gladbach 1986, S. 23–24, ISBN 3-88199-
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12. R. Fischer: Die schwarzen Pharaonen. Bergisch Gladbach 1986, S. 235, ISBN 3-88199-303-
7.

13. Menschenopfer in Europas ältestem Sonnenobservatorium (https://www.faz.net/aktuell/g


esellschaft/archaeologie-menschenopfer-in-europas-aeltestem-sonnenobservatorium-169
239.html) FAZ vom 8. August 2003.

14. Rodney Castleden: The Stonehenge people: an exploration of life in neolithic Britain, 4700
– 2000 B.C. 1987 S. 204, 235 f.

15. Porphyrios, De abstinentia 2.53, nach Dennis D. Hughes, Human Sacrifice in Ancient
Greece, Routledge, London – New York 1991, S. 123.

16. Michael Grant, John Harel; Lexikon der antiken Mythen und Gestalten, C. H. Beck,
Nördlingen 1973, ISBN 3-423-03181-6.

17. Andreas Feldtkeller: Im Reich der Syrischen Göttin. Eine religiös plurale Kultur als Umwelt
des frühen Christentums. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 1994, S. 189, 245.

18. Günter Behm-Blancke: Kult und Ideologie. In: B. Krüger: Die Germanen. Band 1. Akademie
Verlag, Berlin 1983. S. 363ff. Rudolf Simek: Religion und Mythologie der Germanen.
S. 42 ff.

19. Der Spiegel 22/26. Mai 2003: Totenkult am Feuerberg. Warum haben die Azteken
Menschen gehäutet und Kinder geopfert?

20. Bernal Díaz del Castillo: Wahrhafte Geschichte der Eroberung von Mexiko. 1988, S. 261.

21. Amerikas mysteriöse Megacity Teil 2 (https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hueg


elstadt-cahokia-amerikas-mysterioese-megacity-a-551650.html) . Der Spiegel, 6. Mai
2008

22. Ina Wunn: Naturreligionen, in Peter Antes (Hrsg.): Daran glauben wir – Vielfalt der
Religionen. Vollständig überarbeitete Neuauflage, Lutherisches Verlagshaus, Hannover
2012, ISBN 978-3-7859-1087-0. S. 281.

23. Werner H. Schmidt: Alttestamentlicher Glaube in seiner Geschichte. Neukirchen-Vluyn


1982, S. 136

24. Gunnar Heinsohn: Die Erschaffung der Götter. Das Opfer als Ursprung der Religion.
Rowohlt, Hamburg 1997, S. 150f.

25. Wolfgang Palaver: René Girards mimetische Theorie im Kontext kulturtheoretischer und
gesellschaftspolitischer Fragen. In: Beiträge zur mimetischen Theorie. 3. Auflage. Band 6.
Lit-Verlag, Wien / Berlin / Münster 2008, ISBN 978-3-8258-3451-7, S. 230 (eingeschränkte
Vorschau (https://books.google.de/books?id=P4pQZoDWRHQC&pg=PA230&q=Bauopfer+
Menschenopfer+Antike#v=onepage) in der Google-Buchsuche [abgerufen am 8. August
2011]).

26. Süddeutsche Zeitung (https://web.archive.org/web/20090412190118/http://www.sueddeu


tsche.de/wissen/723/444461/text/) (Memento vom 12. April 2009 im Internet Archive)

27. ARD: "Die Story": Wenn Wunderheiler Kinder opfern,


https://programm.ard.de/TV/tagesschau24/Programmkalender/?
sendung=287211434477754 , Abgerufen am 4. März 2021

Abgerufen von
„https://de.wikipedia.org/w/index.php?
title=Menschenopfer&oldid=214066203“


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